Nackter Mohammed auf politischen Plakaten

WahlplakatDie schwedische Skåne Partei hat an 25 Stellen in der Stadt Malmö dieses Wahlplakat (Foto) aufgestellt. Es zeigt den nackten Propheten Mohammed mit seiner Kinderfrau Aischa an der Hand. Natürlich ließ eine Klage wegen Aufstachelung zum Rassenhass nicht auf sich warten.

Die Skåne Partei verteidigt sich:

Diese Klage entbehrt jeder Grundlage, denn unsere Absicht ist es nicht, die Muslime anzugreifen, sondern den Islam. Wir erachten den Islam als sehr gefährliche, ansteckende, psycho-soziale Krankheit. Die Plakate sind dazu da, die Presse- und die Meinungsfreiheit zu verteidigen.

Am lautesten empört hat sich, nebst den Muslimen selbst, Super-Dhimmi Björn Lagerbäck, Präsident des “Forums für den Dialog“, der betont, welch verschwindende Minderheit die Anhänger der Partei seien und verlangt, dass die Plakate verschwinden sollen. Mindestens neun der am Montag aufgehängten 25 Plakate fielen auch bereits dem Vandalismus zum Opfer.

Die schwedischen Muslime vom „Sveriges Muslimska Förbund“ finden:

Die Plakate dieser Partei sind aus Hass entstanden. Die Skåne Partei ist eine winzige, isolierte, terroristische Sekte, die man für die nächsten Wahlen verbieten sollte.

Über die Idee, den Islam zu verbieten, darf man im Gegenzug dazu nicht einmal nachdenken.




Laumann will mehr Migranten in NRW-Ministerien

Karl-Josef LaumannDer nordrhein-westfälische Minister für Arbeit, Karl-Josef Laumann (CDU, Foto), setzt sich für einen höheren Migrantenanteil in den Landesministerien von NRW ein. In einem Interview mit der WAZ sagte Laumann: „Eine große Aufgabe des Arbeitsministeriums […] wird es in den nächsten fünf Jahren sein, sich erheblich um die Frage von dualer Ausbildung zugewanderter junger Leute zu kümmern. Das wird ganz entscheidend sein. Ich glaube, dass uns dies besser gelingen wird, wenn diejenigen, die sich mit dieser Frage befassen, stärker aus dem zugewanderten Teil der Bevölkerung rekrutiert sind. Dies sollte bis in die öffentliche Verwaltung hinein – die Ministerien selbstverständlich inbegriffen – gelten.“

» karl-josef.laumann@mags.nrw.de




Sender macht für South Park den Dhimmi-Knick

South Park EntschuldigungDie Macher der US-Zeichentrickserie “South Park”, die es gewagt hatten, den Propheten des Islam in einem Bärenkostüm abzubilden (PI berichtete), konnten die Folge nicht wie geplant ausstrahlen. Der Sender ist eingeknickt und hat die Folge zensiert (Foto).

Eine politisch korrekte Version von Folge 201 ist gegenwärtig in Arbeit. Die South-Park-Macher schreiben in der Erklärung:

„Nachdem wir die Folge abgeliefert hatten, fügte Comedy Central zahlreiche zusätzliche Piepser ein, bevor die Sendung ausgestrahlt werden konnte. Wir haben keine Genehmigung vom Netzwerk, die Originalversion der Sendung auszustrahlen.“

Diese Aussagen wurden gestern vom Sender bestätigt. Am Donnerstagnachmittag verfassten Trey Parker und Matt schließlich folgendes Statement:

„In den 14 Jahren, in denen wir South Park machen, haben wir nie eine Sendung gemacht, zu der wir nicht hätten stehen können. Wir haben unsere Fassung der Sendung bei Comedy Central abgeliefert und sie haben entschieden, die Episode zu ändern. Es handelt sich um keinen Meta-Witz von unserer Seite her. Comedy Central hat die Piepser eingefügt. Kyles übliche Endansage handelte tatsächlich über Einschüchterung und Angst. Sie erwähnte Mohammed nicht einmal, wurde aber auch weggepiepst. Wir sind nächste Woche mit einer völlig neuen Folge wieder da und wir werden sehen, was damit geschieht.“

Eine Aufnahme der nicht mehr verfügbaren Folge 201 mit den eingefügten Piepsern sehen Sie hier:

Die Fortsetzung finden Sie hier.




Özkan: Brauchen mehr Migranten-Richter

Die Katze aus dem Sack gelassen hat Niedersachsens neue Sozialministerin Aygül Özkan (Foto), die für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration zuständig ist, noch vor ihrer Amtseinführung: Wichtig ist die Unterscheidung in „die“ und „wir“, wobei „die“ wir Deutschen sind und „wir“ die Türken. Irgendwie dachten wir, Integration geht anders.

Im Morgenpost-Interview erklärt sie:

Wir brauchen an unseren Gerichten dringend mehr Richter mit Migrationshintergrund. Damit die Betroffen auch sehen, hier entscheidet nicht eine fremde Autorität, sondern wir gehören da auch zu.

Komisch: Spanier, Italiener, Polen erkennen die „fremde Macht“ an, wenn sie sich danebenbenehmen. Nur Moslems wollen eigene Richter! Wenn sie der „fremden Macht“ den Schädel einschlagen können, warum soll dann nicht die „fremde Macht“ auch zu Gericht sitzen? Warum brauchts denn ihresgleichen?

Übrigens: Jura ist noch ein NC-Fach. Das selektiert schon die Kandidaten.

(Spürnase: Eurabier)




DKP-Rap: Todesstrafe für Broder

Todesstrafe für Henryk M. Broder wegen Islamophobie. Das fordert ausnahmsweise kein freundlicher Gemüsehändler, sondern ein deutscher Barde, der auf Camps der DKP-Jugendorganisation SDAJ auftritt. Besonders übel für den linken Publizisten Broder: Er soll den Baukran ausgerechnet mit Helmut Kohl teilen.

Die Internetseite Hagalil berichtet:

Der Rapper „Makss Damage“ aus Gütersloh, der sich selbst als kommunistischen Musiker bezeichnet, hat Anfang des Jahres ein weiteres Album veröffentlicht. „Makssismuss 2010“ heißt die neue Platte, deren menschenverachtender Inhalt vor allem im Internet Jugendliche erreicht. Dem zuständigen Staatsschutz war der Hass-Rapper bislang „nicht bekannt“, sie werde nun jedoch die strafrechtliche Relevanz prüfen…

Von Tobias Korn, indi-rex v. 19.04.2010

„Ich leite Giftgas in Siedlungen, die jüdisch sind“, stellt sich der Rapper in dem Song „Arabisches Geld“ vor. Sein neues Album strotzt nur so vor antijüdischen und israelfeindlichen Passagen. Doch auch in vorher veröffentlichten Liedern, die der Musiker über seine Website zum kostenlosen Download anbietet, wird unverhohlen zu Hass und Gewalt gegenüber „Antikommunisten“, Israelis, „Bonzen“ und Polizisten aufgerufen.

Auf die meisten seiner „Feinde“ – darunter sowohl Politiker, Anarchisten, „Antideutsche“, Stalin- und Lenin-Kritiker –, so der Hip-Hopper, der unter dem Namen „Makss Damage“ insgesamt drei Platten veröffentlicht, warte das Gulag. Für den Publizisten Henryk M. Broder und Helmut Kohl, die beide seiner Auffassung nach „verlogene Islamophobe“ seien, fordert er die Todesstrafe in dem Song „Lange noch kein Nazischwein“.

Stalin-Kult und Israel-Hass

Insgesamt sind 18 Titel auf dem neuen Album, dessen Aufmachung offenbar an die Terror-Gruppe „Rote Armee Fraktion“ erinnern soll. Eine besondere Rolle in der Musik spielen antisemitische Verschwörungstheorien. Israel und die USA werden von dem Gütersloher dämonisiert, der 11. September 2001 wird als von der US-Regierung inszeniert dargestellt. Einhergehend mit einer Heroisierung Stalins und Lenins wittert er hinter den „Großkapitalisten“ eine verschworene Gemeinschaft, die er vernichten möchte.

Die Website des Hass-Rappers war zwischenzeitlich nicht mehr erreichbar. Seit Ende März betreibt er jedoch eine neue Internetseite. Ein Impressum ist auch dort nicht zu finden. In einem Eintrag wird „gescherzt“: „Übrigens: Das neue MaKss Damage Mixtape ‚MaKssismus 2010’ enthält folgende Extras: 100% mehr Sexismus pur, 100% mehr Gewalt und Zerstörungswut, 200% mehr Antisemitismus.“ Auf einem Bild wird ein Affe abgebildet, der eine israelische Flagge hält. Titel: „Antideutscher Hurensohn“.

Konzert bei der SDAJ

Mindestens einen Live-Auftritt hatte der offenbar als Solo-„Künstler“ arbeitende Stalinist bereits: Beim Sommercamp der „Sozialistischen Deutsche Arbeiterjugend“ (SDAJ) in Ostwestfalen-Lippe in Herzebrock-Clarholz (Kreis Gütersloh) stand er im August des vergangenen Jahres auf dem Programm. Unterstützt wurde das Camp unter anderem von der DKP.

„Aufgrund des jetzigen Trubels um den Rapper“ möchte die örtliche SDAJ „vorher erstmal gerne informiert werden was so geschrieben werden soll“, heißt es von dem Ansprechpartner der Gruppierung auf eine indi-rex-Anfrage. Den Namen beziehungsweise Kontaktdaten zu „Makss Damage“ wollte man nicht herausgeben.

Nach heftiger Kritik an dem geplanten Auftritt von „Makss Damage“ auf einem Konzert in Berlin-Kreuzberg im zurückliegenden Jahr wurde der umstrittene Musiker ausgeladen.

Der Leiter des Staatsschutzes in Bielefeld, Rudolf Frühling, teilt auf Nachfrage mit, dass sich seine Behörde bislang nicht mit „Makss Damage“ befasst hat. Nach der Anfrage von indi-rex will die Polizei die Inhalte der Songs jetzt jedoch genau unter die Lupe nehmen. „Sollten sich strafbare Inhalte ergeben, werden die notwendigen Maßnahmen ergriffen und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet“, erklärt Frühling. Textzeilen wie „Lasst den Davidstern brennen, lasst den Zionismus untergehen“ lassen jedoch eindeutig erkennen, welches Gedankengut der Rapper verbreitet.

Die SDAJ gehört im staatlich geförderten Kampf gegen Rechts zu den geachteten Koalitionspartnern von Gewerkschaften, Grünen, SPD und CDU.

(Spürnase: Harry T.)




Gemeinsamkeiten betonen!

Es ist zwar schon einen knappen Monat her, aber trotzdem nicht weniger schön. Die Gläubigen und die Ungläubigen sind sich gar so ähnlich! Uns das deutlich zu machen, war sich die katholische Kirche „Seliger Papst Johannes Paul XIII“ in Köln-Chorweiler nicht zu schade. Und so tanzten Derwische durch diee Kirche. Ob die Gläubigen von diesen Gemeinsamkeiten so gerne hören?

Der Stadtanzeiger freut sich:

Zentrales Thema der „Nacht der Mystik“ war es, Berührungsängste zwischen den Religionen abzubauen und stattdessen Brücken zu schlagen, mit den Mitteln der Kunst. Improvisationen auf der Orgel von Wolfgang Bretschneider gab es da, und von Maria Jonas gesungene Lieder der Hildegard von Bingen. Tänze, Installationen und Texte rundeten das Programm ab. Dabei führten die Lesungen immer wieder zu den Weisheiten des Zen-Buddhismus. (…) Die „Nacht der Mystik“ entstand auch als Reaktion auf eine Studie, nach der sich besonders postmaterielle Menschen von den offiziellen Kirchen abwenden. Mit der Kulturnacht wolle die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der evangelischen Gemeinde Neue Stadt, der Synagogengemeinde und der Moschee in Feldkassel ein überkonfessionelles Angebot für Menschen machen, die es nicht in den üblichen Gottesdienst zieht. Das dürfte gelungen sein.

Die etwa 400 Besucher werden vom Abend mindestens eine Erkenntnis mitgenommen haben: Dass es in den verschiedenen Religionen ganz ähnliche Glaubensgrundsätze gibt. Zen-Mönche lernen schon einmal Mittelhochdeutsch, erläutert Dichans. „Die können einfach nicht glauben, dass bei Meister Eckhart manches steht, was sie selbst lehren.“

Also: Friede, Freude, Eierkuchen. Wir nehmen uns alle bei der Hand und tanzen und sind eine große Familie…

(Spürnase: Gottfried Gottfried)




Palästinensische Hamas-Konferenz in Berlin

Der europäische Ableger der Muslimbruderschaft, die Föderation der islamischen Organisationen in Europa (FIOE), lädt am 8. Mai zur achten Palästinenser-Konferenz nach Berlin unter dem Motto: „Unsere Rückkehr ist das Wichtigste. Freiheit den Kriegsgefangenen.“ Auf der Gästeliste steht unter anderem der Hamas-Parlamentssprecher und Gesetzgeber Aziz al-Duwaik, sowie andere „berühmte palästinensische Persönlichkeiten“ und Vertreter pro-palästinensischer „Menschenrechtsorganisationen“.

Tausende Palästinenser aus ganz Europa werden zu dem Anlass erwartet. Die Palästinenserkonferenz findet jährlich am „Gedenktag der palästinensischen Katastrophe“ (der Gründung des Staates Israel) statt. Bisherige Austragungsorte waren auch London, Wien, Rotterdam, Kopenhagen und Mailand. Für die FIOE (Logo) ist sowieso bereits ganz Europa islamgrün, wobei Russland, die GUS und die Türkei mit dazugehören.

Die Berliner-Konferenz findet übrigens im Tempodrom, an der Möckernstraße 10-25 statt. Dort sind außerdem für den 9. Mai Tickets im Vorverkauf zu einer „Koranlesung zum Andenken des Gesandten Gottes (als Barmherzigkeit für alle Welten) und Koran Rezitationen“.




München: Benjamins Märchenstunde

Benjamin IdrizBenjamin Idriz (Foto) ist der Imam der Penzberger Moscheegemeinde, die seit Jahren vom Verfassungsschutz überwacht wird. Unter anderem wegen Kontakten zu Milli Görüs. Und dieser Benjamin Idriz ist gleichzeitig Vorsitzender von „ZIE-M“, einem Verein, der ein großes „Zentrum für Islam in Europa in München“ errichten möchte.

Idriz wurde nun am vergangenen Montag von den Münchner Grünen zu ihrer Stadtversammlung, zu der übrigens alle Bürger kommen können, eingeladen. Er durfte einen Vortrag halten, wie er sich dieses islamische Zentrum denn so vorstellt. Und, welch Wunder, selbstverständlich würden dort Frauen und Männer gleichberechtigt sein, man stütze sich vollumfänglich auf das deutsche Grundgesetz und erkenne die Werte der Toleranz an.

An dieser Stelle gab es schon den ersten Hammer des Abends, der einen tiefen Einblick in grüne Denkwelten lieferte. Ein Mitglied eines Münchner Grünen-Ortsverbandes monierte:

„Das ist mir viel zu patriotisch. Warum akzeptieren Sie so kompromisslos das deutsche Grundgesetz? Seien Sie doch kritisch! Mir passt auch viel nicht am Grundgesetz. Bleiben Sie Islam! Das hat Europa in den vergangenen Jahrhunderten sehr gut getan!“

Inwiefern der Islam Europa gut getan habe und was ihm im einzelnen am Grundgesetz nicht passt, ließ dieser Münchner Grüne offen, aber es kam noch besser. Ein eher islamkritisch eingestellter Bürger stellte fest, dass all das Vorgetragene zwar äußerst lobens- und wünschenswert für das friedliche Zusammenleben mit muslimischen Mitbürgern, aber mit der Ideologie des Islam unvereinbar sei. Denn im Koran seien völlig andere Grundsätze festgeschrieben. Statt der viel zitierten Toleranz beispielsweise der Sieg des Islam über alle anderen Religionen. Da ertönte aus den Reihen der Grünen der Zwischenruf: „Na hoffentlich!“

Da ist man erstmal baff. Wünscht man es sich in diesen Kreisen also geradezu, dass das Christentum besiegt werde? Vielleicht, weil man damit auch die politische Herrschaft der ungeliebten CSU in Bayern beenden würde? Dass dies dann von einer totalitären Ideologie geschieht, ist offensichtlich nebensächlich.

Der Münchner Bürger bemerkte des Weiteren, dass der Islam in seinen theologischen Grundsätzen von einer Gleichstellung von Mann und Frau meilenweit entfernt sei. In vielerlei Hinsicht sei die Frau dem Mann eindeutig untergeordnet: Sie habe nur halb so viel Rechte beispielsweise vor Gericht, erbe nur halb so viel, müsse dem Mann jederzeit zu Willen sein und dürfe bei „befürchteter“ – wann immer das sein mag – „Widerspenstigkeit“ sogar geschlagen werden, wie es in Sure 4 Vers 34 unmissverständlich steht:

„Und diejenigen, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet, – ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie.“ (Quelle: Zentralrat der Muslime in Deutschland)

In diesem Moment beging Imam Idriz einen ganz entscheidenden, schweren Fehler: Er behauptete tatsächlich, dieser Vers sei – an dieser Stelle darf der geneigte Leser nun raten, was Idriz vorbrachte:

1. aus dem Zusammenhang gerissen
2. falsch übersetzt

In diesem Fall wählte Idriz Variante 2. Der eigentlich einschlägig bekannte und immer gleich lautende Vers 34 der 4. Sure sei doch tatsächlich falsch übersetzt. Das Standard-Taqiyya-Argument eines Moslems, der die Wahrheit über seine Religion verschleiern will.

Nun, der im mazedonischen Skopje als Sohn eines türkischen Vaters und einer albanischen Mutter geborene Idriz hat schon im Alter von elf Jahren den Koran auswendig beherrscht. Dafür hat er den Ehrentitel „Hafis“ erhalten. Er weiß also ganz genau, was im Koran steht. Aber er merkte, dass sich jetzt die anfangs so positive Stimmung im Saal langsam eintrübte. Und so fing er an zu schwindeln. Er trug allen Ernstes vor, es gäbe eine geheimnisvolle „richtige“ Übersetzung eines gewissen Mohammed Asad. Kurz nachrecherchiert, erfährt man, dass dieser Asad ein österreichischer Konvertit ist, der ursprünglich Leopold Weiss hieß. Er war ab 1949 pakistanischer Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York und veröffentlichte das Buch „The Message of the Qur’an“. Und dort heißt es in Sure 4 Vers 34 doch tatsächlich exakt genauso:

„And as for those women whose ill-will you have reason to fear, admonish them (first), then leave them alone in bed, then beat them“

Tja, Herr Idriz, Pech gehabt. Erwischt. Der islamkritische Bürger fragte Idriz noch, ob er sich von den vielen Stellen des Koran, die in krasser Weise unserem Grundgesetz diametral widersprechen, und der Scharia (der in vieler Hinsicht brutalen und menschenverachtenden islamischen Rechtsprechung), klar und unmissverständlich distanzieren würde. Hierzu blieb Imam Idriz, auch nach nochmaliger Aufforderung, die Antwort schuldig.

Wie sich die Denkweisen vieler GrünInnen darstellen, erlebte der Bürger, als er sich nach seinen Fragen an Idriz wieder zurück an seinen Platz begab. Er wurde von einem weiblichen Münchner Grünen-Mitglied regelrecht angefaucht: „Es gibt auch viele christliche Männer, die ihre Frauen schlagen!“

Auf die Gegenfrage, ob sich diese dabei auf Jesus berufen könnten, schnaubte sie: „Aber auf Mixa“

Bevor der Bürger noch die Frage stellen konnte, ob (Ex-)Bischof Mixa der Begründer einer Religion sei, im Gegensatz zu Mohammed, ging eine prominente Münchner Grüne Landtagsabgeordnete in aufgebrachter Stimmung dazwischen: „Füttere die doch nicht auch noch! Das sind doch alles Arschlöcher!“

Auf die verwunderte Gegenfrage des sich angesprochen fühlenden Bürgers: „Wie bitte, Arschlöcher?“ sah sie ihn kurz an und meinte: „Naja, Sie nicht“.

Nun, aus welchem Motiv sie diese Einschränkung gemacht hatte, darf dahingestellt bleiben. Der Bürger sagte noch, ob dieser heftigen Reaktionen zurecht erstaunt, zu dem ihm gegenüber sitzenden Herrn: „Es steht alles wörtlich im Koran. Und es gilt alles als zeitlos gültiges Wort Allahs.“

Der Mann, der offensichtlich der Begleiter der aufgebrachten „Mixa“-GrünIn war, merkte an: „Ich habe den Koran auch gelesen.“ Auf die Gegenfrage „Und, steht es so drin?“ nickte er stumm, während er vor sich auf den Tisch blickte. Man merkte es ihm an, dass ihn dieser Umstand störte. Aber in ihm hatte dann doch der Drang zur Wahrheit gesiegt, vor der Solidarisierung mit der ideologischen Gesinnung.

Zu diesem Dia kam übrigens die berechtigte Frage, ob Männer nicht auch Integration bräuchten, was zur Erheiterung im Saal beitrug. Dieser denkwürdige Abend bei den Münchner GrünInnen war aber noch lange nicht zu Ende. Als nächstes wollte ein Parteimitglied wissen, ob sich Idriz auch eine Frau als ImamIn und einen Schwulen als Imam vorstellen könne: Eine Frau könne sich selbstverständlich auch an der theologischen Ausbildung beteiligen, meinte Idriz. Aber wie bei den Katholiken oder auch den Juden könne eine Frau keine ImamIn werden. Da rief eine Jüdin, die sich im Saal befand: „Im liberalen Judentum können auch Frauen Rabbinerinnen werden“. Sofort gab es erregte Rufe, man solle nicht dazwischenreden, und der Versammlungsleiter ermahnte die jüdische Mitbürgerin, falls dies nochmals geschehe, werde sie aus dem Saal gebeten.

Was das heikle Thema „Schwuler als Imam“ betrifft, meinte Idriz: „Wenn die Gemeinde es so wünscht, kann dies ein Schwuler problemlos werden“. Die GrünInnen klatschten begeistert Beifall. Dass in der islamischen Wirklichkeit, abseits wohlfeiler Erklärungen, ein Schwuler eher ausgepeitscht, gesteinigt oder an Baukränen aufgehängt wird, sollte die harmonische Atmosphäre im Saal nicht stören. Wir dürfen nun gespannt sein, wann die erste islamische Gemeinde es „wünscht“, dass ein Schwuler ihr Imam wird. Wahrscheinlich fällt dies mit der globalen Erwärmung zeitlich zusammen. Für die Grünen dürfte es somit unmittelbar bevorstehen. Vielleicht geschah es aber auch schon zusammen mit dem Baumsterben. Nun, weder das eine noch das andere haben wir dann so richtig bemerkt.

Jetzt stand eine Bürgerin auf und fragte Idriz, warum er nicht auf die zuvor gestellte klare Frage nach der Distanzierung von der Scharia geantwortet habe. Und was er von seinem geistigen Mentor und väterlichem Freund, dem Großmufti von Bosnien Mustafa Ceric hielte, der 2008 in einem Artikel in „European View“ geschrieben hatte:

„Die Verpflichtung auf die islamische Scharia ist immerwährend, nicht verhandelbar und unbefristet“.

Daraufhin wurde es regelrecht abenteuerlich. Denn Idriz stellte nun dar, dass der Großmufti die Scharia nicht etwa als das sieht, was sie ist: Nämlich das islamische Recht. Sondern für Mustafa Ceric sei die Scharia lediglich „die Verbindung zwischen Gott und Mensch, das elementare Glaubensbekenntnis zu Gott“.

Allerhand! Das sind ja elementar neue Erkenntnisse, die uns in Benjamins Märchen aus 1001er Nacht hier aufgetischt werden. Doch leider entspricht auch dies ganz und gar nicht der Wirklichkeit. Denn der Großmufti hatte in seinem Artikel in „European View“ von der Notwendigkeit einer muslimischen Autorität für ganz Europa gesprochen, die auf drei elementaren Säulen stehen solle:

„Diese einheitliche Muslim-Autorität solle auf den drei Grundpfeilern des Islam fußen. Nämlich auf Aqidah (dem Glauben), auf der Scharia (dem islamischen Recht) und auf Imamat, wohinter die Vorstellung steht, dass die Menschen von religiösen Führern geleitet werden sollen.“

Tja, Herr Idriz. Dumm gelaufen. Man sollte sich nicht so leicht beim Flunkern erwischen lassen. Aber wer gedacht hatte, jetzt sei es so langsam vorbei, täuschte sich. Ein anderer Bürger meldete sich und fragte, ob der Geldgeber für die Penzberger Moschee nun auch die Finanzierung des „Zentrums für Islam in Europa in München“ übernehme?

Hierzu muss man wissen, dass die drei Millionen Euro für die Penzberger Moschee der Scheich Sultan bin Mohammad al-Qassimi vom Emirat Schardscha springen ließ. Wikipedia gibt über dieses „konservativste“ Emirat der Vereinigten Arabischen Emirate erhellend Auskunft.

„Schardscha gilt als das konservativste Emirat der VAE, da es noch weitgehend das religiös legitimierte, unabänderliche Gesetz des Islam, die Scharia einhält. Es verfügt z.B. immer noch über ein strenges Alkoholverbot auch für Ausländer. Des Weiteren sind Kleidungsvorschriften für das Auftreten in der Öffentlichkeit festgelegt, z. B. ist bei Frauen und Mädchen bauchfreie Kleidung nicht statthaft. Ein Nichtbeachten hat eine Verwarnung und bei fortgesetztem Verstoß eine Geld- und unter Umständen gar eine Haftstrafe zur Folge. Desgleichen streng wird bei Besitz von Rauschgift oder Partydrogen verfahren, selbst kleinste Mengen können drastische Strafen nach sich ziehen.“

Imam Idriz meinte hierzu, wenn der Scheich für München Geld gäbe, dann könne man das auch annehmen. Dann fragte der Bürger nach, ob dieser Scheich auch die Finanzierung einer Moschee im spanischen Cordoba geleistet habe, die den Murabitun zugerechnet werde.

Idriz entgegnete, dass der Emir von Schardscha ein wunderbarer Mensch sei, der auch schon zwei Kirchen dort finanziert habe. Insgesamt gebe es in Schardscha zehn Kirchen. Und der Emir von Katar habe fünf Kirchen bauen lassen. Und der Emir von Kuwait eine Kirche direkt neben dem Parlamentsgebäude. Und der Emir von Schardscha habe als Geldgeber der Moschee in Cordoba ganz bestimmt nicht gewusst, dass die Gemeinde dort den Murabitun zugerechnet werde.

Zu diesen „Murabitun“ erklärt Wikipedia:

Das arabische „al-Murabitun“ bedeutet „in Wehrklöstern stationierte Gotteskrieger“

Der Münchner Bürger fragte auch gleich nach, ob Idriz ebenfalls zu diesen Murabitun gehöre. Der Imam verneinte und sagte, zuvor noch nie von den Murabitun gehört zu haben. Er erklärte, dass „eine gewisse Gudrun Eussner, die niemand kennt und von der nicht einmal eine email-Adresse zu bekommen ist“, dies auch schon behauptet habe.

Dazu meldete sich ein anderer Bürger und sagte, die email-Adresse von Frau Eussner stehe in der Fußzeile ihrer Internetseite. Er habe dies gerade ganz leicht mit seinem i-Phone nachrecherchieren können. Idriz verlor immer mehr die Fassung. Jetzt sprach er völlig zusammenhanglos das Massaker von Srebrenica an, bei dem Tausende Muslime ihr Leben verloren hätten, unter anderem auch ein Bruder von ihm. Und dies hätte niemanden in der westlichen Welt interessiert. Idriz war sichtlich erregt.

Nun, bei allem Mitgefühl für den Verlust des Bruders und der Abscheu über das Massaker von Srebrenica, das niemals hätte stattfinden dürfen – darf die Frage erlaubt sein, was ein Mazedonier 1995 im bosnischen Srebrenica machte? War Idriz‘ Bruder vielleicht dort, um am Krieg teilzunehmen? Am Krieg der UCK, die zu dem Zeitpunkt Verbindungen zu Mazedonien und auch zu Al-Qaida hatte? Zu dem Zeitpunkt waren in Bosnien „die kämpfenden Ausländer entweder Söldner oder Idealisten – vor allem Russen, Ukrainer und Griechen auf Seiten der Serben sowie Araber und andere Muslime bei den Bosniaken“ (Quelle: FAZ).

War dieser Bruder auch schon 1992 in Srebrenica, als bosniakische Einheiten dort ein Massaker an serbischen Zivilisten mit mindestens 1000 Toten verübten? Und was machte Benjamin Idriz, bevor er 1995 Imam in Penzberg wurde? Warum war ihm bei der Erlangung seiner Aufenthaltserlaubnis ein gewisser Ahmad Al-Kalifa behilflich, gegen den derzeit die Staatsanwaltschaft „wegen Islamismus und Bildung einer kriminellen Vereinigung“ ermittelt? Und wie steht Idriz selbst zur UCK?

An dieser Stelle wurde es den GrünInnen im Saal zu kritisch mit der Nachfragerei. Sie stellten den Antrag, die Fragerunde zu beenden. Doch auch die eigene Basis vermochte nicht einhellig einzusehen, warum man nicht weiter diskutieren sollte. Möglicherweise hat sich auch der ein oder andere an der Begründung der angeblich „fortgeschrittenen Zeit“ gestört, die vor allem deshalb fortgeschritten war, weil eine Grüne Stadträtin und eine Grüne Landtagsabgeordnete zuvor lange gesprochen hatten. Dabei hatte letztere auch erklärt, über was man nicht debattieren dürfe. Die Landtagsabgeordnete hielt es nämlich nicht für angebracht, angesichts des Themas islamisches(!) Zentrum über religiöse(!) Inhalte zu diskutieren.

Die Mehrheit folgte ihr auch darin, indem sie diesen Tagesordnungspunkt für beendet erklärte. Und das trotz eines Einwurfs eines Bürgers, der darauf hinwies, dass sich eine Dame seit Anfang der Diskussion gemeldet hatte und nicht berücksichtigt wurde. Das wurde sofort als „Gegenrede“ zum Geschäftsordnungsantrag gewertet und man schnitt ihm das Wort ab. Die Abstimmung musste übrigens, weil es so knapp war, nochmals durchgeführt werden. Dazu mussten alle aufstehen. Soviel zur „Debattenkultur“ bei der angeblichen Bürgerrechtspartei „Die Grünen“. Bürger mit anderen Meinungen sind „Arschlöcher“ und man hat sich einer Debatte mit ihnen zu entziehen – oder zumindest ihnen das Wort.

Anschließend wurde ziemlich einstimmig beschlossen, den Imam bei seinem Projekt „Zentrum für den Islam in Europa in München“ zu unterstützen. Fakten werden also ganz bewusst ignoriert, die ideologische Ausrichtung hat offensichtlich Vorrang vor kritischem Bewusstsein und gesundem Menschenverstand.

Hier ein Artikel des Migrations-Blogs „BlogIG“ der InitiativGruppe e.v. über diesen denkwürdigen Abend in München. Bei den Münchner Grünen liest man nur in einem Nebensatz etwas von einer „lebhaften Diskussion“.

Unmittelbar nach der Veranstaltung hat ein ebenfalls besorgter Münchner Bürger das Gespräch mit Herrn Idriz gesucht und ihn gefragt, wie er denn Muslime einschätze – beispielsweise die Aleviten -, die sich nicht auf den Koran und Mohammed beriefen? Darauf entgegnete Idriz:

„Muslime, die Mohammed nicht anerkennen, sind für mich keine Muslime“.

Dann wissen die Aleviten schon mal Bescheid. Wer sich übrigens noch eingehender in das Dickicht um den Imam Idriz und seine Penzberger Moscheegemeinde einlesen möchte, kann das in dem höchst aufschlussreichen Artikel „Allah in Bayern“ von Jacques Auvergne tun.

Hochinteressant übrigens auch, wen Imam Idriz alles als Unterstützer für sein geplantes Zentrum aufführt. Unter anderen findet sich auch der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann darunter, der kürzlich erst klar geäußert hatte, dass „einige Muslime in Penzberg das Ziel verfolgen, eine islamistische Gesellschaft unter dem Recht der Scharia zu errichten“. Gegen das Projekt „ZIEM“ habe er zwar grundsätzlich erstmal nichts, aber: „Wenn es sich um ein trojanisches Pferd handelt und dahinter Leute stehen, die anderes im Schilde führen“, dann halte er von diesen Plänen nichts. Eine Unterstützung sieht wohl anders aus. Idriz fügte hinzu, dass diese Liste noch aus der Zeit stammt, in der Joachim Herrmann noch nicht Innenminister war. Seitdem er dieses Amt übernommen hat, habe er seine Meinung über das Islam-Zentrum wohl etwas geändert.

Bei den Gegnern auf seiner Liste finden sich PI und Pax Europa. Letztere nannte Idriz übrigens eine „extremistische Strömung“, die doch auch vom Verfassungsschutz überprüft werden sollte. Diese Aussagen machte er beim Besuch der Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger Ende März in der „Vorzeigemoschee“ Penzberg. Und Bayram Yerli, der Vorsitzende der Islamischen Gemeinde Penzberg, fügte hinzu, dass ihnen „von einer bestimmten Strömung nichts als Lügen vorgeworfen werden“. Wollen da etwa welche von sich ablenken?

Die Münchner Bürger sollten nach dieser Vorstellung mehr über diesen Imam Idriz erfahren, der ihnen ein großes islamisches Zentrum vor die Nase setzen will. Ob aber die örtlichen Tageszeitungen mutig genug sind, dieses brandheiße Thema aufzugreifen, bleibt abzuwarten. Die Parteien im Münchner Stadtrat unterstützen das Projekt bisher kritiklos. Entweder haben sie all diese Tatsachen noch nicht bemerkt oder wollen sie nicht bemerken.

Sachkundige Argumente dürften am ehesten bei der Münchner CSU Aussicht auf Erfolg haben. Vielleicht veranstaltet sie ja auch mal ein Stadtgespräch mit und zu Herrn Idriz sowie seinem islamischen Zentrum, bei dem wirklich die Bürger das Wort haben. Dann könnte die CSU auch beantworten, warum sie für dieses Zentrum ist. Und warum sie bislang Herrn Idriz noch nicht kritisch auf den Zahn gefühlt hat. Wer sein Interesse an einem solchen Stadtgespräch bekunden und die CSU zu einem solchen ermutigen möchte, oder sonstige Fragen und Anregungen hat, kann sich hierhin wenden:

» muenchen@csu-bayern.de

(Text: byzanz / Fotos & Video: RChandler / Videoschnitt: Obambi – PI-Gruppe München)




Jugendliche filmen sich bei Diebstahl

Der Kampf gegen rechts, in NRW Pflichtprogramm an Schulen unter Anleitung verfassungsfeindlicher Lehrer, erhöht nicht unbedingt die Intelligenz. Wo im Schulunterricht die Grenze zwischen politischer Meinungsäußerung und dem Begehen von Straftaten bewusst verwischt wird, sind Polizei und Staatsanwaltschaft gefordert, korrigierend einzugreifen.

Im vorliegenden Fall kann die Dummheit der Straftäter, die sich beim Stehlen eines ungenehmen Wahlplakats selber filmten und das Ergebnis stolz bei Youtube veröffentlichen, den behördlichen Ermittlungen zu Hilfe kommen. Neben den Gesichtern der Täter und dem Eingeständnis, sich der Strafbarkeit der Handlung bewusst zu sein, zeigt das Video auch das von den Tätern benutzte Fahrzeug, einen blauen Opel Vectra mit dem Kennzeichen NE-MC 8 … , möglicherweise mit Folgeziffern. Zusammen mit Farbe und Typ des Fahrzeugs reichen aber nach polizeilichen Angaben auch in diesem Falle die bekannten Details der Autonummer zur Ermittlung des Fahrzeughalters.

UPDATE: Die beiden Plakat-Diebe haben ihr Video inzwischen von Youtube entfernt. PI-Leser Antivirus hat es für die Nachwelt gesichert und auf Youtube geladen:




Bielefeld: Minarettklage abgewiesen

Die Klage eines Bielefelder Bürgers gegen die Errichtung eines 19 Meter hohen Minaretts in seiner unmittelbaren Nachbarschaft (PI berichtete) ist vom zuständigen Gericht abgewiesen worden. Der Streit war vor Gericht gekommen, nachdem die türkische Behörde Diyanet (DITIB) als Betreiber der Moschee im Stadtteil Brackwede (Foto) sich geweigert hatte, dem Nachbarn schriftlich einen dauerhaften Verzicht auf den Muezzinruf zu bestätigen.

NW-News berichtet:

Die Klage eines Nachbarn gegen die Baugenehmigung eines Minaretts für die Moschee in Bielefeld-Brackwede wurde am Donnerstag vom Verwaltungsgericht Minden abgewiesen. So ist der Weg für den Bau eines 16,22 Meter hohen und 1,59 Meter breiten Minaretts nun frei.

Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass aus baurechtlicher Sicht gegen das Projekt keine Einwände erhoben werden könnten. Der Kläger hatte seine Einwände mit einer zu befürchteten Beschallung durch Gebetsaufrufe begründet. Dies sei aber nach dem vorliegenden Bauantrag auszuschließen, so das Gericht. Der Bauherr habe keine Lautsprecheranlage beantragt. Der Nachbar wohnt nur 29 Meter von der Moschee entfernt.

Eine außergerichtliche Einigung war vor der Verhandlung gescheitert, da der „Diyanet Türkisch-Islamische“ Kulturverein, der die Moschee seit 2004 betreibt, dem Kläger keine dauerhaft bindende Verzichtserklärung auf den Gebetsaufruf vom Minarett aus geben wollte.

Die Leserdiskussion, die sich über die Nachricht entwickelt hat, zeigt, dass die Initiative des Bürgers dennoch nicht umsonst war. In der Bevölkerung gibt es mittlerweile ein wachsendes Bewusstsein über die grundsätzliche Problematik des Islam, und gerade im Zusammenhang mit islamophilen Fehlentscheidungen gute Gelegenheiten, islamkritische Positionen in die Öffentlichkeit zu bringen. Immer wieder erstaunlich ist die Naivität offensichtlich linksgerichteter Diskussionsteilnehmer, die aus einer kirchenfeindlichen Position hoffen, mit der Förderung des Islam den Einfluss des Christentums in der Gesellschaft noch weiter zurück drängen zu können. Mancher ist sich da wohl nicht bewusst, was er sich im Gegenzug ins Land holt.




„Geruch nach Diskriminierung“

Der türkische Botschafterr Ali Ahmet Acet (Foto) will die Visumspflicht bei Einreise nach Deutschland für seine Landsleute aufgehoben sehen. Das hätte so gar nicht den Hauch einer priviligierten Partnerschaft. Außerdem findet er den Deutschtest für nachziehende Ehepartner gemein. Amis und Australier müssten das auch nicht. Dass die keine Kinder heiraten, sagte er nicht.

Außerdem will der Botschafter die Möglichkeit, dass Kinder in den Schulen türkisch lernen. In maßloser Selbstüberschätzung sagte er:

„In vielen deutschen Schulen gibt es Spanisch oder Französisch als zweite Fremdsprache. Türkisch könnte doch genauso gut gelehrt werden.”

Immerhin handelt es sich hier um Weltsprachen, Herr Botschafter, während türkisch außerhalb der Türkei und der Parallelwelten in Deutschland in keinem Land gesprochen wird.

Außerdem sind wir verwirrt. Was wollen Türken im rassistischen Deutschland? Das mögen sie doch gar nicht! Hier werden sie immer verbrannt. Oder mögen sie etwa die sozialen Leistungen, für die der deutsche Steuerzahler arbeitet, doch ganz gern?

„Deutschland sollte türkischen Bürgern die Einreise erleichtern und die Visumpflicht abschaffen.” Das fordert der türkische Botschafter in Berlin, Ali Ahmet Acet. Die heutigen strengen Visabestimmungen entsprächen nicht den besonderen Beziehungen der beiden Länder, sagte Acet im WAZ-Gespräch.

„Der Aufwand, ein Visum für die Schengen-Länder zu bekommen, ist riesig. Es gibt nur eine Handvoll deutsche Auslandsvertretungen, die diese Visa ausstellen. Die Leute sind frustriert. Sie müssen viele Unterlagen sammeln, anreisen, lange warten, Geld bezahlen und wissen dann doch nicht, ob sie das Dokument tatsächlich bekommen”, erklärt Acet. „Deutsche können mit dem Personalausweis problemlos in die Türkei einreisen. Für Türken sollte das umgekehrt auch möglich sein”, findet der türkische Generalkonsul in Essen, Hakan Akbulut.
„Das sieht fast so aus wie eine Diskriminierung.”

Noch eine Einreisebestimmung belastet nach Einschätzung des Botschafters die deutsch-türkischen Beziehungen und entspreche so gar nicht dem von deutscher Seite so oft betonten Geist einer „privilegierten Partnerschaft”: Seit 2007 müssen Verheiratete, die zu ihrem Partner nach Deutschland ziehen wollen, „einfache Deutschkenntnisse” nachweisen. „Das sieht fast so aus wie eine Diskriminierung”, meint Akbulut. Sprachkurse könnten ohne Probleme auch nach der Einreise belegt werden. „Kein Australier oder US-Bürger, der zu seiner Frau nach Deutschland zieht, muss eine Sprachprüfung bestehen. Warum ist das bei Türken anders?” Im letzten Quartal 2007, kurz nach Einführung des Sprachtests, ging der Nachzug von Ehepartnern aus der Türkei dramatisch zurück. Es wurden nur noch rund 600 statt 2000 Visa erteilt. Heute sind es pro Quartal durchschnittlich 1700.

Mit dem Zauberwort „Diskriminierung“ lässt sich bestimmt die Tür öffnen…

(Spürnasen: Pillepalle und Klaus St.)