Sven Kalisch: Fundamentalisten setzen Islam richtig umDas sagt einer, der es wissen muss: Sven Kalisch war Inhaber des ersten Lehrstuhls für die Ausbildung islamischer Religionslehrer in der Bundesrepublik Deutschland. Bei „Kopten ohne Grenzen“ erschien jetzt ein Bericht über einen Vortrag, den er am 11. Februar vor einem Fachpublikum in Tübingen hielt. Damals hieß er mit Vornamen noch „Mohammed“ und war Moslem.

„Kopten ohne Grenzen“ schreibt:

Schon in einer Vorbemerkung zum eigentlichen Vortrag machte Kalisch die Feststellung, dass Fundamentalisten zwar nicht die sympathischsten aller Gläubigen seien, aber sie hätten den Vorzug, am ehrlichsten mit der Überlieferung umzugehen, d.h., sie verstehen den Text nach dem unmittelbaren Wortsinn, wohingegen liberale Theologen den Wortsinn oft bis zur Unkenntlichkeit oder bis ins Gegenteil uminterpretieren. Nicht nur, dass Kalisch nicht behauptet, was die Islamisten tun, hätte nichts mit dem Islam zu tun, wie wir es üblicherweise hören, nein, er sagt sogar indirekt, dass islamische Fundamentalisten nichts anderes tun, als das umzusetzen, was in den Schriften des Islams steht.

Sven Kalisch hat die Schriften des Islams studiert und verstanden. Er durchbricht die Phalanx des Flunkerns und Vertuschens, die seit 9/11 von islamischen Funktionären, Verbandsvertretern und Imamen mit erstaunlicher Halsstarrigkeit hochgezogen wurde.

Weiter führte er aus, dass nach allgemeiner islamwissenschaftlicher Auffassung die Philosophie im islamischen Mittelalter zu einem Ende kam, weil der berühmte islamische Gelehrte Al-Ghazali über die Philosophen das Urteil fällte, dass sie allesamt Ketzer seien, was nach islamischen Recht mit dem Tode bestraft wird. Als weiteres Beispiel dafür, dass sich das islamische Recht im vieler Hinsicht der Moderne beugen muss, führte er Saudi Arabien an, wo kaum noch ein Rechtsgelehrter die Abschaffung der Sklaverei in Frage stellt, obwohl das klassische islamische Recht die Sklaverei als Institution an keiner Stelle in Frage stellt. Allerdings hat Saudi Arabien die Sklaverei als letztes Land der Welt, nämlich erst in den 60-er Jahren, abgeschafft. Interessant war auch, dass Kalisch erwähnte, dass die Traditionalisten den Grundsatz vertreten: „der Wortlaut darf nicht angetastet werden“! Nur in Ausnahmesituationen, die nicht von Dauer sein dürfen, ist eine andere Interpretation zulässig.

Na, da kann man doch wirklich von einem „modernen“ Islam sprechen, wenn in den 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Saudi-Arabien doch tatsächlich die Sklaverei abgeschafft wurde, obwohl Mohammed sie dort vor 1400 Jahren noch so leidenschaftlich förderte. Gibt es denn in Saudi-Arabien jetzt auch schon Initiativen zur Abschaffung von Steinigen, Handabhacken und Auspeitschen?

Er stellte mehrmals die rhetorische Frage, ob das völlige Weginterpretieren des Wortsinns, das man zwar für die Anpassung des Islams an die Moderne bräuchte, überhaupt noch sinnvoll sei, da man damit ja eigentlich die heiligen Texte überflüssig machen würde. Oder anders gefragt: macht es Sinn, etwas, das man für richtig hält, weil es vielleicht modern oder menschenrechtskonform ist, unter allen Umständen in die Schrift hineinzuinterpretieren?

Ob wohl eher ein Kamel durch ein Nadelöhr gehen wird, als dass es muslimische Imame akzeptieren würden, die eindeutigen Inhalte des Korans umzuformen?

Bei der anschließenden Fragerunde wurde die interessante Frage gestellt, wie die Verbreitung einer liberaleren Theologie in der muslimischen Welt denn aussehen könnte, angesichts der Tatsache, dass jeder liberale Theologe im Nahen Osten mit drastischen Konsequenzen zu rechnen hat, wenn er nicht sogar um sein Leben fürchten muss. Kalisch erwiderte darauf, er selbst hoffe auf eine ähnliche Entwicklung, wie sie im Christentum eingetreten ist, also eine allmähliche Zersetzung durch liberale Theologie und eine abnehmenden Relevanz der Religion, was aber mindestens einige Jahrzehnte in Anspruch nehmen werde.

Wie die Reaktionen in Deutschland auf seine Äußerungen ausfielen, könnte Kalisch aus eigener leidvoller Erfahrung berichten. Bei Wikipedia steht dazu:

Kalisch fühlt sich nach eigener Aussage bedroht. Dass manche konservativen Muslime nun seinen ersten Vornamen Muhammad weg ließen und ihn nur noch Sven Kalisch nannten, empfinde er als kaum verhüllte Drohung, sagte er dem Spiegel. Die Botschaft sei klar. „Einige betrachten mich nicht mehr als Muslim.“ Es gab keine konkreten Drohungen gegen seine Person, aber aufgrund des indirekten Vorwurfs, er sei vom Glauben abgefallen und der Tatsache, dass ausländische Zeitungen ihn als Sven Kalisch statt Muhammad Kalisch bezeichnet haben und damit kund taten, dass er kein Muslim mehr sei, wurde sein Büro an einen nicht-öffentlichen Ort verlegt.

Tja, die Friedensreligion™ mag es nicht so gerne, wenn man sich kritisch äußert. Oder gar die Ummah verlässt. Wie sagte doch Mohammed so schön:

„Wenn ein Muslim den Islam verlässt, dann töte ihn“. (Bukhari V4 B52 N260)

Frieden und Segen sei auf ihm..

(Text: byzanz)

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70 KOMMENTARE

  1. „Zersetzung (!) durch liberale Theologie“?

    Für den Islam sicher wünschenswert, aber wohin das im Christentum geführt hat, wissen wir ja: leere Kirchenbänke, religiöse Beliebigkeit, Opportunismus gegenüber dem Zeitgeist…und nicht zuletzt gegenüber dem Islam.

    Trennung von Staat und Religion ist ok, aber im übrigen führt liberale Theologie zum Ausverkauf des christlichen Glaubens.

  2. alisch erwiderte darauf, er selbst hoffe auf eine ähnliche Entwicklung, wie sie im Christentum eingetreten ist, also eine allmähliche Zersetzung durch liberale Theologie und eine abnehmenden Relevanz der Religion, was aber mindestens einige Jahrzehnte in Anspruch nehmen werde.

    So weit ich weiß musste das Christentum nicht erst liberal zersetzt werden, bevor es keine Steinigungen vornahm.
    Steinigungen und allgemein die Todesstrafe hat Jesus Christus selbst abgeschafft bzw. nie in das Christentum aufgenommen.
    Einige überspannte Päpste mögen das wohl anders gesehen haben. Aber Martin Luther hat dem durch die Reformation Einhalt geboten, indem er sich auf den Ursprung des Evangeliums berufen hat und konnte.

    Der Vergleich ist also insofern falsch, weil er suggeriert, man müsste die Schriften des Christentums und des Islam gleichermaßen entwerten, um sie zu einer menschlichen Religion zu machen beziehungsweise zu einer Religion, die mit dem Grundgesetz übereinstimmt.

    Beim Islam mag das wohl stimmen. Nicht aber beim Christentum.

    Das Christentum lehrte schon bei Jesus die Trennung zwischen Staat und Religion, welches die überspannten Päpste ignorierten, was Luther aber wieder aktivierte, weil es schon vorher da war.

  3. Das Christentum wurde nicht durch liberale Theologie zersetzt. Der christlichen Theologie ist Gewalt fremd. Unser heutiges Christentum in allen seinen Strömungen musste nicht die Theologie verbiegen, um sich in unsere Wertordnung zu fügen. Vielmehr begründete das christliche Sittengesetz unsere Wertordnung. Ohne das Christentum gäbe es sie nicht!

    Das muss man immer wieder sagen, damit solchen Irren wie Schäuble, die behaupten, erst die Aufklärung habe das Christentum mit unserer Wertordnung vereinbar gemacht, das Maul gestopft wird.

    Dass der Islam islamistisch ist, ist längst bekannt. Nur darf der Verfassungsschutz in NRW aus politischer Korrektheit das nicht sagen, sondern muss ein Anzeichen für Verfassungsfeindlichkeit dann feststellen, wenn nicht säuberlich zwischen Islam und Islamismus unterschieden wird. Das hat er bei Pro NRW getan. Würde er seiner Aufgabe nachkommen, unsere Verfassung zu schützen, würde er den Parteien, die eine künstliche Trennung zwischen Islam und Islamismus behaupten, Verfassungsfeindlichkeit attestieren, weil sie die Gefahr, die vom islamistischen Islam für unsere freiheitliche Ordnung ausgeht, verharmlosen und dadurch dem Islam helfen, unsere freiheitliche Ordnung zugunsten der Scharia zu stürzen.

  4. Auch im fernen Australien werden islamistische Tatsachen Stück für Stück geschaffen:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/happy_little_vegemites_5/

    Henryk M. Broder 01.08.2010

    The Weekend Australian Magazine von heute berichtet über einen Fall praktizierter Islamophobie in Australien. Eine Muslima, die in einem Niqab also voll verhüllt, Auto fuhr, wurde bei einer Verkehrskontrolle gebeten, ihr Gesicht zu entblößen. Sie faßte dies als Zumutung auf und beschuldigte hinterher den Polizisten, sie angefasst zu haben. Die Polizei, die Medien und der Anti-Discrimination Board nahmen sich des Falles an, moslemische Organisationen empörten sich über einen Fall von “Rassismus”.

    Wir haben es mit einer besonders sensiblen Spezies zu tun, deren Angehörige sich in Afghanistan, Pakistan, im Irak und anderen Teilen der Welt fröhlich gegenseitig massakrieren, die aber ganz empfindlich reagieren, wenn sie von einem Kafir aufgefordert werden, sich auszuweisen. Das geht entschieden zu weit. Die Rücksichtnahme auf “Muslim sensitivities” erfordert es, dass der Kafir zum Islam konvertiert, bevor er eine Tochter Allahs darum bittet, ihm ihren Führerschein zu zeigen. Demnächst in Australien und später auch an der Kreuzung bei Ihnen um die Ecke.

  5. „Sven, alias Muhammad Kalisch, war Inhaber des ersten Lehrstuhls für die Ausbildung islamischer Religionslehrer in der Bundesrepublik Deutschland.“

    So, damit ist nun auch genug versucht und herumexperimentiert.
    Inadaequat, nutzlosm brauchen wir alles nicht, viel zu teuer, dennoch hoch und stets hoeher gefaehrlich-explosiv, und also fort damit!
    Weg mit dem Rotz, in die Muelltonnen der bundesrepublikanischen Abfaelle.

  6. @ #6 markwillihans (02. Aug 2010 10:00)

    Ja – die KZs sind eine linke Erfindung; Hitler hatte das lediglich kopiert;

    Die Rassenideologie ist auc eine linke Erfindung: kannst bei Marx und Engels nachlesen! Hitler hat das für sich kopiert.

    Die Lebensraumpolitik und die ethnischen Säuberungen sind eine Erfindung von Edvard Benes, der bereits 1918/191 die Deportation aller Deutschen im Sudentenland geplant und beschlossen hatte.
    Hitler hat seine Pläne nur kopiert!

    Du würdest dich wundern: Hitler war ein großer Plagiator! Er hat alles kopiert, was ihm nützlich erschien.

  7. OT:
    Woran erkennt man einen Propaganda Artikel?
    Daran, wieviel Zeilen es welchem Aspekt widmet. Ein krasses Beispiel, dass aber PI-Leser hier ft genug bemerkt haben. Nehmen wir an, ein Deutscher verprügelt einen Türken. In einem unausgewogenen Artikel stehen in mindestens 2 Absätzen wie er sich gefühlt hat, wie das Blut gespritzt ist, wie lange es gedauert hat und noch eine Menge anderer an sich sinnloser Informationen, damit der Leser sich auch wirklich bildlich die Brutalität der Angreifer vorstellt.
    Greift ein Türke einen Deutschen an, so wird es eher in einem Satz umschrieben: „gerieten aneinander“ darunter kann sich niemand was vorstellen. „Eine Person wurde verletzt“, lag es am Boden, waren es Tritte?
    Unter solchen Angaben kann sich natürlich keiner ein Bild davon machen. Damit wird auch die Brutalität verheimlicht.

    Das gleiche Prinzip kann man aber auch auf ganz andere Themen anwenden: In diesem Artikel in der FR steht auf einer ganzen Seite, wie ein „Aktivist“ aus den USA von der Polizei vernommen wurde, er die Aussage verweigerte, sein Handy beschlagnahmt wurde, sein Laptop ihm weggenommen wurde, das FBI ihn ausspionierte. All das in 5 Absätzen.
    Böse Polizei. Böser Staat. Böse USA. Böses FBI.

    Aber warum eigentlich? Nun der Grund für all das ist der sehr linken Frankfurter Rundschau genau 11 Worte in einem zusammenhanglosen Satz wert:

    Dabei arbeitet er nicht direkt an der Veröffentlichung geheimer Dokumente mit.

    Oder anders gesagt: Er bietet eine Plattform für Spione, die möglichst viele geheime Informationen aus den Behörden veröffentliche sollen. Zum Beispiel Lagepläne von den US-Stützpunkten in Afghanistan? Zum Beispiel wo die Soldaten am Verwundbarsten sind?

    Ob Spion, ob Verrückter, ob gewaltätiger Chaot, ob geistiger Brandstifter, ob Mörder, ob Vergewaltiger, ob Störenfried -solange es für die gute Sache ist, sind sie alle „Aktivisten“ und „Menschenrechtler“.

  8. Jeder Muslim, in jedem nichtislamischen Land, der seine Religion ernst nimmt,
    ist ein Staatsfeind und Hochverräter.

    Jeder Muslim hat die Pflicht zu versuchen
    überall die Scharia zu implementieren.

    Ist es klug Staatsfeinde in sein Land zu holen?

  9. #2 Theo
    „So weit ich weiß musste das Christentum nicht erst liberal zersetzt werden, bevor es keine Steinigungen vornahm.“

    Das Christentum bevorzugte anstatt Steinigung die Verbrennung von angeblich vom Glauben Abgefallenen.

  10. Kalisch wollte die für christliche Theologen selbstverständliche kritische Methode in der Islamwissenschaft lehren. Er scheiterte am fundamentalistischen Widerstand der Islam-Funktionäre. Seine Universität beugte sich deren Druck. Der Skandal ist, dass der Islam nicht nur die Lehrpläne der Schulen beeinflußt, indem aus kultursensiblen Gründen der Holokaust an den Juden nicht mehr erwähnt wird, sondern sogar die Universitäten sich dem Schwert des Islam unterwerfen.

  11. #3 eye-catcher (02. Aug 2010 09:45)

    Nun, wenn die Gottessohnschaft und Auferstehung Jesu nicht mehr geglaubt werden darf, was bleibt dann noch vom christlichen Glauben übrig? Etwas Nächstenliebe vielleicht, aber das haben auch schon viele andere gelehrt.

  12. Auch wenn die Sklaverei in den arabischen Ländern offiziell abgeschafft wurde, faktisch gibt es sie noch weiterhin. So werden Bauarbeiter oder Hauspersonal, die vornehmlich aus Asien (namentlich den Philipinen) kommen, wie Sklaven behandelt. So müssen alle Angestellten bei der Einreise erst mal die Pässe abgeben. Und das Verhalten der Gaddafi-Spösslinge gegenüber dem schweizer Hotelpersonal sagt ja alles über die Denkweise der Araber aus.

  13. Wenn man das liest, weiß man, warum Kalisch aus seiner Professur am Centrum für religiöse studien in Münster geworfen wurde und vor allem, warum er für die meisten religiösen Muslime unzumutbar war.

    http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article7325174/Der-Mann-der-nur-noch-Sven-heissen-will.html

    Interessant: Noch vor 6 Jahren gab Kalisch der taz dieses Interview. Zitat:

    Frage: Wie bewerten Sie die Diskussion um den Islam in Deutschland?

    Antwort: Sie ist überhitzt und auf einem niedrigen intellektuellen Niveau.

    Mittlerweile führt Kalisch die Diskussion auf exakt jenem minder intelligenten Niveau, das er vor 6 Jahren selbst noch kritisierte – siehe Pi bzw. die pauschale Reduzierung des Islam auf den Koran.

    Weiter hieß es im Interview:

    Frage: Warum sind Sie zum Islam konvertiert?
    Antwort: […]Und schließlich überzeugte mich der Koran mehr und mehr. Ich habe daraus mit 15 Jahren die Konsequenz gezogen und bin zum Islam konvertiert.[…] Ich bin aus rationalistischen Gründen zum Islam konvertiert: wegen des klaren rein monotheistischen Gottesbildes, das Fehlen eines Mysteriums – etwas, was man nicht verstehen kann und der Vernunft widerspricht, wie etwa die Trinität oder die Lehre von der Erbsünde und der Erlösung durch einen stellvertretenden Opfertod.

    Heute liest sich das bei PI bzw. „Kopten ohne Grenzen“ so:

    Fundamentalisten […] hätten den Vorzug, am ehrlichsten mit der Überlieferung umzugehen, d.h., sie verstehen den Text nach dem unmittelbaren Wortsinn, wohingegen liberale Theologen den Wortsinn oft bis zur Unkenntlichkeit oder bis ins Gegenteil uminterpretieren.

    War Kalisch also ein Fundamentalist? Schließlich ist er exakt wegen seiner Affinität gegenüber den Lehren des Koran konvertiert. Wenn man seinen damaligen Äußerungen Glauben schenkt, zumindest im PI-Verständnis schon:

    Frage: Die Ausländerbeauftragte Marieluise Beck verließ bei der Auftaktveranstaltung demonstrativ den Raum, als Sie den muslimischen Fundamentalismus mit dem christlichen Fundamentalismus in den USA verglichen …

    Antwort: Ich kann nicht verstehen, warum man das nicht anprangern soll. Ich erkenne die große Leistung der europäischen Aufklärung vorbehaltslos an. Ich bin auch sehr froh, dass ich hier in diesem Land leben darf. Für einiges, was ich vertrete, wäre ich in der islamischen Welt sehr großen Problemen ausgesetzt. Aber ich polemisiere gegen diese Art von Selbstbeweihräucherung, wie sie jetzt betrieben wird: Da gehen die gesamte europäische Aufklärung plus Menschenrechte und Demokratie quasi nahtlos aus dem Christentum hervor. So wird ein Gegensatz zum Islam aufgebaut. In dem Sinne: Wenn im Christentum etwas schief läuft, dann ist es falsch verstandenes Evangelium; und wenn im Islam Bomben geworfen werden, dann ist dies richtig verstandener Islam. Ich kritisiere Menschenrechtsverletzungen im Iran und ich kritisiere, was in Saudi-Arabien vor sich geht. Aber ich sage Ihnen ganz offen, ich habe als Muslim Angst vor gewissen Dingen, die in der westlichen Welt ablaufen.

    http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2004/12/29/a0174

    Wie seltsam. Irgendwas muss mit Sven Kalisch in den vergangenen Jahren passiert sein – denn heute gehört er nach Darstellung dieses ARtikels selbst zu denjenigen, die die Praxis der Fundamentalisten und Fanatiker als „richtig verstandenen Islam“ bezeichnet.

    Allein, ich mag es nicht wirklich glauben. Vielmehr glaube ich, dass hier wieder einmal völlig verzerrt wiedergegeben wurde. Ich werde mich bemühen, mal Kontakt zu einem der Teilnehmer dieses „Fachpublikums“ Kontakt herzustellen und dessen Eindruck vom Vortrag einholen.

  14. Während die Fundis die Weisungen des Propheten Muhammed richtig umsetzen,gilt der eigene Prophet in der Familie nichts mehr.
    Meine Eltern vermieten jetzt an Türken, ich hoffe das geht gut.War aber auch zu dumm, das die 20 deutschen Bewerber (aufgrund Hartz 4 oder alleinerziehend)aus Zeitgründen keine Straße kehren können, geschweige denn im Urlaub mal auf die Katzen aufpassen oder den rasenmähen und Blumengießen bzw.die Miete auf Dauer nicht bezahlen können.
    Der türkische Bewerber hat GrüßGott gesagt,Hilfsbereitschaft bekundet
    und gleich die Schuhe ausgezogen, obwohl mein Vater meinte, das sei eine Wohnung und keine Moschee.Das hat meinen Eltern gefallen, denn der deutsche Mieter vorher hat jeden Tag bis um 5.00 Uhr geschlafen,dann die ganze Nacht gechattet und dabei laut gelacht,und nebenbei die Wohnung säckeweise mit seinen Bierflaschen und den RedBulls vermüllt.
    Mal schaun..

  15. @ #1 Ossi:

    „leere Kirchenbänke, religiöse Beliebigkeit, Opportunismus gegenüber dem Zeitgeist…und nicht zuletzt gegenüber dem Islam“ haben nichts mit „Trennung von Staat und Religion“ und „Ausverkauf des christlichen Glaubens“ zu tun.

    Das besorgen unsere Machthaber mittels Massenmedien, besonders des Fernsehens.
    Irgendwo habe ich gelesen:
    „Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien.
    Denn sie zerstören den Geist, die Kreativität und den Mut der Menschen, und ersetzen diese mit Angst, Mißtrauen, Schuld und Selbstzweifel.“

    Eine derartige Blasphemie wie in diesem System hat es nie gegeben. Wenn die DDR das fabriziert hätte, was hier an Verhöhnung des Christentums abläuft, dann wäre die Empörung weltweit gewesen.

    In Lübeck stellte ein Christenhasser einen onanierenden Jesus auf seine Garage. Keine Straftat.
    Ein gekreuzigter Frosch ist angebliche Kunst. Das kleine Arschloch. Jesus als schwuler, Jesus heiratet usw. usf. ohne ende.

    Das alles ist voll im Interesse unserer Machthaber, sogar im Auftrag. Die werte des Christentums stehen nämlich ihren absichten, uns zu vernichten, im Wege. Nächstenliebe und Vergebung werden immer mehr durch diese furchtbaren angriffe abgeschafft. Mit einem Menschen, der sich an die 10 Gebote und die Bergpredigt hält, könnte man nämlich nicht so verfahren, wie es getan wird, mit neid, Haß, Häme, Verhöhnung Rücksichtslosigkeit, Brutalität.
    Im Gegenzug wird Millionen Menschen Voodoo, Geisterkult, Horror und mord und Totschlag JEDEN tag im tv eingetrichtert.

    Gore Vidal im Stern 36/2000:

    “Die moderne Diktatur kommt nicht mit braunen oder schwarzen Uniformen daher. Wir machen das mit Unterhaltung, mit Fernsehen, mit Spaß, Spaß. Und einer Erziehung, die verdummt.”

  16. Die Wahrheit über den Islam darf an Universitäten nicht gelehrt werden,die Wahrheit über den „Selbstmord“ der Richterin Heisig darf nicht veröffentlicht werden, „weil ihre Bekanntgabe oder ihre vorzeitige Bekanntgabe die öffentlichen Interessen schädigen oder gefährden würde“.
    (Gerhard Wisnewski verklagt Staatsanwaltschaft auf Auskunft, Kopp-Verlag)

  17. #9 Denker (02. Aug 2010 10:09)
    @ #6 markwillihans (02. Aug 2010 10:00)

    Ja – die KZs sind eine linke Erfindung; Hitler hatte das lediglich kopiert;

    Mitnichten, diese Lager gab es schon im Burenkrieg und auch im 1.WK (googeln unter KZ und Internierungslager…)

  18. @ #21 Postkutscher (02. Aug 2010 10:55)

    Mitnichten, diese Lager gab es schon im Burenkrieg und auch im 1.WK (googeln unter KZ und Internierungslager…)

    nanana – Internierungslager ist etwas ganz anderes; du verwechselt hier was;

    Oder:
    wenn du Internierungslager mit KZ gleichsetzt, dann hat Churchill nach deiner Meinung auch KZs betrieben!

    Also was jetzt?¿

    Die britische Regierung beschloss 1940, alle männlichen deutschen Emigranten als „feindliche Ausländer“ zu internieren. So wurden dort in den Internierungslagern während des Zweiten Weltkrieges auch nach Großbritannien geflüchtete Juden aus Deutschland, wie etwa Gerhard Leibholz, sowie deutsche Gegner des NS-Regimes interniert. Es bestanden unter anderem Internierungslager für Zivilisten in Huyton, auf der Isle of Man, in Kanada, Australien sowie mehrere Internierungslager in Indien, unter anderem in Ahmednagar und in Dehra Dun, wo auch der bekannte österreichische Tibetreisende Heinrich Harrer festgehalten wurde. Am 28. Mai 1940 wurden auch alle in Großbritannien lebenden deutschen Frauen im Alter von 16 bis 60 Jahren auf die Insel Man interniert.
    _____

    In der Schweiz existierten während des Zweiten Weltkrieges Internierungslager, in denen Personen, die aus dem Deutschen Reich geflüchtet waren und die sich auf Verlangen der Nationalsozialisten nicht in der Schweiz frei bewegen sollten, interniert wurden. Politische wie auch rassisch verfolgte Flüchtlinge wurden hier festgehalten und zur Arbeit gezwungen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Internierungslager

  19. Interessant war auch, dass Kalisch erwähnte, dass die Traditionalisten den Grundsatz vertreten: „der Wortlaut darf nicht angetastet werden“! Nur in Ausnahmesituationen, die nicht von Dauer sein dürfen, ist eine andere Interpretation zulässig.

    Jeder Mohammedaner sagt: Islam wäre Frieden.

    Jeder Ex-Mohammedaner sagt: Der Islam ist nicht friedlich, nur einzelne Mohammedaner können friedlich sein, wenn sie es wollen und den Wortlaut im Koran dementsprechend interpretieren verbiegen.

    Blöd nur, dass der Koran dieses „Interpretieren“ von sich aus verbietet, indem er vorschreibt, dass die Worte im Koran wörtlich zu nehmen sind.
    Wir können uns nicht darauf verlassen, dass sich die Mohammedaner in Deutschland und Europa auch weiterhin eine friedliche Auslegung des Korans selbst auferlegen.

    Wie die Anschauung von islamisierten Ländern deutlich und wiederholt aufzeigt, kippt die friedliche Auslegung mit der Zunahme an mohammedanischer Bevölkerung hinüber zur strikten, gewaltverherrlichenden Auslegung.

    Wer den Koran kennt der weiss, dass genau dieses Verhalten ebenfalls im Koran vorgeschrieben ist.
    Sinngemäss: Bleibt brav, solange Ihr in der Minderheit seid und macht Euch erst wichtig, wenn Ihr berechtigte Aussicht auf Erfolg habt. Dann erst sollt ihr kämpfen, töten, vertreiben und dem Islam zur Herrschaft verhelfen.

  20. „Fundamentalisten setzen Islam richtig um“

    Ich denke daß diese Aussage nicht korrekt ist.
    Es müßte eher heißen, daß die den Koran richtig umsetzen, denn der ist der Beginn und der Grund dises Übels daß sich Islam nennt.

  21. @ 7 Habibis Nightmare

    Der türkische Bewerber hat GrüßGott gesagt,Hilfsbereitschaft bekundet
    und gleich die Schuhe ausgezogen, obwohl mein Moschee.Das hat meinen Eltern gefallen, ….

    Mal schaun..

    ,

    Durch meine Spanische Ex hatte ich auch mal so einen Schwager, er er war der liebste Jung v on der Welt, bis er fest im Sattel war, dann versuchte er sogar meinen Kühlschrank (mit Hilfe meiner Ex) zu kontrollieren. Spätestens seit dem bin ich streng Mohammedanerkritisch bis total ablehnend.

  22. #20 wt:
    >> Christen und Moslems die Ihre Religion ernst nehmen sind Funtamentalisten, Sie verachten die Werte des Grundgesetzes. Sie sind keine Demokraten <<

    Ich denke, Du sitzt hier einem weit verbreiteten Irrtum auf, dass Demokratie, Menschenrechte, etc. im Gegensatz zum Christentum stünden; das Gegenteil ist aber der Fall: Tatsache ist, dass diese, unsere Werte aus dem jüdisch-christlichen Menschenbild entstanden sind; ja; ohne dieses gar nicht möglich wären.

    Als kleinen Einstieg darein, empfehle ich Dir diesen Text (PDF) von Chaim Noll. Hier wird im Ganzen eine detaillierte Analyse des Korans im Bezug auf die Bibel und auf die abendländischen Werte vorgenommen.

    Auszug:

    Irrtümlich halten viele Menschen unserer Tage Toleranz, Glaubens- und Meinungsfreiheit für Gegensätze zum biblischen Konzept, für mühsam in Aufklärung und bürgerlicher Revolution der religiösen Bevormundung abgetrotzte Freiheiten. Die Legende von der Originalität des aufgeklärten Denkens wurde fester Bestandteil der Identität des „modernen Europa“, und dies umso mehr, als die Kenntnis der eigentlichen Ursprünge allgemein abhanden kam.

    Meiner Meinung nach, ist Deine letztendlich Gleichsetzung von Mohammedanismus und christlichem Glauben absolut grundfalsch. Vor allem aber verharmlost Du damit in unzulässiger Weise die eigentliche Brisanz und Barbarei im Islam.

  23. Haben denn die geltungssüchtigen ProfessorInnen, die jetzt unbedingt in Tübingen gemeinsam mit den orthodoxen Verbänden eine islamische Theologie aufbauen wollen, bei dem Vortrag nicht richtig zugehört? Oder sind sie gar nicht erst gekommen, weil Kalisch ihnen noch nie „authentisch“ genug war?

  24. Kemal Atatürk hat es seiner Zeit bereits richtig formuliert:

    “Der Koran, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver der unser Leben vergiftet!”

  25. @ #20 wt (02. Aug 2010 10:54)

    Christen und Moslems die Ihre Religion ernst nehmen sind Funtamentalisten,
    Sie verachten die Werte des Grundgesetzes.
    Sie sind keine Demokraten

    Das ist doch totaler Blödsinn! du wirfst hier ein paar total unterschiedliche Begriffe zusammen!

    Es gibt auch Demokratie-Fundamentalisten! Sind das jetzt Demokraten oder nicht?

    Und die Werte des Grundgesetzes wurden auf den christlichen Werten aufgebaut? Wieso sollten Christen dann diese Werte – also ihre eigenen Werte – verachten?

    Das ist logisch schon gar nicht haltbar!

    Im weiteren muss ich #29 Graue Eminenz (02. Aug 2010 11:57) zustimmen und kann nur dringend empfehlen:
    Wer Lesen kann ist klar im Vorteil –

  26. Überall wo der Islam das Sagen hat ist es aus mit Multi-Kulti. Da herrscht nur noch tristes moslemisches Mono-Kulti.

    Und jeder der das nicht glaubt kann sich ja in einem x-bliebigen moslemsichen Land davon überzeugen wie intolerant der Islam ist, wo die Imane und Ayatollas das Sagen haben.

    Und überall auf der Welt wo der Islam auf andere Kulturen trifft, herrschen Mord und Todschlag.

  27. Das die Sklaverei abgeschaffen wurde, dem widerspreche ich!

    Das wir uns nicht wie Sklaven fühlen, heißt doch nicht dass wir keine Sklaven sind!

    Haben sich frühere Sklaven wie Sklaven gefühlt?

    Wir telefonieren mit Handys, senden Nachrichten und Fotos über Funk und glauben immer noch das Bild des Sklaven wird sich nie verändern.

    Würde die Sklaverei weh tun, dann würde das Deutsche Volk vor Schmerzen brüllen!

    Die Sklaverei im 21. Jahrhundert macht satt und schläfrig, sie gibt dir das Gefühl jemand zu sein.

    Gib dem Sklaven ein Handy, Fernseh und Internet und sein Hirn schläft ein.

    Gute Nacht Bürger, schlaf noch ein wenig, dann tut die Veränderung deines Lebens nicht weh.

  28. #26 hypnosebegleiter:
    >> Fundamentalistische Bombensäcke mit Inhalt werden auf kanadischen Flughäfen unkontrolliert durchgewunken…. <<

    Ich halte diese Meldung für einen fake. Zum Einen kenne ich den Flughafen in Montréal (Trudeau Airport) sehr gut und reise häufig über ihn und kann versichern, dass dort empfindlichste Sicherheitschecks; auch und insbesondere für MohammedanerInnen; durchgeführt werden. Zum anderen zeigt das Video in Deinem Link nicht den Bereich, wo diese Überprüfungen vorgenommen werden sondern vielleicht irgendeinen Boardingbereich (kenne ich so nicht). Der Sicherheitscheck ist da jedenfalls schon lange durchgeführt worden; durch Flughafenpolizei und Immigration Canada (auch bei Ausreise!). Die im Video gezeigte Schalterdame trägt eben auch nicht die Uniform dieser Behörden aber die einer Fluggesellschaft.
    .
    Im Übrigen sei erwähnt, dass in der kanadischen Provinz Québec (da liegt Montréal) seit geraumer Zeit ein generelles Burkaverbot im öffentlichen Raum herrscht. Die Meldung kann also nicht stimmen.

    Das Gesetz lässt aber den Kopfschal, den Hijab, und religiöse Kopf- und Haarbedeckungen anderer Religionen wie der Sikh oder der Juden zu. Auch christliche Symbole werden weiter zugelassen. Die völlige Bedeckung des Gesichts aber soll nicht mehr akzeptiert werden. Das Gesetz nennt Niqab und Burka nicht ausdrücklich. Es legt aber fest, dass es Pflicht ist, „das Gesicht zu zeigen“. „Hier in Quebec empfangen und geben wir Leistungen mit offenem Gesicht.“, sagte Justizminister Kathleen Weil.

    In Quebec ist die Zustimmung zu dem Gesetzentwurf groß, er wird allenfalls als nicht weitreichend genug gerügt. So forderte Louise Beaudoin vom oppositionellen Parti Quebecois eine Ergänzung der Quebecer Menschenrechtscharta, um die „fundamentalen Werte der Quebecer Nation, insbesondere die Gleichheit von Frauen und Männern, gegenüber muslimischen Einwanderern und Asylanten stärker zu betonen. (…)

    🙂

  29. http://de.wikiquote.org/wiki/Arthur_Schopenhauer

    „Man betrachte z.B. den Koran: dieses schlechte Buch war hinreichend, eine Weltreligion zu begründen, das metaphysische Bedürfniß zahlloser Millionen Menschen seit 1200 Jahren zu befriedigen, die Grundlage ihrer Moral und einer bedeutenden Verachtung des Todes zu werden, wie auch, sie zu blutigen Kriegen und den ausgedehntesten Eroberungen zu begeistern. Wir finden in ihm die traurigste und ärmlichste Gestalt des Theismus.“

    – Arthur Schopenhauer (Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Zum ersten Buch, zweite Hälfte, Kapitel 17)

  30. Der Mann sagt genau wie es ist. Die Fundamentalisten setzen in ihrer Weise, den Islam „richtig“um , das heißt sie halten sich an den Koran. Und das natürlich mit seinen negativen Auswüchsen. Das darf natürlich in unserem Lande nicht gesagt werden. Die Islamisten würden nicht den richtigen Islam vertreten, wird propagiert. Der Islam sei die „Religion des Friedens“ – ja jetzt müsste man sich mal fragen: “ Wie kann man aus einer Friedensreligion eine Hassreligion machen ? “ – das geht doch gar nicht.

  31. Der Bericht über den Vortrag von Kalisch bei „Kopten ohne Grenzen“ wurde ursprünglich von Gisela im Blog „Christen und Muslime in Reutlingen“ veröffentlicht, siehe hier:

    http://cmreutlingen.blogspot.com/2010/02/ein-bemerkenswerter-vortrag-von.html

    Leider haben das die Kopten nicht angegeben, obwohl dort schon schon ein Kommentar dazu abgegeben wurde, der aber bisher leider nicht freigeschaltet wurde.

    Das der Bericht von weiteren Blogs veröffentlicht wird, ist ja im Grunde genommen schön, man sollte nur fairerweise sagen, woher man ihn hat.

  32. #32 Denker

    Und die Werte des Grundgesetzes wurden auf den christlichen Werten aufgebaut? Wieso sollten Christen dann diese Werte – also ihre eigenen Werte – verachten?

    #29 Graue Eminenz

    Ich denke, Du sitzt hier einem weit verbreiteten Irrtum auf, dass Demokratie, Menschenrechte, etc. im Gegensatz zum Christentum stünden; das Gegenteil ist aber der Fall: Tatsache ist, dass diese, unsere Werte aus dem jüdisch-christlichen Menschenbild entstanden sind; ja; ohne dieses gar nicht möglich wären

    selber Denken hilft
    Sapere aude ist lateinisch und bedeutet (in der bekannten Übersetzung Kants): „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

    Wie christlich sind unsere Werte?
    http://www.schmidt-salomon.de/humanaufkl_1108.pdf
    Jüdisch-christlicher Wertequark
    http://feuerbringer.com/2009/05/16/judisch-christlicher-wertequark/

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21388/1.html
    http://www.tagesspiegel.de/wissen/gut-ohne-gott/854778.html
    Denn sie wissen nicht, was sie glauben: Oder warum man redlicherweise nicht mehr Christ sein kann

    Franz Buggle, Professor für Entwicklungs- und Sozialpsychologie an der Universität Freiburg, führt den Nachweis dass die Bibel ein zutiefst inhumanes und gewalttätiges Buch ist. Zahlreiche Zitate aus dem Buch der Bücher, nach christlichem Glauben „das von Gott offenbarte Wort“ belegen den blutrünstigen und rachsüchtigen Charakter der Bibel und damit des christlichen Gottes. Entgegen der vorherrschenden Meinung zeigt Buggle auf, das diese Tendenzen sich auch im Neuen Testament fortsetzten, nicht zuletzt durch den grausamen Tod Jesus Christus selbst, dessen Opfer zur Versöhnung des Gottes mit der Menschheit führen soll.

    http://www.wissenrockt.de/2010/05/06/politiker-in-christlicher-mission/

    Ja, ich gebe zu, im Moment sind die moslemischen Fundis gefährlicher.
    Christliche und Moslemische Einstellungen sind ähnlich.
    Warum sind Bischöfe für muslimischen Religionsunterricht?

  33. „Fundamentalisten setzen den Islam richtig um“ … ich weiß zwar nicht, ob er Fundamentalist ist, aber auch „unser“ kleiner Fußballstar Mesut Özil folgt dem Ruf des „Allerbarmers“ und legt seine „Saatfelder“ an …
    Mir war bislang nur bekannt, dass die kleine und geistig noch unreifere Schwester von Sarah Connor aus Liebe zum Osmanen auch zum Islam konvervierte. Dass der Osmane sich nach Tradition des Propheten gleich zwei Frauen (auf koranisch: „Saatfelder“) leistet bzw. angelegt hat war mir aber neu … Habt Ihr das gewusst???

    Wikipedia: Özil ist mit der 6 Jahre älteren Anna-Maria Lagerblom (geborene Lewe), der Ex-Frau von Pekka Lagerblom und Schwester von Sarah Connor, liiert.

  34. Einer von leider sehr wenigen, den der Koran das Hirn nicht völlig aufgeweicht hat. Ein kleiner Hoffnungsschimmer.

  35. Oha…so langsam kommt ans Licht was wir alle schon lange wissen:

    -Mohammed war ein pädophiler Massenmörder
    -Islam heißt nicht Frieden und hat auch sonst nichts mit Frieden zu tun
    -der Koran ist das Handbuch für Terroristen
    -durch Migraten verblödet die BRD
    -Mohammedaner sind überdurchnittlich kriminell

    und nun das: Fundamentalisten setzen Islam richtig um
    Vorher konnten die Gutis uns nich verklickern, dass Fundamentalisten nur die Religion missbrauchen.

    So langsam mache ich mir wieder Hoffnung für die BRD und das hier doch noch einige aufwachen.

    Herrn Kalisch danke ich für seinen Mut.
    Moge er auf sich und seine Lieben gut acht geben und nie Besuch von Vertretern der „Friedensreligion“ bekommen.

  36. na logisch, der kalisch passt ja auch super ins bild 🙂 immer nur schön die rosinen rauspicken 🙂 er „muss“ es ja wissen 🙂 lol

  37. Was ist eigentlich aus Herrn Kalisch geworden? Wo lebt er jetzt? Wie lebt er jetzt? Gab es Morddrohungen? Ist er untergetaucht?

    Man erfährt nichts. Die Medien haben offensichtlich weder Interesse noch genügend Mut, über einen prominenten Apostaten zu berichten. Welche Schande, wenn die Presse Angst vorm eigenen Wort hat.

  38. @ Frieda

    Haben denn die geltungssüchtigen ProfessorInnen, die jetzt unbedingt in Tübingen gemeinsam mit den orthodoxen Verbänden eine islamische Theologie aufbauen wollen, bei dem Vortrag nicht richtig zugehört?

    Richter-Bernburg war es ja höchstselbst, der Kalisch eingeladen hatte. Und Richter-Bernburg ist weder taub noch dumm!

  39. Man sollte nicht hoffen, daß der Islam durch liberale Theologie „zersetzt“ wird..man sollte hoffen, daß der Islam verschwindet.

  40. #50 Apophis Akbar (02. Aug 2010 14:00)

    Islam ist menschenverachtend und gehört beseitigt.
    Punkt!

    Und was machen wir mit den Muslimen?

  41. So einer wie Kalisch wird natürlich nie ins Deutsche Gutmenschenfernsehen eingeladen. Die Wahrheit über Zweck und Ziele des Islam zu sagen ist ja bekanntlich Polticaly Incorecct.

  42. #51 Systemkritik (02. Aug 2010 14:05)

    #50 Apophis Akbar (02. Aug 2010 14:00)

    „Islam ist menschenverachtend und gehört beseitigt.
    Punkt!“

    Und was machen wir mit den Muslimen?

    Die Deutschen wurden entnazifiziert. Die Muslime werden entislamisiert.

    Wer nicht entislamisierbar ist, verlässt Europa. Es gibt genügend islamische Länder, wo die Muslime dieser Welt ihren Mitmenschen die Hölle bereiten können.

  43. Das Christentum wurde sehr wohl von liberaler Theologie zersetzt und wird es noch heute. Nur heißt das nicht, dass es mal im Mittelalter eine getreue Umsetzung der Bibel gab, die dann eben „zersetzt“ wurde. Ganz im Gegenteil ist der im Mittelalter praktizierte Staatskatholizismus seinerseits nichts anderes, als eine Form der Zersetzung. Die Bibel trennt Glaube und Politik, lehrt sogar, dass Gläubige keine weltliche Macht anzustreben haben, der Katholizismus hat sie verbunden. Die Bibel lehrt, niemanden seinen (geistlichen) Vater zu nennen als den im Himmel, die Katholiken nennen den Papst Heiligen Vater. Die Bibel lehrt, dass man sich vor Antichristen hüten solle, wobei „Anti“ gleichbedeutend ist mit „Gegen-Christus“ oder „Anstelle-von-Christus“, der Katholizismus nennt den Papst Stellvertreter des Sohnes und allg. Gottes. Man kann die Liste unendlich weiterführen, von Reliquien über Marienverehrung und Heidenkulten bis hin eben zur staatlichen Bestrafung angeblicher Glaubensvergehen, was biblisch für Christen völlig abwegig und verurteilenswert ist. Die Bibel lehrt sowieso, dass die Gemeinde eine sehr kleine Menschenmenge ist, die verstreut über den Globus, von der Welt weitgehend unbeachtet oder verfolgt lebt. Über 1 Milliarde Katholiken mit ihren Kirchenstaat und den ganzen o.g. Geschichten sind mit Sicherheit nicht die Gemeinde Jesu, was nicht bedeutet, dass vereinzelt wiedergeborene Gläubige aus Unwissenheit noch darin Mitglied sind. Man muss die Religionen an ihren Schriften messen, und wenn man von einem beseitigten Christentum spricht, dann muss man belegen, wo in der Bibel steht, dass ein Christ per Kreuzzügen den Glauben verbreiten oder einen vermeintlichen Ungläubigen verbrennen soll. Und bitte auch immer beachten: Was die Bibel über Christen und Christentum lehrt, findet man ab dem Pfingstereignis in der Apostelgeschichte, und nicht etwa in den Büchern Mose, die ja immer gern wegen irgendwelcher Strafen zitiert werden. Und das geht auch bis zu den Evangelien; es ist falsch, zu sagen, für Christen gelte nur das NT. Das NT beginnt mit den Evangelien, und die handeln von der Zeit unter dem Gesetz, was eben erst mit dem Pfingstereignis endet. In den Evangelien gibt es keinen einzigen Christen, und in diesen hat Christus daher auch keine einzige Silbe an Christen und für Christen ausgesprochen. Wenn man das Christentum kritisiert, dann also bitte mit Apostelgeschichte, den Lehrbriefen und der Offenbarung, und immer bedenken, dass es sich dabei biblisch gesehen um den Privarglauben von einigen wenigen Menschen handelt, die überhaupt kein Recht haben, über andere Menschen irgendwas zu bestimmen oder von ihnen irgendwas zu fordern. Eine Zersetzung durch liberale Theologie fand und findet nur insofern statt, als dass man den Menschen erzählt, dass Jesus nur ein netter Lehrer war, dass man so ziemlich 80% seiner Aussagen vergessen könne und entgegen seiner Lehre jeder halt so seinen eigenen Weg suchen kann, oder auch, dass es gar keinen Gott gibt und es sich im Grunde alles so um ein wenig Philosophie und Nettsein dreht. Die Zersetzung des herrschen, unbiblischen Katholizismus ist dagegen was ganz anderes. Und nur mal nebenbei erwähnt, waren die Reformatoren auch keine Atheisten und Freidenker, sondern selbstverständlich tiefgläubige Menschen. Das ist auch so ein Mythos, der durch die Welt geistert, dass der Atheismus das dunkle Mittelalter reformiert hätte, oder auch, dass hauptsächlich „Ungläubige“ eben durch die Kirche verfolgt und getötet wurden. Es wurden unzählige tausende Gläubige verfolgt und getötet, und es waren auch Gläubige, die der Macht der Kirche ein Ende setzten. Die Frage ist nur, wie gläubige Muslime solche Reformen auf Grundlage des Korans und der übrigens Schriften vollziehen wollen. Ich hoffe, dass es welche gibt, aber es stimmt schon, wenn gesagt wird, dass Mohammed und die Schriften dem entgegenstehen.

  44. @#53 Israel_Hands (02. Aug 2010 14:13)

    So ist es.

    Wir machen den Mohammedanern ein klares Angebot:

    Akzeptanz einer humanistisch-auflärerischen Leitkultur bei gleichzeitiger Akzeptanz ihres PRIVATEN Glaubensbekenntnisses.
    Jedoch strikte Ablehnung jeglicher Handlungsweise, die gegen die humanistisch-aufklärerische Leitkultur verstößt bzw. gegen sie gerichtet ist.
    Dies geht dann einher mit Strafandrohung, Strafvollzug bis hin zur Ausweisung.

    Denn Humanismus und Aufklärung müssen auch wehrhaft sein und ihre Ideale verteidigen können.

    p.s.: Ich behaupte hier nicht, dass wir diese Leitkultur schon z. B. in Europa tatsächlich umgesetzt haben. Aber zumindest gibt es immer wieder Ansätze,Bestrebungen und Teilerfolge in diese Richtung. Und wir müssen uns gegen alles wehren, dass solche Erfolge wie eine Menschenrechtserklärung ad absurdum führen will. (Ich erinnere an die islamkonforme Kairoer „Menschenrechtserklärung“ zum Beispiel)

  45. #21 wt (02. Aug 2010 10:54)

    „Christen und Moslems die Ihre Religion ernst nehmen sind Funtamentalisten,
    Sie verachten die Werte des Grundgesetzes.
    Sie sind keine Demokraten.“

    Absolut richtig!
    Beiden ist die Selbstbestimmung des Individiums ein Dorn im Auge. Beide halten ihre Moral für die einzig wahre.
    In Europa wurde die Aufklärung gegen die Religion durchgefochten. Ohne eine solche säßen wir nach wie vor in den Verhältnissen wie wir sie noch heute aus dem Islam her kennen.
    Meinungsfreiheit, Gelichberechtigung, sexuelle Selbstbestimmung usw. usw. sind dort ja heute noch Fremdwörter.
    Es besteht letztlich gar kein Zweifel daran, dass islamische Fundamentalisten nicht etwa irgendwelche Analphabeten sind, die den Koran nicht lesen können, nein, das Gegenteil ist der Fall: sei sind bestens informiert und wissen, was sie tun.
    Sofern ihnen niemand widerspricht – welche Mesnchenmassen demonstrieren in der islamischen Welt gegen Al-Qaida? – zeigt die umso deutlicher, dass der religiöse Fundamentalismus sehr wohl korangetreu ist.
    Und so wundert es nicht, dass der Islam, der ja angeblich keine Organisationsstrukturen hat, dennoch enorme Menschenmassen auf die Straßen der Welt bringt, sobald es um irgendwelchen Nonsens wie Karikaturen geht, wobei niemand die Verhältnisse im Islam selbst beklagt…

    Vielleicht wird es ja im Nahen Osten irgendwann eine Art Aufklärung geben, wenn das Regime des Iran fällt und die Leute dann sagen: „Nie wieder eine islamische Republik!“

    Der Fall deises Regimes hätte so gesehen auch eine besondere historische Bedeutung:
    Erstmal wäre dies ein schwerwiegender Rückschlag gegen den Islam im Nahen Osten.

  46. #56 Apophis Akbar (02. Aug 2010 14:25)

    „Akzeptanz einer humanistisch-auflärerischen Leitkultur bei gleichzeitiger Akzeptanz ihres PRIVATEN Glaubensbekenntnisses.
    Jedoch strikte Ablehnung jeglicher Handlungsweise, die gegen die humanistisch-aufklärerische Leitkultur verstößt bzw. gegen sie gerichtet ist.
    Dies geht dann einher mit Strafandrohung, Strafvollzug bis hin zur Ausweisung.

    Denn Humanismus und Aufklärung müssen auch wehrhaft sein und ihre Ideale verteidigen können.“

    Das hätte schon längst umgesetzt werden müssen. Dann hätten wir zig Probleme weniger.

  47. Um Gottes Willen was wird denn hier für ne Verharmlosung betrieben.
    Saudi Arabien ist nicht das letzte Land was die Sklaverei abgeschafft hat.
    In Mauretanien und Marokka gibt es bis zum heutigen Tag Sklaven, siehe Stichwort „Haratin“.
    Im Sudan werden nach wie vor Schwarzafrikaner aus dem südlichen Sudan als Sklaven gehalten, ebenso in Saudi Arabien.
    Wendet euch an die Gesellschaft für bedrohte Völker, lest deren Publikationen zu diesem Thema.
    Weiteres zu diesem Thema; Weltarbeitsorganisation IAO ~ ILO ~ sehr ergiebige Quellen.

    Die mauretanische Organisation SOS Esclaves geht von bis zu 600.000 Sklaven in Mauretanien aus, was 20 % der Gesamtbevölkerung entspräche.
    Ein verbreiteter Name für männliche mauretanische Sklaven ist Bilal, nach dem gleichnamigen ehemaligen Sklaven von Umayya ibn Chalaf und Vertrauten des Propheten Mohammed.

    http://europenews.dk/de/node/16413
    Hier auch die dazu gehörenden Videobeiträge zu finden.
    Teil 1: Die letzten Sklaven
    Dokumentation von Sophie Jeaneau und Anna Kwak
    ARTE France, Frankreich 2008, 45 Min.

    Die Islamische Republik Mauretanien, im August 2007: Der neue Präsident der Republik, Sidi Mohamed Ould Cheikh Abdallahi, verabschiedet ein Gesetz, das Sklaverei unter Strafe stellt. Bereits zum vierten Mal wird in Mauretanien offiziell die Haltung von Sklaven „abgeschafft“. Daraus lässt sich im Umkehrschluss folgern, dass die Sklaverei in diesem Land der Sahelzone zwischen Maghreb und Schwarzafrika bis vor knapp einem Jahr noch toleriert wurde.

    In Mauretanien gehört die Sklaverei zum System. Eine Jahrtausende alte Tradition will, dass jeder Mensch hier als „Herr“ oder „Sklave“ zur Welt kommt. Weder Gesetz noch Staat konnten diesen Brauch bisher unterbinden. Die Sklaven gehören zu Haus und Gut ihres Herrn. Sie erledigen die niedrigen Arbeiten, während ihre «Herren» Schöngeister, Geschäftsleute, Beamte und Intellektuelle sind.

    Naher Osten http://www.zeit.de
    Willkommen, aber unerwünscht
    Die Olländer gehen rabiat mit ihren islamischen Gastarbeitern um / Von Arnold Hottinger

    Die Koreaner sind die besten Arbeiter“, sagt ein maßgebender Minister im Kabinett des „Hüters der zwei Heiligen Moscheen“, König Fahd Bin Abdulaziz AI-Saud, und erklärt gleich dazu, warum: „Man braucht nur die halbe Anzahl Betten für sie: Die eine Hälfte arbeitet, während die andere schläft.“

    Nichts kennzeichnet die Einstellung der Saudis zu ihrem Millionenheer ausländischer Gastarbeiter mehr als diese zynische Bemerkung des saudischen Ministers über die „Arbeitssklaven“ aus dem fernen Osten. Noch ist Saudi-Arabien aber auf Gastarbeiter angewiesen, sei es, um sie als billige Arbeitskräfte vor allem auf Großbaustellen einzusetzen, sei es, um von den hochqualifizierten Beratern vorwiegend aus westlichen Industrieländern zu lernen.

    Jeder dritte der auf gut elf Millionen geschätzten Einwohner des Wüstenstaates ist Ausländer. Aus dem benachbarten Jemen kommen 1,5 Millionen. Das nächstgrößte Kontingent stellen die Ägypter mit einer halben Million. Danach rangieren Gastarbeiter aus nicht-arabischen Ländern, die in der Regel sehr viel schlechter gestellt sind als die einheimischen oder arabischen Bevölkerungsteile; es sind 400 000 Pakistanis, 385 000 Inder und 300 000 Philippiner.

    Zu hohe Kosten

    Saudi-Arabien ist ebenso wie eine Reihe anderer Ölstaaten auf der arabischen Halbinsel bemüht, die Gastarbeiter systematisch zu „diversifizieren“, beziehungsweise den einheimischen Arbeitsmarkt zu „saudifizieren“. Im jüngsten Fünf jahresplan der Regierung in Riad sind 354 000 neue Arbeitsplätze, überwiegend im privaten Sektor, vorgesehen. Dagegen wird erwartet, daß in der gleichen Zeit 574 800 Saudis in den Arbeitsmarkt drängen. Sie sollen bevorzugt werden, sofern sie den Anforderungen des Arbeitsmarktes genügen. Ausländische Arbeitskräfte sind nämlich in der Regel nicht nur billiger, sondern auch erfahrener. Deshalb ist im Fünfjahresplan eine Ausbildungsund Qualifikationsoffensive vorgesehen.

    Aber als eines der Haupthindernisse, die eigene Bevölkerung in allen Branchen zu beschäftigen, wird nicht nur die geringe Qualifikation genannt, sondern auch mangelnde Geduld und die Abneigung gegen harte Arbeiten. Unlängst wurde ein Mitglied des saudischen Herrscherhauses mit der Bemerkung zitiert: „Die jungen Saudis starren nur auf Komfort und wachsende Gehälter. Und selbst wenn sie schon mal im Privatsektor arbeiten, dann nur so lange, bis sie endlich einen Job in der Regierung bekommen.“

    In saudischen Zeitungen findet sich mittlerweile häufig das Argument, die Beschäftigung der Saudis sei sehr viel wirtschaftlicher als die Rekrutierung ausländischer Arbeiter: Die Kosten für die Unterstützung und Unterbringung der Ausländer, die wachsenden Sozialleistungen für nachgezogene Familien und nicht zuletzt die Gehälter seien am Ende zu hoch.

  48. Sklaverei im Namen Allahs
    Oktober 15, 2008 — nickpol

    Geduldet, verdrängt und beschönigt
    Die Geschichte der Sklaverei ist ein schmerzvolles Kapitel in der islamischen Welt
    Neue Zürcher Zeitung-Beat Stauffer
    Theorie und Praxis der Sklavenhaltung sind eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte der islamischen Welt, und bis heute bestehen sklavereiähnliche Verhältnisse fort. Das Thema ist stark tabuisiert, doch eine neue Generation von Forschern, Medienschaffenden und engagierten Bürgerinnen nimmt sich seiner nun an, allen voran der Anthropologe Malek Chebel.
    Wo befand sich der Sklavenmarkt in der Altstadt von Marrakesch? Wann wurden hier die letzten Sklaven gehandelt? Welche Familien und Dynastien waren die Nutzniesser dieses Menschenhandels? Und gibt es vielleicht heute noch sklavereiähnliche Verhältnisse in der «Perle des Südens»? Solche Fragen müssten sich Reisende in arabischen Ländern eigentlich stellen; nicht nur in Marrakesch, sondern auch in Ghadamès, Kairo und anderen ehemaligen Zentren des Sklavenhandels. Doch Touristen, die diese Länder heutzutage bereisen, werden, falls überhaupt, nur beiläufig und anekdotenhaft mit dem Faktum der Sklaverei konfrontiert; und der Umstand, dass ein Teil der Sklavinnen und Sklaven im Harem landeten, scheint das Ganze nicht nur faszinierender, sondern auch erträglicher zu machen. Gedenkstätten in Erinnerung an den weit über tausend Jahre dauernden Handel, der Millionen von Menschen versklavt, erniedrigt und auf das Niveau von Nutztieren reduziert hat, sucht man selbst in den einstigen Zentren des arabischen Sklavenhandels vergeblich, und auch in den Lehrmitteln der Schulen in der islamischen Welt finden sich kaum Hinweise auf dieses düstere Kapitel.
    Bis vor kurzem galt im Westen als ausgemacht, dass das Phänomen der Sklaverei in erster Linie die europäischen Länder sowie die Vereinigten Staaten betreffe. In jüngster Zeit wird diese Sichtweise allerdings zunehmend in Frage gestellt. Schon in den 1980er Jahren hatte der verstorbene Zürcher Historiker Albert Wirz darauf hingewiesen, dass der Sklavenhandel bereits vor der Ankunft der Europäer in Afrika von arabisch-muslimischen Händlern betrieben wurde und dass diese bei der Beschaffung von Sklaven für die Bedürfnisse der Europäer eine zentrale Rolle gespielt hatten. Zu ähnlichen Schlüssen kamen auch andere Autoren. Die meisten ihrer Publikationen sind jedoch nie von einem breiteren Publikum zur Kenntnis genommen worden.

  49. @#22 Denker:

    Wie soll man das denn sehen?

    „Lange bevor es ein deutsches KZ gab, gab es solche im britischen Imperium.

    Berüchtigt waren die britischen KZ in Südafrika während des Burenkrieges. Die Briten fingen die burischen Frauen, Kinder und Greise zusammen und steckten sie in Lager hinter Stacheldraht. Die Organisation der Verwaltung und Verpflegung dieser Lager war so mangelhaft, daß die Frauen und Kinder wie die Fliegen wegstarben. Die burische Zivilbevölkerung wurde in KZ gesteckt, um die burischen Krieger durch die Gefangennahme und Gefangenhaltung ihrer Frauen und Kinder zur Aufgabe des Kampfes zu zwingen. Eine barbarische und unsittliche Art der Kriegführung und ein Kriegsverbrechen.“

    Und dann gab es da noch mitte des 19. Jh. die lager für indianer in den usa, in denen sie ebenfalls elend verreckten.

    Aber immer die deutsche bestien in dem perpetuum mobile der ewigen irremachenden schuldzuweisungen.

  50. Was Kalisch zum Besten gibt ist ja nichts Neues. Leute, die sich mit dem Islam beschäftigen, wissen das. Was Kalisch auszeichnet, ist dass er als Apostat (der gem. islam. Glaubensdogma zu töten ist), den Mut zur Wahrheit und Aufrichtigkeit findet.

    Das ist ihm hoch an zu rechnen. Und Kalisch ist aufgrund seines Bekanntheitsgrades ein wertvoller Verbündeter im Kampf gegen die Islamisierung Deutschland und Europas.
    Dass er den Islam noch hier und da schön redet, sei ihm verziehen.

    Allah schreibt den Gläubigen vor, ein- oder zweimal im Jahr Dschihad gegen die Kuffar zu führen:

    „Sehen sie denn nicht, dass sie jedes Jahr ein- oder zweimal einer Prüfung ausgesetzt werden? Aber sie bekehren sich daraufhin nicht und lassen sich nicht mahnen.“
    Koran, Sure 9 (Die Reue), Vers 126

    Verständlich, denn alles was im Koran zur Toleranz und zur Versöhnung aufruft, ist abgeschafft, d.h. abrogiert

    Gemäß dem nach wie vor sehr aktuellen Korangelehrten al-Suyuti (1445-1505 AD) „ist alles im Koran, das von Vergebung für die Ungläubigen, von der Freundschaft mit ihnen, von der Toleranz und Zurückhaltung ihnen gegenüber handelt, abgeschafft („abrogiert“) durch den ‚Vers des Schwertes’, nämlich:

    ‚Wenn nun die Schutzmonate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, ergreift sie, belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf! …’
    [Koran 9:5 Die Reue];

    durch diesen Vers sind 124 andere [d. h. versöhnlichere Koran-] Verse aufgehoben.“

    Und an der Schrift (dem Koran) ist nicht zu zweifeln:

    „Dies ist die Schrift, an der nicht zu zweifeln ist, (geoffenbart) als Rechtleitung für die Gottesfürchtigen!“
    Koran, Sure 2 (die Kuh), Vers 2

    Diejenigen, die an der Schrift zweifeln erwartet eine strenge Strafe:

    „Unter den Menschen gibt es auch welche, die sagen: „“Wir glauben an Allah und an den jüngsten Tag““, ohne daß sie (wirklich) gläubig sind.“

    „It is for them (the Christians) to choose between conversion to Islam, payment of the poll tax, or death, Es ist an ihnen (den Christen), zu wählen zwischen Konversion zum Islam, Zahlung der Kopfsteuer oder Tod.“
    Ibn Khaldun in seinem berühmten Werk Muqaddimah

    „Mein Bruder,“ sagte er, „es gibt eine ganze Sure, die „Die Kriegsbeute“ (AL-Anfal, Sure 8) heißt. Es gibt keine Sure, die Frieden heißt. Der Djihad und das Töten sind das Haupt des Islam. Wenn man sie herausnimmt, enthauptet man den Islam!“
    …der blinde Scheich Omar Abdel Rahman, geistlicher Anführer der radikal ägyptischen Gruppe al-Djihad, Drahtzieher des ersten Bombenanschlag auf das World Trade Center, der heute in einem US-Gefängnis einsitzt (Aus Prof. Mark A. Gabriels Buch „Islam und Terrorismus“, Seite 44.

    „Fordere das Volk auf, sich Allah zu unterwerfen. Von denjenigen, die deinem Aufruf folgen, nimm es an (Das heißt, nimm ihre Konversion als ernsthaft, und sieh davon ab, gegen sie zu kämpfen), diejenigen aber, die sich weigern, müssen zur Demütigung und Erniedrigung die Kopfsteuer bezahlen (Koran, Sure 9:29). Wenn sie dies verweigern, ist es ohne Gnade das Schwert. Fürchte Allah in Bezug auf das, mit dem du betraut bist.“
    Der Kalif Omar al-Khattab (stellte ganz auf Glaubenskrieg ab), als Befehl an seinen Heerführer, den er 636 d.Z. nach Basra schickt

    Auch der hier versteht den Islam (Koran) richtig. Und der ist nicht irgend ein im Kopf verwahrloster Moslem-Terrorist, sondern der ehemalige Religionsminister und ranghöchste Islam-Gelehrte Jordaniens, das im übrigen als „moderates Moslem Land“ gilt:

    Muslim Scholar Says Islam Will Conquer Europe and World

    http://www.youtube.com/watch?v=aYDfACr-y4s&feature=related

    Die Verse des Korans bedürfen keiner Deutung, sie sind wörtlich zu nehmen, denn alles ist von Allah

    A´ischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, berichtete:

    „Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, rezitierte: Er ist es, Der dir das Buch herabgesandt hat. Darin sind eindeutig klare Verse – sie sind die Grundlage des Buches – und andere, die verschieden zu deuten sind. Doch diejenigen, in deren Herzen (Neigung zur) Abkehr ist, folgen dem, was darin verschieden zu deuten ist, um Zwietracht herbeizuführen und Deutelei zu suchen, (indem sie) nach ihrer abwegigen Deutung trachten. Aber niemand kennt ihre Deutung außer Allah. Diejenigen aber, die ein tiefbegründetes Wissen haben, sagen: Wir glauben wahrlich daran. Alles ist von unserem Herrn. Doch niemand bedenkt dies außer den Einsichtigen Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Wenn ihr diejenigen seht, die dem folgen, was darin verschieden zu deuten ist, dann hütet euch vor ihnen, denn diese sind diejenigen, auf die Allah (im obenerwähnten Vers) deutete.“
    Nummer des Hadith im Sahih Muslim: 4817

  51. #60 Tassilofrankfurt (02. Aug 2010 15:42)

    Aber als eines der Haupthindernisse, die eigene Bevölkerung in allen Branchen zu beschäftigen, wird nicht nur die geringe Qualifikation genannt, sondern auch mangelnde Geduld und die Abneigung gegen harte Arbeiten.
    ————–

    Hatte über Jahre hinweg beruflich in den Emiraten und dem Oman zu tun. Kenne also die Mentalität der „jungen Aufsteiger“, die für nix 20.000 US-Dollar und mehr kassieren. Steuerfrei versteht sich.

    Hinzu kommen die kostenlose Gesundheitsfürsorge u. med. Betreuung und die zinslosen Darlehn für den Hausbau oder Wohnungskauf.

    Das macht natürlich faul und träge.

    Und das wiederum stösst sogar dem großen al-Qaradawi sauer auf, der ansonsten „Märtyreraktionen“ gut heißt und die weibliche Genitalverstümmelung fordert.

    Wahre Worte von al Qaradawi – „Moslems sind faule Ärsche!“

    http://www.youtube.com/watch?v=3Pk2-vr4sSw

  52. Du hast zwar gerade Beunruhigendes über den wahren Islam gehört, aber die „liberale Theologie“ wird’s schon richten. Schlaf also weiter, deutscher Michel. Der Sandmann war schon da.

  53. @#54

    Die Deutschen wurden entnazifiziert. Die Muslime werden entislamisiert.

    ———-

    erklären sie mir mal wie das funktionieren soll? ein deutscher der entnazifiziert wird ist trotzdem ein deutscher. aber ein muslim der entislamisiert wird?????

  54. #66 Systemkritik:
    >> erklären sie mir mal wie das funktionieren soll? ein deutscher der entnazifiziert wird ist trotzdem ein deutscher. aber ein muslim der entislamisiert wird????? <<

    … wird zu einem zivilisiertem und gesellschaftsfähigen Individuum: wohlmöglich sogar zu einer echten Bereicherung.

  55. Islam ist die Religion der Unterwerfung, des Hasses, der Sklaverei und der nie endenden Gewalt. Es ist historisch erwiesen, dass der Islam nie mit dem Nichtislam nach einer friedlichen Lösung suchte.

  56. @#1 Ossi

    Für den Islam sicher wünschenswert, aber wohin das im Christentum geführt hat, wissen wir ja: leere Kirchenbänke, religiöse Beliebigkeit, Opportunismus gegenüber dem Zeitgeist…und nicht zuletzt gegenüber dem Islam.

    Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Die Entchristianisierung dieses Landes und Europas, die mit dem Einzug des Zeitgeistes in der sechziger Jahren in die Kirchen begann und seit dem eine spirituelle Verwüstung angerichtet hat, schafft ein religiöses
    Vakuum (Relativismus, Nihilismus…), das natürlich auch der Islamisierung des ehemals christliche Europas Vorschub leistet. Wenn christlicher Glaube und christliche Werte noch den Stellenwert hätten, den sie einmal hatten, hätte der Islam keine Chance.

    Aber „Dialog“ ist ja nun mal wichtiger, als klar Stellung zu beziehen.

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