Oklahoma hat ein Schariaverbot vorerst gestoppt. Ein Land, das jedes Foltern von Terroristen als unvereinbar mit deren Menschenwürde verbietet, muss erst klären, ob das per Volksabstimmung beschlossene Verbot der Scharia mit der Verfassung vereinbar ist. Derweil baut der amerikanische Präsident Brücken und wünscht sich ein besseres Verhältnis zum Islam.

Damit sie auch weiter Nase, Hände und Ohren abschneiden und ihrem Volkssport Steinigen nachgehen können, hatten Moslemverbände angekündigt, gegen das von über 70% der Abstimmenden beschlossene Schariaverbot zu klagen.

Heise berichtet:

Der Republikaner Rex Duncan, der den Gesetzesvorschlag eingebracht und dabei betont hat, dass die USA auf jüdisch-christlichen Prinzipien basierten, versteht diesen als „Präventivschlag“, um „liberale“ Richter bei der Stange zu halten. Gemeinhin wird die Ergänzung als Scharia-Gesetz bezeichnet. Gegen es hat die islamische Bürgerrechtsorganisation Cair (Council on American-Islamic Relations) Einspruch erhoben. Es verletze Verfassung, die es verbietet, dass Religion bzw. eine Religion herabgesetzt wird. Zudem würden alle internationalen Gesetze in Oklahoma ungültig werden. Das Gesetz könne auch das von der Verfassung garantierte Recht der Muslime verletzen, ein Kopftuch zu tragen, nach islamischen Recht zu heiraten oder nach islamischen Bräuchen beerdigt zu werden. Dazu könnten Eheschließungen und Scheidungen, die in anderen Ländern vollzogen wurden, nicht mehr anerkannt werden.

Die Richterin Vicki Miles-LaGrange eines Bezirksgerichts in Oklahoma City hat nun eine einstweilige Verfügung erlassen, so dass das Gesetz bis zu einer Anhörung am 22. November nicht umgesetzt werden darf. Die Richterin geht davon aus, dass das Scharia-Verbot gegen den 1. Zusatzartikel zur Verfassung verstößt, nach dem kein Gesetz erlassen werden darf, „das die Einrichtung einer Religion betrifft“. So stelle das Gesetz nur den Islam heraus, aber keine andere Religion.

Rick Tepker, ein Professor an der University of Oklahoma School of Law, hatte schon nach der Abstimmung gewarnt, dass damit womöglich auch die Berücksichtigung der 10 Gebote unterbunden werden könnte, weil die schließlich auch nicht in den USA entstanden sind.

Den schwachsinnigen Vergleichen sind offenbar keine Grenzen gesetzt.

Hier noch einmal die zehn Gebote:

1 Du sollt keine anderen Götter haben neben mir
2 Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen
3 Du sollst den Feiertag heiligen
4 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren
5 Du sollst nicht töten
6 Du sollst nicht ehebrechen
7 Du sollst nicht stehlen
8 Du sollst nicht falsch Zeugnis reden …
9 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib
10 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut

Wir sehen keine Aufforderungen zum Verstümmeln oder Töten.

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58 KOMMENTARE

  1. Islam bedeutet Frieden, aber dieses internationale Gutmenschentum schafft es tatsächlich, diese Botschaft als Wahrheit zu verkaufen.

  2. Ich denke das geht nach hinten los.

    Die Amerikaner haben langsam die Nase voll. Zudem haben sie es geschafft, mit der TeaParty eine grosse bürgerliche Protest- und Einflussgruppe aufzustellen.

    Es gibt immer noch mehr Schritte hin zur Scharia als weg davon, aber der Prozeß verlangsamt sich zusehends.

  3. Die werden eher die 10 Gebote verbieten, denn gegen mindestens 8 dieser Gebote -2, 3, 5, 6, 7, 8, 9, 10- verstossen die Dumm-Dödel/innen täglich!!!!!

  4. Naja, der Council on American-Islamic Relations vertritt hier doch lediglich die Interessen des Islam. Wenigstens darf in Amerika überhaupt noch über sowas, wie ein Schariaverbot, abgestimmt werden. In Deutschland ist doch das doch undenkbar. Wir sind aus der Sicht der Politik zu Doof um das richtige zu wählen. Ich finde es erstaunlich, das 70% der Wähler in Oklahoma die Scharia nicht wollen. Diesen scheinen wohl die Ziele des Islams klar zu sein. Hier: http://www.was-ist-wahrheit.eu/87/Islam_in_Deutschland/Ziel_des_Islams.html sind sie ansatzweise zusammengefasst worden. Der Schriftislam hat nun einmal den Wunsch, die Welt unter die Scharia zu führen. Sobald Moslems in Ländern eine gewisse Stärke erreicht haben wird das Thema der Schariaeinführung aktuell. Ich selbst will nicht unter ihr leben, weil dann Juden, Christen und alle anderen Nichtmoslems nur noch Menschen 2. oder 3. Klasse sind.

  5. Man sollte den Artikel der Religionsfreiheit um einen kleinen Zusatz ergänzen:

    …solange man kein öffentliches Ärgernis erregt, gegen Gesetze verstößt oder anderen mit seiner Religion unnötig auf den Geist geht.

  6. Die Richterin geht davon aus, dass das Scharia-Verbot gegen den 1. Zusatzartikel zur Verfassung verstößt, nach dem kein Gesetz erlassen werden darf, “das die Einrichtung einer Religion betrifft”.

    Dabei sollte klar sein: die Scharia ist keine Religion, sondern ein Gesetzbuch!
    Darf in den USA ein anderes Gesetz als das US-Gesetz angewendet werden? Wohl kaum!

    Rick Tepker, ein Professor an der University of Oklahoma School of Law, hatte schon nach der Abstimmung gewarnt, dass damit womöglich auch die Berücksichtigung der 10 Gebote unterbunden werden könnte, weil die schließlich auch nicht in den USA entstanden sind.

    Die 10 Gebote sind KEIN Gesetzbuch!
    Sie sind lediglich Verhaltensvorschläge:
    „du sollst …“

  7. Kulturkriege lassen sich nicht durch Dialoge lösen, sondern nur durch Gewalt.
    Die gesamte westliche Welt wird kläglich scheitern, wenn sie weiter auf Deeskalation setzt, statt auf Gegenwehr.
    Wer einen Moslem zum US-Präsidenten kürt, darf sich übrigens darüber nicht wundern.

  8. Die Amerkikaner haben das gleiche Gutmenschen-Problem wie auch wir in Deutschland.

    Naive, abgehobene, weltfremde und durchgeknallte Gutmenschen-Richter gibt es weltweit.

    Diese dummen Menschen meinen doch tatsächlich, dass man mit Toleranz auf Intoleranz regieren sollten.

    Dass aber unsere untoleranten Moslems nur noch untoleranter werden, daran denkt diese dummen Gutmenschen nicht.

  9. Das einzig Störende an einer Demokratie ist der intelligente Wähler.

    Jeder sollte inzwischen wissen, dass der Islam sich nicht auf Religionsfreiheit berufen kann, weil er keine Religion ist, sondern eine Ideologie.

    Das Verbot einer Ideologie verstößt aber nicht gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten.

  10. Eigentlich ist ein Verbot der Scharia in einer westlichen Gesellschaft was völlig Selbstverständliches. Dass aber nichtmal dieses akzeptiert wird, zeigt eindrucksvoll, wohin die Reise geht …

  11. @j.meissner

    Ich halte nicht viel von Barack, muss aber dennoch anmerken dass die „Vergewaltigung“ eines indonesichen Ministers durch Michelle Obama meine uneingeschränkte Zustimmung findet.
    Kein Kopftuch wie die Bundesfrau in der Türkei und eine Art von Mut die Wulff und Wullfin in ihrer „harmonischen“ Feigheit wohl auf ewig völlig fremd sein wird.
    Ich verweise in diesem Zusammenhang gern noch einmal auf den Link unseres Mitstreiters Thomas A. Danke Thomas.

  12. #13 PIMENTOS (10. Nov 2010 11:14)

    Die Welt will doch vom ISLAM domminiert werden.

    Nee, kaum einer will im Mittelalter leben und Wissenschaft durch Aberglaube ersetzen.

    Andersrum wird ein Schuh draus: Der Islam will die Welt dominieren und findet dabei immer nützliche Idioten.

  13. #15 KDL (10. Nov 2010 11:20)

    Eigentlich ist ein Verbot der Scharia in einer westlichen Gesellschaft was völlig Selbstverständliches.

    So sollte es sein. Niemals würde beispielsweise ein Verein genehmigt werden, dessen Statuten vorsehen, daß Austrittswillige zu ermorden sind. Der Islam aber ist ein solcher Verein und seine Statuten, die das vorschreiben, heißen Scharia.

  14. #12 Redschift

    Traditionell ist für die Amerikaner die Religionsfreiheit eines der höchsten Güter, die sie auf keinen Fall antasten würden. Schließlich waren die ersten Einwanderer wegen ihrer Religion verfolgte Menschen. Aber klar, damals gab es nur ein paar spinnerte aber eher harmlose Sekten, aber an den offensiven, alles andere verschlingenden Islam hat damals niemand gedacht. Heute wird es den Amerikanern aber doch langsam bewusst, welch ein Ungeheuer ihre Werte bedroht.

  15. #21 Argutus:

    Niemals würde beispielsweise ein Verein genehmigt werden, dessen Statuten vorsehen, daß Austrittswillige zu ermorden sind.

    Klassisch kurz und eindeutig formuliert! 😉

  16. @ #27 Kartoffelstaerke

    Du bist neu hier oder?
    Sonst wüsstest du, dass „Islam ist Frieden“ schon fast eine Begrüßungsformel hier ist.
    Wir versuchen nämlich die ganze Zeit durch ständiges Wiederholen endlich selbst daran zu glauben!

  17. Damit werden sich die Wähler in Oklahoma sicher nicht so einfach abfinden. Der Kampf gegen die Scharia wird damit öffentlicher und zum Glück auch intensiver werden.

  18. Die Richterin Vicki Miles-LaGrange ist von dem progressiven Socialisten Bill Clinton strategisch nominiert und plaziert worden.

    Ihr Lebenslauf ist Obama-aehnlich:

    „received a certificate from the University of Ghana in Accra, Ghana, West Africa in 1973, and graduated from Vassar College in 1974. She then received her J.D. from Howard University in Washington, DC in 1977….“

    http://sheikyermami.com/page/3/

    Also das ganz bunte Programm fuer Schwarze Emporkoemmlinge:

    „Affirmative Action“- bezahlt vom US Steuerzahler damit unterbelichtete Schwarze wie Michelle Obama eine Chance bekommen, Africa Aufenthalt um richtig Schwarze Motivation zu bekommen, und dann zurueck in die USA um alles niederzumachen und so zu ziviliisieren wie in Africa.

    Hier ist noch ein wenig mehr, in English:

    http://www.debbieschlussel.com/28945/nauseating-judge-sides-w-cair-against-70-of-ok-voters/#more-28945

  19. 🙂 Immer wieder Spaß mit der fröhlichen Religion des Friedens.

    Obama-Eklat: Indonesischer Minister jammert über «Vergewaltigung»

    JAKARTA – Eigentlich wollte Präsident Obama seinen Indonesien-Besuch als Werbung für Toleranz zwischen den Religionen verstanden wissen. Doch ein Minister kriegte was in den falschen Hals.

    […]Die Präsidentengattin streckte dem erzkonservativen muslimischen Informationsminister Tifatul Sembiring die Hand entgegen – und der ergriff sie freudig!
    Prompt wurde der Mann, der sich gern damit brüstet, wie streng muslimisch er sei, der Heuchelei bezichtigt. Seine Entschuldigung, die er über Twitter verbeiten liess: Der freundliche Handshake sei gar nicht seine Absicht gewesen. Michelle Obama habe ihn dazu gedrängt, gegen seinen Willen!

    http://www.blick.ch/news/ausland/indonesischer-minister-jammert-ueber-vergewaltigung-160376

  20. @#28 Schlecht_Mensch (10. Nov 2010 11:44)

    @ #27 Kartoffelstaerke

    Du bist neu hier oder?
    Sonst wüsstest du, dass “Islam ist Frieden” schon fast eine Begrüßungsformel hier ist.
    Wir versuchen nämlich die ganze Zeit durch ständiges Wiederholen endlich selbst daran zu glauben!

    Du hast noch vergessen:
    „Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle.“ Und das Wichtigste: Der Islam hat nichts, aber auch üüüüüberhaupt nichts mit dem Islam zu tun.

  21. #33 Bertold Schwarz

    Ich tippe mal, in der Scharia findet sich eine angemessene Strafe für diese Sünde: Abhacken der beschmutzten Hand. Fragt sich nur wessen Hand 😉

  22. Hier ein paar Zitate von Bertold Brecht.
    Sucht euch die passenden aus. Mein Favorit steht ganz am Ende.

    Nimm dich in acht, wenn du durch Deutschland fährst und die Wahrheit unter dem Rock trägst.

    Es hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht und/ Es helfen nur Menschen, wo Menschen sind.

    Unglücklich das Land, das keine Helden hat… Nein. Unglücklich das Land, das Helden nötig hat.

    Wäre es da/ Nicht doch einfacher, die Regierung/ Löste das Volk auf und/ Wählte ein anderes?

    Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu
    verteidigen, muß sie zum Angriff übergehen.

    Nur belehrt von der Wirklichkeit, können wir/ Die Wirklichkeit ändern.

    Wer A sagt, der muß nicht B sagen. Er kann auch erkennen, daß A falsch war.

    Zeige ihnen einen roten Kometenschweif, jage ihnen eine dumpfe Angst ein, und sie werden aus ihren Häusern laufen und sich die Beine brechen. Aber sage ihnen einen vernünftigen Satz und beweise ihn mit sieben Gründen, und sie werden dich einfach auslachen

    Zorn und Unzufriedenheit allein genügen nicht, so etwas muss praktische Folgen haben

    Unrecht gewinnt oft Rechtscharakter einfach dadurch, dass es häufig vorkommt.

    Reden über Dinge,
    die durch Reden nicht entschieden werden können,
    muss man sich abgewöhnen

  23. Das Schariaverbot soll auf Verfassungstkonformität geprüft werden?

    Wieso wird denn nicht erstmal die Scharia auf Verfassungskonformität geprüft?!

    Die Einkommenssteuer in den USA (Income tax) ist übrigens verfassungswidrig aber trotzdem wird sie mit exekutiver Macht (IRS) durchgesetzt!

    Interessant oder?!!

  24. Durch die Demokratie wird die Demokratie ausgerottet!
    Wir brauchen endlich wieder einen „Eisernen Kanzler“, der dem Volke lehrt, dass Demokratie Volksherschaft heißt und nicht Herrschaft der Volkszertreter über das Volk.

  25. @wt

    Genau, endlich hat mal einer den „Mut“ dies auszusprechen.

    Ich glaube Sie sind auf der falschen Seite. Und dies in doppelter Hinsicht.

  26. Um die Angelegenheit beurteilen zu können sollte man sich erst mal den genauen Text der vorgeschlagenen Verfassungsänderung anschauen. Hier steht er:
    http://www.ballotpedia.org/wiki/index.php/Oklahoma_International_Law_Amendment_(2010),_Constitutional_changes
    Mir persönlich erschließt sich der Sinn des expliziten Scharia-Verbots nicht wirklich. Denn die Gerichte in Oklahoma sind ja offensichtlich an US-amerikanisches sowie an Oklahoma-Recht gebunden (je nach Zuständigkeit), und solange auf keiner dieser Ebenen die Scharia eingeführt wurde können sie sich ja schon deshalb gar nicht nach Scharia-Gesetz richten. Ein pauschales explizites Verbot der Scharia ist zudem schon deshalb absurd weil es kein Gesetzbuch gibt, wo Scharia draufsteht. Wenn überhaupt kann man nur bestimmte Scharia-Regelungen verbieten, wie etwa Körperstrafen. Aber auch dann macht der explizite Scharia-Bezug keinen Sinn (was wäre zum Beispiel wenn irgendein traditionelles Indianer-Gesetz eine Körperstrafe vorsieht? Darf sie dann vollzogen werden, denn es wäre ja dann keine Scharia?).

  27. #38 Willis (10. Nov 2010 12:48)

    Es scheint so, dass Russland auch auf verlorenem Posten steht.
    http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~ED818FFA93B67454D94F49DE7847023DF~ATpl~Ecom

    Ich fasse es einfach nicht! Das darf doch nicht wahr sein, das auch Russland einknickt. Ist denn die ganze Welt nun völlig verblödet?
    Lieben die Bürger Russlands ihr Land nicht mehr oder haben sie keinen Kampfgeist mehr oder was ist da los? Auf wenn soll man sich denn noch verlassen?

    Wir leben in einer sehr sehr dunklen Zeit. Es ist ein einziger Alptraum. Das er enden wird, ist nicht in Sicht! Im Grunde ist doch alles schon verloren. Am besten ist, man setzt ich auf eine einsame Insel ab und hat seine Ruhe. Mehr Freiheit gibt es nicht.

  28. Multikulti: verteufelt, tot – erst am Anfang!

    Das Bürgertum mobbt Einwanderer und vermeintliche Multikulti-Phantasten. Die Bundesrepublik droht nach der verweigerten Integration der Juden ein zweites Mal zu versagen.

    Daniel Cohn-Bendit, der frühere Dezernent für multikulturelle Angelegenheiten in Frankfurt am Main, erklärte einmal, woran er erkannte, dass die 68er-Bewegung in Deutschland gesiegt habe – an einem Spruch seines konservativen Amtsnachfolgers. Der Spruch lautete: „Mit den Muslimen klappt das nicht, die schikanieren ihre Frauen.“

    Dass Multikulti gescheitert sei, hören wir seit Jahren, zuletzt von der Bundeskanzlerin, die das übrigens nur werden konnte, weil ’68 und ’89 geklappt haben. Gleichberechtigung der Frau gelungen, Integration der Einwanderer gescheitert?

    Auch wenn derzeit aus allen Rohren geschossen wird: Multikulti lebt und wird auch noch gewinnen.

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    Der Importeur des Begriffs (ich habe den Namen der Band des Trompeters Don Cherry 1990 als Titel eines Buches verwendet) darf vielleicht klarstellen, was Cohn-Bendit, aber auch Heiner Geißler und andere seinerzeit unter Multikulturalismus verstanden haben.

    Nämlich nicht, wie Angela Merkel vor der jauchzenden JU zu formulieren beliebte: „Jetzt machen wir hier mal Multikulti und leben so neben’ander her und freuen uns über’nander“ (so der Original-Ton). Wer die frühen Plädoyers und viele nachfolgende Studien gelesen hat, weiß, dass niemand Beliebigkeit oder die Scharia gefördert, sondern die republikanische Integration der Verschiedenheit gefordert hat.
    Das eigene Versagen wird vertuscht

    Dazu zählten unter anderem die Abkehr von einem völlig antiquierten Staatsangehörigkeitsrecht, eine zukunftsfeste Arbeits- und Sozialpolitik, die Gewährung der im Grundgesetz garantierten Religionsfreiheit und natürlich Bildungsanstrengungen aller Art. Die Probleme, die heute unter den Stichwörtern Parallelgesellschaft und Schulversagen notiert werden, wurden von den Befürwortern von Multikulti ziemlich genau vorhergesagt. Sie waren die wirklichen Realisten.

    Adressaten ihrer Kritiken und Vorschläge waren die Partei Helmut Kohls und Teile der ebenso einwanderungsfeindlichen SPD, die genau das praktiziert haben, wofür die Kohl-Nachfolgerin Merkel heute „Multikulti“ verantwortlich macht: nämlich mit muttersprachlichem Unterricht, mit aus der Türkei eingeflogenen Hodschas, mit prekären Arbeitsverhältnissen und verweigerten Bürgerrechten „so neben’ander herzuleben“ – weil man sich eingebildet hatte, die Gastarbeiter würden alsbald nach Hause fahren und nach erfolgtem Anwerbestopp ihre Familien nicht nach Deutschland holen. Phantasterei war das.

    Jetzt regt sich die Kanzlerin auf, um abzulenken von mindestens zwanzig Jahren Versäumnissen der Einwanderungs- und Integrationspolitik, die ihre Partei verschuldet hat. Die Union gleicht Eltern, die über ihre pubertierenden Kinder meckern und vergessen, dass sie selbst die Erziehungsberechtigten waren. Und da sie (nicht irgendeine Multikulti-Partei) jahrelang die Zügel schleifen ließ, schlägt sie jetzt autoritäre Maßnahmen gegen „Integrationsverweigerer“ vor, an deren Praktikabilität ernsthaft niemand glaubt.

    Es gibt in der CDU Menschen wie Armin Laschet, den früheren Integrationsminister von Nordrhein-Westfalen, und Maria Böhmer, die für das Thema zuständige Staatsministerin im Kanzleramt. Aber es ist eine Schande, dass diese beiden, die es ja besser wissen, auch vor dem Sarrazinismus einknicken und es Industrievertretern überlassen, den populistischen Blödsinn von Horst Seehofers Forderung nach einem Einwanderungsstopp aus anderen Kulturkreisen als solchen zu kennzeichnen…

    http://www.sueddeutsche.de/politik/integration-sarrazin-und-die-folgen-multikulti-verteufelt-tot-erst-am-anfang-1.1021745

  29. #20 QuoVadisDeutschland
    (10. Nov 2010 11:25)

    Andersrum wird ein Schuh draus: Der Islam will die Welt dominieren und findet dabei immer nützliche Idioten.

    z.B. die Deutschen, die entweder garnicht zur Wahl gehen oder mehrheitlich den rot-grünen Islambefürwortern ihre Stimme geben.

  30. Gut gebrüllt Löwe. Es gibt zu viele nützliche Idioten die sich instrumentalitieren lassen in Deutschland. Sonst hätten ja die Grünen nicht so einen Zulauf. Wer schaltet von den Grünenwählern denn sein Gehirn ein???

  31. Damit sie auch weiter Nase, Hände und Ohren abschneiden und ihrem Volkssport Steinigen nachgehen können, hatten Moslemverbände angekündigt, gegen das von über 70% der Abstimmenden beschlossene Schariaverbot zu klagen.

    Den schwachsinnigen Vergleichen sind offenbar keine Grenzen gesetzt. Wie wahr, wie wahr. Schneid mal in den USA Köperteile anderer Leute ab und du wanderst ein paar Jahrzehnte in den Bau.

  32. Leute, die andere Leute steinigen oder Gliedmaßen abschlagen nennt man Psychopathen und die steckt man für gewöhnlich in die Klapsmühle

  33. Scharia ist 1400 Jahre alt und entspricht in Ihrem grundsatz etwa der Heiligen Inquisition. Was hat denn Scharia im 21. Jahrhundert verloren? Obama ist ein schräger Vogel.

  34. Heise ist ein ziemlich übler Verlag. Von denen kaufe ich nicht mal eine PC Zeitschrift.
    Die verkaufen für MultiKulti sofort unsere Freiheiten.

  35. Aus persönliches Erfahrung: jeder Muslim verlangt von anderer Mensch so viel Respekt,welches hat er nie verdient!!…
    und er bekommt dieses Achtung!!! wo ist menschliches Vernunft?

  36. Ich glaube wir haben alle die Nase gestrichen voll von den Muslimen.
    Was müssen Sie sich überall niederlassen,wo sie sich in ihrer Religion und ihrem Lebensstil eingeschränkt und diskreminiert fühlen.
    Ich würde auch nie auf den Gedanken kommen nach Saudi Arabien zu ziehen.
    Wiederspricht meiner Lebensweise,der Ärger wäre vorprogrammiert.
    Das ist -Respekt-Anderen gegenüber.
    Ich kann und will es einfach nicht mehr höhren und lesen.
    Hätten wir sie nicht im Land,hätten wir solch abstrusen Probleme gar nicht.
    Schlussendlich zeigt es wiedereinmal das der Islam nicht kompatibel zu der wesrlichen Welt ist.
    Schüss,gute Heimreise…
    und Daheim ist es doch immer am Schönsten.

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