Celebrate Israel Parade 2011Während es in New York City Jung und Alt auf die Beine treibt, um die größte, lebendigste und fröhlichste Feier für Israel zu besuchen, musste am selben Tag im deutschen Stuttgart 2011 ein bescheidener, Fähnchen-schwenkender Spaziergang für Israel („Salute Israel Day“ der BPE) wegen Drohungen von der roten und der Migranten-SA abgesagt werden (PI berichtete).

(Ein Fotobericht aus New York City von Mr. Merkava und PI-News)

Auch in New York City trifft die Polizei allerdings umfangreiche Vorkehrungen, damit die islamischen und die linken Feinde Israels dort nicht eines Tages für die „gerechte Sache“ einen mörderischen Anschlag verüben. Als verschwindend kleines Häufchen verwirrter Gegendemonstranten dürfen sie sich – im Namen der westlichen Meinungsfreiheit – am Rande der fröhlichen Parade mit ihren düster-aggressiven Parolen unter kräftigem Polizeischutz aufstellen. Da hält PI-Deutschland gerne mit einem eigenen Banner und einer klaren Aussage für Israel dagegen.

Angeführt von den Honoratioren der Stadt nimmt die Riesen-Parade ihren Lauf: über fünf Stunden marschieren ununterbrochen Gruppen, teilweise mit riesigen „Floats“ (Umzugswagen) stolz die 5th Avenue entlang: von der New Yorker Feuerwehr über Yeshivot (Bibelschulen) und jüdische Hilfsorganisationen, von amerikanischen Folklore- und Tanzgruppen bis zu jüdisch-amerikanischen Motorradfreaks. Unterwegs fröhlich bejubelt werden auch die El Al Besatzungen, die ihren New York Aufenthalt traditionell nutzen, um als „Dancing Captains“ für Israel die Parade entlang zu tanzen

Viele Zehntausende marschieren die 5th Avenue am Central Park entlang – angefeuert von Hunderttausenden von Zuschauern – oft im totalen Israel-Fan Outfit

Nie vergessen werden bei allem Feiern und bei aller Freude dennoch diejenigen, die für Israel ihr Leben oder ihre Freiheit geopfert haben: Plakate, die an Gilat Shalit oder an Jonathan Pollard erinnern, sind immer gegenwärtig.

Feiern – ein gutes Stichwort: die einzige Demokratie im Nahen Osten wird von vielen Feinden und sogar von angeblichen „Freunden“ bedrängt; aber trotz aller berechtigter Besorgnis soll dieser Abend einmal im Jahr ein besonders fröhlicher werden. Auch PI war eingeladen, an der Feier im Edison Ballroom nahe dem Broadway am Israel Parade-Event am Abend teilzunehmen: In schicker, aber auch völlig zwangloser Konzertsaal-Atmosphäre kamen wir sogar noch in den Genuss einer bejubelten Videobotschaft von Ministerpräsident Benjamin „Bibi“ Netanjahu und einer Rede seines Ministers für Disaspora-Angelegenheiten.

Beide wiesen darauf hin, dass hier die einzige Demokratie im Nahen Osten mit unglaublichen gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Errungenschaften gefeiert werde und sie bedankten sich bei allen Organisatoren, Unterstützern und insbesondere bei allen Amerikanern für eine echte Freundschaft. Einer wird da aber wohl nicht gemeint gewesen sein.

Dann ging es los mit einer israelischen Rockband, bei Freigetränken und toller Tanz- und Feierlaune in einen langen, fröhlichen Israel-Konzertabend. Israel Am Chai!

Und geregnet hatte es den ganzen Tag natürlich auch nicht…

PI-Video zur Celebrate Israel Parade 2011:

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37 KOMMENTARE

  1. @ J B

    So sehr ich ein massiver BHO-Gegner bin, diese Illustrator-Argumente taugen nicht. Wenn man ein sauber gescanntes PDF in Acrobat Pro als Dokument mit reduzierter Dateigröße speichert, dann entstehen genau die angemeckerten Schnitt- und Luminanzmasken automatisch. Wer das Video gemacht hat, hat viel von seiner Ahnungslosigkeit preis gegeben. Zumal Ai kein PDF-Editor ist.

  2. Das tut weh:

    Nein es tat weh. Die Juden in Deutschland haben sich von der Israelparade in Stuttgart distanziert und deshalb war die Antifa da.

    Das ist das, was die wenigsten hier verstehen. Die Juden brauchen zwar Hilfe aber nicht von den politisch Korrekten.

  3. Hamburg bekommt erste Giga-Watt-Moschee mit Windrädern in den Minaretten:

    Bitte lasse den politisch korrekten Quatsch. Die bekommen die erste Moschee bei der der Turm der Moschee größer ist als der Kirchturm.

  4. selbst die Dienstfahrzeuge der Polizei sind in den Farben der Israelfahne geschmückt….
    (siehe Bild 1)

    die bekennen sich zu Israel.

  5. #8 Wolfgang:
    Die Juden brauchen zwar Hilfe, aber nicht von den politisch Inkorrekten.

    Genauso ist es, da soll man sich hier nichts vormachen, die Zuneigung ist durchaus einseitig. Man braucht sich nur die Leute anzusehen, die in Brüssel die jüdisch-muslimische Resolution gegen „increasing manifestations of Islamophobia (anti-Muslim bigotry) and anti-Semitism in countries across Europe“ unterschrieben haben: Unser Freund Mustafa Ceric, der bosnische Obermufti, ist auch mit dabei. Auf unserer Seite u.a.: der Bundesverband jüdischer Studenten in Deutschland (BJSD), der Freiburger Rabbi Benjamin David Soussan, Fatih Sahan von DITIB und die hier, die Konvertitin Halima Krausen:

    http://www.taz.de/uploads/hp_taz_img/xl/cyber_krausen.jpg

    KNA: „Die Vertreter von Judentum und Islam hoben hervor, sowohl beim Holocaust als auch bei Massenmorden an muslimischen Zivilisten in Bosnien-Herzegowina in den 90er Jahren seien rassistische und fremdenfeindliche Ideologien die Grundlage gewesen. Solche Vorgänge dürften sich in Europa nie mehr wiederholen“:

    http://www.worldjewishcongress.org/en/news/10299/jewish_and_muslim_leaders_urge_european_union_heads_not_to_pander_to_extreme_right?print=true

  6. Bei der Gelegenheit möchte ich mal erwähnen, dass ich AUFKLEBER im Pi-Shop vermisse. Zum Beispiel Israel-Aufkleber.

  7. Genauso ist es, da soll man sich hier nichts vormachen, die Zuneigung ist durchaus einseitig.

    Und was mich wirklich wundert ist die Tatsache, dass das keiner von den Betroffenen merkt. Ich sitze hier am Computer mit DSL-Anschluss und bekomme das mit. Und diejenigen, die das ganze organisieren und die vor Ort sind und die Fähnchen hochhalten die merken nichts.

  8. Die offiziellen Juden haben auch Hitler finanziert. Die Warburgs gründeten eine Bank in der Schweiz, damit die Amerikanischen Unternehmer (Ford,IBM,Focke Wulf, Standard Oil etc) während des Krieges einen Teil der Einnahmen zu transferieren. Der Vorläufer der Weltbank.

    Man muss sich nichts auf Aussagen der DIG geben. Oder des Zentralrates. Alles nur Gewäsch. Die Leute vertreten genausowenig die Juden wie die Bischofskonferenz die Katholen.

    Der normale jüdische Bürger kennt die Probleme genauso wie wir und lassen sich von keinem Verband abhalten, dagegen anzugehen. Es gibt die Jüdische Verteidigungsliga, es gibt die Jewish Task Force. Alle sind pi.

  9. Man muss sich nichts auf Aussagen der DIG geben. Oder des Zentralrates. Alles nur Gewäsch. Die Leute vertreten genausowenig die Juden wie die Bischofskonferenz die Katholen.

    Einverstanden, wo sind die wahren Juden und von welcher Seite setzen die Links auf diese Seite resp. In welchem Umfang laden/luden die ein zu einer jüdischen Beteiligung an der PI-Veranstaltung in der vergangenen Woche?

  10. #18 Wolfgang

    Warum distanzieren sie sich von solchen Aktionen?Sehen sie nicht von welchen Leuten die Gefahr ausgeht?

  11. #19 Freikorps
    Der normale jüdische Bürger kennt die Probleme genauso wie wir und lassen sich von keinem Verband abhalten, dagegen anzugehen. Es gibt die Jüdische Verteidigungsliga, es gibt die Jewish Task Force. Alle sind pi.

    Glauben Sie allen Ernstes, dass der „normale jüdische Bürger“ Anhänger dieses Verrückten Victor Vanvier (aka Chaim Ben Pesach) und seiner „Jewish Task Force“ ist? Der in Deutschland lebende Juden „die schlimmsten Verräter der jüdischen Geschichte“ nennt, weil sie im „Land der Täter“ leben? Seine Webseite http://www.jtf.org scheint derzeit außer Betrieb zu sein.

  12. #20 Wolfgang

    Würdest du auf Demos von Pax gehen, wüßstest du, das die Juden da sind.

    #24 Heta

    Immerhin habe ich die JTF bereits auf Demos von Pax gesehen…..

  13. Warum distanzieren sie sich von solchen Aktionen?Sehen sie nicht von welchen Leuten die Gefahr ausgeht?

    Ich distanziere mich nicht, ich stelle nur fest, dass es die Juden tun – zumindest eine Organistation in Deutschland tat es. Und PI hat dem zur Zeit nichts entgegen zu setzen und gerät offenbar schnell in das Fahrwasser ein Antisemit zu sein.

    Es gab eine Israelparade http://www.pi-news.net/2011/06/stuttgart-bpe-sagt-israelparade-wegen-antifa-ab/ ohne Israel und Juden.

    Mehr habe ich nicht gesagt.

  14. Würdest du auf Demos von Pax gehen, wüßstest du, das die Juden da sind.

    Das mag schon sein und das streite ich gar nicht ab. Nur: Die Antifa war im Besitz einer jüdischen Distanzierung von diesem Wochenende und es gab keine jüdische Webseite die zu der Veranstaltung eingeladen hat.

    Das ist nicht so ganz unproblematisch.

  15. #27 Wolfgang

    Entschuldigung,habe sie nicht persönlich gemeint.Verstehe einfach nicht,dass die Verbände so vernagelt sind,um ihre wirklichen Feinde zu erkennen.Es müsste doch eine Herzensangelegenheit,auch der jüdischen Verbandsfunktionäre sein,mit Pax-Europa auf die Straße zu gehen,um für ihre Angelegenheiten zu demonstrieren.Der ZdJ besteht doch nicht nur aus geistlosen Kreaturen wie diesen Hr.Kramer.Was erhoffen sich diese Leute eigentlich? Das es schon nicht so schlimm kommen wird? Was ist mit den Leuten in den Synagogen und Kulturzentren vor Ort?Wie stehen sie zu den Veranstaltungen von Pax-Europa?Ist Ihnen darüber was bekannt?

  16. Entschuldigung,habe sie nicht persönlich gemeint.

    Keine Sorge, ich habe es auch nicht persönlich verstanden.

    Verstehe einfach nicht,dass die Verbände so vernagelt sind,

    Die sind nicht vernagelt, es fehlt ein klärender Prozess, der von PI oder der Freiheit zu initiieren ist. Es muss ein Gespräch stattfinden und man muss sich kennen lernen.

    Und dann muss eine jüdische Organisation oder Gemeinschaft die Israelparade ausrichten und PI kann daran teilnehmen. Das macht eine Distanzierung durch andere Juden schwieriger. Die können dann nur noch erklären, dass sie mit dieser Gruppe nichts zu tun haben aber nicht, dass eine nichtjüdische Gruppe eine rechtsradikale Veranstaltung durchführt.

    Von meiner Seite aus ist das auch eher eine konstruktive Kritik – ein Verbesserungsvorschlag – wenn man so will.

  17. Einen besseren Beweis dafür, daß Israel tatsächlich das auserwählte Volk Gottes ist, als diesen PI-Betrag, kann es garnicht geben.

  18. #29 pellworm (08. Jun 2011 19:39)

    Die jüdische Gemeinschaft ist keine homogene Masse – sie reicht von Judenhassern wie Noam Chomsky bis zu irren messianischen Dummköpfen. Zum Glück sind beide Fronten nicht die Mehrheit. Und so ist es auch bei jüdischen Verbänden weltweit. Es gibt welche die Sachen wahrnehmen und andere, die im Nebel stochern, warum auch immer.

    Ich als junger Israeli und in Tel Aviv lebend, ist es ziemlich egal was ein jüdischer Verband im Ausland verzapft. Schließlich gibt es schon einen Unterschied zwischen einem jüdischen Israeli und einem jüdischen Deutschen zum Beispiel. Der eine hat die Gefahr unmittelbar jeden Tag im Nacken, der andere kann das alles weit von sich schieben, da er/sie eben nicht jeden Tag ein Linienbusticket in Israel lösen muss.

    Und was ich über den ZdJ so gelesen habe, ist das eher eine Therapieveranstaltung für ‚jüdische Daueropfer‘. Dabei haben wir seit über 60 Jahren einen Staat, auf den wir stolz sein können und den wir nur verteidigen müssen. Also ein Fortschritt!

  19. #35 maccabi

    Vielen Dank für die Antwort.Es ist für mich interessant,dass auch Israelis die Arbeit des ZdJ durchaus kritisch sehen.Zumal sich der ZdJ gerne auf Israel beruft ,allerdings nur wenn es ihnen opportun erscheint.Bei meinen Besuchen in Israel war ich immer wieder erstaunt,wie gelassen die Menschen mit der alltäglichen Gefahr umgehen.Als Deutscher,der nur sehr mangelhaftes Englisch spricht,war ich immer wieder erstaunt,wie offen die Leute mit mir umgegangen sind.Wie sieht man eigentlich in Israel die zunehmende Islamisierung Europas?Viele Grüße nach Tel Aviv!

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