Egal ob es um das Staatsbürgerschafts- und Familienrecht, den Sozialstaat oder die „Integration“ geht, immer wieder hat sich rot-grüne Regierungsbeteiligung als verhängnisvoll für den Aspekt „Fordern“ (als Gegensatz zum „Fördern) bei gesellschaftspolitischen Themen erwiesen.

(Von Thorsten M.)

Leider ist aber seit dem gelungenen „Marsch durch die Institutionen“ der 68er keine sogenannte „bürgerliche“ Regierung mehr in die Gegenoffensive gegangen, um gesellschaftspolitische Auswüchse links-grüner Verblendung wieder zurück zu schneiden. Bedauerlicherweise ist dies nur zum Teil dem Fehlen eines geeigneten Mehrheitsbeschaffers geschuldet. Mindestens ebenso wichtig ist, dass die Union bei der verzweifelten Suche nach dem „großstädtischen Wähler“ keine Fehler machen möchte und für andere Mehrheitsbeschaffer „hübsch“ bleiben möchte. Da packt man aus vorauseilendem Gehorsam schon auch einmal mit an, um 68er-Schmäh in Politik zu gießen.

So kam es vor zwei Jahren unter schwarz-rot in einem CDU-geführten Innenministerium zu dem unsäglichen Machwerk „Interkulturelle Öffnung im Sport“, das auch unter dem wesentlich besser geerdeten neuen CSU-Innenminister Hans-Peter Friedrich bisher nicht aus dem Verkehr gezogen worden ist.

Die Handlungsanweisung, die vom „Dialogforum Sport“ im Rahmen des Nationalen Integrationsplans (NIP) auf 40 Seiten niedergeschrieben wurde, strotzt nur so von Islam-Verständnis und Unterwerfungsgesten. Schließlich erfahren wir schon auf Seite 7:

Beispiel München: Knapp 36 Prozent der Münchnerinnen und Münchner haben einen Migrationshintergrund. In der Gruppe der unter 18-Jährigen liegt der Anteil mit circa 50 Prozent noch darüber. Ähnlich sieht es in anderen deutschen Großstädten aus. In Berlin haben 25 Prozent der Bevölkerung einen Migrationshintergrund, in Hamburg 26, in Köln 30, in Stuttgart 36, in Nürnberg 39 und in Frankfurt am Main sogar 41 Prozent. Bei den unter 5-Jährigen – also einer wichtigen Zielgruppe zukünftiger Vereinsmitglieder – liegt in vielen Großstädten der Anteil von Personen mit Migrationshintergrund sogar über 60 Prozent: in Nürnberg bei 67 Prozent, in Frankfurt am Main bei rund 65 sowie in Düsseldorf und Stuttgart jeweils bei knapp 64 Prozent.

Wenn dieser Zustand schon undemokratisch – nämlich ohne die angestammte Bevölkerung zu fragen – herbei geführt worden ist, wollen wir uns nun wenigstens den neuen Fakten und absehbaren Mehrheiten gegenüber „demokratisch“ verhalten. Dies kann nur bedeuten, dass sich die Einheimischen bitteschön den Neusiedlern anzupassen haben. Oder hat schon einmal jemand gehört, dass die Cowboys die Bräuche der Indianer übernommen hätten?!

Der gute Zweck, der das Mittel der Unterwerfung rechtfertigt, ist dabei die unbedingt notwendige Vermeidung der Ausgrenzung von Bevölkerungsgruppen aus dem Vereinssport. Schließlich lerne man dort Fair-play und nicht zuletzt auch die deutsche Sprache. (Es sei denn, man hat es mit sogenannten „eigenethnischen Vereinen“ zu tun, für deren Verwendung der Herkunftssprache auf dem Spielfeld in der Broschüre natürlich um Verständnis geworben wird.) Damit kann der Sport tatsächlich ein echter Integrationsmotor sein.

Im Einzelnen wird den Vereinen allen ernstes empfohlen:

Bei Turnieren, Trainingslagern oder gemeinsamen Festen sollte darauf geachtet werden, dass eine kultursensible Verpflegung angeboten wird, das heißt ein Essen, das sowohl den Gewohnheiten als auch den Essensvorschriften aller Anwesenden entspricht. […] Der Verzicht auf Schweinefleisch oder gelatinehaltige Produkte (zum Beispiel Gummibärchen, Nachspeisen etc.) sind hierfür nur einige der bekanntesten Beispiele. Wichtig ist außerdem, die Termine für Grillfeste und sonstige Veranstaltungen möglichst mit kulturellen und religiösen Feiertagen abzustimmen.

Natürlich wird diese neue Fressordnung auch für die Sortimentsentwicklung der Bewirtung des Vereinsheims gerne gesehen. Auf den Hinweis, dass die Nutzung eines gemeinsamen Grills für Lamm- und Schweinefleisch ein No-go für tiefgläubige Muslime ist, verzichtet die Broschüre allerdings leichtfertigerweise. Die Entfernung von Alkohol von der Getränkekarte fordert sie darüber hinaus nicht ausdrücklich. Gleichwohl nutzt sie die islamistische Steilvorlage, um klar zu stellen: „Alkohol sollte auch im Sport vermieden werden.“

Wieder ganz unter dem Deckmantel des Nicht-Ausschlusses diesmal von weiblichen Muslimen, kommt die nächste Empfehlung daher: Natürlich darf der Verein auf die Kleiderordnung seiner Sportart hinweisen.

Scheidet dies für die Betroffenen aus kulturellen oder religiösen Gründen aus und bedeutet damit ihren Ausschluss von diesen Aktivitäten, wird empfohlen, abweichende Kleidungsvorstellungen zu akzeptieren. Voraussetzung dafür aber ist, dass diese nicht den hiesigen hygienischen oder sicherheitstechnischen Aspekten widersprechen.

Das heißt für den Schwimmverein (und auch das Schwimmbad) im Klartext: Mit T-Shirts und Leggins muss er niemanden ins Becken lassen. Gleichwohl sollte er sich an den Burkini so langsam gewöhnen. Auch die kopftuchbewehrte Fußballerin soll nach Vorstellung der Verfasser des Machwerks künftig ein vertrauter Anblick werden.

Und auch für das größte Problem im Vereinssport und für die Integration, das gemeinsame Duschen – natürlich nach Geschlechtern getrennte -, weiß man Rat: Selbstverständlich soll auch hier ersteinmal das klärende Gespräch gesucht werden.

Bestehen die Vorbehalte weiter, kann ein getrenntes Duschen und Umkleiden verabredet werden.

Überflüssig zu erwähnen, dass ein kultursensibler Verein im Falle von Neubauten von Sanitäreinrichtungen natürlich Einzelduschen einrichten würde.

Der einzige Trost ist, dass bei einer Auflage von 10.000 Exemplaren vermutlich bisher lediglich einer von neun deutschen Sportvereinen mit diesem Pamphlet konfroniert wurde.

Wer glaubt, dass eine Gesellschaft zusammen wächst und dauerhaft zusammen hält, die nur noch in der Verkehrssprache (und selbst das mit Abstrichen) einen gemeinsamen Nenner sieht, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

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52 KOMMENTARE

  1. Und deshalb habe ich schon lange gefordert einzelne Dusch- und Umkleidekabinen vorzusehen!

    Nur so bleibt die interkulturelle Kampfkraft bei der Bundeswehr erhalten.

  2. Sammelduschen gefährden Integration

    Das Grillen von Schweinswürstchen gefährdet auch die Integration – in den Islam.

  3. Ich habe jetzt mal alle „Integrationsprogramme“ durchgeforstet und gefunden, dass es keine analogen Programme für Hindus, Buddhisten, Belgier, Atheis_Innen, Segelflieger, Modelleisenbahner oder E-Pianisten gibt.

    Integrationsprogramme gibt es nun für zwei Gruppen:

    Für MohammedanerInnen und für Menschen mit Behinderungen.

    Setzen unsere 68er-Innen in Nazi-Ideologie Rechtgläubigkeit mit Behinderungen gleich?

    Das klingt zwar zynisch, aber wenn man darüber nachdenkt…

  4. „Bei Turnieren, Trainingslagern oder gemeinsamen Festen sollte darauf geachtet werden, dass eine kultursensible Verpflegung angeboten wird, das heißt ein Essen, das sowohl den Gewohnheiten als auch den Essensvorschriften aller Anwesenden entspricht. […] Der Verzicht auf Schweinefleisch oder gelatinehaltige Produkte (zum Beispiel Gummibärchen, Nachspeisen etc.) sind hierfür nur einige der bekanntesten Beispiele. “

    Um als Antwort Goethe zu zitieren: „er kann mich im Arsche lecken.“ (Götz von Berlichingen, Dritter Akt, Ausgabe 1773, S. 133)

    Bei uns gibt es Bratwurst und Kotlett vom Grill, und beim Kindernachmittag selbstverständlich Gummibärchen! Und wem das nicht paßt, den bezeichne ich als antideutschen Chauvinisten weil er meine Kultur verachtet, und mir sogar verbieten will! Wenn ich im Ausland bin achte ich die fremde Kultur, gleiches erwarte ich von Ausländern hier in Deutschland.

    Warum verlangen die Grünen/Sozis die Aufgabe unserer Kultur und Traditionen, weil so ein Ethnozid durchgezogen wird. Die Masse der Deutschen verachtet mittlerweile die eigene Kultur und eigene Kinder dank der 68er-Propaganda. Und einen Sinneswandel kann ich auch nach Sarrazin weit und breit nicht erkennen. Sarrazin war die letzte Chance, nichts passierte, halt doch, ein Grüner ist Ministerpräsident von Baden-Türkenberg. Finis Germania!!!

  5. Wieso treten dann die Fußballerinnen mit Kopftuch an wenn sie nachher eine Gemeinschaftsdusche nutzen? Duschen die Mohammendaner dann nicht?

  6. Sammelfeiern bei Hochzeiten gefährden die Integration:

    http://www.derwesten.de/staedte/bottrop/Messerstecherei-auf-Hochzeit-fordert-einen-Toten-id4756324.html

    Kriminalität

    Messerstecherei auf Hochzeit fordert einen Toten

    Bottrop, 13.06.2011, Michael Friese

    Bottrop. Zu einer Messerstecherei mit einem Toten kam es auf einer libanesischen Hochzeitsfeier am Sonntag gegen 22.30 Uhr. Die Hochzeitsgesellschaft hatte eine Halle im Gewerbegebiet Welheimer Mark, An der Knippenburg, angemietet.

  7. „Wer glaubt, dass eine Gesellschaft zusammen wächst und dauerhaft zusammen hält, die nur noch in der Verkehrssprache (und selbst das mit Abstrichen) einen gemeinsamen Nenner sieht, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.“

    Das glaube ich eher nicht, denn der Weihnachtsmann ist überhaupt nicht islamkompatibel

    Florian Euring

  8. Auch die kopftuchbewehrte Fußballerin soll nach Vorstellung der Verfasser des Machwerks künftig ein vertrauter Anblick werden.

    Frauenfußball: Iran – Deutschland 1:2 – Für ein Leben ohne Zwänge
    http://www.youtube.com/watch?v=IYBfTSAvKqQ

    Gibt es eine „Befreiung“ mit Hidschab für die Frauen im Iran? Oder ist es ein Beispiel für die mögliche Zukunft im Frauenfußball? Noch gilt: „Fifa bleibt hart im Kopftuch-Streit mit dem Iran“ http://tinyurl.com/3fn2xq9 , wiederum kann sich die Fifa auch einen Kompromiss vorstellen: „eine Art Badekappe, die sowohl den im Iran geltenden Vorschriften des Islam (gänzlich bedeckte Haare und Ohren) als auch der Fifa (freier Nacken, keine Verletzungsgefahr)“ entspricht.

  9. Sammeltransport im ÖPNV gefährdet die Integration:

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/erneut-gewalt-auf-u-bahnhoefen/4279994.html

    Übergriffe im Nahverkehr

    Erneut Gewalt auf U-Bahnhöfen

    Ein Opfer wurde bewusstlos geprügelt, ein anderes schwebt in Lebensgefahr, drei weitere wurden leicht verletzt: Die Serie von Übergriffen im öffentlichen Nahverkehr setzt sich fort. Die Fahndung nach den Tätern läuft, doch bisher konnte erst ein Verdächtiger festgenommen werden.

  10. Ich mag den Vergleich mit den Kuhjungen und den amerikanischen Ureinwohnern (nicht den fetten Weißen).
    Aber Scherz bei Seite, Einzelduschen und getrennte Umkleidekabinen tragen wohl kaum zur Integration bei, schon mal was vom „abschotten“ gehört?!
    Was sagt eigentlich der DFB zur Unsitte in einer „Geheimsprache“ über den Platz zu brüllen, oh Pardon, bei dennen ist das ja Zimmerlautstärke für ein vertrautes Gespräch… Schidsrichterbeleidugungen oder Drohungen gegen diese sind auf machnen Plätzen mit Platzverweiß oder schlimmeren zu Ahnden, aber dafür muss man ja wissen das mann bedroht wurde… 😉

  11. #10 Eurabier

    Ich glaube eine Prügelei und Messerstecherei gehören zu jeder moslemischen Hochzeitsfeier einfach dazu. So sind sie halt, die Sitten und Gebräuche.

  12. #15 KDL (13. Jun 2011 16:55)

    Mir ist schon lange schlecht bei diesen Themen. Aber nach einer Maß Bier und einer Zigarre geht’s wieder und ich wäre verteidigungsbereit.

  13. #20 PeterT. (13. Jun 2011 17:21)

    Fünf Nationalspielerinnen zeigen sich ohne Trikot im in der aktuellen Ausgabe des Playboy. Mit ihrem Foto-Shooting wollen die Fußballerinnen Vorurteile entkräften und der Mär von der unattrakiven Kickerin einen klaren Platzverweis erteilen.

    Tja wenn man mit Fußballspielen nicht beeindrucken kann, dann zumindest mit dem Körper! Frauen sind sich echt für nichts zu schade… Vermutlich bin ich das aber als Mann auch wieder schuld…

    Ich versteh das nicht… 🙁

  14. Der unsäglich-unselige Schäuble ist keinen Deut besser als die grünangestrichene rote Sippschaft.

    Er ist ein Hochverräter, denn der Eid, den er auf das deutsche Volk abgelegt hat, ist ein Meineid!
    Und das beweist er seit Jahrzehnten (z. b. Einigungsvertrag).

    Am 10.9.06 im DLF unter http://www.dradio.de/dlf/sendungen/idw_dlf/541015/ hat er verkündet:

    Ja, und umgekehrt sollen diese Islamkonferenz und die ganzen öffentlichen Debatten und Diskussionen auch dazu beitragen, dass auch für den nichtmuslimischen Teil unserer Bevölkerung klar wird: Muslime sind Teil unseres Lebens, gehören zu unserem Volk, gehören zu unserem Land, sie sind erwünscht, sie sind akzeptiert, aber sie halten sich auch an die Regeln.

    Der Innenminister von Restdeutschland bezeichnet das deutsche Volk als „nichtmuslimische Bevölkerung“ und die Moslems dagegen als zu unserem Volke zugehörig!

    Das ist in keinem anderen Volk der Welt möglich.

  15. „Gemeinsames Duschen“, also Frauen und Männer zusammen? Hmmm, gibt es das im deutschen Sport? Interessant….

    Ich war übrigens gestern im franz. Film „Der Name der Leute“, eine Art Komödie mit politischem Hintergrund. Die Handlung ist ziemlich einfach: gutaussehende Frau mit teilarabischem Migrahi schläft gezielt mit „rechten“ Männern, um sie dadurch „umzupolen“. (sogar Lionel Jospin taucht in einer Nebenrolle kurz auf…).
    Das ganze Gutmenschenmilieu ist dabei gut gezeichnet worden, ein bißchen wie „Lenin kam nur bis Lüdenscheid“, also manchmal eine Reise in die 70er…
    Es gibt dabei ein paar wirklich köstliche politisch-inkorrekte Szenen, z. B. wie die völlig nackte Hauptdarstellerin „Bahia“ in der Metro einem arabischen Paar gegenübersitzt, die Frau dabei im schwarzen Stoffsack bis auf den Augenschlitz verhüllt.
    Letztendlich fehlt natürlich im Film die robuste Ansprache solcher Zustände, stattdessen wird es dadurch eher burlesk verharmlost.
    Aber trotzdem ganz sehenswert….

  16. BePe „Die Masse der Deutschen verachtet mittlerweile die eigene Kultur und eigene Kinder dank der 68er-Propaganda. Und einen Sinneswandel kann ich auch nach Sarrazin weit und breit nicht erkennen“

    Wenn wir als das eigene Volk schon selbst nicht liebt, ist das ein schlechtes Vorbild. Warum sollten dann Ausländer Deutschland mögen, wenn wir selbst es verachten? Also die Linken.

  17. # 9

    wenn ich in der U-Bahn fahre, meine ich manchmal, die Duschen nie…. auch nicht in der Einzeldusche!!

  18. die Moslems wollen nicht mit anderen Männern zusammen duschen, weil es verkapte Schwule sind, die dann auf den Geschmack kommen würden.
    Mein Kumpel wurde in der BMW Umkleide schon bedroht, weil er nackt zur Dusche ging.
    Das war vor 20 Jahren.

  19. Bei den unter 5-Jährigen – also einer wichtigen Zielgruppe zukünftiger Vereinsmitglieder – liegt in vielen Großstädten der Anteil von Personen mit Migrationshintergrund sogar über 60 Prozent: in Nürnberg bei 67 Prozent, in Frankfurt am Main bei rund 65 sowie in Düsseldorf und Stuttgart jeweils bei knapp 64 Prozent.

    Aber Sarrazin schelten…

    Mir wird echt ganz schlecht, wenn ich das lese.

  20. Mein Kumpel wurde in der BMW Umkleide schon bedroht,

    Was wäre denn die Alternative? Im Anzug duschen?

  21. Alles in Allem, sehr zu begrüßen.
    In Sportvereinen und auch in der Schule, nimmt man aber schon höchstmögliche Rücksicht. Noch fühlen sich meine Söhne in Deutschland wohl. Das könnte sich aber auch ändern, wenn es demnächst nach Thorsten M. geht.
    Ich frage mich allen Ernstens, mit welchem Recht, es Deutsche verlangen, z.B. auf das Kaschrut zu verzichten….

  22. #32 BenDavid (13. Jun 2011 19:44)

    Irgendwie kann ich mich nicht erinnern, das für Juden alle Anderen das gleiche dann essen sollen…

    Streng genommen habe ich auch nix gegen Extra-Würstchen, aber wenn es daraum geht die eigene Kutur, Speisen, Regeln unterzuordnen, dann fühle ich mich diskriminiert…

  23. #32 BenDavid (13. Jun 2011 19:44)

    Aber Sie könnten mir mal grundsätzlich erklären, wo bei Speisevorschriften die spirituelle Erfahrung begründet ist, mal unabhängig von Fasten oder besonderen Festen, sondern so im alltäglichen.

  24. BenDavid du bist dir hoffentlich darüber im klaren, dass ein paar Einzelduschen nie das Problem waren. Im Grunde gibt es die auch schon fast überall, vielleicht eben nicht in der nötigen Anzahl.

    Du musst hier unterscheiden zwischen einem primären und einem sekundären Problem, oder ggf. noch weitere Levels.

    Auf der obersten Ebene hast du ganz klar die Überbevölkerung in islamischen Ländern die zur Zeit mißbraucht wird zu Übergriffen gegenüber Israel aber auch gegenüber Europa und den USA.

    Auf der Ebene darunter hast du den Islam, der sich geradezu anbietet hier missbraucht zu werden. Nach Brigitte Gabriel – einer US-Aktivistin – sind nur ca. 30% der Mohammendaner bereit zum Terror allerings sind die weitaus meisten passive Mitläufer in dem Sinne, dass sie dem Terror nichts entgegen stellen. Also auch wenn wir von 70% nichts zu befürchten haben, eine Hilfe erwarten können wir von denen auch nicht.

    Innerhalb des Islams werden nun uns gegenüber politische, gesellschaftliche und militärische Forderungen gestellt, die zu entsprechenden Auseinandersetzungen führen.

    Unterhalb dieser Auseinandersetzungen geht es in einem alltäglichen Kleinkrieg um Speisen, Kleidung und anderes.

    Dieser ganze Kleider- Speise und Sonstwaskrempel wäre alles überhaupt kein Problem ohne die übergeordneten Dinge. Ginge es nur darum, dass jemand oder eine Gruppe Einzelduschen bräuchte – kein Problem. Ginge es nur darum, dass jemand bestimmte Fleischsorten nicht essen darf – kein Problem. Ginge es um eine bestimmte Kleiderordnung – kein Problem.

    Aber hier geht es um die totale gesellschaftliche Unterwerfung unter den Götzen eines Wüstenvolkes. Also jemand kommt zu mir und sagt: Ich habe den Glauben x und das hat für dich die Konsequenz y. Und das in einem Land in dem bereits der Konflikt – katholisch/evangelisch – zu massiven Verwerfungen führte.

    Wir haben es gerade mal geschafft – nach zwei Weltkriegen und einem fürchterlichen Genozid – dass wir nicht mehr jeden totschlagen nur weil er eine andere Religion hat und nun kommen da Fremde und hängen irgendwelche Leute für irgendwas an Baukräne und erzählen uns, dass dies die einzig wahre Religion ist.

    Ich frage mich allen Ernstens, mit welchem Recht, es Deutsche verlangen, z.B. auf das Kaschrut zu verzichten….

    Es gibt weder das Recht vom Juden den Verzicht auf das Kaschrut zu verlangen noch vom Moslem den Verzicht auf Halal-Speise. Aber genausowenig hat der Moslem das Recht mir ein Schweineschnitzel zu verweigern oder die Benutzung der Gemeinschaftsdusche.

    Ich habe früher in der Nähe eines Wohnheimes gelebt für Gastarbeiter und hatte zu einigen Kontakt. Die haben auch damals schon geschächtet (Ich habe selbst dabei zugesehen), das hat keinen interessiert. Die hatten auch damals schon die Kleidung der Mohammedaner, hat auch keinen interessiert. Interessiert hat man sich erst dafür als die angefangen haben dauernd beleidigt und benachteiligt zu sein.

  25. Leute ich sage Euch, das ist sowas Von Hirnkrank dass ein geistig gedunde. mensch aus dem Staunen nicht mehr rauskommt und mit keiner anderen politischen oder unpolitischen Glaubens- o Idelogistengruppe wuerde man auch nur daran denken solcherart Unterwerfungstheater zu veranstalten außen den Aposteln des pedophilen Halsabschneiders und deshalb sage ich euch

    ES IST 5VOR(20)12 !!!
    Und keine Sekunde länger!

  26. #35 Wolfgang (13. Jun 2011 20:27)
    Du hast selbstverständlich Recht.
    Ich hatte es auch nur etwas überspitzt und provokativ dargestellt, da es selbst hier Schreiberlinge gibt, die das eigendliche Problem nicht erkennen und statt dessen auf ethnisch- kulturellen Besonderheiten herumhacken. Leuten, wie diesem Thorsten M. , muß man klarmachen, dass sie , wenn sie muslimische Kleider-Speise usw.Vorschriften anprangern, gleichzeitig auch Juden auf die Füße treten.

    #34 WahrerSozialDemokrat (13. Jun 2011 20:05)
    Es ist keine spirituelle Erfahrung. Es ist ganz einfach Gesetz (halacha).

  27. gleichzeitig auch Juden auf die Füße treten.

    und auch den Christen. Das mit „Freitags kein Fleisch“ ist durchaus für einige Christen noch relevant.

  28. #33 WahrerSozialDemokrat (13. Jun 2011 20:02)
    Tja, das ist grad der Unterschied zwischen Muslimen und Juden.
    Muslime sind ständig beleidigt (aber daran sind wir ja gewöhnt).
    Muslime FORDERN, ständig, dass man sich ihnen anpassen soll, Moscheen baut usw.
    Muslime betreiben eine aggressive Missionstätigkeit, als Ausdruck des politischen Islam.

    Als Jude, bin ich froh, einigermaßen meine Ruhe zu haben, kosher essen zu dürfen, Brit Mila für unsere Söhne und ich möchte, dass die Deutschen nicht so viele Mahnmale bauen, denn mit dem Trauern klappt das bei denen nicht so richtig. Mit anderen Worten: Es macht sich gut, über tote Juden zu trauern. Mit den Lebenden hat man ja so seine Probleme *….
    Und die Mahnmale sind auch nur gut, damit sich Deutsche selbst beweihräuchern können

  29. #30 charis (13. Jun 2011 19:14) Abartig:

    In Hückelhoven (bei Köln) wurden die Pfingstfeiertage für einen türkischen Straßenbazar mit jede Menge Islam-Werbung missbraucht. Das ganze läuft natürlich unter der Rubrik “Werbung für Integration” und soll Standard werden:

    http://www.az-web.de/lokales/heinsberg-detail-az/1712592?_link=&skip=&_g=Fuer-Integration-und-Vielfalt-wird-geworben.html

    Schreibt doch mal alle einen Kommentar, es geht ganz einfach, ohne extra Anmeldung.

  30. #39 BenDavid (13. Jun 2011 20:48)

    Also ich brauche keine Mahnmale. Die scheinen ja eh nichts zu nützen. Ich hab aber auch nichts dagegen…

    Wie gesagt jedem gestehe ich seine Extra-Wurst zu, aber halt nicht, wenn seine Wurst meine sein soll und ich es auch noch toll finden soll. Das geht aber Wurst natürlich hinaus…

    Womit ich aber tatsächlich ein Problem habe ist die religiöse Ausnahmenregelung beim Tierschutsgesetz, da ich Tiere grundsätzlich für nicht religionsfähig halte, sind diese auch nicht einer Religion, was töten angeht zu unterwerfen. Zumindest was das betäubungslose Töten angeht.

  31. Womit ich aber tatsächlich ein Problem habe ist die religiöse Ausnahmenregelung beim Tierschutsgesetz, da ich Tiere grundsätzlich für nicht religionsfähig halte, sind diese auch nicht einer Religion, was töten angeht zu unterwerfen. Zumindest was das betäubungslose Töten angeht.

    Sieh dir mal die drei verschiedenen Schlachtungen an. Ich selbst kenne unsere (christlich?) und die islamische Variante aber nicht die jüdische.

    Ich persönlich glaube inzwischen dass die anders abläuft als wir hier meinen, denn eine halal-Schlachtung ist keine jüdische kosher Schlachtung. Wenn ich die diesbezüglichen Stellen in der Torah richtig interpretiere, dann ist die halal-Schlachtung eigentlich „falsch“.

  32. „Sammelduschen“ ist bei google mit 10.400 Einträgen ja echt ein Hit! Und mit was für Fragen und Ansichten. Da hat die Sexualaufklärung aber total versagt… (wobei manches wirklich grenzwertig ist)

  33. Unsere Kulturbereicherer weigern sich, sich den Ungläubigen wie Allah sie geschafen hat zu zeigen. Ich habe während des Studiums mal einen Fereinjob in einer großen dreckigen Fabrik gehabt, in der es obligatorisch war, nach der Schicht zu duschen. Die Türken unter der Belegschaft haben grundsätzlich in Badehose geduscht und danachbeim Anziehen vor dem Spind mit ihrem Handtuch umgebunden einen Eiertanz vollzogen, damit auch ja niemand einen Blick auf ihr Gemächt erhaschen konnte 😀

    Natürlich müssen wegen der Minderwertigkeitskomplexe sofort alle Sporthallen auf Einzelduschen umgerüstet werden, dafür sollten wir Verständnis haben!

  34. Na ja, Einzelduschen brauche ich persönlich nicht. Aber für Kinder beim Schulschwimmen, wärs schon richtig. Nicht wegen unseren Dauerbeleidigten, sondern, um Kinder vor sexuellen Übergriffen durch Lehrer zu schützen, was leider viel zu oft vorkommt.
    Eins ist in Deutschland aber super – FKK!
    In Israel könnte ich nicht so schön streifenfrei braun gebrannt sein.
    Der FKK hat auch noch den Vorteil, dass es dort absolut Muslimfrei ist.

  35. Jetzt würd ich gerne noch wissen, wie ein „kultursensibler“ Schulbesuch in einem Kunstmuseum aussieht. Da hängt bekanntlich viel anstößige nackte Haut herum – von unbekleideten Jünglingen oder Damen in Bronze oder Gips ganz zu schweigen. Ob diese Heranführung ans Wahre – Gute – Schöne nun ganz entfällt? Oder werden die Werke der Klassiker vorher von den Museumsleuten verhüllt wie weiland vor dem Dauphin (ad usum delphini)?

  36. #46 Mokkafreund (14. Jun 2011 01:29)
    es gab m. W. schon mehrfach Fälle von „kultursensibler Rücksichtnahme“ auf muslimische Befindlichkeiten gegenüber gewissen Darstellungen auf Ausstellungen. Bekannt ist mir eine Ausstellung im Rathaus von Dreieich bei Frankfurt, bei der nackte Frauen auf bildern verhüllt wurden.

    OT

    An solche Meldungen wird Mann sich auch gewöhnen müssen:

    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Mann-am-Raschplatz-in-Hannover-vergewaltigt

    (Dank an columbin für den Hinweis)

  37. Hallo,

    bevor jetzt Leute aufgrund der hohen Migrantenzahlen Panik bekommen die offizielle Begriffsbestimmung
    Migranten sind alle Menschen die seit 1949! auch nur einen ausländischen Elternteil hatten /haben.

    Also selbst Kinder (1949 geboren) von einer Östereicherin mit einem Deutschen sind Migranten.
    Unser „Problemfeld“ sind die Migranten mit einem bestimmten Glaubenshintergrund die sich zusätzlich schlecht benehmen.
    Migrant= Islamischer Hinter (oder Vorder.- -scnr) grund ist falsch.
    Diese Begriffs – Unschärfe / Unklarheit wird gerne im eigenen Interesse durchgesetzt.
    A la. 26 % Migrantenkinder in der Kita – jetzt muss halal gegessen werden.

    Gruß

    Z1

  38. Vielleicht mal abschließend von meiner Seite aus:

    Aber Scherz bei Seite, Einzelduschen und getrennte Umkleidekabinen tragen wohl kaum zur Integration bei,

    Aber behindern tun sie auch nicht.

    Oder anders rum. Ich persönlich hätte noch nicht mal was gegen Einzelduschen. Es ist nur in vielen Fällen einfach zu teuer und zu aufwändig. Das ist alles. Und begründen könnte ich solch eine Forderung auch biblisch, aber ich habe dazu bislang keine Notwendigkeit gesehen.

  39. 49 Zack1 (14. Jun 2011 06:11)
    26 % Migrantenkinder in der Kita – jetzt muss halal gegessen werden.

    Muß nicht unbedingt!
    Eine solche Kitagruppe braucht nur ein einziges jüdisches Kind und schon ist es aus mit haligali.
    Verlangen die Eltern des jüdischen Kindes eine koshere Versorgung, muß alles dem viel strengeren Kaschrut unterworfen werden. Verzichten die jüdischen Eltern jedoch darauf(durfte bei den vielen säkulären Juden in Deutschland kein Problem sein), kann deren Verhalten zur Norm erklärt.

    #46 Mokkafreund (14. Jun 2011 01:29)
    Aus unserer Sicht darf jeder jüdische Schüler auch in jedes Museum, auch wenn dort Nacktheit dargestellt wird. Einzigstes Problem ist das Betreten von christlichen Kirchen, oder auch Klassenfahrten z.B. nach Auschwitz. Währen Kirchen, wegen des Verbotes des Götzendienstes nicht Betreten werden dürfen, wäre es richtig, dass bei Klassenfahrten zu den Vernichtungslagern des 3. Reiches, die Schüler grundsätzlich von ihren Eltern begleitet werden.

  40. Es gehürt zwar nich hierher, aber ich will Euch mal auf Begrifflichkeiten aufmerksam machen.
    Während der Gesetzgeber auf der einen Seite von “ Christen und Muslimen “ spricht, wird anderer Seits, von “ Deutschen und Juden “ gesprochen und dies auch zur Staatsdoktrin gemacht

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