Das mehrheitlich von Griechen bewohnte Zypern wurde 1974 widerrechtlich von der Türkei überfallen und besetzt, und seither zerfällt die Insel in das kleinere türkische Nordzypern und den griechischen Rest, der als eigene Republik Zypern mit allen Rechten und Pflichten seit 2004 der EU angehört. De jure beansprucht die EU übrigens auch den Nordteil. Einzelheiten finden Sie bei Interesse in Wiki, hier interessiert uns nur der Streit der Türkei mit der EU wegen Zypern.

Natürlich will Erdogan den Nordteil nicht ehrlich herausrücken – knapp 50.000 türkische Soldaten, die Zahl ist umstritten, stehen dort, viele Griechen sind längst enteignet und geflohen, und Ankara hat seit 1974 tausende anatolischer Bauern dort angesiedelt, um das Land zu türkisieren. Der Staat im Süden wird von der Türkei ignoriert. So haben wir seit Jahren die paradoxe Situation, daß die Türkei der EU beitreten will und gleichzeitig einen der Mitgliedstaaten der EU boykottiert und nicht anerkennt. Türkische Häfen und Flughäfen sind für Schiffe sowie Waren aus Südzypern gesperrt.

In diese Geschichte ist in den letzten Wochen Bewegung gekommen. Gleich nach seiner Wiederwahl reiste Erdogan auf die Insel und verkündete, daß er während der zypriotischen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2012 – soweit denkt er voraus – keinerlei Verhandlungen mit der EU führen werde. Das war als Drohung gemeint, und kam auch so an. Anstatt an diesem Abend in Brüssel eine Freudenparty zu veranstalten, zeigte man sich „besorgt“.

Und die Story geht weiter. Erdogan führt sich bereits als Herr der ganzen Insel auf. Der autonome EU-Staat Südzypern hat gemeinsame Grenzen im Mittelmeer mit Israel, dem Libanon und Ägypten, siehe Karte. Und dort soll nun nach Gas gesucht werden, ein Milliardengeschäft. Prompt mischte sich Erdogan ein und forderte die USA auf, mit der Exploration aufzuhören, die Grenzen stünden nicht fest, bei diesen Grenzen hätten die Türken in Nordzypern und die Türkei auch mitzubestimmen und so weiter.

Der Streit geht also munter fort – und das ist gut so. Zypern kann uns noch lange vor dem EU-Beitritt Ankaras bewahren. Übrigens ist natürlich die Republik hochverschuldet, und es wird erwartet, daß sie auch bald nach dem Euro-Rettungsschirm ruft. Aber ein paar Milliarden dorthin würde ich gerne verschenken, wenn sie uns vor zehn oder zwanzig Millionen Anatoliern bewahren, die nach dem EU-Beitritt der Türkei in den Westen strömen werden!

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.

62 KOMMENTARE

  1. Was ist Zypern gegen den NATO-Demozid gegen das deutsche Volk? Türkland, Türkland über alles, über ales in der Welt.

    Dabei sollte man nicht übersehen, dass die heutige Türkei selbst Opfer der islamischen Aggression ist, denn Konstantinopel war das oströmische Zentrum der Christenheit. Nur hat man im Gegensatz zu Spanien keine Reconquista betrieben und am Anfang des 20 Jh. dort die christlichen Armenier ausgerottet. Prinz Eugen hätte damals weiter ziehen sollen.

  2. Ihr habt den Zypernkonflikt hier ganz gut erklärt:

    http://www.pi-news.net/2011/01/zypernfrage-erdogan-hofft-auf-loesung-merkels/print/

    Erdogan ist im Januar allerdings sauer auf Merkelowa geworden, weil sie meinte, die griechische Seite habe bereits viel zur Bereinigung des Konflikts beigetragen.

    http://www.rp-online.de/panorama/ausland/Erdogan-weist-Merkels-Kritik-scharf-zurueck_aid_951866.html

    Weihnachten 2010 konnten die orthodoxen Christen im türkisch besetzten Teil nicht Weihnachten feiern, da türkische Soldaten die Kirchen räumten.

    http://www.epp.eu/press.asp?artid=1518&fullview=1

  3. Kewil, malen Sie mal den Teufel nicht an die Wand: die Türken in der EU – da muß sich ja gleich jeder bekreuzigen, der katholisch ist. Da hätten wir ja im Kalten Krieg auch die Rote Armee hereinlassen können.

    Die Konjunktur fängt schon wieder zu schwächeln an – wer soll denn all die Rettungsschirme, Eurobonds etc. zahlen? Oder meinen Sie, wir haben ohnehin schon ein EUROPA DER SCHURKENSTAATEN und da käme es auf einen weiteren nicht an?

  4. Die Besetzung von Zypern durch die Türkei war indirekt durch die Nato geduldet, um das griechische Militärregime (erfolgreich) zu schwächen. Man vergaß aber wohl, das ein einmal erobertes Land nicht freiwillig zurück gegeben wird.

    Aber ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren…

  5. #2 Karl Martell

    ja, die Verhandlungen sind nie gestoppt worden, und jede Woche kommt ein andere Politiker oder Kommissar, der wieder mal den Beitritt anmahnt und herbeiwünscht!

  6. OT:

    Sachsen und Thüringen haben bestes Bildungssystem

    Mehr Abiturienten und Akademiker, bessere Betreuung in den Schulen und Kitas – das zeigt der „Bildungsmonitor 2011“. Berlin bleibt Schlusslicht.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13547330/Sachsen-und-Thueringen-haben-bestes-Bildungssystem.html

    Man beachte: Berlin bleibt Schlußlicht. Deswegen importiert BaWü also „Fachkräfte“ à la Önay, um das Bildungsniveau durch verstärkte Zuwanderung an Berlin anzugleichen?

    Oder schließen wir jetzt daraus, dass die ganzen Nazis in den neuen Bundesländern (aus denen sie ja lt. MSM eigentlich nur bestehen) wesentlich intelligenter sind als die InterNazis in Berlin? 😀

  7. @kewil

    Ist eine recht einseitige Darstellung zu schreiben „Zypern wurde 1974 widerrechtlich von der Türkei überfallen und besetzt“. Es war immerhin eine Reaktion auf den Regierungsputsch, der mit Hilfe der griechischen Militärdiktatur auf Zypern durchgeführt wurde. Alles schön in der von dir genannten Quelle nachzulesen. Aber wie auch immer, von mir aus kann Zypern auch komplett an die Türkei gehen und gern auch Gran Canaria an Marokko (passt alles geografisch eh viel besser zusammen), solange die Türkei nicht in die EU kommt.

  8. Wenn irgentwo ein voller Futtertopf steht drängeln sich die Türken an die erste Front und legen ihre Kuckucks-Eier hin
    Hatte Deutschland nicht der Türkei Hunderte Panzer aus NVA-Beständen SCHENKEN müssen ?
    Die sie dann aber trotz vertraglichen Bestimmungen doch gegen die Kurden einsetzen ???

  9. Hat die Jahreszahl 1974 etwas mit dem Ölembargo und den saudischen Plänen mit Eurasien zu tun?

  10. #10 corri

    Ne, besser wäre es, wenn die Türkei in die EU eintritt, aber vorher alle Nord-Euro-Länder austreten!

  11. Erdogan wird jetzt in unseren Gutmenschen-Nachrichten politisch korrekt nicht als Islamist bezeichnet sondern als „wertkonservativer Moslem“!

    Auch dass dieser verrückte Erdogan das alte Osmanische Reich wieder erstehen lassen will und von einem Türkreich bis an die Grenzen zu China träumt tun unsere Gutmenschen-Medien bewusst totschweigen. Obwohl Erdogan ganz offen und öffentlich davon spricht!

    Ich denke mal für diesen größenwahnsinnigen Islamist gibt es nur eine Lösung. Wir müssen die diplomatischen Beziehungen zu der Türkei unter diesen größenwahnsinnigen Erdogan abbrechen, ihm ein Einreiseverbot für den EU-Raum erteilen und natürlich die Beitrittsverhandlungen der asiatischen Türkei in die EU sofort einstellen.

    Bei einer erneuten Einreise von Erdogan in den EU-Raum sollte er verhaftet werden und dem Kriegsverbrechergericht in Den Haag für die Vernichtung von kurdischen Dörfern überführt und angeklagt werden.

    Sollte Erdogan wieder mal mit der Bombardierung von Zypern drohen müsste eine Bundeswehrspezialeinheit diesen größenwahnsinnigen Islamist „ausschalten“ im Europa hätte eine islamistische Bedrohung weniger!

  12. @kevil

    Ich vermisse den üblichen Biß Deiner Beiträge. Nur wegen der paar LAberköppe hier? Sind hier doch nicht im Knabenchor!

    #13 muezzina (16. Aug 2011 13:06)

    Das war 1973.

  13. Zypern – ein sehr sympathischer Staat. Denke allerdings, dass er nicht mehr ewig existieren wird. Das eigene Existenzrecht über die Religionsfriheit der Muslime zu stellen, ist politisch zu inkorrekt, als dass man es den Zypranesen durchgehen lassen könnte.

  14. #17 Antibrote (16. Aug 2011 13:23)

    als dass man es den Zypranesen durchgehen lassen könnte.

    Die heißen Zyprioten.

  15. In Zypern steht Erdogans Berliner Mauer.
    An der er auch schießen läst,wann er es immer für nötig hält.
    Der Beitritt der Islamischen Republik Türkei in die EU ist für Erdogan kein Thema mehr genau wie Nord Zypern wird er es irgendwann mal kassieren. Seinen Brückenkopf im wichtigsten Land der EU ,Deutschland ,baut er kontinuierlich aus.
    Er weiß das die carakterlosen Politmarionetten
    in der EU sich in die Hose machen,wenn er ,der neue Türkpascha ,sein Mausgesicht einmal ernst verzieht.
    Will man Europa erhalten,muß man dem Fachotypen vom Borsporus gesammt Zypern um die Ohren hauen.

  16. Da ich im Juni Urlaub auf Zypern (Agia Napa) machte, interessierte ich mich natürlich auch für den polit. Zustand. Machte eine Fahrt nach Nicosia mit, und wagte mich auch in den türk. Teil (denn wenn ich mit meinem richtigen Namen posten würde – habe 2 Pässe- müsste ich jetzt 2 Jahre in türk. Gefängnissen sitzen wegen dem Knebelparagr. §301 „Verunglimpfung des Türkentums, darunter fällt jedewede Kritik) und ich habe das sichere Gefühl, dass man in den Guantanamo-Käfigen sicherer und besser einsitzt!
    Ja, der türk. Teil unterscheidet sich wie Ost- von Westberlin. grau, heruntergekommen, ungepflegt. Die Männer tun nix, wie überall arbeiten meist nur die Frauen.
    Was mich am meisten schockierte mwar die Plünderung der antiken Schätze in türk. Nordzypern. Da haben die Türken wie Barbaren gehaust, Kirchen, Klöster, beraubt, zerstört, ausgegrabene Schätze sofort in die Türkei und weiter in die USA und BRD gebracht. Zur Ehre der Amerikaner muss man sagen, dass sie das Meiste den Zypern zurückgaben.
    Nordzypern ist trostlos, wie halt überall bei den Muslis. Sie können nichts und sie tun nichts.
    Eigentlich haben sie weder in der Türkei noch auf Zypern etwas verloren. Sie stammen aus dem Innern Asiens, und so leben sie heute noch – ohne Kultur. Da gehören sie auch hin. Cousins der Uiguren. Schön – wenn man lebwohl sagen könnte.
    Aber Erdowqahn wird immer dreister, insolenter. Aber die Wirtschaft der Türkei ist auf Sand gebaut, und wird bald platzen.
    Bach to the roots, Türkey!

  17. Eine bemerkenswerte Stelle aus dem o. g. Artikel von Leggewie:

    …Das Problem ist, dass sich viele geweigert haben, im Gallusviertel oder in Neukölln zu Städtern zu werden, und dass viele Einheimische nun ebenso zu, pardon: Kaffern regredieren….

    Irgendwie muß ich da an GB denken.

  18. Bestimmt wird Zypern für den „dringend benötigten“ EU-Beitritt der Osmanen geopfert…

  19. 2004 trat der Vertrag der EU mit der Türkei in Kraft, der die Erweiterung der Zollunion auf die 10 neuen EU-Länder vereinbarte.

    Kurz nach Vertragsschluss erklärte die türkische Regierung, sie habe nicht die Absicht, sich an den Vertrag zu halten, wenn es um Zypern geht.

    Im EU-Parlament hieß es dann, dies müsse bis Ende 2004 geschehen. Nichts passiert. Es obsiegte der unbedingte Wille vieler EU-Eliten, der Türkei beizutreten.

    Es folgt ein lachhaftes „Ultimatum“ der EU 2006:

  20. http://www.news.at/articles/0645/15/155922/eu-tuerkei-chance-haefen-dezember-gipfel-zyperns-schiffe

    EU gibt Türkei noch eine Chance: Häfen bis Dezember-Gipfel für Zyperns Schiffe öffnen
    Brüssel will über möglichen Abbruch entscheiden

    Erdogan bekennt sich zum EU-Annäherungsprozess
    MEHR ZUM THEMA
    Stichwort: EU-Ver- handlungen mit Türkei
    Gespräche wurden am 3. Oktober 2005 eingeläutet Nervenkrieg dauert seit Jahrzehnten an
    Chronologie des Ringens um den Türkei-EU-Beitritt

    Im Streit um Zypern hat die EU-Kommission der Türkei eine Frist von fünf Wochen gesetzt. Lenkt Ankara dann nicht ein, will Brüssel „die nötigen Empfehlungen“ geben, wie EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn ankündigte. Die EU-Staats- und Regierungschefs müssten dann auf ihrem Treffen Mitte Dezember über Sanktionen entscheiden.

    Zudem kreidete Rehn der Türkei gravierende Mängel etwa bei der Meinungsfreiheit an. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan zeigte sich zuversichtlich, dass es nicht zu einem Abbruch der erst vor 13 Monaten begonnenen Beitrittsverhandlungen kommen werde.

    Mit ihrer Entscheidung verzichtete die EU-Kommission darauf, schon zum jetztigen Zeitpunkt ein Aus für die Verhandlungen mit der Türkei zu empfehlen. Diese stecken in der bisher tiefsten Krise seit ihrem Beginn im Oktober vergangenen Jahres. Der Streit entzündet sich um die geteilte Mittelmeerinsel Zypern: Ankara weigert sich, wie zugesagt die türkischen Häfen und Flughäfen für den griechischen Süden Zyperns zu öffnen, der seit 2004 EU-Mitglied ist.

    Keine Fortschritte in Zypern-Frage
    Bei der Normalisierung der Beziehungen zwischen der Türkei und der Republik Zypern habe es „keinerlei Fortschritt“ gegeben, kritisiert Rehn in seinem Fortschrittsbericht. Dennoch sei für einen Abbruch der Verhandlungen jetzt noch „nicht der richtige Zeitpunkt“. Die EU-Kommission wolle sich nicht „wie der Elefant im Porzellanladen gebärden“, solange es noch Hoffnungen auf eine Lösung gebe.

    Auch der türkische Regierungschef Erdogan zeigte sich zuversichtlich, dass es nicht zum „Bruch“ mit der EU kommen werde. In der Zypern-Frage zeigte er sich allerdings erneut kompromisslos. Er bekräftigte in Ankara seine Forderung nach einem Ende der Isolierung des türkisch besetzten Norden Zyperns, der von der EU nicht anerkannt wird.

    Gül glaubt an EU-Beitritt
    Der türkische Außenminister Abdullah Gül äußerte sich optimistisch, dass sein Land den EU-Beitritt trotz der massiven Kritik der EU-Kommission schaffen wird: „All diejenigen, die die Türkei nicht in Europa sehen möchten, werden keine Möglichkeit haben, diesen historischen Prozess zu stoppen“, sagte Gül in Rom. Der Reformprozess in der Türkei schreite voran und er glaube, dass die von der EU gemachten Auflagen in Zukunft erfüllt würden.

    EU-Staatschefs könnten Sanktionen beschließen
    Gibt es bis Mitte Dezember keine Einigung, wäre es an den EU-Staats- und Regierungschefs, auf ihrem Gipfeltreffen am 14. und 15. Dezember in Brüssel Sanktionen zu beschließen. Sie können einzelne der rund 35 Verhandlungskapitel mit der Türkei auf Eis legen oder die Verhandlungen komplett beenden.

    Allerdings ist die EU gespalten, was Schritte gegen Ankara angeht: Während etwa Frankreich und Österreich eine harte Linie fordern, wollen Briten und Finnen ein Scheitern des Beitrittsprozesses verhindern.

    Meinungsfreiheit nicht gesichert
    Schlechte Noten erteilte Erweiterungskommissar Rehn der Türkei zudem für das erlahmende Reformtempo. „Es bedarf noch erheblicher Anstrengungen, vor allem im Bezug auf die freie Meinungsäußerung“, mahnte er. In seinem Fortschrittsbericht warnte er zudem vor einem „Klima der Selbstzensur“ in der Türkei.

    Rehn will eine Änderung oder Abschaffung des umstrittenen Artikels 301 des türkischen Strafgesetzbuches erreichen, der die „Verunglimpfung des Türkentums“ ahndet. Dieser Artikel sei „missbraucht worden“, um Schriftsteller und Journalisten zu verfolgen, sagte Rehn. Auch gegen den diesjährigen Literatur-Nobelpreisträger Orhan Pamuk war die türkische Justiz unter Berufung auf diesen Artikel vorgegangen.

    Kritik: Frauenrechte und Kontrolle über die Armee
    Auch bei Frauenrechten, dem Respekt nichtmuslimischer Religionen und der staatlichen Kontrolle über die Armee müsse es Verbesserungen geben, mahnte Rehn. So gebe es vor allem im Osten und Südosten des Landes immer noch Fälle von „Ehrenmorden“ an Frauen. Auch Folter und Misshandlungen seien trotz eines Rückgangs der Zahlen weiter ein Problem.

    Plassnik: „Ernüchternder Fortschrittsbericht“
    Nach Ansicht von Außenministerin Ursula Plassnik sollte der „ernüchternde Fortschrittsbericht“ zur Türkei eine Basis für eine offene Debatte unter den EU-Mitgliedstaaten zur Erweiterung bilden. Zur Zypern-Problematik merkte Plassnik an: „Null Bewegung seitens der Türkei kann auch zu null Bewegung in den Beitrittsverhandlungen führen“. Die EU habe im September 2005 ausdrücklich festgehalten, dass mangelnde Umsetzung der Verpflichtungen der Türkei gegenüber allen Mitgliedstaaten Auswirkungen auf den Verhandlungsprozess als Ganzen haben werde.

    Der SPÖ-Europaabgeordnete Hannes Swoboda forderte, die EU-Verhandlungen mit Kroatien von jenen der Türkei zu entkoppeln. Der Fortschrittsbericht zu Kroatien zeige im Gegensatz zu jenem der Türkei klare Fortschritte des Landes auf dem Weg zur EU-Mitgliedschaft auf. (apa/red)

  21. Es ist wie fast immer beim Thema Islam: Die dürfen alles (folgenlos), die Ungläubigen nichts.

  22. Wirtschaft der Türkei ist auf Sand gebaut, und wird bald platzen.
    ——————————————–

    Nicht auf Sand,auf Eurolands beitrittsreif Zahlerei und Quatscherei.
    Oh Ja, sie wird bald platzen .
    Wie alle anderen Länder die mit billigem Eurogeld hoch gepuscht worden sind,siehe die gesammten PIGS Staaten, Irland,das Baltikum.
    Mit Ziegenhirten ist kein Industrieland zu schaffen, geschweige denn zu halten.

  23. Meine volle Zustimmung zu dem Artikel!

    Das Osmanentum kennzeichnet eine besonders plumpe Brutalität. Die Olypiabewerbung, die jetzt im Gespräch ist, ist auch ein Teil davon. Ausgerechnet!!!

    Zur völkerrechtlichen Situation des Zypern Konfliktes:

    http://europenews.dk/de/node/45517

  24. Klasse Bericht, kewil!
    Leider wird alles, was mit dem Irren Osmanen-Fürsten zusammenhängt von unseren MSM gerne unter den Teppich gekehrt. Der Würger vom Bosporus ist tabu. Wir schmieren lieber Berlusconi und seine Bunga-Bunga Parties monatelang aus.

    Die Dinge, die hier angesprochen werden, müssten jeden Tag in der Presse stehen, damit „unser Ministerpräsident“ Erdolf etwas mehr gewürdigt wird.

    Stattdessen arbeiten wir mit allen Mitteln an der „Asozialisierung“ unserer Bevölkerung und Erika stellt hier in Deutschland die Stadien zur Verfügung, damit der Sultan seine Fachkräfte aufhetzen kann.

    Vielleicht dreht er ja endlich volkommen durch und schickt seine Truppen wieder mal in Richtung Europa. Dann könnte man das Elend für die nächsten zwei Jahrhunderte beenden, bis Claudia Roth die IV. wieder an die Macht kommt.

    Ich halte jeden Staat in Südostasien für besser in die EU integrierbar, als die Türkei!

  25. #3 Karl Martell

    Die Konjunktur fängt schon wieder zu schwächeln an – wer soll denn all die Rettungsschirme, Eurobonds etc. zahlen? Oder meinen Sie, wir haben ohnehin schon ein EUROPA DER SCHURKENSTAATEN und da käme es auf einen weiteren nicht an?

    Mit Blick auf die neusten Wirtschaftsdaten gibt es keinen effektiveren Weg, die Türkei untergehen zu lassen, als sie in die Eurozone hineinzunehmen. Wir sollten das möglichst schnell tun…

  26. Erdowahn hat seinen Wahlsieg sowieso nur den „Deutsch“-Türken zu verdanken.

    Sein Wahlkampf in Deutschland hat sich gelohnt.

    Hätten wir’s nur auch so gut wie die Türken… überall dürften wir wählen…

    In Deutschland lebende Türken begrüßten das Wahlergebnis.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article13427840/Union-warnt-vor-islamistischen-Abwegen-der-Tuerkei.html

    Germany is effectively the FOURTH largest Turkish electoral district after Istanbul, Ankara and Izmir

    http://islamineurope.blogspot.com/2011/03/germany-turks-to-vote-in-upcoming.html

  27. Die Linken, also die sozialistischen und kommunistischen Zyprer (Zyprioten) müssten die Türkisierung Zyperns eigentlich für enorm fortschrittlich halten, so wie es doch derzeit das unaufhaltsame Ziel der EU-Politiker ist, ganz Europa zu türkisieren…!?
    Oder sehe ich es falsch?

  28. „…Übrigens ist natürlich die Republik hochverschuldet, und es wird erwartet, daß sie auch bald nach dem Euro-Rettungsschirm ruft…“

    Unsere gebildeten dänischen Nachbarn haben unsere Nationalhymne EUSSR-konform updatiert:

    Deutschland, Deutschland, zahl’ für alles!
    Zahl’ für alles in der Welt,
    Zahl’ für Griechenland, zahl’ für Portugal
    Ganz Europa braucht Dein Geld,
    Alle armen Staaten kriechen
    In Dein grundsolides Zelt –
    Deutschland,Deutschland, zahl’ für alles, zahl’ für alles in der Welt!

    Deutsche Wirtschaft und Konzerne,
    Deutsche Börse, Deutsche Bank
    Sollen in der Welt behalten
    Ihren alten schönen Klang!
    Nimm’s dem Volke, gib’s den Mächtigen
    Unser ganzes Leben lang –
    Deutsche Wirtschaft und Konzerne,
    Deutsche Börse, Deutsche Bank!

    Freigiebigkeit und Stolz und Dummheit
    Für das deutsche Vaterland!
    Danach lasst uns alle leben
    Großzügig mit voller Hand!
    Freigiebigkeit und Stolz und Dummheit
    Sind für Schulden der Garant –
    Zahl’ im Schatten dieser Schulden,
    Zahle, deutsches Vaterland!

    http://hodja.wordpress.com/2011/08/14/nationalsangen-skal-tilpasses-eussr/

  29. #30 Dionysos (16. Aug 2011 14:08)
    Um die „Fortschritte“ des Beitrittskandidaten einschätzen zu können, muss ich nie in der Türkei gewesen sein und keine bescheuerten „Zwangsstudien“ lesen. Ich brauch nur durch Marxloh, Köln, Offenbach oder andere besetzte Gebiete zu gehen und mir täglich das islamistische Geseiere von diesem Turkmenen Erdogan anzuhören. Dann weiss ich, dass die Milliarden für Strukturentwicklung aus der EU (auch wieder zum großen Teil von uns finanziert) neben freier Krankenkasse, Hartz IV, Kosten für unsere Integration in die Umma, für Sozialarbeiter, JVA, Polizei pp. nichts anderes als ein erweitertes Schutzgeld ist.

  30. @Johann,
    Der hat wohl die Anordnungen der EUDSSR nicht genau genug gelesen:

    2
    „Sozialer Zusammenhalt bezeichnet nach der Definition des Europarats die Fähigkeit einer Gesellschaft, das Wohlergehen aller (HA!)ihrer
    Mitglieder dadurch zu gewährleisten, dass Diskrepanzen so weit wie möglich verringert(unterordnen!) und Polarisierung vermieden werden(Klappe halten!!!). Eine von
    Zusammenhalt geprägte Gesellschaft ist eine solidarische Gemeinschaft aus freien(hää?) Individuen, die diese gemeinsamen Ziele mit demokratischen Mitteln verfolgen“ (alle in eine Richtung marschieren) (Europarat 2008:

    So gilt es laut Weissbuch u.a. Mehrheitsprinzip und Minderheitenrechte miteinander in Einklang zu bringen, Ordnungskräfte, politische
    Entscheidungsträger, Pädagogen (die Kleinen sind formbar) und sonstige Berufsgruppen (macht die Gewerkschaft) und Führungspersönlichkeiten der Zivilgesellschaft so auszubilden, dass sie
    ihre Aufgaben auch in kulturell vielfältigen Gemeinschaften erfüllen können und Angehörige von Medienberufen für die Notwendigkeit
    eines interkulturellen Dialogs und einer interkulturellen Zusammenarbeit zu sensibilisieren ( Nennt man auch Konditionierung und Indoktrination)(vgl. Europarat 2008: 31ff.).
    44
    Demokratischen Bürgersinn definiert das Weissbuch als „das Recht, ja die Pflicht ( EUDSSR Armbinde beim Verlassen des Hauses anlegen!), zusammen mit anderen am gesellschaftlichen und
    wirtschaftlichen Leben sowie an den öffentlichen Angelegenheiten der Gemeinschaft teilzunehmen“ (Europarat 2008: 35).
    45

    Informieren Sie sich aus erster Hand über Ihre Pflichten und fehlenden Rechte:

    http://www.sbf.admin.ch/htm/dokumentation/publikationen/bildung/IK-Dialog_de.pdf

    Zur Abwechslung reißen wir jetzt mal beide Arme hoch.

  31. Soll so ein Land in die EU?

    Handel mit Kinderbräuten in der Türkei blüht

    Eine Zeitung in der Türkei hat alarmierende Fakten zum Kinderhandel zu Tage gefördert. Ab 400 Euro gibt es eine minderjährige Braut.

    Im Osten und Südosten der Türkei blüht einem Zeitungsbericht zufolge ein illegaler Handel mit sogenannten Kinderbräuten. Mädchen würden von ihren Familien für Summen von umgerechnet 400 bis 2000 Euro an Heiratswillige verkauft, berichtete die Zeitung „Cumhuriyet“.

    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13547504/Handel-mit-Kinderbraeuten-in-der-Tuerkei-blueht.html

  32. Total OT und echt zum Kotzen,

    Über die Achse verlinkt. Unbedingt reagieren!!!

    http://www.pfarrerverband.de/pfarrerblatt/index.php?a=show&id=3030

    „Vom Nationalgott Jahwe zum Herrn der Welt und aller Völker

    Von: Jochen Vollmer

    (…)

    Die übliche Wahrnehmung des Israel-Palästina-Konflikts ist zugunsten von Israel verzerrt und blendet das Unrecht, das der einheimischen palästinensischen Bevölkerung mit der Gründung des Staates Israel geschehen ist, weitgehend aus.
    (…)

    »Verdrängen hält die Erlösung auf, Sich erinnern bringt sie näher«1. Die Erinnerung muss ungeteilt sein, sie muss den Opfern und Tätern gelten, den Opfern und Tätern des Holocaust wie den Opfern und Tätern der Gründungsgeschichte Israels wie den Opfern und Tätern seiner Siedlungspolitik seit 1967.

    1. Zur Vorgeschichte des Konflikts

    Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern bezieht sich auf ein Land, auf das Israel und die Palästinenser Anspruch erheben. Palästina ist seit Jahrhunderten von Arabern bewohnt. Wenige Juden lebten dort im Frieden mit ihren arabischen Nachbarn. Seit Ende des 19. Jh. wanderten Juden im Wesentlichen in fünf Alijot in Palästina ein: 1882 nach den Judenpogromen in Russland, 1904 nach Theodor Herzls Tod, 1918 nach dem Ersten Weltkrieg, 1924 überwiegend aus Polen und nach 1933….“

    Ich konnte keine sachliche Kritik dazu formulieren. Das ist glaub ich auch sinnlos.
    Ein Brief wurde dennoch geschrieben.Höflich aber bestimmt.

  33. Wenn ich bedenke, wie beim Euro getürkt wird und alle Gesetze, Vereinbarungen und Versprechen gebrochen werden, wird sich auch ein Weg finden, die Türkei trotz Zypern in die EU aufzunehmen.

    Ist doch alternativlos!

  34. #22 janeaustin   (16. Aug 2011 13:37)  

    Was mich am meisten schockierte war die Plünderung der antiken Schätze in türk. Nordzypern. Da haben die Türken wie Barbaren gehaust, Kirchen, Klöster, beraubt, zerstört

    *************
    Am 15.4.2010 sagte Bischof Porfyrios, der Vertreter der orthodoxen Kirche Zyperns bei der EU, dass seit der türkischen Besetzung Nordzyperns 1974 sage und schreibe 520 orthodoxe Kirchen und 17 Klöster geplündert, entweiht und zum Teil zerstört wurden.

    http://koptisch.wordpress.com/2010/04/19/520-kirchen-in-nordzypern-geplundert-entweiht-und-zerstort/#more-2211

  35. Also wenn Erdogan über Gas und Öl eines Nachbarlandes bestimmen darf, dürfen wir da auch an den norwegischen Ölvorkommen teilhaben? Klingt doch irgendwie gut.

  36. „Das mehrheitlich von Griechen bewohnte Zypern wurde 1974 widerrechtlich von der Türkei überfallen und besetzt, und seither zerfällt die Insel in das kleinere türkische Nordzypern und den griechischen Rest, der als eigene Republik Zypern mit allen Rechten und Pflichten seit 2004 der EU angehört.“

    Blanker Hass hin oder her. Man sollte trotzdem versuchen wenigstens ein kleines Bisschen sachlich zu bleiben.

    „When Turkey intervenes to Cyprus to save turkish cypriots, they won’t be able to find any turks to save“

    Makarios
    Published by THE GUARDIAN
    21 August 1974

    Ich habe mal mit einem griechisch-zypriotischen Studenten gesprochen, der diese Ereignisse damals offen als Völkermord akzeptiert hat.

  37. #56 Holzer   (16. Aug 2011 22:42)

    Und wieviele Moscheen?

    ****************
    Wie soll ich diese Frage verstehen?

    Wie viele Moscheen sind von orthodoxen Griechen „geplündert, entweiht und zum Teil zerstört zerstört“ worden?

    Oder: Wie viele Moscheen sind von den Türken in Nordzypern gebaut worden?

  38. #56 Holzer (16. Aug 2011 22:42)

    Und wieviele Moscheen?

    Der offenkundigen Vernachlässigung relativ weniger Moscheen und mohammedanischer Friedhöfe im Süden der Insel, die übrigens durch die Türken selbst unterstellt worden sind, steht eine ungleich höhere Zahl von 520 zielgerichtet entweihten, geschändeten, ausgeplünderten und zerstörten Kirchen und 17 Klöstern im türkisch besetzten Norden gegenüber.

    „Während in der Phase 1975–1999 die Republik Zypern insgesamt nur 294.620 € für die Restaurierung der 83 seit dem unter Denkmalschutz stehenden Moscheen aufwendete, verfügte das 1989 begonnene Restaurierungsprogramm 2007 über ein Jahresbudget von 347.680 € der insgesamt 737.837 € die in diesem Jahr für die Restaurierung osmanischer Kulturgüter aufgewendet wurden. Die denkmalgerechte Restaurierung der wichtigen Umm Haram Moschee in Larnaca wurde darüber hinaus auch mit UN-Geldern unterstützt.“

    Im Übrigen hatte „am 18. November 1983 der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in seiner Resolution 541 die Unabhängigkeitserklärung [der so genannten ‚Türkischen Republik Nordzypern‘] für rechtlich ungültig erklärt und den Abzug der türkischen Streitkräfte gefordert.“ (Quelle: Wikipedia)

  39. Richtig ist: Es ist von Glück zu reden, daß es den Zypernkonflikt gibt, denn dieser wird die EU tatsächlich auch längerfristig davor bewahren, die Türkei aufzunehmen (solange die Türkei ihren Marionettenstaat TRNZ stützt und der Republik Zypern ihre Anerkennung verweigert, wird es nichts mit einem Beitritt).

    Und mit den Geldbeträgen, die ein Türkeibeitritt kosten würde, kann man die Schulden dieser kleinen Republik tausendfach begleichen.

    Nur werden die PIIGS schneller pleite gehen als der kleine Inselstaat, so daß man sich wegen dieses Problems ohnehin keine Sorgen machen muß. Wenn Zypern in Schwierigkeiten gerät, ist der Euro a) entweder längst Geschichte oder b) zur inflatorischen Weichwährung verkommen, in der man Schulden mit entwertetem Geld zurückzahlen kann.

    Traurig, aber leider nicht mehr abzuwenden, und der heutige Beschluß von Merkel und Sarkozy zeigt einmal mehr aufs neue, daß die Politik gewillt ist, Variante b) um jeden Preis durchzusetzen.

    (An die hier mitlesenden Türken: Auf die Enosis!)

  40. Wiso ist die israelisch-zypriotische Seegrenze im Norden und die libanesisch-zypriotische im Sueden?

Comments are closed.