Es gibt Leute, die nennen so etwas einfach nur „Strukturwandel“: Wie die Medien aktuell berichten ist die Zahl der klassischen Schankwirtschaften in Deutschland innerhalb der letzten zehn Jahre um 25% auf noch etwa 36.000 zurück gegangen. Das Problem betrifft dabei keineswegs nur die durch den demographischen Niedergang Deutschlands als erstes schrumpfenden Dörfer. Vielmehr ist der Niedergang der Kneipenkultur sogar im sonst prosperierenden Stadtstaat Hamburg mit 48% am größten gewesen.

(Von Thorsten M.)

Etwas aus der Reihe tanzen nur Baden-Württemberg mit einer leicht steigenden Zahl von Schankwirtschaften, sowie die Zentrale der Hartz IV-Republik, Berlin, wo die Zahl der Kneipen sogar um 96% zunahm.

Wie die WELT weiter berichtet:

„Mit dem Wirtshaus verschwindet eine Einrichtung mit hohem sozialen und kulturellen Stellenwert aus den Gemeinden“, sagt Florian Kohnle vom Lehrstuhl für Kulturgeografie der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, der zurzeit eine Studie zum Thema erarbeitet. In rund 500 von 2200 bayerischen Gemeinden gebe es mittlerweile überhaupt keine Gaststätte mehr.

„Bevölkerungsrückgang auf dem Land, Mobilitätszuwachs, Veränderungen von Arbeitswelt und Freizeitverhalten….“, zählt Kohnle die üblichen Ursachen auf, die auch schon zum Aussterben der Dorfläden geführt haben.

Sicher geht nicht sämtliche Geselligkeit verloren, die in diesen Lokalen zu erleben war. Wie der Bericht weiter feststellt, wurde ein nicht unbedeutender Teil des dortigen Getränkeausschanks auch in Vereinsheime verlagert. Gleichwohl ändert dies nichts am generellen Trend, dass die Deutschen sich immer mehr zu Hause einigeln. Längst haben nämlich auch viele Vereinsheime ihre Öffnungszeiten reduziert und es ist bei Deutschlands Schützen- und Sportvereinen lange nicht mehr so viel los wie früher.

Klar ist: Dieser Trend hat neben dem jährlichen Rückgang der einheimischen Bevölkerung um etwa 400.000 viel damit zu tun, dass bei der nachwachsenden Generation junger Erwachsener – wie hier auf PI – der Trend zum „virtuellen Stammtisch“ geht. Privatfernsehen, Computerspiele und das Internet insgesamt tun ihr übriges. Manch einer wird auch noch das weit verbreitete Rauchverbot in Deutschlands Gaststätten mit verantwortlich machen. In der Praxis dürfte dieses aber allenfalls einen marginalen Beitrag zum Kneipensterben leisten.

Was geht unserem Land und seinen Menschen dadurch aber verloren? Nun, zunächst einmal der über das Berufsleben hinausgehende breite Kontakt mit anderen Bevölkerungsschichten. Nichts und niemand kann die Funktion der Kneipe als „Dorfgemeinschaftshaus“ ersetzen. Wie nämlich auch aus dem WELT-Bericht abzulesen ist, finden viele Leute nicht den Weg über die Schwelle eines Vereinsheims. Dadurch reduziert sich vor allem aber auch der Blickwinkel der Bürger, die immer mehr im „im eigenen Sud schmoren“, d.h. nur noch die Inzuchtperspektive ihrer Berufs- oder Studienkollegen einnehmen können, ergänzt um die vorgekauten Meinungen aus dem Staatsfernsehen. Außerdem fehlen so vielen (gerade Akademikern) nun die „guten Bekanntschaften“, die früher nicht wenige Gartenhäuschen in Eigenarbeit haben entstehen lassen. Auch „sonstige Projekte“ die „unter Freunden“ noch realisierbar sind, aber im Handwerkerstundensatz unbezahlbar werden, bleiben so nicht selten ein Traum. (Dabei geht es hier natürlich nicht um „Schwarzarbeit“, sondern um „eine Hand wäscht die andere“, also Nachbarschaftshilfe.)

Hinzu kommt: Da politischer Wandel nur noch von unten kommen kann, stärkt jeder, der kaum noch jemanden an seinem Wohnort kennt, die etablierten Machtbesitzer. Gewählt werden nämlich – gerade auch mit dem bösen Makel des „Rechtspopulismus“ – nur Leute, die man kennt.

Darüber hinaus muss allen Nerds, von denen nicht wenige auch diese Webseite besuchen, klar sein: Echte Freundeskreise mit dem entsprechenden Vertrauen, das auch nur über Jahre im persönlichen Kontakt wachsen kann, entstehen nur im wirklichen Leben.

Darum tun Sie etwas für sich und unsere Kultur, gehen Sie in Ihrem Ort unter die Leute. Und am besten gründen Sie dabei gleich noch einen PI-Stammtisch!

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116 KOMMENTARE

  1. Das mit dem PI-Stammtisch ist eigentlich eine Superidee. Mal sehen, ob sich soetwas umsetzen läßt. würde mich über Erfahrungswerte anderer Stammtische freuen.

    Mit österlichen Grüßen
    Euer Daddy

  2. na ja so als wirt, kann ich da was zu sagen.
    in den lezten jahren wurde einige schikanen
    eingearbeitet die einer kneipe den tod bringen,
    vor allem wenn der wirt nur diese eine kneipe hat.
    die probleme und kosten für aussenbestuhlung, automatenkonzessionen, GEMA, GEZ, flaschen und dosenpfand, rauchverbote, kosten für schutz (türsteher), vergnügungssteuern……..
    treffen die wirtschaften ins herz
    konnte ein wirt vor 20 jahren einer bedienung für 5-6 h arbeit das geld bar geben, haut heute das AMT tödlich dazwischen…
    der staat regt sich über fehlendes risikokapital auf, dabei war sogenanntes schwartzgeld das klassische risikokapital,
    die kneipen konnten damit sich in schweren zeiten über wasser halten, heute haben sie kein „schwartzgeld“ und von der bank bekommen sie nichts.
    deshab steigt in ausländerhochburgen die zahl der orientalischen kneipen, da gibt es schwartzgeld und schwartzarbeiter ohne ende.
    es ist politisch gewollt, überascht ist
    da keiner.

  3. Nicht nur die „Kleine Kneipe“ an der Ecke stirbt langsam aus. Auch die mittleren und größeren Landgasthöfe mit ihren Festsälen kämpfen ums Überleben. Wer feiert denn seine Silber- oder goldene Hochzeit noch mit 100 oder mehr Gästen? Stattdessen wird dann zur Feier des Tages gern mal eine Kreuzfahrt gebucht.

  4. Die Schankwirtschaft war früher doch allabendliche Fluchtburg für Ehemänner, die damit ihre unglückliche Ehe vergessen und das Alkoholverlangen gleichzeitig stillen konnten.

    Nerds gingen schon früher schon nicht in die Wirtschaft, sondern in den Hobbykeller oder zu den Modellbahnfreunden.

    In den Sommern sind die Straßencafes voll und auch die Straussenwitschaften laufen saisonal gut.

    Nur die Zeit der Arbeiterkaschemmen ist vergangen. Sie sind mit dem Verschwinden der Arbeiter untergegangen. Ich habe das live erlebt im Ruhrgebiet.

    Die Leute gehen abends lieber ins Fitnessstudi oder sitzen am PC oder mit der Familie, als allein in einer Wirtschaft.

    Aber etabliert doch mal einen Skatabend in der Woche, so kann man ein wenig Kultur erhalten, hat Freude und schenkt dem Gastwirt ein gutes Geschäft.

  5. Im HartzIV-Satz sind monatlich etwa 7 Euro für Gastronomie/Bewirtung vorgesehen, davon bzw. allgemein für Alkohol Null Euro.
    Auch arbeitenden Gering- und Normalverdienern dürfte es immer schwerer fallen, es sich zu leisten, regelmäßig, gar mehrmals die Woche, für bloßes Zusammensitzen bei ein paar Getränken, ggf. noch mit Mahlzeiten, die mittlerweile in Kneipen üblichen Preise zu zahlen.
    Selbst in ostdeutschen Studentenkabuffs läppert sich das heute schon ordentlich.

  6. Wir sollten den „Strukturwandel“ auch mal so sehen: Wo ein Bevölkerungsaustausch stattfindet, ändern sich die Bedürfnisse. Ich wohne in einer Fußgängerzone, in der es noch vor 20 Jahren 30 Kneipen (plus ein halbes Dutzend Restaurants) gab. Von den Kneipen sind noch 5 übrig; alle wechseln pro Jahr locker einmal den Namen und den (in der Regel ausländischen) Besitzer. Das wundert mich nicht, denn wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich die BUNTE Welt, und die verkehrt halt nur in Hinterof-„Kulturvereinen“, wo gezockt wird, bis die Schwarte kracht.

  7. Der Michel soll Zuhause sein Bier trinken.Da kann er nicht gefährlich werden.
    Kneipen waren schon immer soziale Treffpunkte in denen diskutiert,gemeckert,etc.wurde.
    Das gab den Leuten ein gewisses Zusammengehörigkeitsgefühl.Aber das wollen die da Oben
    nicht. Zu riskant. Deswegen Rauchverbot und Gepfefferte Preise.

  8. #3 mike hammer (09. Apr 2012 13:12)
    na ja so als wirt, kann ich da was zu sagen….

    …Es sind zwar erst 6 Kommentare gepostet, aber ich sage jetzt schon, dass ihrer, die klägliche Situation in Deutschland, am besten auf den Punkt bringt…Leider!

  9. Wundert das jemand , bei den hohen gesetzlichen Vorgaben welche ein Wirt erfüllen muss ? !

    Das haben wir schon „den Nichtrauchern“ zu verdanken, obwohl ich auch zu diesen gehöre…

    Nicht nur Rauchverbot , Raucher müssen draußen rauchen, stört die Anwohner , Gartenwirtschaft , zu laut , nur bis 22 Uhr erlaubt, stört ebenfalls obwohl schon seit Jahren vorhanden !

    Vom wirtschaftlichen Kontrolldienst (WKD) mal ganz abgesehen , welcher für unser aller Gesundheit seine Pflicht tut, kommen immer neue Auflagen, usw…

    Wenn da einer die Lust verliert, wundert mich das nicht.

  10. Aus dem Berliner „Milljöh“ mit vielen Eck-Kneipen stammend, sah ich nur, dass dort alle Probleme im Suff entstanden und nur selten gelöst wurden.

  11. Mit der Kneipe verbinde ich Wein(Bier),Weib und Gesang,mein Gott was hatten wir in der ExDDR für ein fröhliches aber auch ausgesprochen billiges Kneipenleben (ein Bier 50Pfennig!!!),ein doppelter Schnaps 4cl- 1,34.Die Kneipe war ein „Kontakthof“ für alle Belange und deren Organisation.Hier konnte (fast) alles geregelt und organisiert werden.
    Der unverzichtbare Erfahrungs und Meinungsaustausch fand hier statt!!
    Dies ist sicher heute nicht mehr so gewollt (PC),man trinkt zu Hause,allein oder im kleinen Kreise.Wenn ich nur an die Mädels denke……hässliche ,gab es die überhaupt?——Lange ist,s her

    Wehmut,–in dieser Beziehung!!!

  12. Dafür nehmen leider die mohammedanisch-osmanischen Teestuben zu.

    In Bayern sind leider Eckkneipen nicht so verbreitet. Man kann sich aber als „Retter“ der Bayerischen Biergärten hervortun. Dort kann man sogar NOCH ordentliche Zigarren rauchen. Allerdings schauen die Leute auch drei Tische weiter sehr böse, wenn der physikalische Tyndall-Effekt in der Abendsonne die Rauchschwaden deutlich erkennen läßt.

  13. … wichtig sind ja auch die 400 Freunde bei Facebook!;-)

    #8 kewil (09. Apr 2012 13:32)
    Wo die steigenden Zahlen in BW herkommen, ist unklar. Habe nicht diesen Eindruck.

    Kann ich von hier auch nicht bestätigen. In unserer Kleinstadt geht kein normaler Mensch mehr in die Kneipe (es gibt nur noch 1, aber das Publikum ist eher deprimierend), der Rest hat sich gewandelt in Internetcafes und Spielhallen (die sich gerne großkozig Casino nennen).

    Aber nach wie vor stark verbreitet und wirklich höchst gesellig: die Besenwirtschaften. Und Weinlesen etc., da kommt tatsächlich der Hauch der „schönen, heilen Welt“ durch.

  14. Es sind die Inflation und die Preise, noch viel mehr der darin enthaltene Steueranteil (der sich, wenn man konsequent durchrechnet, bei fast allen Gütern auf weit mehr als die Hälfte summiert). Ich betreibe seit vielen Jahren konsequente Konsumverweigerung, d.h. Ausgaben für Verbrauchsgüter und steuerbehaftete Neuwaren aufs lebensnotwendige Minimum zu reduzieren, alles andere zu tauschen oder gebraucht zu kaufen. Kneipen und Restaurants waren naturgemäß die ersten Dinge die von der Liste gestrichen wurden. Schuld daran sind nicht die pöhsen Kapitalisten, sondern der hauptursächliche Preistreiber Staat und das linke Gesocks das dies so haben will. Ich wünschte, es wären noch viel mehr Menschen bereit diesem Krebsgeschwür wirksam die Lebensgrundlage zu entziehen.

  15. Es liegt m. E. schlichtweg an der fehlenden Kaufkraft. In vielen anderen Ländern funktionieren noch einfache Kneipen.

  16. @ #13 golgatha (09. Apr 2012 13:48)

    Es gibt aber wie ich beobachtet habe, die Sorte Mensch (Mann), die gerne ihr „Viertele“ oder ihr „Weizen“ mit einer Zigarette genießen, die machen das nun Zuhause…

  17. Dorf- und Eckkneipen = Stammtisch.
    Stammtisch = nazie = dumpfe Stammtischparolen.
    Stammtischparolen = Autobahn!
    Dorf- und Eckkneipen sofort verbieten!

  18. Also ich kann behaupten, dass zumindest in meiner Heimatgemeinde (NRW, nicht Bayern) es a) mehrere Kneipen gibt und b) der Schützenverein garantiert nicht ausstirbt. Es ist aber wahr, dass junge Leute heute weniger die Stammtische besuchen. Aber ich glaube, dass wird sich mit dem nachrückenden Alter auch wieder verschieben.

    Noch was zur kleinen Kneipe: Dass diese gerade in Großstädten auszusterben droht, wundert mich ehrlich gesagt gar nicht. Kleine, einfache Kneipen bieten halt ofmals nur eine sehr beschränkte Getränkekarte an. Die meisten Leute, egal ob Fans von Coctails, von Mixgetränken wie VodkaRedbull oder Fans purer Drinks wie etwa eines guten Whiskys haben folglich in größeren Lokalen deutlich mehr Auswahl.

  19. Immer neue Auflagen, die stasi-mäßige Schwarzarbeitskontrolle vom Zoll, neuerdings die Domkumentationspflichten von seiten der Lebensmittelüberwachung, immer weniger Geld in den Taschen der Verbraucher, GEMA, GEZ, Berufsgenossenschaft, IHK, Umsatzsteuer, die Konkurrenz der Schwarzgastronomie, Sondernutzungsgebühren für ein paar Tische auf dem Bürgersteig, Vandalismus usw. sorgen dafür, daß heute mit dem Bierausschank nichts mehr verdient werden kann. Konzept- und Fastfoodgastronomie mit vielen hunderttausend € Einstiegskapital beherrscht das Feld.

    Dazu kommt, daß viele Menschen froh sind, wenn sie nach einer Arbeitswoche mit 150% Einsatz zu hause auf dem Sofa liegen dürfen und keine Lust mehr haben, vor die Tür zu gehen.

    Der bürokratische Aufwand vom Steuerberater für eine bzw. mehrere Aushilfen mit mindestens monatlich 12€ pro Person plus Lohn + Knappschaftsbeiträgen von weiteren 30%
    und die ständige Angst davor, irgendwas falsch gemacht zu haben bei der Berechnung und dann letztendlich einen Prüfer der Krankenkasse auf dem Hals zu haben, der exorbitante Nachforderungen präsentiert, hält viele davon ab, es weiter mit der Gastronomie zu versuchen.

    Die Energiekosten von x-tausenden € im Jahr tun ein Übriges dazu. Habe viele Jahre Selbständigkeit in der GAstronomie hinter mir und habe mir nach den jüngsten Erfahrungen mit einer Eisdiele im letzten Jahr mit klauendem und gewalttätigem Personal geschworen: mit mir nie mehr und schon gar nicht in Deutschland, sollen die Türken doch den Rest auch noch übernehmen!

    Vor der ersten Steuerprüfung nach drei Jahren übergibt der eine Ali an den anderen Muhammed und Ali verschwindet nach Anatolien und ward nicht mehr gesehen.
    Oder einer ist der Gewerbetreibende und der Rest der Sippe kriegt H4 und hilft aus. So kriegen RolliWolli und Krankenkassen von denen nichts und schauen in die Röhre…

  20. Auch zu Zeiten als es noch kein Internet und Kabel-TV gab hat man mich nicht in einer ‚Schankwirtschaft‘ angetroffen. War nie mein Ding.
    Es scheint ganz einfach die Zeit der ‚Eckkneipe‘ vorbei zu sein. Die Leute suchen evtl. was anspruchsvolleres als sich mit anderen Suffköppen in nem verräucherten Raum zuzuschütten, aus Mangel an Alternativangeboten.
    So what. Die Zeit der Kohle ist auch vorbei, genau wie die Zeit der Tante Emmaläden. Würden die Leute das wollen, gäbs es noch.

  21. Die Leute haben schon noch Geld über um in die Gastronomie zu gehen. Im Sommer bei gutem Wetter bekommt man in Draußenlokalen wochenlang kaum einen Platz.
    In langen Sommern stellen die Leute in Städten manchmal Tische vor die Häuser oder treffen sich auf öffentlichen Rasenflächen. Der Wunsch nach spontaner Geselligkeit ist schon da und hauptsächlich eben bei warmem Wetter.

  22. #8 kewil (09. Apr 2012 13:32)
    #12 Tariernix (09. Apr 2012 13:45)

    Zumindest wär’s nicht verwunderlich, wenn die Menschen in BW verstärkten Alkohol-Ausschank benötigten – bei DER Regierung.

  23. Du SOLLST zuhause BLEIBEN.
    Maloche und dann ab in die eignen 4 Wände.
    Das hat alles Methode.

  24. #5 Fuerchtet Euch nicht (09. Apr 2012 13:13)

    Nur die Zeit der Arbeiterkaschemmen ist vergangen. Sie sind mit dem Verschwinden der Arbeiter untergegangen.

    Genau so ist. Früher haben z.B.die Bergleute nach ihrer Schicht unter Tage den Kohlenstaub mit „kühlen Blonden“ runtergespült. Da es kaum noch Bergleute gibt, fällt diese Kundschaft weg. Auch Stahlwerker werden immer weniger. Entweder wurde die Hütte geschlossen (Rheinhausen), oder die verbliebenen sind z.B. durch effektive Filteranlagen (Krefeld)nicht mehr so staubig.
    Ebenso hat die bargeldlose Lohnzahlung dazu beigetragen, dass die am Wochenende üblichen „Lohntütenbälle“ von der Bildfläche verschwunden sind. 😉

  25. Mutige Frauen zwingen Schlägertruppe in Essen zur Flucht

    Weil sie mit ihrem Auto nach mehrmaligem Hupen direkt auf eine Gruppe Schläger zufuhren, verhinderten drei junge Frauen Samstagnacht möglicherweise Schlimmeres. Sie hatten beobachtet, wie ein 23-Jähriger auf dem Barbarossaplatz von etwa zwölf gleichaltrigen Männern zusammengeschlagen wurde.

    Dem Mut dreier junger Frauen (23, 24, 24) hat ein 23-Jähriger viel zu verdanken. Er war Samstagnacht auf dem Barbarossaplatz in Stoppenberg von einer Gruppe Schläger angegriffen worden. Etwa zwölf gleichaltrige Männer fügten ihrem Opfer eine Stichverletzung am Oberarm und diversen Platzwunden und Prellungen im Gesicht zu.

    http://www.derwesten.de/staedte/essen/blaulicht/mutige-frauen-zwingen-schlaegertruppe-in-essen-zur-flucht-id6538364.html

    Bei zwölf gegen einen sprechen die von Schlägerei.Unglaublich.

  26. In den 70 ern gab es in unserem Ort etwa 8 Kneipen. Heute keine einzige mehr!

    Damals gingen die Leute abends oder auch gern mal direkt nach dem Job auf ein oder zwei Bier und einem kurzen Schnack mit Bekannten, die sich ( fast ) täglich dort trafen.

    Heute haben die Leute dafür keine Zeit mehr, weil sie ihren Zweit – oder Drittjobs nachgehen müssen, um überhaupt über die Runden zu kommen.
    Ferner ist es, sofern man nicht in einer Großstatdt wohnt, schwierig, noch eine normale Kneipe zu finden. Durch die unsäglichen Rauchverboten in Kneipen ( ich rede nicht von Restaurants ), durch Hartz 4 und Billigjobs ist diese Sparte deutscher Kultur kaputt gemacht worden.

    Mal sehen, was als nächstes kommt.

  27. #10 Nunu (09. Apr 2012 13:37)

    Aus dem Berliner “Milljöh” mit vielen Eck-Kneipen stammend, sah ich nur, dass dort alle Probleme im Suff entstanden und nur selten gelöst wurden.

    ———————————————-

    sorry das ich alles klein schreibe …ist bequemer so……

    die berliner eck-kneipen hatten zu allen zeiten ,besonders in den schlechten zeiten eine hohe soziale eigenschaft…

    denn in der zeit der wohnungsnot und armut konnte man in den kneipen billig essen (suppenküchenersatz)

    und man durfte da schlafen am tisch ohne rausgeschmissen zu werden.

    das mit dem schlafen ergab sich dadurch ,dass nach dem krieg ausreichend wohnraum nicht zur verfügung stand und familien und flüchtlinge auf engstem raum zusammen gefercht waren.

    also musste man den schlafplatz einteilen ..mal der ..mal der

    und so schlief halt mal irgedwer in der wirtschaft

    ALLES WIRD WIEDER GUT ,AUCH MIT DER KIRCHE…….

    DIE DIE HEUTE DIE CHRISTLICHEN WERTE VERDAMMEN ,WERDEN DIE ERSTEN SEIN
    DIE KIRCHE WIEDER AUFSUCHEN.

    (das kann ich sehen, jeden Montag ,wenn sie anstehen vor den Kirchen um ihre Almosen abzuholen (Berliner Tafel)

  28. Manch einer wird auch noch das weit verbreitete Rauchverbot in Deutschlands Gaststätten mit verantwortlich machen. In der Praxis dürfte dieses aber allenfalls einen marginalen Beitrag zum Kneipensterben leisten.

    Das wüsste ich aber!

    Es lohnt sich mal wieder ein Blick über den Tellerrand: werfen wir doch mal einen Blick in die baltischen Hauptstädte!

    In Riga, Tallinn und Vilnius tobte in den Innenstädten bis morgens um 6 das Nachtleben. In Tallinn gab es 24 Stunden-Bars, die zu jeder Zeit – mit unterschiedlichem Klientel – bevölkert waren.

    Heute ist die Rigaer Altstadt – ausser im Hochsommer, wenn man bis in die Nacht draussen sitzen und rauchen(!) kann – ab 22 Uhr mausetot. In Tallinn sieht es ähnlich aus: die 24 Stunden Bars gibt es längst nicht mehr. Dafür Karaoke-Bars für die nicht-rauchenden Teenies.

    In Vilnius teilen sich in den wenigen verbliebenen Bars häufig 8 Personen einen 4er-Tisch – die jeweils anderen 4 sind gerade draussen und rauchen.

  29. Was -zumindest in den ersten Kommentare- freundlich verschwiegen wurde ist noch dieser Grund:
    Welche ausländischen Gastronomen werden wohl so genau kontrolliert wie deutsche????!!
    Das wäre doch „Rassismus“!!!

    Daher können die machen, was sie wollen.

    Vor zwei Jahrzehnten war es schon so, dass gewisse „Südländer“ offiziell arbeitslos waren (Stütze ging nachweislich jahrelang aufs Konto!!!) und nebenbei jahrelang eine Kneipe im Szeneviertel betrieb… Steuern zahlten die übrigens KEINE!

    Was sollte sich daran geändert haben, außer, dass es heute noch viel mehr „Südländerer“ genau so machen?!

  30. #14 Heinrich Seidelbast (09. Apr 2012 13:41)
    ja, in der DDR lief an solchen Orten mehr als man heute vielleicht denkt. Ich war mal mitte der 80er als jugendlicher Wessi auf einem sommerlichen „Pressefest“ in Neubrandenburg. Schon den Namen fand ich exotisch (von wegen „Presse“). Aber da war richtig gute Stimmung und preiswerte Getränkepreise…. Allerdings gab es nach meinem Eindruck in der DDR auch so manche traurige Kneipen und HO-Gaststätten, bei denen schon der Anblick depressive machte, vom Innenleben ganz zu schweigen.

  31. Wilhelmine
    Völlig richtig. Die vielen, typisch deutschen Reglementierungen tun das übrige.

  32. In meiner Heimatstadt Duisburg ist es so,das mir nach ganztaeglicher Bereicherung nicht mehr der Sinn nach Folklore ist.Kino:handytelefonierende Steinzeitler,Innenstadt:Bunte Mischung aller Unkulturen,Neuer Rheinpark:nur bewaffnet.Einziger Lichtblick ist da der Innenhafen.An den Diskotueren immer auslaendische Tuersteher;warum wohl?Ich habe den Eindruck,das es hier kaum noch Deutsche gibt und daran stoeren sich sogar gut integrierbare Auslaender.

  33. # Heimchen
    #9 John.J.R
    danke! 😉
    #Kevil
    Dönerläden, Teehäuser und Schischa-Bars gelten oft als Kneipe.

  34. @ #28 PeterT.

    > http://www.hintergrund-verlag.de
    > Mein neuer Held…..Hartmut Krauss

    ja. kraussens zeitschrift „hintergrund“ ist fuer praktische islamkritiker wie die eher theoretische sozialwissenschaft wirklich lesenswert. er schreibt voellig unaufgeregt, distanziert, schluessig und verstaendlich, aber kennt die praxis und nennt ross und reiter anhand zahlen und berichten. und er kommentiert aktiv, schonungsloswerk, viel.

    ich habe hartmut auf diesem vortrag erlebt
    http://www.youtube.com/watch?v=AvqKjf-hA7I

    sowie auf der „krit. islamkonferenz 2008“
    http://www.youtube.com/watch?list=UUj3nMwDa9J0Z-8eB-8QPWXw

    vllt nicht „held“, aber undogmatischer, unaufgeregter wissenschaftlicher arbeiter.

    ein gesegnetes osterfest allen christen,
    dem rest ein erholsames langes wochenende.

  35. #9 John.J.R (09. Apr 2012 13:25)

    #3 mike hammer (09. Apr 2012 13:12)
    na ja so als wirt, kann ich da was zu sagen….

    …Es sind zwar erst 6 Kommentare gepostet, aber ich sage jetzt schon, dass ihrer, die klägliche Situation in Deutschland, am besten auf den Punkt bringt…Leider!

    Das sehe ich auch so.

    Mike hat vielleicht noch die Schwarz-Gastronomie vergessen.
    Von den Sportvereinen, der Freiwilligen Feuerwehr (die Jugend trinkt für den Brandfall ;-)), Siedlervereinen, Kleingärtnern und was es sonst noch so gibt.

    Die Sesselfurzer in den Amtstuben sind natürlich auch daran interessiert, den Kneipern Geld aus den Rippen zu leiern, damit H4 für die Arbeits-Helden der Nation und für Zuwanderer bezahlt werden kann.

    Die Kneipen-Jobs für sozialversicherungspflichtiges Personal sind gegen „0“ gegangen.
    Fast nur noch 420 €-Jobs sind üblich.

  36. Osterzeit in Deutschland:

    Tanzdemo auf der Domplatte, Salafistenanwerbung in 35 (Groß-)Städten und ein Mega-Türken-Musikfestival am Ostersonntag

    http://www.turka.de/turkav4/info/

    „Zu Ostersonntag am 08.April 2012 treffen 25.000 Gäste auf 15 Stars aus der Türkei.
    Das TURKA-Festival 2012 wird in den Westfalenhallen Dortmund auf vier verschiedenen Bühnen
    in sechs Hallen und mit einer begleitenden Ausstellung durchgeführt.“

    http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/Sicherheitsluecken-bei-tuerkischem-Festival;art930,1610493

    „schlechte Luft“ – wen wundert`s

  37. Hartz IV-Republik, Berlin, wo die Zahl der Kneipen sogar um 96% zunahm.

    „Kneipen“ kann man das aber nicht nennen, eher Shisha-Bars, Teestuben, Moslembuden, Russen-Wodka-Treff usw.

  38. Grundsätzlich muss ich etwas widersprechen, was das vermeintliche Schrumpfen der Dörfer angeht; in den Einzugsgebieten der (noch wirtschaftlich) starken Regionen, wie zB Frankfurt/M, ziehen sogar immer mehr Leute „raus“.
    Das Sterben der Kneipen hat wohl auch eher mit der in den letzten 10 Jahren vor sich gegangenen Veränderung der Ausgehkultur der Menschen z tun. Gerade bei der jungen Generation geht der Trend mehr und mehr zu Grossdiscos – daher sind nicht nur die Kneipen, sondern auch viele Cocktailbars und Lounges immer weniger geworden.

  39. BaWü ist auch ein „Mysterium“ für mich…

    +15,3 ??? *staun*

    Vielleicht sind das wirklich Döner-Buden mit Ausschank ????

    Auch die Zahl der „Pizzerien“ geführt von Nicht-Italienern mag dazu beitragen ?

    + Rauchverbot

    Naja, die Mischung wird’s machen…s.u.

    Hier 2 Kommentare auf RTL:

    #2 zombie1969 (09.04.2012, 09:38 Uhr)

    Das gibt wieder mehr Platz für Kebap-Buden. Das ist aufgrund der weiteren unkontrollierten Zuwanderung nach D auch bitter nötig.

    #1 geierwally44 (08.04.2012, 14:37 Uhr)

    Das Kneipensterben haben wir unter anderem auch dem Rauchverbot zu verdanken, aber das wird ja gern totgeschwiegen!

    http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/kleine-kneipe-an-der-ecke-stirbt-aus-20eb4-51ca-23-1084768.html

  40. Von wegen man bekommt „Kontakt mit breiten Bevölkerungsschichten.
    Die Leute sitzen am Tresen und jeder spielt an seinem Smartphone herum.
    Da trinkt manch einer sein Bierchen lieber zu Hause, ist eh wesentlich preiswerter.

  41. Kneipen und Alkoholausschank ist nicht Muslimisch….lohnt sich vielleicht mal darüber nachzudenken.

    Muslimisch sind Wettbüros….lacht.

  42. #42 Karl V. von Lothringen
    die „schwarzgastronomie“ ist nötig, wo menschen zusammenkommen ist es gut.
    es geht auch nicht
    ums sauffen, säufer kommen meist nur zum
    aufwärmen oder spät nachts und haben nichts im sack, machen ärger und lärm.
    der durchschnittsgast kommt, trinkt 2 halbe
    oder ein caffe, kommt runnter vom tag und ab
    nach…… wohin auch immer.
    ein großer schlag sind auch die STADTVERBOTE
    für AUTOFAHRER (parkverbote).
    hast du was getrunken kannst du nicht einfach
    das auto stehen lassen, wie fruher,
    sorgt dafür das nur jugendliche und angehörige der UNTERSCHICHTEN unterwegs sind.
    eine neue anwohner-park-zone und die kneipe
    dort hat gut 20-30% weniger besucher.
    meist die besseren kunden, die mit
    job und gehalt…….
    nun wollen die grünen spielautomaten verbieten, das macht in der kneipe
    die miete aus und die ist hoch.

  43. In Zeiten der egozentrischen Selbstverwirklichung hat das Interesse am Nächsten und ein Leben in der Gemeinschaft erheblich nachgelassen. Hinzu kommt in der Tat, dass viele Menschen einfach keine Zeit mehr für Geselligkeit und auch nicht das erforderliche Geld haben, längere Abende in einer Gastwirtschaft zu verbringen.

    Seit die Vereinslokale auch für Nichtmitglieder geöffnet sind, kamen diese nach Feierabend gerne dorthin, um ein paar Bier zu trinken und zu rauchen. Nun, wo das Rauchen verboten ist, bleiben die Raucher eben zu Hause.

    Freie Meinungsäußerung zu aktuellen Themen wie „Islamisierung“ ist nicht in allen Sportvereinen erwünscht. Ich selber, seit 15 Jahren Mitglied im Tennisclub Blau-Gelb Heiderhof in Bad Godesberg, zeitweise im Vorstand tätig, Mannschaftsspielerin und dem Verein sehr eng verbunden, wurde im letzten Jahr auf unfassbare Weise aus dem Verein gemobbt, da ich in einer „unerwünschten Partei“ (PRO NRW) tätig sowie PI-Aktivistin bin und meine Leute immer über alles informiert habe, was so in Sachen Islamisierung in unserem Land abläuft. Ich musste daher meine Mitgliedschaft kündigen, nachdem mir öffentlich gesagt wurde, dass ich mich nicht wundern solle, wenn niemand mehr mit mir spielen wolle, da ich ja „in so einer Partei“ bin.

    Den Tennisclub Heiderhof kann ich nur denjenigen empfehlen, die die Klappe halten und sich anpassen an die schöne bunte Welt.

    Ich trete nunmehr einem Tennisclub auf dem Land bei, wo man mehr Verständnis für mich hat, denn eine ganze Reihe Godesberger sind schon dorthin geflüchtet/umgezogen, weil sie vom „bunten und toleranten“ Bad Godesberg aufgrund der kriminellen Bereicherung die Schnauze gestrichen voll hatten. Allerdings: So nach und nach kommt auch dort die monokulturelle Bereicherung an …

    Wer sich für seine Heimat engagiert, muss Opfer bringen. Das war mir von Anfang an klar. Aber ich kann mich morgens noch im Spiegel anschauen. Ob andere das können, wage ich zu bezweifeln.

  44. – Macht mehr Kinder.
    – Orientiert euch an unseren klassischen konservativen Traditionen von Familie und Verantwortung.
    – Lasst euch von diesem Staat nichts sagen.

  45. Mit weiter steigenden Benzinpreisen wird sich auch die Nahvergnügung wieder beleben – und damit der fußläufige Kurzurlaub an und in der nächsten Kneipenecke. Ich hoffe, dass Heinokitsch und Rauchschwaden dann niemand mehr vermisst und eine angemessene Modernität dort Einzug hält. Sonst läuft das Konzept der traditionellen Kneipen-/Wirtshauskultur in Deutschland unvermeidlich auf die Döner-Stehhockerbude zu – oder das Besäufnis in den eigenen 4 Wänden.

  46. @Thorsten M.

    Die Folgen wie Entwurzelung etc. sind klar.

    Aber einer der Gründe (vielleicht sogar einer der Hauptgründe) wird hier von Dir unterschlagen:

    Die Preise. Unmittelbar nach der Einführung des Euro haben viele Wirte die Preise durch 1 zu 1 Umsetzung nahezu verdoppelt und kurze Zeit darauf nochmals angehoben. Tja… viele haben sich dabei offenbar verpokert.

    In unserer Stadt haben auch viele Wirte geschlossen. Früher war hier eine Kneipe an der anderen.

    Aber mal ehrlich: 2,10 € für ein normal kleines Bierglas!? Hallo!? Da ist man doch geneigt den Wirt zu fragen, ob er zu Opft mit dem kopf auf seinen Tresen gekanllt ist. Das sind 4,20 DM!

    Sorry, bei solchen Preisen müssen sich die Wirte kaum wundern.

    Wer soll ich das Leisten?

    Da kauft man sich lieber selbst einen Kasten Bier und lädt die Freunde zu sich ein.

    Lädt man nur 4 Freunde dann ein, bei einem Kastenpreis von 12 Euro, dann bezahlt jeder nur 3 Euro und hat gut was gebechert.

    sicher haben die Wirte auch Kosten die sie decken müssen, aber der teilweise verlangte Preis steht in kaum einem Verhältnis zu dem, was damals in den Kneipen geboten wurde.

    Von daher sollten die Wirte zuerst mal ihr Geschäftsverhalten überdenken. gut

  47. Wir lassen es uns doch gefallen. Rauchverbote in PRIVATunternehmen, und vieles mehr killen die Kneipen.
    Selber Schuld. Es fehlt uns an zivilem Ungehorsam, nehmt euch ein Beispiel an den Musels. Wenn da ein Buettel in eine Shishabar kommt, ist er schneller wieder draussen, als er Inschallah rufen kann.

  48. Das hat auch einen ziemlich simplen Grund. Viele können es sich nicht mehr leisten in einer Kneipe saufen zu gehen. Mitverantwortlich ist daher auch die Einführung von Hartz 4.

  49. #30 Vergeltung; Wenns 30/1 sind, dann wirds ne Rangelei.

    #49 Wilhelmine; Tut mir leid, aber Kneipensterben ziehe ich dem Menschensterben durch Rauchen bei weitem vor. Erst vor kurzem kams in den Nachrichten, wieviel das gebracht hat. Ich bin eben wegen dem dauernden Qualm niemals in ne Kneipe gegangen.

  50. Das wird alles durch die Zunahme der türkischen Teestuben mit Wasserpfeife wieder ausgeglichen. Da gilt ja auch kein Rauchverbot.

  51. Wie die Medien aktuell berichten ist die Zahl der klassischen Schankwirtschaften in Deutschland innerhalb der letzten zehn Jahre um 25% auf noch etwa 36.000 zurückgegangen.

    Das ist die Folge der Verarmung der Bevölkerung, die in den letzten zehn Jahren stattgefunden hat (als Folge der Hartz-Reformen = Abschaffung der sozialen Marktwirtschaft). Ein Niedrigverdiener hat einfach kein Geld für Kneipe übrig.

    Getrunken wird zuhause, im Park, unter der Brücke. Alkohol kommt aus dem Supermarkt.
    Senioren sitzen in Bäckerei-Filialen und genießen Pauschal-Angebote.
    Die Orientalen veranstalten Grill-Orgien dort, wo es noch grün ist.

    So entwickelt sich die bunte Kultur.

    #25 muezzina (09. Apr 2012 13:56)

    Die Leute haben schon noch Geld über um in die Gastronomie zu gehen. Im Sommer bei gutem Wetter bekommt man in Draußenlokalen wochenlang kaum einen Platz.

    Die meisten Leute können vielleicht noch einmal pro Monat ins Cafe gehen und einen Kaffee trinken. Für regelmäßige Kneipenbesuche wie früher ist aber kein Geld mehr da.

    Ansonsten treffen sich die Leute „auf öffentlichen Rasenflächen“ – das ist richtig.

  52. #52 mike hammer (09. Apr 2012 15:18)
    #42 Karl V. von Lothringen
    … der durchschnittsgast kommt, trinkt 2 halbe …

    Der Aufsatz nennt viele Gründe, aber nicht den entscheidenden „Kein Alkohol am Steuer“. Wir wissen doch alle, dass „2 halbe“ schon viel zu viel sind! Gerade im ländlichen Bereich ist man ohne fahrbaren Untersatz verloren! Das alte Dorfwirtshaus, falls vorhanden, ist vielleicht nicht nach dem Geschmack vieler, das junge Pub in der Kreisstadt aber nur mit dem Auto zu erreichen.
    In der Großstadt tut man sich leichter, wenn es gut organisierte öffentliche Verkehrsmittel gibt. Vorzugsweise S-Bahn, U-Bahn und Tram. Was die schaffen, kann man zur Oktoberfest-Zeit zwischen 23:00 und 24:00 in München beobachten!
    Sicher ist das Nicht-angewiesen-sein auf das Auto einer der Gründe für den Gegentrend in Berlin.

    Ich beklage nicht das in Deutschland ohnehin noch eine kleine Toleranz zulassende Alkoholverbot, ganz im Gegenteil denke ich mit schlechtem Gewissen daran, wieviel Glück ich als junger Kerl vor ein paar Jahrzehnten hatte, weder einen Alkoholunfall verursacht zu haben, noch den Führerschein für ein paar Monate abgeben zu müssen.
    Am Land wird es tatsächlich immer langweiliger, weshalb auch ältere Semester wieder in die feineren Viertel der beliebteren Großstädte ziehen.

  53. Naja, die Bierpreise steigen teilweise stärker als der Benzinpreis, aber die Realeinkommen sinken seit über 20 Jahren.

    Mehrwertsteuer von 11% auf 19% gestiegen, gesetzliche Krankenkassenbeiträge von 11,8 auf 15,5% bei stetig sinkenden Leistungen. Aufengläser und Zahnersatz werden schon lange nicht mehr bezahlt, dazu Medikamentenzuzahlung und Praxisgebühr. Abgeltungssteuer, Pflegeversicherung, Soli, der nur 10 Jahre gezahlt werden sollte … usw. usw. Und warum das Alles? – Brauch ich ja hier nicht extra erwähnen …

  54. #59 uli12us (09. Apr 2012 15:48)

    Erst vor kurzem kams in den Nachrichten, wieviel das gebracht hat.

    Darf ich raten? MSM?

  55. #37 unbeugsamer (09. Apr 2012 14:29)

    In diesem Zusammenhang sollte nicht vergessen werden, dass viele „Gastronomiebetriebe“ dieser Art schlicht nur in ihrer Funktion als Geldwaschanlage funktionieren.

  56. @ #61 uli12us (09. Apr 2012 15:48)

    Na hör mal, ich bin Nichtraucherin , aber diejenigen die sich zu Tode rauchen wollen, sollten dies immer noch selbst entscheiden dürfen….

  57. Darum tun Sie etwas für sich und unsere Kultur, gehen Sie in Ihrem Ort unter die Leute. Und am besten gründen Sie dabei gleich noch einen PI-Stammtisch!

    Ich gehe an meinem Ort unter die Leute, und zwar sowohl Einheimische wie Ausländer. Montag- und Freitagmorgen z. B. beim Franzosen zum Kaffeetrinken, denn dann braucht das Hausmädchen Platz zum Putzen.

    PI braucht und kennt hier keiner, nicht einmal unter den Ausländern. Magnus, der kommende Woche zurück ins Kingdom Bayern reist, hält IM Erika nebst CDU noch für konservativ. Meine Gastgeber sind konservativ, deswegen haben hier weder IM Erika und Konsorten noch die Müslimen Platz.

  58. Also ich komme aus Baden-Württemberg,leider kann ich das nicht bestätigen,im Gegenteil Kneipen(richige Kneipen)sterben aus!
    Bereicherungen auf den Hin-oder Rückwegen,Europreise stark gestiegen,Rauchverbote,Schickanen-Auflagen der EU-Bundesbehörden.

    Aber so einen PI Stammtisch finde ich auch mal eine Idee 🙂 Außerdem: Alkohol=moslemfreie Zone!
    Die richtige Lage ist entscheidend!

    Kann man über die Autobahn kommen,rein in die Eck-Dorfkneipe und dumpfe Stammtischparolen zur Geselligkeit bei kühlem blondem Bier und qualmenden Zigaretten,sich gerne treffen…

    Wer hätte lust im Rhein-Nechar-Raum…
    kenne leider keinen PIler hier 🙁 haben ja alle grün gewählt…

  59. Eckvereine gibt es dafür doch genug.
    In Großstädten sprießen sie aus dem Boden wie Unkraut aus dem Rasen. Unsere Parallelgesellschaftler haben es schnell erkannt. Sichelmond über den Eingang und nur für Mitglieder e.V., so kann man noch kräftig Steuern sparen. Hinter den Türen wird nicht selten gezockt und Raki gesoffen, dass sich die Balken biegen. Wird eben nur nicht von der Öffentlichkeit wahrgenommen, da die an der Eingangstür endet!

  60. #63 Lepanto
    Sonst hätte sich auch nicht das billige „Plastikbier“ in den Discounter durch gesetzt. Warum sterben jedes Jahr vorallem im Süddeutschen Raum die kleinen Brauereien?
    Da sich immer weniger Menschen einen handwerklich ehrlich gebrauten Kasten leckeres Bier zum Preise von13 bis 15 Euro leisten können. Industriebier wie Warsteiner, Hasseröder, Becks, Bitburger und Konsorten sind permanent für 9,99 / Kasten irgendwo erhältlich.

  61. #68 Wilhelmine (09. Apr 2012 16:44)

    Wenn die Nichtraucher denn wenigstens Unsterblichkeit bieten würden, könnte man ja noch darüber reden…

  62. #71 Alexandru cel Bun (09. Apr 2012 17:15)

    Hmmm… ein Moldawischer Kulturverein e.V. „Stefan Cel Mare“ wär doch mal ne Idee…

    Man könnte auch guten moldawischen Chardonnay ausschenken.

  63. #58 Augustus (09. Apr 2012 15:44)

    Von daher sollten die Wirte zuerst mal ihr Geschäftsverhalten überdenken.

    Ach nee, ist klar. Die verblödeten, raffgierigen Wirte torpedieren sich selbst. Lies mal
    #3 mike hammer (09. Apr 2012 13:12)
    oben und komm neu.

    #############################################

    #60 henrik5 (09. Apr 2012 15:47)

    Das hat auch einen ziemlich simplen Grund. Viele können es sich nicht mehr leisten in einer Kneipe saufen zu gehen. Mitverantwortlich ist daher auch die Einführung von Hartz 4.

    Tja, merkwürdigerweise sieht man immer noch überall besoffene Hartzer. Offensichtlich können sie sich weiterhin den Suff leisten, Kastenbier à 14 € geht noch…

    ############################################

    Meine bescheidene Beobachtung:

    * Rauchen tötet immer noch Raucher, aber Rauchverbot tötet Wirte.

    * Gesetzliches Alkoholverbot spielt auch eine Rolle. Die Promillegrenze wurde in den letzten 25 Jahren ständig erhöht. Wie mit den Waffen: Wen es nicht interessiert, pfeift weiterhin drauf. Der normale Bürger hat aber schon nach einem Bier Angst um seinen Führerschein.

    * Politisch korrektes Alkoholverbot: In vielen Firmen ist es mittlerweile verpönt, nach Feierabend einen zu zischen. Einen zu zischen verstößt gegen die politische korrekte Askese: Der mündige Bürger darf keine Schwächen haben: gemütlich zu essen ist verpönt, gemütlich zu rauchen ist verpönt, gemütlich zu trinken ist verpönt. Ja, all diese Gemütlichkeiten können zwar zu Schwächen werden, aber sogar diese gelten heute als Exzesse.

    * Politisch korrektes Geselligkeitsverbot: In vielen Firmen ist es mittlerweile verpönt, unter Kollegen in der Freizeit Gemeinsames zu unternehmen. Man könnte ja einen für die Führung gefährliches Gemeinschaftsgefühl entwickeln. Außerdem ist Gemeinschaftsgefühl natzieh.

    * Steuern, Abgaben, Gebühren, Zwangsgelder – für Wirt und Gast tödlich.

  64. #75 Stefan Cel Mare (09. Apr 2012 17:45)

    Man könnte auch guten moldawischen Chardonnay ausschenken.

    Man sagt, er habe magische Kräfte.

  65. #77 der Verstrahlte (09. Apr 2012 17:54)

    #75 Stefan Cel Mare (09. Apr 2012 17:45)

    Man könnte auch guten moldawischen Chardonnay ausschenken.

    Man sagt, er habe magische Kräfte.
    ———————————-

    Dies sagt man zu Fernet Branca…Ist allerdings auch nicht muslimisch.

  66. #70 Reinheitsgebot (09. Apr 2012 17:10)

    Aber so einen PI Stammtisch finde ich auch mal eine Idee Außerdem: Alkohol=moslemfreie Zone!

    Ja gute Idee! Happert aber an der praktischen Durchführung! Köln (WSD) und Stuttgart (kewil) sind für mancheinen zu weit für ein Bier, und alle Hubschrauber sind für die NSU-Flüge nach Karlsruhe reserviert.

  67. Mal ehrlich in Deutschland wird es ähnlich sein wie in der Schweiz. Klar sind wir ein Hochpreisland, aber wenn ich bei uns im Laden kaufe und die Preise in der Beitz sehe?
    Restaurant Flasche Wein ca 40Fr./ ab 6Fr.Laden
    Cafe Restaurant 4Fr. das Kilo ksotet im Laden 10Fr. für etwa 60Kaffee. Grosse Flasch Bier im Restaurant ab 6Fr. im Laden kaufe ich sie für 65Rp.. Wechselkurs 1,25.

    Irgendwo hat man auch Verpflichtungen gegenüber seiner Familie, sprich Frau und Kindern und so bleibt man halt zuhause. Super gekocht nach unseren Vorstellungen mit einer Flasche Wein, kostet uns 1/4 eines Restaurantsessens. Und wenn man eben mal 75Euro spart ist das auch nichts und das gemeinsame kochen fördert den Familien zusammenhalt.

  68. Allgemein nennt sich so was „Gesundschrumpfung“ und ist eine Folge des veränderten Freizeitverhaltens, aber auch des Umgangs mit dem eigenen Geldbeutel.
    Es wird schon seit Jahren mehr privat gefeiert, weil es viel billiger ist. Außerdem stirbt der Rentner, der beim Pils und Korn an der Theke den Spielautomaten füttert, langsam weg.

  69. @ #74 Stefan Cel Mare (09. Apr 2012 17:41)
    #68 Wilhelmine (09. Apr 2012 16:44)

    Wenn die Nichtraucher denn wenigstens Unsterblichkeit bieten würden, könnte man ja noch darüber reden…

    Bist Du Raucher?

    Unsterblichkeit ist nicht jedermanns Sache.

  70. #79 der Verstrahlte

    🙂 🙂 🙂

    hätte in Heidelberg(Umgebung) Durst!
    Was meinst denn immer mit NSU???
    Mein Vater hatte mal einen NSU-das war aber kein Hubschrauber-irgendwie so ein Auto…glaube ich-oder!?

    Trotzdem könnte sich PI mal treffen-beim Hr.Stürzenberger vielleicht?

  71. #76 der Verstrahlte (09. Apr 2012 17:53)

    #58 Augustus (09. Apr 2012 15:44)

    Von daher sollten die Wirte zuerst mal ihr Geschäftsverhalten überdenken.

    Ach nee, ist klar. Die verblödeten, raffgierigen Wirte torpedieren sich selbst. Lies mal

    Ah ja, und weil das eine Person hier behauptet muss das der Weisheit letzter Schluss sein, ja?

    Selbst wenn zuvor beispielsweise nicht so konsequent kontrolliert wurde wie heute, rechtfertig das eine Preiserhöhung von teilweise 150% ja? Komm träum weiter!

    Meine bescheidene Beobachtung:

    * Rauchen tötet immer noch Raucher, aber Rauchverbot tötet Wirte.

    Blödsinn! Wer zuvor gerne die Atmosphäre eines Brauhauses mochte, der mag sie auch ohne Rauch. Wobei ich das Rauchverbot ebenfalls schwachsinnig finde.

    * Gesetzliches Alkoholverbot spielt auch eine Rolle. Die Promillegrenze wurde in den letzten 25 Jahren ständig erhöht. Wie mit den Waffen: Wen es nicht interessiert, pfeift weiterhin drauf. Der normale Bürger hat aber schon nach einem Bier Angst um seinen Führerschein.

    Das gesetzliche Alkoholverbot gibt es zu Recht! Jemand der motorisiert unterwegs ist muss klarer Sinne sein und die Leute vertragen nun mal unterschiedliche Mengen Alkohol. Es gibt auch Leute mit 2 Promille die noch kalr im Kopf sind, aber eben auch Leute die bei 0,2 schon taumeln. Da ist das Verbot eben sinnvoll. Oder würdest Du dich freuen, Wenn Dein Kind vom Kneipenbesucher angefahren wird?

    * Politisch korrektes Alkoholverbot: In vielen Firmen ist es mittlerweile verpönt, nach Feierabend einen zu zischen. Einen zu zischen verstößt gegen die politische korrekte Askese: Der mündige Bürger darf keine Schwächen haben: gemütlich zu essen ist verpönt, gemütlich zu rauchen ist verpönt, gemütlich zu trinken ist verpönt. Ja, all diese Gemütlichkeiten können zwar zu Schwächen werden, aber sogar diese gelten heute als Exzesse.

    Ist doch jedem seine Sache das trotzdem zu machen. Ein Verbot von seiten einer Firma wäre rechtswidrig.

    * Politisch korrektes Geselligkeitsverbot: In vielen Firmen ist es mittlerweile verpönt, unter Kollegen in der Freizeit Gemeinsames zu unternehmen. Man könnte ja einen für die Führung gefährliches Gemeinschaftsgefühl entwickeln. Außerdem ist Gemeinschaftsgefühl natzieh.

    In welcher Firma ist das so?

    * Steuern, Abgaben, Gebühren, Zwangsgelder – für Wirt und Gast tödlich.

    Genau. Die Kneipen sollten legal rechtsfreie Räume sein. Ist klar!

    gut

  72. #60 henrik5
    Hört auf die Schuld dem Sozialsystem in die Schuhe zu schieben. Jeder ist selbst verantwortlich für sein Leben. Wenn ihr euch auf Harz4 zurückzieht, dann macht iht euch auch davon abhängig. Dazu gehört natürlich, dei Zusammenarbeit mit diesem Staat aufzukündigen.
    Und von wegen Rauchverbot, wenn das alle ignorieren, die Gastromen noch die Besucher, was wollen die Staatsknechte denn dann machen? Alle einsperren?

  73. #66 Stefan Cel Mare (09. Apr 2012 16:36) #59 uli12us (09. Apr 2012 15:48)

    Erst vor kurzem kams in den Nachrichten, wieviel das gebracht hat.

    Darf ich raten? MSM?

    Nur weil Ihnen das nicht passt, soll es nicht stimmen. Es gibt aber Untersuchungen dazu weltweit, die alle zu dem gleichen Ergebnis kommen:
    Ein Rauchverbot reduziert die anzahl der tödlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkte usw. Ganz abgesehen davon hat sich auch die Anzahl der Neueinsteiger, vor allem Jugendlichen, vermindert die rauchen. Ich finde es gut. Was Sie zu Hause in Ihrem Kämmerlein machen, ist mir egal, aber ich möchte nicht gezwungen sein, auf einen Restaurantbesuch zu verzichten, weil sich die Raucher nicht im Zaum halten können.

  74. #87 Augustus (09. Apr 2012 18:17)

    Wer zuvor gerne die Atmosphäre eines Brauhauses mochte, der mag sie auch ohne Rauch.

    Ein Brauhaus ist allerdings auch ein Sonderfall. Eine Eckkneipe ist kein Brauhaus.
    Allerdings habe ich schlechte Erfahrungen beim Genuss frisch gebrauten (obergärigen) Bieres machen müssen – das mag nicht jede Darmflora.

  75. #80 der Verstrahlte (09. Apr 2012 17:59)
    #70 Reinheitsgebot (09. Apr 2012 17:10)

    Aber so einen PI Stammtisch finde ich auch mal eine Idee Außerdem: Alkohol=moslemfreie Zone!

    Ja gute Idee! Happert aber an der praktischen Durchführung! Köln (WSD) und Stuttgart (kewil) sind für mancheinen zu weit für ein Bier, und alle Hubschrauber sind für die NSU-Flüge nach Karlsruhe reserviert.

    ……………………………………………………………………………………………….

    Einen solchen „PI Stammtisch“ kannte ich auch mal. Der hat sich inzwischen (wegen „humanistischer“ Umtriebe „DF & Pax“) selbst zerlegt und ent- „Distanziert“.
    Tenor: „Es bringt nichts, wenn man sich „nur“ trifft und ein Bierchen trinkt“. Stimmt man kann auch per Emil (EMail) kommunikationieren, oder mit dem Spiegel reden. 😯

    Prost Mahlzeit, consummatum est !

    Es war eimal, vor langer Zeit……

  76. #90 Wilhelmine (09. Apr 2012 18:27)
    An den hohen Gema-Gebühren hatten die Wirte auch immer zu knabbern…

    „Nun ganz aktuell!

    Gema-Gebühren-Explosion

    Deutschland droht Discotheken-Sterben…“
    ………………………………………………………………………………………

    Kein Problem; Minarett- Bajonnett dran klatschen und eine neue Mooschie- e. V. ist fertig. Tagsüber stehen Biervogels Brüda davor und verteilen den mohammedanischen „Mein Kamnpf“. Schliesslich soll ja jeder Haushalt einen haben. :mrgreen:

  77. #89 Neugieriger (09. Apr 2012 18:26)

    Nur weil Ihnen das nicht passt, soll es nicht stimmen.

    Mit dem Argument kann man JEDE Kritik an MSM-Meldungen abbügeln.

    Ich wollte nur mal dezent darauf hinweisen, dass wir den MSM ja sonst auch nicht alle politisch korrekten, d.h. im Sinne der aktuellen (EU-)Politik orientierten, Meldungen unbesehen abnehmen.

    Es gibt aber Untersuchungen dazu weltweit, die alle zu dem gleichen Ergebnis kommen:
    Ein Rauchverbot reduziert die anzahl der tödlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkte usw.

    Nach wenigen Jahren politisch-korrekter EU-Nichtraucherei? Angesichts eines Langzeitphänomens wie es Rauchen nun einmal ist? Grundkenntnisse der Statistik und der empirischen Sozialforschung reichen bereits aus, um das als Propaganda zu klassifizieren.
    Denken Sie einfach einmal drei Minuten möglichst emotionslos darüber nach…

    Was Sie zu Hause in Ihrem Kämmerlein machen, ist mir egal, aber ich möchte nicht gezwungen sein, auf einen Restaurantbesuch zu verzichten, weil sich die Raucher nicht im Zaum halten können.

    In solchen Fällen ist Segregation doch normalerweise die beste Lösung: die Nichtraucher hier, die Raucher dort. Die Nichtraucher hatten immer schon die Möglichkeit, Nichtraucherrestaurants aufzusuchen bzw. wo nicht vorhanden, zu eröffnen. Nur den Rauchern wird diese Möglichkeit untersagt.

  78. @89 Neugieriger

    Empfehlenswerte Lektüre:

    http://www.sackstark.info/?p=20442

    Auf dieser Seite können Sie sich vollstumfänglich über Studien zum Rauchen und Passivrauchen informieren. Unvoreingenommenheit vorrausgesetzt.

    Es gibt auch eine Stichwortsuche für z.B. „Kneipensterben“!

    Und alles auch noch seriös und quellenbelegt!

    Westerwälder

  79. Dieses „Kneipensterben“ betrifft natürlich ebenso Berlin.
    Was hier aber rasant zugenommen hat ist die Zahl szeniger Touristentreffs, Clubs und Freßlokale abseits deutscher Hausmannskost, Stammtisch und Geranien vorm Fenster.

  80. Ich vermisse im den gesamten Thread bisher das bezaubernde Wort „Stammtischniveau“ – ist ja quasi gleichwertig wie „nazi“ 🙂

  81. @ #89 Neugieriger (09. Apr 2012 18:26)

    „Toleranz“ kann man von Rauchern lernen: Noch nie hat sich ein Raucher über einen Nichtraucher beschwert…..

  82. #85 Wilhelmine (09. Apr 2012 18:13)

    Rauchen erhöht nachweislich signifikant die Aktivitäten im Hippocampus, steigert die Gedächtnisleistung und ist hilfreich gegen Alzheimer und Parkinsonsche Krankheit.

    http://www.rautemusik.fm/news/3373/Zigaretten-gut-fuer-Gehirnleistung/

    Natürlich bin ich Raucher.

    Ähnliche Effekte werden auch durch gesalzene und geröstete Erdnüsse erzielt:

    http://www.granex.net/de/ger%C3%B6stete-gesalzene-erdn%C3%BCsse

    Natürlich vertilge ich gesalzene und geröstete Erdnüsse – gern und viel.

    Unsterblichkeit ist nicht jedermanns Sache.

    Wohl wahr. Aber ein überschaubarer Zeitraum von sagen wir mal 10.000 Jahren würde mir ja auch reichen…

  83. @ Wilhelmine

    „Toleranz kann man von Mördern lernen. Noch nie hat sich ein Mörder über einen Nicht-Mörder beschwert.“… …ist ein ähnlich sinnfreier Beitrag.

  84. @98 Wilhelmine

    Wenn Sie nicht ein paar mal zu oft den Feminazi raushängen lassen würden, könnten Sie mir sogar langsam etwas sympathischer werden!

    Westerwälder

  85. #94 Stefan Cel Mare (09. Apr 2012 18:52)

    „In solchen Fällen ist Segregation doch normalerweise die beste Lösung: die Nichtraucher hier, die Raucher dort. “
    ————————————————-

    Der Niedergang der Kneipenkultur ist ein schwerer Verlust. Ich bin quasi in Kneipen groß geworden, habe unzählige Freunde und auch gute Frauen kennengelernt, unvergessliche interessante Gespräche, auch politische geführt, musiziert und, und…Habe in der Kneipe auch fürs Abitur gelernt, da zu Hause der Teufel los war. Damals gabs keine Jugendbetreuer. Die Kneipe war Familienersatz, ein Hort der Geselligkeit und Solidarität. Ein großes Stück Lebensqualität geht verloren.

  86. @ #75 badeofen (09. Apr 2012 17:42)

    wilhelmine…dich muß man einfach lieben…

    Ich werd ja noch ganz rot 😀

  87. #102 survivor (09. Apr 2012 19:20)

    Ein großes Stück Lebensqualität geht verloren.

    Stimmt.

    Eine der schlimmsten Wochen diesbezüglich habe ich einmal im Süden von Paris erlebt, als ich in einer dieser künstlichen „rotweingürtelähnlichen“ neuen Vororte auf Seminar war. 80% der Bevölkerung Akademiker, kaum Moslems, wohlgemerkt.

    Im Ort gab es genau 2 (!) Gastronomiebetriebe: eine Bude für die Hardcore-Pernod-Konsumenten, also einheimische Säufer. Und ein arabisches Restaurant, für das ich mich dann entschied. Ich war der einzige Gast.

    In Konsequenz blieb nichts zu tun ausser im Hotelzimmer zu hängen und französischen Fussball zu schauen.

    So möchte ich nicht leben.

  88. @ #99 Stefan Cel Mare (09. Apr 2012 19:05)

    Natürlich bin ich Raucher.

    Irgendwie bist ja schon ganz herzig…

    Der „Jopie Heesters“ ist ja auch 108 geworden, trotz des Rauchens, ist viel Veranlagung…!

  89. #103 Wilhelmine
    Oh nee, nicht zu den Roten wechseln, bitte! 🙂

    Ein PI-Stammtisch hört sich verlockend an, aber ich bin soo schüchtern. Außerdem hat der VS schon Fotos von mir.
    Jetzt im Ernst, solche Diskussionsrunden (mit fremden Leuten)machen mir Angst.

  90. #104 Stefan Cel Mare

    Die selbe Erfahrung habe ich in der aus dem Boden gestampften Orten rund um Euro-Disney gemacht. Keine einziges Bistro. Überhaupt sind in Frankreich – im Gegensatz zu vor 20-30 Jahren – die netten ptit restos mit Menues à 30/40/50 Francs – fast komplett verschwunden… Ich habe das Gefühl, dass der gastronomische Verfall in diesem Land noch viel größter ist, als bei uns.

  91. @ #61 uli12us (09. Apr 2012 15:48)

    … Erst vor kurzem kams in den Nachrichten, wieviel das [Rauchverbote] gebracht hat. … blockquote>
    Und das glaubst Du? Ausgerechnet den MSM?
    Punkt 1: Wenn man sich die Statistik der an Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs Verstorbenen anschaut, führen die Alten hier unangefochten, was wohl auch nicht überrascht, in den Medien aber immer verschwiegen wird!
    Punkt 2: Die durch Rauchen hervorgerufenen oder geförderten Erkrankungen sind Langzeitschäden. Wie die Staublunge von Bergleuten, das kommt nicht von heute auf morgen! Aber kaum ein, zwei Jahre geltende Rauchbeschränkungen sollen auf diese Erkrankungen einen deratigen Effekt haben? Nicht glaubwürdig! Außerdem,
    Punkt 3: heißen Rauchverbote in Kneipen, Restaurants etc. nicht, daß die Leute weniger rauchen, sondern höchstens, daß sie das woanders tun! Zuhause, VOR der Kneipe/Restaurant etc. pp.

    Ich halte diese Meldungen für pure Propaganda, die lediglich die bestehenden Rauchverbote legitimieren und weitere vorbereiten sollen!
    Vorschläge dahingehend wurden ja schon gemacht: Rauchverbot im Auto, in den eigenen 4 Wänden (unter dem Vorwand des Kinderschutzes), höhere Miete für Raucher ….

  92. @der Verstrahlte
    Es mag schon versoffene Hartzer geben. Die saufen sich aber meist zu Hause mit Billigbieren zu, weil sie für die Kneipe kein Geld haben.

    @kantata
    Ich rede von Kausalitäten und nicht von Schuld. Abgesehen davon werden auch die Leute im Niedriglohnbereich, welche knapp über Hartz 4 liegen oder sogar aufstocken müssen nicht mehr (oft)in die Kneipe gehen. Und das werden in diesem Land täglich mehr.

  93. Das Kneipensterben ist zu begrüßen. Es ist nicht hilfreich, seine Gesundheit durch das Passivrauchen oder gar Aktivrauchen zu schädigen, auch hat nicht jeder die demokratischen Filter, um kruden Stammtischphilosophien Paroli zu bieten.

    Ein Abend vor dem Fernseher, der objektiv über die Weiterentwicklung unseres zusammenwachsenden Europas informiert, in sauberer Luft verbracht, dürfte sowohl für die Gesundheit als auch für die demokratische Bildung zuträglicher sein.

  94. #111 abendlaender11 (10. Apr 2012 08:07)

    😀 😀 😀

    ##############################################

    #92 7berjer (09. Apr 2012 18:40)
    #80 der Verstrahlte (09. Apr 2012 17:59)
    #70 Reinheitsgebot (09. Apr 2012 17:10)

    PI ist bereits ein gigantischer Stammtisch: Hier wiederholen unentwegs bestimmte Stammgäste ihre rechtspopulistischen Natzieh-Stammtischparolen.

    Man braucht nur ein Sofa, einen Rechner, plop! ein Flens, und eine Fluppe. Und schon wird der Leser mit den bösen Parolen eingenebelt, virtuell zum passiven Einatmen dieser morbiden Qualmvoluten gezwungen.

  95. #94 Stefan Cel Mare

    „Die Nichtraucher hatten immer schon die Möglichkeit, Nichtraucherrestaurants aufzusuchen bzw. wo nicht vorhanden, zu eröffnen.“

    Nichttänzer, Nichtfußballanhänger, Nichtschlittschuhläufer, Nichtlimonadetrinker ist immer eine sehr dürftige Identitätsbildung.

    Da bleibt doch nicht viel mehr, ohne das Abgelehnte, die ungesunde Limonade, den prolligen Fußball zu beschimpfen, anderen die Freude an der Zuckerbrause zu vergällen.

    Zwischen jemandem, der keine Limonade trinkt und einem Nichtlimonadetrinker liegen Welten.
    Bedingung von Frieden ist Indifferenz, ich gehe dem anderen nicht auf die Nerven, nur weil ich selber rote Pullover nicht trage und nicht mag, mich juckt es nicht weiter, daß der andere einen roten Pullover trägt.

    Die andere Friedensoperation ist die Segregation. Diese Doris Müller gefällt mir nicht sooo besonders, deshalb ziehe ich mit ihr nicht in eine Wohnung.

    Einfach nur armselig, wenn es die Vegetarier nicht schaffen, ihre Restaurants zu eröffnen und die Steakfreunde andere Lokalitäten aufmachen.
    Ein Indikator, wie viele Anhänger es von Diktatur und Sozialismus immer noch gibt.

  96. #94 Stefan Cel Mare

    „Die Nichtraucher hatten immer schon die Möglichkeit, Nichtraucherrestaurants aufzusuchen bzw. wo nicht vorhanden, zu eröffnen.“

    Nichttänzer, Nichtfußballanhänger, Nichtschlittschuhläufer, Nichtlimonadetrinker ist immer eine sehr dürftige Identitätsbildung.

    Da bleibt doch nicht viel mehr, ohne das Abgelehnte, die ungesunde Limonade, den prolligen Fußball zu beschimpfen, anderen die Freude an der Zuckerbrause zu vergällen.

    Zwischen jemandem, der keine Limonade trinkt und einem Nichtlimonadetrinker liegen Welten.
    Bedingung von Frieden ist Indifferenz, ich gehe dem anderen nicht auf die Nerven, nur weil ich selber rote Pullover nicht trage und nicht mag, mich juckt es nicht weiter, daß der andere einen roten Pullover trägt.

    Die andere Friedensoperation ist die Segregation. Diese Doris Müller gefällt mir nicht sooo besonders, deshalb ziehe ich mit ihr nicht in eine Wohnung.

    Einfach nur armselig, wenn es die Vegetarier nicht schaffen, ihre Restaurants zu eröffnen und die Steakfreunde andere Lokalitäten aufmachen.
    Ein Indikator, wie viele Anhänger es von Diktatur und Sozialismus immer noch gibt.

  97. #114 abendlaender11 (10. Apr 2012 08:41)

    Ich schließe immer meine Haustür hinter mir zu. Eine unerträgliche Diskriminierung von und Segregation gegenüber ca. 7 Milliarden anderen „Menschen“!

  98. #115 der Verstrahlte

    „Ich schließe immer meine Haustür hinter mir zu. Eine unerträgliche Diskriminierung von und Segregation gegenüber ca. 7 Milliarden anderen “Menschen”!“

    Als überzeugter Natzieh habe ich schon die ganzen Pläne nach meiner Machtergreifung vollendet ausgefertigt und wohldurchdacht in der Schublade.
    Meine Strafe für die Machtelite der BUNTEN Republik wird so aussehen:
    Jeder BUNT-Funktionär wird mit der Verbringung in VIELFALTS-Häuser nicht unter drei Monaten bestraft. In diesen weltoffenen VIELFALTS-Häusern herrscht absolutes Diskriminierungsverbot, zwischen Nichtrauchern und Rauchern, brutalen Zuhältertypen und biederen Angestellten, Schamanen und Agnostikern, Männern und Frauen, Keuschen und transsexuellen Latexfetischisten mit Hardcore-SM-Neigungen, Tekknoanhängern und Mozartjüngern, Motörheadliebhabern und Freunden der Stille usw.
    Diese Vielfaltshäuser werden sehr groß sein, es wird in ihnen keine Türen geben, das Dach wird nur durch Stützen getragen werden, es wird auch keine Wände geben.
    Im zukünftigen Natziehfernsehen werden die Entlassenen aus den VIELFALTS-Häusern eingeladen und können von ihren reichen Erfahrungen erzählen, die sie in den BUNTEN VIELFALTS-Häusern gesammelt haben.

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