Nach dem aktuellen Amoklauf an einer Grundschule im US-Bundesstaat Connecticut, bei dem 26 Menschen, darunter viele Grundschüler, erschossen wurden, kommt es wieder zu den üblichen Reaktionen: Schock, wie konnte das geschehen, Waffenverbot und so weiter. Natürlich muß ein Amokschütze, der wildfremde Menschen und sogar kleine Kinder erschießt, ganz klar schwer geistesgestört sein. Trotzdem sei einmal die Frage erlaubt, warum es, sagen wir einmal, zwischen 1920 und 1960 in westlichen Ländern sehr wenige Amokläufe gab, danach aber die Zahl anstieg. 

War es nur der Zweite Weltkrieg, der Amokläufe hier einst verhinderte? Was ist seither anders? Was gibt es, was es früher nicht gab? Ein Punkt, der hierbei nie zur Sprache kommt, ist der Einfluß der Medien. Dieses tägliche Bombardement durch kreischende und schreierische Gewaltfilme im Fernsehen, im Kino auf Großleinwand, die Videos, die Computerspiele, das Internet – all das soll keine Wirkung auf solche Gestörten haben? Das kann glauben, wer will, ich nicht. Die Massenmedien und die Politik thematisieren das nie. Die Medien möchten unschuldig sein. Dabei wird vielleicht der eine oder andere schon zum Nachahmer, allein wenn er die riesige Berichterstattung im Fernsehen jetzt verfolgt!

Es sind ja nicht viele Amokläufer. Einer unter zehn Millionen, einer unter 100 Millionen. Und die USA, welche die Waffen, die im Umlauf sind, niemals mehr einsammeln können, weshalb jedes Verbot sinnlos wäre, sind keineswegs führend im Amok. Selbst wenn wir die anders gelagerten, historischen frühen Massen-Amokläufe in Südostasien, wo der Ausdruck herstammt, weglassen, scheint Asien immer noch das Zentrum zu sein. Hier beim amerikanischen Wiki eine schöne Zusammenstellung aller bisher bekannten Amokläufe, die in entsprechenden Untergruppen statistisch aufgeführt werden. Übrigens ist Amok reine Männersache!

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122 KOMMENTARE

  1. Der Amoklauf als Suizid mit Außenhilfe ist nicht nur ein relativ neues Phänomen, sondern auch in Lândern mit liberalerem Waffenrecht als in den Neuengland-Staaten.
    Ähnliche Fälle etwa aus der Schweiz oder Finnland gibt es kaum.

    Selbstmorde regen Folgetaten an, das kennen wir in Deutschland noch aus den Tagen eines Schiller und dessen Selbstmörder Werther. Vor einigen Wochen gab es dann eine Folge von Suiziden durch vorsätzliche Geisterfahrten.

    Es gibt nur einen Weg, weitere Folgetaten zu verhindern. Der Mörder muss als das dargestellt werden, wass er ist. Ein seelischer Krüppel, welcher zu feige war sich selbst zu richten und hierfür erst Kinder erschießen und seinen Selbstmord dann von der Polizei musste vollenden lassen.

  2. Hervorragend!
    Das zieht sich sogar bis in sogenannte Informationssendungen hinein. Ein Beispiel für die Brutalisierung des Fernsehens ist XY Ungelöst. Die heutige Version ist, so weit ich das beurteilen kann, eindeutig auf Aktion sprich auf Krawall und Gewalt gebügelt.

  3. @dreadnought Der ganze Beitrag wird sinnlos, wenn man Werther mit Schiller in Verbindung bringt. Das ist Munition für die PI Feinde!

  4. Computerspiele und Gewaltfilme können einem ohnehin schon geschädigten Verstand noch mehr zusetzen, keine Frage.

    Ob man auf Grund einiger weniger Geisteskranker Menschen der großen Masse „normaler“ vorschreiben sollte was sie sehen und spielen dürfen halte ich für den falschen Lösungsansatz.

    Ich persönlich spiele seit etwa 20 Jahren „Gewaltspiele“, habe ein ein gefestigtes Familienleben und halte mich für einen recht ausgeglichenen Menschen.

    Wer einen Blick auf die Erkrankungen mit Depression wirft erkennt schnell das unsere Gesellschaft viel tiefsitzendere Probleme hat.

  5. Amokschützen sind ein Indikator dafür,
    in welchem Masse die Entwaffung der Bürger stattgefunden hat. Wäre Waffenbesitz normales Bürgerrecht würden solche Massaker ein schnelles Ende haben. Ab 1960 gab es deshalb vermehrt Amokläufer, weil die Bewaffnung freier Bürger zurückging. Keiner stoppte sie.

    Ich halte gar nichts davon Comics, Filme, Computerspiele, Theater und was das Feuilletone gerade so aktuell als Hexenwerk auserkoren hat, verboten und zensiert wird.
    Denn je schwächer die Bürger durch Waffennichtbesitz werden, um so stärker werden die Amokläufer und um so rigider sind die Einschnitte auf Kunst und Kultur.
    Da zieht ein Elend das nächste nach sich.

  6. Amokläufer sind die Produkte einer degenerierenden Gesellschaft

    Das soll keine Entschuldigung für diese mordenden Missgeburten sein .Aber ich versuche verzweifelt einen Grund hinter diesem Abschaum zu finden.

    Amokläufer sind aber auch alle jene die es als eine Art von SPORT betrachten im öffendlichen Raum unschuldige Menschen grundlos „totzutreten“ ,zu ermorden, hier hinter stehen die gleichen Missgeburten,der gleiche Abschaum.

  7. „wildfremde Menschen“

    Nicht wirklich, so „wildfremd“ und zufällig war es wohl auch nicht.

    Zuerst mein Mitgefühl an die Opfer und ihren Angehörigen.

    Der Täter war wohl ein 20-Jähriger und seine Mutter eine Lehrerin die dort in der Grundschule beschäftigt war und ebenfalls getötet wurde!

    Spontan als ich das mit der Lehrerin erfuhr dachte ich an den alten Spruch:

    „Lehrers Kinder und Pfarrers Vieh
    gedeihen selten oder nie?“

  8. @3
    Das Buch „DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER“ stammt von Schiller, und bereits nach diesem Buch gab es einen sprunghaften Anstieg von Selbstmorden.

    Wir müssen verstehen, was in Newtown geschehen ist. Es war ein Selbstmord, er folgte den Mustern von Columbine.

    Die ganzen Diskussionen welche folgen, drehen sich immer nur hilflos um die Frage, WAS verboten werden kann. Dazu kommen dann die Superlative der Presse, welche Nachfolgetäter nur animieren statt abzuschrecken.

  9. Bei uns kommt es auch vor, dass ein Irrer mit dem Auto in eine Menschenmenge rast, ohne das jemand danach auf die Idee kommt, Autos zu verbieten. Nein – ich hoffe für die Amerikaner, dass der 2. Verfassungszusatz Bestand haben wird und ihnen auch künftig die Möglichkeit bleibt, sich zu bewaffnen.

  10. Es ist schon komisch, dass ausgerechnet jetzt, wo Obama den Waffenbesitz stark einschränken möchte, so ein sehr bedauerlicher Zwischenfall passiert – FAST WIE AUF BESTELLUNG, um die Bevölkerung in die „richtige“ Richtung zu konditionieren.

    Denn mit diesem jämmerlichen Mehrfachmord werden jetzt die, die den Waffenbesitz verteidigen, als „Mittäter“ gebrandmarkt.

    Dabei ist doch klar, dass Verbrecher ihre Waffen bestimmt nicht abgeben.

  11. Nicht Waffen töten, sondern Menschen. In den islamischen Ländern sind alle Männer bewaffnet.
    Die islamischen Ländern veröffentlichen keine Mordstatistiken.
    Nur Boko Haram in Nigeria hat schon mehr Menschen ermordet, als in Deutschland in den letzten 10 Jahren es Verkehrsunfalltoten gab.
    Die Genozidler in Kambodscha oder Ruanda haben ihre Millionen von Ermordeten nicht mit Schußwaffen, sondern mit Spaten und Macheten umgebracht.

  12. Ich vermute, es wird noch an diesem Wochenende auch in Deutschland die Forderung nach einem strengeren Waffengesetz postuliert. Auch bei nicht vorhandener Kausalität wird sich ein Parvenue auch hierfür finden.

  13. #6 fundichrist (15. Dez 2012 09:21)

    Die Ratlosigkeit würde sich legen, wenn wir die WAHRHEIT erführen.

    So z.B., ob dieser Junge während seiner Jugend mit Ritalin kaltgestellt wurde.

    Aber es gibt Fragen, deren Beantwortung von bestimmten Lobbies verhindert wird.

  14. Das Motiv scheint sehr einfach zu sein: Vernachlässigtes Lehrerkind rächt sich am Auslöser seiner Eifersucht.

  15. Amokläufe in der westlichen Welt sind vorwiegend ein Problem im Nachwuchs der Mittelschicht.
    Dort gibt es eine zunehmende Anzahl von Versagern, die es aus eigener Kraft nicht schaffen, den Status der Eltern wieder zu erreichen. Die Gründe für das Versagen sind vielfältig: z.B. zunehmender Leistungsdruck beim Wettbewerb um gute Arbeitsplätze; Vernachlässigung durch Eltern, die sich zwar um ihre Jobs, aber nicht um ihre Kinder kümmerten; oder einfach fehlende Begabungen und dann z.B. Scheitern in Schulen, die sie nur aufgrund des Wunsches der Eltern und nicht der eigenen Fähigkeiten besucht haben.
    Neu ist sicherlich auch der Freizeit-Stress. Es gibt immer mehr Verlockungen, die Grund zum Vernachlässigen von Schule, Ausbildung und Job bieten. Bei den sogenannten Ballerspielen ist auch nicht das „Ballern“ das Problem, sondern die viele Zeit, die man damit verbringt und die dann für wichtigere Dinge fehlt.
    Nicht alle diese Verlierer-Kinder laufen dann Amok und sicherlich werden auch die wenigsten davon wirklich böse Menschen. Ein paar aber eben doch.
    Viele der wirklich kranken Typen aus der Mittelschicht landen auch bei der Antifa, der Links-Jugend oder den Grünen. Was man jedenfalls bei den linken Krawallen und Feiern jedes Jahr anlässlich der Bombardierung am 13. Februar 1945 von Dresden von denen hören und lesen kann, ist jedenfalls nicht vom Gedankengut von Massenmördern und Amokläufern zu unterscheiden.
    Der Amoklauf ist jedenfalls ein mögliches Ventil für das vorherige Versagen (aus fremder oder eigener Schuld). Man hat plötzlich die Berühmtheit, die man vorher so sehr vermisste und da die meisten Amokläufe mit dem eigenen Tod enden hat man hinterher auch nie wieder die alten Probleme.

  16. Das sieht nach einer erweiterten Familientragödie und der Tat eines psychisch Kranken aus. Der 20-Jährige war ein Scheidungskind, laut Aussagen der Verwandten „nicht gesund“, ja „gestört“. Die Mutter autoritär, von ihr dürften auch die Waffen stammen. Der Vater Vizepräsident von GE Capital und vorher Partner bei Ernst & Young, der Bruder ebenfalls erfolgreich im Beratergeschäft tätig. Im Affekt geschah die Tat nicht, er hat sie offenbar gut geplant. Ein Fall wie in Winnenden.

    http://abcnews.go.com/Blotter/connecticut-shooter-adam-lanza/story?id=17975673#.UMw2wG83grU

  17. an dreadnought:

    Menschenskind. „Die Leiden des jungen Werthers“ stammt von Goethe und nicht von Schiller.
    Das ändert natürlich nichts an dem Schrecken des Massakers.
    Meiner Ansicht nach sind ursächlich tatsächlich die Gewalt in Fernsehen, Computerspielen u.ä. verantwortlich.
    Mein Beileid den Opfern und Hinterbliebenen.

  18. Der erste Amoklauf an einer Schule in Deutschland ereignete sich bereits 1913:

    Beim Amoklauf am 20. Juni 1913 an der Sankt-Marien-Schule in Bremen-Walle wurden fünf Mädchen im Alter von sieben bis acht Jahren getötet sowie 18 weitere Kinder und fünf Erwachsene teilweise lebensgefährlich verletzt. Bei dem Täter handelte es sich um Ernst Friedrich (oder Erich) Schmidt[1], einen anscheinend geistig verwirrten 30-jährigen Lehrer ohne Anstellung, der aus Sülze in Mecklenburg (bzw. seinen gefälschten Papieren zufolge aus Sülze bei Hannover) stammte.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_in_Bremen_1913

  19. Das Problem ist doch, dass es bezüglich Waffenrecht nur 2 sinnvolle Möglichkeiten gibt: Entweder die totale Verbannung aller Waffen, auch bei Militär und Polizei, oder aber eine recht weitgehende Liberalisierung des Waffenrechts für volljährige Menschen ohne psychischen Auffälligkeiten. Ersteres kommt selbst für die meisten Linken kaum in Frage (für mich sowieso nicht); es bleibt daher nur letzteres, also die weitgehende Waffenrechtsliberalisierung, übrig. Insofern führen wir hier eine Scheindebatte, zumal Connecticut ein für amerikanische Verhältnisse durchaus strikteres Waffenrecht hat. Wir Deutsche tragen ja immer gerne unser scharfes Waffenrecht vor, doch auch wir können damit keine Gewalttaten verhindern. Und was noch schlimmer ist: Der einzelne Bürger, so er sich dann an Recht und Gesetz halten will, hat kaum die Möglichkeit, seine eigene Wohnung gegen bewaffnete Kriminelle zu verteidigen, die natürlich illegaler weise an Waffen herankommen. Man geht davon aus, dass in Deutschland ein großer Teil des Waffenbesitzes illegal ist und der Staat keinerlei Einfluss darauf hat, ob die Besitzer(-innen volljährig, psychisch gesund, im Umgang mit Waffen geschult und/oder friedfertig sind. Das halte ich für viel gefährlicher, als wenn ein Staat es den Leuten ermöglicht, freier über Waffen zu verfügen, solange bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Das mag zwar Gutmenschen ein Doirn im Auge sein, aber alles andere ist schlichte Heuchelei.

  20. Mein Mitgefühl gilt den Opfern und Ihren Angehörigen und Nahestehenden dieser in ihrem grausamen Umfang nur schwer zu fassenden Tat.

    Ich stimme kewils Analyse zu, dass die alltäglich zu betrachtende und erlebende Gewalt – sei sie real oder fiktiv, von Nachrichten über Fernsehprogramm hin zu Computerspielen – in ihrer seit Jahren zunehmend detaillierter werdenden Darstellung dadurch einen Beitrag zur weiteren Zunahme von Gewalt bis hin zu solchen Exzessen leistet, als der Eindruck gesellschaftlicher Akzeptanz oder zumindest des gesellschaftlichen Arrangierens damit entsteht. Potentiell gewaltbereite Jugendliche erhalten so womöglich Anleitung und Ansporn.

    Das mag sogar so weit gehen, dass man mit Hilfe von Gewalt Aufmerksamkeit für die eigenen Probleme zu erzeugen und Hilfestellung zu erlangen erhofft – sicherlich kein neues Phänomen, doch mit der Aussicht auf wohlgesonnene soziale Betreuung statt unangenehmer Strafe ein erfolgversprechenderes Vorgehen.

    @ #5 wolaufensie

    Ihre These halte ich angesichts des Umstandes, dass in den USA statistisch auf jeden Bürger eine Schusswaffe kommt und Schulen dort viel stärker als beispielsweise hierzulande gesichert sind, nicht nur für ausgesprochen gewagt, sondern geradezu zynisch und geschmacklos.

  21. Sehr interessantes Thema.

    In der amerikanischen Berichterstattung, viel differenzierter und tiefer als das peinliche deutsche Gestammel, kreiste die historische Rückschau u.a. um das Bath-Schulmassaker von 1927 mit 45 Toten, wo der Bauer Andrew Kehoe mit drei Bomben eine Schule plättete und sich dann selbst per Autobombe in die Ersthelfer fuhr und sprengte.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Bath_School_disaster

    http://en.wikipedia.org/wiki/Andrew_Kehoe

    Spontan – beides hat nichts miteinander zu tun außer dem damals modischen Sprengstoff – dachte ich an die ganzen „Anarchisten“ in Europa, die sich um und nach der Jahrhundertwende durch vorwiegend südosteuropäische Städte sprengten. Aufgegriffen in einer Novelle von Jack London, später verfilmt als „Die Mörder-GmbH“ („The Assassination Bureau“).

  22. Vielleicht ist das jetzt völlig banal; aber früher hatten die Menschen gar keine Zeit um sich um etwas anderes zu kümmern als ihre eigene Familie und deren überleben. Kinder wurden früh in sämtliche Aufgaben des Familienlebens ( überlebens) eingebunden . Nach der Schule mussten Kinder entweder auf dem heimischen Hof mitarbeiten oder wurden in die Erziehung jüngerer Geschwister eingebunden. Bei Städtern war es nicht unüblich das männliche „Teenager“ nach der Schule in der Fabrik des Vaters mitarbeiten mussten und die Mädchen den Haushalt schmissen. Die wenige kostbare Freizeit wurde dann entweder in großen Gruppen mit den Nachbarskindern ( jeder kannte jeden )oder mit ausruhen erfüllt.Ob das besser war sei mal dahingestellt, aber Zeit für Psychosen , Depressionen oder Amokläufe etc.. gab es einfach nicht.

  23. Zumindest die deutschen Amokläufer hatten alle eines gemeinsam: Sie waren wegen diverser Probleme in psychiatrischer Behandlung und nahmen Psychopharmaka ein. Wer will kann danach googeln.

    Es wurde aber sehr schnell der Deckel drauf gehalten weil, im Gegensatz zu deutschen Waffenbesitzer, hier wirklich eine Lobby dahinter steckt.

  24. Das Waffengesetz sollte auf jeden Fall verschärft werden. Was wir brauchen ist die vorbildhafte schweizerische Verbotsliste, die in Deutschland zu erweitern wäre. Artikel 12 Abs. 1 der Schweizerischen Waffenverordnung lautet:

    „Art. 12 Verbot für Angehörige bestimmter Staaten
    (Art. 7 WG)
    1 Der Erwerb, der Besitz, das Anbieten, das Vermitteln und die Übertragung von Waffen, wesentlichen oder besonders konstruierten Waffenbestandteilen, Waffenzubehör, Munition und Munitionsbestandteilen sowie das Tragen von Waffen und das Schiessen mit Feuerwaffen sind Angehörigen folgender Staaten verboten:
    a. Serbien;
    b. Kroatien;
    c. Bosnien und Herzegowina;
    d. Kosovo;
    e. Montenegro;
    f. Mazedonien;
    g. Türkei;
    h. Sri Lanka;
    i. Algerien;
    j. Albanien.“

  25. Ein Amoklauf in den fernen USA? Das ist doch sicher für unser aller Kanzlerin ein Anlass, das deutsche Waffengesetz noch mehr zu verschärfen – und das alternativlos 😉

  26. Da der Massenmörder Sohn einer Lehrer_In ist wäre die erste Konsequenz, sozusagen als Vorfeldmassnahme, Lehrer_Innen verbieten.
    No Techacher_Woman no cry. Und/oder ihnen verbieten Kinder zu bekommen. Notfalls sie mit dem Problem auch durch präventive Operationen flankierend begleiten. Halte ich für wesentlich zielgerichteter als die breite Streuung der immer enger werdenden Kultur-Zensur. Mein Vatta hatte Comics (Fix und Foxi), die damals noch Heftchen hiessen, vernichtet (verbrannt, zerrissen) weil sie nach wissenschaftlichen Pädagogenmäulern schund seien. Aus heutiger Sicht mehr als lächerlich.

  27. @#1
    @#9 dreadnought

    Ich habe mein Abi einstmals im vielgescholtenen Bremen gemacht, aber dass nicht Schiller sondern Goethe „Die Leiden des jungen Werther“ geschreiben hat, weiß ich noch nach über 45 Jahren!

  28. #7 WahrerSozialDemokrat (15. Dez 2012 09:32)

    Der Täter war wohl ein 20-Jähriger und seine Mutter eine Lehrerin die dort in der Grundschule beschäftigt war und ebenfalls getötet wurde!

    #17 Anke (15. Dez 2012 09:53)

    Das sieht nach einer erweiterten Familientragödie und der Tat eines psychisch Kranken aus. Der 20-Jährige war ein Scheidungskind, laut Aussagen der Verwandten “nicht gesund”, ja “gestört”. … Im Affekt geschah die Tat nicht, er hat sie offenbar gut geplant. Ein Fall wie in Winnenden.

    Genau. Kein Affekt, aber Bezug zur Schule. Auch Columbine High war kein Affekt. Deshalb fand ich das Bath-Schulmassaker von 1927 auch so interessant. Ebenfalls kein Affekt und Bezug zur Schule. Der Täter damals war außer Bauer auch gleichzeitig Schatzmeister der Schule und glaubte, wegen seiner hohen Steuern, die u.a. der Schule zugute kamen, sei er arm und sein Hof würde deshalb gepfändet (in Wahrheit hat er lausig gewirtschaftet).

    Er hat die Tat kaltblütig über Monate hinweg geplant, den Sprengstoff Stück für Stück in die Schule geschafft.

  29. „Welches Monster kann sowas nur tun“ etc. blabla. Die Menschen müssen die Realität anerkennen, dass es sich bei diesen Amokläufern zwar um gestörte Menschen, aber trotzdem um Menschen handelt. Deklariert man sie als Monster oder Tiere, entzieht man sich auch der Verantwortung. Das Problem ist nicht bei den Waffen zu suchen, sondern bei der Art und Weise wie wir miteinander umgehen.

    #6 „Amokläufer sind Produkte einer degenerierenden Gesellschaft“

    Sehr treffend formuliert.

  30. .

    Sind natürlich die pöhsen Waffenhändler in Amerika schuld. Sogar Anders Breivik hat da im Urlaub eingekauft.

    .

  31. Ich persönlich bin gegen das Tragen und das Besitzen von Waffen, aber nicht wegen Amokläufen, die statistisch gesehen sehr selten sind.

    Amokläufe sind definitiv ein gesellschaftliches Problem, es kann nicht sein das keiner bemerkt, in was für einer Lage der Mensch ist. Ein Mensch der so eine Tat plant, zeigt gewisse Verhaltensmuster, in vielen Fällen, drehen sie Videos wo sie ihre Gewaltfantasien schon mal vorüben oder missbrauchen Editoren bei Computerspielen usw.!
    Ich denke Videospiele und Filme hängen nur bedingt damit zusammen. Ich zocke auch schon seit Längerem Videospiele, trotzdem knall ich keinen ab oder will unbedingt zur Armee, im Gegenteil, zum Glück bin ich der Wehrpflicht aus dem Weg gegangen!

  32. Ein Punkt, der hierbei nie zur Sprache kommt, ist der Einfluß der Medien. Dieses tägliche Bombardement durch kreischende und schreierische Gewaltfilme im Fernsehen, im Kino auf Großleinwand, die Videos, die Computerspiele, das Internet – all das soll keine Wirkung auf solche Gestörten haben?
    —————————-
    Stimmt!
    Könnte man noch ergänzen um die Programme aus dem Unterschichten-TV wie „Dschunglecamp“, „Gute Zeiten schlechte Zeiten“, „Deutschland sucht den Superstar“ etc..
    Die Medien und Politiker tragen außerdem massgeblich und systematisch zur Verblödung des Volkes bei!
    Der durchschnittliche IQ der Bevölkerung ist auch bereits durch Zugewanderte, hauptsächlich durch Türken, von 102 auf 99 gesunken.
    Das merkt man z. B. bei „PISA-Tests“.
    Wenn man die Türken herausrechnet, sind die Ergebnisse etwas besser.

  33. Na klar, das mußte kommen, die Computerspiele! Kaum läuft einer Amok ist es soweit.

    Da konstatiert der Autor obigen Artikels zwar, daß der Amokläufer von Connecticut gestört war, ja sogar sein mußte, wenn er Amok lief, und zudem nur einer von 10 bis 100 Millionen Menschen solche Taten begehen, aber irgendwie, kryptisch, so doch wenigstens durch Andeutungen, sind die Computerspiele schuld.

    Und was tun wir jetzt? Millionen Spielern unterstellen, sie seien potentielle Amokläufer? Frechheit das! Computerspiele verbieten? Das hieße wegen Geisterfahrern den Straßenverkehr abschaffen. Oder liegt die Lösung in mehr, mehr und noch mehr Kontrolle; der Staat übt davon ja lange noch nicht genug aus – oder?

    Ich z.B. spiele seit Jahrzehnten immer wieder gerne am Computer. Vom ZX81 über C64 und Amiga 2000 (schön war die Zeit!) bis zu FarCry, Doom, Crysis und im Moment Mass Effect 3 (bis auf das beschissene Ende eines der besten Games die ich je spielte). Nur vom Amoklauf bin sowohl ich als auch Millionen andere Gamer eine ganze Reihe von Massenportalen entfernt.

    Es ist somit an der Zeit andere Fragen zu stellen. Liegt es vielleicht an McDonalds? Wie viele Amokläufer sind vor ihrer Wahnsinnstat bei jenem Schotten zum Verzehr diverser Speisen eingekehrt? Hier könnte man doch eine Theorie entwickeln: Vollkorn statt Cheeseburger – und der Amoklauf ist gegessen!

    Erklärungen finden sich immer und die Beweise auch, ob sie existieren oder nicht. Aber wie wäre es mit einem umgekehrten Ansatz: Vielleicht unterstützen Computerspiele den Frustrationsabbau und ohne (!) ihnen gäbe es viel mehr Amokläufe.

    Zum Runterschlucken oder Ausspucken: Ich lasse mir weder von Mohammedanern noch von Computerphoben meine Freiheit und das Daddeln nehmen!

    Keelah se’lai
    Commander Shepard

  34. Vor vielen Jahren hat ein gewisser E.W. Heine eine glänzende Polemik namens „Der neue Nomade“ geschrieben, in der er die steile These aufstellt, dass wird unseren kulturellen und zivilisatorischen Zenit bereits überschritten haben und uns mehr dem Niveau primitiver Stammesgesellschaften nähern. Im Abschnitt über moderne Massenmedien lautet eine Kapitelüberschrift: „Wie lange bleibt ein Mensch geistig normal, der täglich mit den irresten Wahnvorstellungen konfrontiert wird?“
    Als junger Mensch hätte ich die These noch verneint, dass der Konsum von Kinofilmen, Computerspielen etc. die Gewaltbereitschaft einzelner Personen befördern könne, da ich damals noch stillschweigend davon aus ging, dass alle Menschen über die gleiche geistige Reife verfügen. Heute bin ich der Meinung, dass die Zunahme von Amokläufen auch nicht monokausal auf die Medien zurückgeführt werden kann. Da etwa der filmische Output Hollywoods inzwischen zu gefühlten 50% aus grenzdebilen Comicverfilmungen besteht, steht aber der Zusammenhang für mich außer Frage. (Ein weiterer blutiger Amoklauf fand ja erst unlängst bei einer „Batman“-Premiere statt.)

  35. Und noch eins: die unschuldig daherkommenden Prügelszenen: In der Realität würde nach einem solchen Schlag/Tritt keiner der so Getroffenen unbeschadet davonkommen, der Schädel wäre zertrümmert. Nur ein einziger kräftiger Schlag gegen den UK und der ist entzwei, ein Schlag/Tritt auf die Kalotte und es gibt eine Impressionsfraktur mit zweizeitiger subduraler Blutung und Tod durch Kompression am Tentorium cerebelli oder dem Foramen magnum durch die Kleinhirntonsillen oder Wühlblutung nach Latenzzeit (siehe holländischer Linienrichter). Selbst in Trickfilmen für unsere Kleinsten sind diese Brutalitäten enthalten.

    Man kann solche Filme ruhig machen, aber man muss die Reife, das Wissen der Rezipienten berücksichtigen, diese unterrichten von den Folgen oder vom Konsum dieser Filme fernhalten.

    Warum MUSS in einem Film das Zertrümmern des Hinterkopfes eines auf dem Rücken liegenden Menschen so lange zelebriert werden, bis das Geräusch des aufschlagenden Schädels wie der eines zerklopften hartgekochten Eies klingt („Wild at heart“)? Diese Lust am Satanischen..

    Das ist die eine Seite. Nur, warum sind gerade die Amis so anfällig?

  36. #3 halfscot (15. Dez 2012 09:18)

    Stimmt. „Werther von Goethe“ ist eine Romanfigur von Michael Moorcock. Soviel Bildung muss sein.

  37. Ich bin froh, dass Obama Präsident der USA ist. Ihm würde ich zutrauen die lächerlichen Waffengesetze in den USA zu ändern. Es fällt auf, dass fast jeder Amoklauf mit legal erworbenen Waffen begangen wird. Wenn ich dann sehe, dass es dort völlig legal ist, sich ein Sturmgewehr zuzulegen, dann fasse ich mir an den Kopf. Die Waffenlobby ist dort viel zu mächtig. Nach dem Amoklauf im Kino wurde von denen ausgesagt, dass dieser hätte verhindert werden können, wenn alle Personen im Kino ebenfalls Waffen getragen hätten. Das zeigt doch schon, wie krank diese Idioten sind!

  38. Aber nun mal noch ein bisschen Polemik:

    Wer von euch tüchtigen Foristen und Moderatoren ist der Erste, der im Mainstream die ersten Hinweise auf die latente Rechtsradikalität/Rassismus/Fremdenfeindlichkeit des Amokschützen findet?
    Wahlweise auch die Verbidnung zu Breivik, PI, NSU oder Henryk Broder?

    Ich lobe 20 (zwanzich) € aus!

  39. #17 Anke (15. Dez 2012 09:53)

    Mittelschicht, psychische Probleme, Mutter dominant:

    Was ist mit Ritalin?

    Das wird gerne in solchen Fällen verabreicht.

  40. #25 landsman (15. Dez 2012 10:07)

    Bitte die Liste ergänzen um

    k. Marokko
    l. Irak
    m. Afghanistan
    n. Libyen
    o. Ägypten
    p. Syrien
    q. Libanon
    r. Sudan
    s. Nigeria

    Vermutlich fallen uns noch ein paar mehr ein. Das ist das Alphabet bald aufgebraucht.

  41. P.S.

    In einer Gesellschaft, die überbordenden Reichtum und sozialen Aufstieg zu ihrem GOTT gemacht hat, braucht man sich nicht zu wundern, wenn Versager durchdrehen.
    Dies ist allerdings nicht die einzige Ursache für so eine Tat.

  42. Sorry, das passiert wenn der Don Carlos wieder mal auf dem Nachttisch liegt…. Der Wehrter ist natürlich von Goethe.

  43. #36 Stefan Cel Mare (15. Dez 2012 10:49)

    😆

    #35 November (15. Dez 2012 10:48)

    Vor Jahren wurde in Spanien ein Mordversuch verhandelt, in dem Jungmänner einen (ich glaube, ein Obdachloser) so widerlich umbringen wollten, wie sie es in Filmen immer wieder gesehen hatten. Der weigerte sich aber, zu sterben, weil das Leben unglaublich zäh sein kann. In der Verhandlung erzählten sie lang und breit, wie verblüfft sie waren, daß die Filmrezepte in der Praxis nicht so glatt funktionierten und der Mann ums Verrecken nicht /bitterer sarc sterben wollten.

    Leider keinen Link – finde es nicht mehr, nicht gespeichert, nur gemerkt.

  44. Wieso wird das jetzt so groß aufgezogen? Es gibt immer Irre und Boshafte.
    Das wird doch wieder nur genutzt um noch mehr Verbote oder Steuern zu erfinden.
    An Waffen kommen sie auch bei Waffenverbot, sieht man ja an Deutschland, da hat fast jeder Ganove eine Schusswaffe.

  45. Wir stehen auch mit einer gewissen Ohnmacht solchen Ereignissen entgegen. Bei über 300 Mio. Einwohnern ist die Wahrscheinlichkeit einfach gegeben, dass immer wieder mal etwas passiert. So zynisch das jetzt klingt. Man kann sich immer überlegen, was hätte man anders machen sollen. Ich bin schon der Meinung, dass man das Besitzen von Waffen auf Personen beschränken sollen, die sie auch benötigen, seien es Sportschützen, Armeeangehörige oder Jäger. Mir ist auch unklar, wieso solche gefährlichen Waffen verkauft werden.

    Ich denke, die Ursache in diesen Taten liegt in der Überforderung mit der Gesellschaft. Die Menschen scheitern schon an der kleinsten Herausforderung. Und seien wir ehrlich. Die Herausforderungen im täglichen Leben eines Westlers sind gering im Vergleich zur Welt. Zudem hatte dieser Täter wie die meisten psychische Probleme und ist ein Scheidungskind.

  46. #16 C. Mori (15. Dez 2012 09:52)

    Eine einleuchtende Erklärung.

    Ich würde noch hinzufügen wollen:

    Der Verlust an gesellschaftlich verbindlichen Normen, Konventionen und Regeln, sprich: „der verhassten Bürgerlichkeit“ könnte auch eine Rolle spielen, denn damals hätte man auch alle Möglichkeiten zu solchen Taten gehabt – vor allem weil privater Waffenbesitz viel verbreiteter war als heute – aber man wäre niemals auf den Gedanken gekommen!

  47. „Every time something really bad happens, people cry out for safety, and the government answers by taking rights away from good people“

    Penn Jilette

    Immer wenn etwas wirklich schlechtes passiert schreien die Leute nach Sicherheit, und der Staat antwortet indem er die rechte der guten Leute beschneidet.

  48. Waffenverbote treffen doch nur wieder die unbescholtenen Bürger.
    Welcher Kriminelle richtet sich schon nach Waffenverboten.
    Pistolen kann man auch in jeder größeren deutschen Stadt auf dem Schwarzmarkt kaufen.

  49. http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-waffengesetze-obama-muss-jetzt-handeln-a-873083.html

    natürlich kräht man jetzt wieder lauthals nach einem waffenverbot.

    das löst aber rein gar nichts!

    das problem geht viel tiefer, denn niemand dreht einfach so durch.

    nur was sind die auslöser?

    da würde ich erst in der familie, freundeskreis, schule, arbeitsplatz und krankheitsgeschichte, drogen anfangen zu suchen.

    wenn einer zur waffe greift, dann ist es meist zu spät und es ist ein irrglauben, zu meinen man könne jede schule in eine festung verwandeln.

    nochmals solche taten haben eine vorgeschichte, hier gilt es zu graben um gemeinsamkeiten festzustellen.

    nur so lernt man etwas und kann durch achtsamkeit, einen davon abhalten so etwas zu tun.

    angenommen, einer wird in der schule oder am arbeitsplatz gequält, dann gehört so etwas abgestellt.
    das nennt sich soziale verantwortung.

    gleiches gilt auch in den familien (sofern noch vorhanden.) und im freundeskreis.
    kommt einer mit problemen, dann hört einfach mal zu.

    und noch etwas zum schluss:
    diese täter haben kein ufo im kopf.
    es sind menschen wie wir.
    denkt immer daran, wie viel ihr ertragen würdet, bis ihr an den bruchpunkt kommt und anfangt dinge zu machen, die ihr nicht für möglich gehalten habt.
    und jeder von uns hat diesen bruchpunkt in sich inne.
    es gibt keine, überhaupt keine garantie für uns, dass wir auch so etwas tun könnten, daher müssen wir mit uns und unseren mitmenschen behutsam umgehen, sonst kann dies grausamst ausarten.

  50. Bin mal auf Kopp gespannt! Die haben auch immer eine spezielle Verschwörungstheorie bzgl. Amokläufe. So ziemlich immer die gleiche. Da hat immer „der Staat“ die Finger mit drin und veranstaltet gleichzeitig in der Nähe eine entsprechende Katastrophen-Übung. Dort war ja wohl das „Rollkommando“ auch innerhalb von wenigen Minuten im letzten Dorf zugegen…

  51. #39 Stefan Cel Mare
    Ihr bringt alles durcheinander. Werther war der, der den Sahnebonbon erfunden hat.

  52. Nun ja, Tatsache ist nicht nur, das Amokläufe in Asien noch verbreiteter sind, sondern auch das Beispielsweise im Saate Florida in den USA die Opfer von Gewaltverbrechen seit 1992 um 48 % zurückgegangen sind.

    Das ist Augenfällig genau der Zeitraum in dem dort dazu übergegangen wurde, relativ grosszügig Waffentragscheine auszugeben die auch zum verdeckten Tragen von Waffen berechtigen.

    Verdeckt heisst hier, man muss sie nicht wie ein westernheld am Gürtel tragen, sondern man kann sie im handschuhfach oder in der Aktentasche mitführen, was ja eigentlich nur als logisch betrachtet werden muss.

    Anders lässt sich das ja kaum handhaben und die Waffen wären auch sehr Diebstahlghefährdet.

    In diesem Zeitraumm zeigt sich in den USA auch, dass genau jene Städte und Staaten mit rogorose gesetzgebung eine Zunahme an Geweltverbrechen zeigen, wohingegen ausgerechnet die Satten und Städte mit lockerer Gesetzgebung eine starke Abnahme zeigen. Chicago ist so eine.

    Woran liegt das, nun ja, wie man es auch wendet, es hat mit Waffen zu tun, mit Waffen in Bürgerhänden die sich gegen Übergriffe verteidigen und in vielen Staaten auch verteidigen dürfen.
    Dort muss sich der Täter überlegen wie weit er gehen kann, nicht das Opfer welches sich wehrt muss einen Prozess als Folge des sich wehrens befürchten.

    UND GENAU DA LIEGT VERMUTLICH DER HUND BEGRABEN.
    In den USA weiss der Täter das er sich vorsehen muss und kommt es zu einer tat, ist mit sofortiger gGgenwehr auch von unbeteiligten Passanten zu rechnen.

    In Australien hat man seit den 1990-erjahren mehrmals mittels Amnestien, Registrierung der Waffen und schlussendlich deren Einzug und dem Verbot dieser, versucht die Gewalt einzudämmen.

    Eine der Folgen ist, das zum Beispiel im Bundesstaat Queensland als Spitze in der Statistik eine Zunahme der Gewalttaten um 300% verzeichnet wurde.
    Die Täter sind nun sicher keine Gegenwehr mehr befürchten zu müssen, aber genau sich haben ihre Waffen noch.

    In England ist die Gewealt seit dem totalen Verbot ebenfalls stark angestieghen, nur kann sich heute der Bürger faktisch nicht mehr zur Wehr setzen, was für Linke sicher sehr angenehm sein mag…..((-:

    Ich kenne noch mehr Beispiele, hier aber nur noch eines.

    Hier in der Schweiz versuchten die Linken vor 2 Jahren ebenfalls die Waffen faktisch zu verbieten, die Maschinenwaffen wären ganz verboten worden obwohl es damit bisher noch keinen einzigen Mîssbrauchsfall gab.

    Aber die Schweizer erkannten das dies eben Sozialistischer Ideologie entsprang und lehnten mit 56% ab. Auch viele Linke lehnten also die iIeen ihrer Vorbeter ab.

    Nun auch hier argumentierte man, die Sicherheit und gerade auch die der Ehe-Frauen von Waffenbesitzern würde signifikant erhöht, wesshalb man auch die Waffe des Wehrmannes einzuziehen gedachte.
    Nun ja, das auch viele Frauen zur gewalt gegen Ehemänner neigen, das wird natürlich gerne verschwiegen und betroffene hemänner schweigen dazu meist sowieso aus den bekannten gründen der Scham.

    Die Armee gibt jährlich Kissbrauchsfälle mit Armeewaffen, das sind Waffen von aktiven AdA, bekannt. Diese bewegen sich im o.o% Bereich der Gewalt in der Schweiz und in etlichen Jahren wird kein einziger Fall vermeldet.
    Bei den weitaus meisten der Fällen handelt es sich um Bedrohungen, nicht um schwrerere Delikte wie Totschlag oder Körperverletzung.

    Aber die Linken Kreise störte das wenig, in der Zeitschrift Annabelle gab es Bilder von Müttern mit dem Lauf eines Stgw am Kopf zu sehen.

    Es wurde unkheimmlich primitiv Stimmung gemacht.

    Suicide waren auch ein Argument. Ich werde das aber nicht abhandeln, Suicid ist für mich ein Menschenrecht, und wenn der betreffende dazu eine Waffe benutzen kann umso besser.

    Aus dem Bundesamt für Statistik kam sogar eine Statistik welche die Zahlen des BFS selber recht eigentlich falsch darstellte, ebenfalls von Linken unterstützern der Waffenverbotsinitiative die im BFS arbeiteten.

    Nun ja, mir und meinen Unterstützern ist dieser Trick sofort aufegfallen und wir schafften es diese Statistik auch innerst Stunden zu entkräften.

    Die Gewaltrate hier in der Schweiz kann ganz allgemein als sehr niedrig angesehen werden und einige der bekannten Missbrauchsfälle mit Armeeweaffen gehen auf Angehörige der Armee zurüch die einen Migrationshintergrund haben.

    Es sind Wehrpflichtige die eingebürgert wurden oder sogenannte Scondos sind.

    Diese sollte man zukünftig nicht mehr zum Wehrdienst heranziehen, aber es sind eben auch gerade diese die den gerne leisten, auch wegen der Waffe als Stausymbol.

    XY

  53. Faßt man die die Todesopfer von Amokläufen der letzten 40 Jahre zusammen, so kommt man auf erschreckende Zahlen.

    USA, 147 Todesopfer bei 314 Mio Einwohner
    DE, 52 Todesopfer bei 82 Mio Einwohner

    Quote je Mio Einwohner 0,468 (USA)
    Quote je Mio Einwohner 0,634 (GER)

    Die USA hätten bei Deutscher Quote 199 Opfer zu beklagen oder Deutschland hätte bei USAmerikanischer Quote 38 Tote zu beklagen.

  54. Ein Waffe zu tragen erfordert aufgrund des Potentials eine sehr, sehr hohe Verantwortung des Trägers.
    Ich bin nicht generell gegen Waffentragen. AAAber:
    Die USA erlauben jedem Jonny und jedem Depp das Waffentragen. Verantwortung des Trägers? Das überlässt man weitestgehend dem Selbstlauf, der sogenannten Eigenverantwortung.

    Wie ist eine solche Handhabung grundsätzlich zu verstehen? Was ist das eigentlich, wenn man etwas ganz Grundsätzliches als Voraussetztung erwartet, was aber überhaupt nicht vorhanden ist?
    Antwort: Das ist schlicht und ergreifend Kommunismus!

    Die Kommunisten brauchen kein Geld und keinen Staat, das heißt, keine Regeln. Weil die kommunistischen Menschen von gleichsam übernatürlicher Einsicht beflügelt sind („Jeder nach seinen Bedürfnissen“). Dass diese Träumerei an der Realität scheitern muss ist hinlänglich bewiesen. Und das genau dieselbe Träumerei des von sich aus schon einsichtig-verantwortungsvollen Waffenträgers automatisch vorhanden ist beweisen die Ereignisse. zeichen fehlender Einsicht/Reife ist nicht erst der geplante Massenmord (im Mainstream immer falsch als Amoklauf kolportiert), sondern scheint schon durch bei der Frage, wie bewahre ich die Waffe sicher auf? Oder beim Spielen mit Waffen, beim Posieren. Beim unverhältnismäßigen Verhalten in Konflikten allgemein usw. All das sind flagrante Unreifezeichen, mithin Zeichen fehlenden Kompetenz zum Waffentragen.

    Warum immer wieder in den USA (hpt.-sächl.)?

  55. Mag ja sein, dass ich es mir etwas einfach mache. Aber es gibt ein vier Jahrzehnte altes Buch, das mir im Gegensatz zum Rückgriff auf Waffengesetze oder Medien einen wirklich sinnvollen Erklärungsansatz zu bieten scheint. Es ist heute weniger bekannt, da sein Autor gelegentlich als „Nazi“ oder wenigstens „Biologist“ verunglimpft wurde. Es handelt sich um „Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit“ des Nobelpreisträgers Konrad Lorenz. Das Buch bietet zwar keine Lösung an, zeigt aber für mich schlüssig und kaum wiederlegbar auf, warum gewisse degenerative Erscheinungen auch ihre negativen Konsequenzen haben müssen. Amokläufe sind dabei nur die Spitze massenhafter Phänomene, das Pflegen und Ausleben des religiösen Fanatismus in unserer Heimat, das Lorenz noch unbekannt gewesen sein dürfte, eine andere. Anders ausgedrückt: der Amokläufer profitiert heute z. B. durch eine nie dagewesene Medienaufmerksamkeit, wird aber durch die „extremistische Zivilisation“ auch hervorgebracht. Der Islamist profitiert seinerseits davon, sich auf deutschen Bahnhöfen herumtreiben zu dürfen und HartzIV zu beziehen. Beide sind zwei Seiten der gleichen Medaille, nämlich dass die moderne Zivilisation gleichermaßen den Neandertaler wie das Mittelalter im Menschen heraufbeschwört. Das ist die Dialektik nicht nur der Aufklärung, sondern auch der Technisierung, der Globalisierung, sowie der allumfassenden Zerstörung gewachsener und überlieferter Strukturen. Nein, liebe linkslastige Gutmenschen, es hilft kein Verbot, weder von Waffen noch von Computerspielen. Es ist die von Euch mitgestaltete moderne Welt die eine brutale Wirklichkeit beherbergt.

  56. Amok ist etwas ganz anderes, nämlich eine spontane Handlungsweise. Wir haben es aber hier – und auch sonst meist – mit einer gezielten Aktion zu tun. Er war ein Scheidungskind mit Vorschädigungen.

    Schon 2002 fasst ich Tristan Tzara zusammen –

    10 Vorwürfe an einen Amokläufer

    Betrogen fühlen sich:
    – Der gesunde Menschenverstand
    – Die Justiz
    – Sozialarbeiter und Psychologen
    – Die Polizei
    – Die Religion
    – Die Psychiatrie
    – Die Naturwissenschaften
    – Die Revolutionäre
    – Die Vernunft
    – Die Versicherungen

    Der Amokläufer handelt ohne jeglichen Zweck…Seine Blindheit vergeht sich am Versprechen der ausgeglichenen Schlussbilanz, setzt die Hoffnung, dass die Rechung – anders als im Leben – im Tod aufgehen möchte. Er erschütterte die Relation der Verhältnismäßigkeit…Nicht umsonst verlegt die Religion die große radikale, verhältnismäßige Abrechnung zeitlich nach dem Weltuntergang.

    Der Amokläufer begegnet nur jenseitigen Lügen. Er ist beliebig wie seine Opfer, steht quer zu allen Ursache-Wirkungsketten. Der Alltag ist banal, banal wie ein Mord aus Gewinnsucht. Der Amokläufer explodiert nach allen Seiten, wartet nicht, wägt nicht ab; Ästhetik und Moral liegen nicht im Blut…Die Grenzüberschreitung ist kein Abenteuerurlaub, der Amokläufer lebt oder stirbt (so oder so) in einer hiesigen Stadt. – Das Wagnis ist total. Es geht um den Körper.

    Die radikale, rapide Wendung des Amokläufers, mit der er sich aus dem Konsens und der Situation entfernt, MUSS eine Vorgeschichte haben, weil nichts und niemand frei ist solche Wandlungen zu vollziehen…(Es ist) das beunruhigende Eingeständnis, dass es eine Nachtseite gibt, die auf demselben Planeten wurzelt, ohne Sinn wie die Natur, ungebändigt zufällig und auflösend. Die Maßlosigkeit und Zweckfreiheit der Aggression hebt den Amokläufer aus seinem bisherigen Leben unwiderrufbar heraus, das nun zum Feld wird, das nach Verboten erforscht wird. Ob dabei bisweilen auch der Sinn gefunden wird, der angeblich durch die Tat gebrochen wird, bleibt unbenannt.

    Natürlich ist der Amokläufer keineswegs ein Held.

  57. Unser links-liberales Establishment wird den Amoklauf sicherlich dazu nutzen, die Britannisierung unserer Gesellschaft voranzutreiben. Man kann in „Groß“-Britannien jedenfalls nicht erkennen, dass nach dem totalen Kurzwaffenverbot auch nur ansatzweise etwas besser geworden ist. Zumindest nicht für die normale Bevölkerung. Die wird von Labour- und Tory-Politikern sogar noch als Pöbel beschimpft.
    Der ARD-Weltspiegel hatte mal berichtet, dass es in Europa nirgendwo so schwierig wie in „Groß“-Britannien ist, aus seiner sozialen Schicht aufzusteigen.
    Das Land ist zum Spielball einer unangreifbaren arroganten Oberschicht geworden, die nach dem Verlust ihres Weltreiches massenweise Menschen aus ihren ehemaligen Kolonien auf die Insel holt, weil dadurch immer viele billige Arbeitskräfte für Diener-Jobs und „Dreckarbeit“ zur Verfügung stehen. Außerdem kann man die verschiedenen Ethnien leicht gegeneinander ausspielen und Sicherheitsgesetze und Moralvorschriften durchsetzen, die den Machtanspruch der eigenen Gesellschaftsschicht zementieren.

  58. @ #2 Cendrillon (15. Dez 2012 09:15)

    Wobei XY-ungelöst schon längst politisch korrekt verseucht ist, z.B. letzten Mittw.:

    Ein über 20 Jahre alter Fall wird nochmals aufgerollt. Ein bosnischer Einwanderer in Deutschland, Beruf Autohändler(!) mit dauernd hohen Summen Bargeld in der Tasche, wurde ermordet und ausgeraubt. Auch sein deutscher Angestellter, der zur gleichen Zeit noch in der Firma war, wurde profimäßig erschossen. Über dessen Leben und arme Hinterbliebenen kein Wort!

    Aber in den höchsten Tönen und mehrfach(!) wird der Bosniak als der beste Ehemann, Vater seiner Tochter und Chef seiner Mitarbeiter gelobt. Im ZDF-Aktenzeichen-XY-ungelöst-Filmchen wird der neue Staatsanwalt, welcher nun wieder ermitteln läßt, gezeigt: ein junger Dunkelhäutiger!

    Im TV-Studio wird jedoch der echte, ein älterer blonder Staatsanwalt gezeigt.

  59. Waren mal wieder Psychopharmaka und die Handlanger der Pharmaindustrie in Ihren weissen Kitteln im Spiel…??

    In wenigen Tagen können wir dann wieder lesen “ Er war wohl in psychiatrischer Behandlung“ aber dann kümmert sich über
    solche Aussagen Niemand mehr……

    Das aber genau solch ein Chemie-Cocktail der Auslöser sein könnte, das wird natürlich nicht in Betracht gezogen….

    In diesem Sinne…….

    passt gut auf Euch auf…..Liebe Grüße ZORRO

    psychiatrie.nebenwirkung.tod(at)gmail.com

  60. Was gibt es, was es früher nicht gab? Ein Punkt, der hierbei nie zur Sprache kommt, ist der Einfluß der Medien. Dieses tägliche Bombardement durch kreischende und schreierische Gewaltfilme im Fernsehen, im Kino auf Großleinwand, die Videos, die Computerspiele, das Internet – all das soll keine Wirkung auf solche Gestörten haben?

    Ok, damit ist kewil im Mainstream angekommen. Aber wie…

  61. TanjaK, Amok als spontane Handlungsweise? Lesen Sie lieber den Post Nr. 60, der trifft die Realität des Amoklaufs um Längen besser. Das hat mit spontan aber auch garnicht zu tun!

  62. Bezüglich des Halbwissens, das hier wieder über die US Waffengesetzgebung verbreitet wird:

    Jeder Bundesstaat dort hat sein eigenes Waffengesetz und das geht von liberal bis hin zu restriktiv (in Kalifornien zum Beispiel).

    Connecticut hat ein vergleichsweise strenges Waffengesetz und wenn es stimmt das der Täter ein Sturmgewehr hatte, wäre das eine illegale Waffe gewesen, da in diesem Staat komplett verboten.

  63. Barack Hussein Obama hat für die Kameras ein paar Tränen zerdrückt und ein paar Minuten später gab er die Anweisung, mit Drohnen auf irakische, afghanische, pakistanische, syrische usw. Kinder zu schiessen.

  64. Ich bin mir sicher, dass es in Deutschland aufgrund unseres Waffengesetzes eben nicht so viele Amokläufe gibt. Wenn diese erfolgt sind, dann mit LEGALEN Waffen, die irgendwelche „Sportschützen“ daheim gelagert hatten. Es ist für einen 16 jährigen nämlich nicht einfach, eine scharfe Waffe zu besorgen. Auch alle die hier behaupten, man könne eine Waffe einfach so auf dem „Schwarzmarkt“ erwerben, haben keine Ahnung. Wie genau macht man das denn? Wo ist denn dieser Schwarzmarkt? Einfach in die Großstadt gehen und da einen finsteren Gesellen ansprechen funktioniert nicht, sie können es ja mal versuchen. Unser Waffengesetz ist gut und die USA sollte ebenfalls an eine Änderung denken. Warum jemand ein Sturmgewehr im Privatbesitz benötigt ist mir unbegreiflich. Etwa für die Eichhörnchenjagd??

  65. #54 schweinsleber (15. Dez 2012 11:50)

    „und jeder von uns hat diesen bruchpunkt in sich inne.
    es gibt keine, überhaupt keine garantie für uns, dass wir auch so etwas tun könnten, daher müssen wir mit uns und unseren mitmenschen behutsam umgehen, sonst kann dies grausamst ausarten.“.
    ………………………………….

    Das haben Sie sehr schön formuliert. Und sehr weise.
    Das ist eine unserer wichtigsten,aber auch schwierigsten Aufgaben.
    Und es muss täglich neu geübt werden.

  66. Zu „Medien“: Man vergleiche mal in Filemen die Dauer von Einstellungen, also zwischen zwei Schnitten, heute und vor 30 oder 50 Jahren.
    Damals waren die technisch bedingt lange und ruhig. Heute sind -PC sei Dank- auch längere Einstellungen u.U. sehr hektisch.

    @#72 KaraMustafa (15. Dez 2012 13:25)
    In einer Zeitschrift um 1990 rum hat eine Journalistin beschrieben, wie sie das mal ausprobierte. War glaube ich in Hamburg. Nach zwei Tagen hatte sie zu einem annehmbaren Preis (um die tausend Mark) eine funktionierende Pistole. War tatsächlich in dunkleren Kneipen herumm und hat sich entsprechend ausschauende Typen als Ansprechpartner gescuht. Gut, ob es stimmte…. aber klang plausibel.

  67. @ #72 KaraMustafa (15. Dez 2012 13:25)
    Ich bin mir sicher, dass es in Deutschland aufgrund unseres Waffengesetzes eben nicht so viele Amokläufe gibt.

    Die Aussage ist im Kern leider falsch.

    In Deutschland gibt es mehr Amokläufe, als in den USA und auch mehr Todesopfer. Denn man darf nicht vergessen, das die USA knapp 4 mal so viele Einwohner hat.

  68. #69 sozialdawanist – Sie haben NICHTS verstanden, weil Sie alles aus den Medien nachplappern. Der Amokbegriff wurde nämlich umgedeutet. Schauen Sie sich den Michael Douglas Film dazu an, DAS war ein Amoklauf. Ein Bürger, der angesichts dessen, was er soeben erlebte, sich in einen Lauf hinein echauffiert. Das gestern und anderswo geschah, ist geplanter Massenmord.

  69. hier in den usa kommen gerade interessante diskussionen auf, dazu weiter unten mehr. zunaechst einmal ein paar fakten.

    a) der failure-in-chief und seine bande wollen die buerger entwaffnen
    b) in der un soll ein vertrag ueber waffenkontrolle unterschrieben werden, der zwar vor einigen wochen abgeschmettert wurde, jedoch jetzt wieder zur debatte steht. damit soll das 2nd amendment ausgehebelt werden, d.h. die usa geben ihre souveraenitaet auf, die un (eine ansammlung von korrupten amerika-feinden, islamisten und sonstigen despoten) bestimmt was in den usa passiert.

    unter dem failure-in-chief sind 5 der 12 schlimmsten schiessereien in den usa passiert! immer in bereichen, in denen es verboten war, eine waffe zu tragen: kino, schule, etc.

    waere jeweils jemand vor ort gewesen, der eine waffe bei sich gehabt haette, haette es weniger opfer gegeben bzw. die attentaeter haetten -wegen zu erwartender gegenwehr- eventuell die verbrechen gar nicht veruebt. wuerde man (wie in israel) den lehrern erlauben, eine waffe zu tragen (oder zumindest dem schulleiter und einigen ausgewaehlten lehrern) waere die gefahr eines solchen massakers geringer. leider sind auch hier die lehrer sehr oft linksversifft, d.h. gegen waffen und wuerden erst gar keine in die hand nehmen und wenn, wuerden sie sich im ernstfall wahrscheinlich aus versehen selbst erschiessen.

    fakt ist: jemanden mit einer waffe stoppt man am besrten, wenn man selbst eine waffe hat (und bis die polizei kommt, ist es in der regel zu spaet)

    weitere argumente GEGEN scharfe waffengesetze:
    a) in allen laendern, in denen strengere waffengesetze erlassen wurden, stieg die krminalitaet mit waffen an (australien, england, etc.)
    b) in den us-states mit den strengsten waffengesetzen gibt es die meisten tote durch waffen. illinois hat strenge waffengesetze, jedoch werden alleine in chicago mehr menschen erschossen als in soldaten in affenghanistan.
    c) der state vermont hat eines der lockersten waffengesetze (man in einen laden gehen, eine waffe kaufen, sie umschnallen und durch die stadt spazieren), jedoch die drittgeringste kriminalitaetsrate.
    d) aus a-c folgt: oh wunder, verbrecher halten sich nicht an die gesetze und koennen sich waffen besorgen. und da sie keine gegenwehr erwarten muessen, ist ihr risiko geringer
    e) wuerde man schusswaffen verbieten, gibt es andere moeglichkeiten, (massen)morde zu verueben: messer (gestern hat in china ein mann 11 kinder vor einer schule mit einem messer getoetet), das auto (absichtlich in eine gruppe von menschen fahren), chemische waffen (die man einfachst selber herstellen kann)

    nun zur weiter oben erwaehnten diskussion, die hier aufkommt:

    dieser attentaeter war angeblich ein autist. mmhhh… hat man schon einmal gehoert, dass ein autist einen menschen erschiesst (seine mutter), sich dann ins auto setzt und an einen anderen ort (schule) faehrt und dort wahllos weiter menschen abknallt? recht unwahrscheinlich.

    ich bin kein verschwoerungstheoretiker aber verschiedene diskussionsbeitraege haben mich zum nachdenken gebracht.

    der failure-in-chief will unbedingt scharfe waffengesetze (so wie der krimninelle generalstaatsanwalt eric holder, hitlary clinton, und weitere verbrecher aus dem dunstkreis dieses regimes). dies stoesst auf den erbitterten widerstand der mehrheit der bevoelkerung, auch der democraps. der congress (auch der von den democraps beherrschte senat) wuerde diesen gesetzen (und auch dem un-treaty) niemals zustimmen… es sei denn… es gibt viele tragoedien mit opfern durch waffen, besonders kinder…

    unter dumb-o passierten 5 der 12 schlimmsten massaker! die letzten in sehr kurzen abstaenden und dieses quasi direkt vor der abstimmung in der un… wie passend…

    jedes massaker koennte den widerstand gegen waffengesetze aushoehlen, besonders wenn kinder betroffen sind.

    ich traue diesem regime nicht. wer auf live-stream verfolgt, wie amerikaner durch islam-mob angegriffen und gekillt werden und hilfe verweigert (benghazi-skandal) um waffenschiebereien an die al kaida/syrische rebellen zu verschleiern, ist auch zu noch mehr faehig! der failure-in-chief hat eine agenda.

    kann es nicht sein, dass diese massaker vom regime initiiert sind, dass diese (sich in behandlung befundenen) attentaeter „benutzt“ wurden? es waere nicht das erste mal, dass false-flag aktionen durchgefuehrt werden, um ein besimmtes ziel zu erreichen, und wie gesagt: man kann diesem regime nicht trauen!

  70. @ #77 Verstandbenutzer (15. Dez 2012 14:22)

    Es gibt einen Unterschied zwischen Amokläufer und Massenmörder. Breivik war kein Amokläufer, er war ein Massenmörder. Auch der Typ in Aurora, der dachte er sei der „Joker“, war ein Massenmörder. Das Drama auf der Manson Ranch war ein Massenmord aber kein Amoklauf.

  71. Nicht die Waffen töten Menschen, sondern Menschen töten Menschen.

    Was die Ballerspiele anbelangt bin ich mir nicht schlüssig, weiß aber wohl, daß einige ursprünglich zur Konditionierung von US-Soldaten entwickelt wurden. Bei den übrigen Medien könnte ich mir einen Zusammenhang vorstellen. Da sind Schusswaffen bei Konfliktlösungen das Mittel der Wahl. Und weil der normale Dummdeutsche Waffen nur aus dem Film kennt, hält er das für die Realität.

    Was nun folgt ist so vorhersehbar wie der nächste Amoklauf. Schon bei den ersten Berichten schwadronierte n24 von angeblichen Waffenrechtsdiskussionen in den USA, mit fließendem Übergang zu unseren nationalen „Experten“. Und auf diese Katastrophengeier ist Verlass, die blenden alle ungenehmen Aspekte aus und schreiben toten Gegenständen ein gefährliches Eigenleben zu.

    Dabei wäre die Wahrheit so simpel: Sklaven brauchen keine Waffen, im Gegenteil, sie sollen wehrlos sein. Das glaubt Ihr nicht? Dann fragt mal Hitler und Stalin!

  72. #40 KaraMustafa (15. Dez 2012 10:49)

    Ich bin froh, dass Obama Präsident der USA ist. Ihm würde ich zutrauen die lächerlichen Waffengesetze in den USA zu ändern. Es fällt auf, dass fast jeder Amoklauf mit legal erworbenen Waffen begangen wird.
    ______________________

    oh bei einer illegal erworbenen waffe wäre das resultat bestimmt anders.

    wann begreift ihr es endlich? kriminelle heissen so weil sie sich nicht um gesetze kümmern. daher ist ihnen ein waffenverbot völlig egal oder sogar recht, ist doch leichter unbewaffnete auszurauben und abzuschlachten.
    endlich verstanden????

    nicht waffen töten sondern menschen.

    in jeden supermarkt hängen offen messer mit über 15cm langen rasiermesserscharfen klingen. jeder körperlich trainierte könnte dort oder sonstwo ein massaker anrichten. was ist ihr vorschlag? verbot von messern, äxten, autos, steinen…….????

  73. @75 Achot:
    Die Aussage ist im Kern leider falsch.

    In Deutschland gibt es mehr Amokläufe, als in den USA und auch mehr Todesopfer. Denn man darf nicht vergessen, das die USA knapp 4 mal so viele Einwohner hat.

    Es mag ja sein, dass gemessen an der Einwohnerzahl Deutschland mehr Amokläufe hat. Allerdings ist mir KEIN Amoklauf bekannt, bei dem der Täter eine illegale Waffe benutzt hat. Da liegt das Problem. Warum muss ein Sportschütze mit scharfer Munition schießen? Warum muss ein Sportschütze 15 verschiedene Waffen daheim lagern und dazu noch die Munition? Die könnte ebenso im Vereinsheim verbleiben. Da krankt doch dieses ganze System.
    Für einen Erwachsenen ist es vielleicht möglich illegal eine Waffe zu besorgen, für einen Jugendlichen dürfte das aber erheblich schwerer sein!

    Weiterhin geht es ja nicht nur um die Amokläufe, die sind eben nur schwer oder überhaupt nicht zu verhindern. Man kann sich ja mal anschauen, wieviele Menschen in den USA durch Schusswaffen ums Leben kommen. Da wird es kein vergleichbares Land geben.

  74. #40 KaraMustafa (15. Dez 2012 10:49)

    Ich bin froh, dass Obama Präsident der USA ist. Ihm würde ich zutrauen die lächerlichen Waffengesetze in den USA zu ändern. Es fällt auf, dass fast jeder Amoklauf mit legal erworbenen Waffen begangen wird. Wenn ich dann sehe, dass es dort völlig legal ist, sich ein Sturmgewehr zuzulegen, dann fasse ich mir an den Kopf. Die Waffenlobby ist dort viel zu mächtig. Nach dem Amoklauf im Kino wurde von denen ausgesagt, dass dieser hätte verhindert werden können, wenn alle Personen im Kino ebenfalls Waffen getragen hätten. Das zeigt doch schon, wie krank diese Idioten sind!
    ___________________________

    klar ersichtlich, für jeden der des logischen denkens fähig ist, wer hier der kranke idiot ist.
    was ist los mit euch linken? waren es die drogen in den 60ern die euch nicht mehr klar denken lassen?

  75. @80 Achot

    Breivik habe ich nicht drin, weil Norwegen. Manson habe ich nicht drin, weil vor 2005.

    Die Fälle in diesem Link http://www.motherjones.com/politics/2012/07/mass-shootings-map entsprechen durchaus dem, was man als Amok interpretiert und übersteigen alleine von 2005 an Deine Zahlen für die USA.
    Warum war Winnenden ein Amoklauf und Aurora nicht? Vielleicht hat sich der Junge aus Winnenden auch für den ‚Joker‘ gehalten?

  76. @80 Bereicherungsverweigerer

    oh bei einer illegal erworbenen waffe wäre das resultat bestimmt anders.

    wann begreift ihr es endlich? kriminelle heissen so weil sie sich nicht um gesetze kümmern. daher ist ihnen ein waffenverbot völlig egal oder sogar recht, ist doch leichter unbewaffnete auszurauben und abzuschlachten.
    endlich verstanden????

    nicht waffen töten sondern menschen.

    in jeden supermarkt hängen offen messer mit über 15cm langen rasiermesserscharfen klingen. jeder körperlich trainierte könnte dort oder sonstwo ein massaker anrichten. was ist ihr vorschlag? verbot von messern, äxten, autos, steinen…….????

    Das ist ein Witz, oder?
    Mit Ihrer Argumentation könnten wir Drogen gleichfalls legalisieren. Denn die Drogen sind auch nur tödlich, wenn sie eingenommen werden.
    Wenn in Deutschland ein Krimineller mit Waffen angetroffen wird, dann wird sie ihm abgenommen und er bekommt ein Strafverfahren wegen des illegalen Besitzens von Waffen. In den USA muss ich ihm die Waffe belassen und das soll also besser sein?
    Außer der Polizei hat hier niemand eine Waffe zu tragen, warum auch? Ich will hier keine Zustände wie in den USA wo täglich Menschen auf der Straße erschossen werden oder Jugendlich getötet werden, weil sie im Garten des Nachbarn Äpfel stehlen wollten. Nicht jeder Idiot sollte in diesem Land eine Waffe besitzen, das wäre eine Katastrophe.

  77. @ Bereicherungsvereigerer

    Wenn die Argumente ausgehen, wird jeder der hier anderer Meinung ist als Linker beleidigt! Das kenne ich sonst nur von unseren muslimischen Mitbürgern, die jeden Kritiker als Nazi bezeichnen. Das zeigt einfach nur, wie stark begrenzt sie in Ihren Argumentation sind. Ziemlich traurig….

  78. Videospiele, Gewalfilme etc. schade der Teil geht nicht über das übliche Stammtischgerede der besser Menschen in den MSM hinaus, dies wurde doch nach Columbine und Erfurt zur genüge thematisiert.
    worüber keiner spricht ist doch das unser Werte System bis in die 70ger/80ger ein anderes war und die Erziehung der 68ger inzwischen bei den verantwortlichen Genrationen voll zum tragen kommt ( zumindest was unser Land betrifft )!
    Heute waren die Namen der Täter von Erfurt und Winnenden wieder in den Medien, ihr grausames Denkmal einmal mehr vom Staub der Zeit befreit von unserer Qualitätsjournalie und so wird den Täer von morgen vor Augen geführt das auch er einmal vielleicht soger für immer jemand sein kann, er bekommt seine 15 Minuten Ruhm auf dem Blut anderer und vielleicht sogar immer und immer wieder von neuem aufgewärmt.
    Die modernen Amokläufe sind kein Problem von Filmen, Videospielen oder Comics sie sind ein Problem einer Gesellschaft die wichtige Werte verloren hat.

  79. Der Neid der „Besitzlosen“ spielt bei dieser Debatte sicherlich auch eine Rolle. Wie oben beschrieben hat der Dummdeutsche ein bestimmtes Bild über Waffen aus den Medien, nimmt das als Realität, fühlt sich ggf. dadurch bedroht, hätte selbst vielleicht auch gerne eine, will aber nichts dafür tun. Deshalb sollen andere auch keine haben.

  80. #84 KaraMustafa (15. Dez 2012 15:11)
    Warum muss ein Sportschütze 15 verschiedene Waffen daheim lagern und dazu noch die Munition? Die könnte ebenso im Vereinsheim verbleiben.

    Vereinsheime als Waffendepots, das ist nett. Einige würden sich freuen.

    Waffen zu verteufeln ist Unsinn. Wäre gestern jemand mit einer Waffe dort gewesen, hätte es zwei Tote gegeben. Das erste Opfer und den Amokläufer. Über 20 würden noch leben.

    Amokläufe lassen sich durch nichts verhindern. Und ob jemand schießt oder mit nem Fleischermesser durch die Schule zieht, ist da vollkommen uninteressant.

    @ #86 Verstandbenutzer (15. Dez 2012 15:14)
    Warum war Winnenden ein Amoklauf und Aurora nicht? Vielleicht hat sich der Junge aus Winnenden auch für den ‘Joker’ gehalten?

    Ist er mit ner Maske in ’ne Batman Premiere geplatzt? Nö. Winnenden, der klassische Fall von Wohlstandsverwahrlosung. Eltern die ihre Kinder gleichgültig behandeln (als das werte ich materiell zuschei**en) müßen sich auch nicht über das ausklinken ihres Nachwuchses wundern. Aber ist es nicht auffällig, das sämtliche Amokläufer aus „zerrütteten“ Familien kommen (da beziehe ich Alleinerziehend genau so mit ein, wie auch verwahrloste Kinder).

    Anyway, selbst wenn man alles als Amokläufe wertet, warum ist Deutschland innerhalb Europas dann an der Spitze? Anderer Länder müßten doch viel schlimmer aussehen.

  81. @91 Achot

    Amokläufe lassen sich durch nichts verhindern. Und ob jemand schießt oder mit nem Fleischermesser durch die Schule zieht, ist da vollkommen uninteressant.

    Doch, das ist ein sehr großer Unterschied. Kommt jemand mit einem Fleischermesser in die Klasse, dann kann er vielleicht einen abstechen, die anderen laufen weg. Vor einer Waffe kann man nicht weglaufen, da kann der Täter noch so fett und debil sein, schießen kann jeder Idiot. Natürlich sind Waffen das Problem. Sie erwarten doch nicht ernsthaft, dass jeder Mensch sich einfach nur bewaffnet, damit er eingrefen kann wenn jemand gewalttätig wird? Das gab es mal im wilden Westen und wäre das damals die perfekte Lebensform gewesen, dann hätten wir sie heute noch. Polizisten sollten Waffen tragen und sonst niemand!

  82. Alle Statisken über Waffen und Legalwaffen und „Amok“ im weltweiten Vergleich sind für die Nas‘, weil sie – wenn überhaupt – nur im Westen geführt werden. Und nicht mal da sind sie verläßlich. Das einzige, was verläßlich ist: Im gemütlichen Westen – also EUdSSR, USA und Israel – hockt die höchste Dichte linksversiffter Journalisten, die sich auf diese Themen stürzen, weil man sie – dank dessen, was sie hassen – sich stürzen läßt. Sie treibt die wohlige Wonne an Selbstkritik und Selbstzerfleischung. Ist ja auch ein Hobby (unter vielen anderen). Nur sollte man nie vergessen: Im Rest der Welt ist das nicht so. Auch daher kommt die superkritische, schwer gemütliche und selbstgefällige West-Realität.

    Wer will denn schon als „investigativer Journalist“ in China, Gaza, Saudi oder einem afrikanischen Land rumhängen und dort Kriminalstatistiken von Behörden unter einen „Freeedom of Information Act“ anfordern?

  83. Ich bin schon seit längerem einigermaßen überzeugt davon, daß die steigenden Zahlen mit immer mehr zunehmendem Zwang zur Konformität in unseren Gesellschaften zu tun haben. Die Wahlfreiheit bei persönlichen Entscheidungen wird immer weiter eingeschränkt. Das war in vielen asiatischen Kulturen schon immer stärker, daher ist auch die Herkunft plausibel. Durch Zwang ausgelöste subjektive Ausweglosigkeit ist dazu geeignet, manche Menschen über eine Grenze zu schubsen, wo sie jegliche Hemmungen verlieren. Das passiert nicht sehr oft, aber wenn, dann sind die Folgen drastisch. Waffenverbote dürften höchstens das Gegenteil bewirken, weil sie nur den Zwang auf anständige Bürger erhöhen (gestandene Outlaws interessiert das sowieso nicht) und damit auch die statistische Chance steigt, daß wieder mal einer austickt. Amok laufen kann man auch mit Messern, mit dem Auto, oder was auch immer.

  84. Ein Waffenverbot – gerne auch total – funktioniert nicht, das sieht man in England und an den Zonen, in die sich nicht mehr einmal die Polizeit traut, Kinder aufgrund von Querschlägern nicht draußen spielen können und die Unterwelt das Sagen hat.
    Überhaupt ist die Forderung nach einem Waffenverbot äußerst scheinheilig und demografisch fatal. Wer soll denn dieses Land noch verteidigen oder wohlgemut das Land in der Ferne verteidigen, wenn er nur „Singen und Klatschen“ in der Schule hatte und das einzige Wissen aus der Schule ein fulminantes Deeskalationstraining ist, mit dem christlichen Inhalt, die eigene Haut zuerst leiden zu lassen?!
    In Deutschland kommen durch Suizide jedes Jahr mehr als 50 Polizeibeamte ums Leben, zzgl. Familienmitglieder die als Kollateralschaden eben auch auf das eigene Leben verzichten dürfen.
    Sollten wir vielleicht bei denen anfangen und die wieder mit dem „Einsatzstock“ als alleiniges Mittel der Gewalt auf die Allgemeinheit los lassen? Immerhin „zweizügig“ plus X was jedes Jahr unseren Genpool verlässt.

  85. Ich bin schon seit längerem einigermaßen überzeugt davon, daß die steigenden Zahlen mit immer mehr zunehmendem Zwang zur Konformität in unseren Gesellschaften zu tun haben.

    Wenn das Ironie war, vermiss ich das Smiley. Wenn nicht, weiß ich auch nicht mehr. Dieser Konformitätsdruck ist auch so ne Erfindung, die man wohl mit einigem Recht den Altlinken anlasten kann – mit dem Unterschied, dass er Anfang der 70er noch stärker bestand, als heute.

    Diejenigen die Amok laufen sind übrigens keine gestandenen Outlaws, sondern Leute, die tatsächlich auch unter dem angesprochenen Konformitätsdruck leiden (was nicht heißt, dass er objektiv größer ist, als früher…auch wenns journalistisch ganz toll klingt, denn da wird ja auch alles „immer mehr“, „immer stärker“, „immer heftiger“…anders gäbs nichts zu berichten und da interessiert einen die Wirklichkeit auch nicht mehr 😉 )

    Ansonsten weicht die Diskussion aber auch Null von der massenmedialen ab, z.T. ergänzt durch die altebekannten Formeln, dass nicht Waffen Menschen töten. Wenn dem so ist, töten Computerspiele und Gewaltfilme noch viel weniger Menschen und hier beißt sich die Argumentation der Stammtischkonservativen sichtbar in den Schwanz.

    Zu den immer wieder verfälschten Zahlen über Morde: unter 1 pro 100.000 in Deutschland, GB, Frankreich, 6-10 in den USA. Ich bin übrigens selbst sehr kritisch gegenüber der „mehr Waffen machen mehr Morde“, aber auf dem von vielen Kommentatoren dargebotenen Niveau kann man darüber natürlich nicht ernsthaft diskutieren (höchstens nach 2 Promille 😀 ).

  86. So siehts aus @ #93 Religion_ist_ein_Gendefekt.
    Doch wir werden es erleben, der Junge Mann hat Counter Strike gespielt und Gewaltfilme geguckt und da er Zugang zu Waffen hatte, wollte er mal gucken wie das ist.

    Gesellschaftliche Probleme, die wird man nicht ansprechen. Sie würden nämlich sehr schnell die Rosa Wolken Politik der links/grünen de-illusionieren.

  87. Ich denke auch, dass es nicht an den Gewaltdarstellungen im Fernsehen und in Computerspielen liegt.

    Wäre es der Fall, dass gesehene Gemetzel zu weiteren Gemetzeln anregen, was wäre zu Zeiten losgewesen, wo verurteilte Verbrecher öffentlich bestraft wurden und wo es ab und an geschah, dass Schlachtfelder voller gemetzelter Toter zu betrachten und abzuräumen waren?

    Nein, ich denke, dass diese Irren, anders mag ich sie nicht bezeichnen, Produkte unserer durchregulierten und kaputt-vergutmenschlichten Gesellschaft sind, die mit offensichtlich falschen Methoden und von kaputt-sozialisierten Eltern, Lehrern und Sozialfuzzies v-erzogen und de-sozialisiert werden.

    Und ich denke auch, dass ein strengeres Waffengesetz daran nichts ändern wird.

    Ein Irrer ist ein Irrer.
    Wenn er nicht an Knarren kommt, dann sucht er sich was anderes Werkzeug zum Killen oder er killt in kleinerem Masstab und dafür öfter, nachdem der Gerichtshof für Verbrecherrechte die Sicherungsverwahrung für Soziopathen und andere Irre „neu geregelt“ hat.

    Im Gegenteil denke ich, dass ein liberales Waffenrecht solche Massenmorde stark einschränken würde.
    Wie auch schon in anderen Beiträgen angesprochen kann so ein Irrer seinen Massenmord nicht begehen, wenn er von einer Kugel aus der Waffe eines Bürgers gestoppt wird.
    Aber nein, der arme Täter und seine Rechte… 🙄

    Natürlich hat auch das Argument, dass „nicht jeder Trottel“ mit einer Waffe rumrennen soll, vieles für sich.
    Aber man muss ja auch bei liberalem Waffenrecht nicht jedem Trottel erlauben, eine Waffe führen zu dürfen.
    Wer eine Waffe will, muss sich schulen und prüfen lassen, zum Beispiel ähnlich einer MPU oder eines Personenbeförderungsscheines.

  88. Noch zu den Waffengesetzen: Sicher sind die Ursachen für solche Verbrechen sehr vielfältig und in einer dekadenten Gesellschaft wie in den USA muss man sich darüber nicht wundern.
    Aber es ist ein Unding, dass in Amerika jeder picklige Teenager mit der Knarre rumläuft. Unzählige unschuldige Menschen mussten deshalb sterben und jeder einzelne ist einer zuviel!

  89. Ich bin schon seit längerem einigermaßen überzeugt davon, daß die steigenden Zahlen mit immer mehr zunehmendem Zwang zur Konformität in unseren Gesellschaften zu tun haben. Die Wahlfreiheit bei persönlichen Entscheidungen wird immer weiter eingeschränkt.[…]

    #93 Religion_ist_ein_Gendefekt (15. Dez 2012 16:17)

    Das scheint mir zumindest ein Teilaspekt zu sein. Hinzu kommen die Möglichkeiten an entsprechende Waffen mit verheerender Wirkung zu kommen und die scheinbare Auswegslosigkeit aus der derzeitigen Lebenssituation. Innerer und äußerer Druck müssen so starkt und unaushaltbar sein, dass man scheinbar nichts mehr zu verlieren hat. Zu verhindern ist so ein Ausbruch nicht – wer kann schon verhindern, das ein Vulkan ausbricht? – jedoch ist man immer fassungslos, wenn es passiert.

    Der Junge hat seine Mutter umgebracht. Ist sowas vorhersehbar? Ich denke, nicht. Und wie hier schon geschrieben wurde, die Wahl der Waffen ist völlig egal – darum geht es nicht, wenn man sich politisch äussert und sagt, dass man etwas dagegen unternehmen werde (Obama). Was will er denn machen?

  90. Man sollte an dieser Stelle vielleicht noch erwähnen, dass es in Deutschland unfassbar einfach ist, legal an ne Waffe zu kommen. Das vergessen nämlich viele schnell, wenn sie neidisch sehen, dass man sie woanders praktisch im Supermarkt kaufen kann…

  91. @ #84 KaraMustafa

    O-Ton KaraMustafa: Warum muss ein Sportschütze mit scharfer Munition schießen?

    Weil man mit Platzpatronen nicht schießen kann?

    O-Ton KaraMustafa: Warum muss ein Sportschütze 15 verschiedene Waffen daheim lagern und dazu noch die Munition? Die könnte ebenso im Vereinsheim verbleiben.

    Wenn Sportschützen ihre Waffen im Vereinsheim lagern, genügt ein Einbruch und man hätte ein ganzes Arsenal beisammen. Ferner ist die Waffe Eigentum des Schützen, er trägt die Verantwortung dafür, nicht der Verein. Wenn mit im Vereinsheim gestohlenen Waffen etwas geschehen würde, wer wäre dafür haftbar? Der ganze Verein in Form einer seltsamen Gruppenhaft?

    Waffen und Munition müssen zudem getrennt von einander in Tresoren gelagert werden. Der Schütze hat mit seiner WBK nur die Erlaubnis erworben, Waffe und Munition vom Wohnort bis zum Schießstand (inklusive Wettbewerbe) und zurück zu transportieren.

    Außerdem laden sich viele Sportschützen ihre Munition selber, weil es billiger ist. Daß diese wiederum in den vier Wänden des Schützen verbleibt ist klar, denn das Lagern von Munition für einen ganzen Verein wäre mit einem immensen Aufwand verbunden und unbezahlbar.

    O-Ton KaraMustafa: Da krankt doch dieses ganze System.

    Nein, das System krankt an Leuten wie Dir, die keine Ahnung haben, sich aber dennoch mit ‚weisen Ratschlägen‘ einmischen.

    Die überwältigende Mehrheit der Sportschützen tritt nie kriminell in Erscheinung. Von dieser Masse ausgehend auf einige Wenige zu schließen ist schon an sich abenteuerlich. Jedem Sportschützen indes ein Gefahrenpotential im Kontext Amoklauf zu unterstellen ist nicht nur frech und unhaltbar, sondern zudem schwachsinnig.

    Keelah se’lai
    Commander Shepard

  92. #55 WahrerSozialDemokrat (15. Dez 2012 11:52)

    Was ist daran „Verschwörungstheorie“, wenn tatsächlich ein Rollkommando in der Nähe war?

    Ich erinnere an 9-11, wo behauptet wurde, dass die Flugzeugattentate VÖLLIG UNVORSTELLBAR waren – dabei hatte das Pentagon kurz vorher genau so ein Szenario als Planspiel durchgezogen.

  93. Gähn, die Medien und Computerspiele sind schuld???

    Den Unsinn verzapften schon in den 90ern meine linken 68er LeherINNEN, die von Computern keine Ahnung hatten. Ganz olle Kamelle.

  94. #104 Hokkaido (15. Dez 2012 17:39)

    „dabei hatte das Pentagon kurz vorher genau so ein Szenario als Planspiel durchgezogen.“

    Das machten und machen die seit Jahren mehrmals im Jahr… 😉

    Ist aber etwas ganz anderes, als wovon ich schrieb…

  95. #96 sozialdawanist (15. Dez 2012 16:49)

    Wenn das Ironie war, vermiss ich das Smiley.

    Nein, war es nicht. Es ist eine Theorie, ob sie was taugt will ich ja daran sehen ob es plausible Gegenargumente gibt. Vielleicht habe ich mich mißverständlich ausgedrückt?

    Diejenigen die Amok laufen sind übrigens keine gestandenen Outlaws, sondern Leute, die tatsächlich auch unter dem angesprochenen Konformitätsdruck leiden (was nicht heißt, dass er objektiv größer ist, als früher…

    Genau das meinte ich ja, und daß der Druck natürlich subjektiv empfunden wird.

    Gerade eben erschien hier noch was interessantes, ein weiterer Aspekt:
    http://ef-magazin.de/2012/12/15/3904-amoklaeufe-die-rolle-von-psychopharmaka

  96. Computer, Meinungsfreiheit, freiheit der Kunst und vor allem das Internet sollen schuld sein? Also der Fortschritt und das was PI erst möglich macht? Erst denken, dann fragen.

  97. Das ist ein Witz, oder?
    Mit Ihrer Argumentation könnten wir Drogen gleichfalls legalisieren. Denn die Drogen sind auch nur tödlich, wenn sie eingenommen werden.
    Wenn in Deutschland ein Krimineller mit Waffen angetroffen wird, dann wird sie ihm abgenommen und er bekommt ein Strafverfahren wegen des illegalen Besitzens von Waffen. In den USA muss ich ihm die Waffe belassen und das soll also besser sein?
    Außer der Polizei hat hier niemand eine Waffe zu tragen, warum auch?
    __________

    nun das sie nicht logisch denken können haben sie ja schon bewiesen. drogen? drogen als mittel zur selbstverteidigung? wie stell ich mir das vor? mal kurz die angreifer mit nem joint einnebeln? ausserdem beinträchtigen drogen den verstand ^^ und können abhängig machen. daher ist ihr vergleich absolut schwachsinnig.
    und „kriminelle“ dürfen in den usa auch keine waffen tragen:) und auch nicht jeder US bürger, in den meisten staaten, kann einfach so eine waffe erwerben.

    sie können nicht alle menschen dafür zahlen lassen und ihre freiheit einschränken nur weil 0,001% nicht mit dieser freiheit umgehen können und sie missbrauchen. verstanden?

    wie ich bereits sagte, kriminelle amokläufer kümmern sich nicht um gesetze daher bringt ein waffenverbot absolut nicht da nur gesetzestreue (opfer) es befolgen. daher bringt ein waffenverbot soviel wie das verbot amok zu laufen.
    wer menschen umbringen will wird es tun. fakt. und dafür gibt es erheblich effektivere mittel als handfeuerwaffen.

    und was ihren von mir oben zitierten letzten satz angeht. sie wären anderer meinung wenn sie völlig allein mehreren hochagressiven bewafnetten orientalen gegenüberstehen würden, so wie ich es erlebt habe. glauben sie mir, sie würden nach einer waffe betteln. es hätte auch ihnen passieren können denn ich wurde willkürlich, völlig schuldfrei, als opfer ausgesucht. ein nettes gefühl völlig wehrlos auf den boden zu liegen und die nicht enden wollenden tritte auf den kopf zu spüren. ich habe mit viel glück überlebt aber ich werde mein leben lang leiden.
    (ps weder die „bewaffnete“ polizei oder die staatsanwaltschaft hat mir geholfen obwohl alle täter von mir identifiziert worden sind)

  98. #87 KaraMustafa (15. Dez 2012 15:18)

    Das ist ein Witz, oder?
    Mit Ihrer Argumentation könnten wir Drogen gleichfalls legalisieren. Denn die Drogen sind auch nur tödlich, wenn sie eingenommen werden.
    Wenn in Deutschland ein Krimineller mit Waffen angetroffen wird, dann wird sie ihm abgenommen und er bekommt ein Strafverfahren wegen des illegalen Besitzens von Waffen. In den USA muss ich ihm die Waffe belassen und das soll also besser sein?
    Außer der Polizei hat hier niemand eine Waffe zu tragen, warum auch?
    _________________________________________

    nun das sie nicht logisch denken können haben sie ja schon bewiesen. drogen? drogen als mittel zur selbstverteidigung? wie stell ich mir das vor? mal kurz die angreifer mit nem joint einnebeln? ausserdem beinträchtigen drogen den verstand ^^ und können abhängig machen. daher ist ihr vergleich absolut schwachsinnig.
    und “kriminelle” dürfen in den usa auch keine waffen tragen:) und auch nicht jeder US bürger, in den meisten staaten, kann einfach so eine waffe erwerben.

    sie können nicht alle menschen dafür zahlen lassen und ihre freiheit einschränken nur weil 0,001% nicht mit dieser freiheit umgehen können und sie missbrauchen. verstanden?

    wie ich bereits sagte, kriminelle amokläufer kümmern sich nicht um gesetze daher bringt ein waffenverbot absolut nicht da nur gesetzestreue (opfer) es befolgen. daher bringt ein waffenverbot soviel wie das verbot amok zu laufen.

    wer menschen umbringen will wird es tun. fakt. und dafür gibt es erheblich effektivere mittel als handfeuerwaffen.

    und was ihren von mir oben zitierten letzten satz angeht. sie wären anderer meinung wenn sie völlig allein mehreren hochagressiven bewaffneten orientalen gegenüberstehen würden, so wie ich es erlebt habe. glauben sie mir, sie würden nach einer waffe betteln. es hätte auch ihnen passieren können denn ich wurde willkürlich, völlig schuldfrei, als opfer ausgesucht. ein nettes gefühl völlig wehrlos auf den boden zu liegen und die nicht enden wollenden tritte auf den kopf zu spüren. ich habe mit viel glück überlebt aber ich werde mein leben lang leiden.
    (ps weder die “bewaffnete” polizei oder die staatsanwaltschaft hat mir geholfen obwohl alle täter von mir identifiziert worden sind)

  99. Ich denke, ein ausgelichener Mensch wird durch „Ballerspiele“ nicht aggressiv oder zum Amokläufer.
    Was im Einzelfall dazu führt dass manchen die Sicherungen durchbrennen, mögen Psychiater beantworten.
    Ich denke aber, dass fehlende Bewegung und dazu aggressive Beschäftigungen oder Fantasien problematisch werden können, natürlich aber nicht automatisch zu sowas führen.
    Aber wenn man aggressiv ist und versucht, das durch Killerspiele oder Actionfilme zu kanalisieren, dann bringt das nichts. Vielleicht im Kopf aber nicht im Körper, da bleibt der Pegel hoch.

    Menschen die ausgepowert sind, laufen nicht Amok.
    Mehr Sport ist zwar kein Allheilmittel, aber es weiss doch jeder, dass Sport Körper und Geist gut tut.
    bewegungsmangel ist in Wohlstandsgesellschaften durchaus ein Thema.

    Wobei für einen amoklauf sicher noch andere Scahen im Argen liegen müssen.
    Meistens sind das scheinbar Racheaktionen für irgendwelche empfundenen Ungerechtigkeitn.

  100. Waffen aller Art sind eine gute Sache!

    Der Mensch aller Art ist allerdings ein Problem!

    Das erkannte Alfred Nobel und war sehr betrübt über seine wunderbare Erfindung, es war aber keine böse Waffe! Er wusste es, ich weiß es und alle wissen es! Die Menschen nützen jedes hilfreiche Instrument auch für Böses!

    Das wird leider wohl so lange ich lebe immer so sein.

    Egal ob Schraubendreher, Küchenmesser, Jagdgewehr oder Flugzeug…

    Auch ist es egal welch Fernsehen, Radio, MSM oder Horrorvideo, auch egal das Soldaten durch Ego-Shooter desensibilisiert werden und der einfache Nicht-Soldat vor Vergewaltigung in der Regel Tiere quält… alles egal und bekannt…

    Wer es aber erkennt und es als menschliche Fehlbarkeit benennt, ist einen Schritt voraus…

    Wer es aber negiert oder gar kultiviert, darf sich nicht wirklich wundern…

    Und nun zappen wir mal im Fernsehen…

  101. #100 Zoni
    „Aber es ist ein Unding, dass in Amerika jeder picklige Teenager mit der Knarre rumläuft. “

    Unglaublich solche Aussagen. In den USA darf man erst mit 18 ohne Vorstrafen LEGAL eine Waffe erwerben.Und Amoktaten passieren nicht spontan weil sie angeblich alle damit rumrennen, sondern sind immer geplant.

    #102 sozialdawanist
    „Man sollte an dieser Stelle vielleicht noch erwähnen, dass es in Deutschland unfassbar einfach ist, legal an ne Waffe zu kommen. “

    Für dich scheint das nicht fassbar oder du hast keine Ahnung.

    Dieses leidige Thema um die Schusswaffen. Es geht auch ohne.
    In china erstach ein Amokläufer 28 Kinder!

    http://www.myvideo.de/watch/7503812/China_Amoklaeufer_sticht_28_Kinder_nieder

    Warum wollen so wenige nach den Ursachen suchen.
    Vielleicht muss man aber auch einfach akzeptieren, das es sowas immer geben wird.

  102. „Warum wollen so wenige nach den Ursachen suchen.
    Vielleicht muss man aber auch einfach akzeptieren, das es sowas immer geben wird.“

    Weil sich dann ganze Gesellschaften mit sich selbst auseinandersetzen müsste. Und zwar bis ins Letzte.

    Lies mal das hier

    http://www.alice-miller.com/artikel_de.php?lang=de&nid=94&grp=13

    http://www.alice-miller.com/artikel_de.php?lang=de&nid=95&grp=13

    Aber wie du schon sagst, wahrscheinlich wird es immer Ausschläge geben. Aber manche Sachen könnten sicher verhindert werden (Robert Enke), wenn man nicht erst wartet bis was passiert um dann überrascht „Warum?“ zu fragen sondern schon vorher.

  103. Robert Enke hab ich an der falschen Stelle eingefügt. Der sollte eigentlich als Beispiel für „nicht verhinderbar“ gelten, denn der hatte offenbar alles, inklusive Unterstützung im Ufeld und therapeutische Betreuung.

    Aber viele haben weder das eine noch das andere und laufen als tickende zeitbomben durch die Gegend.

    Andererseits, vielleicht ist der Umgang mit psychischen Problemen duskutierbar. Man liest ja immer davon, dass psychische probleme als verpönt gelten, weshalb es im Beruf etc. verheimlicht wird.

  104. Habe geweint, als ich es gehört und danach gelesen habe. Wie es jetzt den Eltern, Geschwistern… geht. Musste an die kleinen Körper denken, wie sie da liegen, Leben einfach ausgelöscht. Die großen, die ihr Leben riskierten, um das der anderen zu schützen.
    Kleine Kinder, es ist wohl das Schlimmste, was jemand tun kann. Die Frage bleibt: Warum und wer kann das aus welchem Grund tun?

    # 91
    danke für den Beitrag. Gerade vorige Woche unterhielt ich mich mit unserem Bub, der Anfang 20 ist. Ich bat ihn um eine ehrliche Antwort, wie er die Gefahr von Gewaltfilmen und -spielen sieht. Ich muss dazu sagen, dass er leider jemand ist. der viel Zeit damit verbringt, diesen Müll in sich aufzunehmen.
    Unser Sohn widersprach nicht dem Einfluss, den diese Gewalt auf Menschen haben kann, aber er meinte, dass sie alleine nicht ausreichten, um ein Amokläufer zu werden. Er sagte, dass Menschen so werden, weil ihre Familien kaputt sind und sie mit den Verletzungen nicht klar kommen. Dies ist seiner Einschätzung nach das Haupteinfallstor für diese Taten. Weiterhin meinte er, dass viele der Jugendlichen, mit denen er im Netz kommuniziert, daran denken, sich selbst zu töten.

    Ich finde es gut, dass wir darüber sprechen. Der junge Mann hat etwas angesprochen, das uns alle betrifft. Kaum jemand wächst in einer liebevollen Familie auf, der gesunde Boden, auf dem unsere jungen Pflänzchen gesund wachsen können. Die Familien sind zerstört, der natürliche Schutzrahmen für uns und unsere Kinder fehlt. Keine Schule der Welt kann das auffangen, was da fehlt und wir diskutieren, ob Homos und Lesben Kinder haben sollten …
    Wer spricht über die tiefen Verletzungen bei Ehescheidung? Wir werfen einander weg wie alte Lumpen. Wir sind verletzt und gehen so in die nächste Beziehung. Was geschieht mit den Kindern? Haben wir sie vergessen? Wie schwer wird es ihnen fallen, eine gesunde Familie zu gründen, mit ihrer eigenen Vergangenheit.

    Es gibt keine Entschuldigung für Verbrechen… Ich wünsche mir, dass wir daraus lernen und die Welt durch unsere Liebe, die sich in andere Menschen investiert ein klein wenig freundlicher zu machen.

  105. Na dann sag mal wie du das lösen willst. Scheidung verbieten? Getrenntes Wohnen verbieten? Nicht jeder beziehung ist durch Paartherapeuten zu retten.
    Ich finde in slchen Fällen nur wichtig, dass ein zivilisierter Umgang gewahrt wird und die Kinder nicht als Druckmittel verwendet werden, wo dann ein Elternteil sie nicht mehr sehen darf.

  106. Das geht mir jetzt entschieden zu weit…

    Der Amokschütze war offensichtlich, wie berichtet wurde, Autist (Asperger-Syndrom).

    Menschen mit dieser Wahrnehmung fühlen sich sehr leicht isoliert und unter sehr ungünstigen Umständen kann dies dazu führen, dass ein „Erweiterter Suizid“ stattfindet.

    Mit Gewaltspielen hat das garnichts zu tun. Im Zweifelsfall führen diese höchstens dazu, dass eine Anregung gegeben wird.
    Ohne diese Spiele oder Gewalt in Filmen würde derjenige sich die Anregung vielleicht bei Grimms Märchen holen.

    Die Ursache ist darin zu suchen, dass Eltern mit autistischen Kindern überfordert sind, dass die Gesellschaft diese Kinder oft isoliert.
    Oft werden Kinder mit Asperger-Syndrom gemobbt, weil sie „seltsam“ rüberkommen.

    Ich kann nur nahelegen, Euch zu informieren. Sicher ist auch hier der eine oder andere Asperger-Kandidat dabei, ohne es zu wissen. Viele Diagnosen werden erst im Erwachsenenalter gestellt.

    Das sage ich aus eigener Erfahrung.

    Ist übrigens nicht schlimm, wenn man es weiß und damit umgehen lernt. Es hat auch Vorteile, z. B. unparteiisches Denken.

    Aber unter Druck entstehen sehr starke Gefühle, die kein Ventil finden, und unter Umständen zu ebensolchen Amokläufen führen.

    Wer mehr wissen will, kann sich den ausgezeichneten Film „Ben X“ ansehen.

  107. Was die deutsche Qualitätspresse bei ihrem Amerikabashing und ihrer Hetze gegen Waffenbesitzer natürlich auch nicht erwähnt ist, dass 1/3 der US Bundesstaaten eine geringere Mordrate als die Bundesrepublik Deutschland hat (so weit sind wir nämlich schon, in Doitschelan) und die meisten Morde immer noch da passieren, wo die USA am buntesten sind.

    In großen Teilen des Mittleren Westens lebt es sich, statistisch erwiesen, weitaus sicherer als in Deutschland!

  108. scheint Asien immer noch das Zentrum zu sein. Hier beim amerikanischen Wiki eine schöne Zusammenstellung aller bisher bekannten Amokläufe, die in entsprechenden Untergruppen statistisch aufgeführt werden. Übrigens ist Amok reine Männersache!

    2 Jahre und Lörrach ist vergessen!
    In Asien lebt 60% der Weltbevölkerung

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