Eine recht satte Mehrheit der Deutschen lebt, denkt und fühlt konservativ. Dies gilt für die Gruppe der Wähler und möglicherweise verstärkt für die Gruppe der Nichtwähler – so die hier vertretene These. Allerdings bedeutet ein systemkonformes Leben, das vom Ganzen profitieren und sich im Kapitalismus eingerichtet haben, also das, was man gemeinhin als konservativ bezeichnet, noch lange nicht, dass die Mehrheit der Deutschen auch konservativ wählt.

Die Unionsparteien bringen plusminus 41 Prozent auf die Waage, die FDP vier Prozent. Eine hinreichend große Zahl von strategisch denkenden CDU-Wählern, die die FDP erhalten wollen, wird dafür sorgen, dass Schwarz-Gelb gemeinsam 45 oder vielleicht 46 Prozent der Stimmen in Summe erringen wird. Die andere Hälfte, links der Mitte, wie Willy Brandt es einmal ausdrückte, hat eine gute Chance auf 48, wenn nicht gar 49-50 Prozent Stimmenanteil zu kommen, oder sogar 50 Prozent plus einem kleinen X… (Fortsetzung in Bettina Röhls wöchentlicher Kolumne in der WiWo hier!)

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34 KOMMENTARE

  1. Wenn der Zugführer schön langsam fährt und die Fahrgäste die Fliekräfte nicht spüren, dann merken das wenige.
    Und wenn dann die Zugführerin sagt,“ immer geradeaus“, vertraut man ihr.
    Nur, wenn die Zugführerin heimlich gerne nach Links fährt, wie gesagt langsam,und die Schaffner die Fahrgäste auch noch beruhigen und der Zugführerin zu jubeln, dann, ja dann fährt der Zug natürlich geradeaus, selbst dann noch, wenn die Fahrgäste mit ihren Eierköpfen an der rechten Scheibe kleben.

  2. Ausnahmsweise teile ich Bettina Röhls Analyse überhaupt nicht.

    Wo sind die „grossen Projekte“ der Linken, die die Massen mitreissen? In früheren Zeiten war es kein Problem, zehntausende gegen AKWs, Irak-Kriegsbeteiligung o.ä. auf die Strassen zu bewegen. Diese Zeiten sind spätestens seit der „Energiewende“ vorbei.

    Die „Argumente“, die den Linken geblieben sind, bestehen aus Trillerpfeifen und Kotbeuteln. Etwas wenig, wenn man den Zeitgeist meint, zu dominieren.

    Die tatsächlichen Projekte dagegen – Islamisierung und EUdSSRisierung – werden still und heimlich, mit viel Verschleierung und geschlossenen Kommentarbereichen durchgezogen.

    Mal abgesehen davon, dass die Merkel-CDU ebensowenig „nicht-links“ ist wie die Westerwelle/Rösler-FDP.

  3. Sagen wir mal so: Der Zug fährt zur Zeit nach links.
    Bis er wieder gegen die Wand fährt, wäre ja nicht das erste Mal. Das kostet dann aber wieder Lehrgeld und wird richtig weh tun!

  4. Wenn Michel & Michaela es so wollen?

    Ich werde mich von Ayn Rand und vom Wahl-O-Maten leiten lassen. Ganz egoistisch meine Ziele verfolgen und jede Taktik vermissen lassen.

    Ob ich S/G oder RRG wähle, es ändert sich nichts. Ich werde belogen und von der EUDSSR und ihren Spesenrittern ausgenommen.

    Also optimiere ich mich und wähle nicht noch gegen mich.

    Hoppe: Demokratie – Der Gott der keiner ist.

  5. Viel Konservative wählen immer noch CDU, weil sie GLAUBEN damit konservativ zu wählen. Noch konservativer kann man doch gar nicht wählen – steht in der Zeitung und sagen sie auch im Fernseh!

  6. Komisch, immer wenn die Besucherzahl in die Nähe des Rekords von 75.817 kommt, werden die DOS-Mohammedaner aktiv.

  7. #10 Jizyaberater (05. Feb 2013 23:19)

    Komisch, immer wenn die Besucherzahl in die Nähe des Rekords von 75.817 kommt, werden die DOS-Mohammedaner aktiv.
    ————————-
    Also kennen sie zumindest die arabischen Zahlen – ein erstes Anzeichen von Integration?

  8. #4 golgatha (05. Feb 2013 21:57) Eilmeldung: Frau Schavan wurde der Doktor-Titel aberkannt.

    ——————————————

    „Annette Schavan,
    Bundesministerin für Bildung und Forschung“!

    Ha.Ha,Ha 🙂 🙂 🙂

    Soweit zur Bildung in D.

  9. #4 golgatha (05. Feb 2013 21:57) Eilmeldung: Frau Schavan wurde der Doktor-Titel aberkannt.
    —————–
    Man erinnert sich noch an ihr hämisches Grinsen auf der Regierungsbank neben Merkel im Fall zu Guttenberg! – Was der wohl jetzt denkt?

  10. #10 Jizyaberater (05. Feb 2013 23:19)

    Ja. Wenn ich das mal extrapoliere: PI ist, egal wo für welches Geld gehostet, ein „High Value Targt“. Für ein Privatblog nicht schlecht, das inzwischen wohl in der Liga der NY Times mitspielt…

    Und in dieser Liga sind 40.000 Euro nix, wenn jemand – wie ganz Islamien – diesen Blog abgrundtief haßt. Stichwort: Gekaufte Attacken.

    PI finanziert sich privat. Mohammedanien finanziert sich privat und per OIC.

    http://www.pi-news.net/support-pi/

  11. Was Frau Röhl gar nicht erwähnte, sind die immer mehr werdenden Einwanderer mit Wahlrecht, die rot oder grün wählen, sei es daß sie selber häufig Linke sind, wie viele Iraner, Kurden und Aleviten, sei es daß sie sich von deren ausländer-, bzw. moslemfreundlichen Versprechungen angelockt fühlen bzw. bei den Grünen, ggf. Roten am ehesten auf einflußreiche Posten zu kommen hoffen können, zwecks Unterwanderung und Islamisierung Deutschlands. Ja die Moslems bei den Grünen geben offen zu, daß es keine grüne Themen sind, die sie in diese Partei eintreten ließen. Wen würde dies auch wundern?

    Moslemstädte in der Türkei und Arabien sind grau oder braun, baumlos, weil alles verfeuert wird…, ***Gelöscht!***

    Letztendlich ist grün bei den Grünen auch nur das Lockmittel für konservative Biodeutsche, die ihren Wald erhalten wissen wollen.

    (Artikel April 2010)

    „“Bei knappen Wahlentscheidungen können kleine Gruppen wie Migranten ausschlaggebend sein, sagt der Politologe Andreas Wüst. In Nordrhein-Westfalen, wo im Mai ein neuer Landtag gewählt wird, gebe es mit etwa zwölf Prozent einen überdurchschnittlich hohen Anteil von Wählern mit Migrationshintergrund.

    Joachim Scholl: Die Personalie Aygül Özkan als frisch gekürte niedersächsische Sozial- und Integrationsministerin hat auch diese Dimension. Ist ihre Benennung vielleicht ein geschickter Schachzug der CDU gewesen, um mehr deutsche Türken als potenzielle Wähler in Nordrhein-Westfalen zu gewinnen? Dort leben über vier Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, das ist fast jeder vierte Einwohner. Und circa 1,6 Millionen dürfen am 9. Mai bei der Landtagswahl ihre Stimme abgeben. Und einen starken Anteil stellen eben auch die deutsch-türkische Wähler…
    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1173238/

    .
    ***Moderiert! Bitte sachlich bleiben und nicht verallgemeinern! Mod.***

  12. …was ist 2013 „konservativ“? Die links/rechts Trennung gibt es mM nach schon seit einigen Jahren nicht mehr – was auch nicht schlecht sein muss. Die Deutschen mögen keine Streitereien, schon gar nicht in der Politik. Darum ist Merkel auch so populär: sie regiert präsidial, vertritt Thesen aller demokratischen Partien und kann auch mit allen koalieren. Das wünschen sich die Wähler.

  13. Sorry Bettina, der Zug faehrt in die Richtung, in die „jemand“ die Gleise gelegt hat. … Unschuldig sind wir alle nicht.

  14. Die Kern-These stimmt. Die Erklärungen sind mir zu vage. Eine klare Definition, was rechts und links ist, gibt es in der deutschen Politik nicht mehr. Das Konservative hat sich unter Merkel politisch in Luft aufgelöst. Es kommt einfach nicht mehr vor. Deshalb ist es für mich auch einfach alle im Bundestag vertretenen Parteien als Blockparteien zu bezeichnen, die mehr oder weniger eine linke Politik voller Illusionen vertreten. Man jagt jedem neuen Sonderangebot hinterher und merkt dabei nicht, dass es sich dabei nur um eine Fata morgana handelt. Realitätsnahes Wissen zählt weder in der Politik noch in der Wissenschaft und Technik. Die neuen Ideologen regieren das Land. Bauruinen aller Orten. Das Volk liebt wie im Kino die Illusionen. Es verweigert sich der Realität. Nicht mit Realität, sondern allein mit Versprechungen gewinnt man Wahlen. Ursache ist eine tiefe intrapersonelle Verunsicherung durch zerstörte Familien, zerstörte Kindheiten.

  15. O.T
    Gestern abend im Bayerischen Fernsehen: Diskussion mit Prof.Hickel, Bremen und Scharnagl über den Länderfinanzausgleich, gegen den Bayern und Hessen klagen.

    Scharnagl sagte: Steuergelder müssen auch im eigenen Land (also Bayern) bleiben für die Bürger zur Verbesserung dewr Infrastruktur.

    Genauso ist es mit den Milliarden nach Brüssel in die EU. Hier ist es noch schlimmer.
    Wer Steuergelder an eine fremde, ausländische Macht weiterleitet, begeht zumindest Untreue wenn nicht sogar Hochverrat zum Schaden des deutschen Volkes.
    Ich habe das auf Facebook in der Münchner Runde gepostet aber selbstverständlich darauf keine Antwort bekommen.

  16. Programmhinweis

    Deutschlandfunk

    10:10 Uhr
    Journal am Vormittag

    Länderzeit
    Immer mehr Familiendramen
    Reichen die Hilfsangebote bei
    häuslicher Gewalt?
    live aus dem Selbsthilfe- und
    Beratungszentrum für Frauen
    SEFRA in Aschaffenburg
    Gäste u.a.
    – Gerti Metz
    – Prof. Dr. Margit Brückner,
    – Katja Grieger

    Hörertel.: 00800 – 4464 4464
    Hörerfax: 00800 – 4464 4465
    laenderzeit(a)dradio.de

    (Ich könnte mir vorstellen, dass es da größtenteils um die übliche Problemgruppe geht, ohne dass einmal das I- oder M-Wort ausgesprochen wird…..)

  17. Die Unterschiede in der Geisteshaltung der etablierten Parteien in Deutschland sind mittlerweile derart schwammig geworden, dass es im Prinzip auch gar keine grosse Rolle mehr spielt, welche von denen man wählt. Grundlegend ändern tut sich ohnehin nichts, denn alle sind mehr oder etwas weniger für den derzeitigen Zustand des Landes verantwortlich. Vereint sind sie im Bestreben der Pflege der politischen Korrektheit, die Bürger von Entscheidungsprozessen auszuschliessen und der Bekämpfung all dessen, was rechts der CDU/CSU liegen könnte.

  18. Gastkommentar von Daniel Dettling, Leiter des Instituts für Zukunftspolitik Berlin

    Das Gespenst des neuen deutschen Antisemitismus

    Heute, 06:00
    Gastkommentar von Daniel Dettling, Leiter des Instituts für Zukunftspolitik BerlinDas Gespenst des neuen deutschen Antisemitismus
    Debatte Heute, 06:00.Merken MerkenE-Mail Drucken Drucken
    ..Daniel Dettling
    Antisemitismus galt in Deutschland bisher ausschliesslich als rechts. Traditionell judenfeindlich ist auch die europäische Rechte. Seit einigen Jahren lässt sich ein neuer Antisemitismus beobachten, der sich überwiegend links und islamistisch geriert. Beide, die linke und die islamistische Variante, richten sich nicht gegen die Juden oder das Judentum per se. Ihr Hass entzündet sich am Staat Israel und seinen «zionistischen Handlangern», vor allem an den Vereinigten Staaten von Amerika. Der neue Antisemitismus ist vor allem ein Antiisraelismus. Er gibt sich progressiv und versteckt sich hinter politischen Parolen wie «Solidarität mit den unterdrückten Völkern» oder «Kampf um Menschenrechte». Linker Judenhass ist zwar kein neues Phänomen. Die europäische Linke zeigte von Anfang an judenfeindliche Tendenzen:

    http://www.nzz.ch/meinung/debatte/das-gespenst-des-neuen-deutschen-antisemitismus-1.17984155

  19. Die Mehrheit lebt moralisch schizophren: in der Marktwirtschaft leben und Sozialisten wäheln, damit man sich „gut“ fühlt.

    Links wählen als moderner Ablasshandel fürs gute Gewissen.

    Wirklich gut dagegen wäre Parteien zu wählen, die der Realität und deutschen Interessen zugewandt sind.

  20. #27 johann

    Genau!

    Leider haben Jungs keine so gnädige Lobby, da deren Verstümmelung, wenn auch nicht vergleichbar, als „Harmlos“ angesehen wird.

    Na wenn das mal keine Diskriminierung von Jungs ist?

  21. Rotgrüne Multi-Kulti-Ideologie und die Political Correctness ist der Faschismus des 21. Jahrhunderts.

  22. Der Parteiblock fährt „wie auf Schienen“ ins Nirwana.
    Seit Fukushima ist die Reise „am Stell-Gleis umgeleitet“ worden.
    Jede Party im eigenen Salon-Wagen.
    Luftschlangen zu Spruchbänder!
    Oder war es umgekehrt???
    Fragen über Fragen 🙄

  23. Bei Schwarz-Gelb geht es SCHNELL bergab, bei Rot-Grün wird es SEHR SCHNELL bergab gehen – das ist der einzige Unterschied. Alle etablierten Parteien dienen der Wirtschaft, die im Eigeninteresse handelt und das Land (und übrigens im Endeffekt sich selbst) ruiniert.

    Das kleinere Übel wäre Schwarz-Rot – CDU und SPD blockieren sich gegenseitig und tun fast nichts. Das ist immer noch besser als schädliches Handeln.

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