Die Junge Freiheit hat in ihrer aktuellen Ausgabe einen ausführlichen halbseitigen Artikel über die BPE-Veranstaltung mit Geert Wilders am 2. Februar in Bonn veröffentlicht. Seine wichtige Aufforderung an die Deutschen „Hört endlich auf, Euch zu schämen“ hat JF-Redakteur Henning Hoffgaard als Überschrift verwendet. Die umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen mit Sprengstoff-Spürhunden seien strenger als bei der Kanzlerin, stellte er zudem fest. Kein Wunder, Merkel verschweigt schließlich feige – ganz im Gegensatz zu Geert Wilders – die Wahrheit über den Islam.

(Von Michael Stürzenberger)

In der Jungen Freiheit ist über den ereignisreichen Tag zu lesen:

Irgendwann sind sie dann endlich da. Die Sprengstoff-Spürhunde der Bonner Polizei schnüffeln an jedem Rucksack und an jeder Tasche. Fündig werden sie nicht. Die Gäste können weitergehen. Solch strenge Sicherheitsmaßnahmen gibt es in Deutschland nicht einmal bei der Kanzlerin. Bei Veranstaltungen des niederländischen Islamkritikers Geert Wilders sind sie Standard. Seit Jahren wird der Politiker von Islamisten bedroht. Mehrere Fatwas fordern unmißverständlich seinen Tod.

Genaugenommen seit neun Jahren, wie uns Geert Wilders in seiner Rede erzählte. Das müsste eigentlich ausreichen, damit die Medien sich umfassend mit den Inhalten dieser „Religion“ auseinandersetzen. Aber nichts dergleichen geschieht.

Der niederländische Freiheitskämpfer hat nicht erst seit den Straßenschlachten der Salafisten in Bonn erkannt, wie es um Deutschland steht:

„Hier kann man den Herzschlag des tatsächlichen Deutschlands erfühlen. Dieser Herzschlag zeigt, daß Deutschland in einem schlechten Zustand ist“, sagt Wilders über „die Hauptstadt der Salafisten“. Die knapp dreihundert Zuschauer applaudieren lautstark. Deutschland, die Niederlande und ganz Europa litten unter demselben Problem: die Islamisierung. Der Niederländer spricht ruhig abwägend und läßt trotzdem keinen Zweifel daran, daß er im Islam die größte Bedrohung der Freiheit auf der Welt sieht.

Den Gästen im streng abgeschotteten Hotel Maritim spricht er damit aus der Seele. Wilders beschreibt eine „Kultur der Gewalt“, in der junge Migranten Jagd auf einheimische deutsche Staatsbürger machen, spricht von Überlegungen deutscher Politiker, die Scharia einzuführen, und warnt vor dem völligen Verlust der Meinungsfreiheit.

Geert hat in siener großartigen Rede (hier die Video-Dokumentation des gesamten Tages) angesichts des politisch überkorrekten Deutschlands einen wichtigen Vorschlag:

Für die Deutschen hat er eine Botschaft mitgebracht: „Hört endlich auf, euch zu schämen!“ Das Überleben der Nationalstaaten müsse erkämpft werden. In Deutschland, den Niederlanden und Europa.

Man muss es eigentlich nicht mehr erwähnen, dass BPE und PI in der Mitte der Gesellschaft stehen und jeglicher Form von Extremismus den Kampf angesagt haben. Aber da die Mainstream-Medien eben doch immer wieder versuchen, einen Radikalismus-Verdacht zu schüren, greift die Junge Freiheit diesen Punkt auf:

„Die Faschismuskeule funktioniert nicht mehr“, sagt ein Zuschauer nachdenklich. „Wir stehen fest an der Seite Israels. Nazis würden so etwas ja nie sagen.“ Nur der Ruch des Radikalen müsse endlich verschwinden. Davon zumindest hält der Moderator der Veranstaltung, Michael Stürzenberger, offenbar wenig. Der ist Landesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“ in Bayern und offenbar ein Freund großer Worte. „Wir wollen den Islam bekämpfen, bis wir sterben“, ruft er und hält dabei demonstrativ ein Exemplar des Korans hoch. Die ganze Welt müsse vom Islam befreit werden. Wie er das anstellen will, verrät er nicht.

Hier darf man leicht korrigieren: Bei der Bemerkung mit dem „Bekämpfen“ habe ich lediglich einen Satz von Geert Wilders aus einem Interview mit dem niederländischen Fernsehen zitiert. Dem Islam müssen zweifellos seine brandgefährlichen und verfassungsfeindlichen Bestandteile gezogen werden, und das werden wir mit der Verzichtserklärung auf Scharia, Gewalt, Töten, weltlichen Machtanspruch und Frauenunterdrückung erreichen. Jede Moscheegemeinde, Koranschule und islamische Organisation, die sich weigert, diese schriftliche und zeitlos gültige Erklärung zu unterschreiben, wird dann folgerichtig wegen Verfassungsfeindlichkeit verboten. Ein genauso konsequenter wie effektiver Weg.

Zu der vorerst gestoppten deutschen Ausgabe „Zum Abschuss freigegeben“ des Wilders-Buches schreibt die Junge Freiheit:

Ein Thema bewegt die Anwesenden und Redner dabei ganz besonders. Eigentlich wollte Wilders an diesem Tag die deutsche Version seines Buches „Marked for Death: Islam’s War Against the West and Me“ vorstellen. Eigentlich. Der Chef des HJB-Verlages, Hansjoachim Bernt, hatte die Veröffentlichung jedoch wenige Tage zuvor abgesagt. Für viele der Zuhörer ist das ein Skandal. „Eingeknickt sei er, wird moniert. Es fallen Wörter wie „Feigling“ und „Angsthase“. Wilders selbst spricht von „Zensur“. Die deutsche Übersetzung habe nichts mehr mit der Wahrheit zu tun und das Buch völlig verändert, kritisiert er.

Hansjoachim Bernt, der das Buch ursprünglich in seinem HJB-Verlag veröffentlichen wollte, kommt im JF-Artikel auch zu Wort:

Ein paar Dutzend erboste Nachrichten habe er nach der Absage bekommen, sagt er. Die Naivität der meisten Zuschriften machte ihn fassungslos. „Es ist eine undankbare Aufgabe, Statthalter der Justiz zu spielen“, sagt er. Es sei nie von Dank gekrönt, Leuten wie etwa den Lesern des islamkritischen Internetblogs des islamkritischen Internetblogs „Politically Incorrect“ klarzumachen, daß es einfach nicht ging. „Ich bin doch keiner der Anti-Islam-Fighter, ich bin Verleger.“

Fast 40.000 Euro habe ihn das Projekt gekostet. Gleich drei Anwaltsgutachten wurden für das Wilders-Buch in Auftrag gegeben, erzählt er und zeigt auf einen Stapel Papier. Die Aussage sei in allen gleich gewesen. Eine Veröffentlichung sei mit dem Volksverhetzungs-Paragraphen 130 des Strafgesetzbuches unvereinbar gewesen. Mit Wilders selbst habe er nie sprechen können. „Alles ging immer nur über sein Büro.“ Auf persönliche Nachrichten habe der Niederländer nie geantwortet. Knapp 700 Passagen habe er mit Blick auf das deutsche Recht umschreiben müssen. „Wenn man dort das Wort ‘Moslems’ durch ‘Juden’ ersetzt, bekommt man einen Eindruck vom roten Faden, der das Buch durchzieht.“

Dieser Vorwurf ist nicht nachvollziehbar. Wilders spricht, genauso wie alle BPE-, PI- und DF-Islamaufklärer immer von der Ideologie des Islams und nie von Moslems. Sie sind die ersten Opfer dieser Ideologie, und ob die belegbare Kritik an den für jedermann erkennbaren islamischen Statuten in Deutschland justitiabel ist, müsste man wohl als Probe aufs Exempel durchziehen. Doch dazu hat Geert Wilders verständlicherweise nach seinem zurückliegenden zweijährigen Prozess, der ihn viel Zeit und Geld kostete, nicht mehr allzuviel Lust, wie er im Vorfeld der Veranstaltung berichtete.

Bernt will jetzt offenbar ein Buch über seine Erfahrungen mit der geplanten Wilders-Veröffentlichung schreiben:

Dass ihm von Islamkritikern nun sogar vorgeworfen werde, die Polizei über die geplante Buchveröffentlichung zu informieren, mache ihn wütend. „Ich bin Geschäftsmann. Ich habe eine Verantwortung für meine Mitarbeiter.“ Der Mietvertrag seines Verlages in Radolfzell wurde bereits gekündigt. „Ich war wohl zu naiv“, sagt Bernt ruhig. Nun will er selbst ein Buch schreiben: „Von einem der auszog, Geert Wilders zu verlegen“. Material dürfte er dafür nun genug haben.

Auf die originale deutsche Übersetzung des Geert Wilders-Buches hätten wir uns mehr gefreut. Aber vielleicht findet sich ja noch ein couragierter Verleger irgendwo in Europa – außerhalb des offensichtlich hochproblematischen Deutschland – der es herausbringt..

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43 KOMMENTARE

  1. Mit der Bitte um Aufkärung?

    Es sei nie von Dank des islamkritischen Internetblogs „Politically Incorrect“ klarzumachen, daß es einfach nicht ging.

    Ich versteh nur Bahnhof!

  2. Im aktuellen Spiegel
    über verfehlte Einwanderungspolitik nach D:
    ========================
    Für eine noch schwierigere Parallelgesellschaft als die Superreichen hält Wehler die in Deutschland lebenden Türken. Sie seien „hier, um für sich zu bleiben“ und „erstaunlich resistent geblieben gegen jede Form von Aufstiegsdenken oder Weiterbildungsangeboten … Ich sag’s mal krass: 95 Prozent der ungesteuert eingewanderten Türken waren anatolische Analphabeten, für die hier auch nur Jobs bei der Müllabfuhr blieben“. Dafür macht der Historiker im Gespräch mit dem „Spiegel“ vor allem eine verfehlte Einwanderungspolitik der deutschen Regierung verantwortlich: „Der Staat hätte schon bei der Aufnahme viel selektiver vorgehen müssen. Nun sind sie da, das müssen wir als Staatsbürger akzeptieren. Aber die Türken werden immer extrem unterstützungsbedürftig bleiben. Kanada zum Beispiel nimmt auch viele Einwanderer auf, lässt sich deren Qualifikation aber vorher belegen.“

    http://www.wallstreet-online.de/nachricht/5094387-habgieriger-turbokapitalismus-historiker-wehler-geisselt-wachsende-kluft-arm-reich

  3. Schwend und Wilders. Ich hatte eigentlich einen Freimaurerhandschlag erwartet 🙂

  4. #1 alexandros (10. Feb 2013 18:26)

    OTOT
    Ude lehnt Islam-Zentrum nahe Stachus ab
    Ude lehnt Islam-Zentrum nahe Stachus ab
    Michael for President!
    =======================

    Das ist KEIEN gute Nachricht. An einem anderen Ort wird er Widerstand noch geringer weden.

  5. Wer Wind säht wird Sturm ernten. Wer nichts säht bekommt auch keine Lorbeeren. Herr Schwend als Unternehmer der im oft genug im Ausland war weis das die Luft nach oben immer dünner wird.

  6. Ein geschickter Schachzug. Hat er wohl doch gemerkt, das die Freiheit Zulauf hat. So hofft er durch die Wahlen zu kommen. Später kann dann das Ding 1 km weiter weg gebaut werden und alles ist beim Alten geblieben.

  7. Ich frage mich warum der KOPP-Verlag den Druck nicht übernimmt???Ulfkotte müsste sich doch auskennen.

  8. #3 deed (10. Feb 2013 18:31)

    Warum sollen wir Deutschen unterstützungsbedürftige Türken unser lebenlang akzeptieren? Diese Antwort bleibt Hans-Ulrich Wehler uns wohl schuldig oder will er für sie aufkommen?

  9. #1
    Stürzenberger hat so hart gekämpft.
    Da kann er sich echt feiern lassen dafür. Er ist ein moderner Held der westlichen auch wenn es noch Jahrzehnte dauern wird bis unsere Gesellchaft seinen Kraftakt zu schätzen weiss.

    Auf der anderen Seite ist klar das die Verlegung der Moschee möglicherweise nicht mehr all zu grossen widerstand hervorbringen wird.
    Aber da jetzt das Thema in den Medien ist könnte der Widerstand sogar grösser werden.

    Ich bin leider kein Münchner, aber man sollte daraus lernen das man neben der Unterschriftenliste nächstes Mal ein Feld für die Email- Adresse freilösst um den Unterschreibenden bei der nächsten Aktion frühzeitig zu informieren.
    So sind die von Stürzenberger hart hart erkämpften 22.000 unterschriften futsch wie auch der Medienskandal der durch den Bürgerentscheid entstanden wäre.

  10. Verleger Bernt:

    „Wenn man dort das Wort ‘Moslems’ durch ‘Juden’ ersetzt, bekommt man einen Eindruck vom roten Faden, der das Buch durchzieht.“

    Stürzenberger:

    Dieser Vorwurf ist nicht nachvollziehbar.

    Ich halte es für durchaus möglich, daß der Mann aus geschäftlichen Gründen nun versucht, das Ganze dem Mainstream „anzupassen“, um doch noch Gewinn aus der Sache zu ziehen. Dazu gehört natürlich auch das Widerkäuen der ebenso geliebten wie falschen Sichtweise, nach der es beim Thema Islamkritik um eine gegen Menschen gerichtete Angelegenheit ginge. Das ist sie natürlich nicht, und so habe ich das auch bei Wilders nie vernommen, auch wenn ich natürlich sagen muß, daß ich das Buch inhaltlich nicht kenne.

    Dass ihm [d.i. dem Verleger Bernt] von Islamkritikern nun sogar vorgeworfen werde, die Polizei über die geplante Buchveröffentlichung zu informieren, mache ihn wütend. „Ich bin Geschäftsmann. Ich habe eine Verantwortung für meine Mitarbeiter.“ Der Mietvertrag seines Verlages in Radolfzell wurde bereits gekündigt. „Ich war wohl zu naiv“, sagt Bernt ruhig. Nun will er selbst ein Buch schreiben: „Von einem der auszog, Geert Wilders zu verlegen“. Material dürfte er dafür nun genug haben.

    Ich muß die juristische Argumentation dieses Mannes nicht teilen, auch muß ich diverse sonstige Behauptungen und Verhaltensweisen nicht für richtig halten, um ein gewisses Verständnis dafür zu entwickeln, daß der Mann sich mitsamt seiner Mitarbeiter möglicherweise in Lebensgefahr begibt, wenn er dieses Buch unverändert veröffentlichen würde. Das ist eine traurige Nachricht, aber sie entspricht der Realität in einem Deutschland nach der DDR; sie zu leugnen zeugt von Naivität, die in der Tat nicht nur existenzbedrohend, sondern auch direkt lebensgefährlich werden könnte.

    Geschäftliche Nachteile sind, wie aus obigen Sätzen hervorgeht, bereits eingetreten. Natürlich muß die Sache auch aus dieser Sicht betrachtet werden; der Mann ist Geschäftsmann; er und seine Mitarbeiter leben davon. Aus dem Grunde wird er wohl sich auch entschlossen haben, seine Erlebnisse in Buchform herauszubringen. Es bleibt zu hoffen, daß sich vielleicht jemand aus dem Ausland findet, der eine deutsche Übersetzung verlegen und evtl. über Internet verbreiten kann.

  11. Tolles Statement in der SZ: „Der Außenminister von Katar habe beteuert, dass sein Land die Moschee als Platz für einen moderaten Islam sehe, an dem nicht politisch instrumentalisiert werden dürfe.“

    NIEMAND HAT DIE ABSICHT EINE MAUER ZU BAUEN …

  12. Immerhin hält Bernt daran fest, dass Buch von D. Krause zu veröffentlichen, das wohl sogar interessanter als das von Wilders sein dürfte. „Als Linker gegen Islamismus – Ein schwuler Lehrer zeigt Courage“ erscheint in Bernts Verlag am 15. März! http://islamkritisch.wordpress.com/

  13. #2 ffmwest (10. Feb 2013 18:30)

    Mit der Bitte um Aufkärung?

    Es sei nie von Dank des islamkritischen Internetblogs „Politically Incorrect“ klarzumachen, daß es einfach nicht ging.

    Ich versteh nur Bahnhof!

    Ich versuche das mal mit der Aufklärung.
    Es geht da vor allem um das folgende:

    Dass ihm von Islamkritikern nun sogar vorgeworfen werde, die Polizei über die geplante Buchveröffentlichung zu informieren, mache ihn wütend.

    Diese Vorwürfe, über die sich Hajo mit Recht aufregt, kommen präzise von einer Kommentatorin bei PI, die für ihre besserwisserische Attitüde wohlbekannt ist.

    Wäre Hajo nicht seinen Pflichten nachgekommen, auf die er mit Recht hinweist:

    „Ich habe eine Verantwortung für meine Mitarbeiter.“

    und hätten daraufhin linksradikale Antifanten und/oder radikale Moslems das Verlagsgebäude abgefackelt, wäre im übrigen genau diese Kommentatorin die allererste Person gewesen, die sein fahrlässiges und unverantwortliches Handeln kritisiert hätte.

    Ich teile Hajos Ärger; aber zum Glück sind nicht alle PIler so drauf.

    Alles nachzulesen in den damaligen Threads Ende Januar.

  14. Seine wichtige Aufforderung an die Deutschen “Hört endlich auf, Euch zu schämen”

    ———–

    Recht hat er ,der Geert,
    aber dieses imaginäre““Schamgefühl““ wird den Deutschen (uns) schon mit der Muttermilch eingeimpft,nachfolgend Kindergarten und Schule , Medien,Justitia nicht zu vergessen.Die daraus resultierende Krankheit ist der Selbsthass und das ausgeprägte Minderwertigkeitsgefühl mit dann immer stärker herausgebildetem Kriechgang.
    Da wird es schwer sich den islamischen Okkupanten in den Weg zu stellen!!!

  15. #1 alexandros

    Keine Protzmoschee am Stachus? Ausnahmsweise mal eine gute Nachricht. Und wenn das stimmt, dann ist das ausschließlich ein Verdienst von M. Stürzenberger und seinen Mitstreitern. Nur durch die frühzeitige Bekanntmachung dieses gigantischen und völlig unnötigen Bauvorhabens konnte es also, so wie es aussieht, verhindert werden. Andernfalls hätten die Steigbügelhalter den Bau des Hassreaktor in aller Ruhe durchgezogen. Da bin ich mir ziemlich sicher.

  16. #16 Stefan Cel Mare (10. Feb 2013 19:33)

    Vielen Dank für die vielsagenden Informationen. Das Verleger-Buch, in dem er sich aufgrund seiner Erfahrungen mit dem auseinandersetzt, was an so genannter Meinungsfreiheit hierzulande noch übrig ist, scheint tatsächlich vielversprechend zu werden. Die Forderung nach Vertreibung von Mann und Unternehmen aus „Hygiene-Gründen“ etc. erinnert tatsächlich an gewisse sehr ähnliche Vorgänge aus der Nazi-Zeit; was dort rassistisch begründet wurde, begründet man hier politisch; Sozialisten unter sich, würde ich sagen.

  17. Hansjoachim Bernt: „Wenn man dort das Wort ‘Moslems’ durch ‘Juden’ ersetzt, bekommt man einen Eindruck vom roten Faden, der das Buch durchzieht.“

    Ok, wollen wir das mal ausprobieren:

    1: „Es waren Moslems, die Flugzeuge in Hochhäuser gesteuert haben und so über 3000 Unschuldige und Unbeteiligte zu einem grausamen Tod verurteilten.“
    2: „Es waren Juden, die Flugzeuge in Hochhäuser gesteuert haben und so über 3000 Unschuldige und Unbeteiligte zu einem grausamen Tod verurteilten.“

    Klappt irgendwie nicht.

    Ok – ich höre schon den Vorwurf: ich hätte ein Einzelereignis herausgepickt, das kann man nicht für eine Gesamtaussage heranziehen!

    Na schön, dann unter Vermeidung von Einzelbeispielen:

    1. „Seit 9-11 wurden weltweit über 20.000 tödliche Anschläge durch Moslems verübt“ *)
    1. „Seit 9-11 wurden weltweit über 20.000 tödliche Anschläge durch Juden verübt“

    *) akribisch mit allen Details dokumentiert auf: http://www.thereligionofpeace.com

    Klappt irgendwie auch nicht!

    Kann es sein, dass Hansjoachim Bernt genau die Flachpfeife ist, für die ihn einige hier von Anfang an gehalten haben?

    Ich würde ihm nie vorwerfen, sich nicht getraut zu haben, das Buch hier zu veröffentlichen. Niemand ist verpflichtet, mutig zu sein (um so schöner, Michael Stürzenberger, wenn man es doch ist: DANKE an dieser Stelle!) .

    Aber den Satz oben werfe ich ihm sehr wohl vor!

  18. #23 le waldsterben (10. Feb 2013 19:55)

    Hajo Bernt ist kein Jurist.

    Deswegen hat er sich ja auch drei(!) Gutachten von vermeintlich kompetenten, jedenfalls entsprechend teuren (Stundensatz >= 350 Euro) Anwälten erstellen lassen.

    Wenn alle Anwälte unisono zur gleichen Einschätzung gelangen, kann man sich ausmalen, zu welcher Entscheidung ein deutscher Richter, der auch schon mal ein 74jährige Rentnerin für die Erwähnung des türkischen Eroberungsversuchs vor Wien verurteilt, in einem Streitfall entschieden hätte.

    Die wären nämlich genauso vorgegangen. Fakten interessieren in diesem Zusammenhang nicht – es geht schliesslich nicht darum, wer Recht hat, sondern wer Recht bekommt.

    In dem Artikel kommt das in der Tat nicht besonders gut rüber. Das haben Erzeugnisse von Journalisten offenbar so an sich.

  19. Stürzenberger Sie sind mein Held!

    Ohne Sie würde es in Deutschland ganz duschter aussehen. Luv.

  20. wird das Ziem voraussichtlich nicht auf einem Areal an der Herzog-Wilhelm-Straße seinen Platz finden.

    Nein, Nein, Nein!

    ICH will überhaupt kein ZIE-M in München!!!!

    Projekt ganz abblasen. Erst dann ist es gut.

  21. @ #25 Stefan Cel Mare (10. Feb 2013 20:11)
    Bitte den vorletzten Absatz meines Postings nicht außer Acht lassen!

    Ansonsten habe ich gerade auf dem Link meines obigen Postings eine Kleinigkeit gefunden, die ich dem Herrn Bernt nicht vorenthalten möchte:

    „Schlimmer als Tiere sind Moslems“
    „Tötet Moslems, wo immer ihr sie findet“
    „Schließt keine Freundschaft mit Muslimen, sie verderben euch und wünschen euren Untergang“
    „Kämpft gegen Moslems und seid hart gegen sie“

    Wer so daherreden würde, gehörte für mich vor ein ordentliches Gericht.

    Und nun, Herr Bernt, machen sie einen Tausch, der tatsächlich funktioniert: ersetzten Sie das Wort „Moslems“ durch „Ungläubige“ – und Sie finden tatsächlich einen roten Faden: nämlich den, der den ganzen Koran durchzieht. Die veränderten Sätze findet man dort in folgenden Suren: 8:55; 2:191; 3:118 und 9:123.

    Und wer die nun nachschlagen will: unbedingt, überzeugen Sie sich selbst! Noch besser: gleich den ganzen Koran lesen. Aber Warnung: ich wüsste nicht, wie man anschließend KEIN Islamkritiker sein könnte.

  22. Geert Wilders for President 🙂

    (Michael Stürzenberger) „… und das werden wir mit der Verzichtserklärung auf Scharia, Gewalt, Töten, weltlichen Machtanspruch und Frauenunterdrückung erreichen.“(?)

    Erreichten?

    Ali Sina, Seite iv [Vers. #2] „… zertrümmere Islam in Stücke und pulverisiere es! Reformation unmöglich!“

  23. #29 le waldsterben

    so was steht nicht im Koran. Welche Version des Korans wurde benutzt? Es zählt nur die originale arabische Version und die kann man nicht übersetzen.
    Frage: Welchen Koran lesen dann die Türken, wenn man den Koran nicht übersetzen kann?
    Die Türken lesen den Koran auf arabisch und verstehen aber nichts von dem, was sie lesen.
    So sind sie, was den Koran betrifft, meist viel weniger informiert als die Mitstreiter hier. Sie glauben es einfach nicht, wenn man ihnen Korantexte real vorliest, weil sie der Meinung sind :“Islam ist Frieden“. Da sie aber keine Argumente haben, werden sie aggressiv und bringen immer Israel und USA ins Spiel.Da scheint die Gehirnwäsche durch das türkisch-arabische SAT-Fernsehen schon gegriffen zu haben.

  24. @ #30 Pedo Muhammad (10. Feb 2013 20:31)

    Wenn ich „Reformation“ mit „Rückerneuerung“ übersetze, dann kommen Mohammed und seine Räuberbande heraus, wie sie Karawanen überfallen, Sklaven machen, Christen und Juden metzeln usw. Reformation/Rückerneuerung betreiben Taliban, Hamas, Fatah, Boko Haram, Salafisten, Scheichs, Imame, Erdogan – wer will denn das, außer jenen?

  25. #29 le waldsterben (10. Feb 2013 20:23)

    @ #25 Stefan Cel Mare (10. Feb 2013 20:11)
    Bitte den vorletzten Absatz meines Postings nicht außer Acht lassen!

    Keine Angst!

    Noch besser: gleich den ganzen Koran lesen. Aber Warnung: ich wüsste nicht, wie man anschließend KEIN Islamkritiker sein könnte.

    Auch dieser Passus kommt im Text wieder sehr missverständlich rüber.

    Ich versuch mal, das im Kontext gerade zu rücken:

    1. HJB hat die Treibjagd auf ihn und den Verlag, die im November begann, NICHT zum Anlass genommen, „einzuknicken“; auch wenn dieser Vorwurf von manchen gemacht wird.
    2. Man könnte ihm jetzt – von einer fundamentalistischen Position her – vorwerfen, dass er nicht bereit war, sein Lebenswerk, seinen Verlag, sein Vermögen und ggf. auch seine Freiheit oder sein Leben für die Herausgabe einer „unzensierten“ Wilders-Ausgabe aufs Spiel zu setzen.
    Jedem, der diese Position vertritt, kann ich nur raten: Feel free! Gründe einen Verlag und – mach et, Otze!
    Aber eben auch: „Put your money, where your mouth is!“
    Aus dem bequemen Sessel heraus lässt sich leicht eine fundamentalistische Position vertreten.
    3. Aber auch das geht am Punkt vorbei. HJB verfolgt seit Jahren die Politik, hart am Rande der deutschen Meinungszensur zu segeln – aber innerhalb der Grenzen; diese aber ausnutzend.

    Seine Position wird aus diesem Statement klarer:

    Ich bedaure sehr, dass es nicht zu einer HJB-Ausgabe gekommen ist! Die Aussagen von Herrn Wilders wären nach meiner Meinung – selbst nach einer Anpassung an spezielle „deutsche Befindlichkeiten“ – noch deutlich genug gewesen, um die Diskussion zum Thema Islam in Deutschland entscheidend zu bereichern.

    Seine Position ist eben eher die eines „Realos“ denn eines „Fundis“.

    4. Zum Thema Islamkritik:

    das Thema Islam/Islamismus ist nur eines von vielen, die in der Planung sind. Mein besonderes Interesse liegt generell bei Themen bzw. Problemen, die – so mein Eindruck – von der politischen Klasse nicht wahrgenommen und auch von der Presse teilweise verschwiegen oder sogar falsch dargestellt werden.

    http://www.citizentimes.eu/2013/01/29/auf-der-suche-nach-politisch-unkorrekten-stoffen/

    Die „anderen Themen“ sind im wesentlichen Ökofaschismus, linksgrüne Ideologie etc.

  26. Meine Anfrage an den Bonner „General-Anzeiger“ (GA) vom 4. 2.
    bis heute unbeantwortet:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    aus dem Internet erfuhr ich, dass der niederländische Politiker Geert Wilders am 2. 2. 2013 in Bonn eine Rede hielt, die ich und sicher auch viele Bonner Bürger gerne gehört hätten.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass der GA keine Kenntnis davon hatte.
    Gibt es Gründe dafür, dass diese Veranstaltung vom GA weder angekündigt, noch in der Montagsausgabe kommentiert wurde?

    Mit freundlichen Grüßen

    xxxxxxxx xxxxxxx

  27. @#2 ffmwest (10. Feb 2013 18:30)

    Zitat wurde im Artikel inzwischen offenbar nachgebessert und damit verständlicher – allerdings ist nun „des islamkritischen Internetblogs „Politically Incorrect““ doppelt.

    @#14 biersauer (10. Feb 2013 19:04)

    Wie Stefan Cel Mare bereits – überaus dankenswerterweise – dargelegt hat, stand für Herrn Bernt nicht nur alles auf dem Spiel, sondern er ist zudem auch „einer von uns“, wie Worte (Interviews) UND Taten (Verlagsprogramm und Vertrieb im HJB-Shop) belegen.

  28. @#36 Lupo (10. Feb 2013 22:21)
    Das Problem ist einfach, daß eine deutsche Ausgabe in G.W.s Sinne in Deutschland mit dem $130 StGb in Konflikt käme, daß heißt, daß der Verleger wegen Volksverhetzung drankäme und die Auflage eingestampft oder zumindest eingeschwärzt werden müsste. Daher läßt da jeder die Finger davon.
    Einzige Möglichkeit: Druck und Verkauf im Ausland. Wer dann aber online bestellt kann trotzdem auf irgendwelche Listen kommen. Oder Online kostenlos zur verfügung / zum Download stellen.

  29. #35 reimi (10. Feb 2013 21:25)

    Meine Anfrage an den Bonner “General-Anzeiger” (GA) vom 4. 2.
    bis heute unbeantwortet:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    aus dem Internet erfuhr ich, dass der niederländische Politiker Geert Wilders am 2. 2. 2013 in Bonn eine Rede hielt, die ich und sicher auch viele Bonner Bürger gerne gehört hätten.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass der GA keine Kenntnis davon hatte.
    Gibt es Gründe dafür, dass diese Veranstaltung vom GA weder angekündigt, noch in der Montagsausgabe kommentiert wurde?
    ————————-

    Danke, Reimi!

    Ich habe letzte Woche beim GA angerufen und dieselbe Frage gestellt. Dort wurde mir gesagt, man habe ja nicht gewußt, wo genau die Veranstaltung stattfinde. Ich sagte, es habe doch auf PI gestanden, dass der genaue Verantaltungsort 24 Stunden vorher mitgeteilt werde. Stotter, stotter: Mit PI habe man es nicht so. (Man hat PI gelesen, sonst hätte man ja nichts von der Veranstaltung gewußt.)

    Ob denn wirklich 300 Teilnehmer dagewesen wären, fragte Redakteur V. und (nach meiner weiteren Schwärmerei betreffend die Veranstaltung): Man wolle eine Redakteurin an die Sache setzen und ob ich als „Dabeigewesene“ ggf. für nähere Auskünfte zur Verfügung stünde. Aber gerne!

    Nichts ist veröffentlicht worden – der General-Verschweiger hat seinem Namen wieder mal alle Ehre gemacht!

  30. 37 Carpe Diem (10. Feb 2013 22:50)

    Die Identitären aus Wien könnten noch ein paar positive Bewertungen gebrauchen.
    ————–
    Da geht nichts mehr. Kommentarfunktion geschlossen!

  31. Man muss in diesem Fall die Hintergründe und Fakten kennen, um sich wirklich eine Meinung zu bilden. Ich habe (interne) Aussagen von beiden Seiten – HJB Verlag und Geert Wilders – dazu gehört. Daraus ergibt sich folgendes Bild:

    Der HJB-Verlag hat zunächst eine 1:1 Übersetzung des englischen Originals anfertigen lassen. Diese Übersetzung wurde dann durch die Expertise eines Rechtsanwaltes „entschärft“ (eher „verfälscht“).

    Daraufhin wurde eine neue Übersetzung angefertigt, in der – vereinfacht ausgedrückt – das Wort „Islam“ durch „extremistischer Islamismus“ oder „djihadistischer Terrorismus“ oder „radikalster Scharia-Islam“ usw. ersetzt wurde.

    Geert Wilders hat aber kein Buch über „Terrorismus“ geschrieben, sondern darüber, wie er über den Islam (als Ideologie) denkt.

    Seine These lautet:

    Der Islam ist das Problem.
    Der Islam kann nicht verändert werden.

    Diese These belegt er in seinem Buch u.a. durch konkrete Beispiele.

    Nach Aussage der Mitarbeiter von Geert Wilders fand seitens des Verlages keinerlei Kommunikation zu der „entschärften“/verfälschten Übersetzung statt. Erst kurz vor Drucklegung hat man die Übersetzung zur Kontrolle erhalten. Die Nachbesserungen – in der Tat über 700 Stellen – hätten die Übersetzung wieder in die Nähe des Originaltextes gebracht. Das wurde vom Verlag mit Hinweis auf die Gesetzeslage in Deutschland abgelehnt. Daraufhin wurde die Zusammenarbeit mit dem Verlag vom Büro Wilders eingestellt.

    Für mich bleibt nur festzustellen, dass es mittlerweile in Deutschland augenscheinlich nicht mehr möglich ist, die Wahrheit zu schreiben und/oder zu sagen, ohne dafür strafrechtlich belangt zu werden. Insofern ist das Nichterscheinen des Buches vielleicht ein größerer Augenöffner, wie weit der würgende Arm der „political correctness“ und der Scharia schon zudrückt, als wenn das Buch in deutscher Sprache veröffentlicht worden wäre.

    Wer Englisch lesen kann sollte sich das Buch im Original besorgen und selbst entscheiden, was er davon hält.

  32. #6 crohde01

    Das ist ein geschickter, formeller, linker Schachzug vom kruden Ude, denn für einen neuen Standort müsste eine neue Unterschriftenaktion gestartet werden, wenn sich die Aktuelle auf den Standort Stachus bezieht.

    Aber – Allah sei Dunk – wird erstmal viel Wasser die Isar hinunter fliessen, bis ein neuer Standort gefunden ist und Krude-Ude ist dann wahrscheinlich gar nicht mehr OB.

    30.000 Münchener sind erstmal aufgeklärt und es werden täglich mehr. Wenn jeder Islamaufklärer pro Jahr nur einen Neuen hinzugewinnt, verhundert sich die Zahl in knapp 7 Jahren.

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