Von CHEVROLET | Sie ist schon legendär, die Balkanroute der sogenannten Flüchtlinge von der Türkei/Griechenland nach Norden zum von Angela Merkel zum Plündern freigegebenen Deutschland. Ging der Weg ursprünglich über Serbien und Ungarn nach Norden, ist dieser dank Ungarns mutigem Ministerpräsidenten Orbán so nicht mehr möglich. Der Menschennachschub für Merkels Umvolkung läuft dafür jetzt über Bosnien-Kroatien-Slowenien und Österreich.

Zwar müht sich das EU-Land Kroatien redlich, den steten Fluss einzudämmen, doch gelangen immer noch Massen von Menschen nach Slowenien. Das mögen sich auch die fleißigen Slowenen nicht angucken, oder besser gesagt, die slowenischen Bürger nicht. Aus dem Grund haben sich jetzt zur Verstärkung der regulären Grenzwache an der kroatischen Grenze Bürgerwehren gegründet und fangen Illegale ein, die versuchen, die Grenze zu überqueren, berichtet der TV-Nachrichtensender Euronews.

Dazu Blaz Zidar, der mit seiner Truppe die Polizeieinheiten des Landes unterstützt: „Ich denke, die einzige Lösung hier ist, dass wir die Armee an die Grenze schicken. Die Situation ist jetzt ähnlich, als ob Sie die Tore eines Gefängnisses öffnen würden und sagen, wir lassen alle Gefangenen raus. Wer würde da drinnen bleiben? Nicht ein einziger“.

Andrej Sisko, Kommandant der Bürgerwehr, sagt: „Was ist das Ziel? Ziel ist es, Menschen und Freiwillige auszubilden, um ihr Land im Bedarfsfall zu verteidigen und dem Militär und der Polizei zu helfen, die öffentliche Ordnung zu kontrollieren. Es gilt in Zeiten massiver Migrationen aus den afrikanischen und asiatischen Staaten, vor allem von Muslimen, unsere Grenzen zu schützen. Denn ein Staat, der nicht in der Lage ist, seine Grenze zu schützen, ist kein souveräner Staat“.

Der slowenische Ministerpräsident Marjan Sarec hatte bei einem Besuch an der kroatischen Grenze eine Verstärkung des Grenzschutzes gegen irreguläre Migranten angekündigt.

35 zusätzliche Soldaten werden an der Grenze postiert. Unter anderem wird das Militär künftig gepanzerte Fahrzeuge und moderne Überwachungstechnik einsetzen.

 

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44 KOMMENTARE

  1. Der Schutz der Grenzen ist keine Frage des Könnens, sondern eine des Wollens, und der Wille dazu, ist bei den linken Regierungen schlichtweg nicht vorhanden.

  2. Merkels Plan wird immer offensichtlicher. Die BRD Zerstören ist das Ziel des Planes, unter Zuhilfenahme von illegaler Masseneinwanderung und unter ausnutzung linker Klimahysterie.
    Ich habe die Befürchtung das ich den Bürgerkrieg ausgelöst und gefördert durch Merkel noch voll erleben werde.
    Aber ich werde mich mit meinen 60 lenzen mit der Waffe in der Hand zur Wehr setzen, wenn es soweit ist.

  3. …. gab’s in der „BRD“ auch schon mal!
    „Ostgrenze Neiße“. Voll aufgerüsteter „BGS“, heute, glaube ich „Bundespolizei“.
    Da kamen Scharen von verwahrlosten „Flüchtlingen“ über diesen kleinen Grenzfluss. Aus Polen!!!!
    Auf Anhöhen und in den Neiße- Tälern wurde vor allem Nachts Infrarot- Technik positioniert.
    Erfolgreich, wie sich zeigte.
    Deutsche Taxifahrer, als „Schleuser“ (für 1000 Ocken), fuhren diese stinkende Bagage bis FFM!

    Nix gelernt, deutsche „Alt-“ Politiker? Offensichtlich nicht.

    Z.A.

  4. Die Kroaten und Slowenen haben für ihre Unabhängigkeit in den 90er Jahren einen blutigen Bürgerkrieg kämpfen und miterleben müssen.
    So etwas schafft mehr Bewusstsein für die aktuelle Gefahr als eine „friedliche Revolution in der DDR“.
    Es war keine „friedliche Revolution“, es war ein Kollaps eines bankrotten Systems.

    Und zu viele Systemschergen wurden mangels Revolution nicht zur Rechenschaft gezogen.

  5. Nicht nur Slowenen, sondern generell sind Ost- und Südosteuropäer nicht so weinerlich und weichgespült wie der sattgefressene aber schwächliche deutsche Möchtegern-Bildungsbürger.

    Osteuropäer haben kein Problem mit „hässlichen Bildern“ die entstehen könnten bei der Verteidigung ihrer Landesgrenzen. Dem verweichlichten deutschen linke-Wange-rechte-Wange Bessermensch hingegen schiesst sofort der Pipi in die Augen wenn er mit ansehen muss, wie Fake-Flüchtlinge und Pseudo-Schutzsuchende an der Grenze abgewiesen werden.

    Schon paradox wie Deutschland wirtschaftlich so stark sein kann aber gleichzeitig im Selbstvertrauen so schwach. Jede noch so technisch veraltete Drittwelt-Militärmacht könnte (wenn sie wollte) Deutschland innerhalb von 3 Tagen einnehmen. Der treudoof-liebe Gutdeutsche würde sich eher beide Hände abhacken als sich zu wehren.

  6. Normalerweise sollte der Staat seine Bürger schützen und ihnen ein angenehmes Leben und eine gute Altersabsicherung bieten, bei uns ist es genau das Gegenteil, die Politiker stecken sich die Taschen voll bis zum geht nicht mehr und bringen die Bürger in Gefahr und bringen sie um ihre Existenz. Schuld sind aber nicht nur die Politiker der Altparteien sondern die nützlichen Idioten die, die Altparteien wählen, um erzogen, weichgekocht mit Schuld übergossen und Gehirngewaschen machen diese armen Deppen ihr Kreuz an der falschen Stelle. Die Staatsmedien und der Wahlbetrug ergänzt das ganze Elend.

  7. Die wackeren Slowenen sollten sich vertrauensvoll an ES wenden. ES finanziert wohl schon seit längerem hunterte von Grenzkilometern in Saudi-Barbarien?
    Den Slowenen also auf den Weg gegeben : Wir schaffen das ;-))

  8. Zuri Ariel 19. September 2019 at 18:02
    …. gab’s in der „BRD“ auch schon mal!
    „Ostgrenze Neiße“. Voll aufgerüsteter „BGS“, heute, glaube ich „Bundespolizei“.
    Da kamen Scharen von verwahrlosten „Flüchtlingen“ über diesen kleinen Grenzfluss. Aus Polen!!!!
    Auf Anhöhen und in den Neiße- Tälern wurde vor allem Nachts Infrarot- Technik positioniert.
    Erfolgreich, wie sich zeigte.
    Deutsche Taxifahrer, als „Schleuser“ (für 1000 Ocken), fuhren diese stinkende Bagage bis FFM!

    Nix gelernt, deutsche „Alt-“ Politiker? Offensichtlich nicht.

    Z.A.

    Korrekt. Und So sehen für mich keine Flüchtlinge aus. Junge Männer in modernen Desigerklamotten, in denen man in keiner westlichen Großstadt auffallen würde.
    Zurück in ihre Kloaken mit denen

  9. @ Anti-Gender 19. September 2019 at 18:30

    MRKL kümmert sich lieber um Regierungsbrüche in Italien und Österreich. Nur weil die ihre Grenzen schützen wollen. Nun sind dort andere Regierungen im Amt, die Merkels Politik mittragen.

  10. Unsere liebreizende, wohlriechende, mit unendlicher Klugheit gesegnete Kanzlerin wird das wohl nicht estimieren. Gefährdet es doch den Fünfjahresplan des Grossen Austauschs.

  11. @Bullshitdetector
    Sehe ich genauso.
    Bin auch nicht mehr der Jüngste aber austrainiert
    und habe militärische Ausbildung.
    Ich würde mich jederzeit freiwillig zur Grenzsicherung
    melden.

  12. @ Barackler at 18:37

    Ich muss mich korrigieren. Sie hat weder einen Fünfjahresplan, noch einen Plan A, noch einen Plan B.

    Sie ist das Tier im „Bau“ von Franz Kafka.

    Sie würde morgen unter gleichen Umständen an der Grenze schiessen lassen. „Nun sind sie halt weg. Mir doch egal.“

    Merkel ist Kult.

  13. Haremhab 19. September 2019 at 18:37
    @ Anti-Gender 19. September 2019 at 18:30
    MRKL kümmert sich lieber um Regierungsbrüche in Italien und Österreich. Nur weil die ihre Grenzen schützen wollen. Nun sind dort andere Regierungen im Amt, die Merkels Politik mittragen.
    —————————————————————————————————-

    Es wird Zeit, dass die Volkverräter aus Führungspositionen verschwinden. Und wenn wir das jeden Tag neu auskämpfen müssen :-)))

  14. Haremhab 19. September 2019 at 19:04
    Künast muss Beschimpfungen hinnehmen
    ??????
    ———————————————————————————————–

    Kühnaxt erlebt endlich mal was man von ihr hält ?

    Und was sind das sonst, als Meinungsäusserungen ???

    Hat ihr bisdahin noch nie jemand die Meinung gesagt? Es wurde also
    Zeit ???

  15. Die Slowenen wurden noch nicht gehirngewaschen.
    Deshalb können die auch noch klar denken und handeln.

    Der BRD-Michel läuft lieber einer kleinen geistesgestörten Gretel
    hinterher, anstatt sich Sorgen um sein Land zu machen.

  16. @ Anti-Gender at 19:04

    Künast ist wohl in dem Berliner Urteil nur zufällig Betroffene. Nach der Abschaffung der Verfolgung von Drogenhandel, Diebstahl und Körperverletzung gibt das Gericht lediglich die aktuelle Realität in Berlin wieder. Ganz normale Umgangssprache.

    Völlig anders sähe es allerdings aus, wenn ein Deutscher zu einem Merkelgast auch nur einen Satz mit „Deine Mutter …“ angefangen oder gar ehrenrührig geschaut hätte.

  17. vor allem, die Slowenen und Kroaten haben ja viel auch nicht viel zum Leben, sind nicht gerade reich die Länder .. und da kommt jetzt dieses Araber und NegerGesindel und stürmt diese Länder

  18. OT

    US-Bundesstaat Georgia

    Drei maskierte Teenager begehen bewaffneten Überfall – Hausbesitzer erschießt alle drei

    In Georgia versuchen ein 15-Jähriger und zwei 16-Jährige, mehrere Personen auf einem Privatgrundstück zu überfallen. Als sie eine Waffe abfeuern, erwidert der Besitzer des Hauses das Feuer und tötet die drei Jugendlichen.

    Medienberichten zufolge ist der Hausbesitzer in Georgia im Besitz eines halbautomatischen Gewehres

    *https://www.stern.de/panorama/stern-crime/georgia–drei-maskierte-teenager-begehen-ueberfall—hausbesitzer-erschiesst-sie-8910396.html

    Im US-Bundesstaat Georgia sind drei Teenager bei dem Versuch ums Leben gekommen, mehrere Personen auf einem Privatgrundstück auszurauben. Wie die Polizei von Rockdale County mitteilte, tötete der Besitzer des Hauses alle drei mit Schüssen.
    Ansonsten wurde niemand verletzt.

    Nach einer ersten Einschätzung der Polizisten könnte es sich um einen Fall handeln, der unter das „stand your ground“-Gesetz fällt, weswegen der Hausbesitzer wohl keine Anklage zu befürchten hat. Allerdings laufen die Ermittlungen noch.

    Laut Polizei näherten sich ein 15-Jähriger und zwei 16-Jährige in der Nacht auf Montag in den frühen Morgenstunden dem Haus auf einem Privatgrundstück. Die Teenager seien auf die drei Personen zugegangen, die vor dem Haus standen und hätten versucht, diese auszurauben. Als einer der Jugendlichen eine Waffe gezogen und geschossen habe, hätte der Besitzer des Hauses das Feuer erwidert und alle drei tödlich getroffen. Einer sei noch vor Ort für tot erklärt worden, die anderen beiden später im Krankenhaus. Laut Medienberichten soll der Hausbesitzer ein halbautomatisches Sturmgewehr besitzen.

    Nachbar hörte „Helft mir, ich sterbe“

    Die BBC zitiert einen Nachbarn, der „zahlreiche“ Schüsse gehört haben will. „Und es war hin und her. Es hat auf jeden Fall nicht nur eine Person geschossen.“ Er habe anschließend einen Mann auf dem Boden liegen sehen, der gerufen habe: „Helft mir, ich sterbe.“ Die Polizei sei sehr schnell vor Ort gewesen.

    Viele US-Bundesstaaten haben ein sogenanntes stand-your-ground-law, das Bürgern weitreichende Befugnisse gibt, wenn es darum geht, sich zu verteidigen. Im Kern dürfen sich Menschen demnach mit tödlicher Gewalt wehren, wenn sie sich bedroht fühlen. Das „stand your ground“ bezieht sich dabei darauf, dass man nicht erst versuchen muss zu flüchten, bevor man einen Angreifer attackiert. Ausnahme ist jedoch zumeist, wenn man den Streit selbst provoziert hat oder der Gegenüber bereits am Flüchten ist.

    Ich könnte wetten das alle drei Jugendlichen eine nicht weiße Hautfarbe haben. 😉

  19. @lorbas

    Ich könnte wetten das alle drei Jugendlichen eine nicht weiße Hautfarbe haben.
    __________________________________________________________
    Die Wette wäre wohl zu gut wie gewonnen.

  20. „stand your Ground“ !!!! und don`t call 911 …. so muss es sein, was andres kommt gar nicht in Frage !!! dieser Staat schützt euch nicht mehr !!!!

  21. Das ist alles so geplant

    Die ehemalige Grenze zu Russland (oder russlands Einflußsphäre) wurde nach Osten verschoben. Die Slaven und Romänen werden nun Wohlstand spielen dürfen. Das begehrte Object der Begierde von Soros & Co sind die Russischen Ölquellen, Rohstoffe und Frauen.

    Deutschland wird jetzt abgerissen, so wie man es zuvor mit Frankreich gemacht hat, als Deutschland noch Frontstaat zur DDR war.

    letztendlich werden alle verleiren, welche sich in die Einflußsphäre der gierigen Milliardäre begeben. Die Osteuropäer werden es noch sehen…

  22. @Jens Eits 19. September 2019 at 18:04
    Was wir gerade erleben, ist der größte Terror-Anschlag in der deutschen Geschichte mit zwei der tödlichsten Waffen: der Massenmigrations- und der „Volksvertreter“-Waffe.

    Diese „Flüchtlinge“ sind nichts anderes als ein feindliches Heer, das bereits in jeder Stadt und jedem Dorf seine Lager aufgeschlagen hat.

    In dem Moment, wenn diese „Flüchtlinge“ erkennen, dass sie getäuscht wurden, werden sie sich das mit Gewalt nehmen, was ihnen versprochen wurde.

    Wir werden marodierende „Flüchtlings“-Horden erleben, die plündernd und mordend durch unsere Städte ziehen, um sich das mit Gewalt zu nehmen, was ihnen versprochen wurde.

    Unsere Städte werden brennen und sich die aus ihren Häusern gezerrten und erschlagenen Deutschen in den Straßen türmen.

  23. Respekt für alle mutigen Völker Osteuropas, die sich gegen die muslimische Invasion wehren. Paramilitärische Bürgerwehren haben sich auch in Bulgarien gebildet und machen Jagd auf muslimische Eindringlinge, die sie nach ordentlicher Behandlung den Behörden übergeben.

  24. SOUVERÄNER STAAT hat Grenzen?
    Ja , da siehste mal den Unterschied.

    Souveräne Staaten legen auch Wert drauf, dass ihr Staatsvolk bescheid wüsste stolz wäre, wehrhaft wäre.
    BRD ist aber kein souveräner Staat.
    Das alles muss also von jedem Deutschen, der das anders will, aus sich selbst heraus kommen und dann kann sich was ändern.

    Normalerweise formt in gewisser Weise der Staat seine Menschen.
    Deutsche müssten es andersrum machen.

    Ich frage mich ja immer noch, was geschähe, wenn an der Grenze zu Österreich Deutsche sich versammeln und die „Grenzschützer“ oder wer da sonst so nutzlos abhängt….BuPo? auffordert, ihre Arbeit zu tun. Denn selbst nach unsouveränem GG ist illegale Einreise unter dem Stichwort „Asyl“ aus Österreich verboten.

    Und wenn es doch alle so ernst meinen mit ihrem Widerstand, all die Pegidas und Identitären und die Videolaberheinis, weshalb kam keiner mal auf diese männliche, nützliche Idee innerhalb der letzten 4 (!!!) Jahre?

  25. Freiwillige Lösung
    Europas neue Migrationspolitik – ein Provisorium
    Stand: 10:10 Uhr | Lesedauer: 5 Minuten

    Der erste Test ist gelungen: Italien hat ein Rettungsschiff in einen Hafen fahren lassen, Deutschland und andere EU-Länder waren sofort bereit, die Geretteten aufzunehmen. Der Mechanismus soll nun Standard werden – um Zeit zu gewinnen.
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    Claus-Peter Reisch ist entspannt. Und das, obwohl italienische Behörden den deutschen Kapitän des Seenotrettungsschiffes „Eleonore“ vor zwei Wochen mit einer Strafe von 300.000 Euro belegt haben.

    Reisch hatte am 2. September sein Schiff mit rund 100 Migranten an Bord trotz eines Verbots von öffentlicher Seite in den Hafen von Pozzallo auf Sizilien gelenkt. Die Menschen gingen an Land, das Schiff wurde beschlagnahmt und gegen Reisch, auf den persönlich die „Eleonore“ angemeldet ist, die hohe Geldstrafe verhängt.

    Dieser Tage ist Reisch in Rom, um mit den Anwälten der Nichtregierungsorganisation Mission Lifeline, in deren Auftrag er das Seenotrettungsschiff lenkte, über seine Verteidigungsstrategie zu diskutieren, um die Strafe nicht bezahlen zu müssen.

    Über Details will er nicht sprechen, aber der Kapitän gibt sich zuversichtlich und ist keinesfalls bedrückt: Er hoffe, dass sich die Politik der neuen italienischen Regierung in Bezug auf die Seenotrettungsschiffe von Nichtregierungsorganisationen deutlich ändern werde, sagt Reisch gegenüber WELT. „Es ist unmöglich, dass sie für jedes NGO-Schiff einen neuen Fall eröffnen.“

    Reisch hat Grund zum Optimismus. Denn in diesen Tagen bahnt sich eine grundlegende Änderung im Umgang mit den Rettungsschiffen an. „Italien zuerst“ war die Devise des bisherigen Innenministers Matteo Salvini von der rechtsnationalen Lega-Partei, der die Häfen für Rettungsschiffe schließen ließ – und auf Kollisionskurs mit der Europäischen Union ging.

    Seit dem 9. September regieren die linkspopulistische Fünf-Sterne-Partei und der sozialdemokratische Partito Democratico (PD). Die neue Innenministerin Luciana Lamorgese setzt nun auf sanfte Töne in der Migrationspolitik – und die EU gibt sich Italiens neuer Regierung gegenüber demonstrativ kooperativ. Es ist ein Balanceakt, den Brüssel und Rom vollführen.

    Man will wieder Migranten an Land lassen – will aber gleichzeitig verhindern, dass Salvini der Regierung den Verrat italienischer Interessen an Brüssel vorwerfen kann. Denn Salvini lauert weiter auf seine Chance: Der Lega-Chef versammelt mit 32 Prozent nach wie vor die meisten Wählerstimmen hinter sich.

    Aber nicht nur für Italien selbst, auch für die Europäische Union dürfte es eine Priorität sein, dafür zu sorgen, dass Matteo Salvini nicht so schnell Chef der italienischen Regierung wird. Bereits als Innenminister trieb Salvini die EU vor sich her, ignorierte Abkommen, die die Vorgängerregierungen mit Brüssel abgeschlossen hatten, wiegelte seine Wähler gegen die EU-Bürokraten auf.

    Tatsächlich hatte Brüssel Italien über Jahre mit der Migrationskrise im Stich gelassen. Das europäische Asylrecht sieht vor, dass die Küstenstaaten allein für die Aufnahme von Flüchtlingen zuständig sind. Dieses sogenannte Dublin-System bürdet einzelnen Staaten die volle Last auf. Jahrelang kamen Hunderttausende Menschen aus Afrika an Italiens Küsten an. Der Ruf nach Hilfe aus dem Norden verhallte meistens ungehört.

    Die Generalprobe für die neue EU-Flüchtlingspolitik wurde am Wochenende gegeben. Die „Ocean Viking“ legte in Sizilien an – und vier EU-Länder sagten sofort freiwillig zu, die Menschen an Bord aufzunehmen. Deutschland und Frankreich nehmen jeweils 24 Menschen auf, Portugal acht, Luxemburg zwei. 24 Migranten bleiben in Italien.

    Die Lösung aus Brüssel kam schnell und ruhig, die Allianz der willigen Aufnahmeländer war schnell gefunden. Die Vorbereitungen in Brüssel, Paris und Berlin waren längst getroffen gewesen. Italiens neuer Regierungschef Conte hatte sich mit der neuen EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen zuvor unter vier Augen getroffen.

    Die EU sieht jetzt eine unverhoffte letzte Chance: Man will die Regierung in Rom stabilisieren – um den Anti-EU-Nationalisten Salvini zu schwächen. Allen ist klar: Das EU-Asylrecht muss reformiert werden. Ursula von der Leyen will das angehen, aber es wird Jahre dauern.

    So viel Zeit aber wird man nicht haben. Salvini lauert jetzt auf seine Chance. Deshalb wird nun an dem Provisorium gearbeitet: Italien öffnet seine Häfen – und mehrere EU-Länder verpflichten sich, freiwillig Flüchtlinge aufzunehmen. Der Plan wird seit Juli debattiert. Am nächsten Montag werden sich mehrere EU-Innenminister auf Malta treffen und eine Lösung suchen. Angesichts der neuen Lage in Italien könnte sie gelingen.

    Bei einem Innenministertreffen im Juli war man noch gescheitert. Damals war Salvini zu dem Treffen gar nicht erst erschienen – und hatte die Initiative aus der Ferne abgeblockt. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte nun, Deutschland könne „25 Prozent der aus Seenot geretteten Menschen übernehmen, die vor Italien auftauchen. Das wird unsere Migrationspolitik nicht überfordern.“

    Er sprach sich dafür aus, das „quälende Prozedere“ zu beenden, bei dem die Flüchtlinge jedes ankommenden Rettungsschiffs einzeln über Europa verteilt werden müssten. Am Mittwoch besuchte der französische Präsident Emmanuel Macron als erster ausländischer Regierungschef die neue Regierung in Rom. Es ist sein erster Besuch, seit es vergangenes Jahr zu schweren Verwerfungen mit der vorherigen Regierung gekommen war und Frankreich zwischenzeitlich sogar seinen Botschafter zurückgerufen hatte.

    Macron warb in Rom nicht nur für den neuen freiwilligen Migrationspakt. Er ging noch einen Schritt weiter, indem er „finanzielle Strafen“ für Länder verlangte, die keine Migranten aufnehmen. Das hatte auch Conte in den vergangenen Tagen mehrfach gefordert.

    Ob es in näherer Zukunft zur Verhängung solcher Strafen kommen wird, ist allerdings fraglich. Denn das würde im Zweifel die osteuropäischen Länder treffen. Deren Zustimmung aber braucht man, um die EU-Migrationspolitik zu reformieren.

    Und am Ende wissen alle: Die Frage der Rettungsschiffe ist nur eine Teilfrage. Denn egal ob alte oder neue italienische Regierung, egal ob Salvini, Macron oder Merkel. Den Kern der italienischen Migrationspolitik will niemand von ihnen anrühren: den Flüchtlingsdeal mit Libyen. Der war von der sozialdemokratischen Regierung vor Salvini geschlossen worden. Seither ist die Zahl der Migranten, die an Italiens Küsten ankommen, drastisch gesunken. In den Genuss der neuen Migrationspolitik werden also nur die kommen, die es auf ein Schiff der NGOs geschafft haben.

    https://www.welt.de/politik/ausland/plus200580900/Migrationspolitik-So-will-die-EU-Matteo-Salvini-kleinkriegen.html

  26. Wann bricht diese Scheiß EU endlich auseinander. Es ist ein Verein der alle europ. Staaten diktatorisch führen will.

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