Devise des Establishments: Verschweigen und verdrängen

Fünf Jahre Kirchenbrandstiftung Garbsen

Von DAVID S. | Am 30. Juli 2013 wurde die Willehadi-Kirche in Garbsen vollständig niedergebrannt – nach letztem Stand mit größter Wahrscheinlichkeit von einer Horde Türken. Dies erklärt auch, warum alle polizeilichen Ermittlungen nach kurzer Zeit eingestellt wurden, die Evangelische Kirche den Kirchenbrand so schnell wie möglich unter den Teppich kehrte und die gesamte deutsche Presse, von Lokalzeitungen abgesehen, diese erste Niederbrennung eines Gotteshauses in Deutschland seit 1938 konsequent totschwieg.

Die erste Niederbrennung eines Sakralbaus in Deutschland seit 1938 war eine Kirche – ein böses Omen, das uns alle mit größter Sorge erfüllen sollte. Mit noch größerer Sorge erfüllen sollte uns allerdings der Umgang unserer Elite in Politik und Kirche mit dieser Brandstiftung. Von der Politik war damals außer ein paar dünnen Worten aus der dritten Reihe gar nichts zu hören.

Die Evangelische Kirche veröffentlichte mit mehreren Tagen Verspätung eine schmallippige Erklärung mit ein paar kühlen Sprachfetzen standardisierten Bedauerns. Der seinerzeitige Chef der EKD, Nikolaus Schneider, war sich, obwohl er in Hannover nur wenige Kilometer vom Tatort entfernt residierte, für einen Besuch vor Ort zu fein und auch für eine Stellungnahme nicht zu haben. Es war, als ginge ein Fluch aus von der ausgebrannten Kirchenruine, um die das gesamte politische und kirchliche Führungspersonal der Bundesrepublik einen weiten Bogen machte.

Nach letztem Stand waren Türken aus einem Garbsener Stadtteil die wahrscheinlichsten Täter – vermutlich einer der wesentlichen Gründe, weshalb die polizeilichen Ermittlungen schon nach kurzem eingestellt wurden. Im September 2013 war Bundestagswahl. Merkel wollte Kanzlerin bleiben. Die Niederbrennung einer Kirche ausgerechnet durch Türken nur wenige Wochen vor der Wahl hätte mit Sicherheit unangenehme Fragen aufgeworfen, die man sich nicht nur in Hannover, sondern auch in Berlin ersparen wollte.

Außerdem stand im Sommer 2013 die AfD bereits in den Startlöchern, wenn auch noch in improvisierter Form. In den obersten Etagen der EKD, der deutschen Presse und der etablierten Parteienlandschaft entschied man sich somit auch im Fall der Kirchenbrandstiftung von Garbsen für die übliche Vorgehensweise, die man immer nutzte, wenn sich Gewalt von Türken oder sonstigen Ausländern in Deutschland gegen Deutsche oder Symbole der Deutschen richtete: Verschweigen, verdrängen, möglichst schnell zur Tagesordnung übergehen.

Man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie das politsche und kirchliche Establishment reagiert hätte, wenn in Garbsen eine Moschee von Deutschen niedergebrannt worden wäre. Die Einzelheiten kann sich jeder Leser ohne Zweifel selbst ausmalen: Bundespräsident, Ministerpräsident, Bischöfe, Pfarrer dutzendweise, alles, was Rang und Namen hat, hätte sich tränenreich binnen Stunden am Tatort versammelt und gegen die Täter geflucht. Die Polizei wäre mit einer Hundertschaft vor Ort gewesen und hätte ganz Garbsen so lange auf den Kopf gestellt, bis man die Brandstifter gefunden hätte.

Denn brennende Moscheen nimmt der Staat ernst, sie sind sowohl für den Staat als auch dessen kirchlichen Dunstkreis von größtem politischen Interesse: Brennende Moscheen lassen sich bestens gegen den eigenen innenpolitischen Gegner, die Kritiker der totalen Bunten Republik, instrumentalisieren. Brennende Kirchen hingegen sind für das Establishment höchst kontraproduktiv: Sie stören die allgegenwärtige Propaganda, die von Staat und Kirche durchgesetzte Massenansiedlung fremder Völkerschaften in Deutschland sei für die indigenen Deutschen völlig gefahrlos.

Ein brennendes Sakralgebäude ist immer ein böses Omen. Dies galt bereits für die brennden Kirchen der Armenier 1895, 20 Jahre vor dem Völkermord durch die Türken, genauso wie für die brennenden Synagogen der Juden 1938, wenige Jahre vor der Endösung. Auch eine brennende Kirche der Deutschen 2013 ist ein böses Omen, auch wenn wir natürlich hoffen, dass es nicht ganz so schlimm kommen wird. Ein noch böseres Omen sind allerdings die moralischen Doppelstandards unserer politischen und kirchlichen Elite, wie sie uns die brennende Kirche von Garbsen überdeutlich vor Augen führt.

Das demonstrative Schweigen des gesamten Establishments zu den Flammen von Garbsen vermittelt den Deutschen eine ganz klare Botschaft: Ihr Deutschen seid diesem Staat und seiner Staatskirche vollkommen gleichgültig. Ihr Deutschen seid in der Opferhierarchie dieses Staates Untermenschen zweiter Klasse. Wenn eines Tages nicht nur eure Kirchen, sondern auch eure Häuser brennen, wird euch Deutsche niemand schützen.

Wie es nach dem Brand weiterging? Die völlig ausgebrannte Ruine wurde eilig abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.

Der Neubau der 20013 abgebrannten Willehadi-Kirche in Garbsen bei Hannover.

Nichts erinnert heute mehr an die Niederbrennung von 2013. Genau so soll es sein: Man tut, als hätte es das alles nicht gegeben. Wenn Deutsche die Opfer sind, dann gilt: Verschweigen, verdrängen, möglichst schnell zur Tagesordnung übergehen.




Ein Vergleich: Moschee Dresden, Kirche Garbsen

garbsenMan soll Gewalttaten nicht gegeneinander aufrechnen. Aber der Vergleich zwischen dem Anschlag auf die „Eroberer-Moschee“ in Dresden (kl.Foto) und dem Anschlag auf die Willehadi-Kirche (PI berichtete mehrfach) in Garbsen bei Hannover (Foto) drängt sich geradezu auf. Um die verquere Logik der „Tagesschau“ zu bemühen: Wenn eine Gruppe Türken in Hannover eine Kirche komplett niederbrennt, ist das ein Ereignis von „regionaler Bedeutung“ und zu verschweigen. Wenn ein deutscher Einzeltäter in Dresden einen Anschlag auf die Tür einer Moschee verübt, ist das ein Ereignis von „überregionaler Bedeutung“, über das monatelang ausführlichst zu berichten ist.

(Von Georg S.)

Gleich vorweg: Es soll hier nichts entschuldigt werden. Der Anschlag auf die „Eroberer-Moschee“ („Fatih Camii“) von Dresden durch einen rechtslastigen Einzeltäter ist als Mittel der politischen Auseinandersetzung abzulehnen. Auch wenn sich die Antifa und sonstige linke Sturmstaffeln gegenüber der AfD regelmäßig genau derselben Mittel bedienen (über die die Lügenpresse grundsätzlich nicht berichtet, da immer nur von „regionaler Bedeutung“): Es ist nicht vertretbar, solche Methoden des politischen Gegners zu übernehmen und dann auch noch gegen einen politischen Bündnispartner dieses Gegners einzusetzen. Gewaltanwendung als Mittel der politischen Auseinandersetzung muss tabu bleiben.

Lassen wir die üblichen Brandanschläge der Antifa aber einmal außer acht und konzentrieren wir uns auf den direkten Vergleich zwischen den beiden herausragendsten Anschlägen auf religiöse Gebäude der letzten Jahre: Neben dem erwähnten Anschlag auf die „Eroberer-Moschee“ in Dresden ist dies vor allem der Brandanschlag auf die Willehadi-Kirche in Garbsen bei Hannover. Diese Kirche wurde nach letztem Stand der Dinge mit größter Wahrscheinlichkeit von einer Gruppe Türken bis auf die Grundmauern niedergebrannt – natürlich hat man die Täter nie gefunden, wohl weil man sie auch nicht unbedingt finden wollte.

Die Bilder der ausgebrannten Kirche von Garbsen sind bis heute erschreckend:

garbsen_kirche

Solche Bilder kennt man sonst nur von islamischen Anschlägen auf Kirchen in Pakistan. Für die „Tagessschau“ und die sonstige Lügenpresse war der Anschlag auf die Kirche in Garbsen dennoch nur ein Ereignis von „regionaler Bedeutung“. Außer der Regionalzeitung „Hannoversche Allgemeine“ hat kaum ein Medium über diesen spektakulärsten Brandanschlag auf ein religiöses Gebäude in Deutschland seit 1938 berichtet. Dieses Totschweigen von Ausländergewalt ist uns nur allzu gut vertraut und folgt einem politischen Prinzip: Die Deutschen sollen nicht erfahren, dass etwas böse aus dem Ruder läuft im angeblichen Paradies der „Bunten Republik Deutschland“ (Christian Wulff). Sonst bekommt dieses angebliche Paradies nämlich Risse in der herausgeputzten Fassade.

Ganz anders verhielt sich die Presse im Fall des Anschlags auf die „Eroberer-Moschee“ von Dresden. Noch am selben Tag wurde über den Anschlag in der „Tagesschau“ und in allen anderen überregionalen Medien ausführlich berichtet. Kaum war der Täter gefasst, wurde in ganz Deutschland sofort die Story verbreitet, es handele sich um einen Pegida-Redner – was mindestens unsauber recherchiert, vermutlich aber absichtlich irreführend war. Auch hier folgte die Berichterstattung einem politischen Prinzip. Ein Anschlag auf eine Moschee ist aus Sicht der Propaganda grundsätzlich ein Ereignis von „überregionaler Bedeutung“, weil es dabei um eine abschreckende und zugleich einschüchternde Wirkung geht. Die Botschaft lautet: Brandanschläge von Deutschen auf Moscheen sollen sich nicht wiederholen, wer einen Böller vor einer Moschee zündet, ist ein Staatsfeind. In Garbsen hingegen lautete die Botschaft: Brandanschläge von Türken auf Kirchen sind egal, wer eine Kirche niederbrennt, ist kein Staatsfeind, sondern begeht einen Dummejungenstreich.

Es hilft daher auch nichts, im Vergleich zwischen der Willehadi-Kirche in Garbsen und der „Eroberer-Moschee“ in Dresden auf den verhältnismäßig geringfügigen Schaden an der Moscheetür einerseits und die vollständig ausgebrannte Kirchenruine andererseits hinzuweisen. Der geringe Schaden an der Tür an der „Eroberer-Moschee“ ist bedeutsam, die komplett schwarz verkohlte Kirche ist es nicht – so sind die Regeln der politischen Propaganda.

Die Brandstifter der Kirche von Garbsen hat man nie gefunden. Mehr als ein paar Steckbriefe in der Stadt auszuhängen, hat die Polizei damals auch nicht getan – demonstrative Passivität der Ermittlungsarbeit. In Dresden wurde hingegen gleich ein „Operatives Abwehrzentrum“ eingesetzt, das eine Wohnung nach der anderen durchsuchte, bis man den Täter schließlich hatte – demonstrative Aktivität. Wenn die Polizei will, dann kann sie bekanntlich auch.

Und selbstverständlich hat sich damals nach der Niederbrennung der Kirche in Garbsen auch kein einziger Politiker zu diesem schändlichen Ereignis geäußert, geschweige denn die dortige christliche Gemeinde besucht. Aber ebenso selbstverständlich gab sich das politische Establishment in der „Eroberer-Moschee“ gegenseitig die Klinke in die Hand, um der dortigen islamischen Gemeinde seine allertiefste Bestürzung und Betroffenheit auszudrücken.

Die Willehadi-Kirche in Garbsen und die „Eroberer-Moschee“ in Dresden – die in diesem Vergleich erkennbare Systematik doppelter Maßstäbe von Politik, Polizei und Presse sollte uns allen eine Warnung sein: Wehe uns Deutschen, wenn eines Tages nicht nur unsere Kirchen in Brand gesetzt werden, sondern auch unsere Häuser.




Immer wieder Garbsen!

imageGarbsen. Natürlich hätte das überall passieren können. Ein unbekannter Mann liest in einem Wohngebiet einen fünfjährigen Jungen auf, lockt oder zerrt ihn in sein Auto, verschleppt und missbraucht ihn und setzt ihn anderswo wieder ab. Es ist ein Horrorszenario, ein paar Tage lang bestimmt es die Schlagzeilen, immer garniert mit dem Namen der Stadt, in der es passiert ist. Und das könnte, wie gesagt, jeder Name sein. Aber es ist eben wieder Garbsen.

Die Stadt hat ein Imageproblem. Es existiert schon lange, aber seit einiger Zeit scheint es wieder stärker auf. Da war der Hilferuf des Rektors, der 2011 wegen gewalttätiger Jugendlicher Polizeischutz für seine Hauptschule Auf der Horst forderte. Im Juli 2013 brannte die Willehadikirche, auch im Problemstadtteil Auf der Horst, es war der Höhepunkt einer Serie von mehr als 30 Brandstiftungen. Und nun eben die Entführung des Fünfjährigen aus Berenbostel und, beinahe zeitgleich, die Vergewaltigung einer Joggerin im Stadtpark. „Es braucht derzeit viel Überzeugungsarbeit, für unsere Stadt zu werben“, sagt Bürgermeister Alexander Heuer. (Fortsetzung in der Hannoverschen Allgemeinen! Dank für Tipp an Eurabier!)




Dhimmi des Jahres 2013: Nikolaus Schneider

Alljährlich vergibt PI die Auszeichnung „Dhimmi des Jahres“ an eine Persönlichkeit, die im vorangegangenen Jahr den Willen zu Knechtschaft und vorauseilendem Gehorsam gegenüber den islamisch-nahöstlichen Kolonisten besonders überzeugend verkörpert hat. Nach der Niederbrennung der evangelischen Kirche von Garbsen am 30. Juli hätte man eigentlich einen mahnenden Aufschrei der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) erwartet. Aber schon der Anfangsverdacht, dass die Brandstifter Türken waren, genügte, um EKD-Chef Nikolaus Schneider zum Schweigen zu bringen. Als „Dhimmi des Jahres 2013“ steht Nikolaus Schneider für die Figur des Taktierers, der bereit ist, um der Macht willen alle inneren Gewissensfragen zu überwinden, selbst um den Preis eines politischen Bündnisses mit der Kriminalität.

(Von M. Sattler)

Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schweiger ist der „Dhimmi des Jahres 2013“: diejenige Persönlichkeit, die in diesem Jahr durch ihr Handeln und Nichthandeln der türkisch-islamischen Landnahme am stärksten zugearbeitet hat und die am überzeugendsten die knechtischen Wesenszüge vorlebt, die eine islamisch kolonisierte Gesellschaft den „Dhimmis“, d.h. andersgläubigen Menschen – und damit uns Deutschen – zubilligt. Nikolaus Schneider erhält diese Auszeichnung für sein schändliches Schweigen nach der Niederbrennung der evangelischen Kirche von Hannover-Garbsen am 30. Juli 2013. Bis heute fehlt von diesem Mann und mit ihm vom gesamten Rat der EKD jedes Wort des Bedauerns über diese erste vollständige Niederbrennung eines Gotteshauses in Deutschland seit 1938. Die Gründe für dieses erbärmliche Schweigen sind leicht zu erraten: Der Anfangsverdacht, dass die Brandstifter Türken waren, steht weiterhin im Raum. Eine Unterscheidung in gute und schlechte Brandstifter aber darf es nicht geben: Eine Brandstiftung an einem Gotteshaus ist grundsätzlich eine ruchlose Tat, die sofort und ohne Wenn und Aber zu verurteilen ist, ganz gleich wer die Täter waren. Dass der oberste Vertreter der evangelischen Christen in Deutschland über die erste vollständige Niederbrennung einer evangelischen Kirche in Deutschland wortlos, achselzuckend hinwegsieht, ist unentschuldbar.

Nikolaus Schneider aber ist kein boshafter Mensch. Natürlich schweigt er nicht, weil ihm brennende Kirchen gleichgültig sind. Er schweigt aus politischem Kalkül: Denn sollte sich der Verdacht als wahr herausstellen, dass Türken die Täter waren, wäre seine Kritik an der Brandstiftung zugleich eine Kritik an den Politikern, die ja für die Ansiedlung der Türken in Deutschland und damit auch für alle Folgen dieser Ansiedlung, einschließlich brennende Kirchen, verantwortlich sind. Würde sich Schneider zur brennenden Kirche von Garbsen äußern, würde er also schnell eine Debatte über das gesamte Projekt „Bunte Republik“ heraufbeschwören: Wenn die angesiedelten Türken nun anfangen, Kirchen und andere Symbolgebäude der Deutschen abzufackeln und damit den Keim ethnischer Konflikte nach Deutschland zu tragen, wäre dieses Projekt nämlich keineswegs so harmlos, wie von den Politikern propagiert, sondern im Gegenteil hochriskant.

Die Realität brandstiftender Türken würde aber nicht nur die staatliche Propaganda vom angeblichen Friedensprojekt „Bunte Republik“ in Frage stellen, sondern auch die eigene bunte Propaganda der EKD: Kaum eine andere Institution hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in solchem Maße und zugleich so kritiklos an der Propagierung des vermeintlichen bunten Heils beteiligt wie die EKD. Bis heute sind es neben den Politikern in erster Linie evangelische Pfarrer, die ihre gesellschaftliche Vertrauensstellung missbrauchen und von der Kanzel herab ihren christlichen Schäfchen gern weismachen, die staatliche Massenansiedlung von Türken und anderen Nahostlern sei für die Christen in Deutschland völlig risikofrei. Das Projekt „Bunte Republik“ steht nicht nur für den Verrat des politischen Staatswesens an den schutzbefohlenen Deutschen, es steht auch für den Verrat beider Kirchen, vor allem aber der EKD, an den schutzbefohlenen Christen.

Nikolaus Schneider schweigt daher zu Garbsen, weil er aus politischer Rücksichtnahme den Finger nicht in eine Wunde legen kann, die das jahrzehntelange EKD-Credo vom angeblich seligmachenden Multikulturalismus als das entlarvt, was es ist: die Mantra einer künstlichen, zwanghaften Ideologie, deren Aufrechterhaltung allein einigen Funktionären nützt und zu deren Aufrechterhaltung diese Funktionäre der breiten Masse unentwegt Sand in die Augen streuen müssen. Sand in die Augen streuen bedeutet auch: die geschönte Fassade einer traumtänzerischen Vision zu propagieren und die Schattenseiten der eher düsteren Realität manipulativ zu verschweigen. Zu diesen manipulativ verschwiegenen Schattenseiten gehört auch die Realität brennender Kirchen.

Selbst wenn Schneiders Schweigen zur Brandstiftung von Garbsen somit aus taktischen Gründen gerechtfertigt erscheint – Rücksichtnahme auf die guten Beziehungen der EKD zu den Politikern, Rücksichtnahme auf die Mitfunktionäre im Führungskreis, Rücksichtnahme auch auf die Pfarrer an der Basis, die in ihren Gemeinden weiter ihre bunte Propaganda predigen können, ohne Fragen nach brennenden Krichen beantworten zu müssen –, er macht sich durch dieses Schweigen zum Bündnispartner der Brandstifter. So taktisch verständlich Schneiders stillschweigendes Erdulden von Brandstiftungen und Kirchenschändungen, seine demonstrative Tolerierung roher krimineller Gewalt gegen evangelisch-christliche Symbole auch sein mag: In der Sache spielt er durch dieses Schweigen den Tätern in die Hände, er macht sich zum unfreiwilligen, aber willigen Alliierten des kriminellen Milieus.

In der Gesamtbetrachtung seiner Person gleicht Nikolaus Schneider einer tragischen Figur: Als Kirchenmann und gläubiger Christ muss ihn die Niederbrennung der Kirche in Garbsen als bisherigem Höhepunkt der Gewalt gegen christliche Symbole im bunten Deutschland empören. Aber vor die Wahl gestellt, das moralisch Richtige zu tun, die Brandstiftung mit klaren Worten zu verurteilen, oder das taktisch Nützliche, die Brandstiftung wortlos hinzunehmen, hat er sich für das Taktieren entschieden – auch um den Preis eines faktischen Bündnisses mit der Kriminalität. Nikolaus Schneider verkörpert also musterhaft nicht nur die schon immer unkritische Verzahnung der EKD mit den jeweiligen politischen Machthabern – ob braun, ob rot, ob bunt, evangelische Pfarrer waren stets ganz vorne mit dabei. Schneider geht durch sein Schweigen zu einer offensichtlichen Kriminaltat noch einen Schritt weiter: Er wird zur Symbolfigur für die vielleicht nicht beabsichtigte, aber aufgrund der politischen Gegebenheiten unausweichlich voranschreitende Verzahnung der politischen Oberschicht der „Bunten Republik“ mit der Kriminalität, insbesondere der Ausländerkriminalität.

Als Kirchenmann darf man Nikolaus Schneider vermutlich wohlwollend unterstellen, dass ihm seine ungewollte Allianz mit dem kriminellen Milieu persönlich zuwieder ist. Dennoch überwiegt bei Schneider das politische Kalkül alle moralisch-ethischen Bedenken: Zur Aufrechterhaltung der Macht liefert er die eigene Gemeinde ans Messer. Genau diese Eigenschaften des kühl berechnenden Taktierers, der seine inneren Gewissensfragen diszipliniert zur Seite wischt und zur Aufrechterhaltung der bestehenden Machtstrukturen über Leichen geht, qualifizieren ihn zum „Dhimmi des Jahres“: Auf solche Leute kann sich das Böse, wenn es an der Macht ist, stets verlassen. Im Gegensatz zu anderen Preisträgern ist Nikolaus Schneider daher kein „Dhimmi“ aus billigem Opportunismus, sträflicher Naivität oder schlichtem Selbsthass. Nikolaus Schneider ist ein ganz besonderer Fall: Als „Dhimmi des Jahres 2013“ verkörpert er die tragische Figur des zähneknirschenden Helfershelfers.




Kirchenbrand in Garbsen: Waren es Türken?

Auch fünf Wochen nach der Niederbrennung der Kirche in Garbsen hat die Polizei keinen einzigen Verdächtigen festgenommen. Wir wollen nicht annehmen, dass die Polizei ihre Ermittlungen aus Rücksichtnahme auf den Wahlkampf absichtlich verschleppt. Wir wollen daher glauben, dass die Polizei nicht die geringste Ahnung hat, wo sie mit ihrer Suche nach den Tätern beginnen soll. Unter diesen Umständen ist es eine Bürgerpflicht, die Polizei durch sachdienliche kriminologische Analysen zu unterstützen.

(Von M. Sattler)

Um zielführend vorzugehen, scheint es sinnvoll, zunächst potenzielle Tätergruppen zu definieren und dann anhand der bislang veröffentlichen Sachlage die jeweiligen Tatwahrscheinlichkeiten abzuleiten. Diese Wahrscheinlichkeiten sind naturgemäß subjektiv vorgenommene Bewertungen, die sich im folgenden allein aus der persönlichen Einschätzung des Autors ergeben.

1. Unpolitische Kriminelle

Beginnen wir mit der Tätergruppe unpolitischer Krimineller: Nehmen wir an, Gauner-Maxe und Ganoven-Ede hätten eines Tages aufgrund ihrer rein kriminellen Energie beschlossen, irgendein Gebäude in Garbsen abzufackeln. Auf die Willehadi-Kirche sind die beiden Schlingel nur gekommen, weil die Kirchenbänke aus Holz waren und daher guten Zunder lieferten. Dieser Theorie zufolge wurde die Kirche also aus völlig unpolitischen, rein kriminellen Gründen nur aufgrund ihrer guten Brennbarkeit abgebrannt. Oder anders formuliert: Hätte neben der Kirche eine Scheune voller Stroh gestanden, hätten Gauner-Maxe und Ganoven-Ede ihre Finger von der Kirche gelassen und die Scheune abgefackelt.

Gegen diese Theorie spricht vor allem das auffällige Ausbleiben jeglicher Reaktion von Seiten der lokalen und überregionalen Politik. Eine völlig unpolitische Kriminaltat wenigstens mit ein paar Plattitüden zu verurteilen, wäre für keinen Politiker ein Problem, ganz im Gegenteil. Selbst für einen Politiker der heute völlig linksgewendeten CDU hätte es sich im Wahlkampf angeboten, vor dem Hintergrund dieser spektakulären Brandstiftung zumindest den Eindruck zu erwecken, sich für die Sicherheit der Bürger in Garbsen zu interessieren – ein paar Stimmen mehr hätte das unter den jetzigen Umständen in Garbsen auf jeden Fall gebracht. Und auch in der FDP hätte man sich für eine Stärkung der Polizei aussprechen können und der Polizei bei ihrer Suche nach Gauner-Maxe und Ganoven-Ede Erfolg wünschen können – fertig wäre die politische Show gewesen. Aber erstaunlicherweise hat kein einziger lokaler Politiker, vom Bürgermeister abgesehen, die günstige Gelegenheit genutzt, sich mitten im Wahlkampf in Szene zu setzen. Stattdessen macht die gesamte Politik einen seltsam weiten Bogen um die Ruine von Garbsen. Dieses auffällige Aus-dem-Weg-Gehen durch die Vertreter der Politik deutet darauf hin, dass der Politik konkrete Anhaltspunkte bekannt sind, die den Verantwortungsträgern in den Parteien aus Gründen des politischen Selbstschutzes eine demonstrative Abwesenheit nahelegen – dass also hinter Garbsen mehr steckt als eine völlig unpolitische Tat. Die Wahrscheinlichkeit, dass unpolitische Kriminelle wie Gauner-Maxe und Ganoven-Ede die Kirche in Brand steckten, weil keine Scheune voller Stroh zu finden war, liegt daher nach subjektiver Einschätzung des Autors bei weniger als 10%.

2. Deutsche Linksextremisten

Betrachten wir nun die in Frage kommenden politischen Tatverdächtigen. Unter den vielen politischen und halbpolitischen Gruppierungen im heutigen Deutschland fällt der Verdacht natürlich schnell auf deutsche Linksextremisten. Deutsche Linksextremisten sind erwiesenermaßen in deutschen Großstädten als Brandstifter unterwegs, vorwiegend als Brandstifter von Autos. Allerdings wird in linken Kreisen mittlerweile auch ganz offen Brandstiftungen von Kirchen das Wort geredet („Die einzige Kirche, die erleuchtet, ist eine Kirche, die brennt“).

Fraglich ist jedoch, warum Linke ausgerechnet die Kirche von Garbsen abgebrannt haben sollten. Für Linke wäre die erste Niederbrennung einer Kirche in Deutschland mit Sicherheit eine ganz zentrale Symboltat gewesen, die sie entsprechend vermarktet hätten. Eine Brandstiftung des Deutschen Doms auf dem Berliner Gendarmenmarkt würde eher ins linke Täterprofil passen als die Abfackelung einer nichtssagenden 60er Jahre-Kirche in der niedersächsischen Provinz. Und mit größter Wahrscheinlichkeit gäbe es ein Bekennerschreiben, das alle überregionalen Zeitungen längst veröffentlicht hätten, um der Öffentlichkeit Entschuldigungsgründe für eine solche linksextreme Brandstiftung anzubieten. Die Brandstiftung von Garbsen fügt sich somit aus mehreren Gründen nicht in ein linkes Tatschema ein, die Wahrscheinlichkeit linker Täter dürfte nicht höher als 10-15% liegen.

3. Deutsche Rechtsextremisten

Auf der anderen Seite des gewaltbereiten deutschen Spektrums kommen die Rechtsextremisten in Frage. Schon in der NS-Zeit stand der deutsche Rechtsextremismus mit der Kirche trotz aller pragmatischen Zusammenarbeit auf latentem Kriegsfuß. Das Christentum wurde und wird in rechtsextremen Kreisen als weichlich und undeutsch verlacht. Nicht völlig unwahrscheinlich ist daher die Theorie, die in Deutschland herumgeisternde halbe Handvoll glühender Wotan-Anhänger hätte die Willehadi-Kirche abgebrannt, und ein Zeichen für die alten Germanengötter und mehr deutsche Stärke zu setzen. Das fehlende Bekennerschreiben spricht nicht gegen diese Annahme: Nach aktuellem Kenntnisstand in Sachen NSU scheint es ja geradezu ein Markenzeichen rechtsextremer Kreise zu sein, nach ihren Gewalttaten keinerlei Bekennerschreiben zu veröffentlichen, damit möglichst wenig Menschen von diesen Taten erfahren und die politische Folgewirkung ebenfalls möglichst gering bleibt.

Das bereits erwähnte auffällige Stillschweigen der gesamten Politik zum Thema Garbsen lässt sich allerdings mit der Vermutung rechtsextremer Täterkreise nicht in Übereinstimmung bringen. Es ist gelebte Alltagserfahrung im heutigen Deutschland der Bunten Republik, dass sich die gesamte politische Szene bereits auf homöopathische Spuren rechtsextremer Präsenz mit einem fast theatralischem Eifer stürzt und die Gelegenheit einer mitten im Wahlkampf von Rechtsextremen abgebrannten Kirche bis zur Neige ausgekostet hätte. Auch wenn eine Kirche in der bunten Hierarchie der Kulturen und Religionen weit unterhalb einer Moschee rangiert – man braucht nicht viel Phantasie, um sich das ganze Halligalli auszumalen: Alle großen Zeitungen hätten über das Ereignis berichtet und ihre Berichte gespickt mit Warnungen vor wachsender rechter Gewalt. EKD-Vorsitzender Schneider hätte zur Niederbrennung seiner Kirche durch rechtsextreme Deutsche mit Sicherheit nicht geschwiegen. Und wenn auch nicht der Bundespräsident gekommen wäre, zumindest der Innenminister hätte sich blicken lassen, und Maybrit Illner hätte Garbsen wenigstens ein einziges Mal zum Thema ihrer Rederunde gemacht. Tatsächlich aber wird Garbsen von allen politischen, kirchlichen und medialen Akteuren geflissentlich ausgeblendet. Statt das Ereignis kommunikativ aufzublähen, um es auszuschlachten, ist vielmehr die Neigung zu erkennen, das Thema auf möglichst kleiner Flamme zu halten. Die Wahrscheinlichkeit deutscher Rechtsextremer als Brandstifter liegt daher wohl bei deutlich unter 5%.

4. Nicht-mohammedanische Ausländer

Kommen wir somit zu den ausländischen Tätergruppen. Allen offiziellen Reden und Aktionen im Zusammenhang mit der Brandstiftung, angefangen von der peinlichen Predigt der Superintendentin bis hin zum Sternmarsch Garbsener Schüler, ist die fast trotzige Betonung gemeinsam „Garbsen ist bunt“. Diese ständigen Verweise auf einen offenbar unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Brandstiftung und der Garbsener Buntheit wäre bei deutschen Tätern völlig überflüssig – ein ganz wesentlicher Anhaltspunkt also, der den Verdacht immanent auf ausländische Täter lenkt.

Da ein unpolitisch krimineller Hintergrund schon eingangs mit großer Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden konnte und somit auch unpolitische ausländische Täter kaum in Frage kommen, sei zunächst die Wahrscheinlichkeit politisch oder halbpolitischer nicht-mohammedanischer Ausländer geprüft. Denkbar wären etwa fanatische Russisch-Orthodoxe oder radikal buddhistische Vietnamesen. Um es kurz zu machen: Solche Täterkreise wären ein völlig neues Phänomen. Zwar ist im bunten Deutschland theoretisch alles möglich, aber die Wahrscheinlichkeit solcher ausgerechnet in Garbsen aus dem Nichts auftauchender, völlig neuer und exotischer Gewalttäter ohne jegliche politische Vorgeschichte dürfte nicht viel höher als 5% liegen.

5. Mohammedanische Fanatiker

Unter den mohammedanischen Ausländern seien zunächst die religiösen Fanatiker betrachtet: Salafisten, Al Qaida-Sympathisanten und ähnlich vollbärtige Religionsgruftis. Diesen Leuten ist alles zuzutrauen: Bomben im ICE, Bomben in der Berliner U-Bahn, Bomben im Lufthansa-Flieger. Bei allem, was Krach und viele Tote macht, fühlen sich diese Leute in ihrem Element, und irgendein Vorwand findet sich immer. Aber genau das ist es auch, was in Garbsen gegen diese Täterkreise spricht: zu lasch die ganze Aktion, keine Toten, kein politscher Vorwand und kein Bekennerschreiben, kein Werbeeffekt. Natürlich sind Kirchen immer Primärziele islamischer Fanatiker, siehe Ägypten. Aber für die mohammedanischen Extremisten in Deutschland ist ja gerade die offizielle evangelische Kirche derzeit noch ein wichtiger politischer Bündnispartner, den man auch in den nächsten 5-10 Jahre als Fürsprecher in islamischer Sache noch nutzen möchte – bevor man sich mit ihm anlegt und Kirchen dann gleich dutzendweise niederbrennen wird. Schon Hitler wusste 1941, dass man potenziell gegnerische Alliierte erst angreifen sollte, wenn man sie nicht mehr braucht. Und dumm sind sie ja nicht, die bärtigen Muftis. Tatwahrscheinlichkeit im Fall Garbsen also höchstens 15%.

6. Kurdische Nationalisten

Angesichts der verhältnismäßig geringen Wahrscheinlichkeit radikal islamischer Täterkreise sollten wir uns im nächsten Schritt den ausländischen Nationalisten zuwenden. Diese sind im Fall der Kurden in Garbsen in mehreren Medienberichten über eine Prügelbande namens „Kurdische Blutsbrüder (KBB)“ belegt. In Deutschland gehen Kurden im Rahmen des in Europa allgemein weit verbreiteten orientalischen Rassismus und anti-europäischen Herrenmenschentums durchaus auch gegen Deutsche vor. Deutsche sind für Kurden aber eher Nebenziele, die man eben mitnimmt, weil sie politisch ungeschützt und daher leichte Opfer sind. Traditionelle Hauptziele kurdischer Nationalisten sind Türken: Auch in Garbsen kam es in den letzten Jahren zu kämpferischen Auseinandersetzungen zwischen kurdischen und türkischen Nationalisten. Kurdische Nationalisten hätten den Aufwand einer Brandstiftung daher vermutlich eher gegen ein türkisches Vereinshaus gerichtet als gegen eine deutsche Kirche – und die Brandstiftung anschließend aktiv vermarktet. Auch wenn der in Garbsen belegbaren Gewalt gegen Deutsche von Seiten einer offenbar nationalistischen kurdischen Jugendgruppe Rechnung zu tragen ist: Die Wahrscheinlichkeit einer kurdischen Täterschaft im Fall der abgebrannten Willehadi-Kirche dürfte nicht höher als 20-30% liegen.

7. Sonstige nicht-türkische orientalische Nationalisten

Der Vollständigkeit halber kurz und knapp: Im Unterschied zu Frankreich und Belgien treten gewaltbereite arabische, albanische, bosnische oder tschetschenische Nationalisten in Deutschland üblicherweise als Mitläufer von türkischen Rechten in Erscheinung, was in Garbsen nicht anders sein dürfte. Falls solche Leute also in Garbsen an der Tat beteiligt waren, dann vermutlich nur als Gefolge türkischer Wortführer. Als eigenständige Tätergruppe dürfte die Wahrscheinlichkeit bei unter 10% liegen.

8. Rechtsgerichtete Türken

Werfen wir zum Abschluss einen Blick auf die einzige noch verbleibende potenzielle Tätergruppe: die türkischen Rechten. Dieses Spektrum ist außerordentlich breit gefächert. Viele, wenn nicht die meisten Türken in Deutschland sind aufgrund ihrer kemalistisch-militaristischen Vorprägung in irgendeiner Form “rechts“, wenn nicht gar „rechtsextrem“, sofern man bei Türken dieselben Definitionskriterien anwendet wie bei Deutschen. Da gemäß offizieller Staatsideologie unserer Bunten Republik aber alle Türken sozusagen genetisch bedingt „tolerant und weltoffen“ sind, gibt es nach offizieller Lesart gar keine türkischen Rechten in Deutschland. Zwar sind türkische Rechte und Rechtsextreme im täglichen Umfeld allgegenwärtig: sie grölen ihr “Türkiye!“ auf unseren Straßen, sie kleben unser Land mit ihren Fahnen voll, sie nerven in jeder Schulklasse mit ihren eitlen, nationalistischen Parolen, sie nerven in jedem SPD-Ortsverein mit Forderungen nach türkischen Straßennamen und sonstiger Nationalsymbolik im öffentlichen Raum, sie nerven in jedem privaten Gespräch mit ihrer Leugnung des Armeniermords und unkritischer Türkei-Verherrlichung (leider ohne in die herrliche Türkei zurückzuwandern) – aber sie tauchen in keiner offiziellen politischen Statistik oder Analyse auf. Türkische Rechte und Rechtsextreme gibt es nicht in der Presse, es gibt sie in keiner politischen Rede über den Kampf gegen Rechtsextremismus, es gibt sie nicht in wissenschaftlichen Studien. In der offiziellen Bunten Republik sind türkische Rechte und Rechtsextreme komplett nichtexistent.

Für die offizielle Nichtexistenz dieser politisch höchst ehrgeizigen und infolge systematischer Unterwanderung des deutschen Parteienwesens mittlerweile auch sehr einflussreichen Strömung gibt es guten politischen Grund: Würde man den Deutschen erklären müssen, dass es bei uns jede Menge rechtsgerichtete Türken gibt, würde man die gesamte innere Logik des Projekts „Bunte Republik“ in Frage stellen: Dieser Logik zufolge wird Deutschland ja angeblich toleranter und weltoffener, je mehr Türken in Deutschland sind, und nicht umgekehrt. Für die Bunten Republikaner wäre es höchst blamabel, den Deutschen die traurige Wahrheit zu gestehen, dass man mit Millionen Türken auch Millionen rechter Typen ins Land geholt hat. Rechtsnationale Türken genießen daher einen ganz besonderen politischen Schutz: Alles, was türkisch-rechts ist, wird verschwiegen, kleingeredet oder verharmlost. Die knallhart rechtsgerichtete Türken-Lobbyistin, die sich massiv für national-türkische Segregation statt Integration einsetzt, wird zur engagierten Ministerin hochstilisiert. Aus rassistischen rechten Türken, die Deutsche niederprügeln, weil sie Deutsche sind – also ganz klar aus „rechten“ Motiven -, werden „unpolitische Jugendliche“. Und genau dieses typische Verhalten der deutschen Politszene im Zusammenhang mit den verschiedenen Erscheinungsformen der türkischen Rechten begegnet uns auch in Garbsen: Kleinreden, abwiegeln, verharmlosen – ein ganz wesentlicher Hinweis auf einen starken Anfangsverdacht einer rechtsgerichteten türkischen Täterschaft.

Und tatsächlich sind rechte türkische Jugendbanden in Garbsen belegt: „AIG“ („Ausländer in Garbsen“), „ADHP“ („Auf der Horst Power“) sind mehrheitlich türkische Schlägertruppen, obwohl sich im türkischen Gefolge wie üblich vereinzelt Bosnier, Albaner und sonstige balkanesische Taugenichtse tummeln. Und ebenso ist eine gezielt rassistische, national selektive und somit politisch rechtsgerichtete Gewaltanwendung dieser Gruppen in Garbsen nachweisbar: Die dort eingeschlagenen Fensterscheiben und Brandstiftungen gegen Wohnhäuser richteten sich ausschließlich gegen Deutsche, türkische Einrichtungen und Häuser hingegen waren nie betroffen.

Auch die Brandstiftung der Willehadi-Kirche passt in das Zielschema rechter türkischer Gewalt. Rechte Türken sind eher diffus islamisch. Für sie ist eine Kirche zwar durchaus ein religiöses Symbolgebäude, es ist aber in erster Linie ein Symbolgebäude der Deutschen. Das politische Tatmotiv wäre somit ganz eindeutig erkennbar: Für die rechte türkische Szene ist das Deutschland der Bunten Republik nichts anderes als ein großer ethnischer Kriegsschauplatz. Deutsche gilt es deshalb nicht nur aus politischen Positionen, dem Verwaltungsapparat und sonstiger öffentlicher Präsenz vom Bademeister bis zum Schuldirektor zu verdrängen, sondern auch flächendeckend-terrítorial: üblicherweise durch Belästigungen, Beschimpfungen, zunehmend aber auch durch Gewalt. Straßenterror gegen willkürlich ausgewählte Deutsche, sexuelle Misshandlungen, Brandstiftung – all dies sind die klassischen Mittel ethnischer Verdrängung und Vertreibung. Aus Sicht der türkischen Rechten wäre die Abbrennung eines wichtigen Symbolgebäudes der Deutschen in Garbsen also Teil einer rassistischen territorialen Vertreibungspolitik, ein letzter Warnschuss vor dem ersten wirklichen Schuss: Das hier ist jetzt unsere Stadt, haut ab, wenn euch euer Leben lieb ist.

Für den potenziellen Täterkreis türkischer Rechter oder zumindest stark rechtsnational beeinflusster türkischer „Jugendlicher“ sprechen daher in Garbsen eine ganze Reihe von Indizien: das betonte Abwiegeln und Kleinreden der Tat durch die politischen und kirchlichen Verantwortungsträger, die in Garbsen belegbare kriminelle Vorgeschichte brandschatzender türkischer „Jugendgruppen“, angeblich völlig unpolitisch, tatsächlich aber ethnisch anti-deutsch selektierend und somit eindeutig rassistisch-rechtsgerichtet, und ein politisches Motiv. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Polizei auf ihrer Suche nach den Brandstiftern der Garbsener Kirche unter den Garbsener Türken fündig wird, sofern sie denn fündig werden will, dürfte bei deutlich über 50% liegen.




NDR macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt

GarbsenSeit Jahren tyrannisieren Jugendbanden die Stadt Garbsen bei Hannover. Es brannte in der Realschule, Müllcontainer wurden angezündet, es gibt Raub, Diebstahl und Gewalt. Die Täter: Gtown Gangsta“(das „G“ steht für Garbsen) und „AIG“ (Ausländer in Garbsen). Die Garbsener Banden bestehen zum Großteil aus Türken und Kurden. Zuletzt wurde die evangelische Willehadi-Kirche im Stadtteil Auf der Horst abgefackelt (PI berichtete). Die Bürger sind verängstigt und verärgert. Der NDR hat sich dieses Themas auf seine ganz besondere Weise angenommen.

(Von L.S.Gabriel)

Schon in der Anmoderation zum Beitrag macht Susanne Stichler aus Moslemterror gegen Deutsche und Christen die Verfolgung von armen Flüchtlingen durch deutsche Nazis. Dabei verquickt sie, um der Dramatik Willen, Garbsen mit Berlin-Hellersdorf. Was dieser Einstieg verspricht, wird im darauffolgenden „Bericht“ mehr als nur eingelöst. Der Sprecher trägt uns mit getragener bedeutungsschwangerer Stimme eine Umkehr der Kausalität vor, die ihresgleichen sucht.

Der Beitrag hetzt gegen den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, Friedemann Grabs von der unabhängigen Wählergemeinschaft „DIE HANNOVERANER“, und diffamiert ihn als verwirrten, islamhassenden Rechten. Die Wählergemeinschaft hatte am 21. August einen Infostand in Garbsen abgehalten, um die besorgten Bürger der Stadt zu unterstützen.

Natürlich kam in diesem NDR-Schönfärberbericht auch der gut integrierte Vorzeigetürke zu Wort, der nach einem Urlaub in der Türkei schnell wieder zurück wollte, in seine Heimat nahe Hannover. Darius Pilarski, grüner Stadtrat in Garbsen kann zwar Angst in der Bevölkerung ausmachen, aber die hat bestimmt keinen Bezug zu den gewalttätigen Moslems der Stadt, die sich übrigens diskriminiert fühlen, ob der Berichterstattung über die kriminellen Aktivitäten der Türken- und Kurdenbanden in Garbsen.

Bei einer Demonstration der Jugendlichen von Garbsen gegen Brandstiftung, Gewalt und Rassismus kann man sehen, wie gehirngewaschen die nächste Generation bereits ist. In ihrer Schule wurde Feuer gelegt, viele trauen sich nicht mehr auf die Straße, aber diese Kinder fordern Toleranz.

Zu guter Letzt warnt Ralph Meister, Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers eindringlich davor, dass die „diffuse Angst vor dem Islam“, die er wahrnehmen kann, zum Unterschied vom grünen Herrn Pilarski, sich auswächst zu einer Islamophobie. Dass seine Wahrnehmung auch getrübt ist hat er ja eben erst bewiesen mit seiner Verharmlosung Erklärung zum Kirchenbrand von Garbsen.

Wir fassen zusammen: Jugendliche Moslembanden terrorisieren eine Stadt in Deutschland, es brennen Müllcontainer, Autos, zuletzt eine Kirche. Das alles hat aber nichts mit den Moslems zu tun und schon gar nicht mit dem Islam. Dreist sind einzig und allein all jene, die den Finger in die gut sichtbare, klaffende Wunde -Islam versus Deutschland- legen. Sie sind verwirrt, radikal und man muss sich um ihre Gesundheit sorgen, denn sie und alle anderen besorgten Bürger könnte Islamophobie befallen. Hauptsache Garbsen ist bunt und die Straßen sind sauber.

Markus Riedel, Mitglied im Vorstand der Wählergemeinschaft DIE HANNOVERANER, hat nach der Ausstrahlung der Sendung “Panorama” auf N3 einen offenen Brief an den NDR geschrieben, nachzulesen auf der Internetseite der Hannoveraner.

Hier das Video des NDR-Beitrages:

Kontakt:
Norddeutscher Rundfunk
Rothenbaumchaussee 132
20149 Hamburg
Tel. 00 49 (040) 4156 – 0
» ndr@ndr.de




Das Schweigen des Nikolaus S.

Heute vor drei Wochen wurde die Willehadi-Kirche in Garbsen niedergebrannt. Bislang hat EKD-Ratspräsident Nikolaus Schneider kein Wort des Bedauerns über die Lippen gebracht. Als erfahrener Prediger weiß Schneider, dass die Menschen sein Schweigen interpretieren. Was also will Nikolaus Schneidern den Christen in Garbsen, stellvertretend für alle Christen in Deutschland, mit seinem Schweigen sagen?

(Von C. Jahn)

Am 30. Juli 2013 wurde mit der Kirche in Garbsen erstmals seit 1938 ein religiöses Gebäude in Deutschland von Brandstiftern abgefackelt. Hätte eine Synagoge gebrannt, hätte sich die EKD schon nach wenigen Stunden zu Wort gemeldet, bei einer Moschee wohl nach wenigen Minuten. Dass die hannoversche Landeskirche im Fall der abgebrannten Kirche von Garbsen ganze 16 Tage brauchte, um am 14. August endlich eine schmallippige Erklärung des Bischofs abzugeben, ist ein Skandal. Dass aber die EKD-Zentrale mit Nikolaus Schneider an ihrer Spitze auch drei Wochen nach dieser schändlichen Tat demonstrativ schweigt und kein einziges Wort des Bedauerns findet, müssen viele Christen in Garbsen und mit ihnen viele Christen in ganz Deutschland als eine bodenlose Unverschämtheit empfinden.

Statt angesichts der totalen Niederbrennung der Kirche, ganz gleich, wer die Täter waren, wenigstens einen einzigen Satz der Betroffenheit und menschlichen Anteilnahme von sich zu geben, unterhält das EKD-Presseamt das christliche Publikum weiterhin mit heiteren Meldungen über eine „Motorradwallfahrt“ oder lobt sich selbst mit Berichten über Rita Süßmuths Entzücken nach Durchsicht irgendeines Familienpapiers aus dem Zettelkasten des EKD-Elfenbeinturms. Versucht die EKD einfach nur die Augen zu schließen? Hofft sie auf ein „Weiter so“, als wäre nichts gewesen, als wäre alles so wie früher in den guten alten Zeiten, als in Deutschland noch keine Kirchen brannten? Oder steckt mehr dahinter?

Nikolaus Schneiders Entscheidung, angesichts dieses historischen Ereignisses, der ersten Niederbrennung einer Kirche im bunten Deutschland, eisern zu schweigen und die betroffene Gemeinde mit diesem Schweigen vor den Kopf zu treten, erfordert einen hohen Mut zur Unverfrorenheit. Schneider muss seine Gründe haben. Natürlich: ganz pragmatisch gesehen, deckt Nikolaus Schneider mit seinem Schweigen die Täter. Und ohne Frage ist sein Schweigen auch ein Geschenk an die Politiker, die sich jetzt im Wahlkampf nicht mit dem unguten Thema „Bunte Republik“ abmühen müssen: Die Realität brennender Kirchen passt nicht ins amtlich propagierte Bild bunter Glückseligkeit. Aber Nikolaus Schneider ist auch ein erfahrener Prediger. So ein Mann weiß, dass die Menschen im Land sein Schweigen in jedem Fall deuten werden, selbst ein Schweigen aus politischem Kalkül. Nikolaus Schneider sendet daher mit seinem Schweigen zugleich eine Botschaft, eine Botschaft an die Christen in Garbsen, als EKD-Chef aber auch an alle Christen in Deutschland.

Welche Botschaft also sendet Nikolaus Schneider mit seinem Schweigen?

Die Christliche Gemeinde in Garbsen ist verstört, sie ist verwirrt, sie weiß nicht, wie weiter und was mit dieser Schandtat anfangen. In dieser Situation blickt man unwillkürlich auf zur Kirchenführung. Man wartet auf Worte, aus denen man wieder Kraft schöpfen kann: Worte der Anteilnahme, des Trostes und der Hoffnung. Schneider aber spricht keine Worte der Anteilnahme, des Trostes und der Hoffnung. Und er spricht diese Worte nicht, weil ihm diese Worte fehlen, weil sie ihm trotz aller Erfahrung als Prediger nicht einfallen, sondern weil er diese Worte nicht aussprechen will. Weil er den Christen in Garbsen keine Anteilnahme zukommen lassen will. Weil er ihnen keinen Trost spenden will. Weil er ihnen keine Hoffnung machen will.

Anteilnahme erfordert Mitgefühl. Schneider aber ist ein politischer Profi: Das explosive multiethnische Gemisch im bunten Deutschland, die ständigen Versündigungen von Mitgliedern anderer Religionen gegen seine Kirchen, die Schmierereien, die eingeworfenen Fensterscheiben – all das hat er täglich auf seinem Schreibtisch. Er weiß genau, was los ist im Land. Und er weiß: Nach brennenden Kirchen werden als nächstes Menschen brennen – in Garbsen und überall. Brennende Kirchen sind nur der Anfang eines langen, furchtbaren Weges, der noch vor uns liegt. Aber politische Kader wie Nikolaus Schneider halten diesen Weg für notwendig. Auch Schneider glaubt, wie viele andere Führungspersönlichkeiten der EKD, an das zukünftige Heil des ewigen bunten Friedens: Zweifel an dieser Lehre hat man von ihm nie gehört. Und auf diesem Weg zum ewigen bunten Frieden, so der Glaube dieser Führer, müssen wir Bürger lernen, den Anblick brennender Kirchen und brennender Menschen zu ertragen. Kein schöner Anblick, aber ein notwendiger gesellschaftlicher Lernprozess, nach Meinung der EKD. Brennende Kirchen und brennende Menschen sind für Nikolaus Schneider also gesellschaftspolitische Kollateralschäden: bedauerlich, aber unvermeidbar. Schneider verweigert den Christen in Garbsen seine menschliche Anteilnahme und sein Mitgefühl, weil er ihnen mit dieser verweigerten Anteilnahme sagen will: Gewöhnt euch an den Anblick von Flammen. Seid nicht so zimperlich, es wird noch schlimmer kommen. Eine brennende Kirche ist gar nichts. Wartet mal ab, wenn erst die Menschen brennen!

Und Trost? Trost wäre zum Beispiel der Satz: „Ihr habt eure Kirche verloren, aber eure Kirche ist dennoch bei euch. Ich, Nikolaus Schneider, oberster Repräsentant eurer Kirche, und mit mir alle Ratsmitglieder der EKD stehen euch bei. Wir sind da, ihr könnt auf uns bauen.“ Aber genau das will Schneider den Christen in Garbsen ja nicht sagen. Denn so ein Satz: „Wir stehen euch bei“ ist ein Versprechen, das die EKD aufgrund ihrer traditionellen Rücksichtnahme auf politische Interessen niemals einlösen wird und vermutlich gar nicht einlösen will. Niemals wird die EKD zu Politikern gehen und sagen: Da haben Menschen eine Kirche abgebrannt, handelt endlich! Denn dann wären die Politiker zumindest moralisch gezwungen zu handeln und würden durch ihr Handeln in Konflikt mit den Brandstiftern geraten – mit denen sie aber auf der politischen Ebene verflochten sind. Den Christen in Garbsen beizustehen und die Politiker zum Handeln aufzufordern, hieße also für die EKD, sich bei den Politikern unbeliebt zu machen – das aber sind der EKD die Christen in Garbsen nicht wert. Nikolaus Schneider weiß das nur zu gut. Seine Botschaft lautet deshalb: „Ich, Nikolaus Schneider, oberster Repräsentant eurer Kirche, stehe euch nicht bei. Niemand steht euch bei. Ihr seid ganz allein.“

Und Hoffnung? Dass es besser wird? Wie auch die Juden 1938 gehofft haben, dass es nun nicht mehr schlimmer kommen kann? „Wenn Kirchen brennen, brennen bald auch Menschen“ – das ist der Schlüsselsatz von Garbsen. In diesem Satz steckt keine Hoffnung. Auch das weiß Nikolaus Schneider.

Fazit: EKD-Chef Nikolaus Schneider will mit seinem Schweigen die Täter schützen – keine Frage. Und sein Schweigen ist ein Geschenk an die Politik. Aber sein Schweigen vermittelt auch eine Botschaft. Und diese Botschaft, in der Zusammenfassung, lautet:

„Ihr Christen in Garbsen und in ganz Deutschland! Wahrlich, ich sage euch: Gewöhnt euch an brennende Kirchen, härtet euch ab für den Anblick brennender Menschen! Und wenn nach den Kirchen die Menschen brennen, dann wisst ihr schon jetzt: In der Not steht euch niemand zur Seite, nicht einmal eure Kirche. Und es gibt keine Hoffnung auf Besserung!“

» info@ekd.de




Garbsen: Floskeln vom Landesbischof

Auch über zwei Wochen nach der Niederbrennung der Kirche in Garbsen hüllt sich EKD-Chef Nikolaus Schneider in eisernes Schweigen, schickt aber zumindest den Landesbischof vor. Dieser Hochwürden hat mit 16 Tagen Verspätung am 14. August eine kurze Erklärung billiger Floskeln von sich gegeben, die in Garbsen wie Hohn klingen dürften. Hier die Satz-für Satz-Analyse:

(Von C. Jahn)

„Ich bin erschüttert, dass ein von Menschen gelegter Brand die Evangelisch-lutherische Willehadi-Kirche in Garbsen zerstört hat.“

Bereits mit diesem Einleitungssatz windet sich Landesbischof Ralf Meister (Foto) geschickt um eine eindeutige Verurteilung herum. Den Christen in Garbsen seine persönlichen Gefühle mitzuteilen („Ich bin erschüttert“) ist angesichts der Dimension dieser Tat und ihrer historischen Bedeutung zu wenig. Überfällig seitens der Kirchenführung ist nach wie vor eine unmissverständliche Aussage, die dieses abscheuliche Verbrechen mit klaren Worten beim Namen nennt und auf das Schärfste verurteilt: „Diese Tat war ein abscheuliches Verbrechen, das durch nichts, aber auch gar nichts zu entschuldigen ist!“ – das wäre der richtige erste Satz gewesen!

„Den Schuldigen muss das Ausmaß ihrer Tat klar sein. Ihr gezielt gelegtes Feuer hat ein Gotteshaus zerstört, das für viele Menschen eine geistliche Heimat war. Im schlimmsten Fall hätte eine solche Brandstiftung Menschenleben gefährden können.“

Die Formulierung „Den Schuldigen muss das Ausmaß ihrer Tat klar sein“ ist seltsam unscharf. Hier scheint der Landesbischof eine gewisse nachträgliche Reue und Einsicht der Schuldigen in die Verwerflichkeit ihrer Tat zu suggerieren. Klingt darin bereits eine Befürwortung mildernder Umstände an? Oder ist die Gegenwartsform „muss“ nur ein nachlässiger Irrtum, hätte der Satz eigentlich in der Vergangenheitsform („musste“) stehen sollen: „Den Schuldigen musste das Ausmaß ihrer Tat klar sein“? Durch eine solche Verwendung der Vergangenheitsform hätte der Bischof die naheliegende Vermutung ausgesprochen, dass den Tätern das Ausmaß ihrer Tat schon vor der Tat klar gewesen sein muss – aber er tat es nicht. Und ganz unerträglich verharmlosend ist der letzte Satz: „Im schlimmsten Fall hätte eine solche Brandstiftung Menschenleben gefährden können“. Nein, Hochwürden, im schlimmsten Fall hätte die Brandstiftung Menschenleben kosten können!

„Nun bedroht diese Tat den sozialen Frieden im Stadtteil.“

Welchen sozialen Frieden meint der Bischof? In Garbsen wurden bereits Monate vor der Tat Einwohner belästigt und verprügelt, Gärten und Mülltonnen abgefackelt, Wohnhäuser angezündet. Sind solche Zustände in den Augen des Bischofs „sozialer Frieden“?

„Der Zorn über diese mutwillige Zerstörung ist groß und berechtigt. Die Täter müssen ausfindig gemacht und bestraft werden.“

Das sind die einzigen beiden Sätze in der Erklärung des Bischofs, denen uneingeschränkt zuzustimmen ist. Leider haben diese beiden Sätze an dieser Stelle nur die Funktion, das Publikum zu beschwichtigen, indem man ihm scheinbar recht gibt, damit es als Gegenleistung den nun folgenden nächsten Absatz schluckt:

„Gleichzeitig bin ich jedoch erschrocken über die öffentliche vorurteilsbehaftete Zuordnung von Schuld und Täterschaft. Einer kategorischen Vorverurteilung von Menschen ohne jeden Beweis widerspreche ich entschieden.“

Hier begegnet uns wieder der vom Bischof schon einmal verwendete rhetorische Trick, sich auf das eigene Gefühl zu berufen („erschrocken“), um dasselbe Gefühl auch beim Leser auszulösen: Beim obigen „erschüttert“ sollte das Gefühl des Bischofs den Zorn und die Wut des Lesers dämpfen, beim jetzigen „erschrocken“ das Gefühl des Lesers steigern: Der Leser soll ebenfalls „erschrecken“ über die „vorurteilsbehaftete Zuordnung“ sein. Mit diesem Begriff knüpft der Bischof nahtlos an die skandalöse Predigt seiner Superintendentin an, in der es unmittelbar nach der Brandnacht ebenfalls darum ging, die Brandstifter in Schutz zu nehmen. Das Wort „vorurteilsbehaftet“ ist klassisch-stereotypes Buntsprech. Ein solches Wort ausgerechnet in Garbsen zu verwenden, ist fast schon ein verbaler Faustschlag ins Gesicht der dortigen Bewohner: Die in Garbsen alltäglich erlittenen Erfahrungen einer arroganten, gesetzlosen und gewalttätigen Ausländerszene und damit einhergehend der eigenen Schutzlosigkeit sind ja eben keine Vorurteile, sondern von zahllosen Menschen gleichermaßen erlebte Wahrnehmung. Und der Verdacht, dass die Täter gerade aus diesen gesetzlosen Kreisen stammen, ist keine „Vorverurteilung“, sondern eine naheliegende Schlussfolgerung, die sich dem Beobachter aufgrund des sonderbaren Gehabes von Politik, Medien und Kirche ja geradezu aufdrängt. Wären es nämlich irgendwelche anderen Täter gewesen, deutsche Rechts- oder Linksradikale zum Beispiel, hätte der Herr Bischof mit Sicherheit keine 16 Tage gebraucht, um sich endlich zu einer öffentlichen Äußerung zu bequemen.

„Die hannoversche Landeskirche sieht die Probleme dieses Stadtteils als wachsenden sozialen Brennpunkt und nimmt die Klagen der Bewohnerinnen und Bewohner von Garbsen ernst.“

Der ganze Satz ist ein Hohn angesichts des tatsächlichen Verhaltens der hannoverschen Landeskirche. Der hannoverschen Landeskirche sind die „Probleme“ in Garbsen garantiert seit Jahren bekannt – und wenn nicht, dann sollte sie ernsthaft ihre Kommunikationsprozesse mit der eigenen Basis überprüfen. Die Klagen der Bewohnerinnen und Bewohner von Garbsen hat die hannoversche Landeskirche garantiert kein einziges Mal ernst genommen. Taub gestellt hat sie sich für diese Klagen all die Jahre, getan hat sie nichts, und durch ihr Taubstellen und Nichtstun die Lage noch verschlimmert: Die Kirche hätte nämlich durchaus im Namen der Bewohnerinnen und Bewohner von Garbsen in der Politik vorsprechen und die furchterregenden Zustände in diesem Stadtteil thematisieren können. Tatsächlich aber hat sie sich um die Klagen der Bewohnerinnen und Bewohner von Garbsen einen feuchten Kehricht gekümmert. Und das wird sie garantiert auch in Zukunft tun, sobald sich der Staub der abgebrannten Willehadi-Kirche gelegt hat.

„Wir befürworten und unterstützen die Kirchengemeinde bei ihrem Bemühen um deeskalierende Lösungen und helfen beim Wiederaufbau.“

Schlüsselbegriff dieses Satzes ist: „deeskalierende Lösungen“. Auch dieser Begriff ist typisches Buntsprech und bedeutet auf gut Deutsch: Absichtlich wegsehen, nichts sagen und den Schwanz einziehen. In klares und verständliches Deutsch übersetzt heißt der Satz also: „Wir werden die Kirchengemeinde dazu anhalten, das Niederbrennen ihrer Kirche widerspruchslos hinzunehmen und werden unter dieser Voraussetzung – und zwar nur unter dieser Voraussetzung – die Kirche möglicherweise wieder aufbauen“. „Helfen“ heißt nämlich nicht „wirklich machen“, sondern eben nur „helfen“.

„Doch wir halten daran fest: Christen und Christinnen ist aufgetragen, nicht zu richten.“

Dem christlichen Laien ist nicht ganz klar, wo dieser Satz im Zusammenhang mit einer Kriminaltat in der Bibel steht. Vermutlich steht er dort gar nicht, und der Herr Bischof hat sich das einfach selber ausgedacht.

„Bei meinem Besuch und den Gesprächen in Garbsen habe ich neben der Zerstörung viel Ermutigendes gehört und gesehen.“

Der Bischof sucht nun nach einem positiven Abschluss seines Textes. Wer den sprachpolitischen Grundwortschatz der Bunten Republik beherrscht, kann sich diesen positiven Abschluss bereits vorstellen.

„Der Zusammenhalt nach dem Brand ist groß. Und das nicht nur innerhalb der Gemeinde und des Stadtkirchenverbandes Hannover. Auch unsere katholische Schwesterkirche und die muslimische Gemeinde vor Ort schließen die Willehadi-Gemeinde in ihre Gebete ein und haben tatkräftige Hilfe angeboten. Dafür sind wir sehr dankbar und sehen es als ermutigendes Signal.“

Gemeinsame Not schweißt zusammen. Hilfreicher als solche Binsenweisheiten wäre es gewesen, wenn der Bischof mitgeteilt hätte, woher er denn genau weiß, dass die Moscheegemeinde die Willehadi-Gemeinde in ihre „Gebete mit einschließt“. Diese Aussage wäre nämlich erheblich glaubwürdiger, wenn der Bischof auf irgendetwas Konkretes hätte verweisen können, z. B. dass ihm „der Imam XY“ im gemeinsamen Gespräch versichert habe, dass die Moscheegemeinde die Willehadi-Kirche in ihre Gebet mit einschließt. Selbst wenn diese Aussage vom Gebet der Moscheegemeinde durchaus wahr sein könnte – die recht allgemein gehaltene Formulierung des Bischofs ließe auch zwischen den Zeilen herauslesen, dass Konkreteres eben leider fehlt und die hervorgehobene Erwähnung der „Moscheegemeinde“ erneut nur auf eine Inschutznahme des Sozialmilieus der wahrscheinlichen Täterkreise abzielt.

„Hier entsteht aus einer tiefen Krise eine positive Kultur, die beispielhaft ist und die durch eine Brandstiftung nicht zerstört werden kann.“

Mit seiner vorangegangenen Erwähnung der „Moscheegemeinde“ erzeugt der Bischof beim Empfänger unwillkürlich die Assoziation von „Multikulti“, ein Begriff, den der Bischof nun in leicht abgemilderter Form („Kultur“) ausdrücklich weiterführt und ideologiegemäß sofort „positiv“ belegt. Ob diese neue „positive Kultur“, die ja erst nach der Krise entstanden ist, von einer „Brandstiftung nicht zerstört werden kann“, bleibt abzuwarten. Sinniert der Bischof hier schon von der nächsten Brandstiftung oder Freudscher Versprecher?

„Ich hoffe sehr, dass diese Stärkung der Stadtteilgemeinschaft auch in den kommenden Monaten viele Bürgerinnen und Bürger ermutigt, solidarisch und fair die vielfältige Kultur in Garbsen zu gestalten.“

Zum Abschluss noch mal Buntsprech vom allerfeinsten: „solidarisch“ und „vielfältige Kultur“. Damit ist der Bischof am Ende seiner Ausführungen wieder genau bei dem weltfremden Trallala angelangt, das uns die evangelische Kirche seit Jahr und Tag von der Kanzel predigt und für dessen unübersehbares Scheitern die Willehadi-Kirche in Garbsen zum Symbol geworden ist.

Kontakt:

» Ralf Meister: landesbischof@evlka.de




Garbsen: Was Christen jetzt tun sollten

Willehadichristus nach der BrandstiftungDie Niederbrennung der Kirche in Garbsen geht alle Christen in Deutschland an: evangelische und katholische, freikirchliche und amtskirchliche. Bislang haben weder EKD noch Bischöfe die Brandstiftung verurteilt. Umso mehr ist die christliche Basis gefordert! Zwei Dinge sollten Christen in Deutschland jetzt tun: Fahrt nach Garbsen, an den Schauplatz des Bösen, betet dort, lest laut aus der Bibel und lobt den Herrn, laut und deutlich, weil er uns in Garbsen wieder erkennen lässt, was das Gute ist und was das Böse ist im heutigen Deutschland. Und macht Garbsen zum Thema in euren Gemeinden, bittet eure Pfarrer und Priester um ein sichtbares Zeichen der christlichen Solidarität mit der Gemeinde in Garbsen! Erhebt eure Stimme! Eine brennende Kirche erfordert eine Antwort aus brennendem Herzen!

(Von Georg)

Die Brandstifter von Garbsen wollten keine speziell evangelische Kirche niederbrennen, sie wollten irgendeine Kirche niederbrennen. Die brennende Willehadi-Kirche ist daher eine Aufforderung an alle Christen in Deutschland, evangelische und katholische, amtskirchliche und freikirchliche – und orthodoxe, denn auch sie sind bedroht: Meldet euch laut und deutlich zu Wort! Handelt! Eine brennende Kirche ist ein brennendes Haus des Herrn: Wer eine solche Brandstiftung schweigend und tatenlos hinnimmt, wer jetzt den Kopf in den Sand steckt und wegsieht, wer meint, keine Zeit zu haben, um etwas zu tun, oder meint, besseres zu tun haben, der versündigt sich gegen Gott, der erhebt die Hand gegen Jesus Christus – das sollte uns Christen ganz klar sein. Eine brennende Kirche erfordert eine Antwort aus brennendem Herzen!

Zwei Dinge sollten Christen jetzt tun:

1. Aus ganz Deutschland zur Kirche nach Garbsen pilgern und an diesem Schauplatz des Bösen ein öffentliches Zeichen der Hoffnung setzen gegen das Böse – das ist jetzt christliche Pflicht! Deshalb dieser Aufruf an alle Christen: Fahrt nach Garbsen, betet dort laut und deutlich das Vaterunser, schreit es in den Himmel! Lest laut und deutlich den Psalm 23, schreit ihn gegen den bösen, schwarzen Ruß an den Wänden: Ja, wir wandern im finsteren Tal, aber wir fürchten kein Unglück! Und singt, schreit: „Großer Gott, wir loben dich!“, schreit es in die Ruine hinein, damit die Ruine zurückschreit. Warum? Weil der Herr uns mit dem Anblick seiner brennenden Kirche aufrütteln will! Er will, dass wir uns endlich gegen das Böse erheben, das sich in unserem Land breitmacht, das Tag für Tag den Namen des Herrn beleidigt, das uns aber auch wieder erkennen lässt, was das Böse ist und was das Gute ist. Das nämlich haben wir verlernt in Deutschland, und mit dem Anblick seiner brennenden Kirche weist uns der Herr wieder den richtigen Weg: Die Flammen der Willehadi-Kirche werfen ihr grelles Licht nicht nur auf die Brandstifter selbst, sondern auch auf die Pharisäer in den eigenen Reihen, die Falschprediger und Gotteslästerer, die in den Amtskirchen das Sagen haben und die Brandstifter mit ihrem Schweigen schützen, die sich mit diesem ihrem Schweigen gegen Jesus Christus versündigen. Und der Herr zeigt uns in Garbsen auf das Eindrucksvollste wieder, was Gottes ist und was des Teufels ist: Der Teufel lebt, er ist unter uns, und wir sollten ihn ernstnehmen! Lobet den Herrn!

2. Die Niederbrennung der Willehadi-Kirche in der eigenen Gemeinde zum Thema machen! Daher auch dieser Aufruf: Lasst nicht zu, dass sich eure Pfarrer und Priester am Schweigen der Kirchenführung beteiligen! Tretet an eure Pfarrer und Priester heran und bittet sie um klare, öffentliche Worte der christlichen Solidarität mit der Willehadi-Gemeinde! Und informiert eure eigene Gemeinde und alle eure Nachbargemeinden! Viele Christen in Deutschland wissen noch gar nicht, was geschehen ist! Druckt Handzettel mit Berichten zu Garbsen und Bildern der brennenden Kirche, verteilt eure Handzettel vor und nach Gottesdiensten und Messen vor euren Kirchen, legt Handzettel auf Kirchenbänken aus. Und wenn eure Pfarrer und Priester sich am nächsten Sonntag in der Predigt wieder um das Thema herumdrücken wollen, wenn sie euch wieder versuchen abzulenken von den brennenden Fragen dieser Tage, wenn sie euch wieder etwas von Afrika erzählen wollen, während in Deutschland Kirchen brennen, dann erhebt euch, steht auf in euren Kirchen und betet laut und deutlich, dass der Herr euren Pfarrern und Priestern vergeben möge, denn sie wissen nicht, was sie sagen sollen, wenn in Deutschland Kirchen brennen. Betet, dass der Herr eure eigene Kirche vor den Flammen der Brandstifter verschonen möge, denn Garbsen ist überall. Und betet für die Gemeinde in Garbsen, damit in Garbsen morgen nicht Menschen brennen, weil eure Pfarrer und Priester heute nicht die Kraft finden, das Böse beim Namen zu nennen und den Anfängen zu wehren. Und habt keine Furcht! Der Herr hat die Kirche in Garbsen nicht niederbrennen lassen, damit wir weiter den Mund halten, sondern damit wir Christen in Deutschland endlich unsere Stimme erheben!

(Foto oben: Willehadichristus nach der Brandstiftung)




Garbsen: Warum die EKD keine Worte findet

Auch zwei Wochen nach der Niederbrennung der Willehadi-Kirche von Garbsen fehlt noch immer jede offizielle Stellungnahme der EKD. Die erste Niederbrennung einer christlichen Kirche in Deutschland ist der EKD bislang nicht einmal eine kleine Pressemeldung wert. Und auch ihr oberster Chef, EKD-Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider, hüllt sich in eisernes Schweigen. Der folgende Beitrag soll dieses demonstrative Schweigen der EKD-Spitze im Fall der Niederbrennung ihrer eigenen Kirche nicht entschuldigen, sondern nach einer Erklärung suchen. Drei Gründe lassen sich erkennen.

(Von C. Jahn)

Wer auf der offiziellen Webseite der EKD die Pressemitteilungen der vergangenen Tage durchklickt, findet die Niederbrennung der Willehadi-Kirche in Garbsen nicht einmal erwähnt. Für den ersten Tag nach der Brandstiftung, dem 30.7., erscheint dieses Schweigen vielleicht noch verständlich. Man mag dem Rat der EKD zubilligen, in einer Art Schockstarre zunächst keine Worte zu finden. Aber spätestens am zweiten Tag hätte man eine Meldung erwartet: zumindest eine ganz dezente, angesichts der orientalischen Täterkreise in der Sprache äußerst zurückhaltende Nachricht samt einiger allgemeiner Floskeln „gegen Gewalt“. Damit hätte man den Minimalerwartungen an die Führungsspitze der von der Brandstiftung betroffenen Organisation wenigstens der Form halber genüge getan.

Doch auch am 31.7. bringen weder die EKD noch ihre Presseagentur, der Evangelische Pressedienst (epd), eine Meldung zur Brandschatzung der Kirche von Garbsen. Wichtiger als die historisch erste Niederbrennung einer christlichen Kirche in Deutschland sind für den epd (Eigenwerbung: „Wir setzen Schwerpunkte“) an diesem Tag: „Verbände und Kirchen unterstützen Energieeffizienzpakt Bayern“ sowie „München bekommt Jugendkirche mit Café“. Am 1.8. dann veröffentlicht die EKD die Presseerklärung „In Weinheim wird der denkmalgeschützte Turm der Martinskirche saniert“ – ein Hohn regelrecht angesichts der Bilder der ausgebrannten Willehadi-Kirche, die an diesem Tag bereits im Netz verbreitet werden. Und am 2.8. textet der epd: „EKD unterstützt Initiative für einmaligen Feiertag zum Reformationsjubiläum 2017“. Wäre das wirklich alles gewesen, was Martin Luther drei Tage nach der Abfackelung einer evangelischen Kirche mitten in Deutschland zu sagen gewusst hätte?

Am 5.8. meldet der epd: „Käßmann: Kirche muss Familie stärken“ – fiel Frau Käßman in diesen Tagen nichts Aktuelleres ein? Und am 8.8. lesen wir nach einer Woche Pause wieder eine offizielle Pressemitteilung der EKD: „EKD-Ratsvorsitzender gratuliert Erzbischof Zollitsch zum 75. Geburtstag“. Hätte es den Ratsvorsitzenden eigentlich große Mühe gekostet, neben den Geburtstagsgrüßen zum 75. auch einen kurzen Gruß an die Gemeinde in Garbsen zu verfassen, einen knappen Einzeiler wenigstens als Zeichen der Solidarität und gemeinsamen Verbundenheit?

Die EKD schweigt also offiziell zu Garbsen, soviel ist nun sicher. Aber warum findet diese sonst so redegewandte Organisation ausgerechnet im Fall der Niederbrennung ihrer eigenen Kirche keine Worte? Hätte am 30.7. in Garbsen keine Kirche, sondern eine Synagoge oder Moschee gebrannt, hätte die EKD-Führung mit Sicherheit schon nach wenigen Stunden eine erste Meldung veröffentlicht und dieses Verbrechen mit klaren Worten verurteilt. EKD-Chef Schneider hätte es sich nicht nehmen lassen, persönlich am Tatort zu erscheinen und sich ein Bild der Lage aus erster Hand zu machen. Aber im Fall seiner eigenen Kirche kann sich der hohe Herr nicht dazu aufraffen, sich in Garbsen blicken zu lassen und dort mit Mitgliedern der eigenen Gemeinde zu sprechen – demonstrativ bleibt er dem Ort des Geschehens fern. Genauso demonstrativ, wie sein Pressebüro auf jegliche Mitteilung zu dieser Brandstiftung verzichtet und sein amtlicher Pressedienst jede Menge „Schwerpunkte“ zu vermelden weiß, nur diesen einen nicht. Warum?

Drei Gründe für dieses demonstrative Schweigen der EKD-Spitze lassen sich erkennen:

1.    Zum einen ist ein Kirchengebäude heute kein Symbolgebäude mehr für das eigene Selbstverständnis der EKD. Die moderne „bunte“ EKD versteht sich weniger als religiöse Gemeinschaft, sondern eher als eine Mischung aus allgemeinem Sozialdienstleister und Entwicklungshilfeorganisation mit Schwerpunkt Afrika. Nach einem Hinweis auf „Jesus Christus“ oder die „Bibel“ kann man auf der EKD-Webseite lange suchen. Hätte die Brandstiftung einem Verwaltungsgebäude der Diakonie gegolten, hätte sich die EKD-Spitze vermutlich zu einer wenigstens lapidaren Stellungnahme bequemt – sogar, wenn die Täter aus dem Gastarbeitermilieu stammen. Eine brennende Kirche aber ist für das Selbstverständnis der EKD von heute ein eher sekundärrelevantes Gebäude. Die Führung der EKD wusste zu Garbsen nichts zu sagen, weil ihr eine brennende Kirche allgemein nichts mehr zu sagen hat.

2.    Zum anderen ist die brennende evangelische Kirche in Garbsen auch eine symbolische Anklage gegen die EKD selbst. Die EKD spielt im Rahmen des Projekts „Bunte Republik“ keine Nebenrolle, sie ist hauptverantwortliche Täterin. Kaum eine andere Organisation, von den politischen Parteien abgesehen, hat in Deutschland die dauerhafte Ansiedlung islamischer Gastarbeiter so vehement befürwortet und vorangetrieben wie die EKD. Sie hat sich massiv für die wahllose Einbürgerung der Gastarbeiter ausgesprochen, sie wirbt auch heute noch mit allen Mitteln für die Ansiedlung der Heerscharen von überwiegend islamischen Asylanten und Scheinasylanten, sie unterstützt aktiv die illegale Einwanderung. Im Zuge dieser politischen Ereiferung hat die EKD schwere Schuld auf sich geladen: Durch ihre hochmütige Missachtung des Sicherheitsbedürfnisses der ihr vertrauenden Christen und ihre fast blinde Unterwerfung unter die ideologischen Vorgaben eines von Machtpolitikern gesteuerten Staatswesens. Das seltsame Schweigen der EKD-Spitze im Fall der brennenden Kirche von Garbsen ist daher ganz sicher auch als Versuch zu sehen, unbequemen Fragen nach der eigenen Mitbeteiligung und Mitverantwortung an der staatlichen Siedlungspolitik und der durch diese Politik unmittelbar herbeigeführten Gefährdungslage der Christen in Deutschland aus dem Weg zu gehen.

3.    Letztlich dürfte auch der Zeitpunkt der Niederbrennung der Willehadi-Kirche eine gewisse Rolle spielen: Die Abbrennung fällt mitten in den Bundestagswahlkampf. Für die Parteien wäre eine überregionale Meldung zu einer von Gastarbeitern abgebrannten Kirche zum jetzigen Zeitpunkt ein medialer Super-GAU – ist man doch gerade in diesem Wahlkampf 2013 nach Kräften darum bemüht, kontroverse und existenzielle Themen wie Staatsschulden, Energiewende, „Bunte Republik“ etc. möglichst überhaupt nicht anzusprechen und das Wahlvolk stattdessen mit Nebenthemen zu beschäftigen. Eine durch die Niederbrennung einer christlichen Kirche ausgelöste Debatte über die gern verschwiegenen Risiken, Gefahren und Schattenseiten des Projekts „Bunte Republik“ können die Parteien im Moment nicht gebrauchen. Das weiß die EKD nur zu genau: Ihr williges Schweigen zur Niederbrennung ihrer eigenen Kirche ist somit auch als Geschenk an die Parteien zu verstehen – ein Geschenk, für das die EKD natürlich eine Gegenleistung erwartet. Denn Reibungspotenzial mit dem zunehmend multireligiösen bunten Staat gibt es genug: Vor allem die Einziehung der Kirchensteuer als Privileg der christlichen Kirchen wird der Staat unter dem Druck der Islamverbände über kurz oder lang aufgeben müssen – eine drohende finanzielle Katastrophe für die EKD. Die EKD wird daher die Parteien zu gegebener Zeit an ihr Schweigen erinnern und im selben Atemzug auf ihr Machtpotenzial verweisen, dass sie dieses Schweigen nach der nächsten Kirchenbrandstiftung natürlich auch sein lassen kann – und damit den Parteien eine öffentliche Debatte zu den Sicherheitsrisiken ihrer „Bunten Republik“ bescheren würde, die die Parteien allesamt nicht gebrauchen können. Für alle Beteiligten, Kirche und Staatsparteien, so die Botschaft der EKD, ist es daher das Beste, man arbeitet auch in Zukunft weiter zu beiderseitigem Nutzen reibungslos zusammen, insbesondere in Sachen Geld. Aus diesem realpolitischen Blickwinkel betrachtet, ist die evangelische Gemeinde von Garbsen mit ihrer niedergebrannten Kirche für die EKD-Spitze nur ein Bauernopfer, um sich im Machtspiel zwischen Amtskirche und einem zunehmend antichristlichen bunten Staat taktisch zu positionieren.

garbsen_pfarrer

Kontakt:

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» info@epd.de

PI-Beiträge zum Thema:

» Garbsen: Kristallnacht der Bunten Republik?
» Kirchenbrand in Garbsen: Täter sind Opfer
» Wenn in Garbsen die ersten Menschen brennen
» Markus Holz (HAZ): “Es geht nicht um Religion”
» Eine Moschee brennt in Hannover

Externer Link:

» DIE HANNOVERANER: “Wie lange noch…?”

(Karikatur: Wiedenroth)




Garbsen: Kristallnacht der Bunten Republik?

Am 30. Juli 2013 wurde in Garbsen erstmals in Deutschland eine christliche Kirche niedergebrannt – begleitet vom Gegröhle und Gejohle der Brandstifter und ihrer Sympathisanten. Diese Szenerie erinnert unwillkürlich an den 9. November 1938, als erstmals in Deutschland Synagogen niedergebrannt wurden, auch damals herrschten unverhohlene Häme und Schadenfreude im Angesicht der Flammen. Steht Garbsen also symbolisch für die erste Kristallnacht der Bunten Republik?

(Von C. Jahn)

Gleich vorweg: Auch wenn die Szenerie in den frühen Morgenstunden des 30. Juli in Garbsen Erinnerungen an den 9. November 1938 wachruft – beide Ereignisse lassen sich nur in Ansätzen vergleichen, sie unterscheiden sich ganz erheblich hinsichtlich Planung, Organisation und Ausmaß. Ähnlichkeiten allerdings bestehen in der politischen Botschaft der Brandstiftung und voraussichtlich auch in ihrer politischen Folgewirkung.

Die Unterschiede zwischen Garbsen und der Reichskristallnacht von 1938 liegen auf der Hand: Wichtigster Akteur im Hintergrund war 1938 der Staat selbst, die Täter waren in den allermeisten Fällen staatlich bezahlt, die Brände waren generalstabsmäßig vorbereitet und wurden zentral koordiniert. 1938 brannte nicht eine einzelne Synagoge, sondern beabsichtigt und durchgeführt wurde ein Flächenbrand, begleitet von systematischem Straßenterror gegen jüdische Geschäfte und Privathäuser, der über 100 Menschen das Leben kostete.

Soweit wie im Jahr 1938 sind wir 2013 in der Bunten Republik zum Glück noch nicht. In Garbsen wurden nicht mehrere Kirchen, sondern nur eine einzige Kirche niedergebrannt. Private Wohnhäuser und Geschäfte blieben zumindest in der Nacht vom 29. auf den 30.7. unbehelligt (nicht in den Wochen zuvor), und niemand wurde getötet. Auch fehlt jeder Ansatz staatlicher, halbstaatlicher oder parallelstaatlicher Planung und Steuerung: Geplant und ausgeführt wurde die Brandstiftung nach allem, was derzeit bekannt ist, im informell organisierten Milieu. Dass sich der Vergleich zu 1938 dennoch so unwillkürlich aufdrängt, liegt an der Szenerie selbst: Das brennende religiöse Gebäude einer anderen ethnischen Gruppe, die unverhohlene Freude der Schaulustigen aus der Ethnogruppe der mutmaßlichen Täter, die „Partystimmung“, die offene Sympathie für die Brandstifter und die Häme gegenüber den Betroffenen – das alles kennen wir bereits in Deutschland, da wiederholt sich in neuer, wenn auch bislang noch sehr viel kleinerer Dimension, Geschichte.

Brandstiftung an einem religiösen Gebäude besitzt immer eine politische Aussage – genau wie eine Brandstiftung an einem Rathaus, einem Kaufhaus oder einem Bankgebäude immer politisch ist. All diese Gebäude sind politische Symbolträger. Jede gewalttägige Handlung gegen diese Symbolträger ist immer eine politische Handlung, die eine bestimmte Botschaft kommunizieren soll: eine Botschaft sowohl an die eigenen Anhänger als auch an die Gegner. Ein brennendes Kaufhaus in den Jahren der 68-Revolution war eine politische Botschaft an die eigene kommunistische Basis und zugleich Drohung gegenüber dem marktwirtschaftlichen Staat: Gewalt bedeutet Macht. Die gleiche Botschaft vermittelten die brennenden Synagogen von 1938: die unbehinderte Gewaltanwendung gegen Synagogen als ethnoreligiösen Symbolgebäuden der Juden signalisierten den eigenen Anhängern  das unumschränkte Machtmonopol der NSDAP, zugleich wirkten die Brandstiftungen einschüchternd gegen die betroffenen Juden, und, im Nebeneffekt, die innerdeutsche Opposition.

Auch die Niederbrennung der Willehadi-Kirche in Garbsen, mit größter Wahrscheinlichkeit durch Täter aus gewalttätigen Orientalenkreisen, erfüllt diese kommunikative Funktion: Sie vermittelt eine Botschaft an Anhänger und Gegner. Ähnlich wie bei der Kristallnacht 1938 lautet diese Botschaft: Wir haben die Macht, gegen die Symbolgebäude einer anderen ethnischen Gruppe Gewalt anzuwenden, wo, wie und wann wir wollen, also haben wir auch die Macht, gegen diese ethnische Gruppe selbst Gewalt anzuwenden, wo, wie und wann wir wollen. Niemand kann uns an unserer Gewaltausübung hindern, denn wir sind im Besitz der Macht. Und niemand wird uns dafür strafen, weil wir auch über die Macht verfügen, der Strafverfolgung zu entgehen. Diese Botschaft wird von der eigenen Anhängerschaft genau verstanden: nicht nur von radikalisierten türkischen und arabischen Nationalisten, Islamisten und im halbpolitisch-kriminellen Ausländermilieu, sondern auch in vielen ganz normalen türkischen und arabischen Familien, die das politische Geschehen sehr wachsam mitverfolgen und solche Brandstiftungen zwar nicht aktiv billigen, aber stillschweigend dulden und von der dahinterstehenden nationalen und religiösen Machtdemonstration durchaus beeindruckt sind. Aber auch die von den Tätern zu Gegnern erklärten ethnisch „anderen“ verstehen diese Botschaft: Aus der religiös vorgeprägten Sicht der Täter ist eine christliche Kirche das wichtigste Symbol für die Deutschen. Und obwohl Politik und EKD alles tun, um die Brandstiftung zu verharmlosen und zu vertuschen (die Presse hilft mit), haben die Deutschen in Garbsen, christlich oder nicht, verstanden, was die Stunde geschlagen hat.

Die politische Folgewirkung zeigt daher ebenfalls Parallelen zwischen 1938 und 2013. Zum einen findet Einschüchterung einer bestimmten, von den Brandstiftern als gegnerisch gebranntmarkten ethnischen Gruppe statt: im Fall Garbsen sind dies die Deutschen. Unter den Deutschen in Garbsen erzeugt die brennende Kirche als Symbol ihrer ethnoreligiösen Identität das Gefühl einer kollektiven physischen Bedrohung – es ist dasselbe Gefühl, das die Juden 1938 im Angesicht ihrer brennenden Synagogen empfanden, auch wenn sie persönlich gar nicht religiös waren. Und die Deutschen werden 2013 auf dieses Gefühl genauso reagieren wie die Juden 1938, weil sie angesichts der politischen Gesamtkonstellation gar keine andere Wahl haben: Sie werden sich zurückziehen, wegducken, den Mund halten und darauf hoffen, dass alles irgendwie gut ausgeht – was aber nicht der Fall sein wird. Und die Deutschen werden Garbsen verlassen. Sie werden Garbsen genauso verlassen, wie damals die Juden Garbsen verlassen haben: aus Angst und Furcht um das eigene Leben und aus dem Wissen, dass sie im Ernstfall niemand schützen wird.

Die andere Folgewirkung ist der unverkennbare Machtzuwachs der Brandstifter. Für die mutmaßlichen Täter und die mit ihnen ideologisch verbundenen politischen Kreise ist Garbsen zum jetzigen Stand der Dinge ein erfolgreicher Testfall, der eine klare Antwort auf die bisher noch offene Frage gibt: Wie wird sich die Amtskirche, derzeit wichtiger Bündnispartner im Rahmen der türkisch-arabischen Landnahme, verhalten, wenn man anfängt, ihre eigenen Kirchen niederzubrennen? Die Blockparteien hat man ja ohnehin auf seiner Seite: Die Parteien sind weitgehend unterwandert. Aber die beiden Amtskirchen sind aufgrund der religiösen Barriere schwer zu infiltrieren und werden infolge ihres zumindest theoretischen Oppositionspotenzials als traditionelle Vertretung der christlichen Deutschen immer noch misstrauisch betrachtet. Diese politische Unsicherheit über das Verhalten der Kirchen in der erkennbar anstehenden, gewalttätigen nächsten Phase der Landnahme scheint nach Garbsen nun geklärt: Die EKD hat durch ihre ganz bewusste Verharmlosung der Brandstiftung und ihre implizite Parteinahme für die mutmaßlichen Täterkreise unmissverständlich signalisiert, dass sie auch im Fall einer Niederbrennung ihrer eigenen Kirchen fest auf Seiten der Gewalttäter steht – ein wichtiger politischer Freibrief für die Täter.

Ist Garbsen 2013 also die Kristallnacht der Bunten Republik? Ja und nein. Das Nein liegt auf der Hand: zu unterschiedlich sind Organisation und Ausmaß. Das Ja allerdings folgt sowohl aus der schockierenden äußerlichen Vergleichbarkeit der beiden Ereignisse als auch aus ihrer absehbaren politischen Folgewirkung: einerseits der politischen Stärkung der Brandstifter, andererseits weiterer Entzug von politischem Schutz für die ethnoreligiösen Opfer – staatlichem Schutz ohnehin, nun aber auch kirchlichem Schutz. Und wie 1938 noch nicht das Ende der Entwicklung markierte, sondern nur einen Zwischenschritt hin zu größeren, weitaus schlimmeren Dimensionen war, wird auch Garbsen mit Sicherheit kein Einzelfall bleiben. Angesichts der ethnopolitischen Gesamtentwicklung in der Bunten Republik und den europäischen Nachbarländern, wo brennende Städte längst zum Markenzeichen des bunten Zeitalters wurden, bildet auch Garbsen nur eine Vorstufe zu jenem höllischen Inferno, das uns in den nächsten Jahren erwarten wird, eine Art Testbrandstiftung. Die brennende Kirche in Garbsen steht daher aller Voraussicht nach nicht symbolhaft für das Ende einer für uns alle gefährlichen Entwicklung, sondern im Gegenteil erst für ihren Anfang.




Kirchenbrand in Garbsen: Täter sind Opfer

Von PETER H. | Noch sind die Täter, die in der letzten Woche eine Kirche im niedersächsischen Garbsen niedergebrannt haben (PI-NEWS berichtete), nicht gefasst. Bislang weiß man nur, dass in dem Viertel, in dem es schon vor dieser schrecklichen Tat 31 Brandstiftungen gegeben hat, drei gefährliche Jugendbanden aktiv sind, darunter eine türkische und eine kurdische. Aber bevor die Brandstifter überhaupt ermittelt sind, hat sich Landessuperintendentin Ingrid Spieckermann (kl. Foto) am Sonntag in einer Predigt schon einmal zur Motivation der Täter festgelegt und diese vorsorglich zu Opfern verklärt.

„Wie konnte das kommen, dass Menschen derart den Respekt verlieren? Solche Taten kommen aus einem tiefen Selbsthass heraus. Die Täter tun sich damit selbst etwas an.“

Mit diesen Worten erklärt Spieckermann die Motivation der Brandstifter. Worte, die gleich in zweifacher Hinsicht Arroganz offenbaren: zum einen die Arroganz der Ingrid Spieckermann, die sich nicht weniger anmaßt, als die Motivation der Brandstifter schon vor deren Ergreifung zu beurteilen. Und zum anderen die schwer erträgliche Arroganz von Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland, die sich vor lauter Selbstüberzeugung gar nicht vorstellen können, dass es Menschen gibt, die sie und ihre Kirche hassen.

Aber mit diesen Worten hat Spieckermann auch geschickt Täter zu Opfern und Opfer zu Tätern gemacht: nicht der Kirchen-Gemeinde wurde etwas angetan, nein, die Brandstifter haben sich selbst etwas angetan. Und berauscht von der Vorstellung, den Tätern auch die andere Wange hinzuhalten, macht sie weiter: die soziale Struktur in dem Viertel müsse „nachhaltig verbessert“ werden, es sei „Ursachenforschung“ notwendig. Auch hat sie keinerlei Hemmungen, schon einmal potentielle „Aussteiger“ herbeizuphantasieren:

„Was können wir tun, um Aussteigern zu helfen, neu anzufangen?“

Wille zur Selbstbehauptung jedoch ist bei Spieckermann nicht einmal im Ansatz zu erkennen. Auf die christlichen Bewohner des Viertels, die schon seit Jahren in Angst vor den Jugendbanden leben müssen, wird gar nicht erst eingegangen; kein Wort dazu, was getan werden muss, um diese Menschen besser zu schützen, kein Wort dazu, wie unerträglich es ist, wenn Streifenwagen bei jugendlicher Randale deeskalierend weiterfahren – nichts. Spieckermanns Botschaft ist klar und eindeutig: es gilt, sich um die „armen“ Täter zu kümmern, Christen jedoch, die von multikulturellen Jugendbanden terrorisiert werden, müssen das erdulden. Stattdessen gab es in der St.-Raphael-Kirche Applaus für die Moscheegemeinden der Stadt, weil diese ihr übliches Lippenbekenntnis abgegeben haben, der Islam würde solche Taten verurteilen.

Die Täter indes dürften sich nach der Predigt von Landessuperintendentin Ingrid Spieckermann vor lauter Lachen gar nicht mehr einkriegen. Dass sie von der Justiz gehätschelt werden und nichts zu befürchten haben, wussten sie schon vorher. Jetzt haben sie auch noch die Erfahrung gemacht, dass sie von derselben Kirche, die sie niedergebrannt haben, verständnisvoll zu Opfern erklärt werden. Da macht es keine Angst mehr, eines Tages tatsächlich von der Polizei als Brandstifter ermittelt zu werden. Noch mehr Ermunterung zu weiteren Taten dieser Art als Spieckermanns „verständnisvolle“ Predigt ist gar nicht mehr vorstellbar.

Für höflich formulierte Nachfragen:

» Ingrid Spieckermann: lasup.hannover@evlka.de




Wenn in Garbsen die ersten Menschen brennen

garbsen2Wenn in Garbsen die ersten Menschen brennen, werden die bunten Führer unserer Bunten Republik genau das Gleiche tun, was sie getan haben, als in Garbsen die erste Mülltonne brannte und dann die ersten Autos und dann die erste Kirche. Sie werden schweigen. Und auf diesem langen Weg von den brennenden Mülltonnen über  brennende Autos und die brennende Kirche hin zu brennenden Menschen wird auch der Staat, unsere geliebte Bunte Republik, der Staat der großen bunten Glückseligkeit, der gute Staat schlechthin, seine Unschuld verlieren.

(Von Leo)

Das große bunte Mordbrennen kommt nicht von heute auf morgen. Es beginnt ganz langsam: Zuerst brannte in Garbsen nur eine Mülltonne. Als dann der Nervenkitzel nach mehr verlangte, brannten die ersten Autos. Und dann eine Kirche, natürlich: eine Kirche, Symbol für die verhassten Eingeborenen und ihre verhasste Religion, ihre Kultur, ihre Lebensweise, ihr ganzes verhasstes Dasein. Und irgendwann wird in Garbsen das erste Haus brennen. Vielleicht wird man die Bewohner noch retten, weil ja nur ein einziges Haus brennen wird und die Feuerwehr noch zum Einsatz kommt. Aber eines Tages werden dann viele Häuser brennen in Garbsen, weil der Nervenkitzel nach immer mehr verlangt und ein einziges Haus nicht mehr reichen wird, und die Feuerwehr wird nicht mehr helfen können. Das wird der Tag sein, an dem in Garbsen die ersten Menschen brennen werden.

Und auf diesem langen Weg von der brennenden Mülltonne über die brennenden Autos und die brennende Kirche zu den brennenden Häusern bis hin zu den brennenden Menschen in Garbsen wird auch der Staat, unsere geliebte Bunte Republik, unser gelobter Staat der großen bunten Glückseligkeit, der gute Staat schlechthin, seine Unschuld verlieren.

Als in Garbsen die erste Mülltonne brannte, haben unsere bunten Führer nicht nach der Mülltonne gefragt. Es ging ihnen nie um die brennende Mülltonne. Nutzbar zum eigenen Vorteil ist eine brennende Mülltonne erst im politischen Zusammenhang. Deshalb haben sie nur gefragt: Wer hat denn die Mülltonne in Brand gesteckt? Und wären es Nazis gewesen, hätten sie zum Halali geblasen. Aber Gastarbeiter, die Mülltonnen abfackeln, lassen sich nicht für den eigenen Machterhalt instrumentalisieren. Gastarbeiter in der Rolle der Brandstifter schaden dem eigenen guten Ruf als bunter Saubermann. Also haben unsere Führer die brennende Mülltonne totgeschwiegen.

Als dann die ersten Autos brannten in Garbsen, ging es unseren bunten Führern wieder nicht um die Frage der brennenden Autos. Wieder nur ging es ihnen um die Frage: Wer hat gefackelt? Und wieder waren es die falschen Täter: Gastarbeiter. Brandschatzende Gastarbeiter, die Autos abfackeln – das passte nicht ins Bild vom heilsbringenden bunten Tralala. Und so haben unsere Führer auch die brennenden Autos totgeschwiegen.

Eines Tages dann brannte die erste Kirche in Garbsen. Eine brennende Kirche – was konnte man damit schon anfangen? Hatte man nicht vom bunten Ross herab jahraus, jahrein die große bunte Toleranz gepredigt? Die Friedensreligion zu Gast, weil Glück! Welch Seligkeit! Und dann brannte in Garbsen die erste Kirche. Und deshalb haben unsere bunten Führer auch die brennende Kirche totgeschwiegen.

Aber als unsere bunten Führer die brennende Kirche totschwiegen in Garbsen, da steckten sie schon ziemlich tief mit drin im Schlamm des Bösen. Da waren sie schon keine guten Menschen mehr.

Eines Tages werden in Garbsen die ersten Menschen brennen. Dann werden unsere bunten Führer auch die brennenden Menschen in Garbsen totschweigen. Aber wenn in Garbsen die ersten Menschen brennen werden, dann werden unsere bunten Führer schon längst auf der anderen Seite stehen, dann haben sie die Seite längst gewechselt: Dann stehen sie mit am Straßenrand und schauen tatenlos zu, wie in Garbsen Menschen verbrennen, dann stehen sie längst auf der Seite des Bösen. Wenn in Garbsen die ersten Menschen brennen, werden sich unsere bunten Führer als das entpuppen, was sie in Wahrheit schon heute sind: als Menschen, die über Leichen gehen.

PI-Beiträge zum Thema:

» Markus Holz (HAZ): “Es geht nicht um Religion”
» Eine Moschee brennt in Hannover




Eine Moschee brennt in Hannover

garbsenNein, es ist keine Moschee; denn sonst wären mittlerweile alle regionalen und überregionalen Tageszeitungen gefüllt mit diesem Ereignis. So ist es aber nur eine christliche Kirche im stark bereicherten Garbsen bei Hannover. Es ist auch nicht vom Anfangsverdacht des Rassismus oder Ausländerfeindlichkeit die Rede, da es ja keine Moschee ist, sondern nur eine Kirche.

(Von Roland)

Immerhin: es darf straffrei behauptet werden, dass es in der Nacht zum Dienstag Brandstiftung war. Eigentlich sollte man bei dem Brand in einer christlichen Kirche immer erst mal kultursensibel von Selbstentzündung ausgehen oder von einem Unfall mit Kerzen während des Gottesdienstes.

Welche Zustände im Umfeld der christlichen Kirche herrschen und dass sich unsere Staatsmacht darum nicht kümmert erfährt man dann doch tatsächlich in der linksgewendeten Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) und kann sich seinen Reim darauf machen:

„Wenn sie eine Kirche anstecken, brennen demnächst Wohnhäuser.“ Eine Anliegerin spricht in der Nacht aus, was vielleicht viele denken. Angst, Fassungslosigkeit, Tränen fließen unter jenen, die Willehadi verbunden sind. „Ich bin erschüttert, dass nicht alle erschüttert waren in dieser Nacht“, sagt Pastorin Renate Muckelberg und meint Szenen, die Feuerwehr und Polizei erleben mussten: Fast ausgelassen tobende Jugendliche am Sperberhorst, hämische Rufe und provozierend nah vorbeirasende Halbstarke auf Rädern; überall filmen Mobiltelefone. […]

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» Willehadikirche brennt in Garbsen am Dienstag
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