telaviv.jpg Letzte Woche war ich aus privatem Interesse, aber auch um gewisse Dinge mit eigenen Augen vor Ort zu sehen und für PI zu recherchieren seit Jahren wieder in Israel. In den nächsten Tagen werde ich auf PI dazu meine Reiseberichte veröffentlichen. Der erste Beitrag führt uns von Tel Aviv (Foto) über Jaffa nach Nazareth, weiter zum See Genezareth, nach Tabgha und Kapernaum zum Berg der Seligpreisungen.

„Israel, light and dark“: Kaum ein anderes Land dieser Erde ist sooft im Zusammenhang mit Verschwörungstheorien und Kritik am politischen System in aller Munde wie Israel. Zum einen ist Israel das Land der Bibel, das Heilige Land – auf der anderen Seite der Judenstaat, ein „ehemaliges Palästina“ – Projektionsfläche für Vorurteile und Missverständnisse par excellence.

So beginnt denn unsere Reise auch bei den internationalen Vertretungen in Israel. Anders als in anderen Ländern befinden sich diese nämlich nicht in der Hauptstadt Jerusalem, sondern in Tel Aviv – würde man die internationalen Botschaften nach Jerusalem verlegen, würde man ja den Anspruch der Israelis auf Jerusalem gutheißen. Und welchen Anspruch sollte Israel schon auf die Stadt Davids haben, auf den Zion, auf den Tempelberg – der so heißt, weil dort einst der Tempel Israels stand, vor der Al Aksa und der Omar-Moschee? Keine einzige internationale Botschaft ist in Jerusalem, nicht einmal die der USA. Sie befinden sich alle in Tel Aviv.

Tel Aviv, der „Hügel des Frühlings“, ist die zweitgrößte Stadt Israels, das moderne Wirtschafts- und Handelszentrum eines pulsierenden Staates, ein Hightech-Mekka, der Hauptsitz des Mossad. Eine Stadt voller verwinkelter Gassen und futuristischer Hochhäuser, alt und neu zugleich.

Hier werden wir nach nächtlicher Ankunft von Uri abgeholt. Uri ist ein ehemaliger Offizier der israelischen Armee. Er hat selber im Sechs-Tage-Krieg im Golan gekämpft und wird uns in späteren Berichten noch mehr über seine Erlebnisse erzählen. Zunächst bringt er uns jedoch nach Jaffa.

jaffa.jpgJaffa (Jafo/Joppe) ist eine Stadt, die heute zu Tel Aviv gehört. Das alte Jaffa (besiedelt seit 3500 v. Chr.) war die Stadt, von der aus Jona, nach Tarsis, statt Ninive aufgebrochen sein soll, was ihn dann schließlich zu einem unfreiwilligen Fischabenteuer gebracht hat. Hier hat Kreuzfahrer Gottfried von Bouillon 1100 eine Befestigung gebaut. Hier haben in der jüngsten Vergangenheit die sich selbst Palästinenser nennen gelebt. Die alten Häuser sind heute großenteils abgerissen und durch stilechte Neubauten ersetzt worden. So heißt es denn auch bei uns oft über Jaffa, die Häuser seien bewusst abgerissen worden, um den arabischen Charakter der Stadt zu tilgen und die Palästinenser zu vertreiben. Was aber nirgendwo steht, ist, dass die Häuser im alten Stil wieder aufgebaut wurden, dass hier bis heute Araber leben und dass Palästinenser, die sich selber nicht als Vertriebene fühlen, in Jaffa wie im ganzen Staat Israel die gleichen Rechte und Pflichten genießen, wie andere israelische Staatsbürger auch. Auch die Israelis arabischer Herkunft haben vollen Anspruch auf die israelische Staatsbürgerschaft unter der einen Bedingung, dass sie den Staat Israel akzeptieren. Was bei uns auch nicht in den Zeitungen steht, ist, dass die Israelis sehr gern orientalisches Essen mögen und deswegen am Schabbath häufig in arabischen Restaurants zu finden sind. Dass sie sich eigentlich nur Ruhe und Frieden wünschen und die Palästinenser als gleichwertige Menschen akzeptieren. Ich habe auf meiner Reise durch Israel duzende Checkpoints durchlaufen und bin keinem einzigen begegnet, an dem ich gesehen hätte, dass Palästinenser schlecht behandelt worden wären.

Beispiel: Checkpoint Flughafen Ben Gurion Tel Aviv – ein Sicherheitsbeamter nimmt eine ganze Gruppe Palästinenser zusammen, die einen israelischen Pass haben und sagt ihnen:

„Kommt alle miteinander, ich lasse euch gleich zusammen durchgehen.“

Auf meinem Koffer fehlt ein Sicherheitsaufkleber, aber statt das ich alles aufmachen muss, bekomme ich einen Sticker mit privilegiertem Strichcode, so dass ich einfach weiter gehen kann. Eindeutig die Machenschaften eines unmenschlichen Staates, oder? Über meinen Ausflug in den Golan und die Westbank soll an anderer Stelle noch erzählt werden.

nazareth.jpgVon Jaffa aus geht die Reise weiter in Israels Norden. Ins typisch touristische Israel der christlichen Pilger auf den Spuren des Lebens Jesu: Zunächst nach Nazareth der größten Stadt in Israels Norden, dem Ort wo Jesus ausgewachsen ist – INRI (Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum – Jesus von Nazareth, der König der Juden). Das heutige Nazareth ist eine israelische Stadt mit wenigen Juden, einigen arabischen Christen und vielen Muslimen. Dennoch muss ich bemerken, dass Nazareth nicht mehr halb so schmutzig ist, wie vor 10 Jahren, als ich die Stadt zum letzten Mal gesehen hatte. Kein Gestank mehr in den Straßen, keine Blutlachen von frisch geschlachteten Tieren auf dem arabischen Markt, keine Jungs mehr, die mich zu lynchen versuchen, weil ich mich erfreche, Fotos von der Moschee zu machen. Die Araber haben entdeckt, dass sich mit christlichen Touristen Geld machen lässt. Die arabischen Christen sind vielen muslimischen Bewohnern zwar ein Dorn im Auge, aber Touristen bringen gewisse Vorteile. Christliche Pilger besuchen Nazareth vor allem wegen der Verkündigungskirche, die angeblich an dem Ort steht, wo Maria und Josef gewohnt haben und wo Maria die Geburt ihres Sohnes verheißen wurde.

tabgha.jpgWeiter reisen wir ins Benediktinerkloster Tabgha am See Genezareth, berühmt durch das Mosaik mit Broten und Fischen in der Brotvermehrungskirche. Von dort aus nach Kapernaum (Kfahr Nahum – „Nahums Dorf“), dem Ort an dem Jesus seine erste predigt gehalten haben soll. Nicht in einer Kirche – das Christentum kam erst später – sondern in der Synagoge. Schließlich endet die Reise am ersten Tag bei der Kirche auf dem Berg der Seligpreisungen:

Matthäus 5,3-11

Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.

selipreisungen.jpgJesus von Nazareth hat die Thora, das Gesetz Israels nicht aufgehoben, sondern erfüllt und in vielen Dingen sogar strenger ausgelegt als viele Lehrer vor ihm. Für viele Juden im Land Israel gehören die Christen in ihrer Gesamtheit – selbst wenn sie sich als Atheisten oder Agnostiker bezeichnen – nach wie vor zum Volk Israel. Sie wünschen sich, die Christen würden mehr zu ihrem Heiligen Land stehen und es verteidigen an der Seite Israels.

Like
Beitrag teilen:
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.
Jetzt den PI-NEWS-Telegram Kanal abonnieren!

33 KOMMENTARE

  1. Danke für den interessanten Bericht Christine Dietrich.
    Bekannte von mir haben über Israel, die Menschen und das Leben trotz der Gefahren geschwärmt und ich möchte in den nächsten Jahren unbedingt einmal Israel besuchen.

    MfG Bariloche

  2. Mehr davon! Wir warten auf die Fortsetzung. Die Offenheit und Gastfreundschaft der Israelis ist bekannt. Und auch bekannt ist, dass noch viel zu wenig Solidarität mit Israel gezeigt wird.

  3. Ich gebe offen zu, dass mich der Neid frisst. Danke für den ersten Teil des Reiseberichts. Schade finde ich, dass Tiqvah nicht mehr postet.

  4. Palästinensische Menschenrechtsorganisation berichtet über Gewalttaten in Gaza

    Das Palestinian Centre for Human Rights (PCHR) hat einen Sonderbericht unter dem Titel „Black Days in the Absence of Justice: Report on Bloody Fighting in the Gaza Strip from 7 to 14 June 2007“ veröffentlicht. Darin finden sich die Ergebnisse der von der Organisation durchgeführten Untersuchungen der blutigen Kämpfe zwischen Hamas und Fatah wieder, die mit der totalen Machtübernahme der Hamas im Gaza-Streifen endeten.

    Diese jüngste Kampfrunde hat den Tod von 161 Palästinensern, darunter 41 Zivilisten, verursacht. Diese Zahl beinhaltet 7 Kinder und 11 Frauen. Außerdem wurden etwa 700 Menschen verletzt.

    Wie aus der Dokumentation hervorgeht, haben sich beide Parteien schwerer Verstöße gegen die Vorschriften des internationalen Rechts bezüglich bewaffneter Konflikte, vor allem im Sinne von Artikel 3 der Genfer Menschrechtskonvention von 1949 schuldig gemacht. Dazu gehören u.a. die außerrechtliche und absichtliche Tötung von Kämpfern, die ihre Waffen niedergelegt haben; die Tötung zahlreicher Verwundeter in Krankenhäusern; Entführungen und Folter; der Missbrauch von Wohnhäusern zu Kampfaktionen und die damit verbundene Gefährdung von Zivilisten; die Verhinderung des Zugangs von Rettungsteams in die Kampfzonen.

    Die letzte Kampfrunde war eine Ausweitung vorheriger Kämpfe zwischen Fatah und Hamas in den 15 Monaten zwischen April 2006 und Juni 2007. Die Gewalt war im Zuge der Auseinandersetzungen zwischen Präsident und Ministerpräsident über (sicherheits-)politische Befugnisse ausgebrochen, nachdem die Hamas bei den Parlamentswahlen im Januar 2006 die Mehrheit der Sitze im Palästinensischen Legislativrat gewonnen hatte.

    Der politische Führungskonflikt zwischen Fatah und Hamas hat sich negativ auf die gesamte innere Situation in den palästinensischen Autonomiegebieten ausgewirkt, nicht zuletzt hinsichtlich der tiefen Kluft, den er zwischen dem Amt des Präsidenten und dem des Ministerpräsidenten erzeugt hat. Dies schlug sich in den blutigen Kämpfen zwischen den bewaffneten Armen der beiden Parteien nieder, an denen auch palästinensische Sicherheitsbehörden und Teile der Regierung beteiligt waren.

    Die PCHR fordert angesichts all dessen eine nationale Untersuchungskommission mit umfangreichen rechtlichen Befugnissen, die aus unabhängigen Personen und Rechtsexperten zusammengesetzt ist, um sowohl die letzte Runde der Gewalt als auch diejenigen davor zu untersuchen.

    Der vollständige Bericht des PCHR findet sich unter dem folgenden Link:

    http://www.pchrgaza.org/files/Reports/English/pdf_spec/Gaza%20Conflict%20-%20Eng%209%20october..pdf

    Botschaft Newsletter

  5. Schön, schön, ruhig persönlicher und ausführlicher.

    Das vom Checkpoint kennt man doch aus der DDR. Ich wette, kaum warst Du vorbei, hat der Israeli, der die Gruppe Palis durchgewunken hat, alle ins Internierungslager gebracht oder sie an der Rückseite des Gebäudes erschossen. Du solltest Dich von dieser offensichtlichen Propaganda nicht täuschen lassen. Bettina Marx und Rupert Neudeck wissen das besser. Und Uri Avneri sowieso. 🙂 Und die Bischöfe, die in Ramallah die Reinkarnation des Warschauer Ghettos erblickten auch.

  6. Schönes Fotoalbum, hast du in Haifa oder Safed Zerstörungen gesehen, von Katyushaeinschlägen?

  7. „Zum einen ist Israel das Land der Bibel, das Heilige Land – auf der anderen Seite der Judenstaat, ein „ehemaliges Palästina“ – Projektionsfläche“

    Es betrifft die zwei (von vier) Landkarten in meiner persönlichen (revidierten Elberfelder-) Bibel, in der ich mir Notizen mache.
    Es hat mich immer „gewurmt“, daß diese zwei Landkarten mit den Beschreibungen:

    „Palästina zur Zeit des Alten Testaments“
    „Palästina zur Zeit des Neuen Testaments“

    tituliert sind, da es in den biblischen Texten nicht vorkommt (im Koran auch nicht), und somit eine Geschichtsfälschung darstellt.
    Deswegen habe ich vor einigen Jahren die Bezeichnungen „Palästina“, auf diesen Landkarten durchgestrichen, und durch die Bezeichnung Israel ersetzt.
    Das sagt einiges über meine Einstellung zu Israel und dem erfundenem Volk „Palästina“.

    Da es noch nie einen Staat Palästina gab, brauche ich mich nicht zu entschuldigen, bei einem erfundenen Volk.

    P.S.: Auch wenn ich die erwähnten Landnamen der biblischen Karten in den anderen Bibeln sehe, bereitet es mir Unbehagen.

    Paulchen

  8. Kann es sein, daß die kamerageilen Pali-Heulsusen nur aus Propagandazwecken über die Checkpoints meckern?

    Bin mal gespannt auf die nächsten Reiseberichte. Urlaub gibt es dieses Jahr keinen für mich.

  9. An D. N. Reb@

    Jetzt lass es sein mit diesem ewigen Sarkasmus.

    Erstens könnten einige Leser nicht erkennen was Du wirklich damit meinst und zweitens wenn es Du schon nicht lassen kannst dann unterstreiche dies mit einem Hinweis, dass es nicht ernst gemeint ist.

    11#

    Palästina ist in der Tat eine irreführende Bezeichnung!

  10. Vielen Dank! Ich bin gespannt auf die Fortsetzung! Mehr davon!

    Ich kann es ja gar nicht glauben – ein normaler Bericht über Israel – und das in den Massenmedien… PI ist doch mittlerweile Massenmedium oder? 😉

  11. @ #11 Paulchen

    Da es noch nie einen Staat Palästina gab, brauche ich mich nicht zu entschuldigen, bei einem erfundenen Volk.

    Das Volk mag ja erfunden sein; aber bei einem Volk entschuldigt man sich ja auch nicht, sondern bei Individuen – und die sind nicht ganz so erfunden, scheint mir.
    Die Sache mit Palaestina stimmt auch nicht so ganz – der Name ist ja keine neuzeitliche Erfindung, sondern wurde von den Roemern verwandet (und ist vom Volk der Philister abgeleitet), weil sie nach der Zerstoerung des juedischen Staates einen Namen brauchten, der eben nicht an die Juden erinnerte. Ob das fuer die gegenwaertige politische Diskussion irgendwas bedeutet, weiss ich nicht.

  12. hallo christine, habe gerade deine alben über deinen israel besuch auf picasa angeschaut – tolle bilder – muß man sehen !!

    vielen herzlichen dank

    ps: tiqvah melde dich doch mal – wäre schön
    – du fehlst hier !

  13. @15 wenn du dir unsicher bist, wie unbedarfte Menschen D.N. Reb richtig zu verstehen haben, schlage ich vor, daß du einen Aufkleber entwickelst mit einer Sicherheitswarnung, bzw. einem Leitfaden „Sarkasmus in islamkritischen Blogs“, den du dann an seine Posting heften kannst, damit ja keine Mißverständnisse oder kein falscher Humor auftritt.

  14. Ich dachte, die Juden anerkennen nur den als Juden, dessen Mutter und Großmutter Juden sind oder so. Wie sollten sie da alle Germanen, die heute Christen sind, als Juden und zu ihnen gehörig betrachten?

    Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.
    Und wenn man es bei diesem Glauben beläßt, dann wird das auch sicher so eintreten: denn der Mohammedaner wird mit eliminatorischer Gewalt gegen jeden Andersdenkenden dafür sorgen, daß diese Gerechtigkeitsfreunde auch gewiß und recht bald ins Himmelreich gelangen.

  15. Christine Dietrich, vielen Dank.

    Dein Bericht ist für mich der Anstoß darüber nachzudenken, ob ich nicht mal wieder nach Israel reisen sollte.

    E.Ekat

  16. Ich habe die Satire erkannt. Es gibt aber 14 000 Leser jeden Tag bei PI und die werden kaum das nötige Background Wissen haben um die Satire zu verstehen.

    Das meine ich:

    – Ironie off

    Sicherheitshalber angeben.

  17. Als ich unbedarft hier rein gekommen bin, bin ich schreiend wieder rausgerannt, weil die Kommentare so von dem abwichen, was jeder zu denken hat.

    Da kann ein wenig Gewohntes: „Israel tut den Palästinensern auf Schritt und Tritt ganz, ganz Böses und nur zum Spass“ nur dazu beitragen, dass sich neue Leser nicht ganz so geschockt fühlen als wenn sie lesen, israelische Sicherheit ist freundlich zu Jedermann.

    Bist Du mein Parteisekretär, dass ich mich rechtfertigen muss oder J.B. Kerner? 😀

  18. „Das Heil kommt *aus* den Juden.“ (nicht *von* oder *in*. Dieses unscheinbare unbedeutende Völklein –was jetzt zum Taumelbecher und Prüfstein aller Länder der Erde geworden ist. Oh Jerusalem (=Stadt des Friedens), kann ich dich jemand vergessen?)

    Wieso wirst du verfolgt? Weil aus dir der Heiland, den Retter der Welt, geboren wurde. (PS: Der Welt, d.h., alle Menschen, der Juden und Nicht-Juden. Alle, die an ihn Glauben.)

    Damit hat sich die Prophetie erfüllt. Der Messias ist gekommen.

    Danke für den Bericht und die schönen Bilder.

  19. > „Jesus von Nazareth hat die Thora, das
    > Gesetz Israels nicht aufgehoben, sondern
    > erfüllt und in vielen Dingen sogar strenger
    > ausgelegt als viele Lehrer vor ihm.“

    Interessantes Detail:
    „Jesus hat die Weisungen (Thora) vervollständigt.“

    Erfüllt tönt so nach „abgeschlossen“, ja schon fast wie „überflüssig geworden“. Was es bekanntlich ja nicht ist.

    „A Dakta“ gelegt wird Thora und NT noch lange nicht, ja ewig bleibt es bestehen. Auch Israel wird nicht untergehen.

  20. @#27 Dawkins2

    Die Realität? Ein Film ist für Dich die Realität? Ich hab doch immer gewusst, dass die Borg existieren.

    Die Christine hat ihre Beobachtung geschildert. Hat sie damit auf alle Checkpoints geschlossen? Nein!

    Filme sind sowieso das ultimative Beweismittel. Nach „Der Führer schenkt den Juden eine Stadt“ war das Ausland beruhigt. Nach dem Al Gore Film traut sich kaum noch einer den Lichtschalter zu betätigen. Und was Pallywood so produziert, da kann man nur staunen.

    http://www.youtube.com/watch?v=ZKmbIphpQgA

    Hältst Du es eventuell für möglich, dass es unterschiedliche Checkpoints und Wahrnehmungen gibt? Und dass Checkpoints unterschiedliche Aufgaben haben? Dass bei einfliegenden Touristen und aus Richtung Israel kommenden Menschen das Ein- bzw. Ausschmuggeln von Selbstmordterroristen eher unwahrscheinlich ist. Es ist zum Beispiel noch nicht vorgekommen, dass sich Touristen in einer israelischen Bäckerei in die Luft gesprengt haben. Auch die in Israel lebenden Palästinenser neigen nicht zu diesem Weg, zu sexuellen Erfahrungen mit 72 Jungfrauen zu kommen.

    Scheinbar die Realität….

    http://www.tchaeker.de/StarTrek/Sound/borg.wav

  21. vielen Dank für den Bericht! Es ist erschreckend wie wenig man als Otto Normalbürger von diesem Land (vor allem über Lebensumstände im Alltag, Geschichte, Hintergründe usw. weiß!
    Daß Juden und Christen in Wahrheit eine Familie sind, empfand ich auch schon immer so. Stelle man sich vor Jesus hätte in Indien gelebt (ich weiß, ich bin frech), würden Buddhisten und Hinduisten ebenfalls zu dieser (im Großen und Ganzen friedvollen) Familie gehören…. (würde ja auch mit der allgemeinen „real existierenden“ Wahrnehmung der Welt, wo man friedlich miteinander konkurriert, übereinstimmen)

  22. Ich lese im Artikel:

    Für viele Juden im Land Israel gehören die Christen in ihrer Gesamtheit – selbst wenn sie sich als Atheisten oder Agnostiker bezeichnen – nach wie vor zum Volk Israel.

    Also ich habe noch nie einen Juden getroffen, der meinte, die Christen gehörten insgesamt zum Volk Israel. Was ist hier mit „Volk Israel“ eigentlich gemeint? Die autochthonen Christen in Israel sind doch Araber, oder? Also gehören jetzt die Araber zum Volk Israel, wenn sie nur Christen sind, oder zumindest „Kulturchristen“? Was ist dann mit dem Volk Israel gemeint? Die Judenheit oder das Staatsvolk Israels?

    Zur ersteren gehören die Christen sicher nicht, und zum zweiten gehören auch eine ganze Menge Muslime.

    Also irgendwas habe ich da nicht verstanden. Oder ist nicht eher die Rede von messianischen Juden, also Christen, die sich selber als Juden bezeichnen? Dann sollte man das aber dazu sagen, denn die meisten Juden lehnen diese Gruppierung scharf ab, so weit ich weiß.

  23. Verkehrte Diskussion!
    Ihr redet hier von unterschiedlichen Dingen. Wenn ich Christine Dietrichs Photoalbum anschaue, so scheint sie nicht in der Westbank unterwegs gewesen zu sein, außer vielleicht auf der Straße von Jerusalem ans Tote Meer. Der Bericht enthielt keine Beschreibungen der Zustände in Hebron, Jenin, Qalqilya oder Nablus. Insofern ist die Realität, die sie beschreibt korrekt.

  24. Komisch, das dawkins2 meint, ein Propaganda-Film sei „Realität“, und die direkte Beobachtungen von Frau Dietrich sei – ja was denn, Traum, erfunden worden?

    Ich bezweifle nicht, übrigens, dass die Checkpoints sehr lästig sein können, man muss auch gleichzeitig bedenken, warum sie da sind.

Comments are closed.