AbiturNordrhein-Westfalen ist Vorreiter für das Studium ohne Abitur. Wie Der Westen berichtet, studieren in diesem fortschrittlichen Bundesland bereits 4,2 Prozent der Studenten ohne Abitur. Ob dies an der Qualität des Abiturs liegt, ist der Meldung nicht zu entnehmen. Das Saarland bildet mit nur 0,4 Prozent studierenden Nicht-Abiturienten das Schlusslicht. In NRW hingegen ist diese Studienform zu einem größeren Projekt ausgereift:

NRWWissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) sagte: „Mein Ziel ist es, beruflich Qualifizierte zu ermutigen, ein Hochschulstudium aufzunehmen.“ Jeder, der studieren wolle und könne, sollte dazu eine Möglichkeit bekommen. Sie kündigte an, Hochschulanfänger ohne Abitur mit Teilzeitregelungen und berufsbegleitenden Studienangeboten zu unterstützen. „Parallel sollen die Beratungsangebote und Vorbereitungskurse für diese Zielgruppe ausgebaut werden“, sagte sie.

Was sich zunächst nach einer neuen links-grünen Marotte anhört, hat aber ganz andere Gründe. Viele bereits Berufstätige machen nämlich von der Möglichkeit Gebrauch, sich durch ein Fernstudium weiterzuqualifizieren:

Besonders beliebt bei Studenten ohne Abitur ist laut CHE die Fernuniversität Hagen. Sie hatte den Angaben zufolge mit 2.502 Erstsemestern ohne Hochschulreife im Jahr 2010 den mit Abstand größten Ansturm.

Aus Sicht der Landesregierung NRW sind diese gestandenen Leute natürlich „Studenten ohne Abitur“ und werden als Aushängeschild für die progessiven Bildungsentwürfe von Rot-Grün benutzt.

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32 KOMMENTARE

  1. Katastrophale Zustände überall, das Abitur sollte besser ganz gestrichen werden, alles Schlaraffenland in D, Mittlere Reife und Abitur ohne Lernen auch für alle Unterbelichteten.

    Deutschland = Proletenstaat

  2. Im englischen Sprachraum ist jeder popelige Schüler „Student“. Und jeder popelige Pauker ein „Professor“.

  3. Ich finde es sowieso diskriminierend, dass bei Bewerbungen noch immer Auskunft über die Bildungserfolge bzw. Qualifikationen verlangt wird.

    Auf diese Weise schafft es ein von Hartz4 lebender, vorbestrafter Libanese der weder Lesen noch Schreiben kann, nie eine gut bezahlte Stelle im Management einer Unternehmung zu bekommen!

  4. Einem Moslem ohne Abitur würden die Türen der Uni für ein Koranstudium, Schariastudium (zukünftige Rechtswissenschaften) und Islamwissenschaften verschlossen bleiben.
    Wo kein Moslem, da kein Verbot von Schweinefleisch, Kreuzen und Frauen durchsetzbar!

  5. Ist doch klar, dass die Leistungsanforderungen runter müssen: Wie sollen denn sonst testosterongesteuerte Bereichererkinder den Stoff begreifen?

  6. Wie sollen denn da die so reichlich nach Deutschland strömenden Fachkräfte hochdotierte Arbeitsplätze erhalten können, wenn dafür weiterhin Diplome, Staatsexamen oder andere Qualifikationsnachweise eingefordert werden.

    Das ist doch purer Rassismus.

  7. So wird der Bildungsindex mit noch mehr Abgängern in allen erdenklichen sozialwissenschaftlichen Fächern künstlich in die Höhe getrieben – paradoxerweise stehen dem unbesetzte Lehrstellen in
    fünfstelliger Anzahl gegenüber.

  8. Das studieren ohne Abitur ist vor allem für Leute gedacht die einen Beruf haben und kein Abitur, eine Form der Aufstiegsqualifizierung. Und dafür ist es auch gut. Es sind ja auch nicht alle Studienfächer dafür geöffnet.
    Warum soll ein 40- jähriger Handwerker nicht auch noch studieren? Ich sehe die Sache eher gelassen und eine echte Chance für Leute aus und mit Praxis.

  9. Braucht man für ein Studium der Nobelpreisdisziplinen Theaterwissenschaften (Claudia Fatima Roth) oder Kunstgeschichte (Umvolker Beck) oder Soziologie (Sebastian Edathy) überhaupt Abitur?

  10. Warum, liebe PI-ler haben die inkludierten „Bessermädchen“ fast immer eine ähnliche Biographie?

    Geboren am 29. September 1968 in Düsseldorf; ledig.

    Abitur 1988. Studium der Germanistik und Politikwissenschaften in Bochum, Abschluss 1996 Magister, anschließend freiberufliche Werbe- und PR-Arbeit.

    Seit 2000 Unternehmensberaterin, Schwerpunkt auf dem Public Sector, zuletzt bei Booz Allen Hamilton (zurzeit ohne Bezüge freigestellt).

    Mitglied der SPD seit 1988.

    1988 bis 1989 Landesschülersprecherin Nordrhein-Westfalen.

    1990 bis 1991 Vorsitzende des Allgemeinen Studierenden-Ausschusses (AStA) an der Ruhr-Universität Bochum.

    1993 bis 1997 Juso-Landesvorsitzende NRW. Mitglied im SPD-Landesvorstand.

    Mitglied der IGBCE und der AWO.

    Abgeordnete des Landtags Nordrhein-Westfalen vom 3. Juni 1997 bis 1. Juni 2000 und seit 22. Oktober 2004.

    Seit 15. Juli 2010 Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung

  11. de facto studieren heute fast alle ohne Abitur. Sie haben nur ein Stück Papier.

    Aber bei dem, was heute Studium genannt wird (Bachelor-Sklavenausbildung) scheint ein Abitur auch nicht mehr zwingend erforderlich zu sein.

  12. #10 Antidote (12. Jul 2012 17:09)

    Na, immerhin hat das Bessermädchen noch studiert, wie langweilig!

    Dieses Bessermädchen hat ohne alles Karriere gemacht, für das Gehalt muss ein Maschinenbauer viele Zeichnungen machen:

    http://www.rothe-beinlich.de/ueber_mich/index.html

    Astrid Rothe-Beinlich

    Vize-Präsidentin des Thüringer Landtages, Parlamentarische Geschäftsführerin der Thüringer Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, Mitglied im Bundesvorstand, Frauenpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN

    geboren 1973 in Leipzig

    Seit 1987 Engagement in der kirchlichen Umweltbewegung in der DDR

    1989 Teilnahme an der Besetzung der Stasi-Zentrale in Erfurt

    Seit 1991 Mitarbeit beim Aktionskreis für den Frieden, Mitbegründerin von autonomen Jugend- und Kulturprojekten und Engagement bei Radio F.R.E.I. gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit sowie in der Anti-Atom-Bewegung

    1995 Berufene Bürgerin im Kriminalpräventiven Rat der Stadt Erfurt

    1997 – 2000 Beisitzerin im Landesvorstand von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Thüringen

    2000 – 2009 Landessprecherin von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN Thüringen (ab 2002 in einer Doppelspitze)

    2000 – 2004 Mitglied des Parteirates von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN

    2004 – 2007 Stadträtin in Erfurt (Vorsitzende Ausschusses Schule und Sport, Stv. Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses)

    Seit 2006 Mitglied des Bundesvorstandes und Frauenpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN

    2009 Spitzenkandidatin von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN für die Landtagswahlen in Thüringen 2009 und Direktkandidatin im Wahlkreis Erfurt II (Wahlkreis 25)

    Seit September 2009 Vize-Präsidentin des Thüringer Landtages und Parlamentarische Geschäftsführerin der Thüringer Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN

    Seit November 2009 Mitglied im Ausschuss für Bildung, Wissenschaft und Kultur und stellvertretendes Mitglied im Innen- und Gleichstellungsausschuss des Thüringer Landtages

  13. @ #2 Mr. Snoot (12. Jul 2012 16:07)

    Im englischen Sprachraum ist jeder popelige Schüler “Student”. Und jeder popelige Pauker ein “Professor”.

    Ganz so ist es nun auch wieder nicht, es gibt feine Unterschiede die dort jeder kennt.

    Ein popeliger Pauker ist übrigens ein „teacher“!

  14. #12 Eurabier

    Was würde die Frau mit dem Doppelnamen-Hintergrund wohl auf die Frage antworten, ob sie auch einen Beruf gelernt hat?

    „Unverschämter Rechtspopulist!“

  15. Abitur!? Naja, ich sachs mal so, diese heutigen „Abiturienten“ haben ihre Schulzeit in einem Gebäude verbracht, welches aus historischen Gründen immer noch als Gymnasium bezeichnet wird. 😉

  16. #16 Wilhelmine (12. Jul 2012 17:28)

    Ein motivierter Spanier kann sicher als Dachdecker mehr leisten als ein wohlstandsverwöhnter Antifant mit IGS-Abitur!

    Und Spanier können später die ganzen Windparks einreissen, wie Don Quichote! 🙂

  17. Sorry, aber als ich mit 16 Jahren lieber in
    die Lehre ging als weiter zum Gymnasium
    dachte ich nicht daran vieleicht doch irgendwann nochmal zur Uni zu wollen.
    Sehr froh wahr ich 15 Jahre später im
    Studiengang Drucktechnik der TechnUni W´tal
    trotzdem willkommen zu sein.
    Halte diese Möglichkeit für sehr sinnvoll,
    im Gegensatz zu „Abi für alle“.

  18. Ja, und wenn man nun nach dem Abi-Status für alle auch noch den Doktortitel für alle einführt, müssen Leute wie Guttenberg, die Schavan oder Koch-Merin nicht zu unlauteren Mitteln greifen und kriminalisiert werden.

    Blöd nur, wenn dann so ein Allerwelts-Doktor mit Allerwelts-Ausbildung an unserem Hosenanzug, dem Schräuble oder gar an der Bundesempörungswarze C.F. Roth rumschnippeln darf.

  19. #10 Antidote

    kennst du den Trendforscher Celente? Der sagt immer, und ich zitiere hier mal frei von der Leber weg: es kommen die Politiker nach oben die wir schon auf der High School haßten.
    Und jetzt schau dir deinen eingestellten Lebenslauf der Berssermenschin an.

    Gerald Celente : The Politicians are leading us into ruin

    „“ It’s all those people you hated in high school and college that wanted to be class president and head of the student counsel , the suck-ups the brown noses the insincere the overly ambitious , they followed their carrier path and now they are leading us into ruin“
    http://geraldcelentechannel.blogspot.de/2012/07/gerald-celente-politicians-are-leading.html

  20. Dr. Dr. Dr. NdM, Facharzt für Gehirnchirurgie und Lobotomie, niedergelassen in Bürlün-Kreuzkümmelberg.
    😉

  21. #8 AntonBln; Das kann ich dir sagen. Ein Studium kostet den deutschen Steuerzahler alles in allem rund ne Viertelmio. Wenn da jetzt irgendein Handwerker, der womöglich auch noch grade arbeitslos ist, studiert und studiert … und dann irgendwann doch nicht den Abschluss schafft, dann hat der Steuerzahler völlig umsonst dieses Geld ausgegeben. Ich hab Meistertitel und Fachabi übers Telekolleg. Trotzdem würde ich mir nie anmassen ein Studium durchzustehen. Heutzutage reicht in manchen Bundesländern ja schon eine mit Ach und Krach bestandene Gessellenprüfung zum studieren aus.

  22. @uli12us

    Für das Studieren ohne Abitur sind Eingangsprüfungen vorgeschrieben. Und wie will denn ein arbeitsloser handwerker das Studium bezahlt bekommen???? Das Arbeitsamt zahlt das nämlich nicht. Es gibt aber Gesellen und auch Meister die um weiter zukommen ein Studium drannhängen. Und für eine Ausbildung braucht man kein Abitur. Und diese studiengänge bauen meist auf die Branche auf. Und wenn Du für dich die Erfahrung gemacht hast das für Dich ein Studium nichts ist, ist das gut, aber andere wollen es. Und diese Möglichkeit ist gut.

  23. #18 Agilo

    Grundsätzlich haste recht. Auch wer erst später ein Studium aufnehmen kann sollte noch die Chance dazu erhalten, auch wenn er kein Abi hat. Leider bezweifle ich, dass die Rot-Grünen mit dieser Reform was vernünftiges erreichen werden. Bisher haben sie jedenfalls jede Bildungsreform verbockt. Warum, weil deren einziges Motiv ein ideologisches Motiv ist, die wollen möglichst jedem einen hohen Bildungsabschluß andichten, und dabei bleibt leider das Bildungsniveau auf der Strecke.

    Man siehts doch beim Abi. Wenn ich höre das die ein MINT-Fach studieren nicht mehr rechnen können, dann fällt mir echt nichts mehr dazu ein. Kann mir gut vorstellen, dass du besser rechnen konntes als deine jungen Studienkollegen mit Abi.

  24. #10 Antidote (12. Jul 2012 17:09)

    Seit 15. Juli 2010 Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung

    Erwartet jemand ernsthaft noch „Innovation, Wissenschaft und Forschung“ im künftigen Deutschland angesichts der Qualifikation der zuständigen Ministerin?

  25. #BePe, Celente, na klar.

    Früher, als alles noch ohne Ideologie ablief, gab es die Fachhochschulen, wo mit bestandenen Lehrabschluss und der Fachhochschulreife studiert werden konnte.

    Das war so etwas wie eine duale Ausbildung qualifizierter junger Menschen mit technischen und theoretischen Verständnis.

    Das war ein richtiges „Pfund“ für die deutsche Wirtschaft.

    Dann kam die Phase der „Frauenversteher“ und die Ausweitung der sozial-pädagogischen Studiengänge.

    „Brigitte“, „Petra“, etc. Studiengänge für die Bessermädchen, damit die auch eine Chance zu einer qualifizierten Ausbildung bekommen sollten.

    Das Desaster kennen wir aus Anschauung. Da die Qualifikation offensichtlich nicht ausreicht mussten und müssen Inklusionsquoten her.

    Da redet MinisterIN v. Laienhaft von den angeblich so gut ausgebildeten Bessermädchen, die die Industrie so schnöde verschmäht. Nach dem „warum“ fragt sie nicht.

    Es liegt natürlich an den nicht marktfähigen „Qualifikationen“ und das es z.B. zu viele „MediengestalterINnen gibt, die der Markt nicht braucht.

    By the way.

    Das hoch gelobte Norwegen, mit den in die Unternehmen gedrückten Bessermädchen, dort „Silberröckchen“ genannt, erlebt eine Umgründung der Unternehmensrechtsform.

    Die Unternehmen möchten keine Wettbewerbsnachteile hinnehmen und wählen nun eine Rechtsform, keine AG mehr, damit sie die Zwangsinklusion der „Silberröckchen“ vermeiden können.

  26. @ #1 Wilhelmine (12. Jul 2012 16:02)

    Katastrophale Zustände überall, das Abitur sollte besser ganz gestrichen werden, alles Schlaraffenland in D, Mittlere Reife und Abitur ohne Lernen auch für alle Unterbelichteten.

    Deutschland = Proletenstaat

    wir haben in den usa auch ein paar clowns, die sagenhafte vorschlaege machen… fredrica wilson, die immer aussieht, als kaeme sie direkt aus dem clowns-college und das einzige was noch zum outfit eines voll-profi-clowns fehlt sind die riesigen roten schuhe, hat jetzt allen ernstes vorgeschlagen, in der schule keine tests mehr zu schreiben, sondern wenn man 12 jahre anwesend war, kriegt sein high-school diplom

  27. @#27 Antidote

    „Es liegt natürlich an den nicht marktfähigen „Qualifikationen“ und das es z.B. zu viele „MediengestalterINnen gibt, die der Markt nicht braucht.

    Lach, das war genau der Zeitpunkt, vor etwas
    über 10 Jahren, an dem ich meinen eigentlich geliebten Beruf als Lithograph (umbenannt dann in Druckvorlagenhersteller, später dann Mediengestalter) an den Nagel gehängt habe.

    Denn zugleich mit der Qualifikation sank auch das Gehaltsgefüge auf Praktikumsniveau –
    da wundert es nicht mehr was heute auch in renomierten Printmedien an „Druckqualität“
    zu bestaunen ist.

  28. #Aglio,

    man muss in diesen bitteren Tagen auch einmal schmunzeln dürfen.

    Ich habe den Text in Anlehnung an einige TV-Bericht über die Jugenarbeitslosigkeit der Südländer geschrieben.

    Es ist schon beeindruckend, wie viele Girlies (auch Bubies) sich genau in diesen Bereichen pseudo-akademisch ausbilden lassen und sich dann über ihre Berufsperspektiven wundern.

    Das kann, mit Ansage, nicht funktioniern.

    Bitter für die Betroffenen, aber die Schuld liegt im politischen Bereich.

    Dumme (politische) Menschen können zwar machtgeil sein und dennoch für das Leben zu blöd.

  29. #28 bright knight

    wir haben in den usa auch ein paar clowns, die sagenhafte vorschlaege machen… fredrica wilson, die immer aussieht, als kaeme sie direkt aus dem clowns-college und das einzige was noch zum outfit eines voll-profi-clowns fehlt sind die riesigen roten schuhe, hat jetzt allen ernstes vorgeschlagen, in der schule keine tests mehr zu schreiben, sondern wenn man 12 jahre anwesend war, kriegt sein high-school diplom

    Das ist in Deutschland nicht viel anders. Auch hier liest man immer wieder Forderungen nach Abschaffung der Tests, Abschaffung der Noten usw.

    In der Praxis hat sich eine Mischform eingebürgert:
    Klassenarbeiten werden zwar noch geschrieben, haben aber kaum noch Gewicht in der Endnote. Der andere Teil ist die sog. „mündlich“-Note, die setzt sich je nach Lehrer zusammen aus Anwesenheit, Melden und Nachplappern, Melden und irgendwas erzählen usw.
    und: political-correctness! Da die mündlich-Note völlig willkürlich ist, ist sie ein Mittel, unliebsame Schüler rauszuschießen.

  30. „Während Murat kaum zu Hause war, viele Freiräume hatte und die Schule als Pflichtveranstaltung bei „den Deutschen“ bezeichnet, bietet die Schule für Gülcien einen gewissen Freiraum, wohingegen die Lebenswelt Familie durch Pflichten gekennzeichnet wird. Der primäre Bezugspunkt, also der Ort für Anerkennung, ist für den Jungen die Jugendgang und für das Mädchen die Schule.“

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