Richard PipesDie WELTWOCHE hat in der Ausgabe 06/13 vom 6. Februar 2013 den amerikanischen Historiker Richard Pipes (Foto), Vater des Nahostexperten und Islamkritikers Daniel Pipes, interviewt. Der Jude, der vor den Nazis nach Amerika floh, der Präsidenten beriet und in Harvard lehrte, gilt als einer der besten Kenner des Totalitarismus. Richard Pipes bestätigt damit eine der Aussagen Ernst Noltes, die im Historiker-Streit ideologisch verdammt worden war.

Hier nur ein Teilauszug:


WELTWOCHE: Wenn Sie den weiteren Verlauf der Welt­geschichte im 20. Jahrhundert betrachten, wie bedeutend war die russische ­Revolution?

Richard Pipes: Meiner Meinung nach war es das wichtigste Ereignis überhaupt. Ohne russische ­Revolution hätte es auch die Nazis nie ­gegeben, keinen Zweiten Weltkrieg, keinen Holocaust.

Sind Sie sicher?

So sicher kann man nie sein – ich glaube es aber. Ein wichtiges Argument, das die Nazis an die Macht brachte, war die Angst der Deutschen vor dem Kommunismus. Diesen identifizierte man mit den Juden, und Hitler schuf daraus jenes Monster, das es ihm ermöglichte, die Macht zu ­ergreifen. Zweitens wäre der Zweite Weltkrieg vermutlich nicht ausgebrochen, hätte Stalin sich mit Hitler nicht kurz davor im berüchtigten Hitler-­Stalin-Pakt arrangiert und sich faktisch auf dessen Seite gestellt. Hätten die ­Kommunisten Hitler nicht ­zugesichert, dass er dieses Mal keinen Zweifrontenkrieg zu führen brauche – ich ­frage mich, ob er Polen und die West­mächte je angegriffen hätte.

So muss es Stalin sehr überrascht haben, als Hitler 1941 dennoch die Sowjetunion attackierte.

Stalin fiel aus allen Wolken. Jede Warnung seiner Geheimdienste hatte er in den Wind geschlagen. Er erlitt einen ­Nervenzusammenbruch und musste sich eine Woche aufs Land zurückziehen, um das Unfass­bare zu begreifen. An sich ist das verständlich, denn im Gegensatz zu Hitler war er ein rationaler Mann: ­«Warum sollte Hitler mich angreifen?», fragte er sich. Grossbritannien war noch unbesiegt, und die Sowjetunion belieferte die Nazis mit allem, was sie benötigten: ­Erdöl, Weizen, Waffen, Munition. Stalin hielt den Angriff für so unvorstellbar, dass er die eigene Armee zunächst anwies, das deutsche Feuer nicht zu erwidern. Er glaubte, es handle sich bei den deutschen Vorstössen bloss um Provoka­tionen der Westmächte.

Sie flohen als Jude mit Ihren Eltern 1939 durch Nazideutschland nach Italien. Was für einen Eindruck erhielten Sie?

Der Kontrast zu Italien war unverkennbar: Deutschland war ein krankes Land. Wohin man blickte, hingen Fahnen. An allen Orten sahen wir Uniformen, Propagandaplakate und dergleichen. Als wir in Breslau zwei ­Tage Aufenthalt hatten, ging ich durch die Stadt und staunte über deren Wohlstand und deren Schönheit. Ich wunderte mich: «Warum überfallen die Deutschen andere Länder wie Polen? Es geht ihnen doch so gut!»

Wie empfanden Sie das Italien Musso­linis?

Da wir auf das Schiff nach Amerika warten mussten, lebten wir 1939/40 sieben Monate in Florenz. Ich ging dort sogar an die Universität. Im Gegensatz zum Dritten Reich wirkte das faschistische Italien harmlos. Das war kein totalitärer Staat, sondern glich eher einer Operette. Die Italiener selber schienen das nicht ernst zu nehmen. In Florenz lebte ich in einer Pension zusammen mit einem italienischen Mädchen, einem französischen Studenten und einem italienischen Offizier. Ich habe nie vergessen, wie dieser uns einmal versicherte, dass er die Waffen sofort niederlegen würde, sollte ­seine Regierung Frankreich je den Krieg ­erklären. In Deutschland oder der Sowjetunion wäre ein solches Gespräch undenkbar gewesen.

Warum war Italien so anders als Deutschland? Lag es an der Mentalität?

Die Italiener interessieren sich nicht für Ideologien, sie eignen sich nicht als Fanatiker. «Il Duce ha sempre ragione» – «Der ­Duce hat immer recht» –, hiess es zwar, man sagte es aber als Witz. Niemand glaubte das.

Warum wurde Deutschland 1933 so rasch zu einem totalitären Staat?

In Deutschland herrschte eine unvorstell­bare Frustration über die Niederlage im ­Ersten Weltkrieg und die harten Bedingungen des Versailler Friedensvertrages. Dazu kam Anfang der dreissiger Jahre eine er­drückende Arbeitslosigkeit. Hitler versprach, diese zu beseitigen – was ihm ­gelang, und offenbar wird ihm das bis heute in Deutschland hoch angerechnet, wie kürzlich eine Umfrage ergab. Was den Tota­litarismus betrifft: Die Deutschen sind ein sehr diszipliniertes Volk. Sich so zu verhalten – so konform, so totalitär –, das fiel ihnen nicht schwer. In Russland oder Italien war das anders.

Beide Regime, das Nazi-Reich und die ­Sowjetunion, waren totalitär und hinter­liessen Millionen von Toten. Dennoch gilt das Dritte Reich (zu Recht) als Inbegriff des Bösen, während aber die kommunistischen Regime milder beurteilt werden. Warum?

Die Ursache liegt in der unterschiedlichen Ideologie. Die Nazis lehnten alles ab, was den Westen ausmachte: Liberalismus, Demokratie, Religion. Die Kommunisten dagegen bewegten sich scheinbar in der Tradi­tion der westlichen Aufklärung: Wenn Sie die reale Praxis ausser Acht lassen, machten sich die Kommunisten in der Theorie auf, ­alle Ideale des Westens zu verwirklichen. Sie versprachen Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit. Deshalb geniessen sie bis heute einen besseren Ruf. In welchem Regime aber es in der Realität schlimmer war zu leben, ist eine andere Frage.

Wie würden Sie das entscheiden?

Nun, als Jude fällt mir die Antwort leicht. Im Dritten Reich wäre ich umgebracht worden. Aber wie es aus Sicht der Bevölkerung in ­diesen Ländern aussieht, kann ich nicht ­be­urteilen. Wenn Sie als deutscher Nicht­jude in Nazideutschland lebten, sich aus der Politik heraushielten und mehr oder weniger taten, was von Ihnen verlangt wurde, ­erging es Ihnen wohl besser als in der Sowjetunion. Hier konnten Sie jederzeit aus nichtigem Anlass verhaftet werden. In russischen Konzentrationslagern sassen Tausende von Unschuldigen, die keine Ahnung hatten, warum man sie je eingesperrt hatte.

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49 KOMMENTARE

  1. Reflexionsartig,nur auf die Überschrift bezogen,sage ich (nicht nur):

    Ohne Versaille kein Hitler!!!

  2. Ein wichtiges Argument, das die Nazis an die Macht brachte, war die Angst der Deutschen vor dem Kommunismus.

    Ja – aber es war die Angst vor dem alltäglichen deutschen Kommunismus. Nicht die Angst vor Stalin – Russland war weit weg und es gab keine Massenmedien ausser Zeitungen und Detektorempfängern.

    Wäre die Angst vor Stalin tatsächlich so gross gewesen, hätten Hitler und Goebbels es nicht geschafft, den Hitler-Stalin-Pakt propagandistisch zu verkaufen.

    Ich empfehle hierzu auch immer gern einen relativ neutralen Zeitzeugen, nämlich Hans Dominik und seine „Lebenserinnerungen“; insbesondere zum Sturz des Kaisers und den letzten Monaten vor Hitler.

  3. Die Nazis lehnten alles ab, was den Westen ausmachte: Liberalismus, Demokratie, Religion.

    Na, wenn das mal nicht die Ideolgie der Linken ist!

  4. Zu diesem Thema empfehle ich folgendes, wirklich spannendes Buch:
    „Der Eisbrecher“ von Viktor Suworow
    S. gehörte seit 1970 zur Nomenklatur des ZK der KPdSU
    1978 bat er um politisches Asyl in England.
    S. war hochrangiger Offizier des sowjetischen Geheimdienstes GRU und wurde als Insider zum Kronzeugen für die systematischen Kriegspläne Stalins gegen das Deutsche Reich in den 30er und frühen 40er Jahren des letzten Jahrhunderts.
    (Text ist dem Buchrücken entnommen)

  5. Selbst der Spiegel, der mit seiner Titelstory über den von Deutschland gelenkten Umsturz im russischen Zarenreich einer seiner letzten Glanzlichter hatte, unterschlug (un)wissentlich einen wichtigen Aspekt:
    Lenin wurde in fataler Weise unterschätzt.
    Er überzog mit Hilfe seiner 2 größten Protagonisten, Budjonny und Dserschinski, Russland mit einem brutalen und rücksichtslosen Terror, den es selbst unter der jahrhundertelangen Herrschaft der Zaren-Dynastien noch nie in dieser menschenverachtenden Form gab.
    Man schätzt die Opfer in den Anfangszeiten des roten Terrors auf mindestens 2-3 Mio. Menschen.

  6. Und hätten die Deutschen nicht 1917 Lenin erlaubt, das Land Transit zu durchqueren um die Ostfront zu beenden, hätte es die Sowjetunion nie gegeben!

    Im Prinzip läuft alle auf die Urkatastrophe von 1914 hinaus, zu dessen Ursache bis nächsten August noch viel zu schreiben sein wird!

  7. Mein Vater war Bauer, und auf die Frage, wen er denn 33 gewählt hatte, kam folgende Antwort:

    Kommunisten und Sozialisten hatten mir schon versprochen, mir meinen Hof wegzunehmen. So etwas wähle ich doch nicht!

    Er war im übrigen ein „Moderater Nazi“, also einer wie die moderaten Mohammedaner, die den Hardcore Mohammedanern in den Sattel helfen!

  8. „Stalin fiel aus allen Wolken…“

    Komisch, ich habe in den letzten Jahren gelernt, daß Stalin seinerseits einen Angriffskrieg auf Deutschland vorbereitete. Klar, daß schließt seine Überraschung nicht aus, aber irgendwie passt es mir nicht zusammen.

  9. Ohne Lenin kein Hitler. Absolut möglich.

    Aber: Ohne Kaiser kein Lenin.
    Das ist 100% sicher.

  10. #5 Das_Sanfte_Lamm

    Lenin belegt in der Liste der Mega-Mörder im 20. Jahrhundert Platz Nr. 5 mit rund 4 Millionen ermordeten Zivilisten.

  11. Zwischen Kommunismus und Nationalsozialismus gibt es nur marginale Unterschiede. Der preisgekrönte Film „The Soviet Story“ geht darauf besonders gut ein.

    Juden erging es im Kommunismus nicht besser als im Nationalsozialismus. Verantwortlich für viele entdeckte jüdische Massengräber auf sowjetischen Boden waren nicht Nazis sondern Kommunisten. Dies wurde lange den Deutschen in die Schuhe geschoben, bis zur Klärung. Im linksverliebten Deutschland wird dieser Umstand bis heute von vielen geleugnet.

    Doch plötzlich änderte sich das Klima vollständig. Im Januar 1948 kam Solomon Michoels, der Vorsitzende des jüdischen Antifaschistischen Komitees, unter mysteriösen Umständen bei einem Autounfall in Minsk ums Leben. Am 20. November 1948 wurde die Publikation von Ejnikejt, dem offiziellen Organ des Jüdischen Antifaschistischen Komitees, eingestellt. Zur selben Zeit wurden sämtliche jüdischen kulturellen Einrichtungen in der Sowjetunion liquidiert. Im November 1949 wurde das antifaschistische Komitee aufgelöst und seine Mitglieder verhaftet. Sowjetische Zeitungen führten eine aggressive Kampagne gegen „wurzellose Kosmopoliten“, mit denen in aller Regel Juden gemeint waren. 25 führende Mitglieder des antifaschistischen Komitees wurden der Zusammenarbeit mit dem Zionismus und dem amerikanischen Imperialismus angeklagt, wobei das „Krim-Projekt“ als „imperialistische Verschwörung“ zur Abspaltung der Krim von der UdSSR dargestellt wurde; die meisten Angeklagten, mit Ausnahme von Lina Stern, wurden am 12. August 1952 im Geheimen hingerichtet.
    Der Antisemitismus drückte sich auch in der unterdrückten Aufarbeitung der Shoa aus. Das Jüdische Antifaschistische Komitee sammelte auf Anregung von Albert Einstein seit Sommer 1943 Dokumente über die Ermordung der Juden auf dem Gebiet der besetzten Sowjetunion, um ein entsprechendes „Schwarzbuch“ dazu zu veröffentlichen. Das Projekt wurde zunächst von Ilja Ehrenburg, dann von Wassili Grossman geleitet. Die Zensurbehörden der Sowjetunion unterbanden jedoch eine Publikation mit dem Argument, das Schicksal der Juden werde gegenüber dem der einfachen sowjetischen Bürger in unzulässiger Weise hervorgehoben. Das Schwarzbuch konnte nie in der Sowjetunion und erst 1980 in einem israelischen Verlag erscheinen (hier fehlten allerdings die Berichte aus Litauen). Die erste vollständige Ausgabe wurde in deutscher Sprache 1994 publiziert.[6]
    Am 13. Januar 1953 kündigte die Regierung die Verhaftung einer Gruppe von prominenten Ärzten an, von denen die meisten jüdisch waren. Sie wurden angeklagt, in der so genannten Ärzteverschwörung mittels falschen medizinischen Behandlungsmethoden Regierungsmitglieder umgebracht zu haben und weitere Ermordungen zu planen. Eine antisemitische Welle durchzog das Land. Viele Juden verloren ihre Stelle, und Gerüchte von bevorstehenden Massendeportationen nach Sibirien begannen sich zu verbreiten. Der Zeitraum von 1948 bis zu Stalins Tod im Jahre 1953 wird als „Schwarze Jahre“ bezeichnet. Während der Jahre von 1948 bis 1952 kam es zur fast restlosen Vernichtung aller jüdischen nationalen Institutionen. Ein religiöses Leben konnte nur in bescheidenem Rahmen weiterbestehen. Anfang der 60er Jahre kam es im Rahmen der Religionsverfolgung unter Chruschtschow zu einer Massenschließung von Synagogen. Während auf dem wesentlich kleineren Territorium der Sowjetunion von 1926 noch 1.100 aktive Synagogen bestanden, waren es 1956 nur noch 450 und 1988 noch etwa 100.[

    http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Russland

  12. Holla, Sloterdijk-Tag heute.

    In „Zorn und Zeit“ ist Sloterdijk einem anderen aus der hiesigen Öffentlichkeit verstoßenen Denker beigesprungen, vielleicht nolens volens, jedenfalls ohne ihn zu nennen, nämlich dem seit dem Historikerstreit als Paria geltenden Ernst Nolte. In seinen Betrachtungen über die „kommunistische Weltbank des Zorns“ konstatiert er trocken dasselbe, wofür Nolte exkommuniziert wurde (wobei unter Kommunisten diese These immer als unstrittig galt), nämlich dass „der Leninismus die Matrix des Faschismus war“.

    Das Publikum habe noch immer nicht zur Kenntnis genommen, „wieweit der Klassismus vor dem Rassismus rangiert, was die Freisetzung genozidaler Energien im 20. Jahrhundert anging“. Den Massenmord an den wohlhabenden Bauern der Sowjetunion nennt er „das dunkelste Kapitel in der schattenreichen Geschichte revolutionärer Zorngeschäfte“; die Kulaken bildeten „noch immer das größte Genozidopferkollektiv der Menschheitsgeschichte“.

    http://www.michael-klonovsky.de/content/view/172/42/

    Und an anderer Stelle sagt Sloterdijk, jetzt mit namentlicher Nennung:

    Er hat … gegen ein linksliberales Kartell verstoßen. Wer überhaupt einen Sinn für die Funktion eines intellektuellen Feldes besitzt, der muß mit Bestürzung beobachten, daß man gegenüber einer Person wie Nolte nicht argumentative, sondern exorzistische Methoden anwendet.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland-sagen-sie-mal-peter-sloterdijk–_aid_168730.html

  13. #4 heiresta (13. Feb 2013 17:58)

    Zu diesem Thema empfehle ich folgendes, wirklich spannendes Buch:
    “Der Eisbrecher” von Viktor Suworow

    Scheint ein interessantes Buch zu sein, danke für den Tipp.

    Hier Pro:
    http://www.mitteleuropa.de/stalin-barbar01.htm

    Hier Kontra:
    http://www.h-ref.de/literatur/s/suworow-viktor/eisbrecher.php

    @#13 unrein (13. Feb 2013 18:45):

    Der Film ist wirklich absolut sehenswert!

    OT:

    Einflussreicher saudischer Gelehrter (Professor an der König-Saud-Universität) verteidigt Osama Bin Laden:
    http://english.alarabiya.net/articles/2013/02/08/265035.html

    Video bisher nur auf Arabisch:
    http://www.youtube.com/watch?v=Wq4ONAvCf2g

  14. #11 AtticusFinch (13. Feb 2013 18:39)

    #5 Das_Sanfte_Lamm

    Lenin belegt in der Liste der Mega-Mörder im 20. Jahrhundert Platz Nr. 5 mit rund 4 Millionen ermordeten Zivilisten.
    ———–
    Ich kenne diese Liste nicht,wo steht Stalin,wo Mao???

  15. Noltes, in dümmlicher Opposition zum DKP Mainstream der roten (=linksfaschistischen) Kaderschmiede Marburg entwickelte primitiv-simplifizierende Ursachenanalyse des Nationalsozialismus, die im Grunde auf eine rechts-verquere Lesart der primitiv-kommunistischen Dimitroff-Doktrin hinausläuft, kann von nichts und niemanden bestätigt werden. Haltet Abstand, vor rechten Vollpfosten a la Nolte, liebes PI Team!!!

  16. Pipes hat recht. Es geht aber noch weiter: Ohne Hitler hätte es auch keine 68er-Bewegung gegeben in der meist linksgerichtete Studenten- und gewaltbereite „Bürgerrechtler“ zu irren Extremisten mutierten.

    Und heute fühlen sich diese Linksverdrehten in der Rolle der islamischen Steigbügelhalter sauwohl, weil sie damit wieder einmal glauben, das verhasste Establishment endlich in die Knie zwingen zu können.

  17. Die militärische Führung beim Sturm auf das Winterpalais in Petrograd lag bei Trotzki . Lenin hatte lediglich die politische Führung . Deshalb liegt Richard Pipes mit seiner Annahme das es ohne Lenin keinen Hitler gegeben hätte mit Sicherheit falsch . Der Schandvertrag von Versailles hat mehr zum Erstarken der NSDAP und damit zum Aufstieg Hitlers beigetragen als die sogenannte Oktoberrevolution . Interessanterweise hat Lenin diesen Schandvertag als “ Vergewaltigung des deutschen Volkes “ bezeichnet .

  18. O.T. Hab grad in der online-bild den Artikel wegen Pfarrer Flieges Ausfall bei Maischberger? gelesen, wäre das nicht einen Artikel bei PI wert? Weil Fliege sagte “ weil Sie Türkenfrei sind.“ ( die Katholischen Kindergärten.)

  19. Sehr nett, ist aber science fiction. Niemand weiß, was wie genau beinflußt worden wäre, wenn es nicht oder anders passiert wäre. Ansonst wäre es ja dann Geschichte.

    Genauso gut könnte man sagen, wenn die Revolution 1848 geklappt hätte, hätte es erst gar keinen WK I gegeben und damit kein Hitler und damit kein WK II, Deutschland würde dieses Jahr sein 165´s jähriges Jubiläum als Republik feiern usw. usw. usw..

    Aber sowas ist immer wieder nett zum lesen.

  20. #19 daddy0

    Matussek fragte rhetorisch: „Ja, warum schicken manche Eltern ihre Kinder denn in katholische Kindergärten?“ Und gab gleich die Antwort: „Weil sie eine gewisse Sehnsucht danach haben…“ In dem Moment grätscht Fliege ein: „Weil die Kindergärten ‚türkenfrei‘ sind!“ Dann wiederholt er es noch einmal: „Weil sie ‚türkenfrei‘ sind!“

    Artikel bei Bild:

    http://www.bild.de/politik/inland/menschen-bei-maischberger/talk-ex-pfarrer-fliege-poebelt-28510418.bild.html

    ——

    Genau aus diesem Grund besuchten mein Kinder den katholischen Kindergarten in der Stadt, und ich stehe ganz offen zu meiner Entscheidung, weil ich kein grün-linker Sozialromantiker bin.

    Der Eklat ist der, dass viele Grün-Linke ebenso handeln, dieses aber in der Öffentlichkeit vehement bestreiten und weiter Multikulti predigen.

    Aus meiner Vita kann ich sagen, dass Fliege hier richtig liegt.

  21. HAben meine Opas auch schin gessagt, aber auf dei hat keiner gehört.

    Der Jahrgang, der das Ende des WK1 erlebte wusste um diees FAktum ganz genau Bescheid, nur ihnen hat keiner zugehört, weil sie Deutsche waren und den WK1 verloren haben.

    Der Mann hat historisch völlig Recht. Begründung mit Quellenbelegen suche ich nich raus und poste sie.

  22. #23 Doowlan
    Es viel mehr um die Bewertung der Ereignisse. Uns wurde ja in der Schule und den MS-Medien erzählt, oder besser gesagt vorgelogen, der Nazianalsozialismus wäre „irgendwie“ aus der Deutschen Kultur entstanden ohne das vor 1933 irgendwas Besonderes gewesen wäre. Es wurden schlicht Kausalitäten geleugnet, die bei genauem Hinsehen aber bestehen, darum geht es in solchen Artikeln.

  23. Im wesentlichen kann man Pipes zustimmen. Allerdings erlitt Stalin wohl eher einen Nervenzusammenbruch, weil Hitler seinem Angriff auf Europa zuvorgekommen ist. Da bewegt er sich noch auf der Linie der politischen Korrektheit.

    Paradox ist allerdings auch, dass immer noch erzählt wird, der Nazianalsozialismus sei schlimmer als der Kommunismus. Es ist offensichtlich das das nicht stimmt. Klar lehnten die Nazis Liberalismus, Demokratie, Religion ab. Aber im Kommunismus war die Einschränkung dieser Dinge noch schlimmer. Das die Kommunisten sich scheinbar in der Tradition der westlichen Aufklärung bewegten ist ein Riesen Bluff.

  24. #21 pellworm (13. Feb 2013 19:23)
    Die militärische Führung beim Sturm auf das Winterpalais in Petrograd lag bei Trotzki . Lenin hatte lediglich die politische Führung

    In der damaligen, im Osten vorgeschriebenen Geschichtsschreibung, wurde der Sturm auf das Winterpalais als Heldentat glorifiziert und dementsprechend auf Gemälden dargestellt und auch von Eisenstein ins entsprechenden Licht gerückt .
    Es war nichts weiter als eine Plünderung, bei der es zu zahlreichen Vergewaltigungen und Diebstählen von Wertgegenständen kam.

  25. Pipes und Nolte sehen die Dinge klar, es wären ihnen wissenschaftliche Nachfolger zu wünschen.
    Als gut umerzogener, wohldressierter BRD-Bürger fragte ich meinen Opa mal, in vorwurfsvollem Duktus; „Warum habt ihr für Hitler gekämpft?“. Der alte Sozi sah mich an und meinte: „Wir haben nicht für Hitler gekämpft, wir wollten einfach nicht wegen 10 Kühen umgebracht werden, oder ein Leben lang Zinsen dafür bezahlen.“.
    Daher rede ich heute gerne von der kommunistisch-kapitalistischen Fäkalgemeinschaft.

  26. #23 Doowlan (13. Feb 2013 19:32)
    Genauso gut könnte man sagen, wenn die Revolution 1848 geklappt hätte, hätte es erst gar keinen WK I gegeben und damit kein Hitler und damit kein WK II, Deutschland würde dieses Jahr sein 165´s jähriges Jubiläum als Republik feiern

    Die Zeiten und auch der Blick auf Geschehnisse wandeln sich immer.
    So sind die freiheitlich-nationalistischen Revolutionäre von 1848 die ultrarechten Reaktionäre von heute. Siehe die offizielle Berichterstattung über die Burschenschaften.

  27. „Stalin fiel aus allen Wolken. Jede Warnung seiner Geheimdienste hatte er in den Wind geschlagen. Er erlitt einen ­Nervenzusammenbruch und musste sich eine Woche aufs Land zurückziehen, um das Unfass­bare zu begreifen.“

    —–
    Wie sieht’s denn hiermit aus:

    01.09.1939 Deutschland überfällt Polen.

    Am 03.09.1939 erklärten Frankreich und Großbritannien im Rahmen ihrer Beistandsverträge mit Polen Deutschland den Krieg.

    17.09.1939 Die rote Armee überfällt gleichfalls Polen – Beginnt also ebenfalls den II. WK.

    Eine Kriegserklärung Englands und Frankreichs gegen die SU bleibt aus.

    Das ganze Mündete in die Westverschiebung Polens zugunsten der SU un zu ungunsten Deutschlands.

    Viel Spaß beim Recherchieren

  28. ICH hoffe darauf das sein Sohn zusammen mit Robert Spencer die neuen Berater vieler zukünftiger europäischer und US-Amerikanischer Regierungen werden.

  29. Was wäre wenn….
    Man hat schon vielfach versucht, diese Fragestellung spekulativ zu beantworten.
    was also wäre gewesen wenn die USA ihre, vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges gegebene, Zusage eingehalten hätten, sich in einen Konflikt nicht einzumischen?
    Die USA griffen ein, weil die Kriegsparteien Frankreich und England ihren Krieg mittels Kredit über amerikanische Banken finanziert hatten, und der eigentliche Verlierer in diesem Konflikt die USA gewesen wären wenn, – ja wenn sie denn nicht spät, aber immerhin doch eingegriffen hätten.

  30. #16 Vergeltung (13. Feb 2013 18:49)
    Danke für den Hinweis auf Semlers Ableben und den Welt-Artikel dazu.

    <i<Noch an diesem Abend seines ersten Arbeitstages merkte ich, wie froh er war, dass dieses maoistische Elend hinter ihm lag. Es hatte ihn ein Jahrzehnt gekostet.

    Offenbar ein verkorkstes Leben. Sein Kurswechsel wäre nicht weiter schlimm, wenn Leute wie er nicht schuld wären an den verhängnisvollen Folgen der 68er für unser Land.

  31. #19 daddy0 (13. Feb 2013 19:24)

    O.T. Hab grad in der online-bild den Artikel wegen Pfarrer Flieges Ausfall bei Maischberger? gelesen, wäre das nicht einen Artikel bei PI wert? Weil Fliege sagte ” weil Sie Türkenfrei sind.” ( die Katholischen Kindergärten.)

    Wieso Ausfall? Ich kenne zwei türkische Kinder, die genau aus diesem Grund evangelische Bildungseinrichtungen besuchen (Kindergarten & Schule), und es gibt keinen Terz wegen des Mittagessens (Schweinefleisch).

    Die Eltern – die ich der Mittelschicht zuordnen würde – dieser Kinder haben begriffen, dass es ohne ausreichende Deutschkenntnisse (bei Besuch öffentlicher Bildungseinrichtungen in bestimmten Städten Deutschlands zwangsläufige Folge) nur eine Hartz IV-Karriere für ihre Kinder geben wird.

  32. Richard Pipes: Ohne Lenin kein Hitler

    Ich glaube, Pipes überschätz den Einfluss der Sowjet Union auf innerdeutsche Politik.

    NSDAP war damals einfach die einzige Partei, die es geschafft hat, die Probleme der Bevölkerung anzusprechen und gleichzeitig die Wirtschaft nicht zu verschrecken.
    Sie war daher sowohl für die Bevölkerung als auch für Eliten einzig akzeptable Lösung.

    Dennoch hat die Sowjet Union Einfluss auf Hitler gehabt, aber nicht wie es Pipes glaubt.
    Wohl unter dem Eindruck von katastrophalen Folgen der sowjetischen Nationalisierung der Industrie und insbesondere der Landwirtschaft hat Hitler den gröbsten sozialistischen Unsinn aus seinem Programm genommen. Seine ökonomische Politik war viel vernünftiger als die von Kommunisten.

  33. Ich finde es gut, dass PI so ein Thema hier bespricht. Es gibt tatsächlich gute Gründe an der derzeitigen Geschichtsschreibung zu zweifeln. “Der Eisbrecher” von Viktor Suworow ist ein hervorragender Einstieg. Darin wird minutiös nachgewiesen, dass Stalin seinerzeit einen Angriff auf Deutschland vorbereitet hat. Es gibt eine ganze Reihe russischer Historiker, die diese These vertreten.

    Allerdings weiß ich nicht, ob man das in Deutschland noch aussprechen darf. Denn wenn Hitler einen Präventivkrieg gegen die Sowjetunion geführt hat, dann ist der zweite Weltkrieg wohl etwas anders zu bewerten als wir es erlernt haben.

    Laut Wikipedia wurde der Russlandfeldzug eingeleitet, „Um für die „arische Herrenrasse“ „Lebensraum im Osten“ zu erobern und den „jüdischen Bolschewismus“ zu vernichten, sollten große Teile der sowjetischen Bevölkerung vertrieben, versklavt und getötet werden.“

    Selbst wenn es dieses Motiv gab, hat das Hitler nicht daran gehindert durch einen Pakt mit Stalin einen Zweifrontenkrieg zu vermeiden. Wieso hat er insofern im Juni 1941 seine Meinung geändert und eine zweite Front eröffnet?

    Jedenfalls wird der Autor Sovorow und sein Buch von Seiten der „Holocaust-Referenz“, als revisionistisches Buch eingestuft.

    http://www.h-ref.de/literatur/s/suworow-viktor/eisbrecher.php

    Dort liest man:

    „Es sind in erster Linie Holocaust-Leugner und ewiggestrige Hitler-Apologeten, die allen historischen Fakten zum Trotz heute noch an der Präventivkriegsthese festhalten.“

    So schnell wird man also zum Holocaust-Leugner.

    Ich möchte daher PI darauf aufmerksam machen, dass mit § 130 StGB unsere Meinungsfreiheit immer mehr beschränkt worden ist. Die Gedanken sind frei, aber in Deutschland hält man nichts davon. Hier sperrt man Falschdenker in finstere Kerker ein, auch wenn das vergebliche Werke sind, wie der Volksmund weiß.

  34. @37: Viktor Suworow ist ein dreister Fälscher von Zitaten und seine Texte nicht mal wert, dass man darin einen toten Fisch einwickelt: http://www.historisches-centrum.de/forum/benz04-1.html

    Diese ganze Präventivkriegthese läuft, dann auch, meistens, ziemlich schnell auf eine Relativierung der deutschen Verbrechen hinaus.

    Wer sich die katastrophale Kampfleistung der roten Armee in Finnland vor Augen führt, sollte eigentlich klar erkennen, dass die Sowjetunion nicht mal im Ansatz zu einem Präventivkrieg in der Lage war.

  35. #37 kantilene

    „Ich finde es gut, dass PI so ein Thema hier bespricht. Es gibt tatsächlich gute Gründe an der derzeitigen Geschichtsschreibung zu zweifeln.“

    —–

    Aus den Schulbüchern trieft die grüne Ideologie des Selbsthasses. Bereits von Kindesbeinen an sollen unsere Kinder – so wie einst wir – gebrochen werden. Nach grünen Vorstellungen sollen (alle) Kinder bereits ab der KiTa auf Linie gebracht werden.
    Fragen wie: „Warum erklärten England und Frankreich der SU nicht ebenfalls den Krieg als diese in Polen einmarschierte? Es gab doch ein Schutzbündnis.“ werden niemals behandelt. Es geht immer nur darum bei deutschen Kindern Schuldkomplexe zu erzeugen.

    Ich habe es so satt.

  36. #36 Schüfeli (13. Feb 2013 21:53)

    …Dennoch hat die Sowjet Union Einfluss auf Hitler gehabt, aber nicht wie es Pipes glaubt.
    Wohl unter dem Eindruck von katastrophalen Folgen der sowjetischen Nationalisierung der Industrie und insbesondere der Landwirtschaft hat Hitler den gröbsten sozialistischen Unsinn aus seinem Programm genommen.

    ja, mag sein… aber was Hitler wohl noch tausend mal mehr beeindruckt hat als die katastrophalen Folgen der sowjetischen Politik, dürften wohl erstrecht die barbarischen Methoden der sowjetischen Tyrannen gewesen sein!

    Da waren Lenin & Stalin offenbar nicht nur Quell der Inspiration sondern geradezu Vorbild… auch in diesem Zusammenhang sei nochmal dringend auf “Die Sowjet Story” hingewiesen:

    http://de.gloria.tv/?media=235054

    Anschaubefehl für alle die ihn noch nicht kennen sollten und hier mit diskutieren!

  37. Hier Lenins Schießbefehl alle vom 5.9.1918 Nichtkommunisten zu Ermorden bzw. in KZ zu stecken, der Vollzug des Klassenhasses:

    …daß es in der bestehenden Situation unmittelbar notwendig ist, die Sicherheit des Hinterlandes mittels des Terrors zu gewährleisten;

    daß es notwendig ist, die Sowjetrepublik von den Klassenfeinden zu befreien, weshalb diese in Konzentrationslagern zu isolieren sind.

    Alle Personen, die zu weißgardistischen Organisationen, Verschwörungen und Aufständen in Beziehung stehen, sind zu erschießen;

    , http://www.1000dokumente.de/?c=dokument_ru&dokument=0006_ter&object=translation&l=de

    Nur Lenin hatte bereiits am 8.4.1917 angekündigt, Deutschland in meinen Bürgerkrieg zu stürzen:

    Wir müßten dann den revolutionären Krieg gegen die deutsche Bourgeoisie, und nicht nur gegen die deutsche Bourgeoisie allein führen. Wir würden ihn aufnehmen. Wir sind keine Pazifisten. Wir sind Gegner der imperialistischen Kriege, die von den Kapitalisten wegen des Anteiles an der imperialisti-schen Beute geführt werden. Aber wir haben es immer für einen Unsinn erklärt, wenn man dem revolutionären Proletariat zumutet, auf die revolutionären Kriege zu verzichten, die sich im I nteresse des Sozialismus als notwendig zeigen können…Jetzt nach dem März 1917, wird nur ein Blinder nicht einsehen, wie richtig die Losung war. Die Umwandlung des imperiali-stischenKrieges in einen Bürgerkriegfängt an Tatsache zuwerden.
    Es lebe die beginnende proletarische Revolution in Europa!
    ,

    , Quelle: Vorsicht, die wenigen im WWW auffindbaren Zitierungen sind von der Linken frisiert, den Originaltext findet man nur in frühen Ausgaben in Bibliotheken, wie z.B. hier von 1924 https://portal.dnb.de/opac.htm?method=showFullRecord&currentResultId=lenins+reise+deutschland%26any&currentPosition=1

    Als Lenin seine Mörderbanden unter der Führung von http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Radek dann nach D schickte blieb der regierenden SPD unter dem Wehrminister Noske http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Noske nichts anderes übrig, als einen Schießbefehl gegen diese Lerninister zu erlassen. das Rrgebnis: TAusende von Roten in D und großer Katzenjammer bei den Linken dieser lautete:

    1919_01_17: Am 17. Januar erließ Noske einen förmlichen Schießbefehl.

    : Ia Nr. 430 Berlin, den 17. Januar 1919 Der Oberbefehlshaber der regierungstreuen Truppen in und bei Berlin Waffengebrauch
    1. Dem zur Aufrechterhaltung der Öffentlichen Ordnung, Ruhe und Sicherheit auftretenden Militär ist auf Wachen und Posten, bei Patrouillen, Transporten und allen anderen Kommandos der Gebrauch der Waffen aus eigenem Recht zu jeder Zeit gestattet:,

    a) wenn es bei einer dieser Dienstleistungen angegriffen oder mit einem Angriff gefährlich bedroht wird oder durch Tätlichkeit oder gefährliche Drohung Widerstand findet, um den Angriff abzuwehren und den Widerstand zu bewältigen;

    b) wenn das Militär bei einer solchen Dienstleistung zur Ablegung der Waffen oder anderer zum Angriff oder Widerstand geeigneter oder sonst gefährlicher Werkzeuge auffordert und dieser Auf.forderung nicht sofort“ Folge geleistet wird oder die abgelegten Waffen oder Werkzeuge wieder aufgenommen werden — um den ihm schuldigen Gehorsam zu erzwingen;

    c) wenn bei förmlichen Verhaftungen sowie bei vorläufigen Ergreifungen und Festnahmen der bereits Verhaftete oder Festgenommene oder ein dem Militär zur Abführung oder Bewachung anvertrauter Gefangener entspringt oder auch nur einen Versuch dazu macht;

    d) zum Schutze der seiner Bewachung anvertrauten Personen oder Sachen. [… Anm. darunter fallen dann im wahrsten Sinne des Wortes am 15.1. auch Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg]

    Niemals kann der Soldat eine Entschuldigung für die Nichterfüllung seiner Pflicht finden, wenn er nicht in den oben bezeichneten Fällen zur Erreichung der dort angegebenen Zwecke den gesetzlich bestimmten Gebrauch von seinen Waffen rechtzeitig und vollständig gemacht hat, […] Der Oberbefehlshaber: gez. Noske.
    Wuelle;

    , (Butterschön, Rainer (Hrsg.); Wozu muß einer der Bluthund sein S14f).

    Da das der SPD aber nicht reichte um das angreifende leninsche rote Gesindel zu eliminieren, hat der SPD-Mann Noske diesem Schießbefehl am 17.3.1919: noch weiter verschärft

    »Jede Person, die mit Waffen in der Hand gegen Regierungstruppen kämpfend angetroffen wird, ist sofort zu erschießen«,,

    , Quelle: (Butterschön, Rainer (Hrsg.); Wozu muß einer der Bluthund sein S16).

    Diese beiden Befehle von Linken im Bruderkampf links gegen links brauchte Adolf Hitler dann nur noch abschreiben und erhielt dann den berühmtberüchtigten Kommissarbefehl http://de.wikipedia.org/wiki/Kommissarbefehl über den sich die Linken seit jeher immer so aufregen. Blödsinn. Der Kommissarbefehl wurde eigentlich von Lenin 1918 zur systematischen Ermordnung von Bürgerlichen in die Welt gesetzt. Der SPD-Mann Noske hat ihn notgedrungen dann 1919 gegen ihre Urheber umformuliert und Hitler hat ihn dann 1941 nur noch ein bisschen „aufhübschen“ brauchen. LAg aber alles schon lange im Schreibtisch wie man sieht. Fabriziert von Linken im Bruderkrieg untereinander um de Macht in der Welt. das ist die Wahrheit und sonst gar nichts!,

    Fragt man sich nur, warum das in keinem Geschichtsbuch steht. Tja, gute Frage! Ein Schelm, der Absicht dahintwer vermutet…

  38. @ #40 unrein (13. Feb 2013 22:31)

    @ #36 Schüfeli (13. Feb 2013 21:53)

    ich habe in 40 den Befehl Lenins, der zu dem führte was in der Sovjet Story geschildert wird zitiert, er findet glaube ich im Film keine Erwähnung.

    Ebenso findet im Film die Befehlskette wie das nach Deutschland schwappte keine Erwähnung. Auch das habe ich in 40 nachgeholt

  39. weil wir grade dabei sind hier noch einige Quellen zum roten Terror von 1918:

    1918_08_20 „In der revolutionliren Epoche nahm der Klassenkampf untrmüdlich und unausweichlich immer und überall die Form des Bürgerkriegs an, und der Bürgerkrieg ist unmöglich ohne die furchtbarsten Zerstörungen, ohne den, blutigsten Terror.“ (N. Lenin, Brief an die amerikanischen Arbeiter, S. 7.)“

    1918_09_03: Noch vor seiner Verkündung im Beschluß des Rates der SNK über den Roten Terror am 5. September 1918 veröffentlichte die Tscheka am 3. September 1918 ihren am 31. August 1918 verfaßten Aufruf an die „Werktätigen der Republik“. Below, Aus der Geschichte der Allrussischen Außerordentlichen Kommission, 1, S. 278f.

    Darin hieß es, daß auf die

    „verbrecherischen Pläne der Feinde der Arbeiterklasse mit Massenterror zu antworten“ sei. Weiterhin wurde in dem Aufruf gedroht, daß alle „Personen, die unberechtigt Waffen bei sich tragen und sich nicht ausweisen können, auf der Stelle erschossen“, „Personen, die versuchen Hetze gegen die Sowjetmacht zu betreiben, sofort festgenommen und in Arbeitslager gebracht“, „Vertreter des räuberischen Kapitals, alle Plünderer und Spekulanten“ ihr Vermögen verlieren und „zu Zwangsarbeit verpflichtet“ und alle an der „Durchführung konterrevolutionärer Pläne“ beteiligte Personen „durch das Schwert des revolutionären Proletariats umkommen und vernichtet werden.“ Der Rote Terror, der nun begann, war also nicht Ausdruck einer unkontrollierten Massenbewegung als Antwort auf das Attentat auf Lenin, sondern wurde von der Tscheka zentral durchgesetzt. In Petrograd waren, wie die „Izvestija VCIK“ am 3. September 1918 meldete, nach den Attentaten 500 Geiseln durch die Kugeln der Tscheka hingerichtet worden.
    Werth, Ein Staat gegen sein Volk, S. 90.

    Hier einige Berichte von Leuten, die dabei waren. Leider wurden diese Erlebnisberichte fast alle von den „Wissenscahftlern“ der 68ter weggeschnippelt. Man findet sie aber insbesondere inm den Bibliotheken, wenn man in die Suchapparate z.B. Bolschewismus und das Jahr 1919 eingibt. Damit ist auch sicher, daß es keine Naziliteratur ist, denn 1919 war Hitler noch als SPD-Agent in seiner Kaserne tätig und daher noch gar kein NAzi

    1918_09_06ff: Bereits im ersten Monat des Terrors wurden Tausende von Menschen hingerichtet. Die Mehrheit von ihnen hatte sich nur der Zugehörigkeit zu „konterrevolutionären“ Klassen und gesellschaftlichen Bewegungen schuldig gemacht – es handelte sich um Unternehmer, Großgrundbesitzer, Geistliche, Offiziere oder Mitglieder der Kadettenpartei. Die Philosophie des Roten Terrors verkündete einer der ?K-Führer M. Lacis: „Suchen sie in der Akte nach keinen Beweistücken, ob er [der Angeklagte] gegen den Sowjet mit Waffen oder in Worten rebellierte. Zu allererst müssen sie ihn fragen, welcher Klasse er angehört, welche Ausbildung er besitzt und was sein Beruf ist. Gerade diese Fragen müssen über das Schicksal des Angeklagten entscheiden.“ Sogar Lenin hatte Lacis für diese Worte gescholten, was der Mordorgie selbstverständlich keinen Einhalt bot. Der Terror wurde von Folter und Amtsmißbrauch begleitet. Die Ausmaße des Terrors sind heute schwer zu bestimmen. Die Rede ist von Hunderttausend Menschen. Die ?K verhaftete; sie war es auch, die die Untersuchung durchführte, Gericht hielt und die Hinrichtung vollstreckte. Die Willkür trug absoluten Charakter: Es kam weniger darauf an, die Schuldigen einzusperren, als die Opposition einzuschüchtern.

    , http://194.242.233.158/denqPacelli/index.php?view=doc_layout&docConstraints%5Bbrowse%5D=false&docConstraints%5BbyID%5D=yes&docConstraints%5Bid%5D=30

    Es ist eine Bartholomäusnacht im großen, die in diesen September-tagen ihre Todesschatten über Rußland niedersenkt. Die Städte Moskau und Petersburg zittern. Nicht ein Mensch mehr in diesen Städten, der noch seines Lebens sicher wäre. Schuldige und Unschuldige, ein jeder kann, so geschieht es täglich, auf Grund eines bloßen Verdachtes, auf Grund von Listen, die beliebig zusammengestellt werden, von der Außer-ordenaichen Kommission gegriffen, in die überfüllten, von Schmutz und Ungeziefer wimmelnden Gefängnisse geworfen und ein paar Stunden später erschossen werden. Die Erschießungen finden meistens frühmor-gens statt, beim grellen Licht der Scheinwerfer an den mit Opfern be-ladenen Lastautomobilen, in dem Wäldchen an der Semenowskaja Sa-stawa oder auf dem Chodynkafelde. Rücksichtslos requiriert man Häuser, Wohnungen und Wohnungseinrichtungen in allen Stadtvierteln. Die Räumungsbefehle prasseln in die von Kleinbürgerfarnilien bewohnten Mietshäuser ebenso wie in die Häuser der Reichen an den Boulevards. Es fehlt an Fahrzeugen und Arbeitern, um die zahllosen Umzüge und Transporte zu bewerkstelligen. Ganze Familien mit kleinen Kindern verbringen die Nacht auf der Straße. Ein alter Kunstschriftsteller in meiner Bekanntschaft, zum erstenmal aus seiner eigenen Wohnung hin-ausgeworfen, die er seit zwanzig Jahren innehat, zum zweitenmal mit den Verwandten, zu denen er flüchtete, auf das Pflaster gesetzt, haust mit seinen mühsam geretteten Büchern, die auf dem Fußboden auf-geschichtet sind, in einem dunkeln gemieteten Hinterzimmer. In einzel-nen Wohnungerr beschlagnahmen die Räumungskomitees nur Klaviere, Bilder und Standuhren für ihre Klubs. Matrosenkomitees sichern sich die reichsten Häuser, deren treulose Verwalter sich durch Verrat einen Anteil an der Beute von Kunstgegenständen oder vom Inhalt der Wein-keller sichern.
    Der Terror schüttelt ganz Moskau wie ein Fieber. Gewiß, er ist in erster Linie eine Ausgeburt der Rache. Die von den Bolschewiki ver-kündete Diktatur des Proletariats ist nach den Attentaten auf Uritzki und Lenin, nach der Enthüllung des von Engländern und Franzosen unterstützten neuen Umsturzversuches, rasch und heftig zum Massen-Terror gesteigert worden. Der MassenTerror ist zunächst die maßlose Reaktion äuf die Akte einer politischen Partei, die den EinzelTerror von jeher in ihr theoretisches Programm aufgenommen hat. Die Theorie der Kommunisten fußt auf dem Satz, daß der Mensch als das Produkt der Verhältnisse zu betrachten sei; der soziale Kampf sei also mit der Absicht der radikalen Besserung der Verhältnisse zu führen. Dagegen gehört der Lehrsatz, daß die Verhältnisse das Produkt der Persönlich-keiten seien, und daß es also gelte, zunächst die verantwortlichen Per-sönlichkeiten auszumerzen, zum geistigen Rüstzeug der Sozialrevolu-tionäre. Dieser Satz und die Terroristischen Folgerungen, die aus ihm gezogen werden, bildet noch heute das einigende Band zwischen den beiden, sonst miteinander verfeindeten Flügeln der Rechten und so-zialRevolutionären Linken. Alle die Attentäter der letzten Monate, die Blumkin, Donskoi, Kaplan und Kannegießer, stammen aus der Schule Sawinkows. Durch das Attentat und den Putschversuch vom 6. Juli haben die linken SozialRevolutionäre den Versuch gemacht, Deutsch-land zu provozieren und die Sowjetregierung zu stürzen. Durch die Repressalien, die das Mißlingen dieses Versuches begleiteten, ist die L Partei der linken S.-R. gegenwärtig in drei Richtungen zersplittert, von denen die größere sich den offenen Feinden der Räteregierung ange-schlossen hat, die zweite mit den Bolschewiki einen unsicheren Korn-promiß schloß, die dritte an dem früheren engen Bündnis mit den Bol- ‚ schewiki festhält. Von der ersten Gruppe drohen noch immer Terrori-stische Akte sowohl gegen die deutschen Vertretungen in Rußland wie gegen die Sowjetregierung. Nach dem zeitweiligen Verschwinden der linken SozialRevolutionäre traten aber sofort die rechten S.-R. auf den Plan. Sie gebärden sich als Beauftragte der in Samara gegründeten Rumpfnationalversammlung und als offene Helfershelfer der Entente. In bolschewistischen Kreisen wird behauptet, daß der Ausbruch eines allgemeinen Pogroms der Moskauer Arbeiter gegen die Bürgerlichen I nach dem Attentat auf Lenin nur an einem Faden hing. Ich weiß nicht, 1 ob das wahr ist. Die Führer wissen sehr wohl, daß ein solcher Pogrom sich leicht in Szene setzen ließe, aber auch, daß niemand sein Ende voraussagen könnte. Was seit dem I. September in Moskau geschehen ist, um den Repressalien gegen das Bürgertum eine organisierte Form zu geben, ist angeblich geschehen, um der Erregung des Proletariats ein Ventil zu geben, vielleicht aber auch, um den heißen Kessel unter Feuer zu halten, die knurrenden, unzufriedenen Volksmassen zu beschäftigen. Charakteristisch ist ein Leitartikel Radeks in der „Iswestija“ vom 6. Sep-tember, in dem es heißt: „Die Arbeitermassen haben lange gezögert, bis sie sich entschlossen, Zwangsmaßnahmen gegen das Bürgertum zu er-greifen. Im Anfang wollte die ArbeiterRevolution Großmut üben. Aber ihre Feinde erhoben zum Dank dafür, daß sie sie laufen ließ, gegen die Arbeiter ihre Waffen. Als Antwort auf den weißen Terror steht jetzt der rote Terror auf der Tagesordnung. Die Seele aller Verschwörungen auf russischem Boden ist die Bourgeoisie. Sie verfügt über ein Netz von Verbindungen im ganzen Lande. In ihren Händen befinden sich noch Milliarden. Noch hofft sie auf den Sieg mit Hilfe des fremden Kapitals und des Großbauerntums. Daher müssen ihr nicht nur ihre Waffen ab-genommen, sondern auch alle Reichtümer müssen ihr entrissen, ihre Verbindungen zerstört werden. Wir müssen nicht nur die Produktions-mittel in unsere Hände bekommen, sondern auch alles persönliche Eigen-tum der Bourgeoisie, denn dieses dient ihr nur als Kampfmittel gegen das Proletariat.“ Man weiß in Moskau genau, daß es sich bei solchen Worten nicht um leere Drohungen handelt. Der Eindruck dieses Ar-tikels war furchtbar. Durch ihn war zunächst für die Stimmung der Arbeitermassen am vorigen Freitagabend der Ton angegeben (Paquet, Alfons; Im kommunistischen Russland S 113f)

    ,

    1919_05_15: Und als es dann Moskauer Agitatoren gelungen ist in München die dortige Räterepublik zu ursupieren und den Bolschewismus nach Moskauer Vorbild auszubreeiten, was sagt der Moskauer Sendling dann zum Terror in Russland:
    Verharmlosend meint Levien http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Levien:

    Der Terror der Borgeviki sei durch die tragische Verkettung der Umstände notwendig geworden. Methodisch schlug Levien vor, die geforderte „Allmacht der Räte“ in München nicht so zu erreichen, daß man sofort eine Räterepublik ausruft, sondern diese als Endziel eines auf die Verhältnisse in Bayern adaptierten Entwicklung anzuzielen. Der Linksanarchist Mühsam schlug hierzu vor: „Rußland kann uns als sozialistische Republik Rückhalt geben und uns Hilfe leisten für die Weltverbrüderung der Sozialisten“ (vgl. Stenographischer BERICHT über die Verhandlungen des Kongresses der Arbeiter, Bauern und Soldatenräte, S. 6; 14; 3643; 47).

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    Kennen wir doch irgendwoher das Argument, ach ja richtig auch Erdogan sagte „Nein von den Armeniern redet er nicht, das ist ein schwieriges Thema und das war eine unglückliche Verkettung von Umständen“

    So, jetzt reicts, sonst reg ich mich so auf, daß ich nicht schlafen kann

  40. #23 Doowlan (13. Feb 2013 19:32)

    Sehr nett, ist aber science fiction. Niemand weiß, was wie genau beinflußt worden wäre, wenn es nicht oder anders passiert wäre. Ansonst wäre es ja dann Geschichte.

    In der Tat. Geschichte ist eben keine Laborwissenschaft, in der man einen Versuch unter minimal veränderten Ausgangsbedingungen wiederholen könnte.

    Und ja: es ist Science Fiction. Präziser: ein Zweig innerhalb der Science Fiction, der auch als „Alternative Realitäten“ bezeichnet wird.

  41. Der Artikel und seine Aussagen sind unsauber, verschwommen, verzerrt und damit für jeglichen Erkenntniswinn nutzlos. Ich greife nur ein Beispiel heraus:

    Hätten die ­Kommunisten Hitler nicht ­zugesichert, dass er dieses Mal keinen Zweifrontenkrieg zu führen brauche – ich ­frage mich, ob er Polen und die West­mächte je angegriffen hätte.

    Daß Deutschland Polen überfallen haben soll, gilt als politische Wahrheit, und trotz einer widersprüchlichen Faktenlage sind wir verpflichtet, diesem Postulat zuzustimmen. Aber daß Deutschland die Westmächte angefriffen haben soll, ist schlichtweg falsch. Und zwar offiziell. Derartige Schlampereien ziehen sich leider, leider durch den gesamten Artikel. Schade.

  42. Nunja, das ist ja wirklich nur ein sehr kurzer Interview-Ausschnitt.
    Mischung zwischen Binsenweisheiten, Vorhersehbarem, (Deutsch-) Freundlichem und Feindlichem. Zu letzterem sei der betreffende Absatz näher untersucht:
    F.: Warum wurde Deutschland 1933 so rasch zu einem totalitären Staat?
    A.: In Deutschland herrschte eine unvorstell­bare Frustration
    (Ach wirklich? Ich finde die „Frustration“ sehr nachvollziehbar!) über die Niederlage im ­Ersten Weltkrieg und die harten Bedingungen des Versailler Friedensvertrages. Dazu kam Anfang der dreissiger Jahre eine er­drückende Arbeitslosigkeit. Hitler versprach, diese zu beseitigen – was ihm ­gelang, und offenbar wird ihm das bis heute in Deutschland hoch angerechnet (diese Nazideutschen aber auch), wie kürzlich eine Umfrage ergab. Was den Tota­litarismus betrifft: Die Deutschen sind ein sehr diszipliniertes Volk. Sich so zu verhalten – so konform, so totalitär –, das fiel ihnen nicht schwer.(Nee, is klar. Die Deutschen mit ihren 5 Stämmem und x Dialekten und ihrem chronischen Eigenbrötlertum sind voll konform, totalitär und so. Deswegen muss man sie ja auch schnellstens mit Völkerscharen aus aller Herren Länder durchmischen, dass sie endlich aufhören Nazis zu sein! In Russland oder Italien war das anders.

  43. #45 Kochender Frosch (13. Feb 2013 23:51)

    Daß Deutschland Polen überfallen haben soll, gilt als politische Wahrheit, und trotz einer widersprüchlichen Faktenlage sind wir verpflichtet, diesem Postulat zuzustimmen…

    Dann scheint zB. dieser Mann hier

    http://www.youtube.com/watch?v=PxNC0uZ0gIE

    blanken Unsinn zu reden… tut er das wirklich?

    #23 Doowlan (13. Feb 2013 19:32)

    Sehr nett, ist aber science fiction. Niemand weiß, was wie genau beinflußt worden wäre…

    Das Problem ist, wenn ich nur die halben oder gar falsche Informationen habe, dann weiss ich nicht nur nicht, was wie genau beeinflusst worden wäre, sondern erstrecht nicht, was wie evt. hätte zusammenhängen können oder auch tatsächlich zusammenhing…

    und auf so einer Basis lässt sich dann natürlich der grösste Scheiß konstruieren…

  44. In seinem auf jahrelangen Recherchen beruhenden faktengesättigten Buch „‚Jüdischer Bolschewismus‘. Mythos und Realität“ (Neuauflage Graz: Ares 2010) hat sich Johannes Rogalla von Bieberstein auf kluge Juden wie Richard Pipes berufen. Daß diese zu den gleichen Schlußfolgerungen gelangten wie er half ihm und Martin Hohmann nicht, mit dem Totschlaghammer „Antisemit“ traktiert zu zu werden.Schließlich wollen die „Korrekten“ ihre Deutungshoheit behalten!

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