„Döner macht dumm“. Wer wüsste das besser als die Grünen, und damit ihre Macht durch viele Dumme erhalten bleibt, kämpfen sie jetzt verbissen um die Erhaltung des Gammeldönermonopols zur Volksernährung im einzigen Wahlbezirks Deutschlands mit grünem Direktmandat. Ausgerechnet in Berlin Kreuzberg, wo der vorbestrafte Terrorunterstützer Hans-Christian Ströbele Hof hält wie weiland FJS im Bayernland, droht jetzt die Invasion des imperialistischen Klassenfeindes und großen Satans USA in Form eines Mc Donald’s-Lokals!

Würden die Grünen ihr eigenes Geschwätz von gestern noch ernstnehmen, müsste die Kampagne genau andersherum laufen. Denn Mc Donald’s ist bekannt dafür, die Lebensmittelvorschriften der jeweiligen Länder peinlichst einzuhalten und seine Ausgangsprodukte, ganz im Sinne grüner Forderungen, bevorzugt in der regionalen Landwirtschaft einzukaufen. Trotz eifriger Bemühungen ist es noch nie gelungen, der amerikanischen Kette einen Lebensmittelskandal anzuhängen.

Ganz anders die Welt des Döners, wo immer wieder Gammelfleischskandale und hygienische Beanstandungen an die Öffentlichkeit kommen. Eigentlich ein klassisches Feld für grüne Kampagnen, denn die Herstellungsgeschichte der fettigen Speise widerspricht so ziemlich allen Prinzipien, die die Grünen für die Ernährung der eigenen Bevölkerung seit jeher gefordert haben.

Da das muslimische Schächten, also das betäubungslose Halsaufschneiden und Ausblutenlassen der Schlachttiere, nach dem deutschen Tierschutzgesetz als Tierquälerei verboten ist, wird ein Großteil der täglich benötigten Gammelfleischberge aus Großschächtereien in Belgien und Frankreich bezogen und mit stinkenden LKWs zum Monopolbetrieb nach Berlin transportiert. Die daraus in der Großfabrik geformten Riesenklopse werden anschließend auf dem gleichen Weg über ganz Deutschland verteilt, wo sie tagelang am Spieß von außen nach innen gegart werden, und dabei im Inneren ideale Temperaturen für Brutstätten allerlei unappetitlichen Kleinlebens bilden.

Aber Natur und Ökologie waren niemals ernstgemeinte Anliegen der Grünen, sondern immer nur erfolgreiches trojanisches Pferd zum Transport linker Ideologie. Und natürlich geht es auch beim Aufschrei der Apo-Opas in Kreuzberg nicht um die Qualität oder Vielfalt von Nahrungsmitteln, sondern darum, ein amerikanisches Schnellrestaurant, das oft als Symbol des freien amerikanischen Lifestyles empfunden wird, von Mägen, aber vor allem von Köpfen der Kreuzberger grünen Mündel fernzuhalten.

Die ideologische Gefahr des Cheeseburgers wird so hoch eingeschätzt, dass der Grünenabgeordnete Dirk Behrendt im Berliner Abgeordnetenhaus höchstselbst im Tagesspiegel das Wort ergreift, und das alberne Thema selbstentlarvend nutzt, um den Lesern den Unterschied zwischen gutem, von den Berliner Machthabern gewünschtem Bürgerprotest, nämlich den gegen amerikanische Schnellrestaurants, und schlechtem, nämlich den gegen die Heinersdorfer Moschee der menschenfeidlichen Ahmadiyyasekte, mitzuteilen:

Wenn Kritik von besorgten Kreuzberger Eltern, deren Kinder umliegende Schulen besuchen, von kleinen Gewerbetreibenden im Kiez und von Anwohnern, die durch einen McDrive zunehmenden Autoverkehr und die Vermüllung ihrer Nachbarschaft befürchten, geäußert wird, ist diese nachvollziehbar und hat ihre Berechtigung. Und schließlich platzt die Eröffnung mitten in die gesellschaftliche Debatte über ungesunde Ernährung und übergewichtige Kinder, über Umweltzerstörung und Klimawandel infolge des Raubbaus an ökologischen Ressourcen. Darauf beruht der sich formierende Kreuzberger Protest gegen Mc Donald’s. Und klar ist auch: Kreuzberg wird nicht schöner oder lebenswerter durch die Eröffnung einer weiteren Filiale von McDonald’s.

Ärgerlich an der pauschalen Diffamierung jeglicher Kritik ist auch, dass hier bürgerschaftliches Engagement – sonst allerorten vermisst – einfach abgebügelt wird. Eine lebenswertere Stadt wird sich kaum als freies Spiel der Kräfte entwickeln. Stadtentwicklung, die auf Verkehrsberuhigung, Wohnumfeldgrün und Kinderspielplätze setzt, braucht engagierte Bürgerinnen und Bürger, die die Gestaltung ihres konkreten Lebensumfeldes kontrovers diskutieren und kritisch begleiten.

Demgegenüber muten die Heinersdorfer Proteste gegen den dortigen Moscheebau sehr engstirnig an. Nicht wenige erkennen darin puren Rassismus; die NPD unterstützt den Protest jedenfalls eifrig. Das Ziel dort ist der Erhalt von Homogenität, es geht um die Abwehr alles Unbekannten, Fremden.

Eine bemerkenswerte Sichtweise für einen Abgeordneten der angeblichen Bürgerrechtspartei. Die Leser des Tagesspiegels, als Berliner immerhin Erfinder von Bulette und Currywurst, nehmen die schnellernährungstechnische Belehrung gelassen und geben dem grünen Wirrkopf in den Leserkommentaren kräftig kontra. Anscheinend wollen viele Berliner – ganz antiautoritär – noch selbst entscheiden dürfen, was sie essen. Ob´s den Linksideologen schmeckt oder nicht.

(Spürnase: Milan)

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96 KOMMENTARE

  1. lecker….
    döner mit selbst gezüchtetem biotop im inneren.
    da geht unseren lieben claudia doch gleich das herz auf.
    (schließlich auch eine bereicherung,allerdings im bereich der fauna)
    wenn das mal nicht geschützt werden muß.

  2. „Das Ziel dort ist der Erhalt von Homogenität, es geht um die Abwehr alles Unbekannten, Fremden.“

    Recht hat er. Immer diese diffuse Abwehr von „Überfremdung“ 🙁

  3. @5
    Lächerlicher Versuch von SPON Rommel in den Dreck zu ziehen.

  4. Kein Fastfood im Wrangelkiez

    Genau, wir toleranten Ströbeles und Claudias wissen, was politisch korrekt ist. Der Protest von Bürgern gegen den Bau einer Mosche, deren Mitglieder es schick finden ihre Frauen nur ganzkörperverhüllt nach draußen gehen zu lassen, ist es nicht!!!!

    Dass das Salatblatt und die Tomate eines Burgers eventuell das einzige frische Gemüse ist, was bestimmte Konsumenten dieser Läden je zu sehen bekommen tut auch nichts zur Sache.

    Gesunde, alternative Ernährung in Verbindung mit der einzig wahren politischen Sicht der Dinge kann da nur obsiegen, nicht war Renzi oder Bütti – wir wissen, wie man sich politisch korrekt ernährt.

    Claudi on Döner

  5. @ #6 Islamophob und grünenfeindlich

    jaja, SPON ist mal wieder Nestbeschmutzer:

    „Der saubere Krieg in Nordafrika sei „eine Legende“, betont Filmautor Jörg Müllner, auch wenn Rommel selbst kein Rassenfanatiker gewesen sei: „Er ebnete mit seinen Siegen den Weg für die Vernichtungsmaschinerie.“ Der ehrgeizige Militär habe nur den eigenen Kriegsruhm im Sinn gehabt, an die Folgen seines Feldzugs habe er keinen Gedanken verschwendet.“

    wie leider nur zu viele andere Wehrmachtgeneräle, die ausschließlich „ihre Pflicht“ taten (selber aber ihr Leben wie der gemeine Soldat nie riskierten).

  6. Wenn sich der gutste Herr Behrendt damit nicht mal Ärger eingefangen hat…die Pankower Moscheegegner – mal wieder und zum millionsten Mal – in die „rechte Ecke“ zu rücken.

    Denn auch die Pankower Bürger möchten nichts anderes, als „die Gestaltung ihres konkreten Lebensumfeldes kontrovers diskutieren und kritisch begleiten“.

    WENN HERR BEHRENDT DIES DEN KREUZBERGERN ZUGESTEHT, MUSS ER DIES AUCH DEN PANKOWERN ZUGESTEHEN!

    Anderenfalls wäre das mal wieder ein Fall für Frau Knake-Werner (Antidiskriminierungsstelle).

    Im Kommentarbereich vom Tagesspiegel kam der Vorschlag, daß Ahmadiyya und McDoof die Grundstücke doch tauschen könnten…Einen Moscheebau würde Herr Behrendt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit viel lieber in Kreuzberg sehen.

  7. Dazu ein paar Zitate grün-rot-brauner Ernährungsbewahrer:

    Grüne:

    „Wir werden nicht billigend in Kauf nehmen, wie die Menschheit in den Klauen von Cola und Hamburger krepiert.“ (Ulrike Höfken, Grüne Abgeordnete, 17.06.2004)

    RAF-Sympathisanten:

    „Wir haben inzwischen 280,000, wie heißt das, diese Hamburger-Dinger da, McDonald’s, oder 150,000 auf der Welt. Coca Cola wird jetzt sogar in Peking auf Staatsempfängen getrunken, da gibt es natürlich auch einen strukturellen Imperialismus, alle halbe Stunde wird ein neues McDonald’s aufgemacht.“ (Claus Peymann, national-sozialistischer Theaterfuzzi, 24.02.2002)

    Neo-Nazis:

    „Ob in Paris oder Moskau, in Peking oder Berlin, überall konsumieren die Menschen schon denselben McDonalds-Plastikfraß.“ (Conrad Stein, Neo-Nazi, in seinem Machwerk „Die Geheime Weltmacht – Die schleichende Revolution gegen die Völker“, 2001)

    ATTAC:

    „Nicht nur, dass US-Militärs mit Waffengewalt die Ölquellen im Irak besetzen, amerikanische Banker und Anwälte wollen mit komplizierten Geheimverträgen die Trinkwasserbrunnen im Rheinland unter ihre Kontrolle bringen. Sind das beides Belege für einen vorpreschenden Yankee-Imperialismus, an dessen Ende die McDonaldisierung der ganzen Welt steht?“ (Aus einem Aufruf von ATTAC Köln, 2003, http://www.attac-koeln.de/texte/akp-AmiGoHome.rtf)

    Alt-Nazis:

    (1942 gab’s zwar noch keinen McDonald’s, aber die deutschen Ernährungsbewahrer standen schon damals im Kampf gegen die „Minderwertigkeit“ der amerikanischen Küche)

    „Amerikanische Hausfrauen können nicht länger ohne Konservendosen überleben. Sie sind aufgrund dieser Konserven dermaßen faul geworden dass sie nicht wie deutsche Hausfrauen kochen können. Wenn sie Abends nach einem Besuch im Schönheitssalon oder der Arbeit im Büro nach Hause kommen, öffnen sie, bevor sie zu einer Cocktail-Party gehen, eine oder zwei Dosen für das Abendessen der Familie.“ (Robert Ley, NSDAP-Reichsorganisationsleiter, in seiner Schulungsunterlage „Amerika als Zerrbild europäischer Lebensordnung“, 1942)

  8. @Wrath

    Willst du mir erzählen, in dem Artikelchen würden irgendwelche neuen Erkenntnisse vorgebracht?

    Rommel war in der Werhmacht, nicht in der US Armee und – zum großen Bedauern der Linken, vermutlich – schon gar nicht bei den Roten. Und allein darauf basiert die selbstgerechte „Aburteilung“ Rommels durch unsere selbsternannten Scharfrichter und Moralinstanzen.

  9. fv: „Nestbeschmutzer“

    Dieser Begriff ist zwar etwas aus der Mode, beschreibt aber tatsächlich ganz gut, worum es hier geht.

  10. @Islamophob und grünenfeindlich

    Willst Du mir erzählen die Juden Nordafrikas und Palästinas hätten einen erfolgreichen deutschen Afrikafeldzug überlebt?

  11. @ #12 Islamophob und grünenfeindlich

    das Problem ist doch nicht, dass man Wehrmachtgeneräle „aburteilt“ oder besser, ihnen nicht glaubt, sie hätten das, was sie taten aus reinem Pflichtgefühl getan – sondern, dass man dies bei anderen evtl. weit Schlimmeren nicht tut, genau das ist das Verlogene. Fast jeder „links-alternative“ Depp hat beispielsweise ein Tshirt vom Massenmörder Ché im Schrank liegen.
    Da ist mir ein Rommel dann doch „lieber“, falls man da überhaupt von „lieb haben“ sprechen kann …

  12. Nicht zuletzt wegen Bezeichnungen wie „Terrorunterstützer Hans-Christian Stroebele“ mag ich PI. 😉
    Aber es ist schon richtig, dass Filialen wie McDonalds zum ökologischen Raubbau führen.
    Allein McDonalds Deutschland verarbeitet pro Jahr ca. 24.000 Tonnen Huhn und 36.000 Tonnen Rind. Die Mastbetriebe wiederum leben von Soja. Und der Sojaanbau frisst buchstäblich den Amazonasurwald auf. Die grüne Lunge der Erde wird abgefackelt – für Soja, für Fleisch, für billigen Konsum.

    Quelle: http://www.tropenwaldnetzwerk-brasilien.de/aktuell/news/news.brasil.20060406/

  13. MC Donalds ist doch auch irgendwie eine andere Kultur und daher eine Bereicherung per se. Oder unterscheiden die Grünen etwa zwischen guter Muselkultur und schlechter Amikultur ? Soll Kreuzberg vielleicht eine amerikafreie Zone werden ?

  14. Rommel? War der nicht die zeitgenössische Variante des THW in Afrika? „Wüstenratten“ sind ja heute noch begeistert, wie toll es war, gegen Rommels Aufbauarbeit zu demonstrieren.

  15. „Willst Du mir erzählen die Juden Nordafrikas und Palästinas hätten einen erfolgreichen deutschen Afrikafeldzug überlebt?“

    Das ist genau das Niveau der Diskussion, das ich oben erwähnt habe: Die gar furchtbar subtile Frage basiert schließlich auf nichts weiter als der Tatsache, dass Rommel in der Wehrmacht war. Und diese Tatsache wiederum ist seit einiger Zeit bekannt.

  16. Islamophob und grünenfeindlich ist in seiner Rommelvorliebe wenigsten auf Linie mit den meisten Einwohnern der Ägyptischen Mittelmeerküste. Hier wird allenthalben Rommelverehrung betrieben, von Alamein bis Marsa Matruh finden sich auf Schritt und Tritt Rommel Museum, Hotel Rommel, Rommel Imbiss etc. Wird man als Deutscher erkannt, gibt es sofort den Daumen „Otto-Motor-Gut“, „Rommel gut“ „Deutsch Gut“ „Juden getötet gut“
    Ich für meinen Teil kann auf Völkerfreundschaften dieser Art gerne verzichten.

    —-

    Arbeitskreis kritischer Offiziere des Afrikakorps innerhalb der NSDAP

  17. @ #21 Moderater Taliban

    Arbeitskreis kritischer Offiziere des Afrikakorps innerhalb der NSDAP

    😀

  18. „Islamophob und grünenfeindlich ist in seiner Rommelvorliebe wenigsten auf Linie mit den meisten Einwohnern der Ägyptischen Mittelmeerküste.“

    Freut mich.

  19. Also bitte nicht sagen dass Shwarmah Dumm macht usw.!!! Solche Erfahrungen habe ich wohl nicht gemacht… und gelegentlich (So etwa 1/2 Jährlich) esse ich genüsslich welche! Shwarma ist eigentlich orientalische Nahrung, und weil eben Fettloser Fleisch und Gemüse d bzw. Salate zusammen gehörend gegessen werden, ist wohl viel gesünder als d Rote.. oder Hot Dog, oder Pomes mit Majo , oder Hamburger usw. Es ist nicht sooooo Sinnvoll über Nahrung weil irgendwo es Spezialität ist, welche Volk und Land man nicht mag, ablehnen…
    Dass d. Fleisch vergammelt ist, dass ist wohl einen anderes Thema! Doch vergammelte Fleisch kam auch in d Supermärkte und anderswo hin… Die solche Fleisch verkaufen oder wissentlich weitergeben, gehören in d. Knast, da sie mit d Gesundheit anderen spielen!

    Shawarma (Arabic: ??????, Hebrew: ???????, also spelt Chawarma, Shwarma, Shawerma, Shoarma or Shaorma) is a Middle Eastern-style sandwich usually composed of shaved lamb,goat, chicken, turkey, beef, or a mixture of meats. Shawarma is a popular dish across the Middle East, and is consumed by many across the rest of the world as well. Shawarma is known as guss in Iraq and gyros in Greece.
    The name Shawarma comes from the Turkish word Çevirme (IPA: [t?evir’me]), meaning Turning, and has its origins in Anatolia. It is essentially the same dish as döner kebab in Turkey (for which it is another name – turning roast), possibly differing from it in the type of meat and spices used. The composition of the salad can be quite different as well…..
    http://en.wikipedia.org/wiki/Shawarma

    Tiqvah Bat Shalom
    http://www.israel-shalom.net

  20. @Islamophob und grünenfeindlich

    „Die gar furchtbar subtile Frage basiert schließlich auf nichts weiter als der Tatsache, dass Rommel in der Wehrmacht war.“

    Das klingt fast so als wäre Rommel irgendein Gefreiter gewesen der keinerlei Einfluss auf den Verlauf des Krieges hatte und nicht einer der besten, wenn nicht sogar der beste General der Wehrmacht.

    „Und diese Tatsache wiederum ist seit einiger Zeit bekannt.“

    Hat niemand etwas anderes behauptet. Trotzdem kann man bekannte Fakten immer mal wieder aus neuen Blickwinkeln betrachten.

  21. Rommel war ja auch der, der erstmals mobile solarbetriebene Kochstellen in Afrika eingeführt hat. Ein Vorreiter der GRÜNEN sozusagen. Sein Rezept „Spiegeleier auf Panzerplatten“ wurde ja geradezu legendär.

    Und in der Normandie hat er flächendeckend neues Gemüse eingeführt. Den Rommelspargel.

    Es gibt also keinen Grund, ihn in den Wüstenschmutz zu ziehen.

  22. Die Wüste ist nicht schmutzig – sandig oder geröllhaltig, aber nicht schmutzig.

  23. @ #16:

    Tropenwald-Soja steckt aber genauso in Tofu und veganen Soja-Drinks aus dem Kreuzberger Bioladen…

    Sicher ist der Amazonas schön und wertvoll, nur finde ich es anmaßend von uns Mitteleuropäern, die in ihrem Gebiet höchstens eine Handvoll m² Urwald übriggelassen haben, den Brasilianern vorzuschreiben, wie sie mit ihrem Wald umgehen sollten.

    Zu Zeiten, als es bei uns der Bevölkerung dreckig ging, hatte deren Entwicklung Vorrang – zu Recht, deswegen können wir uns heute über „Luxusprobleme“ den Kopf zerbrechen.

    Das ist das Problem der „nachhaltigen Entwicklung“ – sie ist ein inhärent fortschritts- (und teilweise auch menschen-)feindliches Konzept. Sicher, ich hätte kein Problem damit, wenn man meinen derzeitigen materiellen Status für alle Ewigkeit fixieren würde, ich verstehe aber, daß das ein Brasilianer, der morgens nicht weiß, woher das Abendessen für seine Kinder kommen wird, anders sieht.

  24. #28:

    Chico Mendes wurde der 1988 im südlichen Brasilien vor seinem Haus ermordet, weil er gegen den Raubbau und die Vernichtung des Regenwaldes den gewaltlosen Widerstand organisierte. Ihm und seinen Helfern gelang es, in dreizehn Jahren mehr als eine Million Hektar Baumbestand zu retten.
    Von „den“ Brasilianern und einer pauschalen Anmaßung ihnen gegenüber kann also gar keine Rede sein.

    Weltweit werden Menschen ermordet, verletzt und bedroht, die sich für den Schutz der Wälder einsetzen.

    Das Argument, dass der Regenwald vernichtet werden *muss*, damit ein Brasilianer für seine Kinder sorgen kann, zieht nicht. Genausogut könnte man damit nämlich auch Dealereien rechtfertigen und jeden anderen unmoralischen Job, den ein Familienvater annimmt, um für seine Familie zu sorgen.
    Letztendlich profitieren von der Zerstörung des Regenwaldes (kurzfristig) Holz- und Viehbarone, Minengesellschaften und korrupte Politiker, die beispielsweise beim Bau von Großstaudämmen absahnen, während Kautschukzapfer, Indigene und kleine Waldbauern auf die Regenwälder als Lebensgrundlage angewiesen sind. Noch mehr Facts: http://www.regenwald.org/regenwaldreport.php?artid=20

    Soja wird nicht nur im Amazonas angebaut. Der Regenwald muss primär für Soja-Monokulturflächen für amerikanische und europäische *Massentierhaltungen* sterben!
    „Hauptabnehmer von brasilianischen Sojabohnen und argentinischem Sojaschrot (Nebenprodukt bei der Herstellung von Sojaöl) ist Deutschland: Allein vom deutschen Futtermittelverbrauch deckt Soja rund 30 Prozent ab, das sind mehr als 4,2 Millionen Tonnen jährlich. Die deutschen Sojaimporte sind fast vollständig für den Futtermittelbereich bestimmt.“ Quelle: http://www.faszination-regenwald.de/info-center/zerstoerung/soja.htm

  25. Noch ein wesentliches Zitat aus o. g. Quelle:

    „Brasilien ist eines der führenden Länder im Futtermittelexport, aber etwa 60 Prozent der Bevölkerung leiden unter Mangelerscheinungen, die auf schlechte Erhährung zurückzuführen sind. Während etwa 42 Millionen Brasilianer hungern müssen, exportiert das Land Millionen Tonnen Soja – irgendwie paradox, oder?“

  26. „Fast 80 Prozent der Soja wird als billiges Futter für die Rinderzucht verwendet, ein Prozess der den Regenwald zerstört und beiläufig auch gesundheitliche Risiken mit sich bringt, da Soja hohe Konzentrationen an Isoflavone und Phyto-Oestrogene vorweist und hormonale Ungleichgewichte beim Menschen verursacht. Die Monokulturen führen zu Mangelernährung sowohl bei den Unternährten wie auch bei den Überernährten. Eine Milliarde Menschen leiden unter Nahrungsmangel, weil die Monokulturen ihnen die Existenzgrundlage in der Landwirtschaft geraubt haben. Gleichzeitig leiden 1,7 Milliarden Menschen an Fettsucht und Krankheiten durch Fehlernährung.

    Die kleinen und mittleren Landwirtschaften mit biologischer Vielfalt haben nachweislich eine höhere Produktivität und schaffen ein höheres Einkommen für die Bauern. Die Ernährungsfreiheit der Bürgerinnen und Bürger hängt aber von der Biovielfalt ab. Wir verlieren nicht nur den Regenwald des Amazonas, der bis 2080 völlig verschwunden sein wird, wenn das bisherige Tempo der Regenwaldrodungen beibehalten wird, sondern zerstören auch das Klima unseres Planeten. Der Amazonas ist die Lunge und das Herz der Erde. Hier wird nicht nur CO2 aus der Atmosphäre abgebaut und in Sauerstoff verwandelt, sondern auch Feuchtigkeit an die Passatwinde abgegeben. Im Ausmaß, in dem Wälder zerstört werden, verringert sich die Luftfeuchtigkeit und die Dürren nehmen zu.“

    Quelle: http://www.regenwald.org/news.php?id=574

    Ich verstehe nicht, warum es – auch hier – Leute gibt, die Menschen, die sich um unsere Umwelt sorgen, als „Öko-Freaks“ oder schlimmer abwerten. Kann es sein, dass ihnen die Welt an sich generell am Arsch vorbeigeht?

  27. Da ich rein geschmacklich McDonalds immer einem Döner vorziehen würde und da mir der Kauf bei McDonalds immer das gute Gefühl gibt, mich linker Idiotie zu widersetzen 😉 , mache ich mich mal ein wenig zum Verteidiger des Unternehmens. Folgende Informationen findet man unter anderem auf deren Seite:

    >> Mehr als 90 Prozent des Rindfleischs kommen von deutschen Bauernhöfen. Den Rest führen wir aus Europa ein, dabei wird nur Fleisch aus EU-zertifizierten Schlachthöfen verwendet.

    >> Mehr als 100.000 deutsche landwirtschaftliche Betriebe liefern Rindfleisch für McDonald’s. Es sind zum großen Teil kleine und mittelständische Betriebe.

    >> Fast 90 Prozent seines Einkaufsvolumens bezieht McDonald’s Deutschland von deutschen Produktionsstätten.

    Die linke Hetzkampagne gegen McDonalds schadet also ganz eindeutig unserer Wirtschaft. Nix böse Amerikaner. Die Erklärung, warum ein so großes Unternehmen sich die höheren Kosten für Umweltschutz etc. aufhalst, ist auch einfach zu finden: Der Image-Schaden, den Anti-NGOs andernfalls anrichten könnten, wäre um ein vielfaches teurer.

    PS: Für die Ernährung ihrer Rinder sind auch in erster Linie mal die Bauern selbst verantworlich.

  28. #36 Deak:

    „Wie genau hilft die Ökosteuer der Umwelt?“

    Gar nicht, würde ich sagen, da die Ökosteuer AFAIK nicht für die Umwelt eingesetzt wird.

  29. @ #34: Nicht die Welt, aber ständige Öko-Panikmache.

    Von früherster Kindheit an wurde meiner Generation eingetrichtert, daß dieser Planet am Sterben sei, und daß der Mensch als Quasi-Parasit das Problem sei.
    Das schafft eine zukunftsfeindliche und nihilistische Grundstimmung schon bei den Allerkleinsten.
    Als Kind glaubt man derartiges und die präsentierten Triviallösungen den Erwachsenen auch noch aufs Wort.

    „Wenn wir nur intensiv genug auf Hamburger verzichten, lebt der Amazonas, und die Brasilianer feiern alle arm aber glücklich ihren Karneval.“
    „Wenn Papi bei BP statt bei Shell tankt bleibt die Nordsee sauber.“

  30. Die haben ja alle keine Ahnung, was da abläuft. Die fundamentalistischen Muslime wollten Tariq Ramadan, den Chef der Muslimbruderschaft Europa, in die USA schicken auf einen Lehrstuhl, der finanziert wird aus dem Erbe des Erfinders des McDonald.

    Tariq Ramadan bei Eddie Freddie

    Tariq Ramadan sollte die Abteilung der Studien zum Frieden und den ökumenischen Dialog am „Kroc Institut für internationalen Frieden“ der Universität leiten.

    Das Kroc Institut trägt seinen Namen nach seiner Wohltäterin Joan Kroc, Erbin des Vermögens von Ray Kroc, dem Vater der Fast Food Restaurants und in dieser Eigenschaft der Schöpfer von McDonald.

    Ach, wäre das wunderbar gewesen! Der Mitkämpfer des José Bové in Diensten eines Instituts, das vom Vermögen des „McDo“ finanziert wird!

  31. Is McDo ne mutige Ausnahme?

    Berlin: Ausländische Investoren meiden Migrantenviertel

    Das Interesse von ausländischen Investoren an Wohn-Immobilien in Berlin ist hoch. Immobilien in Berlin sind im internationalen Vergleich günstig. Weil die Mieten niedrig sind, erhoffen sich viele Käufer bei späteren Preissteigerungen Gewinne. Die Berliner Zeitung berichtet nun: „Doch die Investoren kaufen nicht jede Immobilie, zum Beispiel, wenn sie im aufmüpfigen Kreuzberg SO 36 liegt. „Im Wrangelkiez würde ich eher vorsichtig sein“, räumte Stefan Kiehn, Chef der Berliner Niederlassung des dänischen Unternehmen Herkules, ein. Sein Unternehmen versuche Investitionen an sozialen Brennpunkten zu vermeiden.“ (Quelle: Berliner Zeitung 22. Mai 2007 )

    http://akte-islam.de/3

  32. Behrendts Äußerungen sind natürlich gutmenschlich-schizophren.

    Aber auch PI wirkt mitunter schizophren. Vor kurzem erst wurde McD angepangert, weil sie Halal-Burger anbieten. Jetzt wird die Eröffnung einer McD-Filiale in Berlin-Kreuzberg verteidigt (ob diese Filiale der Kreuzberger Musel-Mehrheit Halal-Burger verkaufen wird, bleibt vorerst ungeklärt).

  33. #39 problembär

    @ #34: Nicht die Welt, aber ständige Öko-Panikmache.

    Wo wird denn *ständig* „Öko-Panikmache“ betrieben? Dass der Regenwald abgeholzt wird, ist (leider) Fakt und keine Panikmache – auch ist Fakt, dass Menschen, die sich für den Erhalt der Wälder einsetzen, ermordet werden.

    „Von früherster Kindheit an wurde meiner Generation eingetrichtert, daß dieser Planet am Sterben sei, und daß der Mensch als Quasi-Parasit das Problem sei.“

    Stimmt doch auch. Nur unterscheidet die Menschen voneinander, dass die eine Seite im Einklang mit der Natur leben kann, *ohne* sie auszubeuten und die andere aus lauter Profitgier auch mal über Leichen geht.
    Umweltbewusstsein ist nie verkehrt, wenn es dazu dient, dass alte Kühlschränke oder Reifen nicht im Wald abgestellt oder Cola-Dosen in den See geworfen werden.

    „Das schafft eine zukunftsfeindliche und nihilistische Grundstimmung schon bei den Allerkleinsten.“

    Umweltbewusstsein ist zukunftsfeindlich? Oha! Ziemlich befremdlich, dass Umweltbewusstsein einem Vorwurf zur Verleumdung und Diffamierung Andersdenkender gleichkommen soll (wie Nihilismus historisch eingesetzt wurde), wo wir doch alle auf dem ein und demselben Planeten leben und es doch in unserer Verantwortung liegen sollte, damit so schonend wie möglich umzugehen.

    „Als Kind glaubt man derartiges und die präsentierten Triviallösungen den Erwachsenen auch noch aufs Wort.“

    Gut so. Ich würde meinem Kind jedenfalls nicht eintrichtern, dass man seine Umwelt ruhig schädigen kann, da sie sich auch von allein erholt.

    „Wenn wir nur intensiv genug auf Hamburger verzichten, lebt der Amazonas, und die Brasilianer feiern alle arm aber glücklich ihren Karneval.“
    „Wenn Papi bei BP statt bei Shell tankt bleibt die Nordsee sauber.“

    Es ist kein Geheimnis, dass gerade McDonalds stark zu einer übergewichtigen Gesellschaft beiträgt und lediglich für die Produktion von Fleischklöppsen ein Vielfaches an Weide- und Anbaufläche für Soja gebraucht wird als für den direkten Verbrauch von Soja-Erzeugnissen.
    Insofern ist es völlig richtig, dass der Amazonas überleben könnte, wenn Menschen generell weniger Fleisch essen würden. In Bezug auf Armut habe ich ja vorhin schon einige interessante Äußerungen gebracht, die u. a. darlegen, dass die Rodung des Urwalds für Brasilianer nicht bedeutet, der Armut zu entfliehen.

  34. Wenn wir einfach gar nichts mehr essen würden, wäre das nicht am Besten für die Umwelt? Davon abgesehen: Nicht Fleischklöpse machen Menschen dick, Menschen machen sich selbst dick, wenn sie zu viele Fleischklöpse essen.

  35. Wer redet davon, dass wir *nichts* essen sollen? Fakt ist, dass zuviel *Fleisch* gegessen wird, was sich im Übrigen auch langfristig negativ auf die Gesundheit (Gicht, Rheuma, Nierenprobleme) auswirkt.
    Natürlich machen Fleischklöpse dick, denn sie stellen die *Ursache* für Übergewicht dar.

  36. Zusatz: Durch zuviel Fleisch kann ein Übermaß an Eiweiss nicht abgebaut werden. Nierenprobleme sind die Folge. Die Purine aus dem Fleisch fördern Gelenkskrankheiten wie Gicht und Rheuma. Zuviel tierische Fette fördern Übergewicht und Herz-Kreislaufkrankheiten und führen zu erhöhtem Cholesterinspiegel.

  37. Im Einklang mit der Natur leben heisst, 90 % der Bevölkerung euthanasieren, damit der Rest verträumt auf weiter Prärie oder in seinem kleinen Haus am Wald das Rehlein jagen kann, nach Würzelchen graben und Beerchen sammeln.

    Eine romantisierte Steinzeitgesellschaft aber bitte schön ohne täglichen Überlebenskampf und mit moderner medizinischer Betreuung und Wasserklosett. Das Ideal aller Spinner, die gerne mit 25 wie 65 aussehen wollen.

    Nein Danke. Entweder Zivilisation oder Einklang mit der Natur, beides geht nicht.

  38. „Natürlich machen Fleischklöpse dick, denn sie stellen die *Ursache* für Übergewicht dar.“

    Das siehst Du falsch. Die Ursache für Übergewicht ist bekanntlich die Existenz von Messer und Gabel.

    Keinesfalls die Ursache von Übergewicht ist jedoch menschliches Verhalten, z.B. die leidige Angewohnheit, mehr Nährstoffe zu sich zu nehmen, als man verbrennt.

  39. Man kann auch ohne Haus am Wald und Beerensammeln und Wildjagd im Einklang mit der Natur leben – indem man sich nämlich mit ihr arrangiert und sie nicht ausbeutet.

    Interessant, dass die Bewahrung von ursprünglichen Landschaften, wie sie der Regenwald ja darstellt, mit einer „romantisierten Steinzeit“ gleichgestellt wird, zumal es doch tatsächlich (noch) Menschen gibt, die aus ihrem angestammten Lebensraum vertrieben werden – aus profitablen Gründen, versteht sich, und nicht, um ihnen die Errungenschaften der modernen Zivilisation zugänglich zu machen.

  40. @#48 D.N.Reb:

    Du hast das vollkommen richtig erfasst.

    Man sollte vielleicht noch hinzufügen, daß die allermeisten derjenigen, die vom „Einklang mit der Natur“ labern aus der Großstadt kommen und in wirklicher Natur keine Woche überleben würden.

  41. Haha… dass ausgerechnet diejenigen, denen die Umwelt am Arsch vorbeigeht, diejenigen kritisieren, die sich für den Erhalt dieser einsetzen, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.
    Aber wenn man alles auf dem Silbertablett präsentiert bekommt, ist es natürlich egal, was sich in anderen Teilen der Welt abspielt…

  42. „Man kann auch ohne Haus am Wald und Beerensammeln und Wildjagd im Einklang mit der Natur leben – indem man sich nämlich mit ihr arrangiert und sie nicht ausbeutet.“

    Ohne Ausbeutung der Natur – z.B. durch moderne Landwirtschaft inklusive „künstlicher“ Stickstoffdüngung etc.pp. – könnte man auf der Fläche Deutschlands selbst bei Abholzung sämtlicher Wälder nicht genug Nahrungsmittel für 80 Mio. Deutsche anbauen.

  43. Du sagst es ja selbst: *Zuviel* Fleisch. Das ist und bleibt aber die Entscheidung des einzelnen – jedenfalls, solange die EU sich nicht auch noch darin einmischt. Es gibt übrigens auch andere Nahrungsmittel, die – im Übermaß konsumiert – zu Übergewicht führen. Davon abgesehen, haben etwa eine „typisch deutsche“ Bratwurst oder auch 2 Brötchen einen ebenso hohen Brennwert wie ein Hamburger und die Bratwurst hat – ebenso wie zum Beispiel dieselbe Menge ganz normaler Kekse – auch mehr Fett als der Hamburger.

  44. Inwiefern wird die Natur *ausgebeutet*, indem Landwirtschaft betrieben wird? Es ist schon ein elementarer Unterschied, ob Fläche für den Anbau von Getreide, Obst, Gemüse etc. bereitgestellt wird oder ob aus profitablen Gründen ein bestehendes Wald-Ökosystem zugrundegerichtet wird, das noch als die größte Apotheke der Welt gilt und etliche Tierarten birgt.

    Aus Wikipedia: „Bis jetzt ist aber nur ein kleiner Teil der dortigen Pflanzen auf ihren möglichen Einsatz als Heilmittel untersucht worden. Wenn das Brandroden und Abholzen in dem derzeitigen dramatischen Umfang fortgesetzt wird, dann gehen unweigerlich potentielle Naturheilstoffe verloren.“

  45. Schnellkurs politische Dummheit …

    Zitat: „Nicht wenige erkennen darin puren Rassismus; die NPD unterstützt den Protest jedenfalls eifrig. Das Ziel dort ist der Erhalt von Homogenität, es geht um die Abwehr alles Unbekannten, Fremden.“

    Wenn ein journalistisch und/oder politisch gebildeter Kopf mit Floskeln wie „nicht wenige erkennen darin…“ was auch immer daherkommt, dann ist das eine Diktion propagandistischer Art.

    Auf diese Weise lässt sich jedem alles unterstellen.

    Unser linksextremer Demagoge „vergißt“ dabei grundsätzlich einige Feinheiten:

    1) Der Islam ist eine Ideologie und bei weitem keine Rasse. Muslime – egal wie fanatsich oder auch nicht – sind damit natürlich selbst keineswegs über irgendeine Rassezugehörigkeit zu definieren.

    Das rhetorisch billige Rassismus-Vorwurf greift also ins Leere.

    2) Ob (auch) die NPD etwas unterstützt oder nicht hat zunächst mit der Sache selbst genau NULL zu tun!

    Auch das ist ein billiger Versuch, politisch unliebsame Leute eine vermeintlich rechtslastige Gesinnung unterzuschieben. Motto: Wer macht schon gerne gemeinsame Sache mit der NPD?

    3) Der Vorwurf, kritischen Bürger, die den Moscheebau ablehnen, ginge es darum, „alles [sic!] Unbekannte, Fremde“ abzuwehren, ist diffamierend.

    Es geht bei Weitem nicht um „ALLES“ Fremde, sondern konkret um Gebäude, in denen der Islam verkündet werden soll!

    Ich glaube kaum, dass die Bürger gleichermaßen etwas gegen einen buddhistischen Shaolin-Tempel hätten, wo asiatische Mönche Kung-Fu lehren würden.
    DAS übrigens wäre eine tatsächliche Bereicherung – eine solche sehe ich bei Vertretern einer rohen und fluchenden Herrenmensch-Idelogie mit ihrem „Haus des Islam“ und dem Haus des Krieges“ sowie passenden Selbstmord-Kommandos und Paradies-Huren genau überhaupt nicht! Ich fühle mich durch den Koran beleidigt und bedroht. (Ich bin halt islamophob – also krank im Kopf…)

    Unser „Grüner“ unterstellt kritischen Bürgern pauschal Unwissenheit – also Dummheit -, wenn er von „allem UNBEKANNTEN“ redet.

    Wer gezielt gegen eine Moschee ist, der ist sich bewußt, wogegen er sich einsetzt.

    Das Dummheits-Argument kommt nicht nur von Linksextremisten, es kommt vom Islam selbst. Insofern sind die semantischen Strukturen beider Ideologien austauschbar.

    Beachtlicherweise verlieren unsere linken Demagogen kein einziges Wort über die Wesenszüge des Islam – ein Tabuthema!

    Es ist aufschlußreich zu sehen, mit welch platten Mitteln diese linken Leute auf Meinungsmache gehen.

    Leider geht die Herrschaft solcher Politiker zu Lasten unserer Gegenwart und Zukunft!

  46. #24 Tiqvah-Bat-Shalom

    DönerKebab oder Giros oder Shawarma ist hier nicht gemeint Tiqvah! In Deutschland enthält Dönerkebab bzw. Döner meistens kein schieres Fleisch mehr, sondern Hackfleisch und fällt daher unter die Hackfleischverordnung. D. h. das Zeug gammelt schnell und wenn man es dann über mehrere Stunden (Tage?) von außen nach innen durchgären läßt, selbst dann, wenn der Lieferant bereits mumifiziertes „Fleisch“ (z. B. mind. haltbar bis 1999) geliefert hat, entwickelt sich der Mett-Kraut-Brot-Lappen schnell zum Paradies für Bakterien. Diese Qulitätsdelikatesse kostet aber eben auch nur 2 €.

    Ganz nach dem Motto: „Wenn das raus kommt, was da rein kommt, dann kommt der da rein, wo er nicht mehr raus kommt.

    Bedauerlicherweise sind in vielen getesteten Döner-Buden zudem die hygienischen Bedingungen mangelhaft. In manchen dieser Läden wurden die Grenzwerte für Fäkalbakterien eklatant überschritten! 1997 fand man in Berlin sogar Sperma in dieser köstlichen „Leckerei“. Ich wage gar nicht daran zu denken, mit was diese Cousinenheirater diese Glibbermasse noch „veredelt“ haben.

    Ich esse es prinzipiell nicht mehr, da ziehe ich ein „lecker Giros“ allemal vor! I. d. S. wünsche ich guten Appetit!

  47. „Inwiefern wird die Natur *ausgebeutet*, indem Landwirtschaft betrieben wird? Es ist schon ein elementarer Unterschied, ob Fläche für den Anbau von Getreide, Obst, Gemüse etc. bereitgestellt wird oder ob aus profitablen Gründen ein bestehendes Wald-Ökosystem zugrundegerichtet wird, das noch als die größte Apotheke der Welt gilt und etliche Tierarten birgt.

    Hast Du Dir schonmal überlegt, was auf den hiesigen landwirtschaftlichen Flächen früher mal war?

    Richtig, ein Wald-Ökosystem, für die größten Teile Deutschlands Laubmischwald mit der Buche als dominierender Baumart, um genauer zu sein. Wurde nach und nach alles abgeholzt, Du findest in ganz Europa nur noch ein paar tausend Hektar ursprünglichen Wald.

    Damit sage ich nicht, daß man das mit den Amazonas-Regenwäldern genauso machen sollte. Wie das Beispiel unserer Wälder aber zeigt, ist die profitable Nutzung des Waldes die beste Vorraussetzung für dessen Erhalt.

  48. #54 Mir

    Wo habe ich gesagt, dass es *nicht* die Entscheidung eines Einzelnen ist, ob und wieviel Fleisch er zu sich nimmt? Diese Feststellung ist trivial.
    Ich habe darauf hingewiesen, dass *zu viel* Fleisch gesundheitlich gefährlich ist – und dass *zu viel* Fleisch gegessen wird, ist ein Fakt und keine Annahme.
    Weil es die Sache jedes Einzelnen ist, Drogen zu nehmen, sollte es doch trotzdem erlaubt sein, darüber aufzuklären, oder?
    Dass es auch andere Nahrungsmittel gibt, die im Übermaß zu Übergewicht führen, ist hier nicht das Thema, zumal bekannt ist, dass Süßigkeiten in Massen nicht gesund sind und zudem schnell zu Karies führen können.
    Eine Bratwurst besteht übrigens auch aus Fleisch

  49. #58 karaya:

    „Hast Du Dir schonmal überlegt, was auf den hiesigen landwirtschaftlichen Flächen früher mal war?

    Richtig, ein Wald-Ökosystem, für die größten Teile Deutschlands Laubmischwald mit der Buche als dominierender Baumart, um genauer zu sein. Wurde nach und nach alles abgeholzt, Du findest in ganz Europa nur noch ein paar tausend Hektar ursprünglichen Wald.“

    Deinem Argument nach könnte man dann ja jegliche Wälder abholzen, um Monokulturen anzubauen.
    Gab es auf den hiesigen Flächen denn auch eine so üppige Vegetation wie im Amazonas?

    „Damit sage ich nicht, daß man das mit den Amazonas-Regenwäldern genauso machen sollte. Wie das Beispiel unserer Wälder aber zeigt, ist die profitable Nutzung des Waldes die beste Vorraussetzung für dessen Erhalt.“

    Wenn der Profit nicht auf Kosten des Waldes geht, ist das in der Tat richtig.
    Wusstest du, dass etwa ein Viertel unserer Medikamente ursprünglich aus Wirkstoffen tropischer Pflanzen stammt?
    Wenn der Urwald verschwindet, bedeutet das, dass in vielen Gebieten die Wasserversorgung in Gefahr gerät.

    „Der Regenwald wirkt wie ein großer Schwamm, der Wasser in großen Mengen
    speichert, um es in trockeneren Jahreszeiten wieder abzugeben. Eine Milliarde Menschen in den Tropen sind vom Funktionieren dieses Kreislaufes
    und vom Wasser aus dem Regenwald direkt abhängig. In Amazonien, wo ein Fünftel des Süßwasserbestandes
    der Erde vorkommt, schickt der Regenwald Dreiviertel der Niederschläge durch Verdunstung wieder in die Atmosphäre zurück. Das wirkt sich nachweislich auf globale Windmuster aus.
    Außerdem speichern Regenwälder gigantische Mengen an Treibhausgas (CO2). Durch das Abbrennen der Wälder wird aber jährlich
    circa eine Milliarde Tonnen des Treibhausgases wieder freigesetzt. Mit dieser enormen Menge ist die Brandrodung der Regenwälder
    zu einem Viertel für den globalen Treibhauseffekt verantwortlich.“ Quelle: http://mitglied.lycos.de/regenwaldsem/mygrid2.html

  50. @57 hanlonsrazor

    Diese „Leckerei“ kene ich nicht… bzw. kann mich nicht erinnern je gesehen zu haben… doch ist es jetzt auch schon knapp 10 Jahre d ich zu letzt in Deutschland war…

    Dann kann ich aber Euere Empörung einsehen… da ich nur an d „Dönner“ was ja so ähnlich ist wie unsere Schwarma gedacht.. und dass ist tatsächlcih Lecker!

    Tiqvah Bat Shalom
    http://www.israel-shalom.net

  51. Der Artikel ist ziemlich mißverständlich formuliert…Es geht doch hier NICHT darum, dass MCDoof so toll, gesund und lecker ist ( ist es nicht)…
    Es geht doch darum, dass hier wieder totale linke Heuchelei herrscht:
    Auf der einen Seite wird eine Bürgerinitiative, die die Gestaltung der Nachbarschaft zum Thema hat, abgebügelt (weil das Thema Moscheebau den Halal-Hippies nicht in den Kram passt), auf der anderen Seite wird plötzlich das Hohelied der Bürgerinitiative gesungen….
    Das passt leider ins Bild der Heuchler!
    Das Bürger keinen Bock auf einen McDoof haben, kann ich andererseits schon verstehen, genauso wie ich sehr gut verstehen kann, dass sie keinen Bock auf einen kreischenden Imam haben. Die negativen Auswirkungen von schlechter Ernährung (zu der ich hier explizit auch und grade FastFood zähle) und mangelnder Bewegung sind auf den deutschen Straßen genauso sichtbar wie die fortschreitende Islamisierung.

  52. Was wäre es wohl für ein Affentheater wenn es eine Bürgerinitiative gegen eine Dönerbude geben würde?

  53. Ach Gottchen der Unwahr-Sager betreibt wieder seine Hetze gegen Fleisch. Es wurde ja mal wieder Zeit…

  54. #61 Tiqvah-Bat-Shalom

    Nur ein Beispiel:

    …hatte das Düsseldorfer Ministerium bekannt gegeben, dass drei von fünf Proben aus dem Hagener Betrieb deutlich verdorben waren. Die anderen Proben hätten Anzeichen dafür gezeigt. Der Leiter des zuständigen Veterinäruntersuchungsamtes in Arnsberg, Franz Holling, berichtete, dass in den Hagener Proben pro Gramm Fleisch bis zu 100 Millionen Keime gezählt wurden. „Bei einer Million sieht man dem Fleisch schon an, dass es nicht in Ordnung ist“, so Holling. Bei dem Hagener Döner-Hersteller waren mehr als 1,2 Tonnen Fleisch aus Niedersachsen beschlagnahmt worden. Das Fleisch wurde ebenso wie weitere rund 2,7 Tonnen Fleisch aus früheren Lieferungen inzwischen unschädlich beseitigt.

    usw., usw.

  55. @ Brandenburger:

    Habe mich deshalb total zurück gehalten… Du weißt, was ich meine.:-)

  56. Mc Doof oder Döner…beides is entweder geschmacklich ekelhaft oder einfach minderwertige Nahrung (natürlich nur meine Meinung).
    Wobei weniger das Problem darin besteht, das man mal so etwas verzehrt (habe auch schon genüsslich einen „Double Whopper“ verzehrt) sondern, daß es für viele inzwischen fast schon die normale tägliche Mahlzeit ist.
    Und in meinen Augen kann so etwas absolut nicht gesund sein.

  57. Mc Doof oder Döner…beides is entweder geschmacklich ekelhaft oder einfach minderwertige Nahrung (natürlich nur meine Meinung).
    Wobei weniger das Problem darin besteht, das man mal so etwas verzehrt (habe auch schon genüsslich einen „Double Whopper“ verzehrt) sondern, daß es für viele inzwischen fast schon die normale tägliche Mahlzeit ist.
    Und in meinen Augen kann so etwas absolut nicht gesund sein.

  58. Ich bin absulut kein Burger-Esser….aber:

    „Allein McDonalds Deutschland verarbeitet pro Jahr ca. 24.000 Tonnen Huhn
    und 36.000 Tonnen Rind. Die Mastbetriebe wiederum leben von Soja.
    Und der Sojaanbau frisst buchstäblich den Amazonasurwald auf.
    Die grüne Lunge der Erde wird abgefackelt – für Soja, für Fleisch, für billigen Konsum.“

    „Allein vom deutschen Futtermittelverbrauch deckt Soja rund 30 Prozent ab,
    das sind mehr als 4,2 Millionen Tonnen jährlich.“

    Was denkt ihr, wieviele Prozente des deutschen Sojaimportes gehen auf McDoof –
    und was ist mit der Restmenge!? Du meinst allen Ernstes, das Dönertier wird nicht mit Soja gefüttert?

    „Es ist kein Geheimnis, dass gerade McDonalds stark zu einer übergewichtigen
    Gesellschaft beiträgt und lediglich für die Produktion von Fleischklöppsen
    ein Vielfaches an Weide- und Anbaufläche für Soja gebraucht wird als für den
    direkten Verbrauch von Soja-Erzeugnissen.“

    Könntest du bitte den Kaloriengehalt von Burgern und Dönern vergleichen – bitte!

    „Insofern ist es völlig richtig, dass der Amazonas überleben könnte,
    wenn Menschen generell weniger Fleisch essen würden.“

    Generell weniger Fleisch – das unterschreibe ich sofort.
    Aber das politisch motivierte diffamieren bestimmter Fleischerzeugnisse
    -Kauft nicht beim Ami- lehne ich ab. Aber zu vernünftiger Ernährung
    (viel Gemüse, viel Obst, wenig Fleisch, wenig Zucker, wenig Alkohol)
    „überreden“ zu wollen ist natürlich schwierig. McDoof zu verteufeln iss einfacher. Und Mecca-Cola ist natürlich wesentlich bewußter als imperialistische Coca-Cola.

    Wenn die Bevölkerung sich vernünftig ernähren würde -wer von Euch kann halbwegs ordentlich und abwechslungsreich kochen?- wären weder Ekeldöner noch Burger ein ernstzunehmendes Problem.

  59. Branden-Burger, der olle Moslem-Hetzer, kriegt wieder ganz spitze Ohren, wenn es um sein Lieblingsnahrungsmittel geht. 😀 Er muss natürlich wieder seinen unqualifizierten Senf dazugeben.

  60. #62 D.N.Reb:

    „Wenn Du mit im ‚Einklang mit der Natur leben‘, sie zu erhalten meinst, dann stimmen wir überein.“

    Ja, natürlich meinte ich das! Die ganze Zeit.

  61. #71 willow:

    „Was denkt ihr, wieviele Prozente des deutschen Sojaimportes gehen auf McDoof – und was ist mit der Restmenge!? Du meinst allen Ernstes, das Dönertier wird nicht mit Soja gefüttert?“

    Wo soll ich das bitte gemeint haben? An welcher Stelle genau?
    Und was würde es dir bringen, zu erfahren, wieviel der Menge an Soja für McDonalds importiert wird, wenn der wesentliche Fakt doch der ist, dass es für die Erzeugung von einer Tonne Rindfleisch das Zehnfache an pflanzlichen, möglichst eiweißhaltigen Futtermitteln bedarf? „Für McDonald’s Deutschland sind das also 300.000 Tonnen! Weil eine solche Menge hochwertiger Futterpflanzen aber nicht hier erzeugt werden kann, werden Futtermittel- z.B. Soja- aus anderen Teilen der Welt importiert.“ Quelle: http://www.konsumensch.net/virtstadt/mcdonalds/fleisch.htm

    „Könntest du bitte den Kaloriengehalt von Burgern und Dönern vergleichen – bitte!“

    Wenn im ähnlichen Maßstab so viel Döner wie Hamburger gegessen werden und das Fleisch dafür ebenfalls aus dem Amazonas kommt, ist selbstverständlich auch der Döner ein Problem. Das bedeutet aber doch nicht, dass McDonalds deswegen nicht mehr zu kritisieren wäre.

    „Aber das politisch motivierte diffamieren bestimmter Fleischerzeugnisse
    -Kauft nicht beim Ami- lehne ich ab.“

    Das habe ich an keiner Stelle geschrieben. Es wird ganz generell zuviel Fleisch gegessen. Und mir ist geht es sonstwo vorbei, ob Fleisch-Fanatiker wie Branden-Burger mich deswegen als „Hetzer“ bezeichnen, nur weil ich zur Sprache bringe, dass zuviel Fleisch ganz generell ungesund ist und auch zuviel Fleisch gegessen wird.
    Ob Hamburger oder Döner, ist im Prinzip egal – darum geht es nicht. Es geht um vernünftige Ernährung, wie du schon richtig festgestellt hast.

  62. Es werden in Deutschland aber *wesentlich* mehr Döner verschlungen als McDonald & Burgerking gemeinsam verkaufen. Selbst wenn du die altdeutschen Würstel dazugibst hast du noch nicht die Dönermenge…

    Erkläre mir einfach, warum nicht das mit großem Abstand meistverzehrte unter den fetten Fastfood-Erzeugnissen verschmäht wird, sondern die Bulette im US-Gewand?

    Und bitte, vergiß nicht, der Regenwald stirbt auch für nachwachsende Rohstoffe.

    ***************
    #73 Wahr-Sager [TypeKey Profile Page] (22.05.07 22:05)

    #62 D.N.Reb:

    „Wenn Du mit im ‚Einklang mit der Natur leben‘, sie zu erhalten meinst, dann stimmen wir überein.“

    Ja, natürlich meinte ich das! Die ganze Zeit.
    ****************

    In deiner Welt sollte es aber auch noch Platz für Menschen geben? Wie stellst du dir das vor? Im frage das ganz am Ernst…mir kling immer dieses ein Freund der Erde ist ein Feind der Menschen“ im Hinterkopf.

  63. Wie viele Döner werden denn in Deutschland verschlungen? Bedeutet das nun, dass prinzipiell *wenig* Hamburger verdrückt werden, weil *mehr* Döner verkauft werden?

    Dass der Döner nicht verschmäht wird, liegt vielleicht an einer politisch korrekten Einstellung? Who knows? Oder aber es ist eben nicht so, dass (wesentlich) mehr Döner als Hamburger/Cheeseburger/Doubleburger etc. verkauft werden.

    Ja, natürlich wird der Regenwald auch für nachwachsende Rohstoffe abgeholzt. Ich habe diesen Punkt nicht vergessen, sondern nicht erwähnt, weil es sonst thematisch den Rahmen sprengen würde.
    Ich hätte auch die in riesigem Maßstab abgeholzten Mangrovenwälder entlang der tropischen Küsten erwähnen können, die für die industrielle Krabbenzucht zerstört werden, welche seit den 80er Jahren enorme Wachstumsraten aufweist und die zur Überflutung ehemals landwirtschaftlicher Nutzflächen und der Versalzung von Böden, Grund- und Trinkwasser führt.

    Für dich ist auf der Erde nur Platz für Menschen, wenn dieser in zunehmenden Maßstab auch für Vieh genutzt wird und dafür riesige Flächen abgeholzt werden? Oder wie soll ich deine Bemerkung verstehen?

  64. Die Annahme, Fleisch, das nicht in Burger-Form angeboten, würde automatisch dann eben nicht in anderer Form verzehrt, ist mehr als gewagt. Davon abgesehen erlaube ich mir erneut darauf hinzuweisen, daß der Erfolg von McDonalds direkt unserer heimischen Wirtschaft zugute kommt.

  65. Klar kommt der Erfolg von McDonalds unserer heimischen Wirtschaft zugute – genauso gilt das auch für hiesige Waffenexporteure, die Waffen in andere Länder schicken.
    Natürlich, wieso sollte man nicht Hamburger UND Döner essen (können)? Was spricht dagegen?

  66. Es ist lustig, aber Ströbele bevormundet sogar die Moslems. Wenn ich zu McDonalds gehe (oder besser gesagt durch den McDrive fahre), dann sehe ich immer jede Menge Türken!

    In Kreuzberg wird es nicht anders sein. Die werden den McDonalds stürmen (ich meine im Sinne von oft hingehen)!

    Herr Ströbele, auch die Musels essen gerne Fleisch, und Rindviecher, Lämmer und Hühner wollen gefüttert werden. Vermutlich schädigt das den Regenwald genauso wie die Tätigkeit von McDonalds. Ich schlage vor, der Herr Ströbele geht mal zu einer Migrantenfamilie, und schlägt dort vor auf Fleisch zu verzichten!

  67. Wie könnt Ihr nur so ignorant sein, von Gammel-Döner zu reden:
    PROBIOTISCH nennt man das!!!

  68. @wahr-sager: Schau dir Mitteleuropa an, wo findest du bitte ursprüngliche Natur, oder den Mittelmeerraum. Zurück zu Steinzeit?

    Dann mußt du aber auch 95% der Menschen umbringen … ansonsten wird es auf einen Kompromiss hinauslaufen, wie er z.B. in Mitteleuropa schon eine ganze Weile ziemlich gut funktioniert.

  69. @willow:

    Für dich bedeutet moderne Zivilisation also zwangsläufig Raubbau und damit die Verdrängung bzw. Vernichtung von Flora und Fauna? In meiner Gegend (NRW) ist noch viel ursprüngliche Natur vorhanden. Wie es bei dir aussieht, weiß ich nicht. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es schön ist, in Betonklötzen umgeben von Betonklötzen zu leben. Aber wenn du das mit Fortschritt assoziierst…

    Es kann kein Kompromiss sein, aufgrund von Geldgier und kurzfristigem Profit eine riesige Fläche Wald abzuholzen, nur damit das Verlangen nach immer mehr Fleisch gestillt wird. Und dann müssen es ja auch unbedingt Gartenmöbel aus Teak-Holz sein. Sicher, es gibt auch welche mit Zertifikat, dass die nicht aus dem Regenwald stammen, aber dann müsste man das auch wissen.

  70. Ursprünglich Natur in NRW!? Du machst Witze… was dort an Wald ist, wurde vor max. 200 Jahren aufgeforstet, vorher war so ziemlich alles entwaldet. Nicht zu reden von Bergbau und Industriealisierung. Sieht aber im Rest Deutschlands nicht viel besser aus…

    Und wir wollen anderen Vorschriften machen!?

  71. @willow:

    VORSCHRIFTEN machen? Jetzt machst DU aber Witze!
    Nein, ICH mache keineswegs Witze, denn WIR haben WALD! Der Regenwald aber wird durch MONOKULTUREN ersetzt und damit die ursprüngliche Vegetation zerstört.
    Am besten liest du dir mal den Beitrag #32 durch, damit du erfährst, wer am allermeisten von den Rodungen profitiert. Vorab: Es sind nicht arme Brasilianer.
    In manchen Dingen wäre es übrigens nicht schlecht, wenn wir Vorschriften machen *könnten* – können wir aber nicht.

  72. Wir haben Wald… und inzwischen sind auch einige Wälder keine Monokulturen mehr, und das ist auch gut so.

    Aber zu den Regenwäldern – würde „der Westen plötzlich kein Soja, kein Tropenholz mehr kaufen, würden die „einfachen Menschen“ dort davon profitieren? Würde es die Urwälder retten? Nein, sehr viele Menschen würden noch weiter verelenden u8nd in ihrer Not weiter zerstören.

    Es bleibt also nur der Zwang – wie bitte sollte der aussehen? Siest du irgendeinen realistischen Weg?

  73. @Unwahr-Sager

    Ich werde jetzt zum Mittag ein GROßES SCHWEINESCHNITZEL essen!

  74. Ich würde die etwas erfolglose Werbung für „Actimel“ folgendermassen abändern:

    Esst mehr Döner!

    Dann wird sich der Bedarf für dieses Getränk schlagartig erhöhen. :-)))
    Abgesehen davon, sollte man auch bei der von Tiqvah angepriesenen Schvarma vorsichtig sein. Man weiss auch nie, wie lange sich der Spiess dort dreht. Die Orientalen packen immer gern viel pikante Gewürze drauf, damit der Eigengeschmack des Materials unterdrückt wird.
    Es lebe der gute Gyros!

  75. Es geht nicht darum, keine Sojaprodukte mehr zu kaufen (Soja wird auch in den USA angebaut), sondern um die Einstellung zu Institutionen, die vom Raubbau des Regenwalds profitieren. Und dazu gehört selbstverständlich auch der Kauf von Teak-Holz, das davon stammt und lt. einem Artikel (http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/waelder/Artenreichtum_Amazonas.pdf) zu 90% illegal eingeschlagen wird.
    Profitieren denn die Menschen, die am Amazonas leben, vom Raubbau? Ihr Lebensraum wird zerstört, sie werden vertrieben, erpresst, ja, sogar ermordet und versklavt. Inwiefern also profitieren diese Menschen von der Abholzung?
    Was für einen Zwang meinst du? Einen Zwang wozu? Nochmal: Es sind Profitgierige, die den Urwald zerstören, nicht die Bewohner desselbigen.

    #89 spital8katz:

    Es geht natürlich um den Amazonas-Regenwald.

    #91 Branden-Burger:

    Wohl bekomm’s! Und nicht vergessen, viel Fett in die Pfanne zu geben, damit es ganz knusprig wird.

  76. „Es lebe der gute Gyros!“

    Ich kann vegetarisches Gyros von Ulmafit (www.ulmafit.de) sehr empfehlen. 😉

  77. Nachtrag:

    „Greenpeace wehrt sich gegen den Anbau von Soja in Amazonien, weil für die Gewinnung der neuen Agrarflächen einzigartiger Regenwald zerstört wird, was die weltweite Artenvielfalt und das globale Klima bedroht. Greenpeace unterstützt zudem die lokale Bevölkerung in ihrem Protest gegen die industriellen Groß-Farmer, weil diese die Wald-Bevölkerung zum Teil gewalttätig von ihrem Land vertreiben. Viele Vertriebene landen in den Armutsvierteln am Rande von Santarém.“

    Inwiefern profitieren also arme Brasilianer vom Raubbau?

    Cargill kauft Soja aus dem Amazonas-Regenwald auf, lädt sie um auf große Übersee-Frachter und verschifft sie nach Europa. Hier werden die eiweißreichen Bohnen großteils an Schweine, Hühner oder Kühe verfüttert. Greenpeace fordert von Cargill und der europäischen Lebensmittel-Industrie, weder Soja aus dem Amazonas-Gebiet noch genmanipulierte Soja einzukaufen oder zu verfüttern. Die letzen Urwälder müssen als Schatzkammern der Artenvielfalt erhalten bleiben.

    „Cargill frisst sich durch den Regenwald wie Bagger durch den Tagebau,“ sagt Thomas Henningsen, Waldexperte bei Greenpeace. „Der Urwald brennt für den Soja-Anbau. Tausende Menschen werden vertrieben, um Soja-Monokulturen anzulegen. Wofür das alles? Für Steaks und Chicken McNuggets in Europas Supermärkten und Fast-Food-Ketten. Doch der Amazonas-Urwald darf nicht zum billigen Agrarland des Nordens verkommen.“ In einem Gespräch mit Greenpeace Anfang Mai weigerte sich der Konzern, auf den Kauf von Soja aus dem Amazonas-Gebiet zu verzichten.

    Cargill fördert nicht nur offen die Errichtung neuer Soja-Farmen im Regenwald, der Agrarkonzern bezieht zudem auch die Soja von Feldern, die illegal gerodet wurden, sowie von Farmern, die in Landraub und Sklaverei verwickelt sind. Das belegt Greenpeace im Report Eating up the Amazon (Wir essen Amazonien auf). Derzeit unterhält Cargill 13 Soja-Speicher im Amazonas-Regenwald – mehr als jede andere Soja-Firma dort.

    Quelle: http://www.tropenwaldnetzwerk-brasilien.de/aktuell/news/news.brasil.2006/news.brasil.20060522/index.html

  78. Noch mal zu Rommel:

    „Wie viele Menschen er im Laufe der letzten Tage getötet hat, kann Ranger Rommel nicht sagen. „Es waren wohl ziemlich viele“, sagt der 27-Jährige, den seine Eltern allen Ernstes nach dem deutschen Kommandeur des Afrika-Korps benannt haben.

    Der Libanon wird mir doch noch sympathisch 😀

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,484628,00.html

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