Grüne LinksextremEs kommt nicht oft vor, dass man Stellungnahmen der Grünen und der Linkspartei unterschreiben kann, aber dieses Mal geht einem das Herz auf ob dieses politischen Coming-Out. Mit der Kampagne „Ich-bin-linksextrem“ zeigen uns diese beiden Parteien, welch Geistes Kind sie sind bzw. beherbergen und wie man deren Politik einzuschätzen hat. Die Begründungen dazu sind allerdings Unsinn.

(Von Marc Doll, Wieder-Gründungsmitglied Weiße Rose)

Torben Schulz ist linksextrem, weil er „nicht alles glaubt, was in der Zeitung steht“, Marius Karl ist linksextrem, weil „gesellschaftlicher Zusammenhalt nicht beim Geld aufhören darf“. Der nächste ist linksextrem, weil er Homophobie doof findet und so geht die Reihe der „Geständnisse“ weiter. Wer sich davon nicht sofort veräppelt fühlt, erinnert sich womöglich an das letzte Vorstellungsgespräch, bei dem der müffelnde Bewerber ohne Schulabschluss seine größte und einzige Schwäche mit „zu fleißig“ umschreibt und es erschleicht einem die Angst, dass man vielleicht, ohne es zu wissen, nicht selbst linksextrem ist, weil man gestern den Abwasch hat stehen lassen.

Linksextrem bedeutet offenbar „gegen Intoleranz“ zu sein (und deshalb intolerant sein zu dürfen), jedem (auf Kosten der Arbeitenden) ein „schönes Leben zu wünschen“, „nicht wegzusehen“, wenn andere Menschen (sofern Migrationshintergrund) „verrecken“ und für eine „extrem demokratische Welt“ einzutreten (in der jede nicht-linke Meinung verfolgt und verboten wird) – Ergänzungen durch mich. Diese wohlklingenden Positionierungen könnten von Leuten aller politischen Ausrichtungen, ja bis hinein ins rechtsextreme Lager, getätigt werden und sagen deshalb nichts über die politische Richtung aus.

Was hier wirklich stattfindet, ist eine Verschleierung des linksextremen Wesens durch Benutzung positiv konnotierter Werte, hinter denen sich das Gegenteil verbirgt, mit der Absicht, dass diese verfassungsfeindliche Gesinnung gesellschaftsfähig wird. Eine klassische Täuschung eben. Aber darüber hinaus sollen diese Begründungen auch als Legitimation für Gewalt und Verleumdung dienen, gegen jene vorzugehen, die (aus linksextremer Sicht) „intolerant“ sind und den Menschen „kein schönes Leben“ wünschen – und da fallen nicht nur eine Menge Bürger drunter, sondern gleich auch die, die – und sei es aus beruflichen Gründen – solche Menschen nicht wie Aussätzige behandeln, sondern wie es das Grundgesetz vorschreibt. So wurden regelmäßig Gaststättenbetreiber durch eingeschlagene Scheiben, Vandalismus und Bedrohungen in den beruflichen Ruin getrieben, weil sie nichts weiter taten, als Menschen zu bewirten, die laut linkem Gedankengut keine Menschenrechte besitzen und in linksextremen Systemen naturgemäß vernichtet werden.

Der erste Grund, warum Linksextremisten eben nicht die netten Menschenfreunde von nebenan sind, die nur das Beste im Sinn haben, ist das Fehlen der universellen Allgemeingültigkeit bei den oben genannten Bekenntnissen bei gleichzeitiger extrem asymmetrischer Kriegsführung, wenn es um das so gepriesene „offensive Vorgehen“ geht. Nicht das Ablehnen von Intoleranz ist linksextrem, sondern die Ausweitung des Begriffs bis hin zur Legitimation von Gewalt und Rechtsbrüchen auf der einen Seite, während man extremste Intoleranz gegenüber allem zeigt, was dem eigenen Weltbild widerspricht. Nicht der Wunsch nach einer „extrem demokratischen Welt“ ist linksextrem, sondern die Definition, wer in dieser „extrem demokratischen Welt“ alles so seine Meinung äußern darf und wer nicht und welche Repressionen politisch Andersdenkende darin erfahren würden. Oder anders ausgedrückt: die Ablehnung einer extrem demokratischen, oder überhaupt demokratischen Welt, ist linksextrem.

Der liebe Linksextremist „schaut gerne hin“, wenn „Menschen verrecken“, außer es sind von Türken totgetretene Menschen, denn dann gilt dieses hehre Bekenntnis nicht nur nicht mehr, sondern man geht sofort „offensiv“ gegen die vor, die dort „Hinschauen“ und knüppelt sie im Zweifelsfall nieder. Ansonsten herrscht lautes Schweigen im linksextremen Blätterwald. Es geht dem Linksextremisten also nicht darum, den Tod eines Menschen zu betrauern, sondern ihn instrumentalisieren zu können. Passt der Tod ins eigene Weltbild, ist der Tod eines Menschen also nützlich, so startet die Lichterkette. Passt er nicht, wird alles unternommen, um dies zu vertuschen, notfalls mit Gewalt. Angesichts dieser Tatsache mutet es wie ein schlechter Witz an, wenn Linke irgendwas von Mitgefühl oder „Hinsehen“ faseln.

Weiter schreibt eine Clara Belz, dass sie offenbar deshalb linksextrem sei, weil sie gegen Neonazis und Atomkraft ist und zwar „seit sie denken kann“, was ihr bei den Aussagen eh niemand abnimmt. Ebenso wenig nimmt man der lieben Clara ab, sich gegen Sexismus und Rassismus zu stellen, denn dann wäre sie ja Islamkritikerin, aber hier steht der Linksextremist von Welt eher auf und kämpft gegen die, die Sexismus und Rassismus ansprechen, um muslimischen Frauen zu zeigen, wie sinnlos es ist, in Deutschland Emanzipation auch nur zu versuchen.

Dass „Mein Kampf“ in der islamischen Welt als Bestseller gilt, man sich bei Hisbollah und Hamas auch mal gerne mit dem Hitlergruß begrüßt und gleichzeitig die politische Linke diesen Terrororganisationen nicht unbedingt abgeneigt ist, schwächt jetzt auch ein wenig Belz‘ Glaubwürdigkeit bei Neonazis ab. Sie sieht hin, wo es ihr passt, halluziniert sich wahrscheinlich Rassisten her, wo keine sind – und wo es der Ideologie hilft, unterstützt man erzkonservative, reaktionäre Systeme, die in Sachen Sexismus und Rassismus weltweit unübertroffen sind. Der linksextreme Widerspruch schreit zum Himmel, wenn man an deren Mär vom edlen Ziel glaubt.

Linksextremisten haben aber keines, nicht eines dieser hoch gesteckten Ideale zum Ziel, weil sie stets mit zweierlei Maß messen und dadurch für jeden ersichtlich ist, dass dies nur Fassade für ihre eigentliche Grundlage ist: das Wohl der Ideologie. Was der Ideologie nützt, ist moralisch und gut. Was ihr schadet, ist schlecht. Unter dieser Prämisse spielen Menschenrechte, Würde, Anstand, Demokratie keine Rolle, sondern sind nur die Garnitur, um uns den stinkenden Kothaufen namens Sozialismus schmackhaft zu machen.

Man kann natürlich leugnen, dass der Kapitalismus einem ein Leben in Freiheit und Wohlstand beschert hat, wodurch man überhaupt erst solchen Müll schreiben kann anstatt 14 Stunden am Tag auf dem Feld zu arbeiten oder völlig unemanzipiert die Kinder zu hüten hätte und man kann so „ideologisch herausgefordert“ sein, dass man im zweitschlimmsten Menschenvernichtungssystem aller Zeiten das Wohl der Menschheit findet. Aber dem Anspruch des Moralischen wird dies nicht gerecht. Und dem des Denkens schon dreimal nicht.

Linksextrem bedeutet weiterhin, dass man die Verfassung dieses Landes ablehnt und zwar gerade WEIL diese universelle Gültigkeit besitzen. Besonders die ersten 20 Artikel unseres Grundgesetzes – die Grundrechte – werden von dieser Bande regelmäßig mit Füßen getreten, wenn es darum geht, sie mit der eigenen Ideologie abzugleichen.

Wie steht es mit der Anerkennung der Würde eines, sagen wir mal Mitglieds der Identitären Bewegung? Begrüßt man den normal, setzt sich mit ihm bei einem Bier an den Tisch und diskutiert über die unterschiedlichen Ansichten, nur um sich danach zu einigen, dass man zwar in der Politik unterschiedliche Ansichten hat, aber der Mensch (!) dahinter immer noch ein Mensch ist und zudem freundlich und nett zu einem war? Nein, der Mensch interessiert den Linksextremisten nicht die Bohne. Es zählt einzig die politische Ansicht, die entscheidet, wer Würde besitzen darf und wer nicht. Wer am Leben bleiben darf und wer nicht.

Wie sieht es mit der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2) aus, wenn linksextremistische Gewalt- und Tötungsdelikte gerade Hochkonjunktur erfahren und Linksterroristen umjubelt werden, wenn sie wieder einmal einen Andersdenkenden mit Eisenstangen traktiert haben? Während die um 52% geringere rechtsextreme Gewalt (zurecht) von allen Gesellschaftsschichten abgelehnt wird, so teilen Extremisten Gewalt in gute und schlechte Gewalt ein. Es spielt also für sie eine Rolle, welche Farbe der Schnürsenkel hat, der gerade ein Gesicht zu Matsch verarbeitet und nicht die Tatsache, dass Gesichter-zu-Matsch-verarbeiten grundsätzlich falsch ist. Die Ideologie steht eben über dem Grundgesetz, selbst über dem Leben selbst.

Wie nehmen es Linksextremisten mit der Gleichberechtigung (Artikel 3)? Werden deutsche Opfer genauso betrauert wie ausländische? Wird das Christentum genauso behandelt wie der Islam? Wird tibetianischer oder palästinensischer Patriotismus genauso bewertet wie sein deutsches Pendent, welches jeder Linksextreme „zum Kotzen“ findet? Warum ist der Kampf für einen eigenen Staat mit homogenen Volk den Kosovaren und Palästinensern erlaubt, während Deutschen dieses Recht abgesprochen wird? Was ist mit der Gleichberechtigung der Frau in islamischen Ländern? Wie viele linksextremistische Islamkritiker gibt es? Und vor allem: werden politisch Andersdenkende genauso respektiert und toleriert wie selbst Verbrecher aus den eigenen Reihen?

Man könnte reihum so weiter machen. Die Meinungsfreiheit ist der schlimmste Dorn im Auge der Linksextremisten, erlaubt diese doch allen Menschen nicht nur eine andere politische Einstellung zu besitzen, sondern auch die wahre Natur des linken Systems zu offenbaren, den schreienden Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit und deshalb so sehr von Linksextremisten gehasst wird. Auch der Schutz der Familie bedeutet ihnen genauso wenig wie die Versammlungsfreiheit oder die Vereinigungsfreiheit oder Dutzende andere Rechte, die für eine freie, mündige Gesellschaft elementar sind.

Es ist somit kein Zufall, sondern in erdrückender Weise ersichtlich, warum linksextreme Staaten immer und systembedingt nichts außer Mord, Leid, Verfolgung, Unterdrückung, Verelendung und Verrohung mit sich bringen, wenn sich genau hier im Kopf des kleinen, linksextremen Wohlstandskindes schon im Ansatz der Katalog der Verbrechen abzeichnet, der später Gesetz werden soll. Ein Staat, der von Linksextremisten gestaltet wird, wäre somit nur eine Neuauflage der bereits aus der Geschichte bekannten Menschenvernichtungssysteme und deshalb ist es gut und richtig, dass solche Irren vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

Es bleibt nur zu hoffen, dass dies bald auch die Parteien mit einschließt, in denen ein solches Milieu problemlos gedeihen kann und irgendwann als Parlamentarier über das Schicksal dieses ihnen so verhassten Landes bestimmt. Und möglicherweise hilft dieses Bekenntnis ja eines fernen Tages, wenn sich besagte Parteien für ihre Politik vor dann unabhängigen Gerichten rechtfertigen müssen. In jedem Fall haben Grüne und Linke heute schon jedes moralische Recht verloren über liberale, konservative und rechtsdemokratische Bürger dieses Landes zu urteilen, die genau das leben, was Linke ständig von sich behaupten, während sie das Gegenteil tun.

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60 KOMMENTARE

  1. Sehr guter Text!

    Ich habe Deutschland schon aufgegeben und bin ausgewandert. Vielleicht lebe ich noch lange genug um zu sehen, wer gewinnen wird: Der Linksextremismus oder der Islam. Mein Tipp: Der Islam wird siegen.

  2. Die ersten Konzentrationslager des letzten Jahrhunderts und politischen Mordbefehle haben Linksextremisten zu verantworten, hier der von Lenis zu verantwortende Befehl:

    ….daß es notwendig ist, die Sowjetrepublik von den Klassenfeinden zu befreien, weshalb diese in Konzentrationslagern zu isolieren sind.

    Alle Personen, die zu weißgardistischen Organisationen, Verschwörungen und Aufständen in Beziehung stehen, sind zu erschießen;

    daß es notwendig ist, die Namen aller Erschossenen sowie die Gründe für die Anwendung dieser Maßnahme gegen sie zu veröffentlichen.

    Volkskommissar für Justiz Kurskij

    Volkkommissar für Innere Angelegenheiten Petrovskij

    Geschäftsleiter des Rates der Volkskommissare

    Vlad. Bon?-Bruevi?

    Sekretär des Sovnarkom L. Fotieva

    Moskau, Kreml’.

    5. September 1918

    http://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_ru&dokument=0006_ter&object=translation&st=&l=de

    und die letzten Konzentrationslager des letzten Jahrhunderts hat wieder ein Linksextremist zu verantworten, der jugoslawische Kommunist Slobodan Miloewitch:

    http://www.novo-magazin.de/83/novo8340.htm

    hier ein Bild:

    http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/2002-02-14-tagesschau-kz-bild.jpg

    Hitler wurde von den Sozialdemokraten bis 1920 zum Politiker ausgebildet. Wie viele Beweise dafür, daß der Linksextremismus die Wurzel und Ursache fast aller politischen Extremverbrechen ist, braucht es denn noch.

    Falls es noch keinem aufgefallen sein sollte „rechte“ tauchen in der Geschichte immer erst dann auf, wenn linke Utopisten (also Politverbrecher) wieder mal einen Staat und eine Gesellschaft an die Wand gefahren haben!

    Die am weitest verbreiteten Komzentrationslager in diesem Jahrhundert betreibt „zufällig“ wieder ein Kommunist, nämlich die KP Nordkoreas.

    http://www.youtube.com/watch?v=Bigcj1XHjjM

    Um aber nicht darüber zu reden, lügen die LinkInnen in den Schulen die Kinder an: „Das waren alles „Rechte“.“

    und wenn das kleine Hänschen in der Schule sagt: „Aber Frau LehrerIn, hat Lenin nicht vor Hitler gelebt? Sagt die LehrerIn der politkorrenten Gesamtschule „Hänschen, Du bist wohl ein Nazi; übrigens fällt die nächste Geshcichtstunde aus, wegen Projektwochen „Grashalmanbeten und Gebunkebestraunen““

  3. wenn sich genau hier im Kopf des kleinen, linksextremen Wohlstandskindes schon im Ansatz der Katalog der Verbrechen abzeichnet, der später Gesetz werden soll. Ein Staat, der von Linksextremisten gestaltet wird, wäre somit nur eine Neuauflage der bereits aus der Geschichte bekannten Menschenvernichtungssysteme

    zutreffend!

    Was in der Sowjetunion Weissgardisten, Klassenfeinde, Kulaken, Volksschädlinge, trotzkistisch-sinojewistische Scheusale, usw. usf. genannt wurde, wird heutzutage Rechte, Zionisten, Neoliberale, usw. usf. genannt. Im Grunde genommen liefert die heutige Linke praktisches Anschauungsmaterial über die ideologischen und psychologischen Ursachen des sozialistischen Massenmords.

  4. Die stehen außerhalb des Mainstreams. Wir auch. Die dürfen; wir nicht.
    Aber die Ursache für beider Positionierung ist und bleibt der Mainstream.

    Der Mainstream hat nebenher auch die dumpfe Masse innerhalb der Nichtwähler hinter sich. Solche, die Türken und ausländisch aussehende Personen mit unflätigen Begriffen belegen in ihrer Umgangssprache, sich aber im Handumdrehene vehement dagegen wehren, gewisse Ursachengefüge anzuerkennen: Sie glauben den Medien und den Politikern, weil sie es wollen. Sie finden so ihre Ruhe vor den Unwägbarkeiten des Alltags, zu denen Unruhestifter wie ganz gewisse Mahner zählen. Es ist für diese dumpfe Masse eben leichter, sich dieser Unruhestifter zu entledigen durch das wohlfeile Angebot der Medien und Politiker, diese in die rechte Ecke zu stellen. Und PC ist ihre eigene Fuchtel, unter der sie sich ducken. Macht mal die Probe aufs Exempel in der eigenen Familie. Ignoranz der Masse ist die eine, Flucht in die Ränder nach hüben oder drüben die andere Seite derselben Medaille, wenn der Staat in der Mitte diese nicht mehr repräsentiert und nur noch vor allen extremistischen anti-eigenen Forderungen einknickt.

    Wird in einer Demokratie dieses Problem des Zerfalls zu lösen sein? Nein, weder für die Linken noch für die „Rechten“. Man sehe sich nur die Zerwürfnisse innerhalb der Linken an; wie viele Forderungen hinsichtlich der Integration des SPD-Bürgermeisters Buschkowski (Bln-Neukölln) könnten „Rechte“, nein Normale bedenkenlos unterschreiben? Und wieviele von etlichen Linken auch? In der Praxis aber, da scheiden sich die Geister.

    Die Auflösung ist eine Dreier-angelegenheit:
    entweder rechte Despotie/Umsturz respektive linke Despotie/Umsturz oder Scharia. Oder 3., das Geld ist vorher alle und es gibt einen Bürgerkrieg aus diesem Grunde.

    Schuld daran ist das unfähige Bürgertum. Wehret den Anfängen: Fischer in Turnschuhen bzw. „mit Verlaub, Sie sind ein Arschloch“-> sofortiger Rausschmiss aus dem Parlament. usw., usf. Man tat es nicht, man knickte ein. Und manifestierte dies über die Jahre. Dank dumpfer Masse, siehe oben. Es ist aus, in 20-30 Jahren kippt die Kiste.

  5. Erstmal: Es handelt sich um eine Aktion der Grünen und Linken Jugend, nicht der Parteien. Die das gleiche Probleme haben wie Leute aus dem entgegengesetzten Lager, also PI & Co.: „Oft reicht es schon, irgendwie gegen Kapitalismus oder Neonazismus zu sein, um als linksextrem eingeordnet zu werden“, heißt es auf der Webseite. Die einzig vernünftige Antwort wäre folglich die Aktion „Ich bin rechtsextrem, weil…“

    – ich den Islam für eine Bedrohung halte
    – ich gegen Sprech- und Denkverbote bin
    – ich … undsoweiter.

    Vorwerfen muss man ihnen allerdings, dass sie mit der Aktion ein Jahr zu spät dran sind. Anlass ist die Extremismusklausel, die Kristina Schröder sich hat einfallen lassen und die schon lange wieder vom Tisch ist. Wenn man „Linksextremismus“ durch „Rechtsextremismus“ ersetzt, kann man diesen Satz doch durchaus unterschreiben: „Durch ein ,Outing‘ als rechtsextrem wollen die Unterstützer der Kampagne laut eigenem Bekunden auf die ,diffuse‘ und ,politisch willkürliche‘ Definition des Begriffs ,Rechtsextremismus‘ aufmerksam machen“:

    http://linksextremistin.wordpress.com/

  6. Als Konservativer ,besonders als bekennender Christ,gehört man aus der Sichtweise der Links Grün Meinungsgovernanten eh auf den Scheiterhaufen der linksverbrecherichen Grünnazis.
    Doch last euch eins gesagt sein,ihr linken Kreaturen,ihr habt den Rubikon überschritten ,eure Zeit läuft ab und es ist nicht so ,das ihr das nicht merkt.

  7. Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen solch treffenden und präzisen Artikel zu diesem Thema gelesen zu haben.

  8. Linksextrem ist auch Wolfgang Thierse, das Über-Ich der Jungfaschistenschar.

    Dieser Vogel sieht es als die natürlichste Sache der Welt an, selbst darüber bestimmen zu dürfen, ob andere ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen dürfen oder nicht, unabhängig von behördlichen oder gerichtlichen Genehmigungen.

    Das von Thierse zu diesem Zwecke beschlossene Kriterium lautet:

    „Dient eine Meinungsäußerung dem friedlichen Zusammenleben oder nicht?“

    Wenn eine Meinungsäußerung dieses Kriterium nicht erfüll, dann darf sie auch mit Blockaden verhindert werden.

    Die Entscheidung darüber, ob sein Gesetz verletzt wurde, und ob das zu Konsequenzen führen sollte, trifft er natürlich selbst in der ihm eigenen feudalen Selbstherrlichkeit.

    Thierse maßt sich hier also – staatsrechtlich gesehen – die Gesetzgebebende, Richterliche und Vollziehende Gewalt an, wobei er sich lediglich bei letzterer gerne von Polizei assistieren lässt.

    Eigentlich könnte man über ihn lachen, wenn er, äußerlich eine Mischung aus Vadder Abraham und aufgedunsenem Walter Ulbricht, seinen fetten Arsch auf die Straße plumpsen lässt, um unter den Augen (und garantiertem Schutz) der Polizei „Courage zu zeigen“.

    Aber er ist eben kein einfacher Faschist, sondern ein faschistoider Politiker mit großem Einfluss, der aus der Geschichte nichts gelernt hat, und sich nur seiner Macht verpflichtet fühlt, nicht seinem Land.
    Politische Gegner würde er auch jetzt schon verfolgen lassen, wenn er könnte. Darin ist er Vorbild aller JungfaschistInnen.

    Die letzte Scham vor der offenen Verfolgung anderer Meinungen fällt aber erst in dieser unserer Zeit. Davon sind wir Zeitzeugen.

  9. @6 Heta
    Ich kann ihre Argumente nicht nachvollziehen.
    Die Nachwuchsextremisten der Links-Grün-Parteien sind auch nicht so langsam, dass sie erst mit einem Jahr Verzögerung auf politische Ereignisse reagieren.
    Möglicherweise ist die aktuelle Kampagne nur ein Generationenkampf im links-grünen Lager. Das Marketing von ARD und ZDF versucht zurzeit nämlich im Vorwahlkampf zur Bundestagswahl die Links-Grünen als neue ökologisch-konservative Kraft zu verkaufen. Dazu kommt, dass die grüne Bundestagskandidatin Katrin Göring Eckardt zwar nicht konservativ ist, aber nach außen konservativ wirkt.
    Die Nachwuchs-Links-Grünen verstehen aber nicht, warum sie ihre wahre Gesinnung in der Öffentlichkeit verbergen sollen. Die Links-Grünen wollten doch eigentlich immer das bürgerliche Gedankengut ausrotten und nicht sich daran anpassen.

  10. Herr Doll hat den Sachverhalt punktgenau getroffen. Er hätte vielleicht noch erwähnen sollen, das die Grenzen zwischen links, linksradikal und linksextrem absolut fließend sind. Auch scheinbar „normale“ Linke vertreten ohne Scham Positionen, die man nur als verfassungsfeindlich, also als linksextrem bezeichnen kann.

    Zum Beispiel plädiert der Kandidat Steinbrück heute dafür, aus „Toleranzgründen“ wieder getrennten Sportunterricht für Jungen und Mädchen einzuführen. Ein klares Votum gegen die im Grundgesetz verankerte Gleichberechtigung von Mann und Frau. Aber was schert einen Linken das GG, wenn es um die Stimmen der islamischen Verfassungsfeinde und somit um die Erlangung der Macht geht.

  11. … so teilen Extremisten Gewalt in gute und schlechte Gewalt ein. Es spielt also für sie eine Rolle, welche Farbe der Schnürsenkel hat, der gerade ein Gesicht zu Matsch verarbeitet und nicht die Tatsache, dass Gesichter-zu-Matsch-verarbeiten grundsätzlich falsch ist. Die Ideologie steht eben über dem Grundgesetz, selbst über dem Leben selbst.

    Ein Merkmal, das sie mit dem Islam und jeder anderen totalitären Ideologie teilen. In Zeiten, als Deutschland auf allen Ebenen noch keine komplette Freiluftklapse war (und damit meine ich grob die Zeit bis 1990), wurde „nie wieder!“ (denn das 3. Reich kommt nie wieder in exakt dieser Form und Darstellung) ganz korrekt als Anleitung zur Mustererkennung verstanden: Wie erkenne ich eine totalitäre Ideologie und wie halte ich sie in Schach?

    Heute können hier alle möglichen totalitären Ideologien ganz ungeniert rumkaspern und Land gewinnen, hauptsache sie behaupten, „gegen Nazis“ zu sein.

  12. Ich muß zu #15 Babieca (06. Apr 2013 08:51) was präzisieren: Mit Deutschland meine ich in diesem Fall die Bundesrepublik.

  13. „Die klassische Grünen-Karriere: 20 Semester Soziologie in Münster und dann Fahrradbeauftrater in Freiburg.“

    So beschrieb einst Guido Westerwelle vor dem Bundestag die linksgrünen NichtsnutzInnen.

    Linksgrüne NichtsnutzInnen lehnen MINT-Fächer ab und studieren irgendwas mit Medien, Kommunikation, Quasselfach oder so und wollen dann aber auch „gesellschaftliche Teilhabe“ also eine Eigentumswohnung im Öko-Gulag von Freiburg-Vauban oder so.

    Der Staat ist zwar verhasst aber er nährt durch sinnfreie Versorgungsposten im öffentlichen Dienst, z.B. als Oberstudienrat für Deutsch und Antifaschismus mit BHW-Solardach und 60.000 Euro Bully.

    Dann gibt es auf Kosten des Steuerzahlers für die linksgrünen NichtsnutzInnen schöne SchmarotzerInnenposten wie „Gleichstellunsbeauftragter“, korrupter Betriebsrat (Die Privatschule für Anna-Lea ist so teuer), Migrationsassistent, Trockenrasenschutzreferent oder so….

    Der Staat wird solange abgelehnt, bis er ordentlich nährt, bezahlt durch die viel zu hohen Steuern dieser rechtspopulistischen Ingeniuere und Facharbeiter beim Daimler, die mental den Absprung in die Dientsleistungsgesellschaft nicht geschafft haben und sich „ewiggestrig“ ausbeuten lassen und ganz nebenbei nutzlose Heitmeyer-Leerstühle finanzieren müssen!

    Clauda Fatima Roth oder Umvolker Beck haben es sogar als StudienabbrecherInnen (Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte) auf die höchsten Dressurposten im Lande geschafft.

    Den Geringnutz der linksgrünen Khmer hatte vor 150 Jahren schon Kanzler Otto von Bismarck erkannt:

    Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt.

    Deutschland schafft sich ab!

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Fatima-Roth-Unisex-Moschee

  14. Linksextremismus und Linksfaschismus ist ohne Umerziehungs – und Vernichtungslager für den Klassenfeind nicht denkbar. Totalitäre Ideologien benötigen einen „Feind“, an dessen Bekämpfung und Vernichtung sich die Anhänger der einzigen Wahrheit austoben können. Es ist der Versuch die eigene identitätslose Existenz, deshalb benötigen sie ja eine allgemein umfassende Ideologie, erhöhen zu können. Klassenfeind oder Ungläubiger, Islamophober oder vermeintlich Rechter, jeder kann zum Gedankenverbrecher zur Beute und somit auch zum Tottreten freigegeben werden.

    Z.b.:

    „Birmanische Muslime haben acht buddhistische Landsleute in einem indonesischen Asyllager getötet. Als Anlass dienten der aufgepeitschten Menge Bilder von religiösen Ausschreitungen in Birma.“

    Oder so : (Beute-Opfer -Tag für Tag, mit explosiv steigender Frequenz),

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/ueberfall-in-kladow-jungen-an-haltestelle-ausgeraubt/8018156.html

    „Zwei Jungen sind am Mittwoch von einer Jugendgruppe in Kladow überfallen und geschlagen worden. Die Täter lauerten ihnen an einer Haltestelle auf.

    Die beiden 13 und 14 Jahre alten Jungen sind gegen 19.15 Uhr aus einem BVG-Bus an der Haltestelle Außenweg in Kladow ausgestiegen und wurden kurz darauf von fünf Jugendlichen angesprochen. Unvermittelt schlugen die fünf auf die Jungen ein, klauten ein Musikabspielgerät und einen Rucksack. Anschließend rannten die Täter in Richtung Potsdamer Chaussee, wo sie in ein Auto stiegen und flüchteten. Die Überfallenen wurden leicht verletzt. Ein Raubkommissariat ermittelt.“

    5 mit Fluchtauto gegen zwei 13 und 14 Jahre alte Jungen.

    Alle Verantwortlichen, die uns diese Suppe in unserem Land eingebrockt haben sollten …
    Auch die CDU/CSU

  15. #20 Eurabier (06. Apr 2013 09:00)

    Um es in der linksextremen Sowjet- und DDR-Begrifflichkeit zu sagen: Nomenklatura.

  16. #13 rotgold (06. Apr 2013 08:36)

    Linksextrem ist auch Wolfgang Thierse, das Über-Ich der Jungfaschistenschar.

    Dieser Vogel sieht es als die natürlichste Sache der Welt an, selbst darüber bestimmen zu dürfen, ob andere ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen dürfen oder nicht, unabhängig von behördlichen oder gerichtlichen Genehmigungen.

    Das von Thierse zu diesem Zwecke beschlossene Kriterium lautet:

    “Dient eine Meinungsäußerung dem friedlichen Zusammenleben oder nicht?”

    Wenn eine Meinungsäußerung dieses Kriterium nicht erfüllt, dann darf sie auch mit Blockaden verhindert werden.
    ———————
    Ziel der Umerziehung:
    Jeder Deutsche muss sich widerstandslos (übertriebene Notwehr!) zusammenschlagen lassen bevor er überhaupt einen Streit angefangen hat!

  17. #20 Eurabier
    Ihr Bismarck-Zitat passt aber nicht zur Jahr-2050-Prognose für den Kölner Dom.
    Die Wahrheit ist wohl eher wie folgt:
    Im Jahr 2050 wird der umgebaute Kölner Dom in Erinnerung an den Eroberer Deutschlands in Erdogan-Moschee umbenannt. Die Veteranen der ersten islamischen Eroberer-Generation zeigen dort ihren Kindern und Enkeln, wie sie die letzte Schlacht um Deutschland gewonnen hatten: Im Jahr 2020 hatten nämlich im Kölner Dom die Reste der Deutschen Bundesregierung um Claudia Roth und Volker Beck Zuflucht gesucht und gehofft, dass sie aufgrund ihrer jahrzehntelangen Dhimmi-Dienste verschont bleiben.
    Wie das ausging, beschreibt ein anderes Bismarck-Zitat:

    Wer seine Pflicht tut, ist ein getreuer Knecht, hat aber keinen Anspruch auf Dank.

  18. Marc Doll weist zurecht darauf hin, dass die Beispiele, die für „Linksextremismus“ gebracht werden („…, weil ich nicht alles glaube, was in der Zeitung steht.“) gar nichts mit Linksextremismus zu tun haben.

    Man darf den Initiatoren der Kampagne nicht auf den Leim gehen.

    Die Grünen sind heute eine Partei der Besserverdienenden, ihre führenden und Gründungsmitglieder betätigen sich heute als Lobbyisten von internationalen Großkonzernen (s. unten den Bericht auf PI über Josef „Joschla“ Fischer).

    Objektiv sind die Grünen neben den übrigen Blockparteien eigentlich überflüssig. Ihre einzige Existenzberechtigung leiten sie heute von dem aus ihrer Anfangszeit in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts herüberreichenden Image her, eine „linke Alternative“ zu den damals etablierten Parteien zu sein. Hinzu kommt, dass den Grünen in Gestalt der Linken (Ex-PDS) oder der „Piraten“ längst lästige Konkurrenten erwachsen sind.

    Das ist der Hintergrund für die „linksextrem“-Kampagne der Grünen: Ihr Image, ihr vermeintliches Alleinstellungskriterium, soll wieder aufgefrischt werden. Zugleich will man sich durch vermeintliche Provokationen wieder ins Gespräch bringen.

    Wer also dieser Kampagne auf den Leim geht, verhält sich genauso, wie ihre Initiatoren es wollen. Statt dessen sollte man die Grünen als genau das darstellen, was sie sind: eine „stinknormale“ Blockpartei ohne Ideen.

  19. OT

    Nach dem Krieg, bis weit in die 60er Jahre, gab es bei uns Strom nur gegen Bares: Erst musste ein gekaufter Chip in den Stromzähler geworfen werden, dann gab gab es wieder Strom.

    Heute heißt das im Neusprech „Ein bewusster Umgang mit Strom soll gefördert werden. “

    Mehr:

    Zu teuer für viele: Sozialverbände fordern Pre-Paid Karten für Strom

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/06/zu-teuer-fuer-viele-sozialverbaende-fordern-pre-paid-karten-fuer-strom/

  20. Die Kampagne der grünen Jugend ist so ähnlich, wie wenn die CDU (oder Junge Union) eine Kampagne „Ich bin konservativ, weil …“ ins Leben rufen würde.

    Es geht dabei um Imagepflege, hat aber mit der Realität nichts zu tun.

    In Wirklichkeit soll nur von der Gleichschaltung der Politik der Blockparteien abgelenkt werden.

  21. #26 LupusLotarius (06. Apr 2013 09:50)

    OT
    Sozialverbände fordern Pre-Paid Karten für Strom.
    —————————-
    Und Islam-Verbände fordern Isolierzangen für die Überbrückung von Stromzählern!

  22. diese Verharmlosungsstrategie des Millionenfachen sozialistischen Massenmords hat in der BRD nach der Wende Tradition. Der DKP/SED nahestehende Links-intellektuelle, wie Butterwegge und Wippermann, streiten seit Jahren ab, dass es so etwas wie Linksextremismus überhaupt nur geben kann. Dabei bedienen sie sich Argumenten, die denen ausgesprochen blöder kleiner Kinder entsprechen. Der eigentliche Skandal dabei ist, daß solche ich sag mal ausgewiesenen Dummbatzen allesamt Profs sind, die auf Kosten des von ihnen gehassten Steuerzahlers ein bequemes Leben führen. mHoffe, ich erlebe es noch, dass dieses Pack ohne Anspruch auf Stütze und mit hoch-verzinster Inrechnungstellung ihrer bisherigen Bezüge in den freien Markt abgekübelt wird.

  23. Ja, die sind Linksextrem. Wenn man damit den perfekten Untertanen meint, vollkommen aufgehetzt seitens der politischen „Elite“, alles nachkauend was vorgesetzt wird. Und welche, dank ihrer Verhetzung/Verblendung, nur mit Gewalt reagieren, so sie auf Dissidenten treffen – oder auf Leute welche von der „Hauptströmung“ als Abweichler gekennzeichnet werden. Die sind die geeignetsten Mörder, denn jegliches Gewissen, jegliches menschliches Mitfühlen wurde aberzogen. Ob sie dabei den Arm hochreisen und dabei eine Faust oder eine flache Hand zeigen, absolut marginal. Jede alte und neue Massentötung wurde und wird von solchen Vernebelten als gute Tat erklärt, notwendig für das „Große Ziel“ oder die „Endlösung“, ganz nach Wunsch…
    Die werden auch in Zukunft mit Freuden unsere KZ-GULAG Wächter sein, wenn es uns nicht gelingt diese Wahnsinnigen zu stoppen.

  24. Guter Beitrag,
    Super Kommentare,
    Fazit: alle Sehen wohin die Reise geht,
    wie sich die Geschichte wiederholt,
    wir sind Zeitzeugen.
    mein Lieblings Zitat:
    „Man kann eine Demokratie auch von oben zerstören.“

  25. Hervorragender Text!

    Messerscharf und mit dem nötigen Humor analysiert und den peinlichen Dummenstolz dieser Leute vernichtend entlarvt.

    Besonders das hat mir gefallen:

    …es erschleicht einem die Angst, dass man vielleicht, ohne es zu wissen, nicht selbst linksextrem ist, weil man gestern den Abwasch hat stehen lassen.

  26. Ein sehr guter Artikel, alles auf den Punkt gebracht. Nur: wieviel werden dies lesen und vor allem auch begreifen?
    Und #5 Bernard von Clairveaux
    Die ersten Konzentrationslager in diesem Jahrhundert gab es im Burenkrieg und die hatten noch nichts mit „Linksextremismus“ zu tun, sondern waren unter dem Aspekt eines Kolonialkrieges zu sehen! Deshalb aber nicht minder grauenhaft als die später von „unseren Genossen“ eingerichteten Lager!

  27. Besinnen wir uns einfach auf das Gegenteil von linksextrem. Dies ist nichtmehr rechtsextrem sondern national mit einem „gesunden“ Nationalbewusstsein.

    Hierzu gehört vor allem die Leitkultur der jeweiligen Nation oder Heimat. Eine solche Leitkultur besteht in der Regel mindestens aus der Sprache, der Geschichte, der Religion, der Literatur, der Kunst und dem Handwerk oder einfach aus über Generationen überliefertem und weiterentwickeltem Wissen und Fertigkeiten, sowie nicht zuletzt aus der Verfassung. Bei uns ist dies das Grundgesetz.
    Nicht zu vergessen sind hier auch die ethisch- moralischen Werte die sich die Gesellschaft in ihrer Nation über Generationen erarbeitete.

    Alles was von einer solchen Leitkultur abweicht gehört auch nicht zu dieser Nation!

    Jeder soll mit einem gesunden Nationalbewusstsein über seine Nation und seine Heimat singen:
    „….. über Alles, über Alles in der Welt!“
    Jeder, der so singt muss aber auch wissen und respektieren, dass jeder Andere aus jeder anderen Nation dies mit dem gleichen Recht über seine Nation und seine Heimat singt.

    Wer Multikulti in eine Nation oder auch in einen Staatenbund presst zerstört nicht nur die Nation, sondern auch deren Kultur!

    Mulikulti muss global verstanden und erarbeitet werden!
    Multikulti ist kein Widerspruch zu einem „gesunden“ Nationalbewusstsein!

  28. Die von Linken initiierte Kampagne scheint der erste Schritt in eine Vernichtungsaktion in der alle Rechtshänder auf dem Scheiterhaufen geschickt werden und nur noch Linkshänder ein Recht auf Leben haben.

    /ironie off/

    Mit freiheitlichen Grüßen,
    B. Blitz

  29. Ergänzend dazu immer wieder gut:

    „Unter Linken“ von Jan Fleischhauer.

    Und ja, ein sehr guter Artikel. Sachlich, analytisch gelungen und sprachlich zudem ebenfalls ausgezeichnet gestaltet.

  30. Sehr gute Analyse. Diese Linksideologie ist ein Religionsersatz. Die vielen Widersprüche können nur deshalb von den Anhängern ignoriert werden, weil sie sich wie in einer Sekte in einem abgeschlossenen System bewegen, das keiner Überprüfung durch eine unabhängige Instanz unterworfen wird oder werden darf. War diese Ideologie in den sechziger und siebziger Jahren in Deutschland auf kleine Politsekten wie den MSB Spartakus beschränkt, hat er sich heute weite Räume in der Gesellschaft erobert, was ihn zu einer großen Bedrohung für unsere Freiheit macht. Diese Leute dürfen ungestraft predigen: Friedfertigkeit ja, aber nicht gegenüber Rechts, Gewaltlosigkeit ja, aber nicht gegenüber Rechts; und was kommt als nächstes? Todesstrafe nein, aber gegen Rechte ja? Allein diese Schwarzweißmalerei, typisch für Sektenideologien, entlarvt diese gefährliche, geisteskranke Ideologie. So etwas liest man sich nicht an. So eine Ideologie wird einem anerzogen, mit gehirnwäscheartigen Mitteln übergestülpt. Dass jemals wieder solche Primitivität im Denken einen größeren Raum in unserer Gesellschaft einnehmen würde und sogar noch als Fortschritt dargestellt würde, das hätte ich mir nach 1933 und DDR nie träumen lassen. Wann werden wohl Bücher wie „1984“ und „Herr der Fliegen“ verboten?

  31. Perfekt und sehr lesenswert auf den Punkt gebracht.

    Das Problem ist nur:

    Wir alle hier wissen das in der Regel schon.

    Die Frage ist: wie bringt man diese Erkenntnisse z.B. an den Wähler, der die Grünen wählt, weil die ja so nett zur Umwelt sind, oder gleich die „Linke“, weil die ja so für Gerechtigkeit sind…?

    Da viele, die 8 Stunden und mehr malochen, weder Zeit noch Lust haben, all dies selbst herauszufinden, wäre es Aufgabe der Hauptmedien – die aber genau das Gegenteil tun. Man lese einmal den Kommentar #57 Inkorrekter (11. Jun 2009 21:47) aus diesem PI-Artikel:

    http://www.pi-news.net/2009/06/schande-ueber-uns/

    … der so beginnt:

    „Tja, warum ist das so ein Kreuz mit den MSM? Ich habe mich hier immer mal wieder zu Wort gemeldet und will es nach monatelanger Blog-Pause gerne mal wieder tun. Gewissermaßen als aufgewärmter “Bericht von innen” oder so.
    Denn ich arbeite als Autor in einer deutschen Redaktion. Als solcher habe ich meine Sicht der Dinge hier schon öfter dargestellt. Alle, die’s damals gelesen haben, können also getrost weiter scrollen – es kommt nicht viel Neues. Das hier ist vielmehr für die bei PI-Neu-Einsteiger.“

    Und da wir ganz viele neue PI-Leser hier haben (herzlich willkommen übrigens – ihr seid einer der Silberstreifen am Horizont!), möchte ich diesen Kommentar GANZ DRINGEND zum Lesen empfehlen.

    Er zeigt präzise, wo unser Problem liegt!

    Wo hingegen die ProblemLÖSUNG läge, ist auch für mich eine völlig offene Frage. Aber vor jeder guten Therapie steht natürlich erst einmal eine korrekte Diagnose.

  32. Ein sehr guter Artikel von Herrn Doll. Aber ich bezweifle, dass sich ein echter Linksextremer darin erkennt, sollte er den Aufsatz tatsächlich lesen.

    #8 Heta

    Das mit einer Aktion „Ich bin rechtsextrem, weil…“
    – ich den Islam für eine Bedrohung halte …
    ist eine sehr gute Idee, die PI mal aufgreifen sollte. Dabei muss natürlich scharf aufgepasst werden, dass keine U-Boote diese Gelegenheit nutzen, ihre Minen hier abzusetzen.

  33. Bosbach hat neulich irgendwo (sinngemäß) festgestellt, dass man heute mit Ansichten, die früher fast alle in der CDU vertreten haben, als „rechts“ eingeordnet werde, oder so ähnlich.
    So gesehen ist auch die „linksextreme“ Position der Grünen nur eine logische Folge dieses verrrückten Klimawandels.

  34. @ #2 Vasil

    Sie kommen mir mit Ihrer Auswanderung etwas zuvor, ich muß noch kurze Zeit warten ;-((
    Auch ich sehe den Islam als Gewinner, zuvor allerdings werden die allermeisten Linken vom mohammedanischen Mob aufgehängt, einige wenige werden noch die Kurve kriegen und konvertieren. Schriftsätze, die als Unterwerfungsgeste zu verstehen sind, liefern unsere Presselümmel ja heute schon genug.

  35. Ja, ihr seid Linksextrem!
    Ja, ihr seid LinksRADIKAL!
    und ja, ihr seid LinksFASCHISTEN!
    und ihr gebt zu, auch noch stolz darauf zu sein..!

  36. #40 johann

    schlimmer noch, denn als traditionsbewusster Sozialdemokrat wird man heutzutage ebenfalls als “rechts” eingeordnet. Die meisten Islamkritiker sind Sozialdemokraten; denkt an Sarazin, Buschkowski &Co. Die heutige politische Urteilskraft der Öffentlichkeit ähnelt frappant derjenigen der Linksradikalen der 60er und 70er..

  37. OT Presseclub morgen

    Geld kauft keine Freunde –
    Deutschland als Buhmann Europas

    Als Gäster leider nur Totalausfälle:

    Rolf-Dieter Krause
    Studioleiter ARD Brüssel

    Anne Mailliet
    Deutschland-Korrespondentin France 24, pro Hollande und eurobonds….

    Michael Naumann,
    ex-SPD-Kulturbeauftragter und Schöngeist, Die ZEIT

    Ines Pohl, taz

    Insgesamt dürfte es ehe eine gute Wahlwerbung für die Alternative für Deutschland werden.

  38. Die gegebenen Linksextremismus-Begründungen sind vordergründig Unsinn, haben aber in den meisten Fällen einen Hintersinn, der beim Reflektieren des Gesagten klar wird und dann den wirklich linksextremistischen Aspekt offenbart.

    Wenn es heißt „Ich bin linksextrem, weil ich
    für eine ‚extrem demokratische Welt‘ eintrete“, muss man wissen, dass „extrem demokratisch“ für Linksextremisten „extrem gleich“ zur Voraussetzung hat (extremer Egalitarismus) und auch eine Ablehnung repräsentativer Demokratie einschließt (stattdessen Stadtteilversammlungen, auf denen meist Linke tonangebend sind, weil die anderen arbeiten gehen).

    Und wenn es wie im BZ-Artikel vom 3.April heißt:

    Marmota ist [linksextrem], weil sie die Ungerechtigkeit der Mensch- und Tierwelt so sehr aufregt (…)“

    http://www.bz-berlin.de/thema/schupelius/politischer-extremismus-ist-nicht-lustig-article1661229.html?vote=voted_1661228#box_1661228

    dann muss man wissen, dass es seit einiger Zeit als neuen Trend in der linksextremistischen Szene den „Antispeziesismus“ gibt, der alles bekämpft, was der Herrschaft des Menschen über die belebte Natur – insbesondere der Tierwelt – entspringt. Das beginnt mit „Tierbefreiung“ (Pferdekoppeln öffnen) und endet zugespitzt formuliert damit, dass Amöben das gleiche Stimmrecht bei Wahlen wie Menschen haben müssen. Die AntiSpe-Leute reden in ihren Propagandaschriften auch immer von „Menschen und anderen Tieren“. Die AntiSpe ist jetzt praktisch überall eng mit der Antifa vergesellschaftet, was auch der Grund ist, dass die Antifa-Leute plötzlich ihre Liebe zum veganen Essen entdeckt haben – aber noch nicht alle haben das verinnerlicht, so dass ein Bockwurst essender Antifant von fünf „Aufpassern“ bei einer Antifa-Demo Schläge angedroht bekam, wenn er sein „Mördergeschäft“ nicht woanders verrichten würde.

    http://vegan-forum.de/viewtopic.php?f=14&t=1431

  39. @ le waldsterben (06. Apr 11:55)

    Gelesen und mitten drin gemerkt, wie bekannt mir’s vorkam. Ich habe dann in meinem Archiv gestöbert und siehe da: war schon mal früher abgespeichert. Wie den alles übergreifenden Kommentar über den Takahe sollte man so manchen ‚Text‘ hier mal des öfteren einschleifen. Sozusagen als omnipräsenten Broadway. Daraus ergibt sich auch relativ zum Mainstream das ‚Endecken‘ anderer Meinungen der neue Blickwinkel als ‚heller‘ oder ‚weiter‘.

  40. Was steht im Lexikon dazu:

    Linksextreme und Rechtsextreme.
    In extremer Dummheit vereint.

  41. Ich bin theoretisch kein Nationalist, sondern Kosmopolit (Weltbürger). Denn Nationen bzw. staatliche Grenzlinien sind grds. künstliche Gebilde. Zumal meine Vorfahren aus aller Herren Länder kamen.

    Aber ich bin deutscher Patriot Patriot!
    Denn mein Credo lautet:
    Ubi bene, ibi patria! (= Grundsatz der alten Römer)
    Übersetzung: Dort, wo man gut leben kann, ist mein Vaterland /meine Heimat.

    Mein ideologischen Vorbilder sind die Nationen Schweiz und USA

    Es lassen sich übrigens mangels genetischer Abgrenzbarkeit keine verschiedenen Menschenrassen feststellen / unsere Gene sind weltweit extrem stark durchmischt. Rassismus ist daher Wahnsinn im medizinischen Sinne, weil Rassisten sich etwas einbilden, was gar nicht existiert.

    Ich kann daher folglich kein Nazi sein.
    q.e.d.

    Im Übrigen bin ich wie die meisten Menschen auf dieser Erde ein Egoist und gebe dies im Gegensatz zu den meisten meiner heuchlerischen Mitmenschen auch jedem gegenüber offen zu. Und als solcher möchte ich, dass wir nach Deutschland nur solche Ausländer hereinlassen, die unserer Gesellschaft zum Wohle gereichen / von Nutzen sind.

    Und von dieser Position werde ich selbst dann nicht abrücken, wenn die selbsternannten (vermeintlichen) „Linken“ und „Gut“-Menschen mich fälschlicherweise als Nationalist oder Rassist verunglimpfen.

  42. Auch Mannheimer beschäftigt sich seit langem dezidiert mit der roten Meinungsdiktatur. Sein neuester Beitrag:

    http://michael-mannheimer.info/2013/04/06/umfrage-bestatigt-drei-viertel-der-deutschen-journalisten-sind-links-oder-grun/

    Auszug:

    “Induktionslüge”: Wie Journalisten lügen, ohne sich der direkten Lüge zu bedienen

    Zur gegenwärtigen Verwahrlosung der meist rot-grünen Medien gehört der zunehmende Gebrauch der sogenannten Induktionslüge. Es heißt „Induktionslüge“, da der Journalist nicht direkt lügt, sondern seine Worte und Sätze so zusammensetzt, daß die Lüge im Kopf des Lesers entsteht, also quasi „induziert“ wird. Sie ist eine Methode, um Menschen in eine gewünschte und geplante Denk- und Handlungsrichtung zu lenken…

    Was immer ein Wähler heute wählt: Er landet bei einer (de facto) linken Partei. Die Linken haben unseren Staat der Mitte beraubt. Mehr noch: Wer sich rechts von den Linken heimisch fühlt, bekommt früher oder später grantiert die “Nazikeule” zu spüren – das postkommunistische Pendant des DDR-Vorwurfs, ein “Konter-Revolutionär” und “Agent des Kapitalismus” zu sein.

  43. So wird Linksextremismus durch die Hintertür gesellschaftsfähig!
    Deutsche wehrt Euch, kann man da nur noch rufen!

  44. Sehr guter Artikel von Marc Doll!

    Er sollte trotzdem noch erwähnen, dass er im Bundesvorstand von „Die Freiheit“ ist, darauf kann er nämlich sehr stolz sein!

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