LügilantiGeehrte Frau Ypsilanti, wissen Sie, was Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit bedeuten? Nein? Dann will ich es Ihnen kurz und präzise erläutern: Aufrichtigkeit bedeutet, zu den im Wahlkampf gemachten Versprechen auch nach der Wahl noch zu stehen. Ehrlichkeit bedeutet, die Partei „Die Linke“ als das zu bezeichnen, was sie faktisch ist: die umbenannte SED, die Partei der Mauermörder, der Stasi und des 1990 auf dubiosen Konten verschwundenen SED-Parteivermögens! Die Partei also, mit der Sie am liebsten paktieren möchten.

Dass nun ausgerechnet die ebenso aufrichtige wie ehrliche Dagmar Metzger auf Ihr Betreiben hin, Frau Ypsilanti, aus dem hessischen Landtag gemobbt werden soll, offenbart die ganze moralische Verkommenheit der von Ihnen angeführten hessischen Sozialdemokratie. Ich möchte mir angesichts Ihres beispiellosen Auftretens seit den hessischen Wahlen gar nicht erst die Mühe machen darauf hinzuweisen, dass in unserem Grundgesetz das Gewissen des freien Abgeordneten schwerer wiegt als jegliche Parteiräson. Sie würden es ohnehin nicht verstehen.

Die Partei, die Partei, die hat immer Recht, hieß es dagegen immer im Sozialismus, also der Staatsform, die Sie heute bevorzugen. Wenigstens weiß ich jetzt, Frau Ypsilanti, wie Sie sich die „neue politische Kultur“ vorstellen, von der Sie immer so gern sprechen. Factum quod erat demonstrandum. Oder, um mit Ihrer Parteifreundin Franziska Drohsel zu sprechen:

„Wir brauchen eine andere Ordnung.“ (…) „Für uns Jusos ist im demokratischen Sozialismus das kapitalistische System nicht mehr das vorherrschende.“ (…) „Grundsätzlich würde das natürlich schon bedeuten, dass man das Marktprinzip als gesellschaftsstrukturierendes Element aufhebt.“ (…) „Wir haben einen künstlichen Antikommunismus im Umgang mit einer demokratischen Partei (Linke/SED) aufgegeben, der einer inhaltlichen Auseinandersetzung im Wege steht. Für einen inhaltlichen Klärungsprozess war dieser Schritt sehr wichtig.“

Die allerdings nicht nur von Frau Drohsel, sondern auch von Ihnen, Frau Ypsilanti, heftig umworbenen kommunistischen Regierungspartner haben im Wahlkampf bereits passende Vorschläge gemacht, wie man sich künftig unbequemer, andersdenkender Parteifreunde ganz bequem entledigen könnte. Fragen Sie mal, falls Sie es nicht ohnehin schon getan haben, bei einer gewissen Frau Wegner nach, Linksparteiliste Niedersachsen und Kommunistin. Die Dame wird Ihnen sicher gern weiterhelfen, politisch garantiert gesäubert, anders als mein ach so reaktionärer Brief, der sicher umgehend im virtuellen Mülleimer Ihrer sozialmodernen, progressiv-politischen Festplatte landet!

Indes hoffe ich, dass Frau Metzger rechtzeitig eine politische Heimat findet, in der ihre Werte mehr Anerkennung finden als in der deutschen Sozialdemokratie.

Mir bleibt nur noch, Ihnen – und vor allem unserem Land – herzlichst das Déjà-vu Ihrer schleswig-holsteinischen Parteifreundin zu wünschen. Sie wissen doch noch, wer das war, oder soll ich es Ihnen kurz erläutern?

Achtungsvoll,

O. Ahrens, Bürger und Wahlberechtigter

» a.ypsilanti@ltg.hessen.de

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142 KOMMENTARE

  1. also bei den prognosen vor der wahl sah es schon nicht gut aus und so könnte man vermuten dass die SPD schon im vorfeld das szenario rot-rot-grün durchgespielt hat. wenn so sein sollte dann haben Frau Ypsilanti und die SPD nicht nur das wahlversprechen gebrochen sondern die wählerschaft belogen und getäuscht… armes deutschland!

  2. Der Brief wird die Lügilanti genau soviel kümmern wie ihr Geschwätz vor Walhl ! Leider !

  3. O. Ahrens – Aller Achtung!

    Das sind die einzig zutreffenden Worte, mit denen man diese Leuten fortan überall konfrontieren muss.

    Diese Wessies, die uns am liebsten zwingen würden zu glauben, dass man aus Antidemokraten durch Beschluss von Oben und insbesondere Umbenennung der SED aka KPD Demokraten machen könne. Die wissenschaftliche Analyse zeigt, dass mehr als ein Drittel der Bewohner der ehemaligen DDR deutlich antidemokratische Tendenzen zeigt und ihre Partei vertritt heute immer noch den Staatssozialismus, predigt den Hass auf den Markt und verbreitet den Hass auf Israel.

    Die Partei steht in der Tradition derer, die zahlose Sozialdemokraten einsperrte und bestialisch tötete. Von solchen Menschen lässt man sich nicht wählen. Man kungelt mit ihnen auch nicht. Einzig bekämpfen muss man sie, auch und insbesondere, wenn man als Sozialdemokrat glaubwürdig sein will!

  4. Jedenfalls denken Viele wie O. Ahrens, und darauf kommt es an und dass der Ypsilügnie und ihrer Bagage ordentlich Feuer unterdem Hintern gemacht wird. Die Gleichschaltung der hessischen Fraktion will jedenfalls noch nicht gelingen. Je länger dieser Prozess dauert, um so besser werden die Wähler die Verkommenheit dieser Clique begreifen, also weiter so!

  5. Sich schämen zu können setzt voraus, daß man noch einen Funken Anstand im Leib besitzt – schade um die Briefmarke.

  6. Wo waren bei der Hessenwahl denn all die konservativen Wähler?

    Ich schätze mal, zu Hause. Nicht meckern, wählen gehen! Es kommt auf jede Stimme an.

    Gerade heute, wo die linken Parteien sich ihre Wählerschaft entweder importieren und/oder mit Geldgeschenken an die „Unterschicht“ einkaufen.

  7. #9 Fistor

    LOL!!!!

    schaut euch mal alle das hier an!

    könnte doch noch spannend werden…..vielleicht hat sich Y doch zu früh gefreut.

    ROLLING ON THE FLOOR LAUGHING!!!
    Das Foto ist herrlich dazu.
    🙂

  8. Dieser Eiertanz von Lügilanti Dillitanti bekommt immer größeren Unterhaltungswert. Weiter so … Bruhaha. Die große Frage lautet:
    Wie lächlich kann man sich noch machen?
    🙂

  9. Die Dame Y möchte mit aller Gewalt an die Macht!
    Diese Person ist so was von Machtgeil, das ist ekelhaft!
    Ich bin die Ministerpräsidentin!!

  10. Dagmar Metzger steht unter Druck: Hessens SPD will, dass die Frau, die Ypsilantis Kooperation mit der Linken stoppte, ihr Landtagsmandat abgibt. Doch auch der mögliche Nachrücker steht der Linken kritisch gegenüber. Und Hessens Grüne wollen erst mal keine Kolaitionsgespräche mit der SPD mehr führen.

    […] Der dann nachrückende Darmstädter Ersatzkandidat Aron Krist hat nach eigenen Worten selbst Bedenken gegen ihre Wahl mit Hilfe der Linken

    http://www.welt.de/politik/article1778915/.html

  11. Mich widern die Lügilanti und ihre linken Parteikomplizen nur noch an. Derart die Wähler zu verarschen ist schon reichlich demokratiefeindlich.

    Hätte ich die Möglichkeit, ich würde sie allesamt gnadenlos wegsperren.

  12. da müssen die Sozn jetzt aber noch schnell ein paar Hunderttausend Staatsbürgerschaften verschenken. Dann ist das konservative Lager endgültig passé..

  13. Danke @PI, dass ihr meinen Brief veröffentlicht habt.

    #8 Plondfair

    Ist ein elektronischer Brief, seit wann braucht man dazu eine Briefmarke? 😉

    Die Geschichte mit dem Nachrücker toppt allerdings alles bislang schon Dagewesene. Immer wenn man glaubt, es könne nicht mehr schlimmer kommen, setzt Frau Y. noch einen drauf.

    Eine einzige Posse.

  14. Ihr Partner („Pferde-Flüsterer“) muss Y den Brief wahrscheinlich erst mal erklären. 😉

    Na ja, das mit dem Druck (Womit? Erpressung? Nötigung? Bedrohung?) auf die ‚Abweichlerin‘ war ja schon schlimm genug. 🙁 Dass aber nun der Nachrücker auch zum ‚Umfallen‘ gebracht werden muss, nimmt Züge einer Tragikkomödie an. LOL

    Wenn diese Frau aber doch die Nr. 1 in Hessen wird -dann gute Nacht, Deutschland!

  15. Ach, wen überrascht das alles noch. Wer ernsthaft mit der SED reden will …. wenn man es ein wenig ernst nimmt, kann man ja mit Linken koalieren, aber nicht mit einer „Partei“, die immer noch die Schuld der DDR-Diktatur mit sich rumträgt.

    Oder Lafontaine …. als er mal was machen konnte, hat er sich gleich feige verkrümmelt. Wer den wählt und hofft, dass etwas anders wird, hat nicht verstanden, wie die alle ticken.

    Alllerdings sind die anderen auch nicht besser, der Herr Kohl hat uns immer noch nicht erklärt woher die Bestec… äh … Parteispenden denn nun kamen.

    Politiker ? Das ist halt der moralische Bodensatz der Gesellschaft.

  16. Jetzt wird klar, warum sich eine Linke nach der Stasi sehnte: in der Volkskammer oder gar im Politbüro hätte es solche Abweichler vor 1989 natürlich nicht gegeben. Frau Ypsilanti muss einsehen – es war nicht alles schlecht in der DDR, gelle? Ironie aus.

  17. Es ist völlig irrelevant welche Partei oder Parteienkonstellation gewählt wird.

    Wir leben in einer Parteiendiktatur.

    Wahlen sind nur noch das Deckmäntelchen für unsere angebliche Demokratie.Es geht nur um die Selbstversorgung der politischen Kaste.

    Das wissen auch die vielen Nichtwähler.

    Deutsche Regierungen sind nur noch Erfüllungsgehilfen der EU-Diktatur.

  18. Offener Brief an Ypsilanti: “Schämen Sie sich!”

    #5 Hochdruckreiniger (09. Mrz 2008 14:27) Die Frau wird den Brief nicht mal lesen.

    In diesem kurzen, ehrlichen Satz von „Hochdruckreiniger“ offenbart sich das ganze Elend des gegenwärtigen Demokratieverständnisses in unserem Land.
    Aber was sind die Ursachen für diese unverschämte Mißachtung des Wähler- und Bürgerwillens?
    Ich sehe vor allem zwei Gründe hierfür:

    1. Es ist immer so, daß vor allem auf diejenigen Interessen Rücksicht genommen wird, die über eine ausreichend große Konfliktfähigkeit verfügen bzw. die für den Machterhalt der Regierung von Bedeutung sind(d.h. gut organisierte und einflußreiche Gruppen in der Gesellschaft).

    Leider ist es so, daß der einfache Wähler bzw. Staatsbürger nicht dazu gehört. Er verfügt weder über Konfliktfähigkeit noch über irgendeinen Einfluß auf die Zirkel/Netzwerke/Seilschaften der Macht (und damit eben auch keinen Einfluß auf die konkreten Ergebnisse von Politik).

    2. Repräsentative Demokratie. Das Fehlen ausreichender Sanktionsmöglichkeiten des Wählers/des Staatsbürgers gegenüber der politischen Klasse (bzw. gegenüber den politischen Kartellen).

    Ergebnis: Der Normalbürger ist für den Machterhalt der Regierung nahezu bedeutungslos (Wahlen sind, wie nun in Hessen wieder bewiesen wurde, nutzloses Theater, Lüge und Betrug gehören eben zum Geschäft).
    Zugleich kann der Wähler nichts dagegen tun, weil ihm die Machtmittel hierzu fehlen (weil die Mächtigen sie ihm bewußt vorenthalten).

    Gegenmittel: Die einzige Möglichkeit, die es gäbe, um dieses freche, unverschämte Verhalten der Machthaber abzustellen, wären echte Sanktionsmöglichkeiten für die Staatsbürger.
    Darunter fallen zwei Bereiche:
    1. Reformen am Repräsentativsystem.
    Beispiele:
    – Direktwahl von Bundeskanzler und Ministerpräsidenten. Sowie eine wirksame Möglichkeit für das Volk, diese bei Fehlverhalten wieder abzuberufen.
    – Echter Einfluß für die Bürger auf die personelle Zusammensetzung der Parlamente (flexible, offene Wahllisten; Vorwahlen wie in den USA wären richtig und zielführend – im Sinne einer Zurückdrängung der Macht innerparteilicher, oligarchischer Zirkel sowie einer stärken Verpflichtung der Kandidaten auf die Interessen der Wähler).

    2. Einführung Direkter Demokratie. Warum gibt es bis heute auf Bundesebene keinen Volksentscheid?
    Warum gibt es auf Landesebene kaum jemals Volksentscheide bzw. warum wurden die verfassungsrechtlichen Vorgaben so streng gefaßt, daß es kaum Volksentscheide geben kann? (m.a.W. warum sind die Hürden so hoch?).

    Solange wir als Volk keine Machtmittel (wie z.B. den Volksentscheid) in der Hand haben, so lange können die Machthaber mit uns umspringen, wie sie wollen.

    Im Gegensatz dazu haben die Schweizer auf Bundesebene u.a. das fakultative Gesetzesreferendum (können also Gesetze des Parlaments stoppen) und die Volksinitiative (Verfassungsrevision). Damit kann das Volk der Schweiz -trotz der auch dort vorhandenen Ungleichheiten der verschiedenen Gruppen in der Gesellschaft- tatsächlich selbst über sein Schicksal bestimmen.
    Das sollte auch unser Ziel in Deutschland sein.

  19. Es geht doch nicht um Ehrlichkeit oder um sonstwelche ehrenhaften Gründe!
    Es geht um die zu verteilenden Pöstchen. Minister, Staatssekretäre, Beamte, die ausgetauscht werden sollen. Es geht um die Nähe zur Wirtschaft, damit am Ende der Politkarriere ein Neustart steht als Frühstücksdirektor etc.

  20. Der potentielle Nachrücker verhält sich nicht besonders geschickt. Er hätte seine Bedenken auch erst bei der Wahl von Frau Y. in Form eines „Nein“ zum Ausdruck bringen können.

  21. @godzilla
    Natürlich gehts um Macht! Das ist doch auch gut so, denn Macht bedeutet eben auch, Vorstellungen und Entscheidungen durchsetzen zu können.
    Die Frage ist natürlich, ob man dieses im Sinne des Bürgers und des Volkes (ja, genau, dem hat man eine Verantwortung gegenüber) einsetzt oder eben nicht….

    @O.Ahrens
    Sehr guter Brief!

  22. nur weil R.Koch (vor der Wahl) mal was gegen Muslime gesagt hat, wird er gleich zur Wahrhaftigkeits-Ikone hochstilisiert und alle Lügen sind vergessen. Ob Frau Ypsilanti eine bessere Politikerin ist, könnte erst die Zukunft zeigen. Aber im Sinne von „Frauen an die Macht“ würde es mich freuen,Frau Ypsilanti
    im Amt der Ministerpräsidentin zu sehen. Nach vier Jahren können wir dann den objektiven Vergleich ziehen.Welche Rolle Frau Metzger in diesm Spiel um die Macht wirklich gespielt hat,werden wir niemals erfahren.

  23. Heute früh um7.16 habe ich folgendes auf PI geschrieben:

    ‚Ich bin nach wie vor stolz auf Frau Metzger, die ihrem Gewissen gefolgt ist. Wenn sich die Berliner Morgenpost erblödet, Frau Metzger als “PUTSCHISTIN” zu bezeichnen, geht mein Glaube an Demokratie gerade verloren.
    Nun wünsche ich der Lügilanti den Simonis Effekt.‘
    Nun um 15.00 Uhr hat die Berliner Morgenpost diesen ekligen Artikel bereits verbannt. Mein Gott, habt ihr Journalisten denn keine eigene Meinung mehr??
    Meine Meinung zu Frau Metzger bleibt. Ich gratuliere allen Lügilantianhängern für das fast schon erfolgreiche mobben. Die SPD ist wirklich das Letzte. Nun sollte sich Herr Beck schnell auf einen Gripperückfall besinnen, da das Drechschleudern ja noch nicht zu Ende ist.

  24. #32 Mary Astell (09. Mrz 2008 15:32)

    Ach ja????

    Aber im Sinne von “Frauen an die Macht”

    Hä, haben Sie auch schon vergessen,was Lügilanti eigentlich versprochen hat.

    Sich von den Linken wählen lassen und dann nach fünf Wochen Neuwahlen.

    Davon ist nun überhaupt keine Rede mehr.

    Das ist eine „richtige“ Frau: lügnerisch und machtgeil.

    Eben „im Sinne von “Frauen an die Macht”

    Höhöhöhöhöhöhöhö……

    Mary, das war doch Satire von Ihnen?

  25. Hervorragender Brief. Vielen Dank!

    Aber:
    Nach dem Bekanntwerden des Vetos von Frau Metzger hielt Roland Koch eine Pressekonferenz ab.

    Er teilte darin mit, dass er zunächst geschäftsführender Ministerpräsident bleiben würde. Man habe auch schon mit den Grünen Gespräche über eine Koaltion geführt. Der Grünen-Chef Al-Wazir habe ihm deutlich gemacht, dass der Klimaschwindel „Klimaschutz“ für die Grünen absoluten Vorrang habe und nicht verhandelbar sei. Koch dazu: „Darüber kann man doch sprechen….

    Fazit: Egal, wer regiert; wir sind verloren……..

  26. #32 Mary Astell (09. Mrz 2008 15:32)

    ‚ Aber im Sinne von “Frauen an die Macht” würde es mich freuen,Frau Ypsilanti
    im Amt der Ministerpräsidentin zu sehen. ‚

    In diesem Sinne könnte ich es verstehen. Aber warum hat diese Frau Ypsilanti so übel gelogen?? Wer hat sie da beraten?? Warum stand auf ihren Wahlplakaten Ypsilanti Al-Wasir??? Frauen müssen Männer nicht noch toppen, wenn es um Mobben, Lügen geht.
    Woher wissen Sie im Sinne einer Vorverurteilung gegenüber Frau Metzger, die ich sehr, sehr schätze, welche Rolle diese gespielt haben soll??
    Kennen Sie eigentlich die deutsche Geschichte und die Rolle des SED heute Die Linke dabei??

  27. @ Roland

    Danke für das Lob.

    Ich hab im Weltforum grad einen Beitrag gefunden, der das Ganze absolut treffend auf den Punkt bringt:

    Joachim Bovier meint:
    09.03.2008, 15:19 Uhr
    SPD ist mittlerweile drittklassige Comedy und Don Quichote, der Ritter von der traurigen Gestalt, der gegen Windmühlenflügel anrannte war Realist verglichen mit Frau Ypsilanti, der irren Möchtegern-Ministerpräsidentin aus Absurdistan.
    Chapau Frau Metzger: Dass ihr Ersatzkandidat von Ypsilantis Wortbruch mit den Lafontaine-Kommunisten genauso wenig hält wie Sie ist Klasse. Einmal mehr hat sich Ypsilanti decouvriert. Doppelsatz und Sieg für Sie!

    Ypsilanti wird ihr Ziel erreichen und in die Geschichte eingehen dennoch erreichen, aber nicht als hessische Ministerpräsidentin, sondern als neue Maßeinheit für politische Unfähigkeit, als Musterbeisiel wie man so wirklich alles falsch machen kann, nach einem gefühlten Wahlsieg. Die wird in Zukunft in Ypsilanti gemessen, dem Höchstmaß vorstellbaren Dilletanismuses.

    Nun will die Dame sich selbst übertreffen: Bereits auf der vollen Linie gescheitert, versucht diese schamlos machtgierige Frau ihre Ziele mit Pychoterror, Nötigung und Erpressung gegen die Landtagsabgeordnete Dagmar Metzger doch noch durchzusetzen. Das sind fürwahr die Methoden des Stalinismus gegenüber einer nach der Hessischen Verfassung frei gewählten Abgeordneten des ganzen Volkes, die nur ihrem Gewissen verpflichtet und nicht an Aufträge und Weisungen gebunden ist.

    Nun wird jedem offenkundig, warum die Yps keine Schwierigkeiten mit Wortbruch und Lafontaine Kommunisten hat: Abgeordnete sind für Ypsilanti nur imperative Erfüllungsgehilfen, die – sollten sie von ihrem Gewissen Gebrauch machen – ausgetauscht gehören. Hoffentlich wissen die feigen Fraktionskollegen, die Metzgers Meinung teilen und am Samstag zu der Treibjagd auf Metzger geschwiegen haben, dass sie die nächsten sein können, die den Säuberungsprozessen der sozialistischen Frontfrau zum Opfer fallen können. In Hessen sollten tagtäglich Dankgottesdienste stattfinden, dass diese Frau uns erspart geblieben und wohl bald aus dem Verkehr gezogen wird.

  28. Nee, die Frau müsste Inflagranti heißen. In flagrante beim Lügen und mehreren Rotationen um die eigene Meinungsachse ertappt. Oder darum lieber Propellanti?

    P.S. Darf die Printpresse ruhig übernehmen, verzichte aufs Copyright *ggg*

  29. Auf der Seite der SPD Darmstadt findet eine öffentliche Abstimmung über das Verhalten von Frau Metzger statt. Ich habe gerade abgestimmt, da war die Zustimmung zu ihrem Verhalten bei ca. 65 %.
    http://www.spd-eberstadt.de/

  30. Sagt alles aus über das (auch innerparteiliche) Demokratieverständnis der alten Tante SPD. Besonders Herrmann Scheer, Lobbyist der Ökoindustrie und bis vor kurzem designierter Umweltminister der Hessen-SPD, heult vor Wut und fordert Parteiausschluß von Frau Metzger. Für seine Karriere geht der Mann politisch über Leichen.
    Bin mal gespannt, wie der dicke Beck sich morgen rauswindet.
    Lesenswerter Beitrag auch auf achgut hier
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/hessen_vorn/

  31. Was die Drohsel da von sich gibt, würde bedeuten, wenn es so umgesetzt wird, daß sich Deutschland als Wirtschaftsmacht abmeldet. Die Gesundheits-, Sozial- und Rentensysteme würden endgültig kollabieren, die Wirtschaft würde abwandern mitsamt den Hochqualifizierten, Millionen würden arbeitslos, und das im Angesicht einer total heterogenisierten Gesellschaft (was von den Linken dann auf die Spitze getrieben wird).

    hier das ganze Interview mit der Drohsel:

    http://www.tagesspiegel.de/politik/div/Hessen-Kurt-Beck;art771,2491294

  32. Hallo walkerxp3

    Die Frau ist Politikerin, diese Klientel ist beratungressistent. Lügen können die allein, da brauchen die keine Hilfe! Hier ist Yps in einer langen Reihe mit anderen. Da ist Koch auch mit dabei und der Schäuble u.v.a.m.

    Wenn dann mal eine kommt, die aktuelle Lügen auch als solche bezeichnet, wird sie natürlich gemobt oder – noch besser – herauskatapultiert!

    Was der Wähler so denkt, ist sche… egal! Hauptsache Pöstchen. Das hat mit Macht eigentlich weniger zu tun. Auch ehrliche Politiker könnten mächtig sein!

  33. Hallo PI,

    das eigentliche Problem habt Ihr nicht erkannt. Es kommt nicht darauf an, ob die SPD mit den Linken paktiert oder nicht. Programmatisch und ideologisch bestehen ohnehin kaum mehr Unterschiede. Die SPD hat aber mit Hilfe der ihr ergebenen Linksmedien (Kampf gegen Rechts, Rock gegen Rechts etc.) die Gesellschaft so weit nach links verschoben, dass sie damit Die Linke ebenfalls salonfähig gemacht hat. In gewisser Weise ist der unverhohlene Wortbruch von Beck und Ypsilanti sogar weniger heuchlerisch als die eifrigen Distanzierungen gewisser SPDler von den Linken, der ja vom gesamten SPD-Vorstand abgesegnet worden ist. Die „Aversion“ von alten Sozis wie z.B. Struck gegen die Linke hängt eher mit persönlichen Animositäten gegen den „Verräter“ Lafontaine zusammen als mit grundlegenden ideologischen Differenzen.

  34. Asylanti- was für ein verschlagenes M-Stück.
    Ihre Kosenamen „Tricksilanti“ oder „Lügilanti“ zeigen doch, was für einmen Ruf diese Frau weg hat- eine Tippse mit dem Charme einer Trickbetrügherin, dieser Kleinganovencharme, der unqualifizierten SPD Politikern wie Gazprom-Gerd anhaftet.
    Solche Taschendiebgehirne sollen uns regieren? Glückwunsch, Frau Metzger ist erfolgreich gebrieft, jetzt kann man es ja mal mit der STINKE probieren…
    Ich hoffe sie priobiert es! Ein Desaster ala Simonis wird ihr den verdienten Lohn bringen. RoKo hätte diese Tippse im Wahlkampf viel härter attakieren müssen- sie wusste ihren Dummchenbonus geschickt zu nutzen, aber der wird ihr am 5.April auch nicht helfen.

  35. #35 Frek Wentist

    Hatte ich auch vernommen. Offenbar sehen sich konservative Politiker gezwungen, aus taktischen Gründen dem grünen Mainstream diesen Tribut zu zollen. Du hattest ja dankenswerterweise im anderen Faden treffende Zitate geliefert, warum das so ist 🙁

    Statt über Jamaika nachzudenken, sollte Koch jetzt aufs Ganze gehen und Neuwahlen anstreben und auf eine klare schwarzgelbe Mehrheit setzen – ohne KLIMASCHWINDELZWANG.

    Und die Union sollte sich überlegen, ob eine große Koalition noch tragbar ist. Wenn Neuwahlen, dann ist doch jetzt wohl der beste Zeitpunkt dafür. Denn die Zeit läuft gegen das bürgerliche Lager.

    Die Alternative wäre: Rotrotgrün im Bund. Das aber machen die Seeheimer wohl nicht mit. Vielleicht brauchen die Bürgerlichen aber vier Oppositionsjahre, um sich inhaltich UND personell (Merz!) wieder richtig aufzustellen, auch in der Haltung zur Klimafrage, vor allem aber in der Abwendung von sozialistischer Umverteilungspolitik.

    Sprich: sich auf den Stand von Leipzig (CDU-Parteitag) zurückzubesinnen.

  36. @#32 Mary Astell

    :))) Herrlich

    Bist auch so eine wie der Steinmeier, der verzweifelt nach einem Integrationsbeispiel sucht und dabei den letzten Hassrapper und Messerstechen zum Chorknaben macht… Nach dem Motto „Islam ist Frieden, Türken sind integriert“.
    Nur weil die Ypsi keinen „Penis“ hat darf die rumzicken, andere bedrohen und dazu zwingen entweder gegen ihr Gewissen zu handeln oder zurückzutretten, lügen, braucht kein hochdeutsch Sprechen…

    Ach, die Frau ist ja eine verlassene, alleinerziehende Mutter die ihr Kind nicht erzieht sondern in Ganztagsschulen steckt, hauptsache das Kind niemals sehen.
    Oh man die muss ja für jede krampfhafte Emanze wie eine heilige Erscheinung sein. 🙂

  37. Artikel 38
    (1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.

    Eine Schande diese Hatz der SPD auf eine Frau und Politikerin die auch mal danach handelt. Was sich hier abspielt toppt die ganze bisherige Peinlichkeit und Unverschämtheit der SPD und der Frau Y. noch. Schade wenn Frau Metzger einknicken würde oder dann noch in so einer verlogenen Partei Mitglied bleiben würde.

  38. #41 BePe
    Ein erschreckendes Interview. Leider ist die zu jung, um z.B. mal in die DDR gefahren zu sein. Die haben da genau das, was sie jetzt fordert, gemacht.
    Fräulein Drohsel ist noch ein Kind, das in einer rosa Traumbärchi-Welt lebt. (Im Fernsehen kam mal ein Interview mit ihr, ich dachte zuerst, die haben da eine 16-Jährige Schülersprecherin) Die hatte bisher nur Schule und Studium, und hat noch keinen Tag ihres Lebens gearbeitet. Wer mit 27 bisher immer gut von Eltern und Staat gelebt hat, kann ja tatsächlich auf den Gedanken kommen, allen sollte es so gut gehen…

  39. #24 karbau (09. Mrz 2008 15:13)
    unter Helmut Kohl ging es mir aber 10mal besser…

  40. @jhunyadi – Du vergisst noch die Initiative „Schule ohne Rassismus“ – da werden gleich die Linkswähler von morgen herangezogen!

  41. #32 Mary Astell

    Welche Rolle Frau Metzger in diesm Spiel um die Macht wirklich gespielt hat,werden wir niemals erfahren.

    Die Rolle der Frau Metzger ist hinlänglich bekannt. Daran besteht keine Zweifel. Aber solche nachgeschobenen Zweifel -wie oben- sind die typischen Handlungsmuster des rotgrünen Pöbels, wenn die Sachargumente ausgehen.

  42. #32 Mary Astell

    Welche Rolle Frau Metzger in diesm Spiel um die Macht wirklich gespielt hat,werden wir niemals erfahren.

    Erstaunlich, das man auch in einem einfachen, ehrlichen Aufstehen für sein Gewissen und die Wahrheit eine Geheimverschwörung sehen kann.

    Frau Metzger ist eine Politikerin nach meinem Geschmack. Sie läßt sich nicht als Steigbügelhalterin der Parteibonzen benutzen, und bezahlt notfalls mit ihrer politischen Karriere dafür. Hut ab.

  43. #32 Mary Astell (09. Mrz 2008 15:32)

    nur weil R.Koch (vor der Wahl) mal was gegen Muslime gesagt hat, wird er gleich zur Wahrhaftigkeits-Ikone hochstilisiert und alle Lügen sind vergessen. Ob Frau Ypsilanti eine bessere Politikerin ist, könnte erst die Zukunft zeigen. Aber im Sinne von “Frauen an die Macht” würde es mich freuen,Frau Ypsilanti
    im Amt der Ministerpräsidentin zu sehen. Nach vier Jahren können wir dann den objektiven Vergleich ziehen.Welche Rolle Frau Metzger in diesm Spiel um die Macht wirklich gespielt hat,werden wir niemals erfahren.

    Ja wenn wir dann dank der SED-KPD da ärmste land ser BRD sind und der flughafen frankfurt nach münchen (CSU)umgezogen ist…

    nein danke sowas brauchen wir nicht.neuwahlen sind die best lösung-weil jetzt wissen ja die hessen wohin die reise gehen soll…richtung osten und zwar mit vollGAS…

  44. Jeder Wahlbürger sollte ein Stimme haben, und für je 1000 € Einkommensteuer eine dazu.

  45. Y ist doch weich in der Birne, immerhin hat Metzger sie vor einem Simones-Debakel bewahrt.

    Sollen sie Metzger wegmobben und dann doch noch abstimmen lassen, dann werden Y mehr als nur eine Stimme fehlen.

  46. # 32 Mary Astell

    Merkel, Simonis, zahlreiche Bundesministerinnen ….usw.
    Um zu beweisen, daß auch Frauen in einflußreicher Stellung heute Politik machen können, bedarf es keiner Ypsilanti.
    Es kommt doch auf die Politik an, die gemacht werden soll. Und auf die Charaktere, die glaubwürdig die Politik tragen. Selbst wer linke Politik gut findet, kann doch den putschistischen,undemokatischen Stil von Frau Ypsilanti nicht wirklich gutheißen. Oder doch?

  47. Warrior

    Jeder Wahlbürger sollte ein Stimme haben, und für je 1000 € Einkommensteuer eine dazu.

    Das sage ich mir langsam auch. Ob eine Art qualifiziertes Wahlrecht nicht besser für uns alle wäre.

    Demokratie fumktioniert bei uns nicht. Demokratoie setzt voraus, daß sich mindestens 2 Werte-Blöcke gegenüberstehen, die dann dafür stehen, mal die eine, mal die andere Werte-Richtung an die Macht, zur Entfaltung zu bringen, jenen friedlichen Machtwechsel herbeizuführen, den Demokratie eigentlich meint.

    In unserem Land sind alle in derselben Richtung unterwegs. Das Ziel heißt: Macht um jeden Preis. Die sogenannte Mitte. Eine eigene, eine eigenständige Werte-Basis haben die alle nicht.

    Die Mitte ist bei uns….. sozialistisch.

    Westerwelle übrigens gefällt das, was die SPD gerade vorführt so gut, daß er nun ebenfalls erklärt hat, seine Nähe zur CDU aufzugeben, sich der SPD zu öffnen.

    Na dann.

    E.Ekat

  48. #41 und auch an rete #51

    schaut euch mal die VITA von Fräulein (ja ist jetzt mal Absicht )Drohsel an.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Franziska_Drohsel

    besonders
    http://de.wikipedia.org/wiki/Franziska_Drohsel#Ausbildung

    Ich schau gerade mal was nach aber ne brauch ich eigentlich nicht oder … doch… also:

    Moi:
    Berufs Ausbildung im 21 Lebensjahr erfolgreich beendet Brutto Total lauft BFA zwischen Ausbildungsbeginn und dem 27ten Lebensjahr im 1 ten Job etwa 140.000 DM (Überschlag) mit den entsprechenden Steuern und Abgaben – das war in den 80gern nur so zu Info.

    Aber wie rete schon richtig sagte:

    Fräulein Drohsel ist noch ein Kind, das in einer rosa Traumbärchi-Welt lebt. (Im Fernsehen kam mal ein Interview mit ihr, ich dachte zuerst, die haben da eine 16-Jährige Schülersprecherin) Die hatte bisher nur Schule und Studium, und hat noch keinen Tag ihres Lebens gearbeitet.

    Moi (schon mit 14/15 habe ich meine 300 – 400 DM netto im Monat selber erarbeitet, waren halt ein paar Nebenjobs damals noch während der Schulzeit)

    Noch was zur Drohsel

    Mitgliedschaften

    Drohsel wird zum linken Flügel der Sozialdemokratie gezählt. Sie ist Mitglied der Gewerkschaft ver.di.

    Ihre Mitgliedschaft in der als linksextrem eingestuften Rote Hilfe e.V. gab sie zum 1. Dezember 2007, in Folge von öffentlichem Druck, wenige Tage nach ihrer Wahl zur Juso-Chefin, auf.

    so und ich hab noch was @ Frl. Drohsel

    watch this KID:

    http://www.youtube.com/watch?v=1URzkk-oa28

  49. @ #61 E.Ekat (09. Mrz 2008 16:39)

    Westerwelle übrigens gefällt das, was die SPD gerade vorführt so gut, daß er nun ebenfalls erklärt hat, seine Nähe zur CDU aufzugeben, sich der SPD zu öffnen.

    wie bitte??? hat man dem das gehirn rausge….?
    wo hast du denn das her?

  50. #50 Newbie111 (09. Mrz 2008 16:06)

    Das Beispiel des jetzt häufig zitierten GG Artikels 38 zeigt uns, daß es hinter der Fassade unseres Verfassungssystems längst Parallelstrukturen gibt, die sich von den auf dem Papier stehenden formalen Strukturen erheblich unterscheiden.

    Man sollte daher jetzt nicht ausschließlich auf die SPD blicken. Diese Problematik betrifft im Prinzip alle Parteien.

    Das Bild des unabhängigen Abgeordneten, der nur seinem Gewissen unterworfen und an Aufträge und Weisungen nicht gebunden ist (freies Mandat) hat mit der Wirklichkeit kaum noch etwas zu tun. Trotzdem wird z.B. in der politischen Bildung immer noch dieses Bild verbreitet und gelehrt. Volksverdummung eben.

    Es gibt halt zwei Realitäten. Die eine für die Dummen, Naiven und Unwissenden. Die andere für alle, die wissen, was hinter den Kulissen abgeht.
    Ich möchte diese Gelegenheit dazu nutzen, ein schönes Zitat von Friedrich August von Hayek, aus dem Jahre 1981, einzubringen:

    „Die heute praktizierte Form der Demokratie ist zunehmend ein Synonym für den Prozess des Stimmenkaufs und für das Schmieren und Belohnen von unlauteren Sonderinteressen, ein Auktionssystem, in dem alle paar Jahre die Macht der Gesetzgebung denen anvertraut wird, die ihren Gefolgsleuten die größten Sondervorteile versprechen, ein durch das Erpressungs- und Korruptionssystem der Politik hervorgebrachtes System mit einer einzigen allmächtigen Versammlung, mit dem Wortfetisch Demokratie belegt.“

  51. Das Schlimme an der Sache ist doch, dass dieses demokratiefeindliche Schmierentheater auf das linke Herdenvolk überhaupt keine Auswirkungen hat. Dazu muss man nur mal einen Blick auf die Umfrageergebnisse der letzten Tage in Hessen werfen… SPD – 2%, SED +2%, alle anderen Parteien stagnieren bei ihren Wahlergebnissen.

    Viele Sozialdemokraten sehen die SED doch nur als die noch linkere SPD an, also alles nicht so schlimm. Die denken bei FDP und CDU doch gleich ans 4. Reich, selbst dem Genossen Stalin würden die eher ihre Stimme geben.

    Mediale Gehirnwäsche, linke Geschichtsverklärung und 68er-Gängelung haben sich tief eingebrannt. Viele von denen sehen das nicht als Rückschlag, sondern als Chance Deutschland langfristig links zu beherrschen. Die hier oft geäußerte Hoffnung auf eine Wendung der politischen Landschaft kann ich somit auch nicht nachvollziehen… leider.

  52. Den Politikern und Politikerinnen möchte ich diesen Spruch ans Herz legen :

    „Die Wahrheit ist manchmal ein UNBEQUEMER Freund.
    Aber sie ist – im Gegensatz zur Lüge – ein FREUND.“

    Aber ob Politiker / -Innen DAS verstehen 🙁

    Echnaton

  53. #67 LeKarcher

    „Die SPD sollte so ehrlich sein und sich mit der Linken zur SED vereinigen.“

    Kommt noch !
    In ein paar Jahren.
    Wart’s mal ab.

    Echnaton

  54. Hallo Ypistante!

    Wenn Du gehst, nimm bitte das Gebilde Nahles gleich mit.
    Und am besten die rote Doppelnamenverbrecherin, Vulgo – Pallymaus, auch.
    BITTE!

  55. „In the future everyone will be world-famous for 15 minutes.“ (Andy Warhol, 1968)

    Und Ihre 15 Minuten, Frau Ypsilanti, sind abgelaufen.

  56. #67 LeKarcher

    Die SPD sollte so ehrlich sein und sich mit der Linken zur SED vereinigen.

    Der Rest der „etablierten“ Parteien kann sich gleich mit vereingen. Unterschiede sind doch sowieso keine mehr erkennbar. Das wäre wenigstens ehrlich.

  57. #4 Phoenix

    In Anspielung an die „Alte Tante SPD“

    Liebe Frau Ypsitanti, es war immer eng, es ist sehr eng, und so wird es für Sie bleiben.

    Herzlich unkonventionell
    Echnaton

  58. Hallo PI-Reda

    sagt mal, könnt ihr das Photo der Ypsilanti nicht verschleiern. Ich kann die langsam nicht mehr sehen, egal was man macht, Zeitung lesen, Internet, Fernsehen überall siehste die Ypsilanti. Verschleierung gehört in Frankfurt eh die Zukunft.

  59. #58 Warrior (09. Mrz 2008 16:22) Jeder Wahlbürger sollte ein Stimme haben, und für je 1000 € Einkommensteuer eine dazu.

    hast du dir auch mal richtig durch den Kopf gehen lassen?
    somit hätten einige wenige, mehrere 100.000 Stimmen und deine könntest du dir in die Haare schmieren.

  60. Was würde Ypsilanti wohl sagen, wenn ihr alle SPD-Abgeordneten ein Ja versprechen, und hinterher dann ihr Versprechen brechen? Ich fände das sehr gerecht (und auch lehrreich für Ypsi).

  61. #64 residentalien (09. Mrz 2008 16:45)
    @ #61 E.Ekat (09. Mrz 2008 16:39)

    Westerwelle übrigens gefällt das, was die SPD gerade vorführt so gut, daß er nun ebenfalls erklärt hat, seine Nähe zur CDU aufzugeben, sich der SPD zu öffnen.

    wie bitte??? hat man dem das gehirn rausge….?
    wo hast du denn das her?

    .. Dazu folgende Anmerkung: Das hat Westerwelle erst gesagt, nachdem die FDP sich vor allen Wahlen (und bisher auch danach) auf Schwarz-Gelb festgelegt hatte, und Ole in Hamburg als Dank sich den GrünInnen anbiedert.

    .. und nein, ich bin kein FDP’ler

  62. #72 Plondfair

    Wie wär’s denn, wenn wir die Partei der Nicht-Wähler (oder so ähnlich) gründen würden ?

    Nicht-Wähler sind schon heute oftmals in der Mehrheit !!

    Also könnten wir uns doch organisieren !

    Irgendein völlig blödsinniges Grundsatzprogramm / Parteiprogramm werden wir hoffentlich zusammenbasteln können (das haben andere Parteien schließlich auch geschafft, ohne sich immer daran zu halten !).

    Als Alternative könnten wir natürlich die APPD wählen, die diesen ganzen Parteien-Zirkus schon seit Jahren veralbert 😀

    Echnaton
    qs72@gmx.net

  63. Koch hat Stimmen verloren, weil er „zu“ ehrlich war.

    Ypsilanti möchte die Macht für sich, indem sie auf Ehrlichkeit scheißt.

    Die Massivität der Migrantenproblematiken zeigt sich fast täglich. Erst heute wurde bei einem Ausländerangriff von rund 150 Kulturbereicherern
    auf eine Leipziger Disko ein unbeteiligter junger Mann erschossen.

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,540314,00.html

    sapere aude

  64. völlig OT, aber ich hoffe einer von euch weiss das: was ist aus dem chat geworden? warum is da keiner mehr, und wohin sind alle abgewandert? irgendwer meinte, es gäbe getz einen PI-chat bei PALTALK, stimmt das und wenn ja, wie heisst der und gibs da nen passowrt? sorry nochma für OT, danke im vorraus für eventuelle antworten.

    😀

  65. Ehrlich gesagt, kann ich die Jubelarien auf
    diese Frau Metzger nicht ganz nachvollziehen.
    Wenn sie tatsächlich gegen ein Linksbündnis
    ist, dann sollte sie jetzt auch dazu stehen
    und nicht nach dem 1. Briefing umfallen.
    Eine andere Möglichkeit wäre, bei der Wahl das X an der richtigen Stelle zu machen und
    im Vorfeld einfach mal die Schnauze zu halten.
    So aber bleibt für mich irgendwie ein übler Beigeschmack, als ginge es der guten Frau nur um Publissity.

  66. #81

    naja, ich will nicht wissen, wie dieses „briefing“ wohl aussah. die methoden der linken meinungsmanipulation sind vielfältig….

  67. #75 oisblues (09. Mrz 2008 17:18) #58 Warrior (09. Mrz 2008 16:22) Jeder Wahlbürger sollte ein Stimme haben, und für je 1000 € Einkommensteuer eine dazu.

    Das Wahlrecht in irgendeiner Form dynamisch zu gestalten macht schon Sinn. Eine Mehrheit für neue Gesetzgebungen in der Richtung werden sich jedoch nicht realisieren lassen.

  68. Statement eines Linken
    (von mir, Roger:)

    O-Ton Ypsilanti:
    „In der SPD wird niemand gezwungen, gegen sein Gewissen zu handeln. Aus meiner Sicht ist das aber keine Gewissensentscheidung, sondern eine politische Entscheidung.“

    Da kam ich sehr ins staunen:
    Für Ypsilanti sind folglich politische Entscheidungen keine Gewissensentscheidungen!!

    (BTW
    Zitert nach Spon:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,540345,00.html)

    Und ich habe auch noch die Hessen-SPD gewählt.
    LOL
    Soll nicht wieder vorkommen.
    Jetzt dürft ihr euch natürlich von Herzen über mich lustig machen.
    😉

    Es ist schon interessant:
    Bevor eine Regierung gebildet ist wird das erste Versprechen gebrochen.
    (nicht mit der „LINKEN“ in irgendeiner Form zu paktieren.)

    Dagmar Metzger wird vorgeworfen, sie würde der SPD Schaden zufügen.
    Die Sache ist bloß die:
    Gründlicher als Ypsilanti mit ihrem Anhang zur Zeit die SPD beschädigt, kann man das eigentlich gar nicht machen.

    Frau Metzger steht zu dem Wort, das Ypsilanti vor der Wahl gegeben hat. Anders als Ypsilanti und ihre Mitläufer – die tun dies nicht.

    Mir bereitet es kein Vergnügen, dem Niedergang der SPD zuzuschauen (bzw. einer zumindest massiven, selbst verschuldeten Schädigung dieser großen Volkspartei).

    Wer sich jetzt darüber voreilig freut, dem sei gesagt, dass das, was wir in Deutschland und Europa zur Zeit brauchen, nicht mehr Politikverdrossenheit ist, sondern Bürger, die sich einmischen – ob in Parteien, Verbänden oder Bürgerinitiativen.

    Dieses Debakel der SPD schwächt auch (leider nicht zu Unrecht) das Vetrauen in die Politik im Allgemeinen, die ganze Parteienlandschaft und die Demokratie insgesamt.

    schlimmer geht´s kaum.

    gruß
    Roger
    (einer der versprengten Linken, die sich zu PI verirrt haben)

    PS
    Bevor es jetzt hier heir heisst:
    „Auf den Linken!“
    😉
    und damit man mich nicht missversteht, will ich hier einen exzellenten Artikel von
    Heinz Gess (KRITIKNETZ) verlinken, den ich ausdrücklich empfehlen will und der genau auf meiner Linie liegt. (Links, aber keineswegs linker Mainstream)

    das ist dieser:

    „Muslime in Deutschland und das Versagen der deutschen Politik – Ein Kommentar zur Untersuchung von Katrin Brettfeld und Peter Wetzels“
    http://www.kritiknetz.de/?position=artikel&aid=380

    Ein exzellenter Artikel, der durchaus auch mit der Beschädigung der Demokratie zu tun hat, wie sie augenblicklich die Hessen-SPD betreibt.

  69. #81 hasenfuss

    Richtig. Vor der Wahl hoch und heilig schwören „Natürlich wähle ich dich, Andrea“, danach so oft mit Nein stimmen, bis Frau Yps endlich aufgibt und danach zur CDU oder FDP wechseln.

  70. #32 Mary Astell (09. Mrz 2008 15:32)

    … Aber im Sinne von “Frauen an die Macht” …

    Da sieht man, wie dümmlich es ist, wenn man den Geschlechterkampf der 68er als Wahl-Argument missbraucht. Ich finde ja, der Bessere soll an die Macht kommen. Wenn man nur danach wählt, ob es Mann oder Frau ist, dann kommt so ein Affentheater wie in Hessen jetzt dabei raus!

    Nein, nicht „Frauen an die Macht“, sondern Die Besseren (fürs Volk) an die Macht!

  71. Miss Lygilanti ist politisch schon mausetot und kurbelt nur noch den Chips- und Bierkonsum an. 😀

    Leider wird auch dies an den Zuständen in D nichts ändern, denn die Mehrheit ist dümmer, als die Polizei erlaubt.

  72. @Roger1701:
    Wer mit 15 nicht Sozialist ist hat kein Herz. Wer mit 20 immernoch Sozialist ist, hat kein Hirn.
    Mögest du durch PI auf den „rechten“ Weg geführt werden 😉

  73. # 82 Fistor
    Daß es nicht angenehm wird, sich allein gegen die komplette Hessen-SPD zu stellen, sollte ihr schon klar gewesen sein. Aber vielleicht gibt es doch noch ein paar SPD-
    Genossen die etwas „geschickter“ sind und dieser machtgeilen Tante den Simonis-Effekt
    bescheren.
    Meine Hoffnungen darauf halten sich allerdings in Grenzen.

  74. Alles völlig konsequent bei diesen Reichstags-raffkes:
    Kaum gerät die SPD wegen Linksradikalität unter Druck, springt schon das Westerwellchen aus der Kiste und bietet FDP-Hilfe an.

  75. An der ganzen Misere ist vor allem einer Schuld: Kurt Beck. Was er für einen Schaden für die SPD aber auch für die ganze Parteienlandschaft angerichtet hat ist schlimmer als es jede Spendenaffaire sein könnte. Ganz zu schweigen vom Schaden für das Ansehen der Politik (da gebe ich Roger1701 völlig Recht). Jetzt muss er zwingend ein Machtwort sprechend und Frau Y. zurückpfeifen und den letzen Rest an Anstand retten. Aber ich bin sicher, da wird nichts kommen. Ein Rücktritt Becks schon gar nicht.

    Tja, so ist es eben, wenn man den Charme und die Kompetenz eines Dorfbürgermeisters hat. Für den Posten als Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz hat es gerade noch so gereicht. Aber als SPD-Parteichef, und dann noch zusätzlich zum MP-Posten? Da wäre mancher andere auch überfordert. Wärst du doch in Mainz geblieben…

  76. Man sollte die Wahlberechtigung mit einem Intelligenzcheck verbinden. IQ < 30 fällt raus. Oder wenigstens Mindestanforderungscheck an politisches Verständnis. Wird aber so nie durchgesetzt werden, denn dann würden ja 95% der bisherigen Politiker in D bei der nächsten Wahl aus dem Amt gejagt. 😀

  77. #93 Heretic
    Wenn nur alle wählen würden, die sich hinterher über die Regierung beschweren…
    Wahlbeteiligung Hessen 2008 64,5 %

  78. So sind sie eben, die SPD-Volkszertreter,
    am liebsten würden sie wieder einen Vereinigungsparteitag mit den Kommunisten machen, weil sie keine eigenen Ideen haben.
    Aber das ging damals schon schief und sie mußten einen Teil ihrer Mitglieder in den sowjetzonalen KZs einbuchten.

    Ypso und Beck sollte man entlassen:
    Beck erstmal waschen, rasieren und Arbeit suchen und Ypso als Klofrau in die Raststätte Köckern.

  79. @#2 melk-kuh

    …sollte dann haben Frau Ypsilanti und die SPD nicht nur das wahlversprechen gebrochen sondern die wählerschaft belogen und getäuscht… armes deutschland!

    Na also DAS ist ja wahrlich keine Überraschung!
    Von meinem seligen Großvater habe ich den Grundsatz gelernt: „Ein Sozi lügt, sooft er sein dreckiges Maul aufmacht.“
    Ich fand diesen Grundsatz bisher in JEDEM EINZELNEN FALL bestätigt.
    Der zweite Grundsatz war: „Gibt es ehrliche, anständige Sozialisten?
    Nein, denn diese drei Eigenschaftren schließen einander aus. Ist jemand ehrlich und anständig, ist er kein Sozi. Ist er anständig und Sozi, ist er nicht ehrlich…“
    Man sollte vielmehr auf die alten Herrschaften hören. Die haben die Erfahrungen schon gemacht. Das spart die Mühe, es nochmal lernen zu müssen!
    Der dritte Grundsatz betraf die einzige Sprache, die ein Sozi versteht.
    Das führe ich hier aber nicht aus. Wegen der „Gewalt der Worte“ und so…
    Ich werde aber auch diesen Grundsatz bei Bedarf beherzigen.

  80. #93 Heretic (09. Mrz 2008 18:30) Man sollte die Wahlberechtigung mit einem Intelligenzcheck verbinden. IQ < 30 fällt raus.

    Wenn man sich überlegt das beim 75IQ in etwa, der „Schwachsinn“ beginnt, denke ich mir mal das mindestens ein 40IQ benötigt wird, um eine Banane verletzungsfrei schälen zu können, erklärt das so einiges in der Politik.

    Wird aber so nie durchgesetzt werden, denn dann würden ja 95% der bisherigen Politiker in D bei der nächsten Wahl aus dem Amt gejagt.

    von daher VOLLSTE ZUSTIMMUNG

  81. Was Sie, Roger 1701 (#85) anführen, ist wirklich ungeheuerlich:
    O-Ton Ypsilanti:
    “In der SPD wird niemand gezwungen, gegen sein Gewissen zu handeln. Aus meiner Sicht ist das aber keine Gewissensentscheidung, sondern eine politische Entscheidung.”

    Damit spricht Frau Y. ihrer Parteifreundin nicht nur ab, ihrem Gewissen zu folgen, sie unterstellt Frau Metzger damit auch noch – indirekt, aber darum nicht minder deutlich – zu lügen, wenn diese behauptet, es läge eine Gewissensentscheidung vor: Tatsächlich handele es sich um eine „politische Entscheidung“.

    Würde eine Gewissensentscheidung vorliegen, dürfte man Frau Metzgger nicht unter Druck setzen. In der SPD wird ja auch, wie der staunende Leser erfährt, „niemand gezwungen, gegen sein Gewissen zu handeln.“ Wenn man also Frau Metzger zwingen will, ihre Haltung zu aufzugeben, dann kann es sich dabei folglich auch nicht darum handeln, jemanden von einer Gewissensentscheidung abzubringen, sondern um so etwas wie eine Anleitung zum Auffinden der richtigen „politische[n] Entscheidung“.

  82. Offene Kritik auch vo Scharping:

    „Die SPD braucht bald keine Gegner mehr“

    Ex-Parteichef Rudolf Scharping geht mit der SPD hart ins Gericht. Er unterstützt die Abweichlerin Dagmar Metzger und wirft Andrea Ypsilanti versuchten Betrug vor. Die Linke ist für ihn ein rückständiger, chaotischer Verein. Und er sagt: Wenn die SPD so weiter macht, braucht sie bald keine Gegner mehr.
    []

    Jede Zusammenarbeit mit einem rückständigen und chaotischen Verein wie der Ex-SED schädigt die Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger. Denn wirtschaftliche Stabilität, wachsende Arbeitsplätze und Arbeitseinkommen, ein zukunftsfester Sozialstaat, solide öffentliche Finanzen, konkrete Verbesserungen bei Bildung und für Familien – die Liste kann verlängert werden, aber schon so ist eindeutig: Es gibt kein einziges substanzielles Interesse unseres Landes, dem mit einer Beteiligung der sogenannten „Linken“ besser gedient wäre; im Gegenteil.
    []

    …. Daraus erwachsen besondere Verantwortlichkeiten.

    Sie kann man nicht in die Hände von Leuten legen, die nur opponieren und keinesfalls gestalten wollen. Auf den Wellen derartigen Zeitgeistes entstehen Schlagzeilen, aber keine Ergebnisse, die unser Land voranbringen könnten. Eine Regierung auf ein derart morsches Fundament zu stellen ist bar jeder Verantwortung für das Land und wird die Sozialdemokratie schwer und dauerhaft schädigen.

    []

    Wer Menschen und ihre Enttäuschungen über die Politik (gerade der SPD) ernst nimmt, der darf nicht die Funktionäre hofieren. So würde die SPD stabilisieren, was sie unbedingt bekämpfen sollte: die weitere Zerfaserung des Parteiengefüges und am Ende womöglich des politischen Systems. Eine der Zukunft zugewandte Sozialdemokratie gewinnt nichts, weder Stimmen noch Glaubwürdigkeit, durch – wie auch immer geartete – Kooperation mit Auffassungen, die bestenfalls in Kuba, vielleicht in Venezuela, aber sicher nicht in China von Reformern als tauglich akzeptiert würden.

    ….

    http://www.welt.de/meinung/article1779691/Die_SPD_braucht_bald_keine_Gegner_mehr.html#vote_1778319

  83. #89 ProRatio81

    @Roger1701:
    Wer mit 15 nicht Sozialist ist hat kein Herz. Wer mit 20 immernoch Sozialist ist, hat kein Hirn.
    Mögest du durch PI auf den “rechten” Weg geführt werden 😉

    Das hast du nett gesagt. Ich war früher auch mal ein Sozi, bis ich anfing selber zu denken. Heute weiß ich: intelligent sein und Links zu sein, bilden einen unauflöslichen Widerspruch.

    🙂

  84. @#91 Honigbär:
    O-Ton Westerwelle vorhin in „Bericht aus Berlin“: „Nur weil die CDU hässlicher wird, wird die SPD nicht schöner.“ Damit spielt er auf den Linksruck der Union an. Ihm geht es eher um Abgrenzung von der linksdriftenden Union und ein eigenständigeres Profil der FDP, als um eine Annäherung an die SPD. Er sieht nach wie vor aber größere Schnittmengen mit der Union als mit der SPD. Einen SPD-Kuschelkurs kann ich bei Westerwelle nicht erkennen, wohl aber bei anderen FDP’lern, die vorher eingespielt wurden. Da wird gefordert, dass die FDP die „soziale Gerechtigkeit“ für sich entdeckt.

  85. Die schämt sich nicht, die hat Blut geleckt und will an die Macht. Und wenns über Leichen geht.

    Frauen stehen eben für einen gaaaaanz anderen Polititikstil………….

  86. #89 ProRatio81

    Hallo,
    schön dass Du meiner Aufforderung, Dich lustig zu machen, gefolgt bist.

    Ich kannte nur die Version, die
    manchmal Churchill zugeschrieben wird:

    »Wer mit zwanzig kein Sozialist ist, hat kein Herz – wer es mit vierzig immer noch ist, hat keinen Verstand.«

    Und ich dachte, ich liege mit meinen 30 Lenzen noch ganz gut in der Zeit.
    😉

    Du scheinst ja einer von der ganz schnellen Truppe zu sein:
    „…Wer mit 20 immernoch Sozialist ist hat kein Hirn“
    – ist aber auch sehr schön.

    Der Trick/Kniff an der Angelegenheit ist natürlich der, möglichst gleichzeitig Herz und Verstand zu haben.
    Das scheint mir aber eine seltene Ausnahme; nicht selten ist ja weder das eine noch das andere vorhanden.
    😉
    Ich bin seit dem Karikaturenstreit PI-Leser.
    Auch bin ich bin längst nicht mit allem hier einverstanden und sehe das ungefähr wie
    H.M. Broder.
    „Broder über PI“:
    http://www.youtube.com/watch?v=S-XUk9LH9NY
    (ab 4:05)

    PI scheint mir auch teils recht inkonsequent, was die bürgerlichen Freiheiten (etwa Religionskritik) angeht.

    ZB Gestern oder vorgestern der Beitrag über das religionskritische Kinderbuch von Schmidt-Salomon. Aber da wurde ja zum Teil im Forum schön debattiert.

    gruß
    Roger

  87. #99 Eisfee (09. Mrz 2008 19:27)
    „Eine der Zukunft zugewandte Sozialdemokratie gewinnt nichts, weder Stimmen noch Glaubwürdigkeit, durch – wie auch immer geartete – Kooperation mit Auffassungen, die bestenfalls in Kuba, vielleicht in Venezuela, aber sicher nicht in China von Reformern als tauglich akzeptiert würden.“ (Scharping)

    Apropos Venezuela. Letzten Donnerstag hat Lafo bei Maybrit Illner ausdrücklich Venezuela als politisches Vorbild hervorgehoben. Insbesondere die Verstaatlichung von Privateigentum fand er total Dufte. Chavez ist schon ein feiner Kerl 😉

  88. #104 ProRatio81

    Letzten Donnerstag hat Lafo bei Maybrit Illner ausdrücklich Venezuela als politisches Vorbild hervorgehoben. Insbesondere die Verstaatlichung von Privateigentum fand er total Dufte.

    Wenn Oskar Lafontaine die Verstaatlichung von Privateigentum so toll findet, soll er doch schon einmal mit seinem Besitz anfangen.

  89. #103 Roger1701 (09. Mrz 2008 19:35)
    Ich bin seit dem Karikaturenstreit PI-Leser.
    Auch bin ich bin längst nicht mit allem hier einverstanden

    Wer ist schon mit allem hier einverstanden? Die Mehrzahl der Berichte und Kommentare spricht mir aus der Seele. Meine vom MS abweichenden Ansichten finden sich hier größtenteils wieder und darauf kommt es an.

  90. #104 ProRatio81

    Chavez ist zwar kein feiner Kerl, aber ein Mann der Stunde. Venezuela war das, was man hier abfällig „Bananenstaat“ nennt. Damit bezeichnet man i.d.R. korrpute Staaten, in denen die Bevölkerung zugunsten weniger ausgebeutet wird. Dies trifft im Fall Venezuela auf die dortige Ölindustrie absolut zu.

    Wenn Herr Chavez die Ölindustrie verstaatlicht, anstatt sich mit den Nutzniesern dieser Induistrie gemein zu machen wie all seine Vorgänger, so ist ihm das auf der Haben-Seite anzurechnen.

    Es ist nur natürlich wenn Herr Chavez dafür sorgt, daß das dort geförderte Öl und das damit verdiente Geld den Venezuelaner zugute kommt.

    Es mag überraschend sein, aber es gibt Zustände in denen sogar der Sozialismus einen Fortschritt darstellt. Die Venzuelaner haben ihn gewählt, seiner Präsidentschaft auf Lebenszeit aber trotzdem eine Abfuhr erteilt. Eine kluge Entscheidung der Wähler.

    Wenn also Hr. Lafontaine die Aktionen des Hr. Chavez gutheisst, so bedeutet das im Umkehrschluß, daß eben dieser Hr. Lafontaine der Auffassung ist, daß Deutschland ein Bananenstaat ist.

    Ich könnte mir vorstellen daß auch manch Linke-Wähler diese Auffassung schwer im Magen liegt. Aber man muß es eben aufdröseln damit dem gemeinen Volk klar wird um was es eigentlich geht. Ich schätze mal, dies ist bei Fr. Illner (ihr Name scheint offensichtlich aus dem Ängelsächsischen zu stammen) definitiv nicht geschenen – umso wichtiger ist es, daß wir dies hier nachträglich tun und auch entsprechend unserem Umfeld kommunizieren.

    Das ist zwar nicht „das Hammer-Argument“ gegen Lafontaine, aber eine der vielen Karten die man gegen ihn auspielen kann.

  91. #104 ProRatio81
    Es ist ja nicht nur so, dass La Fontaine Chavez ganz dufte findet und Chavez am liebsten mit Ahmadingsbums Geschäfte macht.
    La Fontaine hatte ja schon vor einiger Zeit die „gemeinsamen Schnittmengen“ angeblich linker Politik ausgerechnet mit dem Islam betont.

    siehe:
    http://www.hagalil.com/archiv/2006/03/linksruck.htm

    Zitat daraus:
    „Es gibt Schnittmengen zwischen linker Politik und islamischer Religion: Der Islam setzt auf die Gemeinschaft, damit steht er im Widerspruch zum übersteigerten Individualismus, dessen Konzeption im Westen zu scheitern droht. Der zweite Berührungspunkt ist, daß der gläubige Muslim verpflichtet ist zu teilen. Die Linke will ebenso, daß der Stärkere dem Schwächeren hilft. Zum Dritten: Im Islam spielt das Zinsverbot noch eine Rolle, wie früher auch im Christentum.“

    So ein Schwachkopf, La Fontaine mit seiner Linkspartei!
    und unwählbar, dieses reaktionäre Pack.

    BTW – NEWS:
    SPD beendet (vorläufig?) ihren Amoklauf in Hessen und Steinbrück hält die Bundestagswahl 2009 schon für verloren:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,540374,00.html

    Anscheinend haben sie den Knall doch noch gehört – ein bisschen zu spät allerdings.
    Und wie gesagt: ohne Not, selber Schuld, die CDU hätte die SPD nicht so vorführen können wie sie das selber kann.

    Da könnt ich mich gut fremdschämen – ich lass es lieber.
    😉
    Oh Gott, oh Gott. lol

  92. OT: Österreich hat es da etwas besser.

    Jedenfalls kein Wischiwaschi wie in Hessen.

    Landtagswahlen Niederösterreich Vorläufiges Endergebnis:
    ÖVP 54,3 (+1,0 Prozent)
    SPÖ 25,6 (-7,9)
    FPÖ 10,5 (+6,0)
    Grüne 6,8 (-0,4)
    KPÖ 0,9 (+0,1)

    Die SPÖ muss vier Parlamentssitze abgeben, die FPÖ kriegt vier dazu.

  93. #105Plonfair: als der geborene Oligarch wird ihm das wohl kaum in den Sinn kommen. – Mittel- und südamerikanische Verhältnisse gefallen dem LaFontaine…

  94. #104 ProRatio81 (09. Mrz 2008 19:40)

    So einfach ist das mit Venezuela nicht!

    Ich habe eine gute Freundin, die von dort her kommt. Ihre Angehörigen, die noch in Venezuela leben sehen das sehr differenziert.

    Zum ersten Mal gibt es genug Ärzte im Land, Venezuela hat die meisten Kindersymphonieorchester auf der Welt.

    Chavez ist das, was hier die Linken werden.

    Wenn die Politik nicht auf die Zeichen an der Wand achtet, werden die Linken bald die zweitstärkste oder sogar stärkste Partei in Deutschland.

    Die Mittelschicht bricht massiv weg, und die einzige Antwort der CDSUPD ist es, die Steuern zu erhöhen, die Lohnnebenkosten auf einem in Europa einzigartigen Niveau zu halten!

    Und nebenbei noch den Reichen Steuergeschenke machen.

    Die Linken werden kommen, ob es uns passt oder nicht.

    Wenn ich dann heute noch den Hund in BamS lese, der meint, „Merkel-Regierung macht Linkspartei stark!“ und dann keinerlei Schuld beim Verhalten der Wirtschaft sieht und die Angst der Menschen vor dem Abstieg in seiner unnachahmlichen arropganten Art sich weigert wahrzunehmen, dann kann ich nur sagen:

    LINKS kommt – spätestens 2009 geht ohne LINKS nichts mehr!

    1. Ministerpräsident 2009 in Thüringen! LINKS!

    Hundt in der BamS:

    Herr Hundt, der Ruf der Wirtschaft hat gelitten. Abfindungs-Exzesse für gescheiterte Manager haben dazu beigetragen, ebenso der Steuerbetrug von Post-Chef Zumwinkel. Was ist jetzt zu tun?

    Leider gibt es auch in der Wirtschaft einzelne schwarze Schafe. Die allermeisten Unternehmer und Manager zeichnen sich aber durch höchst verantwortungsvolles Verhalten aus. Ethik und Moral sind in der Wirtschaft von überragender Bedeutung. Daran kann ich nicht oft genug erinnern.

    Prima, diese Ethik, die Manager haben im letzten Jahr im Schnitt 10,6% mehr zugelangt!

    Die Reallöhne liegen etwa auf dem Niveau von 1992. Die Mittelschicht verschwindet.

    LINKS kommt!

    Und wenn LINKS kommt, dann kommen auch unsere Kulturbereicherer.

    Naja, der Wirtschaft nützt es, der LINKEN nützt es.

    Eine Unheilige Union!

    http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/03/09/hundt-merkel-linke/merkel-regierung-macht-linkspartei-stark,geo=3966408.html

  95. #114Koltschak: wer zahlt denn solche Vorzeigeprojekte? – habe den Bericht in Arte oder ähnlichem Sender auch gesehen: Kriminelle Jugendliche werden plötzlich engelgleich spielende Musiker.
    Wers glaubt.
    Immer fragen: wem nützt es.

  96. Ich glaube das ganze Theater mit dem hin und her wird der SPD schaden und nicht nur in Hessen sondern auch bundesweit. Beck wäre sowoeso nie Kanzler geworden und jetzt erst recht nicht. Gott sei Dank.

  97. Neueste Entwicklung :

    SPD zieht Ypsilanti zurück – Steinbrück gibt Wahl 2009 verloren

    😛

    Resignation in der SPD: Vize Peer Steinbrück sieht wegen des Streits über den Linksschwenk kaum noch Chancen, die Bundestagswahl zu gewinnen. Am Abend kam die Parteispitze mit Kurt Beck zu einem Krisentreffen zusammen. Der Spitzenkandidatin Ypsilanti wurde derweil untersagt, sich in Hessen zur Wahl als Regierungschefin zu stellen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,540374,00.html

  98. Die Erdbebenwarte Bensberg registriert momentan zwei seltsame seismische Ereignisse. Im Grab von Herbert Wehner scheint etwas heftig am rotieren zu sein. Und in Bayern in der Grabstatt von FJS kommt ununterbrochen ein tiefes Gelächter.

    Was sagt denn eigentlich der Kettenraucher dazu?

  99. 😛
    So ein Pech aber auch 😀

    Durcheinander bei der SPD: Trotz den gescheiterten Koalitions-Gesprächen in Hessen hat SPD-Landeschefin Andera Ypsilanti anscheinend die Hoffnung nicht aufgegeben, doch noch Ministerpräsidentin zu werden. Allerdings kam am Abend das Veto aus Berlin. SPD-Generalsekretär Hubertus Heil erklärte, Ypsilanti werde sich nicht zur Wahl stellen. Vorerst.

    Vorerst???
    Langsam reichts wirklich hier.

    http://www.welt.de/politik/article1780058/Andrea_Ypsilanti_wird_sich_nicht_zur_Wahl_stellen_.html

  100. #117 Echn Aton (09. Mrz 2008 22:51) Der Spitzenkandidatin Ypsilanti wurde derweil untersagt, sich in Hessen zur Wahl als Regierungschefin zu stellen.

    Dachte, dass sei Ländersache. Auf jeden Fall großen Sport, den die SPD zur Zeit bietet 😉

    #114 Koltschak (09. Mrz 2008 20:45) #104 ProRatio81 (09. Mrz 2008 19:40)

    So einfach ist das mit Venezuela nicht!

    Ich habe eine gute Freundin, die von dort her kommt. Ihre Angehörigen, die noch in Venezuela leben sehen das sehr differenziert.

    1) Verstaatlichungen in Venezuela sollten Ausbeutung durch die Amerikaner vorbeugen, wenn ich richtig informiert bin. Aber lässt sich das in irgendeiner Form auf Deutschland übertragen?

    2) Außenpolitisch ist Chavez eine absolute Katastrophe.

  101. Auf jeden Fall großen Sport, den die SPD zur Zeit bietet

    Klick. 😉

    Wenn die Sache nur nicht in Wahrheit so traurig wäre…

  102. Dagmar Metzger war mutig, hatte aber keinen Selbsterhaltungstrieb. Ähnlich wie die Menschen, die in Gewissheit des Todes noch Opposition gegen die NSDAP leisteten. Sinnvoll für die anderen Abgeordneten ist es jetzt, sich dunkelrot zu kleiden, Frau Ypsilanti in die Augen zu schauen, ein zackiges: „Vorwärts Genossen, für den Solzialismus, meine Stimme haben sie!“ zu brüllen und dann bei der Abstimmung klammheimlich das politische Scharfschützengewehr auszupacken und abzudrücken (Tut nicht weh, zumindest nicht körperlich). Hinterher ist dann ein „Ja, ich kann mir nicht erklären, wer das jetzt gewesen sein soll, ich hätte hier für jeden Genossen meine Hand ins Feuer gelegt“ angebracht, um selbst letzte Verdächtigungen von sich abzuwenden.

    „Wenn die dir blöd kommen, dann musst du denen noch blöder kommen“

    (Bernd Stromberg)

  103. Was kann Kurt Beck noch stoppen? Ganz unverfroren baut der SPD-Chef seine Machtposition aus – selbst die innerparteilichen Gegner müssen den Wortbruch ihres Vormanns mittragen oder sie haben zu schweigen. Beck will im Bund regieren, um jeden Preis, natürlich auch mit Hilfe der PDS-Linken. Und Becks Gegner in der SPD haben kein Konzept gegen den Putsch von oben. Seit dem Parteitag in Hamburg müssen die konservativeren Kräfte in der SPD ihn gewähren lassen.

    Es ist erst gut zwei Jahre her, da wünschten sich die Bundesbürger nichts so sehr wie eine Große Koalition, die die überfälligen Reformaufgaben entschlossen angehen sollte. Mit der Bereitschaft, Opfer zu bringen, um den Staat wieder für die globalen Herausforderungen fit zu machen. Inzwischen hat die Große Koalition die Unterstützung der Bundesbürger verspielt – durch ihre permanente Scheu vor allen wirklichen Reformeingriffen. Handlungsdruck, den die Bevölkerung in die Politik ausstrahlte, ist vergangen.

    Der Kurswechsel, mit dem der SPD-Chef an die Regierungsmacht kommen will, ist mehr als radikal: Von einem rot-rot-grünen Regierungsbündnis, wie Beck es anstrebt, darf man keine Reformpolitik mehr erwarten: weder Einschnitte in die Sozialleistungen noch etwa höhere Anforderungen an die Leistungswilligkeit von Hartz-IV-Empfängern. Dafür Staatshilfen in jeden Winkel der Gesellschaft, wo sich Wähler werben lassen. Beck kultiviert für seine Partei den Wohlfahrtsstaat neu.

    Dieser Versorgungssozialismus könnte den linken Parteien Mehrheiten auf Dauer sichern. Schon heute gewöhnen sich die Deutschen wohl oder übel daran, daß Menschen am unteren Ende der Lohnskala nicht mehr Geld haben als Hartz-IV-Empfänger.

    Aber es wird noch schlimmer kommen. Nach einer Auswertung der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ über den Sozialtransfer in Deutschland lebt nur noch jeder vierte Bundesbürger überwiegend von dem, was er sich selbst erarbeitet.

    Die Quittung dafür ist eine hohe Staatsquote: Von jedem verdienten Euro zieht der Fiskus inzwischen 52 Cent ein. Und auch an versteckten Kosten fehlt es nicht – denn wie soll unter diesen Bedingungen die extreme Staatsverschuldung gestoppt oder abgetragen werden?

    Seit Jahren warnen Politikwissenschaftler vor der „Sozialfalle“ – je mehr Transferempfänger es im Verhältnis zu den Leistungsträgern gibt, um so schwieriger wird es, Mehrheiten für die Beschneidung des ausufernden Sozialstaates zu organisieren. Oder man geht die Sache gleich anders an: SPD-Chef Beck sieht hier eine Bestandsgarantie für sein Linksbündnis.

    Im internationalen Vergleich ist Deutschland inzwischen der dritt-teuerste Sozialstaat der Welt, mehr sozialen Transfer leisten sich nur noch Schweden und Frankreich. Auf Dauer ungelöst ist das Problem, wie die hohen Betriebskosten des Sozialparadieses Deutschland finanziert werden können – hohe Abgaben und hohe Belastungen auf den Löhnen schwächen die Leistungskraft der Wirtschaft nachhaltig

    gefunden bei
    Klaus D. Voss
    http://www.preussische-allgemeine.de

  104. @Roger1701, Phoenix

    Mit den Begriffen rechtslinx wird etwas undifferenziert umgegangen.
    Unterschieden werden muß zischen ECHTEN Linken und wack’ren Rechten, und Links- und Rechtsextremisten /-Faschisten.
    Ich sehe mich durchaus als Linken. Höchste Linke Werte: Freiheit, Gleichberechtigung, direkte Demokratie, Verachtung für Götzenkulte und Totalitarismen. Daraus folgt: Ein ECHTER Linker kann kein Islam-Kollaborateur sein.
    Nur ein Beispiel: Dieses blöde sexistische Gehetze widerspricht jeder linken Tradition:

    „Sure 4.34: „Die Männer haben Vollmacht und Verantwortung gegenüber den Frauen, weil Allah die einen vor den anderen bevorzugt hat und weil sie von ihrem Vermögen (für die Frauen) ausgeben. Die rechtschaffenen Frauen sind demütig ergeben und bewahren das, was geheimgehalten werden soll, da Allah es geheimhält. Ermahnt diejenigen, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, und entfernt euch von ihnen in den Schlafgemächern und schlagt sie.“

    OK, noch ein Beispiel für abstoßenden Rassismus und Antisemitismus:

    Sure 98:6 „Die Ungläubigen unter den Leuten des Buches (Juden und Christen):
    Sie sind von allen Wesen am abscheulichsten“.

    Wer diesen stinkenden Müll akzeptabel findet, ist ganz sicher nicht Links.
    Nochmal zum Begriff: RECHTS ist alles, was rechts vom Parlamentspräsidenten sitzt. Wenn Merkel kräht, „Wir sind Mitte, alles ist Mitte“, ist das schlichtweg dumm und inkompetent.

    Was ein dreckiger rassistischer Sozialist vom aufrechten Linken hält, klingt so:

    „Der jüdische Nigger Lassalle …
    Es ist mir jetzt völlig klar, daß er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem Nigger kreuzten).
    Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft.“

    – Marx an Engels, 1862 (MEW Bd. 30, S. 257)

    … und laßt Euch nicht erzählen, PATRIOTISMUS wäre „rechts“. 🙂

    http://www.rhein-main.net/sixcms_upload/media/453/deutschlandfahne.jpg

  105. @Liegeamstrand

    Zwar ein durchaus treffender Kommentar; bevor sich jedoch Kurt Chavez Beck zum Dauer-Vorsitzenden des deutschen Wohlfahrtsausschusses aufschwingen kann, muss er erst mal den morgigen Tag als Parteivorsitzender überstehen 😉

    Spaß beiseite: ein solches Wohlfahrts-Kalkül würde ich eher dem Berlin-ist-sexy-Bürgermeister Wowereit zutrauen, von dem man in den letzten Tagen auffällig wenig gehört hat. Ein ungutes Zeichen. Würde er Beck beerben, hat dieses Land möglicherweise ein ernstes Problem.

    Das Problem: das bürgerliche Lager ist weitgehend kampagnenunfähig. Statt die desolate Lage der SPD auszunutzen, gibt Peter Müller (CDU) einem Beck Ratschläge, wie er am besten wieder aus dem Tief herauskommt, Westerwelle denkt ausgerechnet JETZT plötzlich über Ampeln nach und Frau Haderthauer von der CSU stimmt in langen Schachtelsätzen der Kritik von PDS-Ernst an der Sozialdemokratie zu. Siehe der Talk heute abend bei Anne Will.

    Die Union hat ein großes Problem: Stimmenverluste bei allen Landtagswahlen trotz einer recht beliebten Kanzlerin und trotz einer desolaten SPD. Statt endlich mal aus der Deckung zu gehen, beschwören die Bürgerlichen lieber ihre Treue zur Großen Koalition, die von den Sozen schon lange nicht mehr ernstgenommen wird.

    Dabei darf die Union und die FDP nicht den Blick immer weiter nach links, sondern nur auf eines richten: auf den Kreis der steuerzahlenden Nichtwähler. Dort liegt der vielleicht letzte Rest von Deutschlands Zukunft.

  106. „Ehrlich gesagt, kann ich die Jubelarien auf
    diese Frau Metzger nicht ganz nachvollziehen.
    Wenn sie tatsächlich gegen ein Linksbündnis
    ist, dann sollte sie jetzt auch dazu stehen“..

    Möchte nicht wissen welchem Mobing und Psychoterror diese Frau ausgesetzt wurde und wird. Das hält nicht jeder durch.
    Zumindest hat sie den Saustall mal kräftig aufgemischt.

  107. Sorry Korrektur, Westerwelle war natürlich nicht bei Anne Will eingeladen, die insgesamt keine große Neigung verspürt, Liberale in ihre Sendung einzuladen.

    Aber das war heute auch besser so für ihn, sonst hätte er erklären müssen, warum er ausgerechnet jetzt Gefallen an Bündnissen mit der SPD findet. Vorsichtig ausgedrückt: kein besonders glücklich gewählter Zeitpunkt, der Union für schwarzgrün eins auswischen zu wollen.

  108. #123 Liegeamstrand

    Entsetzliche, unsinnige und bedeutungslose Politik-Worthülsen:

    “ … Bereitschaft, Opfer zu bringen, um den Staat wieder für die globalen Herausforderungen fit zu machen.“

    Klingt wie „gemeinsamer Kampf gegen die globalen Bedrohungen der Kimakatastrophe …“

    Erforderlich: Ein RICHTIFES, VIELFÄLTIGES Europa gutgelaunter patriotischer Nationalstaaten. Das Gegenteil vom €U-Reich, daß die perfiden Brüsseler ANTI-EUROPÄER uns ‚reinwürgen wollen. Ich wünsche den €U-LÜgnern und Betrügern aus ganzem Herzen Pest, Krätze, und AIDS an den Hals!
    (Und ich kann Voodoo 😉 )

    btw:
    „Die Zahl der Tb-Erreger, die sich erfolgreich gegen eine Behandlung zur Wehr setzen, nimmt dramatisch zu. Viele Erreger sind sogar multiresistent, das heißt, ihnen kann eine ganze Zahl von Antibiotika nichts mehr anhaben. … „ http://www.medizinauskunft.de/artikel/aktuell/2008/07_03_tbcresistenz.php

    That’s Globalisierung, Toleranz und Weltoffenheit.

  109. #126 survivor (10. Mrz 2008 00:34)
    Möchte nicht wissen welchem Mobing und Psychoterror diese Frau ausgesetzt wurde und wird. Das hält nicht jeder durch.
    Zumindest hat sie den Saustall mal kräftig aufgemischt.

    Böse Zungen behaupten, dass Waterboarding völlig harmlos im Vergleich zu den SPD Methoden sei;-)

  110. #127 Orianus (10. Mrz 2008 00:40) Sorry Korrektur, Westerwelle war natürlich nicht bei Anne Will eingeladen, die insgesamt keine große Neigung verspürt, Liberale in ihre Sendung einzuladen.

    Anne Will ist vollkommen unfähig. Arbeitet ihre Karteikarten ab, völlig egal, ob Fragen schon erörtert wurden. Außerdem steht sie imho ein bisschen zu weit links um eine halbwegs neutrale Moderatorin abzugeben. Wenigstens sieht sie besser aus als Christiansen 😉

  111. #131 ProRatio81

    Ein bisschen weit links ist gut.
    Die fällt ja fast schon links aus dem Studio raus 😉

    Wenigstens hat ihre Redaktion einen amüsanten Einspieler über den Zustand der SPD erstellt.

  112. #130 Philipp (10. Mrz 2008 00:48)

    Geh dem Linkspopulisten doch nicht auf den Leim. Mittlerweile sollte sich doch herumgesprochen haben, was Sozialisten unter Wahrheit und Ehrlichkeit verstehen.

    Oder glaubst du allen Ernstes, dass Rotrotgrün nach gewonnenen Wahlen eine Volksabstimmung über den Türkeibeitritt durchführen lässt?

    Y-Faktor schon vergessen?

  113. Zwar ein durchaus treffender Kommentar; bevor sich jedoch Kurt Chavez Beck zum Dauer-Vorsitzenden des deutschen Wohlfahrtsausschusses aufschwingen kann, muss er erst mal den morgigen Tag als Parteivorsitzender überstehen 😉

    Spaß beiseite: ein solches Wohlfahrts-Kalkül würde ich eher dem Berlin-ist-sexy-Bürgermeister Wowereit zutrauen, von dem man in den letzten Tagen auffällig wenig gehört hat. Ein ungutes Zeichen. Würde er Beck beerben, hat dieses Land möglicherweise ein ernstes Problem.

    Beck mag dieses Desaster noch überstehen, aber noch bevor der Bundeswahlkampf anfängt, prophezeie ich einen Kanzlerkandidaten Pobereit – unter einer Prämisse: Dass eine SPD-LINKE-GRÜNE Kloalition Aussicht auf die absolute Mehrheit hat. Wenn nicht darf Beck sich da auch wieder rumprügeln und dann wird das eben 4 Jahre später mit Pobereit angegangen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

    Das Problem mit Deutschland und seinen „Kälbern“ ist einfach, dass Schulen und Medienkonzerne Gehirnwäsche im Sinne von ideologischem Parteiproporz statt Aufklärung betreiben und es ein Ziel gibt: Alle GLEICH – gleich ARM!

    Die derzeitige SPD ist sowieso nicht mehr wählbar. Es handelt sich lediglich noch um ein Vehikel, den Linken die Zukunft zu sichern. Es wird nicht mehr lange dauern, dass wird es bei den Linken Diskussionen geben, ob sie mit der SPD koalieren sollen oder lieber nicht. Oder vorher den Zusammenschluss beider Parteien, wenn auch noch die letzten Reste von Mitgliedern mit einem Fünkchen Anstand (z. B. Metzger) aus der SPD entschwunden sind.

  114. #135 Heretic

    Allerdings müsste auch ein Wowereit erst einmal die Seeheimer in der SPD gleichschalten. Zahlenmäßig sind die wahrscheinlich sogar stärker als die Linken, nur halt nicht so lautstark.

    Da sie im Zweifelsfall allerdings sehr loyal zum jeweiligen Vorsitzenden stehen, ist das eine lösbare Aufgabe.

    Ich bin mir sicher, dass Schröder schon 2005 nach der Wahl eine Probeabstimmung in der Fraktion über rotrotgrün hat durchführen lassen, ebenso wie sein Kumpane Fischer. Und vermutlich hatten wir es damals schon nur ein paar aufrechten Seeheimern zu verdanken, dass es nicht da schon zu Rotrotgrün gekommen ist.

    Doch diese Probeabstimmung kann schon 2009 ganz anders ausgehen.

  115. @Philipp

    Falls ich dich missverstanden haben sollte sorry.

    Aber du hast natürlich insofern Recht: wenn man dieses Thema auch noch den Linken überlässt, dann wirds düster in Deutschland.

  116. #136 Orianus

    Das Problem ist ja nicht die SPD alleine. Das Problem ist das linkslastige Deutschland, das immer linkslastiger wird, je mehr sich das Prekariat vergrößert. Je mehr Menschen von Hartz4 abhängig werden oder von Renten (es wird immer mehr Alte geben) usw., desto mehr Zulauf werden sozialistisch aufgestellte Parteien bekommen. Das wird noch deutlich verschärft durch die Auswanderung von Eliten und die Einwanderung von weiterem Prekariat.

    Und es ist ja keineswegs so, dass ausschließlich nur das Prekariat sozialistisch wählt. Selbst viele Arbeitnehmer, die letztlich vom Staat durch Steuern und Abgaben abgezockt werden, glauben den Blödsinn von den bösen Kapitalisten, den die Politiker als Ablenkung unters Volk streuen, damit sie selbst nicht zur Verantwortung gezogen werden.

    Die Verlierer wählen genau jene, die dafür verwantwortlich sind, dass sie Verlierer sind und bleiben und es sogar immer noch mehr werden. Das ist einfach ein Momentum in die sozialistische Richtung, dass man nicht mehr stoppen kann.

  117. #129 Philipp

    Entsetzliche, unsinnige und bedeutungslose Politik-Worthülsen:

    ” … Bereitschaft, Opfer zu bringen, um den Staat wieder für die globalen Herausforderungen fit zu machen.”

    Klingt wie “gemeinsamer Kampf gegen die globalen Bedrohungen der Kimakatastrophe …”

    Also für mich klingt das eher wie „noch mehr Steuern für noch mehr kulturelle Bereicherung“.

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