Bild: Geschlagene Juden aus einem englischen Manuskript. Das gelbe Abzeichen hat die Form der Bundeslade.

Entscheidend für die Einstellung des Islam gegenüber nicht islamischen Mehr- und Minderheiten ist der berühmte, von jedem Mohammedaner verinnerlichte „Pakt von Umar“. Dieser Vertrag (dhimma) begründete die Institution der Dhimma, des Dhimmis und schrieb im Detail fest, was der Koran mit Versen wie „nehmt nicht die Christen zu Freunden“; „schlagt sie tot wo immer sie findet“, „demütigt sie“ vorgab.

Im Islam verhält sich der Pakt von Umar zum Koran (und den Hadithen und der Sunna) etwa so, wie bei uns das Grundgesetz zu einem Teil des BGB: Er spezifiziert, wie Mohammedaner mit den eroberten Mehrheiten (zuerst waren nur Christen genannt) umgehen sollen, die sie durch die schnellen Eroberungen nicht sofort totschlagen konnten. Die Leitgedanken sind dabei „Demütigung“ und „Unterwerfung“ langfristig gilt die Vernichtung durch Druck und Progrome.

Der Original-Pakt entstand vermutlich 637, nachdem Umar I das damals christliche Gebiet im heutigen Syrien unter islamische Herrschaft zwang.

Im Laufe der Jahre kamen immer neue Regeln und Einschränkungen hinzu (z.B. die Kopfsteuer Jizia oder das Demütigen: Bei Abliefern der Jizia mussten sich Christen schlagen lassen), bis der Pakt im 9. Jahrhundert die Form hatte, die heute das gesamte mohammedanische „Minderheitenverständnis“ prägt und fester Bestandteil der Scharia ist. Zunächst galt der Pakt nur für Christen; später wurde er auch auf Juden und Hindus angewendet. Da es keine Formulierung für Juden gibt, drohen moderne Jihadis immer wieder damit, dass bei muslimischer Eroberung die Juden ausgerottet werden. Der Pakt von Umar regelt heute beispielsweise das Verhältnis Mohammedaner-Kopten in Ägypten, die saudischen Vorschriften gegenüber Christen und erklärt generell die Forderungen, die Mohammedaner immer wieder an Nicht-Mohammedaner („Christen“) stellen. Er regelt im Verständnis eines Mohammedaners auch den heutigen Umgang der Deutschen mit ihnen.

Die Perfidie des Paktes: Er war so formuliert, als ob Christen Umar darum bitten, sich ihm zu unterwerfen. Das ganze hatte die Form eines Vordrucks, von Christen jederzeit zu unterschreiben, sowie die Minderheit der Mohammedaner wieder eine Mehrheit der Christen unterworfen hatte. Und er war so intelligent vage, dass er bei dem geringsten Verstoß, Verlust des „Schutzes“ also Mord und Totschlag erlaubte, um Mehrheiten schnell zu Minderheiten und dann zu Ausgestorbenen zu machen.

Jeder Islamkritiker sollte diesen Pakt kennen. Übersetzt nach

http://www.fordham.edu/halsall/source/pact-umar.html
http://www.fordham.edu/halsall/jewish/jews-umar.html
http://www.jihadwatch.org/archives/027001.php

Als Umar ibn al-Khattab, möge Allah ihn segnen, den Christen von Syrien Frieden anbot, schrieben wir ihm: Im Namen Allahs, des Gnädigen und Allerbarmers. Dies ist ein Brief an den Diener Allahs Umar, Befehlshaber der Gläubigen, von den Christen der Stadt ………….. Als du gegen uns zogest, baten wir dich um Schutz (aman) für uns, unsere Nachkommen, unseren Besitz und die Mitglieder unserer Gemeinschaft. Im Gegenzug verpflichteten wir uns zu folgendem:

1. Wir werden (von Muslimen heute stets als „sie sollen“ übersetzt) in unseren Städten und Nachbarschaften keine neuen Klöster, Kirchen, Konvente oder Mönchsklausen bauen.
2. Wir werden weder tagsüber noch nachts diejenigen reparieren, die verfallen oder die in den Vierteln der Muslime liegen.
3. Wir werden stets unsere Tore für Passanten und Reisende geöffnet halten.
4. Wir werden allen Muslimen, die unseren Weg kreuzen, für drei Tage Kost und Logis gewähren.
5. Wir werden in unseren Kirchen oder Häusern keine Spione (Gegner des Islam) beherbergen oder sie vor den Muslimen verstecken.
6. Wir werden unseren Kindern nicht den Koran beibringen.
7. Wir werden unsere Religion nicht öffentlich bezeugen und niemanden zu ihr bekehren.
8. Wir werden niemanden von uns daran hindern, zum Islam überzutreten, so er es möchte.
9. Wir werden Muslimen Respekt erweisen, und wir werden uns von unseren Stühlen erheben, wann immer sie wünschen, darauf zu sitzen.
10. Wir werden nicht versuchen, Muslimen zu ähneln, indem wir uns ihrer Kleidung anpassen, etwa der Kappe, dem Kopftuch, den Schuhen oder der Haartracht.
11. Wir werden nicht so reden wie sie (“Salam alaikum”) und wir werden nicht ihre (arabischen) Vornamen übernehmen.
12. Wir werden nicht auf Sätteln reiten, keine Schwerter gürten und keine einzige Waffe mit uns führen.
13. Wir werden keine arabischen Inschriften auf unseren Siegeln verwenden.
14. Wir werden keine vergorenen Getränke verkaufen.
15. Wir werden uns die vordere Kopfhälfte rasieren.
16. Wir werden unsere eigenen Kleider tragen, egal wo wir sind. Als Zeichen werden wir uns den Gürtel (Zunar) umbinden.
17. Wir werden keine Kreuze auf unseren Kirchen zeigen oder Kreuze und unsere heiligen Bücher in den Straßen der Muslims oder auf ihren Märkten.
18. Wir werden die Klappern (statt Glocken benutzte Geräusche) in unseren Kirchen fast lautlos schlagen, um die Menschen zum Gebet zu versammeln.
19. Wir werden unsere Predigten nicht laut halten, wenn ein Muslim anwesend ist.
20. Bei den Begräbnissen unserer Toten werden wir nicht laut singen und keine brennenden Kerzen durch die Straßen oder Marktplätze der Muslime tragen.
21. Wir werden unsere Toten nicht in der Nähe der Muslime begraben.
22. Wir werden keine Häuser bauen, die höher als die der Muslime sind.

Sollen wir (Christen) diese Versprechen, für die wir einstehen, in irgendeiner Weise verletzen, verlieren wir den vertraglich vereinbarten Schutz (dhimma) und dürfen für den Vertrauensbruch und den Verrat bestraft werden.

Umar ibn al-Khittab entgegenete: Unterzeichnet, was sie versprechen, aber fügt zwei Klauseln hinzu und sorgt dafür, dass sie zusätzlich befolgt werden. Sie lauten:

23. Sie (die Christen) werden niemanden kaufen, der Sklave eines Muslims ist.
24. Wer absichtlich seine Hand gegen einen Muslim erhebt, verliert den Schutz dieses Paktes.

Kalif al-Mutawakkil bestimmte 850 und 854, dass Christen und Juden hölzerne Teufelsbilder an ihren Häusern befestigen müssen, ihre Gräber einebnen müssen, gelbe Kleidung tragen, ihre Bediensteten mit zwei gelben Flicken an der Kleidung kennzeichnen müssen und lediglich Maultiere und Esel mit Holzsätteln reiten dürfen, an deren Sätteln zwei granatapfelgroße rote Bälle hängen mussten.

Ein Jahrtausend später hatte sich nicht viel verändert. 1888 schrieb ein tunesischer Jude:

“Dem Juden ist es in diesem Land verboten, dieselbe Kleidung wie ein Muslim zu tragen. Er darf keinen roten Fes tragen. Man sieht ihn, wie er seinen ganzen Körper vor einem muslimischen Kind auf den Boden beugt, um dem Kind das traditionelle muslimische Recht zu gewähren, ihn (den Nicht-Muslim) ins Gesicht zu schlagen – eine Geste, die für den Geschlagenen schlimme Folgen haben kann. Auch der Verfasser dieser Zeilen hat solche Schläge erlitten. Die Verletzungen kümmern die Schlagenden überhaupt nicht, denn dies ist ihre Sitte seit urdenklichen Zeiten.“

(Übersetzung: Babieca)

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58 KOMMENTARE

  1. „Schlagt sie tot, wo immer Ihr sie findet.“
    „Nehmt nicht die Christen zu Freunden.“

    Kleiner musliminischer Leitfaden für Touren in die Welt der „Ungläubigen“.

    Auch für Europareisende.

  2. Der Islam ist das Krebsgeschwür der Menschheit. Er breitet sich immer weiter aus und frisst alles um sich herum auf.

    Seit 1400 Jahren. Es liegt an uns, Europa gegen diese bösartige Krankheit zu immunisieren. Mit Information und Aufklärung.

  3. sind unsere Mandatsträger eigentlich noch bei Trost, uns diese Leute auf den Hals zu schicken?
    Langsam sollte eine Entschuldigungswelle durch das Land gehen. Kommt alles zur rechten Zeit zu den Wahlen ! Auf zu den Wahlurnen !

  4. Jeder Islamkritiker sollte diesen Pakt kennen. Übersetzt nach

    Die frage ist, ob der überhaupt echt ist. Hans Jansen sagt nämlich, dass die ganze Judenverfolgung inklussive Ausrottung der Juden in Medina nur ein islamisches Märchen sei. Er sagt, dass es in keinen jüdischen Quellen erwähnt wird. Und es kann nicht sein, dass ein Progrom gegen den Juden in Medina stattfand und keine einzige jüdische Stelle das erwähnt. Die Juden hatten damals bereits alles aufgeschrieben.

    Hätte etwas von dem ganzen Mohammed-Klimbim gegen die Juden tatsächlich so gestimmt, dann hätten die Juden irgendwo mindestens ein Wörtchen darüber geschrieben.

    Das Gleiche gilt über die Christen. Die hatten auch nichts von all dem erlebt, was Mohammed (oder die Moslems) behaupten, was in den Hadithen erzählt wird.

    Scheinbar hat sich der Islam im 7. Jahrhundert irgendwo in einem Paralleluniversum auf Raumschiff Enterprise abgespielt – aber in der Arabischen Wüste nicht!

    Und ähnlich dürften die Argumente des Prof. Kalisch klingen.

  5. „4. Wir werden allen Muslimen, die unseren Weg kreuzen, für drei Tage Kost und Logis gewähren.“

    Es wäre schön wenn die musels nach drei Tagen wieder gehen würden, aber wir haben nun schon die dritte Generation zum durchfüttern im Lande..

  6. Leider lesen das unsere Gutmenschen nicht Nein ich Denke sie würden sich auch weigern das zu lesen !

    1. Wir werden (von Muslimen heute stets als „sie sollen“ übersetzt) in unseren Städten und Nachbarschaften keine neuen Klöster, Kirchen, Konvente oder Mönchsklausen bauen.
    2. Wir werden weder tagsüber noch nachts diejenigen reparieren, die verfallen oder die in den Vierteln der Muslime liegen.

    Allein dieses Erste und 2.ist schon die Unterwerfung Pur ! Das erschreckende ist das mich dieses schon fast an unsere Heutigen Deutschen Verhältnisse erinnert !
    Weit sind wir von diesen Vorgaben nicht mehr entfernt !

    Ach ja, die Muselmanen; – auf der Seite der IGMG liest man heute folgendes (Textausschnitt)
    Die islamische Welt erlebte einen kollektiven „Gedächtnisschwund“
    Der Regionalverband der IGMG in Großbritannien hat an der 12. Generalversammlung der Muslim Community of Britain (MCB)…..

    IGMG – bar jeder Sachkenntnis, aber laut …

    Gruß Andre
    __________________
    Patriotisch,Antiislamisch,Proamerikanisch,Proisrae lisch

  7. Aus diesen Gründen ist der Islam
    nicht grundgesetzkompatibel und hat
    in Europa NICHTS, aber auch GAR NICHTS
    verloren.

    Für ein ISLAMFREIES Europa!

    MilitesChristi

  8. Mich beschleicht da auch so ein seltsamer Verdacht was die Politik betrifft …
    Die unselige Debatte ob Kreuze aus Klassenzimmern verschwinden müssen, ob Religionsunterricht zu Gunsten des Faches „Ethik“ abgeschafft werden soll, die Verschärfung des Waffenrechts usw. Die 3 Tage Kost und Logis wurden auf andauerndes Durchfüttern per Sozialsystem ausgeweitet und auch was den Neubau von Kirchen betrifft erkenne ich gewisse Ähnlichkeiten. Im niederrheinischen Braunkohlegebiet ist es derzeit immer wieder zu beobachten dass in umgesiedelten Dörfern entweder gar keine oder wenn überhaupt dann nur eine kleine Kapelle entsteht. Angeblich weil das Erzbistum die Finanzierung nicht übernehmen kann / will.

    Dann die Kuscheljustiz gegenüber Muslimen, die ständige Nazikeule gegenüber Islamkritikern … irgendwie ziemlich beunruhigend das Ganze.

  9. Das ist im Prinzip genau das was wir zur zeit weltweit erleben. Alle Welt unterwirft sich dem Islam. Zu allererst die deutschen Politiker.

  10. Gruß Andre
    __________________
    Patriotisch,Antiislamisch,Proamerikanisch,Proisrae lisch

    Gruß Zurück.

    Was macht noch die Klickbettelei? Läuft was?

  11. Was ist, wenn die islamistischen Muslime, eines Tages Auschwitz wieder in Betrieb nehmen, um wieder Juden zu vergasen? Wenn sie an die Öfen versklavte Deutsche stellen, um so Juden und Deutsche einer unsäglichen Demütigung auszusetzen.
    Ich habe vor einiger Zeit in den Medien gehört, daß der Ort des Grauens und der Mahnung dringend renoviert und erneuert werden muß. Und sicher auch werden wird. Zur Not mit deutschen Steuergeldern. Was auch OK ist.
    Irgendwie kommt mir der Gedanke an die Kapitulationserklärung Frankreichs, nach Hitlers Blitzkrieg. In einem alten Eisenbahnwaggon. (Den alle Beteiligten schon mal von Innen gesehen hatten.) Diese unsägliche Demütigung ließ Hitler vor Freude im Dreieck springen.
    Wenn die Muslime gemäß den Weisungen des Korans losschlagen, die Juden zu venichten und die „Ungläubigen Hunde“ zu demütigen, kommen sie an Auschwitz nicht vorbei. Es wird in die Geschichte der Menschheit eingehen, daß am Ort der Besinnung und der Mahnung, der Wahnsinn und die pure Gewalt, Gott selbst ins Gesicht schlagen werden, indem das begonnene Werk der Vernichtung vollendet wird. Im Namen des Erbarmers, des Barmherzigen.

  12. Wie heißt es in dem Sprichwort der Muslime: „am Samstag töten wir die Juden und am Sonntag dann die Christen“. Sobald sie sich stark genug fühlen werden sie zur Tat schreiten. Traurig das nach über 60 Jahren Friede in Europa der nächste Krieg bereits vor der Tür steht. Das gibt ein böses erwachen für unsere Gutmenschen.

  13. Während Muslime und Grüne weiter vom Bürgerkrieg träumen, ist die GrünInnen-Vorsitzende Claudia F. Roth demnächst beim ZDF zum ersten Mal drei Tage im realen Leben unterwegs.

    http://www.ka-news.de/entertainment/tv/Medien-Fernsehen-Wahlen-Parteien-Politiker-im-Alltagstest-3-Tage-Leben-im-ZDF;art152,239084

    Politiker im Alltagstest: «3 Tage Leben» im ZDF

    Es ist mal wieder Bundestagswahljahr – ob die Wiederauflage der ZDF-Doku-Reihe «3 Tage Leben» als Hilfe beim Kreuzchenmachen im September taugt?

    Als erste werden an diesem Samstag die Einsätze der stellvertretenden CSU-Generalsekretärin Dorothee Bär (31) und der Grünen-Vorsitzenden Claudia Roth (54) gezeigt. Die CSU- Bundestagsabgeordnete Bär übernimmt vorübergehend das Leben von Bettina Steinlein, die als Sozialpädagogin in einer Jugendwerkstatt in Bayreuth arbeitet. Der Verein Horizonte will dort Jugendlichen ohne Schulabschluss und Berufsausbildung zu einem besseren Start ins Berufsleben verhelfen. Kann man als Gast für 72 Stunden Disziplin näher bringen? Eine gemeinsame Kochaktion unter der Leitung der Politikerin läuft jedenfalls ein bisschen aus dem Ruder.

  14. Irgendwie erinnert mich das alles spontan an die Situation der Juden im Dritten Reich. Sie mussten sich kenntlich machen, hatten aufzustehen wenn ein „Arier“ ihren Platz haben wollte, usw usf.

    Ach ist der Islam tolerant *lach*

    Ein exzellentes islamkritisches Buch ist übrigens dieses hier:

    http://www.ahriman.com/buecher/gopal.htm

  15. @Kybeline
    Es kommt nicht darauf an, ob es oder ob es nicht damals so durch Umar-Unterdrückung stattfand, sondern es kommt darauf an das es heute so ist und Nicht-Moslems nach den menschenverachtenden Regeln des Islam unterdrückt, verachtet, verfolgt, terrorisiert und umgebracht werden!!!

  16. @Kybeline

    Die Argumentation von Prof. Kalisch ist in der Tat ähnlich. Im Ergebnis hält er daher die Frühgeschichte des Islams entweder für eine Erfindung oder eine Fälschung und – im Unterschied zu seinem Kollegen Tilman Nagel – Mohammed nicht für historisch.

    Die Erfindung oder Fälschung der isl. Frühgeschichte dürfte der wahre Grund für das Hinterfragungsverbot im Islam sein. Die Wahrheit soll nicht ans Licht kommen.

    Artus

  17. Man könnte schon fast annehmen, dass die bruxeller Elite den Vetrag längst unterzeichnet hat.
    Fleissig wird alles erfüllt, und der Bürger kommt für alles auf.
    Würde es jemand wundern wenn es so wäre?
    Vielleicht ist in „Lissabon“ die Annahme dieses Vertrages auch jergendwo drinn verkapselt, das wissen nur die Verfasser und Auftraggeber, aber nicht die überbezahlten Politiker die zustimmten, schliesslich müssen die ja nur den „Kasperletheater“ einer noch funktionierende demokratische Legitimierung vorspielen.
    Ich würde es begreifen, wenn wir von einer überlegene Zivilisation unterworfen wären, aber von einer solchen Ziegenhirtekultur auf die Knien zu fallen ist eine Schande, die wir ertragen müssen damit sich gewisse Politiker als besonders tolerant inszenieren können.
    Für wen eigentlich?
    Es applaudiert keiner zu Europa weil sie sich den eigenen Grab schaufelt.

  18. “Diese Hirtenreligion eines pädophilen Kriegstreibers ist der größte Klotz am Bein unserer Nation!”
    Quelle: Kemal “Atatürk” (Jacques Benoist-Méchin, “Mustafa Kemal. La mort d’un Empire”, 1954)

  19. Läuft doch heute nicht anders. Muslime haben gefälligst große repräsentative Moscheen zu erhalten, christliche Symbole oder Traditionen müssen aber verschwinden, weil sie Muslime beleidigen könnten. Und dass Muslime, die selber den ganzen Tag irgendwelche Diskriminierungen gegenüber Muslimen und allgemein sowieso Islamophobie in Deutschland anprangern, bei Didi lang und breit erklären, warum Andersgläubige jedoch in islamischen Ländern in bestimmten Städten nichts zu suchen haben, weil ihr Anblick Muslime stört und man dies aus Toleranz (!) akzeprieren sollte und warum das Nichtmuslime sowieso nicht verstehen können, hatte ich ja auch schon geschildert. Absolute Einbahnstrasse, und man macht gar keinen Hehl daraus.

  20. Jedes Land hat früher oder später eine Armee, entweder eine eigene, oder eine fremde.

    So langsam kommt es mir so vor, als ob für den Glauben dasselbe gilt.

  21. Unsere GutmenschInnen kapieren das erst, wenn sie selbst im gelben Hemd herumlaufen. Wer nicht hören will muss fühlen.

  22. #16 RoBoCop (25. Jul 2009 00:09)

    @Kybeline
    Es kommt nicht darauf an,

    Sicher kommt es nicht darauf an. Und wenn es wahr wäre, es gab auch andere Greueltaten vor 1400 Jahren.

    Das Problem ist, dass heute sich die Moslems auf diese (ob erfundene oder wahre) Greueltaten berufen und sich dadurch legitimiert fühlen, heute diese Greueltaten zu wiederholen.

    @Artus

    Danke 🙂
    Ich hatte Kalischs Argumente nicht gelesen, es war nur eine Vermutung. Aber ich kenne einige andere Argumente, von einigen anderen kritischen Islam-Wissenschaftlern.

  23. @Kybeline
    Ich glaub nicht das sich die Moslems von unserer Argumentation der Intepretation ihrer Religion überzeugen lassen. Ich denke das wir wieder unsere Grundwerte entdecken müssen und dafür einstehen, den freiheitsliebenden Menschen in Deutschland und Europa klarmachen sollte wie wichtig es ist jeden tag darum zu streiten, mut einsatz zu zeigen…mit Taten bitteschön 😉

  24. Zum Dhimma-Konzept habe ich vor längerer Zeit auf der „Grünen Pest“ den renommierten Orientalisten G.E. von Grunebaum ausführlich zitiert. Hier wiederhole ich den Beitrag:

    Gustav Edmund von Grunebaum (1909 – 1972), Koryphäe auf dem Gebiet der Orientalistik, legte 1963 mit „Der Islam im Mittelalter“ ein großes Werk über die islamische Zivilisation vor. Ausführlich geht er auf kulturelle Aspekte des Islam wie Menschenbild, Gesetz und Staat, Offenbarung, Literatur und Philosophie ein. Für islaminteressierte Leser ist „Der Islam im Mittelalter“ ein höchst informatives Werk – nicht zuletzt auch deswegen, weil v. Grunebaum, der alles andere als „islamophob“ war, es nicht nötig hat, die Augen vor den Schattenseiten der islamischen Herrschaft und Lebensweise zu verschließen, so wie es viele heutige „Islamexperten“ tun, die sich in so vollkommener Harmonie mit ihrem Forschungsobjekt befinden, dass man meinen könnte, sie seien bereits konvertiert. Meines Wissens ist das Werk nur noch im Antiquariat erhältlich.
    Im Folgenden ein Auszug aus dem Kapitel „Gesellschaftsordnung“:

    Die vornehmsten Trennungslinien, die sich vielfach überkreuzend die muslimische Gesellschaft des Mittelalters durchschnitten, waren vier: die erste separierte den Muslim vom Nicht-Muslim, die zweite hielt die verschiedenen religiösen Gruppen innerhalb des Islam voneinander fern, die dritte bezeichnete die diversen im Islam vereinten nationalen Einheiten, die vierte bezeichnete die sozialen Unterschiede im engeren Sinne des Wortes und ordnete die Menschen innerhalb einer mehr oder weniger stabilen Hierarchie der Berufstätigkeiten.
    Die einschneidendste dieser Trennungslinien war die Schranke, die Gläubige und Ungläubige voneinander fernhielt. Das Verhältnis dieser beiden Menschengruppen ist durch eine fundamentale Tatsache festgelegt: Gleichheit zwischen Muslim und Nicht-Muslim besteht nicht und kann nicht bestehen. „Der Islam ist die abschließende Religion, der rechte Weg, die letzte Wahrheit. Die ihm folgen, sind darum die Erwählten Allahs und finden sich mit Notwendigkeit anderen Gruppen überlegen, die immer noch etwas anhangen, das weniger ist als die abschließende Wahrheit, das überlebt, minderwertig, mit einem Wort: passe ist. Die Muslime sind sich dessen bewußt, daß dank dieser Überlegenheit sie das souveräne Recht auf die Herrschaft besitzen.“
    Die Welt gehört von Rechts wegen dem Bekenner des wahren Glaubens. Er hat gewisse Verpflichtungen solchen Gemeinschaften gegenüber, die einen Teil der göttlichen Offenbarung besitzen, den Heiden gegenüber jedoch gar keine. Das muslimische Gesetz läßt Götzendienern bloß die Wahl zwischen Bekehrung und Tod. Die Theorie läßt somit die Möglichkeit einer heidnischen Minorität nicht zu. Es sind eigentlich nur die Christen, die Juden und die Zoroastrier, die vom Standpunkt der Scharia als eine organisierte Minorität anerkannt werden können. Doch überbrückt die Zuweisung einer klar umschriebenen Stellung innerhalb der muslimischen Welt in keiner Weise den Abgrund in der sozialen Geltung. Kraft seiner Zugehörigkeit zum Islam ist der Gläubige seiner Substanz nach ein überlegenes Menschenwesen; diese Überlegenheit auszugleichen gibt es für den Ungläubigen kein anderes Mittel, als den Islam anzunehmen und auf diese Weise selbst ein Mitglied der herrschenden Gemeinschaft zu werden. Daß die Muslime im Gegensatz zu den Bekennern beinahe aller anderen großen Religionen während ihrer Frühgeschichte kein einziges Mal einer sich lange hinziehenden Verfolgung erheblichen Maßstabs ausgesetzt waren, hat ihre Überzeugung, die Erwählten des Herrn zu sein, zweifellos gefestigt.
    Der Prophet hat Distanzhaltung eingeschärft: „O ihr, die ihr glaubt, nehmt nicht die Juden und Christen zu Freunden! … Wer von euch sie zu Freunden nimmt, der ist gewißlich einer von ihnen. Gott wird die Übeltäter nicht rechtleiten.“ Die offizielle Einstellung Christen und Juden gegenüber spiegelt sich in einem fatwa, Rechtsgutachten, des vierzehnten Jahrhunderts.
    „Es ist bekannt, daß die Juden und die Christen mit den Zeichen des Zorns und der Verfluchung des Herrn gebrandmarkt sind, weil sie ihm Genossen beigesellen und hartnäckig seine Zeichen leugnen. Gott hat seine Diener die Gebete gelehrt, die sie verwenden sollen, wenn sie ihn ansprechen. Er hat ihnen anbefohlen, in der Richtung auf diejenigen hin zu marschieren, auf die er seine Gnade ausgegossen hat, auf dem Pfad seiner Propheten, der Gerechten, der Märtyrer und der Tugendhaften unter den Menschen; er hat ihnen ebenfalls anbefohlen, sich von dem Pfad der Frevler fernzuhalten, denen er seine Gnade entzogen und die er vom Paradies ausgeschlossen hat. Die seinen Zorn erregt haben und die in die Irre gegangen, sind von seiner Rache und seinem Fluch beladen. Nun aber sind nach dem Text des Koran die Leute des Zornes das jüdische Volk und das vom Irrtum auf Abwege geleitete Volk der trinitarischen Christen, die das Kreuz anbeten.“ [Anm.: vgl. Koran Sure 1!]
    Diese Einstellung zu den Besitzern des Buchs, ahl al-kitab, wie Juden und Christen genannt werden, schließt seitens des Muslims keinerlei Verpflichtung ein, sie zu bekehren oder auszutilgen. Auf dieser Auffassung beruht der Ruf des Islams als einer Religion der Toleranz. Dieser Ruf ist durchaus gerechtfertigt, insofern es Christen und Juden verstattet ist, ihren Glauben zu bekennen; er ist aber völlig ungerechtfertigt, wenn, wie dies der Auffassung des modernen Westens entspricht, Toleranz Gleichheit vor dem Gesetz miteinschließt sowie die Zulassung zur Teilnahme am bürgerlichen und politischen Leben unter zumindest theoretisch denselben Bedingungen wie die herrschende Mehrheitsschicht.
    Die Schriftbesitzer werden als dimmi betrachtet, das heißt als Personen, die sich im Besitz eines Schutzvertrags, dimma, befinden, demzufolge sie auf bestimmte Rechte Verzicht tun und als Gegenleistung die Ausübung ihrer Religion und ihrer Gebräuche zugesichert erhalten. Der sogenannte Vertrag, ahd, des ersten Umar ist von vielen Seiten und mit großer Beredsamkeit als ein Dokument des Liberalismus hingestellt worden. Daß dieses Dokument de facto ein Abstrakt aus einer großen Anzahl einzelner Vertragsabmachungen bzw. eine annähernde Beschreibung der tatsächlich bestehenden Zustände um das Jahr 800 ist, bedeutet in unserem Zusammenhang nicht allzu viel. Es belegt jedoch über allen Zweifel die Isolierung der Nicht-Muslime innerhalb ihrer eigenen Religionsgemeinschaften. Ihre persönliche Sicherheit und ihr Privateigentum werden ihnen als Entschädigung für permanente bürgerliche Ungleichheit garantiert. Die folgende ist die knappste Version des Vertrags; sie ist in Form eines Briefes gegeben, in dem Umar ein ihm seitens einer christlichen Gemeinde zugegangenes Schreiben zitiert.

    „Als du (d.h. Umar) zu uns kamst, erbaten wir von dir Sicherheit für unser Leben, unsere Familien, unser Eigentum und unsere Religionsgenossen unter den folgenden Bedingungen: wir würden persönlich (eigtl. aus [unserer] Hand) in die des Steuereintreibers und in demütiger Haltung Kopfsteuer bezahlen; keinen Muslim daran hindern, bei Tag oder bei Nacht in unseren Kirchen abzusteigen, ihn dort ehrenvoll drei Tage lang aufzunehmen, ihm Speise geben und ihm ihre Tore öffnen; den Holzgong (naqus, der den östlichen Kirchen als „Glocke“ dient) nur leicht anschlagen und beim Kirchengesang unsere Stimmen nicht erheben; … wir würden (ferner) keine Kirche, Kloster, Einsiedelei oder Zelle bauen, noch auch solche (religiöse Gebäude), die verfallen sind, wieder herrichten; uns nicht in einem (solchen Gebäude) versammeln, wofern es sich in einem muslimischen Viertel befindet noch auch (überhaupt), wenn Muslime zugegen sind; unsere Vielgötterei, sirk, nicht zur Schau tragen, nicht für sie Propaganda machen; kein Kreuz (außen) an irgendeiner unserer Kirchen aufrichten noch noch auch an irgendeiner Straße oder irgendeinem Marktplatz der Muslime; den Koran weder lernen noch unseren Kindern lehren; keinen unserer Angehörigen an der Annahme des Islam hindern, falls er (den Übertritt) begehrt; … den Muslimen in Tracht, Erscheinung und Sätteln nicht ähneln…; sie ehren und respektieren und uns vor ihnen erheben, wenn wir mit ihnen zusammentreffen; … unsere Häuser nicht höher machen (als die ihren); keinerlei Waffen und Schwerter behalten und diese weder in einer muslimischen Stadt noch auf Reisen durch muslimisches Gebiet tragen; … keinen Muslim schlagen; keinen Sklaven an uns zu nehmen, der Eigentum von Muslimen gewesen ist. Diese Bedingungen erlegen wir uns selbst und unseren Religionsgenossen auf; wer sie verwirft, genießt keinen Schutz, dimma.“

    Es ist nicht zu übersehen, daß allen diesen Beschränkungen zum Trotz Nicht-Muslime häufig erheblichen Einfluß in der Regierung erlangten. Es ist aber ebensowenig zu übersehen, daß es genaugenommen ungesetzlich war, Nicht-Muslimen exekutive Posten zu übertragen, daß sie diese Stellungen nur geduldet bekleideten und daß die Kreise der Frommen die laxe Handhabung der kanonischen Bestimmungen von seiten mancher Herrscher nachsichtslos bekämpften. Worauf es ankommt, ist nicht so sehr, daß in manchen Zeiten Juden und Christen ungestraft die zahlreichen ihnen auferlegten Beschränkungen mißachteten, sondern daß alle Gemeinschaften, die Muslime ebenso wie die Nicht-Muslime, sich ständig der Tatsache bewußt waren, daß die Scharia unwiderrufliche Beschränkungen des Aktionsbereichs der ahl al-kitab enthielt und daß die im täglichen Leben vielfach bestehenden Erleichterungen im Geist eines laisser-faire mit den strikten Weisungen des göttlichen Gesetzes eigentlich nicht vereinbar waren.

    Zitatende v. Grunebaum

    „Der Islam ist eine Religion des Friedens.“ – Claudia Roth
    „Zieht aus, leicht und schwer, und kämpft mit eurem Gut und mit eurem Blut für Allahs Sache! Das ist besser für euch, wenn ihr es nur wüßtet!“ – Koran, 9,41

  25. #12 Steinway

    Jetzt mal ganz konkret:

    Wie stellen Sie sich die Situation in einem (Bürger-)kreig vor? Welche konkrete Rolle sind Sie im Stande, anzunehmen? Die Rolle des Soldaten oder Milizen, der mordet oder die Rolle des Verkriechenden, der den Kopf in den Sand steckt und darauf hofft, dass alles bald vorbei ist? Auch wenn ich jetzt Gefahr laufe, dass mich einige in die Gutmenschenkiste stecken, frage ich trotzdem, warum hier von einigen ein vielleicht bevorstehender (Bürger-)krieg herbeigesehnt wird. Die Frage ist ebenso an alle Anderen hier gerichtet.

    Massenabschiebungen halte ich für nicht durchsetzbar, da die jeweiligen Heimatländer, wenn sie denn überhaupt feststellbar sind, nicht genügen Kapazitäten haben…

    … ich hätte dazu noch eine mögliche Alternative, die ich die „SIR (sozial-islamische Republik) nenne. Natürlich müsste hierfür die Mauer wieder hochgezogen werden und massive Umsiedlungen stattfinden. Aber man könnte aus einem solchen Staat eine schöne Urlaubsregion für realitätsfremde Gutmenschen machen.

  26. Kraft seiner Zugehörigkeit zum Islam ist der Gläubige seiner Substanz nach ein überlegenes Menschenwesen; diese Überlegenheit auszugleichen gibt es für den Ungläubigen kein anderes Mittel, als den Islam anzunehmen und auf diese Weise selbst ein Mitglied der herrschenden Gemeinschaft zu werden.

    … und selbst dann, wenn man nicht bedrängt wird, ist es reizvoll, weil man eben ohne Leistung Mitglied einer Community wird, die sich selber als überlegen betrachtet. Aussteiger berichten eben genau dies, dass nämlich der Reiz darin bestand, sich in der Gruppe stark und als etwas Besseres zu fühlen. Neonazi-Forscher berichten von demselben Effekt. Teuflische Systeme, erinnern mich irgendwie an die Borg. Seltsam auch, dass der christliche Gott, der angeblich ja mit Allah identisch sein soll, nicht nur etwas Abweichendes, sondern exakt das Gegenteil fordert, nämlich die Selbstverleugnung, die Selbsterniedrigung und das Vermeiden davon, sich über andere zu stellen. Die Selbsterniedrigung macht dieser Gott sogar selber vor, was für Allah undenkbar ist, und welcher seinen Anhängern eben das Gegenteil vorschreibt. Es werden genau die Instinkte befriedigt, gefördert und für die Verbreitung der Religion ausgenutzt, die es im Christentum zu bekämpfen und abzulegen gilt.

  27. #23 Kybeline

    Kluge Diskussion. Es wäre schön, sich ständig mit „dem Islam“ auf diesem Niveau auseinanderzusetzen.Aber da gibt es eine (mindestens)Zweiteilung: Folgt man der Wissenschaft, bricht viel um den Islam zusammen. Das ist die spannende Schiene; diejenige, auf der jeder gerne wandeln – ach was, gleiten – würde. Fast alle koranisch-islamischen Dogmen sind wackelig, wenn man Natur- und Geschichtswissenschaften samt kritischer Methode anwendet. Die Forschungsergebnisse sind verblüffend und spannend. Genau dehalb decken sich nicht mit dem Weltverständnis islamischer …. mja, Sturmtruppen.

    Der Mainstream-Islam – also der, der es täglich in der Welt krachen läßt – speist sich jedoch aus „islamischer Wissenschaft“, einem Codenamen für Tradition, Weltanschauung, Eigeninterpretation, Engstirnigkeit und Aggression.Und das scheint das Problem: Seit Bestehen des Islams hat aus Machtlosigkeit/Feigheit/PC niemand dauerhaft seinen Sturmtruppen die Deutungshoheit entwunden, weil sie alle töten, die an dieser Deutungshoheit kratzen.

    Sieht finster aus für den Islam: Wir können (besser: wollen) ihn nicht reformieren, weil das politisch „igitt“ ist, er kann sich nicht reformieren, weil das Blasphemie (Takfir) ist.

    Instabile Situation. Sieht zur Zeit nicht gut aus.

  28. #25 Maethor

    Guter Beitrag. Er bestätigt wieder: Moslems sind selbst-referentiell. Immer und immer wieder derselbe Islam. Egal ob ihn ein Westler vor 200 oder 100 oder 10 Jahren beschaut/beschreibt. Oder ein Nicht-Moslem, so des Schreibens mächtig, vor 1400 Jahren. Oder vor d1000 Jahren. Deshalb lebt der Islam noch: Gewalt immer top, und jeder Bettler wird Kaiser, so er dem Islam beitritt. Daß diese Hirarchie nur gegenüber „Ungläubigen“ gilt und ein Bettler im Islam immer ein Bettler bleibt, realisieren die Wenigsten.

    Doch….deshalb sind sie alle hier. Im „unmoralischen“ Westen, dessen mensch- und nicht gottgemachte Sozialsysteme das leisten, was Zakat in 1400 Jahren nicht schaffte.

  29. Na, klicken Sie doch mal auf das youtube-Dossier und contrakontrollieren Sie mit einer intelligenten Google-Suche.

    Dann haben Sie schnell zwei, drei Namen.

    Der isses.

    Moslem, Moslem-Addict, möglicherweise MdB. Wenn er so weitermacht, hat ihn die Kripo am Arsch.

    Tracing…..

  30. #15 rabbit (24. Jul 2009 13:56)

    heutemorgen habe ich für proNRW plakatiert und die “Alten” freuten sich. “Wir trauen uns ja nichts mehr zu sagen”. Offenbar fallen Steine vom Herzen. Deutschland erwache. Wir brauchen keine muslimischen Kulturbereicherer.

    —————
    Hallo rabbit,
    in welcher Region bist du denn tätig? Ich bin momentan dabei den Rhein-Erft-Kreis mit Flyern zu beliefern. Falls du nicht zu weit weg wohnst, könnt man ja mal zusammen verteilen oder plakatieren. Falls Interesse besteht: Meine E-Mail lautet chris4ever_82@web.de

  31. Die Kanadierin und muslimische Autorin Irshad Manji, die zum Lager der „aufgeklärten Muslime“ gehört, nennt den „Pakt von Umar“ kurz und bündig in ihrem Reform-Plädoyer „Der Aufbruch“ (Taschenbuch bei FISCHER) „eine Reihe durch und durch rassistischer Dekrete“ (S. 71).

    Wie wahr!

    Woraus ich zumindest schließe, dass auch Muslime manchmal und mit gutem Willen (und guter Veranlagung – M. ist Lesbe!) in der Lage sind, ihre Religion – bzw. das, was daraus gemacht wurde – richtig einzuschätzen. Mit solchen Gewährsleuten wie Manji lässt sich immer prima argumentieren. Man muss sich allerdings die Mühe machen, sie zu lesen…

  32. Zu welch hirnverbrannter Idiotie Musels fähig sind, zeigt ein Beitrag auf 20min.ch:

    In Saudi-Arabien hat eine 18-Jährige eine Miss-Wahl gewonnen – ohne ihren Körper oder auch nur ihr Gesicht zu zeigen. Aia Ali el Mulla stach bei der Wahl zur «Moralischen Schönheitskönigin» 274 Konkurrentinnen aus.

    Von der Gewinnerin ist leider kein Bild verfügbar. Kein Wunder, es ging ja auch nicht ums Aussehen, sondern um innere Schönheit im Sinne des islamischen Rechts. Bei dem Wettbewerb ging es darum, Tests der Gehorsamkeit gegenüber Eltern, Familie und der Gesellschaft zu bestehen.

    http://www.20min.ch/unterhaltung/news_bizarre/story/Die-Miss–die-den-Schleier-nie-ablegte-26026742

    Bei diesem Ausmaß an Musel-Irrsinn ist es auch kein Wunder, daß sogar der berüchtigte Muselversteher Abdul Näher langsam die Fresse voll hat und daran denkt, mit dem Islamthema auf seinem Blog aufzuhören. Die fanatischen Musels in seinem Forum treiben sogar einen Abdul Näher zur Flucht.

    Zitat vom Abdul:

    Verfasst am: 10.07.2009, 01:35

    Und mal etwas ganz Grundsätzliches: Jeder, der mich regelmäßig liest, weiß, dass ich mich immer gegen jede unsachliche Kritik an Muslimen gestellt habe. Aber wenn ich mal Revue passieren lasse, was in den letzten beiden Tagen auch hier so alles von Muslimen geäußert wurde, stelle ich mir langsam die Frage, ob sich die ganze Mühe eigentlich noch lohnt.
    Ich will euch nur mal eines sagen: Wenn man selbst jemanden wie mich dazu bringt, dass er resigniert und irgendwann das Handtuch wirft, dann ist das schon eine sehr bedenkliche Entwicklung.
    Ich für meinen Teil werde mir jetzt auf jeden Fall in aller Ruhe überlegen, ob die Themen Islam/Muslime/PI und Anti-Islamhetze bei POLITBLOGGER in Zukunft noch irgendeine Rolle spielen werden. Im Moment tendiere ich – das muss ich ganz ehrlich sagen – zu einem klaren Nein. Ich hab’s echt satt, mich von ein paar Leuten hier für dumm verkaufen zu lassen.

    Quelle des Zitats: Forumkommentar zum Beitrag „Verständnisfrage“

    Tja, Abdul: Das sind genau die Geister, die Du gerufen hast! :mrgreen: 😆

    Es wird Zeit, die Seite zu wechseln! Komm zu uns, zur Vernunft! 🙂 🙂 🙂

    Islamisierung stoppen!
    Freiheit verteidigen!

  33. Hallo PI und alle, die hier schreiben,

    … Einstellung des Islam gegenüber [b]nicht islamischen Mehr- und Minderheiten[/b] …

    Ist es möglich, die Begriffe „nichtislamisch“ und „nichtmoslemisch/-muslimisch“ durch Einheimische o. ä. zu ersetzen?

    Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber ich fühle mich mit dieser Betitelung überhaupt nicht wohl, auch wenn da ein „nicht“ vorneweg steht. Jedenfalls möchte ich nicht mit dieser prähistorischen, menschen-, kunst-, wissenschafts- und fortschrittsfeindlichen Psychoreligion über die Phrase verglichen werden. (Atheisten, Heiden, Buddhisten werden ja auch nicht als Nichtchristen bezeichnet. Und Moslems auch nicht.)

  34. Moinz und Danke PI, denn so wie es aussieht wurde ich auch bei den Grünen gesperrt! Bei YOU TUBE! Das bedeutet das Namen (Nickname) weiter gegeben werden.

    Ihr seit die Letzten bei denen ich schreiben darf.

  35. O.T.

    Gottlob hat der Grüne Hügel nichts mit denen gleichen Namens zu tun. Aber er ist auch so einigermaßen heruntergekommen.

    Natürlich auch dieses Mal wieder ohne „Rienzi“, Opernfreunde wissen, warum. Boykott seit 45 — einfach lächerlich. Richard konnte sich die Leute nie aussuchen, denen er gefällt.

    Wenn heute der 98. Vorhang hochgeht, riecht er muffig. Sollte man sowas nicht mal stylen ? So, wie der Meister sich es wünschte ? Nach der guten alten Art ? Ohne Fisimatenten und Verfälschungen ?

    Er bekäme einen seiner Wutanfälle, könnte er im Publikum jene erspähen, die kein Interesse, dafür aber die besten Kleider haben.

    Dennoch kommt man von weit her, sogar Kenner sind drunter…

    Aus Gewohnheit,

    VORHANG AUF FÜR WAGNER ! ES LEBE BAYREUTH !

    http://www.bayreuther-festspiele.de/

    http://www.youtube.com/watch?v=1M9FKp89kj8

  36. 12. Wir werden nicht auf Sätteln reiten, keine Schwerter gürten und keine einzige Waffe mit uns führen.
    Ist zwar nur ein kleiner Punkt unter vielen, aber ich möchte hier mal darauf hinweisen: Natürlich wird in einer Diktatur den Unterdrückten das Tragen von Waffen verboten. Deswegen haben die Amis das Recht, Waffen zu besitzen und zu tragen als Verfassungszusatz quasi ins Grundgesetz aufgenommen, weil nämlich ein Großteil der Einwanderer aus Ländern kam, in denen sie wegen ihres (zumeist evangelischen) Glaubens unterdrückt wurden. Ist doch klar: wenn ich ein Volk unterdrücken will, soll es sich nicht dagegen wehren können. Das Prinzip war allen Machthaber zu allen Zeiten klar: von den Philistern, die alle Schmiede aus Israel entfernten, bis zu den heutigen Roten und Grünen, die, wenn sie könnten wie sie wollten, dafür sorgen würden daß wir unsere Schnitzel bzw. Grünkernbratlinge mit den Fingern essen würden, weil es fürs gemeine Volk keine Messer mehr gibt, geschweige denn Feuerwaffen.
    C. S. Lewis (dessen philosophische Schriften ich als unbedingt lesenswert empfehle!) hat mal geschrieben: „Es gibt Leute, die sind Demokraten, weil sie die Menschen für so edel und gut halten, daß jeder von ihnen an der Macht beteiligt sein sollte. Ich bin Demokrat aus dem gegenteiligen Grund: ich halte die Menschen für so schlecht, daß keinem von ihnen allein die Macht anvertraut werden sollte. Sokrates meinte, manche Menschen eignen sich nur zum Sklaven. Ich widerspreche ihm nicht, aber ich kenne keinen, der sich als Herrscher eignen würde.“

  37. RAUS mit den Muslimen aus Europa!!

    Ich kann es nicht verstehen warum sich die EU sorgen um die Minderheiten in Europa macht (Türken, Araber, Muslime), sich aber um die „eigenen Leute“ (Christen, Juden, …) einen Dreck schert?

    Linke Logik?

  38. Mir kommt es so vor als würden die musels deutschland ausnutzen und von innen heraus kaputtmachen, weil es von außen schwerer wär!!

  39. @ #42 markwillihans:

    Deswegen haben die Amis das Recht, Waffen zu besitzen und zu tragen als Verfassungszusatz quasi ins Grundgesetz aufgenommen, weil nämlich ein Großteil der Einwanderer aus Ländern kam, in denen sie wegen ihres (zumeist evangelischen) Glaubens unterdrückt wurden. Ist doch klar: wenn ich ein Volk unterdrücken will, soll es sich nicht dagegen wehren können.

    Das ist zweifellos wahr. Mir versuchen „rechtgeleitete“ Moslems aber immer wieder allen Ernstes zu erklären, dass die Entwaffnung der unterworfenen Dhimmi-Völker eine große Erleichterung für Juden und Christen mit sich brachte, da sie ja somit vom Kriegsdienst „befreit“ waren. 😉
    Das Gegenteil ist wahr: vom Freiheitsverständnis des Mittelalters aus ist es allein schon eine herbe Erniedrigung und deutliches Zeichen der Unterworfenheit, einem Mann das Recht auf das Tragen einer Waffe vorzuenthalten. In Mittelost ist der Besitz einer Waffe (z.B. Dolch) zum Teil noch heute ein Statussymbol, das Würde und Freiheit ausdrücken soll und Initiationscharakter hat.

  40. Vorbild für die Dhimma des Umar, waren die Abkommen, die der „gütige Prophet mit den von ihm unterworfenen Christen und Juden im Hedschas (622/632) abgeschlossen hatte.

    Das Dhimma-Dasein als unmittelbares Resultat des Dschihad ist an einen Vertrag gebunden, der das ursprüngliche Recht des Eroberers auf die Person und den Besitz des Besiegten mittels dessen Einverständnis, Tribut zu zahlen und sich dem Islam zu unterwerfen – aufhebt.

    Folgende Verse aus der Sure al-Haschr (Die Versammlung, Sure 59) bilden die Grundlage für das Fai´ und die Dhimma; Allah hat sie anläßlich des Feldzuges gegen die jüdischen Stamm Banu Nadhir, nach der Schlacht von Badr geoffenbart:
    Allah sagt (Sure 59, 6-7) Für das, was Gott seinem Gesandten von ihnen (den Banu Nadhir) (als Beute) zugewiesen hat, braucht ihr weder Pferde noch Kamele aufzubieten. Gott gibt vielmehr seinem Gesandten, über wen er will, Gewalt. Er hat zu allem die Macht.

    Was Gott seinem Gesandten von den Bewohnern der Städte (als Beute) zugewiesen hat, gehört Gott und seinem Gesandten, desweiteren dem Verwandten, den Waisen, den Armen und dem, der unterwegs ist (….)

    Diese Güter haben die Bezeichnung Fai´ bekommen, weil Gott sie den Ungläubigen abgenommen hat, um sie den Muslimen zurück zu geben.

    Im Prinzip hat Gott die Güter dieser Welt nur geschaffen, damit sie dazu beitragen, ihm zu dienen, denn er hat die Menschen nur geschaffen, damit sie ihm dienen. Die Ungläubigen übergeben also auf ganz erlaubte Weise ihre Person, mit der sie Gott keineswegs dienen, und ihre Güter, die sie keineswegs benutzen, um Gott zu dienen den treuen Gläubigen, die Gott dienen; Gott gibt das ihnen zustehende zurück, dessen er beraubt worden ist, selbst wenn er es noch nicht in Besitz genommen hat…

    Soweit Ibn Taimiya (1263-1328), syrischer Rechtsgelehrter der hanbalitischen Rechtsschule unter den Mameluken.

    So funktioniert „islamische Logik“!

    Immer wieder wird bestritten, dass der Djihad heute noch aktuell sei, aber das ist nur das übliche Taqquia-Gelabere der Berufsmuslime und ihrer westlichen Steigbügelhalter, mit der die breite Öffentlichkeit der westliche Welt hinters Licht geführt wird.

    Und das ist die Realität:
    Die dritte Islamische Gipfelkonferenz von 1981 bekräftigte in ihrer 5. Resolution die Gültigkeit der Djihad-Doktrin für die Gegenwart: „Die islamischen Länder haben in ihrer Resolution klargestellt, dass das Wort Djihad in seinem islamischen Sinn gebraucht wird, der keine Interpretation oder Mißverständnis zulässt, und dass die praktischen Maßnahmen zu seiner Erfüllung zu ergreifen sind in Übereinstimmung damit und in ständiger Konsulation zwischen den islamischen Ländern“ (Journal of Palestine Studies 39).

    Das sagten nicht ein paar Spinner, sondern offizielle Vertreter von Staaten. Das war 20 Jahre vor dem 11. September. Wenn das Leugnen aufhört, beginnt vielleicht die Selbstbesinnung. Wir dürfen gespannt sein, wie diese Vergangenheitsbewältigung aussieht!

    Tja, und so ist das mit der Gleichwertigkeit der Religionen und Kulturen im Islam.

    Ich bin daher immer wieder paff, mit welcher Dreistigkeit die Islam-Vertreter bei diversen „Dialügveranstaltungen“ den zumeist nicht informierten Gesprächspartnern irgendwelche Lügenmärchen aus 1001 Nacht auftischen, um den
    Islam als „Friedenbringer“ anzudienen.

  41. Der Dhimmi-Status wurde nicht von den Muslimen erfunden – sondern von den byzantinischen Christen, gegenüber Juden (und womöglich noch früher von den Juden gegenüber der Urbevölkerung Palästinas).

    Bloss haben die einen ihre gültige Lehre geändert, die anderen nicht.

  42. Und heute ist es immer noch gleich! Und unsere westlichen Führer finden gar nichts Schlimmes an dieser Christen- und Judenverfolgung!

    Islaminstitut – Aktuelle Fatawa (Rechtsprechungen): Im Islam kann eine Schwangerschaft vier (4) Jahre dauern, das Badezimmer muss zuerst mit dem linken Fuss betreten werden und Abtrünnige, die nicht sofort widerrufen, müssen getötet werden etc. http://www.islaminstitut.de/Fatawa-Rechtsgutachten.10.0.html

    Das stört die allparteilichen Kinder und Grosskinder der europäischen Nazis natürlich gar nicht. Verschweigen und ebenso gezielte Falschinformation der Bevölkerung ist für sie mehr den je Pflicht! Diese linksrechten Neonazis sind nun schon so weit gekommen, dass es ihnen problemlos gelingt, Hitlerhasser und Juden- und Demokratiefreunde in ihren römischen Mainstreammedien als Nazis zu diffamieren… Der Pontifex Maximus ist offenbar wieder engagiert am Werk?

  43. Bild: Geschlagene Juden aus einem englischen Manuskript. Das gelbe Abzeichen hat die Form der Bundeslade.

    Ihr meintet wahrscheinlich die „Bundestafeln“, d.h die beiden Steintafeln mit den 10 Geboten, die Mose laut Überlieferung auf dem Berg Sinai von Gott bekam.

  44. Ergänzend zu FreeSpeech´s Kommentar Nr. 49 kann man nennen, dass es auch im Europa des Mittelalters ein System gab, das gewisse Parallelen zur islamischen Dhimma aufweist, nämlich die sogenannte Judenknechtschaft. Mir geht es nur darum, darauf hinzuweisen, dass der Islam weder besonders friedlich, noch besonders tolerant war und ist, auch wenn „hauptberufliche“ Muslime und ihre westlichen Helfer uns genau das einzutrichtern versuchen. Statt nur in islamorientierten Schwarz-Weiß-Schablonen getreu dem Motto „Islam ist Frieden“ zu verharren, sollten wir besser auf die Grautöne achten und Islamkritik lernen.

  45. #52 Maethor

    Zum islamischen Beitrag zum Ende des klassischen europäischen Altertums und seinem Einfluß auf das europäische mittelalterliche Denken – vom Heiligen Krieg über den Ikonoklasmus zur Theokratie, Häresie bis zur Judenbehandlung – erscheint demnächst ein sehr interessantes Buch.

    John J. O’Neill
    Holy Warriors: Islam and the Demise of Classical Civilization, (Felibri Publications; August 2009).

    Hier ist ein langer (englischer) Artikel des Autors, der seine Kernthesen vorstellt. Sehr interessant

    http://www.islam-watch.org/iw-new/index.php?option=com_content&view=article&id=101:impact-of-islam-on-medieval-europe&catid=92:john&Itemid=58

  46. #49 FreeSpeech:

    Hier in Mitteleuropa durften Juden unter der Christenherrschaft auch nichts.

    In Europa ging es den Juden keinesfalls besser als unter dem Islam…

    Nur hat Europa eine Aufklärung hinter sich. Der Islam ist nach kurze Blüte eines recht freien Denkens, die inzwischen Jahrhunderte zurückliegt, — damit meine ich nicht Südspanien — wieder zurückgekehrt in die Verblödung und unser dümmlicher Kulturrelativismus wird uns eines Tages noch dasa Genick brechen.

  47. Der Pakt von Umar ein Dokument des siebten Jahrhunderts. Aber der Imperativ, die Nicht-Muslime zu unterjochen, wie durch Koranvers 9:29 angeordnet und durch diesen Pakt ausgearbeitet, wurde und blieb Teil des islamischen Gesetzes (Der Scharia).

    Im neunzehnten Jahrhundert begannen die westlichen Mächte das letzte islamische Reich, das osmanische Reich, unter Druck zu setzen, die Dhimma abzuschaffen. In Bagdad beklagte im frühen neunzehnten Jahrhundert Scheich Syed Mahmud Allusi (1802-1853), Autor des bekannten Korankommentars Ruhul Ma’ani, daß die Muslime so schwach geworden waren, daß die Dhimmis die Dschizya durch Bevollmächtigte bezahlen ließen, anstatt sie selbst zu Fuß auszuhändigen. In seinem Tafsir (Korankommentar) Anwar al-Bayan bedauert der im zwanzigsten Jahrhundert lebende indische Mufti Muhammad Aashiq Ilahi Bulandshahri, daß „in den heutigen Zeiten das System der Buße (Dschizya) von den Muslimen überhaupt nicht ausgeübt wird. Es ist in der Tat bedauerlich, daß die muslimischen Staaten nicht nur davor zurückschrecken, die Buße (Dschizya) den Ungläubigen (Kuffar) aufzuerlegen, sondern daß sie ihnen mehr Rechte als den Muslimen gewähren und sie mehr respektieren. Sie begreifen nicht, daß Allah verlangt, daß die Muslime keinen Respekt gegenüber irgendeinem Ungläubigen (Kafir) zeigen, und daß sie ihnen keinerlei Sonderrechte zugestehen sollten.“

    Der einflussreiche Dschihad-Theoretiker Sayyid Qutb (1906-1966) betont, dass diese Regeln wiederbelebt werden sollten, denn „diese Verse sind als generelle Anweisung gegeben worden, und der Befehl, die Leute der früheren Offenbarungen zu bekämpfen, bis sie die Unterwerfungssteuer bereitwillig aus der Hand bezahlen und kleinlaut sind, ist auch von allgemeiner Bedeutung.“(siehe „In the Shade of the Qur’an“, Band VIII, S. 126).

    Gleichfalls stellt der pakistanische Dschihad-Autor und Aktivist Syed Abul A’la Maududi (1903-1979) fest, daß es „die einfache Tatsache ist, daß nach dem Islam den Nicht-Muslimen die Freiheit gewährt wird, außerhalb der islamischen Gemeinde zu bleiben und an ihren falschen, menschengemachten Wegen festzuhalten, wenn sie es wollen“. Das fängt jeden potentiellen Widerspruch zwischen seinem Verständnis von Vers 29 und Vers 2:256, „In der Religion gibt es keinen Zwang“, ab. Maududi fährt fort, indem er erklärt, daß die Ungläubigen „hingegen absolut kein Recht haben, die Zügel der Macht in irgendeinem Teil von Gottes Erde an sich zu reißen, noch die gemeinsamen Angelegenheiten der Menschen nach ihren eigenen falsch verstandenen Doktrinen zu regeln. Denn wenn man ihnen dazu Gelegenheit gibt, werden Korruption und Unrecht folgen. In solch einer Situation wären die Gläubigen in der Pflicht, ihr Äußerstes zu tun, sie von der Macht zu vertreiben und sie dahin zu bringen, in Unterwerfung zur islamischen Lebensweise zu leben.“ („Towards Understanding the Qur’an“, Bd. III, S. 202).

    „Islam-Apologeten im Westen versichern heute üblicherweise, dass Vers 9:29 den Krieg nur gegen diejenigen Juden und Christen befiehlt, die gegen Mohammed gekämpft haben, und gegen keine anderen. Ich wünschte, jeder Muslim würde das glauben, aber unglücklicherweise war das nie der Mainstream des islamischen Verständnisses dieses Verses. Wenn es so gewesen wäre, wäre der Pakt von Umar gar nicht geschlossen worden – denn er wurde nach Mohammeds Tod mit Christen geschlossen, gegen die er nicht gekämpft hatte. Das allein, wie auch die Lehren von allen islamischen Rechtsschulen, verdeutlicht, dass dieser Vers immer so verstanden wurde, dass er einen universalen Anwendungsbereich hat.“ …so Robert Spencer

  48. Sehr gut daß dies mal wieder hervorgeholt wird, manchem „Neuen“ ist dies gar kein Begriff. Ich denke aber eins: Wir sollten nicht deren verfälschende Wortwahl übernahmen. Es war kein „Pakt von Umar“ sondern ein „Diktat von Umar“.

  49. #38 bratpfanne (25. Jul 2009 02:27)

    Ich schlage vor: „Ungläubiger“. Es ist urdeutsch: Glaube und
    anti: un-

    Ich bezeichne mich als Sterblicher. Das ist tröstlich und beinhaltet, daß alle gleich sind: Denn jeder stirbt mal!
    Ungleich ist nur die Art und Weise, wie der eine oder andere stirbt. Doch die Tatsache „sterben“ ist für jeden gleich.

    Der Gipfel der Gleichmacherei wäre ja, daß jeder auf dieselbe Art und Weise stirbt.

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