Gestern Abend zu später Sendezeit (22.30 Uhr) zeigte der WDR den hochinteressanten Dokumentarfilm „Leben in zwei Welten“, den wir unseren Lesern wärmstens ans Herz legen möchten. In dem Film von Anke Wolf-Graaf wird verdeutlicht, was es für türkisch-stämmige Frauen (Foto oben: die drei mutigen „Rebellinnen“ Betül, Ayse und Nilgün) bedeutet, den Glauben und das Kopftuch abzulegen bzw. sich aus einer gewalttätigen muslimischen Ehe zu lösen. Hier kann man sich den Podcast herunterladen, hier das mp4, eine Wiederholung der Sendung gibt es am Montag, den 26. Oktober, um 11.30 Uhr im WDR. Must-Watch für jeden PI-Leser!

(Spürnase: Habakuk57)

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57 KOMMENTARE

  1. Die Unterdrückung der Frau im Islam findet mitten in Deutschland statt, aber die Gutmenschen von CDU/CSU, FDP, SPD und Grüne bezeichnen den Islam als Friedensreligion. Damit sind diese Gutmenschen kriminelle Volksverhetzer, weil sie Gewalt gegen Frauen verharmlosen.
    http://www.youtube.com/watch?v=tz9lvzyjaSA

  2. Welche Frau verabschiedet sich schon gern, wenn sie nicht per HANDSCHLAG, sondern per GENICKSCHLAG verabschiedet wird ?

  3. Auch wenn die Petition an der Faulheit der Leute versiegen wird…

    Hier nochmal der Link

    http://meideu.de/petition

    Sarrazin hats verdient und das Ding kommt in den Bundestag bei genügend Stimmen. Peinlich dass man es bei der Masse an PI Lesern es nicht schafft die Sacht ordentlich zu unterstützen.

  4. Ich habe nicht alles gesehen, nur soweit:

    Diese intellektuellen türkischen Frauen
    sind meine große Hoffnung.

    Dieses Fernhalten von Klassenfahrten und
    Schwimmunterricht sehe ich nicht vordergründig
    als Angst vor sexueller Freizügigkeit, sondern
    als Angst vor dem Kennenlernen von
    freiheitlichen, selbstbestimmten Werten.

    Auf dem Gymnasium kommen sie mit anderen
    intelligenten Mädchen zusammen und lernen,
    ihre ihnen schon früh vermittelten und
    übernommenen Meinungen zu überdenken.

    Ich bin noch am Überlegen, was diese merkwüdigen Gerichtsurteile (Kopftucherlaubnis für Schülerinnen und Lehrerinnen, Gebetsraum in Schulen, Schlageerlaubnis für einen marrokanischen Ehemann usw.) für einen Sinn haben.
    Vielleicht möchten die Deutschen damit in Deutschland diese Frauen weiter unterdrückt wissen?

    Ich weiß es nicht, ich denke noch weiter darüber nach.

  5. Anke Wolf-Graaf ist eine der vielgescholtenen 68er als Berlin, sie war in jenen Jahren eine der Wortführerinnen an der FU und eine undogmatische Sozialistin/Feministin. Ich habe kurzfristig 1970 in ihrer Charlottenburger WG gewohnt. Sie hat das Denken offenbar nicht verlernt und ist sich mit ihrem Film treu geblieben.

  6. OT

    Islam-Förderer Schaufele soll Finnzminister werden
    Da kann dann der Moscheenbau zügig gefördert werdn ….
    Gutenberg Innenminister

  7. Auf dem Gymnasium kommen sie mit anderen
    intelligenten Mädchen zusammen und lernen,
    ihre ihnen schon früh vermittelten und
    übernommenen Meinungen zu überdenken.

    Bestes Beispiel für so eine Biographie: Necla Kelek. Aber Frauen, die diesen Mut und diese Entschlossenheit aufbringen, sind Einzelfälle – und je stärker die Ghettos zuwachsen, desto weniger Überläuferinnen wird es geben.

    http://www.pi-news.net/2009/10/die-ghetto-luege/

  8. Ich habs gerade angesehen und habe eine Gänsehaut am ganzen Körper – tolle, mutige, intelligente Frauen! Hoffentlich sehen das viele, viele Leute!

  9. ich kann nicht nachvollziehen, dass einige deutsche Unterschichtsfrauen mit Türken zusammen sind!

  10. #8 Chester
    Guttenberg will wohl mal Kanzler werden – da macht man sich besser nicht vorher als Finanzminister unbeliebt 😉

  11. Gestern lief auch die Sendung „Kontraste“ mit einem merkwürdigen Bericht über einen 17-jährigen Palästinenser, der „trotz“ seiner guten schulischen Leistungen nebst seiner Familie abgeschoben werden soll (vermutlich falsche Angaben beim Asylantrag). Das ist natürlich phöse. Seine jüngeren Geschwister sind auch so toll integriert und können sogar kein arabisch lesen!!!
    Mich interessiert eigentlich, was seine anderen, erwachsenen Angehörigen so machen, darüber wurde nämlich kein Wort verloren…

  12. Ich habe die Doku gestern gesehen.
    Die Doku sollte ein Pflichtfilm für alle Gutmenschen und Kopftuchbefürworter sein.

    Es wird klar gezeigt, dass man Naturwissenschaften gänzlich ablehnt, was man von Weihnachtsgänsen mit Knödeln zu halten hat und Eisessen, Musikhören……………

    3 wirklich starke Frauen, die weder von der deutschen Politik, noch von muslimischen Communities gestärkt werden – im Gegenteil.

    Es ist eine Schande.

  13. Ich sags ja, man muss die Frauen reinlassen und die Kerle draußen lassen. Den Islam noch verbieten und einen Eid auf das Grundgesetz ablegen lassen und schon ist das Problem gelöst!

  14. http://www.wdr.de/tv/frautv/
    Kleine Korrektur: Es war keine klassische Doku, sondern ein Film im Rahmen der wöchentlichen „Frauen“sendung Frau TV, wo ansonsten alles mögliche zum Themenbereich Frauen/Gesellschaft gebracht wird. Im WDR ist das eine der wenigen Sendungen, wo ziemlich regelmäßig auch kritisches zum islamischen Frauenbild bzw. zur migrantisch-südländischen Frauenverachtung zu hören ist.

  15. Auch wenn’s langweilig wird, wenn ich es zum x-ten Mal wiederhole: Die Frauen sind der Hebel, um die islamischen Machostrukturen zu knacken. Stärkt ihr Selbstvertrauen, holt sie unter dem Kopftuch hervor und ihre Machos sind am Ar***. Jeder kann was tun. Im Supermarkt freundlich einer Kopftuchträgerin den Vortritt lassen. Sie sind eh immer allein im Laden, der Macho wartet draussen im Auto. Wer ganz mutig ist, kann einer mal anbieten die schwere Einkaufstasche zum Auto mit Macho zu tragen.

  16. Angriffe auf orthodoxen Priester

    Aleksejs Ribakovs ist orthodoxer Priester und IT-Ingenieur in Bochum und wird jetzt Bochum verlassen. WARUM?

    Da er oft in priesterlichem Ornat ausgeht, wird er seit längerem permanent angegriffen. Am letzten Sonntag wurde er z.B. auf offener Straße geschlagen, angespuckt und “Scheiß-Priester” geschimpft. Außerdem wurde ihm bedeutet, er solle aus “unserem” Viertel verschwinden. Von wem dieser Terror ausgeht, liegt klar auf der Hand.

    Nun wurde der erste Täter ermittelt: ein 17-jähriger Türke, ein Moslem, ein Angehöriger der Religion des Friedens, die unsere verkommene westliche Gesellschaft ja sooo sehr bereichert.

    Die Mainstream-Medien schweigen auch bei diesem Fall von islamischen Alltagsterror extrem laut.

    MACHT DIESEN FALL BEKANNT!

  17. Als diese Nilgün sagt, sie hat in ihrer Kindheit die deutschen Feiertage ebenso geliebt wie die türkischen, hab ich gedacht,
    ihr deutschen Lehrer/innen und Kindergärtner/innen, die ihr aufgrund eines hohen Ausländeranteils die christlichen Feste
    ausspart, ihr tut keinem einen Gefallen.
    Ihr gebt keine Identität.

  18. Ich will jetzt nicht die Spielverderberin geben, aber ein Gymnasium allein befreit solche Schüler nicht schwuppwiwupp vom Aberglauben.

    Ich hatte mal mit einer Gruppe türkischstämmiger Gymnasiasten (11. Klasse !) aus Duisburg zu tun. Abgesehen davon, dass KEINER dieser Schüler in der Lage war, einen Satz zu Papier zu bringen, der weniger als fünf Fehler enthielt, waren diese Schüler ausnahmslos und hoffnungslos dem Islam verhaftet.

    Europäische Aufklärung war ein komplettes Fremdwort für diese Schüler. So äußerte sich eine türkische Schülerin, dass sie ein deutsches Mädchen eigentlich ganz gerne mochte und auch gerne neben ihr sitzen wolle, aber dass das ja nicht ginge, denn dieses Mädchen sei ja eine Ungläubige und werde in der Hölle landen. Sie dürfe daher zu ihr keinen näheren Kontakt aufnehmen.

    Zum Koran erklärte sie, dass Allah im Himmel sitze und den Koran so aufgeschrieben habe. Deswegen dürfe man ihn nicht kritisieren. Auf Fragen, wie man sich das genau vorzustellen habe, dass Allah schreibt, reagierte sie extrem aggressiv, obwohl sie sonst – klar – das sanfte Kopftuchrehlein gab.

    Die Jungs redeten ausschließlich (!) über Sex und Gewalt, und was bemerkenswert ist: immer in Kombination aus beidem. Grundsätzlich. Normale Freundschaften, Romantik, Erotik – das gab es für die in ihrer Welt nicht. Ich bin schon einiges gewohnt an dummen Sprüchen der üblichen Art, die wir alle kennen („Ich ficke deine Mutter, alter Hurensohn“ – das üblich halt). Aber das, was diese Duisburger Gymnasiasten türkischer Herkunft von sich gegeben haben, das war wirklich EXTREMST. Die überprotzten sich da förmlich mit ihren bizarrsten und abartigsten Vergewaltigungsphantasien, und es war klar zu erkennen, dass die solche Gespräche für völlig normal hielten, so wie unsereins übers Wetter redet. Also das war schon ziemlich schockierend, muss ich sagen. Weil halt klar wurde, dass türkische Gymnasiasten dort in ihrer Denkweise nicht im geringsten von türkischer Unterschicht unterschieden.

    Klar gibt’s auch andere. Ich kenne einen, der ist super: völlig integriert, Klassenbester, Klassensprecher, identifiziert sich völlig mit Deutschland und will mit den Assis nichts zu tun haben. Bei dem liegt’s glaube ich eher daran, dass der intellektuell in der türkischen Community und im Islam total unterfordert ist. Das Gymnasium ist da eher eine FOLGE seines wachen Geistes und nicht der wache Geist Folge des Gymnasiums.

  19. @#26 Paula

    Ich bin zwar nicht Lehrer, kann aber Ihre Beobachtungen bestätigen, und zwar für eine Kleinstadt. Das fatale daran ist, dass unsere Kinder (ich denke hier an meinen Sohn) diese Verhaltensweisen adaptieren, und zwar aus Hass gegen die Türken. Die machens immer in Gruppen, also müssen wir uns auch zusammen rotten. Wenn ich ihn dann auf seinen türchischen Freund anspreche, heißt es, ach, der gehört doch nicht zu denen.

  20. Nun habe ich den Film auch gesehen. Gutmenschen müssten sich danach sehr dumm vorkommen, oder endlich aufgewacht sein!

  21. Sehr gut. Ich bin beeindruckt. Und die ganze Reportage kam ohne den Hinweis aus, dass es bei uns ja auch mal so war (was so nicht stimmt – nie haben sich Frauen in Europa verschleiern müssen).

  22. @ Biodeutscher

    SAT1 hat es geschafft darüber zu berichten, ohne auch nur im Ansatz Islam, Moslems oder Türken zu erwähnen!

  23. Es gibt zahlreiche Vereine, die solche Frauen unterstützen, z.B. Zentralrat der Exmuslime oder Verein Hatun und Can. Denen lasse ich regelmässig Spenden zukommen. Es gibt noch sehr viel mehr Vereine. Die Links dazu findet man auf Kybelines Weblog unten rechts:

    http://www.kybeline.com/

  24. @plapperstorch (23. Okt 2009 13:31)

    Genau so ist es!

    Nicht pseudoreligiöse ideologische Ge- und Verbote oder Waffen sind am stärksten, sondern die gelebte Güte.

  25. Der Film ist super.

    Am Ende der Hinweis der Frau über „Stolz“ hat mir sehr gefallen. Stolz auf was? Stolz als Mauer zwischen sich und den Mitmenschen.

    Sehr bewegend insgesamt, mit relativ wenig Worten und Gesten sehr ausdrucksstart und anrührend.

  26. @#33 Confluctor

    Vielleicht noch eine Ergänzung: Wenn man undifferenziert auf Muslime eindrischt, tut man diesen zarten Pflänzchen keinen Gefallen. „divide et impera“, Zuckerbrot für die einen, die Peitsche für die anderen. Stück für Stück abbrechen. Bei den Schwächsten anfangen, die, weil sie schwach sind, unter dem Islam am meisten leiden und das, darin dürften sich alle einig sein, sind die Frauen. Die müssen gestärkt werden. Mit Speck fängt man Mäuse. Der Mensch ist ein sozieles Wesen. Er wird Angst haben, aus seiner bisherigen Sozialstruktur auszubrechen (und wen sie ihm/ihr noch so stinkt), wenn da kein neues Umfeld ist, das ihn aufnimmt. Es wurde zwar im Film nur kurz erwähnt, aber ein gutes Beispiel ist die deutsche Familie, die die jetzige Chemiestudentin aufgenommen hat, als sich diese von ihrem Elternhaus abgewandt (übrigens ein hübsches Mädchen – da stören auch X-Beine nicht). Das sind die Beispiele, die den Fundis vor die Nase gehalten werden müssen, wenn behauptet wird, Integration würde an Deutschen scheitern. Dieses Mädchen konnte sich wegen einer deutschen Familie integrieren. Jeder kann was tun.

  27. Hallo liebes PI-Team, diese Sendung hatte ich euch schon am Freitag vor einer Woche als Spürnasen-Tipp geschickt. Hauptsache ihr habt die Info an alle weiter gegeben 🙂 . Wie sagte Otto Schily letztens in einer Diskussionssendung
    , in D sei jeder Willkommen der das deutsche Recht und die Gleichberechtigung von Mann und Frau anerkenne. Wer dies nicht tue sei hier falsch. Hört,hört.

  28. @#33 Confluctor:

    mit diesen worten ist alle gesagt, dem schließe ich mich an!

    eine wirklich sehr gute doku! sehr zu empfehlen!

  29. Ich war gerade auf der Internetseite von Nilgün Tasman. Das ist die Dame, die jetzt mit einem Deutschen in einer Patchworkfamilie lebt (ein tötliches Verbrechen für eine Frau im Islam, Koran Sure 2, 221. Sie berichtet dort, wie sie als Kind ihre Oma in der Türkei besucht hat und zitiert ihre türkische Oma mit den Worten: Ihr dürft zeigen wo ihr herkommt“ sagte meine Großmutter „zieht eure Deutschlandkleider an“, 1973 in Alaca.

    http://www.nilguen.com/biography.html

    Mich bestärkt das in meinen eigenen Erfahrungen und Wahrnehmungen. Es war einmal anders. Die muslimischen Migranten waren mal offener. Vor 20 bis 30 Jahren hat dann eine Rückwärtsgewandtheit bei ihnen eingesetzt. Warum, weshalb, keine Ahnung. An mir hats nicht gelegen. Einer meiner ersten Kunden vor fast 30 Jahren war ein Türke und er ist es bis heute, obwohl er sich als Rentner wieder in seine alte Heimat zurück begeben hat.

  30. Finde ich auch…sehr sehr mutig…ich hoffe ganz fest,dass weder die drei Frauen noch die Regie nicht um ihr Leben fürchten müssen.

  31. Der Film bietet auch eine Widerlegung des immer wieder behaupteten Unsinns, die Deutschen würden die Türken ausgrenzen; die Integration würde ihnen von den Deutschen verweigert.

    Wer sich hier selber ausgrenzt und verweigert, bis hin zur Verachtung der Deutschen, wird in allen drei Geschichten mehr als deutlich.

  32. @#39 Oppeano

    Das die drei Frauen bedroht werden ist (noch) nicht bekannt, aber Sonja Fatma Bläser von Hennamond, die der Ayse P. und ihrer Tochter Jasmin von dem saufenden und schlagenden Muster-Muslimen weg geholfen hat, die wird seit langem bedroht. Trotzdem ist sie zurzeit wieder „under cover“ in der Türkei und recherchiert für ein neues Buch. Es soll wohl wieder um die Unterdrückung der Frau in der Türkei gehen. Frau Sonja Fatma Bläser wurde selbst zwangsverheiratet.

    http://www.hennamond.de/index.htm

    Ein Blick auf ihre Seite lohnt sich.

  33. @#44 Raucher

    Ich baue die Sendung als podcast in meinen Blog ein, dann können Sie sich den Beitrag ansehen.

  34. Wie eine Gesellschaft mit Frauen umgeht so geht sie auch mit Kindern um. Wie soll man so auf multikultureller Ebene Respekt aufbauen? Wenn sich 10% voll integrieren und die eigene Frau achten sind da immer noch die restlichen 90%! Da sollen die Gutmenschen nicht immer alles falsch verstehen wollen wenn man sagt: „die spinnen die Türken!“ Kaum zu glauben aber war wir können in unserer heutigen Zeit „differenzieren“ und sehen die Menschen so wie sie sind… liebevoll oder eben hasserfüllt!

  35. Ein sehr schöner und nachdenklicher Bericht. Und wieder fällt es auf, dass ohne Islam im Kopf die Gesichtszüge freundlicher und entspannter wirken. Der Druck und die Last fällt weg.
    Ach ja, Betül ist echt ne Süße 🙂

  36. Warum kommen hier häufig so Aussagen wie: „Mist, die Sendung habe ich verpasst“.
    PI hat das Video im obigen Artikel verlinkt („mp4“ ist das Video).

  37. Danke für diesen Link und Sehtipp! Es tut gut, auch mal etwas positives in diesem Kontext zu sehen. Mit diesen 3 sympathischen, intelligenten und doch sehr unterschiedlichen Frauen, die ihr Lebensweg oder Schicksal eint, muß man einfach Sympathie empfinden. Was mich besonders beeindruckt ist die Reife und Ausdrucksstärke und Willenstärke der jüngsten Frau. Insbesondere an ihr ist ja nichts unversucht gelassen worden, um sie im Kindesalter zu „verbiegen“.

    Aber auch der Freiheitswille der Familienmutter, die in der häuslichen Notsituation für sich und ihre Kinder gekämpft hat, ist beeindruckend. Schön ist auch zu sehen, wie sie die für sie mühsam erkämpfte Freiheit auf ihre Tochter übertragen hat, die sich schon ganz anders entwickeln kann, als die Mutter dies konnte.

    Interessant auch, wie die „Abgrenzungserziehung“ schon in den Familien das Klima in unserem Land systematisch vergiftet. Wer immer noch behauptet, die Chancenungleichheit, RAssismus der Deutschen oder andere Dinge in diesem Land wären die Ursache für die Migrationspleite, wir eines besseren belehrt.

    Jedem Kopftuchenthusiasten sollte man die Szene mit Betül vorspielen, in der sie sich über den Wind freut, der erstmals durch ihr Haar weht. Solche Szenen sagen mehr als tausend religiöse, politische und versachlichte oder aufgeheizte Diskussionen.

    Bei all dem darf man leider nicht die türkischen und arabischen Frauen vergessen, die den gleichen Kampf und die gleichen Entscheidungen mit ihrem Leben oder ihrer Gesundheit bezahlt hat und das mitten in Europa in einer Demokratie und gleichberechtigten Gesellschaft.

  38. Ehe man hier alle islamisch sozialisierten Frauen als Opfer sieht, sollte man sich in Erinnerung rufen, dass es neben den Männern auch wesentlich muslimische Frauen sind, die das Koransystem am Laufen halten.

  39. @#49 laboe

    Das ist richtig, aber mir ist das auch schon mal passiert, dass ich ein Format (zB mp4) mit der falschen Anwendung verknüpft habe und dann nur Ton, aber bei kein Bild kam. Firefox macht es automatisch richtig.

  40. Danke an PI für den tollen Tip. Die warme Empfehlung wurde vollkommen zu recht ausgesprochen. Ich war richtig begeistert.

    Aber bevor ich mir die Finger wund schreibe:

    #50 Zallaqa (23. Okt 2009 18:14)

    Danke für diesen Link und Sehtipp! Es tut gut, auch mal etwas positives in diesem Kontext zu sehen. Mit diesen 3 sympathischen, intelligenten und doch sehr unterschiedlichen Frauen, die ihr Lebensweg oder Schicksal eint, muß man einfach Sympathie empfinden. Was mich besonders beeindruckt ist die Reife und Ausdrucksstärke und Willenstärke der jüngsten Frau. Insbesondere an ihr ist ja nichts unversucht gelassen worden, um sie im Kindesalter zu “verbiegen”.

    Aber auch der Freiheitswille der Familienmutter, die in der häuslichen Notsituation für sich und ihre Kinder gekämpft hat, ist beeindruckend. Schön ist auch zu sehen, wie sie die für sie mühsam erkämpfte Freiheit auf ihre Tochter übertragen hat, die sich schon ganz anders entwickeln kann, als die Mutter dies konnte.

    Interessant auch, wie die “Abgrenzungserziehung” schon in den Familien das Klima in unserem Land systematisch vergiftet. Wer immer noch behauptet, die Chancenungleichheit, RAssismus der Deutschen oder andere Dinge in diesem Land wären die Ursache für die Migrationspleite, wir eines besseren belehrt.

    Jedem Kopftuchenthusiasten sollte man die Szene mit Betül vorspielen, in der sie sich über den Wind freut, der erstmals durch ihr Haar weht. Solche Szenen sagen mehr als tausend religiöse, politische und versachlichte oder aufgeheizte Diskussionen.

    Bei all dem darf man leider nicht die türkischen und arabischen Frauen vergessen, die den gleichen Kampf und die gleichen Entscheidungen mit ihrem Leben oder ihrer Gesundheit bezahlt hat und das mitten in Europa in einer Demokratie und gleichberechtigten Gesellschaft.

    Danke für den tollen Kommentar, dem ich voll zustimme.

    Wobei ich aber diesen Gedanken als wichtige Ergänzung betrachte:

    #51 laboe (23. Okt 2009 18:19)
    Ehe man hier alle islamisch sozialisierten Frauen als Opfer sieht, sollte man sich in Erinnerung rufen, dass es neben den Männern auch wesentlich muslimische Frauen sind, die das Koransystem am Laufen halten.

    Zudem finde ich es schlichtweg erstaunlich, dass eine derartige Dokumentation im WDR!!!! läuft. Und das dabei auch die Erzählung der jüngsten Frau (ich kann mir leider keine Namen und schon gar keine türkischen merken), die erzählte, dass das was sie in den Koranschulen gelehrt wurde (auch) als Hasspredigten einzuschätzen sei!!

    Überhaupt wurde deutlich, dass die Segregationsbestrebungen ganz eindeutig von türkischer Seite ausgehen und der Zuschauer wurde von dem immer wiederkehrenden „Argument“ verschont, dass die schlechte Integrationsleistung der Türken auf die Ablehnung der Deutschen zurückzuführen sei.

  41. Tja, das mit dem Kommentieren hat dann ja wohl gar nicht funktioniert.
    Tut mir leid, dass dies jetzt ein wenig wirr wirkt.

  42. Wie haben einen neuen Gesundheitsminister und der ist Arzt und kommt aus Vietnam. Noch Fragen zu den Möglichkeiten der Integration in Deutschland?

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