„Israel bombardiert, Merkel finanziert!“

Am vergangenen Samstag sollte am Hermannplatz in Berlin die große „Free-Gaza“-Kundgebung gegen Israel stattfinden, organisiert von einer „Berliner Friedenskoordination“, und die wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Da pünktlich um 12 Uhr nur Polizeifahrzeuge, aber keinerlei Demonstranten zu sehen waren, blieb noch Zeit für einen Bummel über den Hermannplatz, das Eingangstor zu den Bezirken Kreuzberg und Neukölln.

(Bericht von der Free-Gaza-Demo am 5.6.2010 in Berlin)

Gleich neben dem Eingang zum U-Bahnhof lungerten wie immer Säufer und Fixer und warteten auf ihre Dealer, die aus einer der sich hier kreuzenden U-Bahnlinien schnell und risikolos Nachschub liefern. Daneben der orientalische Dauerbasar, auf dem in lange Gewänder gehüllte Kopftuchfrauen allerlei Waren an andere Kopftuchfrauen verkaufen. Zudem war mitten auf dem Platz eine Bühne mit Boxen aufgebaut, aus denen in ohrenbetäubender Lautstärke arabische Musik dröhnte.

Als Sahnehäubchen entdeckten wir am Rande des Basars eine Ausstellung aus etlichen nebeneinander gestellten Schautafeln zum Thema „Entdecken Sie den Islam!“ Neugierig traten wir näher. „Wie entfaltete sich der Islam in der Welt?“ lautete die Frage auf der ersten Schautafel und lieferte die Antworten gleich mit: In allen Künsten und Wissenschaften, in Architektur, Medizin, Sprache, Physik, Mathematik usw. habe der Islam die Grundlagen geschaffen und diese an den Westen weitergegeben. Wann genau im frühen Mittelalter das gewesen sein soll, wurde nicht erläutert. Die nächsten Schautafeln waren weiteren islamischen Erfindungen wie „Menschenrechten“ und „Toleranz“ gewidmet, danach ging es um die „Förderung der Frau im Islam“: „Der Islam betrachtet die Frau als Individuum mit eigenen Rechten“ lasen wir staunend. Alle Achtung! Das erinnerte uns an den in Berliner Moscheen ausliegenden Band „Frauen im Islam“, in dessen Einleitung es heißt: „Männer besitzen sogar noch mehr Verantwortung, indem sie die Lasten des Unterhalts der Familie und der Ehefrauen, des Schutzes ihrer Keuschheit, ihres Ansehens und ihrer Ehre tragen.“ Doch ehe sich der Eindruck einschleichen konnte, hier gehe es nur um platte Propaganda für ganz Dumme, wurde auf der Schautafel selbstkritisch eingeräumt: „In manchen Ländern der islamischen Welt werden Frauen nicht so behandelt, wie es die islamische Lehre vorschreibt. Dies ist jedoch auf kulturbedingte Bräuche zurückzuführen.“

Ein paar Meter weiter war ein großer Büchertisch mit Koranausgaben und islamischer Erbauungsliteratur aufgebaut, und wir kamen gerade rechtzeitig, um ein kleines Gespräch zwischen einem mit Palästinensertüchern geschmückten Autonomenpärchen und dem prophetenbärtigen Bücherverkäufer mitzuhören, einem Muskelpaket mit zernarbtem Gesicht, stahlblauen Augen und Häkelmützchen auf dem Kopf, einer Art Pierre Vogel in Brutalo-Ausgabe. „Das Wichtigste, sage ich immer, ist Toleranz“, säuselte der muslimische Muskelmann, „und dass jeder in seinem eigenen kleinen Bereich anfängt, Frieden zu schaffen.“ Sein kalt-verächtlicher Blick und seine Mimik passten überhaupt nicht zu seinen Worten, es war ein wenig so, als würde ein Nazi-Skinhead im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme dazu gezwungen, ausländische Touristen durchs Holocaust-Museum zu führen; auch wenn er dafür kiloweise Kreide frisst und mühsam Betroffenheit heuchelt, jeder halbwegs normale Mensch würde sofort merken: Hier stimmt etwas nicht! Doch nicht so die beiden Antifas. Mit einem gaaanz lieben Gutmenschenlächeln und Eselsgeduld lauschten sie den Phrasen des Islamfunktionärs, und zum Zeichen seiner Aufgeschlossenheit kaufte der linke Straßenkämpfer dann auch noch eine deutsche Koranausgabe, bevor er sich mit seiner Freundin auf die andere Seite des Platzes begab, wo sich inzwischen neben einem Lautsprecherwagen die Demonstration versammelte.

Mindestens 3000 Teilnehmer waren angekündigt, kaum ein Zehntel davon eingetroffen. Das konnte am Sommerwetter liegen oder auch daran, dass hier offenbar kurdische Organisationen den Ton angaben, denn die meisten Transparente wandten sich nicht nur gegen Israel, sondern auch gegen die Türkei. „Israel mordet in Palästina, Türkei mordet in Kurdistan“ hieß es da, oder „Freiheit für Öcalan!“ Ganz offensichtlich wurde hier die israelische Durchsetzung der Seeblockade zum Anlass genommen, mal wieder auf die Rechte der in der Türkei diskriminierten Kurden hinzuweisen.

Die deutsche Antifa war trotzdem reichlich vertreten, unter anderem mit einem großen schwarz-roten Transparent „Gegen Krieg und Kapitalismus“ neben einem Bildnis der 1977 bei der Erstürmung der Lufthansamaschine „Landshut“ durch die GSG 9 schwer verletzten palästinensischen Terroristin. 33 Jahre ist das jetzt her, und genau in dieser Zeit schien das Gros der Kundgebungsteilnehmer – unabhängig von ihrem tatsächlichen Alter – geistig stehen geblieben zu sein. Dazu passten auch etliche Vertreter marxistischer Sektierergruppen, die mit ihren unverkäuflichen Broschüren auf dem Arm durch die spärlichen Reihen streunten und mit fiebrig glänzenden Augen von der „großen Krise“ und der baldigen „Weltrevolution“ schwärmten. Von der Kundgebungsrede irgendeines „Hussein“ war kaum ein Wort zu verstehen, und das lag nicht nur an dem blechernen Lautsprecher, sondern auch am erbärmlich schlechten Deutsch des Redners. „Öcalan“ schnappte ich auf, und dass die israelische Luftwaffe in der Türkei trainieren dürfe und Erdogan deswegen ein großer Heuchler sei. Eine hübsche Straßenkämpferin mit Pferdeschwanz ging mit finsterer Miene an den vor mir stehenden Polizisten vorbei, ihr schwarzes Kapuzenshirt verkündete: „Sick of it all!“ Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Natürlich, diese Menschen fühlten sich krank, und die eigentliche Botschaft dieser Demonstration hätte lauten müssen: Wir verstehen die komplexe heutige Welt nicht mehr, können aber von unseren linken Lebenslügen nicht lassen, einer muss daran schuld sein, und das ist – neben der Polizei und der ganzen deutschen Unterdrücker-Gesellschaft – nun einmal traditionell Israel!

Endlich verstummte das kaum verständliche Gekrächze aus dem Lautsprecherwagen, und die inzwischen auf 500 Teilnehmer angewachsene Menge setzte sich in Bewegung. Ein „Liedermacher“ mit grauen Alt-68er-Restlocken und brüchiger Stimme begann ein selbstkomponiertes Lied anzustimmen: „Israel zettelt Kriege an, in Gaza und im Libanon, setzt die Welt in Brand – Freiheit für Palästina!“ Kaum jemand stimmte in seinen Refrain ein, und auch die türkischen Gemüsehändler aus den anliegenden Straßen blickten eher mit Befremden auf den traurigen Zug. Eine Frau im Lautsprecherwagen rief mit sich überschlagender Stimme: „Israel bombardiert, Merkel finanziert!“, ein paar Frauen antworteten mit „Kindermörder Israel!“ Das war für mich der Punkt, an dem ich mich abseilte, um mich erquicklicheren Tätigkeiten für einen sonnigen Samstagnachmittag zuzuwenden. Genug gesehen und gehört. Nein, diese Demonstration hatte nichts mit den Nöten der Bewohner jenes fernen Gaza-Streifens zu tun, die von der islamistischen Hamas als Geiseln und menschliche Schutzschilde missbraucht werden, sondern einzig und allein mit den Problemen der Teilnehmer selbst, deren Denken und Handeln man gar nicht mehr in politischen, sondern nur noch in psychopathologischen Kategorien erfassen kann.

Aber warum, und diese Frage wird immer dringlicher, sind es genau diese Leute, die in unserer Gesellschaft und unseren Medien in Deutschland den Ton angeben???

(Ein Bärchen, PI-Gruppe Berlin)




Firma verbietet Mitarbeitern St. Georgs-Fahne

Nicht nur in Deutschland gibt es für einzelne Berufsgruppen während der Fußball-WM ein Fahnenverbot, sondern auch im stark bereicherten Großbritannien. In Manchester ist es laut einer Meldung von Daily Mail mehr als 1.200 Mitarbeitern einer Wohnungsbaugesellschaft untersagt worden, ihre Autos mit Englandfahnen zu schmücken – aus Angst, es könnte als rassistisch angesehen werden.

Die Mitarbeiter der Wohnungsbaugesellschaft hatten Emails erhalten, in denen davor gewarnt wurde, dass das Schmücken ihrer Autos mit der St. Georgs-Fahne diejenigen diskriminiere, die England während des Welt-Cups nicht unterstützen würden. Manager des “Bolton At Home” in Manchester, die 18.200 Genossenschaftswohnungen verwalten, meinten, dass die Autos der Mitarbeiterschaft neutral bleiben müssen, um alle Kunden/Mieter mit Respekt und ohne Diskriminierung zu behandeln.

Ein Mitarbeiter der Organisation sagte: “Es ist eine absolute Schande. Alles, was wir wollen, ist unsere Unterstützung für die englische Fußballnationalmannschaft bei der WM zu zeigen, aber tatsächlich wurde uns gesagt, es sei rassistisch, die Englandflagge zu schwenken. Ein Verbot wäre schon schlimm genug für Firmenwagen, aber das sind unsere eigenen Fahrzeuge, und wir sollten mit ihnen tun dürfen, was wir wollen. Das ist verrückte Big Brother-Mentalität.”

Ein anderer Arbeiter sagte: “Die Menschen in England schmücken die Straßen und Häuser mit Englandfahnen, aber die Chefs hier werden Spielverderber im Namen der politischen Korrektheit. Ihre Botschaft scheint zu sein, dass uns das Wehen der Englandfahne peinlich sein soll, aber wir alle denken, dass wir die England-Fahne mit Stolz wehen sollten. Wollen unsere Bosse nicht, dass England den Cup gewinnt?”

Auf der Webseite der Organisation heißt es: “Gleichberechtigung und Wertschätzung der Vielfalt stehen im Mittelpunkt unserer Werte.”

(Übersetzung: Alster)




Israel-Bashing im Bundestag

Gestern fand im Bundestag auf Antrag der Linksfraktion eine interessante Aktuelle Stunde zum Thema „Schnellstmögliche Aufklärung des völkerrechtswidrigen Angriffs des israelischen Militärs auf einen internationalen Schiffskonvoi mit Hilfsgütern für Gaza“ statt (die Redebeiträge der einzelnen Fraktionen einschließlich Zwischenrufe etc. können hier nachgelesen werden).

Wie zu erwarten, war man sich einig, dass erneut Opfer von Israel zu erbingen sind, obwohl CDU, FDP und SPD sehr deutlich die Extremisten aus der Türkei als Verantwortliche benannt haben. Die Absichten der LINKEN auf dem Schiff bezeichnete Thüringens FDP-Generalsekretär Patrick Kurth als „ehrenwert“.

„ISRAEL MUSS“ und „ISRAEL DARF NICHT“

Es ist interessant, dass, wenn der jüdische Staat sowieso schon der Leidtragene einer Situation ist, dann von Israel weitere Opfer und Kompromisse („Beendigung der Blockade von Gaza“) und gleichzeitig eine „internationale Untersuchung“ des Vorfalls und ein „internationales Kontrollregime“ für Gaza zu fordern (die dann auf israelischem Boden für Sicherheit sorgen sollen?!).

Die Wortkombinationen „Israel muss…“ und „Israel darf nicht…“ sind die im Nahostkonflikt wohl am häufigsten gebrauchten Wortpaare. [Dabei ist aber nicht das kleine Israel so „inkontinent“, sondern der Rest der Welt.]

VERANTWORTLICHKEITEN WERDEN NICHT ZUGEORNET

Bei Angriffen von einer Seite werden immer beide Seiten verantwortlich gemacht. Wenn Frau Merkel telefoniert – dann mit Erdogan UND mit Netanjahu, beide werden in einem Satz genannt, und die eigentlichen Verantwortlichkeiten, obwohl die jeder kennt, werden in einen Topf geworfen, ohne diese von Anfang an korrekt zuzuordnen.

DIE GÄNGIGE VERWIRRUNG DES „UNGEKLÄRTEN“

Daher gibt es auch die gängige Verwirrung: „Bislang ist die Faktenlage noch nicht vollständig geklärt“ (wieviele ‚Fakten‘ müssen eigentlich noch bekannt werden?). Während die Welt sich einseitig klar in der Vorverurteilung Israels ergeht, bleibt der mit den Fakten besehene Politiker vorsichtshalber im selbstgewählten Zustand des
Ungeklärten, der verlängerten Desorientierung, um sich selbst nicht arg festlegen zu müssen und gar mit „mit einem Auge blind zu werden“.

Was man von Israel fordert, fordert man von keinem Staat der Welt. Die überhebliche Dominanz der Nationen, immer besser zu wissen, was Juden tun oder zu lassen haben, ist hier genau so erkennbar wie in der Geschichte zuvor. Ein Vertrauen in „unsere israelischen Partner“, dass der jüdische Staat seine Probleme auch eigenverantwortlich regeln kann, wird letztlich verweigert. Israel soll die „Blockade von Gaza“ aufgeben – damit die islamisch dominierte UNO die Blockade (Grenzkontrollen, Überprüfen von Einfuhren auf Waffen usw.) fortführt?

UNMÜNDIGES KIND ISRAEL

Nur keinerlei Ärger zulassen – Deeskalation und Appeasement gegenüber Islamisten sind wichtiger als die Wahrheit und die Freiheit eines demokratischen Israel. Israel soll wie ein unmündiger Dackel an die Leine genommen werden, damit es bloß durch seine Existenz nicht mehr die blutrünstigen Rottweiler und Windhunde aus der Nachbarschaft reizt.

So wird jeder noch so kleine Vorfall in Israel als Streichholz am Pulverfass gedeutet, und billigend in Kauf genommen, dass Israel im Ansehen der Weltöffentlichkeit weiter verliert – und gleichzeitig argumentativ auf eine Stufe mit Islamisten gesetzt wird. „Shame on the world“ schreibt die ICEJ als Überschrift in einer Stellungnahme. Das gilt auch für einen Großteil deutscher Politiker.

(Text: Jörg H.)




Thilophobie

Weil Thilo Sarrazin (Foto) sagt, was eh jeder weiß, sogar der kluge Spiegelschreiber, wird er von letzterem fertiggemacht. Sarrazin sei schlicht überfordert von der ihn umgebenden Vielfalt, heißt es da, und wolle einfach nicht akzeptieren, dass es „nicht allein an Produktivität ausgerichtete Lebensentwürfe“ gebe. Sprich: Lebenswentwürfe, die auf die soziale Hängematte zugeschnitten sind.

Da man ihn sachlich nicht widerlegen kann, wird ein Land aus Thilo Sarrazins Sprüchen entworfen. Unterschwellig wird unterstellt, dass Sarrazin „unwertes Leben“ vernichtet.

Willkommen in Thilostan: Wo Menschen, die „ökonomisch nicht gebraucht werden“, längst „woanders nichts leisten“. Wo es keine „türkischen Wärmestuben“ mehr gibt. Wo „Intellekt importiert“ wird, wenn man ihn braucht. Wo „nur noch die Besten“ weiterkommen. Wo der Durchschnitts-Intelligenzquotient endlich wieder steigt, weil man Migranten aus „der Türkei, dem Nahen und Mittleren Osten und Afrika“ das ständige Fortpflanzen ausgetrieben hat. Wo sehnige, durchtrainierte Arbeitslose im Winter beherzt ihre Pullover überziehen, anstatt zu heizen, und die anderen, die übergewichtigen in den Trainingsanzügen… tja, man weiß nicht so genau, wo die geblieben sind.

Das sagt man natürlich nicht offen, denn damit würde man sich ja juristisch angreifbar machen. Man deutet nur an – und hat so den Bogen zum Rechtsextremismus diskret gespannt. Sarrazin zu diskreditieren und zu bekämpfen, dient also dem Kampf gegen Rechts™ und ist somit eine gute Sache.

Bestimmte Migranten haben offensichtlich seinen Hass ebenso auf sich gezogen wie vermeintlich faule Arbeitslose und überhaupt alle „Nichtleistungsträger“. Doch das ist für Jeden offensichtlich. Es gibt aber eine weitere Ebene in Sarrazins Einlassungen, die mehr über den Berliner Ex-Senator und jetzigen Bundesbanker verrät.

Warum zum Beispiel klammert Sarrazin sich argumentativ stets an scheinbar eindeutige Zahlen: 90 Prozent aller Berliner Araber, 70 Prozent der Türken? Warum diese schwiemelige Körperlichkeit, die seine Tiraden durchzieht: Übergewichtige Hartz-IV-Empfänger, höhere Geburtenraten von Türken, zu 80 Prozent vererbte Intelligenz? Und warum diese pseudo-ethnologischen Kollektivurteile, immer schön sauber abgegrenzt: intelligente osteuropäische Juden und integrationswillige Weißrussen, Ukrainer und Vietnamesen versus schlechte Araber und Türken?

Es ist zu ärgerlich, dass Sarrazin seine Thesen mit Zahlen belegen kann. Also wird sogar das negativ ausgelegt. Sarrazin „klammert sich“ daran. Da muss – wie bei LRGs üblich – dem Andersdenkenden zumindest die materielle Grundlage entzogen werden:

Sollte Sarrazin einmal Kompetenz besessen haben – in dem Sinne, dass er eine Vorstellung davon hatte, welche Probleme, auch welche Tabus, angesprochen und angefasst werden müssen: Er hat sie ein paar billigster Stammtischweisheiten halber aufgegeben. So etwas darf man einem Bundesbank-Vorstand nicht durchgehen lassen.

Der Satz ist der größte Witz: „Sollte Sarrazin einmal Kompetenz besessen haben – in dem Sinne, dass er eine Vorstellung davon hatte, welche Probleme, auch welche Tabus, angesprochen und angefasst werden müssen“, macht der Schreiber doch gerade klar, dass Tabus keinesfalls angesprochen werden dürfen, will man nicht den LRGs zum Fraß vorgeworfen werden. Ob es Spiegel-Schreiber Yassin Musharbash gefällt, wenn er mit den Steuern von seinem Qualitätsgehalt all jene alimentiert, deren „Lebensentwürfe nicht allein an Produktivität ausgerichtet“ sind?

Ja, so ist das mit der Wahrheit: Der Überbringer wird geköpft.

» WELT: Claudia Roth geißelt „Rechtspopulisten“ Sarrazin
» WELT: Deutschland fällt nicht auf Sarrazins Dummheit herein

(Spürnasen: udo123454321, Wueterich, Cornelia K. und Arent)




Ein Friedensaktivist berichtet

Im deutschen Zwangsfernsehen loben die kommunistischen Judenhasser die gute Atmosphäre, die nette Gesellschaft und den schönen Gesang auf ihrem Hilfsschiff nach Gaza. Einer der Mitreisenden, Ahmad Ibrahimi, islamischer Geistlicher und Leiter der algerischen Delegation bestätigt jetzt diese Berichte.

MEMRI-TV hat den Beitrag aus dem arabischen Fernsehen ins Englische übersetzt:

Einige Zitate des frommen Imam:

„Ich schwöre bei Allah, wir hatten keine Furcht vor diesen Brüdern von Schweinen und Affen (= Juden, Anm.v.PI)“

„Unser Hass gegenüber diesen Leuten (den Juden, Anm.v.PI) ist so intensiv, dass wir wünschten, Bomben zu sein und zwischen diesen Brüdern von Affen und Schweinen zu explodieren.“

„Ich glaube an das Prinzip, dass alle Ungläubigen eine Gruppe sind. Nichts Gutes kann von irgendeinem  Ungläubigen kommen. Alle diese Leute haben Resolutionen verabschiedet, wie den Goldstone Report oder einige Regeln vom Gerichtshof in Den Haag, aber wenn es darum geht, sie anzuwenden, kann keiner von denen Israel auf seinen Platz verweisen. Wenn wir von dem, was passiert ist profitieren wollen, müssen wir die islamischen Völker und die arabischen Nationen mobilisieren, weil die palästinensische Sache eine rein islamisch-religiöse Angelegenheit ist. Wenn Palästina befreit ist, wird sich die ganze Welt verändern. Wir wollen keinen palästinensischen Nationalstaat oder Grenzen. Wir wollen Palästina in seiner Gesamtheit (Anm.v.PI = einschließlich des gesamten israelischen Staatsgebietes).“

„Die Palästinenser sagten zu uns: Habt keine Angst vor Ihnen (den Israelis, Anm.v.PI). Ihr werdet sehen, sie sind eine Mickymaus-Armee. Das erwies sich als wahr. Ich schwöre bei Allah, dass ich ihre Soldaten weinen sah! Bei Allah, wir sahen Zeichen von Urin und Kot an ihrer Kleidung!“ (Übersetzung ins Deutsche: PI)

Wird Gregor Gysi den neuen Freund und Weggefährten der deutschen Kommunisten demnächst als Redner in den deutschen Bundestag einladen?

Die Namen und Gesichter der deutschen kommunistischen Verbrecher, die sich in Gesellschaft der Judenhasser amüsierten, sollte man sich gut merken:

V.l.n.r.: Matthias Jochheim, Annette Groth (SED), Norman Paech (SED), Inge Höger (SED) und Nader el Saqa.




NRW: Deutschlandfahnen für Polizisten verboten

Nicht nur das „deutsche Volk“ soll in NRW abgeschafft werden, jetzt werden in NRW Polizisten schon im Vorfeld der Fußball-WM Deutschlandfahnen verboten! In Sachsen-Anhalt hingegen sind sie erlaubt. Man achte auf die Begründung. Wer könnte sich wohl in NRW durch deutsche Fahnen in Deutschland provoziert fühlen?

Ad hoc news berichtet:

Nordrhein-Westfalens Polizisten dürfen während der Fußball-Weltmeisterschaft keine Flagge zeigen. Das Schmücken von Uniformen oder Einsatzwagen mit Fahnen oder Wimpeln in den deutschen Nationalfarben schwarz-rot-gold als Sympathiebekundung für die Nationalelf sei «selbstverständlich» nicht erlaubt, sagte ein Sprecher des Innenministeriums auf ddp-Anfrage.

Zur Begründung sagte er, dass dies von Fans anderer Nationen als Provokation missverstanden werden könnte. «Wir wollen keine unnötigen Komplikationen bei Einsätzen», sagte er. Schließlich seien Polizisten zur Neutralität verpflichtet.

Ist es „selbstverständlich“, mit der eigenen Nationalmannschaft nicht zu sympathisieren, weil sich der eine oder andere Gast im Lande auf den Schlips getreten fühlen könnte? Offenbar nicht, denn

In Sachsen-Anhalt zum Beispiel dürfen Polizeibeamte wie bereits während der WM vor vier Jahren mit der Deutschlandfahne am Auto Streife fahren.

Tja, die Wessis sind eben schon weiter…

(Spürnase: BePe)




Vier Israel-Demos an diesem Wochenende

Vier Israel-Demos an diesem WochenendeAn diesem Wochenende finden in Deutschland vier wichtige Demos statt, deren Teilnahme wir unseren Lesern wärmstens ans Herz legen möchten. In der baden-württembergischen Gemeinde Bad Boll (heute 17 Uhr!), zweimal in Berlin und in Köln können Israelfreunde ihre Solidarität zur einzigen Demokratie im Nahen Osten zeigen, die in den letzten Tagen in Ausübung ihres legitimen Rechts auf Selbstverteidigung von Medien und Politikern zu unrecht an den Pranger gestellt wird.

Nachdem die Welt den Faschismus, den Nazismus und den Kommunismus besiegt hat, sieht sie sich einer neuen weltweiten totalitären Bedrohung gegenüber: dem politischen Islam. PI ist Teil des weltweiten Kampfes der Verfechter der Demokratie und Menschenrechte gegen islamische Theokratien und ihre Helfer. PI ist daher auch proisraelisch.

Wer gegen Islamisierung Deutschlands und Europas ist, ist konsequenterweise pro Israel.

Israelfreund Geert Wilders„Israel ist die vorderste Verteidigungslinie des Westens. Jetzt ist es Israel, aber wir sind die nächsten. Das ist weshalb, über die Solidarität hinaus, der Beistand für Israel in Europas bestem Interesse liegt.“ – Geert Wilders

Hier die Veranstaltungshinweise:

Bad Boll

AUFRUF BAD BOLL: Israel unterstützen – kein Dialog mit Hamas – Protest gegen eine Tagung der Akademie Bad Boll „Partner für den Frieden – mit Hamas und Fatah reden“

Wir protestieren gegen die Tagung „Partner für den Frieden – mit Hamas und Fatah reden“ vom 11. – 13.6.10, mit der die Evangelische Akademie Bad Boll – trotz anhaltender Proteste – der Terrororganisation Hamas ein Forum bieten will. Die Akademie hat einen Hamas-Funktionär, den „Gesundheitsminister“, eingeladen. Erklärtes Ziel der Hamas ist es, den jüdischen Staat zu vernichten. Wer Israel vernichten will, muss vor Gericht – nicht aufs Podium. Wer Frieden in Nahost will, muss sich dafür einsetzen, Terror und Antisemitismus zu bekämpfen, die iranische Atombombe zu stoppen und die iranischen Satelliten Hamas und Hisbollah hierzulande zu verbieten. Wir rufen alle Freunde Israels und die Bürgerinnen und Bürger in Bad Boll auf zur Protestaktion mit Informationen – Reden – Gesprächen am Infostand am Freitag, 11. Juni 2010 um 17:00 Uhr in Bad Boll, Ortsmitte (bis gegen 18 Uhr), Badstraße 2, 73087 Bad Boll, an der Ecke Hauptstraße/Badstraße, vor der Kreissparkasse.
Trotz existentieller Bedrohung durch Terror und Krieg ist Israel ein demokratisches Land und feiert dieses Jahr seinen 62. Geburtstag. Am Infostand erhalten Sie Broschüren und Infomaterial zu Politik, Geschichte und Staatsgründung Israels. Wir hoffen auf Ihre Teilnahme und Ihre Solidarität mit Israel.

Berlin (12. Juni)

MFFB – Gegen das Bündnis der Kriegstreiber von Linkspartei und Hamas! Solidarität mit Israel!
Kundgebung vor dem Karl-Liebknecht-Haus
Samstag, 12. Juni 2010, 14 Uhr (neue Zeit!),
Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin-Mitte

Berlin (13. Juni)

DER BERLITON – Support Israel Demo- Sunday the 13th – Solidarity with Israel – Solidarität mit Israel – Free Gaza from Hamas
Am Sonntag, den 13. Juni 2010 um 14 Uhr findet in Berlin am Breitscheidplatz die Kundgebung: „Solidarität mit dem legitimen Verteidigungskampf Israels – Free Gaza from Hamas“ statt.
Redner sind u.a.:
Stefan J. Kramer, Zentralrat der Juden in Deutschland
Avi Efroni, Forum Atid-Zukunft
Melody Sucharewicz, Gewinnerin „The Ambassador“ in Israel 2006
Jörg Rensmann, Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB)
Prof. Ralf Schumann, Scholars for Peace in the Middle East (SPME)
und andere

Köln (siehe PI-Hinweis vom 7. Juni)

Fairplay für Israel- Solidaritätsdemo in Köln [MIT BUSSEN AUS FRANKFURT!!!!!]
Sonntag, 13. Juni 2010
Zeit: 14:00 – 18:00
Ort: Köln, Roncalliplatz
am Sonntag, den 13. Juni 2010, um 14 Uhr, findet auf dem Roncalliplatz (vor dem Dom) in Köln eine zentrale Israel-Solidaritätskundgebung mit anschließendem friedlichen Demonstrationszug durch die Kölner Innenstadt statt. Dank der Unterstützung der Frankfurter Jüdischen Gemeinde wird es auch Busse von Frankfurt aus geben. Die Abfahrt wird um ca. 11.30h sein. Interessierte sollen sich bitte schnellstmöglich an die Gemeinde, unter mailto@jg-ffm.de wenden. Alle Abfahrtsdetails werden rückbestätigt.

Zu den Rednern in Köln zählen u.a. Dr. Dieter Graumann (Zentralrat), Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, Johannes Gerster (DIG) und Sacha Stawski (Honestly Concerned e.V. und ILI – I LIKE ISRAEL e.V.). Wir wollen damit ein Zeichen für unsere Verbundenheit mit dem Staate Israel setzen und gegen die weltweite Vorveruteilung und Delegitimierung seiner Rechte protestieren. Israel steht nicht alleine! Lasst uns die einzige Demokratie im Nahen Osten mit einer großen Menschenmenge, Flaggen und Transparenten unterstützen!
Für weitere Fragen schreibt bitte an:
israeldemokoeln@gmail.com

PI-Leser, die an den Demos teilnehmen, bitten wir, uns zeitnah Fotos, Videos und Berichte von den Veranstaltungen zu schicken: pi-team@blue-wonder.org

(Quelle: Honestly Concerned, Foto: Jörg H.)




Ekeltest für Hassprediger-Talente

Ekeltest für Hassprediger-TalenteWer es im Todeskult Islam zu etwas bringen will, dem darf es vor nichts gruseln. Theologische Kenntnisse sind nicht nötig, um die einfach gestrickten Hassparolen des Koran nach zu plärren. Aber in einer Casting-Show für den künftigen Super-Imam in Malaysia mussten die Kandidaten (Foto) als erstes vier Wochen alte Leichen befummeln. Als Preis für den Abgebrühtesten winkt Geld, ein Hasspredigerstudium in Medina und eine Anstellung an der größten Moschee des Landes.

Das pro-Medienmagazin berichtet:

„Imam Muda“ bedeutet auf Malaiisch soviel wie „junger Imam“. Wie der Name verrät, wird in der neuesten Castingshow Malaysias nicht etwa der begabteste Sänger oder der witzigste Comedian gesucht – sondern der beste Geistliche. Um den Titel kämpfen zehn Männer zwischen 19 und 27 Jahren. Die Aufgaben, die die Nachwuchsimame meistern müssen, haben es in sich: Wie die Tageszeitung „Berliner Morgenpost“ berichtet, sollten die Kandidaten in der ersten Folge Ende Juni einen Leichnam baden und begraben. Man wies ihnen drei Tote zu, die seit einem Monat anonym im Leichenschauhaus gelegen hatten. Eine der Leichen war ein HIV-Toter. Die Kandidaten meisterten ihre Aufgabe. Einige brachen am Grab in Tränen aus.

Der Manager des Fernsehkanals „Astro Oasis“, Izelan Basar, erklärt: „Wir glauben, wenn die Teilnehmer einen toten Körper und den Begräbnisprozess ertragen können, dann können sie sicher jede andere Aufgabe im Leben eines Muslims meistern.“ Obwohl in dieser ersten Woche noch keiner der Kandidaten ausgeschieden ist, wird in den kommenden Folgen gesiebt. Jede Woche bekommen sie eine neue Aufgabe, jedes Mal muss einer der Männer gehen. Die Kandidaten leben für drei Monate zusammen in einem Haus. Jede Woche müssen zwei von ihnen die Freitagspredigt in einer der großen Moscheen des Landes halten – und das, obwohl keiner von ihnen Berufserfahrung hat. Keiner hat einen religiösen Hintergrund, einer von ihnen ist Bauer, ein anderer Bankangestellter, schreibt die „Berliner Morgenpost“.

(Spürnase: Regreb)




Gysi goes to Hollywood!

Gysi goes to Hollywood!

Gysi goes to Hollywood!

© 2010 by Daniel Haw

Daniel Haw - Vater der jüdischen Comicfigur Moishe HundesohnDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachars in Hamburg. Nach einer graphischen und künstlerischen Ausbildung studierte der 51-Jährige in Kalifornien Schauspiel und Regie. Haw, Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn, veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI.

» Alle Moishe-Cartoons auf PI




SZ bezeichnet Wilders als Rattenfänger


Die Süddeutsche bezeichnet Wilders als Rattenfänger und somit 1,5 Millionen Wilders-Wähler als Ratten. Diese Goebbels’sche Sprache des Mensch-Tier-Vergleiches hat ja in Deutschland Tradition. Somit bedient man sich exakt der Ausdrucksweise derer, die man zu bekämpfen vorgibt.

So schreibt die SZ:

Aus Unsicherheit haben überraschend viele Niederländer für Geert Wilders gestimmt. Dabei bietet seine Ein-Mann-Partei keine Lösungen. Wilders‘ Erfolg bestätigt einen EU-weiten Trend: die Zersplitterung der politischen Landschaft.

Nein, das war sicher kein „glorioser Tag für die ganzen Niederlande“, wie Geert Wilders seinen Anhängern zurief. Angst und Unsicherheit der Menschen haben dem rechten Rattenfänger weit mehr Menschen als erwartet in die Arme getrieben.

Aber was ist das für eine „Partei“, die da an die Macht drängt? Sie hat ein einziges Mitglied: Geert Wilders. Er allein entscheidet alles, er hat die totale Kontrolle über Kandidaten und Programm. Es gibt keine Parteiversammlungen, keine Abstimmungen über Themen.

Es gibt auch niemanden, der Wilders‘ Allmacht in Frage stellen und etwa bezweifeln würde, dass eine Kopftuchsteuer ein sinnvoller Vorschlag zur Lösung der Einwanderungsproblematik darstellt. Er würde einfach rausfliegen. Demokratisch im herkömmlichen Sinne lässt sich das nicht nennen.

Ganz im Gegensatz zum Islam, zu dessen Verteidiger sich die SZ aufschwingt. Denn der ist ja nicht nur gelebter Frieden, sondern auch gelebte Demokratie. Dort entscheiden die Männer einer Familie zum Beispiel ganz „demokratisch“, wen die Schwester/Tochter zu heiraten hat oder wer sie umbringen darf.

Aber, nicht wahr, liebe Qualitätsjournalisten der SZ, es ist ja für einen guten Zweck! Echte Demokraten wie Ihr, beschimpfen den Andersdenkenden und geben ihn zum Abschuß frei. Erich wäre stolz auf Euch!

(Spürnase: Chessie)