Tunesische Flüchtlinge auf der italienischen Insel LampedusaWelches unsägliche Fass Europa aufgemacht hat, der Türkei auch nur eine Beitrittsperspektive aufzuzeigen, lässt sich schön an einem in der Zeitung Libération erschienen Aufruf „französischer und tunesischer Professoren“ ablesen.

(Von Thorsten M.)

Diese Woche erschien in dem etwa mit der taz vergleichbaren Blatt ein Memorandum mit der Aufforderung, doch auch dem im demokratischen Wandel befindlichen Tunesien eine EU-Beitrittsperspektive zu eröffnen. Zeitgleich wurde das Pamphlet (schließlich schmäht es den Europäischen Gedanken) auch in der tunesischen Zeitung „La Presse“ veröffentlicht. Warum sollte schließlich nach – oder gar noch vor – der muslimischen Türkei nicht auch ein arabisches Land in die ja bekanntlich nicht von spezifisch europäischen Werten geprägte Gemeinschaft aufgenommen werden? Schließlich hätten auch schon Griechenland, Spanien, Portugal und die osteuropäischen Länder erfolgreich die Kopenhagener Beitrittskriterien gemeistert, obwohl diese teilweise mit Kerneuropa viel weniger Handel betrieben als Tunesien.

Es ist rührend, wie in dem Text die Vorzüge einer EU-Mitgliedschaft des Landes aufgezeigt werden: Tunesien habe das selbe Pro-Kopf-Einkommen wie die Türkei, realisiere bereits drei Viertel seines Außenhandels mit der EU, teile viele historische Wurzeln mit Europa, bräuchte weit weniger Strukturhilfe als die Türkei und verfüge über eine breite Mittelklasse und eine gut ausgebildete Jugend (was immer damit gemeint ist).

Die Beitrittsperspektive könne einen wunderbaren Beschleunigungseffekt, auf die wirtschaftlichen und politischen Reformprozesse in Tunesien haben. Gleichzeitig würde dies Begehrlichkeiten anderer Mächte, wie China oder der USA in dieser Region zurückdrängen.

Und nicht zuletzt wäre dies ein „Laborversuch“ für die Eingliederung weiterer arabischer Länder in der Zukunft. Die Europäer könnten den Arabern und Muslimen mit diesem Schritt beweisen, dass sie keinerlei Vorbehalte gegen sie hegten. Und irgendwie erwartete Arabien eine solche Perspektive zu recht, schließlich würde es sich (zumindest in Tunesien) mit der „Jasmin-Revolution“ ja deutlich auf Europa zu bewegen.

Aber natürlich möchte man nicht gleich übertreiben und räumt ein, dass auch Tunesien Vorteile von solch einem Beitritt hätte: Die europäischen Fördermittel (bisher bekommt man – wie ungerecht – „leider“ erst ein Viertel der Pro-Kopf-Förderung der Türkei) würden deutlich ansteigen und dem Land helfen, wettbewerbsfähiger zu werden. Darüber hinaus sei die Perspektive „Personenfreizügigkeit statt Einwanderung“ ein Fortschritt für Tunesien (was in Klartext übersetzt bedeutet, dass dann für die meisten der gefährliche Transfer in baufälligen Schiffen nach Lampedusa wegfiele).

Das Unrechtsbewusstsein der tunesischen Leser dieses Aufrufs, widerrechtlich in Europa einzudringen dürfte durch dieses Traktat nicht unbedingt steigen. Ab dieser Woche sind die Insassen der tunesischen Landungsboote – zumindest für Maghrebiner und die französische Linke – keine mit Menschenrechten bewaffneten Invasoren mehr, sondern nur etwas übereifrige Entwicklungshelfer der Eurabischen Union.

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126 KOMMENTARE

  1. Hergott, wie würden Asterix und Konsorten sagen? „Die spinnen die Franzosen.“ Toll, dann kommen noch mehr Habenichtse in die EU.

  2. OT

    Migranten bestimmen Berlins Zukunft

    Auffällig ist, dass das Durchschnittsalter der Migranten in Berlin deutlich unter dem der Deutschen liegt. „Das Durchschnittsalter der Palästinenser in Berlin liegt bei 21 Jahren“, sagte Piening. Gerade bei dieser Bevölkerungsgruppe erwarte er in den nächsten Jahren stark steigende Einbürgerungszahlen.

    In kurzer Zeit werde die Mehrheit der Kinder unter fünf Jahren in Berlin ausländische Wurzeln haben. Schon jetzt macht ihr Anteil an der Berliner Bevölkerung der Unter-Fünfjährigen 42,7 Prozent aus. Die meisten von ihnen haben die deutsche Nationalität. Das Durchschnittsalter der Migranten insgesamt liegt bei 34,2 Jahren, der Berlin-Durchschnitt bei 42,8 Jahren. Die Deutschen ohne Migrationshintergrund sind im Schnitt sogar 45,8 Jahre alt. Das Fazit: „Es wächst eine junge Mehrheit heran. Diese Mehrheit wird in einigen Jahren die Dinge bestimmen. Die Stadt wird immer internationaler“, sagte Piening.

    http://brahmacharya.aceboard.com/p-305867-7494-2529-60.htm#id77656

  3. OT: und wahr:

    Tschechiens Präsident zieht über den Euro her

    Was die EU vermeiden will, hat Argentinien hinter sich: eine Staatspleite. Tschechiens Präsident Klaus nutzte seinen Besuch in dem Land, um Parallelen zur europäischen Schuldenkrise zu ziehen. Der Euro kam dabei nicht gut weg.
    […]
    „Die Krise in Ihrem Land wurde durch die starre Bindung ihrer Währung an den Dollar ausgelöst, und in Europa spielt der Euro heute eine ähnlich negative Rolle, weil er verhindert, dass die Wechselkurse den jeweiligen wirtschaftlichen Gegebenheiten eines Landes angepasst werden können“, betonte Klaus bei einem Essen der argentinischen Präsidentin Cristina Kirchner zu Ehren des Staatsgastes.
    […]

    http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/staatsbesuch-tschechiens-praesident-zieht-ueber-den-euro-her_aid_614116.html

  4. Die franzosen können es nicht verwinden, dass napoleon gescheitert ist und dass sie auch ihre kolonien freigeben mussten.

    Da schaffen sie sich neue stützpunkte, wie die insel Mayotte im Indischen Ozean
    Seit heute, dem 1. April 2011 hat frankreich die komoreninsel Mayotte zum 101. Département erklärt.
    Noch eine euro-zone mehr.
    Jede nacht kommen massenhaft neger von anderen inseln und dem festland an, die alle franzosen sein wollen.

    ARD-bericht aus Brüssel schreibt:

    „Mayotte ist eine tickende Zeitbombe
    Die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ hat seit zwei Jahren eine kleine Praxis in dem Slum, um die Menschen vor Ort behandeln zu können. Der Arzt Gérard Assailly glaubt nicht daran, dass Frankreich das Problem Mayotte in den Griff bekommt: „Frankreich ist vollkommen überfordert von einer Bevölkerung, die unbedingt französisch sein will, es aber so wenig ist. Das ist wirklich schwierig – wie eine tickende Zeitbombe.“
    Mayotte kostet den französischen Staat knapp 500 Millionen Euro pro Jahr. Jetzt, wo die Insel offiziell zum Département und damit auch zu Europa wird, dürfte es noch mehr werden. Das ist der Preis dafür, die Republik in Afrika zu errichten.“

    Da paßt doch nordafrika erst recht zur EU……
    oder…?

  5. Also am besten wäre es doch, wenn man gleich alle Länder der Welt in die EU-aufnimmt und einen Einheitsbeitrittsvertrag verfasst – das spart Zeit und Geld (das man dann für Sozialleistungen zur Verfügung hätte). Der Untergang dieses „europäischern“ Staatszusammenschlusses ist ja so oder so schon längst besiegelt.
    Und wenn dann alle Türken, Tunesier und sonstigen Neu-EU-Bürger in Mitteleuropa angelangt sind, können wir ja nach Tunesien oder in die Türkei auswandern, fast so, wie damals bei der Völkerwanderung nach dem Zusammenbruch des dekadenten römischen Reiches.

  6. Was heute noch ein Aprilscherz sein soll, könnte in einigen Jahrzehnten, wenn die letzten „Ungläubigen“ aus Europa vertrieben wurden, Realität sein.
    Der Islam schreitet mit großen Schritten voran. Schon heute in den meisten Kindergärten und Schulen kein Schweinefleisch mehr erhältlich. Keine Bratwürstchen mehr für unsere Kinder. Auch Weihnachtsfeiern werden zunehmend abgeschafft. Dafür gibt es Überlegungen einen muslimischen Feiertag einzuführen und die ersten Grünen haben in Berlin schon gefordert Türkisch als Fremdsprache einzuführen.

  7. @ #16 Recklinghausen (01. Apr 2011 11:15)

    Sag mir bitte, was wir heute für ein Datum haben …

  8. In der Tat würde die Aussicht auf eine „privilegierte Partnerschaft“ (von „Beitritt“ ist ja nicht wirklich die Rede!) anders als im Falle Türkei diesem kleinen Land helfen, einen weiteren, grossen Schritt in Richtung Laizität des Staates und damit Demokratie (nach französischem Vorbild) zu machen. Das wäre (so sind ja die Pläne der Übergangsregierung in Tunesien) automatisch mit einem Abbau der Vormachtstellung des Islam verbunden.

    In Tunesien könnte gelingen, was Kemal Atatürk einst für die Türkei vorschwebte, was aber durch die Islamisierungspolitik der AKP heute konterkariert wird.

  9. @Aaron @Denker

    Die Originalnachricht ist vom 30.03., wie es aussieht. So billig scheinen wir da nicht davon zu kommen… 🙁

  10. eine gut ausgebildete Jugend (was immer damit gemeint ist).

    Also natürlich sind Beitrittsgedanken selbstmörderisch. Aber ein Bekannter den ich sehr ernst nehme, hat mit über Ägypten vor Ägypten alles korrekt beschrieben und zu Tunesien meinte er auch, dass es viele junge Qualifizierte gibt, die aber keine Chance hätten.

    Ob sie für die EU fachlich qualifiziert sind, müßte ich ihn nochmal fragen, aber man sollte sich schon genau informieren. Die Frage ist dann, wie sie in Tunesien eine Chance bekommen.

  11. @ 20 Reconquista2010 (01. Apr 2011 11:26)

    Die Originalnachricht ist vom 30.03., wie es aussieht. So billig scheinen wir da nicht davon zu kommen…

    Oh nein !! Das ist ja furchtbar!

    Die Meldung ist tatsächlich vom 30.03.2011
    also doch kein Aprilscherz?

  12. Ist auf keinen Fall ein pi Aprilscherz. Und eine MSM Zeitung würde niemals mit so einem Thema scherzen weil es zum Selbsläufer werden könnte wenn die Tunesier Morgenluft wittern.
    Das scheint wieder so ein Fall zu sein wo die Realität die Satire überholt.
    Da scheinen wirklich ein paar Gutis wieder ne neue Sau durch Dorf zu jagen. Die haben wohl Angst das Europa noch vor der kompletten Islamisierung pleite ist und drücken jetzt auf die Tube, anders kann ich mir so einen Hirnfurz nicht erklären.

  13. OT: @Denker:

    Zu Libyen sagt US-Verteidigungsminister Robert Gates: Es lägen zu wenig Informationen über die Aufständischen vor.

    Das ist immer schon meine Position. Oder ist das nur eine Ausrede von Gates, um keine weiteren Angriffe fliegen zu müssen.

  14. Einfach unglaublich!

    Den „Eliten“ dieses Kontinents juckt ganz offensichtlich wieder mal das Fell. „Laborversuche“ für ungeeignete gesellschaftspolitische Experimente hatten wir auf diesem Kontinent doch eigentlich mehr als genug …

    Seit wir die ließen, haben wir Frieden. Aber wenn es dem Esel zu geht, geht er aufs Eis …

  15. #11 Elisa38

    Ja, ich werde auch nie vergessen, als ich auf Mauritius war und der einheimische Frewmdenführer (der uns zu den letzten Naturgebieten der Insel führte) erklärte, dass es der größte Fehler war, unabhängig von GB zu werden. Wären sie heute noch Kolonie, würde es den Menschen viel besser gehen und sie wären glücklicher. Korruption und Willkür, Mißwirtschaft etc. hätten zu Kolonialzeiten nicht so geblüht, wie heute in der Unabhängigkeit. Und er hat von ziemlich bösen Kämpfen zwischen Hindus und Moslems erzählt. Und er verglich Mauritius mit Reunion…. Der „alte Herr“ schwärmte von der Kolonialzeit…… über seine Worte mußte ich lange intensiv nachdenken. Unsere (europäische) Sicht auf die Dinge ist eine völlig andere, als in anderen Kulturen….

  16. #25 johannwi (01. Apr 2011 11:43)

    wenn das kein Aprilscherz war, dann ist es der SuperGau!

  17. Aprilscherz…..oder…..??
    Ist es nicht erschreckend, das ich in Betracht ziehen muß das das kein Aprilscherz ist ??

  18. #21 ingres (01. Apr 2011 11:31)
    Das Argument mit den „gut ausgebildeten“ finde ich immer besonders putzig (besser: idiotisch). Momentan werden doch sowieso letzte Hürden für die Anerkennung von allen möglichen Berufsabschlüssen abgeschafft.
    Grundsätzlich kann hier jeder „gut ausgebildete“ Mensch aus Nordafrika leben und arbeiten. Eines EU-Beitritts bedarf es dafür nicht.
    Dass es mit den „gut ausgebildeten“ aber nicht weit her ist, sieht man aber dann z. B. an den vor „telefon-shops“ herumstehenden Männern aus Nordafrika und woanders.

  19. #32 DeutschIsBeautiful (01. Apr 2011 11:51)
    Mein erster Gedanke war auch „1. 4.“, aber kurioserweise ist die erste Seite Leserkommentare felsenfest von der Wahrheit überzeugt.
    Merkwürdig.

  20. Ich bin mir durchaus bewusst, dass eine differenzierte Sicht der Dinge nicht unbedingt zu den Stärken dieses Blogs gehört. Dennoch möchte ich darauf hinweisen, dass es manches Mal von Vorteil ist, sich direkt an den Quellen zu informieren. Dazu empfehle ich die tägliche Lektüre von http://www.LaPresse.tn und zum heutigen Thread-Thema speziell: http://www.lapresse.tn/01042011/partenariat-pour-la-democratie-et-la-prosperite.html.

    Das hilft, wenn man die einzigartige Sonderstellung Tunesiens in dem derzeitigen Umwälzungsprozess in Nordafrika verstehen möchte. Das ist weder mit Ägypten noch gar mit Libyen auch nur annähernd vergleichbar.

  21. Ich habe inzwischen schon so viel Absurdes und Schwachsinniges von unseren sog. „Eliten“ zur Kenntnis nehmen müssen, dass es mir schwer fällt, diese Nachricht als Aprilscherz einzuordnen.

  22. @ 22 Denker (01. Apr 2011 11:35)

    Also nix mit lustig sondern ein klarer Knieschuss. 😉

  23. #35 johannwi (01. Apr 2011 11:53)

    Mein erster Gedanke war auch “1. 4.”, aber kurioserweise ist die erste Seite Leserkommentare felsenfest von der Wahrheit überzeugt.
    Merkwürdig.

    Auf allen 4 Seiten geifern die ihre Hassbotschaften, entweder rafft es niemand von denen oder Komentare die auf einen Scherz hinweisen werden nicht zugelassen.
    Ich kann es mir nicht vorstellen das Sarrazin ausgerechnet zur FDP geht, das passt so gar nicht.

  24. #35 johannwi (01. Apr 2011 11:53)

    „….aber kurioserweise ist die erste Seite Leserkommentare felsenfest von der Wahrheit überzeugt.
    Merkwürdig.“

    ich finde da nichts merkwürdiges dran… Jeden Tag Nachrichten, Meldungen usw, das einem die kalten Schauer nur so über den Rücken jagen…

    Viel zu viel von dem was tagtäglich auf uns einströmt hat mit gesundem Menschenverstand nichts mehr zu tun, solche Meldungen ist man doch gewohnt, daher die Akzeptanz…. Schau ins Archiv, such eine x-beliebige Meldung, man denkt doch bei fast jeder „Neuigkeit“ es sei der 01.04, das können die doch unmöglich ernst meinen…….

    Und was ist… selbst der größte Blödsinn entpuppt sich als traurige Realität….

  25. #32 DeutschIsBeautiful

    Da wäre es sogar besser, Sarrazin würde Nationaltrainer von Aserbaidschan und Berti Vogts dafür Spitzenkandidat von „Die Freiheit“… 🙂

  26. @ #26 ingres (01. Apr 2011 11:44)

    Zu Libyen sagt US-Verteidigungsminister Robert Gates: Es lägen zu wenig Informationen über die Aufständischen vor.

    Das ist immer schon meine Position. Oder ist das nur eine Ausrede von Gates, um keine weiteren Angriffe fliegen zu müssen.

    Ich glaub dem US-Verteidigungsminister kein Wort!
    Er hat genug Infos! Er kennt Libyen bestens! Er weiß ganz genau, daß in Libyen ein Putsch-Versuch gescheitert ist. Dieser hat nichts mit den Aufständen in tunesien oder Ägypten zu tun!
    er weiß genau, dass es sich hier um einen Stammesfehde handelt und nicht um einen hysterischen Demokratie-Anfall

    Er versucht lediglich,Vorbereitungen zu treffen, daß die USA da ohne Gesichtsverlust wieder rauskommen –
    Wenn in ein paar Wochen die Libyensache beruhigt ist, dann wird er Frankreich zum Sündenbock machen und ihm eine Rechnung über die entstandenen Kriegskosten schicken.

  27. @ #39 DeutschIsBeautiful (01. Apr 2011 11:58)

    Das Kommentieren an so einem Tag wie heute ist wirkliche eine Kunst, die nicht jeder beherrscht. Ich nehme alle Infos heute eher als Scherz wahr.

  28. @ #39 DeutschIsBeautiful (01. Apr 2011 11:58)

    Die Sarrain = FDP Geschichte ist sicher ein Aprilscherz,
    aber die Titelgeschichte Tunesien = EU ist vom 30.03.2011 und daher höchstwahrscheinlich KEIN Aprilscherz

  29. #44 elohi_23 (01. Apr 2011 12:02)

    Ich nehme alle Infos heute eher als Scherz wahr.

    Ist wohl das beste was man machen kann. Die wirklich harten Nachrichten hauen einen morgen auch noch aus den Latschen 😉

  30. #43 Rechtspopulist:

    Das ist schon klar. Aber wir wollen doch, dass die da unten eine faire Chance haben. Denn wenn nicht, dann kommen sie her 😉

  31. #21 ingres (01. Apr 2011 11:31)

    Ob sie für die EU fachlich qualifiziert sind, müßte ich ihn nochmal fragen, aber man sollte sich schon genau informieren. Die Frage ist dann, wie sie in Tunesien eine Chance bekommen.

    Ist das Dein Bier, ist das unser Bier? Wer hat die Geburtenüberschüsse produziert, Europa oder die Mu.seln? Wer sie produziert, ist dafür verantwortlich.

    Da gibt es übrigens so eine „Somalia-Resolutin“, die gleiches aussagt.

    Völker können sich nur in dem Maaße reproduzieren, wie sie den nachrückenden Generationen eine Zukunft bieten können.

    Das müssen die in den Griff bekommen!

  32. Der erste April

    (man achte besonders auf die dritte Strophe)

    Wie wir als Knaben uns doch neckten!
    Wie wir voll Schelmenstücke steckten!
    Ich mach´s noch heute nicht bekannt,
    Wonach ich einstmals ward gesandt,
    Ich schweige still,
    Sonst hört‘ ich heute noch: April, April!
    Man schickt den dummen Narren wie man will.

    Nach ungebrannter Asche gingen,
    Nach Mückenfett und selteneren Dingen
    wir ernsthaft in des Krämers Haus,
    Der warf uns dann zur Tür hinaus.
    Schwieg still, schweig still!
    Sonst ruft man heute noch: April, April!
    Man schickt den dummen Narren wie man will.

    Wie wir´s gemacht als kleine Kinder,
    So macht´s ein König auch nicht minder:
    Er schickt sein Volk nach Freiheit aus,
    Es kehret wiederum nach Haus
    Ganz still, ganz still.
    Die Nachbarn rufen laut: April, April!
    Man schickt den dummen Narren wie man will.

    Hoffmann von Fallersleben, 1843
    Aus der Sammlung Deutsche Gassenlieder

  33. #45 Denker (01. Apr 2011 12:06)

    EU ist vom 30.03.2011 und daher höchstwahrscheinlich KEIN Aprilscherz

    Sehe ich auch so, wie schon in #23 erwähnt würde eine MSM Zeitung damit nicht scherzen, wäre nicht pc.

  34. @ #43 Rechtspopulist (01. Apr 2011 12:00)

    Wer weiß ¿¿¿

    Der Name „Europäische Union“ ist sicher nur noch traditionell so gehalten. In wirklichkeit müsste der korrekte Name „Transferunion“ heißen!
    (Wohlstandstransfer von Germanien in die anderen Vertragsstaaten)

    Da hat sicher Tunesien noch Platz – um under den Rettungsschirm zu kommen. In Berlin weiß man gar nicht, wohin mit dem vielen Geld …

  35. #42 Denker:

    „Zu Libyen sagt US-Verteidigungsminister Robert Gates: Es lägen zu wenig Informationen über die Aufständischen vor.“

    Er hätte besser gleich die katze aus dem sack lassen sollen:

    Wie kommt unser öl unter den libyschen sand? !

  36. Gestern freuten sich bekopftuchte junge libysche mädchen, dass sie nun nicht mehr dem zwang unterlägen, in die schule gehen zu müssen.

    So sieht freiheit aus!

  37. OK, jetz hab ich den frz. ORIGINAL-Artikel gelesen und nehme die Aprilscherzwarnung zurück.
    Die deutsche Überschrift hier ist allerdings etwas reißerisch, niemand „fordert“ –
    im Original ist es eher ein Gedankenspiel für die Zukunft.
    Einige Argumente sind auch sooo schlecht nicht:
    Mittelmeerunion statt Migration.
    Und ein Türkeibeitritt wäre objektiv betrachtet wirklich teurer.

  38. Ich bin absolut dafür Tunesien in die EU aufzunehmen. ABER bitte das Karthago der Vandalen und nicht das künstliche Tunesien voller Arschhochheber

  39. #48 Ausgewanderter:

    Wer hat die Geburtenüberschüsse produziert, Europa oder die Mu.seln?

    Erst informieren, dann plappern! Tunesien hat eine Geburtenrate, die derjenigen Europas vergleichbar ist – Tendenz: weiter sinkend. Wiederum kein Vergleich mit dem jetzt schon übervölkerten Ägypten. Einen „youth bulge“ gibt es in Tunesien nicht, allerdings, vor allem im Süden, eine hohe Arbeitslosenrate bei Schulabgängern. Die brauchen eine Perspektive.

  40. #28 friedrich.august (01. Apr 2011 11:48)

    …erklärte, dass es der größte Fehler war, unabhängig von GB zu werden. Wären sie heute noch Kolonie, würde es den Menschen viel besser gehen und sie wären glücklicher.

    Weil sie unfähig und unwillig sind. Aber es ergeht allen ehemaligen Kolonien gleich:

    DER SPIEGEL
    Nr. 51 vom 14.12.1992, S. 148 ff.

    Ein schwarzer Holocaust

    Somalia ist kein Einzelfall. Frankreichs Verteidigungsminister… vermeint, nicht weniger als „30 Somalias in der Welt“ zu sehen. Fast ganz Afrika befinde sich in einer verzweifelten Lage. Aber niemand spreche bisher davon, weil niemand hingehe, um darüber zu berichten…

    „Laßt uns ehrlich sein: Besser als die gegenwärtige Lage wäre Kolonialismus allemal“, sagte der somalische Politiker Hassan Ali Mirreh vor der Landung der US-Marineinfanteristen.

    Eine verheerende Krise schwelt in der riesigen Region, die sich zwischen der Sahara und dem Sambesi, vom indischen Ozean bis zum Atlantik erstreckt.

    Dort leben in 45 Staaten über 500 Millionen Menschen – die meisten in bitterer Armut, unter despotischen oder machtlosen Regierungen, in einer zerstörten Umwelt mit zerfallenden Infrastrukturen.

    Im riesigen Zaire sind von den 140.000 Straßenkilometern, die es zum Zeitpunkt der Unabhängigkeit 1960 gab, heute nur noch 15.000 Kilometer befahrbar. In Angola wuchert Unkraut in Fabriken und Lagerhäusern. Der Busch kehrt zurück – so wie anderswo die Wüste vordringt: Straßen versanden in der 800 Jahre alten Karawanen-Stadt Timbuktu (Mali) ebenso wie in Neubauvierteln von Mauretaniens Hauptstadt Nuakschott.

    „Afrika erleidet eine Malthunsianische Tragödie aus Hungersnot, Krieg, Armut und Krankheit einschließlich Aids“, schreibt der britische Publizist Willam Rees-Mogg… Und die sonst aller Dramatisierung abholde Neue Zürcher Zeitung fragte: „Ein ganzer Kontinent als Todeskandidat?“

    30 Jahre nach „Uhuru“ – Kisuaheli für Freiheit und Unabhängigkeit von weißer Kolonialherrschaft – scheint es für Afrika keine Chance zur Selbsthilfe mehr zu geben. Nach nur einer Generation der Selbstregierung erschüttern Untergangsängste den einstigen „Kontinent der Zukunft“. Seine Gesellschaftsmodelle sind gescheitert, seine Staaten zerfallen, seine Bewohner überleben in weiten Teilen nur am Tropf der internationalen Katastrophenhilfe.

    … Selbst Nostalgie nach Kolonialtagen kommt auf. Die Nationalkonferenz von Zaire möchte den Staat – wie zu Zeiten der Belgier – in Kongo zurückbenennen. In etlichen Ländern fragen verzweifelte Bürger: „Wann ist die Unabhängigkeit vorbei?“

    Tja, ist jetzt fast 20 Jahre in meinem Archiv gereift…

  41. Das ist leider kein Aprilscherz. Folgt man dem o.g. Link so kann man sehen, dass der Artikel in der Zeitung Libération bereits am 30.03. veröffentlicht wurde.

  42. Warum icht gleich ganz Afrika in die EU?
    Aber was soll man sagen? Das volk will es offensichtlich so oder es ist den Leuten völlig egal was passiert, sonst würden die ja nicht so wählen!

  43. #55 Aaron:

    Herzlich Dank! Da fühle ich mich als Leser franz. Texte nicht gar so einsam 🙂

  44. @ SokratesII

    Einen “youth bulge” gibt es in Tunesien nicht, allerdings, vor allem im Süden, eine hohe Arbeitslosenrate bei Schulabgängern. Die brauchen eine Perspektive.

    Das stimmt nur bezüglich der aktuellen Geburtenrate. Für die Youth bulge ist aber das entscheidend, was in den letzten 20 Jahren passiert ist. In D sind knapp 14% der Einwohner (inkl. Einwanderer!) unter 15, in Tunesien sind es 25%, was sicher das doppelte des Wertes bei den Biodeutschen ist.

  45. #57 SokratesII (01. Apr 2011 12:17)

    #48 Ausgewanderter:

    Erst informieren, dann plappern! Tunesien hat eine Geburtenrate, die derjenigen Europas vergleichbar ist – Tendenz: weiter sinkend. Wiederum kein Vergleich mit dem jetzt schon übervölkerten Ägypten. Einen “youth bulge” gibt es in Tunesien nicht, allerdings, vor allem im Süden, eine hohe Arbeitslosenrate bei Schulabgängern. Die brauchen eine Perspektive.

    Oder richtig lesen! Ich sprach von den Mu.sel-Staaten insgesamt. Mir ist bekannt, daß Tunesien eine geringere Population hat, was aber an den Tatsachen nichts ändert: Zu viele, um sie selbst zu beschäftigen.

    Woraus willst Du die deutsche oder europäische Zuständigkeit ableiten? Die gibt es nicht, Tunesien und die Mu.sel-staaten sind in der Pflicht!

  46. Geht noch besser: 500.000 Flüchtlinge in die EU? Versorgt mit Sozialleistungen, Wohnung, Arbeit!
    ###############
    Während der Dauer des Schutzes hätten die Vertriebenen das Recht, in der EU zu arbeiten und zur Schule zu gehen. Sie hätten auch den Anspruch auf Sozialleistungen, sofern sie sich nicht selbst erhalten können. Das würde im konkreten Anlassfall Kosten für Länder wie Österreich verursachen, die derzeit noch keine libyschen Flüchtlinge zu betreuen haben.

    Der Christdemokrat Busuttil mahnt zur Eile: „Es ist Zeit für die Kommission, eine Führungsrolle zu übernehmen und zu sagen, wo sie steht. Fast 500.000 Menschen sind aus Libyen geflohen. Wenn das kein Massenstrom ist, was dann?“

    („Die Presse“, Print-Ausgabe, 01.04.2011)
    ##############
    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/646611/EUSonderschutz-fuer-LibyenFluechtlinge-naht?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/634545/index.do&direct=634545

  47. #65 Ausgewanderter:

    Woraus willst Du die deutsche oder europäische Zuständigkeit ableiten?

    Ich leite nirgendwo eine „Zuständigkeit“ ab, sondern ich rede von ökonomischer Vernunft und dem Bemühen, diese Leute da unten (z.B. durch Investitionen oder Ausbau des Tourismus) in Arbeit und Brot zu halten.

    Denn wenn nicht, dann kommen sie her!

    Ich wiederhole diesen Satz gern 😉

  48. Pi sollte

    (#36) SokratesII sehr ernst nehmen.

    Jedes Land ist dort anders. Und Tunesien ist vermutlich „am westlichsten“.
    Ich weiß nicht ob es gut genug ist und ob eine Chance besteht, aber man muß das sehr differenziert betrachten.

  49. @ #65 Ausgewanderter (01. Apr 2011 12:23)
    @ #67 SokratesII (01. Apr 2011 12:31)

    Woraus willst Du die deutsche oder europäische Zuständigkeit ableiten? Die gibt es nicht,

    Die gibt es schon; :mrgreen:
    aber nicht lachen – es sind Tatsachen:

    Die Vandalen, auch Wandalen, Vandali, Vandili, Vandilier und Vanduli genannt, waren ein germanisches Volk, das zur ostgermanischen Sprachgruppe gezählt wird. Zur Zeit des Tacitus siedelten die Vandalen zunächst im nordöstlichen „Germanien“, breiteten sich später aber weiter aus und wanderten im 5. Jahrhundert infolge der Völkerwanderung größtenteils nach Spanien und schließlich nach Nordafrika aus.
    […]
    Die Vandalen und Alanen errichteten ein Königreich in den reichen afrikanischen Provinzen Byzacena und Proconsularis (etwa im Gebiet des heutigen Tunesien), das 442 auch von Valentinian III. anerkannt wurde.
    […]

    http://de.wikipedia.org/wiki/Vandalen#Das_vandalische_K.C3.B6nigreich_in_Afrika

  50. #67 SokratesII (01. Apr 2011 12:31)

    „Denn wenn nicht, dann kommen sie her!“

    Als ob sich das nicht verhindern ließe.

  51. OT: Westerwelle hat die beiden Bild-Reporter aus Teheran abgeholt;
    jetzt ist klar, warum er persönlich geflogen ist:

    Das Rätsel um den deutschen Iran-Deal

    Empörung in den USA: Mit dem Segen der Bundesregierung half die Bundesbank Iran bei der Abwicklung eines Öl-Geschäfts mit Indien. Die Umstände sind dubios. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen soll der Deal im Zusammenhang mit der Freilassung von zwei „Bild am Sonntag“-Reportern aus iranischer Haft stehen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,754097,00.html

  52. Man muss wissen, dass die „Liberation“ eine kommunistische Zeitung ist. Außerdem weiß jeder Franzose, dass die Mehrheit der französichen „Intelligencia“ extrem links steht, insbesondere die Absolventen der Elite-Universitäten. So läßt sich dieser Vorschlag im Hinblick darauf besser einordnen, aus welcher Ecke er kommt. Ich habe fünf Jahre meines Berufslebens in Frankreich verbracht und kenne diese Strömungen.

  53. #68 ingres:

    Danke, ingres, für diese Unterstützung.

    In Tunesien herrscht für Ausländer ein ideales Investitionsklima (z.B. 10 Jahre Steuerfreiheit auf alle Gewinne, danach mässige 10%). Es steht auch eine gut ausgebildete Indutriearbeiterschaft bereit. Wer von den Golffahrern weiss schon, dass die meisten Kabelbäume seines Autos in Tunesien gefertigt werden, oder seine Diesel-Jeans? Und vieles andere mehr, von dem leider viel zu viele nichts wissen.

    Vergleichbare Produktionen gibt es in anderen arabischen Ländern nicht – mangels Fachkräften. Selbst die (recht einfache) Textilproduktion haben einige von Marokko (und Rumänien!) wieder nach Tunesien verlagert.

    Statt Europa zur Festung auszubauen ist es erheblich kostengünstiger (auch für den europäischen Verbraucher), dort unten zu produzieren.

    Siemens wäre sicherlich nicht so stark in Tunesien, wenn es sich mit „Arschhochbetern“ herumschlagen müsste.

    Realismus, Leute, hilft manchmal 🙂

  54. lächerlich
    Es gab mal eine karikatur in der Welt die einen Reisbauern zeigt mit einem Schild.
    Vietnam in die EU?
    War das etwa ein Blick in die Zukunft?

  55. Also ich kann es nicht beurteilen und es ist ja sehr unspezifisch (ich kann freilich nochmal fragen): Mein „Informant“ meinte gut ausgebildet für Tunesien, aber sie bekommen dort keine Chance.

    Irgendwie muß man sich damit beschäftigen, denn wie Sokrates sagt, sonst kommen sie her und ohne weiteres zurückschicken kann man nun mal nicht. Dann gibts Krawall in Tunesien und Gottesstaat auch dort. Und man kann sie auch nicht auf dem Meer absaufen lassen.

    Je nachdem wie sich das entwickelt kann alles mögliche passieren. Aber grundsätzlich ist es Unsinn und völlig unrealistisch wenn man hier davon ausgehen sollte, dass das Absaufen Lassen realisiert werden kann und eine Lösung wäre.
    Mal sehen ob mein Französich reicht, um Sokrates‘ Hinweise lesen zu können. Wahrscheinlich nicht.

  56. #69 Denker

    Das ist gut beobachtet.

    Insofern kann man sich in Tunesien schon einmal anschauen, wie unsere Ur-Urenkel einmal aussehen werden.

  57. Was mich bei so Linken Positionen immer ärgert: der Westen muss alls müssen und darf nichts dürfen. Der Westen ist immer böse.

    Greifen wir in Libyen nicht ein, sind wir egoistische Schweine. Greifen wir ein, heisst es, es ginge nur ums Öl.

    Da man aus linksideologischer Sicht sowieso der Buhmann ist, rate ich dazu deutsche Interessen doch einfach geradeheraus zu vertreten. Diese Regierung ist gewählt, dem deutschen Volk zu dienen und Schaden von ihm abzuwenden.

    Sie ist nicht gewählt, um die Interessen von Türken und afrikanischen Chaosstaaten zu bedienen. Denen zu helfen, ist tatsächlich „ein Fass ohne Boden“, solange die ihre Strukturprobleme nicht in den Griff bekommen.

    Daher sollte man außenpolitisch knallhart deutsche Interessen vertreten, statt dem ewigen Appeasement une Guitmenschengetue.

  58. #78 ingres:

    Das folgende Bild war Ende Februar in „La Presse“:

    http://www.bilder-hochladen.net/files/ge6j-r-jpg-nb.html

    Es zeigt in geradezu brillianter Einfachheit, was die jungen, gut ausgebildeten Leute (auf der Demo waren 15.000 Leute!) anstreben.

    Daneben Plakate wie „Allah schafft keine Jobs“, um deutlich zu machen, wohin der Zug geht. Die werden energisch von der Mittelschicht und auch von der Mehrheit der politischen Parteien unterstützt.

    Ich weiss, dass das keine Garantie ist, aber es ist ein Hoffnungszeichen, das Europa unterstützen sollte.

  59. @ #75 sirius

    Ich hab mich ja gestern mit Systemkritik gestritten und ich bleibe dabei, dass hier grundsätzlich keine Islamophobie oder Fremdenfeindlichkeit herrscht und auch #75 würde ich nicht so interpretieren. Aber es wird hier eventuell undifferenziert und Lösungs-unrealistisch gedacht.

    Die Alternative zur überlegten Hilfe ist nunmal das Absaufen Lassen, der Gottesstaat, der Krieg oder was auch immer.

    Vielleicht ist das alles nicht lösbar, aber die Alternative ist auch keine realistische Perspektive.

  60. Professoren fordern: “Tunesien in die EU!”

    ———————————

    Will heissen: Tunesien unter den „Rettungsschirm“.

    Rette sich wer kann !! :mrgreen:

  61. @ SokratesII

    Alles schön und gut. Wir helfen dem Land ja auch bereits. Was bei der Betrachtung aber zu kurz kommt: Immer mehr der Flüchtlinge kommen auch aus der Tiefe des afrikanischen Kontinents. Für die hat die Demokratisierung Tunesiens zunächst nur den Effekt, dass der tunesische Grenzschutz „europäischer“ (d.h. löchriger) wird mit allen Konsequenzen.

  62. #78 ingres (01. Apr 2011 13:10)

    @ #72 Ausgewanderter

    Ob Geschichte jemals verjährt?

    Logisch. Wer redet heute noch über die toten Indianer, Stalins, Maos oder Opfer oder gar die Armenier der Türkei?

    Im letzten Fall flammt hiert und da noch mal etwas auf, aber prio forma. Damals hieß es, die Türkei vekommt nur dann Beitrittsverhandlungen, wenn die den Mord an den Armeniern eingesteht. Hat sie? Nein, sie wollte das auf Deutschland abladen.

    „Gegenargument“: Wir können unseren Leuten nicht noch einen Genozid aufhalsen.

    Nur deutsche Geschichte soll nicht verjähren, damit kann man ja Geld machen.

    Aber das oben waren keine Deutschen – also verjährt, alles andere ist Rassismus. 🙂

  63. #85 reconquista2010:

    Was bringt Sie zu dieser Aussage? Ich war zwar auch noch nicht in Ras Rajel, aber dort sind 200.000 Flüchtlinge (Afrikaner und Libyer) angekommen, die bis auf einen Rest von derzeit 8.000 sämtlich (unter anderem mit Hilfe der deutschen Marine) ausgeschafft wurden. Bei den Verbliebenen 8.000 handelt es sich um Problemfälle aus Somalia und Yemen, die man nicht so ohne weiteres repatriieren kann. Sie werden vom Schweizer Roten Kreuz, dem tunesischen Halbmond und médecins sans frontières betreut.

  64. Eurabia lästt grüßen!

    Man kannt ja die weiteren Mechanismen, die in der öffentlichen „Diskussion“ greifen werden. Als erstes werden islamophile Politiker die Aufnahme Tunesiens in die EU als „alternativlos“ hinstellen und versuchen, auf diese Weise jede weitere Diskussion abzuwürgen. Als nächstes treten dann sog. „Islam-Experten“ im Verein mit exponierten Mohammedanern auf den Plan, die alle Gegner einer EU-Aufnahme Tunesiens als „unbelehrbare und islamophobe Rassisten und Rechtsradikale“ brandmarken werden.

    Wer sich dann noch traut, gegen eine EU-Aufnahme der Maghreb-Staaten öffentlich Stellung zu beziehen, wird schon bald mit Strafverfolgung wegen „Volksverhetzung“ rechnen müssen.

    Wie gesagt, die Mechanismen sind eingespielt.

  65. @ #86 Ausgewanderter (01. Apr 2011 13:22)

    Logisch. Wer redet heute noch über die toten Indianer, Stalins, Maos oder Opfer oder gar die Armenier der Türkei?

    Es gibt einen ganz wichtigen faktischen Unterschied!

    Große Verbrechen verjähren nur dann, wenn der Verbrecher am Schluß auch gewinnt!

    Bezüglich der Indianer, Maos Verbrechen, Stalins Verbrechen und der Türkei gilt:
    sie haben gewonnen – damit werden ihre Verbrechen vergessen;

    Bezüglich Hitler gilt:
    Er hat verloren – daher gibt es kein Vergessen!

    Es kommt am Ende immer nur darauf an, wer übrig bleibt! Denn der Sieger diktiert das Geschichtsbuch.

  66. #64 Rationalist:

    Sie sollten vielleicht erst einmal das Original lesen. Dort ist nirgendwo von „Aufnahme“ die Rede, noch von einer „Forderung“ der Professoren. Schon der Titel des Threads ist von daher falsch.

    Kann den niemand hier mehr Französisch?

  67. @ #90 SokratesII (01. Apr 2011 13:39)
    … Kann den niemand hier mehr Französisch? …

    Doch, die Frauen 😉

    Die Männer hier mögen Französisch, sprechen aber selber kein Wort in dieser schönen Sprache.

  68. #91 elohi_23:

    Ich mochte immer beides sehr gern, na klar. Inzwischen verlege ich mich mehr auf die Sprache – was wohl eine Frage des fortschreitenden Alters ist :mrgreen:

  69. @ SokratesII

    Sorry, aber ich möchte von gar keinen Tunesiern überrollt werden, seien sie noch so „laizistisch“.
    Und ausser den Bildern aus “La Presse” gibt es auch noch ein anderes Gesicht der sog. Mittelschicht die ganz offen zeigt, was sie vom Westen und der „Demokratie“ hält. Guck dir mal diese wohlgenährten, westlich gekleideten, demokratisch gesinnten Vertreter der „Mittelschicht“ an.

    http://tinyurl.com/3une9wd

    Diese Bilder stammen aus den ersten Tagen der „Demokratischen Revolution“, als die westliche Presse davon noch ganz besoffen war (und es heute immer noch ist)

    Diese „Mittelschicht“ dürstet nicht nach Freiheit und Demokratie. sondern sondern nach dem Blut der Kuffar.

    Die Sprechchöre heissen:

    „Khaybar Khaybar ya yahud, Jaish Muhammad saya’ud“
    (Khaybar Khaybar, Jude erinnere dich, die Armee Mohameds kehrt zurück.)

    Diese Art von Ingenieuren vom Typ Mohamed Atta, will ich weder in Europa haben, noch mit irgendwelchem Steuergeld- Rettungsschirmchen „retten“.

  70. #93 7berjer:

    Erstens brauchen Sie mir keine Übersetzung zu geben und zweitens stammt dieses Video nicht aus den Angfangstagen der „Jasmin-Revolution“, sondern wurde am 14.02. vor der Synagoge in La Goulette aufgenommen, als in der Tat ca. 300 Extremisten von Ennahda demonstriert haben. Das Militär hatte das aber völlig im Griff.

    Ich habe auch nie bestritten, dass es dort unten Extremisten gibt, aber sie sind – anders als in Ägypten eine kleine Minorität, die keinen Einfluss auf das Wahlergebnis haben wird.

    Aber immerhin: umso mehr ein Grund, dass die Industrie (nicht unser Staat notabene) sich dort mit Investionen engagiert.

    Niemand möchte die Tunesier hier in Deutschland sehen. Oder habe ich etwas anderes gesagt?

  71. „Flüchtlinge sollen auf EU-Staaten verteilt werden“

    http://www.welt.de/politik/ausland/article13040278/Fluechtlinge-sollen-auf-EU-Staaten-verteilt-werden.html

    „Ich hoffe, dass wir auf die Solidarität aller 27 Mitgliedsstaaten zählen können“, sagte die Kommissarin. Deutschland hat sich in dieser Frage bislang zurückhaltend gezeigt…

    was für ein erbärmliches, scheinheiliges Schmierentheater! Die „Zurückhaltung“ Deutschlands liegt wohl daran, dass man derzeit noch diskutiert, ob man nur 97% oder doch gleich alle flüchtigen Fachkräfte™ aufnimmt…

  72. #94 PS:

    Und in der Mittelschicht gibt es keine Ennahda-Anhänger! Das ist tiefste Unterschicht!

  73. Wenn ich mir das Bild da oben ansehe läuft es mir eiskalt den Rücken runter und ich musste sofort an die Vidion des berühmten Sehers Alois Irrlmeier denken:

    Ganz schwarz kommt eine Heersäule herein von Osten, es geht alles sehr schnell (Betreff: Überraschender Kriegsbeginn 2011)

  74. @ #90 SokratesII

    Obiger Text ist für mich die Wiedergabe einer Werbeschrift für die Aufnahme Tunesiens in die EU. Ich gehe nicht davon aus, dass der Inhalt falsch wiedergegeben wurde.

    Ob man das nun eine „Forderung“ oder eine „Empfehlung“ nennt, ist mir im Zeitalter des europäischen Neusprech Wurst. Da betreibt der weise Sokrates Haarspalterei…

    Das ist hier kein Proseminar in Romanistik, sondern ein Gedankenaustausch unter islamisierungsbesorgten Leuten…

  75. #32 DeutschIsBeautiful

    Bei dem Sarrazin-Artikel zu erkennen, dass es ein Aprilscherz ist, war aber schon schwer:

    Sarrazin schließe die offene Flanke, die der Wechsel des früheren Berliner Fraktionschefs Martin Lindner 2009 in den Bundestag hinterlassen habe. Lindner ist frauenpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. Eine baldige Rückkehr in die Landespolitik schließt er aus: Solange weibliche Beschäftigte in Deutschland durchschnittlich 23 Prozent weniger verdienen als ihre Kollegen, werde er im Bundestag gebraucht, ließ er über seine Sekretärin ausrichten.

    Das ist z.B. total bescheuert, nur genau das ist man von der Politik ja mittlerweile gewohnt!

    Mein spontaner Kommentar war:

    Martin Lindner — offenbar handelt es sich um einen Mann(!) — ist “frauenpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion”. Wäre er konsequent, dann hätte er den Job seiner Sekretärin übernommen und ihr dafür den Vortritt bei dem Bundestagsmandat gelassen. Damit würde er dann sicher mehr zur Senkung des Lohnabstandes beitragen, als mit solchen dümmlichen Verlautbarungen.

  76. #95 unrein

    Klasse Idee von der EU. Noch mehr lebenslängliche Sozialhilfeempfänger. Denn eins ist klar, sind die erst alle in der Buntenrepublik des Buntenimams Wulff, werden Wulff und Merkel kein einziges dieser „Talente“ wieder gehen lassen. Und die werden dafür sorgen, dass jedes dieser „Talente“ seine 100köfige Sippe nachholen darf.

    Und noch was ist klar, sind die erst hier werden sie auf einmal auch extremgläubige Moslems, die dann wieder nur, fordern, fordern, fordern. 🙁

  77. OT aber kein 1.4. ist, dass die Frankfurter Rundschau über 400 Redakteure und Mitarbeiter enlässt! Die FR ist auf einem guten Weg in die Bedeutungslosigkeit!

  78. #102 BePe

    Die Dankfeier in 50 Jahren im Bundestag nicht vergessen, dafür, dass sie geblieben sind… 😉

  79. Big Brother!!!
    Der democrat(so etwas wie die grühnen bei ihnen in Deutschland)Bill Clinton hat schon gesagt,: der weltbürger in zukunft ist nicht schwarz, nicht weiz, sondern etwas da zwischen.

  80. #98 reconquista2010:

    Glauben Sie mir, ich bin genau so besorgt wie Sie. Gerade deshalb suche ich ja nach allen relevanten Informationen, die echte Lösungen – wie immer man dazu im Einzelnen stehen mag – anbieten.

    Ich halte die im Artikel vorgeschlagenen Ideen und grundsätzlichen Überlegungen allerdings für einen möglicherweise gangbaren Weg, der unsere Befürchtungen ausräumen, zumindest verkleinern könnte.

    Es langt ja bereits eine Assoziierung, die wegen der fallenden oder erniedrigten Zollschranken in beiderseitigem Interesse wären. Den Rest müssen die Industrie und der Tourismus bringen. Von Transfers oder gar Rettungsschirmen und ähnlichem Quatsch, der hier geäussert wird, ist selbstverständlich überhaupt keine Rede.

    Doch gar nichts tun bewirkt in aller Regel das Gegenteil vom Gewünschten.

    PS: Romanistische Proseminare sehen hier an der Sorbonne anders aus 🙂

    Ein wenig mehr Sprachkenntnisse könnten Deutschland in der Mitte Europas übrigens nicht schaden!

  81. “Tunesien in die EU!”

    Jawoll!

    Aber nur mit Burkina Faso, Elfenbeinküste, Liberia und anderen Afro-Scheinstaaten….

  82. Ach und außerdem sollten folgende Staaten unbedingt in die EU, denn es geht ihnen alle durch den Westen schlecht, wir sind an allem schuld und müssen ihnen endlich helfen:

    Nordkorea, Somalia, Jemen, Niger, Burkina Faso, Äthiopien, Kongo, Malawi, Sambia und natürlich Lybien!

  83. auch wenn es ein April-Scherz ist – soweit weg von der Realität dann doch nicht!

  84. Aprilscherz? Möglich.

    Aber seien wir doch mal ehrlich. So weit weg vom absoluten Wahnsinn der Links-Grünen ist das nicht.

    Französische und tunesische Professoren nach Tunesien!

  85. Hier ein kleiner Gedanke Vielleicht sollten wir tatsächlich die EU erweitern – egal wie, damit sie endlich an sich selbst zerbricht oder sich grundsätzlich ändert. Die EU in der jetzigen Form ist ein Monstrum der politischen Gängelung und Unterdückung, das entweder völlig funktionsunfähig werden muß – oder einfach ganz andere Wege beschreitet. Etwas weiter gedacht: Nehmt Israel rein und Araber und Israelis verhandeln über den gemeinsamen Steuertarif. Tja, Ideen müßte man haben – oder artikulieren. Wenn wir bedenken, dass wir in Deutschland schon längst auf einer riesigen Rutschbahn nach links-islamistisch (mit oder ohne Tunesien) abwärtstrudeln, von ehemaligen Stasi-Leuten (keiner richtig verurteilt) an entscheidenden Stellen der Politik und Verwaltung (VerGewaltIgung) mitregiert werden, demographisch völlig im Eimer sind – da muß man doch fragen, was man verteidigt. Nur die Rollläden runter – und groß Uuuuuh rufen bringt es doch nicht. Ob eine Kultur besteht oder untergeht, ist keine Fragen der Grenzen – sondern der dynamischen Kräfte der Kultur selbst. Auch hier bitte inkorrekt denken: Wenn wir mal so richtig missionieren könnten in Tunesien – wer weiß wieviel zum Christentum übertreten würden etc…. Ich höre schon: Illusorisch! Illusorisch! Aber wer vor dem Kampf der Kulturen vorn vorneherein die Hosen voll hat und rotweiß getünchte Grenzschlagbäume für eine Form von Sicherheit hält, wird sich wundern, wie leicht Holz zerbricht. Pizarro hat mit 100 Leuten ein ganzes Inkarreich zerdeppert. Im Übrigen kein Aprilscherz, Monsieur Pierre Beckouche, der einer der französischen Professoren ist und hier einen Stein ins Wasser wirft, schreibt dauernd solche Sachen. Also meine Bedingung für Tunesiens Beitritt : Israel auch rein in die EU. Und für jedes weitere arabische Mitglied ein anderes Mitglied aus einem Kontra-Kulturraum. Korea wäre nicht schlecht. Die machen schon tolle Pop-Musik. Das reicht als Beitrittsgrund. Die EU ist schon lange nicht mehr, was sich die Gründungsväter Adenauer, Monnet etc. gedacht haben.

  86. So fängts an und die Türkei wird dann folgen ………… bald sieht Deutschland aus wie ein Bazar im mittleren Osten. <<<<<<<<< und das ganz in GRÜN !!!

  87. Kündigt das Schengener Abkommen, oder tretet am besten gleich aus der EU(dSSR) aus. Die ganze EU-Konstruktion ist Betrug an seinen Bürgern.

  88. Na klar. Dann können wir auch gleich noch Marokko, Algerien, Libyen, und Ägypten dazu nehmen.

    Und vielleicht hätte ja auch der Irak, der Iran und noch einige andere südlicher gelegene Länder Interesse der EU beizutreten.

    Wäre doch gar nicht so schlecht.
    Dann müsste Saudi Arabien tüchtig in die EU einzahlen.

  89. #7 abili (01. Apr 2011 10:58)
    zitat
    OT

    Migranten bestimmen Berlins Zukunft

    Auffällig ist, dass das Durchschnittsalter der Migranten in Berlin deutlich unter dem der Deutschen liegt. „Das Durchschnittsalter der Palästinenser in Berlin liegt bei 21 Jahren“, sagte Piening. Gerade bei dieser Bevölkerungsgruppe erwarte er in den nächsten Jahren stark steigende Einbürgerungszahlen.

    Das Fazit: „Es wächst eine junge Mehrheit heran. Diese Mehrheit wird in einigen Jahren die Dinge bestimmen. Die Stadt wird immer internationaler“, sagte Piening.
    zitatende
    die stadt wird nicht „immer internationaler“, sondern immer mehr mono-mohammedanischer. und das scheint dem piening am allerwertesten vorbeizugehen. man muss sich schämen für solche leute, die das einfach mit einem achselzucken hinnehmen. deutschland hat sich im kopf schon abgeschafft, ist es schade? 🙁

  90. @ Sokrates II Jean Raspail hatte bereits 1973 eine Vorahnung der drohenden Einwanderungswellen, denen das Gutmenschentum nichts entgegenzusetzen hat. Ich werde mir „Das Heerlager der Heiligen“ demnächst im Original besorgen. Neben dem tunesischen Teil von http://www.1001Geschichte.de könnte „Le Camp des Saints“ auch für dich die passende Lektüre sein.

  91. Die von der Liberation genannten Professoren heißen mit Vornamen u.a. Ali und Mohammed. Dass die ihr Herkunftsland (auch wenn sie in F eingebürgert sind) in der EU sehen wollen, ist nachvollziehbar.

    Par Pierre Beckouche , Ali Bennasr, Mohamed Haddar Universitaires français et tunisiens et Jean-Yves Moisseron Institut de recherche pour le développement

  92. #122 NoDhimmi:

    Ja welch ein Wunder! Die tunesischen Professoren haben arabische Vornamen. Wer hätte das nur gedacht! Die französischen heissen Pierre und Jean-Yves, das sind ja auch ganz typisch arabische Namen. Wahrscheinlich heisst in Tunesien jeder zweite so. Oder wäre Ihnen ein „Benoit“ lieber gewesen? 🙂

    Was haben wir denn nun gelernt?

    #121 Wirtswechsel:

    Gegenüber 1973 hat sich nun allerdings – auch für Jean Raspail unvorhersehbar – die Situation so gravierend verändert, dass seine Porgnosen (vorsichtig gesagt) obsolet sein dürften.

  93. #123 SokratesII
    Die Visionen Raspail sind ganz und gar nicht obsolet, sondern brandaktuell. Die Einwohner Lampedusas erleben doch gerade den Ansturm der Boote illegaler Einwanderer auf Europa und das Einknicken der Politiker, deren Aufgabe es wäre, uns Europäer vor dieser Invasion zu schützen.

  94. #125 Wirtswechsel:

    Dann wissen Sie ja sicher auch, wer genau da heute nach Lampedusa kommt. Im Artikel geht es um Tunesien. Aus diesem Land sind vor vielen Wochen 5.500 nach Lampedusa gekommen. Wissen Sie auch, wie die sich zusammensetzen und aus welchen Gründen sie ihre Heimat verlassen mussten?

    Noch einmal: Raspails „Visionen“ sind (appliziert auf den Casus Tunesien) falsch.

  95. # 7

    Oh Berlin wie hast du es schön: in Nürnberg liegt der Anteil mit Immigrationshintergrund bei den unter 5 Jährigen bei über 66% !!! In den Realschulen teilweise bei über 72%…

    Stadtteile wie Nürnberg- Südstadt Anteil der Bürger mit Immigrationshintergrund bei über 60%, Durchschnitt in gesamt Nürnberg 40%..

    Gestern haben die Wüstensöhne den gesamten Auto- Verkehr lahmgelegt, als es ganz leicht geregnet hat, Unfälle und Staus wie bei Glatteis…

  96. # 124 und 125

    Hier kommen laufend schon die Immigranten aus Lampedusa am Hauptbahnhof an. Ganz klamm heimlich haben die Regierungen der Bundesländer zugestimmt, die neuen Ankömmlinge aufzunehmen. Scheinbar wurden die in Italien auch mit großen Koffern und Kleidung ausgerüstet…

    Kann man jetzt hier täglich beobachten…. Fragen nach dem Weg zum Ausländeramt, wo sie sich anmelden müssen! Habe gefragt wo sie herkommen, Anwort: Tunesien, Somalia, Äthiopien..

  97. #126 SokratesII
    Es sind vor allem JUNGE MÄNNER, die aus Tunesien nach Lampedusa kommen. Dieser Teil der Tunesier WOLLTE bereits VOR dem Umsturz nach Europa – und zwar in Massen. Ich habe persönlich Tunesier kennengelernt, die aus pekuniären Erwägungen unbedingt hier einwandern wollten: legal, illegal, sch….egal. Erst Asyl beantragen, mit Duldung arbeiten, dann eine einfältige Deutsche heiraten, Job hinschmeissen, HartzIV beantragen und Drogen verticken, so lautetete der mir anvertraute Plan. Mein Einwand „Daran (an Heroin) verrecken jungen Leute wie Du!“ wurde von dem Tunesier mit einem gleichgültigen „Das sind doch Ungläubige“ quittiert. 1001geschichte.de enthält viele ausführliche Erzählungen über diese Männer und ihre Machenschaften. Dort wird übrigens auch darüber berichtet, wie gutgläubige Hauskäufer in Tunesien betrogen werden.

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