Vor vier Tagen fand ein bedeutendes Leichtmatrosen- Außenminister-Treffen Russland, Deutschland und Polen in Kaliningrad statt. Die Außenminister Westerwelle, Sikorski und Lawrow gedachten zunächst am „Memorial der 1.200 Gardisten“ der bei der Erstürmung der Festungsstadt Kaliningrad Anfang April 1945 gefallenen Sowjetsoldaten. Das ist völlig in Ordnung, denn die Mutti war letztes Jahr sogar in Moskau an der Kremlmauer bei der sowjetischen Siegesparade.

Dann berieten die Außenminister auch über die Erweiterung des kleinen Grenzverkehrs zwischen Kaliningrad und Polen, um einen visafreien Austausch in einem Radius von 50 Kilometern zu erlauben. Ja, wir sind auch schwer daran interessiert, daß Kaliningrad ohne Visum an die EUdSSR angeschlossen wird, wir brauchen zwei Millionen Fachkräfte!

Kaliningrad, Kaliningrad… war da nicht mal was? Ach so, das hieß mal Königsberg! Darf man Königsberg nicht mehr schreiben? Wir wenden uns an das nicht-kyrillische Gugel Deutschland. Königsberg ca 2,7 Millionen Einträge, Kaliningrad 9,2 Millionen Links. Aha, gehen wir zu Gugel News, wo die aktuellen Zeitungsartikel verlinkt sind. Königsberg 390 Einträge, Kaliningrad 2670! Was sind wir bloß für kleine Kriecher, die einen urdeutschen Namen verschwinden lassen. Ach, hab‘ ich beinahe vergessen: Immanuel Kant wurde 1724 in Kaliningrad geboren und verstarb 1804 ebenda.

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128 KOMMENTARE

  1. Die Außenminister Westerwelle, Sikorski und Lawrow gedachten zunächst am „Memorial der 1.200 Gardisten“ der bei der Erstürmung der Festungsstadt Kaliningrad Anfang April 1945 gefallenen Sowjetsoldaten. Das ist völlig in Ordnung …

    Ist es auch.

    Und Kaliningrad heiß heute nun mal Kaliningrad. Weil es jetzt russisch ist und nicht mehr deutsch. Gebietsverluste hat der Kriegsverlierer (zumal wenn er der Aggressor war) hinzunehmen. Das gilt für uns, das gilt für die Araber/Palästinenser (sollte es zumindest).

  2. #1 Israel_Hands

    Überhaupt nichts ist hinzunehmen, ich sage Königsberg, so lang ich will. Und ich sag auch nicht Wroclaw, sondern Breslau, so gut wie jeder Ami Munich sagt und jeder Italiener Stoccarda.

  3. @Israel_Hands: Das ist wie mit Chemnitz und Karl-Marx-Stadt. Irgendwann hieß es dann doch wieder Chemnitz! Chemnitz hieß und heißt seit 700 Jahren so und Königsberg heißt eben auch seit 700 Jahren so!

  4. Das ist irgendwie Vergleichbar mit florena oder nivea Rasierwasser. Alte deutsche Marken aber „for men“.

    Gibt es im heutigen Kaliningrad eigentlich auch Gedenkstätten für die ehemals deutschen Bewohner? Wenn ja, hat Herr Westerwelle diese besucht, wenn nein deren Einrichtung gefordert?

    Der Verlust der Ostgebiete ist für mich übrigens auch ein Grund die Nazis zu hassen (Neben der Judenvernichtung). Wenn ich Hitler in der Hölle treffe lege ich ne Schippe Kohlen nach!

  5. Schon merkwürdig wie sich die Sprache wandelt.Während des kalten Krieges hätte man dich im Westen komisch angeschaut,wenn du von Kaliningrad statt Königsberg gesprochen hättest.Vielleicht heißt Deutschland bald Deutschlandistan.Dann kann „Israel Hands“ glücklich sagen: Ist nun mal so,früher war es das Land der Deutschen,heute ist es das Land der Musels.

  6. Die Chancen für eine Rückbenennung der Stadt (russ. dann: ??????????, poln. Królewiec) stehen gar nicht so schlecht, besonders dann, wenn man sich auf deutscher Seite in dieser Frage vornehm zurückhält.

  7. Zu meinem post #9: Die kyrillischen Buchstaben wurden leider durch „?“ ersetzt.

  8. Komischerweise nennt St. Petersburg (im Gegensatz zu Königsberg) heute jeder noch so und nicht Petrograd.

    Bin auch der Meinung, dass Königsberg Königsberg genannt werden sollte. Aber was will man von der Gutmenschenpresse erwarten (wobei das Hamburger Abendblatt ja immerhin doch noch ein Stück weit konservativ ist)…

  9. Und Königsberger Klops heißt ?????????????? ?????? (Kjonigsbergskie Klopsy).

  10. @ #1 Israel_Hands (25. Mai 2011 14:04)

    Hast schon mal was von den großen Städten Nuh Jorg, Schickagoh oder Holliwudd gehört?

    Marsee oder Dabblin?

    sind alles sehr bekannte Städte, aber keiner nennt sie so, nicht mal die Linksgrün-Presse. Warum?
    Weil die Stadtgründer jeweils einen anderen Namen vorgesehen hatten!

  11. Der Krieg ist lange vorbei. Es waren zwei faschistische Systeme, die um ihre Vormachtsstellung kämpften.

    Die größten Verräter ihrer Völker, Stalin in Russland, Hitler in Deutschland, opferten Millionen Menschen für ihre Ideologien. Beide Systeme verfolgten die Juden.

    Der aktuelle Faschismus bekämpft auch die Juden. Der Islam. Am Sonntag hält der Islamist Pierre Vogel in der Nähe von Koblenz eine Veranstaltung ab. Es werden 2000 Anhänger erwartet.

    Wieviele von euch kommen zur Gegendemo? Infos über die Gegendemo aktuell hier: http://www.reconquista-europa.com/showthread.php/64605-Vogel-sch%C3%A4umt.-H%C3%B6hr-Grenzhausen-Gegendemo-am-29.05.2011?p=224454#post224454

    aufbruch2011@yahoo.de

  12. @ #12 unverified__5m69km02 (25. Mai 2011 14:34)

    Mein Gott, Namen sind Schall und Rauch…..

    Eben nicht!

    Namen und Begriffe bestimmen die Deutungshoheit! Sieht man doch jeden Tag in der Presse;

    Warum „Rotationseuropäer“ und nicht „Zigeuner“?
    Warum „Rechtspopulist“ und nicht „Wertkonservist“?
    Warum „Aufmarsch“ und nicht „Versammlung“
    Warum „Parole“ und nicht „Slogan“
    usw. usw.

    Namen bestimmen das Fundament der Gesellschaft! Wer die Namen bestimmt, der bestimmt das Denken der Geselslchaft!

  13. Wird mit diesem unsäglichen Autor, der PI täglich geradezu zubombt, nun auch Revanchismus salonfähig auf PI?

    Wir haben den Krieg nunmal verloren – und das ist gut so, da das faschistische Regime somit untergegangen ist.

    Es ist unglaublich, was hier neuerdings für „Artikel“ stehen.

  14. #3 kewil (25. Mai 2011 14:12)

    #1 Israel_Hands

    Überhaupt nichts ist hinzunehmen, ich sage Königsberg, so lang ich will.

    *Mit dem Fuß aufstampf*, *Arme verschränk*

    Kleiner Trotzkopf! Ich lass Dir Deinen Willen ja. Niemand hindert Dich daran, Königsberg zu sagen bzw. zu schreiben, oder hat dies vor (ich jedenfalls nicht). Dennoch heißt die Stadt derzeit offiziell Kaliningrad – und ich will mich daran nicht stören.

    #4 cgs (25. Mai 2011 14:13)

    @Israel_Hands: Das ist wie mit Chemnitz und Karl-Marx-Stadt. Irgendwann hieß es dann doch wieder Chemnitz!

    Ich hätte nichts dagegen, wenn Kaliningrad wieder Königsberg hieße – so lange diese neue „Vereinigung“ nicht auch wieder Milliarden und Abermilliarden kostet. Jedenfalls ist die Stadt Kaliningrad/Königsberg ziemlich deutschfreundlich, was auch dem (erhofften) deutschen Tourismus geschuldet ist.

  15. #12 kaffee? (25. Mai 2011 14:30)

    Komischerweise nennt St. Petersburg (im Gegensatz zu Königsberg) heute jeder noch so und nicht Petrograd.

    Heißt doch auch so. Petrograd hieß sie nur von 1914 bis 1924.

  16. Naja ich sag auch Königsberg, aber zurück haben möchte ich es nicht. sollen die Russen mal schön behalten. Eine Wiedervereinigung war teuer genug.

  17. Gebietsverluste hat der Kriegsverlierer (zumal wenn er der Aggressor war) hinzunehmen.

    Verstößt es nicht gegen das Völkerrecht, Staatgebiete dauerhaft zu annektieren?

  18. #18 Lady Bess (25. Mai 2011 14:40)

    Selbst die Staatsanwaltschaft beantragt Freispruch für den Rechtspopulisten Wilders …

    Kein Wunder. Denn die Staatsanwaltschaft wollte gar nicht erst Anlage gegen Wilders erheben, wurde jedoch vom Gericht dazu gezwungen (ein deutliches Indiz dafür, dass es sich um einen politischen Prozess bzw. um Gesinnungsjustiz handelt.

  19. @ #20 terminator (25. Mai 2011 14:44)

    Der ARtikel hat doch nix mit Revanchismus zu tun. Ich verstehe ihn als eine Kritik an der politisch-gewollten Liquidierung deutscher Kultur – auf allen Ebenen!

    Wir haben den Krieg nunmal verloren – und das ist gut so, da das faschistische Regime somit untergegangen ist.

    Das faschistische Regime wäre auch ohne ethnische Säuberungen der Siegermächte untergegangen.

    „Deutschland hat den Krieg verloren und deshalb müssen alle Deutschen und alles Deutsche sterben!“ Das ist politischer parteiübergreifender Konsens.

    Und wo fängt man an, wenn man eine Kultur ausrotten will?
    Bei der Sprache und bei den Namen!

    Ich zumindest bin grundsätzlicher Gegner jeglicher Ausrottungspolitik!

  20. @ #16 Freikorps (25. Mai 2011 14:35)

    Total witzig, mittlerweile wurde ein NOTFALL-Seite für NOTLÖSUNGEN eingerichtet.

    „Ibrahim Thomas Al Almani“ LOL , der sieht aus als ob er ein paar auf die 12 bekommen hat:

    http://www.pierrevogel.de/

  21. 15 Denker (25. Mai 2011 14:34)

    @ #1 Israel_Hands (25. Mai 2011 14:04)

    Hast schon mal was von den großen Städten Nuh Jorg, Schickagoh oder Holliwudd gehört?

    hollywood ist ein stadtteil…dieses dazu

    zu dem rest der unsere ehemaligen ostgebiete zurück haben möchte….tja wir haben uns im zweiten weltkrieg verzockt, haben uns verwettet…und wettschulden sind ehrenschulden. wie sie aber jeder nennen möchte sei ihm überlassen. je nachdem sag ich mal königsberg, mal kaliningrad.

  22. Wir sollten doch verbal etwas abrüsten.Den Autor des Revanchismus zu bezichtigen ist aberwitzig.Erinnert mich an die DDR,wo man schon vom Revanchismus sprach,wenn Vertriebenenverbände ihre Treffen abhielten.

  23. @ Israel_Hands

    Wie wäre es denn wenn ein israelischer Minister den toten Selbstmordattentätern gedenkt und dem heldenhaften Kampf der palästinensischen Befreiung? Das würde vor allem Linker Sichtweise entsprechen!
    In anbetracht der Verbrechen der Roten Armee und der Tatsache welche Methoden der Kommunismus anwendet und welche Zahl an Mordopfern er im letzten Jahrhundert forderte ist Westerwelle unglaublich!
    Ach und Angriffskrieg, die Russen sind weder für Finland, die baltischen Staaten noch Polen je zur Verantwortung gezogen worden. Und schon gar nicht für die über 600 000 polnischen Juden die in russischen Lagern starben!
    OT:
    Der Kolat Kenan ist wieder mit Fordrungen da, er will ein Zuwanderungsministerium. Tja mich würds nicht wundern wenn die Flaschen in unserer Regierung das auch noch machen.

  24. Denker:

    Dass die Gewinner eines Krieges die eroberten Gebiete nach ihrem gusto benennen ist völlig normal.

    Die Ausrottung der deutschen Kultur nun ausgerechnet dort zu beklagen ist lächerlich und Revanchismus pur.

    Und wer den Krieg der Allierten gegen Nazi-Deutschland als „ethnische Säuberung“ bezeichnet … nun ja.

  25. Als Deutscher sagt man „Königsberg“ und als Russe sagt man „Kaliningrad“. Das wäre „gleiche Augenhöhe“ und alle würden ihr Gesicht waren.

  26. Es ist und bleibt Königsberg. Wer auch nur ein wenig geschichtliche Bildung hat, weiss, dass es auch so bleibt, auch wenn das eine Regierung Kohl anders gesehen hat. Ja, dem hier vielmals gelobten „Altkanzler“ hat man den wahrscheinlich endgültigen Verlust der Stadt zu verdanken.

    Zitat wikipedia
    „aut Potsdamer Abkommen wurde die Stadt und das heutige Kaliningrader Gebiet bis zu einer endgültigen territorialen Festlegung durch eine Friedensregelung unter sowjetische Verwaltung gestellt. Josef Stalin machte jedoch klar, dass die Sowjetunion den nordöstlichen Provinzteil Preußens mit Verweis auf den propagierten „urslawischen Boden“ und der Begründung, dass Russland keine eisfreien Häfen zur Ostsee habe, annektieren werde.“

    Wer also Kaliningrad sagt, erkennt einzig das imperialistische Denken der roten Faschisten, sowie das Duckmäusertum der Regierung Kohl an.

  27. #10 punctum (25. Mai 2011 14:24)

    Die Chancen für eine Rückbenennung der Stadt … stehen gar nicht so schlecht, besonders dann, wenn man sich auf deutscher Seite in dieser Frage vornehm zurückhält.

    Ja, sehe ich auch so, in einer nach Kalinin benannten Stadt zu leben ist auch für viele Russen unerträglich (Królewiec wäre ok).
    Königsberg ist schon eine schwere Wunde für Deutschland, die Stadt wurde ja nicht nur einfach erobert und die Einwohner vertrieben, sondern sie wurde praktisch von der Landkarte und aus dem Bewusstsein gelöscht (in UdSSR-Zeiten durfte K. durch Ausländer nicht betreten werden). Da wurde schon eine ganze Kultur zerstört, nicht nur eine deutsche übrigens (es gab in Königsberg auch signifikante polnische und litauische Gemeischaften). Und der Grund war nicht so sehr eine Bestrafung Deutschlands, sondern schlicht und einfach der Wunsch der SU nach einem mehrheitlich russisch besiedelten und fast ganzjährig eisfreiem Ostseehafen.

  28. Es ist eine große Schande und Verrat an der deutschen Geschichte !

    Westerwelle gedenkt der Eroberer Königsberg

    „…Laut seinem Ministerium unterstrich Westerwelle bei seinen Besuch, daß kaum eine zweite russische Stadt so symbolisch für die Verbundenheit von Polen, Russen und Deutschen stehe wie „Kaliningrad“. Deutschland, das seit 2004 ein Generalkonsulat in der Stadt unterhält, sei wichtigster Handelspartner der Region.“

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M597e7f687dd.0.html :mrgreen:

  29. #9 pellworm (25. Mai 2011 14:23)

    Vielleicht heißt Deutschland bald Deutschlandistan.Dann kann “Israel Hands” glücklich sagen: Ist nun mal so,früher war es das Land der Deutschen,heute ist es das Land der Musels.

    WENN Deutschland die islamische Welt mit einem Eroberungskrieg überzöge und dabei unterläge, dann würde ich das (allerdings unglücklich) so sagen.

    Deutsche, die die kriegsbedingten Gebietsverluste nicht akzeptieren wollen, ähneln doch sehr den Arabern und Palis, die die israelischen Grenzen von vor dem 6-Tage-Krieg wiederhergestellt wissen wollen.

  30. @#20 terminator: Wenn ich dieses unsägliche Adjektiv „unsäglich“ lese, stellt sich mir der Kamm auf! Dies ist eine typische Vokabel unserer gleichgeschalteten linksgrünen Medienmafia. Im Übrigen laß‘ gefälligst unseren Freidenker Kewil in Ruhe. Das Blog heißt nun mal politsch INkorrekt!

  31. @ #22 Lady Bess (25. Mai 2011 14:50)

    Ich will nur die Wichtigkeit von Namen und Bedeutungen unterstreichen!

    Namen sind sogar in der Wirtschaft wichtig: siehe die peinlichsten Autonamen

    Mitsubishi: „Pajero“ (span.: „Wixen“);
    Toyota: „Fiera“ (span.: „scheußlich“);
    Lada: „Nova“ (no va = „geht nicht“);
    Ford: „Pinto“ („kleiner Penis“)
    Audi: TT Coupe (franz.:“tete coupe = abgeschnittener Kopf“)
    usw usw

    Seid diesen Pannen legen Marketingfirmen sehr viel mehr Wert auf die Namensbedeutung …

  32. #9 pellworm (25. Mai 2011 14:23)

    Vielleicht heißt Deutschland bald Deutschlandistan.Dann kann “Israel Hands” glücklich sagen: Ist nun mal so,früher war es das Land der Deutschen,heute ist es das Land der Musels.

    WENN Deutschland die islamische Welt mit einem Eroberungskrieg überzöge und dabei unterläge, dann würde ich das (allerdings unglücklich) so sagen.

    Deutsche, die die kriegsbedingten Gebietsverluste nicht akzeptieren wollen, ähneln doch sehr den Arabern und Palästinensern, die die israelischen Grenzen von vor dem 6-Tage-Krieg wiederhergestellt wissen wollen.

  33. Um es noch einmal auf dem Punkt zu bringen:

    Ein Land, das andere Länder mit Krieg überzieht, um die Landkarte zu seinen Gunsten zu verändern, muss es bei einer Niederlage hinnehmen, dass die Landkarte zu seinen Ungunsten verändert wird.
    Der Zähler wird nicht wieder auf Null gestellt, nur weil man das Spiel verloren hat.

  34. @ #32 terminator (25. Mai 2011 14:59)

    Dass die Gewinner eines Krieges die eroberten Gebiete nach ihrem gusto benennen ist völlig normal.

    Die Ausrottung der deutschen Kultur nun ausgerechnet dort zu beklagen ist lächerlich und Revanchismus pur.

    Und wer den Krieg der Allierten gegen Nazi-Deutschland als “ethnische Säuberung” bezeichnet … nun ja.

    Du willst absichtlich alles falsch verstehen! Bitte sehr!

    Wenn du die Kritik an der Ausrottung von Kulturen als Revanchismus pur bezeichnest: ist für dich dann der Holocaust auch Revanchismus pur?

    Und:
    Die Unterstellung mit dem Krieg verbitte ich mir doch: die ethnischen Säuberungen haben nichts mit dem Krieg zu tun!

    Tatsächlich forderten seit 1939 nicht nur die polnischen Kommunisten erhebliche deutsche Gebiete ohne ihre angestammte Bevölkerung, sondern auch die bürgerlich-polnische Exilregierung in London, wenn auch zunächst in wesentlich geringerem Umfang (es ging um Teile Ostpreußens und Schlesiens). Die Forderung einer Oder-Neiße-Linie hatte eine bis 1917 zurückreichende Geschichte[4] und erhielt Nahrung durch das Versprechen Stalins von 1941 gegenüber W?adys?aw Sikorski, dass die künftige Westgrenze Polens die Oder sein werde.

  35. @ #42 Denker (25. Mai 2011 15:06)

    Ford: “Pinto” (“kleiner Penis”)

    Wusste ich gar nicht LOL, einen Ford Pinto werde ich mir niemals kaufen.

  36. Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben.Mit Diktatoren die im Bett gestorben sind,geht man weitaus gnädiger um,als mit Diktatoren die gestürzt wurden.

  37. @ #44 Israel_Hands (25. Mai 2011 15:12)

    Ein Land, das andere Länder mit Krieg überzieht, um die Landkarte zu seinen Gunsten zu verändern, muss es bei einer Niederlage hinnehmen, dass die Landkarte zu seinen Ungunsten verändert wird.

    Landkarte JA! Kein Problem!

    Aber nicht ethnische Säuberungen!! Ethnische Säuberungen sind nicht hinzunehmen – egal von wem!

  38. #23 dergeistderstetsverneint

    Ja, aber „Otto-Normal-Russe“ nennt die Stadt weiterhin Petrograd… 😉

  39. Unnötiger Artikel! Deutschland hat den Krieg und damit 1/3 seines Territoriums verloren. Damit sollte man sich abfinden, fertig aus.

    Es gibt hier genug Probleme (Euro, Verschuldung, Migrantengewalt, Energiesicherheit), da sollten wir jetzt nicht in den Grenzen von 1937 denken. Überlasst das lieber der NPD/DVU.

  40. Kewil hat ja recht, geht aber nicht weit genug. Habe gestern nachfolgende Mail an die Linkswelle (links sagt man doch heute für west?) geschickt:

    Ihre Ehrung der russischen Eroberer Königsbergs

    Sehr geehrter Herr Westerwelle,

    Ihre Kranzniederlegung für die russischen Eroberer Königsbergs kann ich nur als geschmacklos bezeichnen. Einmal mehr beweisen Sie, dass Ihnen jegliches geschichtliche, geographische und außenpolitische Feingefühl fehlt.

    Ich hätte nicht gedacht, dass es ausgerechnet in einer „bürgerlichen“ Regierung zur krassesten Fehlbesetzung des Außenamts, seit Gründung der Bundesrepublik kommen würde.

    Mit traurigen Grüßen

    Es ist eben nicht das gleiche, Kränze für russische Soldaten in Moskau oder in Königsberg nieder zu legen, weil es in Ostpreußen eben noch eine besondere Note hat, auch nicht zu vergleichen mit Berlin, dass ja immerhin weiterhin bei Deutschland blieb… 🙁

  41. @ #46 Lady Bess (25. Mai 2011 15:14)

    Audi R8: E-tron: (franz.: étron = „Kothaufen“)
    Fiat: Uno (fin.: „Trottel“)

  42. #51 kaffee? (25. Mai 2011 15:23)

    Ja, aber “Otto-Normal-Russe” nennt die Stadt weiterhin Petrograd…

    Petrograd? Nie gehört. „Piter“ sagen die im Volksmund. Offiziell heipt es „St. Peterburg“ (das Umland heißt weiterhin Leningradskaja Oblast).

  43. @ #52 Sauerlaender (25. Mai 2011 15:26)

    Es gibt hier genug Probleme (Euro, Verschuldung, Migrantengewalt, Energiesicherheit), da sollten wir jetzt nicht in den Grenzen von 1937 denken.

    Es geht hier um Deutungshoheit!

  44. @ 17 Denker

    „Namen und Begriffe bestimmnen die Deutungshohheit.“

    Da ist was dran, lasse mich gerne belehren. Aber, Königsberg ist nun mal futsch. Und wäre wohl nur mit Waffengewalt wiederzuholen. Das will und kann niemand.

    Es sei denn, man käme im Laufe der Jahrzehnte mal in einen speziellen Dialog mit unseren Freunden vom „Einigen Rußland“.

    Nix ist unmöglich, Rußland und Deutschland sind beide bedeutsame, große christliche Nationen in Europa…

  45. Wenn es allein um die Verwendung alteingeführter deutschsprachiger Städtenamen geht, so bin ich sehr dafür, diese nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. So verwende ich alternativ auch Pressburg, wenn von Bratislava die Rede ist oder Budweis, wenn es um ?eské Bud?jovice geht. Ich sage aber auch Mailand statt Milano. Nur bei New York verwende ich nicht Neu Amsterdam… 😉

  46. cgs:

    Ja der Blog heißt PI – und nicht revanchistisch, dümmlich und Israel-feindlich.

    Wenn man „kewil“ ein wenig in Google nachforscht, dann kommt man ganz schnell auf die Site hier, eine stramm Israel-feindliche Seite.

    http://politik-news.net/

    kewil ist das Schlimmste, was PI passieren konnte.

    Denker:

    Du hast geschrieben:

    Das faschistische Regime wäre auch ohne ethnische Säuberungen der Siegermächte untergegangen.

    Jetzt versuchst Du abzulenken, denn seit wann gehört Polen zu den Siegermächten?

    Und Dein Geschwurbel mit dem Holocaust bringt es keinen Milimeter weiter. Es ist Fakt: Wer sich heutzutage darüber echauffiert, dass in den vor über 65 Jahren durch den verlorenen 2. WK verlorenen Gebieten von den neuen Besitzern neue Namen vergeben wurden und dann etwas von „Ausrottung deutscher Kultur“ faselt, muss sich fragen lassen, welche politische Gesinnung er nun eigentlich wirklich verfolgt.

    Wir sollten uns mehr Sorgen um die Ausrottung deutscher Kultur auf unserem Staatsgebiet machen!

  47. Wir sagen auch Peking oder Moskau und nicht Beijing oder Moskwa und keinen störts.
    Warum ist das bei Posn, Breslau oder Königsberg anders?
    Etwa weil unsere Volkserzieher wollen, dass wir nie vergessen, dass wir ansich NAZIs sind.

  48. @ #59 unverified__5m69km02 (25. Mai 2011 15:33)

    Keiner will Königsberg wieder zurück!

    Dort leben keine Deutschen mehr! Die wurden von den russischen Eroberern allesamt liquidiert. Und zu diesem Ehrentage lobt der deutsche Außenminister das damalige russische Morden an Frauen und Kindern.

    So ein Irrsinn! Das kommt mir so vor, als wenn jetzt Putin nach Warschau kommen würde, um die gefallenen Soldaten bei der Niederschlagung des Ghettoaufstandes zu ehren ….

  49. Solange wie ich lebe und da schließe ich meine Kinder mit ein,…. sagen wir Königsberg.

    Habt Ihr es verstanden?? !

  50. Einen aktuellen Höhepunkt erreichte die Namensverwirrung infolge der 750-Jahr-Feier der Stadt im Jahre 2005. Von Seiten der Regierung in Moskau wurde dem Veranstaltungskomitee untersagt, hierzu den Namen Königsberg zu verwenden. Die Feierlichkeiten wurden auf den Tag der Erstürmung Königsbergs durch die Rote Armee gelegt. Der Titel „750 Jahre Kaliningrad-Königsberg“ wurde von Moskau kurzerhand zurückgewiesen. Ein Kompromiss bot sich mit „60 Jahre Sturm auf Königsberg, 750 Jahre unsere Stadt“ an. Ende 2004 wurde beschlossen, dass offiziell vom „Kaliningrader Stadtjubiläum“ die Rede sein soll.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kaliningrad

  51. @#62 terminator: Terminator, Du hast keine Ahnung, aber davon sehr viel! Kewil hat seinen Blog Fakten Fiktionen vor einiger Zeit aufgegeben und schreibt jetzt für PI. Die Adresse der alten FF-Seite wurde offensichtlich von einem Muselmanen übernommen, der jetzt seinen Schwachsinn postet. Immer ERST informieren und DANN die Meinung äußern. Kewil Antisemitismus oder Nähe zum Nationalsozialismus unterstellen zu wollen, ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten und beweist, daß Du die alten Blogs von Kewil nicht kennst.

  52. #10 punctum
    Die Chancen für eine Rückbenennung der Stadt … stehen gar nicht so schlecht, besonders dann, wenn man sich auf deutscher Seite in dieser Frage vornehm zurückhält.

    So ist es. Wiki kann man entnehmen, dass es über „die Wiederverwendung des historischen Namens ,Königsberg‘“ auch am Ort selbst eine Debatte gegeben hat:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kaliningrad#Namenswahl_und_Gr.C3.BCndungsmythos

    Kewil sollte endlich auf diese alberne Westerwelle-Montage verzichten, Stoibers „Leichtmatrose“ ist Schnee von gestern.

    #62 terminator:
    Wenn man “kewil” ein wenig in Google nachforscht, dann kommt man ganz schnell auf die Site hier, eine stramm Israel-feindliche Seite. kewil ist das Schlimmste, was PI passieren konnte.

    Wunder dich nicht, wenn du hier ausgelacht wirst.

  53. #67 Heta

    Wunder dich nicht, wenn du hier ausgelacht wirst

    Sieh Dir das „Niveau“ der „Artikel“ heute auf PI an – und vergleiche mit einem beliebigen Tag bevor kewil hier reinkam.

    Nein, das ist alles schon gar gar nicht mehr zum Lachen.

    Frei nach Sarrazin:

    „PI schafft sich ab!“

  54. @ #62 terminator (25. Mai 2011 15:46)

    aah – du verstehst wieder nicht! Muss wohl Absicht sein.

    Polen = Siegermacht hast du gesagt! Nicht ich!

    Die ethnischen Säuberungen wurden von der Roten Armee durchgeführt, die gehört zu Russland und Russland war Siegermacht!
    Churchill hat sein OK dazu gegeben! Den USA wars scheißegal. Fakt!

    Die ethnischen Säuberungen an Deutschen wurden bereits in den 20er Jahren geplant und Stalin hat bereits vor dem 2.WK diese „Entgermanisierung“ bewilligt. Das kannst übverall nachlesen – das ist nicht mal mehr ein Staatsgeheimnis.

    Als die Franzosen unter König Ludwig die Gebiete um Elsass erobert hatten, gab es KEINE ethnischen Säuberungen! Man kann Grenzen verändern, ohne dass dabei Millionen Unschuldiger vertrieben werden.

    _________________
    Wenn die Russen Kaliningrad sagen, dann ist das deren Sache! Die Amis sagen auch Munich und nicht München! Ist doch OK – das sind sprachunterschiede.

    Aber wenn ein deutscher Außenminister von Kaliningrad redet, dann hat das eine ganz andere Dimension! Der Ausverkauf der deutschen Sprache: womit wir wieder bei der deutschen Kultur wären und sich der Kreis somit schließt.

  55. @ 62 terminator: wo steht da was von kewil?

    Und überhaupt: In der Zeit die ich PI kenne hat sich der Besucherzähler nicht wesentlich nach oben bewegt. Konservativ und Frei liegt im Trend. Aber nicht jeder ließt die „JUNGE FREIHEIT“ ist schon geistig hartes Brot. Aber viele lesen die „Bild“.

    Bei kewil bin ich mir nicht sicher ober er Genial oder Wahnsinnig ist, aber er ist auf alle Fälle Amüsant und ein echter Gewinn für uns. Ob er auch ein Gewinn für die Besucherzahlen sein kann? Da bin ich Zuversichtlich.

    Und nur so wird aus einer Avantgarde eine Massenbewegung!

  56. Ich finde es ok wenn die Deutschen die alten Ortsbezeichnungen benutzen.

    Warum auch nicht?

    Die Polen nehmen die Tatsache, dass Deutsche die polnische Hauptstadt Warszawa einfach Warschau nennen, eher neutral bzw. mit Humor hin.

    Und so nennen die Polen ganz offiziell manche deutsche Städte:

    Königsberg = Krolewiec
    Aachen = Akwizgran
    Meinz = Moguncja
    Koblenz = Koblencja
    Braunschweig = Brunszwik
    Köln = Kolonia
    München = Monachium
    ….
    Wien = Wieden
    …..
    New York = Nowy Jork
    …..
    Rom = Rzym
    …..
    Paris = Paryz
    …..

    P.S.
    Kewil – bis Du schon mal in Breslau oder Danzig gewesen?

    In Danzig wurde Arthur Schoppenhauer geboren und nicht zuletzt auch der Blechtrommler Günter Grass.

    In Breslau: Ferdinand Lassalle, Dietrich Bonhoeffer.

  57. Königsberg heisst nunmal auf Deutsch Königsberg wie Danzig Danzig. Oder Warschau Warschau oder Metz Metz oder Mailand Mailand oder Athen Athen, oder, oder, oder…

  58. #69 Denker

    Das mag alles stimmen. Es gab schreckliche Verbrechen der Roten Armee, keine Frage. Aber: Was nützt das heute? Es interessiert sich doch keine Sau mehr dafür, ob das Königsberg oder Kaliningrad heisst. Ausser vielleicht einigen ganz weit rechts aussen. Sobald man anfängt, in den Grenzen von 37 zu denken, dann denken die Leute zuallererst an Krieg. Es gibt wichtigere Diskussionen, wir leben im Jahr 2011 und werden von einer mittelalterlichen Religion bedroht. Vielleicht sitzen in 20 Jahren bereits 10% türkischstämmige Abgeordnete im Reichtstag, denen ist es sowieso egal, ob das Kaliningrad oder Königsberg heisst.
    Das Deutschtum in Kaliningrad wurde vernichtet und kommt auch nicht wieder. Wichtig ist nur, dass das Deutschtum in den Grenzen von 1990 erhalten bleibt. Und da habe ich meine Zweifel.

  59. #72 elohi_23 (25. Mai 2011 16:15)

    Und so nennen die Polen ganz offiziell manche deutsche Städte:

    Und so nennen sie uns:
    Nemez … ist eine in den slawischen Sprachen und auch in Rumänien und Ungarn … gebräuchliche Bezeichnung für die Deutschen. … Der Ursprung des Wortes Nemez wird auf nem oder nemoj („stumm“) zurückgeführt. Er beschreibt somit den Gegensatz zwischen den (der Sprache mächtigen) Slawen (in den slawischen Sprachen bedeutet Slovo / Slowo „Wort“), und den Nemez (den Stummen, der Sprache nicht mächtigen Fremden).
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nemez
    Ich nehme es mit Humor.

  60. Die Kommentare zu den Beiträgen geben nicht die Meinung des PI-Teams wieder. Wir behalten uns vor, sie zu kürzen oder zu löschen. Das betrifft auch Kommentare…..

    Und die Beirtäge selber?

    Ich dachte, Ihr wäret stramme Demokraten. Dumpfbacken bei PI?
    Nein Danke!

    Hoffmann von Fallersleben.

  61. Cgs:

    Ok, das mit der Uebernahme der url erscheint logisch. Den Punkt ziehe ich hiermit zurueck. Alle anderen (PI niveaumaessig im Sturzflug seit kewil da ist) bleibt natuerlich.

    Denker:

    Ah, nun hast Du Deinen Fehler eingesehen und schwenkst von Polen schnell zu den Russen.

    Nur, wer wuerde ihnen schon uebel nehmen, dass sie nach der „Bekanntschaft“ mit der deutschen Armee auf Deutsche in ihrem Gebiet keine Lust mehr hatten…

    Peter Blum:

    Ich gehe so weit mit, dass fuer die breite Masse Aussagen auch einfach und fassbar sein muessen. Man sollte allerdings griffige Statements nicht mit platten Dumpfparolen gleichsetzen.

    Auf die Besucherzahlen konnte sich dieser Autor sicher noch nicht auswirken. Auch bei mir daemmert erst langsam die Erkenntnis, dass PI dieser intellektuellen Verflachung keinen Einhalt gebietet.

    Fuer mich ist als Informationsquelle durch den staendigen Unrat von kewil um ca 50% gemindert. Empfehlen kann ich die Seitr nicht mehr.

  62. #70 Denker (25. Mai 2011 16:05)

    Polen = Siegermacht hast du gesagt! Nicht ich!
    Die ethnischen Säuberungen wurden von der Roten Armee durchgeführt,

    Polen ist schon Siegermacht (sowohl die Exilregierung als auch die kommunistische Regierung, beide haben ja auf Seiten der Alliierten gekämpft), sie ist nur keine der vier „großen“ Siegermächte. Polnische Einheiten waren an den Säuberungen ebenfalls beteiligt, Polen ist aber insofern „entschuldigt“ als dass sie ja selbst ein Vertriebenenproblem hatten. Übrigens haben nur Polen und die SU nach dem 2. WK deutsche Gebiete erhalten, Gebietsansprüche anderer Staaten (NL, B, L, F) wurden zurückgewiesen (DK hat von sich aus verzichtet).

  63. @ #75 dergeistderstetsverneint

    Kleine Berichtigung: Die Polen haben folgende Bezeichnungen:

    Ein Deutscher = Niemiec
    Eine Deutsche = Niemka
    Deutschland = Niemcy.

    Ich denke, wir sollten diese Sachen mit Humor betrachten.

    Und was nun?

    Es ist kein Witz – wir fahren nun nach Kattowitz.

    Die oberschlesische Hauptstadt Kattowitz, die nach dem Tode Stalins von 1953 bis 1956 den Namen „Stalinogrod“ trug, ist der Geburtsort von zwei bekannten jüdischen Zeitgenossen nämlich: Henryk M. Broder und dem Grünen-Politiker Jerzy Montag.

    Auf Polnisch heißt diese Stadt „Katowice“ und ist ganz zufälligerweise auch mein Geburtsort. 😉

    „Katowice“ = Katholische Witze 😉

    Es ist kein Scherz!

  64. „Gebietsverluste hat der Kriegsverlierer (zumal wenn er der Aggressor war) hinzunehmen.“

    Wann und wo bitte wurde z.B. Frankreich etwas „abgezogen“ oder Russland oder Itelien oder Japan? Nein! Nur Deutschland! Und wieso waren wir z. B. alleine Aggressor? Ohne Weltkrieg 1, war 2 nicht denkbar. Wilhelm II aber war nur der Sündenbock – Lesen! – http://www.campodecriptana.de/blog/2011/05/24/1835.html

  65. Es gibt keine deutschen Opfer. Nur deutsche Täter.
    Das ist die unmenschliche und gefährliche! Lebenslüge der antideutschen Polit-Verräter. Aus demselben Grund lässt man die kriminellen Moslem-„Schätzchen“ gewähren, bzw. ermutigt sie noch durch Alimentierung und Verachtung des eigenen Landes.

  66. @ 78 terminator:

    Die Seite empfehlen ist Dir schwer geworden, das kann ich aktzeptieren. Deine Wortwahl und der geschätzte Bildungshintergrund lassen vermuten das weder Du noch Dein täglicher Umgang „Bild“ lesen oder gar zitieren.

    und @ 69 terminator:

    Diese Gefahr besteht bei Veränderungen. Und kewil ist schwer einzuschätzen in seiner Wirkung. Aber mal das Pferd von einer anderen Seite aufgezäumt: Ein beliebiger Tag vor kewil: Wo sind die Autoren „Michael Schneider“ usw. die diese Seite lange begleitet haben?

    Ohne die Planung zu kennen lassen sich Strategien nicht von Notwendigkeiten underscheiden, oder?

    Und wie gesagt: kewil Amüsiert mich Prächtig! Ich kann mir gut vorstellen das es anderen genauso geht.

  67. #80 elohi_23 (25. Mai 2011 16:40)

    Kleine Berichtigung: Die Polen haben folgende Bezeichnungen: Ein Deutscher = Niemiec, Eine Deutsche = Niemka, Deutschland = Niemcy

    Ja, die Schreibweise variiert, aber irgendwas mit Nemez ist es in allen slawischen Ländern (die Russen nennen Deutschland Germania, aber die Deutschen sind auch Nemzi). Kara Ben Nemsi kommt vielleicht auch von diesem Wortstamm 😉 (Nimsa ist Österreich auf arabisch). Die Finnen nennen Deutschland übrigens Saksa, weil sie erkannt haben dass die Sachsen die besten Deutschen sind 😉

  68. #84 Peter Blum:

    Amüsiert hat er mich auch – als er noch auf seinem eigenen Blog agierte. Da konnte er Blödsinn schreiben – und manchmal war auch etwas Wertvolles dabei. Außerdem surfe ich PI ganz sicher nicht an, um Amüsement zu suchen.

    Aber bei Blödsinn hat er eben nur sich selbst zum Clown gemacht – jetzt fällt das auf ganz PI zurück – und damit schwächt das unsere Sache.

    Merkt eigentlich wirklich niemand, was der Typ außerdem noch für ein Spaltpilz ist? Er entzweit die PI-Gemeinde mit völlig wesenfremden Themen.

    Er zieht uns hier in eine Revanchismus-Diskussion, an anderer Stelle ist PI auf einmal stramm pro AKWs, wieder an anderer Stelle soll man nun seinen Begrifflichkeiten ala „Negermamis“ applaudieren.

    Nein, eine solche Dumpfbacke tut PI ganz und gar nicht gut und schadet unserer Sache: Dem gemeinsamen Kampf gegen die Islamisierung und die linke Dämlichkeit.

    Denkst Du/ denkt Ihr nicht auch, dass uns kewil mit seinen platten „Artikeln“ eher davon ablenkt?

    Wie gesagt: Wenn ich ihn nicht von „Fact Fictionen“ „kennen“ würde – ich würde ihn für das gefährlichste U-Boot halten, das je bei PI rumfischte …

  69. Jaja, der Westerwelle.

    Eigentlich muss man dafür sorgen, dass Westerwelle der Deutschen Politik erhalten bleibt.
    Er ist aussergewöhnlich wandlungsfähig, er kann quasi jeden Ministerposten besetzen, sogar den eines anderen Staates.

    Ich finde es im Prinzip ja schön, wenn man auch fremden Soldaten den gebotenen Respekt erweist.

    Soldaten müssen ja die Hirnfürze der Mächtigen nur alternativlos ausbaden.
    Kriegsrechtliche Erschiessung wegen Fahnenflucht dürfte jeder Betroffene mit Verstand als „Alternative“ für sich selbst ablehnen.
    Der Soldat ist an den Kriegen genaugenommen genauso unschuldig wie der Zivilist.
    Aber das darf man ja nicht sagen, sonst kommt noch jemand auf die Idee, alle Regierungschefs bei Kriegsende anzuklagen bzw. die Regierenden gleich zu Anfang der Kriege eine Keule in die Hand zu drücken und eine Massenbelustigung daraus zu machen.

    Allerdings wundert es mich ein kleines Bisschen, dass die versammelte aussenministeriale Elite diesen Respekt einseitig bekundet.
    Was ist denn mit der Königsberger Zivilbevölkerung, die während und auch noch nach den Kampfhandlingen zu Schaden kam?
    Von den Deutschen Soldaten rede ich mal nicht.

    Ach so, die waren ja alle selbst dran schuld, immerhin haben die keinen Aufstand angezettelt als sich in Deutschland eine Diktatur etablierte.

    Ich frage mich, ob man in der Zukunft auch dem Nordkoreanischen Normalbürger anlasten wird, sich nicht stärker gegen die kommunistische Diktatur gewehrt zu haben und dafür seinen Tod wegen Landesverrat hinzunehmen.

  70. #85 dergeistderstetsverneint

    Die Finnen nennen Deutschland übrigens Saksa, weil sie erkannt haben dass die Sachsen die besten Deutschen sind

    Ha, ha, ha. 🙂

    #86 terminator

    Er zieht uns hier in eine Revanchismus-Diskussion, an anderer Stelle ist PI auf einmal stramm pro AKWs, wieder an anderer Stelle soll man nun seinen Begrifflichkeiten ala “Negermamis” applaudieren.

    Kewil hat eben eine klare politische Richtung.
    Wie hätten wir´s den gerne. So wie Mutti, ein wenig Fukushima und die ihre „schwarzen“ Schäfchen blöken sogleich mit dem Chor der
    Grün_Innen.

    Nein danke, solche Schleimer die sich mit den Fähnchen im Wind drehen können mir gestohlen bleiben. Entweder ich bin wertkonservativ oder nicht. Und wenn ich das bin muss ich mich in allen politischen Themen dem Gegner entgegenstellen und dazu gehört eben nicht nur die Islamisierung.
    Mann kann natürlich auch dem Zeitgeist, vor dem der deutsche Michel mal wieder gnädig auf die Knie geht (siehe Wahlen), hinterher rennen und damit seine „Ideale“ über Bord werfen.
    Kewil scheint nicht so zu ticken. Finde ich gut und gradlinig.

  71. Auch wenn Westerwelle wieder einmal zeigt, dass er schon auf Grund „fehlender“ Geschichtskenntnisse (ob sie nun wirklich fehlen sei dahingestellt) für dieses Amt ungeeignet ist, mal abgesehen von seiner Haltung zu seinem Heimatland.
    Wir dürfen uns erinnern: Polen wurde fast (16 Tage Unterschied) zeitgleich von Hitler und Stalin angegriffen und aufgeteilt. Während nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands Polen parallel um ca. 200 km nach Westen verschoben wurde, behielten die Sowjets den erbeuteten Teil Polens bis heute. Außerdem bekam Russland noch die Hälfte Ostpreußens und Polen die andere Hälfte Ostpreußens, sowie Pommern und das halbe Schlesien.
    Siehe diesen Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Sowjetische_Besetzung_Ostpolens
    Wie sollten auf der Basis des stalinistischen Massenmordes an den eigenen Leuten und an den Polen völkerrechtliche Verträge zwischen der Ukraine, Weißrussland und der EU aussehen? Wäre es nicht 1941 zum Angriff auf die Sowjetunion gekommen, dann hätte sich Stalin auch noch Finnland und Ungarn einverleibt. Denn diese Forderungen hatte seinerzeit der Sowjet/Russische Außenminister Stalins Molotov im Gepäck bei den Gesprächen mit Ribbentrop.
    Diese Karte ist die Grenzziehung Polens nach 45 und die Annektion Deutscher Gebiete durch Polen und Polnischer Gebiete durch Sowjet-Russland.
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Karte_Polen_(1945).png&filetimestamp=20050802154809
    Ein wunderbarer Glücksumstand ist dabei, dass Estland, Lettland und Litauen sich wieder vom Russischen Einflussbereich lösen konnten und heute der EU angehören. Während Ostpreußen immer noch geteilt und besetzt ist, weil man die dort ansässige Bevölkerung ethnisch gesäubert hat.
    Ob man das nun Russland aufs diplomatische Brot schmiert oder nicht, hat keinen Einfluss auf die stetig steigenden Gas- und Ölpreise der russischen Lieferungen. Gut ist nur, dass sich Polen momentan nicht dazu durchringt den Euro beizutreten. Vermutlich erst, wenn Deutschland die gesamten Schulden übernommen hat und die Aussicht auf die weitere Schuldenübernahmen besteht könnte sich Polen dazu „bereiterklären“… Für unsere Steuerzahler wäre es dann der „Trippel-Dipp“… (nach dem Verlust großer Gebiete und den ethnischen Säuberungen in Polen). Aber wir sind ja „nicht?“ nachtragend, sondern nur die Anderen – die mit der Nazikeule.

  72. suebia

    Entweder ich bin wertkonservativ oder nicht. Und wenn ich das bin muss ich mich in allen politischen Themen dem Gegner entgegenstellen und dazu gehört eben nicht nur die Islamisierung.

    Sorry, aber das ist bodenloaser Schwachsinn. Du willst uns also sagen, dass nur dazu gehören darf, wer der Linie entspricht? Ist das nicht die Gesinnungsdiktatur, die wir völlig zurecht bei den „Linken“ immer anprangern?

    Ich bin ein totaler Feind des Islams, hasse die links-grüne Brut wegen ihrer Dämlichkeit schon geradezu – und bein gegen AKWs.

    Was nun? Ist jetzt Dein Weltbild gestört?

    Nein, wie haben hier pro- und anti Atomleute, wir haben Atheisten und Christen, wir haben Ausländer und Deutsche bei PI. Wir haben die verschiedensten Menschen hier: Uns alle eint die Ablehnung und Auflehnung gegen die faschistoide Ideologie Islam.

    Nur durch eine Konzentration auf die für uns relevanten Themen (,die oben im Kopf unter „Politically Incorrect“ stehen, können wir zu der gewünschten Anspreche der Massen kommen.

    Deine Vorstellung von „richtigem“ Wertkonservativismus ist a) einfältig und b) der sicher Weg in einer weitere Splitter-/Rand-Bewegung.

  73. #87 nicht die mama (25. Mai 2011 17:30)

    sie haben völlig recht. wunderbar geschrieben.

    Soldaten müssen ja die Hirnfürze der Mächtigen nur alternativlos ausbaden.
    Kriegsrechtliche Erschiessung wegen Fahnenflucht dürfte jeder Betroffene mit Verstand als “Alternative” für sich selbst ablehnen.

    so ist es und die soldaten der wehrmacht haben auch nur das getan, was von allen soldaten zu allen zeiten und in allen armeen verlangt wurde: nämlich die vorgaben ihrer jeweiligen politischen bzw. militärischen führung umzusetzen.

    mir ist kein beispiel aus der geschichte bekannt, in denen soldaten die vorgaben ihrer jeweiligen führung diskutieren oder sogar ablehnen konnten, ohne dafür am nächsten baum aufgeknüpft zu werden. wenn jemand ein beispiel aus der geschichte kennen sollte, ich bin ganz ohr.

    Ich finde es im Prinzip ja schön, wenn man auch fremden Soldaten den gebotenen Respekt erweist.

    genau. aber wenn dieser wertlose politwixxer westerwelle auch nur einen funken anstand gehabt hätte, dann hätte er neben den soldaten der roten armee auch den soldaten der wehrmacht gedacht.

  74. #90 terminator , Du Dauerstänkerer

    Ich poste, was ich will und frage einen Dreck nach dir. Du brauchst dich nicht weiter anzustrengen. Ich weiss jetzt, dass du und ein paar andere einen Knick in der Optik haben. Und deine Frechheiten kannst du dir sparen, sonst schieße ich zurüclk. Ich hab mehr Schimpfwörter drauf als du armseliger Pfeifenkopf!

  75. #90 terminator

    Nur durch eine Konzentration auf die für uns relevanten Themen (,die oben im Kopf unter “Politically Incorrect” stehen,

    Dort steht auch klar und deutlich „Gegen den Mainstream“. Insofern sind die Beiträge des von ihnen ständig kritisierten Autors hier am richtigen Platz.

    können wir zu der gewünschten Anspreche der Massen kommen.

    Sie glauben doch nicht im Ernst das irgendjemand mit ein bis zwei Themen bei Wahlen Erfolg haben könnte.
    Sie denken also, man gehe nun zu den Leuten und erkläre ihnen das die Islamisierung eine Gefahr bedeutet. Und wenn die Leute fragen „na und wie stehen sie zum Thema Atomkraft ?“ sagen sie „da sind wir pro und contra, also eigentlich ich mehr contra aber die anderen mehr pro…ach wissen sie das Thema ist eigentlich nicht so wichtig, wir sind da in unseren Meinungen richtig schön bunt.
    Der Wähler wird sagen. „Die wissen ja nicht einmal für was sie stehen“. Viel Spaß. 🙂

  76. #93 suebia

    Genauso ist es. Wer als Journalist unaufgefordert und hündisch Kaliningrad und Wroclav schreibt, ist mit ziemlicher Sicherheit auch für den EU-Beitritt der Türkei. Da besteht eine signifikante Korrelation. Ausnahmen bestätigen die Regel, ändern aber nichts an solchen Tatsachen. Und wer solche Korrelationen politisch nicht aufgreiftund angreift, wird nie eine Rolle spielen.

  77. Leute,Leute,geht fair miteinander um.Wir sollten uns nicht selbst zerfleischen,da wir den selben Feind haben.Darauf sollten wir unsere Energie konzentrieren.Die Themen die uns trennen sind klein,dasuns verbindende groß.DENKT NACH!

  78. @ 85 dergeistderstetsverneint
    Es ist richtig, was DU über die Herkunft des Wortes Deutscher = Niemiec = stumm, bei den Slawen geschrieben hast.

    Da kann man auch aber andere interessante Sachen daraus lesen.

    niemy = stumm
    Niemy = ein Stummer
    Niema = eine Stumme
    Nie ma = es gibt nicht.
    Es wird genauso ausgesprochen, wie eine Stumme.

    Andersrum.
    Die Polen nennen manchmal die Deutschen fälschlicherweise „Schwaben“ und denken, diese Bezeichnung sei negativ.

    Wenn ich ihnen aber erzähle, dass die Schwaben eigentlich tüchtige aber vor allem sparsame Menschen sind, dann nennen sie hinfort die polnischen Geizhälse „ Schwaben“.
    Ist das gerecht? 😉

    Ob die Sachsen die besten Deutschen sind?
    Ich denke die Preußen sind es. 😉

    Was die Polen mit den Sachsen verbindet das sind die Sachsenkönige auf polnischem Thron im XVIII Jahrhundert. Eine sehr schöne Zeit voller Prunk und Verschwendung.

    Aus dieser Zeit stammt das polnische Sprichwort:
    „Za krola Sasa jedz, pij i popuszczaj pasa!”.
    Zu Deutsch: „Zu Zeiten des Sachsenkönigs, esse trinke und macht den Gürtel locker!“ 😉

    Das war die polnische Dekadenz kurz vor Teilung Polens. Die Sachsenkönige und der polnische Adel haben Polen versoffen und das steht Deutschland nun bevor.

    Mein Wunsch wäre, die Schwaben würden uns übernehmen. 🙂

  79. @ 94 kewil (25. Mai 2011 18:15)

    Ich habe noch niemals in den polnischen Zeitungen deutsche Ortschaften mit deutschen Bezeichnungen getroffen, es sei denn, sie sind identisch mit den polnischen.

    Zum Beispiel: Berlin = Berlin, Hamburg = Hamburg

    Die polnischen Journalisten, egal ob links oder rechts, benutzen immer die polnischen Bezeichnungen auch für fremde Ortschaften.

    Wie ich schon oben erwähnt habe:
    „Kolonia“ und nicht Köln, usw.
    „Bawaria“ und nicht „Bayern“.

    Übrigens: „Rheinland-Pfalz“ heisst „Palatynat“.

    Wenn die Polen dann nach Deutschland kommen, dann suchen sie vergeblich „Palatynat“ und niemand kann ihnen bei der Suche nach dem richtigen Weg dahin behilflich sein.

    Leuchtet ein.

  80. Welcher Außenminister war Westerwelle doch gleich, wenn er den Rotarmisten gedenkt? Vielleicht sollten wir ihn Westerwellski nennen… .

  81. #96 elohi_23 (25. Mai 2011 18:53)

    „Zu Zeiten des Sachsenkönigs, esse trinke und macht den Gürtel locker!“
    Das war die polnische Dekadenz kurz vor Teilung Polens. Die Sachsenkönige und der polnische Adel haben Polen versoffen und das steht Deutschland nun bevor.

    Nicht nur versoffen, es wurde auch viel in Kunst investiert. Denn aus der Zeit von August dem Starken und August III. (die beiden waren polnische Könige) stammt ein Großteil der Kunst- und Architekturschätze für die Dresden berühmt ist. Für Polen hatte die Allianz mit Sachsen aber auch positive Effekte, z. Bsp. wurde damals Bergbautechnologie vom Erzgebirge nach Polen gebracht. Wer weiß was daraus noch hätte werden können – wenn nicht Schlesien zwischen Polen und Sachsen gelegen hätte. Die vergeblichen Versuche Sachsens, es sich militärisch einzuverleiben, führten letztlich zum Niedergang. Ein weiterer Effekt der sächsischen Herrschaft über Polen war übrigens die Paradoxie dass das lutherische Sachsen von einer katholischen Herrscherfamilie regiert wurde (August der Starke konvertierte zum Katholizismus, um König von Polen zu werden, und die Familie blieb bis heute dabei).

  82. kewil:

    Dass Sie mir an Unflätigkeiten über sind, glaube ich unbesehen. Das wird’s dann aber höchstwahrscheinlich auch gewesen sein.

    suebia:

    Es geht hier primär gegen die Islamisierung unseres Landes. Eine Partei muss natürlich zu allen Themen etwas aussagen können, aber wir sind hier keine Partei.

    Zu den anderen Themen herrscht hier die volle Meinungsvielfalt – daran werden auch solche „Artikel“ mit „Dampfhammer-Logik“ ala kewil nichts daran ändern.

    Sie säen nur Zweitracht und schwächen uns in unserem Hauptanliegen.

    Und btw.: Empfindest Du solche Verbal-Attacken wie die „Negermami“ oder die ziemlich offene homophobe Einstellung von kewil als adäquat für „gegen den Mainstream“?

    Also idch empfinde das nur als primitives Geschwalle eines Proleten.

  83. So viele Beiträge wegen Namen. Ich sage auch lieber Breslau weil das andere Wort recht schwer für deutsche Zungen ist. Wer sagt schon Praha,Warszawa oder Moskva. Also deutsche Namen sind in Ordnung und werden es bleiben

  84. @ #99 dergeistderstetsverneint (25. Mai 2011 19:31)

    Es ist richtig, dass August der Starke und August der III für viele positive Impulse für Kunst und Wirtschaft gesorgt haben, doch die wichtigsten Reformen in Bereich der Staatsfinanzen und des Militärs blieben aus. Wenn man diese Situation auf das jetzige Deutschland übertrag – Finanzen im Eimer, Bundeswehr schrumpft – da kann man nur noch die Alarmglocken läuten lassen. Das wird auch böse enden und zwar egal ob es um die Kunst und Wirtschaft momentan gar nicht so schlecht bestellt ist.

  85. Wenn ich mich der deutschen Sprache bediene
    sage ich selbstverständlichn Königsberg, ebenso wie ich Lissabon,(Lisboa) Kairo,(AlQahira) Alexandria (Al Iskanderija)
    oder Athen( Athinai) sage. Die penetrante Verwendung politisch korrekter Ortsnamen gehört zur politischen Gehirnwäsche . Es soll in absehbarer Zeit niemand mehr wissen, daß in Schlesien , dem Sudetenland etc.. Deutsche Menschen mit deutscher Muttersprache gelebt haben. Lustig waren auch die Meisterschaften der Schispringer in „Liberec“ . Die Stadt im Sudetenland heißt Reichenberg. Die Hauptstadt der Slowakei heißt auch immer noch Pressburg, wenn man deutsch spricht. – es sagt aber keiner weil ständig nur von Bratislava gesprochen wird. Nur bei Laibach in Slowenien machen die politisch korrekten Journalisten eine Ausnahme, weil Ljubljana unaussprechlich ist. Die Österreicher fahren nach Sopron einkaufen, wenn ich aber sage, ich fahre nach Ödenburg weiß kaum jemand was das ist, – von Fünfkirchen und Stuhlweißenburg ganz zu schweigen.

  86. Und btw.: Empfindest Du solche Verbal-Attacken wie die “Negermami” oder die ziemlich offene homophobe Einstellung von kewil als adäquat für “gegen den Mainstream”?

    Kritik an Gutmenschen-Neusprech und
    an der politisch indoktrinierten Verschiebung gesellschaftspolitischer Wertvorstellungen halte ich insgesamt durchaus gerechtfertigt.

  87. #104 suebia

    Kritik an Gutmenschen-Neusprech und an der politisch indoktrinierten Verschiebung gesellschaftspolitischer Wertvorstellungen halte ich insgesamt durchaus gerechtfertigt.

    Ich auch! Aber Du hast meine Frage nicht beantwortet. Denn die Ausfälle von kewil haben damit nichts zu tun – es sein, Du würdest auch die Aussagen der NPD in dieses Raster einordnen.

  88. #105 terminator

    Ich auch! Aber Du hast meine Frage nicht beantwortet. Denn die Ausfälle von kewil haben damit nichts zu tun – es sein, Du würdest auch die Aussagen der NPD in dieses Raster einordnen.

    Gewürzte Kritik hin, Ausfälle her…
    Doch, ich denke genau damit hat es zu tun.
    Aber vielleicht kann Dir der Autor sein
    Anliegen selbst mitteilen.
    Und bitte keine „NPD-Keulen“. Das ist zu billig.

  89. #3 kewil (25. Mai 2011 14:12)
    #1 Israel_Hands

    Überhaupt nichts ist hinzunehmen, ich sage Königsberg, so lang ich will. Und ich sag auch nicht Wroclaw, sondern Breslau, so gut wie jeder Ami Munich sagt und jeder Italiener Stoccarda.

    ,

    Recht hast Du, Kewil.

    ZUmal die Russen den Deutschen angeboten hatten, über eine Rückgabe des russisch besetzten Ostpreußens, und damit Königsbergs zu verhandeln. Ostpreußen ist für die Russen nutzlos, schon weil auch sie keinen direkten Zugang dorthin haben.

    Fürt uns wäre es eigentlich Verpflichtung, altes annektiertes Land zurückhaben, udn zurücknehmen zu müssen.

    Ich hatte vor ein paar Tagen hierzu einen Link eingestellt, der dieses russische Angebot belegte, es finden sich dazu aber auch Hinweise in Wikipedia, unter Ostpreußen.

    Königsberg könnte wieder deutsch werden. Es bekanntlich (nach Selbstauskunft) die Türken, die Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut haben.

    Vielleicht bauen die für uns auch Ostpreußen wieder auf.

    Ich müßte jetzt hier etwas hinzusetzen. Tue es aber nicht.

  90. #100 terminator

    Leider sind Sie es hier, dem man deutsche Engstirnigkeit attestieren muss… 🙁 – Kleinkrämer, der Sie sind, würden Sie uns anderen gerne vorschreiben, was als „politisch inkorrekt“ zulässig ist, und was nicht?!

    Denkverbote überwindet man nur, wenn man sich nicht bei jedem Irrsinn vorher überlegt, ob es nur für diesen oder jenen wieder opportun ist, etwas in Frage zu stellen oder kritisch zu kommentieren.

    Bitte ersparen Sie uns daher hier Ihren Inquisitoren-Oberlehrer-Zeigefinger als Diskussions-Terminator… 🙁

  91. #62 terminator

    Hab gerade mal auf deinen Link geklickt und etwas versteh ich nicht.

    Soll diese Seite von Kewil sein? Hast du mal auf den Kontakt geklickt und gelesen in welchem Land die Seite registriert ist, bzw Kontakt aufnehmen kann?
    In Istanbul, Türkei ist sie registriert.

    Aber alles in allem muß ich dir schon zustimmen. Seit einiger Zeit ist der Redaktion die Qualität der Artikel offenbar nicht mehr so wichtig. Es scheint hier langsam aber sicher nur noch darum zu gehen, mehr Klicks zu generieren.

    Man muß es eben nur schaffen, gute und wichtige Artikel von dem ganzen Rechtspopulistischen Geschwafel zu trennen, dann regt man sich auch nicht mehr so viel über die sinkende Qualität vieler Artikel und den Kommentaren samt der Verfasser auf. So mach‘ ich das.
    🙂 🙂 🙂

  92. @ #1
    „Gebietsverluste hat der Kriegsverlierer (zumal wenn er der Aggressor war) hinzunehmen.“

    Genau.

    Karl-Marx-Stadt heisst ja auch heute Chemnitz.

  93. #104 szeblany, richtig wir hätten auch noch Agram für Zagreb. Roma sagt auch kein Deutscher

  94. @ 97_elohi 23:

    palatynat! Gefällt mir.

    Könntest Du bitte auch: „Ich bin Pfälzer“ übersetzen?

    Danke vorab!

  95. #3 kewil:
    Und ich sage auch Brieg statt Brzeg (der Geburtstadt meiner Mutter), und Stettin statt Szczecin, Schwiebus statt ?wiebodzin, Zäckerick statt Siekierki und Pommern statt Województwo Zachodniopomorskie und Frankfurt-Dammvorstadt statt S?ubice.
    Geschichte lebt, ändert und verändert sich. Und kehrt zu ihrem Ursprung zurück…!

  96. Schwesterwelle in Königsberg?

    peinlicher geht’s doch kaum, oder??

    (glaubt man vielleicht, aber die Stasi-Erika wird sich schon noch ‚was viel schlimmeres einfallen lassen, um Deutschland endgültig in die Pfanne zu hauen!)

    PERVERS !!!!

  97. @ 114 Peter Blum (25. Mai 2011 21:59)

    Ich tue es gerne.

    „Pfälzer“ mit einem Wort ins Polnische zu übersetzen, geht gar nicht. Es ist genauso wie mit dem Einwohner von den Vereinigten Arabischen Emiraten.

    Die Polen benutzen dazu als Hilfe das Wort:
    Einwohner = mieszkaniec

    Ein Pfälzer = mieszkaniec Palatynatu
    Eine Pfälzerin = mieszkanka Palatynatu
    Plural: Pfälzer = mieszkancy Palatynatu

    Ich bin Pfälzer = jestem mieszkancem Palatynatu.

    http://pl.pons.eu/dict/search/results/?q=Pf%C3%A4lzer&in=&kbd=de&l=depl

    Und pass auf Deine Zunge auf. 😉

  98. Es heißt Königsberg und nicht Kaliningrad ! Westerwelle bleibt das was er immer war eine Witzfigur !

  99. @ 114 Peter Blum (25. Mai 2011 21:59)

    Eins habe ich noch vergessen:

    „seinem Dialekt nach ist er Pfälzer“

    sagt man auf Polnisch:

    „s?dz?c po jego dialekcie, jest mieszka?cem Palatynatu“ 😉

  100. Ich bin Pfälzer = jestem mieszkancem Palatynatu.

    Des iss e mol schää, dangschä elohi_23. Des benuz isch e mol bei geleschenheit.

    In Verbundenleit

    de Blummepeter

  101. @ 121 Peter Blum

    Verbundenheit wollte ich schreiben, Verbundenleid hätte es allerdings besser getroffen…..

    LG.

  102. #110 Guitarman:

    Das mit dem Link war ein Irrtum; ich habe das bereits zurückgenommen.

    Klar, wir können das trennen – aber wie sieht es jetzt hier für potentiell Interessierte aus?

    #109 Reconquista2010:

    Na klar, am besten sollten wir noch über die „Vorteile“ der Zeit von 1933 – 1945 diskutieren – sind doch eh alles nur Denkverbote …

    #107 suebia:

    Die Denke des Autors erschließt sich für mich mehr als hinreichend durch seine „Artikel“.

  103. Viele hier haben offensichtlich ein Problem mit ihrem Patriotismus, welcher per se ein Grundbedürfnis ist und nur uns Deutschen ein schlechtes Gewissen machen soll .Man ist kein Nazi, wenn man von einem deutschen Volk spricht -oder ? Schämen wir uns ,Deutsche zu sein ? Dann sollten wir auch den Islam als die Erlöser-Eroberer zulassen. Andernfalls müssen wir aus den Individualisierungs- und Selbsthasser- Bekenntnissen ausbrechen und unser meinetwegen westeuropäisches Erbe verteidigen -oder worum geht es PI sonst – und dem von mir sehr geschätzten Kewil ?Wer soll uns als Deutsche denn noch ernstnehmen, wenn diese schwule Lachnummer in unserem Namen jene ehrt, die eben nicht als Befreier von was auch immer, sondern meinetwegen keinen Deut besser, im Kontext des Ethnozids aber noch effektiver kamen als unsere ,für die meine Enkel sich noch schämen sollen .
    Ich bin kein Revanchist, verdammt, aber ich will auch nicht ein Staubkorn i.S.e. „Universal Citizen“ sein, von irgendwelchen Werauchimmers gesteuert, denen es gefällt, hier täglich tausend Moslems einzuschleusen .Ich bin Deutscher .Dies ist mein Land .Eine Regierung, die sich vor den Bedürfnissen der Werauchimmers duckt ,kann nicht meine Regierung sein .Ich bin kein Nazi. Und Kewil hat recht.

  104. Meine Mutter wurde in Memel geboren und nicht in ‚Klaipeda‘. Die Flucht aus Ostpreußen endete für meine Großeltern und meine Mutter in der Partnerstadt Memels Mannheim. Wenn ich heute über die Autobahn in meine Geburtsstadt Mannheim einfahre wird es mir jedes mal schlecht, wenn ich vor dem Planetarium auf dem Schild der Partnerstädte ‚Klaipeda‘ lesen muss. Diese Anbiederung ist einfach lächerlich.

    Gleich empfinde ich, wenn ich ‚Kaliningrad‘ lese. Da stellen sich sogar alle meine Nackenhaare. Ich weiß ja nicht ob es der linken Journaille überhaupt bewusst ist, wer der Namensgeber der Stadt überhaupt war. Wenn 65 Jahre nach seinem Tod manche Gemeinderäte meinen Adolf Hitler symbolisch die Ehrenbürgerschaft zu entziehen, so müsste Michail Iwanowitsch Kalinin posthum schon deswegen als neuer Namensgeber Königsbergs in Ungnade fallen, weil er die Order zur Exekution von „Nationalisten und konterrevolutionären Aktivisten” in den polnischen Gebieten unterzeichnete. Wem das nichts sagt, dies ging als „Massaker von Katyn“ in die Geschichte ein, bei dem über 20.000 Polen starben und das jahrelang uns Deutschen in die Schuhe geschoben wurde. Was würden wohl alle deutsche Gutmenschen aufheulen, wenn es heute noch eine deutsche Stadt gebe, die benannt wurde nach jemandem, der verantwortlich gewesen war für ein Kriegsverbrechen bzw. Massaker im WKII?

    Abgesehen davon besteht augenscheinlich nur bei Deutschen das Bestreben, besonders bei ehemaligen deutschen Städten und Gemeinden, ja den ’neuen‘ dementsprechenden – politisch korrekten? – Namen zu verwenden. Ich denke einem Franzosen oder Briten ginge dies ziemlich am Allerwertesten vorbei, die würden wie gehabt die alten Namen benützen. Aber wie ich nicht müde werde zu wiederholen, habe ich halt die Befürchtung, dass wir am 8. Mai 1945 nicht nur den WKII verloren haben, sondern leider auch unsere Identität als Volk.

  105. Seit wann ist es „revanchistisch“ (ich liebe diese sozialistischen Worthülsen!), Unrecht beim Namen zu nennen?
    Die Annexion fast eines Drittels des deutschen Staatsgebietes durch die UdSSR (und ihres Marionettenstaates „VR“ Polen) war, ist und wird immer völkerrechtswidrig bleiben!

    Auch wenn Bundeskanzler Willi Brandt ohne Not den legitimen Rechtsanspruch auf die deutschen Ostgebiete in eigener Selbstherrlichkeit und ohne (bei einer historischen Entscheidung dieser Tragweite zwingenden, aber zu der Zeit nicht möglichen) Volksabstimmung verschenkt hat, macht das diesen zementierten Verstoß gegen das Völkerrecht nicht besser.

    Abgesehen davon sei daran erinnert, dass nach dem Krieg die Rede davon war, dass Schlesien, Ostpreußen und Pommern von Polen/der UdSSR „verwaltet“ werden, von einer Annexion war keine Rede. Dass diese Annexion dann quasi stillschweigend und schleichend stattgefunden hat, unterstreicht nur deren Widerrechtlichkeit.

    Nicht zuletzt der Unfähigkeit, an Deutschen begangenes Unrecht offen zu thematisieren und selbstbewußt für legitime deutsche Positionen einzutreten, haben wir den Niedergang unserer gesellschaftlichen und kulturellen Werte zu verdanken.
    Ergo: Königsberg, Danzig, Breslau, Stettin…

  106. #39 Israel_Hands (25. Mai 2011 15:05)

    Deutsche, die die kriegsbedingten Gebietsverluste nicht akzeptieren wollen, ähneln doch sehr den Arabern und Palis, die die israelischen Grenzen von vor dem 6-Tage-Krieg wiederhergestellt wissen wollen.

    Zwischen den beiden Kriegen gibt es einen wesentlichen Unterschied. Während der 6-Tage-Krieg mit Friedensverträgen beendet wurde (Ägypten und Jordanien), gibt es bis heute keinen Vertrag, der den 2. WK beendet hätte.
    Nachdem Gebietsabtretungen ausschließlich in Friedensverträgen geregelt werden, können die verlorenen Ostgebiete gar nicht annektiert sein, sondern lediglich besetzt.
    Das ändert zwar faktisch nichts an der Zugehörigkeit dieser Territorien, sollte aber dennoch hin und wieder erwähnt werden. Wenn das Völkerrecht zum Nachteil Deutschlands ist, werden auch juristische Spitzfindigkeiten hervorgekramt.

    BTW : Wo ist mein Kommentar geblieben?

  107. #126 Der Hammer (26. Mai 2011 03:42)

    Seit wann ist es “revanchistisch” (ich liebe diese sozialistischen Worthülsen!), Unrecht beim Namen zu nennen?
    Die Annexion fast eines Drittels des deutschen Staatsgebietes durch die UdSSR (und ihres Marionettenstaates “VR” Polen) war, ist und wird immer völkerrechtswidrig bleiben!

    Auch wenn Bundeskanzler Willi Brandt ohne Not den legitimen Rechtsanspruch auf die deutschen Ostgebiete in eigener Selbstherrlichkeit und ohne (bei einer historischen Entscheidung dieser Tragweite zwingenden, aber zu der Zeit nicht möglichen) Volksabstimmung verschenkt hat, macht das diesen zementierten Verstoß gegen das Völkerrecht nicht besser.

    Sie haben zweifelsfrei Recht. Dennoch gibt es nur einen vernünftigen Weg, dieses Unrecht zu beenden, und das ist die ordentliche Abtretung der ‚Ostgebiete‘ in einem Friedensvertrag.
    Hierzu ist jedoch erforderlich, daß unvoreingenommen ALLE Gräueltaten aufgeklärt und öffentlich bekannt werden. Erst dann ist ein normales Miteinander, eine gute Nachbarschaft möglich. Die BRD hat diese Arbeit seit ihrem Bestehen geleistet. In Polen beginnt man seit einigen Jahren damit, während sich andere Beteiligte in nationaler Amnesie üben.

    Wer glaubt, diese Gebiete wieder ‚Heim ins Reich‘ holen zu können, ist entweder ein Träumer oder hochgradig gefährlich!

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