Und der Volkspädagogen natürlich. Diese versuchen aus dem Akt der Barbarei in unserem nördlichen Nachbarstaat Kapital zu schlagen und ein neues Tabu über die islamkritische Szene zu verhängen, um ihr eigenes klägliches Versagen zu verschleiern. So ähnlich drückt es Ulf Poschardt (Foto) in der WELT aus. Ein wirklich erstklassiger Artikel, dessen einziger Schönheitsfleck die deaktivierte Kommentarfunktion ist. Angst vor der eigenen Courage?

Die WELT schreibt (Hervorhebungen von uns):

Das Leben steckt voller Versuchungen. Es ist ein Zeichen von Reife, ihnen elegant auszuweichen. Einige bemühen dafür die Moral, andere tun dies aus Stilgründen. Wie einfach man es sich machen kann, wenn man denn will, beweist ein Teil des deutschen Establishments gerade, wenn es darum geht, aus dem Akt der Barbarei in Oslo und auf Utøya die richtigen Lehren zu ziehen. Da diese Schreckenstat mitten im politischen Sommerloch geschah, war es Aufgabe der Hinterbänkler und sonst gerne Übersehenen zu fordern, was angesichts von 76 Toten zu fordern sei.

Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion plädierte fast rituell für die Vorratsdatenspeicherung. Claudia Roth von den Grünen forderte die Bundesregierung zum Kampf gegen rechts auf. Andrea Nahles erneuerte ihren Wunsch nach einem NPD-Verbot, ein grüner Innenexperte schrie nach einem verschärften Waffenrecht, und schließlich war es der stammtischerprobte SPD-Chef Sigmar Gabriel, der wusste, wer Schuld an der norwegischen Tragödie hatte: Thilo Sarrazin.

Die deutsche Politik präsentiert sich so bis auf Ausnahmen als stilloses Ensemble von Akteuren, die umso lauter wüteten, je dümmer, durchschaubarer und geschmackloser ihre politischen Folgerungen sind – und dies angesichts ermordeter Jugendlicher.
Das passt gut in einen neudeutschen Hang zum Autismus, dessen Mangel an Empathie auch bei außenpolitischen Entscheidungen von Griechenland bis Libyen aufscheint. Kontrastiert wird das durchsichtige Manövrieren um politischen Landgewinn im Windschatten einer Katastrophe, dieses teutonische Lärmen und Raunen, durch die Zivilisiertheit des norwegischen Volkes und seiner Repräsentanten.

Der sozialdemokratische Ministerpräsident fühlte mit seinen Landsleuten und einte das Land
, von den Jungsozialisten bis zum Königshaus. So zeigte sich jenes kleine Land, das in den Fokus der Weltöffentlichkeit gerückt war, im Nachgang der Katastrophe von seiner besten Seite: als reife Demokratie und liberale Gesellschaft, die sich durch nichts und niemanden aus ihrer Freiheitlichkeit vertreiben lässt.

Da ist es schon ein großes Glück, dass die deutsche Debatte zwischen Politikern, Experten und vermeintlichen Intellektuellen kaum jemanden interessiert. Wenn es darum geht, den Tod wehrloser Kinder für die eigene politische Milchmädchenrechnung zu nutzen, sind sich auch die Intellektuellen nicht zu schade. Es wird versucht, die Islamdebatte an jenen Stellen zu retabuisieren, wo es für alle linken Migrationsfantasien besonders schmerzhafte Niederlagen zu vermelden gab.

(…)
Wer angesichts der Toten versucht, islamkritische Debatten zu unterbinden oder im Umfeld des Rechtsradikalen zu vertäuen, schadet auch dem emanzipatorischen Interesse jener säkularen Muslime, die nur mit der Rückendeckung einer breiten gesellschaftlichen Diskussion Fortschritte in ihren Communitys erkämpfen können. Das Niveau wie der Zeitpunkt der Diskussion sind beschämend. Die aufschäumende Hysterie und Intoleranz sind kein gutes Omen für jene innere Verfasstheit, die durch eine Wahnsinnstat wie die von Oslo und Utøya hierzulande wohl zu ganz anderen Reaktionen geführt hätte als in Norwegen.

Schade, dass die WELT mit ihrer geschlossenen Kommentarfunktion letztlich genauso reagiert, wie die von Ulf Poschardt Kritisierten…

(Spürnasen: Leser und Wolfgang B.)

»Fukushimasierung menschlichen Leidens


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN

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67 KOMMENTARE

  1. Noch mehr Offenheit – für die intolerantesten Okkupanten, die Europa je gesehen hat?!

    Kein
    Reiner Zufall,
    wenn gerade das die Menschen noch mehr anwidern wird.

  2. Ich glaube die deaktiverte Kommentarfunktion hier ist nicht so sehr gegen „unsere“ Kommentare gerichtet, sondern mehr gegen die Islamkritikerkritiker, die dachten mit der Katastrophe von Norwegen neue Morgenluft zu schnuppern. Sie lassen mehr und mehr bei solchen Artikeln Ihr Wut darüber aus, dass die diese neu erfundene Meinungskeule leider nicht angenommen wird.

  3. Danke Ulf Poschardt für den Artikel, denn die Heuchelei unserer Politiker wird immer widerlicher.

  4. Begeht ein Moslemfundi einen Terroranschlag, handelt es sich natürlich um einen Einzelfall, der mit dem Islam nichts zu tun hat.
    Begeht ein Wirrer wie in Oslo einen Anschlag, sind natürlich alle Konservativen mitschuldig.
    Diese Logik verblüfft wirklich.

  5. da sieht man,welche Kleingeister uns regieren-diktieren.Wenn es nicht alles so ernst und zerstörerisch für uns und die Zukunft unsere Nachkommen wäre,könnte man fast über diese Muppetshow-Figuren lachen,aber es ist leider Realität.

  6. da sieht man,welche Kleingeister uns regieren-diktieren.Wenn es nicht alles so ernst und zerstörerisch für uns und die Zukunft unserer Nachkommen wäre,könnte man fast über diese Muppetshow-Figuren lachen,aber es ist leider Realität.

  7. …merkwürdig das die Parallele der Verantwortlichkeit für die Überfremdung in Deutschland nicht zeitgleich gezogen wurde…

    …vielleicht weil sich bei uns die Verantwortung teilt… die „Sozialdemokraten“ brachten uns die Moslems… und die CDU die Russen…

  8. immer auf einem Auge blind
    .. es wird das Christentum verantwortlich gemacht, die Freimauerer, alle die nichts links sind .. – definitiv auch alle diejenigen, die nicht zu Gewalt aufrufen.

    Hat jener Attentäter sich nicht mehr verhalten wie es die tun die jenem Propheten nachfolgen, der auch die Erde mit Feuer und Schwert von seinem Glauben überzeugen wollte und wie sie es heute noch tun?

    Während das Christentum, die wirklichen Demokraten und Freunde der (Meinungs-)Freiheit hier – und anderswo – sagen „halt das kann und darf nicht sein!“ versuchen die Pseudodemokraten nur diese Verbrechen zu instrumentalisieren.

    Auch viele aus dem Linken Spektrum – nur mal an den Versuch in Mogadischu oder sonstige Morde der RAF denken, von der DDR .. uvam. ganz zu schweigen, oder heute der AntiFanten stehen der Gewalt nicht fern.

    Ich kann für mich nur sagen „ich bin gegen Gewalt egal woher sie kommt – egal ob von Rechts, von Links oder von einer auf einer Religion aufgebauten Ideologie“.

    Diese Unterscheidung wird von den grünlackierte, originalroten, islamischen oder rechten Ideologen nicht gemacht. In Wirklichkeit sind sie alle Verbrecher auf einem Niveau. Nicht nur diejenigen die die Verbrechen verüben – auch diejenigen die dazu aufrufen. Ob Mohammed und seine Nachfolger, Führungkader der „die Linken“ oder rechte Hetzer.

    Deshalb „die Freiheit“, deshalb PI, dass die Nation nicht voll ganz für dumm verkauft werden kann.

  9. DFas ist das Markenzeichen der DEUTSCHEN Presse , wie in Ns-zeiten .. aber das Ausland hat uns bereits durchschaut !!!

    Auch die Japaner fühlten sich verhöhnt , über die unglaubliche verdrehte Berichterstattung der deutschen Presse

    Apokalypse jetzt! Wir Deutschen sollten uns schämenNirgends sonst wird so rücksichtslos und falsch über das Atomunglück in Japan geredet wie hier. Eine Empörung.

    Aber Hysterie, Unprofessionalität und vor allem Gefühl- und Taktlosigkeit bis zum Zynismus: das war das ganz besondere Markenzeichen der deutschen Reaktion. Und zwar nicht nur der Medien. Die deutsche Haltung zu Erdbeben, Tsunami und Atomkatastrophe war eine Aneinanderreihung von peinlichen Desastern.

    http://www.welt.de/kultur/article12985489/Apokalypse-jetzt-Wir-Deutschen-sollten-uns-schaemen.html

    Hier ein Kommentar
    Berichterstattung Deutschland vs. BBC
    Sonntag 13 Mär. 2011 22.38 · von _Qua_
    Die Berichterstattung hier und in anderen deutschen Medien ist eine unglaubliche Panikmache, ich empfinde sie als persönliche Beleidigung und als Gebührenzahler als Unverschämtheit. Ganze Landstriche sind verwüstet, zehntausende Menschen tot oder vermißt und hier werden von absoluten Laien und Berufshysterikern hypotetische Katastrophenszenarien beschworen, je schlimmer, desto besser. Tatsächlich werden die Reaktoren wieder gekühlt, es mußte etwas Dampf abgelassen werden und dabei ist eine geringe Menge Radioaktivität freigesetzt worden. Nicht schön, aber undramatisch. Keine Toten, nix Gau, nix „Super-Gau“ – wie schade! Die sachliche Berichterstattung der „BBC world news“ mit echten Experten ist dagegen eine wahre Wohltat – kein Vergleich zur Panikmache im Angstland Deutschland.

    http://www.focus.de/panorama/welt/tsunami-in-japan/berichterstattung-deutschland-vs-bbc-atom-katastrophe-kommentar_3382462.html

  10. @ fraktur
    „Begeht ein Moslemfundi einen Terroranschlag, handelt es sich natürlich um einen Einzelfall, der mit dem Islam nichts zu tun hat.
    Begeht ein Wirrer wie in Oslo einen Anschlag, sind natürlich alle Konservativen mitschuldig.
    Diese Logik verblüfft wirklich.“

    Wer sagt das? Welche neutrale Seite beschuldigt jetzt konservative Kräfte und versucht ihr die Schuld zuzuweisen? Wo kann ich diese Logik suchen? Glaubst du nicht, dass du hier teilweise einfach nur verallgemeinerst?
    Ich habe immer Probleme mit Bezeichnungen, welche schwammig oder nur bestimmten Kreisen vorbehalten sind. Was ist überhaupt ein Konservativer? Ein Rechter? Ein Anhänger des Bürgertums? Ein Nationalist? Ein chauvinistischer Nationalist? Vielleicht auch ein Anhänger der Reichen und Mächtigen, denn diese dürften an der Beibehaltung der heutigen Herrschaftsregeln sehr interessiert sein.

  11. Kaum zu glauben, aber wahr !

    Großbritannien ….

    Erste von den Taliban befreite

    Sharia Zonen errichtet !

    http://www.libertasoccidentalis.net/libertasoccidentalis09/?p=57713

    ++

    Diese von einer Gruppierung herausgerufene Sharia Zone verstößt sicherlich die Rechte der englischen Bürger und niemand macht sich dabei strafbar, wenn er diese nichtstaatlichen Regeln ignoriert. Folglich handelt es sich zwar um von dieser Gruppe zu Unrecht beanspruchte Zonen, aber ohne jegliche Gültigkeit und können so problemlos missachtet werden.
    Die Polizei wird wohl die Aufkleber entfernen und die Hintermänner müssen sich sicherlich verantworten.
    Ähnliche Schilder gibt es auch für Neonazis, welche eine „NO NAZI“ Aufschrift beinhalten. Darf jetzt ein Neonazi die Straße nicht überqueren, weil eine unreife Person Nazis raus auf einer der Straße anliegenden Hauswand schreibt? Nein, denn diese Forderungen, egal welcher Weltanschauung sind bedeutungslos in einem Nationalstaat mit Gesetzen, welche niemals zur Disposition stehen. Der Anspruch seitens dieser Gruppierung zeigt aber auch die Machtlosigkeit einer kommunalen Regierung, welche nicht in der Lage ist moralisch bedenkliche Sachverhalte zur Zufriedenheit aller zu klären und ihre Gewalt unmissverständlich allen Bürgern klarzumachen, auch dieser radikalen Gruppierung.

  12. Es scheint unheimlich schwer zu sein, persönliche Verantwortung zu erkennen. Wahrscheinlich kennen die Linken sowas gar nicht. Immer muß auf eine Ideologie, eine Gruppe, auf die Umstände und was weiss ich die Schuld geschoben werden, die dann natürlich „beobachtet“ oder „verboten“ werden sollen. Die Begriffe Freiheit und Verantwortung sind den Linken wahrscheinlich vollkommen fremd, deswegen stochern sie mit ihrem Hirn auf so aufgeregt im Büchersumpf umher. Sie begreifen das Individuum und den Menschen nicht!

  13. Nein, einen Fachkräftemangel haben wir in Deutschland nicht, wie hier Ulf Poschardt und auch Gideon Böss (Link Fukushimasierung menschlichen Leidens am Ende des QQ-Artikels) unter Beweis stellen.

    Wir haben das Problem, dass unsere existierenden Fachkräfte zu selten wahrgenommen werden, weil sie nicht die Meinung der Politik teilen und daher in der Medienlandschaft nicht zu Wort kommen dürfen.

  14. Ein hervorragender Artikel!

    Es war ja zu befürchten, dass es in der deutschen Politik nach dem Anschlag in Norwegen ähnlich verläuft wie nach dem Reaktorunglück im fernen Japan. Zum Glück war es aber nicht ganz so schlimm gekommen: Es gab anfangs viel heiße Luft von Seiten der üblichen Verdächtigen, mittlerweile ist das Thema Norwegen schon fast wieder vergessen.

    Ich denke das kann man so erklären, dass in Deutschland weltweit die größte Atomphobie vorhanden ist („German Angst“). Da war die Vorgehensweise der GröKaZ (größte Kanzlerin aller Zeiten) ein rein populistischer Akt. Im Falle des Verbrechens in Norwegen hat sich aber kaum einer von den hohlen Phrasen der Islamapologeten unter den Politikern und in den Medien verarschen lassen. Immerhin ein gutes Zeichen!

  15. In wenigen Jahren werden jene Quälitätsmedien, die heute glauben, noch immer die Deutungshoheit zu besitzen, sehr bedauern, dass sie jemals subalterne, Pisa-geschädigte und sklavische „Moderatoren“ mit der Aufgabe der Meinungsunterdrückung beschäftigt haben – und dieses journalistische ELEND auch noch bezahlt hat!

  16. Hatten wir das schon?

    http://www.tagesspiegel.de/politik/erdogan-will-debatte-ueber-christlichen-terror/4446688.html

    Nach Norwegen-Massaker

    Erdogan will Debatte über „christlichen Terror“

    Super, dann gibt es jetzt zum islamischen Terror, welcher eine gesamte Religion und somit auch ihre Anhänger diffamiert endlich nun weiteren Sprengstoff, nur müssen sich jetzt Christen mit der ärgerlichen Pauschalisierung ärgern.
    Ja, es gibt den christlichen Terror, welcher in den Vereinigten Staaten zur Zeit im Aufwind ist, jedoch missfällt mir wieder Erdogans Verständniss von Politik. Vielleicht zeigt sich dadurch, dass die Türkei nicht mehr an einem EU- Beitritt interessiert ist, denn sonst wäre diese Entgleisung mehr als dämlich.

  17. Thilo Sarrazin hat das Tabu den Islam nicht kritisieren zu dürfen doch schon längst durchbrochen.

    Die Linke ist trotz des Attentats eines Geisteskranken in der Defensive.
    Zu offensichtlich sind die Verbrechen, die Namen Allahs begangen werden.

  18. #18 Eurabier (29. Jul 2011 17:32)

    Genau, Erdolf fehlte noch bei der Intrumentalisierung der Toten.

    Gerade Erdolf sollte das Ma*l halten.

    Erdolf, der die Assimilation von Türken als Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnet, selbst aber kein Problem damit hat, die ethnischen Minderheiten in der Türkei allesamt mit Zwang und Repressalien zu türkisieren, zu assimilieren, ist der Allerletzte, der dazu etwas sagen darf.

    Zumal Religionsfreiheit und Toleranz in der Erdolf-Türkei immense Rückschritte erleben.

  19. Thilo Sarrazin hat das Tabu den Islam nicht kritisieren zu dürfen doch schon längst durchbrochen.

    Die Linke ist trotz des Attentats eines Geisteskranken in der Defensive.
    Zu offensichtlich sind die Verbrechen, die Namen Allahs begangen werden.

    Ich bin nicht davon überzeugt, dass das Buch „Deutschland schafft sich ab“ ein Tabubruch war, denn der Islam stand schon vor Sarrazin in der Kritik, denn sonst dürften sich nicht die vier Rechtsschulen der Sunniten erklären lassen. Der Islam wurde innerhalb des Islams kritisiert, nur hat es den durchschnittlichen Bürger nicht wirklich interessiert und die christliche Kritik des Islams war auch vor Sarrazins Geburt reichlich vorhanden. Soweit ich weiß stehen einige Archive in Universitäten und Einrichtungen der katholischen Kirche auch für Laien offen und so dürften Werke der mutazilitische Schule oder der Fundamentaltheologie wenigstens als Kopie vorhanden sein. Folglich war Thilo Sarrazin weder ein Tabubrecher noch wirklich ist er ein Kenner des Islams, um ihn in seiner Gesamtheit zu verstehen.

    Sarrazin hat ein Thema aufgegriffen, dass seit Jahren von einem Wissenschaftskreis zum anderen hingereicht wird, jedoch ohne eine Problemlösung. Sarrazin gelang aber nach meiner Auffassung keine Problemlösung (hat er vielleicht auch nicht vor) und auch keine Konkretisierung der unterschiedlichen Probleme hinsichtlich der geringen Bildung, sozialen Mobilität, Integrationsbereitschaft von Migranten aus der Türkei, Nahost, Maghreb usw. Das Thema Integration ist heute nicht mehr in der Medienlandschaft anzutreffen und bei der nächsten Nachrichtenflaute darf das Thema wieder im Einsatz sein. Ich denke man sollte keine Feindbilder gebären und so war die angebliche Verbindung zwischen dem Islam und der fehlenden Integration dieser Gruppen nicht gerade hilfreich. Klar, wir wollen alle eine Problemlösung, doch der neue Taufname Islam für diese Probleme macht es nicht besser.

    Verbrechen wurden im Namen aller Götter, Rechtsgüter, Idealen etc. geführt, denn sonst lässt sich der menschliche Egoismus nicht überlisten. Wer stirbt schon für Großmachambitionen, wirtschaftliche Interessen, Freiheit anderer etc?

  20. #25 Neverever (29. Jul 2011 18:53)

    Beide Positionen treffen nicht der Punkt.
    Sarrazins Buch heisst nicht umsonst „Deutschland schafft sich ab!“ Es heisst gerade NICHT: „Der Islam schafft Deutschland ab!“

    Das Thema Sarrazins ist im wesentlichen, die Frage aufzuwerfen, wie es eine Gesellschaft hat, systematisch den Weg von einer blühenden Industriegesellschaft in ein Gemeinwesen zu beschreiten, dass über kurz oder lang im nichts landen wird. Sarrazins Frage in nur an einer Stelle zu kurz gestellt: es ist gerade NICHT Deutschland allein, das diesen Weg beschritten. Die gleichen Phänomene treffen auf die gesamte westliche Welt zu.

    In der Tat: der Islam allein wäre nie ein Problem gewesen, und er ist auch heute nicht der Kern des Problems.

    Erfreulicherweise heisst dieser Blog deswegen auch „Politically Incorrect“, was den Fokus eben NICHT nur auf einen Teil des Problems legt. Was immer wieder wichtig ist, zu betonen.

  21. Hallo, nach den vielen Artikeln über PI habe ich mich entschlossen, mich jetzt als Leserin anzumelden.

    Als Linksliberale mache ich mir Sorgen um die Preisgabe der Freiheit. Ich bin nicht gegen Menschen aus muslimischen Ländern, auch nicht per se gegen Muslime. Aber ich bin gegen die antiliberale Ideologie, der leider viele Muslime anhängen.

    Bei PI haben mich bislang drei DInge abgeschreckt: Die Parteinahme für Stadtkewitz, Wilders etc.; die Die Kommentare zu Themen, die mit Islamkritk nichts zu tun haben (z.B. zur Klimapolitik) und der oft abschätzige Tonfall („Musels“, „Kulturbereicherer“ etc.).

    Doch nachdem ich gelesen habe, dass Frank Furter zu Mäßigung, Versachlichung und Abgrenzung gegenüber verkappten Rechtsextremisten aufgerufen hat, will ich meine Berührungsängste ablegen. Vielleicht ist das naiv, aber ich glaube, dass das Grundgesetz ein wunderbare Grundlage ist, auf die sich Liberale, Konservative, Sozialdemokraten und Grüne verständigen können – egal, ob deutscher oder anderer Herkunft. Das Grundgesetz sollte auch die Basis der Islamkritik sein.

    A propos: Gerade habe ich in der taz die differenzierten Artikel von Deniz Yücel und Albrecht von Lucke gelesen. Vielleicht sind das Zeichen, dass auch andere in „meinem“ Milieu an einer Versachlichung der Debatte interessiert sind.

    http://www.taz.de/Debatte-um-Islamkritik/!75317/
    http://www.taz.de/Debatte-Islamkritiker/!75367/

  22. Ein Leser der Achse des Guten hat im Text des Irren von Oslo die erwähnte Namen durchgezählt. Hier seine Liste:

    Allah 255
    prophet 157
    Frankfurt School 102
    B. Ye’or 68
    Jesus 61
    R. Spencer 53
    Qu’ran 44
    A. Hitler 41
    Bible 37
    G. Wilders 30
    K. Marx 29
    O b Laden 29
    G. Lukacs 24
    W. Churchil 23
    H. Marcuse 22
    S. Vryonis 22
    S. Trifkovic 22
    T. Adorno 20
    A. Gramsci 20
    T. Jefferson 18
    T. v. Gogh 18
    B. Lewis 17
    A. Merkel 17
    A. Bostom 17
    A. Vacalopoulos 16
    P. Fortuyn 16
    Benedict XVI. 15
    G. W. Bush 14
    M. Barroso 14
    N. Sarkozy 13
    J. Solana 12
    G.Brown 11
    J. Stalin 11
    Sitting Bull 11
    S. Freud 9
    H. Broder 9
    P.Davis 6
    E. Watson 6
    A. Custer 6
    Crazy Horse 6
    M. Thatcher 6
    D. Brown 5
    P.Wittek 5
    D. Angelov 5
    D. Lindberg 5
    W. Lenin 5
    J. Chirac 5
    T. Erdogan 5
    F. Schramma 4
    S. Milosevic 4
    Angela Davis 3
    R. Davison 3
    D. Blunkett 3
    D. Duke 3
    R. Dawkins 3
    Che Guevara 3
    J. Haider 3
    M.Davis 2
    V. Hanson 2
    M. Watson 2
    D. Sinclair 2
    D. Kane 2
    M. Luther 2
    H. Clinton 2
    P. Kennedy 2
    J. F. Kennedy 2
    A. Smith 2
    Artur Davis 1
    K.Davis 1
    R.Davis 1
    W. Benjamin 1
    B. Bloom 1
    B. Braude 1
    O. Warner 1
    D. Coleman 1
    D. Pryce-Jones 1
    D. Martin 1
    D. Lloyd George 1
    H. Smith 1
    J. Smith 1
    D. Wood 1
    B. Clinton 1
    Michael Jackson 1
    Elvis Presley 1
    The Beatles 1
    H. Kennedy 1
    O. Spengler 1
    M. Atta 1
    D. Miliband 1
    R. Kipling 1

    [http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/allah_jesus_hitler_marx_adorno_merkel_bush_freud_und_ich/]

    Man beachte die Erwähnung von den Beatles, Michael Jackson und Elvis Presley.

  23. OT

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13515662/Das-macht-Maenner-zu-Ehrenmoerdern.html

    Das macht Männer zu Ehrenmördern

    Eine Studie zeigt, dass „Ehrenmörder“ meist türkischer Herkunft und schlecht integriert sind. Gerichte berücksichtigen das Ehrmotiv sogar als strafmildernd.

    Es gebe keine Hinweise, dass die Zahl der Ehrenmorde in den vergangenen Jahren zugenommen hat. Die Kriminologen gehen pro Jahr von etwa zwölf Fällen aus, die von der Justiz erfasst werden. Angesichts von etwa 700 Tötungsdelikten pro Jahr seien Ehrenmorde quantitativ „sehr seltene Ereignisse“.

    Die Studie widerlegt damit die Befürchtung, das Phänomen des Ehrenmords könnte sich dauerhaft als ein Gewaltphänomen in Deutschland etablieren.

    Das es keine Hinweise gebe, dass die Zahl der Ehrenmorde in den vergangenen Jahren zugenommen hat, besagt noch lange nicht, dass dem so ist. Unberücksichtigt bleibt hier meiner Meinung nach eine sicherlich existierende Dunkelziffer, besonders wenn das Opfer vorher wieder in sein Heimatland von den so genannten Ehrenmördern deportiert wurde. Das die Kriminologen von etwa zwölf Fällen pro Jahr ausgehen, die von der Justiz erfasst werden ist ebenfalls eine mehr oder minder interpretationsfähige ja schwammige Formulierung. Selbst wenn Ehrenmorde quantitativ „sehr seltene Ereignisse“ seien, erschließt sich mir die Schlussfolgerung nicht, dass die Studie damit widerlegt, das das Phänomen des Ehrenmords sich als ein permanentes Gewaltphänomen in Deutschland nicht etablieren könne. Hierbei wurde wohl völlig der demografische Wandel ausgeblendet und die wesentlich höhere Reproduktionsrate des Teils der Gesellschaft, aus dem die potentiellen Ehrenmörder stammen.

    Ich würde gerne einmal sehen, was es für eine Schnappatmung geben würde, wenn analog die Amokläufe von Winnenden, Emsdetten oder Erfurt in einer Studie behandelt würden. Denn diese sind ja auch angesichts von 700 Tötungsdelikten pro Jahr „sehr seltene Ereignisse“, es gibt noch nicht mal eine Dunkelziffer und Hinweise, dass die Zahl der Amokläufe in den vergangenen Jahren zugenommen hat oder zukünftig zunehmen wird, gibt es ebenfalls keine. Dennoch verursachen diese Taten im links-grünen Meinungsspektrum einen Aktionismus ungeahnten Ausmaßes, der soweit geht, dass im Forderungskatalog der Gutmenschen die prophylaktische Entwaffnung selbst gesetzestreuer Bürger mit an erster Stelle steht.

  24. Ist man beim Tagesspiegel schon so arrogant, dass man glaubt sich über das lesende Volk lustig machen zu können?

  25. Der Artikel ist wirklich gut.Hier versuchen einige Volksverräter der etablierten Parteien ihr Süppchen zu kochen.Die Wahrheit lässt sich jedoch auf Dauer nicht unterdrücken.Multi-Kulti ist gescheitert,weil es sich um eine menschenfeindliche Ideologie handelt.Der Islam ist nicht kompatibel mit unserer Werteordnung.

  26. Gewisse Journalisten legen ein Schnöselhaftigkeit an den Tag, meine jetzt den Artikel im TSP, nur weil sie zwischen Islam und Islamismus unterscheiden können. Nur müssten sie wissen, dass diese Unterscheidung keine intellektuelle Leistung ist, sondern Teil eines Dressurakts, dem man sich als Journalist in diesen doch weitgehend gleichgeschalteten Medien unterziehen muss. Denn Islamapologetik ist eine Bringschuld in diesen Redaktionen, der man sich nicht entziehen kann. Ich kann nicht zwischen Islam und Islamismus unterscheiden, weil der Islam selbst islamistisch ist.

  27. Hallo Johannes Schneider vom Tageslügel,

    Diese Verwirrtheit hat uns auch daran gehindert, die Gefahr zu sehen, die von Menschen aus „moslemischen Ländern“, wie einige von Ihnen das nennen, ausgeht.

    ,

    Sie haben Recht, wir sind paranoid, leiden an Phobien, schleppen diffuse Ängste mit uns herum, Sie hingegen…

    http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/In-England-verhaftete-Terrorverdaechtige-sind-aus-NRW-id4919186.html

    In England verhaftete Terrorverdächtige sind aus NRW

    Politik, 29.07.2011, DerWesten

    London/Berlin. Die britische Polizei hat zwei Deutsche offenbar unter Terrorverdacht festgenommen. Das Auswärtige Amt bestätigte die Festnahme. Medienberichten zufolge sollen zwei Männer aus Solingen versucht haben, Anleitungen zum Bombenbau einzuschmuggeln.

    Die zwei in England wegen Terrorismusvorwürfen verhafteten Deutschen kommen aus Nordrhein-Westfalen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur dapd aus Sicherheitskreisen.

    Die zum Islam konvertierten Männer waren am 15. Juli bei der Einreise mit der Fähre in Dover festgenommen worden. Sie hatten laut britischer Polizei Computer und Speichermedien bei sich, auf denen sich Informationen mit Bezug zu internationalem Terrorismus befanden.

    Nach einem Bericht der britischen Boulevardzeitung „The Sun“ handelte es sich unter anderem um Anleitungen für den Einsatz von Waffen und zum Bombenbau. Bei den Männern gefundene Propagandatexte hätten Titel wie „39 ways to support jihad“ (39 Wege zur Unterstützung des Dschihad) oder „Destroying buildings“ (Gebäude zerstören) gehabt. Außerdem hätten Ermittler bei ihnen das Al-Kaida-Magazin „Inspire“ entdeckt.

    „Destroying Bulidings“…

    Schneider, Sie Schmierfink, die beiden MohammedanerInnen wollten sicher nur spielem?

    Sind Sie nicht insgeheim ein TerrorverhamrloserIn?

  28. #36 lorbas – Im aktuellen „Stern“ steht, dass Breivik im Teenageralter in multikultrerellen Jugendgangs u.a. mit Pakistanern unterwegs gewesen sein soll. Aber wenn er heimlich Moslem gewesen sein sollte, dann hätte er das jahrelang gut getarnt. Zumal er ja wohl auch in der „rechtspopulistischen“ norwegischen „Fortschrittspartei“ aktiv war, bis diese Partei ihm angeblich „zu lasch“ wurde.

  29. Beide Positionen treffen nicht der Punkt.
    Sarrazins Buch heisst nicht umsonst “Deutschland schafft sich ab!” Es heisst gerade NICHT: “Der Islam schafft Deutschland ab!”

    Das Thema Sarrazins ist im wesentlichen, die Frage aufzuwerfen, wie es eine Gesellschaft hat, systematisch den Weg von einer blühenden Industriegesellschaft in ein Gemeinwesen zu beschreiten, dass über kurz oder lang im nichts landen wird. Sarrazins Frage in nur an einer Stelle zu kurz gestellt: es ist gerade NICHT Deutschland allein, das diesen Weg beschritten. Die gleichen Phänomene treffen auf die gesamte westliche Welt zu.

    In der Tat: der Islam allein wäre nie ein Problem gewesen, und er ist auch heute nicht der Kern des Problems.

    Erfreulicherweise heisst dieser Blog deswegen auch “Politically Incorrect”, was den Fokus eben NICHT nur auf einen Teil des Problems legt. Was immer wieder wichtig ist, zu betonen.

    Die Aussage, dass Thilo Sarrazin ein Tabu gebrochen haben soll, war meiner Meinung nach nich richtig und so sah ich mich gezwungen eine Gegenansicht zu verfassen. Des Weiteren hat Sarrazin das Thema Integration sehr wohl aufgegriffen und zumindest mehr als ausreichend aus seinem Standpunkt herraus thematisiert.

    Genau das stößt bei mir bitter auf, denn diese apokalyptische Zukunftversionen sind nichts Neues und haben sich in der Regel nicht bewahrheitet.
    Treffen diese Bedingungen tatsächlich auf die gesamte „westliche Welt“ zu, oder ist das nur der erste Eindruck eines Befürworter der BRD? Dieser Westen war wie die angebliche „arabische Welt“ niemals homogen und viele europäische Nationalstaaten haben mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, wogegen alle aber ihre eigene nationale Eigenart verfügen. Während die vorrausichtliche Bevölkerungsentwicklung in der BRD eine Herausforderung für unser Sozialsystem darstellt, so muss Belgien mit dem Flandern und Wallonen zurechtkommen und in Rumänien kommt es trotz eines Mindeslohnes zur leichten Abwanderung von Arbeitskräften.
    Eine blühende Industriegesellschaft? Nun, uns dürfte es bekannt sein, dass diese Zeit selbst in einem Industrieland nicht der Standard ist. Die Frage ist, wohin wollen wir gehen? Meine Anwort ist, dass ich es nicht genau wo wir landen werden, aber sicherlich gemeinsam.

    Aus diesem Gund missfallen mir teilweise auch in diesem Forum die harten Fronten zwischen „Rechte“ und „Linken“, „Patrioten“ und „Multikultigläubige“, „Naturschützer“ und „Gegner der Klimawanderung“…. Klar, es ist richtig, dass man seine Annahmen zu vertreten weiß und offensichtlich falsche Ansätze wie z.B. die misslunge Integration, Familienpolitik der letzten Jahrzehnte, die rasante EU- Erweiterung und der vorschnelle Umgang mit den heutigen Wirschaftsproblemen der Eu korrigiert, jedoch nicht nach dem totalitären Schema, dass mein Standpunkt richtig sei, zumindest weil es meiner Einstellung am ehersten entspricht und somit manifestiert.

    Was den Blog betrifft, so muss ich nicht blind sein, um zu erkennen, dass hier einerseits eine teilweise sehr ambivalente, aber auch andererseits einseitige Gemeinschaft anwesenden ist, besonders hinsichtlich der Kritik an bestimmten Themen. Gemeinsam ist die uneingeschränkte Loyalität zum Staat Israel, die Wertschätzung der USA, unabhängig von ihren historischen Verfehlungen, und eine liberale Wirtschaftspolitik, welche den Sozialstaat in seiner heutigen Ausprägung als Über ansieht. Der Islam scheint viele Menschen hier nicht zu passen, jedoch sollte man differenzieren und wissen, dass der Islam die zweitgrößte Religionsgemeindschaft ist und diese Religion tritt in den unterschiedlichsten Facetten auf. Der KKK wurde von einem Christen widerbelebt und dennoch wäre es absurd, diese Vereinigung als Aushängeschild des Christentums zu betrachten, ebenso vertritt die NPD nicht Deutschland und Kreationisten stehen nicht für die wissenschaftliche Eliter der Vereinigten Staaten.
    Mag für den Nutzer talkingkraut so sein, dass der Islam gleichzusetzen ist mit feigen Terroranschlägen, Steinigungen, Kirchenangriffen etc. und es lässt sich nicht verleugnen, dass es im Koran sicherlich trotz islamfreundlicher Intepretation Stellen gibt, welche nicht mit unserem Grundgesetz vereinbar sind, dennoch trifft dies zwangsläufig auf alle Religionen und Ideologien zu. Ein Kommunist verzichtet auf Privateigentum, ein Nationalist will eine Bevorzugung aller Arbeitsstellen für Deutsche vor EU- Bürgern und der radikale Christ möchte seine Kinder zu Hause erziehen, um so eine bestimmte Erziehung der Kinder zu erreichen.
    Das muss alles kritisiert werden und auch eine Zurechtweisung der Muslime muss konsequenterweise erfolgen, wenn sie dem nicht nachkommen wollen und unsere heutige Wertevorstellungen wissentlich missachten, vorallem genauso wie bei allen Mitmenschen der BRD.
    Aber wie wir wissen sind Gedanken frei. Der Dialog wird kommen, dann werden weder selbsternannte Islamkritiker mit einem Hang zur einseitigen Betrachtung sich verweigern können, noch die Einäugigen unter den Blinden.

    Was die restlichen mir gerade auffallenden Themen angeht.
    Darf es nicht sein, dass ein Sozialstaat, EU Hilfe gemeinsam mit einer Bejahung zur eigenen Nation und stabile Wirtschaftsverhältnisse existiert?
    Ich gehe davon aus, dass die Mehrheit der hier anwesenden Nutzer Deutsche sind, und wer sollte nicht das Interesse an einem Konsens in Deutschland haben, als der Deutsche selbst?

    Was? Jetzt soll der Massenmörder noch ein Moslem gewesen sein. Ich gehe mal M&Ms holen, um mir die Geschichte als Abendgeschichte anzutun. Ziehe ich den Kinder- und Hausmärchen jetzt einfach mal vor.:)

  30. Sagen Sie mal, Schneider vom Tageslügel,

    wenn PI rassistisch-faschistisch ist, ist es dann auch die Hamburger ZEIT?

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-07/oslo-norwegen-attentat

    Norwegen habe den Fehler begangenen, sich für zu ausgezeichnet zu halten. Deswegen seien Kritiker, vor allem der Einwanderungspolitik, allzu schnell als radikal abgestempelt worden. Seitdem Luraas, Mitarbeiter des angesehenen Politikinstituts NUPI, diese Ansicht kurz nach dem Massaker im Fernsehen vertreten hat, rufen ihn ständig norwegische Journalisten an, die mehr dazu von ihm hören wollten, berichtet er. „Ich sage dann immer: Das Bild einer muslimische Bedrohung ist natürlich völlig übertrieben. Aber das Problem ist, dass nicht offen über Defizite bei der Integration gesprochen werden konnte. Die Philosophie lautete doch: Der Sozialstaat kümmert sich um die Armen, Punkt aus. Wer in Norwegen etwas werden wollte, der musste Multikulturalist sein.“

    ….

    Und kann man das Einwanderungsthema noch tabuisiert nennen, wenn es mit der Fortschrittspartei eine starke politische Kraft gibt, die aus dem Protest gegen den Multikulturalismus ihr Erfolgsrezept gemacht hat?

    ……

    Diejenigen, die in den vergangenen Jahren nach Norwegen zugewandert sind, leben im Großen und Ganzen abgegrenzt von der Mehrheitsbevölkerung. Vor allem aus Somalia und dem Irak sind nach den dortigen Kriegen viele Asylbewerber aufgenommen worden. Wahrscheinlich war es nicht klug, sie fast geschlossen in Ost-Oslo anzusiedeln. Direkt hinter dem Hauptbahnhof, sagt ein junger Norweger sarkastisch, könne man „auf Safari“ gehen. Viel stiller Unwille hat sich im Lande angestaut, mehr von dieser Art Einwanderungspolitik hinzunehmen; das merkt man an solchen und anderen Bemerkungen.

    „Niemand hier würde damit prahlen, sich eine Steuerersparnis erschlichen zu haben oder Sozialleistungen.“ Norweger sähen den Staat noch als Partner, als Gemeinschaft. „Bei vielen Ausländern ist das anders. Sie sehen ihn als Gegner, als einen, gegen den man sich durchsetzen muss.“ Das sei in Norwegen dummerweise besonders einfach. Jede Frau zum Beispiel bekomme 400 Euro pro Monat, wenn sie ihr Kind nicht in den Kindergarten schicken könne. Diese Regelung machten sich, so Jervell, viele Somalier und Roma reichlich sinnfremd zunutze: Sie versuchten gar nicht erst, einen Kindergartenplatz zu finden, sondern lebten von dem Geld.

  31. #21 Neverever (29. Jul 2011 17:55)

    „nur müssen sich jetzt Christen mit der ärgerlichen Pauschalisierung ärgern.“

    ——————————————–

    Über 17.000 Terror-Aktivitäten seit 2001 seitens Islamisten finde ich wenig pauschalisierend……einen christlichen Anschlag dagegen als Maß zu nehmen und ihn mit islamischen Terror auf eine Stufe zu stellen….DAS ist nicht nur pauschal, sondern ungerechtfertigt!
    Das Oberchristenhasser und Islamfaschist Erdolf Erdogan auf jenen Anschlag so anspringt wundert dabei keineswegs……

  32. Über 17.000 Terror-Aktivitäten seit 2001 seitens Islamisten finde ich wenig pauschalisierend……einen christlichen Anschlag dagegen als Maß zu nehmen und ihn mit islamischen Terror auf eine Stufe zu stellen….DAS ist nicht nur pauschal, sondern ungerechtfertigt!
    Das Oberchristenhasser und Islamfaschist Erdolf Erdogan auf jenen Anschlag so anspringt wundert dabei keineswegs……

    Damit habe ich ausgedrückt, dass jetzt Christen aufgrund eines Anschlag diffamiert werden und dieser Anschlag auf alle Christen verallgemeinert wird, was genauso falsch ist, als würde man die Anschläge von radikalen muslimischen Terroristen als Inbegriff des Islams nehmen. Ich denke nicht, dass der ägyptische Bauer sich von Osama repräsentiert fühlte und auch der norwegische König wird sich missverstanden fühlen, wenn der Mörder sich mit dem Titel Christ abgibt.
    Desweiteren pflege ich es nicht, Anschläge und Morde in ihrer Quantität aufzuwiegen, weil es gegen die Menschenwürde spricht und folglich weiß ich nicht, warum sich der Einwand mit dem Maßnehmen hier verirrt hat.
    Außerdem sollte niemand vergessen, dass hauptsächlich Muslime Opfer dieser Mörder sind. Weder Osama, noch Breivik stehen für den Glauben, den sie nur für ihre Ziele instrumentalisierten und niemals vertreten haben.

    Richtig, das ist die Politik bei einer weniger gebildeten Bevölkerung, siehe Deutschland und Westerwelles Beispiel mit der Mehrwertsteuer bei Mineralwasser während dem Bundeswahlkampf.

  33. #40 Neverever (29. Jul 2011 21:39
    Ich kann dir im wesentlichen zustimmen. Die absolute Gleichsetzung von Islam mit Terroranschlägen ist natürlich sehr „zugespitzt“; vielleicht ist das auch ein Grund, weshalb manche erst mal „irritiert“ über PI sind. Andererseits lebt dieser blog auch von dieser „Zuspitzung“, die allerdings immer eine Gratwanderung (wie übrigens lebhafte Diskussionen in echt auch).

    Was den Blog betrifft, so muss ich nicht blind sein, um zu erkennen, dass hier einerseits eine teilweise sehr ambivalente, aber auch andererseits einseitige Gemeinschaft anwesenden ist, besonders hinsichtlich der Kritik an bestimmten Themen.
    ja, die Gefahr der einseitigen Konzentration auf gewisse Themen besteht zwar. Aber ich finde, dass PI in dieser Hinsicht viel besser geworden.

  34. #40 Neverever (29. Jul 2011 21:39)

    Es ist immer schwer, auf lange Posts, die viele Aspekte berühren, zu antworten.

    Daher nur kursorisch ein paar Aspekte.

    Die Sarrazin-Debatte ist zuallererst von den MSM auf die Islam-Thematik verengt worden – was vor allem auch damit zusammenhängt, dass sie bereits zu einem Zeitpunkt losgetreten wurde, als noch niemand das Buch gelesen haben konnte (inkl. der Bundeskanzlerin).
    Das ärgert Sarrazin am meisten, was er bei jedem seiner Vorträge auch betont.

    Um mich zu präzisieren: ich nehme den ehemaligen „Ostblock“ aus der Betrachtung heraus. Hier gibt es ganz offensichtlich andere Bedingungen aufgrund anderer historischer Entwicklungen. Wir reden also über die „alte“ westliche Welt.

    Und ja, wenn wir die Länder des „alten Europa“ betrachten, sehen wir überall die gleichen Entwicklungen in den letzten 40 Jahren:

    – Aufblähen des Sozialstaats
    – Rückläufige demographische Entwicklung, häufig gepaart mit Einwanderung aus islamisch geprägten Ländern (natürlich mit spezifischen Unterschied, wo wäre das nicht so)
    – Verlust technologischer Kompetenz
    – Verschuldung
    – Qualitätsverluste im Bildungssystem

    um nur einige Kernaspekte zu nennen.
    Es gibt zwei „Ausreisser“, Portugal und Finnland; es würde jedoch zu weit führen, diese jetzt zu diskutieren.

    (Ende Teil 1)

  35. Ich kann dir im wesentlichen zustimmen. Die absolute Gleichsetzung von Islam mit Terroranschlägen ist natürlich sehr “zugespitzt”; vielleicht ist das auch ein Grund, weshalb manche erst mal “irritiert” über PI sind. Andererseits lebt dieser blog auch von dieser “Zuspitzung”, die allerdings immer eine Gratwanderung (wie übrigens lebhafte Diskussionen in echt auch).
    ja, die Gefahr der einseitigen Konzentration auf gewisse Themen besteht zwar. Aber ich finde, dass PI in dieser Hinsicht viel besser geworden.

    Richtig, die Diskussionen sind hier mit sehr viel Herzblut und mancher vergisst dabei den Unterschied zwischen Polemik und Zynismus.

    Ade und jetzt kommt die Abendlektüre.

  36. Zwischendrin OT.

    Seit mein Vista-Betriebssystem einen automatischen Upgrade auf den Internet Explorer 9 durchgeführt hat, erlebe ich täglich massiv Abstürze (ca. alle 30 Min.), die zwar zu einem automatischen Recover der Webpage führen, aber eben auch dazu führen, dass teilweise auch lange Texte im Editor verschwinden (eben gerade 20 Minuten Arbeit für nichts). Kennt jemand dieses Phänomen? Was ist zu tun (und jetzt kommt mir nicht mit Firefox)?

  37. #49 Stefan Cel Mare

    1. Externen Editor verwenden und hernach in die Textbox übertragen.

    2. Was ist zu tun (und jetzt kommt mir nicht mit Firefox)? Nichts, einfach weiter leiden oder das System wechseln. 😆

  38. #50 Jaette (29. Jul 2011 23:13)

    Variante 1 verwende ich des öfteren – vor allem, wenn ich vorher WEISS, dass der Text länger wird.

    Abstürze passieren dann natürlich nie. Murphys Law.

    Mein Punkt war eigentlich: ist das jetzt ein bekanntes Phänomen des IE9 (bei IE8 hatte ich nie Probleme) oder tritt das nur bei mir auf?

  39. #52 Stefan Cel Mare

    ist das jetzt ein bekanntes Phänomen

    Sicher es ist ein Windows-System. 😆
    Spass aus: Die Fehlerbeschreibung ist recht knapp. Aber s hat wohl etwas mit dem Kompatibilätsmodus zu tun, wenn es nur bei einigen Websites auftritt. Tritt es bei allen auf, dann einfach IE9 löschen, womit IE8 wieder vorhanden wäre. (Ohne Gewähr)
    Oder, Achtung nicht ausflippen, wirklich FF oder Opera versuchen. (Die Portable-Versionen ändern nichts am System, einfach testen)

  40. #44 Neverever (29. Jul 2011 22:19)

    „Damit habe ich ausgedrückt, dass jetzt Christen aufgrund eines Anschlag diffamiert werden und dieser Anschlag auf alle Christen verallgemeinert wird, was genauso falsch ist, als würde man die Anschläge von radikalen muslimischen Terroristen als Inbegriff des Islams nehmen.“

    ————————————–

    Christen werden diffamiert…..korrekt!
    Den Islamischen Terrorismus nicht „als Inbegriff des Islams“ zu sehen mag nobel erscheinen, ist aber zu kurz und naiv gedacht…..der Koran gibt glasklar und unabänderlich vor, wie der Islam zu anderen Religionen und Lebensweisen steht….“tötet sie, wo auch immer sie ihr findet“
    Das macht sicherlich aus einen ägyptischen Bauer nicht zwangsläufig zu einem Kufar-Mörder…aber da kommt wieder die Quantität ins Spiel, auch wenn du denkst diesen Aspekt einfach beiseite schieben zu können!
    Das macht man nur wenn man relativieren möchte….ergo bedeutet das die Augen vor der Realität zu verschließen!

  41. #15 Neverever (29. Jul 2011 16:48)

    Diese von einer Gruppierung herausgerufene Sharia Zone verstößt sicherlich die Rechte der englischen Bürger und niemand macht sich dabei strafbar, wenn er diese nichtstaatlichen Regeln ignoriert. Folglich handelt es sich zwar um von dieser Gruppe zu Unrecht beanspruchte Zonen, aber ohne jegliche Gültigkeit und können so problemlos missachtet werden.

    Sie sind noch neu hier auf diesem Blog und daher scheint Ihnen noch einiges an Hintergrundwissen zu fehlen.
    Ihre obige Aussage zeigt zumindest, daß Sie mit den Verhältnissen in GB nicht vertraut sind.
    Sollten Sie in solchen NoGo Areas die dortigen Verhältnisse mißachten, dann landen Sie evtl nicht vor Gericht, sondern im Krankenhaus oder auf dem Friedhof!
    Lesen Sie mal einige Zeit hier mit, dann werden Ihnen viele Dinge klarer werden.

  42. #53 Jaette (29. Jul 2011 23:54)

    OK, ich schreibe die Fehlermeldungen beim nächsten Absturz auf. Kann sich ja nur um Stunden handeln, bis er auftritt – eher früher.

  43. Der sozialdemokratische Ministerpräsident fühlte mit seinen Landsleuten und einte das Land, von den Jungsozialisten bis zum Königshaus. So zeigte sich jenes kleine Land, das in den Fokus der Weltöffentlichkeit gerückt war, im Nachgang der Katastrophe von seiner besten Seite: als reife Demokratie und liberale Gesellschaft, die sich durch nichts und niemanden aus ihrer Freiheitlichkeit vertreiben lässt.

    Na ja, noch offener, noch liberaler, wie der sozialdemokratische Ministerpräsident gesagt hat, und als Konsequenz noch mehr Muslime und noch mehr Zugeständnisse an sie …
    Ist genauso vernünftig, wie Feuer mit Benzin löschen.

    Norweger haben offensichtlich die Botschaft nicht verstanden.

  44. #52 Stefan Cel Mare

    Noch ein Tip:
    statt Vista – Windows XP.

    IE9 mit Vista – schlimmer geht es wirklich kaum.
    Dagegen Windows XP mit Opera / Firefox – alles stabil
    Und wenn bei Opera / Firefox Java Script abgeschltet, kaum Viren.

  45. #27 na_tascha (29. Jul 2011 19:30)

    Hallo, und willkommen. Es wird noch viel Diskussion nötig sein – falls wir immerhin bereits am Anfang stehen sollten, wäre allerdings bereits das ein riesiger Fortschritt.

  46. PI schlimmer als „Mein Kampf“?

    Äußerungen eines Hobby-Experten in einem FAZ-Blog:

    Ich habe „Mein Kampf“ im Internet gelesen und auch die verbotenen Bücher von Jan van Helsing. Und hat mir das geschadet? Hat es mich radikalisiert und auf politische Abwege geführt? Ich denke, nein. Auf alle Fälle hat es mich zusätzlich immunisiert, den Hasspredigern von PI-news und ihren islamophoben Freundeskreisen auf den Leim zu gehen. Und nachdem ich in den letzten Jahren mitbekommen habe, wie sich die Kommentatoren auf diesen Plattformen zu immer radikaleren Äußerungen hochschaukeln, dann überrascht es mich nicht wirklich, dass irgendwann ein Verblendeter den Worten auch Taten folgen lässt.

    http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2011/07/29/die-ultimative-hoellenmaschine.aspx

  47. #6 fraktur
    Alles verstanden. Terroranschläge sind weder christlich noch muslimisch. Es geht hier um „gemachtes“ Christentum und „gemachtem“ Islam von Menschen, die die wahre Lehre mit eigenen mentalen Legosteinen neu und kriegerischer umgestalteten.

  48. #62 Stefan Cel Mare

    Good Luck… Würde trotzdem den Browser wechseln.#58 yyy123 hat es auf den Punkt gebracht: Eine unheilige Mischung, ohne jetzt ins Detail zu gehen…

  49. @#49 Stefan Cel Mare (29. Jul 2011 22:51)
    Thema Betriebssystem, bei dem ich mich kommentarmäßig anschließe:
    Durch einen Unglücksfall musste ich mir einen neuen kleinen Laptop kaufen, der Windows 7 (Starter) als Betriebssystem hat. Dieses ist voll verpennt, trödelt beim Aufbau nach dem Einschalten des Computers, was mich mächtig stört. Das passt zum Trödelland Sri Lanka, aber nicht zu Deutschland! Ich konsultierte schon einen Computerexperten betreffs Problemlösung und Kostenvoranschlag. Zu einem akzeptablen Preis lasse ich beizeiten meinen neuen kleinen Laptop auf das Betriebssytem Windows XP umstellen (Windows 7 raus, Windows XP rein).

  50. #66 elcat

    Ja, die kleinen Laptops. Nicht umsonst liefen die ganzen 10″-Zwerge unter XP oder auf Pinguin-Basis. Ein XP-Pro ist für knapp 20€ zu haben. Unbedingt kaufen, der Support soll (inoffiziell) bis 2014 weiterlaufen.

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