„Schweden, Island, Norwegen waren Vorbild: Frankreich will das älteste Gewerbe der Welt abschaffen und plant harte Maßnahmen gegen die Prostitution – vor allem Freier müssen künftig Strafen befürchten. Doch wie soll das funktionieren? Zumal im Land der Libertinage?“ So stand es am 8. Dezember in der Süddeutschen und wurde von kewil entdeckt. Im Bericht der Süddeutschen ist dann auch zu lesen, dass Dominique Strauss-Kahn „Horror“ vor der Prostitution empfindet. Dass ich das noch erleben durfte. Wie abgedreht sind eigentlich Politiker, dass die meinen, jede Lüge wird sofort vom Volk geglaubt, wenn sie nur überzeugend genug erzählt wird? Dass Strauss-Kahn bisher nicht unbedingt abgeneigt der käuflichen Liebe war, war auch schon vor seiner Inhaftierung in New York bekannt.

(Von felixhenn)

Wikipedia schreibt:

(…) Im ersten Fernsehinterview nach seiner Rückkehr nach Frankreich, sagte Strauss-Kahn am 18. September 2011, er hätte eine „unangemessene Beziehung“ zur Angestellten des Hotels gehabt, jedoch habe keine strafbare Handlung stattgefunden, weder Gewalt noch Zwang sei im Spiel gewesen (…)

Keine Gewalt und kein Zwang? Aber Geld? Und das als ausgemachter Hasser der Prostitution, der diese als Ekel empfindet? Oder war da etwa spontane Liebe im Spiel? Und jetzt, auf einmal, hat er eine Wandlung vom Saulus zum Paulus durchgemacht? Ganz besonders nachdem er sich in seinem Heimatland auch noch wegen anderer Vergewaltigungsversuchen verantworten muss?

Entweder habe ich da was nicht verstanden, oder das alles ist die totale Veralberung des Volkes wie wir die täglich immer wieder erleben müssen, z.B. wenn

– Erdogan von „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ redet und gleichzeitig Kurden abschlachtet.
– Gaddafi Preise für Menschenrechte vergibt und bei sich zu Hause foltern lässt.
– Moslembrüder von Demokratie und Freiheit reden.
– Böhmer Migranten aus dem moslemischen Raum kommentiert.
– Westerwelle „Außenpolitik“ macht.
– Merkel von Finanzen und ihrer Verpflichtung für das deutsche Volk redet.

und vieles mehr. Lug, Trug, Abzocke. Was früher einmal verwerflich war und geächtet wurde, ist heute höchste Moral.

Dabei ist es sowieso Unsinn, die Prostitution abschaffen zu wollen. Das wurde oft versucht und hat nie geklappt. Warum man jedoch nicht an die Zuhälter geht, denen man ganz leicht beikommen könnte, wird mir immer unklar bleiben. Vielleicht weil man da zu viele Migranten verhaften müsste? Wenn es aber soweit kommt, dass „Freier“ Haft oder Geldstrafe erwartet, eröffnen sich da ganz neue Geschäftsideen: Eine Frau macht sich in einer Kneipe an einen Mann ran, die gehen zusammen in ein Hotel und Ali ruft gleich an, dass er die Polizei informieren wird wenn keine 500,- Euro rüberkommen. Dann hat der Kneipengänger die Wahl zwischen den 3750,- Euro Geldbuße als „Freier“ oder Alis Discountpreis.

Wenn es solche Verbote gibt, werden immer ein paar gewaltig dran verdienen. Das beste Beispiel ist wohl die amerikanische Prohibition, die solche Persönlichkeiten wie Al Capone aufkommen ließ und eine gewaltige Korruption unter der Polizei. Darunter leiden die USA noch heute. Und Prostitution hat auch eine soziale Funktion. Ich kann mir vorstellen, dass es weit mehr Vergewaltigungen in Ländern gibt, in denen die Prostitution untersagt ist.

Und Dominique Strauss-Kahn rekrutiert seine Nutten sowieso nicht auf dem Straßenstrich, der bekommt die leicht zugeführt, kann sie benutzen und dann wieder von „Horror“ faseln. Horror sind für mich nicht Nutten, sondern Spitzenpolitiker wie Strauss-Kahn. Den Nutten muss ich nicht begegnen, wenn aber Strauss-Kahn an irgendeinem europäischen Schalthebel sitzt, kann ich ihm nicht ausweichen.

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88 KOMMENTARE

  1. Darf ich raten?

    Prostitution heisst dann islamisch korrekt „Zeitehe“. 😀

    http://www.eslam.de/begriffe/z/zeitehe.htm

    Man will sich ja nicht der Scharia verschliessen den Zorn der Mohammedaner aushalsen und sie zwingen, sich gegen die Verweigerungshaltung der Ungläubigen, den Islam in ihrem Land als geetzgebende Instanz anzuerkennen</strike< diesen Angriff auf den Islam gewaltsam verteidigen zu müssen, wenn sie schonmal "hier sind".

  2. Mist, vertagt…

    Darf ich raten?

    Prostitution heisst dann islamisch korrekt “Zeitehe”. 😀

    http://www.eslam.de/begriffe/z/zeitehe.htm

    Man will sich ja nicht der Scharia verschliessen den Zorn der Mohammedaner aufhalsen und sie zwingen, sich gegen die Verweigerungshaltung der Ungläubigen, den Islam in ihrem Land als geetzgebende Instanz anzuerkennen diesen Angriff auf den Islam gewaltsam verteidigen zu müssen, wenn sie schonmal „hier sind“.

  3. Der ehemalige französische Star-Sozialist Dominique Strauss-Kahn hat gerade verlauten lassen, er empfinde „Horror“ vor der Prostitution.
    Das soll wohl ein Witz sein oder ich habe die feine Ironie in der SZ übersehen.
    Ja, DSK hat tatsächlich sowas gesagt, als er von einem Journalisten auf die zahlreichen Prostituierten-Kontakte angesprochen wurde. Im aktuellen STERN sind dazu viele Fakten aufgelistet. Er meint wohl tatsächlich, diverse Frauen seien so vernarrt in ihn gewesen, dass sie ihm einfach so nach NY, Wien und sonstwohin nachgereist wären….
    Im Nachhinein unfassbar, dass so ein Typ so mächtig in Politik und Finanzwelt mitgemischt hat.

  4. Dann wird die Anzahl der Vergewaltiger in Frankreich besonders in einem bestimmten Kulturkreis zunehmen.

  5. Ich finde das generall gar nicht schlecht.
    In Schweden existiert das Gesetz seit ca. 12 Jahren und man hat gute Erfahrungen damit gemacht.

    Gründe für ein Verbot:

    Prostitution (prostituieren = sich Zurschaustellen) verstößt immer gegen die personelle Integrität.
    Kein Fremder hat das Recht, einen anderen Menschen (Frau) ohne dass sie ihm zugeneigt ist, an ihre intimsten Stellen anzugrabschen und zu penetrieren.

    Freier wissen das eigentlich auch.
    Ich als Frau würde nie auf die Idee kommen, einen jungen hübschen Mann dafür zu bezahlen, dass er mit mir ins Bett geht (gehen muss).
    Es ist eindeutig ein Übergriff auf die Persönlichkeit.

    Wenn ich Prostituierte (ob männlich oder weiblich) sehe, die sich öffentlich im Pornodress anbieten, sagt mir mein gesunder Menschenverstand: Hier entwürdigt sich jemand. Hier steht jemand öffentlich abseits der Menschenrechte.

    Ich vermute, jetzt wird wieder hartnäckig dagegen angeredet, die Prostituierten machten das ja alles nur freiwillig.
    Aber das stimmt nicht ganz. Die Frauen wissen nur keine bessere Möglichkeit an Geld zu gelangen.
    Und das ist jedem normalen Freier bekannt.
    Oder wird der typische Freier seine Frau auf den Strich schicken? Oder seine Tochter? Seine Mutter?
    Natürlich nicht.

    Ich finde es prinzipiell gut, wenn die Freier eine strafbare Handlung begehen, wenn sie einen Frauenkörper für eine sexuelle Dienstleistung mieten und gebrauchen.

  6. Diese Thema Prostitution ist sowieso lächerlich. In den USA ist sie z.b. seit langem verboten; trotzdem vergnügte sich z.b. charlie sheen mit tausenden callgirls und kam nie deswegen in den knast^^ leben und leben lassen, würde ich mal sagen. aber das müssen die franzosen schon selbst wissen.

    übrigens zum stichwort türkei: laut wikipedia gelten dort ähnliche gesetze für prostitution wie hier. der türkische staat lizensiert bordelle und erhebt abgaben darauf. Andere Länder sind so dämlich, tun das nicht und überlassen die Erlöse einzig denen, die sie eigentlich bekämpfen wollen…

  7. Ok,

    ich finde das Deutschlend seine CO2 Bilanz deutlich verbessern würde, wenn wir den Winter abschaffen. Wintersportler sollten für die Ausübung Ihres Sports mit einer Geldbuße, im Widerholungsfall mit Haft bestraft werden.

    Eine großen Schritt in ein Atomwaffen äääh Atomstromfreies Deutschland könnten wir durch das Verbot der nächtlichen Dunkelheit gehen. Ich habe es nicht überprüft, aber 1-2 Atomkraftwerke mehr könnten wir wohl dann schneller abschalten.

    Wahnsinn,

    dabei soll noch einer ernst bleiben! 😀

    semper PI!

  8. Die meisten Prostituierten sind Opfer von Menschenhändlern. Reduziert man die Prostitution, lohnt sich der Menschenhandel nicht mehr.

  9. Die Geschichte mit Strauss-Khan macht nicht wirklich Sinn! Zumal diese anderen vergewaltigungsversuche bisher nicht bewiesen sind… also wer fällt dem MSM-Lug und Trug anheim?!

    Den Wunsch, den Zuhältern an den Karren zu fahren, würde ich (als jemand, der noch nie freiwillig ein Bordell besucht hat) Vorschub leisten.

  10. Man müsste mal die Männer fragen, wie das
    ist.
    Hier schreiben doch so viele.
    MUSS ein Mann irgendwann eine Frau penetrieren,
    wenn er keine hat?
    Ist ein Mann auf einen Frauenkörper angewiesen?

    Wir ein Mann zum kriminellen Vergewaltiger,
    wenn er notfalls keinen Frauenkörper mieten kann?

    Fragen über Fragen. Nur Männer können sie mir beantworten 🙂

  11. OT

    „Mehr Zuwanderung wagen!“
    Willy Brandt, SPD

    Heute:

    http://www.ksta.de/html/artikel/1323357142393.shtml

    Sechs Disco-Besucher haben einem DJ in einer Tiefgarage an den Ringen aufgelauert, ihn brutal attackiert und ihm mehrere Knochenbrüche im Gesicht zugefügt. Vorangegangen war ein Streit über einen nicht erfüllten Musikwunsch.

    Gegen 5 Uhr verließ der DJ den Club und ging zu seinem Auto in der Tiefgarage am Kaiser-Wilhelm-Ring. Offenbar hatten die renitenten Disco-Gäste hier schon gewartet, um ihn abzufangen. Die beiden Flaschenwerfer griffen in Begleitung von vier weiteren Männern den 22-Jährigen brutal an. Laut Zeugenangaben soll es sich bei den sechs Schlägern um Bulgaren handeln.

  12. @ 16 WahrerSozialDemokrat (11. Dez 2011 21:25)

    “Ich denke auch nicht, das legale Freier allgemein gegenüber Frauen ein wesentlich größeren Respekt haben wie illegale Vergewaltiger

    Sexualisierte Gewalt (Vergewaltiger) hat viel mehr mit Macht als mit Sex zu tun hat – Psychologie –

    Dem „Freier“ geht es nur um Sex und weniger um Macht – Psychologie –

  13. OT, aber muß es loswerden!

    an alle Kanadier: Habe im Superstore eine Lammkeule aus Neuseeland gekauft. Eben beim Vorbereiten entdecke ich einen HALAL Aufdruck!!!!!!! Ich kotze!!!! Überall ist es!!!!!!!

  14. Ich kann muezzina versichern, daß ein Mann dies nicht muß. Aber Männer aus gewissen Kulturkreisen schon. Diese gehören allerdings nicht dem christlichen oder abendländischen Kulturkreis an.

  15. #8 muezzina (11. Dez 2011 21:15)

    So denkst Du, so ähnlich denke ich.

    Aber wie schaut es dann mit der Selbstbestimmung aus?

    Wenn Frau oder auch Mann freiwillig diesen Weg des Erwerbs für sich nutzen möchte, ist es ein Grundbegriff der Freiheitsrechte, das in gewissen Bahnen zu erlauben.
    Zumal unser Staat keine Probleme darin sieht, am Lohn der Nutten teilzuhaben indem er Steuern darauf erhebt und sich damit quasi auf eine Stufe mit einem Zuhälter stellt.

    Der Menschenhandel ist ein Problem, das ist richtig.
    Hier wäre allerings eine restriktivere Einwanderungs- bzw. Visavergabepraxis und eine strengere Bestrafung gefasster Schlepper hilfreicher als ein Verbot der Prostitution.

    Zumal ein Verbot der Prostitution die Nachfrage und den Lohn der Nutten in die Höhe treiben und damit den Verdienst der Zuhälter und Schlepper vermehrt anstatt zu verringern und so für eine Zunahme von deren Menschenhandel führen wird.

  16. Ich wette, dass jeder Mann in den Puff geht, bzw. mindestens schon 1 x dort war!
    Kenne aber keinen, der das jemals gestanden hat!

    Haben alle nicht nötig, so sagen sie es zumindest. Seltsamerweise ist die Prostitution ein „Milliardengeschäft“. Nachfrage regelt Angebot.

    Menschenhandel – Das Geschäft mit der „Ware“ Mensch ist grausam!

  17. Für Kulturbereicherer müsste es den Puffbesuch auf Krankenschein geben. Erstens haben sie eine krankhaft-verkrampfte Beziehung zur Sexualität, zweitens gäbe es dadurch vielleicht weniger Vergewaltugungen im öffentlichen Raum.
    Vielleicht könnten die rotgrünen Migrantenparteien dies in ihr Wahlprogramm aufnehmen. Dafür verzichte ich gern auf mein Urheberrecht…

  18. #8 muezzina (11. Dez 2011 21:15)

    Ich vermute, jetzt wird wieder hartnäckig dagegen angeredet, die Prostituierten machten das ja alles nur freiwillig.
    Aber das stimmt nicht ganz. Die Frauen wissen nur keine bessere Möglichkeit an Geld zu gelangen.

    Du kennst niemanden, der in diesem Gewerbe sein Geld verdient, stimmts? 😉

    Ich bin privat! mit Damen aus diesem Gewerbe bekannt -denkt, was Ihr wollt, Ihr schlechten Schlechtmenschen 😀 – und ich kann sagen, da schaut es ganz anders aus.
    Bei einer erfahrenen Nutte ist der Freier der Arsch, der ist wie Wachs in deren Händen.

    Erfahrene Nutten betreiben aus diesem Grund auch eine Auswahl der Kundschaft. 😉

  19. Frankreich will käufliche Liebe verbieten?

    Dann müssen es die Franzosen so machen wie die Typen in Ägypten, Saudi Arabien oder wie in Pakistan.

    Dann wird der Imam eine Ehe auf Zeit schließen für sagen wir mal auf eine halbe Stunde und nach dieser halben Stunde bezahlt der Ehemann auf Zeit ca. 100 Euro Unterhalt.

    Das war jetzt kein Witz! So funktioniert Prostitution da wo die Scharia herrscht!

  20. #28 Peter Blum (11. Dez 2011 21:45)

    Für Sex bezahlen ist wie im Zoo jagen gehen.

    😉

    Normalerweise bezahlt man ja auch die Prostituierte nicht für den Sex. Den kann man auch so überall bekommen.

    Man bezahlt die Dame dafür, dass sie nach dem Sex nicht anhänglich wird und ohne Probleme zu machen verschwindet!

    😉 😉 😉

  21. Mit Abstand der dümmste Gastbeitrag. Die Legalisierung der Prosutituion führt zum MENSCHENHANDEL und Zwangsprostitution. Das sagt jeder Polizist, und die GRÜNEN behaupten das Gegenteil. Ein widerlicher Artikel. Aber jeder 5.Deutsche fickt ja auch seine Kinder, da braucht man sich über solche Beiträge nicht wundern. Friedmann wird es freuen.

  22. Ich als Frau finde Prostitution auch widerlich. Vor allem, weil ich weiß, dass da auch Menschenhandel im Spiel ist.

    Aber der Realität verpflichtet, frage ich mich auch, warum nennt man die Prostitution „das älteste Gewerbe der Welt“? – Will man das, was man als 68er aus der Schmuddelecke holte und damit förderte, jetzt verbieten?

    Warum? Was werden die Folgen sein? – Ja, vermutlich will man an die Geldbörsen der Freier. Die Zuhälter, vor allem, wenn es sich um Mohammedaner handelt (Miris und so) werden sicher nicht unter solchen Verordnungen zu leiden haben.

    Ich bin gespannt, wann die inländischen Alt-68er ein Prostitutionsverbot für Deutschland fordern.

  23. Hmmh, kostet Sex nicht immer etwas? Und wenn’s auch ein gutes französisches Abendessen mit einem Grand Cru ist? Wird das auch verboten?

  24. Liebe und käuflich?

    Schliessen sich aus!

    Wird Zeit, dass die Benutzung weiblicher Geschlechtsorgane am lebenden Körper gegen Bezahlung verboten wird.

    Ein Frauenbild in dieser BRD, das einen schaudern lässt. Sogar Hurerei zum Beruf erklärt.

    Da ist auch auf anderen Gebiete Hopfen und Malz verloren.

  25. @ #36 WahrerSozialDemokrat (11. Dez 2011 21:59)
    #21 Wilhelmine (11. Dez 2011 21:33)

    Ich weiß jetzt nicht woher Sie diese “Wahrheit” haben?

    Kriminalpsycholgie – mein Hobby.

  26. Opfer oder Täter?

    Die Berlinerin Bianca F. und ihre aus Omsk in Russland stammende „Kollegin“ Maria K. machten offenbar gemeinsame Sache mit dem Schweizer Mike P. und dem Münchner Klaus-Peter H.

    Gegen alle vier wird wegen Betrugs ermittelt: Sie sollen Fischers Unterschrift gefälscht haben, um Geld von seiner Kreditkarte abzubuchen, insgesamt 74.000 Euro. Als das Kreditkartenunternehmen sich zierte, griffen sie zu drastischeren Mitteln – genau darum geht es nun vor Gericht.

    http://www.welt.de/vermischtes/prominente/article10520129/Ottfried-Fischer-Prostitution-und-ein-pikantes-Video.html

  27. Naja aber wo will man da bitte die Grenze ziehen? In den USA etwa ist Prostitution zwar verboten, Callgirls/-Boys jedoch nicht, die werden offiziell nur als Begleiter gebucht und schon ist das System ausgetrickst. Und genauso ist das doch auch mit Ehen, bei denen es in erster Linie um Wohlstand statt Liebe geht…ist sowas etwa keine Prostitution? Trotzdem, alles nicht verboten. Warum? Weil der Staat es nicht kontrollieren kann. Wenn der Staat legale Prostitution verbietet, verschwindet sie in den Untergrund, da verliert er jeglichen Einfluss. Sie also bloß zu verbieten bringt gar nichts.

    Was fehlt, ist das christliche Menschenbild. Ein strenggläubiger Christ würde niemals zu ner Nutte gehen. Aber solange uns selbst unsere „Oberspießer“, unsere „moralischen Vorbilder“ oder sogar die Männer der Kirche Fehlverhalten vorleben, solange wird dieses Bewusstsein in den Köpfen nicht zurückkehren. Egal ob der Staat es verbietet.

    In Deutschland ist Prostitution gesetzlich geregelt. Dies dient zum Schutz der Nutten und der Freier gleichermaßen. Hebt man das aus, entscheiden nur noch die Gesetze der Strasse, nicht mehr die des Staates. Das staatliche Gewaltmonopol wird untergraben, und Kriminalität droht in verstärktem Maße.

    Wenn Sie was gegen Prostitution haben, dann zwingt Sie keiner, diese Dienste in Anspruch zu nehmen (die werdne im Übrigen auch für Ladys und Gays angeboten, soviel zum Thema „Ich als Frau“). Aber überlegen Sie einmal, dass der Staat dies aus gutem Grunde in Deutschland gesetzlich geregelt hat. Und bedenken Sie insbesondere, wie heuchlerisch es ist, wenn ausgerechnet ein DSK oder ein anderer, selbst in einen Sexskandal verwickelte Politiker, die Prostitution geißelt und verbieten will. Es sind sogar schon stockkonservative, extrem reaktionäre christlich orientierte Reps mit „männlichen“ Nutten auf der Toilette erwischt worden. Leute, die ihrerseits einen auf moralisch und homophob gemacht haben…

  28. Soll das Mitleid ausbrechen wegen Fischer?

    Waren das die Nutten, die sich mit Fischer haben filmen lassen?

    Der ist schon so defekt, da wäre es besser, er bliebe zu Hause und speckt ab.

  29. #42 antilinker (11. Dez 2011 22:21)

    Callgirls/-Boys werden offiziell nur als Begleiter gebucht und schon ist das System ausgetrickst.

    Man kann jedes Gesetz austricksen und umgehen. Das ist kein Grund keine Gesetze zu erlassen.
    Typisches Beispiel: Verbot von Körperstrafen an Kindern. Das wurde auch jahrlang hinausgeschoben.
    Mit dem gleichen Argument.

    Und genauso ist das doch auch mit Ehen, bei denen es in erster Linie um Wohlstand statt Liebe geht…ist sowas etwa keine Prostitution?

    Nein. Das ist keine Prostitution.
    Aber das erkläre ich hier jetzt nicht.

    Wenn der Staat legale Prostitution verbietet, verschwindet sie in den Untergrund, da verliert er jeglichen Einfluss. Sie also bloß zu verbieten bringt gar nichts.

    Natürlich bringt das was. Man muss nur in andere Länder schauen. Und wo hat der Staat Einfluss auf das Rotlichtmilieu? Gibt er Preise vor? Schreibt er Kondombenutzung vor? Nein, natürlich nicht.
    Gelegentlich wird geschaut, ob „Menschenhandel“ vorliegt. Das liegt vor, wenn sog. Illegale beschäftigt werden. Die spielen aber keine Rolle mehr, seitdem die ganzen Ostländer Freizügigkeit haben.

    Was fehlt, ist das christliche Menschenbild. Ein strenggläubiger Christ würde niemals zu ner Nutte gehen.

    Natürlich nicht. Ein strenggläubiger Christ würde auch niemals nie ein Kind vögeln.

    In Deutschland ist Prostitution gesetzlich geregelt. Dies dient zum Schutz der Nutten und der Freier gleichermaßen.

    Wusste gar nicht, dass die Freier geschützt werden müssen. Genau, Nuttenprellen kennt man ja: Man geht zu einer Nutte, bezahlt und haut ab.

  30. #42
    Der Staat verliert an Einfluß, wenn Prostitution in den Untergrund geht? Erklär mal, welchen Einfluß der Staat denn jetzt hat!

    Männer, die sich Frauen kaufen, stehen bei mir noch unterhalb von LINKEN und Islamisten.

  31. #18 muezzina (11. Dez 2011 21:29)

    „Man müsste mal die Männer fragen, wie das ist. Hier schreiben doch so viele.“

    Ok. Let´s go.

    „MUSS ein Mann irgendwann eine Frau penetrieren, wenn er keine hat?“

    Prinzipiell: nein. Es gab lange U-Boot-Tauchfahrten über 18 Monate o.ä. Ging alles.

    Offenbar gibt es hier aber kulturelle Besonderheiten, die manche Männer aus manchen Kulturen etwa dazu anleiten, eine Gruppenvergewaltigung einer Eselin(!) nicht nur ins Auge zu fassen, sondern auch durchzuführen.

    Da kann ich nicht mitreden.

    „Ist ein Mann auf einen Frauenkörper angewiesen?“

    Wie ist die Frage genau gemeint – wenn sie nicht eine Wiederholung der vorigen Frage sein soll.

    „Wird ein Mann zum kriminellen Vergewaltiger,
    wenn er notfalls keinen Frauenkörper mieten kann?“

    Es gibt jedenfalls keine biologischen „ewigen“ Gründe dafür.

    Da aber in bestimmten Kulturen eine solche Relation durchaus existiert, müssen wir davon ausgehen, dass dies wohl Kulturunabhängig ist; ausser, wenn wir jetzt in die Genetikdiskussion einsteigen wollen.

    Die Ausführungen meines Tierarztes über Dackel lassen wir jetzt mal aussen vor.

  32. Na ja, Deutschland wäre auch ohne Prostitution ziemlich verhurt. Als Hurerei wird ja in der Bibel jede Form von ausserehelichem Sex bezeichnet, was ja auch nicht so falsch ist.
    Bloß interessiert das heutzutage niemanden.

    Soll dann die Hurerei, wo Geld im Spiel ist verboten werden und die Hurerei, wo kein Geld im Spiel ist, weiterhin erlaubt sein? Oder soll die dann auch verboten werden?

    Umgehen lässt sich so ein Verbot sowieso immer, besonders von den Großkopferten, siehe Berlusconi. Da fliesst halt dann kein Geld, sondern es gibt Geschenke in Form von Eigentumswohnungen oder ähnlichem. Wer will da beurteilen,ob es sich um Prostitution oder um Sex auf freundschaftlicher Basis handelt.
    Oder ganz gerissene machen es so wie Kachelmann.
    Eigentlich Hurerei, aber natürlich legal.

    Was erstrebenswert wäre, das wäre die Abzocke durch die Zuhälter einzudämmen oder auch die Zurschaustellung der Prostituierten im öffenlichen Raum. z.B. wenn die Prostituierten leicht bekleidet in ihren klapprigen Wohnmobilen an der Bundesstrasse sitzen.

  33. OK, ich werde jetzt nicht weiterschreiben, weil mir die Diskussion über ein Ausland eigentlich relativ egal ist. In Deutschland wurde Prostitution von genau den politischen Kräften liberalisiert, welche das Gegenstück zu denen in Frankreich bilden, die für ein Verbot sind.

    Allerdings wurde im Pi-Artikel auf den Artikel in der Süddeutschen verwiesen, in welchem sich auch einige Argumente der (französischen) Gegner eines Verbots finden.

    „Selbst Feministinnen sind gespalten. Während die einen die Würde und Gleichberechtigung der Frauen per Strafrecht schützen wollen, betonen andere die Freiheit, über den eigenen Körper zu entscheiden.“

    „Nicht alle Abgeordneten wollen so weit gehen, die Freier zu bestrafen. Manche tuscheln auf den Gängen der Nationalversammlung, es sei doch die „Konvergenz“ mit Deutschland in Mode. „Aber die Deutschen haben Eros-Center!“ Zudem habe die Geschichte gezeigt, dass es nichts bringe, die käufliche Liebe zu verbieten. Die Gegner des geplanten Gesetzes warnen, wer die Prostitution kriminalisiere, verlagere das Geschäft mit dem Sex in den Untergrund und gefährde die Prostituierten. Andere befürchten, es entstehe eine Sittenpolizei.“

    Quelle: http://www.sueddeutsche.de/leben/frankreich-bekaempft-prostitution-toleranz-dafuer-gibt-es-haeuser-1.1229172

    „So soll die Prostitution in Frankreich 750 Jahre nach Ludwig dem Heiligen endlich ausgerottet werden. Allein, es fehlt der Glaube.“

    Quelle: http://www.sueddeutsche.de/leben/frankreich-bekaempft-prostitution-toleranz-dafuer-gibt-es-haeuser-1.1229172-2

    Und das beweist, dass es da durchaus kontroverse Positionen gibt. nicht umsonst gibt es nach Wikipedia (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Prostitution_in_Europe.png&filetimestamp=20110718171753) in Europa unterschiedlichste Formen, wie man damit in einzelnen Staaten umgeht. Von daher, jedem seine freie Meinung. Aber bloß nicht anfangen, jemanden hierfür zu verurteilen, sofern seine verkündete Moral nicht seiner tatsächlichen widerspricht.

    PS: Wer Sex mit Kinder oder Personen gleichen Geschlechts hat, der ist für mich kein echter Christ. All diese pädophilen und homosexuellen Pfarrer tragen zur Destabilisierung christlicher Moral bei. Darin liegt das Urübel. Man kann Sex als Ware nicht abschaffen, indem man es verbietet (kann man bei Drogen z.B. auch nicht. Konnte man bei Alkohol in den USA und Skandinavien auch nicht und hat die Prohibitionen daher auch wieder geschafft). Was man aber versuchen kann, ist, als Gesellschaft an seinen Werten zu arbeiten. Ein Verbot alleine löst die Probleme nicht, sondern verschärft sie unter Umständen nur.

  34. @ Muezzina

    Die Frauen wissen nur keine bessere Möglichkeit an Geld zu gelangen.

    Eine Aussage die auf nahezu 100% aller ArbeitnehmerInnen (und Arbeitgeber) zutrifft! Ob Friseurin, Klempner, Sekretärin, Elektriker….. die Menschen wissen nur keine bessere Möglichkeit an Geld zu gelangen, [als sich und ihre Arbeitskraft, und damit ihren Körper gegen Geld zu verkaufen]
    Nein, ich bin kein Linker! 🙂

    MUSS ein Mann irgendwann eine Frau penetrieren, wenn er keine hat?
    Ist ein Mann auf einen Frauenkörper angewiesen?

    Tu nicht so als ob Frauen besser wären!
    Man kann die Frage – völlig zu recht – auch andersherum stellen: Braucht eine Frau irgendwann einen Penetrierer, wenn sie keinen hat?
    Ist eine Frau auf einen Männerkörper angewiesen?
    Keins der Geschlechter ist besser oder schlechter! Frauen brauchen Männer, wie Männer Frauen brauchen!
    Nur haben Frauen früher und konsequenter ihre Sexualität als Mittel zum Zweck erkannt und genutzt! Entweder als Mittel zum Gelderwerb oder um sich „nach oben“ zu schlafen, oder um Schutz für sich und die Nachkommenschaft zu erkaufen! Deshalb ist die Ehe (heute zumindest) de facto ebenfalls Prostitution!

    Was Frankreich vorhat, ist, wie in Schweden usw., im Grunde wie den Drogenkonsumenten zu kriminalisieren, den Dealer und Anbieter aber laufen zu lassen, allein gewachsen auf dem festzementierten feministischen Bild der Frau als Opfer und des Mannes als Täter.
    Man kann es durchaus in das – hier umformulierte – Gesetz fassen:
    §1 Die Frau ist das Opfer!
    §2 Sollte die Frau nicht Opfer sein, tritt automatisch §1 in Kraft!

    Im Grunde ist eine solche Gesetzgebung nur ein feministisches Mittel um Männer unter Druck zu setzen! Es erhöht nämlich – NUR für die Männer (auch die die guten Glaubens an einen einvernehmlichen One Night Stand glauben) die Gefahr falschbeschuldigt zu werden, wenn nicht nachher Kohle rüberkommt!
    @ #36 WahrerSozialDemokrat

    Aber wenn ich mit Geld, am besten darum Handeln, mir eine Frau gefügig mache, dann hat das für mich mehr mit Macht als mit Sex zu tun.

    Nein, das ist ein Geschäft!
    Gewalt ist es nur – und da gebe ich allen recht, das MUSS bekämpft werden – wenn jemand zur Prostitution gezwungen wird!
    Hier haben anscheinend alle das Bild der „Bordsteinschwalbe“ im Kopf, die sich in aufreizender Pose und Kleidung am Straßenrand prostituiert, aber was ist mit dem immer größer werdenden Markt der „Hobby- oder Hausfrauenhuren“? Da kann mir niemand erzählen, daß die alle dazu gezwungen werden!
    Frauen sind genauso „geil“ und sexsüchtig wie Männer, ansonsten bräuchten wir uns über Kuckuckskinder etc. keine Gedanken zu machen, gäbe es keine Swingerclubs…..!
    (Wer wissen will wie Frauen AUCH ticken, dem rate ich – nur zum Zuschauen; geht nämlich auch – zu einen Besuch in einem solchen! [Aber aufpassen, daß es echte Swingerclubs sind, und keine verkappten Bordelle!] Habe da aus meiner Jugend ein paar Erfahrungen!)
    Zum „Fremdgehen“ gehören immer (min.) 2 !

    Aber wahrscheinlich tritt jetzt gerade $1 in Kraft!

  35. #17 Toytone:

    …als jemand, der noch nie freiwillig ein Bordell besucht hat…

    Hat man Sie immer ins Bordell gezwungen? Und? Wie war’s?

  36. Meinetwegen können die Franzmänner machen, was sie wollen und wenn zu Hause nicht mehr geht, dann kommen sie ebend zu uns.
    Denn in Deutschland ist Prostituierte/ Hure ein anerkannter und geschützter Berufsstand.

  37. muezzina (11. Dez 2011 21:29)

    Man müsste mal die Männer fragen, wie das ist. Hier schreiben doch so viele.
    MUSS ein Mann irgendwann eine Frau penetrieren, wenn er keine hat?

    Gerne zu Ihren Diensten 🙂
    Wowi und Schwesterwelle müssen es nicht.
    Die gesunden Männer unter 70 irgendwann schon.

    Kein Fremder hat das Recht, einen anderen Menschen (Frau) ohne dass sie ihm zugeneigt ist, an ihre intimsten Stellen anzugrabschen und zu penetrieren.

    Nun, künftig sollen Hurren und Freier schriftlich bestätigen, dass sie einander zugeneigt sind.
    So ist das Problem gelöst und Menschenrechte bewahrt.

    Ich als Frau würde nie auf die Idee kommen, einen jungen hübschen Mann dafür zu bezahlen, dass er mit mir ins Bett geht (gehen muss).

    Warum eigentlich nicht?
    Insbesondere Studenten brauchen Hilfe, um Studiengebühren zu bezahlen.

    Wenn ich Prostituierte (ob männlich oder weiblich) sehe, die sich öffentlich im Pornodress anbieten, sagt mir mein gesunder Menschenverstand: Hier entwürdigt sich jemand.

    Nun, wenn sie hässlich ist – volle Zustimmung.
    Wenn aber schön – dann würde ich das nicht so eng sehen.

    Ich vermute, jetzt wird wieder hartnäckig dagegen angeredet, die Prostituierten machten das ja alles nur freiwillig.

    Wer arbeitet schon freiwillig. Kenne keinen.

    Ich finde es prinzipiell gut, wenn die Freier eine strafbare Handlung begehen, wenn sie einen Frauenkörper für eine sexuelle Dienstleistung mieten und gebrauchen.

    Nicht vergessen, Internet, Pornos, Kopiergeräte usw. zu verbieten.
    Irgendwie kommt es mir ziemlich bekannt vor…

  38. #21 Wilhelmine (11. Dez 2011 21:33)

    Sexualisierte Gewalt (Vergewaltiger) hat viel mehr mit Macht als mit Sex zu tun hat – Psychologie –

    Richtig.

    Dem “Freier” geht es nur um Sex und weniger um Macht – Psychologie –

    Falsch. Das gilt nur in den wenigsten aller Fälle.

    Ich könnte jetzt einige Gegenthesen aufstellen; vorher müsste man sich über 2 Dinge einig werden:

    1. Die Diskussion ist definitiv und selbstverständlich kulturabhängig zu führen. Simples Beispiel: du erinnerst dich vielleicht an diesen Fall, als eine in einem BMW verkeilte Frau nach einem Unfall nur gegen den massiven Widerstand der Familie des türkischen Besitzers mit Schneidbrennern aus dem BMW gerettet werden konnte.

    Argument des Türken:

    Neue Frau – 15.000 Euro
    Neuer BMW – 80.000 Euro

    Klarer Fall.

    Eine solche Diskussion gibt es mit keinem – wie auch immer abartigen – deutschen oder auch nur europäischen Mann.

    2. Es gibt nicht „den Puff“ oder „das Bordell“. Es gibt ein riesengrosses Spektrum von Ausprägungen der Prostitution. Von „dem Puff“ oder „dem Bordell“ zu reden ist ungefähr so, als würde jemand den Sparkassenangestellten von der Filiale um die Ecke als „Bankster“ beschimpfen oder ihn für die Finanzkrise verantwortlch machen.

    Allein deswegen reden hier vermutlich viele Leute über ganz verschiedene Dinge – und somit aneinander vorbei.

  39. Frankreich will käufliche Liebe verbieten

    Egal welcher Politiker in Frankreich das fordern wird – er überlebt die nächsten Wahlen nicht.
    Hier sind ausnahmsweise Einheimischen und Zugewanderter einig.

  40. Wirds auch verboten wenn alte reiche Säcke, junge Hühner mit ihrem Geld anlocken.

    Diese versteckte Art von Prostition ist ja auch verbreitet.

  41. #43 winter (11. Dez 2011 22:22)

    Ich habe den Ottfried nicht als das Opfer klassifiziert. 😉

    Aber interessant, dass die Klassifizierung nun doch, wenn vielleicht auch unbewusst, stattgefunden hat.

    Es ist halt doch nicht alles Schwarz und Weiss und die Nutten im Fall Fischer sind allerdings mit Sicherheit keine Opfer. 😉

    Hier kann man halt nur nach dem rechtsstaatlichen Aspekt urteilen, wer hat gegen geltendes Recht verstossen, und wer hat das nicht.

    Man sollte nicht dem Diktat einer Gruppierung folgen, was den Opferstatus von Nutten und dem Täterstatus von Freiern betrifft, sondern sich immer selbst ein Bild davon machen.

    Ich für meinen Teil kann mit käuflichem Sex auch nichts anfangen aber solange dieses Geschäft auf freiwilliger!! Basis abläuft, habe ich nichts dagegen einzuwenden.
    Moral hin, Moral her, da gibts Schlimmeres an Sexualpraktiken, was allerdings von den grünen Nuttenverbietern und Freierkriminalisierern befürwortet wird.

    Warum wohl?

  42. Wahrscheinlich würde genau das gleiche passieren wie als man einige chemische Substanzen als illegal erklärt hat: Konsum gibt es weiterhin, aber der Preis steigt.

    Verbote solcher Art ziehen die Mafia erst recht an, weil dann die Verdienstmöglichkeiten erheblich größer sind!

  43. #54 Stefan Cel Mare (12. Dez 2011 00:06)

    … 2. Es gibt nicht “den Puff” oder “das Bordell”. Es gibt ein riesengrosses Spektrum von Ausprägungen der Prostitution. Von “dem Puff” oder “dem Bordell” zu reden ist ungefähr so, als würde jemand den Sparkassenangestellten von der Filiale um die Ecke als “Bankster” beschimpfen oder ihn für die Finanzkrise verantwortlch machen.

    Allein deswegen reden hier vermutlich viele Leute über ganz verschiedene Dinge – und somit aneinander vorbei.

    Genauso ist es. Mir ging es bei dem Beitrag lediglich um die Selbstbestimmung jeder Person und ich lehne da jeden staatlichen Eingriff ab. Wenn eine Frau in drei Tagen soviel verdienen will wie ihre Schwester an der Kasse im Monat, soll sie es tun können. Und wie wollen wir Prostitution definieren? Allein auf Sex reduzieren? Wenn ich meine Arbeitskraft verkaufe und während der Arbeitszeit gehorchen muss, prostituiere ich mich ja auch. In der früheren UdSSR war Prostitution auch verboten. Ich habe nirgends mehr Nutten gesehen als dort. Durch das Verbot jedoch, war deren Position so schwach, dass die jedem Offiziellen unentgeltlich zu Diensten sein mussten, sei es im Bett oder beim Aushorchen.

    Wenn man jedoch etwas gegen die Ausnutzung der Frauen unternehmen wollte, würde man einfach die Situation beobachten und sehen wann die Anschaffende ihren Verdienst abgeben muss und dann was unternehmen. Oder man würde mal genauer hinschauen wenn Frauen in diesem Gewerbe Verletzungen haben. Das passiert allerdings nicht. Also sind diese Frauen dem Gesetzgeber und der Executive mehr oder weniger egal.

    Und Prostitution als unchristlich zu bezeichnen ist falsch. Prostitution wird in der Bibel nicht verteufelt und wer die Bibel ein wenig genauer kennt, weiß dass sogar eine der weiblichen Vorfahren von Jesus eine Prostituierte war.

    Um es noch einmal zu wiederholen: Mit einem Verbot der Prostitution schafft man die Prostitution ja nicht ab. Viel besser wäre es, wenn man die Prostituierten etwas besser beschützen und denen Alternativen zu ihrem Job aufzeigen würde. Und vor allem mal denen ans Leder ging, die sich daran dumm und dämlich verdienen.

  44. Die Amerikaner haben da so ihre eigene Methode gegen die Prostitution vorzugehen, nämlich so, dass Polizistinen sich als Nutten verkleiden und ahnungslose Freier werben um sie dann zu verhaften.

  45. Ob Prostitution verboten werden bzw. die Freier bestraft werden sollten, das sollten die Prostituierten selbst entscheiden.

    Wenn eine Mehrheit der Prostituierten selbst der Meinung ist, dass Freier bestraft werden sollten, dann sollte es so sein. Aber auch nur dann.

  46. #59 felixhenn (12. Dez 2011 01:06)

    In den Staaten der ehemaligen Sowjetunion gab es immer schon den netten Begriff des „Sponsoring“. Eine Frau, die „gesponsort“ werden möchte, sucht sich zwischen 1 bis 4 Sponsoren (abhängig von deren finanziellen Verhältnissen), bis es eben zum Leben reicht. Irgendwie ist das ein Mittelding zwischen Prostitution und Ehe. Eine „Sponsorsuchende“ erklärte mir, das sei nunmal wie im Bus: die Ehe ist wie eine Monatskarte (bei der man einmal im Monat zahlen muss – wenn die Gehaltsüberweisung eintrifft); die Prostituierte das Einzelticket und „Sponsoring“ entspricht der Sammelkarte.

    „Sponsoring“ ist durch alle Schichten verbreitet und ein Grossteil der unverheirateten Frauen „stockt“ auf diese Weise „auf“ – ggf. die Direktorin eines Shopping-Centers.

    Der „Sponsor“ ist ja nun auch nicht jeder dahergelaufene Betrunkene von der Strasse, sondern durchaus ein Mann, den frau nett, interessant und jedenfalls nicht unattraktiv findet. Den frau ggf. auch heiraten würde, was häufig daran scheitert, dass er ebendieses bereits ist. Das geht sogar soweit, dass das Eheverhältnis weitgehend auf ein ökonomisches Zweckverhältnis zum Durchbringen der Kinder und der Verwaltung des gemeinsamen Eigentums reduziert ist, während das eigentliche emotionale wie sexuelle Privatleben im „Sponsor“verhältnis“ stattfindet.

  47. NB Mir fällt ein, dass ähnliche Konzepte wie das „Sponsoring“ bei uns früher mal unter dem Begriff „Bratkartoffelverhältnis“ liefen.

    Wie schaut es mit dem „Sponsoring“ heute – in der „mobilen Gesellschaft“- aus?

    Findet es statt – wie verbreitet ist es? Wird es als verwerflich angesehen oder toleriert?

  48. Weit verbreitete Scheinheiligkeit!

    Vielen hier ist gar nicht klar, wofür Sex ist. Der wurde uns nicht als Vergnügen mitgegeben, sondern um uns fortzupflanzen. Eigentlich ein ganz linker Trick das mit dem Trieb, um die Ratio auszuschalten.

    Außerdem ist mir hier zumindest ein alternder Junggeselle bekannt – Frage, wie macht der das?! Jeden Tag Fräulein Faust?

    Also zu meiner Jugendzeit war es noch Gang und Gäbe, seine ersten sexuellen Schritte im Puff zu lernen, um nicht völlig unbedarft auf die ja meist ebenfalls unbedarften Mädchen zu treffen.

    Apropros unbedarfte Mädchen: Ich hatte sogar mal den Fall (war selbst gerade etwas über 20), da kam ein Schulmädchen zum mir und machte mir klar, mit mir in die Kiste hüpfen zu wollen. Alle Mädchen ihrer Klasse, offenbarte sie mir, suchten sich fürs erste Mal einen Mann mit Erfahrung.

    Auch später, selbst wenn ich in fester Beziehung stand, habe ich gern zwischendurch solche Dienste in Anspruch genommen – so als Abwechslung. Das gilt auch für die Zeit der Ehe (peppt das Sexualleben auf). Und ich kann nicht behaupten, mit wenigen Frauen längere Beziehungen gahabt zu haben.

    Ich wünsche so manchem Moralapostel hier, daß er das eine oder andere Kuckuckskind im Nest hat. Denn Frauen haben eine ganz spezielle Methode, sich fortzupflanzen. Ihren Hausschuh-Cowboy zuhause brauchen sie zur Finanzierung des Lebensunterhalts, aber die Gene kommen oft genug von einem Hallodrie, mit dem sie es mal zwischendurch getrieben haben.

    Und mal Hand aufs Herz: Als fester Freund, Verlobter oder Ehemann schmückt man so richtig: Neben jahrelanger Kost und Logie die Reisen, der Schmuck, die Kleidung usw. Auch da blecht Mann.

  49. #1 PeterT. (11. Dez 2011 21:06)

    Es scheint wohl keine anderen Probleme zu geben?

    Ein Problem gibt es wohl.

    Die rot-grüne Regierung unter Schröder schaffte obligatorische vierzehntägliche Untersuchung von Prostituierten ab (in Österreich gibt es die noch). Seitdem breiten sich Geschlechtskrankheiten unverhindert aus. Dabei werden auch unbeteiligte Personen angesteckt, denn diese Krankheiten verbreiten sich auch ohne Geschlechtsverkehr.

    An Kondompflicht halten sich nicht alle Prostituierte und nicht alle Freier. Manche Formen werden grundsätzlich ohne Kondom praktiziert (Oralverkehr). Außerdem schützt der Kondom nicht hundertprozentig von Geschlechtskrankheiten.

    Die hygienischen Zustände in Bordellen / Privatwohnungen sind erschreckend. Sogar Bettlacken wird nicht gewechselt. Es sind zum Teil Zustände wie im 17. Jahrhundert (damals wurde in Gasthäusern Bettwäsche auch nicht gewechselt).
    Im letzten Jahrhundert waren wir schon viel weiter.

    Das Problem würde durch Verbot natürlich nur verschärft.

  50. Mir muss sowieso mal einer erklären, wie sich das stundenweise Mieten eines anderen Menschen, um daran seine sexuellen Gelüste abzureagieren, mit dem Artikel 1 GG –
    „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu schützen… blablabla“.
    vereinbaren lässt. Und da man seine Würde nicht ablegen kann, zieht hier auch das Argument der „Freiwilligkeit“ nicht.

    Auch das ausgelutschte Argument, es gäbe ohne Huren mehr Vergewaltigungen, ist statistisch und kriminalistisch längst widerlegt – abgesehen davon kann man Sexualstraftaten auch anders bekämpfen, als potentiellen Vergewaltigern „freiwillige“ Frauen auszuliefern, die sie mit Sicherheit nicht besser behandeln, wenn sie für die noch bezahlen.
    Prostitution erfüllt auch keine „soziale Funktion“ – es sei denn bei Menschen, die nicht in der Lage sind, ihre Triebe zu steuern – sondern das Gegenteil ist der Fall: sie ist in jeder Hinsicht stark kriminalitätsfördernd, zerstört langfristig das Bewußtsein für menschliche Empfindungen und reduziert extreme Nähe und Intimität auf den rein triebhaften Austausch von Körperflüssigkeiten.
    In Gesellschaften, in denen allabendlich ab Mitternacht eine TV-Dauer-Werbeberieselung über „Seitensprung“-Webseiten und 0190-Nutten-Telefone erfolgt, in der selbst die Vergewaltigung von Tieren straffrei bleibt und die einem von der Pubertät an suggeriert, es gäbe nichts wichtigeres im Leben, als sich so oft und mit so vielen GespielInnen wie möglich – möglichst mit anderweitig Verheirateten – zu paaren, dürfte aber das Verbot der Prostitution allein wenig aussichtsreich sein. Hier haperts grundsätzlich an einem gesellschaftlichen Konsens über ethische und moralische Werte – auch hier wurde das Ziel der „Sex and Drugs and Rock´n Roll-Hippies“ hervorragend erreicht.

    Selbst der alte Spruch vom „ältesten Gewerbe der Welt“ ist grottendümmlich, denn es gab mit Sicherheit eher bezahlte Krieger als es Nutten gab …

  51. #66 Der Hammer (12. Dez 2011 05:11)

    Selbst der alte Spruch vom “ältesten Gewerbe der Welt” ist grottendümmlich, denn es gab mit Sicherheit eher bezahlte Krieger als es Nutten gab …

    Das ist definitiv falsch. Söldner wurden erst sehr spät erfunden. Vorher verwendete man Sklaven, meist Kriegsgefangene aus früheren Auseinandersetzungen. Und die eigenen Krieger benötigten keine Bezahlung, die kämpften für die eigene Sache.

  52. #8 muezzina

    „Wenn ich Prostituierte (ob männlich oder weiblich) sehe, die sich öffentlich im Pornodress anbieten, sagt mir mein gesunder Menschenverstand: Hier entwürdigt sich jemand. Hier steht jemand öffentlich abseits der Menschenrechte.“

    Innerhalb der Menschenrechte gibt es einen Kern, der in der westlichen Welt sowohl mit dem Christentum gut korrespondiert („Du sollst nicht töten“, „Du sollst nicht stehlen“) und mit dem Gesetzeswerk.
    Eine negative Rechtsauffassung, daß also Mörder und auch Einbrecher hier wegen „Menschenrechtsverstößen“ verfolgt werden, sollte also kein Schaden nicht sein.

    Die größte Gefahr besteht nun aber durch die positive und extensivste Auslegung der Menschenrechte. Ein norwegischer Mediziner hat bereits getönt, daß die Erteilung von Hausaufgaben durch die Lehrer ein „Menschenrechtsverstoß“ sei, in einer britischen Klinik dürfen die Säuglinge von Besuchern nicht betrachtet werden, auch dieses ein Verstoß gegen die „Menschenrechte“ („Selbstbestimmung“).
    Ähnliches kam zum Tragen, als irgendein Bewohner der Bananenrepublik Costa Rica als von den Medien hofierter „Menschenrechtsexperte“, ordentlich gehypet von ZEIT und Co., die Bundesrepublik bereiste, um das Bildungssystem an den Menschenrechtspranger zu stellen, schließlich werden 10-jährige Kinder bei den „Selektionen“ an der Leistungs-„Rampe“ ja aussortiert und es wird den Dummen der Zugang zum Gymnasium verweigert.

    Die MENSCHENrechte sind die Einfallsschneise zu so einer Art Weltdiktatur, die der Souveränität einzelner Nationalstaaten endgültig das Kreuz brechen soll.
    (Und zum Vorwand zum militärischen Überfall eines jeden souveränen Staates außerhalb der westlichen Welt!)

    Man wird auch bald jeden Minderfolg der Frauen oder der einschlägigen Klientel mit Migräne beim Anstreben von Vorstandsposten als „Menschenrechtsverletzung“ diskreditieren.
    Das Privileg von „Menschen“ zweiter Klasse, in Afghanistan als Gefallene sterben zu dürfen oder besonderst schwere Arbeiten erledigen zu dürfen, wir allerdings unangetastet bleiben.

    Wer den ganzen Feldzug gegen das Rauchen nicht begriffen hat, versteht überhaupt nicht, was FREIHEIT bedeutet. Es ist müßig, über ein Prostitutionsverbot überhaupt zu reden, es ist schon zuvor eine UNERTRÄGLICHE Attacke auf die Freiheit des Westens gewesen, die Zigarette im Bordell zu verbieten.

    Ein Europa, wo im Puff nicht geraucht werden darf, ist totalitär. Gesetze, die dem Bürger erklären, was tugendhaft ist (Sauerstoff einzuatmen, Frauen, Migränepatienten und Homosexuelle Heterosexuellen christlichen Männern bei der Einstellung vorzuziehen, Sarrazin wegen „Volksverhetzung“ anzuzeigen) sind totalitärer TUGENDTERROR.
    Mitteleuropa hat schon gegen Stufe I und gegen Stufe II dem Tugendterror keinen Widerstand entgegengebracht, daß man nun Stufe III zündet, ist die Strafe, wenn der Neo-Spießer mehr sadistische Freude daran hat, seinem Nächsten das Poppen oder das Rauchen zu verbieten, als aufzustehen und seine Freiheit zu verteidigen.
    Wenn das Projekt Stufe III erfolgreich abgeschlossen ist, wird man allmählich Stufe IV einleiten.

  53. #70 Stefan Cel Mare (12. Dez 2011 07:32)

    #65 Ausgewanderter (12. Dez 2011 03:59)

    Als fester Freund, Verlobter oder Ehemann schmückt man so richtig: Neben jahrelanger Kost und Logie die Reisen, der Schmuck, die Kleidung usw. Auch da blecht Mann.

    Und das ohne Erfolgsgarantie:

    Wo im Leben hat man schon eine Erfolgsgarantie? Aber die hiesige Scheinheiligkeit ist frappierend. Ich gehe jede Wette ein, daß 98 Prozent aller Männer solche Dienste schon in Anspruch genommen haben. Übrigens auch viele Frauen.

    Und von der Schwulenszene wollen wir mal garnicht reden.

  54. #67 Der Hammer

    „Und da man seine Würde nicht ablegen kann, zieht hier auch das Argument der “Freiwilligkeit” nicht.“

    Au weia, diese Auslegung von Würde finde ich sehr bedenklich. Z.B. finde ich das ganze alberne Auftreten von C. Roche überaus würdelos. Das ist meine subjektive Wahrnehmung des ganzen Medienhypes um diese Autorin.
    Fände es nun katastrophal, diese moralische Perspektive in irgendeiner Weise in eine rechtliche Deutung einfließen zu lassen – z.B. den Verlag wegen „Verletzung der Menschenwürde“ zu attackieren.
    Es gibt Persönlichkeiten, die besonders würdevoll auftreten, einfach, weil sie integer sind, es gibt wieder andere, die sich im Dschungellager das Ungeziefer über das Gesicht krabbeln lassen und so öffentlich zeigen, daß sie als erwachsene Leute selber aus eigener Entscheidung ihre Würde mit Füßen treten.

    Nimmt man dem Erwachsenen die Freiheit, sich souverän zu entscheiden, ob er sein Leben in mehr oder weniger Würde verbringen will, dann landet man schnell im Kinderland Deutschland, wo die allumsorgende Mutter Stäätin für die Würde ihrer Infanten allein zuständig ist.

    Mal so als Kulturvergleich: In Japan muß man sich Ansehen und Würde verhältnismäßig hart selber erarbeiten, in der Kultur der Moslems ist die Würde/Ehre ein Geburtsrecht, bei jeder Verletzung der Würde (ein Mangelhaft in der Mathematikarbeit) wird der Moslem mitunter recht ungemütlich.

    Sollte sich Deutschland um ein oder zwei Grade nach Japan drehen, wäre das nicht gleich von allergrößem Schaden, aber umgekehrt …?

  55. Haben Sie schon mal die andere Seite der Medaille betrachtet? Dass nämlich die Huren gar nicht zwingend die Ausgebeuteten sein müssen, sondern ganz genau wissen, wie sie ihre Freier bis zum letzten Hemd ausnehmen können?

    Als Lektüre empfehle ich „Money number one“ von Neil Hutchison. Gibt es auch ins Deutsche übersetzt als „Geld, die Mummer Eins“.
    Klasse zu lesen, höchst amüsant und brutal wahr…

    P.S.: Wenn hier jemand in einer Diskussion über Prostitution automatisch völlig andere Themen wie Zwangsprostitution oder gar Pädophilie aufs Tablett bringt oder gar noch gleichstellt, hat der/die „den Schuss“ nicht gehört.

  56. #21 Wilhelmine

    „Sexualisierte Gewalt (Vergewaltiger) hat viel mehr mit Macht als mit Sex zu tun hat – Psychologie –“

    Man sollte sich dabei immer klar machen, daß „Beziehung“, „Partnerschaft“ und „Dialog“ Konstrukte sind, die zwei völlig autonome Parteien beschreiben, die die Option eines vertraglich vereinbarten Warenaustausches (gemeinsamer Gang ins Kino, Küssen, Poppen, Heiraten, was auch immer) verwalten.

    In der Natur ist die Geschlechtlichkeit allerdings so angelegt, daß sie das Aussterben der Art verhindern soll. Und in der Seele des Menschen, daß sie die absolute Trennung vom anderen gerade nicht aufrecht erhalten, sondern SPRENGEN soll. Die „basisdemokratische“ Ideologie, die dem zeitgenössischen Produkt des sogenannten „Sex“ zugrundeliegt, ist haargenau das Gegenteil zum Wunsch nach VerEINigung – eben die Fortsetzung der ZWEIer-„Beziehung“ und im Grunde etwa so profan und banal wie eine Partie Tischtennis.

    Auch läßt sich Sex niemals von Dominanz trennen, Sex kann ohne Eroberungsdrang, die Lust, besiegt zu werden oder zu siegen, ohne ein aggressives „Herangehen an den Speck“ überhaupt nicht gedacht werden.

    Selbstverständlich müssen grobe Verstöße gegen das Selbstbestimmungsrecht gesetzlich geahndet werden, aber die Ideologie des kontrollierten Sex, der ohne jeden Schmackes als Ware zwischen befreiten Individuen ausgetauscht wird wie 200g Emmentaler im Lebensmittelmarkt ist übelster Kitsch und erotikfeindlicher als jedes Mädchenpensionat vergangener Zeiten.

  57. #74 Werner655 (12. Dez 2011 08:18)

    Haben Sie schon mal die andere Seite der Medaille betrachtet?

    Wobei das nicht einmal nur auf Prostituierte zutreffen muß, sondern sehr wohl auch auf Ehefrauen!

    Ich hatte mal einen Mandanten, der wohl Probleme damit hatte, Kontakte zu Frauen herzustellen. Damals habe ich ihn aus einem Ehemäklervertrag herausgehauen.

    Jahre später meldete er sich wieder bei mir, hatte zwischenzeitlich geheiratet und der Ehefrau alles, restlos alles überschrieben. Dann hat sie sich abgeseilt und er stand nackt bis aufs Hemd da.

    Übrigens haben auch Prostituierte ihren Spaß dabei – jedenfalls wenn sie nicht so einen 3-R-Freier bekommen: Rauf, rein, runter.

    Und diese „Rechtsauführungen“ der versammelten Halbbildung sind einfach der Witz schlechthin. Da ist schon die Zeit solche Ausfälle zu lesen verschenkt, geschweige denn auf so einen Stumpfsinn einzugehen.

  58. #73 abendlaender11 (12. Dez 2011 08:12)

    Dass vieles, was man heute öffentlich vorgesetzt bekommt, sich nicht unbedingt mit dem persönlichen Begriff der Würde vereinbaren lässt – da gebe ich Ihnen ganz sicher recht.
    Hier gehts aber um die rein rechtliche Seite -und die staatliche Duldung eines „Gewerbes“, bei dem man den Körper eines anderen Menschen zur Triebbefriedigung mieten kann, verstösst meiner Ansicht nach gegen den Artikel 1 GG, denn es ist nach der Definition der Menschenwürde nicht möglich, diese quasi freiwillig „aufzugeben“, „abzutreten“ oder „ruhen zu lassen“.
    Dass so ein Verbot niemals wirksam sein wird, liegt auf der Hand, allerdings sollte man dann nicht mit solchen scheinheiligen Gesetzestexten um sich werfen.

    Sinnvoller wäre es, über die in westlichen Gesellschaften durch die grenzenlose Vermarktung völlig überbewertete Sexualität nachzudenken, diese wieder mehr zu privatisieren und Auswüchse zu regulieren, auch rechtlich.
    Prostitution wird man nie verhindern können, aber man kann sie eindämmen. Heute geschieht eher das Gegenteil…

  59. ein weit verbreiteter irrtum das die PROSTITUTION das älteste gewerbe der welt sei. welche funktion sollte sie auch in der UR- und STEINZEIT gehabt haben? der älteste beruf ist auch heute noch anzutreffen: der des SCHAMANEN oder ZAUBERERS. gegen bezahlung in form der besten beutestücke sagte er, sicherlich oft auch von einem gehilfen unterstützt, den jägern anhand von knochenresten, halluzinationen und ähnlichem HOKUSPOKUS die jagdaussichten, das wetter,die TABUS und v.a.m voraus. bei den ESKIMOS gab es ca 500 TABUS. der gehilfe sorgte später als nachfolger für den meist kinderlosen SCHAMANEN im alter. heute nennen sich die SCHAMANEN „DIE GRÜNEN“. statt in eingeweiden von opfertieren wühlen sie heute in selbsterstellten statistiken und computerprogrammen. und sie haben es tarsächlich geschafft, gegen gute bezahlung und teilhabe an den maßlosen ERNEUERBAREN ENERGIEGEWINNEN, der hochstehensten spezies nach dem NEANDERTALER, dem HOMO SAPIENS, einzureden, das sie in der lage wären, die temperatur an der erdoberfläche auf „EXACT“ zwei grad plus einzustellen. ein völlig abwegiger gedanke. es gelingt ja noch nicht mal im winter die temperatur in der wohnung und im auto genau einzustellen. eine gleichung mit vielen unbekannten. und nur die GRÜNEN SCHAMANEN können uns das so günstig verkaufen.

  60. Es gibt ein einschlägig bekanntes Experiment mit einer Gruppe von Schimpansen, in deren „Gesellschaft“ eine Währung eingeführt wird. D.h. Essen gibt es nur noch aus einer von Automaten, in die Automaten muss zuvor eine Münze eingeworfen werden.

    Jeder Schimpanse – und jede Schimpansin – erhält mehr als hinreichend Münzen, um sich gut ernähren zu können – mit Produkten seiner Wahl.

    Bereits in der ersten Nacht wurde beobachtet, wie sich mehrere Schimpansenmännchen auf den Weg zu einigen Weibchen machten. Münzen wechselten ihren Besitzer… und der Spass konnte beginnen.

    Auch Menschen sind – wie Schimpansen – Primaten.

    Prostitution ist so alt wie das Währungssystem.

  61. LMAO! 🙂 D. Strauss-Kahn will also die Prostitution abschaffen? Naja, nach seinen persönlichen Erlebnissen, ist das ja auch durchaus verständlich! Das ist ja alles so glaubwürdig, man kann es gar nicht fassen, dass diese Äußerungen aus diesem Mundwerk gekrochen sind! Sind in der „Politik“ eigentlich nur noch erbärmliche Fatzken unterwegs?

  62. Hallo,

    Prostitution ist garantiert nicht im Willen Gottes, s. 1. Kor 6, 15-16.

    Aber statt eines Verbots sollten Christen und andere diesen Frauen helfen, sich aus dieser Sucht zu befreien. Leider sind sehr viele christliche Männer anfällig gegen Prostitution, aber Jesus kann da auch frei machen.

  63. @ #8 muezzina
    „keine bessere Moeglichkeit an Geld zu gelangen“.

    Kurz vorweg: Bin kein Puffgänger, wäre einmal knapp einer geworden, hab’s aber nicht gemacht, bin zu „schissig“ dafür.

    Wenn ich an Prostitution im Studentinnenmilieu denke: Da geht es nicht ums Überleben, sondern um das „Mehr“. Das Geld ist vergleichsweise leicht verdient und wird in Klamotten, Schmuck, Autos, Reisen angelegt. Denen geht es um reinen Luxuskonsum. So eine Art verlängerte „Supermodel“-Show: Wie kann ich mein gutes Aussehen in Geld ummünzen?

    Meine Abschlussmeinung über beide beteiligte Parteien: Solange es bei Freiwilligkeit bleibt: Feuer frei!

  64. #80 Stefan Cel Mare (12. Dez 2011 13:27)

    Es gibt ein einschlägig bekanntes Experiment mit einer Gruppe von Schimpansen, in deren “Gesellschaft” eine Währung eingeführt wird. D.h. Essen gibt es nur noch aus einer von Automaten, in die Automaten muss zuvor eine Münze eingeworfen werden.

    So ist auch der Mensch!

    Ich hatte mal ein Ding, da kam eine Verkäuferin zu mir, die in ihrer Beziehung unzufriden war und wollte das (ich armer Kerl) an mir auprobieren – wir haben probiert und fanden es gut!

    Ich habe (Voruteil?) eine Friseuse gehabt – auch unglücklich in ihrer Beziehung – die mal was anderes kennen lernen wollte – man, da in Absurdistan werden so viele Flaschen groß gezogen und die merken das nicht einmal!

    Aber was soll man von Typen erwarten, die im Sitzen pissen?

    Und der Hammer ist: Unser alternder Singel spricht jetzt von „unseren Kindern“ – der Witz schlechtin.

    Wie verkommen ist das Land, das ich zum Glück verließ? Nur Scheinheilige!

    Nächste Woche bin ich wieder in Bangkok und werde … hahahahaha

  65. #83 chemikusBLN (12. Dez 2011 14:45)

    Ja, schissig, das seit ihr Deutschen – Nullen bis zum Abwinken!

  66. Vielleicht noch für die Deppen hier:

    Ich war vier Jahre mit einer Pererin zusammen, die nicht genug bekam.

    Eines Nachts umd drei Ur wollte sie, aber ich wollte einfach schlafen. Also packte sie ihre Klotten und wollte zu Muttern heim.

    Als sie gepackt hatte, griff ich sie mir, schmiß sie aufs Bett.. na ja, und. Nachdem alle gelaufen war, lag sie auf dem Bett und meinte: „Du hats mich vergewaltigt – war das geil“!

    Ihr habt schlicht keine Ahnung aber labert!

  67. #84 Ausgewanderter

    „Aber was soll man von Typen erwarten, die im Sitzen pissen?“

    Auuuuh! Der neue deutsche Frauer macht in der Regel ja so einen geknickt-lieb-depressiv-vertrottelten Eindruck, aber wennDe an diesem Thema herummörgelst, da kann der Frauer ausnahmsweise mal richtig pöhse werden, kann er dann, denn zu Urinieren wie ein Kerl, daß findet der modÄrne deutsche Frauer fast noch schlimmer, als wenn sich jemand im Puff mal ’ne Marlboro illuminiert.

  68. @ Ausgewanderter

    „Wie verkommen ist das Land, das ich zum Glück verließ?“

    Dir weint kein Schwein eine Träne nach, da kannst du noch so oft und penetrant darauf hinweisen, wie froh du bist, nicht mehr hier zu sein.

  69. Ich denke, hier wird viel über Moral geredet. Eine Dame aus dem Osten sagte mir einmal, sie hätte keine Lust, in ihrem gelerneten Beruf zu arbeiten. Das würde ihr nicht viel bringen. Sie sei dazu noch sehr „leidenschaftlich“ und liebt es mit anderen Männern zu machen und unterschiedlieches auszuprobieren. Sie konnte meine Argumente über ein fröhliches Familienleben (kaum) oder überhaupt gar nicht verstehen. An einem Tag hätte sie mit 11 Freiern den Jahreslohn einer ihrer Landsmännin verdient. Was hatte ich da anzufechten? Moral? Erniedrigung? Menschenrechtsverletzung?

  70. ich bin ein mann und gebe auf muezzinas frage gerne auskunft:
    die natur hat eben bei vielen männern gepfuscht und sie nicht attraktiv genug für das weibliche geschlecht werden lassen. nichts ist eben perfekt, auch die natur und die evolution nicht.
    dummerweise haben auch die wenig attraktiven männer einen mehr oder weniger starken sexualdrang sich mit frauen zu vereinigen. selbstbefriedigung reicht nicht immer aus. die prostitution abzuschaffen ist keine lösung. der prostitution das schlechte image zu nehmen, wäre ein besserer weg.frauen sollten hier nicht zu hart mit den männern – freiern urteilen. ein mensch mit wenig sexualdrang/empfinden kann sich natürlich leicht moralisch aufplustern. offen gesagt, diese leute sind mir zutiefst unsympathisch 🙁

  71. http://www.bild.de/politik/ausland/nicolas-sarkozy/frankreich-wahl-sarkozy-rivalin-ist-stripperin-cindy-lee-21517132.bild.html

    Die Blondine will mit ihrer Partei des Vergnügens („Parti du Plaisir“) Frankreichs erste Staatspräsidentin werden.
    Unter dem Programmpunkt „Wohlbefinden und Sexualität für alle“ verspricht sie Verführungs-Kurse schon in der Schule, um „das Selbstvertrauen zu stärken.“ Cindy Lee will außerdem die Prostitution legalisieren und Bordelle öffnen.

    Nach jüngsten Umfragen muss Sarkozy um seine Wiederwahl bangen. Sein sozialistischer Konkurrent Francois Hollande liegt derzeit vorn.

  72. #85 Ausgewanderter (12. Dez 2011 15:54)

    Ja, schissig, das seit ihr Deutschen – Nullen bis zum Abwinken!

    Vielleicht noch für die Deppen hier:…

    Warum willst du aber ständig mit diesen Nullen und Deppen reden?

    Ich vermisse jedoch deine Geschichten nicht.

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