Gaddafi-Sohn leidet an „Finger-Wundbrand“

Falls Sie sich auch schon gefragt haben, was aus dem Gaddafi-Sohn Saif al-Islam geworden ist, es gibt Nachrichten. Die fehlenden Finger (Foto) sind auf Wundbrand zurückzuführen. Der 39-jährige einstige Thronfolger ist vom gejagten mutmaßlichen „Kriegsverbrecher“ zum „Sorgenkind“ von Menschenrechtsaktivisten mutiert, vermeldet ein österreichisches Medium und berichtet auch gleich, Saif habe zwei weitere Finger auf Grund von Gangrene verloren.

Am Dienstag gewährte der Internationale Gerichtshof den Libyern weitere zwei Wochen zum Foltern und Finger abschneiden, schließlich wollen die Arabellen alle Verstecke herauskriegen, wo es vielleicht noch Honig zu holen gibt. Und ganz nebenbei erfährt man, daß weitere 8000 Gaddafi-Anhänger hinter Gittern sitzen. Wieviele Finger und Zehen denen fehlen, wurde nicht gezählt. Hauptsache es herrscht islamische Demokratie, wie Westerwelle kürzlich festgestellt hat!




Bizarres Propagandavideo über Kim Jong Un

Bizarres Propagandavideo über Kim Jong UnMedien bedeuten Macht für die Herrschenden, das ist in Europa so und natürlich erst Recht in Diktaturen. Die letzte Diktatur auf diesem Planeten, die dermaßen grotesk und irre daherkommt wie in Agentenfilmen, ist Nordkorea.

(Von Grindcore)

Der liebe Führer Kim Jong Il ist tot und sein Volk beweint seinen Verlust. Die gezeigten Tränen dürften authentisch sein, denn Jong Il war mehr als ein Führer für die Nordkoreaner. Er war ein gottesähnliches Wesen für viele Nordkoreaner, da er so im Staatsfernsehen gezeigt wurde. An dessen Stelle rückt sein Sohn, Kim Jon Un, der nun medial in die Stapfen seines Vaters tritt und das Volk an seine Präsenz gewöhnt.

Im Folgenden kann man sich das aktuele Propagandamaterial von Kim Jong Un anschauen. Es ist unglaublich pathetisch, was aber für asiatische Verhältnisse halbwegs normal sein dürfte. Interessant ist die Heroisierung über Chöre, Kameraperspektiven und die Schnitte. Die dem geneigten Leser hier vorliegende Dokumentation ist gleichzeitig bizarr und faszinierend, fast schon Kunst.

Auch ohne Kenntnisse der koreanischen Sprache ist das Propagandavideo in voller Länge zu empfehlen. Mir kullert eine Träne runter, wenn ich mir den jungen Jon Un anschaue, wie heroisch er Pferde reitet, Panzer fährt (Foto oben) und Hände schüttelt. Kein Witz, so gut ist die Propaganda. Und nach dem Schauen möge sich jeder für sich fragen – kann da überhaupt etwas gemacht werden, in einem Land, das bereits in der dritten Generation dieser Gehirnwäsche ausgesetzt ist?




Bundeskanzlerin Merkel auch rassistisch

Bundeskanzlerin Merkel auch rassistischAufgeschreckt durch die skandalösen rassistischen Vorgänge um Didi Hallervorden gestern haben wir vorsichtshalber noch die diesjährigen Sternsingergruppen analysiert. Seit dem 12. Jahrhundert wird nämlich einer der Drei Heiligen Könige als Schwarzer dargestellt, und darum ist auch bei den Sternsingern immer ein Schwarzer dabei. Wie man auf diesem Foto sieht, verhielt sich Bundespräsident Wulff politisch völlig korrekt, der Schwarze bei ihm ist ein echter. Das läßt sich aber von unserer Bundeskanzlerin nicht sagen! Sie ist weder selber schwarz, noch hat sie politkorrekte Sternsinger empfangen.

Wie das Foto oben zeigt, wurde hier ein weißes Mädchen schwarz geschminkt, ein absolutes No-go und rassistisch bis zum Geht-nicht-mehr! Es muß sofort eine Facebook-Gruppe gegründet werden, die diesen Mißstand thematisiert. Und wir brauchen eine Neufassung des Antidiskriminierungsgesetzes für 2013, in dem eindeutig quotenmäßig festgelegt wird, daß in jeder Sternsingergruppe ein echtes Negerkind mitzusingen hat und kein angemaltes. Und schminken Sie sich im Karneval niemals schwarz! Auch das ist rassistisch. Blackface geht nicht!




Das Hamburger Abendblatt und sein roter Faden

Halima KrausenAm 6. August 2011 startete das Hamburger Abendblatt eine neue Serie – eine ganze Seite, jeden Sonnabend unter dem Titel „Der rote Faden“. Henning Voscherau, von 1988 bis 1997 Erster Bürgermeister der Hansestadt, nahm den Faden als Erster auf.

(Von Alster, PI-Hamburg)

Jedes mal heißt es:

Der rote Faden zieht sich durch die Stadt: Er verbindet Menschen, die einander schätzen, bewundern, überraschend finden. Sie entscheiden, an wen sie ihn weiterreichen: an andere, die hier arbeiten, die Besonderes für Hamburg leisten, die als Vorbilder gelten.

Eigentlich eine nette Idee. Es folgten u.a. die Gründerin der Hamburger Tafel, eine bekannte Schwimmerin, der Geschäftsfüher vom Tierpark Hagenbeck, ein Chefarzt, ein junger Rabbiner, ein HSV-Fußballprofi – doch dann in der 17. Folge kam „Blümchen“ Jasmin Wagner. Sie gab den roten Faden an Vural Öger weiter: „Er ist einer der spannendsten Unternehmer Hamburgs. Ich finde sein Lebenswerk beeindruckend, und wir teilen ein Faible für Granatäpfel.“

Ab jetzt vertüddelte sich der Faden: Öger reichte den roten Faden an Theo Sommer weiter, den ehemaligen Herausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“. Theo Sommer reichte ihn dann an Sonja Lahnstein-Kandel weiter, eine Kämpferin für Toleranz und gegen Rechtsradikalismus. Sonja Lahnstein reichte den Faden weiter an den Thalia-Intendanten Joachim Lux. Dieser reichte ihn weiter an Professor Wolfram Weiße, Direktor der Akademie der Weltreligionen, mit dem er in Vorbereitung der „Nacht der Weltreligionen“ während der Lessing-Tage viele Gespräche geführt hat. Wolfram Weiße setzt sich für den Dialog zwischen den unterschiedlichen Glaubensrichtungen ein. Er reichte den roten Faden weiter an Halima Krausen (Foto oben), Imamin in Hamburg, weil er ihr Engagement für eine interreligiöse Verständigung in Hamburg und ihren Humor sehr schätzt.

Halima Krausen reichte den inzwischen tiefrot verknoteten Faden weiter an Dr. Andreas Hieronymus vom Institut für Migrations- und Rassismusforschung (iMiR), „weil ich sein vielfältiges Engagement gegen Diskriminierung schätze“.

In der 23. Folge also die Imamin Halima Krausen, die laut dem Hamburger Abendblatt „…besonderes für Hamburg leistet, die als Vorbild gilt“, und weil Prof. Wolfram Weiße, der „Brückenbauer zwischen den Göttern“, ihren Humor sehr schätzt.
Krausen erzählt Hans-Juergen Fink vom Hamburger Abendblatt, dass sie schon mit 13 Jahren wusste, dass ihr richtiger Gott der Fürchtegott Allah sein musste, obwohl oder weil sie aus einem katholisch/evangelischen Elternhaus kam: „Was mir vorschwebte, war, dass es einen Gott gibt und dass der gerecht und barmherzig ist.“ Ihre Zweifel beschreibt sie humorig: „Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst …“ lacht sie. Sie lebt monatsweise in Pakistan und in Ägypten, eine Weile in Belgien und Schweden, fünf Jahre in Dänemark und kichert (humorig): „Ich hab ’nen Migrationshintergrund, den nimmt nur keiner wahr.“

Sie studiert islamische Theologie in verschiedenen islamischen Ländern. In Hamburg wird Halima Krausen schließlich in der Imam-Ali-Moschee zur rechten Hand ihres Lehrers Imam Mehdi Razvi, und als er aufhörte, war das nur ein „Sitzplatzwechsel.“

„Imam“, erklärt sie, „ist jemand, der vorne steht – in der Regel jemand, der dieses Gebet jetzt leitet – er oder sie. Und dann ist Imam jemand, der eine Gemeinde leitet, als Lehrer, Seelsorger und Richter. Das ist eine Amtsfunktion, dafür sollte man Ahnung und studiert haben“. Was tut sie genau, wird sie gefragt. „Alles, was kompliziert ist, landet früher oder später mal auf meinem Schreibtisch“. Religiöse Streitfälle zwischen den islamischen Richtungen, zwischen den Religionen. Das geistliche Richteramt versteht sie als Mediator in persönlichen Streitfällen – „in Familien, zwischen den Generationen, Ehesachen, wo es darauf ankommt, dass da eine Lösung gefunden wird, mit der die Leute leben können“. Sie darf auch den religiösen Teil einer Eheschließung vornehmen.
Wird sie da akzeptiert? „Sagen wir mal so: Männer empfinden mich meist in einer Mutterfunktion, und in patriarchalischen Strukturen ist die Mutter ja immer die Referenzperson per se, wenn es um den Hausfrieden geht.“

Und die Imamin, die Vorbeterin? „Frauen leiten normalerweise Gebete für Frauen, das geschieht dann in der eigenen Sphäre.“ Ärgert sie es, dass Frauen nicht vorbeten dürfen, wenn Männer dabei sind? „Ich hab keinen Bock auf Herzinfarkt. Nee, im Lauf der Zeit hat sich bei mir auch ein bisschen Humor entwickelt…“

Das Hamburger Abendblatt schreibt:

Viele Fragen, die ihr ständig gestellt werden, langweilen sie. Frauen im Islam? „Boo! Da red ich nur notgedrungen drüber und wenn das Honorar stimmt. Ich bin nicht bereit, mich aufzuregen über Kopftuch oder Gesichtsschleier. Wir haben andere Probleme. Dann doch eher: Wie kann man Studienprojekte aufbauen?“… Unversöhnliches mag sie nicht; vielleicht unterscheidet sie auch deshalb zwischen den religiösen Institutionen – „die sind eher wie ’ne Firma“ – und dem persönlichen Glauben. Ihr geht es um Religion „im Sinn von Werten … Verantwortung für die Welt.“ Sie baut gern Brücken. Arbeitet in Hamburg bei der Lehrerausbildung für den gemeinsamen Religionsunterricht mit, lehrt in London mit einer Rabbinerin über die Religionsgrenzen hinweg, kreativ mit Koran- und Bibeltexten umzugehen und sie auf sich selber zu beziehen, „das geht stellenweise fast schon ins Therapeutische“ …Einfach ist er nicht, der Weg der Imamin, aber das wäre auch nicht ihr Ding „Er ist manchmal einsam – und autsch, aber es macht mir auch Spaß.“

Nun also reicht sie den roten verworrenen Faden weiter (am 14. Januar) an Dr. Andreas Hieronymus, „weil ich sein vielfältiges Engagement gegen Diskriminierung schätze“. Wir freuen uns drauf!

Mehr Hamburg – mehr Gefühl: Das ist der Plan des neuen Chefredakteurs Lars Haider, um den Sinkflug der Auflage zu stoppen. Hamburg „durchdringen wie noch nie“. Für das Regionalangebot im Internet müssen die Leser bezahlen. Das Modell ist weit davon entfernt, erfolgreich zu sein. Trotzdem will Haider daran festhalten: „Wir werden diesen Weg weitergehen. Wir werden weiterhin Bezahlinhalte im Netz anbieten, weil man den Menschen klarmachen muss: Was da ist, kann nicht kostenlos sein. Da steckt eine große Zahl von Redakteuren hinter und viel Recherche. Guten Journalismus, der – man sieht in diesen Tagen an der Wulff-Affäre – extrem wichtig ist, gibt es nicht umsonst.“ Hierzu gibt es auf der Seite einen Kommentar von Leser „Käseblatt“:

Zitat: „Hamburg durchdringen wie noch nie…“ Kommt mir bloß nicht zu nahe!

» briefe@abendblatt.de




Anschlag: Iranischer Atom-Professor getötet

Der Iran hat einen weiteren Rückschlag in seinem Atombombenbau einstecken müssen. Nachdem vor einigen Wochen die Nuklearanlage in Isfahan durch mächtige Explosionen in Teilen zerstört wurde (PI berichtete), ist jetzt ein weiterer Atom-Professor durch einen Sprengstoffanschlag getötet worden.

Die Deutsche Welle berichtet:

In der iranischen Hauptstadt Teheran ist ein Atomwissenschaftler bei einem Autobombenanschlag getötet worden. Zwei weitere Mitfahrer erlitten Verletzungen, wie Teherans Vize-Gouverneur Safar Ali Bratloo am Mittwoch mitteilte. Demnach hatte ein Motorradfahrer die Bombe unter dem Wagen des Universitätsprofessors Mostafa Ahmadi Roschan angebracht. Der Anschlag ereignete sich nahe der Allameh Tabatabai Universität im Osten Teherans.

Opfer war in der Atomanlage Natans tätig

Bratloo machte Israel für das Attentat verantwortlich. Die Methode gleiche denen, die bei anderen Anschlägen auf iranische Wissenschaftler angewendet worden seien, sagte er laut einem Bericht des iranischen Fernsehsenders Al-Alam. Ahmadi Roschan soll an der Trennung von Gasen in der Atomanlage Natans gearbeitet haben, wie aus einer Beschreibung der Internetseite einer anderen Universität hervorgeht.

2010 und 2011 starben insgesamt drei iranische Wissenschaftler bei Autobombenanschlägen. Mindestens zwei von ihnen arbeiteten am Nuklearprogramm des Landes. Einer der Anschläge ereignete sich auf den Tag genau vor zwei Jahren.

Sollte der Iran an seinem Kurs mit dem Atombombenbau festhalten, dürften sich solche Nachrichten in der kommenden Zeit häufen.




Enzensberger – Die Sprache des SPIEGEL

Im Jahr 1957 schrieb Hans-Magnus Enzensberger einen längeren Essay, Titel “Die Sprache des Spiegel“, der in großen Teilen heute noch erschreckende Gültigkeit hat. Es ist ja gerade die Sprache, welche aus SPIEGEL-Lesern Süchtige macht, dabei ist sie meist nur heiße Luft, die den Leser aber manipuliert.

Zur Demaskiereng nimmt Enzensberger zum Beispiel einen Ausschnitt aus einem SPIEGEL-Artikel zu den Olympischen Spielen in Melbourne, 1956. Er lautet so:

Bei der Schlußfeier der XVI. Olympischen Spiele schickten die australischen Salutschützen dem Muskelkrieg von Melbourne ein martialisches Echo nach. Die Artilleristen Ihrer Majestät der englischen Königin lieferten den aktuellen kriegerischen Kulissendonner zu jenem olympischen Schauspiel, das inmitten einer sehr unfriedlichen Welt zum schlechten Stück geworden war. Sie kanonierten die wie einen Zylinderhut aufgestülpte Schlußfeier-Stimmung und alle preisenden Reden von der Gleichheit und Brüderlichkeit unter Sportsleuten zu eitel Schall und Rauch.

Dann will Enzensberger diese Stelle in normales Deutsch bringen:

Versucht man das Zitat aus seiner [Augsteins] Zeitschrift zurück zu übersetzen, so ergeben sich zwei Sätze, die in der Tat knapp sind:

“Bei der Schlußfeier der Olympiade wurde Salut geschossen. Das hat uns mißfallen.”

Hätte sich der Verfasser der Passage so ausgedrückt, so wären dem vielbeschäftigten Durchschnittsleser neun Zeilen überflüssiger Lektüre erspart geblieben. Auch die Verständlichkeit der Mitteilung hätte nicht gelitten… In der Spiegel-Fassung ist die bescheidene Nachricht von ihrer Auslegung nicht zu unterscheiden. Information und Kommentar sind derart in die Masche verstrickt, daß sie sich nicht mehr trennen lassen.

Richtig. Und genau dies ist das Ziel. Der SPIEGEL will seine pseudo-intelligenten Leser durch das ganze Heft hindurch manipulieren. Mit Erfolg. Die merken die Manipulation gar nicht mehr.




Deutschland im Nazitaumel

Wulff und Westerwelle beim Neujahrsempfang des diplomatischen Corps.Vor den Diplomaten, die zum Teil in ihren landestypischen Gewändern erschienen sind, nimmt Wulff den Gedanken von den Anfängen seiner Amtszeit auf und spricht von der bunten Republik Deutschland, von der „Vielgestaltigkeit“ der Welt, der „verantwortungsvoll und mit Empathie“ begegnet werden müsse. „Fremdenhass, Gewalt und politischen Extremismus wollen wir und werden wir in unserem Land nicht dulden“, sagt der Präsident im Hinblick auf die Morde aus der rechtsterroristischen Szene. (Quelle: Focus, 11.01.2012)

(Eine bissige Bemerkung von Dörtmünder)

Seit der Machtübernahme der 68er in den Institutionen, Redaktionsstuben und Erziehungseinrichtungen, seit dem mit der Wiedervereinigung einsetzenden Übergang der Bundesrepublik in eine „DDR light“, mutiert Deutschland zur antifaschistischen Republik. Der Staat definiert und legitimiert sich über den Vollzug permanenter Selbstreinigung von der in den Tiefen lauernden faschistischen Gefahr, da „dem“ Deutschen der Rechtsextremismus und Rassismus ja erblich bedingt in die Gehirnwindungen eingeschrieben ist. Ohne gelebte „Gefahr von Rechts“ hat die BRDDR ein ernsthaftes Legitimationsproblem.

Allein, was macht eine antifaschistische Republik ohne Faschisten? Der Nachwuchs fehlt! Auf schätzungsweise tausende zivilcouragierte Hitlergegner dürfte ein junger „Nazi“ kommen, wobei in diesen Fällen dahingestellt sein darf, inwiefern die Ausstattung mit Nazi-Symbolen, demonstrative NS-Nostalgie, rüpelhaftes Auftreten und Gewaltexzesse tatsächlich politisch motiviert sind oder lediglich die in einer ansonsten enthemmten und tabufrei gewordenen Gesellschaft letzte Option zu provozieren und Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

So wundert es nicht, wenn die „Eliten“ in Politik und Publizistik zu rotieren anfangen, sobald herauskommt, dass weniger als eine Handvoll asoziales Mordgesindel (dem populistischen und am Stammtisch sozialisierten Verfasser sehe man diesen Ausdruck „gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ nach) über Jahre hinweg aus niederen Beweggründen, aus Mordlust verbunden mit Fremdenhass, den „Kick“ darin findet, sich zum Herrn über Leben und Tod aufzuwerfen ohne merkliche Anstrengung, die vermeintlich politische Dimension dieser Untaten öffentlich zu machen.

Um aber der BRDDR aus der drohenden Legitimationspatsche zu helfen, müssen Vorfalle wie diese stark überhöht und aufwendig zelebriert werden. So lange wie möglich gilt es, das Ereignis auszuschlachten und zu strecken: durch geforderte Untersuchungsausschüsse, durch aufgeregte Spekulationen über Hintermänner und Vernetzungen, durch die Aussicht, auf eine große Verschwörung gestoßen zu sein oder indem man Waffenarsenale aushebt, die dem Medienkonsumenten den Eindruck vermitteln sollen, wir seien um Haaresbreite gerade noch einem Putsch von rechts entkommen.

Schließlich und endlich stürzen sich die verhinderten Widerstandskämpfer in wildem Aktionismus auf die NPD, die ihr höchstes Wahlergebnis 1969 erzielte, damit an der 5%-Hürde scheiterte und die dermaßen mit V-Leuten durchsetzt ist, dass, wenn denn schon über Verschwörung und Vernetzung geraunt wird, auch denkbar ist, dass der antifaschistische Staat sich ein gewisses Potential an Republikfeinden vorhält, das bei Bedarf als integrierendes und legitimierendes Feindbild (oder um von anderen Desastern, wie dem Euro etwa, abzulenken) bemüht werden kann.

Jüngstes Highlight dieses Spektakels ist der Neujahrsempfangs des diplomatischen Corps (Foto oben). Obwohl wir einiges gewöhnt sind, was die unheimliche Neigung dieses Landes anbetrifft, sich selbst abzuschaffen und zu kasteien, staunt man stets von Neuem, wie es die politische Klasse nur immer wieder fertigbringt, doch noch eines draufzulegen:  Unser Staatsoberhaupt wirft sich vor der Weltgemeinschaft in den Staub und beschwichtigt die Anwesenden mit der Beteuerung, dass Deutschland bitte, bitte nicht fremdenfeindlich sei. Als ob es in einem der offensten, zuwanderer- und ausländerfreundlichsten Länder der Welt diesbezüglich Klärungsbedarf gäbe und wir uns gegenüber Vertretern von Ländern rechtfertigen müssten, in denen es um die Menschenrechte für nationale oder religiöse Minderheiten oft nicht zum Besten steht. Wo sind wir denn eigentlich!

Zweifelt wer an der vorgenannten Annahme, Deutschland sei eines der offensten, zuwanderer- und ausländerfreundlichsten Länder der Welt? Jene zumindest, die stets beschwören, Deutschland sei ein Einwanderungsland und die Multikulti-Gesellschaft eine Realität, der man sich stellen müsse, zweifeln offensichtlich nicht daran. Wie nämlich sollte es Einwanderung nach Deutschland und ethnische Minderheiten geben, würden, wie man uns alarmistisch suggerieren will, marodierende, fremdenhassende Todesschwadrone durch das Land ziehen, so dass kein Zuwanderer seines Leben sicher und gewiss nicht so dumm wäre, hier einzuwandern und zu verweilen?

Jedes Volk hat die Politiker, die es verdient, sagt ein ernüchternder wie treffender Spruch. Herr Wulff erweist sich als gelungene Verkörperung eines Landes ohne Selbstachtung und steht für eine Generation von Deutschen, die sich das Rückgrat weggezüchtet und auf den aufrechten Gang verzichtet hat. Wir verübeln es den mitbürgerlichen Ausländerinnen und Ausländern nicht, wenn es ihnen schwerfällt, sich mit einer Gesellschaft bar jeglichen Ehrgefühls zu identifizieren und dass der Enthusiasmus gegen Null geht, sich im Stolz auf die eigene Lebensleistung, es in diesem Land „geschafft“ zu haben, dieser Nation auch zugehörig wissen zu wollen.




Mitt Romney Sieger von New Hampshire

Mitt RomneyBei den republikanischen Vorwahlen von New Hampshire hat Mitt Romney (Foto) einen deutlichen Sieg eingefahren. Er kam auf 38 Prozent der Stimmen. Dies war nach Iowa bereits sein zweiter Erfolg. Damit steigen die Chancen, dass der Mormone zum Herausforderer von Obama wird.

Ron Paul, der radikal libertäre Kandidat, kam mit 24 Prozent auf den zweiten Platz, gefolgt von Jon Huntsman (17 Prozent). Rick Santorum und Newt Gingrich erreichten 10 Prozent. Für Rick Perry, der nur ein Prozent erhielt, wurde die Wahl von New Hampshire zum Debakel.

Hier ist die Rede von Mitt Romney nach seinem Erfolg.

Weitere Informationen zu der Wahl finden Sie auf  The Blaze.




Ernst Thälmann – Vorbildfigur der Linken

Ernst Thälmann - Führerfigur der Linken„Wählt Thälmann“ stand auf einer roten Ziegelmauer im Essener Stadtteil Katernberg (Foto). Eine Flugblattverteilerin der DKP hatte im Jahre 2000 die Graffiti entdeckt. Scheinbar unverwüstlich hatte der Wahlaufruf von 1932 die Zeit überstanden.

(Von Roland Heinrich, PI-München)

Die DKP stellte daraufhin den Antrag, dass der Wahlspruch „Wählt Thälmann“ unter Denkmalschutz gestellt werde. Die Inschrift sei „als zeitgeschichtlicher Beleg von großer historischer Bedeutung.“

Der DKP-Antrag wurde von einer großen Koalition aus SPD, CDU und Republikanern abgelehnt. Die SPD begründete ihre Ablehnung mit den Interessen des Eigentümers des leerstehenden Hauses. Für die DKP war das „ein Schlag ins Gesicht aller Antifaschisten“. Laut Patrik Köbele von der DKP habe sich die SPD damit von ihrem antifaschistischen Geschichtsbewußtsein verabschiedet, schließlich sei Thälmann 14 Jahre SPD-Mitglied gewesen, bevor er 1920 zur KPD wechselte.

Doch wie steht es um das Geschichtsbewußtsein der DKP und ihrer Linken Gesinnungsgenossen wirklich? Bis heute verteidigt sie das Unrechtssystem der DDR. 11 Jahre später erinnert Focus online unter dem Titel „Der Antidemokrat. Nie wieder Thälmann“ an die 600 Straßen und Plätze auf dem Gebiet der ehemaligen DDR, die nach Thälmann benannt sind.

Gesine Lötsch von der Partei DIE Linke erwidert auf den Focus-Artikel auf „Lafontaines Linke. Das Blog zur Partei„:

„Thälmann hat große Verdienste im Kampf gegen Hitler erworben. (…) Natürlich gibt es in der Bundesrepublik Menschen, die die Erinnerung an den kommunistischen Widerstand gegen den Faschismus auslöschen wollen“ …

Wie sehen diese angeblich großen Verdienste im Kampf gegen Hitler in der Realität aus? War Ernst Thälmann wirklich an diesem Kampf gegen Hitler beteiligt, oder war er eher ein Steigbügelhalter Hitlers? Fakt ist, er wird bis auf den heutigen Tag verehrt, nicht nur von der DKP und anderen Linksextremisten. Auch Hubertus Heil von der SPD besann sich seiner Wurzeln, als er am 12.9.2007 den wichtigsten Bestattungsplatz der gesamten deutschen Arbeiterbewegung, die Gedenkstätte Friedrichsfelde besuchte. Dort stand Hubertus Heil andächtig vor dem Grab Wilhelm Liebknechts, Vater von Karl Liebknecht. Die Gedenkstätte beherbergt auch das Grab Ernst Thälmanns und der DDR-Nomenklatura.

Michael Müller von der SPD, der Hubertus Heil begleitete, sprach von den teuren Toten die hier ruhen. Ihm sei es egal, ob diese Toten Freunde oder Gegner von Karl Kautsky (USPD) waren, ob sie in der SPD blieben oder ins Lager der USPD überliefen.

Andächtig blickte Hubertus Heil auf die Gräber der Ur-Sozialdemokraten wie der Tagesspiegel 2007 (Die SPD besinnt sich ihrer Wurzeln) berichtete. Diese Ehrung für alle Ur-Sozialisten, wird Ernst Thälmann in seinem Grab wohlwollend zur Kenntnis genommen haben. Heil und Müller legten am Gedenkstein für die Opfer des Stalinismus Kränze nieder.

Auf Thälmans Betreiben hin traten 1920 98 Prozent der Mitglieder der Hamburger (unabhängigen) USPD der KPD bei. Im Sommer 1921 reiste Thälmann zum III. Kongress der Komintern nach Moskau und lernte dort Lenin kennen.

1932 kanditierte Thälmann gegen Hindenburg, Hitler und Duesterberg für das Amt des Reichspräsidenten. Die sozialdemokratische Tageszeitung Volkswacht nennt im Februar 1932 Thälmann einen Agenten Moskaus, der dem selben Agenten-Stall entsprungen sei wie auch Fritzi Friedländer aus Wien, die sich in Deutschland Ruth Fischer nannte und in den Parteivorstand der KPD gehoben wurde. Die sozialdemokratische „Volkswacht“ berichtete:

„Es kamen Heinz (Felix) Neumann, der später als der kommunistische Tschekamörder Schlagzeilen machte, der unter der Zentrale von Ruth Fischer-Thälmann den angeblichen Spitzel Rausch ermordete, und der eine Tschekatruppe leitete, die mit Bomben und Cholerabazillen ausgerüstet war. Dieser tschekistische Vertrauensmann Thälmanns wurde von den Nationalsozialisten mit offenen Armen aufgenommen und hielt Propagandareden für den Faschismus und für Adolf Hitler.

Und jetzt wird es spannend:

„Wählt Thälmann!“ So ruft die Kommunistische Partei den Arbeitern zu. Sie könnte ebenso gut rufen: Wählt Hitler! Denn jede Stimme für Thälmann kann Hitler auf sein Konto buchen. Er kann die ganze Kommunistische Partei auf sein Konto buchen. Ohne den Wahnwitz und die Verbrechen der KPD, ohne die systematische Schwächung und Spaltung der deutschen Arbeiterschaft durch die Kommunisten könnte die faschistische Welle von heute nicht existieren, könnte sich kein Hitler und keine SA halten!

Zur Verdeutlichung dieser Formulierungen das Wahlergebniss von 1932: Am 6. November bekam die SPD 21,6% der Stimmen, die KPD 16,9% und das Zentrum 11,9% zusammen 50,4% gegenüber 33,1% Stimmen für die NSDAP. Man fragt sich, warum die KPD mit der SPD kein Bündnis einging, um so Hitlers Wahlsieg zu verhindern.

Der Grund liegt wohl darin, das der Hauptfeind für die KPD nicht Hitler, sondern die SPD war. In der Programmerklärung des Zentralkommitees der KPD vom 24. August 1930 erfahren wir folgendes:

Alle Handlungen der verräterischen, korrupten Sozialdemokratie sind fortgesetzter Hoch-und Landesverrat an den Lebensinteressen der arbeitenden Massen Deutschlands. Geholfen hat diese Erklärung nichts, trotz der ideologischen Nähe der KPD zu den Nazis. KPD-Mitglieder wie rechte sozialdemokratische Volkswacht Redakteure mußten 1933 untertauchten, oder verschwanden in einem KZ Hitlers.

Die Zusammenarbeit von Nazis und Kommunisten zeigte sich nicht erst 1939 im Hitler-Stalin-Pakt. Stalin verfolgte das Ziel der Sowjetisierung Deutschlands über den wirtschaftlichen Austausch mit den Nazis und der KPD und den Komintern-Apparat Thälmanns. Stalins Strategie hieß abzuwarten, bis Genosse Hitler Europa angriff und sich militärisch verausgabte, um dem geschwächten Deutschland dann den Todesstoß zu versetzen. (siehe auch: „Stalins Kriegspläne gegen den Westen“, Bogdan Musal).

Der Ausgang der Geschichte ist bekannt. Zwei übereifrige linke Ideologien, der Kommunismus Stalins und der National-Sozialismus eines Adolf Hitlers, kamen sich im Machtpoker in die Quere und schlugen aufeinander ein. Der zweite Weltkrieg war geboren. Ein Kind Stalins wie Hitlers gleichermaßen.

Der „Kampf gegen Rechts“ entspringt den gleichen niederen Beweggründen, die Hitler veranlassten, unkorrekte Meinungen und Versammlungen durch die SA massiv zu behindern. Wer heute öffentlich Wahrheiten ausspricht, die nicht in die Schablone linker Weltsicht passen, braucht Polizeischutz. 1932 vor der SA, 2012 vor sogenannten „Anti“faschisten etc.

In der Beurteilung, dass die Kommunisten für den Aufstieg Hitlers eine erhebliche Verantwortung tragen, sind sich die SPD-nahe Volkswacht und Hitler absolut einig, denn Hitler gibt selbst zu:

„Meine damalige Partei war doch zu 90 Prozent aus Links-Leuten zusammengesetzt. Ich habe nur Leute brauchen können, die geprügelt haben.“ (Adolf Hitler, Gespräche im Führerhauptquartier, am 30.11.1941)

Geschichte wiederholt sich immer wieder…

Zusatzrecherche: MuslimNaziWatch




Einwanderung? 10 Alternativen zu Deutschland

Das glitzernde Dubai.Kein Tag vergeht, an dem sich türkische „Einwanderer“ nicht über irgendetwas beschweren, was ihnen in Deutschland nicht gefällt. Wieso also wandern Staatsbürger der Türkei dann überhaupt in Deutschland ein, wenn hier nichts gut genug ist? Zum Glück ist die Welt vielfältig. Wen daher als türkischer Staatsbürger die Wanderlust packt, der hat noch jede Menge andere Länder zur Auswahl, in denen er sich vermutlich wohler fühlt als bei uns. Hier sind 10 Vorschläge:

(Von Lars M.)

1. Aserbaidschan

Was für Deutsche die Schweiz, das ist für türkische Staatsbürger Aserbaidschan: Die Landessprache ist Türkisch, obwohl in eher schräger Variante, aber nach ein paar Wochen hat man sich eingehört. Beim aserbaidschanischen Brudervolk ist man immer willkommen, auch ohne staatlich vorgegaukelte Willkommenskultur. Und da man selber ja Hochtürkisch spricht statt Dialekt, gilt man sogar als etwas schick. Die Ölindustrie bietet reichlich gut bezahlte Arbeitsplätze, der Islam ist fast gemäßigt, die Frauen sind hübsch und tragen keine Kopftücher. Baku oder Bochum? Da sollte die Wahl eigentlich nicht schwer fallen.

2. Turkmenistan

Ein bisschen warm im Sommer, aber auch hier gilt der Vorteil der Landessprache: Mit Hochtürkisch kommt man zwar nicht ganz so gut klar wie mit Deutsch in Amsterdam, aber doch fast. Öl und Gas sind im Überfluss vorhanden, wer zupacken kann, bringt gutes Geld nach Hause. Moscheen gibt es an jeder Straßenecke, Bier aber auch und wer spät abends noch „Unterhaltung“ verschiedenster Art sucht, der wird sie finden. Das ideale Land also für den genussfreudigen Halbtags-Islamisten.

3. Vereinigte Arabische Emirate

Das glitzernde Dubai (Foto oben): Mit dem roten Dreier-BMW die King Mohammed Avenue rauf und runter brausen statt zwischen 60er-Jahre Architektur über die Kö tuckern, wäre das nichts? Gastarbeiter aus aller Herren Länder geben sich bei den Scheichs die Klinke in die Hand. Zwar hat man als Ausländer politisch nichts zu sagen, eingebürgert wird man nie, aber dafür gibt es Geld, Geld, Geld, wenn auch nur gegen Arbeit. Und wer in Dubai die Extradosis Islam vermisst, fährt nach Feierabend zum Beten rüber nach Abu Dhabi und ist bis Mitternacht wieder zurück in der Disko.

4. Bahrain

Das Partyemirat Nummer 1 bietet alles, was das Herz begehrt: Geld, Alkohol, Frauen jeder Preisklasse. Hier zeigt sich der Islam endlich von seiner wirklich lebenslustigen Seite, wie man an den zahllosen volltrunkenen Saudis beobachten kann, die jedes Wochenende in den Kneipen von Manama die Kamelstute raus lassen. Auch als türkischer Staatsbürger fühlt man sich gleich wie zu Hause: Bahrain, ein großes Ortaköy, das 24-Stunden-Bodrum, nur noch etwas üppiger. Was dagegen bietet Duisburg-Marxloh?

5. Malaysia

Unter Mahathir zählte das Land zu den Tigerstaaten und wollte im Jahr 2010 Deutschland überholen, aber daraus ist dann nichts geworden. Malaysia ist zwar weit weg, bietet aber dafür Islam in allen Schattierungen: Wer die Friedensreligion lieber light mag, fühlt sich in Kuala Lumpur genauso wohl wie der echte Hardcore-Dschihadist, also fast wie in Istanbul. Die Damenwelt trägt Kopftuch, aber zum Glück kann man sich bei jeder Menge hübscher Chinesinnen bedienen. An der Westküste (also da, wo die Chinesen wohnen) gibt es sogar High Tech-Industrie, und statt in der Spielothek von Castrop-Rauxel abzuhängen, bietet Singapur seit neuestem die ganz große Weltklasse für Zocker jeder finanziellen Größenordnung, mit und ohne Goldkettchen.

6. Nordzypern

Wer es in der Türkei wirklich nicht mehr aushält, aber das heimische Flair nicht ganz missen will, kann alle zwei Stunden für nur 100 Lira per Schnellboot nach Nordzypern auswandern, dem türkischen Sudetenland. Seit 38 Jahren völkerrechtswidrig von Ankara besetzt und seitdem systematisch mit Festlandstürken kolonisiert, wird man hier zwar nicht von den alteingesessenen türkischen Zyprioten, aber wenigstens von den türkischen Kolonisten mit offenen Armen empfangen. Arbeit findet man schnell im Hotel- und Gastgewerbe, und im Gegensatz zu Deutschland mit seinem schrecklichen deutschen Essen werden in Nordzypern sogar die heißgeliebten türkischen Bratklopse genauso durchgegrillt wie gegenüber in Antalya.

7. Usbekistan

Mit Hochtürkisch kommt man hier nicht mehr weit, aber man ist wenigstens im Kernland des zentralasiatischen Türkentums. Schafherden, Nomadenzelte, Folkloretänze, fünf mal Allah am Tag und eine gepfefferte Dikatatur, die für klare Ansagen sorgt. Das Land bietet sich daher vor allem für Graue Wölfe an, die ihre panturkischen Wurzeln und Atatürks legendäres „Himmels-Türkentum“ suchen. Wer es also gern national und etwas rustikal mag, ist in Usbekistan genau richtig. Turkish Airlines fliegt dreimal pro Woche direkt nach Taschkent.

8. Australien

Für weltenbummelnde Müßiggänger bieten westliche Länder einen unschlagbaren Vorteil: Hier gibt es Geld auch fürs Nichtstun. Australiens Sozialkassen sind genauso großzügig wie die deutschen, aber der Staat hat weniger Schulden, sprich: Als hauptberuflicher Abhänger ist man langfristig besser aufgestellt. Außerdem ist das Wetter verträglicher, weil in Australien auch im Winter Sommer ist. Wer also als türkischer Auswanderer in erster Linie nach staatlich bezahltem Ganzjahresurlaub sucht, muss keine Kompromisse mit dem Hamburger Nieselregen eingehen, sondern findet in Sydney garantiert seinen Platz an der Sonne.

9. Südkorea

Türkisch ist hier definitiv eine Fremdsprache, aber die Grammatik ist dem Türkischen zumindest verwandt. Seoul glitzert, die Wirtschaft boomt, die Frauen sind schön und, wie man so hört, auch willig. Der Islam ist extrem unbeliebt, noch unbeliebter als in Deutschland, aber man muss ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. An das rassische Überlegenheitsgefühl der Koreaner gewöhnt man sich schnell, das stört niemanden, nicht einmal die Antirassismuskommission der UNO, die sich sonst so schnell gestört gibt. Nachteile: Man muss für sein Geld sehr, sehr hart arbeiten, und das Land nimmt nur hochqualifizierte Spitzenkräfte als Gastarbeiter auf. Als gewöhnliche Fachkraft bekommt man bestenfalls ein Touristenvisum.

10. Saudi-Arabien

Scharia bis zum Abwinken, Handabhacken, Religionspolizei, jeden Tag Gemeinschaftsbeten im Büroflur: Willkommen im Paradies auf Erden. Wem es in Konya und Neu-Kölln noch viel zu weich zur Sache geht, der ist in Riyadh genau richtig. Erstaunlich, dass es gerade Saudi-Arabien nicht einmal unter die Top 10 der beliebtesten türkischen Auswanderländer schafft. Dabei werden auf den Großbaustellen an der Westküste händeringend Gastarbeiter gesucht. Vielleicht sollte die saudische Regierung mehr Werbung machen für ihren religiösen Garten Eden? In Deutschland können sie damit gern bei ihren türkischen Kollegen anfangen: den direkt aus dem Ankaraner Religionsministerium „eingewanderten“ DITIB-Funktionären, die im Sold Erdogans unser Land zum turko-islamischen Vasallenstaat umkonvertieren möchten. Wir haben nämlich genug von denen.




Waldorfschule Lübeck: Schulfach Bombenbau

Das erleichtert doch manches. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Lehrer der Freien Waldorfschule in Lübeck. Der 39-Jährige soll zwischen 2009 und 2011 zusammen mit Fünftklässlern Rohrbomben gebaut und zur Explosion gebracht haben. Die Waldorf-Pädagogik war schon immer ihrer Zeit voraus. Wir empfehlen die Übernahme des Modells zur Erleichterung der Integration auch an staatlichen Schulen.




Sarrazins neues Buch dreht sich um Euro

Wie gestern bereits vermeldet, arbeitet Thilo Sarrazin an einem neuen Buch. Nun wurde bekannt, daß es sich um eine kritische ökonomische Analyse zur EU-Schuldenkrise und zur Zukunft des Euro handeln soll. Das Thema paßt, es ist das wichtigste Problem derzeit. Aber es wird nicht einfach sein, denn solange man an diesem Buch arbeitet, wird man vielleicht bereits von neuen Entwicklungen überrollt. Weitere Links, nur zu diesem Thema: 

Was die verlogene Euro-Börsensteuer bringt?
FDP wackelt auch bei dieser Börsensteuer!
Euro-Krise: die nächsten Termine, um wieder Mist zu bauen!
EU-Anleihemarkt. Wer kauft eigentlich? Die EZB?
Sparen macht keinen Sinn!
EU mischt sich in Börsenfusion Frankfurt-New York!  Warum?
WSJ: Die Griechenrettung !
Aus Angst ums Geld werden Häuser gekauft!
Europas Sparern droht die kalte Enteignung!!