Auf dem Foto sehen Sie den Maxi-Strand in Fuengirola. Fällt Ihnen etwas auf? Die freundlichen Hinweise für die Badegäste sind in allen möglichen Sprachen, nur nicht in Deutsch. 100 Meter weiter steht ein ähnliches Schild auf Spanisch, Englisch und Holländisch, sonst nichts. Man sollte eigentlich meinen oder glaubt gehört zu haben, an der Costa del Sol seien auch viele deutsche Touristen oder Residenten. Kriegen die kein Pappschild mehr? Wenn Sie an der Strandpromenade in der ersten Reihe entlanggehen, hören Sie zu 80% nur Briten, der Rest sind Spanier. Franzosen und Deutsche Fehlanzeige, Holländer dagegen sind durchaus wahrnehmbar. Wer von den Lesern hat eine Erklärung? Sind die Deutschen bereits ausgestorben? Solche Schilder verwirren mich.

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87 KOMMENTARE

  1. Die meisten Deutschen verstehen Englisch und viele sprechen es hervorragend. Außerdem wollen sie nicht unangenehm auffallen, indem sie irgendwelche Forderungen stellen – wohl eine Folge ihrer „Geschichte“.

  2. Der Michel will auf seine zwei Urlaubsreisen im Jahr nicht verzichten, kann sich die Costa del Sol allerdings nicht mehr leisten.

    Deshalb reist er heute eher in die Türkei und nach Bulgarien. Oder er bucht eine 499 Euro Schnäppchen-Kreuzfahrt auf der Costa Concordia,

  3. Also im Rhein-Main-Gebiet habe ich letztens mal wieder einen gesehen. Der war aber schon alt und hat nur seinen Hund ausgeführt.

  4. Also die Nachricht ist jetzt nicht so interessant…ähnlich wie die gestern mit den Gittern an den Häusern. Regst du Dich als nächstes darüber auf, dass die spanische Flagge kein Schwarz beinhaltet?

  5. Als gebildeter Deutscher komme ich auch mit Englisch klar. Die anderen brauchen halt ihre eigenen Sprachen aufgrund der schlechten Bildung. So sehe ich das…..

  6. Kennt ihr das Gefühl. Ihr seid im Ausland und wollte euch partout nicht als Deutscher outen?.
    An mir beobachte ich das auch… was ist los mit mir ?:). Zumal ich immer das Gefühl habe das Deutsche im Ausland überaus beliebt sind…. oder irre ich mich? . Vielleicht sind mir auch andere Deutsche peinlich. Ich habe einen Russen zum Freund , der kennt das PRoblem überhaupt NICHT …. *hhhh*

  7. Eigentlich finde ich kewils Beiträge ganz interessant aber das ist nun schon der zweite total uninteressante und sinnlose Beitrag über Spanien!
    Ich selber komme aus einem 600 Seelendorf in Spanien und auch da gibt es Gitter vor den Fenster, obwohl es da keine Einbrecher, Zigeuner oder sonst etwas gibt…es ist da einfach normal!
    In Fuengirola mögen die Deutschen vielleicht „ausgestorben“ sein, beispielsweise 20km weiter, in Torremolinos, gibt es sie jedoch mehr als alle anderen Touristen.
    Es ist nunmal so, dass jeder Ort da von einer Touristengruppe dominiert wird, in Fuengirola sind es die Engländer, die die Mehrheit ausmachen.
    Was das Ganze mit dem „Aussterben“ der Deutschen zu tun hat, müsste mir mal erklärt werden.

  8. Sag mal, kewil, kann es zufällig sein, dass du gerade in Andalucía Urlaub machst, oder gar dahin auswandert bist – bei der Häufigkeit von Themen aus Spanien die letzten Tage? Nein, dass es dort keine Schilder auf Deutsch gibt, heißt gar nichts. Es gibt halt Gebiete, die „fest in deutscher Hand“ sind. Hier muss man schon fast um eine Speisekarte auf Spanisch betteln und kann froh sein, wenn die überhaupt spanisch können. Ein paar hundert Meter weiter ist dagegen vielleicht alles nur auf Englisch usw.

  9. kewil kann halt kein englisch, ist wohl aus dem osten, wäre russisch auf der Liste gäbe es wohl diesen Artikel nicht.

    nicht aufregen Kewil, aber du bist mir und wie man hier lesen kann in der letzten zeit etwas zu sensibel.

    Entweder wirst du alt und suchst nur noch nach irgendwas zu nörgeln oder du hast zuviel freie Zeit und keine richtig Aufgabe.

    such dir was aus………

    Gute Artikel werden bei Dir langsam zur Mangelware….

  10. Nicht einen einzigen Artikel möchte ich von kewil missen. Bitte laß Dich nicht von solchen Nörglern beeinflussen. Vermutlich werden die U-Boote nur täglich mehr. 😉

  11. @ #9 Arthur

    Ist bei mir genau das Gegenteil. Ich habe irgendwann bemerkt, wenn herauskam, dass ich Deutscher bin, die Leute große Augen bekommen, respektvoll sind und neugierig. Ich fühle mich dann immer richtig stolz auf mein Land. Das ist so ein gutes Gefühl, dass ich mich dazu zwingen muss, nicht jedem Fremden meine Herkunft unter die Nase zu reiben. 😀

  12. Gehen dir Themen aus?

    Versuch es doch mal wieder mit Kreationismus, Dinos vor 6000 Jahren und so…
    Würde mich freuen!

  13. Ein total überflüssiger Artikel, wobei sich kewils „Problem“ noch nicht einmal verallgemeinern lässt, denn tatsächlich findet man im Ausland immer mehr Schilder in deutscher Sprache, eben wegen unserer hohen Kaufkraft.

    Wie soll ich bloß bei meinen Bekannten Werbung für PI machen, wenn hier teilweise zu ein Quatsch geschrieben wird??

  14. Vielleicht denken die auch nur die Deutschen besetzen die Liegestühle so wie so morgens um halb Acht mit Handtüchern. Wozu also Sprache 😉
    Satire off

  15. Gääähn!

    Offensichtlich ist dieses Fuengirola -nie zuvor davon gehört- im Gegensatz zu Malle kein Ziel für deutsche Touristen.

    Ach ja, wie sieht es denn schildertechnisch in Antalya aus. *grins*

  16. Der Verzicht auf deutsche Hinweise liegt vielleicht an den guten Englischkenntnissen, die man bei deutschen Urlaubern vorraussetzen kann.

    Ist so eine Vermutung

  17. Eine Erklärung habe ich auch nicht parat, bin aber der Meinung, dass der Durchschnittsdeutsche dort Urlaub macht, wo er sich wohl und willkommen fühlt. Wenn Fuengirola nun den Eindruck vermittelt, deutsche Gäste seien derart überflüssig, dass nicht einmal Hinweise in deutscher Sprache veröffentlicht werden müssten, bleiben die Urlauber, welche darauf Wert legen, ganz einfach weg und suchen sich andere Spielwiesen. Was soll’s, die Welt ist groß genug und Orte, an denen man uns Wertschätzung entgegenbringt, gibt es in ausreichender Menge – übrigens auch im eigenen Land.

  18. Da wird Kewil wohl explizit im Reisebüro drauf bestanden haben, bloss keinen Strand, wo ich jeden Moment auf Deutsche treffe.

  19. #8 Edison (30. Jan 2012 20:08)

    Quatsch. Fast alle Niederländer sprechen englisch (die zweite Sprache in NL).

  20. kewils Artikel sind entweder ziemlich polemisch oder unreflektiert naiv. Letzteres ist mir egal, ich muss es ja nicht lesen. Erstere dagegen ärgert mich durchaus, denn oft sind es genau die plattesten Sprüche, die vom PC Mainstreamschreiber dann gegen PI verwendet werden. U-Boot K?

  21. Zunächst einmal erwarte ich als Deutscher in keinem Land der Welt irgendeine Information auf Deutsch, kein Hinweisschild, keine Behördeninfo, keine Speisekarte, nix.

    Im Gegenteil dürfen die Einheimischen von mir als Urlauber erwarten, dass ich wenigsten die üblichen Höflichkeitsfloskeln wie „Bitte“ und „Danke und „Guten Tag“ usw. in Ihrer Landessprache kann und über die wichtigsten Benimmregeln Bescheid weiß (übliches Trinkgeld, Kleiderordnung in Restaurants, etc. Das ist einfach eine Sache des Respekts dem Land gegenüber, das man bereist.

    Wenn in Spanien Hinweisschilder in English (als Universalsprache) Französich und Italienisch (Nachbarländer, (ja ich weiß, Italien grenzt nicht an Spanien)) angebracht sind, so ist das für mich logisch und naheliegend. Deutsche Hybris (ich viel Geld, ich viele Extrawürste) ist mir nur peinlich. Fremdschämen für die eigenen Landsleute ist keine schöne Erfahrung.

    By the way, ist das hier jetzt kewils privater Urlaubsblog oder der GRÖPBAZ (größte politische Blog aller Zeiten). Was soll der Mist? Wandelst Du jetzt auf den Spuren der FDP?

  22. Vielleicht liegt es wirklich daran, daß Festland Spanien unter Deutschen nicht mehr so begehrt ist. Die Balearen und die canarischen Inseln sind wohl nach wie vor sehr begehrt.

    An alle Meckerer: hört auf, die Kommentarspalten mit eurem Gesülze zuzumüllen!

  23. OT aber höchst interessant…

    ist es evtl. schon so weit, dass Leute in die Klapsmühle kommen, nur weil sie sich gegen die Besatzer wehren wollten ??

    Nach Hintergrundinformationen ging es bei dieser Aktion darum, das ein Schüler der neu an der Schule war und aufgrund seiner dürren Figur und seinem Auftreten „gemobbt“ und ausgegrenzt wurde. Der scheinbare „Revolutionär“ setzte sich nur für das Wohl des Schülers ein, der zu schwach war um sich gegen die Ausländische Mehrheit durchzusetzen. Darauf hin wurde der Spieß umgedreht, die Folge war ein gigantischer Polizeieinsatz.
    Der scheinbare Täter in diesem Fall wollte nur aus Hilfsbereitschaft und Großmut einen Deutschen verteidigen, der auf der Schule immer schikaniert wurde. Dafür wurde er festgenommen, dafür das er nicht weggeschaut hat…

    der Typ sitzt dafür jetzt in der geschlossenen

    siehe facebook-seite

    https://www.facebook.com/marcel.nikolaus?sk=wall

    da sollte man mal dranbleiben

  24. #15 Caveman (30. Jan 2012 20:20)

    So war das schon 1969. Wir hatten uns zu fünft in eine – (ich weiss nicht mehr wie das auf spanisch gerufen wird) – in Masnou bei Barcelona einquartiert. Der Wirt war Deutscher und seine Frau Spanierin. Weiter Mitgäste waren aus aller weißen Herren Länder. Wir haben uns gut verstanden und jeden Abend gab es eine Sause.
    Bei einem kleinen Ausflug nach Barcelona hat der Italener mit seiner Frau gesorgt, daß wir kein einziges Mal über den Löffel balbiert wurden. Wir haben uns ausgiebig revanchiert. So waren die drei Wochen bald um.
    Als Deutscher habe ich mich nur noch geoutet, wenn es unumgänglich war.

  25. den deutschen kann es so schlecht (noch) nicht gehen. jeden sommer wimmelt es in oslo von deutschen touristen. wer hier urlaub machen kann, der hat geld

  26. Die Deutschen mögen ja bekanntlich ihre eigene Sprache nicht und versuchen es ja immer mehr mit Englisch im eigenen Land…warum soll das in Spanien anders sein…Traurig aber wahr!

  27. Naja, es ist schon seltsam, dass Deutsch, als in Europa immernoch meist gesprochene Sprache, im Ausland so wenig Bedeutung findet.
    Selbst auf europäischen Konferenzen wird englich und allerhöchstens noch französisch gesprochen und beschildert.
    Deutsch = Fehlanzeige.

    Es gibt wohl eine grundlegende Ablehnung gegen alles Deutsch im europäischen Ausland.
    Nur unser Geld, das wird nirgends abgelehnt.

  28. #3 Noddy

    das kann ich so nicht stehen lassen. die meisten deutschen sind nieten in englisch. ich muss immer wieder dolmetschen, wenn ich hier in oslo mit deutschen touris unterwegs bin. die norweger kønnen wirklich gut englisch. das liegt daran, dass die leute hier lernen, die englische sprache auch anzuwenden, anstatt nur grammatik, grammatik, grammatik. ausserdem werden hier keine filme gedubbt. hier gibt es untertitel. die einzigen deutschen, die ich kenne, die gut englisch sprechen, wohnen im nicht deutschsprachigen ausland

  29. Die verschiedenen Völker werden von den großen Reiseunternehmen bewusst an verschiedenen Stellen einquartiert. So übernachten im Süden von Palma de Malloca die Deutschen und die Flamen, im Norden die Briten und die Holländer. Das klappt.
    Engländer und Deutsche würden aneinander geraten, vor allem unter dem Einfluss von Alkohol.
    Fuengirola ist seit 100 Jahren ein Reiseziel der Engländer. Da die Niederländer irrigerweise glauben, sie stünden mentalitätsmäßig den Briten näher als den Deutschen, machen dort eben auch die Niederländer Urlaub.

  30. Es reicht doch vollkommen wenn die Deutschen ihr Geld über die EU und Rettungsfonds etc. nach Spanien, Portugal, Griechenland etc. schicken!

    Deutsche bitte bleibt in Deutschland, aber bitte schickt uns zeitlich unbegrenzt euer Geld!
    (Ironie)

  31. Ich würde das jetzt nicht so hoch hängen. Vermutlich ist das ein Strand, der nicht so von Deutschen frequentiert wird.
    Außerdem scheint das Schild schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel zu haben.

    Die heutige Realität sieht so aus:

    Immer mehr Spanier lernen Deutsch

    Madrid (dapd). Die Aussicht auf einen Arbeitsplatz in Deutschland hat die Zahl der Deutsch Lernenden in Spanien ansteigen lassen. Im Madrider Goethe Institut haben sich in diesem Jahr 1.780 Schüler eingeschrieben, 23,6 Prozent mehr als im Vorjahr, wie Sprecherin Constanze Michel sagte. In Barcelona sei die Zahl der Deutschinteressenten um 19 Prozent gestiegen, sagte Sprecher Marc Borneis am Sonntag.

    In Spanien liegt die Arbeitslosenrate bei 20,3 Prozent. Im Januar vereinbarten Berlin und Madrid eine Anwerbekampagne, um Arbeitskräfte für Deutschland zu finden und die Arbeitslosigkeit in Spanien zu verringern. Beide Länder vereinbarten, die Abschlüsse und Ausbildungsqualifikationen des jeweils anderen Landes anzuerkennen.

    http://www.financial.de/news/wirtschaftsnachrichten/immer-mehr-spanier-lernen-deutsch/

  32. @ Edison

    „Als gebildeter Deutscher komme ich auch mit Englisch klar. Die anderen brauchen halt ihre eigenen Sprachen aufgrund der schlechten Bildung. So sehe ich das…..“

    Wenn das nächste Mal von einem zusammengeschlagenen, beraubten oder ermordeten Deutschen in den Medien berichtet wird, werde ich mir wünschen, es hätte einen arroganten Armleuchter wie dich getroffen. Allein die Vorstellung macht vieles leichter. Und du weißt ja: Shit happens.

  33. Mich wundert eher, dass die Niederländer noch ihren Hinweis bekommen. Die müssen doch eigentlich wie wir daheim bleiben und für die Griechen, Spanier, Portugiesen und Franzosen arbeiten.
    Also in der nächsten Saison ist das Niederländische auch gestrichen – da bin ich mir ganz sicher.

  34. Es hat mit einer latenten Abneigung gegen alles Deutsche zu tun.
    Man kann das auch beobachten, wenn man sieht, dass Restaurants oder Hotels, die 100 m hinter der deutsch-niederländischen oder deutsch-dänischen oder deutsch-schweizer Grenze liegen, Fahnen aus verschiedenen Ländern vor ihrem Haus wehen haben, aber eben nicht die deutsche….

  35. In der Tat, in Marbella und Fuengerola leben weitaus mehr Briten als Deutsche. Da, wo zuvor nur Deutsche lebten, kaufen sich immer mehr Briten ein. Das lag zum Einen daran, dass bis zur Jahrtausendwende und ein wenig danach das Pfund im Wechselkurs sehr günstig war. Die Briten kauften und kauften. Nach der Einführung des Euros wurde es für die Briten schwieriger, so dass viele Briten wieder verkaufen mussten. Nur, seit einigen Jahren bekommen sie nichts mehr für ihre teuer gekauften Immobilien. Wenn sie denn verkaufen konnten, dann mussten sie grosse Verluste hinnehmen.

    Was Fuengerola angeht, so war das Leben dort günstiger als in der Umgebung und vor allen Dingen günstiger als in England. Deshalb kamen viele Briten, die von Transfers leben mussten, nach Fuengerola um dort ganzjährig zu leben.

    Übrigens waren die Briten an der Costa del Sol schon immer und schon seit langer Zeit in der Mehrheit. Schliesslich liegt Gibralta in der Nähe.

    Heute ist es so, dass man an der Costa del Sol alle Nationalitäten findet. In den letzen Jahren sind viele Russen, Ungarn, Rumänen hinzugekommen nach dem zuvor die Iren und die Finnen kamen.
    Schon immer waren die Schweden, Norweger und Italiener da.

    Die Costa del Sol ist wirklich ein Sammelbecken vieler Nationen. Wobei die Marokkaner eigentlich nicht auffalfen.

  36. #47 Wintersonne (30. Jan 2012 21:15)

    Wenn das nächste Mal von einem zusammengeschlagenen, beraubten oder ermordeten Deutschen in den Medien berichtet wird, werde ich mir wünschen, es hätte einen arroganten Armleuchter wie dich getroffen.

    Du solltest dich mal dringend von einem Psychater untersuchen lassen.

    Du bist ja voll daneben.

  37. #50 Rixdorfer (30. Jan 2012 21:19)

    Seltsam, denn Deutschland ist das zweitbeliebteste Urlaubsland der Niederländer (an erster Stelle: Frankreich).

  38. Ich hab ne ähnliche Frage:
    Die Hinweise in den Anleitungen zur Kunst des Möbelsteckens – IKEAbana – sind in 29 (neuundzwanzig!) verschiedenen Sprachen abgefasst, die in der EUdSSR, im nahen und fernen Ostern gespochen werden – nur nicht in Hebräisch.
    Wer weiß warum nicht?
    Moishe Hundesohn hatte ein ähnliches Erlebnis, als er auf den Märkten in aller Welt eine Israelfahne suchte.

  39. Die freundlichen Hinweise für die Badegäste sind in allen möglichen Sprachen, nur nicht in Deutsch. 100 Meter weiter steht ein ähnliches Schild auf Spanisch, Englisch und Holländisch, sonst nichts.

    Der deutsche Urlauber ist meist höflich und besitzt rudimentäre Kenntnisse der Sprache seines Urlaubslandes. Hinweise in deutscher Sprache sind also überflüssig.

  40. @ Westgermane

    Es heißt: „Psychiater.“ Und nur weil ich einem überheblichen Zeitgenossen, der da seine Englischkentnisse quasi als Allheilmittel gegen die Probleme deutscher Mitbürger im Ausland anpreist, die Meinung sage, muss ich noch lange nicht zu dem von dir erwähnten Arzt. Voll daneben ist einzig und allein deine Schreibweise dieses geachteten Berufes, du underpriviligierter „Westgermane.“

  41. In Spanien würde ich mir deswegen eher weniger Sorgen machen. Leider eine Meldung auf Facebook-Niveau. Für politisch Interessierte so eine Art Spam.

  42. Ein paar meiner Vorredner haben ja schon die richtige Erklärung geliefert: Die spanische Küste ist sozusagen in Sektoren aufgeteilt, jede Nation hat ihr Stück. Was für die Deutschen Palma ist, ist für die Holländer, Belgier und Franzosen Benidorm (hat den Namen in Deutschland schon jemand gehört?) und für die Saudis Marbella. Kewil, genieß deinen Urlaub und erhol dich mal eine Weile vom Schreiben …

  43. Die Analphabeten im Kommentarbereich fliegen heute mal wieder besonders tief …

    Wahrscheinlich wollen und werden die es nie verstehen, aber hier noch einmal ganz langsam zum buchstabieren: W e n n I h r e i n e n A r t i k e l d o o f f i n d e t , b r a u c h t I h r i h n N I C H T L E S E N ! ! !

  44. Mann! Is doch klar:
    Deutsch wird da sowieso gesprochen, da braucht es keine Schilder mehr.
    Oder meint Ihr, die haben die Schilder extra neu gemacht ohne deutschen Text? Nur weil wir jetzt alle Pleitestaaten der EU auslösen müssen und im Gegenzug Haushaltsdisziplin fordern?
    Meint Ihr etwa weil in den Medien jetzt überall wieder der böse Deutsche zu sehen ist? Der jetzt doch Europa mit seinem Geld übernommen hat? Deshalb sind die jetzt angepisst? Nur weil die EU uns so ein klein bisschen einen asozialen Anstrich gibt?
    Nein, das kann ja wohl nicht sein? Das ist es bestimmt nicht! Oder?
    Raus aus der EU!

  45. Kann es sein, dass das ein Willkommensschild für Bootflüchtlinge ist aus den spanischen, englischen, niederländischen und französischen Kolonien?

  46. Die Franzosen und die Deutschen sind halt dort, wo die Briten NICHT sind.
    Nachdem die Briten mit ihren Handtüchern schon kurz nach Mitternacht die Liegen okkupieren, müssten die Deutschen ja gleich nach dem Abendessen tätig werden. Das ist ungesund, deshalb sucht man sich was anderes.
    Das gilt für die Ein- bis Dreisterne-Behausungen. Ab vier Sternen aufwärts wirds kultivierter.

  47. Da ich zwar kein Spanisch aber recht gutes Englisch spreche, rede ich mit den Spaniern eh nur englisch, daher kein Problem fuer mich.

    Deutschland ist nun mal nicht der Nabel der Welt und ausser in Deutschland, Oesterreich und Teilen der Schweiz, kann man mit der deutschen Sprache nicht viel anfangen.

  48. #65 joerny

    Stimmt nicht. In Südtirol, Liechtenstein und Luxemburg kann man als Urlaubsland auch viel mit der dt. Sprache anfangen.

  49. kewil schildert nur die zustände der orte, die er bereist.
    dies hat er schon in seinem alten blog getan und die schlaumeier, die sich an solchen artikel stören, sollen ihren quark gefälligst für sich behalten!

  50. Es gibt übrigens genügend Hinweisschilder in Spanien, wo auch auf Deutsch etwas steht, wenn auch z.T. manchmal in einem, naja, etwas gewöhnungsbedürftigen Deutsch:

    Z.B.:

    http://inzumi.com/images/userfolder//OliverG_5.JPG

    http://www.airline-direct.de/blog/wp-content/blogs.dir/5/files/2010/08/uebelsetzung2-e12807588369581.jpg

    Die Tatsache, dass auf irgendeinem alten Strandschild in Spanien zufällig etwas auf Spanisch, Englisch, Holländisch und Französisch steht, aber nicht auf Deutsch, Italienisch oder Russisch zu einem eigenen Thema bei PI zu machen lässt PI an Glaubwürdigkeit verlieren.

    Das ist wirklich so interessant wie der berühmte Sack Reis, der in China umgefallen ist.

  51. #68 Thomas Paine

    Ist da echt ein berühmter Sack umgefallen? ;-(

    Klingt ja interessant! Was weißt du darüber?

    Ist ihm was passiert, oder ist er evtl. sogar kaputt?

  52. Bläck Fööss

    Et Spanien Leed

    Jedes Johr em Sommer jeit dat Spillche widder loss,
    Met Sack un Pack noh Spanien weil et do jo nit vill koss.
    Mer fleije dann mem Neckermann von Wahn noh Benidorm,
    Do weede mer schön brung un sin su richtich jross in Form.
    Nä Nä Marie is dat he schön,
    övverall nur Kölsche Tön.
    Nä he süht et wirklich us
    wie bei uns zo Hus.
    He fählt nur vum Balkon
    die Aussicht op d’r Dom.

    Am etzte Ovend weed direk e Barbeque jemaat,
    et weed jegrillt, die Wööschjer hammer selver mitjebraat.
    Mer drinken Cuba Libre un Sangria bis zum Schluß,
    als echte Kölsche föhlt mer sich doch övverall zo Hus.

    Nä Nä Marie is dat he schön,
    övverall nur Kölsche Tön.
    Nä he süht et wirklich us
    wie bei uns zo Hus.
    He fählt nur vum Balkon
    die Aussicht op d’r Dom.

    Am nächste Morje triff mer sich um zehn Uhr dann am Strand,
    en Zeidung us d’r Heimat un et Radio im Sand.
    Um zwöllef Uhr jitt et Mittach, im Hotel is wärm jekoch,
    Äätzezupp mit Hämmche jit et einmol in d’r Woch.

    Nä Nä Marie is dat he schön,
    övverall nur Kölsche Tön.
    Nä he süht et wirklich us
    wie bei uns zo Hus.
    He fählt nur vum Balkon
    die Aussicht op d’r Dom.

    Nohmeddachs öm zwei,
    Do mache mir dann ehsch en Tour,
    Met aachzich Mann em Bus
    Un dat för paar Pesede nur.
    Drei Stunde doosch de Stadt,
    Do kriehste wirklich vill ze sinn
    Un eines dat es jetz schon klor,
    He fleje m´r widder hin.

    Nä Nä Marie is dat he schön,
    övverall nur Kölsche Tön.
    Nä he süht et wirklich us
    wie bei uns zo Hus.
    He fählt nur vum Balkon
    die Aussicht op d’r Dom.

    http://www.youtube.com/watch?v=2LJsxftUmuM

  53. @ Thomas_Paine

    „Das ist wirklich so interessant wie der berühmte Sack Reis, der in China umgefallen ist.“

    Sicherlich ist dieser Artikel schwachsinnig,ich finde es aber gerade schoen auch mal ab und zu einen Artikel abseits der „harten Themen“ Islam und EU-Wahnsinn hier bei PI zu lesen und darueber zu diskutieren. Wenn man sich hier nur noch mit der grausamen Wirklichkeit beschaeftigt, ohne ab und zu eine Art „Smalltalk“ zu halten, fuehlt man sich doch nachher schlecht – oder?

  54. #66 La ola (30. Jan 2012 23:48)

    Auch in Ungarn, Tschechien, Rumänien, Israel, den Vereinigten Staaten, Türkei (selbstverständlich)und NL.

  55. Sicherlich ist dieser Artikel schwachsinnig,ich finde es aber gerade schoen auch mal ab und zu einen Artikel abseits der “harten Themen” Islam und EU-Wahnsinn hier bei PI zu lesen und darueber zu diskutieren. Wenn man sich hier nur noch mit der grausamen Wirklichkeit beschaeftigt, ohne ab und zu eine Art “Smalltalk” zu halten, fuehlt man sich doch nachher schlecht – oder?

    Aber aus dem Fehlen von Deutsch auf irgendeinem Schild auf eine „Deutschenfeindlichkeit“ schließen zu wollen ist absurd.

    Selbst in der EU hat Deutsch Französisch als zweitwichtigste Fremdsprache abgelöst:

    http://www.youtube.com/watch?v=o8Uqlz5nSqg

    Und da müssen wir hier über ein altes, verstaubtes Strandschild in Spanien diskutieren.

  56. In Spanien selbst ist sowieso das traditionelle Kastilische sowieso nur noch eine Amtssprache – neben Aranesisch, Baskisch, Galicisch, Katalanisch.

  57. Spanier glauben offensichtlich, dass man in Deutschland schon Türkisch spricht.

    Einen Übersetzer für Türkisch haben sie jedoch nicht gefunden – alle Fachkräfte sind arabischer Herkunft.

  58. kewil reist durch die Welt und versteht die Welt nicht mehr…

    Ich kann dir versichern, die sommerliche Heuschreckenplage „Deutsche“ fällt noch immer regelmäßig über halb Europa ein. Für ganz Europa und das ganze Jahr reichts eben nicht mehr ;D

    Vielleicht besteht ja ein Zusammenhang zwischen der Beschilderung und der Zielgruppe? Reiseunternehmen kaufen Kontingente bei Hotels und Flügen und bringen sie dann an den Mann. In Ort A kaufen eben hauptsächlich britische Reiseunternehmen ein, in Ort B Rusische und in Ort C Deutsche. Nurmal so als Alternative zum Weltuntergangsszenario…

  59. #56 Wintersonne (30. Jan 2012 22:02)
    Voll daneben ist einzig und allein deine Schreibweise dieses geachteten Berufes, du underpriviligierter “Westgermane.”
    ———————–
    Manchmal kann man ja ein Wort aus satirischen Gründen „falsch“ schreiben. Aber wenn man jemanden beruft, er könne nicht mal den Psychiater richtig, der sollte dann wenigstens in seiner eigenen Unterstellung:

    #58 Wintersonne (30. Jan 2012 22:10)…
    Voll daneben ist einzig und allein deine Schreibweise dieses geachteten Berufes, du underpriviligierter “Westgermane.”..

    „underpriviligierter“ richtig hinschreiben.

    Da hilft auch nicht die nachgeschobene Berichtigung:
    #58, Korrektur: „unterpriviligiert“

    Ist ja ganz nett, nützt aber nicht viel!
    „Unterprivilegiert“ wird eben auch nicht „unterpriviligiert“ geschrieben!

    Es gibt so viele hier, die des Deutschen nicht wirklich mächtig sind. Lasst doch die gegenseitige Anmache. Es geht hier um größere Dinge als um korrektes Deutsch.
    Magst Du DUDEN?
    Ja,lieber als Türkeyspeakie!
    Ich habe Flasche leer!!!
    Kompriaux?

  60. Danke Kewil für die (auch ab und zu) sehr subjektiven Reportagen.

    Und lass Dich nicht von den Nörglern irre machen. Die meisten Analphabeten haben eben doch auch viel Mitteilungsbedarf… 😉

  61. Die Gegend von Málaga bis Gibraltar (Costa del Sol) ist sowieso einfach nur hässlich kaputtgebaut – überall nur künstlich bewässerte Golf- und Poloplätze und gigantische Rentnervogelkäfige in den Hängen. Ansonsten eine Menge welkes und neureiches Fleisch mit aufgespritzte Lippen, Silikonbrüsten und Goldbehang.
    Die Gegend ist mittlerweile abschreckend für Leute mit Geschmack und Stil – egal woher sie kommen. Da ändern auch die paar schönen Dörfer und das Hinterland nichts dran.
    Hinter Gibraltar – so von Tarifa bis Conil (Costa de la Luz) – da wird es wieder schön… aber bitte nicht weitersagen (ist natürlich Geschmackssache)

  62. #51 Demokedes u.a.

    wohl wahr! Schon vor 30 Jahren war dieser Abschnitt in GB als „Costa del Dole“ bekannt. Dies bedeutet soviel wie „HarztIV Küste“ und legt nahe, dass man als halbwegs kultivierter Mensch dort niemals Urlaub gemacht hätte.
    Also raus aus dem Aufregungsmodus!

  63. Die deutschen fahren wirklich mittlerweile lieber in die Türkei…dort fühlen sie sich wie zu Hause. Und billig isses auch. Also perfekt für die Pauschaltouris…okay, manchmal gepanschter Schnapss oder Spezialsaucen beim Essen..aber sonst ?

  64. Die Spanier
    wissen halt,
    daß sich deutsche Touristen VOBILDLICH verhalten und keine Extraauffordeung brauchen!

    Muhahahahhuhuhuhuhohohohohehehehe!!!

  65. Es ist manchmal besser,wenn die Spanier nichts auf deutsch zu schreiben versuchen!
    Mindestens zwei Fehler pro Wort machen das Lesen mühsamer als bei richtigem Englisch oder spanisch.

  66. #65 joerny

    Da ich zwar kein Spanisch aber recht gutes Englisch spreche, rede ich mit den Spaniern eh nur englisch, daher kein Problem fuer mich.

    Deutschland ist nun mal nicht der Nabel der Welt und ausser in Deutschland, Oesterreich und Teilen der Schweiz, kann man mit der deutschen Sprache nicht viel anfangen.

    ,

    Das sehe ich grundsätzlich anders. Tatsächlich ist es so das ca. 120 Mio Menschen in Europa Deutsch sprechen (Deutschland, Österreich, Sudenten in Tschechien, Luxemburg, Schweiz, Grenze zu Dänemark und Holland, Elsaß in Frankreich usw.).
    Damit wäre es DIE Sprache in Europa. Warum in Brüssel neben englisch irgendwann mal französisch auf Platz 2 landete lässt sich wohl nur aufgrund des 2.Weltkrieges erklären. Sinn macht dies aus heutiger Sicht nicht.

    Was das Schild im Leitartikel betrifft so würde ich das jetzt nicht überbewerten – es kann sich hier auch um einen Strandabschnitt handeln der überwigend von Engländern und Holländern besiedelt wird.
    Auf der andeen Seite darf man ruhig mal die Frage stellen wer Länder wie Spanien und Italien nach dem Krieg so massiv bereist hat und maßgeblich an den Devisen beteiligt war. Das war doch wohl nur Deutschland mit Holländern. Briten zog es zunächst auch mehr nach Zypern. Spanien wurde dann auch massenhaft bereist – da waren aber häufig die Deutschen schon vorher da.
    Also im Grunde, wenn man sich denn aufregen möchte, bietet das Schild schon etwas Zündstoff. Aber wie gesagt, das sollte man nicht überbewerten.

    Ein anderer Kommentator hat hier im Thread gesagt das er es im Ausland überhaupt nicht erwartet irgendwas auf deutsch zu erhalten – weder die Speisekarte noch sonstige Infos. Dem muss ich doch widersprechen.
    Wenn Leute viel Geld zahlen um einmal im Jahr irgendwo für 2 Wochen Urlaub machen kann man nicht erwarten das die Menschen dort per se die Landessprache sprechen. Zumindest eine Karte oder Infos auf englisch sollten immer vorhandensein. In Gegenden in denen sich viele Deustche aufhalten sollte es auch die Möglichkeit geben sich auf deustch zu unterhalten – das wäre für Apotheken und Ärzte wichtig. Denn es gibt auch ältere Menschen die reisen – nicht alle sprechen englisch. Es handelt sich hier ja auch nicht um illegale Einwanderer sondern zahlende Gäste die nach 1, 2 oder 3 Wochen wieder weg sind. Daher bin ich doch immer wieder überrscht das gerade an Griechenlands Küsten doch hier und da deutsch gesprochen wird. Das ist im Ausnahmefall mal sehr angenehm wenn der Wirt mal in Deutschland gearbeitet hat. Warum auch nicht.

    In Spanien sind eben doch sehr viele Deutsche – viele (so wie ich auch) sprechen daher auch spanisch und fliegen dort hin um eben diese Sprache zu vertiefen. Das kommt bei den Menschen da auch gut an.
    Engländer sind – und das ist eine tatsache – sprachfaul. Sie müssen eben keine Sprache lernen weil alle englisch sprechen. Aus dieser Überheblichkeit heraus sprechen diese Engländer auch gerne mal etwas schneller und verwirren die Spanier. Das kommt dort eben nicht so gut an.

  67. #9 Arthur

    Kennt ihr das Gefühl. Ihr seid im Ausland und wollte euch partout nicht als Deutscher outen?.

    Ne, das kenn ich nicht. So eine Einstellung finde ich geradezu peinlich.
    Gerade bei meinem letzten Besuch auf (oder in) Zypern bekam ich in Museen bei Ausgrabungen immer eine Extrawurst bei persönlichen Führungen wenn ich mich als Deutscher outete. Offenbar genießen wir in der Welt nach wie vor einen guten Ruf (der mag hinter der vorgehaltenen Hand nicht immer so gut sein – aber Zeiten ändern sich).
    Auch oder speziell in China habe wir Deutsche ebenfalls einen sehr guten Ruf. Das weiß ich eben aus eigener Erfahrung.

    Die transzendentale Affinität die eingie hier verspüren die eigenen Wurzeln im Ausland zu verleugnen wird für mich immer ein Rätsel bleiben. Scheint eher was mit einem geringen Selbstwertgefühl zu tun zu haben.

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