Seit Donnerstag hängen sie in den Bögen des Münsteraner Prinzipalmarktes. Großformatige Plakate mit Fotos der zehn vom „Nationalsozialistischen Untergrund“ ermordeten Menschen, neun Einwanderer und eine Polizistin. Eine außergewöhnliche Maßnahme angesichts einer außergewöhnlichen Terrorserie, könnte man meinen. Eigentlich unproblematisch, zumal die Ausstellung nur eine Woche dauern soll.

(Gastbeitrag von Gartenzwerg, PI-Münster)

Eigentlich. Denn statt ideologiefreier Trauer nutzt der verantwortliche Künstler Thomas Alexander Nufer die Installation durch Infotafeln für Agitprop in Reinform. Thilo Sarrazin unterstellt er auf diesen „rassistische Stereotypen“, rechtsextreme Gewalt wird bei ihm zu „rechter Gewalt“.

Während in Münsters Innenstadt zur Trauer gemahnt wird, herrscht im Stadtviertel Rumphorst am Freitagabend rege Betriebsamkeit. An der Einmündung zu „Im Hagenfeld“, einem sich in die Länge ziehenden Straßenzug, stehen ein paar Journalisten und Polizisten, grelles Kameralicht leuchtet. Ein Stück weiter mühen sich vier Gestalten damit ab, ein Transparent über die Straße zu spannen. „Alaaf und Helau, ihr Narren“ steht drauf. Strammer und höher müsse es, befindet eine männliche Stimme in der Dunkelheit.

Nicht weit entfernt werden mit Kindern Plakate gebastelt, Volksfeststimmung liegt in der Luft. Der dunkle Asphalt ist mit Parolen bekritzelt, „bunt“ ist darauf immer wieder zu lesen. Spätestens an dieser Stelle merkt der aufmerksame Zeitungsleser: „Naziaufmarsch“ heißt das hier aufgeführte Stück. Am Samstag soll es losgehen.

Am Samstag stehe ich früh auf, will ein paar der auf den Boden gesprühten Losungen (u. a. „ACAB“ = „All Cops Are Bastards“ und „Nazis auf’s Maul“) für PI fotografieren. Um 8.30 Uhr wird schließlich noch nicht alles abgesperrt sein. Pustekuchen! Überall Straßensperren. Ich will es trotzdem versuchen, frage, ob ich für ein paar Fotos durch dürfe. Für wen ich die denn machen wolle, fragt der Polizist hinter der Absperrung. „Fürs Internet“, antworte ich. „Fürs Internet“ wiederholt er süffisant. „Haben Sie einen Presseausweis?“ Mist!

Auch eine Schülergruppe, von denen sich an diesem kühlen Morgen überraschend viele durch die Straßen schlängeln, kommt nicht weiter. Wohin sie denn wollen, fragt derselbe Polizist. Zur Demo am Bahnhof, entgegnet einer aus dem Tross. Dann solle man doch dahin gehen, erwidert ihr Gegenüber. Wieder dieser süffisante Tonfall. Ich muss grinsen. Die Gruppe zieht ab, streitet sich, was man stattdessen besser hätte sagen sollen. Ein langhaariger Mann auf einem Fahrrad hat mehr Glück. Zum Bäcker wolle er nur, beteuert der Radfahrer. Er bekommt einen Beamten als Begleitung und darf passieren.

Keine Fotos möglich? Zeit wieder nach Hause zu fahren. Es gibt schließlich durchaus sinnvollere Dinge, als umgeben von extremistischen „Antifa“-Anhängern und selbstgefälligen Gutmenschen seine Zeit zu vergeuden. Also mache ich mich auf den Rückweg zu meinem Fahrrad. Inzwischen hat die Polizei aber auch den kleinen Weg, den ich gekommen bin, dicht gemacht. „Wir haben Order, hier niemanden durchzulassen“, meint der Beamte. Noch mal Mist! Nachdem ich eine Weile durch mir unbekannte Straßen geirrt bin, finde ich mein Rad doch irgendwie und schaffe es noch rechzeitig zu fliehen, bevor Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU) sich über das Engagement gegen „rechts“ freut und ein Loblied auf den Multikulturalismus singt.

Schließlich dringt eine mächtige Armada von 311 Neonationalsozialisten nach Münster ein. Die Gegendemonstranten toben. Während Stauffenberg seinen Kampf gegen die nationalsozialistischen Volksverräter und für ein besseres Deutschland noch mit dem Leben bezahlte, genügt es heute, aus einer Menge von mehreren Tausend Leuten einer polizeilich abgeschirmten Minderheit den Mittelfinger zu zeigen, um als Widerstandskämpfer zu gelten. Vier verletzte Polizeibeamte, zwei Durchbruchsversuche, Stein- und Flaschenwürfe – das ist, was die Medien aktuell als „weitgehend friedlich“ bezeichnen. Mehr Sorgen macht man sich da schon um einen linksextremen Flaschenwerfer, der bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand leistete und infolgedessen verletzt wurde.

Zu erwähnen sind auch die Bundestagsabgeordneten der SED-Linken, die, gehüllt in gelbe Signalwesten, im Sperrgebiet wie aufgescheuchte Hühner umherliefen. „Parlamentarische Beobachter“ nennen Sie sich. Ein Euphemismus. In Wirklichkeit sind sie „Parlamentarische Agitatoren“, versuchen Polizeibeamte mit ihrem Abgeordnetenstatus einzuschüchtern und so beispielsweise die Räumung von Sitzblockaden zu verhindern. In einem Fall möglicherweise mit Erfolg: Eine kleinere Sitzblockade mitten auf der Strecke wurde nicht geräumt, sondern umgangen. In einem anderen Fall eher nicht: Die linksextreme Bundestagsabgeordnete Ingrid Remmers wurde wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt vorübergehend festgekommen, kam nach zwei Stunden jedoch wieder frei.

Polizeisprecher Alfons Probst erklärt hierzu: „Sobald klar war, um wen es sich bei der Frau handelte, wurde sie freigelassen. Sie hatte sich als parlamentarische Beobachterin bei uns nicht angemeldet und konnte sich nicht ausweisen.“

Hier noch zwei Videos zum Thema:

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69 KOMMENTARE

  1. Antifaschismus ist wichtig.

    Jedoch nicht vergessen: der Multikultiwahn der Grünen, der SPD, der FDp und teilweise der CDU hat zu Segregation und offenem Rassismus gegenüber der westlichen Lebensform und gegenüber Deutschen geführt. Insbesondere Türken, Kurden, Araber, viele davon ausgeprägte Antisemiten, sind dabei an vorderster Stelle zu finden.
    Warum suchen die Linke, Grüne und SPD diese besondere Nähe zu Antisemiten? Klammheimliche Freude?

  2. Danke! Ein Artikel, hinter dem sichtlich unglaublich viel Arbeit steckt – sorgfältige Arbeit, ein Begriff, der den beiden Gruppen völlig fremd sein wird, die hinter unseren derzeitigen Schwierigkeiten stecken.

    Ich hätte so gern das Hohngelächter der Osmanen dazu gehört, die auf einmal Türken hießen und 800 Jahre lang die breiteste, widerlichste, brutalste und dreckigste Blutspur durch Europa, Vorderasien und Nordafrika zogen.

    „Europa ist bunt!“ – Kopf ab, den Arsch am Ortseingang pfählen, die zehnjährigen Jungen von der Mutter wegreißen, um neue Soldatensklaven für den Sultan zu bekommen, die Ungläubigen mit dem Pferd niederreiten … usw … usw …

    Und diese Ungeheuer wollen heute die Opfer spielen, Atatürk hin oder her, der Dreck von fast einem Jahrtausend ist noch nicht aufgeräumt.

  3. @ #1 heinzerhardt50 „Antifaschismus ist wichtig.“
    Richtig!!! Früher waren die Hexen die Bösen, heute sind es die Faschisten.

  4. Trotz aller beklagten “Islamophobie” und “Xenophobie” ist Deutschland ausgerechnet bei den Muslimen nach wie vor ein äußerst beliebtes Auswanderungsziel.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/07/05/deutschland-was-bietest-du/

    Und das, obwohl die Türkei gerade einen “Wirtschafts-Boom” erlebt, und andere islamische Länder nach wie vor in Petro-Dollars schwimmen.

    Allerdings müsste man als Zuwanderer in jenen Ländern wohl hart arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu sichern.

    Wer nach Deutschland kommt, um hart zu arbeiten, muss hingegen einen Großteil seines Lohnes abgeben, um das sozialdemokratische “Mekka” zu finanzieren.

  5. Schön geschrieben! Nach meinem Eindruck haben eine ganze Menge Gutmenschbürger diese Gegendemo mit dem ganzen Rummel freudig begrüßt. Man konnte mal wieder in aller Öffentlichkeit seine Gutmenschlichkeit zeigen und brauchte nichts weiter dafür zu tun als herumzustehen, bei Kaffee und Kuchen natürlich. Im Lokalfernsehen wurde von Nachbarn und Anwohnern der Demoroute berichtet, die mit ihren Freunden (extra am Tag vorher eingeladen zur Übernachtung) Würstchen grillten und dann am Demotag als zur Gegendemo antraten.
    Eigentlich habe ich nur Ruprecht Polenz vermisst, der als „Fußgruppe“ mit einem Plakat „Der Islam gehört zu Deutschland“ sicher viel Beifall bekommen hätte……

  6. Man muss den Linksradikalen lassen, dass sie hart für ihre Sache kämpfen – so hart, dass einige es schon geschafft haben, am rechtsradikalen Rand wieder rauszukommen und antisemitische Äußerungen offen und ungestraft tätigen.

    Man fühlt sich mittlerweile ins Mittelalter zurückversetzt. Die Unschuldsvermutung bis zur rechtskräftigen Verurteilung spielt keine Rolle mehr. Der Mob will Blut sehen und lässt sich von den rotgrünen Funktionären am Nasenring durch die Straßen zerren.

    Peinliche Gutmenschen. Und die wollen(!) die intellektuelle Elite sein? 😆

  7. Menschen, die wochentags gefrustet werden oder sich in Arbeitsabstinenz langweilen, brauchen am Wochenende ihren Ausgleich. Einer geht zum Fußball, der andere in den Puff. Manche mutieren halt zu Nazijägern. Das kostet nichts, das Selbstwertgefühl kommt aus dem Keller und die frische Luft tut der ganzen Familie gut.

  8. Wenn man alle Bilder von Opfern der Ausländergewalt ( Deutsche wie Ausländer ) der letzten zehn jahre aufhängen würde, wäre Münster ein Plakatmeer.

  9. @ #3 raymond a

    Und das, obwohl die Türkei gerade einen “Wirtschafts-Boom” erlebt

    Ich möchte einmal, nur einmal diesen seit Jahren an die Wand gemalten “Wirtschafts-Boom” sehen, und noch viel lieber die vielen zehntausend bestens ausgebildeten jungen Türken, die nach SPIEGEL-ONLINE und anderen jedes Jahr das schäbige Deutschland verlassen, um in die strahlende Türkei auszuwandern!

    Ich lüge, tut mir Leid! Am allerliebsten wäre es mir, wenn ich die vielen hunderttausend Euro auf meinem Konto sehen würde, die SPIEGEL-ONLINE und andere dafür bekommen, dass sie die blutrote Spur des Islam in Europa wohlwollend weiß färben.

    Ich verstehe sogar, dass der Islam-Wulff die volle Weiterversorgung bis ans Lebensende fordert – der Sultan und seine Freunde haben ihm die versprochen!

  10. OT

    Die Salafisten Mohamed Mahmoud und Denis Mamadou Cuspert („Deso Dogg“) sind offenbar nach Erbach im Odenwald umgezogen:

    http://ernst.mobi/?p=215

    PI-Gruppen Frankfurt a. M., Main-Kinzig, Mainz, Rhein-Neckar, Heilbronn und Unterfranken bitte übernehmen!

  11. Auch in Berlin waren die Gutmenschen nicht untätig. Der ev. Landesbischof Dröger zum Beispiel. Er thematisierte in seiner Sonntagspredigt die afrikanische Islamisten-Gruppe Boco Haram und erklärte den staunenden Zuhörern, dass 80% aller weltweit Verfolgten Christen seien… um dann einen Bogen zu Innenminister Friedrich zu schlagen:

    Auch in Deutschland müsse man dafür sorgen, „dass kein Keil zwischen Menschen unterschiedlicher Religion getrieben wird, dass wir nicht Hass mit Hass, Ideologie mit Ideologie beantworten“, sagte der Bischof und kritisierte Bundesinnenminister Friedrich, der aufgrund einer neuen Studie über junge Muslime in Deutschland vergangene Woche vor dem Import von anti-demokratischen und religiös fanatischen Ansichten gewarnte hatte… „Unterschiede zwischen Kulturen und Religionen mit dramatischen Thesen zu verschärfen, gefährdet das friedliche Zusammenleben“, so Dröge.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/streit-um-islamstudie-bischof-droege-kritisiert-innenminister-friedrich/6285908.html

    Man sollte diesen Pfaffen zur Mission nach Somalia schicken.

  12. Immerhin, haette nie gedacht, dass das katholisch – stockkonservative Muenster diesen Klamauk mitspielt, bei dem die Taeter nicht einmal identifiziert sind.

  13. Zu bemängeln wäre an dem Artikel, dass auch er die unrichtige Aussage macht, dass die Morde erwiesenermaßen dem NSU zuzuschreiben sind! Es ist noch nicht bewiesen und das behämmerte Bekennervideo ist eher ein Zeichen dafür, dass das Ganze gestellt ist. Die Sache ist doch an allen Ecken und Enden faul! Man sollte nicht dazu übergehen, die Sache als Naziterrorismus zu beschreiben, wenn doch sehr wahrscheinlich etwas Anderes dahintersteckt.

  14. Schaut lieber Jauch, denn da wird gerade die Anti-Atomlobby auseinandergenommen. Nur die Pausewang bereitet Kopfschmerzen.

  15. Ein schöner Situationsbericht aus dem heutigen Deutschland, das sich abschafft.

    Bunt ist blöd.

  16. Wie man wahrhaft souverän mit Mordtaten umgeht, hat die Norwegische Gesellschaft nach den Massenmord des Psychopathen Breivik bewiesen. Keine Massendemos von linken Brüllaffen und keine populistischen Verschärfungen des Waffenrechts.
    Vielleicht sollten die Linken sich das besonnene Verhalten der Norweger zum Vorbild nehmen.
    Diese unsäglich primitiven Aktionen nach den Dönermorden haben aus meiner Sicht die deutsche Gesellschaft tiefer gespalten denn je.
    Im Übrigen liefen wieder in den Polizeimeldungen die für ein Wochenende üblichen Meldungen über „Schlägereien“ und „Messerstechereien“ – morgen werden sicher noch einige Delikte hinzukommen.

  17. #20 Saubermann (04. Mrz 2012 22:17)

    OT

    Islamhass ist eine Krankheit!!!

    So sehr OT ist das nicht – aber ich habe diese Krankheit gerne und will von ihr auch nicht geheilt werden.
    Ich esse auch keine Döner und gehe nicht in Wettbüros.

  18. Stadthagen ist Niedersachsen und ich kenne einige Leute die aus der Stadt kommen. Bei uns heißt die schöne Stadt mittlerweile Türkhagen…

  19. OT

    Warnschussarrest soll eingeführt werden:

    Junge Gewalttäter sollen in Zukunft trotz einer nur zur Bewährung ausgesetzten Strafe vorübergehend ins Gefängnis kommen können. Beim sogenannten Warnschussarrest sollen jugendliche Straftäter bei einer Bewährungsstrafe bis zu vier Wochen inhaftiert werden können. Ihnen soll damit der Unterschied vor Augen geführt werden, was es bedeutet, hinter Gittern zu sitzen oder dank der Bewährungsstrafe von Inhaftierung verschont zu bleiben.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/spitzentreffen-im-kanzleramt-koalition-verstaendigt-sich-auf-zahlreiche-reformprojekte-11672535.html

  20. #11 Bonn (04. Mrz 2012 22:10)

    Danke für Info. Nach der bisherigen Odyssee zwischen Österreich-Eifel-Pinneberg-Berlin-Solingen-Erbach werden der Ägypter und der Ghanaer – migrationserfahren wie sie inzwischen sind – auch wieder nach Ghana und Ägypten umziehen. 🙂

  21. #25 Das_Sanfte_Lamm (04. Mrz 2012 22:23)
    Wie man wahrhaft souverän mit Mordtaten umgeht, hat die Norwegische Gesellschaft nach den Massenmord des

    ,

    …“nach dem Massenmord“ sollte es selbstverständlich heissen.

  22. Die Deutschen waren schon immer so ein verblödetes Mitläufervolk!

    Da ist das selbständige Denken scheinbar fehl am Platz. In den USA gibt es so etwas garantiert nicht.

  23. Deutschland muss auf Kurs gebracht werden!!!

    Nichts anderes ist demokratischer Sozialismus!

    Einhämmern, Einhämmern und nochmals Einhämmern!

    Bis der Letzte keine Frage mehr stellt und der Erste gar nicht anfängt zu denken!

    So und genau so, läuft es im Faschismus! Willkommen in Deutschland, willkommen im 1000….

    Bevor ich hyperventiliere, wer wurde angeklagt und verurteilt???

  24. Ja, die angeblichen Zwickauer Döner-Morde rechtfertigen jede Aktion, in der minderbegabte „Künstler“ sich endlich hervortun können und auch noch Zuschüsse erhalten für ihre Agitprop- Ergüsse!

  25. #19 MullahTrulla (04. Mrz 2012 22:15)
    „Zu bemängeln wäre an dem Artikel, dass auch er die unrichtige Aussage macht, dass die Morde erwiesenermaßen dem NSU zuzuschreiben sind!….“

    Völlig richtig, ansonsten sehr unterhaltsamer Artikel !

  26. Wenn ich die Bilder aus Münster ganz unvoreingenommen und ohne den Text betrachte, komme ich zu folgendem Schluß:

    1. Die Plakate in den Arkaden: Öffentlichkeitsfahndung nach Verbrechern.

    2. Der Kreidekrakel mit der Weltkugel auf der Straße: ein Kindergarten durfte malen.

    3. Das Geschmiere an den Wänden: Vandalismus und Idioten.

    :mrgreen:

  27. #11 TheNormalbuerger (04. Mrz 2012 22:08)
    Menschen, die wochentags gefrustet werden oder sich in Arbeitsabstinenz langweilen, brauchen am Wochenende ihren Ausgleich. Einer geht zum Fußball, der andere in den Puff. Manche mutieren halt zu Nazijägern. Das kostet nichts, das Selbstwertgefühl kommt aus dem Keller und die frische Luft tut der ganzen Familie gut.

    Wie bereits angerissen, meiner Einschätzung nach dürfte de überwiegende Mehrheit der linken Brüllaffen von Münster sich wochentags in Arbeitsabstinenz langweilen.
    Ich tippe bei der Zusammenstellung der illustren Truppe auf einen Grossteil Sozialkundestudenten – mindestens im 12. Semester, selbstverständlich in der Antifa und der Asta engagiert, Gerwerkschaftler, die sich selbstverständlich bei voller Bezahlung als Betriebsräte vom Arbeitgeber freistellen lassen haben, linke Pseudointellektuelle, Sozialtherapeutenpraktikumsanwärter mit ganz viel Anspruch auf Meinung aber wenig Können und der Rest H4 Alimentierte, die einer Wanderkarawane gleich von Demo zu Demo ziehen, egal ob es für das Klima, gegen den Castortransport oder eben gegen Rechts ist.
    Als Führungspersonal selbstverständlich stramme Parteikader aus der Linkspartei der Grünen und neuerdings der SPD.
    Der deutsche Durchschnittsarbeitnehmer geht dann doch eher seinen Hobbys nach oder tut am Sonntagabend das, was ich jetzt auch mache: sich ins Bett legen und um 5 aufstehen, um, wenn es gut läuft, in 40 Wochenarbeitsstunden auch für den Lebensunterhalt der Demo-Teilnehmer von Münster aufzukommen.
    Gute Nacht allerseits.

  28. Vielleicht sollte man Herrn Nufer mal abmahnen, da er auf seiner Homepage kein korrektes Impressum angegeben hat. Referenzen hat er ja eine Menge angegeben. Das ist sicherlich keine private Homepage mehr. Er wird als „Künstler“ sicher die Absicht verfolgen Geld zu verdienen. Somit gilt er doch als Firma, oder? Und wo ist da die Umsatzsteuer-ID im Impressum? Für so etwas haben schon ganz andere eine Menge Ärger bekommen, Abmahnungen etc. Eine schöne Kostennote würde diesem Künstler mal zeigen, wie tolerant Deutschland ist. 😉

  29. #13 Fensterzu; W könnte da leicht drauf verzichten, schliesslich hat er sich bei den Moslembonzen ja entsprechend eingeschleimt. Sollen die halt für ihn zahlen. Aber sein Vorgänger verzichtet dagegen auf seinen Ehrensold. Stand zumindest heute in der Won

  30. Ich will hier das Döner-Morde Thema nochmal aufwärmen.
    Da es soetwas wie ein tiefer Einschnitt war und tausende von Leute auf die Strassen treibt.
    Von Wolf Eggert gibt es einen sehr lesenswerten Artikel (DorianGrey.net) in dem er die Unklarheiten in dem ansonsten so klaren Fall aufzählt:

    Beruf Neonazi, Todesursache unklar. Die Döner sind noch lange nicht vom Tisch

    …Tatsache ist: Die Aufklärung durchzieht eine Dominokette so vieler Widersprüchlichkeiten, dass man von Zufällen kaum mehr sprechen möchte. ERSTENS: Beginnen wir mit dem Cui Bono (“Wem nützt es”) Prinzip, nach dem jeder Kriminologe als erstes bei Ergründung eines Falls zu fragen hat: Hier wurde einem die türkische Politik möglicherweise höchst kompromittierenden Fall mit einem Schlag eine überraschende Wendung gegeben, gegen die sich Deutschland aus historischen (Tatprofil Neonazismus) und politischen (Helfer Verfassungsschützer) Gründen nicht wehren kann…

    weiter auf:

    http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2011/11/21/beruf-neonazi-todesursache-unklar-die-doner-sind-noch-lange-nicht-vom-tisch/

    Man bedenke das auch ausländische Geheimdienste und ähnliches in Deutschland tätig sind. Mich würde es nicht wundern wenn die beiden Uwe nur nützliche Idioten waren, Wem nützt es? Oder, Wem schadet es?
    Aber das ist nur Spekulation.

  31. @ #1 heinzerhardt 50
    „Antifaschismus ist wichtig.“

    Wer die Demokratie verteidigen will, der muß jegliche Form von Extremismus, Fanatismus und Fundamentalismus bekämpfen.

    Wer sich ausschließlich einer Gefahr widmet, der wird irgendwann feststellen, daß er „seinen“ Kampf zwar gewonnen hat, Freiheit und Demokratie aber trotzden, oder gerade darum, verloren gegangen sind.

  32. „Wolltihr den totalen Krieg?“ schrie einst Göbbels in den (wie üblich) vollen Saal, wo auch einige Kriegsverwundete sassen!
    Nun, sollte man glauben, der gesunde Menschenverstand – würde zurückrufen „Nein“ „Nein“.
    Aber – bekanntlich schrie der ganze Saal – „Ja“, „ja“.
    So ist es mit der Masse:
    Alle Muslime lieben Mohammed, und schiessen sich und Unschuldige ins Allah’sche Paradies, das esgar nicht gibt.
    Die Ostermaschierer marschierten gegen die USA, obwohl die Raketen von Iwan zahlreicher und näher waren.
    Da werden Atommüllzüge gestoppt, obwohl der kommende Islamdjihad mit Sicherheit 1000 mal mer Tote bei beiden „Schadensfällen“ fordern wird.
    Und da wird die Antifazerstörer & die Muslimkriminellen einfach ignoriert, umso besser die „Rächten“ kriminalisieren zu können. Und – man glaubt es kaum, bringt tausende unbedarfte, ahnungslose Bürger auf die Beine.
    Ich habe es aufgegeben, an die Vernunft der Menschen zu glauben.
    Eine gewisse Todessehnsucht ist ihnen nicht abzusprechen. Irgendwie müssen sich diese missbrauchten „Deppen“ gut vorkommen, wenn sie für Merkels Despotie marchieren.
    Oh Naivität, oh Unvernunft – und da dachte man immer, mit der 21.Jhdt-Communication, wäre der Mensch informiert?
    Deformiert – wäre richtiger!

  33. Sehr schöner Artikel. Da steckt sicherlich ne menge Arbeit hinter.

    Und zum Thema Antifaschismus muss man denke ich nicht viel sagen… da sind auf beiden Seiten die selben Bekloppten. Egal ob Nazis oder Antifas.

    Gruss

  34. #49 LeKarcher (04. Mrz 2012 23:39)
    huiii, die haben da schon was auf die Beine gestellt…..
    So ähnlich stelle ich mir in Zukunft auch Antifa-Veranstaltungen zum Gedenken an zahllose eingebildete Nazi- und Döner-Opfer vor. Nicht unbedingt in dem Stil, aber mit der gleichen verbrecherischen Energie.

  35. Nun stelle ich mir eine Ausstellung der Opfer linker Gewalt vor: Dazu gehören natürlich ganz klar die RAF-Toten, und in der älteren Vergangenheit Opfer von Che Guevara, Idi Amin, den Roten Khmer, Mao, Stalin, Lenin, u.v.a.m.! Aber dafür ist der Prinzipalmarkt in Münster nicht lang genug. (Und hatte der 1945 nicht einen anderen Namen?)

  36. Die rechte Demo war angemeldet und somit rechtmäßig. Friedliche Gegenproteste sind selbstverständlich ebenfalls erlaubt.
    Mutig ist das in dem Fall nun wirklich nicht. Gedeckt von Politik und MSM wird gezeigt, was man von der grundgesetzlich verankerten Meinungsfreiheit hält, wenn sie nicht der eigenen Meinung entspricht.
    Gab es für die 7500 durch rechte Migrantengewalt ermorderten Menschen innerhalb des gleichen Zeitraumes keinen Platz in Münster, um ebenfalls Plakate zum Gedenken aufzuhängen!

    Halten wir mal fest. Es gab auch in Münster wieder Gewalt und wieder von den grün und rot lackierten Faschisten, die Opfer nur einseitig wahrnehmen.

    Ich bringe hier mal einen Auszug aus der Zeitschrift „Deutsche Polizei 3-2011“

    „Zu schweren Ausschreitungen kam es anlässlich genehmigter Demonstrationen Rechtsextremer am 10.02.2011 in Dresden. Mehrere tausend gewaltbereite Linksextremisten durchbrachen Polizeiketten, bewarfen die Einsatzkräfte mit Flaschen, Pflastersteinen und Feuerwerkskörpern, demolierten Fahrzeuge und steckten Barrikaden in Brand. 82 Beamte wurden verletzt, 7 davon schwer.

    Es strömten Tausende von Gegendemonstranten, darunter 3000 autonome Gewalttäter in die Stadt.
    Die angeblich gewaltlosen Gegendemonstranten haben sofort und mit brutaler Härte angegriffen. Die Vertreter eines breiten Bündnisses „gegen Rechts“, darunter Politiker und Gewerkschafter hatten immer den friedlichen Charakter ihrer geplanten Aktionen betont.
    Ein Einsatzbeamter aus Berlin:
    Immer wenn von Gewaltlosigkeit die Rede ist, müssen wir uns warm anziehen“

    „Dieser sogenannte „zivile Ungehorsam“ ist mittlerweile ein Synonym für den Anspruch, alles mit allen Mitteln zu bekämpfen, was nicht in den eigenen Kram, in die eigene politische Richtung oder das politische Vermögen passt….
    Dem zivilen Ungehorsam macht es offenbar auch nichts aus, wenn er mit militanter Gewalt ausgeübt wird.
    Die 4500 Polizeibeamten jedenfalls haben in Dresden ein Bekenntnis zur Demokratie abgelegt wie sie es immer tun. Auch wenn es offenbar unpopulär wird.“ (Zitat Ende)

  37. ARD Sendung TTT, so ein kaum zu ertragener Blödsinn gegen Räächts war nur ausschalten wert.
    Hoffentlich werden die Dönergemordeten nicht eines Tages noch heilig erklärt. Man weiss ja nie mit dem ganzen Multikulti, färbt vielleicht auch auf unsern Glauben ab. Was so eine Pastorentochter im Kopf hat ist unergründlich. Mit ’ner schwarzen Messe hat’s ja schon angefangen.

  38. Gibt es eine eigenständige „Antifa-Demo“ für irgend etwas?

    Haben die schon selbstständig irgendetwas produktives, neues, sinnstiftendes beigetragen?

    Irgend etwas???

    Wer weiß was?

  39. Einfach ekelhaft, unappetitlich !

    Was für eine Hysterie, daß die das selber nicht merken, wie lächerlich sie sich machen. 😯

    Ich kann mich nicht erinnern das in den 70/80ern ähnliches den RAF Opfern zuteil wurde. Na ja, es handelte sich ja auch mehrheitlich um „Deutsche System- und Kapitalistenschweine“.

  40. Wenn diese Burschen nicht so widerlich wären, könnte man bei der Hysterie dieses linksextrem-grünen Gesindels beinahe noch so etwas wie Sympathie für die Neonazis empfinden. – Und was soll man zu dem dummen, rückgratlosen Pack von der CDU sagen? Die sollten ja eigentlich „rechts“ und konservativ sein, statt dessen bekommen sie schon alle Zustände, wenn sie bloß das Wort „rechts“ hören und versuchen aus unerfindlichen Gründen das eigene Land (noch völlig) zu ruinieren. Bei der Politik wäre es wohl das ehrlichste, sie würden nach Ostblock-Vorbild gleich eine Einheitspartei aus CDU, SPD, Grünen und Linken bilden!

  41. # 11 TheNormalbuerger

    Volle Zustimmung ! Eine reale Zustandsbeschreibung der BRD GmbH . Mir fällt bei diesen Zeilen eine Episode aus dem Film “ Zivilcourage “ ein : Freund : Ich brauche mich nicht zu verstecken , ich bin keinen Wasserwerfer aus dem Weg gegangen . Antwort : Und was haben wir riskiert , haben wir unsere Heimat oder unser zu Hause riskiert , nichts haben wir riskiert außer einen Schnupfen. Viele Menschen , die in Leipzig am 9. Oktober 1989 auf die Straße gegangen sind , werden über diese Möchtegernhelden nur ein müdes Lächeln übrig haben. Die Fußballfans und Puffgänger sind gegen diese degenerierten Kohorten harmlos .

  42. Kommentar unter dem ersten Video:
    Linker Straßenmob in Lynchstimmung
    Dem ist nichts hinzuzufügen 🙂

  43. Ich möchte mich auch angstfrei bewegen können.

    Ich habe aber Angst vor den MiHiGrus, nur das interessiert keinen.

    Im Übrigen bin ich äußerst Anti-Antifa eingestellt, ich kann die Herrschaften nicht ernst nehmen.

  44. # 32 WahrerSozialDemokrat

    Wie war doch Egon Olsens Lieblingsschimpfwort?
    „Sie sind ein astreiner Sozialdemokrat!“

    Sie kreiern hier päpstlichen Sozialismus und sind deshalb auch nicht besser als Sozialisten der Linken oder Rechten Seite! Das ist Gutmenschenlobbyismus!
    Es musste einfach mal gesagt werden…

  45. Uni überprüft Doktorarbeit von Dominic Stoiber

    Er hat eine Dissertation über die Arbeit seines Vaters geschrieben, jetzt gibt es einen Plagiatsverdacht gegen den Lokalpolitiker Dominic Stoiber: Nach Information des SPIEGEL überprüft die Uni Innsbruck dessen Doktorarbeit über die Föderalismusreform.

    http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,819117,00.html

    Nach Wulff überrascht einen ja nicht mehr viel. Aber das finde ich ja doch schräg. Seine Schwester Vroni wurde geplaggt und jetzt ist der Bruder unter Verdacht. Oberpeinlich ist aber der Umstand, dass er als Sohn über seinen Vater dissertiert. Hatten die denn kein anderes Thema für ihn?

    Ähnliches gab es z. B. schon bei den Weizsäckers. Die Tochter Beatrice hat noch zu DDR-Zeiten über was deutsch-deutsches eine Dissertation verfasst und dabei auch RA Vogel (der DDR-Ausreisehändler) höflichst befragt. Der Kontakt wurde über Vater Richard hergestellt.

  46. Die intellektuelle Verwahrlosung der Medien und die Unterdrückung der Volksmeinung ist der Abgesang der Demokratie hierzulande. Das Ergebnis wird aber nicht das Ebenbild einer Gesellschaft der Salonkommunisten sein sondern das Hinwegfegen dieser zerstörerischen Kräfte. Und das sollten diese Herrschaften nicht vergessen.

  47. Tausende Helden tummeln sich in unseren Straßen, die Onanie des Gewissens: man darf endlich wieder ein Feindbild haben und sich dabei in der Masse verstanden und großartig fühlen. Der „Nazi“ ist heutzutage die bestmögliche Projektionsfläche für alles, was einem nicht passt.

    Was fehlt, sind die gut organisierten „Anti“fa-Aufmärsche, bei denen dann kräftig schwarz-weiss-rot Flagge „gegen Rechts“ gezeigt wird und junge Männer in schwarzen Uniformen für Ordnung sorgen …

  48. #69 Dr. T (05. Mrz 2012 10:53)

    Ob irgendwelche Sozialismen nun national sind oder international ändert nichts daran, dass beides nichts taugt.

  49. In Münster haben es die Guten wieder richtig knallen lassen:
    Es gab kirchliche Schutzräume für Nazi-Gegner
    http://www.wn.de/Muenster/Katholische-und-evangelische-Kirchengemeinde-Kirche-wird-offener-Ort-fuer-Gegner-der-Nazi-Demo
    wobei sich von selbst versteht, daß die Kirche gegen die angemeldete Demonstration Stellung bezog.
    Geschäftsleute, an deren Läden der „Aufmarsch“ vorbeigehen sollte, zeigten mächtig Gesicht:
    http://www.wn.de/Muenster/Neonazi-Demo-Erst-gar-nicht-aufmachen
    Der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft beklagte sein hartes Los, solch eine Demo – pardon Aufmarsch natürlich – schützen zu müssen:
    http://www.wn.de/Muenster/Gesetzeshueter-muessen-trotz-innerer-Abneigung-Neonazi-Demo-schuetzen-Polizisten-zwischen-den-Fronten
    Auch das kleine Telgte, ein Ort, der von und für katholische/n Wallfahrten lebt, setzt Zeichen gegen Rächz:
    http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/Telgte/Demonstration-und-Kundgebung-am-3.-Maerz-Telgte-setzt-Zeichen-gegen-Rechts
    – kurz: Die Klitsche-Zeitung WN schwelgte in standardisierten markigen Redensarten und ließ wahrlich nichts aus. Das war eine Fete! Bei Würstchen im Vorgarten und parolenbrüllenden Kindern. Karneval reloaded.
    Aber es waren offenbar auch viele auswärtige Gegenprotestler da:
    http://www.wn.de/Muenster/Demonstrationen-gegen-Neonazi-Aufmarsch-Kundgebung-sorgt-fuer-Verspaetungen-am-Hauptbahnhof

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