Once again, Europe has a country at its centre that is too big for its neighbours. Merely by keeping on its best behaviour, Germany has managed to reawaken the historic „German problem“. It has succeeded its way into a crisis. Ever since Greece’s finances became a matter of public concern just over two years ago, Germany has been regaining its status as the leading power in Europe. It subjected itself almost a decade ago to a painful reform of its welfare state and a freeze in real wages that has made it as competitive an exporter as any country in the world, including China.

(Fortsetzung des nagelneuen Essays von Christopher Caldwell über Germany hier. Der Blick von außen, zu lang, um den Text zu übersetzen. PI will jetzt nicht neuerdings unbedingt laufend englische Texte bringen, aber vor die Kritik zu groß wird, sei daran erinnert, daß die Achse des Guten dies schon lange exerziert, und keiner beschwert sich, da die keinen Kommentarbereich haben. Enjoy!) 

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32 KOMMENTARE

  1. The watercloset is a trepp heischer….

    Very nice that we get a view vun drause on germany. The problem is, that I can not aktzeptiere das you have not taken the time to üwwersetz it. I suppose that the message you wanted to offer us (for free I know) might not reach everyone of us.

    So:

    Biddschä think of all those who have not been in the states fär a paar weeks as you were kewil. We all beieve that you englisch spresche konnst, we need no demonstration of it.

    But this is definitely enough gemotzt.

    sincerely yours

    Peter Flower 😉

  2. Islamkritik, die auf englischsprachige Texte verzichtet, ist wie ein Schwertfisch in einer Pfütze…

  3. Fiscal union means surrendering national budget authority, and a state without authority over its own budget is not a state. Disbanding their nation-states was not the deal the peoples of Europe thought they were making when they consented to „ever-closer union“.

    Bingo!

  4. #1 Peter Blum (02. Apr 2012 15:28)

    #2 Spartakus (02. Apr 2012 15:35)

    Ich versteh Euch Anglophoben 😉 ja gut.

    Aber objektive Texte gibts auf Deutsch fast nicht mehr zu lesen, besonders dann nicht, wenn es, wie hier, um die EUdSSR, ihre Bedeutung und die Folgen geht.

    Denn „wir“ haben das Totale Europa zu befürworten… 😉

  5. @ #7 nicht die mama (02. Apr 2012 15:47)

    Sollte gar nicht Anglophob sein, sondern einfach nur albern 😉

  6. Der Artikel ist ein gute Zusammenfassung aber nicht mehr, er deutet die Zukunft in keine bestimmte Richtung, nur:

    More of the same, Left-of-Left-of-Centre politics with loss of national sovereignty by stealth.

  7. #7 nicht die mama (02. Apr 2012 15:47)

    Objektive Texte auf Deutsch gibt es nur noch bei PI!

  8. …zum Beispiel erfährt man in deutschsprachigen Medien nicht, dass uns` Hosenanzug Merkel gekotzt hat, als sie erfuhr, dass Sarkos Konkurrent Hollande die EUdSSR-Verträge neu aushandeln will, wenn er dran kommt.

    Ja, man erfährt ja bei uns nochnichtmal, dass diese Verträge neu ausgehandelt werden können.

  9. #10 Eurabier (02. Apr 2012 15:53)

    Objektive Texte auf Deutsch gibt es nur noch bei PI!

    PI?
    Ist das nicht die Seite des Bösen, die nach Meinung der Guten keiner mehr lesen soll?

    😉 😀 😀

  10. wettbewerbsfähiger als China, das ich nicht lache

    Q-Cells will jetzt auch Insolvenz anmelden,
    das wäre dann Nr. 4 der Solar-Hersteller

    auch im Bereich Wind sind die Chinesen klar auf dem Vormarsch

    nur bei den Luxus Autos kommen die Chinamänner noch nicht mit, produziert werden dieses allerdings auch schon dort

  11. OT:
    ARD Weltspiegel gibt Folter in Libyen zu-
    sehenswert:
    Haitham Henio, Wärter
    „Von Folter weiß ich überhaupt nichts. Wir bewachen sie nur, ihr habt selbst mit ihnen gesprochen und gesehen, wie wir sie behandeln. Von Folter weiß ich nichts, das ist nicht mein Aufgabengebiet.“
    Offenbar ist es das Aufgabengebiet von anderen. Überall im Lande soll es geheime Folterzentren geben. Dort werden Anhänger Gaddafis angeblich gequält bis zum Tode, doch auch hier im Zentrum von Misrata werden Rechte verletzt – und Menschen.
    Gefangener
    „Ich lag auf dem Boden und sie haben auf meinen Kopf getreten, so, zwei Mal. Seitdem habe ich furchtbare Kopfschmerzen, mein Kopf musste genäht werden.“
    Seit August 2011 schon hatten „Ärzte ohne Grenzen“ in Misrata Gefangene gepflegt. Als immer häufiger Insassen massive Folterspuren trugen, informierten die Ärzte die Behörden, doch nichts geschah. Anfang Januar, als gleich neun Männer gefoltert wurden, beendeten die Ärzte ihre Arbeit in den Gefängnissen – aus Protest

    http://www.daserste.de/weltspiegel/beitrag_dyn~uid,yox8x0b2jwtl8afk~cm.asp

  12. #13 zarizin (02. Apr 2012 16:04)

    China kupfert überwiegend nur ab, die Innovationen finden woanders statt.
    China hat auch ein Problem mit der Qualität des Abgekupferten.

    Und China hat „nur“ den Vorteil der billigen Herstellungskosten, der sich in der nächsten Zeit auch in Lohnerhöhungen und Sozialleistungen auflösen wird, weil der „kleine Chinamann“ nicht länger den Kuli geben mag.

  13. @ #7 nicht die mama (02. Apr 2012 15:47):

    Islamophob, Anglophob, Homoääh nenene.

    Ich wollte kewil eigentlich nur phoben (foppen). 🙂

    The articel is interesting but I wonder about the the authors aim. Is he one of those anglosaxon anti-europeans or is he trying to give us a neutral view on the current situation of germanys relationship to the rest of europe?

    However,

    „Germany is experiencing more political tumult now than you would expect from perhaps the world’s most successful major economy. The country is clearly moving left.“

    is definitely true and absolutely a reason to be concerned about.

    semper PI!

  14. Also zusammenfassend: Durch Sozialreformen wurde die deutsche Wirtschaft in Schwung gebracht (andere Sichtweise: die Arbeiterschaft wird bis zur Schmerzgrenze ausgequetscht, soll noch länger arbeiten, verdient immer weniger). Dadurch ist D zu stark im Export geworden, wodurch wiederum andere Staaten von Kriesen geplagt sind, weil sie nicht mithalten können.
    Lösung: D soll zahlen. Die Steuerzahler sollen noch mehr gebeutelt werden und Verzicht üben, um die mangelnde Leistung der Südländer sowie deren hohen (nicht der Leistung entsprechenden) Lebensstandard zu finanzieren.
    Fazit: Griechen, Portugiesen etc. sollen das Leben genießen und empfangen, Deutsche sollen schuften und zahlen, als Euro-Sklaven sozusagen, ähnlich wie im Morgenthau-Plan.

    Aufgabe der Medien: Es verschleiern („wir profitieren vom Euro“, „Schutzmauer“, „Regenschirm“, Kritik an Transferunion = Autobahn), denn sonst krachts hier und das Europa-System fliegt auseinander.

    Aufgabe von PI & Co: Aufklären, die Augen öffnen, damit es kracht.

    Aufgabe von Medien, Mainstream-Politik + Staatsaparat, soweit beherrscht: PI, warnende Parteien und Stimmen verstummen lassen, verbieten, abschalten, damit es doch nicht kracht.

    Alles klar soweit ?

  15. #8 Spartakus (02. Apr 2012 15:50)
    #18 Peter Blum (02. Apr 2012 16:25)

    Schade, und ich dachte, endlich anglophobe Mitverschwörer gefunden zu haben, um die Anglizismen-Knechtschaft brechen zu können…
    😀 😀 😀

    Muss ich *Blödsinn aus* taggen? 😉

  16. #19 Ein Fremder aus Elea (02. Apr 2012 16:47)

    Naja, zwischen den Zeilen wird das Bild der EuDSSR heraufbeschworen, insbesondere im Abschnitt über Wagenknecht.

    Jau, besonders dieser Satz hat es mir angetan:

    She favours nationalising all kinds of industries, but she is also more European than she lets on — so the outcome of her programme would be a lot of nationalised industries with no nation to own them.

  17. Vielleicht geht dem einen oder anderen anhand des Artikels auf, dass dieses „Chaos“ ziemlich geplant war…

    Immerhin – und das sagt Caldwell durch die Blume auch – ging es darum, Deutschland ein für alle mal als Großmacht unschädlich zu machen.
    Allerdings dumm gelaufen, denn der Deutsche hält sich an Verträge, arbeitet wie blöd sich aufzulehnen, und am Ende guckt der Michel dumm aus der Wäsche – wieder zu gutgläubig gewesen….

    Aber auch dem Gutgläubigsten dämmert gerade, dass es hier um eine Bankenherrschaft geht. Schon jetzt zeigt sich das am Personal:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mario_Monti

    „Zwischen 2004 und 2008 war er Aufsichtsratsmitglied des Brüsseler Think Tanks BRUEGEL und zwischenzeitlich dessen Vorsitzender.[12] 2010 war er an der Gründung der Spinelli-Gruppe beteiligt, die sich für den europäischen Föderalismus einsetzt. Er ist zudem Mitglied des Vorstands der Bilderberg-Konferenz[13] und führendes Mitglied der Trilateralen Kommission.[14] Er ist internationaler Berater bei Goldman Sachs und Coca-Cola.[15]“

    Die ganzen pseudosozialistische Globalisten-Eliten-Vereine!

    Auch Papademos:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Papademos
    „1980 wurde er leitender Volkswirt der Federal Reserve Bank in Boston“

    Da wissen wir doch, wo der Hase läuft…

    Vielleicht geht dem einen oder anderen jetzt auch ein Licht bezüglich der Einwanderungspolitik auf:
    Die nützt nämlich den Banken, indem hauptsächlich Sozialhilfeempfänger einwandern, die ungebildet sind und keine dummen Fragen stellen.
    Am Ende zahlt der Staat die Miete der Wohnungen, die den Banken gehören (Fortress etc.) und muss ich bei den selben Banken (!) auch noch das Geld dafür leihen.

    „Deutschland“ ist auch nicht dumm – es kann sich schlicht nicht wehren. Die Souveränität wurde ja längst abgegeben, wie Schäuble neulich auf dem Bankenkongress endlich zugegeben hat.

  18. @ kewil:

    Danke für den Hinweis auf den Artikel. Auf die Seite werde ich jetzt wohl öfter mal gehen.

  19. Sorry für die Tippfehler:

    „statt sich aufzulehnen“
    „pseudosozialistischen“
    „muss sich bei den selben Banken“

  20. So what?? Wtf? Also, es gibt eine eloquente Rednerin auf der Linken: Sarah Wagenknecht, ja das ist sie wirklich, ich habe sie schon mehrfach gesehen. Und schön, hübsch, was auch immer Cladwell sagt, ist sie auch noch. Und nicht nur das, in ihren neuen Büchern schlägt sie ein Rad von ihren kommunistischen Lehren zu den alten Ökonomen wie Walter Eucken, Ludwig Erhard und den anderen die den Wohlfahrtstaat nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt haben und „Auch sie sahen, dass die wirtschaftliche Macht unkontrollierbar werden kann.“ So Sahrah Wagenknecht und auch ich und Ludwig Erhard.

    Und zum Guten Schluss: eine Rightwingparty wie in allen anderen Ländern in Europa wird es in Deutschland nicht geben wegen der Geschichte Deutschlands. Exemplarisch dargestellt an der Partei von Rene Stadtkewitz, die die Unter-stützung der führenden Köpfe in Europa hatte wie die von Geert Wilders und Oskar Freysinger, und die gleichsam NULL Erfolg hatte!

    Was sich die Deutschen und auch die anderen europäischen Länder nicht gefallen werden lassen ist, dass Brüssel und die FinanzUnion alle Rechte an sich ziehen, die vorher die souveränen Staaten hatten. Gerade Deutschland, das 65 Jahre gekämpft hat, wieder in den Reigen der Staaten aufgenommen zu werden und eine politische Kultur entwickelt hat wie sonst kein Staat in Europa wird sich nicht klaglos die Rechte entziehen lassen. Und auch und besonders nicht seine Bürger.

    So und den Rest könnt Ihr Euch selbst durchlesen.

    Es gibtnichts Neues unter der Sonne, wie es schon der Prediger Salomo sagte:
    Worte Kohelets, des Davidsohnes, der König in Jerusalem war. 2 Windhauch, Windhauch, sagte Kohelet, Windhauch, Windhauch, das ist alles Windhauch. 3 Welchen Vorteil hat der Mensch von all seinem Besitz, für den er sich anstrengt unter der Sonne? 4 Eine Generation geht, eine andere kommt. Die Erde steht in Ewigkeit. 5 Die Sonne, die aufging und wieder unterging, atemlos jagt sie zurück an den Ort, wo sie wieder aufgeht. 6 Er weht nach Süden, dreht nach Norden, dreht, dreht, weht, der Wind. Weil er sich immerzu dreht, kehrt er zurück, der Wind. 7 Alle Flüsse fließen ins Meer, das Meer wird nicht voll. Zu dem Ort, wo die Flüsse entspringen, kehren sie zurück, um wieder zu entspringen. 8 Alle Dinge sind rastlos tätig, kein Mensch kann alles ausdrücken, nie wird ein Auge satt, wenn es beobachtet, nie wird ein Ohr vom Hören voll. 9 Was geschehen ist, wird wieder geschehen, was man getan hat, wird man wieder tun: Es gibt nichts Neues unter der Sonne.
    10 Zwar gibt es bisweilen ein Ding, von dem es heißt: Sieh dir das an, das ist etwas Neues – aber auch das gab es schon in den Zeiten, die vor uns gewesen sind.

    Prediger 1,9

  21. #13 zarizin (02. Apr 2012 16:04)
    wettbewerbsfähiger als China, das ich nicht lache
    ————————-
    Wir sollten alles tun um Chinas wettbewerbsfähigkeit zu stärken.Ein ökonomisch starkes Deutschland (Europa)wird auch weiterhin die „Ausdünnung „betreiben.
    So könnte aus der einstmals propagierten gelben Gefahr am Ende doch ein gelber Segen werden.

  22. @kewil
    #1 Peter Blum (02. Apr 2012 15:28)

    Honi soit qui mal y pense, wie der Amerikaner zu sagen pflegt.
    😉

  23. Cakdwell hat ein sehr gutes Buch geschriebn, wie sich Europa abschafft!

    Reflections on the Revolution In Europe: Immigration, Islam, and the West. London, Allen Lane. 2009. ISBN 9780713999365

  24. #29 kewil
    Ich habe Caldwells Buch vor 1 Jahr gekauft, aber noch nicht gelesen, da ich Angst habe, Alpträume zu kriegen. Die Seite Standpoint-Mag ist wirklich interessant, danke für den Link!

  25. Nicht über Fremdsprachen meckern Leute, sie eröffnen neue Fenster zur Welt und notfalls rin mit in den Google Übersetzer. Lohnt sich, soweit mich dat betrifft, z.B. gibt es in Kanada einen geilen konservativen TV Sender (Toronto Sun), nach dem wir uns hier alle fünf Finger lecken würden.

  26. Betreff: EU language plan

    Hier eine kleine Übersetzungshilfe:

    Subject: EU language plan

    The written English Language in the EU – EUROPEAN UNION Official language plan:

    The European Commission has just announced an agreement whereby English will be the official language of the European Union rather than German, which is the other possibility. As part of the negotiations, Her majesty’s Government conceded that English spelling had some room for improvement and has accepted a 5-year phase-in plan that would become known as
    „Euro-English“.
    In the first year, „s“ will replace the soft „c“. Sertainly, this will make the sivil servants jump with joy.

    The hard „c“ will be dropped in favour of the „K“. This should klear up konfusion, and keyboards kan have one less letter.

    There will be growing publik enthusiasm in the sekond year when the troublesome „ph“ will be replaced with the „f“. This will make words like fotograf 20% shorter.

    In the 3rd year, publik akseptanse of the new spelling kan be expekted to reach the stage where more komplikated changes are possible. Governments will enkourage the removal of double letters which have always ben a deterent to akurate speling.

    Also, al wil agre that the horibl mes of the silent „e“ in the languag is disgrasful and it should go away.

    By the 4th yer peopl wil be reseptiv to steps such as replasing th“ with „z“ and „w“ with „v“.

    During ze fifz yer, ze unesesary „o“ kan be dropd from vords kontaining „ou“ and After ziz fifz yer, ve vil hav a reil sensibl riten styl. Zer vil be no mor trubl or difikultis and evrivun vil find it ezi tu understand ech oza.

    Ze drem of a united urop vil finali kum tru.

    If zis mad you smil, pleas pas on to oza peopl.

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