Der Chef von Air Berlin, Hartmut Mehdorn (Foto), ist ein Mann der Wirtschaft, wie es sie leider viel zu selten gibt. Schon als Bahnchef ging er unbekümmert seinen Weg gegen die Widerstände von allen Seiten. Aufgrund des BER-Debakels, für das die Politik die Verantwortung trägt, wird Mehdorn wohl nun Personal entlassen müssen. Er hat gestern eine Rede gehalten, die es in sich hat. 

Wir zitieren ausführlich den Tagesspiegel:

Eigentlich, so Mehdorn, sei eine funktionierende Luftfahrt „das Schmierfett einer funktionierenden Wirtschaft“. Das scheine die Politik nicht mehr zu verstehen. Bei Air Berlin habe man eine „schwierige Situation, vielleicht schwieriger, als es von außen sichtbar ist“. Die Politik aber kümmere sich nur noch um Nachtflugverbote, CO2-Richtlinien und immer neue Regeln.

Er verwies auf einst stolze Staatsfluglinien wie Alitalia (heute bei Air France) und Iberia (heute bei British Airways), von denen kaum mehr als Türschilder übrig seien. Auch die skandinavische SAS sei am Ende. Sein Unternehmen habe im ersten Halbjahr 2012 170 Millionen Euro Verlust gemacht. Trotzdem gebe es zwischen Wirtschaft und Politik keinen funktionierenden Dialog mehr: „Für die sind wir nur die Lärmmacher.“

Seit Jahren könnten sich die EU-Staaten nicht auf einen einheitlichen Luftraum einigen, der Air Berlin und Lufthansa helfen würde, im Schnitt rund zwölf Prozent Kerosin einzusparen. Mehdorn kritisierte, dass selbst kleine Staaten in dieser Frage mitsprechen. „Warum soll ein Zypriote da mitreden? Der hält doch nur die Hungerkralle auf.“ Und mit der nun erfolgten Aufnahme der Luftfahrtbranche in den EU-weiten Emissionshandel „schießen wir uns richtig ins Knie“.

Die von der Bundesregierung auf einer Wochenendklausur beschlossene und seit Anfang 2011 erhobene Luftverkehrssteuer sei „Unzucht mit Abhängigen“. „Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich die Steuer nicht bezahlt und geguckt, was passiert“, sagte er. Aber der Staat buche die Steuer direkt von den Konten ab. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) habe ihm gesagt, diese Steuer werde man nie mehr hergeben. „Wir haben eine Regierung, die sich um uns nicht kümmert, die uns gar nicht zuhört“, klagte Mehdorn weiter. Air Berlin könne die Situation nicht mehr lange aushalten.

Bei seinem Antritt im September 2011 habe er versprochen, die Sanierung Air Berlins ohne Personalabbau zu versuchen. „Das kann ich heute nicht mehr versprechen.“ Lange habe er gedacht, es ginge ohne, „aber es geht wahrscheinlich nicht“. Lieb gewordene Dinge werde man sich nicht mehr leisten können. „Es liegt nicht an den Mitarbeitern der Air Berlin, es liegt nicht an meinem Kurs, es liegt an der Politik“, schloss der Manager seine Rede.

Schade, daß es die Rede nicht im Original gibt. Er hat recht von A bis Z. Und das betrifft nicht nur Air Berlin, sondern unsere ganze Wirtschaft! Ach ja, im Tagesspiegel steht heute auch, daß auf das Flugfeld von Tempelhof Sozialwohnungen kommen sollen. Das paßt!

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56 KOMMENTARE

  1. Der Mann hat Mut, wir brauchen mehr von denen. Mundhalten hilft nicht weiter. Der Ausdruck Unzucht mit Abhängigen gefällt mir besonders gut. Das betrifft uns Steuerzahler ja auch….

  2. Das Ziel ist klar. Jemehr Islam desto weniger Industrie. Die braucht man dann auch nicht mehr. Siehe alle 57 islamischen Länder…

  3. Keiner wird reagieren, der politisch-Mediale Elfenbeinturm wird erst erwachen, wenn Massenentlassungen und Konkursamträge durch sind.

    Dann werden sie medienwirksame Phrasen dreschen und in deutschlands Blätterwald werden wir Bilder von Herrn Mehdorns Dienstwagen sehen mit Bildunterschriften die von Sozialneid nur so triefen.

    Dieses politische Versagen trifft alle immer wieder an den Zapfsäulen, bei den Stromrechnungen, bei den steigenden Sozialabgaben, doch der Michel schweigt.

    semper PI!

  4. Erstaunlich. Als ich noch nicht PI gelesen habe, habe ich über den Mann nur immer Überschriften aus den Massenmedien vernommen, weil es mich weniger interessiert hat. Ich hatte demnach kein gutes Bild von ihm. Das hat sich jetzt schlagartig zumindest in diesem Punkt gewandelt.

    Die Politik hört nicht mehr zu. Mehdorn du bist halt kein „Bereicherer“.

  5. @ #1 kutting (14. Nov 2012 12:17)

    Der Ausdruck Unzucht mit Abhängigen gefällt mir besonders gut.

    Unzucht mit Abhängigen trifft auch für unsere Energiepreise zu!

    50 % Steuern und Abgaben sind schon ganz schön heftig!

  6. Die ganzen Firmenzusammenschlüsse, die Mehdorn beklagt, sind völlig normal. Die Grossen fressen die Kleinen.

    Jeder Neo-Liberale findet das gut und normal. (Auch Marx hat es bereits vor langer Zeit erkannt.)

    Mehdorn hat die Bahnprivatisierung durchgeführt, er ist ganz klar ein Lakai der Poliitk gewesen.

    Seine Tränen sind Krokodilstränen. Schliesslich wird nicht er entlassen, sondern andere.

    P.S.

    Wenn ich einige Millionen auf meinem Konto habe, bin ich nicht „mutig“.
    Mutig ist der, der wenig hat und die Wahrheit ausspricht und dafür in Lebensgefahr gerät.

    Beispiele: Frau Sabatina James, Herr Ulfkotte, etc.

  7. Air Berlin ist auch so eine Firma wo arabische Gelder drin stecken.(Arabische Staatsfonds/Abu Dhabi).

    Vorbildliche Fluglinien sind z.B. die Singapur Airline oder die El Al.

  8. Sehr gut formulierte Rede!

    Man muss diesen RotzGrünen Spinnern die Wahrheit unverblümt um die Ohren hauen, sonst kapieren die es ja doch nicht.
    Und selbst dann winden SIE sich noch wie die Aale um die Wahrheit herum.

    Unzucht mit Schutzbefohlenen trifft es auch!

  9. Nun ja, Air Berlin ist aber auch echt mies. Preise wie die Großen, aber dann nen Schokoriegel bekommen…

  10. Vielleicht sollte man der Vollständigkeit noch erwähnen, dass es Air Berlin nur noch gibt, weil sie von Etihad am Leben erhalten werden….

  11. In einem Punkt hat er natürlich recht:

    Wir haben zuviel „Staat“, oder besser gesagt, zuviel „Europa“, „Brüssel“, „Straßburg“.

  12. #4 Hokkaido (14. Nov 2012 12:28)

    Sie sagen es,wer wirtschaftlich abhängig ist,der lehnt sich nicht so weit aus dem Fenster.
    Das weiss auch der Gegner und er nutzt es gnadenlos aus.
    Erst bei einem wirtschaftlichen Niedergang verliert er dieses Druckmittel.

  13. Was ist heute anders? Mehdorn ist eine „Luftpumpe“.

    Mehdorn, ein Überbleibsel der Basta-Politik
    Es fehlten ihm die Fähigkeiten des Politikers. Er verkörperte den Stil einer „Basta-Politik“ mehr noch als sein erster und größter Förderer – der frühere Bundeskanzler Schröder.

    Das Vertrauen der SPD-Spitze hatte er ohnehin verloren. Klaus Wowereit, der Regierende Bürgermeister Berlins, verkürzte das auf die Formel: „Der Mann muss weg.“ Er tat das am Sonntag bei einem Treffen der Parteilinken, die ohnehin dieser Auffassung war. Bis hinein auf die Ebene stellvertretender Fraktionsvorsitzender war Mehdorn zur Unperson geworden.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/der-fall-mehdorn-ein-ueberbleibsel-der-basta-politik-1927017.html

  14. #1 kutting (14. Nov 2012 12:17)
    „Der Mann hat Mut, wir brauchen mehr von denen.“

    Vor 20 Jahren hätte ich Ihrem Satz widersprochen, weil das nichts mit Mut, sondern mit Meinungsfreiheit zu tun hat. Damals hat man einfach noch gesagt, was man von der Politik hält. Zwischenzeitlich braucht es aber offensichtlich wirklich „Mut“ dazu. Sic transit gloria mundi.

    Apropos (EU-)Politik, zieht euch bitte diesen Wahnsinn mal rein:

    „Diskriminierungsteufel steckt in Pippi Langstrumpf“

    http://diepresse.com/home/kultur/literatur/1312310/Diskriminierungsteufel-steckt-in-Pippi-Langstrumpf?offset=25&page=2

  15. „Warum soll ein Zypriote da mitreden? Der hält doch nur die Hungerkralle auf.“

    Ist doch inzwischen überall gang und gäbe. Nur für diejenigen, die die Rosinenbomber füllen hat wirklich gar niemand etwas übrig…

  16. „Wir haben eine Regierung, die sich um uns nicht kümmert, die uns gar nicht zuhört“, klagte Mehdorn weiter. Air Berlin könne die Situation nicht mehr lange aushalten“

    Klar, Herr Mehdorn wird nicht wie der ehemalige Deutsche-Bank-Chef Ackermann zu seiner eigenen Geburtstagsfete ins Kanzleramt eingeladen.

    Merkel und Co sind in erster Linie Marionetten und Ausführende der Hochfinanz, darunter leidet zunehmend die deutsche Realwirtschaft, wozu auch die Luftfahrtunternehmen zählen.

  17. In die selbe Kerbe hätten die Energie-Manager schlagen müssen als Merkel die Atomkraft abgeschaltet hat. Die hätten allerdings die Verantwortung für eine ganze Nation anmahnen müssen. Was hindert(e) sie? es ist verhängnisvoll, dass die Wirtschaftselite (und hier kann es zumindest fachlich nicht nur eine Negativ-Auslese sein) immer mit gemacht hat.
    In einer pluralistischen Demokratie setzt natürlich die Politik Rahmenbedingungen für die Wirtschaft, aber die Wirtschaft müßte auch die Politik begrenzen. Nicht nur duch Lobbyismus. Freilich kann das alles nur so gut und aufrichtig sein, wie die Akteure.

  18. #7 PIROL (14. Nov 2012 12:33)
    Wir hatten hier mal ein Gentlemen´s Agreement, keine OT in den ersten 10 Kommentaren. Bitte dran halten, sonst wird der Strang von Anfang an unlesbar.
    Und bitte „OT“ voranstellen.

    Danke im Voraus

  19. ich seh da keinen Zusammenhang zwischen Air Berlin und den Sozialwohnungen auf dem Gelände eines ehemaligen Flughafens, der ja nun schon seit geraumer Zeit nicht mehr im Betrieb ist, irgend etwas muss da ja gemacht werden, und was ist an Sozialwohnungen schlecht?
    Noch nichts vom Wohnungsmangel gehört?

  20. #11 AlterQuerulant (14. Nov 2012 12:45)

    Na ja, ich bin der Meinung, wenn hier einer weg muss, dann ist es Wowereit…

  21. Es kann nicht beides geben : Witschaftswachstum und Vollbeschäftigung auf der eien Seite und zurück zur Natur, Entindustrialisierung auf der anderen.

  22. Verlogene, hirnwaschende und gleichgeschaltete Hassmedien wie der Tagesspiegel donnern täglich aus Ihren Kanonen das goebbels-artige Geseier der demagogischen Volkserziehung.

    Allein auf der Titelseite (Internet) legt sich der linksfaschistische-Stürmer heute richtig ins Zeug:

    „1. Die Berliner Verfassungsschutzchefin Claudia Schmid tritt zurück. Sie zieht damit die Konsequenzen aus dem Skandal um die Vernichtung von Akten zum Rechtsextremismus, die möglicherweise auch einen Bezug zur rechten Terrorzelle NSU haben.

    2. Türkischer Botschafter zu Rechtsterrorismus „Die Morde haben ein tiefes Trauma hinterlassen“
    Der türkische Botschafter in Berlin, Hüseyin Avni Karslioglu, hat eine zunehmende Traumatisierung seiner Landsleute in der Bundesrepublik beklagt. Hass und Gewalttaten „haben die türkische Gemeinde in Deutschland tiefgreifend verunsichert“.

    3. Hungern statt arbeiten
    Ein Hartz-IV-Empfänger aus Wedding lebt von 37,40 Euro im Monat. Deshalb hat er aufgehört zu essen. Von Haiko Prengel

    4. Linksjugend zeigt Xavier Naidoo wegen Volksverhetzung an
    Für homophobe und gewaltverherrlichende Texte ist Kuschelsänger Xavier Naidoo bisher nicht bekannt. Doch nun hat die Linksjugend den Sänger angezeigt. Der schert in einem Lied Pädophile, Sexualstraftäter und Schwule über einen Kamm – ist sich aber keiner Schuld bewusst.

    5. Die NPD will ihre Verfassungsmäßigkeit mit einem Gang nach Karlsruhe bestätigen lassen. Der juristisch ausweglose Schritt löst Kopfschütteln aus – und könnte als reiner Propagandacoup angelegt sein.

    6. Hass und Hetze im Namen der Kirche
    Die pseudochristliche, verfassungsfeindliche Internetseite kreuz.net versammelt reaktionäre Katholiken. Jetzt wächst der Widerstand gegen die Macher der Plattform. Von Claudia Keller

    7. Kampf gegen Rechts Die Exorzisten der Extremisten
    Radikalität ist relativ, sagt das Verfassungsgericht. Das ist ein guter Rat im Kampf gegen rechts. „

    Ich hoffe, dass ein menschenfeindliches Hass-Blatt dem nächsten folgt (Frankfurter Demagogie-schau)

  23. Treffender Satz: „Unzucht mit Abhängigen“. Aufrichtiges Lob für diese Wortkombination.

    „Für die sind wir nur die Lärmmacher.“ trifft aber eher die kommunistisch polarisierende Realpolitik in Deutschland und in der EU und lässt sich auf die allermeisten Lebens- und Wirtschaftsbereiche übertragen.

    Mit beidem hat er recht, und mental aushalten lässt sich dies nur noch, wenn man konsequent wirklich jede, auch noch so unbedeutende Handlung dahingehend auf den Prüfstand stellt, wie sich alle enteignenden, entmündigenden oder entwürdigenden Gängelungen anonym auf andere Verteilen lässt; und sei es ohne direkten sachlichen Zusammenhang.

    Der Reiz des Kommunismus besteht nur in der Genussphase. Was danach folgt, ist immer eine Diktatur – ohne Reiz. Meine Generation befindet sich irgendwo dazwischen.

  24. Wartet erst mal, wenn die RotzGrünen nächstes Jahr an der Macht sind, dann braucht nur der Wind schlecht stehen, und ein Borkenkäfer gestört werden, dann legen die ganze Industriezweige still. Autofahrer werden dann gezwungen mit der Bahn zu fahren. Und die Deutschen müssen sich einen Korken in den Bobbes stecken, da Methangase ja die Umwelt schädigen.

  25. Der Mann hat wohl recht, aber in einer Anflugzone Flughafen möchte ich nicht wohnen.
    Und wenn man eine Immobilie hat, die stark an Wert verliert, wenn auf einmal eben Flugzone eingerichtet wird wg neuem Flughafen ?
    Wer bezahlt den Wertverlust ?

  26. Mehdorn wurde zu rotgrünen Zeiten Bahnchef von Schröders Gnaden, als im Zuge der linksökologischen Gleichschaltung der CDU-Mann Ludewig gefeuert wurde. In dieser Eigenschaft war Mehdorn ein hochbezahlter Cheerboy des von Rotgrün geführten Kampfes sowohl gegen den Individual- als auch den Luftverkehr.

    Jetzt, wo der eigene Hintern lichterloh brennt, entdeckt Herr Mehdorn sein Herz für wirtschaftsliberales Gedankengut. Ein paar Jahre früher wäre das vielleicht noch glaubwürdig gewesen.

  27. #7 PIROL (14. Nov 2012 12:33)

    http://www.welt.de/regionales/hamburg/article111026012/Mann-sticht-Ex-Frau-mit-Kuechenmesser-nieder.html

    Tja,Buntland ist ein Einwanderungsland!Da müssen wir Deutschen uns schon ein bisschen an die neuen Gepflogenheiten anpassen wenn wir nicht als Rassisten gelten wollen!
    ***********************************************

    das stört die Lüneburger nicht, so ein bischen orientalische Folklore.
    Was die Lüneburger stört ist eine „braune Erzieherin“, welche seit über 20 Jahren für die Stadt arbeitet. Die muß unbedingt weg, weil ihr Mann ein NPD Funktionär ist.
    Da wird dann sogar mal ein Kindergartenstreik durchgezogen. Das Arbeitsgericht hat allerdings schon für die Frau entschieden, die Bessermenschen interessieren aber solche Urteile nicht.
    Die „braune Erzieherin“ muss unbedingt „weg“ !!! Ja, wohin denn bloß?
    In ein rotes Umerziehungslager?

    einfach mal guggeln: braune Erzieherin Lüneburg oder rechte Erziehrin Lüneburg

  28. Man kann über diesen Herren denken, was man will. Man kann seine Meinung teilen oder auch nicht. Fakt aber bleibt: Wer so redet, wer die Wahrheit sagt, der ist in Deutschland quasi automatisch „weg vom Fenster“.

  29. #13 Heinrich Seidelbast (14. Nov 2012 12:43)

    #4 Hokkaido (14. Nov 2012 12:28)

    Erst bei einem wirtschaftlichen Niedergang verliert er dieses Druckmittel.
    ———————-

    Die soziale Brisanz in Europa verschärft sich»

    In Südeuropa streiken Hunderttausende. Sie sind ob ihrer wirtschaftlichen Lage verzweifelt und über die sozialen Gegensätze in Europa empört. http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/11/14/International/Krise-im-Euro-Land/Die-soziale-Brisanz-in-Europa-verschaerft-sich?WT.z_rss=international

  30. @zarizyn

    Danke für den Tip.Ich hab´s gelesen.Ich glaube in keinem anderen Land auf dieser Welt kann man die Dummheit und den Wahnsinn überbieten!

  31. Merkel und Co sind in erster Linie Marionetten und Ausführende der Hochfinanz
    #16 Midsummer (14. Nov 2012 12:49)

    Richtig! Marionetten, aber auch Komplizen!

    In der Finanz- und Schuldenkrise werden skrupellos Ängste geschürt, um Sonderinteressen auf Kosten der Allgemeinheit durchzusetzen. Banken wälzen Risiken ab und Regierungen nutzen die Ängste, um einen europäischen Superstaat zu gründen.

    http://www.faz.net/artikel/C30638/standpunkt-eu-superstaatsgruendung-aus-angst-vor-crash-30686321.html

  32. Die Politik reguliert uns alle zu Tode.

    Regulierung ist zwar zum Teil leider nötig, da es immer Leute gibt, die glauben, sie könnten alles machen, aber was unsere Politik bzw. was die EUdSSR durch unsere Marionetten regulieren lässt, das geht auf keine Kuhhaut mehr.

    Aber wehe, wenn es dann einem Firmeninhaber reicht und der seine Firma aus Protest über die Gängeleien und Abzockereien zusperrt -zusperrt, auflöst, wohlgemerkt, nicht verkauft- dann ist das wählerwirksame Geschrei aus der Politik gross.

    Übrigens….was muss man denn machen bzw. besitzen, um mit Verschmutzungsrechten Handel treiben zu dürfen?
    Bei wem kauft man die Ware ein und wer stellt die Handelsware her? 😉

    Ist denn dann nicht „der Staat“ der grössere Luftnummernhändler als der „Bänkster“, der mit Derivaten und anderen inexistenden Gütern handelt?

    Und wer ist verantwortlich für das Chaos beim BER-Flughafen, besonders für das Versagen bei den Brandschutzeinrichtungen?
    Pfusch-Architekten?
    Oder vielleicht Brandschutzbestimmungen, die sich EUdSSR-kommissariatsbestimmt schneller verändern als Thierse „Nazi“ sagen kann?

    Ach ja, Fragen über Fragen…

  33. Der beste Airline-Chef ist und bleibt Michael O’Leary (RyanAir)!

    http://www.welt.de/wirtschaft/article106343155/Irland-bezahlt-uns-dafuer-Sex-zu-haben.html

    O’Leary:

    Ach, natürlich existiert der Klimawandel, aber das schon seit Milliarden von Jahren, und so wird es noch Milliarden Jahre weitergehen. Ohne Zweifel ist die Temperatur der Erde von 1975 bis 2000 gestiegen. In den vergangenen zwölf Jahren hat sie sich aber nicht verändert, obwohl die Emissionen von China und Indien explodieren. Diese Weltuntergangsszenarien sind eine Erfindung von Spinnern, und die Politik springt nur zu gern auf den Zug auf, um sinnlose Steuern zu erheben. Allen voran Ihre deutsche Regierung. Die deutsche Luftverkehrssteuer ist moderne Straßenräuberei.

  34. “Die Morde haben ein tiefes Trauma hinterlassen”. Der türkische Botschafter in Berlin, Hüseyin Avni Karslioglu, hat eine zunehmende Traumatisierung seiner Landsleute in der Bundesrepublik beklagt. Hass und Gewalttaten „haben die türkische Gemeinde in Deutschland tiefgreifend verunsichert“.

    #26 munumu07 (14. Nov 2012 13:07)

    Meine Fresse, wie mich diese schmierige Jammerei der Türkenlobby anwidert! Der letzte Fall liegt nun schon sechs Jahre zurück! Die Deutschen haben sich überschlagen vor Buße und Reue, es gab diese peinliche Trauerstunde mit Kerzen im Bundestag, dieses Sich-Suhlen in eigener Schuld. Tagein, tagaus gibt es deutscherseits neue Orgien der Selbstvorwürfe und Selbstzerknirschung, in Kassel wurden ein Platz und eine Haltestelle umbenannt – und die Herrschaften sind immer noch „traumatisiert“.

    Vom Mord an Jonny K. und den zahllosen anderen Morden, Rauben, Ins-Koma-Treten, Vergewaltigungen, die auf das eigene Konto gehen, ist man natürlich nicht im Allergeringsten „traumatisiert“.

    Das Ganze ist, fast überflüssig zu sagen, eine schamlose Instrumentalisierung der NSU zur moralischen Erpressung des Wirtsvolks. Schmierige, ewig wiederkehrende Inszenierungen von Selbstmitleid und Vorwürfen, ganz im Sinne der altbekannten Türken-Strategie JAF: Jammern, Anklagen, Fordern. Schamlos, durchsichtig, zum Kotzen!

  35. die rotzgrünen Ökofaschisten sind völlig immun gegen jede Einsicht. Bei denen arbeitet ein vollideologischer 1-Bit Prozessor, das reicht gerade fürs Gehen und das Abblubbern von vorprogammierten Sprechblasen.

  36. #39 Biloxi (14. Nov 2012 14:16)

    Diese Gewalttaten waren auch so lange nicht schlimm, wie man Mafia-Auseinandersetzungen dahinter vermutete. Jetzt, wo man „sicher“ weiß, was Sache ist, kommt 6 Jahre später das Trauma und die Verunsicherung. Ja, klar! Und die Erde ist eine Scheibe…

  37. „Warum soll ein Zypriote da mitreden? Der hält doch nur die Hungerkralle auf.“

    Stimmt. Warum sollte ein Zypriote mitreden, wenn es um EU-Entscheidungen geht? Die sind doch eh pleite. Haben die Überhaupt einen Flughafen? Und deren Luftraum, pah, lächerlich!
    Und was geht die Schweizer bitte an, was an den EU-Aussengrenzen passiert? Sowas haben die doch gar nicht!
    Und was geht die Deutschen der ESM und die Finanzhilfe für Pleiteländer an? Die wissen doch gar nicht, was es heisst arm zu sein!
    *Sarkasmus Ende*

  38. Meine Güte, hier sind ja mal wieder Kommentare vorhanden, die zeigen, wie konditioniert doch viele PI-Kommentatoren vom PC-Mainstream sind.

    Mehdorn ist bekannt für klare Worte und Taten und wurde dafür von der Politik (inkl. Medien) irgendwann gehasst. Man schaue sich mal die Deutsche Bahn an. Das war früher ein hoch defizitärer Staatsbetrieb und jetzt ein international agierender Konzern, der brav an Schäuble abdrückt.
    Mehdorn hat dafür die Grundlagen gelegt und den Laden ordentlich ausgemistet. Dafür gebührt ihm Respekt.
    Und wer Politikern, die nur an ihren Kirchturm denken (Fernzughalte an jeder Milchkanne wg. Prestige etc.) die Meinung geigt, der hat meinen Respekt mehr als verdient!
    Übrigens strotzt der in seinem Alter nur so vor Energie. Ich hatte das Vergnügen, den mal beruflich treffen zu können.

  39. Mehdorn ist ein Politiker und opportunistischer Lügner. Er war sein leben lang bei staatsverwobenen Großkonzernen beschäftigt, sehr lange bei der Bahn. Hier hat er seine politischen Kontakte spielen lassen, um, wie in Deutschland üblich, staatliche Unterstützung für seinen nur scheinbar privaten Konzern rauszuschlagen, was im Klartext bedeutet, daß, das uns zwangsweise entzogene Steuergeld dazu verwendet wird, Dinge zu finanzieren, die wir weder nutzen noch haben wollen. Sobald er bei der Bahn war hat der den Transrapid gestürzt, den er vorher noch hochgejubelt hatte, um Entwicklungsgelder zu kassieren.

  40. im roten Spiegel bejubelt Susanne Koelbl schon das „Ende des weißen Mannes“

    Der eine verlor gegen Barack Obama, der andere stürzte über eine Sex-Affäre. So unterschiedlich Mitt Romney und David Petraeus auch sind: Anstatt sich im Strom der globalen Zeit elegant anzupassen, bringen sich zwei Leitfiguren der Amerikaner gleich lieber selbst zu Fall.

    Was hat Mitt Romneys Wahlpleite mit dem Absturz des größten Generals Amerikas zu tun?

    Beider Schicksale belegen, dass der weiße Mann, der derzeit noch die Welt beherrscht, vor seinem evolutionären Ende steht. […]

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/was-david-petraeus-und-mitt-romney-zu-fall-gebracht-hat-a-867076.html

  41. @kewil

    dieser von dir hochgelobte typ hat die heidelberger druck betriebe und danach die dbag an den rand des ruins gefahren

    ausser iner grossen fr…e hat dieses mensch nichts drauf, aso doch, er hat viele güldene handschläge bekommen mit er verschwindet …

  42. @#44 Captain_Future (14. Nov 2012 14:59)

    sry das dich dir widerspreche

    mehdorn hat die bahn ruiniert, es fehlen vom lokführer über wagenmeister bis hin zum rangierer personale ohne ende, es bleiben züge stehen die den wertes eine eigenheimes haben, abgebaut wurde nur nicht in den bürso, die wurden aufgestockt ohne ende

    ich als lokführer schiebe durch deem seine saublöde personalpolitik überstunden ohne ende vor mir her, aber nun sense

    bis februar bleib ich daheim um diese abzubauen (urlaub kommt auch noch hinzu)

  43. Mehdorn hat DB(Rail, Schenker-Group, Energy, Net-Log ect.) zu einem Global-Player gemacht. Wie, darüber kann man streiten.
    Er ist Manager und im besten Sinne ein Hobby-Politiker.
    Wenn er laut über Verluste klagt, die ursächlich in der momentanen Warteschleife des BER zu suchen und nicht nur da zu finden sind, dann kann ich das Bashing von Wowereit schon verstehen, der ja im Gegenzug Politiker ist und im besten Sinne Hobby-Manager.
    Wobei die Millionen Umschlagserträge im Moment noch dem Land Berlin zufließen und nach der Eröffnung des BER nach Brandenburg abfließen, wann immer das auch sein wird.

  44. @#10 Maja (14. Nov 2012 12:35)
    Aber Air Berlin hat (oder hatte zumindest bei meinem letzten Flug vor zehn Jahren) verdammt hübsche Stewardesen!

  45. Schade, daß ihr diesen Verbrecher Mehdorn lobhudelt – der hat als „Bahnchef“ im Auftrag der LKW-Lobby viele hunderte Milliarden Volksvermögen sehr gezielt verbrannt:
    – Vernichtung von noch lange zugelassenem und NAGELNEUEM Rollmaterial (war live im TV)
    – Vernichtung der Nebennetz-Infrastruktur durch gezielte Sabotage bspw. durch irreparable Beschädigung (Doku existiert)
    – Umbau des strategischen Gutes „Bahn“ zu profitorientierten, somit kostentreibenden Einzelgesellschaften, die – wie man ja sieht – überhaupt nicht mehr funktionieren.

    Egal was Mehdorn JETZT sagt und tut – SO einem Kerl kann man nie wieder trauen!

  46. Wird Zeit, dass die Leistungsträger unserer Gesellschaft dem Gesockse zeigen, wo der Hammer hängt. Wir befinden uns nämlich in weiten Teilen schon in einer Ochlokratie.

  47. Dass Mehdorn so redet ist verständlich: er verteidigt Interessen seines Unternehmens.

    Aber so
    http://www.top-wetter.de/lexikon/k/kondensationsstreifen.jpg
    kann es nicht weiter gehen.

    Es muss weniger geflogen werden, denn Fliegerei verbraucht zu viel Kerosin (Öl) und Sauerstoff, stößt zu viele Schadstoffe aus und verursacht zu viel Lärm (in einem dicht besiedelten Land nicht akzeptabel).
    Diesen Luxus kann sich die Menschheit (leider) nicht mehr leisten.

    Die Ressourcenverschwendungsparty ist vorbei – nur haben das die meisten Menschen noch nicht verstanden.
    Der Schrumpfungsprozess der Luftfahrt ist unvermeidlich – das ist die Folge der Knappheit der Ressourcen und immer dichterer Besiedlung.

  48. In Anlehnung an den Kommentar von „Aktivposten“; betreffend Netiquette:

    *****#20 Aktivposten (14. Nov 2012 12:51)

    #7 PIROL (14. Nov 2012 12:33)
    Wir hatten hier mal ein Gentlemen´s Agreement, keine OT in den ersten 10 Kommentaren. Bitte dran halten, sonst wird der Strang von Anfang an unlesbar.
    Und bitte “OT” voranstellen.

    Danke im Voraus*****.

    ——————–

    Liebe PIler,

    achtet bitte, wenn ihr Kommentare hier schreibt, ein wenig auf eure Rechtschreibung.

    Gruß,
    ich

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