Am 10./11. Oktober hatte Henryk M. Broder einen Artikel über die GEZ als „Gestapo light“ auf der Achse und in der Weltwoche veröffentlicht (PI berichtete). Die Weltwoche bekam deshalb Email-Post vom WDR, in welcher der Beitrag kritisiert wurde. Danach fragte Weltwoche-Chefredakteur Roger Köppel beim (vermutlich schweizerischen) Anwalt nach. Der empfahl eine Löschug, und Köppel löschte den Beitrag leider, leider. Broder kommentiert das in der aktuellen Ausgabe. 

Wir zitieren:

Vor drei Wochen, am 11.10., schrieb ich in ­meiner Kolumne über die meistgehasste ­Institution in der Bundesrepublik, die Ge­bühreneinzugszentrale (GEZ), die für die ­öffentlich-rechtlichen Anstalten (ARD, ZDF, Deutschlandradio) die Gebühren eintreibt, ­gelegentlich auch mit extrem fragwürdigen Mitteln am Rande der Legalität. Ich zitierte u.a. Die Welt, die von einer «kafkaesken, ­unerreichbaren» Behörde spricht, die sich auf einem von Videokameras überwachten Ge­lände «hinter Stacheldrahtzäunen und hohen Eisengittern» verschanzt. Ich gab meiner ­Kolumne den Titel «Gestapo light», wohl ­wissend, dass es sich um eine Übertreibung handelt, denn nur wo «Gestapo» draufsteht, ist auch «Gestapo» drin. Angemessener wäre es gewesen, die GEZ mit der Stasi der DDR zu vergleichen.

Elf Tage später, am 22.10., meldete sich die Unternehmenssprecherin des WDR per ­E-Mail beim Chefredaktor der Weltwoche, Roger Köppel. Es sei in Ordnung, schrieb sie, die «extrem fragwürdigen Methoden» der GEZ «zu diskutieren». Es gehe aber zu weit, sie als «Gestapo light» zu bezeichnen. Das sei «nicht nur eine Verharmlosung der gefürchteten NS-Organisation, sondern vor allem auch eine Diskreditierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GEZ». Sie hielte es deswegen «für angemessen, wenn der Artikel aus dem Online-­Angebot der Weltwoche gelöscht würde». Nota­bene: Die Unternehmenssprecherin des WDR forderte nichts, sie drohte nicht einmal mit rechtlichen Konsequenzen, falls die Weltwoche die Anregung nicht befolgte.

Dennoch wurde mein Text auf Anraten des Weltwoche-Anwalts umgehend gelöscht. Er meinte, im Falle einer Klage hätte die Welt­woche keine Chance. Wobei er offenbar unbeachtet liess, dass die GEZ gar nicht klagen kann, sondern einen Mitarbeiter vorschicken müsste, der sich persönlich beleidigt fühlt…

Nun ist das Veröffentlichen von Meinungsbeiträgen immer mit einem Restrisiko behaftet. Meist geht es darum, wann zulässige ­Kritik in unzulässige «Schmähkritik» übergeht. Die Grenzen sind fliessend und werden fallweise festgelegt. Eine Zeitung, die nicht bereit ist, ein solches Restrisiko einzugehen, hat ihre Aufgabe verfehlt. Wer aber im Meinungskampf mitmischen will, der sollte es darauf ankommen lassen, statt präventiv zu kapitulieren…

Vorauseilender Gehorsam hat sich noch nie bezahlt gemacht. Die Weltwoche ist grundlos eingeknickt. Der WDR wird es sich merken. Andere auch.

Der Artikel steht noch auf der Achse bereit!

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51 KOMMENTARE

  1. GEZ «Gestapo heavy (heftig/schwer)»

    Ab kommendem Jahr müssen ALLE die GEZ-Zwangsgebühr bezahlen.

    Die GEZ-Kontroleur-Mafia braucht dann nicht mehr die Bewohner mit Gesetzeswidrigen Falschaussagen zu verschrecken

  2. Dem Broder kann man schon im gewissen Sinn Recht geben.

    Ich sage mal, diese GEZ-Stasi schnüffelte sogar in den Kleingärten herum und horchte intrigenerweise Gartennachbarn aus, ob der Nachbar doch ein TV besäße.

    Übrigens, dass hat sich nicht mal die frühere Stasi der DDR erlaubt.

  3. Broder for President!
    Hat sich eigentlich schon mal jemand den Trailer für seine neue Deutschlandsafari Staffel angeschaut?
    Die nächste Staffel startet am 18.11. und 20.11.2012. Viel Spass…

  4. …ich denke es gibt Grenzen!

    Man sollte sich als Islamkritiker nicht über „NAZI“-Vorwürfe beschweren und gleichzeitig bei einer Parallele GEZ-GESTAPO Beifall klatschen…

  5. Wegen so einem harmlosen Artikel (Glosse) schreckt alles hoch? Bezeichnend dafür, wie weit das Stasi- und Gestapo-System es schon wieder geschafft hat.

  6. Ich glaube Broder, dass nur ein GEZ-Mitarbeiter klagen könnte, nicht die Organisation als solche.

    Die zweite Frage ist, wo der sich beleidigt fühlende GEZ-Mann überhaupt klagen will. In der Schweiz? Oder reicht der Arm der deutschen Justiz auch in diesem Fall schon bis in die Schweiz?

    Allein schon deshalb ist der Vergleich natürlich völlig falsch. Die Macht der Gestapo reichte nicht bis in die Schweiz. 😉

  7. Herr Broder wird sich ja wegen der Zensur seines geschmacklosen Vergleichs hoffentlich nicht aufregen. Ich erinnere nur an seine Rolle beim Journalisten Ken Jebsen.
    Dass man keine Kriege beginnen soll, die man nicht gewinnen kann, sei eher den Amerikanern ins Stammbuch geschrieben. Die haben das bis heute nicht gelernt (siehe Afghanistan, Irak etc.)

  8. Umso erstaunlicher ist, dass sich die Deutschen mit der Existenz einer Institution abgefunden haben, die man nur als eine Art „Gestapo light“ bezeichnet kann. Es ist der verlängerte Arm der ARD und des ZDF, die so genannte GEZ (Gebühreneinzugszentrale), deren Mitarbeiter unter Anwendung extrem fragwürdiger Methoden nach „Schwarzsehern“ fahnden, Bürgern, die ihre Radio- und TV-Apparate nicht angemeldet haben.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gestapo_light/

    Dazu möchte ich sagen, dass sich niemand mit diesem verwanzten und verw****** „Nachfolge-Apparat der Gestapo“ „abgefunden“ hat. Freiwillig zahlt die Zwangsgebühr niemand. Und seit dem es das Einheits-TV gibt, – seit dem Mauerfall, ist das Übel noch mehr verhasst als vorher. Darum nun auch die Zwangsabgabe über Steuereinzugsinstrumentarien. Damit das hinterhältige GEZ-Gesindel keinen direkten Kontakt mehr zum Bürger halten muss.

    „Kafkaesk“ – ist eine Romantisierung und Verharmlosung dieser unsäglichen verachtenswerten Maschinerie.

    Es kommet der Tag, an dem sich junge und alte Schwarzseher und Weißseher rächen! Sie machen es jetzt schon, indem sie dem Staatsfernsehen die Quote vermiesen. Wenn diese Verdummungssender niemand mehr schaut, es keine Werbeeinnahmen mehr gibt, hat das letzte Sekündlein dieser „Sendeanstalten“ geschlagen.

    Die Zwangserhebung der „Gebühren“ ist das letzte Aufbäumen vor dem sicheren Tod dieser „Institutionen“.

    Wir haben über 7 Millionen Bürger mit einem Einkommen unter der Einkommensgrenze. Die können sich schon mal von der Zwangsabgabe befreien lassen. Dann bleiben nur noch ca 30 Mio. Bürger, die überhaupt ein Einkommen haben, von dem man ohne Alimentierung des Staates leben kann. Da kommt nicht mehr viel bei rum für GEZ und Konsorten. Und ich schmeisse meinen Fernseher aus dem Fenster. Dann ist auch bei mir nichts zu holen. Und Tschüss!

  9. Naja, Broder hat ja selbst zugegeben, dass der Gestapo-Vergleich nicht ganz passend war („Angemessener wäre es gewesen, die GEZ mit der Stasi der DDR zu vergleichen“). Die ganze Glosse war nicht ganz passend bzw. an den Haaren herbeigezogen, weil Broder einen blöden Zusammenhang zwischen deutscher Vergangenheitsbewältigung („worauf die Deutschen ganz besonders stolz sind“) und der GEZ konstruiert hat, und der Holocaust durfte selbstredend auch nicht fehlen.

    Jedes Land mit öffentlich-rechtlichem Rundfunk hat sowas wie die GEZ, die den Schwarzsehern hinterherjagt, in Österreich heißt die ORF-Tochter euphemistisch GIS, „Gebühren Info Service“, und auch die BBC-Tochter „TV Licensing“ ist nicht dafür bekannt, Schwarzseher nur höflich aufzufordern, ihren Pflichten nachzukommen.

  10. Das hat man davon, wenn man die Geztapo zusammen mit den Öffentlich Rechtlichen im dunkeln munkeln lässt.

    Da müssten mal klare Etatpläne her und jeder Euro müsste nachgewiesen und vom Rechnungshof kontrolliert werden. Noch besser wäre, alle privatisieren. Wir bekommen Post, Telefon, Bahn und andere Einrichtungen die sicherheitsrelevant sein können, privatisiert, aber die unsinnige überbezahlte Volksverdummung muss staatlich bleiben und darf Steuern eintreiben.

    Daran sieht man mal wieder wie verkommen unsere Politkasper sind.

  11. Dass man keine Kriege beginnen soll, die man nicht gewinnen kann, sei eher den Amerikanern ins Stammbuch geschrieben. Die haben das bis heute nicht gelernt (siehe Afghanistan, Irak etc.)

    Entschuldigung, wenn ich mich einmische – ich denke, richtig ist es zu sagen, dass man keinen Krieg anfangen sollte, den man nicht gewinnen will!

    Sozialarbeiter in den Krieg zu schicken und sich zu entschuldigen für jeden Knall aus der Pistole zeugt davon, dass man nicht gewinnen wollte.

    Was ein schweizer Chefredakteuer zu verlieren hat, wen eine Tussi vom WDR ihn anruft, ist mir schleierhaft.

  12. es hätte ja auch Mazyek anrufen können, dass sich die Moslems betroffen fühlen und nicht mit der „Gestapo light“ in Verbindung gebracht werden wollen…

  13. Hallo Herzogin #10,
    das ist doch keine Einmischung; wir diskutieren hier ja nur.
    Zum einen bin ich der Meinung, dass man überhaupt keinen Krieg beginnen sollte. In Kriegen können nur viele verlieren und wenige gewinnen. Meine Formulierung habe ich aus Broders erstem Absatz auf der „Achse“ aufgegriffen und an die USA weiter gegeben, die ich in den letzten Jahrzehnten als Kriegstreiber erlebe. Den ewigen Rückblick in die Vergangenheit und das Ausblenden der Gegenwart halte ich nicht für legitim. Im übrigen wage ich zu bezweifeln, dass im Irak und in Afghanistan Sozialarbeiter am Werk waren/sind.
    Des weiteren verabscheue auch ich die öffentlich-rechtlichen Sender mit ihren Zwangsgebühren; der Gestapo-Vergleich ist nichtsdestotrotz geschmacklos.
    Und last but not least, lehne ich jegliche Zensur persönlich ab und finde es nicht richtig, dass Broders Artikel gelöscht wurde. Aber auch Herr Broder soll sich daran erinnern, dass er daran beteiligt war, den unliebsamen Journalisten Ken Jebsen an die Luft zu setzen. Die Goldene Regel sollte auch für Herrn Broder gelten.

  14. Vor drei Wochen, am 11.10., schrieb ich in ­meiner Kolumne über die meistgehasste ­Institution in der Bundesrepublik, die Ge­bühreneinzugszentrale (GEZ),

    Die meistgehasste Institution ist nicht die GEZ, sondern die GEMA.

  15. Hallo @ ephides #11

    Kriege sind immer das dümmste Mittel, da sind wír uns einig.

    Zum Thema „Gestapo-Vergleich“ – da sehe ich den Artikel als das, was gemeint war, eine Glosse. Und da wir in Zeiten leben, wo Meinungsfreiheit und persönliche Freiheit nicht mehr selbstverständlich zu sein scheint, finde ich den Vergleich im Zuge der Glosse angemessen. Es ist noch gar nicht so lange her, da kam die Gestapo ins Haus auf „Besuch“ und schaute sich „nur mal so um“. Auch die GEZ-Schergen tun und taten dies gleichfalls.

    Was hat der WDR eigentlich mit der Gestapo am Hut? Nur getroffene Hunde bellen.

  16. Da hat mal eine Frau geschrieben: „Was soll ich machen? Die buchen das doch alle 3 Monate vom Konto ab!. Da gibt es nur eine einzige und einfache Lösung: „EINZUGSERMÄCHTIGUNG SOFORT KÜNDIGEN“.
    Kein Geschäftsinhaber käme auf die absurde Idee der Mafia für das Schutzgeld eine Einzugsermächtigung zu erteilen. Macht es doch denen nicht zu einfach. Die sollen was tun um an UNSER GELD zu kommen. Auch Zahlungen verzögern ist dann möglich und Mahngebühren immer abziehen. Dann und wann mal ein paar Pfennige weniger bezahlen bringt die auch ins schwitzen. Zeigt denen doch einfach wie unbeliebt die sind. Das Gelderpressen muss viel, viel teuerer werden.

  17. Was ich immer lese – auch in unserem Forum External link oder auf unserer Facebook-Seite External link –, ist die Behauptung, man würde Rundfunkgeräte besitzen und daher wäre man automatisch zur Zahlung verpflichtet bzw. das Gegenteil, man würde keine Geräte besitzen und daher wäre man nicht zahlungspflichtig. Das ist in den Köpfen vieler fest verankert und führt dazu, dass die Leute, sobald diese ein Empfangsgerät haben, wenn auch zähneknirschend, die angeblich dadurch entstandene Zahlungspflicht direkt oder indirekt akzeptieren.

    Warum setzt der Verstand beim Thema Rundfunk so gewaltig aus? In anderen Bereichen käme keiner auf die Idee, für eine nicht bestellte Leistung, die nur theoretisch in Anspruch genommen werden könnte, eine automatische Zahlungspflicht zu konstruieren. Es sollte jedem klar sein, dass erst die Inanspruchnahme einer Leistung zur Zahlung verpflichtet! Das gilt heute wie auch ab 2013!

    Jeder darf Empfangsgeräte besitzen, wie viele er will, aber erst der Konsum einer öffentlich-rechtlichen Leistung sollte eine Gebühr bzw. einen Beitrag auslösen. Es muss möglich sein, das im 21. Jahrhundert in die Köpfe der Leute zu transportieren.

    Man sieht sehr schön in den letzten Tagen, speziell beim Streit einiger Verlage mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wie dieser genau damit argumentiert, dass es kaum einen Haushalt in der Republik gäbe, der nicht über irgend ein Empfangsgerät verfügte, was automatisch eine Zahlungspflicht auslöse. – Das ist aber falsch und muss endlich aus den Köpfen der Leute!

    Helfen Sie bitte mit, die bereits eingebrannten Hirne vieler Rundfunkschafe in dieser Republik umzuprogrammieren und diese von dieser Gehirnwäsche zu befreien! Transportieren Sie bitte die Botschaft in alle Himmelsrichtungen, immer wieder, damit die Leute endlich aus diesem nebulösen Traum aufwachen!

    http://www.online-boykott.de/de/

    Geht doch !!!!

  18. Wo kämen wir denn auch hin, wenn die heilige GEZ beleidigt wird?! Am Ende fehlt den Öffentlich-rechtlichen Volksverblödungssendern womöglich noch das Geld zum Volksverblöden…

  19. etc.)
    #8 Herzogin (03. Nov 2012 17:30)
    Und ich schmeisse meinen Fernseher aus dem Fenster. Dann ist auch bei mir nichts zu holen.
    ——–

    Wenn ich das richtig verstanden habe wird pro Haushalt kassiert,unabhängig ob man so ein Ding hat oder auch nicht.
    Wissen Sie da mehr???
    (offiziell habe ich meinen…schon lange aus dem Fenster geschmissen)schmunzel.

  20. Der Artikel von Broder, in welchem er über die Löschung spottet, kam in der Printversion der Weltwoche. Immerhin.

  21. @ Abendland 01 #13

    Wir leben im 21. Jahrhundert. Da ist es möglich, Inhalte aus öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten nicht mehr zu empfangen, bzw. nur noch verschlüsselt zu empfangen. Bezahlsender wie Sky schaffen das. Das verblödete Staatsfernsehen schafft das nicht. Das ist weder komisch noch seltsam. Das ist einfach nur saudumm. Allein darum muss doch jedem Bürger ein Licht aufgehen, oder?

    Am 10. November finden in mehreren Städten Deutschlands Demonstrationen gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die GEZ statt. Insbesondere richtet sich der Protest gegen den geräteunabhängigen Rundfunkbeitrag, der ab dem 1. Januar 2013 eingeführt wird.blockquote>
    http://www.online-boykott.de/de/

    Am 10.11.2012 hab ich Zeit!
    Wer noch?

  22. Dass gerade die rechtskonservative Weltwoche einbricht, und das vor dem Rotfunk WDR, enttäuscht mich schon. Und dass ein Schweizer Blatt sich vom WDR etwas erzählen lässt! E biz meh Muet, liebi Nochbere!
    Dabei ist doch gerade Broder fast unangreifbar, als Jude und mit Eltern, die im KZ-Haft waren. Das mindeste bei der Weltwoche hätte doch sein müssen, dass man sich mit Broder an den Tisch setzt und gemeinsam vorgeht.

  23. Wenn ich das richtig verstanden habe wird pro Haushalt kassiert,unabhängig ob man so ein Ding hat oder auch nicht.

    Soweit mir bisher bekannt, muss man öffentlich verkünden und eidesstattlich versichern, dass man kein Volksverdummungsgerät besitzt. Ob zur Kontrolle der Angaben nun ein Kammerjäger ins Haus gelassen werden muss, ist mir nicht bekannt. 😉

    #15 Heinrich Seidelbast (03. Nov 2012 18:27)

  24. Wieso wird eigentlich dieser Anruf nicht als Eingriff in die Pressefreiheit gebrandmarkt, ebenso wie in den Fällen Strepp und Wulff?

  25. Hallo Herzogin #12,

    de gustibus non est disputandum…
    Wenn ich die Erzählungen aus meiner Familie nicht fehldeute, schaute sich die Gestapo nicht nur um, sondern war eine echte Verbrecherorganisation. Herr Broder mag sich ja gerne in solche Übertreibungen hineinsteigern; darf aber nicht beleidigt sein, wenn man ihn der Geschmacklosigkeit zeiht. Aber wie gesagt, die Zensur finde ich auch nicht richtig.
    Ich habe persönlich mit der Gestapo auch nichts am Hut, bin aber trotzdem immer wieder erstaunt über die leichtfertigen Nazi-Vergleiche.

  26. Nicht nur die GEZ , sondern Stasispitzelmethoden halten Einzug, ich kann“ Heise “ zwar nicht ausstehen aber ein Freund schickte mir folgenden Link : Bundesregierung will Auskunft über IP-Adressen neu regeln !!

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesregierung-will-Auskunft-ueber-IP-Adressen-neu-regeln-1736347.html

    Heimlich still und leise …

    Das betrifft auch uns , wenn das durchgehen sollte.

    Acta ist Geschichte , jetzt kommen sie durch die Hintertür !!

    Dazu noch dieser Link, ich weiß aber nicht, ob dieser genehm ist , wenn nicht dann löschen

    http://schwertasblog.wordpress.com/2012/11/02/heimlich-still-und-leise-attacke-auf-das-freie-internet/

  27. das ist doch einfach, ab 2013 gibt es eine Reichspropagandasteuer. Da langen die öffentlichen Gauner selbst Blinden und Gehörlosen in die Tasche. Der Blinde kann noch hören, der Gehörlose kann noch sehen. Die Methode ist die totalitärer Systeme, außerdem sind tausende politischer Rohrkrepiere und Spezerl bei den ÖR endzulagern. Das sind Pfründe die ein fettes Leben ohne Gegenleistung ermöglichen. Die eingeborenen Schafe werden auch hier resignieren.

  28. @ #22 ephides

    Mir ist ein leicht übertriebener Vergleich mit einer Verbrecherbande lieber als die tatsächlich vorhandene Gestapo-Mentalität der GEZ-Schergen zu verharmlosen. Befanden Sie sich schon mal im Fadenkreuz der GEZ-Ermittler? In diesem Sinne hat Herr Broder den rechten Ton gegen das Gesindel und dessen Dienstherren getroffen. Wären die GEZ-Schergen auf die NSU-Mörder angesetzt worden, ich sage Ihnen, die hätten Erfolg gehabt auf ganzer Linie.

    Ich verwehre mich allerdings gegen Herrn Broders Behauptung, wir, die Bürger, hätten uns mit dem Raubrittertum, was die GEZ verkörpert, „abgefunden“. Wir haben dies nicht.

    Nur ein Beispiel von vielen: https://www.openpetition.de/petition/online/abschaffung-der-gez-gebuehren-wir-zahlen-schon-genug-steuern-und-gebuehren

  29. #20 Herzogin (03. Nov 2012 18:33)
    ———–

    Danke für die Info….,im übrigen wir mein Grundstück von einem Rottweiler bewacht!!!
    (schmunzel)

  30. GEZ abschaffen! Zwangsfernsehen abschaffen!

    Artikel von 2006:

    Premiere verschlüsselt sein Programm, RTL will es tun, MTV auch. Wer zuschauen will, muss zahlen. Das ist bei ARD und ZDF schon immer so. Doch dort sperrt man sich vehement gegen eine Verschlüsselung – aus gutem Grund: Sie wäre das Aus für die GEZ.

    […]

    Denn womöglich würde ein Teil der Fernsehzuschauer auf ARD und ZDF verzichten. Sei es, weil sie ohnehin nur RTL gucken oder ausschließlich DVDs oder weil sie allein die Spielkonsole an den Fernseher anschließen. Klar, dass die Öffentlich-Rechtlichen die Verschlüsselung für keine so gute Idee halten.

    ZDF-Intendant Markus Schächter hatte dies zuletzt am 30. Juni vor dem ZDF-Fernsehrat in Saarbrücken deutlich gemacht. Eine Grundverschlüsselung über Kabel oder Satellit lehnte er ab. ARD und ZDF wollten sicherstellen, dass ihre Programme auch in Zukunft unverschlüsselt und reibungslos zu empfangen seien. Die Anstalten gehen genau den entgegengesetzten Weg der Verschlüsselung: Sie vertreiben ihre Programme auf immer mehr Wegen – und zwar unverschlüsselt: Zu Kabel, Satellit und DVB-T kommen bald auch Handys und das Internet.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/digital-tv-ard-verschluesseln-gez-abschaffen-a-429962.html

    ARD und ZDF wollten sicherstellen, dass ihre Programme auch in Zukunft unverschlüsselt und reibungslos zu empfangen seien.

    Na klar. Das würde ich auch als Begründung anführen um mich weiterhin vom Volk alimentieren zu lassen für eine Leistung, die keine ist.

    Beispiel: Höhepunkt versaut!

    -> Einblendungen beim ARD-Film „Rommel“
    http://www.sueddeutsche.de/medien/einblendungen-beim-ard-film-rommel-wie-kraeutertee-beim-stones-konzert-1.1512844

  31. Ich hab‘ mal Broder wegen seiner bissigen Kommentare sehr geschätzt, mittlerweile ist er in meinen Augen nur noch A…. ein Krawallmacher wg des Krawalls. Im übrigen unsäglich die Gestapo (auch wenn’s mit „light“ abgefedert werden soll) mit der GEZ zu vergleichen, ich habe noch nicht gehört dass Schwarzseher im Morgengrauen von Männern in Ledermänteln abgeholt wurden oder es in der GEZ Folterkeller gibt!
    Im übrigen wenn man es immer geschickt angestellt hat, hat man übrigens auch viele Gebühren sparen können (verrat ich aber jetzt net 🙂 :-). Mir ist ein werbefreier ‚Tatort‘ am Abend auch lieber als alle 30 Minuten zwangsläufig auf’s Klo oder an den Kühlschrank gehen zu müssen um sich ein neues Bier holen zu müssen. Ist somit auch für die Volksgesundheit besser

  32. #17 FreeSpeech (03. Nov 2012 18:29)

    Der Artikel von Broder, in welchem er über die Löschung spottet, kam in der Printversion der Weltwoche. Immerhin.

    Ich fand das auch durchaus anerkennenswert, und darum -nur darum!- ist meiner einer jetzt noch Abonnent 🙂 .

    Ich werde sie aber anschreiben und ihnen empfehlen, den weichgespülten Schwanzeinzieheranwalt zu wechseln. Denn noch so ein Ding – dann hat eine andere Zeitung hat einen Abonnenten mehr, denn ich sehe mein Abonnieren auch als ein Stück Unterstützung der Aufrechten (ebenso wie meine Spenden an PI, die ACHSE, usw.).

    Wenn sie sich aber bücken, ist der Grund dahin.

  33. #28 ephides:

    Herr Broder mag sich ja gerne in solche Übertreibungen hineinsteigern; darf aber nicht beleidigt sein, wenn man ihn der Geschmacklosigkeit zeiht.

    Genauso ist es. Unter Nazi/Hitler geht bei Broder nichts, dazu immer „die” Deutschen, die mal zuviel, mal zu wenig aus 33/45 gelernt haben. Und wenn sich einer wehrt, spielt er den pikierten Biedermann.

    In der Schweiz gehen Nazi-Vergleiche nicht so leicht durch, daran dürfte Roger Köppel sich erinnert haben, außerdem ist die „Weltwoche“ letzte Woche vom Presserat wegen des Roma-Titelbilds gerügt worden, da vermeidet man lieber weiteres Aufsehen.

    Sagt hier der Name Lukas Hässig was? Wahrscheinlich nicht. Hässig hatte 2006 im Editorial der „Weltwoche“ geschrieben, dass Hans-Peter Raddatz im Stürmerstil schreibe, was ihn teuer zu stehen kam: Raddatz hat ihn verklagt und Hässig wurde vom Bezirksgericht Zürich zu einer Geldbuße von 2000 Franken verurteilt, er musste zudem die Gerichtskosten tragen und Raddatz eine Prozessentschädigung von 6600 Franken zahlen. Auch mit „Gestapo light“ hatte die „Weltwoche“ ganz schlechte Karten.

  34. Zwangsgebühren als Sippenhaft einzuführen ist reiner Faschismus. Jeder von uns bezahlt gerne dafür was er verbraucht, konsumiert oder geniesst. Aber eine flächendeckende Pauschale für einen völlig überflüssigen, politisch verseuchten und volksverdummenden Dienst wie den die sogenannten „öffentlich-rechtlichen“ Anstalten anbieten hat weder mit Demokratie noch mit einem Rechtsstaat zu tun. Es ist diktatorische Abzocke!

  35. Broder ist doch jemand, der sich zu recht ständig über Nazivergleiche aufregt – warum macht er es dann selber?

  36. Heta #38
    Mir unverständlich ist die teilweise Begeisterung für das Traktat von Broder, da es vor Abneigung und Hohn gegen die Deutschen trieft. Ich selbst komme ja aus Österreich, aber es tut mir im Herzen weh, wie sich manche deutsche Nachbarn auf der Nase herumtanzen lassen. Das hat mit Aufarbeitung der Geschichte überhaupt nichts zu tun, sondern ist Zeugnis von Verunsicherung oder gar Selbsthass.
    Ich bin ja sicher, wäre diese Glosse aus der Feder eines türkischen Schreiberlings, Michael Stürzenberger himself würde Zeile um Zeile in der Luft zerreißen.

  37. Oooohhh, ein „NAZI“-Vergleich, wie furchtbar…

    Wieso soll ein Vergleich mit einer von vielen Spitzelorganisationen geschmacklos sein? egal wie ein solcher Verein heißt, ob die da russisch, deutsch oder togolesisch sprechen, FOLTERKELLER UND HINRICHTUNGEN HABEN DIE ALLE!! AUCH DIE ACH SO HARMLOSE UND TOLLE STASI!!! Es gibt also keinen geschmacklosen Vergleich sondern bloß getroffene Hunde, die bellen. Die GEZ kann auch ganz prima foltern und sogar hinrichten. Die Methoden sind subtiler und finden mit aktiver Justizhilfe statt, sie sind aber garantiert nicht harmloser! Genickschuß ist out, genüßliche Existenzvernichtung macht den Schergen ja viel mehr Spaß, da sind monatelange Dauerorgasmen programmiert.

  38. Mitt Romney needs your help!!!

    Jedermann mit klarem Verstand und guten Herzens kann helfen, dass das Leuchtfeuer der Freiheit, Amerika, nicht erlischt.

    Get-out-the-vote Telefonanrufe in den letzten Stunden sind entscheidend. Die Anrufe werden bezahlt von Romneys Kampagne. Jede Sekunde zählt, jeder Anruf kann entscheidend sein, dieses Mal kann eine einzelne Stimme den Unterschied zwischen Freiheit oder Tyrannei ausmachen.

    The Romney-Ryan campaign urges every conservative European to help out! Get started NOW:

    http://www.mittromney.com/call-home-landing

  39. #43 Gnympf

    Das hatten wir schon mal, siehe:

    GEZ ließ Rentnerin 77 einsperren
    Wegen unbezahlter Rundfunkgebühren (DM 53,75) strengte die Gebühreneinzugszentrale für ARD & ZDF (GEZ) ein Gerichtsverfahren gegen Auguste *P. (77), wohnhaft Berlin Wedding an.
    Die GEZ mahnte zweimal und zeigte anschließend Frau *P. beim Bezirksamt an.
    Wegen Rechtsunkundigkeit füllte sie das Anhörungsformular wegen „Zuwiderhandlung gegen das Rundfunkgebührengesetz“ nicht aus.
    Ein Amtsrichter setzte ohne Prüfung eine Erzwingungshaft von einem Tag fest.
    Die Schuldsumme erhöhte sich auf DM 209,20. Einem Gerichtshelfer sagte sie: „Ich habe das Geld nicht.“ Das Gericht verurteilte sie zu zwei weiteren Tagen Erzwingungshaft.
    Bei einer Gefängnisinspektion wurde der neue Justizstaatssekretär Wolfgang *Schomburg auf die einsitzende Frau aufmerksam und prüfte den Fall.
    Ergebnis:
    Frau *P. verfügte nach Miete über einen Restbetrag von DM 515,- .
    Laut der Sozialklausel im Gesetz war sie garnicht gebührenpflichtig!
    Das zu prüfen hielten weder GEZ noch das Gericht für nötig.
    GEZ-Abteilungsleiterin Karin *Gagelmann: „Wir sind gehalten, nach den Bestimmungen zu verfahren.“
    Auguste *P. saß insgesamt 5 Tage in Erzwingungshaft.
    _ _ _ _ _ _
    Gelesen in
    BILD 13.3.1990
    Überschrift
    „Die Gemeinheit des Jahres“
    von Hildburg *Bruns
    PI- Autor „Achot“

  40. Nochwas:
    GEZ
    Carlo meint:
    Kampf gegen rotbraunes Gedankengut!
    http://gez-abschaffen.de/
    Schließlich haben wir’s hier mit einem waschechten Nazi-Konstrukt zu tun.
    Die korrekte Bezeichnung des Nazi-Konstruktes lautet REICHSRUNDFUNKGEBÜHRENORDNUNG.
    Wurde später hastig in GEZ umgetauft, und dem Kölschen Rotary-Club unterstellt (Klüngel”).
    Bestechliche Puffgänger, die minderjährige osteuropäische Zwangsprostituierte auf Gebührenzahlerkosten mißbrauchen, gehören in den Knast, diese Abzocker-Naziloge gehört schleunigst zerschlagen.
    “Razzia in Köln wegen Bestechung –
    Am Dienstagvormittag wurde in acht Privatwohnungen und in den Räumen der GEZ Köln eine von der Wuppertaler Staatsanwaltschaft initiierte Durchsuchung vollzogen. “Wir haben den Verdacht, dass hochrangige Mitarbeiter der GEZ bestechlich waren”, wird ein Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft zitiert. Mehrere Mitarbeiter der GEZ Köln sowie eine Versicherung und zwei IT-Firmen sollen von einer anderen Firma mit Besuchen bei Prostituierten bestochen worden sein.”
    http://www.shortnews.de/start.cfm?id=652708
    Wo kann man die hochgradigen Straftäter denn in der JVA besuchen?
    2.
    21.12.2009 14:55 Uhr
    GEZ-Feind sagt:
    Dieses Nazikonstrukt GEZ ist ein Projekt vom Propagandaführer Goebbels höchstpersönlich: Reichsrundfunkgebührenordnung. Seither hat sich die Interessenlage der Gebührenordner etwas verändert.

    Razzia in Köln wegen Bestechung – Am Dienstagvormittag wurde in acht Privatwohnungen und in den Räumen der GEZ Köln eine von der Wuppertaler Staatsanwaltschaft initiierte Durchsuchung vollzogen. Wir haben den Verdacht, dass hochrangige Mitarbeiter der GEZ bestechlich waren, wird ein Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft zitiert. Mehrere Mitarbeiter der GEZ Köln sowie eine Versicherung und zwei IT-Firmen sollen von einer anderen Firma mit Besuchen bei Prostituierten bestochen worden sein. (shortnews.de

    Auf Wunsch noch mehr…….

  41. ….und es schrieb mal wer in PI:

    Die WDR Intendantin Monika Piel erhielt im vergangenen Jahr 308.000 Euro erfolgsunabhängiges Gehalt. Die fünf vom Rundfunkrat gewählten Direktoren bekamen zwischen 190.000 und 206.000 Euro. Es geht nicht um Neid! Die Granaten-Sauerei an diesen Gehältern ist erst einmal, daß man politisch-korrekt ein Quotenweib zum Chef machen mußte, können muß die nämlich gar nichts! Aber viel empörender ist die Tatsache, daß dieses GEZ-Gesockse jeden Tag irgendwo vom Morgenmagazin über das Mittagsmagazin bis ins Nachtstudio linke Beiträge über soziale Gerechtigkeit lanciert, daß bolschewistische Talkshows veranstaltet werden über HartzIV, und dann gucken diese Mistviecher traurig und mit Krokodilstränen in die Kamera, bedauern die “alleinerziehende Mutter” und die in Not geratenen Arbeitslosen und machen eins auf Mitleid. Hinterher gehen sie in eine Schickimicki-Boutique, kaufen den neuesten Fummel, gehen erschöpft ins Nobellokal zum Fressen und daheim in der Villa füllt sich das Bankkonto!
    Habe noch nie erlebt, daß ein Talkshowgast mal diese Heuchelbande direkt angegriffen hätte, etwa die Millionärin Christiansen damals oder Anne Will! Wahrscheinlich würde aber alles rausgeschnitten! Und noch was! Der WDR ist der einzige Sender, der die Zahlen bislang veröffentlichen muß! Vermutlich liegen andere Rote Socken mit ihren GEZ-Luxusgagen noch höher! Piels Mann ist ebenfalls beim WDR.

    ARD: Gehälter der Intendanten- Suchbegriff für Google

  42. Der WDR setzt die Weltwoche unter Druck und niemand scheint sich daran zu stören.

    So viel zum scheinheiligen Gejammer unserer linksversifften Mainstream-Medien, als angeblich ein CSU Heini Einfluss auf einen ZDF Bericht nehmen wollte.

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