Gudrun Ensslin war ungehalten. Jedenfalls fluchte die Mitbegründerin und eigentliche Vordenkerin der Terrorgruppe Roten Armee Fraktion: „Diese Arschlöcher! Gut, dass diese Sache den Neonazis untergeschoben wurde!“ So schilderte der Kronzeuge Gerhard Müller, einer von nur ganz wenigen Terroristen, die jemals sachdienliche Aussagen gemacht haben, am 13. April 1976 ein Gespräch zwischen Ensslin und Irmgard Möller, in dem es um einen Anschlag mehrere Monate vor Gründung der RAF gegangen war. Am 13. Februar 1970 hatten nie ermittelte Täter mit einem Benzinkanister Feuer im Altersheim der Israelitischen Kulturgemeinde München gelegt. Sieben ältere Menschen, meist Überlebende des Holocaust, waren im Haus Reichenbachstraße 27 um Leben gekommen. Angesichts der offen antisemitischen Propaganda der NPD und ihrer Gesinnungsgenossen war in der Öffentlichkeit schnell der Eindruck aufgekommen, Rechtsextremisten müssten für den bis dahin schwersten antisemitischen Anschlag in der Bundesrepublik verantwortlich sein. (Fortsetzung in der WELT)

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19 KOMMENTARE

  1. Das ist keine Überraschung.Für die Linken sind nur tote Juden interessant, da sie diese für den “Kampf gegen Rechts“ ausschlachten und instrumentalisieren können. Einfach widerlich, wie die sich dann als offen und tolerant stilisieren, dabei sind sie selbst die größten Faschisten.

  2. Tja,von wem die Linksfaschisten wohl das System der Falschinformationen übernommen haben. SD,Gestapo und und Co. lassen grüßen!

  3. Beweisen wird sich das leider niemals und auch die Täter dieser Verbrechen besonders die Geschichte mit dem jüdischen altersheim werden nie mehr aufgeklärt werden wie auch Verbrechen an jüdischen Menschen vor 70 oder mehr Jahren. Aber zuzutrauen würde ich des den linken Terroristen, das war mir aber schon lange klar nach dieser Aktion in Entebbe und der ekelhaften Selektion von jüdischen Menschen bei den Passagieren durch deutsche Linksterroristen. An dem Tag vor über 30 Jahren habe ich mit Linkssein für immer gebrochen. Das war das Ekelhafteste was diese Gangster gemacht haben

  4. #3 Arras (25. Feb 2013 12:48)

    „Tja,von wem die Linksfaschisten wohl das System der Falschinformationen übernommen haben.“

    Vom MI-6, vom SDECE, vom KGB oder vom CIA.

  5. Linke mögen keine Völker, die sich ihre kulturelle und ethnische Identität bewahren wollen und bereit sind, ihr Land und ihren Staat mit den gebotenen Mitteln gegen Angriffe und auch gegen die deutsch-linke Ideologie der Selbstaufgabe zu verteidigen.

    Da ist der Hass auf Juden und ihren Staat geradezu in ihrem System vorprogrammiert.

  6. Die ARD brachte eine Dokumentation zum rot-antisemitischen Terrorismus gegen in Deutschland lebende Holocaust-Überlebende:

    [Video] ARD-Doku München 1970 – As der Terror nach Deutschland kam: Die 68er, die arabischen Terroristen und die Lust am Judenmord

    http://haolam.info/de/Deutschland/2012-8/artikel_10029.html

    … und eine Pflichtlektüre zu diesem Thema sollte diese Buch-Neuerscheinung sein:

    Das Ende der vermeintlichen Unschuld:
    Der mörderische Antisemitismus deutscher Linksextremisten

    http://haolam.de/Deutschland/artikel_12331.html

  7. AUCH HIER:

    Fleischhauer-Kolumne
    Der Schwarze Kanal
    „Propaganda der Tat“

    SPIEGEL ONLINE – 21.02.2013

    Gab es in Deutschland mörderischen Antisemitismus von links? Recherchen des Historikers Wolfgang Kraushaar legen den Schluss nahe. Die ersten, die nach dem Dritten Reich Juden terrorisierten, waren die Vorläufer der RAF. Eine Kolumne von Jan Fleischhauer

    ( Quelle / Spur )
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/der-vergessene-antisemitismus-terror-gegen-juden-bei-raf-vorlaeufern-a-884099.html

  8. #7 nicht die mama (25. Feb 2013 15:14)

    Linke mögen keine Völker, die sich ihre kulturelle und ethnische Identität bewahren wollen und bereit sind, ihr Land und ihren Staat mit den gebotenen Mitteln gegen Angriffe und auch gegen die deutsch-linke Ideologie der Selbstaufgabe zu verteidigen.

    Linke mögen überhaupt keine Völker! Die hätten am liebsten einen ethnologischen Einheitsbrei.
    Genau das ist es ja, was wir zu bekämpfen versuchen. Dass aus der historisch gewachsenen Vielfalt, die auch die Grundlagen von Wettbewerb und Entwicklung bildet und den Reiz des Fremden ausmacht, eine Vermischung wird, die letztlich den dumpfen grauen Einheitsmenschen hervorbringt.
    Ist es erst einmal so weit, werden auch die linksgrünen Feinschmecker feststellen müssen, dass jeden Tag Fladenbrot nicht das Nonplusultra ist.

  9. Die RAF lebt durch „Die Grünen“ weiter!

    In den 1980er Jahren sah das Gericht Ströbele als RAF-Aufbauhelfer an.

    Ströbele ist immer noch RAF-Sympatisant,
    egal was er von sich gibt.

    Die unklare Vergangenheit eines Ströbele oder die noch unklarere eines Herrn Gysi, oder Joschka Fischer sind für mich viel größere Probleme als das Abschreiben einer Doktorarbeit, auch wenn ich dieses nicht unterstütze.

    Das ist bei den 68ern wie bei den Altnazis in der jungen BRD. Erst wenn die weggestorben sind, haben wir Ruhe. Ströbi ist auf einem guten Weg dahin…

  10. #8 HaGanah (25. Feb 2013 15:18)
    [Video] ARD-Doku München 1970 – As der Terror nach Deutschland kam: Die 68er, die arabischen Terroristen und die Lust am Judenmord

    Danke für diesen Hinweis!

    Ströbele Kunzelmann und die „kleine“ Künast ab heute sehe ich dieses Gesockse mit anderen Augen.

    Mit gegen Räächts hat die linke wahrlich einen Popanz aufgebaut.

  11. Die Grünen geben sich immer als pazifistische Partei, gegen Kriege, gegen Waffen, vor allem gegen private Waffen!

    Ströbele der als RAF-Aufbauhelfer gilt, wurde sogar verurteilt.

    Bei der RAF handelt es sich um eine Terrororganisation (Rote Armee Fraktion) die mit illegalen Waffen, Waffen die in ihren privatem Besitz waren, viele Menschen ermordet hat.

    Wie passt jemand der maßgeblich am Aufbau der RAF nach der ersten Verhaftungswelle 1972 mitarbeitete und deswegen zu einer mehrmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt wurde als maßgebender Sprecher der Grünen in unserem Bundestag und tritt für Menschenrechte ein? ??!

    Als „Pazifist“ will er nun wohl das wieder gutmachen, was er in der RAF-Zeit mit schweren Folgen verbrochen hat.

    Er soll und muss sich mal klar zu seinen Fehlern von damals bekennen.

  12. #8 HaGanah (25. Feb 2013 15:18)
    [Video] ARD-Doku München 1970 – As der Terror nach Deutschland kam: Die 68er, die arabischen Terroristen und die Lust am Judenmord

    Danke für diesen Hinweis.

    Ströbele,Kunzelmann und die „kleine“ Künast dieses Gesindel sitzt im Bundestag!
    Kunzelmann hat wohl schon das zeitliche gesegnet?

  13. Hans-Christian Ströbele ist in meinen Augen ein Linksextremist und daher wundert mich diese Meldung nicht!

    Ich finde es allerdings sehr interessant und merkwürdig, dass ausgerechnet solche Politiker der Grünen den politischen Gegner immer gleich in die rechte Ecke drängen.

  14. Warum werden bei Linksextremisten immer irgendwelche Gründe und Theorien angenommen, wenn sie Juden angreifen? Sie sind wie alle Judenfeinde einfach Judenhasser, sonst nichts.
    Sie sind nicht die besseren Judenhasser sonder einfach nur Judenhasser. Bekämpft sie einfach.

  15. #10 Tolkewitzer (25. Feb 2013 15:50)

    Linke mögen überhaupt keine Völker! Die hätten am liebsten einen ethnologischen Einheitsbrei.

    Das stimmt so nicht.

    Linke mögen das „Volk“ der Ballastinenser und dessen „Autonomie“.
    Linke mögen auch das Volk der Türken und ihren Nationalismus, sowie die Mehrheit der arabischen Völker, die ihre Halbinsel kulturell rein halten.
    Linke finden, dass Yanomamis und Tibeter schon ihre ethnische Identität behalten sollen und Linke finden, dass die Gesellschaften in Afrika nicht „bunt“ werden müssen sondern einheitlich-braun bleiben können.

    Linke sind durchaus…sagen wir mal „selektiv“ in ihrem Denken. 😉

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