Das aktuelle Heft der Wirtschaftswoche enthält ein umfangreiches Städteranking. Chefredakteur Tichy sieht in einem klugen Artikel die Autostädte vorn und die Metropolen, wo die Energiewende wütet, hinten: Dass die Automobilindustrie für den Wohlstand in Deutschland wichtig, vielleicht sogar schon übermächtig ist, zeigen volkswirtschaftliche Daten, aber mehr noch das Alltagsleben in den Autostädten: Ein halbes Dutzend Museen, Arbeitskräftemangel und üppige Sozialleistungen in Ingolstadt (Audi), moderne Spitzenarchitektur anstelle der Notbauten in Wolfsburg (VW), Immobilienboom in Regensburg (BMW) und eine Aufholjagd mit neuen Arbeitsplätzen und messbar mit allen Wohlstandsindikatoren in Leipzig (Porsche und BMW) – die dynamischsten Städte Deutschlands sind die Autostandorte mit ihrem dichten Geflecht der Zulieferindustrie…

Und über die Verlierer schreibt er:

Aber die wahren Verlierer der Energiewende sind Städte wie Wuppertal, das früher so wohlhabende Krefeld oder Oberhausen, das einstmals so erfindungsreiche Remscheid wie die früher kraftstrotzenden Städte Bottrop, Herne und Gelsenkirchen: Sie trifft der staatlich verordnete Niedergang der großen bundesweiten oder regionalen Energieerzeuger, die Auswirkung auf die Zulieferindustrien und zunehmend der sich beschleunigende Zusammenbruch der Grundstoffindustrien. Seit die administrierten Strompreise explodieren, kollabieren die Edelstahlwerke, und es beschleunigt sich die Deindustrialisierung, weil Chemiefabriken und Weiterverarbeiter still und leise „Tschüss!“ zur früheren Herzkammer der Industrie sagen.

Es ist schwer für eine Stadt, vorwärts zu kommen, wenn die Schlüsselindustrien sterben, weil ihnen der Saft abgedreht wird. Und es ist ein Lehrstück über eine verächtliche Politik, die glaubt, dass Wirtschaft schon immer irgendwie und unbegrenzt weitergeht. Irgendwann geht sie weg.

Wie wahr! Die Energiewende hat viel mehr Weiterungen, als sich dies die gehirngewaschenen Lieschen Müller und Otto Normalverbraucher vorstellen. Da wurden und werden Billionenwerte von einer durchgeknallten linken Politik einfach aus grünem Jux und roter Tollerei vernichtet, und ganze Regionen geraten in die Armut! (Das Städteranking (ist auch etwas unübersichtlich online!)

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29 KOMMENTARE

  1. Der Abstand im Städteranking zugunsten der Autostädte wäre noch viel größer, wenn die dämlichen Sozen und Grünen wegen des angeblich so schlimmen CO2-Nazigases die Autoindustrie nicht so unsinnig mit Auflagen (CO2-Ausstoßbegrenzung) belasten würde!

  2. Schade, denn früher hat die Wehrtechnik (Rüstung) im Verbund mit Luft- und Raumfahrt neben der Autoindustrie auch noch ordentlich zum Wohlstand und zu technologischen Fähigkeiten beitragen können. Unseren Regierungen fehlt es aber an einer strategischen Industriepolitik.

  3. #2 Mountainarcher (12. Dez 2013 15:10)
    Unseren Regierungen fehlt es aber an einer strategischen Industriepolitik.
    ++++

    Das ist aber sehr wohlwollend ausgedrückt!

    Unsre Politiker sind Wirtschaftspolitisch so dämlich, wie ein Kommissbrot!

    Und auch im neuen Kabinett wird nicht ein einziger Wirtschaftsfachmann sein.

    Dieser müßte auch parteilos sein, weil die SPD/CDU/CSU/ keinen Wirtschaftsfachmann/- frau mehr haben.

    Da lungern nur Moral-, Sozial- und Empörungspfeifen herum.
    Wie Tante von der Leyen, irgendwelche Sozentussis etc..

  4. Und die hirnverbrannten Baden-Württemberger wählen die schlimmsten, Umwelt zerstörenden, Autohasser ins Land.
    Wie blöd muss man eigentlich sein?

  5. #4 HD2013 (12. Dez 2013 15:34)
    Und die hirnverbrannten Baden-Württemberger wählen die schlimmsten, Umwelt zerstörenden, Autohasser ins Land.
    Wie blöd muss man eigentlich sein?
    ++++

    Fukushima-Kretschi ist bei der nächsten Wahl aber wieder weg vom Fenster.
    Er wurde nur wegen Fukushima und des Bahnhofs 21 gewählt.
    Selbst den hirnlosen Gelbfüßlern wird nicht entgangen sein, was sie da für einen Wirtschaftsdeppen gewählt hatten!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gelbf%C3%BC%C3%9Fler

  6. Stuttgart hat seinen Wohlstand sogar fast ausschließlich dem Autobau zu verdanken. Firmen wie Mercedes, Porsche, Male, Behr, Bosch, usw. und so fort schaffen dort Arbeitsplätze und Wohlstand für alle.

    Passend dazu hat sich der neu gewählte grüne Oberbürgermeister Fritz Kuhn bei einer seiner ersten Antrittsreden für eine autofreie Stadt Stuttgart ausgesprochen.

    Das zeigt doch den ganzen Irrsinn grüner Idioten-Ideologie. Und so wie Kretschmann gerade das einstmals reiche Land Baden-Württemberg gegen die Wand fährt, so tut der grüner Oberbürgermeister gerade die Grundlagen deiner Stadt bei der Wurzel packen und ausreißen.

    Und Stuttgart will nicht nur autofrei werden, die schwäbische Autobauer-Stadt wird von Kuhn mit Islamsiten, Scheinasylanten, Zigeunern aus irren grünen ideologischen Gründen geradezu geflutet.

    Bald haben wir Dank grüner Ideologie Zustände in Stuttgart wie in den fertigen und herunter gewirtschafteten Städten Essen, Duisburg oder gar Detroit. 😉

  7. #5 Eurabier (12. Dez 2013 15:39)
    Wolfsburg hui, Essen pfui!
    ++++

    Geht mir als Wolfsburger wie Öl runter! 😉
    Aber auch in Wolfsburg gibt es viel zu viele Sozen-Deppen!

  8. #7 Powerboy (12. Dez 2013 15:41)
    Bald haben wir Dank grüner Ideologie Zustände in Stuttgart wie in den fertigen und herunter gewirtschafteten Städten Essen, Duisburg oder gar Detroit. 😉
    ++++

    Man mag es gar nicht glauben, aber die pro Kopf Verschuldung ist in Detroit viel niedriger, als in den oben genannten NRW-Städten!

  9. Ich finde, sowohl kewil als auch Kuhn haben recht: der bezinmotorgetriebene Individualverkehr wird nicht die Mobilität von morgen sein. Auftrag an die Politik ist ein Strukturwandel, der erarbeiteten Wohlstand erhält und nicht zum Fenster raus wirft.

    Ich bezweifle, dass dies mit grüner Ökoideologie gelingen kann.ich bezweifle jedoch auch, dass Autos unseren Wohlstand auf Dauer erhalten können.

  10. #10 Jakobus (12. Dez 2013 15:48)
    Ich bezweifle jedoch auch, dass Autos unseren Wohlstand auf Dauer erhalten können.
    ++++

    Solange es keinen adäquaten Ersatz für Autos gibt, werden Autos ganz sicher zu unserem Wohlstand beitragen!
    Ich sehe noch keinen Ersatz für Autos, mit welchem auch nur annähernd die gewollte individuelle Mobilität der Menschen gewährleistet werden kann!
    Mit dem Bus z. B., fährt nur wer muß, sofern es der Fahrplan überhaupt hergibt!

  11. #6 Jakobus (12. Dez 2013 15:48)

    Leider kommt von der vielgerühmten deutschen Automobilindustrie wenig bis gar nichts in Punkto Alternativantriebe.
    Die Entwicklungen der Elektroautos sind nicht mehr als ein ökologisches Feigenblatt. Statt dessen boomen die SUV, immer größer, immer teurer und immer mehr technischer Schnickschnack sind das Erfolgsrezept. Noch.
    Der Verbrennungsmotor ist technisch ausgereizt, die Entwicklung muss sich auf neue Antriebsformen umstellen.
    Auch ganz ohne politische Einflussnahme.

  12. #12 Urviech (12. Dez 2013 16:03)
    #6 Jakobus (12. Dez 2013 15:48)
    Leider kommt von der vielgerühmten deutschen Automobilindustrie wenig bis gar nichts in Punkto Alternativantriebe.
    ++++

    Glaubt mir!
    Am besten ist es, wenn die Autobauer Fahrzeuge herstellen, die der Kunde möchte!

    Alternativantriebe sind dann gut, wenn sie ökonomisch sinnvoll sind und der Kunde sie deshalb haben möchte.

    Nicht vergessen:
    Der ganze Aufstand wegen Alternativantrieben, Elektroautos usw. wird nur hochgekocht, weil angeblich der CO2-Ausstoß von Autos das Klima erwärmt!

    Und das ist Schwachsinn!

  13. Dass die Automobilindustrie für den Wohlstand in Deutschland wichtig, vielleicht sogar schon übermächtig ist, zeigen volkswirtschaftliche Daten, aber mehr noch das Alltagsleben in den Autostädten: Ein halbes Dutzend Museen, Arbeitskräftemangel und üppige Sozialleistungen in Ingolstadt (Audi), moderne Spitzenarchitektur anstelle der Notbauten in Wolfsburg (VW), Immobilienboom in Regensburg (BMW) und eine Aufholjagd mit neuen Arbeitsplätzen und messbar mit allen Wohlstandsindikatoren in Leipzig (Porsche und BMW) – die dynamischsten Städte Deutschlands sind die Autostandorte mit ihrem dichten Geflecht der Zulieferindustrie

    Wenn ich über „Arbeitskräftemangel“ und „ eine Aufholjagd mit neuen Arbeitsplätzen“ lese, muss ich gleich kotzen.

    „Moderne Spitzenarchitektur“ noch einmal kotzen (siehe z.B. Berlin).

    Regensburg offensichtlich mit München verwechselt.
    Immobilienboom ist jedoch nicht nur dort zu beobachten, sondern in allen Großstädten, die noch nicht vollständig bereichert sind (es kommt aber noch).
    Grund: Masseneinwanderung und Rettung von Euro-Rettung.

    Fazit:
    Der „kluge Artikel“ ist „Qualitätsjournalismus“, wie wir ihn schon kennen.

  14. Hört mir bitte mit meinem Leipzig auf :

    Claudia Roth informiert sich über geplanten Moscheebau in Gohlis

    Hoher Polit-Besuch in Leipzig: Claudia Roth ist am Donnerstag in Gohlis zu Gast. Die Bundestagsabgeordnete und ehemalige Bundesvorsitzende der Partei Bündnis 90/Die Grünen will sich vor Ort über den geplanten Moscheebau informieren.

    Dieser hatte in den letzten Wochen immer wieder für teils heftige Diskussionen und Proteste zwischen Befürwortern und Gegnern gesorgt. Anfang November gab es sogar einen Anschlag auf das Gelände in der Georg-Schumann-Straße.

  15. Keine Angst vor der Energiewende!

    Die deutsche Kuh lässt sich auch bei Kerzenschein noch melken.
    Notfalls per Handbetrieb!

  16. Wir sollten aber auch nicht die restliche Industrie vernachlässigen, der Maschinenbau und der Bau von Schienenfahrzeugen sollten wir meiner Meinung auch weiter vorantreiben, da auch letzteres eine zukünftige Alternative zum Auto ist. Irgendwann werden wir die ganzen stillgelegten Strecken wieder reaktivieren müssen, weil das Auto zu teuer wird. Ist es ja eigentlich schon heute.
    Im Städteranking ist übrigens berlin besser als leipzig, weil Berlin mittlerweile auch e in ernstzunehmender Industriestandort ist.

  17. #10 Urviech

    Die Entwicklungen der Elektroautos sind nicht mehr als ein ökologisches Feigenblatt.

    Nicht mal das, Elektroautos sind eine ökologische Katstrophe. Mit der Energie, die für die Herstellung einer solchen Batterie benötigt wird, kann man ca. 200.000 km mit einem Bezinmotor fahren. 200.000 km hält die Batterie aber nicht, wenns gut läuft, halb so lange. Danach ist sie Sondermüll der überlsten Art. Der von den Batterien genutzte Strom wird heute überwiegend aus Kohle gewonnen, Tendenz steigend. Besserung erst einmal nicht abzusehen.

  18. #11 Jakobus

    Ich finde, sowohl kewil als auch Kuhn haben recht: der bezinmotorgetriebene Individualverkehr wird nicht die Mobilität von morgen sein.

    Wer kennt schon die Zukunft? Vieles ist denkbar, auch das es eine neue Erfindung geben wird, von der wir heute gar nichts ahnen.

    Vorläufig will ich, dass mein Auto noch nach Öl und Benzin riecht und der Motor zu hören ist. Mein nächster wird ein fetter Jeep!

  19. Jetzt wird es auch den Gewerkschaften zu bunt, einer zumindest, der IG BCE. Die ist allerdings schon immer eine der vernünftigeren Gewerkschaften gewesen, wenn nicht überhaupt die vernünftigste und wird traditionell dem eher „rechten Lager „ von Gewerkschaften/SPD zugerechnet.
    http://www.nordbayern.de/ressorts/schlagzeilen/gewerkschaft-warnt-vor-oko-fundamentalismus-1.3334200

    Sage ich doch immer: vernünftig und „eher rechts“, das war und ist ein Synonym.

    Ein Wort zu denen, die hier an den vorzüglichen deutschen „Uralt-Technik-Autos“ herumkritteln: Sagt das mal den Russen, wo die S-Klasse von Mercedes Standard bei der neuen Wirtschaftselite ist, die gehen da weg wie geschnitten Brot. Die pfeifen nämlich auf dieses Öko-Auto-Getue.

    Und sagt das mal der Oberschicht in den Golfstaaten, da gehen diese Autos auch weg, in diesem Fall wie beschnitten Brot (mit Reverenz an Geert akbar für seinen zweiten Klopfer nach den Dingsda-Ludern 1 – 8).

  20. Trotzdem werden immer mehr Fabriken von Zulieferern in Deutschland und Europa dichtgemacht, und fast jeden Tag neue Fabriken in China oder anderen Fernost Standorten eröffnet. Ich könnte hier eine sehr lange Liste einstellen.
    ZF eröffnet ein Achsenwerk in Malaysia, Hella eine Scheinwerfer Fabrik in China, Bosch hat schon über 20 Werke in Fernost, usw usf.

    Der europäische Auto Markt schwächelt, auch wenn es zur zeit eine kleine Erholungsphase gibt. Deutsche Autohersteller eröffnen neue Werke vornehmlich im Ausland, jetzt auch wieder in Südamerika, Brasilien z-B- weil die sonst nicht mehr viel verkaufen können, wegen sehr höher Zölle, uns wird immer das Gegenteil erzählt, von wegen freier Handel, fast alle Länder schotten aber Importe durch hohe Zölle ab, oder durch dubiose Zusatzgebühren, wie Russland ( Entsorgungsgebühr) z.B.
    Auch dort fallen die Verkaufszahlen zur Zeit geringer aus.
    Ein Ende für Europa ist nicht abzusehen.

  21. #13 Urviech (12. Dez 2013 16:03)

    #6 Jakobus (12. Dez 2013 15:48)

    Leider kommt von der vielgerühmten deutschen Automobilindustrie wenig bis gar nichts in Punkto Alternativantriebe.
    Die Entwicklungen der Elektroautos sind nicht mehr als ein ökologisches Feigenblatt. Statt dessen boomen die SUV, immer größer, immer teurer und immer mehr technischer Schnickschnack sind das Erfolgsrezept. Noch.
    Der Verbrennungsmotor ist technisch ausgereizt, die Entwicklung muss sich auf neue Antriebsformen umstellen.
    Auch ganz ohne politische Einflussnahme.
    **********************************************
    BMW forscht am Wasserstoffantrieb, Mercedes an der Brennstoffzelle usw usf

    von Wegen, da kommt nichts

    einfach mal informieren

    und selbst der angeblich ausgereitzte Verbrennungsmotor wird permanent verbessert, da ist noch lange nicht Schluss

  22. und der Laumann begründet die große Koaliton mit der SPD damit, dass mit den Grünen die Energiewende noch schwieriger zu gestalten gewesen wäre…

    CDU nicht nur wegen dem Abschalten unserer sicheren AKW’s unwählbar geworden.

  23. Was Mercedes für das deutsche Image in der Welt bedeutet, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Eigentlich müßten die Deutschen Mercedes dafür jährlich ein paar Milliarden rüberschieben.

    Dazu eine Passage aus diesem Buch:
    http://www.dieterwunderlich.de/McEwan_saturday.htm (erschienen 2005)

    Lassen wir den Helden, Henry Perowne, einen Neurochirugen (also eine dieser Fachkräfte, die zu Hunderten und zu Tausenden täglich in unser Land strömen), zu Wort kommen (S. 106/107 der TB-Ausgabe von 2007):

    Ein silberner Mercedes S 500 mit cremefarbenen Polstern – und das ist ihm nicht einmal mehr peinlich. Er liebt ihn auch nicht – er ist einfach sinnlicher Teil dessen, was er für seinen überreichlich bemessenen Anteil an den Gütern dieser Welt hält. … Er macht die Tür auf und steigt ein. Er genießt es, den Wagen in seinen abgenutzten Sportsachen zu benutzen.

    Monatelang fuhr er sehr zurückhaltend, nur selten gab er richtig Gas, zögerte beim Überholen, winkte rechts abbiegenden Verkehr durch, achtete peinlich genau darauf, billigeren Autos nicht den Platz auf der Straße streitig zu machen. Ein Angelausflug ins nordwestliche Schottland mit Jay Strauss kurierte ihn. Die freie Straße und Jays unbekümmerte Begeisterung für dieses geniale Produkt lutheranischen Fleißes ließen Henry sich endlich als Besitzer, als Herrn und Meister seines Gefährts fühlen.

    Zum ersten Mal empfand er leisen, schwärmerischen Besitzerstolz. Natürlich ist es möglich und statthaft, unbeseelte Gegenstände zu lieben. Doch dieser Augenblick war der Höhepunkt einer Affäre, seither sind seine Gefühle zu gelegentlichem milden Vergnügen abgeklungen. Der Wagen schenkt ihm beim Fahren ein Gefühl der Zufriedenheit. Wie seine Hersteller beabsichtigten und versprachen, ist er ein Teil von ihm geworden.

    Doch bestimmte Kleinigkeiten begeistern ihn immer noch, so kann man zum Beispiel im Leerlauf nicht die geringste Vibration zu spüren, nur der Tourenzähler verrät, daß der Motor läuft.

    Stelle nebenbei befriedigt fest, daß der Diogenes-Verlag diese dämliche neue Rechtschreibung auch nicht mitmacht, daß er also daß mit ß schreibt usw., wie sich das gehört. – Eigentlich lese ich solche aktuellen Romane selten bis gar nicht. Dieses Buch wurde mir aber sehr empfohlen, und es ist gar nicht so übel, eigentlich ist es sogar ziemlich gut.

  24. Wenn „die da draußen in der Welt“ wüßten, wie verrottet dieses Land inzwischen ist, das hinter dem Mythos Mercedes steckt und hinter den zahlreichen anderen Spitzenleistungen der deutschen Wirtschaft, insbesondere auch der mittelständischen! Und wie katastrophal seine Zukunftsaussichten sind! Der Mythos Mercedes, um das mal als Symbol für die deutsche Wirtschaft zu nehmen, überstrahlt das ja gnädig – noch.

    So hat in Deutschland der durchschnittliche IQ deutlich abgenommen. Lag er vor zehn Jahren noch bei 102, so beträgt er derzeit nur noch 97.

    Verschärft wird das durch die Einwanderung, die in erster Linie nicht etwa begabte und gut integrierbare Ostasiaten in unser Land bringt, sondern beispielsweise anatolische Türken mit einem Durchschnitts-IQ von 85.

    http://www.sezession.de/35478/die-intelligenz-und-ihre-feinde.html

    Diesen Hammer kann man sich gar nicht oft genug vor Augen führen!

    Zurück zum Mythos Mercedes: Die Elite Deutschlands sitzt heute eben in der Wirtschaft – und nicht in der Politik. Ich meine, der große Arnulf Baring hätte mal so etwas gesagt, habe es aber nicht ergugeln können. Vielleicht hat es auch jemand anderes gesagt, jedenfalls stimmt es. Bin beim Gugeln aber auf dieses interessante Interview anläßlich der letzten Großen Koalition 2005 gestoßen, die Hälfte der obigen Aussage steckt immerhin drin:

    „Das Angebot an Führungspersonal ist kümmerlich“
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/historiker-baring-zur-grossen-koalition-das-angebot-an-fuehrungspersonal-ist-kuemmerlich-a-365153.html

    Berichtigung zum Vorkommentar:
    … nicht die geringste Vibration zu spüren

  25. Der industrielle Niedergang Deutschlands kann ebenso positiv gesehen werden. Er wird nämlich tausende unzufriedene Bürger auf die Straßen treiben, die nach Reformen rufen. Folgt die Politik der Aufforderung nicht, wird sie dafür abgestraft – vielleicht sogar eines Tages gestürzt.
    Lange Rede kurzer Sinn, ohne Schmerzen wird es kein Umdenken in Deutschland geben, weil die MSM bis zum bitteren Ende die Ursachen verschweigen werden.

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