Der Kunstsammler Cornelius Gurlitt ist tot. Er starb am Dienstag am späten Vormittag im Alter von 81 Jahren, wie sein Sprecher Stephan Holzinger bestätigte. Gurlitt, der Sohn von Adolf Hitlers Kunsthändler Hildebrand Gurlitt, war seit Monaten schwer krank. In seiner Münchner Wohnung war im Februar 2012 eine unschätzbare Sammlung gefunden und beschlagnahmt worden. Dazu zählten Werke von Picasso, Chagall, Matisse, Beckmann und Nolde.

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72 KOMMENTARE

  1. Hatte er Angehörige? Wenn nicht, wird sich der Staat jetzt wohl die komplette Sammlung unter den Nagel reißen.

    Wobei ein paar Millionen mehr an der Haushaltslage des Weltsozialamts BRD auch nichts mehr ändern werden.

  2. Mein Beileid. Was hat man diesem altem Mann am Ende seines Lebensweges noch alles angetan!

  3. Na da haben es die linken Schurken endlich geschafft…….
    Mein Beileid den armen von den linken Geiern gequälten Angehörigen!

  4. Es ist eingetreten,

    was mühelos vorherzusagen war.

    Das System frisst seine Kinder

  5. Leider war ich mit meinem Beitrag schneller wie PI-deshalb gehört das auch hier hin:
    Gibt es hier einen neuen Fall Heisig,einen neuen Fall Möllemann oder Haider oder Barschel-kann das alles Zufall sein?
    Kunstsammler Cornelius Gurlitt ist tot!Sein Arzt sei bei ihm gewesen.Ja,ja und er hat ihm seine Hand gehalten,als er ihn einschläferte,vielleicht?????
    Na,dann hat der Dreck-Staat doch endlich das was er immer haben wollte.Eine Kunstsammlung,die unendlich wertvoll war und dem Herr Gurlitt letztendlich zurückgegeben werden musste.Und plötzlich verstirbt doch dieser plötzlich.Für mich genauso seltsam wie der Freitod von Frau Heisig!!!!!

  6. Die Geier und Fledderer umkreisten und umschlichen ihn ja schon eine Weile…

  7. Juchuu, jetzt können die Schinken an die Chinesen verkauft werden und der Erlös fliesst in die Eurorettung, alternativ Fachkräftealimentierung. Was für ein Glück!

  8. DAS wäre ein Fall für Schalck- Golodkowskis KoKo gewesen!
    Mit dem Erlös der verscherbelten Kunstwerke hätte die DDR vielleicht bis zum 41. Jahrestag durchgehalten!

  9. Sorry, da geht echt meine Verschwörungstheorien-Lampe an.
    Jetzt musste man die Bilder zurückgeben und da verstirbt der Mann praktischerweise.
    Da kann doch bestimmt der oder andere „gutgemeinte Vorschläge“ zur Verwendung der Sammlung machen…
    Weiß jemand was zur Erbenlage bei dem Herrn Gurlitt? Es kommen ja wahrscheilnich nur entfernte Verwandte in Frage und diese wird man sicher „überzeugen“ können, dass man diese „entartete“ Sammlung doch lieber Experten in die Hand geben sollte….

    Ach noch was:
    Ich glaube auch ehrlich gesagt nicht daran, dass Peaches Geldof an Heroin gestorben sein soll.
    Erst heisst es, wo je jeder erst an Drogen dachte, man hätte nichts entsprechendes im Haus gefunden und auch die erste Obduktion hat keine Spuren für die Todesursache ergeben und dann huch wie praktisch taucht das Drogenbesteck doch noch auf und plötzlich heisst es Heroin im Blut gefunden.

    Komisch oder? Eine Obduktion die nicht in der Lage ist Heroin nachzuweisen?
    Dafür braucht man dann einen weiteren Anlauf und mehrere Wochen um Heroin als Todesursache nachzuweisen??

    Bei Peaches Geldof gibt es auch ein Motiv. Sie hat bei der Aufdeckung eines extremen Kinderporno-Ringes mitgewirkt.

    Bei den ganzen Verlogenheiten heutzutage, Rechtsbrüchen und Hochverrat der kaum mehr vertuscht wird sondern offen vor aller Augen ausgeübt wird, finde ich es nicht paranoid, bei solchen „Zufällen“ um die Ecke zu denken, wer Interesse gehabt haben könnte, bestimmte Leute aus dem Weg zu schaffen und/oder zum Schweigen zu bringen.

  10. Der Sohn von Adolf Hitlers Kunsthändler … ja, das mußte sein. 81 ist er geworden. Dann war er 1933 noch nicht mal ein Jahr. Und auch in den Jahren bis 1945 ist er kaum älter als Zwölf geworden.

    Nun ist es natürlich wichtig, jeden Menschen dorthin einzuordnen, wohin er gehört. Und das Prädikat, Sohn von Hitlers Kunstsammler, darf da nicht fehlen. Das dient nämlich nur der Aufklärung. 🙂

    Qualitätsmedien würden jetzt schreiben, hätten sich deutsche Staatsanwälte nicht rechtswidrig an dem Alten abgearbeitet, er hätte viel älter als 81 werden können.

  11. Da spielte auch die Aufregung von ihm wegen dem Lumpenjournalismus gegen ihn eine Rolle….

  12. der mann ist bestimmt an der aufregung über die unverschämtheiten von Staat, justiz und journaille
    gestorben.
    Schade, daß es dafür keinen strafparagraphen im StGB
    gibt.

  13. #12 Karl Eduard (06. Mai 2014 16:22)
    Der Sohn von Adolf Hitlers Kunsthändler … ja, das mußte sein.

    Gurlitts Nachbar hatte einen Schäferhund und aus einem geöffneten Fenster in dem Mehrparteienhaus erklang schon einmal Marschmusik.

  14. Ohne diesen Staatsanwalt würde er wahrscheinlich noch leben. Der ganze streß wird sein Herz angegriffen haben.

  15. Na, da hat die Republik, was sie wollte: einem alten Mann die letzten Monate seines Lebens zur Hölle gemacht – wegen nichts und wieder nichts. Ach nee, ich vergaß ja, sein Vater war Hitlers Kunsthändler. Bestraft die Söhne und Töchter für die Sünden der Väter, ihr Obergerechten (Heuchler und Sadisten)!
    Wer erbt denn nun? – Doch nicht etwa Vater Staat?

  16. Da knallen in Rollstuhl-Gollum“s Ministerium
    ja die Sekt-Korken!
    Die Finanzlage von Buntland hat sich über Nacht
    dramatisch verbessert.

    R.I.P. Cornelius Gurlitt

  17. Da ist ein 81jähriger alter Mann ganz einfach psychologisch fertig gemacht worden. Wer kann diese Hatz in dem Alter noch auf Dauer ertragen???

  18. Es ist eine Schande, dass dieser Mann sterben musste, bevor er seine Bilder wiederbekommen konnte. Aber war wohl genau so geplant. Ich bin dermaßen angewidert von der BRD, das ist nicht mehr zu steigern.

    Möge er in Frieden ruhen.

  19. @ #23

    Aus der Stellungnahme der Polizei:

    „Ein Fehlverhalten der Polizei kann ich überhaupt nicht erkennen, sagt Faßbender. Es sei leider mitunter zu beobachten, dass bei derlei Demonstrationen eine Seite meine, sie habe Sonderrechte, weil sie sich zu den Guten zähle. Es müssen sich aber alle an die Regeln halten, und die sind hier verletzt worden. Es gebe keinen Anlass sich über ein Flatterband lustig zu machen, schon gar nicht es zu zerstören. Das ist eine Grenze, die wir als Polizei aus guten Gründen setzen. Es stehe niemandem frei, diese Grenze nach Gutdünken zu ignorieren.“

    Das wurde bei uns schon Anfang der 90er von Alt-68ern an der Schule vermittelt.

    Es ist im Prinzip die selbe Einstellung, die man regelmäßig beobachten kann, wenn uneinsichtige Fahrradfahrer darauf hinweisen, sie seien ja die ökologisch besseren Menschen und müssen sich daher nicht an die StVO halten (im Gegensatz zu den bösen Autofahrern).

    Für die „Gute und Richtige Sache“ ist jedes Mittel recht und es brauchen keine Regeln eingehalten werden.

  20. Der nächste auf der Abschussliste:
    Ein 80jähriger, der in der ersten Instanz freigesprochen wurde, muss wieder vor Gericht. Zwar ist der Mann schwer krank, aber sein Attest wird nicht anerkannt. So sitzt er weinend auf der Anklagebank.
    Sein Verbrechen:
    Er ist deutsch, wohlhabend und hat einen albanischen Jugendlichen in Notwehr erschossen, der bei ihm einbrach,ihn mit seinen Kumpels folterte und bestahl. Die auf Rache sinnenden Angehörigen des Toten hatten ihn bedroht und gezwungen, aus seinem Haus zu ziehen.

  21. Es ist etwas darüber bekannt, ob es einen oder mehrere Erben gibt? Falls nicht, erbt der Fiskus.

  22. Mein herzliches Beileid

    ****

    Über den Rest schweige ich, denn es würde nichts Druckreifes herauskommen.

  23. Die Eingriffe in sein Eigentum, die massiver nicht hätten sein können, machen einem Angst vor dem Staat, in dem dergleichen passiert. Von einer Herz-Operation hatte er sich nicht mehr erholen können. Also hat der BND ihn erledigt.
    R.I.P. Cornelius Gurlitt

  24. Menschen werden heutzutage aus ihren Ämtern gejagt, ihrer Doktorgrade enthoben und von den Qualitäts-Propaganda-Medien zu Tode gehetzt (ja, einige von ihnen haben es verdient, die meisten jedoch nicht).

    In diesem Fall stelle ich mir jedoch die Frage, was einen Mann wie Gurlitt dazu bewogen haben könnte, Jahrzehnte mit einem musealen Wust von Bildern verbracht zu haben, ohne sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu haben. Die Öffentlichkeit hatte ein Anrecht darauf, denn es handelt sich um Werke, die unter Umständen neue Interpretationen der Nachkriegs-Kunstgeschichte eröffnen können.

  25. Die Kommentarfunktionen zur Meldung sind bei allen grösseren Zeitungen und bei ntv abgestellt. Bei ntv muss es wohl vorher eine gegeben haben, das las ich in einem anderen online Portal.
    Schweine! sie haben dem alten Mann dass genommen, was er, wie er sagte, am Meisten in seinem Leben geliebt hat. Man hat so ein schnelles Ende herbeigeführt.
    Es tut mir unendlich leid für Herrn Gurlitt.


  26. Seit 17:30 gibt es schon ZWEI Versionen seines Todes

    Ja Leute – nach Barschel, Heisig Möllemann, Haider u.v.a.m.
    dachte ich – die Hektik ist raus aus euren Prozeduren !!

  27. # 29

    Welches Anrecht hat bitte Öffentlichkeit auf die Zugänglichkeit von Privateigentum!? Wo soll das anfangen und wo enden? I

  28. Bei Xing gibt es dazu diese Kurzmeldung:

    Der NS-Raubkunstschatz, den man im Februar 2012 in seiner Münchner Wohnung fand, machte ihn über Nacht bekannt. Jetzt ist der Kunstsammler Cornelius Gurlitt im Alter von 81 Jahren gestorben

    NS-Raubkunstschatz? Welch eine reißerische und zudem völlig falsche Formulierung!

  29. Ich bin sicher der arme alte Mann würde noch leben, hätten sich die Massenmedien zurück gehalten mit der vorverurteilerei.

    Wer weiß ob da nicht auch dritte bei seinem Tod nachgeholfen haben.


  30. * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
    UND NOCH EINES – IHR GSCHWERL:

    Herr Gurlitt hat versichert, erwiesene Stücke, die als Raubkunst kategorisiert werden – zurückzugeben –
    OHNE WENN UND ABER !

    DAZU konnten sich deutsche staatliche Museen in fast 70 Jahren NICHT entschließen.

    UND D-A-S IST D-E-R UNTERSCHIED

  31. # 33 Ergänzung

    Die Magazine der Museen sind jetzt schon übervoll, zum Erhalt der Objekte und Bilder ist kaum Geld da. Einige verkaufen sogar Teile aus ihren Beständen oder öffentliche Einrichtungen wissen überhaupt Nichts mit Ihren Schätzen anzufangen. Die Sammlung wurde von Herrn Gurliit in einem guten Zustand erhalten, das wenigstens werde ich den MSM glauben.

    http://www.deutschlandfunk.de/stralsund-will-historischen-bibliotheksbestand-zurueckkaufen.691.de.html?dram:article_id=228461

  32. Tja, solche Schätze wecken halt Begehrlichkeiten. Am einfachsten wäre es wohl gewesen, wenn Herr Gurlitt alles auf einen Haufen geschmissen und angezündet hätte. Möglicherweise würde er dann noch leben.

  33. Hoffentlich wird seine Grabstätte gut bewacht, ansonsten machen sich die Räuber noch am Sarg zu schaffen..

  34. #18 AtticusFinch (06. Mai 2014 16:58)
    Na, da hat die Republik, was sie wollte: einem alten Mann die letzten Monate seines Lebens zur Hölle gemacht – wegen nichts und wieder nichts. Ach nee, ich vergaß ja, sein Vater war Hitlers Kunsthändler. Bestraft die Söhne und Töchter für die Sünden der Väter, ihr Obergerechten (Heuchler und Sadisten)!
    Wer erbt denn nun? – Doch nicht etwa Vater Staat?
    —————

    du sprichst genau das aus, was ich mir bei der nachricht, ohne einen artikel zu lesen, gedacht habe.

    ich hoffe, die schuldigen werden einen schimpflichen tod sterben oder wenigstens gerechtigkeit für ihre taten ernten.

    ich glaube auch, dass sich der staat das erbe unter den nagel reissen wird.

    haben nicht schon einige nachkommen der deutschen juden ansprüche angemeldet?

    so wie friedmann sagt: büßen bis in alle ewigkeit 🙁

  35. #2 cream_2014

    Was hat man diesem altem Mann am Ende seines Lebensweges noch alles angetan!
    ………………………………..
    Und wieder ein Justizskandal in Bayern!
    Wie Mollath oder Ulvi.
    Sogar die Geschäftfähigkeit hatte man ihm abgesprochen und „Betreuung“ veranlasst.

    ======================================

    #3 Mosigohome (06. Mai 2014 16:03)

    Dann kann die Beute endlich verteilt werden!
    ………………………………..
    Es hatten sich ja schon die Geier angemeldet, die meinten, vieles gehöre ihnen.

    Jetzt kommt heraus, dass er vor 4 Wochen eine Unterschrift geleistet hat, er aber seit Dezember 2013 unter Betreuung stand.

    Man muss annehmen, dass der gierige „Frei“staat Bayern diese gelten lässt.

  36. #29 Athenagoras (06. Mai 2014 17:43)
    ————–

    hoffentlich beruft sich der staat nicht in zukunft darauf, dass es im öffentlichen interesse ist, dir dein haus, deine wohnung, dein auto wegzunehmen.

    DANN hast sicher nichts dagegen, stimmts?

  37. Wieder ein Todesfall, der einigen sicher mehr als willkommen ist. Um nicht zu sagen, dass sie darauf gewartet haben.

    Wer das genau ist, wird sich bald zeigen.

  38. Wikipedia schreibt, dass der Vater, Hildebrand Gurlitt, aus einer jüdischen Familie stammte.

    Er galt danach dann als Vierteljude.

  39. C. Gurlitt stand unter Betreuung
    ( na dann ist ja alles in Ordnung )

    >“Betreung“ >“Staat“ >“Justiz“

    * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *
    DER STAAT ENTRECHTET & PLÜNDERT DIE ALTEN
    * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

    dradio.de
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1025084/

    WER DAS LIEST, DEM SCHMECKT HEUTE KEIN ESSEN MEHR -G-A-R-A-N-T-I-E-R-T

  40. Weiß gar nicht was ihr so ein Geschiss darum macht. Leute sterben.
    Gurlits Vater war mir zudem entschieden zu nah an Hitler.

    Gurlitt, der Sohn von Adolf Hitlers Kunsthändler Hildebrand Gurlitt, …

    Sowas färbt ab. Werden wir jetzt sein Verteidiger???? 🙁

  41. #29 Athenagoras (06. Mai 2014 17:43)

    … ohne sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu haben. Die Öffentlichkeit hatte ein Anrecht darauf, …

    Wie bitte? Die Öffentlichkeit hat ein Anrecht auf GAR NICHTS, das sich rechtmäßig in Privatbesitz befindet. Wo leben Sie eigentlich?

  42. Viele Hunde
    sind des Hasen Tod.
    Man könnte schon fast den
    Eindruck gewinnen, als ob da eine
    mediale Todesschwadron unterwegs
    gewesen wäre; vom Anteil
    der Juristen dabei
    einmal ganz zu
    schweigen.

  43. Diese Verschwörungstheorien etlicher PI-User sind ja furchtbar.
    Herr Gurlitt war 81 Jahre alt und schwer herzkrank. Während einer Herzoperation ist er verstorben.
    Was die Erben betrifft: Er war weder verheiratet noch hatte er Kinder. Vorhanden ist aber ein Cousin.
    Hat der Verstorbene kein Testament gemacht, erbt dieser und etwaige weitere Verwandte. Andernfalls die im Testamtent Benannten.
    Das läßt sich übrigens alles googeln
    Aber hier einfach die wildestens Theorien loszulassen, das macht das gesamte PI unseriös.

  44. Wo sich „unser Staat“ immer auf Verjährungsfristen beruft, wenn es die eigenen Museen und deren Lager geht (da liegt ja über 90% aller Bestände), wird dann mit übelsten Machenschaften ersteinmal beschlagnahmt – hinterher der Presse zugespielt – ein medialer Aufschrei zelebriert, der sowas von einer Hetzjagd hatte, wie nichts vergleichbares auf der Welt, obwohl schon klar war, daß auch bei Gurlitt die Verjährungsfrist gilt.
    Aber da kam man dann einem alten Mann mit der Moralkeule und hat ihn niedergestreckt…..ob er überhaupt noch realisieren konnte, daß der Großteil seiner Sammlung offizielle nach rund 2 Jahren an ihn zurückgegeben werden sollte, weil dort einfach nichts illegales dran war….?

  45. #1 Eugen von Savoyen (06. Mai 2014 16:00)

    Hatte er Angehörige? Wenn nicht, wird sich der Staat jetzt wohl die komplette Sammlung unter den Nagel reißen.

    Auch „Häuser ohne Erben“ fallen dem Staat jährlich in nicht unbeträchtlicher Höhe, es wurde mal von einigen Milliarden berichtet, in den Schoß! Das hat wohlweislich nichts mit Steuereinnahmen zu tun. Wer letztlich die Nutznießer sind, ist unbekannt.

  46. #52 FW (06. Mai 2014 19:27)

    Diese Verschwörungstheorien etlicher PI-User sind ja furchtbar.
    Herr Gurlitt war 81 Jahre alt und schwer herzkrank. Während einer Herzoperation ist er verstorben.

    Das enormer Stress starke gesundheitliche Auswirkungen hat ist keine Verschwörungstheorie.

  47. So,so der „Sohn von Hitlers Kunsthändler“. Na dann bin ich halt der „Sohn von Hitlers Wehrmachts-Stabsgefreiten“ :mrgreen: So ein Schei§§!! Da gibts sicher noch den Sohn von Hitlers Frisör, seiner Bäckereiverkäuferin, seines Metzgers oder sogar seines Automechanikers 😆

    R.I.P. Cornelius Gurlitt

  48. @James Cook
    Sippenhaftung, wie du sie betreibst, gibt es seit den Nazis nicht mehr.
    Die Bilder stammen aus staatlichen Gemäldegalerien, die Hitler konfiszieren ließ und meistbietend an Ausländer verkaufte. Der Kunsthändler Julius Gurlitt trat als Vermittler auf, der anscheinend selbst auch kaufte. Ob sich unter den Kunstwerken eine Leihgabe befindet, wurde bis heute nicht aufgeklärt. Und selbst auf diese hätten die Nachfahren keinen rechtlichen Anspruch, denn die Frist ist bereits abgelaufen.
    Wie der Staat mit dem alten herzkranken Mann umgegangen ist, ist himmelschreiendes Unrecht. Er wurde im Zug Richtung Schweiz mit 10 000 Euro erwischt, was keine strafbare Handlung darstellt und danach wurde seine Wohnung durchsucht und die Bilder sofort beschlagnahmt. Dieses Belastungen und die Anfeindungen waren für den herzkranken Mann der Todesstoß.
    Hier können vor aller Augen öffentlich Leute angeprangert und ausgeraubt werden und kein Mensch interessiert sich dafür. Was für ein stinkender Kothaufen!

  49. Armer alter Mann…
    Er hätte den ganzen Haufen anzünden sollen!
    R.I.P. Cornelius Gurlitt

  50. Sohn von Hitlers Kunsthändler hin oder her.Die Bilder ,wurden in Treuhand übergeben,
    und wahren Eigentum des Deutschen reiches,Rechtsnachfolger die Bundesrepublik.
    Die Rückgabe durch die Staatsanwaltschaft ist Rechtswidrig. Die Bilder bis auf 3 ,hier werden noch Alteigentümer überprüft,gehören der Bundesrepublik Deutschland. Und sollten den Museen zurück gegeben werden,von denen sie Stammen.Bei der Masse der Bilder handelt es sich ja gerade nicht,um Raubkunst.
    Laut ADN,wurden die Bilder ans Ausland vermacht.
    Wer böses dabei denkt.

  51. Der Vater von Cornelius Gurlitt, Hildebrand Gurlitt war ein bedeutender Kunsthändler auch während der Zeit des NS. Aufgrund seines Bekanntheitsgrades und seiner Verbindungen kam auch das NS-Regime nicht umhin, seine Dienste zu nutzen. Er war jedoch kein wie auch immer gearteter Nazi. Hier so einen unterschwelligen Zusammenhang herzustellen, ist nicht redlich.
    Sein Vater, ebenfalls mit Namen Cornelius Gurlitt war ebenfalls ein großer Kunsthistoriker. Obwohl er keinerlei Abschluß besaß, war er sogar Rektor der TU Dresden. Auch heute noch hat er einen guten Ruf in der Branche und seine Verdienste um den Barock in Sachsen sind ohnegleichen. Als er 1938 starb, durfte jedoch kein großes Begräbnis stattfinden, da er Halbjude war. Deshalb kann man heute auf dem Dresdner Johannisfriedhof ein relativ schmuckloses Grab besichtigen.
    Erst vergangenen Sonntag war ich dort und schrieb Sonntag Abend seinem Enkel eine eMail mit der Bitte, ob er sich nicht um das Grab seines Großvaters kümmern könnte. Eine Antwort werde ich wohl nun nicht mehr erhalten. Schade um den liebenswerten kleinen Schatzhauser.
    Er ruhe in Frieden!

  52. Nur wenige Bilder waren betroffen. Der Rest also sein Eigentum. Rechtlich ganz einfach. Doch die Justiz ist noch so wie vor 1945.

  53. man hat schon mit der Wegnahme seiner Bilder ihm das Leben genommen, sein Tod das Resultat.
    Ein sympathischer alter Mann. Ruhe in Frieden Cornelius Gurlitt!

  54. Viel interessanter als die Herkunft der Bilder und der Umgang des Staates mit Herrn Gurlitt ist doch folgendes: Da braucht nur irgendeine popelige Zeitung „Nazi“ schreiben und 3/4 der Republik springen darauf an. Herr Gurlitt war kein bedeutender Mann, kein Politiker, keine Person des Öffentlichen Lebens. Was kommt als nächstes? Listen mit „Nazis“ aus der Nachbarschaft? Hitlers Kunsthändler? Hatten die beiden persönlich verhandelt? Oder traten irgendwelche Beamte aus einem Ministerium an Gurlitt heran, um über seine Kunsthandlung Dinge abzuwickeln? Wo haben die denn ihre Brötchen geholt. Und die morgendliche Tageszeitung? Ja ja, Millionen von Jugen könnten heute noch leben, hätte Tante Hilde X. aus Y. Hitler nicht morgens die Brötchen verkauft. Irgendwie ist Deutschland wirklich zum Affenhaus verkommen.

  55. Deutschland hat mal wieder einen „Endsieg“ erreicht… 🙁 Die Sammlung soll wegen des unangemessenen Verhaltens von deutscher Justiz und Öffentlichkeit jetzt ins Ausland gehen. Ich gratuliere dem Bayrischen (Polizei-)Staat zu dieser Leistung!!!

  56. Die Hetzer behaupten noch heute, der böse
    Gurlitt hat seinen kostbaren Schatz aus 1280 Gemälden jahrzehntelang versteckt und gehütet.

    Na sowas! Ich „verstecke“ also mein Eigentum….
    Die Dreistigkeit der Verleumdung und Entehrung ist ohnegleichen.

    Der Spiegel schmierte:

    Es war der 28. Februar 2012, als ein alter Mann namens Cornelius Gurlitt in seiner Wohnung in München-Schwabing unangemeldeten Besuch bekam. Einlass begehrten rund 20 Personen, angeführt von einem Staatsanwalt aus Augsburg. Die Ermittler beschlagnahmten wegen angeblicher Steuerstraftaten die komplette Kunstsammlung von Gurlitt, etwa 1280 Bilder.

    Das war genau die Stasi-Methode des Schalck-Golodkowski, den DDR-Sammlern ihr Eigentum zu entziehen, sie zu kriminalisieren und die Beute zu verscherbeln.

    Da der Lump Schalck zog mit Frau ungeschoren 1990 nach Rottach-Egern am Tegernsee. Er war der Liebling von Schäuble und Konsorten.

    Den Bayern hat er bestimmt die Tips gegeben, wie man an das Eigentum unbescholtener Bürger kommt, denn die Masche bei Gurlitt gleicht die des Stasi-Offiziers Schalck aufs Haar.

    Bis heute hat keine Ermittlung stattgefunden, wo die DDR-Kunst, auch aus Museen und Kirchen, geblieben ist. Keine Kommission, keine Internetseite – nichts!

    Warum?

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