Der Buchautor und Journalist Peter Scholl-Latour ist tot. Der Nahost-Experte starb im Alter von 90 Jahren nach schwerer Krankheit in Rhöndorf am Rhein, wie der Ullstein-Verlag in Berlin heute mitteilte. Scholl-Latour war mit Reportagen über ferne Länder bekanntgeworden und schrieb Bestseller wie „Der Tod im Reisfeld“. Viele seiner mehr als 30 Bücher erzählen von Krisen, Konflikten und Kriegen. Scholl-Latour prägte das Bild der Deutschen von der arabischen Welt, von Asien und von Afrika.

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77 KOMMENTARE

  1. Es ist ein Jammer. Ein Mann von seinem Format stirbt, und die Redaktionen sitzen voller Schmierfinken.

  2. In einer Welt der Schwafler, politisch korrekten Dummschwätzer und gekaufter Meinungsmacher war Peter Scholl-Latour ein Mann erfreulich klarer Worte.

    Journalisten seines Schlages sind mit ihm jetzt leider ausgestorben.

  3. Guter Mann! Ein Mann mit Persönlichkeit, Rückgrat und Charakter.
    Ich ziehe meinen Hut vor dieser Legende.

  4. „“Der berühmte Journalist und Autor Peter Scholl-Latour ist tot. Wie sein Verlag Propyläen mitteilte, starb er am Samstag im Alter von 90 Jahren nach schwerer Krankheit in Rhöndorf am Rhein.

    Scholl-Latour schrieb zahllose Bücher und Reportagen über Krisenherde in aller Welt. Seine Schwerpunkte bildeten der Nahe Osten und der Islam. Seine journalistische Karriere währte mehr als sechzig Jahre lang, in denen er praktisch alle Länder der Erde bereiste. Er berichtete unter anderem über die Konflikte in Vietnam und Kambodscha und hatte während der iranischen Revolution teilweise direkten Zugang zu Ajatollah Chomeini…““
    http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article131291524/Peter-Scholl-Latour-stirbt-im-Alter-von-90-Jahren.html

    Bezüglich Ukraine-Krise sagte er vernünftige Sachen, ansonsten saß er mir zu oft mit Islamiten am Lagerfeuer schafeln!!!

  5. Der Tod von Scholl-Latour betrübt mich sehr!

    „Der Tod im Reisfeld“ war das erste Buch welches ich von ihm gelesen habe… „Das Schwert des Islam“ das welches in meiner Erinnerung besonders hängen blieb… und wann immer er in meiner Region auf einer Podiumsdiskussion oder in einem Buchladen war… ich ging hin und mochte seine kompetenten und direkten Beiträge und Kommentare…

    …der letzte „Journalist“ seiner Art…

  6. RIP. Ein großer Journalist ist von uns gegangen, vor seinem Lebenswerk kann man nur den Hut ziehen.

  7. Auf alle Faelle war er besser als

    Hodentoeter=Todenhoefer,

    allerdings haben/hatten beide die Neigung zu viel am

    Islamismus zu beschoenigen.

  8. Er hat in den letzten Jahren sehr undeutlich gesprochen. Das ist schade, weil man teilweise nicht richtig verstand, was er in Talkshows sagte.

  9. Schade. Eine der letzten echten Persönlichkeiten. Mir war er immer sympathisch.
    Sehr weltgewandter Mann.

  10. Möge er in Frieden ruhen .
    Jetzt wird die deutsche Medienlandschaft noch flacher und nichts sagender .

  11. Zu Ukraine: „Haben die Deutschen jedes Gespür für die Tragik der eigenen Geschichte verloren?“

    „“In der Gestapo-Gefangenschaft lernte Scholl-Latour die Abgründe der menschlichen Natur kennen

    Ihre Mutter war getaufte Christin, stammte aber aus einer jüdischen Familie. Fast Ihr gesamtes Leben lang waren nur enge Freunde und Bekannte darüber informiert, dass Sie und Ihre Familie im 3. Reich Verfolgungen ausgesetzt waren. Weshalb haben Sie so lange darüber geschwiegen?

    Peter Scholl-Latour: Nun, ich hatte nie die Absicht, auf meinem Status als Opfer der Nazis im Nachkriegsdeutschland zu pochen. Da gab und gibt es ja auch viele Wichtigtuer, die sich nachträglich gerne als irgendeine Art von Widerstandskämpfern darstellten…

    Peter Scholl-Latour: Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung.

    Inwiefern?

    Peter Scholl-Latour: Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil berichten, flankiert von den technischen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters, dann kann man nur feststellen, die Globalisierung hat in der Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt. Ähnliches fand und findet ja bezüglich Syrien und anderen Krisenherden statt.

    Halten Sie die Entwicklung für gefährlich?

    Peter Scholl-Latour: Ja, vor allem auch für die EU. Ich frage mich, was sich die EU von einer Annäherung der Ukraine erhofft. In Brüssel sollte man sich besser auf eine Konzentration und Konsolidierung ausrichten, statt die Ausweitung nach Osten voranzutreiben. Schon mit der Aufnahme Rumäniens und Bulgariens haben sich die Kommissare in Brüssel übernommen. Käme nun noch die Republik von Kiew hinzu, wo von den Tataren die Wurzeln des heutigen Russlands gelegt wurden und die Bekehrung zum Christentum stattfand, dann würde das aufgeblähte Territorium der fragilen Europäischen Union bis rund dreihundert Kilometer an jenes Schlachtfeld heranrücken, das unter dem Namen Stalingrad berühmt wurde. Haben die Deutschen jedes Gespür für die Tragik der eigenen Geschichte verloren?…““
    heise.de/tp/artikel/41/41168/2.html

    „“Das Totengebet der römisch-katholischen Kirche soll den Verstorbenen Gott anempfehlen. Das Totengebet geht auf das Urchristentum zurück. Traditionell betet man Bußpsalmen, deren wichtigster und bekanntester der Psalm 130, das De profundis, ist. Von großer Bedeutung ist auch die Litanei für die Verstorbenen…““ (Wikipedia)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Psalm_130#Text

    „“Peter Scholl-Latour war Sohn des im Saarland geborenen und in Lothringen aufgewachsenen Arztes Otto Scholl-Latour und einer elsässischen Mutter. 1936 schickten seine Eltern den katholisch getauften Knaben aufgrund ihrer Schwierigkeiten mit den Nationalsozialisten (jüdische Herkunft) auf das Jesuitenkolleg Sankt Michael im schweizerischen Freiburg, denn er galt im Sinne der sogenannten Nürnberger Rassegesetze als „Mischling 1. Grades“. Nachdem den Eltern weitere Geldüberweisungen in die Schweiz untersagt waren, musste er das Kolleg 1940 verlassen und nach Deutschland zurückkehren. Auf dem Wilhelmsgymnasium in Kassel legte Scholl-Latour 1943 die Abiturprüfung ab…““
    http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Scholl-Latour

  12. Ein weiterer Zitat von ihm: „Alle deutschen Politiker, welche fuer einen Beitritt der Tuerkei in die EU werben, gehoeren ins Gefaengnis!“

  13. #5 Maria-Bernhardine (16. Aug 2014 17:09)
    KORREKTUR:
    Nicht schafeln, sondern schwafeln

  14. Nun hat er uns mit der ZEIT und dem SPIEGEL, mit ZDF und ARD alleingelassen. Wir danken ihm, der Aussagen niemals danach beurteilte, ob sie irgendwie „-istisch“ sind, sondern nur nach richtig oder falsch. Und er lag immer richtig, weil er die Welt und die Wirklichkeit kannte – und weil er kein Ideologe war.

  15. #9 Nuernberger (16. Aug 2014 17:16)

    Möge er in Frieden ruhen .
    Jetzt wird die deutsche Medienlandschaft noch flacher …
    ————–
    Wie die Fernseher! Nur die Auflösung wird immer höher – damit man Werbung und Propaganda noch besser sieht!

  16. #10 Maria-Bernhardine

    Halten Sie die Entwicklung für gefährlich?

    Peter Scholl-Latour: Ja, vor allem auch für die EU. Ich frage mich, was sich die EU von einer Annäherung der Ukraine erhofft. In Brüssel sollte ….

    Da brauchen wir aber schon eine Quellenangabe.

  17. „Ich fürchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes.“

    Zitat von Peter Scholl-Latour

    ———————————————-

    Er hatte in vielen Dingen Recht weil nur er den wirklichen Islam kannte…

  18. „Scholl-Latour prägte das Bild der Deutschen…“

    Zumindest das Bild unserer Politiker von den Problemgebieten der Welt hat er aber nicht prägen können.

    Wunschdenken und Dummheit sind nämlich viel stärker als Fakten.

  19. #11 Maria-Bernhardine (16. Aug 2014 17:24)

    #5 Maria-Bernhardine (16. Aug 2014 17:09)
    KORREKTUR:
    Nicht schafeln, sondern schwafeln
    —————
    Also, ich habe „tafeln“ gelesen! (Selektive Wahrnehmung so kurz vor dem Abendbrot) 🙂

  20. Einer der Unbestechlichen, und mutig dazu. Ich sehe ihn seit 1956, damals als jungen Journalisten in Amerika. Meine Hochachtung.

    Dem dürfte nicht einer unserer Polit-Journaille die Füße küssen.

  21. FÜR PETER SCHOLL-LATOUR

    Der 130. Psalm (Heinrich Kaminski)
    https://www.youtube.com/watch?v=_E8BR1WH1sY

    Eröffnung:

    Augenscheinlich unterbricht der Tod

    den Fluss des Lebens.

    Radikal und endgültig.

    Im Glauben aber kann erahnbar werden,

    dass das Leben neu aufbricht,

    auch jenseits der Grenze des Todes.

    In solchem Glauben haben wir uns versammelt,

    um für Herrn PETER SCHOLL-LATOUR zu beten.

    Im Zeichen dieses Glaubens beginnen wir:

    Im Namen des Vaters und des Sohnes

    und des Heiligen Geistes. Amen.

    „Die Huld des Herrn ist nicht erschöpft,

    sein Erbarmen ist nicht zu Ende.

    Neu ist es an jedem Morgen;

    Groß ist seine Treue.“

    Kyrieruf:

    Der Herr ist dein Hüter,

    der Herr gewährt dir Schatten.

    Er steht dir zur Seite:

    Herr, erbarme dich.

    Der Herr behütet dich

    in seinem Herzen.

    Er ist Hilfe dem, der Hilfe braucht:

    Herr, erbarme dich.

    Der Herr gibt Heimat deinem Leben,

    er wacht über Eingang und Ausgang,

    jetzt und über alle Zeit hinaus:

    Herr, erbarme dich.

    Dir, Gott, befehlen wir unsere Wege.

    Du wirst es fügen,

    uns neue Wege zu zeigen. Amen.

    (…)

    Segen:

    So stellen wir uns am Ende unseres Gebetes

    unter diesen Segen, und rufen:

    Mit seinem Licht erfülle Gott unsere Dunkelheit.

    Mit seinem Wort erlöse er unsere Sprachlosigkeit.

    Mit seiner Liebe befreie er unsere Ohnmacht:

    So segne uns Gott
    mit neuem Leben,
    der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

    Amen.
    http://www.liturgie.cc/Behelfe/Totengebet.htm

  22. Das ist bitter für Deutschland. Er nannte die Dinge rücksichtslos beim Namen. Er war Realist, kein Idealist und kein Gefühlsmensch. Um so ehrlicher seine Beurteilungen der politischen Lagen in der Welt. Auch den Islam hat er als das erkannt, was er ist. Allerdings kam es mir immer so vor, als wenn er den Islam für seine Durchsetzungskraft, Radikalität und Brutalität bewundert hätte. Ohne natürlich ein Anhänger dessen werden zu wollen. Wie man ein Wolfsrudel bewundert, das unerbittlich seine Beute reißt.
    Er war der aufrichtigste und ehrlichste Journalist und Kommentator zu den Krisen dieser Welt. Aber wie gesagt, für mich war er wie jemand, der kein Schmerzempfinden, kein Mitgefühl und kein Gefühl hatte.
    Er hätte auch unter Hitler eine Art Rommel oder ein Kriegsheld werden können. Es war ihm egal für wen oder was er kämpfte, Hauptsache es war abenteuerlich.
    Um so bedauerlicher dass er gegangen ist. Er hat die Dinge beim Namen genannt, ohne Rücksicht auf Verluste. Die Politik und die Gutmenschen werden ihm keine Träne nachweinen, den Menschen, die ihren Verstand noch haben, wird er sehr sehr fehlen.

  23. #20 James Cook (16. Aug 2014 17:26)

    HABE ICH DOCH:
    heise.de/tp/artikel/41/41168/2.html

    Gaaanz leicht zu gugeln, obwohl

    GEKÜRZT, DAMIT ICH NICHT IN DIE MOD KOMME.

  24. In einem Jahr der militärischen Krisen wie 2014, in dem die Einschläge immer näher an Deutschland herankommen, ist der Verlust eines gebildeten, intelligenten und weltgewandten Mannes wie Scholl-Latour besonders hart. Natürlich passte mir sein oft ruppiger Umgang mit Kritikern nicht, wie bei der hier auf PI thematisierten Auseinandersetzung mit der damaligen israelischen „Sonderbotschafterin“ Melody Sucharewicz auf Vulgärniveau, wobei Scholl-Latour zur Ehrenrettung gereicht, dass auch Sucharewicz wahrlich keine dicken Bretter bohrt. Scholl-Latours Stärke lag aber in seinen umfangreichen Kenntnissen über geschichtliche, religiöse und kulturelle Zusammenhänge und in seinem Bewußtsein, dass diese heute noch prägend auf die unterschiedlichsten Konflikte und Entwicklungen in der Welt wirken. So waren seine Reportagen aus fernen Ländern stets geprägt von Respekt und Offenheit für deren Kulturen, und umgekehrt wurde Scholl-Latour dort offen und respektvoll begegnet. Dass er meinte, sich aufgrund der im Internat erhaltenen streng katholischen Erziehung in die Wesensverfasstheit strenggläubiger Moslems einfühlen zu können, bedeutet keineswegs, dass er den Islam umarmte. Im Gegenteil entwickelte er sich unter anderem zum Kenner des radikalen Islam, weil er dessen leitende Motive begriff und – im Gegensatz zur Mehrheit der schreibenden Zunft – auch ernst nahm.
    Er wird fehlen. Er fehlt schon jetzt.
    Scholl-Latour im islamischen „Forum am Freitag“ (ZDF): https://www.youtube.com/watch?v=PxFjOfAeU3w

  25. Einer von den Alten,von denen man sich
    gewünscht hätte,sie würden 150 werden,
    gerade in Zeiten wie diese..
    Ging mir schon bei Wilhelm Hankel so.
    Und Sinn,Schachtschneider und
    der Helmut Schlesinger,sind auch nicht
    mehr die jüngsten..
    Denen ich gerne zugehört habe,
    die verstummen peu a peu..leider

  26. „Einen wie ihn wird es nie mehr geben!“ hofft ZDF-Intendant Thomas Bellut. Ach, wenn er sich doch irren würde!

  27. Peter Scholl-Latour,
    er lebte sein Leben mit dem Inhalt von 10 Leben.

    Jetzt, ohne ihn, wir sollten eher um uns trauern,
    einer der wenigen glaubwürdigen Wegweiser und
    Ideengeber fehlt.

  28. 2009
    „“Peter Scholl-Latour wird 85
    „Ich glaube nicht mehr daran, dass der Mensch gut ist“

    (…)

    BILD: Und haben Sie versucht, gesund zu leben?

    Scholl-Latour: Dieses ganze Gesundheitsgerede ist doch Unsinn. Ich habe allerdings nach alter Kolonialsitte stets darauf geachtet, nicht vor fünf Uhr Nachmittags zu trinken.

    BILD: Und nach fünf Uhr?

    Scholl-Latour: Immer. Meine Frau kann das bezeugen. Wodka, wenn es kalt ist. Whiskey, wenn es warm ist. Das bekommt mir ganz gut. Haben die Engländer auch immer so gehalten. Ist gut gegen Krankheiten.

    (…)

    BILD: Sind Sie dankbar für Ihr Leben?

    Scholl-Latour: Dem lieben Gott bin ich dankbar, ja. Ich bin zwar kein frommer Mensch, aber katholisch erzogen. Das bleibt haften.

    (…)

    BILD: Verfolgt Sie all das Leid, das Sie gesehen haben?

    Scholl-Latour: Nein, auch wenn das grausig klingt, aber ich habe nie schlecht geschlafen. Im Gegenteil: Mir hat das Spaß gemacht. Ich habe mir schon als Kind erträumt, in der Welt herumzureisen, mir alles anzugucken. Hat ja auch keiner was davon, wenn ich schlecht schlafe.

    Aber ich kann mich schon entrüsten. Zum Beispiel, wenn ich diese karitativen Gesellschaften sehe, die auf Benefizveranstaltungen ihre Diamanten, ihren Reichtum zur Schau stellen – das schockiert mich zutiefst. Da gibt es viel Heuchelei. Da würde ich niemals hingehen.

    Ich bin auch zu dem Schluss gekommen, dass sich jedes Land, jedes Volk selbst helfen muss…

    BILD: Glauben Sie, dass nach dem Leben noch etwas kommt?

    Scholl-Latour: Na, irgendetwas wird da schon kommen. Aber ich weiß nicht was. Von der Hölle gibt es ja genug Darstellungen. Aber für das Schöne, den Himmel fehlt uns die Vorstellungskraft. Kann ja wohl nicht sein, dass da die ganze Zeit nur auf der Harfe gezupft wird. Das wäre etwas dürftig.““
    😀
    http://www.bild.de/news/2009/ich-glaube-nicht-mehr-daran-dass-der-mensch-gut-ist-7612802.bild.html

  29. #32 Maria-Bernhardine

    17:10
    Eingebung, ich trinke gerade das
    erste Weizenbier des Tages.

  30. Etwas irritierend fand ich, dass der bekennende Katholik Scholl-Latour bei einer Einladung ins türkische Parlament seine Rede mit der Eröffnungssure des Koran begann.

  31. Die Medienwelt verliert mit Peter Scholl-Latour einen sehr, sehr klugen, ungemein wissensreichen, messerscharf den Punkt treffenden Analytiker.
    Er hatte immer den Mut, das Kind beim Namen zu nennen und war zudem sehr sympathisch. Er hinterläßt eine große Lücke in der Welt der Aufrechten.

  32. Habe heute auch mit Trauer die Nachricht vom Tode des Herrn Peter Scholl-Latour vernommen.
    Er war einer der wenigen Journalisten vor denen ich Respekt gehabt habe.

    Mein Lieblingsbuch von ihm: „Die Angst des weißen Mannes.“

  33. #38 Abu Sheitan

    Irritation kann zum Nachdenken führen . .

    Peter Scholl-Latour hatte sicher ein Wissens-
    und Verständnishorizont an den wir in PI nicht
    ansatzweise reichen.

    Wir sehen die Welt manches mal doch etwas einschichtig.

  34. @ #38 Abu Sheitan (16. Aug 2014 18:20)

    Also ich habe, weiter oben, auch schon angedeutet, daß er mir einigen Islamiten zu nahe gekommen sei.

    Scholl-Latour ist eben erst gestorben bzw. erfuhren wir es und mag (noch) nicht schlecht über Tote reden.

    GEFÄLLT MIR:
    „Ich bin auch zu dem Schluss gekommen, dass sich jedes Land, jedes Volk selbst helfen muss…“

    (Scholl-Latour im Interview zu seinem 85., bild.de, 2009; Link in meinem letzten Komm.)

  35. #43 Maria-Bernhardine

    Ich habe mit Mohammedanern in Arabien
    keinerlei Probleme.
    Schlicht, ihre Kultur paßt absolut nicht nach Europa.

    Ich lernte Saudi Araber dort als sehr freundlich
    und gastfreundlich kennen.

  36. Habe ihn schon in tiefsten DDR Zeiten bewundert, ein Solitär. Neue Idealisten werden kommen. Vielleicht hocken sie in den Kellern von ???????, kommen lebend wieder raus und berichten.

  37. Normalerweise interessieren mich Todesmeldungen bekannter Persönlichkeiten nicht, aber hier schon. Man hat unweigerlich eine menge guter Dokus mit seinem Gesicht und seienr Stimme im Kopf. Ähnlich wie Heinz Sielemann damals, nur eine andere Baustelle. Wusste gar nicht, dass er bei Königswinter wohnte? Jedenfalls ein schöner Flecken, wo er seine letzte Zeit verbracht hat.

  38. Er war einer der ganz großen Journalisten.
    Jeder halbwegs politisch Interessierte hat wohl sein „Tod im Reisfeld“ gelesen.
    Solche Persönlichkeiten sucht man heute vergeblich.
    Sehr, sehr schade.

  39. Ein Journalist der seine Arbeit gemacht hat! Er hat von der Welt berichtet wie sie ist nicht wie sie andere gerne hätten. Linke Plappermäuler freuen sich jetzt, einer weniger der ihnen mit Fakten dazwischenredet….
    Meine Hochachtung vor diesem Mann und sein Lebenswerk.

  40. Schade, daß PSL nicht mehr unter uns weilt. Aber so ist der Gang des Lebens.
    Ich hoffe, er kann seine wichtige Arbeit nun im Paradies fortsetzen und die feigen Selbstmordattentäter demaskieren.
    An 72 Jungfrauen wird er wohl kein Interesse haben – eher an gestandenen Schönheiten mit denen er die Wonnen der Ewigkeit genießen kann, denn Jungfrauen wünschen sich nur sexuell unerfahrene Waschlappen. 😉

  41. @ #44 ein Schwabe in Irland (16. Aug 2014 18:40)

    Ich habe mit Moslems derbe Probleme. Denn dort, wo sie jetzt hausen und herrschen, lebten mal Christen, andere Kulturen und Religionen, die sie beinahe ausgerottet haben und auch heute noch dezimieren und zwar nicht einfach nur deren Glauben, sondern auch die Menschen.

    Alles Moderne, jeden Fortschritt, den Araber haben, haben sie von Juden und Christen – das geht seit 1400 Jahren so. Araber haben nur Erdöl und Kameldung! Ohne Juden und Christen hätten sie das Erdöl nicht mal aus der Erde bekommen, geschweige denn was damit anfangen können.

  42. #51 Maria-Bernhardine

    Wie sagt schon der olle Darwin . . .

    Wenn ‚der Westen‘ vor lauter Moralin, Gendergerechtigkeit
    und obskuren Menschenrechten
    nicht mehr in der Lage ist zum töten,
    und ich meine jeden einzelnen Westler,
    dann, schlicht, wird er getötet werden.

    Zum Troste, die Muselmanen, wenn sie denn obsiegen,
    werden sich in Jahrhunderten weiterentwickeln
    und hoffentlich wieder eine Hochkultur,
    wie die Deutsche und Europäische entwickeln . .

    Ach ja, höre eben Bach, Easter Oratorio, Fritz Wunderlich.
    Ein Traum

  43. #Made in Germany West
    De mortuis nihil nisi bene
    Absolut unnötiger und dazu noch falscher Kommentar

  44. #55 krishna

    Richtig,
    aber gerade der freie Peter Scholl-Latour hätte sich
    an Unwichtigem nicht gestört.

  45. WO WIRD PETER SCHOLL-LATOUR BEGRABEN???

    SEIN GRAB HATTEN ER UND SEINE FRAU LÄNGST GEKAUFT:

    16.08.2014 – 20:45 Uhr
    „“Nur ein einziges Mal wurde er verwundet, doch dies geschah nicht während der vielen Kriege, die er er- und überlebt hat, sondern während der 1968er-Unruhen in Paris. Dort traf ihn ein Granatsplitter.

    Auf die Frage, ob er an Schutzengel glaube, antwortete Scholl-Latour in einem BILD-Interview zu seinem runden Geburtstag: „Ja, ich wundere mich selbst, dass ich 90 Jahre alt geworden bin.“

    Das Geheimnis seines hohen Alters sei die Arbeit: „ Ich arbeite jeden Tag. Wäre ich mit 65 pensioniert worden, wäre ich schon lange tot, und wenn nicht tot, dann doof.“

    (…)

    Ein Grab für sich und seine Frau habe er, so sagte Scholl-Latour damals, bereits gekauft. „Ich möchte auf dem Waldfriedhof in Rhöndorf begraben werden, wo auch Konrad Adenauer liegt. Von dort aus hat man einen tollen Blick auf den Rhein.“…““
    http://www.bild.de/politik/inland/peter-scholl-latour/scholl-latour-verstorben-37275512.bild.html

    03.07.2014
    Peter Scholl-Latour warntISIS-Terroristen wollen
    Mekka und Medina
    Saudi-Arabien schickt 30 000 Soldaten an seine Irak-Grenze. Nahost-Experte Scholl-Latour erklärt in BILD den Hintergrund. Droht eine Schlacht um die Heiligtümer des Islam?

    (…)

    „Die Dschihadisten interessieren sich nicht für das Öl. Geld haben die schon genug“, sagt der profunde Kenner der islamischen Welt zu BILD.

    „Sie wollen nach Mekka und Medina. Sie wollen die heiligen Stätten des Islam aus der Kontrolle der Saudis befreien, die in ihren Augen Heuchler sind.“

    (…)

    Der Nahost-Experte kann nicht verstehen, wie wenig Beachtung die Welt der aktuellen Zuspitzung des Konfliktes schenkt. Jüngstes Beispiel: Die Umbenennung von ISIS (Islamischer Staat im Irak und Syrien) in „Islamischer Staat“, sowie die Ausrufung eines Kalifats unter Terrorfürst Abu Bakr al-Baghdadi am 29. Juni. Scholl-Latour sieht darin „ein epochales Ereignis“.

    Ausgeschlossen sei in naher Zukunft eine Art Schlacht zwischen ISIS und Saudi-Arabien. Die Strategie von ISIS sei vielmehr Infiltration.

    (…)

    Experten haben aufgrund von Stimmen auf den ISIS-Propaganda-Videos etliche der brutalsten Kämpfer als Saudis identifiziert. Sie schlossen sich dem Heiligen Krieg an, obwohl ihnen regierungsgestützte Fatwas (Mufti-Rechtssprüche, die für Gläubige bindend sein sollen) genau dies strengstens untersagten.

    Nahost-Kenner fürchten: Der blutige Feldzug in Syrien und im Nordirak hat sie so radikalisiert, dass sie ohne Wimpernzucken auch gegen ihr eigenes Volk kämpfen würden…““
    http://www.bild.de/politik/ausland/isis/scholl-latour-warnt-neu-36659610.bild.html

  46. Einer der letzten großen und zweifelsfrei ehrbaren Journalisten ist gegangen; Ehre seiner Ehrlichkeit; Trauer und Beisein mit seinen Hinterbliebenen. Er war nicht bedacht auf unendlichen Ruhm wie Emporkömmlinge, die allein die beauftragten Medien schufen zur Ablenkung des Volkes in den allerletzten Wahn. Noch knicken die nicht ein, die sich gegen Obama wehren und sei es nur durch den eigenen IQ, der eben diesen in seinem selbstgewollten amerikanischen Status zweifelsfrei in den eigenen Schatten stellt: Dumm bleibt nun mal dumm und ist durch nichts zu ersetzen. Da hilft auch kein Friedensnobelpreis aus der Masse der Unerträglichkeit.

  47. Er meinte, die Völker müssten sich selbst helfen. Jeder muss sich selbst helfen. Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. Höchstens Hilfe zur Selbsthilfe, oder bei Krankheit oder Unglück. Aber nicht das Schlaraffenland für die Armen der Welt sein wollen, damit schafft man nur Abhängigkeit. Die Menschen werden im Schlaraffenland zu abhängigen Parasiten, die schnell verlernen, auf eigenen Füßen zu stehen und für sich selbst zu sorgen. An diesem Punkt sind die Gutmenschenideologen leider auf einem für uns alle äußerst schädlichen Irrweg.

  48. Intelligente, interessante, standhafte, aufrichtige Menschen mit Größe im Format eines PSL werden immer weniger..
    Neue Generationen werden heranwachsen und keine Vorstellung davon haben, was das überhaupt ist – Größe.
    PSL wird uns sehr fehlen.

  49. Das habe ich schon da gepostet:
    Alexander Gauland zur Politik der AfD
    #7 Felix Austria (16. Aug 2014 15:05)

    Peter Scholl-Latour ist im Alter von 90 Jahren gestorben.
    Zu seinem 90. Geburtstag am 09.03.2014 gab Scholl-Latour ein Interview. Die Meinung, die er ausspricht bzw. der Tenor spricht genau das an, was Gauland meint:
    Mit seiner Kritik an der Ukraine-Berichterstattung vieler Medien hat Scholl-Latour zuletzt wieder von sich Reden gemacht.
    „Wir leben in einem Zeitalter der medialen Massenverblödung!
    Wenn man sich ein¬mal anschaue, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil sprechen.“

    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41168/2.html

  50. Ein wirklicher Experte was Kenntnisse über das Weltgeschehen betraf von denen wir viel mehr bräuchten in diesem Land statt dem, was wir haben. Ein ganz großer Verlust für diese Land. Möge er in Frieden ruhen.

    Mein aufrichtiges Beileid.

  51. Gerade läuft noch auf Phönix das Interview ist wohl bald zu Ende

    Er ist relativ islamophil, sagt aber zurecht, daß 9/11 die Saudis waren, wie Osma bin Laden ja ein Saudi war. Iranfreundlich ist er sowieso.

    Er ist putinfreundlich und betont mehrfach, daß Rußland als größte Gefahr den Islam von Kasachstan her hat, die Chinesen die Uiguren.

    Er sieht eine große Gefahr in den Rückkehrern von Syrien…
    Europa müsse erst mal wieder sich verteidigen lernen… Europa sei nicht Verteidigungsfähig…

    Er sehe militärisch ein Bündnis Frankreich, Deutschland, Polen; England orientiere sich ja an den USA…

    Der Islam bedrohe Europa, Mittelmeer
    http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/alfred_schier_mit_peter_scholl_latour/815496?datum=2014-08-16

    Wir hätten heutzutage eine Zwangsvorstellung vom Glücklichsein

    Er nuschelt ja so, deshalb keine Gewähr. Video siehe Link oben

  52. #66 Maria-Bernhardine

    Na, wollen wir ihm mit 90 das Nuscheln nachsehen . .

    Ich denke nicht er war islamophil,
    er hatte nur einen sehr viel weiteren Blick auf dei Welt.

  53. Zum Glück muss er – so wie überhaupt kein Verstorbener – „in Frieden ruhen“ (der übliche R.I.P.-Quatsch, der eines fernen Tages als der Humbug weltweit enlarvt sein wird, der er ist und schon immer war), sondern darf seit heute nach dem Übergang von dieser in die geistige Welt, unserer aller WIRKLICHER Heimat, seinen riesigen Wissensdurst stillen und in vollen Zügen aus dem unermesslichen Wissensspeicher des Alls trinken.
    Er wird es genießen wie wenige andere, dessen bin ich mir sicher. Dieses prall mit Abenteuern und exotischen Schauplätzen gefüllte Leben in einer Rückschau von hinten nach vorn mit allen damaligen Empfindungen und Gedanken noch einmal abgespult zu sehen, muss selbst für diesen großen Toten eine faszinierende, neue Erfahrung gewesen sein.

    Dennoch stimmt mich diese Nachricht ziemlich traurig und resignativ, weil der journalistische Diamant P. S.-L. durch nichts und niemanden zu ersetzen ist.
    Heutige Überseereporter wirken im Vergleich zu ihm doch (fast) alle wie Hampelmänner – wer von ihnen kann denn noch glaubhaft fundiert und stilistisch einwandfrei nicht nur mit vorbereitetem, sondern auch spontanem Text über alle möglichen Regionen und Regenten in Arabien, dem Orient und in Fernost vor einem Millionenpublikum Position beziehen?

  54. @ #67 ein Schwabe in Irland (16. Aug 2014 23:34)

    Ich habe geschrieben: „relativ islamophil“ und das ist natürlich von meinem Blickwinkel her beurteilt.

    Für mich ergibt sich das aus allen Interviews und den Artikeln. Allerdings kenne ich seine Bücher nicht – kein einziges.

    http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_1_6?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Dstripbooks&field-keywords=peter+scholl-latour&sprefix=SCHOLL%2Cstripbooks%2C299

    Ja, er warnt gerade in letzter Zeit vor dem Islam, als größte Gefahr!!!

  55. #72 Maria-Bernhardine

    Peter Scholl-Latour, was er vertrat,
    war für mich verständlich.

    In einem Gespräche erklärte er,
    die Pax Americana ist für ihn als tragend.
    Dort wiedersprach ich innerlich sofort.

    Peter Scholl-Latour war für mich ein
    solcher Mensch bei dem ich zuerst
    absolute Glaubwürdigkeit unterstellte.

    Ein 100% integre Person.

    Im Kleinen, vielleicht wäre hilfreich,
    PIler würden sich eine dünne Scheibe
    seiner Weltsicht zueigen machen.
    Wäre unserer Überzeugungskraft dienlich.

  56. Bin ich der einzige, der den nicht mochte?

    Sein ewiges Geschwätz gegen Israel und die USA ging mir teilweise extrem auf die Nerven.

  57. Eine kompetente Stimme weniger im Einheitsmediensumpf. Danke Herr Scholl-Latour für ihre jahrzehntelange fundierte Sachkenntnis. RIP

  58. #74 Vitaly

    Scheinbar . .

    Hatte Peter Scholl-Latour zur Zeit recht?
    USA und Israel sind doch keine Unschuldsknaben.

    Wie ich eben tippte,
    mit seinem Lob für die Pax Americana
    ging er mir gegen den Strich!

  59. I) Da Scholl-Latour alle Exponierten in Nahost persönl. kannte, [sogar neben dem Schlächter Ayatolla Khomeini saß (Foto)], konnte er auch nie „Tacheles“ reden, sondern warnte bei jedem Konflikt, vor einem Eingreifen des Westens, „Der ganze Nahe Osten wird brennen“.
    II) Der aber brannte stets nur lokal, denn Nahost ist unter sich genug religiös zerstritten (Wahhabiten, Sunniten sprengen Schiiten i.d. Luft, kein Schiit fährt je nach Mekka! (Schiit. Moschee am 5.3.14 in Pakistan v. Wahhabiten gesprengt, 45 Schiiten getötet) usw.; Scholl-L. ist fast ein Verräter der Sache des Westens;
    III) Zu unseren innerdt. Problemen mit 5500 Dijahisten u. von 1500 in 1 Jahr auf 2500 angewachsenen sprengstoff bereiten Salafisten, kein Wort v. Scholl-L.;
    IV) Ebenso nichts zu den alltägl. Überfällen muslim. Großstadt-Gangs (Berlin), Köln) auf dt. Jugendliche. Wenn angemacht, geben sich Dt. als Albaner aus, weil die härter drauf sind, und somit muslim. Jugendliche sich nicht trauen, zu überfallen.
    V) Das Volk der Dichter u. Denker ist vorbei, es wird tägl. auf den Strassen vemöbelt von jungen (!) religiösen Fanatikern.
    VI) Denn die profitgeile Industrie (ohne nationale Verantwortung), hat alle reingeholt;
    VII) Nun stellt Dtl. zig Mio € bereit für „Integration“. Hat Prof. Scholl-Latour jemals davor gewarnt, 4,2 Mio Muslime reinzuholen?
    VIII) Immerhin, sein einzig klarer Spruch: „Wer die Türkei zum Beitritt in die EU auffordert, gehört ins Gefängnis“.
    IX) „Ich fürchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes.“ (Scholl-Latour).
    X)Die (Pseudo)-Stärken (Macho-Gehabe, Sippenleben, nur stark sind sie i.d. Gruppe, unglaublicher Stolz, nur weil ein Mann(!),
    u. ihre Maxime ***
    „WIR U. DER ISLAM SIND ALLEN
    RELIGIONEN ÜBERLEGEN“) ***
    – das sollen wir nachäffen, Hr. Scholl…? Oder, ist folgende „Stärke gemeint, Herr Prof. Scholl-..?
    XI) „Erneuerung“, (gegen die UN- Charta 1948), von dem prominenten saudischen Rechtsgutachter und Verkündiger des Islam, Muhammad Salih al-Munajjid das Rechtsgutachten-Nr.: 13759 (Inst. f. Islamfragen, 31.08.2010 [nicht 700 n.Chr.!!] ***
    1) “Der Islam hat uns befohlen, die Juden und Christen von der Arabischen Halbinsel zu vertreiben.
    2)Deshalb dürfen wir das Land nicht mit den unreinen Juden und Christen verschmutzen.
    3) Der Islam hat uns verboten, von dem Geschirr der Juden und Christen zu essen.
    4) Der Islam hat uns verboten, uns ähnlich wie die Ungläubigen zu kleiden oder ähnlich, wie sie, zu essen und zu trinken.
    5) Denn wir sind die Überlegenen und die Ungläubigen sind die Unterlegenden.
    6) Wahrlich, schlimmer als das Vieh (dawaabb) sind bei Allah jene, die ungläubig sind und nicht glauben werden (Koran, Sure 8,55], doch der dt. Rechts- u. LINKS Pöbel XII) skandierte im Juli 2014 in den Großstädten „Tod den Israelis“, „Israel- Kindermörder“. Mir, als Alt-Linkem, geht XIII) wie dem Links-Philosophen ADORNO, der nur 1 mal in seinem Leben demonstriert hatte (in Wien) u. nachher schrieb:
    „Nie wieder- sie halten sich nicht an Fakten, nicht an Aussagen u. Taten des Gegners, verdrehen, lügen!“
    XIV) LINKS, (falls ein noch Fünkchen intellektuell, kämen darin keine Götter vor, sowenig, wie bei K. Marx); doch „LINKS“ ist seit ca. 5 – 10 J. irrational geworden, verrät die Links-Revolutionäre der frz. Revolution 1789! Wo doch König, Klerus u. Adel zum Teufel gejagt wurden – heute fährt LINKS einen Schmusekurs zum Islam!
    XV) Will LINKS jetzt auch einen Gottestaat?
    XVI) LINKS ist seit der RAF antisemitisch, also seit über 30 J., schiebt den Rechten Antisemitismus zwar zu Recht in die Schuhe, ist aber auch selbst.
    XVII) DIE FREIHEIT ist (Von mir geprüft), nicht antisememitisch; Stürzenbeger drehte mehrere Filme in Israel, hat jederzeit Einreisrecht!
    XVIII) LINKS negierte pausenlos, z.B. heute am 16.8.2014, am Stachus (München), bei dem ARABER-INFO-STAND, das Existenzrecht Israels, indem sie notorisch wiederholten: “Denen gehört das Land (Israel) nicht“, das 1948 von UN anerkannt wurde.
    XIX) Israel jedoch ist hiermit aufgefordert, seine Siedlungspolitik sofort einzustellen; die USA, EU und Dtl. sollten die nötigen Sanktionen dazu beschließen!
    XX) Hunderte Ländereien wurden in weit über 100 Kriegen in 2000 Jahren Geschichte neu verteilt; würde nun jedes Land anfangen, verlorene Gebiete zurück zu erobern, hätten wir den ewigen Krieg!
    XXI) Gegen-Beispiel: Wem gehört Süd-Tirol? Durch die EU und die Institution “Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino“, sind die politischen Grenzen quasi weg; man fährt am Brenner einfach durch! Ebenso im ganzen „Schengen-Raum“. So geht`s also auch, aber nicht mit den Hamas, wo gilt:
    XXII) Die Juden seien gemäß Koran, „ schlimmer als das Vieh…“, müßten ausgerottet werden.
    XXIII) Die HAMAS, nicht Israel, haben diesen Krieg angefangen, verheizen junge 10 j. Buben, obwohl sie den Krieg niemals gewinnen können; allein im Juli 2014 wurden von ihnen über 3000 Raketen auf Israel geschossen. 16.6.2014, A. Röck (Vors. Club Voltaire München 1994).

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