Asyl-Irrsinn in Deutschland: Moslem schmeißt Mieter für „Flüchtlinge“ aus ihren Wohnungen

bulutIm baden-württembergischen Herbrechtingen, im Kreis Heidenheim, sollen ab Ende November über 200 „Flüchtlinge“ in einen Gebäudekomplex ziehen, der sich über mehrere Häuser erstreckt. Der Landeskreisverwaltung wurden die Liegenschaften Bahnhofstraße 19-21 von einem Investor zur Miete angeboten. Motiv: Profitgier. Der neue Eigentümer, die Bulut Wohnbau aus Esslingen, möchte Kasse machen. Zunächst wurde den gesamten Mietern des Hauses in der Bahnhofstraße 21 per Einschreiben diese Woche Montag, gekündigt. Die Mieter wollen sich das aber nicht ohne weiteres gefallen lassen und haben Widerstand angekündigt.

Langjährige Mieter fürchten die Obdachlosigkeit, da nicht jeder so liquide sei, sich eine andere Wohnung mieten zu können, heißt es aus deren Umfeld. Ein Mieter, der sich mit Hilfe des Jobcenters vor zwei Jahren einen Computerservice aufgebaut hat, sagt: „Wenn ich jetzt gezwungen bin, Wohnung und Telefonnummer zu wechseln, dann ist alles weg, was ich begonnen habe.“ Alle Werbemittel und Einträge weisen als Adresse die Bahnhofstraße 21 aus. In dem Wohnheim das ursprünglich als Studentenheim geplant war, kostet ein Zimmer einer WG-Wohnung 215 Euro – alles inklusive. Da ist für den neuen Vermieter und Eigentümer Ömer Bulut (Foto) natürlich mit der Vermietung bzw. Unterbringung von „Flüchtlingen“ deutlich mehr heraus zu holen. Aufgrund der Wohnungs- und Unterbringungsknappheit werden stattliche Mieten gezahlt, häufig auch deutlich über dem ortsüblichen Mietspiegel. Dass die bisherigen Mieter da nicht ansatzweise mithalten können, scheint vor Ort aber niemanden wirklich zu interessieren.

Mietkündigungen sind illegal – interessiert Politik nicht

Die zehn betroffenen Mietparteien haben sich in ihrer Not an den Kreismieterverein gewandt. Für Horst Mack, Rechtsanwalt und Experte in Sachen Mietrecht, ist die Kündigung das Papier nicht wert, auf dem sie steht. Rechtlich sei klar, dass eine vermiete Wohnung von einem Eigentümer nicht an einen anderen Mieter vermietet werden könne. Trotz allem geht die Landkreisverwaltung fest davon aus, dass Ende November die ersten Flüchtlinge in die Bahnhofstraße 21 einziehen werden. Allein in diesem Haus sollen bis zu 120 Asylanten untergebracht werden (siehe Pfeil, Foto unten). Die Anwohner sind inzwischen sogar bereit, zusammen mit den Flüchtlingen unter einem Dach zu wohnen. Aber auch das wurde abgelehnt. Für Anfragen steht Ömer Bulut nicht bereit.

3 Sterne-Unterkunft für „Flüchtlinge“

herbrechtingen

Das angrenzende und zum Gebäudekomplex gehörende Brenz-Hotel soll ebenfalls als Unterkunft für „Flüchtlinge“ zur Verfügung gestellt werden, da mit insgesamt 200 „Neubürgern“ in der Bahnhofstraße gerechnet wird. Auch hier wird Ömer Bulut als Vermieter des Hotels wieder sein Geschäft machen dürfen.

Auf der Homepage des Hotels wird mit folgenden Worten geworben: „erste Adresse für ihr zweites Zuhause“. Das Hotel verfügt nach eigenen Angaben über 22 Komfortzimmer, einen Konferenzraum, Wintergarten, Sonnenterrasse und ein Steakhouse. Dauermieter seien „gern erwünscht“.

Politik erschöpft sich in Fatalismus

Was sagt die Politik vor Ort zu den Vorgängen? „Das wird ein ernstzunehmendes Thema“, meint Bürgermeister Dr. Bernd Sipple (Parteilos). Stadtrat Peter Koptisch (Freie Wähler) sagt, dass seitens der Kommune rechtlich keine Möglichkeit bestehe einzugreifen, „wir müssen sehen, dass wir das Beste daraus machen.“

Und wie geht die Stadtverwaltung mit den ärmsten „ihrer“ Gesellschaft um? Die Obdachlosenunterkunft an der Pfarrstraße von Herbrechtingen ist nach wie vor nur mit Holz- und Kohleöfen ausgestattet. „Das kann bei den relativ kleinen Räumen gefährlich sein“, gibt Dieter Frank, Leiter der Fachbereichs Bau unumwunden zu. In der Vorweihnachtszeit scheint das schlechte Gewissen dann doch den ein oder anderen zu plagen. Es ist geplant die Wohnungen mit einer Gaszentralheizung auszustatten. Man will mit dem Hauseigentümer über eine Kostenbeteiligung, immerhin in der Höhe von rund 20.000 Euro, sprechen.

Dieser Mitteleinsatz an „fremder“ Stelle dürften die Flüchtlinge in ihrer 3-Sterne Unterkunft verschmerzen. Im Wintergarten mit „kontinentalem Frühstücksbüffet“, dem Komfortzimmer mit gratis WLAN (in allen Zimmern) oder auch im mexikanisch-amerikanischen Steakhaus können es sich die „Gäste“ wie sie in ähnlichen Unterkünften schon genannt werden, gut gehen lassen. Mittwoch „Spareribs Night“ all you can eat, Dienstag „Schnitzel all you can eat“ und vieles mehr. Das Leben kann so schön sein.

Nur zur Erinnerung: Unsere Politiker können nichts dafür, wie sie selbst sagen, ihnen sind die Hände gebunden. Vielleicht sollten wir sie dann doch von ihrem schweren Schicksal befreien und dafür sorgen, dass Männer und Frauen in Verantwortung kommen, die ihrer Aufgabe „zum Wohle des Volkes“ auch gerecht werden wollen. Andernfalls wird es immer mehr Menschen geben, die den Flüchtlingen dann von der Straße aus beim „All you can eat“ zusehen dürfen. Aber vielleicht auch nicht einmal mehr das, wenn Ömer B. es nicht will!

Bisher erschienen in der PI-Serie „Asyl-Irrsinn in Deutschland“:

» 1. Willkommenspakete und Rundumversorgung für 120 ledige Männer
» 2. Premium-Wohnen mit Hausmeister, Heimleiter und Sozialarbeiter
» 3. 220 Asylanten für niederbayerischen Ort mit 850 Einwohnern
» 4. Vaihinger Schloss – 250 Asylbewerber ins Wahrzeichen der Stadt?!
» 5. Fürstenfeldbruck – 600 Asylbewerber mit Soldaten in Kaserne
» 6. Christ von 50 Muslimen zusammengeschlagen
» 7. Kirche hat für 122 „Flüchtlinge“ Wohnungen, keine für Studenten
» 8. Mieten steigen, aber schon 67 Flüchtlingsunterkünfte
» 9. Burbach – Wie die Medien aus Tätern Opfer machen
» 10. “Flüchtlinge” auf Allgemeinkosten in Privathäusern
» 11. Esslinger Landrat Eininger (CDU) gibt unter Druck nach
» 12. Neue Landes-Erstaufnahmeanstalt auf der Schwäbischen Alb


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