tuerkische_maerchenstundeIn Deutschland frohlockten Medien [Anm.: Tagesschau, Stern, Welt, Zeit, Spiegel] und Politik im Januar: In der Türkei werde erstmals seit 1923 wieder eine Kirche gebaut. Grünen Politiker Volker Beck war voll des Lobes. Er erklärte gegenüber der Presse, die Baugenehmigung sei „ein wichtiges Signal für den Respekt der Religionsfreiheit“. Die Nachricht war von hohem Symbolwert. Denn in diesem Jahr ist das hundertjährige Jubiläum von Massakern an Christen in der Türkei 1915. Doch was komplett in den deutschen Mainstream-Medien unterging: Die Nachricht stimmte nicht. [..] Denn der Kirchenbau war bereits vor drei Jahren genehmigt worden. Nur konnte bis heute nicht einmal der Grundstein gelegt werden, weil die türkischen Behörden ununterbrochen Einsprüche erhoben – zuletzt die Naturschutzbehörde Istanbuls, weil dabei Bäume gefällt würden, berichtet „Zuerst“. (Den ganzen Artikel kann man hier lesen.)

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27 KOMMENTARE

  1. Weil dabei Bäume gefällt müssten, erheben die Naturschutzbehörde Istanbuls Einspruch? Wahrscheinlich entdecken sie dort demnächst auch noch Feldhamster oder Juchtenkäfer. Nach dem Motto: Von den deutschen Grünen lernen, heißt Siegen lernen…

  2. Dieser „Sack Reis“, der nicht mal umkippte, war der Lügen-Tagesschau eine prominente Meldung wert.

    Nicht jedoch das Abfackeln einer deutschen Hochschwangeren bei lebendigem Leib!

  3. Schon merkwürdig.. wenn die linken Systemmedien sich gegen das Wort Lügenpresse stemmen und die totale Pressefreiheit in Deutschland propagieren … warum steht Deutschland dann nur auf Platz 12 und nicht auf Platz eins bis drei.. ?

    Also kann das mit der „freien“ system-gesteuerten Presse ja wohl doch nicht stimmen.

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    aktuelle Rangliste: Pressefreiheit

    Terror und Drogenkartelle bedrohen Pressefreiheit

    Zensur und Druck durch Regierungen – das sind lange nicht mehr die einzigen Probleme für Journalisten. Terrormilizen und organisierte Kriminalität bedrohen die Pressefreiheit inzwischen mehr.

    Insgesamt wurde aus fast allen der 180 untersuchten Länder von einem Rückgang der Pressfreiheit berichtet. „In diesem Ausmaß gab es eine solche Entwicklung in den vergangenen Jahren nicht“, sagte Christian Mihr, Geschäftsführer von ROG, der „Welt“. „Ein Grund für diese Entwicklung ist, dass eine gezielte Unterdrückung und Manipulation von Medien beispielsweise in der Ukraine, Syrien und dem Irak stattfindet. Hinzu kommt, dass einige Staaten auch angesichts der terroristischen Bedrohungen den Schutz der nationalen Sicherheit missbrauchen und so die Pressefreiheit einschränken.“

    http://www.welt.de/politik/ausland/article137373193/Terror-und-Drogenkartelle-bedrohen-Pressefreiheit.html

  4. Erdowahn selbst mißachtet jegliches Naturschutzgesetz beim Bau seines Palastes:

    „Candan: Wir nennen ihn nicht Ak Saray, also Weißen Palast, sondern Kacak Saray, Illegalen Palast. Es fängt schon mit dem Ort an: Mustafa Kemal Atatürk, der Gründer der Republik Türkei, hat aus dem Sumpfgebiet eine Oase machen lassen. Der Atatürk-Wald repräsentiert Emanzipation und Idee dieser Republik. Außerdem handelt es sich hier um ein Naturschutzgebiet ersten Grades, das für die Stadt Ankara als grüne Lunge fungiert. Auf diesem Gelände darf nichts errichtet werden, was gegen die in der Gründungsschrift genannten Ziele steht. So wurde auch in dem gerichtlich angeordneten Baustopp argumentiert. In einem demokratischen Rechtsstaat kann man gerichtliche Entscheidungen nicht einfach ignorieren.“

    http://www.spiegel.de/panorama/palast-in-ankara-architektin-im-interview-zu-erdogans-protzbau-a-1005206.html

  5. Warum wollen denn die Menschen einfach nicht verstehen dass wir aus islamischer Sicht der Abschaum der Menscheit sind und ganz sicher in einem islamischen Land keine Kirchen erbaut werden.
    Oder meint man wirklich da kommt noch der Erdowahn und legt feierlich den Grundstein!

    Die Muslime sind in Deutschland nur wegen zwei Gruenden, wegen dem geschenkten Geld und dem Dschihad und drittens noch wegen der Krankenkasse die wir fuer alle tuerkischen Familienangehoerigen in der Tuerkei bis hin zu Mutter und Oma bezahlen!
    Sie sind ganz einfach hier weil wir nicht „Nein“ sagen koennen und uns ausbeuten lassen. Hingegen die Tuerkei laesst sich sicher nicht ins Programm reden und baut auf einmal Kirchen, nein, das sind naemlich nur wir die hier Moschee an Moschee aus dem Boden stampfen in der illusorischen Hoffnung dass das was im Koran steht doch gar nicht stimmt und alles doch nicht so wichtig ist.

  6. Es gibt in der Türkei viele Kirchen, darunter auch syrisch-orthodoxe im Tur-Abdin – sie sind aber sehr oft verwaist – die Nachkommen der Christen, die sie in vergangenen Jahrhunderten bauten, sind in der Mehrzahl massakriert, vertrieben, (zwangs-)bekehrt …
    Unter den Blick der Weltöffentlichkeit in Istanbul fühlen sich viele syrisch-orthodoxe Christen sicherer als im Südosten, wo ihre Heimat ist und ihre Kirchen stehen. Aber in Istanbul werden bürokratische Hindernisse gegen Neubauten in den Weg gelegt; einfach eine (der vielen leerstehenden) griechischen oder armenischen Kirchen in Istanbul zu übernehmen, scheint nicht zu gehen.

  7. Die Nachricht verweist auf die alte Praxis, die schon im Osmanischen Reich (und nicht nur dort) angewandt wurde, um die verbliebenen und unterworfenen christlichen Gemeinschaften gegeneinander auszuspielen: Man raubte Land oder enteignete Klöster oder sonstige Immobilien, die einer Konfession gehörten, und schlug sie der anderen zu. Dasselbe geschah auch mit der Vergabe von Posten, die im Reich die Verwaltung sicherstellen sollten.

    Immer ging es letztlich darum, die unterworfenen Dhimmis zu entzweien, Haß und Zwietracht zu säen. Das, was wir hier vorliegen haben, ist im Grunde die osmanische Variante von „Teile und Herrsche“, die freilich dahin ging, daß die christlichen und auch jüdischen Gemeinschaften usw. sich gegenseitig immer mehr zerrieben. Das, was wir anhand der o. a. Berichte erkennen, hat also durchaus System, und nebenbei kann man dieses System den Dummen und Gutgläubigen dieser Welt noch als „Wohltat“ verkaufen.

  8. Ach, die Türken.

    Die lügen nicht nur schlechthin, darum heisst es auch GETÜRKT, wenn etwas falsch ist, nein, sie sind auch noch zu dumm zum Lügen.

    Zum Minsker Treffen schreibt heute die türkische Zeitung CUMHURIYET lt. DLF:

    „Das Treffen in Minsk ist wie eine neue ‚Jalta-Konferenz‘. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in dem Kurort auf der Krim die Aufteilung Deutschlands besprochen.

    Na ja, das ist Blödheit, aber die Behauptung, die Türken hätte Deutschland wieder aufgebaut ist dummfrech.

  9. #2 William Walker (12. Feb 2015 16:19)

    Lügenpresse halt die Fresse!

    Das sehe ich genau so. Mehr fällt mir dazu nichts mehr ein!!!

  10. Bau einer Kirche, und dafür auch noch Bäume fällen? Das muss der DER Auftritt für die Grünen mit Frontfrau Claudia Roth im Kopftuch für eine Sitzblockade sein.

  11. Kirchen ohne Christen in der Türkei?
    Innerhalb von nur 100 Jahren haben die Türken es geschafft den Anteil der Christen von 30% auf 0,3% zu denzimieren.

    Dies geschah durch Vertreibung, Zwangsislamisierung, Zwangsehen mit Moslems und der bewährten Ermordung von Christen.

  12. Das Ziel des Artikels – zur besten Pegida-Zeit – ist erfüllt: nämlich zu zeigen, wie tolerant der Islam ist. Auf eine Korrektur in den Mainstreammedien können wir lange warten, weil das eben nicht mehr zielführend ist. Verarschung pur.

  13. Es wäre ja auch erstaunilch, wenn es so „einfach“ wäre, in der Türkei eine christliche Kirche zu bauen. Da musste ja ein Haken dran sein.
    Aber die Situation von Christen in den islamischen Ländern sollte eigentlich jedem, der des Lesens mächtig ist, bekannt sein.
    Ich frage mich daher immer wieder, wie die europäischen Regierungen glauben können, dass der „europäische“ Islam toleranter sein sollte, nur weil er geografisch verschoben worden ist. Die meisten Moslems die hier bei uns leben, wählen in der Türkei den Herrn Erdogan, weil er den Islam stärkt und vorantreibt. Und genau seine Form des Islam wollen sie hier auch installieren. Im Klartext heißt das, dass langfristig auch in Deutschland keine Kirchen mehr erlaubt werden.

  14. In der Türkei werde erstmals seit 1923
    wieder (eine) Kirche gebaut,
    frohlockten Medien…

    Wieso eine oder die erste seit 1923,
    erzählten die nicht aller Naselang
    das in der Türkei immer Kirchen
    gebaut werden.
    Wie das Schäuble, was interessiert
    mich mein Geschwätz von Gestern.

    Und das Beck darf die neue dann Einweihen,
    das wird ne Lustige Geschichte.

  15. Deutsches Nachrichtenmagazin vom 2/2015

    Denn der Kirchenbau war bereits vor drei
    Jahren genehmigt worden.

    (Ankara) Am 3. Juni 2010 erlitt der katholische
    Bischof Luigi Padovese im türkischen Iskenderun
    das Martyrium, Katholisches.info.
    Hätte gern das Video des Österreicher, nur wo?
    Hatte der Beck da auch frohlockt?

    Bin Atheist, dennoch stehe ich zu euch Christen,
    aber das mit der Backe links-rechts, will nicht in meine Rübe.

    Man sollte mal Frau Merkel fragen, was sie mit dem Satz „…denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf Ewigkeit.“ Oder: „ …wir verändern doch gerade die Welt“, dann ergänzend „…oder ich arbeite gerade daran“. All das und Vieles, Beunruhigendes mehr, ist im Original zu sehen und zu hören auf you tube.
    „Moscheen werden Teil unseres Stadtbildes sein.“
    Angela Merkel, CDU und Bundeskanzlerin in der FAZ vom 18.September 2010

  16. #4 Drohnenpilot (12. Feb 2015 16:24)

    Schon merkwürdig.. wenn die linken Systemmedien sich gegen das Wort Lügenpresse stemmen und die totale Pressefreiheit in Deutschland propagieren … warum steht Deutschland dann nur auf Platz 12 und nicht auf Platz eins bis drei.. ?

    Also kann das mit der „freien“ system-gesteuerten Presse ja wohl doch nicht stimmen.

    Platz 3 ist Dänemark mit z.B. Recht auf Breitband
    https://www.reporter-ohne-grenzen.de/uploads/tx_lfnews/media/150211_Nahaufnahme_Deutschland.pdf

    2014 ist insbesondere bei islamfeindlichen und rechtsextremen Demonstrationen eine in Teilen der
    Gesellschaft schon länger vorhandene, pauschalisierend feindselige Stimmung gegen die
    etablierten Nachrichtenmedien offen zutage getreten. Bei Demonstrationen in verschiedenen
    Städten wurden Journalisten beleidigt, angepöbelt und von kleineren Teilnehmergruppen auch
    tätlich angegriffen. In Dresden skandierten Tausende Protestierende der Pegida-Bewegung Parolen
    wie „Lügenpresse“ und „Volksverräter“, wie sie bislang nur bei rechtsextremen Aufmärschen zu
    hören waren…..

  17. 24.11.2010 – Stadler unterstrich zu Beginn seiner Parlamentsrede die … Ermordung des apostolischen Vikars für Anatolien, Bischof Luigi Padovese, der Anfang … Die 8-minütige Rede des Abgeordneten Ewald Stadler ist als Video unter …
    w-weg isses nee hier die haben es:

    http://www.gloria.tv/?media=111874

  18. Den Ewald den hör ich gerrrn mit
    seinem garrrnix, die Betonung aufs
    und der Schwatzt wie ein Wasserfall.
    Herr Botschafter steigen sie in den
    Orientexpress….

  19. Was keine Märchenstunde aus 1001 Nacht ist, betrifft den jüngsten Stand eines Moschee-Neubauprojekts im badischen Bretten, dem Geburtsort des Luther-Gefährten Philipp Melanchthon, worüber selbst der SPIEGEL in Ausgabe 6/2015 berichtet.

    http://www.bak-bretten.de/texte/wp/2015/02/06/vorstand-der-brettener-moschee-verzichtet-vorerst-auf-neubau/
    Diese Meldung mit dem Wort „Verzicht“ aus dem Mund eines (türkischen) Projektbetreibers hat einen so großen Seltenheitswert, dass man einen Moment innehalten muss, um zu rekapitulieren, was da passiert ist:

    Die beiden örtlichen Moschee-Gemeinden selbst wollten vor einigen Jahren im sog. Gleisdreieck (in der Nähe einer Klinik und einer Stadtbahnhaltestelle) ihre neue Moschee bauen und ließen dazu zwei Planungen von Architekten anfertigen. Doch daraus wurde nichts.
    Als man einen neuen Anlauf startete, favorisierte man einen Standort am Ortsausgang, und träumte von einer Kuppel mit Minarett, die – welch Überraschung! – ein nicht zu übersehender Blickfang geworden wäre.

    Zunächst signalisierte die CDU-Stadtspitze „natürlich“ Entgegenkommen, doch im Herbst 2014 legte der Gemeinderat mehrheitlich sein Veto gegen den geplanten überdimensionierten Protz ein, worauf die Projektbetreiber den Schwanz einzogen und sich listig den attraktiven Öko-Marketingbegriff „grüne Moschee“ einfallen ließen.
    Kürzlich, Ende Jan. 2015, stimmte der Gemeinderat – in einem Anfall von christlicher Intelligenz – endgültig gegen den Standort am Ortsausgang und billigte nur noch den alten Standort am Gleisdreieck.
    Wie ein beleidigtes Kind, dem das früher selbst gewünschte Geschenk erst mit deutlicher Verzögerung und nach Ablehnung eines vielleicht noch besseren Geschenkes aus den Händen seiner Eltern zuteil wird, schmollt die Muselmanen-Seite nun und mutet ihrem „Allerwertesten“ A. die frevelhafte Enttäuschung zu, dass sich sein strafendes Auge womöglich an keiner neuen Eroberungszuchtstätte am Geburtsort eines der namhaftesten Ungläubigen aller Zeiten weiden kann.

    Balsam für jeden PEGIDA-Sympathisanten!

  20. #6 hoppsala islamischer Sicht der Abschaum

    Schlimmer noch als Abschaum. Eine sehr gute Einführung dazu gibt:
    http://derprophet.info/inhalt/christen-im-koran-htm/
    Das ist heftigster Rassismus, der tief im Koran verwurzelt ist, schlimmer als Nazis ggü. Juden.

    Der Grüne Volker Beck soll dazu mal eine Stellungnahme geben.

    Ein bischen: „das ist ja nicht so gemeint, wie es gemeint ist“ wäre nur eine weitere Lüge.

    Es hilft nur eines: Den Koran genauso behandeln wie Mein Kampf.

    Solange sich die Politiker in der Türkei nicht glaubwürdig vom Koran und von Mohammed distanzieren,
    ist so ein medial aufgepuschte Baugenehmigung Augenwischerei.
    Und unsere naiven Politiker fallen darauf rein.

  21. Naja, „Lügenpresse“ trifft’s in dem Fall nicht ganz, es ist vielmehr so: AFP hat eine Meldung der regierungsnahen türkischen Agentur Anadolu abgeschrieben; die AFP-Meldung haben auch deutsche Medien übernommen. Bis sie sich eines Besseren besonnen haben wie KNA, die Katholische Nachrichten-Agentur, die darüber aufklärt, was es mit dem angeblichen Kirchenneubau auf sich hat, und von der wiederum dürfte das Magazin „Zuerst“ abge-schrieben haben. KNA in der „Rheinischen Post“:

    „Noch das geringste Problem an dieser Nachricht ist es, dass sie nicht neu ist. Der von der syrisch-orthodoxen Gemeinde geplante Neubau einer Kirche im Istanbuler Stadtteil Yesilköy war bereits vor drei Jahren genehmigt worden; auch das Grundstück hatte die Stadt schon damals zugewiesen. Nur konnte bis heute nicht einmal der Grundstein gelegt werden, weil die türkischen Behörden reihenweise Einsprüche erhoben – zuletzt die Naturschutz-behörde, weil dabei Bäume gefällt würden“:

    http://www.rp-online.de/panorama/ausland/erster-kirchen-neubau-in-istanbul-seit-1923-eine-mogelpackung-aid-1.4778594

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