imageVor wenigen Tagen wurde der französische Schriftsteller Jean Raspail 90 Jahre alt. Der unermüdliche Streiter für ein abendländisches, christliches Europa hat über 20 Romane veröffentlicht und ist in Frankreich ein Star des politisch inkorrekten Spektrums, aber auch weit darüber hinaus. In Deutschland kennt man ihn u.a. von seinem Roman zur Flüchtlingsflut: „Das Heerlager der Heiligen“. Das Buch wurde seit den 1980er Jahren auch auf Deutsch vertrieben, aber zahlreiche Stellen wurden damals entfernt, und die Übersetzung war an vielen Stellen regelrecht merkwürdig.

Der Verlag Antaios von Götz Kubitschek kündigte nun erstmals eine vollständige deutsche Ausgabe des legendären Romans an. Martin Lichtmesz, der mit seinem Aufruf zur Verteidigung des Eigenen seine Leser begeisterte, schloss die Neuübersetzung Ende Juni ab, wie er auf dem Online-Blog der konservativen Zeitschrift „Sezession“ bekannt gab.

Der Roman selbst erschien bei unseren französischen Nachbarn erstmals 1973. Damals ahnten nur wenige, wie es einst um Europa stehen wird. Debatten wurden geführt, ob das Raspail-Szenario ernsthaft möglich wäre. Denn das „Heerlager der Heiligen“ erzählt von der rasenden Überfremdung des Kontinents und den ausbleibenden oder peinlichen Reaktionen der westlichen Politiker, Kirchen, NGOs, Journalisten usw.

Raspail hat mit seinem unnachahmlichen Ton die Zustände im Stile einer Karikatur dargestellt. Doch wer sich heute in Deutschland, Frankreich oder Großbritannien umsieht, der weiß: Die Wirklichkeit ist noch schlimmer als die Befürchtungen des Romans! Jean Raspail gelingt es im „Heerlager“, die verschiedenen Ebenen der Massenüberfremdung und der Kritik an ihr zusammenzuführen. Und der Übersetzer Lichtmesz ergänzt in seinem sogenannten „Werkstattbericht“:

Man kann den Wahnsinn, der den Westen etwa in Form von Multikulturalismus, „Gender“-, und Selbstabschaffungspolitik befallen hat, nur dann verstehen, wenn man ihn als pseudoreligiöses Phänomen begreift – ein Grund, weshalb rationale Argumente dagegen ohnmächtig sind. Raspail lokalisiert an der Wurzel dieser Entwicklung eine Mischung aus Ressentiment, Regression und einem säkularisierten, utopischen Messianismus.

Wie der Verlag bekanntgab erscheint das Buch Ende kommender Woche. Wer direkt bei Antaios vorbestellt, erhält zum Buch noch einen Bonus: ein von Lichtmesz gezeichnetes Bild, das Raspail am Wochenende zum Geburtstag geschenkt bekam und in einem Dankesbrief in höchsten Tönen lobte – zeigt es doch die Landung der Flotte mit über 800 000 Asylanten an der Küste bei St. Tropez …

Man darf gespannt sein auf diese Zeichnung, diesen Sensationsroman, auf das Gesamtpaket, auf die Reaktionen des Publikums!

Bestellinformationen:

» Jean Raspail: „Das Heerlager der Heiligen“ (416 Seiten, 22 €)

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22 KOMMENTARE

  1. Die ursprüngliche Übersetzung war wirklich merkwürdig und fehlerhaft. Mal sehen ob die das diesmal besser hinbekommen haben. Aber eure Seitenzahlangebe hier ist es auch…!!! Das sind schon ein paar mehr als 43… 😉

  2. seit einer Woche habe ich bestellt. Dachte schon: „Das Heerlager“ ist vergriffen.

  3. Warum hören wir nichts von IM Erika?
    Die beiden höchsten Ämter Deutschlands sind von sehr zweifelhaften Gestalten besetzt.

  4. #3
    Vielleicht heißt er Bernd G.

    Vielleicht auch nicht.
    Wir alle wissen,daß bei der Lügenpresse schon mal die Buchstaben verrutschen.
    Da wird dann aus einem Abdula ruckzuck ein Albert und aus einem Mohamed ein Manfred.

    Wenn es tatsächlich ein Deutscher war,was ja durchaus auch möglich ist,dann müssen natürlich sofort deutschlandweit sämtliche Schützenvereine aufgelöst werden.Aus den Vereinsheimen(heim,darf man das noch sagen?)egal,kann man dann Invasorenunterkünfte machen .

  5. Dazu wieder Neues zu dem brutalen, erschossenen 2-Meter-Raubneger Abdourhamane M. aus HH, der in Deutschland seit seinem Aufschlagen brutal und kriminell wütet und der bereits 2013 wegen seiner hohen Knaststrafen in den Niger abgeschoben werden sollte (der aber seinen Paß versteckte; und KEINE einzige Behörde wollte was dagegen tun).

    Festhalten, anschnallen – Politik und Funke-Medien (u.a. Abendblatt) sind sich in dröhnendem Gleichschritt und ohrenbetäubendem Gebrüll einig: „Wir“ sind schuld. Denn der mörderische Zellhaufen hatte keinen Bewährungshelfer.

    http://www.abendblatt.de/hamburg/wandsbek/article205460663/Erschossener-Raeuber-hatte-keinen-Bewaehrungshelfer.html

    Die frechste Artikel-Stelle:

    Wie berichtet hätte M. lange vor der Raubtat abgeschoben werden sollen. Drei Jahre bemühten sich die Behörden erfolglos darum – offenbar weil der Mann aus Niger seine gültigen Reisedokumente nicht herausgeben wollte. Die Behörden haben immer wieder Probleme mit abgelehnten Asylbewerbern, die ihre Personalien nicht oder falsch angeben. Allein im Mai waren es rund 1600 Fälle. Um die Herkunft von Ausreisepflichtigen zu erfahren, werden sie häufig den Botschaften vorgeführt. Besonders schwer tun sich einige afrikanische Staaten mit der Ausstellung von Ersatzpapieren. „Ein größeres Problem wird es, wenn Personen ihre Herkunft verschleiern, um hier Straftaten begehen zu können“, sagt Joachim Lenders., Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft in Hamburg. „Das ist inakzeptabel. Lösungen sind gefragt, um Täter bis zu ihrer Abschiebung aus dem Verkehr zu ziehen.“

    Alle hierbleiben!

    Das Heerlager…

  6. „Le camp des Saints“ ist derzeit in F nur als occasion verfügbar ebay 71,25€ 393 Seiten

  7. Was alle immer wußten, was jede Praxis zeigt und und was sich in Gähn-hoch-24-Untersuchungen seit 60 Jahren konstant zeigt: EINER reicht, um ALLE aufzumischen.

    http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article143774729/Ein-Ruepel-reicht-um-das-Arbeitsklima-zu-vergiften.html

    (Interessant übrigens: EIN Zivilisierter unter einer Horde Rüpeln bewirkt NIX. Das alte Ding: Ein Tropfen Gülle verdirbt ein Faß Wein. Ein Tropfen Wein in einem Faß Gülle hat keinerlei Effekt).

    Und Deutschland soll mal eben so lässig Millionen Raubnomaden aus den finstersten Gegenden der Welt „integrieren“, die genau überhaupt nicht „integriert“ werden wollen. Und alles wird gut, lala…

  8. Ohne Werbung machen zu wollen, aber dieses Buch sollte wirklich jeder gelesen haben, es erhellt so manches.
    Bin gespannt auf die neue Übersetzung von dem sehr geschätzten Herrn Lichtmesz.

  9. Nachträglich meine herzlichsten Glückwunsche zum 90. Geburtstag von Jean Raspail. Ein wahrer Visionär unserer Zeit. Alles Gute und bleiben Sie uns noch lange erhalten. Un joyeux anniversaire, Monsieur Raspail !!!

    #11 Babieca (10. Jul 2015 16:22)
    Dazu wieder Neues zu dem brutalen, erschossenen 2-Meter-Raubneger Abdourhamane M. aus HH, der in Deutschland seit seinem Aufschlagen brutal und kriminell wütet und der bereits 2013 wegen seiner hohen Knaststrafen in den Niger abgeschoben werden sollte (der aber seinen Paß versteckte; und KEINE einzige Behörde wollte was dagegen tun).

    Leider ist der NEGER aus NIGER kein Einzelfall. Wie lange noch wollen sich die Behörden von diesem kriminellen Pack auf der Nase rumtanzen lassen? Die lachen doch über Deutschland, über die dt. Polizei und die dt. Justiz. Die nehmen keinen Polizeibeamten, keinen Richter mehr ernst. In deren Augen sind das alles keine Männer sondern nur verweichlichte und verschwulte Lappen ohne Eier in der Hose. Ich glaube viele Polizeibeamte würden gerne viel härter gegen diese „Bereicherer“ vorgehen, aber die linksgrünversiffte Politik lässt ihnen hierfür leider keinen Spielraum.

  10. Hätte der Titel des Buches gelautet „Das Heerlager der Invasoren“, so wäre das Buch bei gleichem Inhalt sofort stigmatisiert worden und verschwunden.
    Aber wer kann etwas gegen Heilige haben?
    Vorschlag an die NPD: Umbenennung in „Partei der Heiligen der letzten Tage“.
    Wäre das nichts?

  11. Passt in fast jeden PI-Strang:

    Stuttgart: Flüchtlingsstrom – „Die Stimmung kippt gerade extrem“

    Unendlicher Flüchtlingsstrom, überfüllte Aufnahmestellen, Flüchtlinge lungern vor Supermärkten und verändern das Stadtbild, all das trägt dazu bei, dass die Stimmungslage bei den Einheimischen extrem kippt. Das Problem erkennen nun auch Stuttgarter Politiker. Aber die Stimmung bei den Einheimischen ist schon lange gekippt, nur wurde sie anders verkauft, politisch und medial. Die Medien und Politik können es nicht mehr vertuschen, aber sie lügen weiter, indem sie alle als „Flüchtlinge“ bezeichnen.

    Es gibt durchaus „noch“ Zig Millionen, die den Medien weiterhin glauben. Schließlich sagen es der Fernseher und die Zeitung. Ideologien sind zäh. Sie werden vor allem von denen mit Klauen und Zähnen verteidigt, die ihre Identität, ihren Lebensweg daran gehängt haben. Viele Menschen sind daher auf das suggestive Gelaber mit der angeblichen linken Mehrheit hereingefallen, das vom kollektiv linksdiktierten Mainstream seit Jahrzehnten verbreitet wird. Der völlig falsche Eindruck konnte nur entstehen, weil die 68er Revoluzzer (Grüne) mit gezielt irreführenden Begriffen seit den 70er Jahren alles schlecht reden, was nicht in ihre deutschfeindliche Schablone passt. Wer nicht ihrer Meinung ist, wird sofort als Rassist, Ausländerfeindlich, Nazi usw. beschimpft, um Andersdenkenden einen Maulkorb zu verpassen. Das hat leider ca. 40 Jahre funktioniert und so hat sich der Eindruck manifestiert, dass eine Minderheit die Mehrheitsmeinung vertritt. Das Gegenteil war und ist der Fall, wie sich jetzt immer deutlicher zeigt, nachdem die viel zu lange schweigende Mehrheit sich besser informiert, zunehmend den Mund aufmacht und sich nicht mehr in die Nazi-Ecke stellen lässt. Die unerträglichen Zustände in Deutschland tun das Übrige, und so ist es nicht verwunderlich, dass die Stimmung bei den Einheimischen kippt.

    Daher könnte Deutschland eher mit einem Siedewasserreaktor vergleicht werden, bei dem die Steuerstäbe (Polizei) klemmen und die Kühlung (Geldfluss) teilweise ausgefallen ist. Druck und Temperatur (Stimmungslage) im Reaktor (Deutschland) steigen, statt den Reaktor (Deutschland) zu steuern, wirft das Bedienungspersonal (Politiker) ständig immer mehr Brennstoff in den schon überhitzten Reaktor (Deutschland).

  12. Dieser Artikel bringt mir eine wunderbare Ergänzung zu meinem „Loblied“ auf den Katholizismus (siehe im Artikel „Papst entschuldigt sich bei Indigenen“). Die (Post-)Moderne, die sich ach wie weit über die „rückständige Kirche“ erhob, ist nicht mal in der Lage, ihr eigenes Überleben zu sichern. Sie suchen regelrecht den Tod. Folge des geistigen Todes wegen Abfall vom Katholizismus !

  13. OT

    Wiedermal linke laue Kritik an Tradition, nicht(?) am Islam, als Kunsthappening???

    Kunsthalle Bielefeld, Studiengalerie

    Video von 2006, rd. 6 Min. Dauer

    Samira Eskandarfar
    A Dowry for Mahrou
    22 07 15 bis 30 08 15

    Eröffnung 22 07 15 / 19 h. Wir laden Sie herzlich ein!
    In «A Dowry for Mahrou – Mitgift für Mahrou» wird die Hochzeitsfeier einer jungen Braut gezeigt. Umringt von ihrer Familie, Freunden und Nachbarn wird Mahrou in das Haus der Eltern des Bräutigams geführt, wo sie im Kreise der feiernden Frauen den Ritualen einer iranischen Hochzeit folgt. Die 1980 in Teheran geboren Malerin und Videokünstlerin Samira Eskandarfar beendete 2006 an der Art University Teheran ihr Studium. Das Alltagsleben im Iran, geprägt durch traditionelle Zwänge und Modernisierungsbestrebungen, liefert vielen dort unter schwierigen Bedingungen arbeitenden Künstlern und Kulturschaffenden die Geschichten und Inspiration für künstlerische Arbeiten. Die 2006 entstandene Videoarbeit «A Dowry for Mahrou» portraitiert die junge Braut Mahrou an ihrem Hochzeitstag. Samira Eskandarfar transportiert in der Arbeit, die mit einer Handkamera gedreht wurde, die vibrierende Stimmung des Ereignisses. Mit der Information, dass die junge Braut erst13 Jahre alt ist, endet das Video.
    kunsthalle-bielefeld.de/index.php/ausstellungen/vorschau/samira-eskandarfar-a-dowry-for-mahrou-22-07-15-30-08-15/

    So sieht die Werbekarte aus:
    http://www.nbk.org/video-forum/stills/E017_01.jpg

    Hier, konnte das Video ergugeln:
    Ton ist gut bzw. laut u. grotesk(?), ggf. leiser stellen.
    https://vimeo.com/17704006

    Wie gesagt, Iran-, gar Islamkritik mit der Lupe suchen. Die Kindbraut ist dick geschminkt, herausgeputzt wie ein Zirkuspferdchen. Sie hält viele Geldnoten in der Hand. Khomeini ist drauf. Die Braut ist 13, ihre Schwestern 10 u. 4 Jahre alt… Sollen wir jetzt erschüttert sein oder denken, es sei eh eine andere Welt, es akzeptieren oder aufgerüttelt werden?

    Und weshalb in einer Kunsthalle? Was soll da Kunst sein? Gesellschafts- oder Religionskritik in Kunsthallen hasse ich! Allerdings gibt es bei diesem Video keine Islamkritik.

  14. Es gibt ein ebook davon:

    Gescannt von c0y0te.
    epub-Version.
    Dieses e-Buch ist eine Privatkopie und nicht zum Verkauf bestimmt!
     
    CIP-Kurztitelaufnahme der Deutschen Bibliothek
    Raspail, Jean:
    Das Heerlager der Heiligen: e. Vision; Roman / Jean Raspail.
    [Aus d. Franz. übers. von Erich Kopp]. –
    Tübingen; Zürich; Paris: Hohenrain-Verlag, 1985.

    Ich habe dieses ebook.

    Ich möchte natürlich nicht Herrn Lichtmesz ins Handwerk pfuschen.

    dara2007

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