pegida_jubilaeumDie letzten Fetzen des Nebels ziehen über die Elbe, als ich aus meinem Zug aussteige und den Vorplatz vom Hauptbahnhof Dresden betrete. Ein Einheimischer hat mir den Weg zum Theaterplatz beschrieben, auf dem […] die große Pegida-Jubiläumsfeier zum zweijährigen Bestehen stattfinden soll: „Immer gerade aus und dann links.“

(Von Thomas Böhm, JouWatch)

Die Medien sehen das bekanntlich etwas anders, genauso wie der Typ, der mich auf seinem Fahrrad durch die Fußgängerzone begleitet. Er muss in seinen jungen Jahren mal gegen einen roten Flaggenmast gelaufen sein und dann die Orientierung verloren haben. Aus seinem Kofferradio erklingt das alte Kampflied „Völker hört die Signale, auf zum letzten Gefecht…“, dann kurz vor dem Theaterplatz biegt er rechts ab und begrüßt mit geballter Faust ein paar blutleere Vampire, die sich aus Angst vor der Sonne von unten bis oben mit schwarzen Antifa-Burkas eingehüllt haben.

Um mich herum dafür jetzt immer mehr munter schwatzende Menschen, die es in die gleiche Richtung zieht. Ganz normale Menschen aus der bürgerlichen Mitte. Familien mit Kindern, Rentner, Jugendliche die aufs Smartphone starren, Rollstuhlfahrer, Protestler mit Prosecco-Gläsern in der Hand, Menschen aus allen Teilen der Republik, vereint in der gewaltlosen Wut gegen eine bürgerfeindliche Politik.

Zwei adrett gekleidete Damen aus Köln laufen eine Weile neben mir her. Sie erzählen mir, warum sie die weite Anreise auf sich genommen haben. Es war die Lügenpresse, die sie dazu motiviert hat.

„Wir waren mal auf einer Pegida-Demo in Köln, eine tolle, friedliche Veranstaltung. Doch die Berichterstattung am nächsten Tag war voller Unwahrheiten und Falschmeldungen. Das hat uns so zornig gemacht, dass wir seit diesem Tag nun jeden freien Montag nach Dresden reisen.“

Ein gutes Gefühl, dass die Systemschreiber genau das Gegenteil von dem erreichen, was sie eigentlich vorhaben.

„Zwei Jahre Hass und Hetze“ war eine der Schlagzeilen, die auch mich vor diesem Fest warnen sollten.

Beides habe ich nicht gefunden, zumindest nicht auf dem Theaterplatz, der schon vor Beginn der Veranstaltung prall gefüllt ist. Es sollten dann bis zu 10.000 Teilnehmer werden, bevor der erste Redner die Bühne betreten würde. Die offiziell gemeldeten Zahlen in der Presse zeugen davon, dass viele Journalisten nicht mal mehr bis drei zählen können.

Vor und hinter der Bühne geht es noch hektisch zu. Seit Stunden schon ist das Orga-Team dabei, alles zu richten und mitten im Gewusel Siggi Däbritz, 41. Wie ein Fels in der Brandung steht er da, strahlt über das ganze Gesicht und dabei noch Ruhe aus. Immer ein Schmunzeln, der klare Blick über das Gelände, eine kurze Anweisung an die rund 80 Ordner, eine kleine Hilfestellung für das technische Personal.

„Mich kann so gut wie gar nichts mehr erschüttern,“ sagt der Security-Profi. „Mir sind schon früher als Türsteher algerische Äxte um die Ohren geflogen und ich erhalte fast jeden Tag Morddrohungen per Post, über Facebook oder per E-Mail. Ich schlafe trotzdem wie ein Murmeltier.“

Wenn es dann doch mal etwas stressig werden sollte, geht Siggi auf seinen Weinberg und lässt beim Lesen die Seele baumeln.

Von Anfang an ist die Stimmung bei Pegida ausgelassen und fröhlich, irgendwie fühle ich mich wie auf einem Helene Fischer-Konzert mit den Rolling Stones als Vorband.

Bevor Lutz Bachmann die Widerständler mit „Hallo Dresden“ begrüßen kann, ertönt der Chor der Freiheit mit der Anti-Nationalhymne „Merkel muss weg“. Dazu wehen bunte Fahnen, werden Plakate in die Höhe gestreckt mit Aufschriften wie „Suche Orban, biete Merkel“, oder „Habt Mut!“.

Wie alle anderen Redner haben sich Lutz und Siggi mächtig in Schale geschmissen.

„Die Anzüge hat uns eine Dresdner Firma zur Verfügung gestellt“, erklärt Siggi und zupft an seiner Krawatte. „Pegida hat viele klammheimliche Freunde, die aus politischen Gründen ihren Namen nicht nennen wollen, aber uns unterstützen, wo sie nur können.“

Zum Beispiel die Ordnungshüter. Sie bildet den festlichen Rahmen dieser Feierlichkeiten und werden dafür mit „1,2,3, danke Polizei“-Rufen bejubelt.

„Besonders die Polizisten, die aus den anderen Bundesländern nach Dresden beordert werden, sind immer wieder überrascht, wie friedlich und freundlich es hier abgeht.“

Polizei, dein Freund und Helfer. Heute passte dieser Spruch wie Faust aufs Auge, nur eben etwas friedlicher.

Tatsächlich sehe ich unter den Teilnehmern keinen einzigen extremistischen Spinner, keinen Aluhut, keinen Neonazi und keinen Hooligan, dafür jede Menge Leute, die man beim Friseur, im Supermarkt, in einer Behörde oder beim Tierarzt trifft. Nachbarn, die sich ebenfalls Sorgen um die Zukunft dieses Landes machen und die mit ihrem Ärger über die unverantwortliche Regierung nicht mehr hinter dem Berg halten wollen.

„Eine wahrlich bunte Mischung“, sagt Siggi. „Das Herzstück von Pegida bilden rund 3000 Teilnehmer, die von Anfang an dabei sind und jeden Montag wiederkommen. Das sind natürlich überwiegend Sachsen. Aber jeder Montag ist anders, werden die Karten neu gemischt, beim Publikum und bei den Rednern. Für die wirklich Rechten sind wir doch alle zu weich und unser gelobtes christlich-jüdisches Abendland schmeckt denen ja auch nicht. Außerdem passen wir bei der Auswahl der Redner entsprechend auf, dass da keiner über unser politisches Ziel hinausschießt“, weiß Siggi.

Nachdem der alles andere als abwesende Lutz Bachmann, die Veranstaltung für eröffnet erklärt hat, muss er zu seinem und unserem Bedauern die Absagen von H.C.Strache und Björn Höcke verlesen. Sie sind wohl Opfer parteipolitischer Überlegungen geworden. Von Björn gibt es aber im Anschluss der Jubiläumsfeier eine tolle Solidaritätsbotschaft per Video, die von parteiinternen Seitenhieben nur so wimmelt.

Aber es geht natürlich auch ohne ihn. Als erster Redner schwebt Jürgen Elsässer auf die Bühne, gewohnt elegant, vielleicht etwas abgehoben. Aber seine Rede hat genügend Pfeffer, um der Regierung die Nasenschleimhäute zu verätzen.

Er spricht von der islamisch besetzten Zone Westdeutschland und seine Forderung „Wenn die Regierung das Volk austauschen will, muss das Volk die Regierung austauschen“ geht fast im Jubel der Pegida-Teilnehmer unter.

Eins ist schon mal klar: Diesen Teil der Bevölkerung, der heute, wie auch in all den Veranstaltungen der letzten zwei Jahre, hier auf dem Boden der Tatsachen Standfestigkeit beweist, wird keiner, auch nicht Frau Merkel, in irgendeiner Weise austauschen können. (Interessanterweise wurde der liebe Herr Elsässer später von der Qualitätspresse mit Herrn Wilders verwechselt)

Gewohnt souverän haut auch Michael Stürzenberger in die Tasten des Protestes. Er, der noch Bundesvorsitzender der Partei DIE FREIHEIT ist, macht sich stark für die AfD, dem parlamentarischen Arm der neuen Bürgerbewegung. Obwohl sich an diesem Tag der Goldene Oktober von seiner besten Seite zeigt und nur ein laues Lüftchen über den Theaterplatz zieht, spürt nicht nur er, dass sich der Wind in Deutschland gedreht hat. Dann zitiert er das AfD-Neumitglied Nicolaus Fest und sagt: „Wir haben die bessere Laune und die besseren Argumente!“ Und die prasseln dann auf die Teilnehmer ein. Zum Schluss seiner Rede erweitert er zur Begeisterung der Pegidianer noch den „Wegruf“ um eine ganz finstere Gestalt: Heiko Maas. Und so schallt es denn auch gleich aus vielen tausenden Kehlen „Maas muss weg“.

Wie weltoffen und bunt Pegida ist, zeigen die Redner aus England und Österreich und die Video-Botschaft von Vlaams Belang aus Belgien. Mit knallharten Statements bringen sie die Semperoper zum Wackeln und entlarven den Banner „für eine weltoffene Gesellschaft“, der den ehrwürdigen Palast der Künste verunziert, als billiges, gutmenschliches Gefasel und Wegweiser in eine düstere, islamische Zukunft.

Die Mutter des Widerstands, JouWatch-Autorin Renate Sandvoß, wird wie immer sehr persönlich, was den Teilnehmern die Herzen öffnet. Mit der großen Klappe einer Heidi Kabel und dem pfiffigen Charme einer Evelyn Hamann nimmt sie das Publikum mit und enttarnt mit konkreten Zahlen über den Asylwahnsinn Regierung und Medien als Lügner. Es ist gut für Pegida, dass sich hier eine mutige Frau auf die Bühne wagt, die das ins Brunnen gefallene Kind beim Namen nennt und keine Skrupel hat, den Verantwortlichen den entzückenden Stinkefinger zu zeigen.

Den schärfsten Ton aber schlägt Götz Kubitschek an. Er brilliert in Wort und Ton und knöpft sich einen nach dem anderen vor. Michael Jürgs verspottet er als miesen Schützen aus dem Hinterhalt, Herrn Laschet als selbstgefälligen Wessi, der die Ossis maßregeln will. Gut auch, dass es für ihn bei Pegida keine Obergrenze gibt.

Und immer wieder zwischendurch jede Menge Applaus und dann ein fetziges Video, das die Highlights der letzten zwei Jahre präsentiert. Die Teilnehmer sind begeistert, auch weil alle Redner heute ihr Bestes gegeben, die Teilnehmer mitgerissen und mir das Gefühl gegeben zu haben, zu Hause zu sein und Heimat zu fühlen.

Auch Siggi ist glücklich und zufrieden:

„Jeder Montag hat sich gelohnt. Wir haben mit Pegida eine Kruste aufgebrochen, die Bürger interessieren sich wieder mehr für die Politik, das sieht man ja auch schon bei der erhöhten Wahlbeteiligung. Aber wir dürfen nicht locker lassen, denn jetzt werden sie wieder kleine Steuergeschenke verteilen, damit die Bürger wieder einschlafen. Doch wir passen auf und rütteln sie immer wieder wach. Mindestens bis zur nächsten Bundestagswahl.“

Zum krönenden Abschluss erschallt dann noch die Nationalhymne und sie klingt ehrlicher, als an vielen anderen offiziellen Veranstaltungen. Fleißige Helfer verteilen massenhaft Flyer der Bürgerbewegung Pax Europa. Schließlich geht die Aufklärung auch nach Ende der Jubiliäumsfeier weiter.

Und ich fühle mich hier pudelwohl, obwohl Hunde bei Pegida verboten sind. Das war für mich ein Volksfest, das diesen Namen verdient hat.

Zugabe, Zugabe!!!

(Im Original erschienen auf journalistenwatch.com / Fotos: J.M. Klein)

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80 KOMMENTARE

  1. Zwei Jahre Haß und Hetze stimmt. Aber nicht von PEGIDA, sondern von politischer und medialer Seite aus.
    Schade, daß Dresden so weit weg ist. Wäre sehr gerne auch mal live dabei.

  2. danke für den tollen Bericht. Der Livestream war diesmal so schlecht, man konnte kaum was verstehen. Dabei erreicht man mit diesem Medium so viel weitere Menschen… Ich hoffe das Pegida-Team optimiert zukünftig die Liveübertragung.

  3. Das ist mal ein gelungenes Stimmungsbild über Pegida.
    Menschen, die Pegida nur aus der Presse kennen, nie selbst dabei waren, ist es schwer zu vermitteln.

    Pegida ist nicht nur ein Bürgerprotest. Pegida ist viel mehr, vor allem für die, die öfters oder gar regelmäßig dabei sind.

    Pegida ist wie Ankommen in einer großen Familie. Pegida stärkt das Wir-Gefühl, gibt dem einzelnen Hoffnung und Zuversicht.

    Und wenn man anschließend heim geht, hat man das Gefühl, etwas getan zu haben, vor allem aber das Gefühl, noch viel mehr tun zu müssen und zu können.

    Pegida ist nicht nur eine Demo, Pegida ist Motivation, ein Motivationsschub für jeden einzelnen, der dabei ist.
    Motivation braucht das Land.

    Pegida ist wichtig !

  4. Sehr guter Erlebnisbericht. Danke.

    Götz Kubitschek hat diesen dümmlichen Jürgs gehörig auf die Hörner genommen! Sehr, sehr gut!

  5. Danke für diesen tollen Bericht. Genauso ist es bei Pegida Montag für Montag. Liebe Dresdner, macht weiter so! Danke für Euren Mut und für Eure Ausdauer. Wir waren nun 4 x dabei und wir werden auch wieder kommen. Genau das was die Lügenpresse Euch unterstellt passiert durch die Störer der Antifa. Ohne Antifa wenn nur Pegida spaziert bräuchte es keine Polizei, und das alles ist eine Schande für Deutschland. Danke Lutz, Danke Siggi, Danke Dresdner, Danke Pegida,Dank allen Patrioten, Danke Polizei. Auf unserer Fahrt zu Pegida am 3. Oktober, sahen wir auf der Autobahn ein Fahrzeug mit einem riesigen blauen Schild „MERKELMUSSWEG“

  6. Pegida und die AfD sind wirksame Institutionen gegen die Neger-Kanzlerin aus der Zone mit ihren rotgrünen Schergen!

  7. Klasse Artikel.

    Der Verfasser fühlte sich pudelwohl; die vielen Mediennu**en hingegen standen da wie ein begossener Pudel, weil es nichts zu berichten gab über dieses berüchtigte Dunkeldeutschland, wo die Menschen die Polzei mit „1,2,3, danke Polizei“-Rufen und nicht mit Pflastersteinen empfangen. Es ist unerhört, was ihr euch erlaubt, ihr Dunkeldeutschen. 🙁

  8. Brummbär fragt:
    Schon gehört?
    In der Kloaka Maxima, in Rom, sollen Archäologen
    in einer 2000 Jahre alten Dreckschicht die
    DNA vom NSU Trio entdeckt haben zu glauben,
    und nu das bayrische LKA in Bayreut um Mit-
    hilfe gebeten haben,weil,die doch bei sowas
    „Weltniewau“haben..und so..und so,,,
    was solls,
    Der Wahnsinn feiert in Deutschland frohe
    Urständ !

    Der Islam gehört nicht zu Deutschland !

    Hans-Heiner Behr

  9. Das ist mal ein gelungenes Stimmungsbild über Pegida.
    Menschen, die Pegida nur aus der Presse kennen, nie selbst dabei waren, ist es schwer zu vermitteln.

    Pegida ist nicht nur ein Bürgerprotest. Pegida ist viel mehr, vor allem für die, die öfters oder gar regelmäßig dabei sind.

    Pegida ist wie Ankommen in einer großen Familie. Pegida stärkt das Wir-Gefühl, gibt dem einzelnen Hoffnung und Zuversicht.

    Und wenn man anschließend heim geht, hat man das Gefühl, etwas getan zu haben, vor allem aber das Gefühl, noch viel mehr tun zu müssen und zu können.

    Pegida ist nicht nur eine Demo, Pegida ist Motivation, ein Motivationsschub für jeden einzelnen, der dabei ist.
    Motivation braucht das Land.

    Pegida ist wichtig !

    Richtig, es bringt aber alles nichts, wenn sich immer mehr nach Indien oder Teneriffa aus dem Staub machen und vor dort Durchhalteparolen ausgeben und ggf. mal kurz einfliegen.

    Was ist eigentlich mit dem Tiefseetaucher los? Der hier immer so große Reden geschwungen hat, plötzlich kommt gar nichts mehr. Hat er auch schon „den Dativ oder den Lutz gemacht“?

  10. Auch ich möchte mich für diesen überaus schönen und Mut machenden Artikel bedanken.
    Er versöhnt mit der unterirdischen Übertragung der Jubiläumsfeier…
    Vielen Dank!

  11. Habe mir beide Reden angehört. Ich bin nicht sicher, ob dieses insitieren von Kubitschek auf dem Osten als dem kernigen, deutscheren Teil und dem Westen als den weichgespülten Armin-Laschet-Land zielführend ist. Er ist wohl in den Osten gezogen, weil er da bessere Bedingungen für seine politische Arbeit hatte, vermute. Soll heißen: Es werden ihm nicht jeden Tag die Autoreifen von Linksradikalen zerstochen. Im Westen sind die Leute nicht dümmer als im Osten, nur müssen hier viel festere und tiefere Strukturen aufgebrochen werden.

    Sellner war gut. Seinem Alter gemäß deutlich heißsporniger, aber er hat viele Punkte gemacht. Er sollte über eine andere Frisur nachdenken. Ist sowieso schon ein Handicap, wenn man als Österreicher beschließt, in Deutschland Politiker zu werden…

  12. Ein wunderbarer, fairer und atmosphärisch tiefgehender Bericht! Hier ist genau „meine“ Pegida beschrieben, wie ich sie (bisher leider nur zweimal) persönlich in Dresen erleben durfte und sie Montag für Montag (habe hin und zurück über 1000 Kilometer nach Dresden) am Livestream verfolge, auch wenn mir die Gehörgänge aufgrund der Tonqualität abfaulen. Doch das ist es wert und besser eine improvisierte Pegida als eine technisch perfekte Inszenierung der CDU!

    Es ist in der Tat so, dabei zu sein und mitten unter diesen wackeren, aufrechten, zutiefst bürgerlichen Menschen zu stehen, hat nochmal eine ganz andere Qualität als es nur von Videos und Bildern zu kennen. Da kommt ein „Feeling“ rüber, wie man es schwer in Worte kleiden kann. Man muß nur eine Minute dabei sein, schon spürt man, daß das gesamte Geschmiere über die Pegida in der Mainstreampresse überhaupt nichts mit der Realität gemein hat.

    Pegida ist etwas Großes, etwas Großartiges mit vielen großartigen, unmanipulierbaren Menschen. Und genau deswegen hasst das Merkel-System „meine“ Pegida und schreckt vor keinem noch so miesen Trick zurück, diese zu spalten oder gar zu zerschlagen. Doch was diesen Lumpen in zwei Jahren nicht gelungen ist, wird ihnen auch nicht mehr gelingen. Scheiß auf die 1000 Kilometer, auf einer der nächsten Pegidas im November bin ich dabei!

  13. Ich war – wie angekündigt, da und es war absolut friedlich und eine gute Laune. 1-2-3-Danke Polizei!
    Leider kann ich das nicht zu den Beamten aus NRW sagen. Die stehen unter einem linken Studienabbrecher Jäger stramm, der nicht nur mit der Meinungsfreiheit Andersdenkender so seine Probleme hat, sondern auch die Wahrheit und Berichterstattung über Silvester seinen Vorstellungen anpasst.

  14. #8 D Mark (19. Okt 2016 10:49)

    Auf offener Straße masturbierte der Mann am Dienstag in Longerich vor Fußgängern. Der Täter habe sie auf dem Fahrrad verfolgt und vulgäre Gesten gemacht, so eine Anwohnerin.

    „Er hält an, versteckt sich hinter einem Bus, holt seinen Schwanz raus und rubbelt sich einen“, beschreibt die Zeugin die Szene aus Facebook. Sie war mit ihrem Hund spazieren.
    – Quelle: http://www.express.de/24938782 ©2016

    Da hat er aber Glück gehabt. Viele Hunde mögen so ein überfallartiges Schwanzraushalten nicht und hätten kräftig zugebissen…….

  15. #17 Bamboocha (19. Okt 2016 11:07)

    Ich vermisse Pegida in Hamburg und generell im Westen.

    2 Jahre schon alt und immer noch nur im Osten aktiv.
    ……………………………………….
    Wir doofen Wessis demonstrieren lieber gegen CETA und TTIP.
    😉

  16. ein toller Erlebnisbericht und super geschrieben..Kompliment an den Verfasser!

    Klar hat Pegida in den 2 Jahren unser Land ordentlich aufgerüttelt..
    Und die Wut und das Schäumen der Politeliten und der Lügenpresse hat doch stets deutlich gezeigt,dass Pegida in eine offene Wunde gestoßen ist.

    So viel Hass der Politeliten und Lügenpresse gegenüber Pegida muss man sich erst mal verdienen.

    Und da gibt es sicherlich noch eine schweigende Mehrheit im Lande,denen Pegida aus dem Herzen spricht.
    Leider ist ja bei uns eine gewisse Meinungsdiktatur vorhanden,so dass viele Menschen aus der schweigenden Mehrheit lieber schweigen,anstatt ihre Meinung auch öffentlich zu vertreten.
    Dies sind die selben Züge,wie es seinerzeit in der DDR an der Tagesordnung war!
    Ob es so bleibt,weiß niemand..Aber da es täglich schlimmer wird in unserem Lande,kann es sein,dass es bei vielen Menschen mal zum Ausbruch kommt.

    Schaun wir mal,was da noch alles auf uns zukommt!

  17. D Mark fragte um 10.54 Uhr:

    „Was ist eigentlich mit dem Tiefseetaucher los? Der hier immer so große Reden geschwungen hat, plötzlich kommt gar nichts mehr. Hat er auch schon „den Dativ oder den Lutz gemacht“?“

    Auch mir ist Tiefseetauchers längere Abwesenheit aufgefallen. Ich schätze seine fundierten, in klarer, deutlicher Sprache vorgebrachten Beiträge außerordentlich und hoffe sehr, dass es sich lediglich um ein vorübergehendes Abtauchen – z.B. wegen Urlaubs – handelt.

    Bitte tauchen Sie recht bald wieder aus den Tiefen der See auf, Tiefseetaucher!

    Wen ich ebenfalls seit längerem vermisse: BenniS.

  18. #23 Eurabier (19. Okt 2016 11:17)

    Agenda-Setting für den Todesstoß des ehemaligen Deutschland:

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-10/rot-rot-gruen-bundestag-koalition-treffen

    Im Wein liegt die Hoffnung

    So nah waren sich SPD, Linke und Grüne selten: Etwa 100 Abgeordnete verbrachten den Abend gemeinsam hinter verschlossenen Türen. Können sie zueinander finden?
    ……………………………………
    Falls es nach der nächsten BT-Wahl zu einer roten Volksfront-Regierung kommt, würde folgendes Zitat für uns passen:

    “Lasciate ogni speranza, voi ch‘ entrate”
    Laßt jede Hoffnung hinter euch, ihr, die ihr eintretet
    Divina Commedia (Die Göttliche Komödie, entstanden etwa 1311–21), Hölle 3, 9
    Wird oft mit „Wer hier eintritt lasse alle Hoffnung fahren“ wiedergegeben.

    Dante Alighieri
    Mai 1265 Florenz – 14. 9. 1321 Ravenna; italienischer Dichter

  19. #4 der-Dativ-ist-dem-Genitiv-sein-Tod (19. Okt 2016 10:23)
    ************************************************
    Pegida ist nicht nur eine Demo, Pegida ist Motivation, ein Motivationsschub für jeden einzelnen, der dabei ist.
    Motivation braucht das Land.

    Pegida ist wichtig!
    ***************************
    BRAVO und DANKE!!!
    Zum einen an den Autor dieses sehr realistischen Situationsberichtes und zum anderen an @Dativ, einen, der weiß wovon er spricht und dessen Gedanken sicherlich jeden Montag in Dresden sind!
    Es wäre wünschenswert, daß dieser Thread von vielen Skeptikern gelesen wird, die sich leider immer und immer wieder mal gewogen sehen, den Sinn der montäglichen *PEGIDA Spaziergänge* anzuzweifeln, wahrscheinlich noch nie unter den Demonstranten in Dresden waren und des weiteren auch keine konstruktiven Alternativen dazu anbieten!!!

  20. #11 D Mark (19. Okt 2016 10:54)

    Richtig, es bringt aber alles nichts, wenn sich immer mehr nach Indien oder Teneriffa aus dem Staub machen und vor dort Durchhalteparolen ausgeben und ggf. mal kurz einfliegen.

    Was ist eigentlich mit dem Tiefseetaucher los? Der hier immer so große Reden geschwungen hat, plötzlich kommt gar nichts mehr. Hat er auch schon „den Dativ oder den Lutz gemacht“?

    Doch, doch, mich gibt’s noch. Isch schwör! Jedenfalls sehe ich mich selbst, wenn ich in den Spiegel schaue. Ist also nicht wie in dem grandiosen Film „The Others“ mit Nicole Kidman. Große Reden schwinge ich in der Tat gerne, aber nur, wenn ich glaube, etwas zu sagen zu haben. Wenn nicht, kann ich auch die Klappe halten.

    Im Augenblick bin ich nur regelmäßiger Mitesser äh Mitleser, da ich beruflich einiges habe baumeln lassen und nicht unbedingt möchte, dass mein schönes Haus in einer asylantenfreien Zone zwangsversteigert wird. Als Freiberufler muss man sich da immer am Riemen reißen und darf nicht zu träge werden.

    Und das führt mich zu Lutz Bachmann. Gerade als Freiberufler habe ich größtes Verständnis dafür, dass man sich zeitweise dort aufhält, wo die Aufträge sind. Bin selbst übrigens aus ähnlichen Gründen gerade für 14 Tage im herrlichen Orban-Ungarn. Bachmann ist und bleibt Sachse – mehr Sachse geht gar nicht -, ob er nun in Dresden, auf Teneriffa oder in der Antarktis weilt. So what!

    #21 Bernart

    Stimmt, von BenniS habe ich auch länger nichts gelesen. Schade, der erste Schwule, dessen Texte ich als überzeugter Hetero mit Freude gelesen habe, zumal sie schön bissig und ironisch formuliert waren. Also BenniS, bitte wieder auftauchen!

  21. „“Propaganda der übelsten Sorte geht los „“

    Merkel doppelt so beliebt wie Union, hahaha

    Angela Merkel gewinnt in der Bevölkerung an Zustimmung.

    GIBT ES ECHT BLÖDE DIE SOWAS GLAUBEN ?

    Die Frau ist sowas von Mausetod in der Bevölkerung , da helfen auch keine getürkten Propaganda Umfragen .

    85% der Deutschen wünschen sich Merkel zum
    Mond !

    Ich hoffe Trump kommt an die Macht und zerstreut dieses Linksversiffte Blatt
    zusammen mit allen Journalisten in alle Winde! !!

    Dieser bericht und Umfrage ist an Lügen kaum zu überbieten ….

    http://www.bild.de/politik/inland/angela-merkel/merkel-wahltrend-48351348.bild.html

  22. #14 Horst_Voll (19. Okt 2016 10:58)

    Habe mir beide Reden angehört. Ich bin nicht sicher, ob dieses insitieren von Kubitschek auf dem Osten als dem kernigen, deutscheren Teil und dem Westen als den weichgespülten Armin-Laschet-Land zielführend ist.

    Sehe ich auch sehr kritisch, Ossis und Wessis schon wieder gegeneinander auszuspielen. Denn erstens stimmt es so nicht und zweitens muss man nicht alles, was gerade in den Medien als neuer AfD-Zerklopp-Modus getestet wird, nämlich die AfD zu schrotten, indem man das alte Ossi-Wessi-Fass aufmacht, nicht auch noch übernehmen.

    Es reicht, wenn Journalisten wie Plasberg, Fleischhauer und Jürgs sowie Politiker wie Laschet das machen. Man muss das nicht übernehmen und deren „Arbeit“ – unfreiwillig – fortführen.

    Ich rechne es Poggenburg hoch an, dass er bei Plasberg NICHT in diese Ossi-Wessi-Falle gelatscht ist, obwohl er als Ossi guten Grund gehabt hätte, persönlich verletzt zu sein durch die Angriffe von Jürgs und Laschet. Da hat er allerdings ziemlich souverän reagiert und auch wie ich finde sehr clever, denn trotz seiner extrem jungenhaften Art weiß Poggenburg ganz genau, dass man sich VERBÜNDEN muss, wenn man was bewirken will und nicht ständig gegeneinander aufhetzen lassen darf.

  23. #17 Bamboocha (19. Okt 2016 11:07)
    Ich vermisse Pegida in Hamburg und generell im Westen.
    2 Jahre schon alt und immer noch nur im Osten aktiv.

    Leider im Westen nicht erfolgreich.
    Massiver von den Buntmenschen gesteuerter Wiederstand.
    Bunter Wiederstand hinterdem sich linksextreme Gewalttäter verstecken und aktiv werden.
    Das mit offener politischer Deckung der Politik
    Ich denke an die Hetzjagten der ersten Pegida Demo in Hannover
    Vor der Demo Aufrufe des Bürgermeisters an alle städtischen Mitarbeiter undxVereine zur Gegendemo zu kommen. Das mit unterschwelliger Androhung von Konsequenten für städtische Bedienstete wenn die bei Pegida demonstrieren
    Schon der Weg zur Demo war gefährlich
    Man wurde angespuckt, beleidigt, geschlagen
    Nach der Demo könnte man nur unter Polizeischutz zu S Bahn
    Wer wie ich mit Auto da war lief Gefahr von linksextremen durch die Stadt gejagt zu werden, was einigen passierte
    Das hatte zur Folge das sich kaum einer zur Demo traute und zu nächsten fast nur Hools und Neonazis kamen.
    Die waren auf einem Niveau mit den linksradikalen
    Für mich und viele andere ein Grund nicht mehr dahinzugehen
    Leider werden viele Demos von Hools und Neonazis gekapert
    Gerade aus dem Bürgerlichen Sekor werden dadurch abgeschreckt

    Meine feste Meinung für den Westen
    Wenn sich Holls und offen Rechtextreme aus Pegida und AFD heraushalten würden, dann hätten beide mehr Erfolg

    Ist das Dummheit der Rechtextremen ?
    Bewusst um nicht noch weiter ins Abseits zu geraten wenn es eine starke Rechte gibt
    Oder durch V Männer gesteuert um Pegida und AFD zu diskreditieren
    Ich denke ein Mix aus allem

  24. #11 D Mark (19. Okt 2016 10:54)

    Richtig, es bringt aber alles nichts, wenn sich immer mehr nach Indien oder Teneriffa aus dem Staub machen und vor dort Durchhalteparolen ausgeben und ggf. mal kurz einfliegen.

    Viele echte Revolutionäre haben zuvor oftmals lange Jahre im ausländischen Exil verbracht.
    Manchmal kann man aus der Ferne mehr bewirken als im unfreien eigenen Land.

    Das ständige Eindreschen auf gleichgesinnte Patrioten, die ihren Kampf entsprechend ihrer Möglichkeiten anders führen als man selbst, ist nicht nur unfair, es ist vielmehr dummes Scheuklappendenken, beeindruckt nur wenige, denen ebenso der Rundumblick fehlt.

  25. Hier sind noch die neusten Zahlen zu den Geburten in Deutschland. Vor allem die Geburtenrate ausländischer Frauen ist sehr hoch. Auch wenn der Artikel versucht zu beschwichtigen, sieht man klar, wohin die Reise geht. Dabei hatte die Flüchtlingswelle noch sehr wenig Einfluss.

  26. OT

    Al-Bakr und die Märchen aus 1001ner Chemnitzer und Leipziger Nacht…

    RT „macht“ die Sache richtig groß!!!

    Als Beispiel verweist der Mann, der auch über eine Ausbildung als Sprengmeister verfügt, auf die Zündung des angeblich in al-Bakrs Wohnung gefundenen Sprengstoffs im Hof des Hauses, was ein weithin zu hörendes Ka-Wumm nach sich gezogen habe. Anfangs hieß es noch, es seien 300 Gramm einer selbstgemischten, hoch volatilen und explosiven Substanz gefunden worden. Jüngsten Berichten zufolge ist die Menge jedoch bereits auf 1,5 Kilo angewachsen. Der gefundene Stoff wurde jedoch sofort hinterm Haus im Freien gesprengt. Angeblich war er, weil so volatil, nicht transportabel. Für solche Fälle stehen normalerweise aber Spezialbehälter zum Abtransport bereit. Wenn man also ohne eine solche Spezialausrüstung das Zeug problemlos die Treppe runter in den Hof schaffen konnte, warum konnte man es dann nicht auch gleich abtransportieren?

    Und warum wurde das Zeug, das nach offiziellen Darstellungen so hochexplosiv war, im Hof gezündet, ohne dass – wie in solchen Fällen zwingend vorgeschrieben – die umliegenden Häuser evakuiert wurden? Allein durch eine – auch bei einer relativ harmlosen Sprengung entstehenden – Druckwelle könnten die Splitter zerberstender Fenster für die Menschen in ihren Wohnungen zur lebensgefährlichen Gefahr werden. Tatsächlich hat es im vorliegenden Fall zwar einen weithin hörbaren Rumps gegeben, aber keine Evakuierung und gebrochene Fenster.

    https://deutsch.rt.com/inland/41910–sache-in-chemnitz-stinkt/

  27. …Das war für mich ein Volksfest, das diesen Namen verdient hat…

    PEGIDA ist EBEN kein Volksfest.

    Wenn Herr Thomas Böhm von JouWatch das so
    gesehen hat, dann ist er besser im nächsten Jahr auf dem Oktoberfest aufgehoben.

    Es gibt auch kein Freibier, keine Tombola und
    Tätärätätä.

    PEGIDA ist eine Versammlung des Volkes, das
    gegen die Merkel’sche Diktatur in all ihren
    Facetten demonstriert und das Versagen
    der Demokratie anprangert und diese fordert.
    Ein Volksfest dient der Belustigung des Volkes, PEGIDA ist der Finger auf die zahlreichen Wunden unseres Deutschlands.

  28. OT- Nun beteiligt sich auch China. Das überrascht mich jetzt doch, aber es zeigt, daß die Lage derart ernst ist, daß sich auch die Chinesen betroffen und/oder bedroht fühlen. Aus purer Freundschaft machen die das nicht. Für den Westen wird es ganz schön eng, weitere Dummheiten zu begehen.
    http://k-networld.de/2016/10/17/chinas-militaer-ist-in-syrien-eingetroffen-um-russland-zu-unterstuetzen/
    http://www.konjunktion.info/2016/10/syrien-moskau-sendet-seinen-einzigen-flugzeugtraeger-ins-oestliche-mittelmeer-die-lunte-wird-immer-kuerzer/
    (gefunden via Hartgeld)

  29. johann brachte um 11.10 Uhr einen Ausschnitt aus einem von D Mark verlinkten Artikel. Darin geht es um einen Freiluft-Masturbanten. Eine Zeugin wird mit folgenden Worten zitiert:

    „Er hält an, versteckt sich hinter einem Bus, holt seinen Schwanz raus und rubbelt sich einen“

    PFUI! Was hat diese Dame bloß für eine Ausdrucksweise am Leibe! E-KEl-HAFT! EM-PÖÖÖ-REND!

    Man sollte ernsthaft prüfen, ob eine derartige Wortwahl nicht auch unter die Rubrik „Heetspietsch“ fällt. (Sofern es sich bei dem Onaneur um einen unserer uneingeladen hereingeschneiten „Gäste“ handelt, dürfte das Urteil wohl eindeutig sein. Die zitierte Zeugin dürfte sich schon mal darauf gefasst machen, dass in absehbarer Zeit die Herren von der Heiligen Inquisition morgens um 3.30 Uhr an ihre Türe hämmern…)

  30. #30 katharer (19. Okt 2016 11:40)

    ………Schon der Weg zur Demo war gefährlich
    Man wurde angespuckt, beleidigt, geschlagen
    Nach der Demo könnte man nur unter Polizeischutz zu S Bahn
    Wer wie ich mit Auto da war lief Gefahr von linksextremen durch die Stadt gejagt zu werden, was einigen passierte
    Das hatte zur Folge das sich kaum einer zur Demo traute und zu nächsten fast nur Hools und Neonazis kamen.
    Die waren auf einem Niveau mit den linksradikalen ………..

    Genau so habe ich KÖGIDA erlebt.
    Ich hoffe, die Bürger im Westen werden bei der BTW 2017 das wählen, was sie öffentlich nicht zugeben. Wenn nicht, dann sollen sie auch die Konsequenzen ohne Murren ertragen. Das war es dann !!!

  31. OT

    Mutti „will“ mehr abschieben.
    Heute ist Tag 4 nach der Ankündigung (Placebo)
    Hat schon jemand neue Zahlen?
    oder ist der zuständige Beamte grage auf Kreuzfahrt?

    Ich lese hier immer das Polizei Beamte Total überarbeitet sind.
    Bei mir in der Nachbarschaft gibt es mehrere,
    ich kann nur Sagen: Lüge
    Gefühlte 100Tage Urlaub, 50 Tage krankmachen fürs Wochenendhaus in Holland, in allen Vereinen Federführend usw
    Ich Arbeite 10-12 Stunden und habe daführ keine Kraft mehr..

  32. Bei Pegida Dresden gibts kein Gratisbier, keine Gratiswurst oder bezahlte Karakeeler wie Grölemeier, um Leute anzulocken.

    Pegida Dresden braucht auch keine Lügenpresse, die die Teilnhmerzahl verdoppelt, damit es nicht ganz so erbärmlich aussieht.

    Jeder Teilnehmer bei Pegiga hat mehr für Deutschland und seine Zukunft getan als alle Medienh*ren und Bundestagsabgeordneten in Deutschland zusammen.

    Pegida Dresden IST das Volk.

  33. #37 fmvf (19. Okt 2016 11:44)

    …Das war für mich ein Volksfest, das diesen Namen verdient hat…

    PEGIDA ist EBEN kein Volksfest.

    Wenn Herr Thomas Böhm von JouWatch das so
    gesehen hat, dann ist er besser im nächsten Jahr auf dem Oktoberfest aufgehoben.

    Es gibt auch kein Freibier, keine Tombola und
    Tätärätätä.

    PEGIDA ist eine Versammlung des Volkes, das
    gegen die Merkel’sche Diktatur in all ihren
    Facetten demonstriert und das Versagen
    der Demokratie anprangert und diese fordert.
    Ein Volksfest dient der Belustigung des Volkes, PEGIDA ist der Finger auf die zahlreichen Wunden unseres Deutschlands.

    Keiner hat hier Unrecht: Pegida geht tief und legt die Finger unbarmherzig in die Wunden des Systems. Und dennoch hat Pegida immer auch eine Art Volksfest-Charakter – und zwar im besten Sinne. Man sollte sich nicht zu sehr an einzelnen Formulierungen rechthaberisch aufhängen. Der Artikel von Böhm trifft es schon ziemlich gut.

  34. Gestern kam da auch was in den Nachrichten.
    Aber natürlich nix positives.
    Gegen Bachmann, Kubitschek oder ähnliche wurde Anzeige gestellt, weil die angeblich öffentlich zu dem unerhörten strafrechtlich relevanten Tatbestand aufgerufen haben, irgendwo ein paar Strassen weiter zu einer nicht genehmigten Versammlung aufzurufen. Man fragt sich wirklich, die linken
    Gegendemonstranten rotten sich irgendwo auf der genehmigten Route zusammen und hindern die ordentlich angemeldee Versammlung daran, ihre demokratisch legitimierten Rechte wahrzunehmen. Wenn die jedoch eine nicht angemeldete Ausweichstrecke beschreiten um zum Veranstaltungsort zu kommen, werden sie angezeigt. Die Linke jedoch, die durch ihre
    Blockade erst die Ausweichroute nötig machen, denen passiert gar nix.

  35. #33 katharer (19. Okt 2016 11:40)

    Leider werden viele Demos von Hools und Neonazis gekapert
    Gerade aus dem Bürgerlichen Sekor werden dadurch abgeschreckt
    ************************************************
    Gott sei dank, daß wir uns in Sachsen, dem sogenannten *dunkelsten Teil Deutschlands*, mit derartigen Problemen wie in anderen weitaus bunteren Teilen der Republik, nicht herumschlagen müssen!!
    Vor allem der bürgerliche Sektor steht geschlossen an vorderster Front und würde es nicht zulassen, daß patriotische Demos von *dunklen Gestalten* gekapert werden!!
    Und jene, in der linksextremistischen Richtung lauernden *dunklen Gestalten*, werden dankenswerte Weise von der Polizei sehr erfolgreich in Schach gehalten!!!

  36. #17 bamboocha

    Hamburg ist ja auch nicht Deutschland, sondern Beeerdee. Was willste da erwarten…

    Ansonsten: Genau so war es. Ein schöner Tag am Elbufer. Und Kubitschek war Thors’s Hammer.

  37. 1000 Dank an PEGIDA!
    1000 Dank an alle, die immer wieder hingefahren sind und dadurch friedlich auf die vorhandenen Probleme gezeigt haben.
    Und vielen Dank für diesen wunderschönen Bericht!

  38. Tatsächlich sehe ich unter den Teilnehmern keinen einzigen extremistischen Spinner, keinen Aluhut, keinen Neonazi und keinen Hooligan,

    Haben die kein Recht, gegen das Merkelsystem zu protestieren? Wer bestimmt, wer mitprotestieren darf? Und wer auf „Keimfreiheit“ achtet, nur um dem System zu gefallen, hat schon verloren. Der Protest wird nicht unberechtigt, nur weil z.B. Neonazis teilnehmen. Würden man dem nachgeben, stände da morgen ein verkleideter Linksfaschist und würde ein Interview geben.

  39. Von Thomas Böhm, JouWatch
    „keinen Neonazi und keinen Hooligan,“
    Auch hier, leider wie überall in den Medien die gleiche Formel, die gleichen Formulierungen und „Bezeichnungen“ für Menschen…
    Ab wann ist man Neonazi, ab wann Hooligan??Wenn ein „Nazi“ sagt „Gas geben“ ist er ganz fürchterlich rassistisch, eben Nazi. Sagt des ein Z-Promi-Koch jubelt die Welt.
    Hier ein paar Beispiele für NPD Plakate, was ist daran so schlimm?? Auch Stürzenberger brüllt bei jeder Pegida Demo seinen Hass gegen die Rechten heraus!
    „Geld für Oma, statt für Sinti und Roma!“
    „Ist der Ali kriminell, dann nach Hause, aber schnell!““Heimreise, statt Einreise!“
    „Wir sind nicht das Sozialamt der Welt!“
    „Minirock, statt Minarett!“
    „Den Bonzen auf die Finger hauen!“

    Und Herr Thomas Böhm, was ist an diesen Slogans wohl so schlimm? Teilweise, auch wenn anders formuliert haben sich manche Sprüche auch auf Plakaten der AfD wiedergefunden.
    Und wenn, das haben wir wohl dieses Jahr sehr oft erlebt- Störungen oder Provokationen auf solchen Demos stattfinden, hat man eben solche „U-Boote“ unter die Demonstranten gestreut um Gründe zu finden, diese Veranstaltungen abzubrechen. Es reichte ja teilweise schon aus, wenn ein „Polenböller“ oder ähnliches explodierte. Seltsam ist aber doch, das solche Angriffe auf die Polizei bei der dümmlichen Antifa nie zu Abbrüchen geführt haben. Selbst bei Vermummung steht die Polizei daneben und unternimmt nichts!

  40. Köln-Longerich Perverser Sex-Täter masturbiert auf offener Straße

    Völlig ungeniert lehnte sich am helllichten Tag ein perverser Sex-Täter an ein Auto und ließ die Hose runter.

    Vor Fußgängern masturbiert

    Auf offener Straße masturbierte der Mann am Dienstag in Longerich vor Fußgängern. Der Täter habe sie auf dem Fahrrad verfolgt und vulgäre Gesten gemacht, so eine Anwohnerin.
    „Er hält an, versteckt sich hinter einem Bus, holt seinen Schwanz raus und rubbelt sich einen“, beschreibt die Zeugin die Szene aus Facebook. Sie war mit ihrem Hund spazieren. ==> FOTOS

    http://www.express.de/24938782 ©2016

  41. Der Bericht trifft den Nagel auf den Kopf und ich möchte auch drei Tage nach Dresden nochmal alle hinter den Tastaturen aufrufen einmal im Leben bei PEGIDA Gast zu sein. Das macht Mut und zeigt das Widerstand in Deutschland immer noch möglich ist.

    Unsere Lügenpresse wertet wie auch die Bundeszentrale für politische Bildung oder die Systemparteien und unsere Geheimdienste auch wenn sie das nie zugeben werden alle Vorgänge in und um PEGIDA peinlichst aus.

  42. #59 Weissensee (19. Okt 2016 13:42)
    „Unsere Lügenpresse“

    Ja, Herr oder Frau Weissensee hier hab ich noch ein Bonbon, der Lügenpresse-die welt schlägt ja wieder alle Rekorde!
    „Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in ihrer Beliebtheit bei den Deutschen erneut zugelegt. Im Wahltrend von „Stern“ und RTL verbessert sie sich bei der Kanzlerpräferenz um einen Prozentpunkt und rangiert nun bei 46 Prozent Zustimmung. 30 Prozentpunkte vor SPD-Chef Sigmar Gabriel, den sich 16 Prozent als Kanzler wünschen. Weil Gabriel im Vergleich zur Vorwoche zwei Punkte einbüßte, konnte Merkel ihren Vorsprung auf den möglichen SPD-Kanzlerkandidaten ausbauen.

    Interessant an der dieswöchigen Erhebung ist, dass Merkel nunmehr doppelt so viele Wähler hinter sich vereint wie die Union. Die kommt in der von Forsa erhobenen Umfrage auf 34 Prozent. Zieht man nun aber in Betracht, dass nur 69 Prozent aller Wahlberechtigten am Sonntag zur Wahl gehen würden, entsprechen die erhobenen Ergebnisse nur noch einem „ehrlichen“ Wert von 23 Prozent.
    „Damit hätte Angela Merkel als Kanzlerin doppelt so viele Wähler wie die CDU/CSU“, sagt Forsa-Chef Manfred Güllner, „ihre enorme Bindekraft reicht weit über die Anhängerschaft der Union hinaus.“

    Es darf gelacht werden, auch wenn man solchen Scheiß einfach gleich wieder vergessen sollte!

  43. Bitte weitermachen ihr anständigen und mutigen Protestbürger. Die Pegida-Aktionen zeigen immer mehr Erfolge, auch wenn die Lügenmedien das Gegenteil behaupten.
    Sehr wichtig ist, dass die Demos immer fiedlich verlaufen, damit die Seriösität bestehen bleibt.

  44. Kurden schlagen SYRER krankenhausreif:

    FREIBURG

    Genau davor hat PEGIDA gewarnt: Vor dem Import des Islam und vor dem Import von Kriegen und Auseinandersetzungen, die den Islam begleiten. Und vor dem Import von Regionalkriegen:

    17-jähriger Jugendlicher wird in einer Regionalbahn im
    Freiburger Hauptbahnhof durch eine Gruppe (vermutlich Kurden) massiv verletzt –
    Bundespolizei sucht Zeugen
    Freiburg im Breisgau (ots) – Am Dienstagabend gegen 22:35 Uhr
    wurde ein 17-jähriger Syrer, der mit der Regionalbahn 17047 in
    Richtung Müllheim fahren wollte, durch eine ca. 10-köpfige Gruppe
    massiv angegangen.
    Noch vor Abfahrt des Zuges wurde er durch drei junge Männer aus
    der Gruppe angeblich grundlos tätlich angegriffen. Dabei erhielt er
    u.a. einen Kopfstoß und massive Schläge gegen den Kopf. Auch ein
    Messer soll im Spiel gewesen sein. Der junge Mann wurde von zwei
    anderen Jugendlichen zum Polizeirevier verbracht, von aus er durch
    den Rettungsdienst versorgt und in die Uni-Klinik verbracht wurde. Er
    erlitt neben offenen Kopfverletzungen auch einen Nasenbeinbruch.
    Bei den Tätern soll es sich vermutlich um jugendliche Kurden
    gehandelt haben.
    Der Haupttäter trug eine schwarze Hose und eine
    schwarze Jacke und ein Basecap der Marke Nike. Die beiden Mittäter
    trugen ebenfalls Basecaps der Marke Nike. Die Gruppe soll sich des
    Öfteren am Freiburger Hauptbahnhof aufhalten.
    Die Tatverdächtigen fuhren mit der Regionalbahn um 22:35 Uhr in
    Richtung Basel. Bei der Überprüfung des Zuges beim Halt in
    Efringen-Kirchen war jedoch keiner der jungen Männer mehr im Zug.
    Die Bundespolizei bittet Reisende, die sich ebenfalls im Zug
    befanden, um sachdienliche Hinweise unter Tel. (0761) 20273-0 oder
    der kostenlosen Hotline-Nr. 0800 6 888 000.
    OTS: Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein

  45. Heute habe ich etwas gelernt, von einer Dozentin, vegan lebend und ein Parade-68er.

    1. Wenn die AfD mal an der Macht sein sollte, dann lässt sie politische Gegner töten.

    2. Die Antifa tut niemanden etwas zuleide.

    Lasst es auf euch wirken, wie ich es tat.

    Allerdings zehre ich noch von ihrem entsetzen Gesicht, als ich mich ihr gegenüber als AfD Wähler geoutet habe.

  46. Und ich war dabei ! Ein absoluter Höhepunkt ! Was für eine Bewegung, was für Menschen, was für eine phantastische Stadt !

  47. #31 Paula; #14 Horst_Voll;
    Ich war am Sonntag auch in Dresden dabei und habe dort etliche Menschen aus dem ,,Westen“ kennengelernt. Diese haben bei Götz Kubitscheks Zustandsbeschreibung Deutschlands in Ost und West voll zugestimmt. Ich bin auch der Meinung, daß das kein aufhetzen von Ost gegen West, oder umgekehrt war, sondern wirklich eine reale Zustandsbeschreibung. Hoch interessant dabei war, wie er darlegte, was für die Menschen in Ost und West Deutschland bedeutet. Ist Deutschland das System BRD, oder gibt es da vielleicht mehr und höheres? Damit hat er eine entscheidende Frage gestellt, über die zu diskutieren, es sich durchaus lohnt. Für meine Begriffe war das bisher seine beste Rede, die ich zu hören bekam.

  48. #65 chrisbent (19. Okt 2016 15:14)

    Und ich war dabei! Ein absoluter Höhepunkt ! Was für eine Bewegung, was für Menschen, was für eine phantastische Stadt!
    ************************************************
    Sie haben mit diesen wenigen Worten all das gesagt, was sicher nicht nur bei mir zu *Gänsehautfeeling* geführt hat!
    Kommen Sie bitte bald wieder, denn so wächst zusammen, was wirklich zusammen gehört!!!

  49. #58 Lady Bess

    Ja, die Wixer….E K L I G!
    Was soll man auch von genetisch Degenerierten erwarten, die es (kein Hut!) mit Tieren treiben müssen, bis sie die Mitgift und die 500-Personen-Hochzeit finanzieren können?

    In der Dresden-Freitaler-Straßenbahn (als diese Verbindung noch existierte), war auch mal ein Wixer. An der nächsten Haltestelle rief der Fahrer die Polizei und ab gings in die Klappse (Rückkehr unerwünscht). Da wurde in der DDR nicht gefackelt.

  50. Ich bin auch überrascht, dass PEGIDA das erste Jahr über durchgehalten hat. Ich dachte, im Sommer kommt keiner mehr, erstens weil es hell ist, zweitens, weil Resignation eintritt.

    Der Erfolg hat sicher auch mit dem Personal zu. Lutz und Siggi kommen gemütlich launemachend rüber. Das gilt auch für Gernot aus Nürnberg.

    Auf viele weitere Jahre.

  51. #70 John Doe 0815;
    PEGIDA hat mittlerweile schon das zweite Jahr durchgehalten, ob es hell oder dunkel war und warum sollten wir resignieren? Vielleicht hast Du auch nur einiges einfach verpaßt? Das wäre die gelindere Erklärung für Deinen Beitrag.

  52. Habe heute Mittag in einem anderen Thread diesen Kommentar entdeckt und ihn jetzt an diese Stelle *transportiert*, für alle die jenigen, die ihn gestern nicht lesen konnten!
    *********************************************
    @Spider59 (18. Okt 2016 18:12)

    So liebe Patrioten!!!!!!!!!!!!!!
    Ich war da. Ich habe Lutz und Siegfried die Hand geschüttelt, meine Niedersachsenfahne Dresdner Luft schnuppern lassen und nette Leute kenngelernt. 2 Patrioten aus Leipzig, die von Anfang an dabei sind, haben mir gesagt, dass auf dem Platz zwischen 12.000-15.000 Menschen waren. Das Lügenradio sprach auf der Rückfahrt erst von 6500, später von 8500, soviel dazu. Aber Freunde, ich war überwältig.
    Die Stimmung, die Reden, alles einfach Klasse. Meine Hochachtung vor Lutz, Siegfried und dem Orga-Team was die auf die Beine gestellt haben. Daher meine Aufforderung an alle patriotischen Busunternehmer: Gebt uns gegen Kostenerstattung einen Bus, laßt uns Patrioten nach Dresden fahren, dieses Gefühl einsaugen und in den Westen transportieren, damit wir hier auch erfolgreich handeln können, dann ist Frau Möööörkel und der Bundes-Gaukler bald Geschichte.
    Dresden hat gezeigt wie es geht. Jetzt sind wir im Westen dran.
    Danke nochmal Dresden, ihr seid SPITZE.

  53. #64 HoffHoff; 1. Ja und, das machen doch die gegenwärtigen Regierigen genauso. Jedenfalls ist schon auffällig, wie viele ungeklärte Todsfälle es im Zusammenhang mit NSU gibt.
    Und auch, dass auf einmal nach über fünf Jahren plötzlich DNA-Spuren aufgetaucht sein sollen.
    Auch dieser Alu-Bakschisch oder wie er gleich noch hiess, sollte die Sache stimmen, ist das auch eine sehr eingenartige Begebenheit. Ich glaub davon aber ab dem unerwarteten Abhandenkommen nix mehr.

  54. Linksextremes Zentrum „Conne Island“ in Leipzig bekommt den von ihnen geworfenen bunten Flüchtlings-Bumerang voll in die Fresse!:

    12.?10.?2016
    Flüchtlinge im Conne Island
    Verloren in Connewitz

    Das Leipziger Conne Island, ein linkes Kulturzentrum, wendet sich an die Öffentlichkeit. Denn es ist an seinem Umgang mit Flüchtlingen gescheitert.

    LEIPZIG taz | Am Samstag war Melanie zum ersten Mal im Conne Island. Sie zahlte 10 Euro Eintritt, dann ging sie tanzen. Irgendwann an diesem Abend kam dieser Mann auf sie zu, der ihre Sprache nicht sprach. Er kam ihr näher, sie sagte nein. Er hörte nicht auf. Erst als andere Männer schließlich dazwischengingen, wandte er sich von ihr ab.

    Melanie ist 23 Jahre alt und Jura-Studentin im ersten Semester. In Leipzig wohnt sie seit zweieinhalb Wochen. „Ich habe so etwas Zudringliches vorher noch nie erlebt“, sagt sie.

    Das Conne Island im Leipziger Stadtteil Connewitz ist ein linkes Kulturzentrum und, neben der Roten Flora in Hamburg, eines der bedeutendsten linken Zentren der Republik. Der „Eiskeller“, wie er in der Szene genannt wird, hat ein Problem: Frauen, die sich nicht mehr zu Partys trauen; sexuelle Übergriffe auf eigenen Veranstaltungen, immer wieder. Was dieses Problem nicht kleiner macht: Diejenigen, die es verursachen, sagen MitarbeiterInnen, seien derzeit in erster Linie Geflüchtete und Migranten.

    Und so wandte sich das linke Kollektiv am vergangenen Freitag mit einem Schreiben an die Öffentlichkeit, das wie ein etwas verlorener Hilferuf wirkt. Die Überschrift: „Ein Schritt vor, zwei zurück“. Es geht darum, wie das Kollektiv an dem Versuch und dem eigenen Anspruch gescheitert ist, möglichst vielen Flüchtlingen Zugang zu gewähren. In diesem Schreiben, das nicht vom häufig üblichen Pathos linker Gewissheit geprägt ist, bezichtigen sich die AutorInnen selbst der Naivität; sie spannen darin einen Bogen zum Sommer 2015 und ihrem eigenen Versuch, „sich der Welle der Willkommenskultur anzuschließen“.
    Sie sorgten für Stress

    Damals, als täglich Tausende Geflüchtete nach Deutschland kamen, wollten die Aktivisten besonders vorbildlich sein. Das Kulturzentrum erfand gar ein eigenes Förderinstrument: den „Refugee-Fuffziger“. Die Idee: Alle Geflüchteten sollten an den Partys und dem Kulturleben des Zentrums teilnehmen können. Als Beitrag mussten sie statt des regulären Eintrittspreises nur symbolische 50 Cent zahlen.

    Das Instrument wirkte sofort: Viele Flüchtlinge fühlten sich angesprochen. Damit einher ging, so heißt es nun in dem Schreiben, „der Missbrauch des ‚Refugee-Fuffzigers‘ durch junge Männer mit Migrationshintergrund, die in größeren Gruppen insbesondere Tanzveranstaltungen am Wochenende besuchen und den geringen Eintritt gern bezahlen, um dort für Stress zu sorgen“. So wirkte die Maßnahme nicht nur als eine Senkung der Kulturbarriere, sondern auch als Magnet für Konflikte, denen das Kollektiv offenbar nicht gewachsen war.

    Plötzlich mussten die staatskritischen Linksradikalen immer öfter die Polizei rufen, weil die ehrenamtlichen Sicherheitsleute aus der linken Szene überfordert waren: Es gab vermehrte Diebstähle, sexuelle Übergriffe, betrunkene Männer, die sich nicht abweisen ließen. Daraufhin fühlten sich viele Frauen zunehmend unwohler oder blieben ganz weg.

    Es ist Dienstagabend im Conne Island; Melanie steht draußen und raucht. Sie ist wiedergekommen, trotz der Erfahrungen vom Samstag, denn es gibt heute eine Erstsemesterveranstaltung in dem schwarzen, weiten Raum, wo an Wochenenden die großen Elektropartys und Konzerte gefeiert werden. Es geht um Polizeigewalt, strukturellen Rassismus in den USA und die „Black Lives Matter“-Bewegung.

    Ein paar Schritte weiter steht Laura, 30. Sie komme nur ab und an zu Partys hierher, sagt sie, vielleicht fünfmal in den letzten Monaten. „Aber jedes Mal bin ich auch bedrängt worden von Männern, die meine Sprache nicht sprechen. Das sind penetrante Typen, die nicht ablassen.“

    Hat Laura diese Vorfälle gemeldet? „Nein“, sagt sie, „das habe ich nicht.“ Warum nicht? „Ich wollte den Männern den Abend nicht versauen.“

    Wie bitte?

    „Das sind, denke ich, oft traumatisierte Männer aus patriarchal geprägten Gesellschaften, die noch lernen müssen, sich hier zurechtzufinden.“

    Nach kurzem Schweigen sagt sie: Wenn sie also nun so darüber nachdenke, dann müsse sie ihre Position wohl infrage stellen.
    Wie das Problem lösen, ohne rassistisch zu wirken?

    Solche Erfahrungen sind im Conne Island keine Einzelfälle. Es gibt vielleicht einen Grund dafür, dass vielen Frauen nicht wohl dabei ist, das Thema zu problematisieren. Ein Mitarbeiter sagt: „Wir wollen ein Arschloch rausschmeißen, weil er ein Arschloch ist, und andere Gäste schreien uns an, wir seien Rassisten.“ Eine Mitarbeiterin sagt: „Du kannst das Problem nicht lösen, ohne rassistisch zu wirken.“

    Und so ist im Conne Island, wo an den Eingangstüren in arabischer Sprache die Club-Regeln aushängen, wo ein Skateboard-Workshop für geflüchtete Frauen etabliert worden ist, wo der Kampf gegen Rassismus zum Selbstverständnis gehört, etwas entglitten: Die Antirassisten des Kulturzentrums wissen nicht mehr, wer ein Arschloch ist. Zu viel anderes spielte in diesem letzten Jahr mit hinein.

    Am Montag, ab 18 Uhr, kam dann das Plenum im ersten Stock des weitläufigen Gebäudes in der Koburger Straße zusammen. Hier stehen 22 Stühle mit abgesessenen grauen Stoffbezügen, vier alte Tische, aneinandergeschoben; drei verblichene grüne Ledersofas. Erst gab es hier immer mehr zu bereden; irgendwann begannen die Teilnehmer einen Text zu schreiben, ihn abzustimmen, darüber zu streiten.

    Am Freitagmittag stellten sie diesen Text ins Internet. Mit ihrer Stellungnahme, sagt die Geschäftsführerin des Trägervereins, Tanja Rußack, wolle das Conne Island in der linken Szene eine Diskussion anstoßen, die nicht nur von Rechten besetzt werden dürfe.

    Als Erstes berichtete die rechte Wochenzeitung Junge Freiheit darüber. Die Leipziger Volkszeitung titelte verächtlich: „Conne Island ist in der Realität angekommen.“ So als habe sich ausgerechnet das Conne Island nicht seit Monaten genau dieser Realität gestellt. Sicher: Das Schreiben taugt als Steilvorlage – dort, wo statt über die Substanz dieses Schreibens nur über seinen Symbolgehalt gestritten wird.

    Viele in der linken Szene finden die Veröffentlichung mutig und richtig. Bei anderen sorgt sie für Entsetzen. Eine, die dem Conne Island nahesteht, sagt: „Diese Erklärung ist politisch instinktlos und hat das Niveau eines Alice-Schwarzer-Feminismus, in dem alle Flüchtlinge einem pauschalen Verdacht ausgesetzt werden.“

    Sexismus, auch das ist ja eine Wahrheit, ist in Connewitz kein neues Phänomen. Da sind die Oi-Skins, da sind gewaltbereite Ultra-Fans aus dem Umfeld von Chemie Leipzig, die im Conne teils für Sicherheit sorgen sollen. Da sind, neben vielen anderen, schon immer auch die Arschlöcher gewesen, die übergriffig werden.
    Das Sprechen fällt schwer

    Existierende Probleme löse man nicht, heißt es unter Kritikern weiter, in dem man Texte veröffentliche, sondern die Probleme behebe. Warum sei der Text nur auf Deutsch erschienen und nicht auf Arabisch? Warum gebe es keine Arabisch sprechenden Sicherheitsleute bei den Partys, wenn eines der Probleme die Sprachbarriere ist? Die Antwort: Sie wollten keine Ausländer anstellen, die für sie dann die Drecksarbeit erledigen müssten, heißt es; das sei ja selbst wieder rassistisch.

    Und so hat sich das Conne Island, nach und nach, in eine Zwickmühle manövriert, in der das Sprechen zunehmend schwerer fällt. Der offene Brief soll das ändern. Gesprochen, zumindest so viel ist klar, wird nun darüber.

    http://www.taz.de/!5344474/

  55. Einfach danke an pi und compact und alle Beteiligten für die nochmalige Wiedergabe der Reden, es ist ein Genuß!

  56. #80 Albroller1 (20. Okt 2016 10:22)

    ich muss unbedingt auch mal dabei sein !
    ****************************************
    Nächste Möglichkeit: 31. Oktober 2016!
    Es ist der Reformationstag, der in Sachsen als Feiertag gilt. Am 1. November wiederum ist
    in katholisch geprägten Bundesländern
    Feiertag und der Tag vorher wahrscheinlich als
    Brückentag nutzbar!!
    Nur mal so als Hinweis.

  57. es war wirklich ein herrlicher Tag. Das Wetter hat ja auch mit gespielt.
    Ich kann nur allen, vor allen Westdeutschen, empfehlen, mal mit nach Dresden zu kommen.
    Es lohnt sich! Dann, vielleicht, auch in der Westheimat, etwas gegen die fortschreitende Islamisierung zu tun.

  58. Finde ich gut, dass diese Bürger auf die Strasse gehen. Konserative gehen zu wenig auf die Strasse, weil sie mit dem Erwerb ihres Lebenseinkommens beschäftigt sind.

    Das ist unfair.

    Den linken Berufsdemonstranten werden Staatsgelder (Harz4 „Kampf gegen Rechts“ etc) geschenkt, und die Arbeitenden müssen dafür bezahlen.

    So geht das nicht

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