Bildnis Sepp Kerschbaumer und Original-Briefdokument.

Von REYNKE DE VOS | Die rechtliche Verankerung der Selbstverwaltung des 1919 Italien zugeschlagenen und auch nach dem Zweiten Weltkrieg im Stiefelstaat verbliebenen südlichen Landesteils Tirols in Form einer mit Sonderautonomie ausgestatteten Provinz wird bisweilen als „Modell“ für die Entschärfung oder gar Lösung anderer Konflikte mit nationalen Minderheiten genannt.  So „friedlich“, wie die „Lösung des Südtirol-Konflikts“ letztlich durch Installation eines Autonomiestatuts für das Gebiet zwischen Brenner und Salurner Klause meist im sonntagsrednerischen Rückblick gepriesen wird, verlief sie ganz und gar nicht.

„Pariser Abkommen“ – von Italien nicht erfüllt

Das am 5. September 1946 in Paris zwischen dem italienischen Ministerpräsidenten Alcide de Gasperi und dem österreichischen Außenminister Karl Gruber getroffene Übereinkommen hatte zwar eine autonome Gesetzgebung und Verwaltung vorgesehen. Doch im Ersten Autonomiestatut von 1948, mit dem Rom vorgab, das „Pariser Abkommen“ erfüllt zu haben, wurde die Selbstverwaltungsbefugnis  auf die Region Trentino-Alto Adige übertragen, worin die Provinzen Bozen-Südtirol und Trentino zwangsvereint und die Südtiroler aufgrund des weit überwiegenden Bevölkerungsanteils ethnischer Italiener majorisiert wurden. Überdies führte das „demokratische” Italien die faschistische Zuwanderungs- und Entnationalisierungspolitik ungehemmt weiter.

Kanonikus Gamper: „Auf dem Todesmarsch“

Weshalb Kanonikus Michael Gamper, sozusagen der geistige Führer der deutschen Volksgruppe, am 28. Oktober 1953 in der Zeitung „Dolomiten” schrieb:

„Die gewollte Unterwanderung unseres Volkes geht weiter. Viele Zehntausende sind nach 1945 und nach Abschluß des Pariser Vertrages aus den südlichen Provinzen in unser Land eingewandert, während zur gleichen Zeit die Rückkehr von einigen Zehntausenden unserer umgesiedelten Landsleute unterbunden wurde … Es ist ein Todesmarsch, auf dem wir Südtiroler uns befinden, wenn nicht noch in letzter Stunde Rettung kommt.”

Der massive, staatlicherseits geförderte Zuzug von Italienern nach Südtirol, das Errichten von „Volkswohnbauten“ und das Schaffen von Arbeitsplätzen nahezu ausnahmslos für sie, diskriminierte nicht nur die angestammte Bevölkerung und die rückkehrenden Optanten, sondern führte zur unübersehbaren Abwanderung junger Südtiroler. Weshalb Gamper zurecht vom „Todesmarsch“ sprach – und es zu erstem, auch gewaltbereitem Aufbegehren dagegen kommen musste.

Von ersten Anschlägen zum „Los von Trient“

So verübte die „Gruppe Stieler“ zwischen September 1956 und (ihrer Verhaftung und Misshandlung im) Januar 1957 Sprengstoffanschläge auf besagte „Volkswohnbauten“, um Zeichen zu setzen. 1957 kam es auch zu einer  –  in ihrer historischen Bedeutung  nachhallenden – politischen Großkundgebung gegen die römische Politik. Der italienische Arbeitsminister Guiseppe Togni hatte am 1. Oktober 1957 den Bau eines neuen Bozner Stadtviertels mit 5000 Wohneinheiten für italienische Zuwanderer angekündigt. Woraufhin Silvius Magnago, Obmann der Südtiroler Volkspartei (SVP) und nachmals auch langjähriger Landeshauptmann, in seiner Ansprache vor den am 17. November auf Sigmundskron zusammengeströmten ca. 35 000 Teilnehmern die „Erfüllung des Pariser Vertrages“ und unter der Devise „Los von Trient!” eine „echte Autonomie für Südtirol“ verlangte.

Aufwühlende Jahre der Repression

Bis es dazu mit der 1969 auf der SVP-Landesversammlung nur äußerst knapp gebilligten Grundlage zum dann erst 1972 in Kraft getretenen Zweiten Autonomiestatut kam, durchlebten die Südtiroler aufwühlende Jahre, die sie und ihr Dasein nicht nur daran erinnerten, sondern geradezu in die schlimmsten Zeiten längst überwunden geglaubter faschistischer Herrschaftsmethoden  zurückführten. Die einheimische, will sagen: ethnisch nicht-italienische Bevölkerung war fortwährend staatlicher Repression, Verhöhnung, Anpöbelung und Diffamierung ausgesetzt. Italienische Schlägertrupps, vornehmlich aus Parteigängern und Sympathisanten des neofaschistischen Movimento Sociale Italiano (MSI), störten Versammlungen der ethnisch deutschen respektive ladinischen Südtiroler. Rigoros wandte die italienische Justiz  die politischen Unterdrückungs-Paragraphen des nach wie vor in Geltung befindlichen faschistischen Strafgesetzbuches „Codice Rocco“ an. Das Bemalen von Fensterläden in den Tiroler Landesfarben wurde ebenso strafrechtlich geahndet wie das Hissen der Landesfahne.

Zahlreiche Südtiroler wurden wegen angeblicher Schmähung des Staates bzw. der „italienischen Nation” verurteilt. Die staatlichen „Ordnungshüter” der diversen Polizei-Organe waren darauf aus,  jedwede Regung gelebter Tirolität  (Sitten, Gebräuche, Riten etc.) im Keim zu ersticken. Eines von vielen Beispielen:  Als Messebesucher am 21. Februar 1960 nach dem Gottesdienst an dem auf dem Platz vor der Bozner Pfarrkirche befindlichen Denkmal für Peter Mayr, den Freiheitskämpfer von 1809,  einen Kranz niederlegten und das Andreas-Hofer-Lied anstimmten, schlugen Polizisten der Einsatzgruppe „Celere” mit Knüppeln auf sie ein („Knüppelsonntag“).  „Rädelsführer“ wurden verhaftet und vom Gericht als „Unruhestifter” zu Haftstrafen verurteilt.

Verhärtung Roms trotz UN-Resolutionen

Eine graduelle Besserung schien in Aussicht zu kommen, nachdem sich Österreich als Vertragspartner von 1946 und somit als „Schutzmacht“ Südtirols auf Initiative des damaligen Außenministers Bruno Kreisky an die Vereinten Nationen (UN) gewandt und die Weltorganisation am 31. Oktober 1960 mit der Resolution 1497 Italien und Österreich zu Verhandlungen über die Erfüllung des Pariser Abkommens aufgefordert hatte. Doch Rom betrieb, um jegliche Zugeständnisse mit der Parole von der „inneren Angelegenheit Italiens“ vermeiden zu können, eine Destruktionspolitik und ließ alle Verhandlungen ergebnislos enden. Daran änderte sich auch nach der zweiten hinsichtlich des Südtirol-Konflikts ergangenen UN-Resolution 1667 vom 28. November 1961 zunächst nichts Wesentliches.

Sepp Kerschbaumer und seine Getreuen

Weil sich Italien nicht nur nicht bewegte, sondern alle politischen Verhandlungen ins Leere laufen ließ, trat in dem von Hoffnungslosigkeit bis Verzweiflung schwankenden südlichen Tirol eine bereits seit 1957 insgeheim wirkende Gemeinschaft von für die Freiheit des Landes und  dessen angestammte Bewohner kämpfenden Aktivisten stärker denn je zuvor seit ihrer Gründung ins Rampenlicht. Sie wollte mittels spektakulärer Maßnahmen die internationale Öffentlichkeit auf den Konflikt und auf die kujonierende Entrechtung der deutschen und der ladinischen Volksgruppe Südtirols aufmerksam zu machen. Die um den Frangarter Kaufmann (und anfänglichen SVP-Ortsobmann) Sepp Kerschbaumer im „Befreiungsausschuß Südtirol“ (BAS) versammelten Gleichgesinnten aus beiden Teilen Tirols – einige auch aus anderen österreichischen Bundesländern sowie der Hauptstadt Wien – protestierten zunächst mittels Flugblättern, Rundbriefen und an öffentlichen Gebäuden sowie auf Straßen angebrachten Aufschriften.  Kerschbaumer hatte auf Sigmundskron  BAS-Flugblätter unter den Kundgebungsteilnehmern verteilen lassen, auf denen es hieß:

„Landsleute! Noch nie in den fast 40 Jahren italienischer Herrschaft hat sich unser Volk in einer so gefährlichen Lage befunden wie heute. Was dem Faschismus in nahezu 20 Jahren mit gewaltsamen Unterdrückungsmethoden nicht gelungen ist, hat das demokratische Italien in nahezu 10 Jahren beinahe erreicht. Trotz des Pariser Vertrages! Noch 10 Jahre ‚christlich-demokratische‘ Herrschaft in Südtirol und sie haben es erreicht, was sie sich von Anfang an zum Ziele gesetzt haben: Die Südtiroler im eigenen Lande in die Minderheit zu drängen … Landsleute! Es ist fünf vor zwölf … Südtirol erwache! Rüstet euch zum Kampf! Zum Kampf um unsere Existenz. Es geht um Sein oder Nichtsein unseres Volkes! Es geht um den Bestand unserer Kinder, unserer Kindeskinder! Frei wollen wir wieder werden in unserem Lande, frei wie unsere Vorväter es gewesen über 1000 Jahre im deutschen Südtirol!”

Der BAS schlägt punktuell zu

Doch mit derartigen Mahnungen und Aufrufen war es umso weniger getan, als sich die Unnachgiebigkeit Roms zusehends verhärtete. So gingen die BAS-Aktivisten  – einfache Bauern, Arbeiter, Handwerker, Kleingewerbetreibende – zu gezielten Anschlägen gegen Symbole der unterdrückenden Staatsmacht über. In der Nacht vom 29. auf den 30. Januar 1961 sprengten BAS-Leute aus Nord- und Südtirol beispielsweise den sogenannten „Aluminium-Duce”, ein überdimensioniertes Mussolini-Denkmal vor dem Kraftwerk in Waidbruck, welches zu dessen Lebzeiten die verherrlichende Widmung „Al Genio del Fascismo” („An den Genius des Faschismus”) trug. Und am 1. Februar 1961 sprengte der Neumarkter BAS-Aktivist Josef Fontana ein Loch in die Wand der Villa des  faschistischen Senators Ettore Tolomei, der einst die Maßnahmen zur Entnationalisierung der Südtiroler entworfen hatte. Es kam auch zu weiteren Anschlägen auf Neubauten, in denen Wohnungen für italienische Zuwanderer errichtet werden sollten.

Mitwisser dies- und jenseits des Brenners

Österreichische Politiker wie Kreisky (SPÖ) und die Nordtiroler Landesräte Aloys Oberhammer (ÖVP) sowie Rupert Zechtl (SPÖ) und weitere bedeutende Persönlichkeiten waren mehr oder weniger „eingeweiht“, wussten von den Plänen der Freiheitskämpfer des BAS. Dessen Ziel war es, lediglich Sachschäden anzurichten; Menschen sollten auf Weisung des tiefgläubigen  Kerschbaumer  keinesfalls zu Schaden kommen. In Südtirol zählten der SVP-Obmannstellvertreter und Landtagsabgeordnete Hans Dietl, die SVP-Landtagsabgeordneten Friedl Volgger und Peter Brugger sowie einige andere SVP-Funktionäre – wie etwa das Parteiausschussmitglied Franz Widmann – zu den Vertrauensleuten des BAS. Ihre Namen wurden von den nachmals Verhafteten trotz erlittener Folter nicht preisgegeben.

Auch Parteiobmann und Landeshauptmann Magnago war in groben Zügen unterrichtet, denn Kerschbaumer und sein enger Mitstreiter Georg („Jörg“) Klotz – der Schützenmajor und Schmied aus Walten im Passeier war einer der leidenschaftlichsten Freiheitskämpfer –  hatten ihm unmissverständlich klargemacht, dass sie Widerstandshandlungen begehen würden. Magnago bestritt dies Jahrzehnte später auch nicht, erklärte aber, Kerschbaumer und Klotz von illegalen Aktionen abgeraten zu haben. Wie auch immer – in Einzelheiten bevorstehender Aktionen wurde Magnago tatsächlich nicht eingeweiht; man wollte ihn nicht kompromittieren und seine Partei nicht gefährden.

Der „große Schlag“ – die „Feuernacht“

Zum wirklich „großen Schlag“ des BAS sollte es indes erst in der denkwürdigen „Feuernacht“ kommen. Dem waren abermals ergebnislos verlaufene Südtirol-Verhandlungen Kreiskys mit dem damaligen italienischen Außenminister Antonio Segni am 25. Mai 1961 in Klagenfurt vorausgegangen. In der Nacht zum „Herz-Jesu-Sonntag“ vom 11. auf den 12. Juni wurden an markanten Stellen Südtirols, besonders rund um Bozen, mehr als 40 Hochspannungsmasten durch Sprengladungen zerstört oder stark beschädigt. Die Freiheitskämpfer suchten ihre Anschlagsziele so aus, dass nach menschlichem Ermessen  Menschenleben nicht gefährdet waren. So hatte es Sepp Kerschbaumer von seinen Kameraden verlangt, und alle waren sich darin einig gewesen: Der Freiheitskampf sollte unblutig sein. Dennoch kam es zu einem tragischen Vorfall: Der Straßenarbeiter Giovanni Postal entdeckte nahe Salurn eine nicht detonierte Sprengladung, wollte sie eigenhändig vom Mast entfernen, wobei sie nunmehr losging und er zu Tode kam. Es sollte hinfort nicht der einzige Tote bleiben.

Mit der „Feuernacht” hatte der BAS ein wesentliches politisches Ziel erreicht: Die Welt blickte auf Südtirol, auf einen Konfliktherd im Herzen Europas. Dorthin beorderte Rom zusätzliche Carabinieri-, Polizei- und Heereskräfte, sodass alsbald ungefähr 40.000 bewaffnete Uniformträger das Land in ein Heerlager verwandelten.

Purgatorium der Freiheitskämpfer

Im Juli war in Laas der Schützenmajor Franz Muther verhaftet und in der Carabinieri-Kaserne von Meran einer  „Sonderbehandlung” unterzogen worden, bis er unter der Folter Namen von Mitverschwörern preisgab. Die nächsten Verhaftungen mit anschließender Folter galten Schützenmajor Jörg Pircher aus Lana und Sepp Kerschbaumer selbst. Bis Ende September 1961 wurden mehr als 140 BAS-Leute verhaftet und skrupellos der Folter ausgesetzt; höhnisch erklärten ihnen ihre Peiniger, Innenminister Mario Scelba persönlich habe ihnen  „carta bianca” – „freie Hand” – gelassen, damit sie mit den Häftlingen anstellen könnten, was immer ihnen beliebe. Infolge der Folterung starben die Südtiroler Franz Höfler und Anton Gostner; und die Folter-Folgen führten auch bei Sepp Kerschbaumer im Gefängnis von Verona 1964 zum Tode. Weitere Folteropfer trugen, wie der Unterhasler-Bauer Sepp Mitterhofer, lebenslange Gesundheitsschäden davon, andere verstarben vorzeitig.

Rom: „Vorbildlicher Einsatz“ der Folterknechte

44 Südtiroler Häftlinge erstatteten gegen 21 namentlich bekannte Carabinieri  Anzeige wegen Folterns. Lediglich deren sieben  wurden justiziell berücksichtigt und nur zehn  „Foltercarabinieri“ 1963 in Trient vor Gericht gestellt, die anderen amnestiert. Im laufenden Verfahren wurden zwei Carabinieri verurteilt und unmittelbar nach dem Urteilsspruch amnestiert, die übrigen Folterer sofort freigesprochen. Anschließend wurden sie allesamt in Rom von General  Giovanni De Lorenzo, dem Oberbefehlshaber der Carabinieri,  Geheimdienstchef und späteren neofaschistischen Kammerabgeordneten, öffentlich für ihren „vorbildlichen Einsatz” belobigt, ausgezeichnet und einige sogar befördert.

Die meisten der verhafteten BAS-Aktivisten wurden indes zu hohen Haftstrafen verurteilt, ihre gesamte Habe wurde eingezogen. Einige wenige  blieben trotz der Verhaftungswelle nach der „Feuernacht“ unerkannt, andere konnten in letzter Minute über die Grenze nach Österreich entkommen: So der legendäre Schützenmajor Georg Klotz (1919 – 1976), der Schützenleutnant Luis Amplatz aus Bozen-Gries (1926 – 1964) und die „Pusterer Buben“ (im Volksmund „Puschtra Buim”) Siegfried Steger, Sepp Forer, Heinrich Oberlechner und Heinrich Oberleiter. Sie flüchteten nach Österreich und kamen zu gegebenen Anlässen allein oder zusammen mit österreichischen Kameraden immer wieder über die Grenze, um ihren Kampf weiterzuführen – nach Bekanntwerden der Folterungen bewaffnet weiterzuführen: Denn sie waren fest entschlossen, eher im Feuergefecht zu sterben, als  Folterern in die Hände zu fallen. Es kam zu weiteren bewaffneten Aktionen, und es gab Opfer auf der Seite der italienischen Sicherheitskräfte wie auf Seiten der Freiheitskämpfer.

Die Rolle der italienischen Geheimdienste

Eine besonders düstere Rolle spielten die beteiligten italienischen Geheimdienste. Luis Amplatz wurde in der Nacht auf den 7. September 1964 in einem Heustadel auf den „Brunner Mahdern” im Passeier von Christian Kerbler, einem vom Militärgeheimdienst Servizio Informazioni Forze Armate (SIFAR) – danach Servizio Informazioni Difesa (SID) – gedungenen Mörder, im Schlaf erschossen. Sein Kamerad Georg Klotz wurde dabei schwer verwundet und konnte sich wie durch ein Wunder aus eigener Kraft über die Grenze nach Nordtirol in Sicherheit bringen.

Im Zusammenhang mit späteren Vorkommnissen dürften Geheimdiensteinflüsse  eine noch weit größere Rolle gespielt haben. Jüngere Forschungsergebnisse des österreichischen (Militär-)Historikers Hubert Speckner  legen offen, dass die meisten Anschläge/Attentate, die dem BAS verbundenen nachmaligen Freiheitskämpfern und Gruppierungen zugeschrieben wurden, eher auf das Konto italienischer Dienste respektive von Angehörigen der von Geheimdienstlern und neofaschistischen Parteigängern bzw. Sympathisanten durchsetzten „Gladisten“, Angehörigen des italienischen Zweigs der „Stay behind“-Verbände der Nato, gehen dürften.

„Attentate“, die keine waren

So zeigen Speckners auf bis dato unausgewerteten sicherheitsdienstlichen und juristischen österreichischen Unterlagen fußenden Untersuchungen, dass der als „schlimmstes Attentat“ geltende „Porzescharte“-Vorfall  vom 25. Juni 1967 (vier Tote) keinesfalls so abgelaufen sein konnte wie er von italienischen Stellen offiziell dargestellt und von politischer Seite Österreichs sowie von der journalistischen wie wissenschaftlichen Publizistik als gegeben erachtet wurde und bis zur Stunde wird. Die völlige Rehabilitierung der 1971 in Florenz verurteilten, in Österreich hingegen freigesprochenen Beschuldigten Erhard Hartung, Peter Kienesberger (verstorben 2015) und Egon Kufner steht indes aus. Desgleichen gilt für eine zweite, ebenso voluminöse Studie Speckners, in welcher er anhand von 48 Geschehnissen, für welche (nicht allein) Italien den BAS verantwortlich machte, nachweist, dass die offizielle Darstellung nicht der Wirklichkeit, folglich auch nicht der Wahrheit entspricht.

Ohne Wirken des BAS kein Autonomiepaket

Ob die Aktionen des BAS der Südtiroler Sache  geschadet oder  genutzt haben, ist insofern umstritten, als Befunde im Kleide „wissenschaftlich begründeter“ Aussagen dazu stets unter der Prämisse des sogenannten „erkenntnisleitenden Interesses“ zustande gekommen und zu bewerten sind. Der unter maßgeblichem Einfluss der „Innsbrucker Schule“ der Zeitgeschichtsforschung und -schreibung sozusagen als wissenschaftliche „Opinio communis“ geltenden „Erkenntnis“, wonach die Autonomie(lösung) für Südtirol „nicht wegen, sondern trotz“ (!) der Anschläge des BAS zustande gekommen sei, stehen nicht minder begründete fundierte Aussagen von Politikern und Zeitzeugen der Erlebnisgeneration gegenüber, wonach die entscheidende  Neunzehner-Kommission, welche „Paket-Maßnahmen“ sowie „Operationskalender“ als  Grundlagen für das Zweite Autonomiestatut ausarbeitete, ohne die öffentlichkeitsaufrüttelnden Taten der Freiheitskämpfer kaum eingesetzt worden und somit das Einlenken Roms kaum zustande gekommen wäre.

Eine Ausstellung aus der Verpflichtung zum Gedenken

Aus alldem leitet sich die Verpflichtung zu redlichem Gedenken für die BAS-Aktivisten ab, die infolge ihres selbstlosen  Einsatzes im Freiheitskampf zu Tode gekommen sind, sowie für jene, die infolge ihres Wirkens für das angestammte Tiroler Volk im südlichen Landesteil Gesundheit, Hab und Gut, Familie(nangehörige) sowie  Heimat verloren. Ihnen allen, den Toten wie den (noch) Lebenden, gilt die zeitgeschichtlich bedeutsame, auf Dauer angelegte Ausstellung „BAS – Opfer für die Freiheit“, welche das Geschehen  während der 1960er Jahre in all seinen Facetten vergegenwärtigt und veranschaulicht.

Die Ausstellung befindet sich in Bozen, Lauben 9, und ist von Dienstag bis Samstag (jeweils von 10–12 Uhr und von 15-17 Uhr) geöffnet. Nach Vereinbarung

( Kontakt:  https://bas.tirol ; Tel. 0039 0471 214 169; E-Post:  info@bas.tirol ) sind Gruppenführungen auch außerhalb dieser Zeiten möglich. Initiatoren sind der Andreas-Hofer-Bund Tirol (AHB; Innsbruck) und der Südtiroler Heimatbund (SSB; Bozen). Großzügiges Mäzenatentum der (von der in Australien lebenden Österreicherin Dr. Helga Christian 1966 eingerichteten) Laurin-Stiftung (Liechtenstein) hat ihre Einrichtung als Dauerausstellung erst  ermöglicht.

„BAS – Opfer für die Freiheit“ verherrlicht keineswegs Gewalt und/oder Terrorismus. Sie legt anhand von Einzelobjekten offen, wozu  Männer und Frauen imstande sein können (und müssen), die keinen anderen Weg mehr sehen, als zur Tat zu schreiten, um die im Lügengewand des „demokratischen Staates“ ausgeübte Gewaltherrschaft gegen die in fremdnationaler Umgebung zu leben gezwungenen Landsleute durch gezielte Attacken zu unterminieren –  wenn der gütlichen Worte genug gewechselt sind, ohne dass sich Besserung/Befriedung einstellt.

Erstmals öffentlich präsentierte Exponate

Die Ausstellung „BAS – Opfer für die Freiheit“ erinnert an Verdienste, Leiden und Opfer der Verfolgten und ihre(r) Familien – auch und gerade weil sie in der überwiegenden Zahl der Fälle ohne Dank geblieben sind. Die meisten der erstmals in aller Öffentlichkeit präsentierten Exponate entstammen der „Mitterhofer-Sammlung“. Sepp Mitterhofer aus Meran-Obermais, ein bisher von der Südtiroler Politik unbedankt gebliebener BAS-Aktivist der ersten Stunde, jetzt Ehrenobmann des Südtiroler Heimatbundes (SHB), in dem sich  am 9. Februar 1974  ehemalige Freiheitskämpfer zusammenschlossen, hat sie über Jahrzehnte hin zusammengetragen und beherbergt. Seine Sammlung bildet den Kern der Ausstellung „BAS – Opfer für die Freiheit“.

Ausgestellt werden zudem weitere Objekte aus dem Besitz von BAS-Aktivisten bzw. deren Nachkommen. Aus dem  „BAS-Archiv“, dem im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck vorhandenen Vorlass der BAS-Aktivisten Herlinde und Klaudius Molling, sind Leihgaben ausgestellt, welche die mitunter einfachen Methoden veranschaulichen, derer sich die Freiheitskämpfer bedienen mussten. Ein reichhaltig ausgestatteter Ausstellungskatalog stellt in Wort und Bild eindrucksvoll den inneren Zusammenhang von Exponaten und Geschehenshistorie her.

Herausforderungen

Eine Herausforderung für diese erstmalige Ausstellung über den BAS bestand darin, dass sowohl die „offizielle“ italienische, als auch die wissenschaftliche und journalistische Publizistik  im deutschsprachigen Raum deren Aktivisten politisch in die „recht(sradikal)e Ecke“ stellt(e). Das wird jedoch weder den handelnden Personen noch ihrer Sache  gerecht. In den für die damalige Südtirol-Politik entscheidenden Jahren waren unter den BAS-Leuten (in Südtirol wie in Österreich und Deutschland) fast alle gängigen politischen Weltanschauungen vertreten; ihren führenden Köpfen ging es vor allem darum, dass „etwas geschehen muss“.

Die allen Bevölkerungsschichten entstammenden Südtiroler BAS-Aktivisten handelten schlicht und ergreifend aus dem Beweggrund, als Tiroler Patrioten Heimat und  Volkskultur vor der schieren Gefahr  „ewiger Italianità“, der vom „demokratischen Italien“ bruchlos übernommenen Zielsetzung des Faschismus, somit vor dem von Kanonikus Gamper beschworenen „Todesmarsch der Südtiroler“ (s.o.) zu bewahren. Dies just auch  für die Anschauung  Nachgeborener nachvollziehbar zu machen, ist das hehre Ziel dieser durch und durch für gelungen zu erachtenden Ausstellung.

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43 KOMMENTARE

  1. Ein frohes Pfingstfest wünsche ich allen PIlern und natürlich auch den Südtirolern!

    .
    „Pfingstlied

    Pfingsten ist heut, und die Sonne scheint,
    Und die Kirschen blühn, und die Seele meint,
    Sie könne durch allen Rausch und Duft
    Aufsteigen in die goldene Luft.

    Jedes Herz in Freude steht,
    Von neuem Geist frisch angeweht,
    Und hoffnungsvoll aus Thür und Thor
    Steckt´s einen grünen Zweig hervor.

    Es ist im Fernen und im Nah´n
    So ein himmlisches Weltbejah´n
    In all dem Lieder- und Glockenklang,
    Und die Kinder singen den Weg entlang.

    Wissen die Kindlein auch zumeist
    Noch nicht viel vom heiligen Geist,
    Die Hauptsach spüren sie fein und rein:
    Heut müssen wir fröhlichen Herzens sein.“

    Gustav Falke

    (1853 – 1916), deutscher Lyriker und Kinderbuchautor

  2. Allen frohe Pfingsten!

    Dass die Südtiroler unzufrieden sind, kann ich verstehen. So ist es immer, wenn ein Stück Land einem anderen einfach übereignet wird. Für mich gehört das Südtirol zu Österreich. Italien mag ja so seine Vorzüge haben. Aber diese liegen nicht in der Politik.

  3. …im Ersten Autonomiestatut von 1948, mit dem Rom vorgab, das „Pariser Abkommen“ erfüllt zu haben, wurde die Selbstverwaltungsbefugnis auf die Region Trentino-Alto Adige übertragen, worin die Provinzen Bozen-Südtirol und Trentino zwangsvereint und die Südtiroler aufgrund des weit überwiegenden Bevölkerungsanteils ethnischer Italiener majorisiert wurden. Überdies führte das „demokratische” Italien die faschistische Zuwanderungs- und Entnationalisierungspolitik ungehemmt weiter.

    Das entspricht in etwa der Entnationalisierungs- und Tschechisierungspolitik der Benesch-Regierung nach 1918 im durch die Pariser Vorortverträge geschaffenen Kunststaat „Techechoslowakei“ oder auch der in dieser Hinsicht recht ähnlichen Politik der Polen, mit der sie alles das, was Deutsch war – oder Träger irgend einer der anderen Nationalitäten in diesen Staaten – zu unterdrücken und auszumerzen gedachten, was zu großem Elend unter diesen Volksgruppen und damit auch zu den Verwerfungen geführt hat, die bald danach in einen neuen Krieg mündeten.

    Auch die Abspaltung Südtirols an Italien ist somit eine der Hinterlassenschaften, die nach der Zerschlagung der KuK-Monarchie durch die Siegermächte des ersten Weltkrieges 1918 übrig geblieben waren, und die in diesem Falle Hitler den Italienern in den Rachen warf, um Mussolini im Zusammenhang des Österreich-Anschlusses von 1938 ruhig zu stellen.

    Oben angeführte Politik hat überdies große Ähnlichkeiten mit der Überfremdungspolitik durch Massensiedlung völlig fremder Völkerscharen, Verbrechen gegen das Völkerrecht zuungunsten des eigenen Volkes, wie sie vor allem der Merkel-Regierung dieser Tage und zum Teil auch bereits diversen Vorgänger-Regierungen im früheren Westteil Deutschlands anzulasten sind.

  4. Eilmeldung****Eilmeldung****Eilmeldung****Eilmeldung*****Eilmeldung****

    60 Vermummte stürmen das Privatgrundstück eines niedersächsischen Polizeibeamten der als Ermittler gegen Linke Gewalttäter arbeitet

    Der nds. Innenminister Boris Pistorius (SPD), der sich bis heute nicht für den Überfall auf Kay Gottschalk (AFD) entschuldigt hat, weil sein Polizeikonzept zu schlecht war, beim AFD Parteitag, dieser Innenminister zeigt sich jetzt entsetzt über ein für ihn „Neues Ausmaß“ an Linker Gewalt.

    Für AFD Politiker ist diese Form der Gewalt seit Jahren Alltag.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article176529167/Niedersachsen-Boris-Pistorius-entsetzt-ber-Angriff-von-Linksradikalen.html

  5. Jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen und aktuellen Vorgängen in der BRD wäre rein zufällig. Der wichtigste Unterschied: Bei uns sind es natürlich Deutsche, die Deutschland vernichten wollen.

  6. OT….

    Brandbrief aus Neukölln 16.05.2018 (HIER EIN AUSZUG)

    Schule nur „nebenher“ – Hilferuf aus Berliner Grundschule

    ……..Zudem gebe es Probleme mit Kindern, die extrem alarmiert auf andere Glaubensrichtungen und auf jede Art von Kreuz reagierten. So hätten Kinder gebastelte Puppen zerstört, deren kleines Gestell aus einem Holzkreuz bestanden hätte. Selbst auf Koordinatenkreuze im Mathematikunterricht an der Tafel sei schon abwehrend reagiert worden. Es sei auch schon vorgekommen, dass ein Mädchen von einer Mitschülerin als „schlechte Muslima“ bezeichnet worden sei, weil es im Unterricht gesungen habe, berichtet die Schulleiterin………..Weiterlesen:

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/brandbrief-aus-neukoelln-schule-nur-nebenher-hilferuf-aus-berliner-grundschule/22546538.html

    Gewalt gegen Lehrkräfte (02.05.2018)

    Psychische Gewalt an der Hälfte der Schulen
    Eine Umfrage unter Schulleitungen bestätigt: Gewalt gegen Lehrkräfte ist ein bundesweit verbreitetes Problem. 48 Prozent berichten von psychischer Gewalt, 26 Prozent von körperlichen Übergriffen.
    https://www.tagesspiegel.de/wissen/gewalt-gegen-lehrkraefte-psychische-gewalt-an-der-haelfte-der-schulen/21233838.html

  7. Von früher Kindheit an, ab den 50ern, erlebte ich die Tragödie Südtirols und den unbedingten Willen der Einheimischen, ihre Identität zu bewahren. Schrecklich was dieses Volk erleben musste, unter wie vielen Entbehrungen und Gefahren, insbesondere unter der Ära Mussolini, die Bräuche der Heimat und vor allem die Sprache an die Kinder weitergegeben wurden.

    Die italienische Siedlungspolitik könnte als Blaupause dafür dienen, was uns hier in Deutschland und Österreich mit der Zwangsansiedlung der goldenen Früchte des afrikanischen Kontinents hier droht. Wobei ich Italiener selbstverständlich nicht mit den hier einfallenden afro – arabischen Unterschichten vergleichen will, obschon die Italiener sicherlich nicht ihre Elite nach Südtirol verschoben, sondern die ärmsten aus dem Süden. Eine fatale Parallele.

    Jedenfalls gilt: Staatliche Umzüchtungsprogramme jeglicher Art sind ein Verbrechen!

  8. Haremhab 20. Mai 2018 at 09:41

    „Wer fast blind ist, kriegt noch eine Brille dazu.“ Herrlich 🙂
    Mir gefällt es, was der Mann gesagt hat.
    Jedem Affen aus Zentralafrika wird sicher noch seine HIV-Therapie bezahlt, aber Einheimische müssen für jede Leistung betteln. DAS ist abartig.

  9. Nach Islam-Hetze von AfD-Chefin: Muslima erklärt, wie sie deutschen Wohlstand sichert
    AfD-Fraktionschefin Weidel hat mit ihrer Hetze gegen „Burkas und Kopftuchmädchen“, die angeblich „nicht unseren Wohlstand sichern“ für Empörung gesorgt. Wie falsch sie mit ihrer pauschalen Aussage liegt, zeigt die Besitzerin einer Boutique für islamische Kleidung. Sie hat selbst mehrere Jobs geschaffen – und sie trägt Kopftuch. Von FOCUS-Online-Autorin Kim Schibilla

    https://www.focus.de/politik/deutschland/burkas-sichern-nicht-unseren-wohlstand-nach-islam-hetze-von-afd-chefin-muslima-erklaert-wie-sie-deutschen-wohlstand-sichert_id_8954106.html

    Klar eine „Boutique für islamische Kleidung“ ist Zukunftskompetenz, da Europa islamisiert wird.

  10. Der ZWEITE WELTKRIEG hat nicht nur „Probleme“ hervorgebracht, sondern auch das Wirtschaftswunder!

    Heute kann man tatsächlich einmal den FOCUS lesen zur AFD-Kopftuch-Muslim-Debatte und über den Wohlstand, den wir den Muslimen zu verdanken haben! Die KOMMENTARE sind ALLE lesenswert!!

    Die Kommentare zeigen wie die „deutsche Minderheit“ auf Islam/Wirtschaftswunder usw. reagiert!
    Und bald werden auch noch die Letzten den Weg zur AFD-Urne finden, wenn sie endlich begriffen haben, alles andere ist Zeitverschwendung und lässt das Stück deutsche Erde auf dem sie leben immer enger werden!

    https://www.focus.de/politik/deutschland/burkas-sichern-nicht-unseren-wohlstand-nach-islam-hetze-von-afd-chefin-muslima-erklaert-wie-sie-deutschen-wohlstand-sichert_id_8954106.html

  11. Tausende Türken aus Deutschland fahren zu Führer Erdogan.
    .
    Das nenne ich mal gelungene Integration.

    .
    Am Arsch… sofort die deutschen Pässe einziehen und Einreiseverbot dieser Türken.

    Wann kapieren die dämlichen deutschen Politiker das diese Türken uns nur schaden.
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    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++
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    Türkei
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    Erdogan zu Wahlkampf in Sarajevo – Tausende Türken aus Deutschland

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    Einen Monat vor der Wahl in der Türkei wirbt Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan am Sonntag bei einem Auftritt im bosnischen Sarajevo um die Stimmen der Auslandstürken in Europa.
    In der Türkei soll es nach dem Willen von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan am 24. Juni vorgezogene Parlaments- und Präsidentschaftswahlen geben.

    https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Erdogan-zu-Wahlkampf-in-Sarajevo-Tausende-Tuerken-aus-Deutschland-id42907021.html
    .
    Erdogan- Türken raus aus Deutschland !

  12. @ Haremhab 20. Mai 2018 at 09:41 OT

    Die AfD als Vorbild für Soziales und Gesundheit? Was sagt Ihr dazu?

    Ich sehe nicht, daß gegen die an sich überfälligen Einlassungen seitens Prof. Dr. Axel Gehrke zum Thema etwas zu sagen wäre.

  13. Südtirol ist Deutsch und bleibt Deutsch und hat mit den Südländern in Italien absolut nichts zu tun, außer dass die Südtiroler von diesen mafiösen Südländern mit Gewalt zu Italien geprügelt worden sind!

  14. +++ EU-DSGVO +++ Stasi Alarm +++ EU-DSGVO +++ Stasi Alarm ++++ EU-DSGVO +++
    Das ist ein gutes Beispiel dass das System an allen Ecken Planwirtschaft, Misstrauen und Dokumentationswut installiert. Das beste Beispiel ist das gerade laufende Inkrafttreten der EU-DSGVO (Europäische Datenschutz-Grund-Verordnung die am 25.052018 in Kraft tritt): Vorgegeben heißt es, dass damit der Datenschutz verbessert wird. ABer in wirklichkeit wird dadurch noch mehr Misstrauen und eine stasimässige (!!!) Kontrolle eingezogen: Viele von uns haben in diesen Tagen von Unternehmen eMails zur Einverständniserklärung der Daten bekommen. Damit installiert das System dass Unternehmen gezwungen werden sämtliche Dommunikation zu dokumentieren. Damit kann die Stasi (in Verbindung mit dem Polizei-Aufgabengesetz) bereits schon auf Verdacht in die Wohnung oder in das Unternehmen einmarschieren, sämltiche elektronische EDV und Kommunikationsdaten zur Auswertung beschlagnahmen. Und das ganze ohne richterlichen Beschluss! D.h. das System muss gar nicht mehr fragen „mit wem stande sie dain Verbindung“ sondern braucht nur noch nach der Dokumentation und den „Einwilligungen nach EU-DSGVO) suchen um nachzuvollziehen mit wem das Unternehmen in Verbindung steht. Auchwachen: Dieses Getz kommt aus Brüssel. Dieses Gesetzt kommt von der EU!! Jedem von uns kann es bald gehen wie Martin Sellner in Wien !!! Das zeigt welch ein EU-STASI-SYSTEM hier gerade vor unseren Augen installiert wird. Und wie immer schön feinsäuberlich unter dem Deckmantel „Datenschutz“. Das ist die Phase: Wer sich nicht um die Demokratie kümmert wach eines Tages in der Diktatur auf. Das ist jetzt die Phase! Denn Das Gegenteil von Datenschutz (wem nutzt das Gesetz?) ist der Fall! Es ist vorgegeben das der Missbrauch von Daten Unsummen als Strafen für Unternehmen fällig sind. Es verhält sich auch wieder wie mit der „Terorristenbekämpfung“ . Vorgegeben sagt man man jagt Terroristen, aber angewendet werden die Gesetze am Ende des Tages gegen die eigene Bevölkerung !!! Somit ist der Merkelschen Stasi-Regierung nun der Stasi der Rücken gestärkt wie noch nie.

  15. alexandros 20. Mai 2018 at 09:52

    Moslems stellen in ihren Gemüseläden oder Miniboutiqen- wenn überhaupt – ebenfalls nur Familienmitglieder oder Moslems ein. Deutsche haben davon nichts. Zudem dienen diese Läden oft als Fassade für organisierte Kriminalität. Und die paar Moslems, die Steuern zahlen, machen den riesigen Anteil moslemischer Nehmer leider nicht wieder wett. Moslems sind und bleiben ein Minusgeschäft für den Staat, auch wenn Focus da mal ein Positivbeispiel bringt. Es ist der sprichwörtliche Einzelfall.

  16. OT
    habe grade das Radio/SWF4 ausmachen müssen.
    es wird der kath. Gottesdienst Koblenz übertragen.

    In der Predigt wird doch tatsächlich Obama
    lang und breit gewürdigt und mit der Frau Merkel
    dazu mit dem Spruch: „wir schaffen das“

    was ist denn das für ein Gottesdienst,
    sowas mögen die Kirchgänger?

  17. als ich im herbst 2017 in bozen,brixen und meran war hatte ich nicht den eindruck in italien zu sein….tapfer gehalten , die ösis.auf firmen autos z.b. stand groß ,,FLIESENHUBER,,und ganz klein italienisch.ja gut ,am autokennzeichen dann das : I !

  18. Aber auch hier zeigt sich, nur die Mutigen haben es gewagt und Ihre Volksgruppe verteidigt ! So etwas ist in einem Deutschland nicht mehr möglich ! Die jahrelange Manipulation der linksgedrehten Gesellschaft hat nicht zuletzt eine Kommunistin zur Bundeskanzlerin erkoren und einen Kpmmunisten zum Bundespräsidenten gemacht !! Inzwischen sind einige Ministerpräsidenten lupenreine Kommunisten ; ganz abgesehen von zig Abgeordneten im Bund und Land !! Die Gewerkschaften dürften zu 80% kommunistisch unterwandert sein .. zumindest an der Spitze . Da braucht sich niemand mehr zu wundern.. die AfD sollte dieses immer wieder öffentlich machen .

  19. Italien ist ein desolater Kunststaat, der nur die Mafia reich gemacht hat.
    Ohne den Italiener Draghi auf dem Chefsessel der EZB wäre Italien längst bankrott!

  20. OT

    ALLEN GESEGNETE PFINGSTEN!

    WAS IST PFINGSTEN?
    Mit „lustiger“ Straßenumfrage inkl. einer Kopftuchmoslemin – kurzweilig, knapp 17 Min. Länge. 2011:
    https://www.youtube.com/watch?v=9ZcIWk7Y5z8
    (…mit Abgrenzung zum Islam, wo es keinen Hl. Geist gibt. Anm. d. mich: Der Engel Dschibril, d.h. angebl. Gabriel, ist im Islam ein Geist, der den Koran von Al-Lah/Hubal bringe 16,102 Sprich: „Den Quran hat mir Gabriel, der heilige Geist, vom Herrn mit der Wahrheit gebracht, damit die Gläubigen im Glauben gefestigt werden, und als Rechtleitung und frohe Botschaft für die Muslime, die sich Allah ergeben.“ 16,103 Wir wissen, daß sie sagen: „Ein Mensch bringt ihm den Koran bei.“ Die Sprache des vermeintlichen Menschen ist eine fremde, während diese eine klare arabische Sprache ist. 16,104 Die Kuffar, die an Allahs offenbarte Verse nicht glauben, wird Er nicht rechtleiten. Auf sie wartet eine qualvolle Strafe.)

    Nun aber wieder zurück zum Christentum:
    Die Gaben des Hl. Geistes
    *https://de.wikipedia.org/wiki/Gaben_des_Heiligen_Geistes

    🙂 DIE 7 GABEN DES HEILIGEN GEISTES
    https://www.erzdioezese-wien.at/7-gaben-des-heiligen-geistes

  21. Solange Menschenleben nicht gefährdet werden, würde ich mir solche Freiheitskämpfer auch fuer Deutschland wünschen…

  22. Die Wehr 20. Mai 2018 at 10:01

    „Südtirol ist Deutsch und bleibt Deutsch und hat mit den Südländern in Italien absolut nichts zu tun, außer dass die Südtiroler von diesen mafiösen Südländern mit Gewalt zu Italien geprügelt worden sind!“

    Die Südtiroler sind von allen verraten worden, von den Österreichern im Kampf gegen Napoleon, von den Deutschen unter Hitler, von den Bayern unter Napoleon, von den Franzosen und nicht zuletzt von den Faschisten aus Italien.
    Wäre ich Süd-Tiroler, würde ich für ein autonomes Süd-Tirol kämpfen.

  23. Zu@ralf208. Darauf nehmen die Vasallen der Macht aber keine Rücksicht .. oder ?? Es ist immer das Gleiche , die Mächtigen ermorden Millionen und der gemeine Bürger hat den Anstand und mehr nicht ?? Nein auf einen groben Klotz , gehört eine Axt .. so ein Sprichwort ! Die vielen Vergewaltigungen,Bedrohungen, Verletzungen,Ermordungen,Diebstähle und Beleidigungen werden auch hier billigend in Kauf genommen und wir Idioten bezahlen auch noch dafür … und warum das Ganze … genau im die Abschaffung der Deutschen ! Wie sagte schon der vollidiot mit mittlerer Reife , egal was die Deutschen an Geld erarbeiten , Sie dürfen es nicht haben ,lieber das Geld verschwenden oder verbrennen , das ist allemal besser ! Dieser Vollidiot ist heute mehrfacher Millionär und darf an einer amerk. UNI lehren ! Einer , der heute Merkel das Wort redet, weil Soe die Umvolking lupenrein nach Foscjers Geschmack durch zieht !

  24. Verbesserung: …weil Sie die Umvolkung lupenrein nach Fischers Geschmack durchzieht.

  25. Ich komme seit fast 50 Jahren nach Südtirol und bin immer vom Patriotismus der Südtiroler begeistert, sie pflegen ihr Brauchtum, haben hervorragende Blaskapellen die traditionelle Blasmusik mit viel Herz machen. Bin selbst Musiker und habe ein Faible für diese Art von Musik, vor allem wenn der Marsch „Dem Land Tirol die Treue“ erklingt und im Trio inbrünstig gesungen wird geht mir das Herz auf. Wir spielen den Marsch hier in Südbaden in Festzelten, da stehen die Leute oft auf den Tischen und singen mit. Ich denke ein Restnationalstolz und eine patriotische Einstellung zur Heimat ist nur noch in Teilen Süddeutschlands vorhanden…bitte nicht böse sein Ost u. Nordlichter, es ist mein Eindruck. Auch wenn wir das „Badnerlied“ spielen stehen die Leute auf, singen mit und legen die rechte Hand aufs Herz…
    machmal habe ich Hoffnung das sich einige Menschen iher Herkunft noch bewusst sind..leider werden das immer weniger

  26. Italien ist Pleite, vielleicht können wir den Italienern Südtirol bald abkaufen.
    Italien steht vor der Wahl, entweder Austritt aus dem Euro oder 40% Lohn- und Rentenkürzungen, wie Griechenland.
    Es gibt keinen Anderen Weg, alles andere ist Insolvenzverschleppung.
    Deutsche werden eben keine Italiener, in 1000 Jahren nicht, dazu fehlt uns Alles und Jedes.

  27. Bei allem Leid der Südtiroler – sie haben noch Glück: Es gibt sie noch! Und ihr Schicksal darf uns in Zukunft noch weiter aufwühlen.

    Im Vergleich: Die Ostpreußen, Westpreußen, Pommern, Schlesier und Sudeten – sie alle gibt es nicht mehr: Ausgelöscht, ethnisch gesäubert, in Luft aufgelöst! Und das Allerschlimmste: Vergessen! Es kräht kaum noch ein Hahn nach ihnen, den 15 MILLIONEN.

  28. Eigentlich waren die EU und Schengen einst positive Visionen, die dem deutschen Volk die Möglichkeit eröffnete, seinen angestammten Lebensraum auch wieder auszufüllen. Mit dem einzigen Unterschied, daß die Herrschaftsform so gestaltet sei, daß dies auch für alle anderen gilt und Vertreibung und Eroberung der Vergangenheit angehören. Also von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt ohne die negativen Konnotionen. War ein schöner Traum. Stattdessen haben wir eine neue Sowjetunion bekommen und die nächste Katastrophe ist programmiert. Was haben wir nur wieder falsch gemacht?

  29. @@@ridgleylisp 20. Mai 2018 at 14:17
    Bei allem Leid der Südtiroler – sie haben noch Glück: Es gibt sie noch! Und ihr Schicksal darf uns in Zukunft noch weiter aufwühlen.
    Im Vergleich: Die Ostpreußen, Westpreußen, Pommern, Schlesier und Sudeten – sie alle gibt es nicht mehr: Ausgelöscht, ethnisch gesäubert, in Luft aufgelöst! Und das Allerschlimmste: Vergessen! Es kräht kaum noch ein Hahn nach ihnen, den 15 MILLIONEN.
    ———–
    Man muß halt immer wieder daran erinnern, daß die ostdeutschen Gebiete völkerrechtlich immer noch zu Deutschland gehören. Putin hat das hinsichtlich Ostpreußen/Königsberg bestätigt, siehe das 4minütige Video: https://www.youtube.com/watch?v=NfKKBsv5lYU
    Putin sprach zwar von den Schwierigkeiten bei einer Rückgabe der Ostgebiete, und zwar hauptsächlich von polnischer Seite – aber er behauptete keinesfalls, daß diese Gebiete völkerrechtlich NICHT mehr zu Deutschland gehören
    .
    Auch Polen verwaltet dieses Gebiete nur. Unglaublich: jetzt fordert ein polnischer Parlamentsauschuss sagenhafte 685 Milliarden Euro von Deutschland – als Repartionszahlung! Siehe hier: https://www.mdr.de/heute-im-osten/polen-praezisiert-reparationszahlungen-an-deutschland-100.html
    siehe auch hier:
    https://www.mdr.de/heute-im-osten/ostblogger/interview-pis-politiker-jan-zaryn-das-thema-reparationen-ist-in-polen-sehr-lebendig100.html

    Das ist genau der Zeitpunkt, um die Polen an die Verwaltung der ostdeutschen Gebiete zu erinnern, denn es gibt keinen völkerrechtlich wirksamen Vertrag, der diese deutschen Gebiete abgetrennt und den Polen „geschenkt“ hat – ebensowenig wie es ja einen Friedensvertrag gibt.
    Darüber muß eines Tages ernsthaft zwischen Deutschland und Polen gesprochen werden. Das ist meine bescheidene Meinung.

  30. Nun, ich war erst letztes Wochenende (erstmalig) in Südtirol und u.a brixen und Bozen. So italienisiert wie man anhand der offiziellen Zahlen denken würde, fand ich Bozen zumindest in der Innenstadt gar nicht. Dafür erinnerten Innenstadt Parkanlagen irgendwie an Deutschland, was die vielen schwarzafrikaner dort angeht.

  31. Großartiger Artikel, der das Vergessen des heroischen Freiheitskampfes der Südtiroler verhindern hilft.
    Es ist an der Zeit, die Südtirolfrage endlich zu klären. Südtirol muss los von Rom, keine Frage.
    Und das bedeutet hin zu Österreich. Das Unrecht und die Unterdrückung müssen endlich beendet werden.
    Auch wenn die nachgewachsene Spaßgeneration das „Dolce Vita“ anbetet und nichts von den Leiden ihrer Väter- und Großvätergeneration wissen will. Da Italien sich gerade wirtschaftlich in den Abgrund befördert, dürfte sich dieses
    Ignoranzproblem der Spaßfritzchen bald erledigt haben. Bitte weiter über Südtirol berichten !

  32. Was wurde denn aus den großartigen „Bündnissen“ mit Italien gelernt…?! NIX…!

    1. Der Dreibund (abgeschlossen 1882): vom Königreich Italien verraten.
    2. Der Stahlpakt (abgeschlossen 1939): vom faschistischen Italien verraten.
    3. Europäische Union / EZB: (wird schon) vom parlamentarischen Italien verraten.

    Für Franzosen bleiben wir die Bauerntrampel, für Engländer die Hunnen, für Italiener die Barbaren.

  33. Tja, und was tut die selbsternannte „Wertegemeinschaft EUropa“, um das völkerrechtswidrige Unrecht, das Italien den Südtirolern damals zugefügt hat, wiedergutzumachen?

    Nichts, denn die „Werte“ der EU beziehen sich auf dwen Wert iher räumlichen Ausdehnung in Quadratkilometer und in Millionen EUro, welche man aus den Leuten in diesem Machtbereich herausbesteuern kann.

    Aber wehe, ein Russe lässt auf einer Halbinsel eine Volksbefragung durchführen, dann blökt diese „Wertegemeinschaft“ über Verbrechen und Undemokratie.

  34. Ein sehr guter historischer Artikel.
    Italien ist heute froh, das diese Wirtschaftskraft dazu gehört.
    Da wir aber jetzt in der EU leben, wäre es fair,
    dass Südtirol in seine Heimat zurückkehrt.
    Ansonsten sollte Österreich seine EU-Hilfen für Italien einstellen.
    Und, falls in Deutschland ab 2021 die AfD regiert,
    würden Italien auch nicht mehr rumzicken.
    Aber:
    Wo bleiben die PI-Artikel über die anderen
    Deutschen Minderheiten im Osten?

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