Juan Moreno hat, eher unfreiwillig und gegen heftigen Widerstand im "Spiegel“, die Fälschungen von Claas Relotius aufgedeckt.

Diejenigen, die „Lügenpresse!“ riefen, weil sie den Medien nicht mehr trauten, wurden lange in die rechte Ecke gestellt. Presse und Rundfunk seien doch wichtige Korrektoren im politischen Betrieb! Und selbstverständlich seien gerade die großen, renommierten „Leitmedien“ in unserer demokratischen Republik frei, ehrlich und sauber! Ein Verschwörungstheoretiker, der anderes behauptet!

Dieser Witz hatte im Dezember 2018 mit einer genialen Pointe gezündet. Da nämlich flog der „Fall Relotius“ auf – einer der größten (bekanntgewordenen) Fälschungsskandale der BRD-Geschichte. Die Stern-Lügengeschichte mit den angeblichen „Hitlertagebüchern“ (1983) verblasste dahinter geradezu als kunstvoller Slapstick-Quickie.

Claas Relotius war nicht irgendein Typ, der irgendwelche Promi-Interviews gefälscht hat. Sowas hatte es gelegentlich gegeben. Kurios, aber vernachlässigbar. Claas Relotius war die große Hoffnung im Reportagebetrieb. Im SPIEGEL, bei dem er angestellt war, war der rotblonde Hanseat (*1985) für höhere Weihen vorgesehen. Relotius lieferte Wahnsinnstexte. Er sprach mit Leuten, die für Journalisten eigentlich unerreichbar waren. Er war ein Wunder. Und er war so einfühlsam!

Relotius erhielt dutzende Preise. Unter anderem viermal in fünf Jahren den deutschen Reporterpreis. Das hatte noch keiner geschafft. Relotius war eine Art Gott. Er hätte beizeiten noch weiter aufsteigen können, aber er war so bescheiden und gut. Seine jüngere Schwester, heißgeliebt, litt an Krebs, und er brauchte einfach die Zeit für ihre Pflege.

2018 wurde der freie, häufig für den SPIEGEL tätige Reporter Juan Moreno, beauftragt, über die Grenzsituation zwischen Mexiko und den USA zu berichten. Moreno sollte einen Flüchtlingstreck begleiten, Relotius sollte eine weiße Bürgerwehr gegen die Einwanderer „infiltrieren“. Diese Truppen waren schwer zugänglich. Wunderkind Relotius schaffte es. Es entstand ein blumiger Bericht über krasse Typen ohne Ladehemmung. Am Ende drückt einer wirklich ab.

Moreno fand am Bericht seines hochgelobten Co-Autoren einiges fragwürdig. Vieles! Er bat seine Vorgesetzten um Hilfe. Mehrmals. Mehrmals ohne Erfolg. Ihm wurde Rufmord vorgeworfen. Er, vierfacher Familienvater, kämpfte um seine Ehre!

Dann heftete sich Moreno an Relotius´ Spuren. Er kam ihm auf die Schliche – und zwar dutzende, nein hundertemal. Nicht nur die rassistische Bürgerwehr war ein Fake, sondern auch in ungezählten anderen Artikel hatte die vergötterte Nachwuchshoffnung Relotius sich bei seiner eigenen Phantasie bedient. Nur ein Beispiel: Traute Lafrenz, letzte Überlebende der „Weißen Rose“, die eigentlich jedes Interwiew verweigert, zitiert er so: „Deutsche, die streckten auf offener Straße den rechten Arm zum Hitlergruß, wie früher.“ Lafrenz hatte das in Wahrheit nie gesagt. Auf seiner schwindelerregenden und aufwendigen Recherche stößt Moreno auf ungezählte ausgedachte Szenerien, Sätze, Biographien. Relotius hatte auch keine Schwester.

Das alles ist einer Zeitschrift durchgegangen, die sich für ihre einzigartige „Faktencheck-Abteilung“ rühmte! „Natürlich war Relotius ein tendenziell linksliberaler Haltungsjournalist, der Texte schrieb, bei denen er davon ausging, dass sie beim SPIEGEL gut ankommen.“

Dieses Buch liest sich wie ein Krimi, ein echter Pageturner. Das Gefühl bleibt: Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht in Sicht.

» Joan Moreno: „Tausend Zeilen Lüge“ – hier bestellen.

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50 KOMMENTARE

  1. Lafrenz/Weisse Rose: „Deutsche, die streckten auf offener Straße den rechten Arm
    zum Hitlergruß, wie früher.“ Lafrenz hatte das in Wahrheit nie gesagt. …“

    Felix Halberschwank-Krull / Chef BfVs: „…was sind die Wurzeln, was sind die Ursachen solcher rechtsextremer Ideologie, Antisemitismus, woher kommt das?“, sagt der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Thomas Haldenwang. Hier spielten auch Gruppierungen der sogenannten Neuen Rechten, wie etwa die Identitäre Bewegung, eine Rolle, von denen „die ideologischen Vorgaben“ für Menschen wie den Attentäter von Halle kämen.“
    HAttps://www.kn-online.de/Nachrichten/Politik/Polizei-stuft-43-Rechtsextreme-als-Gefaehrder-ein

    Eine Behauptung / Meinung / politische Vorgabe ohne jede Belegbarkeit,
    WAS nun von der IB vorbild fuer sog rechten terror sein koennte.
    Halberschwank-Krull hat inhaltlich nichts verstanden, nur nachgeplappert
    und schlicht seinen job verfehlt. dem profi maassen waer das nicht passiert.

    was fuer ein oberflaechlicher denkbefehlsempfaenger auf diesem posten.

  2. DIE BUCHMESSE (ab Samstag für die Öffentlichkeit)
    Die heute beginnt

    Könnte mal jemand die interessanten Verlage nennen und
    WO SIE AUF DER BUCHMESSE VERSTECKT sind!

    Man kann dort nichts finden!
    Auf der Homepage schon gar nicht!

  3. .
    Die große
    Verarschung
    war nur möglich,
    weil sie Programm
    war, also vorgegeben
    und daher für die daran
    Beteiligten eben verbindlich.
    Denn imgrunde reden stets die
    Karrieristen, die linken Journos,
    Politiker, Wissenschaftler, Bischöfe
    usw. der wachsenden Buntheit
    das Wort und wie modern
    und richtig und auch
    chancenreich der
    Multikultistaat
    für uns doch
    sei, da nicht
    mehr (so )
    deutsch.
    .

  4. Hier so halb passend:

    https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/shell-jugendstudie-2019-anfaellig-fuer-populismus-und-verschwoerungstheorien-a-1291545.html

    Jugendliche anfällig für sog. Populismus. Wir alles wissen, dass hinter dem, was u.a. die AfD sagt, nichts viel anderes, als die pure Wahrheit steckt, während die gelenkten Lügenmedien das jeweils als Populismus zu verunglimpfen suchen. Allen voran der SPEICHEL, der sich in dem gelinkten Artikel sorgt. Man könnte insoweit fast von Hoffnung sprechen.

  5. Auf die Gefahr hin, geshitstormt zu werden: Relotius ist ein hochtalentierter Schreiber. Ich habe einige seiner Reportagen unter literaturwissenschaftlichen Gesichtspunkten analysiert: formal große Klasse. Ich denke daher, dass sein publizistischer Erfolg (u.a. viele Preise) nicht nur seiner politisch korrekten „Haltung“ zu verdanken ist, sondern auch seinem handwerklichen Können.
    Ein Jammer, dass er es nicht für etwas Besseres eingesetzt hat.

  6. Friedhofsgemuese 15. Oktober 2019 at 13:43

    Auf die Gefahr hin, geshitstormt zu werden: Relotius ist ein hochtalentierter Schreiber. Ich habe einige seiner Reportagen unter literaturwissenschaftlichen Gesichtspunkten analysiert: formal große Klasse. Ich denke daher, dass sein publizistischer Erfolg (u.a. viele Preise) nicht nur seiner politisch korrekten „Haltung“ zu verdanken ist, sondern auch seinem handwerklichen Können.
    Ein Jammer, dass er es nicht für etwas Besseres eingesetzt hat.
    ———————————–

    Die Qualitäten eines Heiratsschwindlers, (Betrügers)
    wogegen andere Männer keine Frauen einfach haben können! 🙂

  7. Metaspawn 15. Oktober 2019 at 12:54

    Hier so halb passend:
    https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/shell-jugendstudie-2019-anfaellig-fuer-populismus-und-verschwoerungstheorien-a-1291545.html

    Es ist komplett passend. Denn es zeigt die Verlottertheit, die Bequemlichkeit des Journalismus: 50 Prozent der Meldungen bestehen inzwischen aus „Studien“, die den Redaktionen tonneweise per Waschzettel frei Haus geliefert, ach was, geballert werden, der Rest ist ein Mix aus dpa und Presssemeldungen der Regierung via Bundespresseamt.

    Alles abgeschrieben ohne die geringsten Nachfragen. Und wenn die dann doch kommen, sind sie allesamt akklamatorisch und stichwortgeberisch.

  8. Friedhofsgemuese 15. Oktober 2019 at 13:43

    Dann soll er doch Romane oder Kinderbücher schreiben. Als Kinderbuchautor kann man es auch in der Politik weit bringen.

  9. Das ist die hässliche Seite des Merkelsystems,und ihren Lügenmedien.
    Schreibe was man hören will und du wirst Wohlhabend,stehst über jeder
    Kritik,und musst schon an Überheblichkeit leiden,um erwischt zu werden.
    Die Wahrheit ist schon lange gestorben, sie starb 2015,mit dem Segen der
    Politik,den Kirchen,den Lügenmedien,den Gewerkschaften und Verbänden.
    Aber nicht nur die Wahrheit starb,die Demokratie ebenfalls,sie wurde
    zum Wohle derer gemeuchelt,die dieses Land,in dieser Zahl,hätten nicht
    betreten dürfen,was die Gesetze,die hier immer ordentlich funktionierten,
    auch ausdrückten und anweisen sollten.
    Relotius, ist eigentlich eine Ansammlung,bestehend,aus den 87%,der Altparteienwähler!

  10. Friedhofsgemuese 15. Oktober 2019 at 13:43

    Auf die Gefahr hin, geshitstormt zu werden

    Keineswegs. Das war ja das Rezept von Relotius: Er konnte mit Sprache umgehen. Ein Virtuose. So, wie ein Mohammedaner aus Schlachtistan ein Virtuose mit dem Messer ist. Oder, um ein Klischee zu bemühen, ein Mafioso mit einer – ähem – Geige.

    Könner können blenden. Das ist übrigens nach wie vor die Grenze zwischen Journalismus, Literatur und Science Fiction: Die einzigen, die sich – soweit mal die längst vergessene Theorie – bei allem Sprachgenius an der Realität orientieren müssen, sind die Journalisten. Der Rest darf frei fabulieren. Die Reportage, die vielfach gerühmte „Königsdisziplin“ des Journalismus, bietet da viele Möglichkeiten zur Sprachmacht und schrammt im besten Fall hart an der Literatur vorbei. Oder ist Literatur. Ist nicht verkehrt.

    Dumm wird es aber immer dann, wenn sie von den Fakten nicht gedeckt ist. Sprachmächtigkeit bei gleichzeitigen Fakten (beides gleichzeitig erfordert eiserne Disziplin und Können) überfordert viele Journos. Auch Relotious.

  11. Haremhab 15. Oktober 2019 at 14:23

    Was ist denn heute los? Verbannt endlich diese Zecken!

    Ja, das ist ekelhaft. Die schwärmen gerade wieder. So wie Garten- („Stink“)Wanzen der ausgedehnten Wanzenfamilie. „Schnabelkerfe“ ist einer meiner vergessenen Lieblingsnamen für diese Tierchen. Alle Jahre wieder, auch ich habe die gerade massig in der Hütte, weil sie gerne vor dem Winter vom Garten (kalt) ins Haus (warm) umziehen. Übrigens auch Winkelspinnen…

    https://www.landwirtschaftskammer.de/presse/archiv/2006/aa-2006-41-07.htm

    https://www.plantopedia.de/wanzen-bekaempfen/

  12. @Jeanette
    Stimmt! Eine Schande, dass er sein Talent für „Haltungsjournalismus“ und für Münchhausiaden verschwendet hat.
    Andererseits, hätte er genau so gut geschriebene Wahrheiten abgeben wollen, so hätte sie wahrscheinlich kaum ein „Qualitätsblatt“ gebracht.

  13. Mein Gott Fakten!

    Wen interessieren schon Fakten, wenn man spannende Geschichten lesen will. Er hat genau das geliefert, was gelesen werden wollte.

    Natürlich war das ein Betrüger, aber wer von der schreibenden Kunst ist schon ehrlich?

    Wollen sie wirklich Fakten hören?
    Es gibt keine menschengemachte CO2-Katastrophe! Punkt Aus Ende!

    Wie viel schöner ist es, mit sterbenden Eisbären einsam auf der Scholle zu leiden, sich lustvoll vorzustellen, wie der Kölner Dom unter Wasser versinkt und auf den Steppen Norddeutschlands hungrig die Löwen umherstreifen.

    Dieser Grusel und diese geschürte Panik ist doch viel interessanter, als wenn das, was draußen passiert, ein völlig normaler Zustand ist. Man weiß gar nicht, wofür man dann überhaupt kämpfen soll.

    Und jetzt stellen sie sich einfach vor, das Klima ist gestorben. Sie stehen morgens auf und das Klima ist weg! Sie wissen nicht, ob Sie die Winterklamotten holen sollen, ob Sie die kurzen Shorts anziehen sollen, oder gleich den Schlitten aus der Garage holen…

    Journalismus lebt einfach von solchen spannenden Ideen.

  14. Die deutsche Politik wird hauptsächlich von linksgrünen und disziplinlosen Fettsäcken, berufslosen Empörungswarzen (z. B. Claudia Roth) und dämlichen Gutmenschen (Dummschwätzern) beeinflusst!

    Es wird Zeit, dass die AfD da ordentlich aufräumt!

  15. Ich habe das Buch von Moreno in einem Zuge durchgelesen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Es ist ein Zwischending von Krimi und Psychostudie. Ein notorischer Lügner wird als Edelfeder gehypt, mit Preisen überschüttet, von Vorgesetzten geschützt. Warum? Weil er genau das schreibt, was die Medien gerne verbreiten wollen, was Zeitgeistverseuchte lesen wollen. Der notorische Lügner mit seinem untrüglichen Instinkt wittert all das und setzt es in „wundervolle“ Reportagen um. Und der viel gerühmte Spiegel checkt nicht, prüft nicht, veröffentlicht einfach Lügengeschichte um Lügengeschichte.

    Moreno ist keiner von uns, er ist ein Linker. Aber er hat ein tiefes Gefühl für Wahrheit. Das hat ihn auf die Spur gebracht und fast die Karriere gekostet. Denn nach seinen ersten geäußerten Bedenken beschloss man in den Chefetagen des Spiegel, dass nicht sein kann was nicht sein darf. Und daran hielt man so lange fest, bis es nicht mehr ging. Andere hätten den Skandal sonst vor dem Spiegel aufgedeckt. Nur noch diese Peinlichkeit konnte man sich zum Schluss ersparen.

    Ein spannendes Buch und eine erschütternde Charakterstudie über eine Edelfeder und die, die sie protegierten!

  16. OT

    Gestern war die gesamte C*DU/C*SU-Fraktion vollständig in Leipzig.
    Dabei wurde u.a. der politischen Häftlinge in der DDR gedacht und die Stasizentrale „Runde Ecke“ in Leipzig besucht.

    Nur eine hat gefehlt/geschwänzt:
    Die GottkanzlerIn der Herzen.

    Vermutlich auf ärztlichen Rat. Zitteranfallprävention.
    Bei Allergikern heißt das Karenz.
    Bei MRKL heißt es Termin mit Ehemann.

    https://www.mdr.de/sachsenspiegel/video-345770_zc-61a459d2_zs-4ccc2d21.html

  17. OT
    VivaEspaña 15. Oktober 2019 at 14:53

    Pfaffe als Flüchtlingshelfer und Drogenhändler mithilfe eines „Flüchtlings“:

    In HH haben sie auch gerade so einen „Pfarrer“ hopsgenommen. Neger aus Ghana, der sich mit Schleuserei von Co-Negern eine goldene Nase verdient hat:

    https://www.bild.de/video/clip/menschenhandel/ist-pfarrer-kopf-einer-schleuser-bande-65272070.bild.html

    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article187877126/Mutmasslicher-Schleuser-Wollte-nur-meine-Tochter-in-Sicherheit-bringen.html

    Genau so, wie Araber Ambulanzwagen zum Waffenschmuggel nutzen, nutzen Neger „Kirchen“ zum Menschenschmuggel. Alles Zivilisatorische der westlichen Welt wird von den %&?@!#*! aus Shitholistan – oder, um mit Leukozyt zu sprechen, „Bonobonistan“ – pervertiert.

  18. Ob dieser Typ möchte, dass PI für ihn wirbt? – Ich denke, als echter Linker sicher nicht.
    Soll ich einen Linken finanziell unterstützen, indem ich sein Buch kaufe? – Ich denke auch eher nicht.

  19. Relotius ist anscheinend der Standard, nach dem auf deutschen Unis Journalismus gelehrt wird. Relotius ist doch nur die Spitze des Misthaufens.

  20. NieWieder 15. Oktober 2019 at 15:12

    Ob dieser Typ möchte, dass PI für ihn wirbt? – Ich denke, als echter Linker sicher nicht.
    Soll ich einen Linken finanziell unterstützen, indem ich sein Buch kaufe? – Ich denke auch eher nicht.

    Wer die Wahrheit spricht, verdient immer Unterstützung.
    Moreno ist Sohn andalusischer Bauern, die waren meist bitterarm, und Gastarbeiterkind.
    Da führt der Weg wohl zwangsläufig nach links.

    Hier spricht er und erzählt die Story:
    Juan Moreno bei Lanz:

    https://www.youtube.com/watch?v=fBfYQt5IKQw

  21. ghazawat 15. Oktober 2019 at 14:57

    Natürlich war das ein Betrüger, aber wer von der schreibenden Kunst ist schon ehrlich?

    Ich! 😎

  22. Wer die Wahrheit spricht, braucht ein schnelles Pferd und von einem toten Pferd soll man absteigen.

    Das ist nicht von Don Quijote.

  23. Psychotherapeuten haben auf ihrer Ambulanz-Seite ausführlich erläutert, warum sie seit 2006 (!) nicht mehr mit der Presse sprechen:

    https://angstambulanz.plus/angstambulanz/psychotherapie-presse-angst-psychotherapeuten.html#fn4-

    Wörtlich schreiben und zitieren Pulitzer sie:
    „Dieser von den Feinden der Freiheit geförderte ‚Abschaum‘ schäumt heute eine propagandistische und mediale Giftbrühe zusammen, die die Menschen, die sie konsumieren, dumm und krank macht. Die größten Talente dieser journalistischen Kanaillen (Journaille) werden ausgezeichnet, weil sie beim Abschäumen ihrer selbstzerstörerischen Lügen und national-suizidalen Niedertracht keinerlei faktenbasierten Bezug zur Wirklichkeit mehr haben. ‚Die zynische, käufliche, demagogische Presse wird mit der Zeit ein Volk erzeugen, das genauso niederträchtig ist, wie sie selbst,‘ sagte Joseph Pulitzer 1904 voraus. [4] Das ist heute allenthalben zu beobachten.“

    Wie recht Pulitzer hat!

  24. Spiegel, Focus, Zeit, ARD usw.

    sind Teile eines linken, multikulturellen Medienkartells. Es geht hier um die gezielte Manipulation und die gezielte Umerziehung der Deutschen. Und wir dürfen nicht vergessen, dass diese Medien die Islamisierung, die Vernegerung, die Masseneinwanderung intensiv unterstützen. Hier arbeiten Feinde des deutschen Volkes an der Abschaffung desselben, oder aber sie unterstützen die Abschaffer.

  25. Boah, abartig, dass mit der ebenfalls ERFUNDENEN krebskranken Schwester wusste ich bisher gar nicht! Wie niederträchtig und abgrundtief verlogen heuchlerisch, ja boshaft muss diese Kreatur sein, diese krebskranke Schwester zu erfinden und den Betrug jahrelang durchzuziehen?!?
    Was macht dieser Lebenslügner eigentlich jetzt ?!? Kann er überhaupt noch in den Spiegel schauen vor Scham wenn er an an all die WIRKLICH krebskranken Menschen denkt ?!?!?
    Wenn ich mir schon den Unfug in dem BolscheWikipedia Artikel über den Lügner durchlese („Er sei auch jetzt noch ein Genie“… muss ich K O T Z E N ! ! ! )
    Hat er all die Preise (-Gelder!) zurückgegeben oder lebt er von dem kriminell ergatterten Reichtum im besten Villenviertel (Hamburgs?) und lacht sich ins Fäustchen, dass sein Arbeitgeber („Wir müssen Claas auch schützen“ – ja kann mich genau erinnern!) ihn immer noch nicht rausgeschmissen hat ?!?
    Die wichtigste Frage:
    WARUM IST ULLRICH FICHTNER, DER DEN LÜGENBEUTEL GEDECKT HAT UND MORENO IM GEGENZUG BEDROHT HAT, ALS LEITER IMMER NOCH IN SEINER POSITION BEIM SPEICHEL ?!?

  26. Nachtrag:
    „Relotius ließ über seinen Anwalt erklären, er habe „über mehrere Jahre hinweg vielfach Fakten falsch dargestellt, verfälscht und hinzuerfunden“.
    Zu einem im Januar 2019 übermittelten Fragenkatalog ließ er mitteilen, er sehe sich zur Beantwortung nicht in der Lage.“
    VER-DAMMT noch mal, was soll das will er uns jetzt WEITER veralbern!
    PS:
    Ich halte ja bis heute auch diesen vollkommen albernen, sicher auch frei erfundenen Vor und Nach-Namen ebenfalls für eine Totalfälschung, da muss man ansetzen! Vermutlich heißen die Eltern Hilde und Walter Gärtner aber das war dem eitlen Snob und kriminellen Betrüger zu wenig spektakulär und zu bodenständig, da musste was „exklusiveres“ her!
    Auch an die Spendensammlung für arme Kinder im Irak, frecherweise auch noch auf sein eigenes Konto!!! ( Sag mal, WIE DOOF SEIT IHR SPEICHEL LESER EIGENTLICH ?!?!?) sei hier erinnert!
    Ich glaube dem Typen kein Wort, dass alles zurückgezahlt wurde, solange nicht alles bis auf den letzten Kontoauszug veröffentlicht worden ist!

  27. Der kommt wieder, keine Frage.

    Noch einige Monate im Abklingbecken, dann wird Relotius – angeblich geläutert – auftauchen, vielleicht erst in einem Nebenprogramm, später dann wieder als Top-Act.

    Ganz so wie ein Paolo Pinkel.

  28. Ein nach Selbstaussage „eher linker“ Mann soll das „Manifest“ von Stephan B. verfasst haben:

    Anschlag in Halle – Wohnung in Mönchengladbach durchsucht

    Ein Mann aus Mönchengladbach soll das „Manifest“ des mDie Ermittler des Bundeskriminalamtes (BKA), die mit der Aufklärung des Anschlags in Halle betraut sind, konnten den Verdächtigen aus Mönchengladbach durch einen Hinweis aus dem Ausland identifizieren. US-Behörden sollen zuvor die IP-Adressen des Computers übermittelt haben, der von ihm genutzt wird. Er steht demnach im Verdacht, das rund 15-seitige PDF-Dokument („Manifest“), das Stephan B. erstellt haben soll, sehr zeitnah zur Tat im Internet veröffentlicht zu haben.

    Der Mann soll der Polizei bereits am Wochenende bereitwillig seinen Computer ausgehändigt haben. Er soll zudem erklärt haben, Stephan B. nicht zu kennen. Politisch sei er selbst eher „links“. Weder Polizei noch Verfassungsschutz ist die Person als Extremist bekannt.
    Waffen werden auf DNA-Spuren untersucht

    Die BKA-Ermittler der Besonderen Aufbauorganisation (BAO) „Concordia“ gehen dem Verdacht nach, dass der Mönchengladbacher mit dem Attentäter in Verbindung gestanden haben und über die geplante Tat informiert gewesen sein soll.utmaßlichen Halle-Attentäters Stephan B. zeitnah zur Tat im Internet verbreitet haben.
    Ermittler durchsuchten am Mittwoch seine Wohnung. Sie gehen dem Verdacht nach, dass der Mann möglicherweise über die geplante Tat informiert war.
    Er soll bereits erklärt haben, Stephan B. nicht zu kennen.

    https://www.sueddeutsche.de/politik/halle-anschlag-rechtsextremismus-durchsuchung-moenchengladbach-1.4642759

  29. @ Smile 15. Oktober 2019 at 16:32
    „Relotius ließ über seinen Anwalt erklären, er habe „über mehrere Jahre hinweg vielfach Fakten falsch dargestellt, verfälscht und hinzuerfunden“.
    Zu einem im Januar 2019 übermittelten Fragenkatalog ließ er mitteilen, er sehe sich zur Beantwortung nicht in der Lage.“
    VER-DAMMT noch mal, was soll das will er uns jetzt WEITER veralbern!
    PS:
    Ich halte ja bis heute auch diesen vollkommen albernen, sicher auch frei erfundenen Vor und Nach-Namen ebenfalls für eine Totalfälschung, da muss man ansetzen! Vermutlich heißen die Eltern Hilde und Walter Gärtner aber das war dem eitlen Snob und kriminellen Betrüger zu wenig spektakulär und zu bodenständig, da musste was „exklusiveres“ her!
    Auch an die Spendensammlung für arme Kinder im Irak, frecherweise auch noch auf sein eigenes Konto!!! ( Sag mal, WIE DOOF SEIT IHR SPEICHEL LESER EIGENTLICH ?!?!?) sei hier erinnert!
    Ich glaube dem Typen kein Wort, dass alles zurückgezahlt wurde, solange nicht alles bis auf den letzten Kontoauszug veröffentlicht worden ist!

    ——————————————————————————

    Man sollte auf den Herrn Relotius nicht allzu wütend sein. Letzten Endes hat er das gemacht, was seine Chefs von ihm erwarteten. Nun, da er (und nur er!) aufgeflogen ist, wird er von den Chefs als Bauernopfer aufgebaut, damit sie selbst umso sauberer dastehen. Im Grunde aber ist der Fall Relotius ein „Fall Bertelsmann“, ein „Fall Augstein“ und ein „Fall Lügenpresse als solcher“.

    Wer weiß eigentlich, ob Moreno die Wahrheit sagt? Der lässt sich jetzt als Held feiern und verdient massiv an dem Skandal. Sein Buch aber erscheint im „Rowohlt Verlag“, der früher einiges Renommé besaß, heute aber zum Imperium der Familie des Nazi-Verlegers Georg von Holtzbrinck gehört.

    Hauptverantwortlicher für den Fall Relotius ist ohnehin der ehemalige Chefredakteur und Ziehvater dieses Herrn, nämlich Klaus Brinkbäumer – ein Exponent des „Haltungs- (d.h. Lügen-) Journalismus“. Der musste Oktober 2018 den Verlag verlassen nach Streitereien anderer Art. Kurz darauf flog Relotius auf. Zufall? Man darf wohl annehmen, dass ohne den Rausschmiss Brinkbäumers eher der Moreno hätte gehen müssen – sofern er unter Brinkbäumer überhaupt irgend etwas gegen Relotius unternommen hätte. Hierzu wird Moreno aber wenig sagen wollen.

    Brinkbäumer aber schreibt heute für wen? Ah ja, für Holtzbrinck, welch ein Zufall. So verdient Holtzbrinck gleich doppelt an dem Skandal. Und die Leute kaufen begierig die Ausgaben und Bücher über die Relotius-Geschichte. So finanziert sich die Lügenpresse über die von ihr selbst fabrizierten Skandale.

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