Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Damit Politiker und Parteien die verfassungsfeindlichen Bestandteile des Gesamtkonstruktes Islam in Parlamenten behandeln, umfassend kritisieren und letztlich auch verbieten können, ist ihre Identifizierung als Politische Ideologie eine Voraussetzung. Hierzu wird seit fast 20 Jahren der Begriff „Politischer Islam“ verwendet. Mit ihm bewegt man sich völlig außerhalb der Religionsdiskussion und befindet sich ausschließlich auf der politischen Ebene. Dadurch ist der Weg frei, um all die brandgefährlichen Bestandteile der gesamten Ideologie politisch außer Kraft setzen zu können.

Wenn sich die islamischen Verbände, Organisationen, Moscheegemeinden und Koranschulen nicht der Forderung nach dem Verbot des Politischen Islams anschließen, was eine umfassende Säkularisierung und damit Entschärfung des Islams zu einer rein spirituellen Religion bedeuten würde, sind sie allesamt wegen akuter Verfassungsfeindlichkeit und Bedrohung unseres freiheitlich-demokratischen Rechtsstaates zu verbieten. Diese Vorgehensweise bedeutet den Schlüssel zur Beseitigung all der massiven Probleme, die in unserer Gesellschaft immer deutlicher sichtbar werden.

In jüngster Zeit sind einige Sachbücher zum Thema erschienen. Eines der wichtigsten ist „Politischer Islam – Stresstest für Deutschland“ von Professorin Susanne Schröter, veröffentlicht im August 2019. Die Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam und Vorstandsmitglied des Deutschen Orient-Instituts zeigt darin auf, wie intensiv islamische Verbände und Organisationen daran arbeiten, den Politischen Islam in Deutschland zu installieren.

Die Vertreter des Politischen Islams würden Moslems auf ein Wertesystem einschwören, das im Widerspruch zu den Grundlagen unserer Gesellschaft stehe. Sie versuchten, islamische Normen in staatlichen Einrichtungen durchzusetzen. Die wichtigste Konfliktzone sei zurzeit die Schule.

Dort würden nicht-moslemische Mitschüler in Klassen gemobbt, in denen Moslems bereits in Mehrheitsverhältnissen sind. Gleichzeitig werde Druck auf moslemische Schüler ausgeübt, sich islamkonform zu verhalten, beispielsweise das Kopftuch zu tragen, im Ramadan tagsüber zu fasten und Lebensmittelvorschriften wie das Schweinefleisch-Verbot einzuhalten. Außerdem würden permanent Forderungen gestellt wie nach freien Nachmittagen für das Freitagsgebet und den Verzicht auf Prüfungen während des Ramadans.

Großes Interesse in der Presse am Politischen Islam

Diese Buchveröffentlichung war im Jahr 2019 Anlass für viele Zeitungsartikel. In der „Zeit“ erschien am 14. August ein Artikel, in dem Professorin Schröter warnte, dass die etablierte Politik mit den Falschen rede. Nicht fundamentalistische Organisationen wie die DITIB sollten Gesprächspartner sein, sondern säkular eingestellte Moslems.

Die BILD titelte am 26. August „So gefährlich ist der politische Islam für Deutschland“ und beschrieb, wie sich diese „fundamentalistische Ideologie“ in Deutschland ausbreite und zunehmend an Einfluss gewinne.

Am 9. Oktober war in der taz zu lesen, dass Susanne Schröter den Politischen Islam als Gegenentwurf zu Demokratie, Pluralismus und individuellen Freiheitsrechten, vor allem der Frauen, betrachtet.

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beschrieb die Professorin am 18. Oktober, wie der Politische Islam in Deutschland durch das machtbewusste Agieren seiner Funktionäre großen gesellschaftlichen Einfluss ausübe und den öffentlichen Dialog präge. Dabei kritisierte sie insbesondere auch den deutsch-türkischen Islamverband DITIB.

Der Deutschlandfunk informierte am 20. Oktober „Wenn religiöse Gesetze mehr gelten als weltliche“ und legte am 13. Dezember in einem Interview mit Professorin Schröter nach, in dem sie die Notwendigkeit betonte, das Grundgesetz gegen den politischen Islam zu verteidigen.

Ein weiteres im Jahr 2019 veröffentlichtes wichtiges Buch ist „Der politische Islam gehört nicht zu Deutschland“. Herausgeber sind der frühere Bayerische Justizminister Winfried Bausback, derzeit stellvertretender Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, und Dr. Carsten Linnemann, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Linnemann hatte während seiner Doktorarbeit zwei Monate in Riad, der Hauptstadt von Saudi-Arabien, verbracht. Dort erlebte er die realen Auswirkungen des Politischen Islams und ist sich bewusst geworden, dass unsere Toleranz bei allen Lebensweisen und Regeln aufhören müsse, die unserer freiheitlichen Rechtsordnung fundamental widersprechen. Die aber beständig aus islamischen Ländern nach Deutschland importiert und hier gelebt werden würden.

In dem Buch, in dem unter anderem Texte von Necla Kelek, Ahmad Mansour, Boris Palmer, Christine Schirrmacher und Joachim Wagner enthalten sind, wird der Politische Islam als eine massive Bedrohung für die freie Gesellschaft beschrieben. Als Beispiele sind die Moscheenfinanzierung aus dem Ausland, die Schariajustiz oder die Unterdrückung von Mädchen und Frauen dargestellt. Necla Kelek bezeichnet das Kopftuch als die „Fahne des Politischen Islams“. Er erhebe den westlichen Lebensstil zum Feindbild und versuche, unsere freiheitlich-demokratische Rechtsordnung zu unterlaufen.

Erste Maßnahmen zur Eindämmung des Politischen Islams

Um ihn einzudämmen, werden folgende erste Maßnahmen vorgeschlagen: Das Verbot von Kinderkopftüchern in Schulen und Kitas, die Verpflichtung für Moscheen zur Offenlegung ihrer Finanzierung, die Visapflicht für ausländische Imame, gepaart mit einem Sprachnachweis und einer Sicherheitsüberprüfung, sowie die Abschaffung des sogenannten „Kulturrabattes“ für Moslems in der Rechtsprechung.

Ebenfalls im Jahr 2019 ist das Buch „Alles für Allah: Wie der Politische Islam unsere Gesellschaft verändert“ erschienen. Die beiden Autoren, der österreichische Historiker Heiko Heinisch und die Politikwissenschaftlerin Nina H. Scholz, geben einen umfassenden Überblick, wie ein Netzwerk von Organisationen die Umgestaltung von Staat und Gesellschaft nach islamischen Regeln anstrebt.

Der amerikanische Schriftsteller, Islamkritiker und frühere Physikprofessor Bill Warner leistet mit seinem „Zentrum für das Studium des Politischen Islams“, auf englisch CSPII, eine wichtige Grundlagenarbeit.

So analysierte er, dass sich über die Hälfte der islamischen Primärquellen nur mit den Andersgläubigen beschäftigen, die abwertend „Kafir“ genannt werden – was „Ungläubige“ und „Gottesleugner“ bedeutet. Diese Primärquellen sind der Koran, die Sira, die Biographie des Propheten, und die Sunna, die Sammlung seiner Aussprüche. Über 30% dieser Trilogie dreht sich um den Dschihad, also die Bekämpfung und Unterwerfung dieser sogenannten „Ungläubigen“. Bill Warner warnt, dass der Politische Islam die Gesellschaft und die Politik kontrollieren wolle.

Die Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb) hat den Politischen Islam erstmals im Jahre 2003 beschrieben, ihn allerdings mit dem Begriff „Islamismus“ gleichgesetzt, was eine extremistische Auslegung bedeuten würde. Dies ist aber faktisch falsch. Vielmehr ist der Politische Islam seit der Begründung des Islams durch den Propheten Mohammed ein integraler Bestandteil des Gesamtkonstruktes.

Am Montag folgt: „Das Verbot des Politischen Islams“


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: HU70117753795954288500000000, BIC: OTPVHUHB. Oder bei Patreon.

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26 KOMMENTARE

  1. Aus gegebenem Anlaß: Die große „Kulturbereicherung“ von Stuttgart stellt aktuell jegliche Debatte über den „politischen Islam“ in den Schatten.

  2. Unter uns gefragt:

    wo liegt der große Unterschied zw. „politischem“ und „religiösen“ Islam?

  3. Recep Tayyip Erdogan im Jahr 2007:

    „Die Bezeichnung ‚moderater Islam‘ ist sehr häßlich, das ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat damit hat es sich.“

  4. Islam = 666!! All together!! Sorry an den einen versprengten ehemaligen Moslem irgendwo in Bergisch-Gladbach, Landshut oder Schwerin, der tatsächlich Spaß an Videospielen, Autos und unserem Dialekt gefunden hat..!

  5. Allein schon das Wort „Islamfeindlichkeit“, das bei uns so erschreckend Karriere gemacht hat. Vor einem Vierteljahrhundert lachten wir noch darüber und sahen vor unserem geistigen Auge Khomeini, der den Kampfbegriff verwendet. Weit haben wir’s gebracht.

  6. All die gute Aufklärung hat ihre Berechtigung.
    Aber die Mär vom entschärften, politischen Islam ist Blödsinn, ich kann es nicht mehr hören.

    Es läuft darauf hinaus, dass man „den Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich“
    entschärfen und ausmerzen will.
    Das wird von Tag zu Tag immer deutlicher.
    Und Jesus Christus, der König der Juden wird doch wieder kommen“

  7. Danke für den Hinweis auf die Neue Publikation
    .
    desweiteren gibt es hier auch noch eine :
    .
    https://afd-frankenthal.de/2019/07/25/islam-ueber-270-millionen-opfer/
    .

    und das dieser Bericht Alles andere als gelogen beweist ganz einfach die Tatsache das man es in anderen Islam faschistoiden Kommunisten Medien Natürlich so Gut wie NIE veröffentlichen kann .Und selbst wenn dann wird es kurze Zeit später gelöscht
    .
    Ach ja übrigens dieser nachstehende Typ (eine andere Bezeichnung für Den schreibe ich jetzt besser nicht ) hat immer noch einen hohen Stellenwert im Islam und für viele sind seine Reden und Zitate bis Heute unumstrittenes GESETZ!.
    .
    „Wenn der Islam nicht politisch ist, ist er nichts.“
    Ayatollah Chomeini
    .

  8. >dr.ngome 21. Juni 2020 at 14:13
    >Der Islam kennt keine Trennung von Religion und Staat.

    Weder gibt es eine Trennung von Ideologie und Religion, noch eine Trennung von Staat und Religion und Ideologie. Jede Religion wie jede Ideologie hat immer eine politische Komponente – man will ja die ideologischen Überzeugungen umsetzen, Etatismus ist ein Kult, somit ist jeder Staat auch religiös. Es gibt ja Leute hier, die unironisch behaupten, das Grundgesetz wäre in Kraft, ein völlig unwissenschaftliches Buch welches lediglich die Privatmeinungen der Autoren wiedergibt.
    Bevor man sich über irgendeinen sog. politischen Islam Gedanken macht, sollte man lieber die wahre Ursache unserer Misere, den Cargo-Kult liberale Demokratie, den bürgerlichen Feudalismus der uns in Ketten hält, bekämpfen.

  9. Da können noch 1000 Bücher dieser Sorte erscheinen, die liest eh kaum einer.

    Bessere Medizin gegen linksgrünes Trotteltum und Realitätsverweigerung sind solche islamisch-multikulturelle Events wie letzte Nacht in Stuttgart.

  10. Der Spiegel bringt es fertig um die Identitaet der Stecher in Reading-England voellig zu ignorieren.

    Wer hat es denn gemacht? Der Spiegel: Ein Angreifer:

    Nee!

    https://www.spiegel.de/politik/ausland/grossbritannien-polizei-spricht-nach-messerattacke-in-reading-von-terror-a-6dc70a75-c0f1-4770-be29-c508cab3a77c

    „Britische Polizei stuft Messerattacke als Terrorakt ein“

    Nur das Wort „Terrorattacke“ wird erwaehnt von den Ethno-Kommunisten aus Hamburg. Ihr Diversitaets-Projekt darf ja kein Gefahr laufen, das wuerde nur Raaaaaechts in die Karten spielen, koennen wir nicht haben.

  11. Der Islam gehört nicht zu Deutschland.

    Die einhergehenden Probleme sind zu groß.

    Anders: Der gelebte Islam geht nicht konform mit dem Abenfland und paßt daher nicht dazu.

  12. Heisenberg73 21. Juni 2020 at 15:00
    „Da können noch 1000 Bücher dieser Sorte erscheinen, die liest eh kaum einer.
    Bessere Medizin gegen linksgrünes Trotteltum und Realitätsverweigerung sind solche islamisch-multikulturelle Events wie letzte Nacht in Stuttgart.“

    und wieder haben sie recht!

  13. „Wir rechnen die Gruppe der Event-Szene zu“ (Polizeivize Thomas Berger)

    So, da haben wir uns hier alle getäuscht – keine Illegalen, sondern es war die Event Szene !
    Wohl ein neues Framing Wort …

    Wir brauchen Straflager, in die die Täter sofort nach Landfriedensbruchdelikten, hinverbracht werden.
    Schnellrichter im Polizeipräsidium, die mindestens zwei Jahre sofortige Haft im Namen des Volkes verhängen.
    Haftbeschwerde dann erst aus dem STALAG einlegbar & der Spuk ist innerhalb von zwei Wochen vorbei !

  14. Die meisten sehen den Islam positiv aus Unkenntnis. Erklärt denen, was im Koran alles drin steht.

  15. LeutnantX 21. Juni 2020 at 15:21

    Es ist die islamisch-multikulturelle Event-Szene. Plünderungen und Randale als Event, da muss man erst mal drauf kommen. Mal sehn, ob die Stuttgarter blöde genug sind, das zu glauben (Ich befürchte, ja …).

  16. LeutnantX 21. Juni 2020 at 15:21
    Wir brauchen Straflager, in die die Täter sofort nach Landfriedensbruchdelikten, hinverbracht werden.
    Schnellrichter im Polizeipräsidium, die mindestens zwei Jahre sofortige Haft im Namen des Volkes verhängen.
    <<<<<<<<<<<<<<<<<

    Straflager ? Ja aber so viele wie da benötigt werden , um Die X Tausend Hobby Terroristen einzusacken -(Dazu gehören auch SELBSTVERSTÄNDLICH die X TAUSEND DIE SICH ILLEGAL IN DEUTSCHLAND AUFHALTEN -weil auch das ist bereits Strafbar) können alleine aus Platzgründen gar nicht mehr in Deutschland gebaut werden .Es empfiehlt sich deshalb solange Trump noch Präsident ist ,sich mit Diesem ENDLICH wieder zu vertragen und ein Großbau Projekt Namens : ANTIFA STRAFLAGER in den ewigen weiten von Alaska aus dem Boden zu stampfen .Putin daselbst als Großer Persönlicher Islamisten Freund scheint mir dafür NICHT mehr geeignet , warum ? darum !
    .
    https://youtu.be/kbEq6S3zCfE
    .
    Und auch der Kommunistische Total Versager aus Canada fällt aus da dieser womöglich genug mit seinen Freunden den Islam faschistoiden Kommunisten zu tun hat , weil Diese ja angeblich die USA verlassen wollten sollte Trump gewählt wird .

  17. Pforzheim Neu-Islamisdan 21. Juni 2020 at 14:09
    Sorry an den einen versprengten ehemaligen Moslem

    *lol* Schönes Wortspiel „versprengt“ und „Moslem“

  18. Der Unterschied zwischen politischem und religiösem Islam ist eine Hilfskonstruktion. Oft lese ich, dass danach gefragt wird. Es ist so einfach. Zuhause kannste machen, was Du willst. In der Öffentlichkeit nicht.
    Machen wir ein katholisches Beispiel für Doofe. Zuhause darfst Du Dich mit der Geißel peitschen. Nicht in der Fußgängerzone. Ist es endlich klar?

  19. Warum nur der „Politische Islam“?

    Naja, aus taktischen Gründen natürlich, als Türöffner für eine „öffentliche Diskussion und Bewusstwerdung der faschistischen Primitivität des Islams“. Danach ergibt sich das eine nach den anderen, ganz zwangsläufig.

    Stürzi weiß schon wie man die Aufklärung einleitet.

  20. Warum nur der „Politische Islam“?

    Naja, aus taktischen Gründen natürlich, als Türöffner für eine „öffentliche Diskussion und Bewusstwerdung der faschistischen Primitivität des Islams“. Danach ergibt das eine das andere, ganz zwangsläufig.

    Stürzi weiß schon wie man die Aufklärung einleitet. 🙂

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