„No go Areas“ in NRW

Ingo Wolf ruft VerstärkungBevor sich jetzt einer fragt, wo es in Nordrhein-Westfalen denn die laut Ex-Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye potenziellen Gefahrenzonen für dunkelhäutige Menschen gibt: Nein, die sind diesmal nicht gemeint. Die Rede ist von kulturbereicherten Stadtvierteln im Ruhrgebiet, in die sich autochthone Deutsche und selbst Polizisten nicht mehr hinein wagen, weil sie Gefahr laufen, von muslimischen Banden verprügelt zu werden.

(Foto: NRW-Innenminister Ingo Wolf)

Ein erschütternder Bericht von Welt-Reporter Kristian Frigelj:

Unter Feinden

In manche deutsche Stadtviertel wagen sich Polizisten kaum noch hinein, weil sie sofort attackiert werden. Ein Besuch an „gefährlichen Orten“ des Ruhrgebiets

Noch einen Schritt weiter über die Viehofer Straße, und eine Grenze ist überschritten. Sie ist unsichtbar, es gibt keinen Warnhinweis auf herkömmlichen Straßenkarten der Stadt Essen. Dabei gelten hinter der Linie andere Gesetze. An der Viehofer Straße beginnt der „gefährliche Ort“. So nennt die hiesige Polizei den nördlichen Teil der Essener Innenstadt.

Alle zwei Wochen machen sich etwa ein Dutzend Polizeibeamte in olivgrünen Einsatzoveralls auf den Weg, begleitet von Mitarbeitern des städtischen Ordnungsdienstes. Die genaue Personenzahl soll nicht verraten werden, „damit sich die Gegenseite nicht darauf einstellen kann“, betont die Polizei.

Der „gefährliche Ort“ umfasst drei Dutzend Straßen. Die Beamten betreten schummrige Teestuben und orientalische Cafés, die sich gern als „Kulturvereine“ bezeichnen, Imbissbuden, Telefonshops, Interneträume. Es ist eine in Teilen zwielichtige Infrastruktur der libanesischen „Gemeinde“, zu der in Essen rund 5000 Menschen gezählt werden. Die Ordnungshüter verlangen bei Bedarf Personalausweise, Konzessionsbelege. Sie werden oft mit widerwilliger Höflichkeit und abschätzigen Blicken bedacht, als beträten sie fremdes Hoheitsgebiet. In Essen wird ein Phänomen bekämpft, das auch in anderen deutschen Städten zu beobachten ist. Polizisten sprechen von „Parallelwelten“ und „Angsträumen“. Migrationspolitikern stockt der Atem angesichts solcher Ausdrücke. Doch die Beamten finden für ihre Erfahrungen keine anderen Worte mehr. Sie wagen sich nur mit Verstärkung in solche Gegenden, weil sie bei ihren Kontrollen Pöbeleien und körperliche Angriffe riskieren.

In Essens nördlicher Innenstadt sind Vergehen und Verbrechen seit Längerem an der Tagesordnung, Parkverstöße, Drogenverkäufe, Hehlerei, Schlägereien, Schwarzarbeit. „Es kann nicht sein, dass dort ein rechtsfreier Raum entsteht“, sagte der Leiter der Essener Hauptwache, der Erste Polizeihauptkommissar Dietmar Jensen, im April 2007. Deshalb wurde das Gebiet nach den Vorgaben des nordrhein-westfälischen Polizeigesetzes zum „gefährlichen Ort“ erklärt. Seitdem sind schärfere Kontrollen erlaubt.

Diese für Deutschland ungewöhnliche Strategie ist insofern ein Tabubruch, als durch sie offen zutage tritt, mit welchen Widerständen die fast 270 000 Einsatzbeamten von Bundes-, Landespolizei und Bundeskriminalamt in vielen Regionen konfrontiert sind. „Das Problem der Gewalt gegen Polizeibeamte hat sich in den vergangenen Jahren verschärft. Die Polizei muss sich immer stärker bei Einsätzen auf die Eigensicherung konzentrieren“, sagt der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Konrad Freiberg, der WELT. „Wenn die Kollegen einen Einsatz fahren, wissen sie nicht mehr, was auf sie zukommt.“

Die Zahl der Widerstandshandlungen liegt gegenwärtig nach Angaben der GdP im Jahresdurchschnitt bei 26 000 und bedeutet eine Steigerung von 60 Prozent im Vergleich zu den Achtzigerjahren. „Früher haben die Leute gedacht, dass das, was die Polizei macht, richtig ist. Heute wird unterstellt, dass die Polizei etwas falsch macht“, sagt Polizeihauptkommissar Stefan Kirchner, Dienstgruppenleiter in der Polizeiinspektion Köln-Mitte. Kirchner erzählt, dass sich unbeteiligte Passanten bei Personenkontrollen oder Verhaftungen einmischen und sich Streithähne immer wieder gegen die schlichtende Polizei verbünden. Längst wird in Einsatztrainings stärker das Verhalten in der Menschenmenge geübt. Wenn Polizisten etwa in eine Kneipe einrücken, um einen Störer zu verhaften, folgt ihnen eine mindestens ebenso große Gruppe von Kollegen, die die Umstehenden in Schach halten sollen. Die GdP beklagt, dass viele Menschen ein anderes Rechtsempfinden entwickelt hätten; zunehmende Aggressivität gegenüber der Polizei sei quer durch alle Alters- und Bevölkerungsschichten zu beobachten. „Das ist kein Problem, das sich auf Ballungsräume wie Berlin oder das Ruhrgebiet beschränkt, dort ist es nur am sichtbarsten“, sagt GdP-Sprecher Rüdiger Holecek.

Obwohl in der Statistik deutsche Übeltäter deutlich überwiegen, klagt die Polizei immer wieder über auffällige Ausländer. „Es gibt bei Mitbürgern, besonders bei jungen Menschen ausländischer Herkunft, keinen Respekt mehr vor der Staatsgewalt“, sagt Freiberg. Die Polizei sieht sich bei allen Integrationserfolgen gezwungen, deutlicher als bisher jene Probleme zu benennen, die aus Furcht vor ausländerfeindlichen Ressentiments wenig diskutiert werden.

Doch bei der Berliner Polizei ist noch die traditionelle, abwiegelnde Sprache zu hören. Da will die Pressestelle auf Anfrage gar nicht erst besondere Problembezirke für die Polizei benennen. Das könne man „so pauschal nicht sagen“, heißt es. Hingegen betont GdP-Sprecher Holecek: „In Berlin herrscht im Grunde genommen schon Alarmstufe Rot.“ Man kann aber auch nach Duisburg sehen, in den Stadtteil Marxloh. „Wenn ein Schutzschild zur Zielscheibe wird“, ist ein Beitrag überschrieben, der in der Mai-Ausgabe des GdP-Magazins „Deutsche Polizei“ erschienen ist. Holecek beschreibt darin die für Polizisten brenzlige Situation in Marxloh. „Man muss dieses Thema ansprechen, auch wenn es nicht der Political Correctness entspricht“, sagt Holecek.

Zwei Duisburger Beamte schilderten ihm, dass sie einen Streit zwischen Türken und Libanesen an einer Marxloher Straßenkreuzung befrieden wollten. Plötzlich wurden sie umzingelt und kamen nicht mehr zum Dienstwagen. Fahrgäste in einer ebenfalls blockierten Straßenbahn mussten erst per Handy Beamte zu Hilfe rufen.

Marxloh gilt offiziell als „Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf“, andere sagen, es sei ein „sozialer Brennpunkt“. Von den rund 18 000 Einwohnern ist ein Drittel ausländischer Herkunft, die meisten sind Türken, die Arbeitslosigkeit ist hoch. Mit einem engagierten Stadtteilbüro und Bürgerinitiativen wird seit Jahren Enormes für die Verständigung geleistet, ohne Konflikte wird eine der größten Moscheen Deutschlands gebaut. Zugleich aber offenbaren sich eklatante Unterschiede zum Rechtsverständnis Deutschlands. Holecek zitiert einen Duisburger Beamten mit den Worten: „Was sich seit drei, vier Jahren hier entwickelt, ist eine Zeitbombe.“

Kriminaloberkommissar Andreas de Fries kennt diese böse Vorahnung, die ihm plötzlich in den Nacken kriecht, wenn er die Personalien eines Verdächtigen kontrolliert und sich wie aus dem Nichts zwei Dutzend Personen um ihn drängeln und wild durcheinander reden. „Die Stimmen kommen von allen Seiten, und plötzlich kriegen Sie einen Stoß in den Rücken. So schnell können Sie gar nicht gucken“, sagt de Fries.

Der 45-jährige Polizeioberkommissar ist ein kräftiger Kerl mit selbstbewusstem Auftreten. Doch in Duisburg-Marxloh zählt eine Polizeiuniform nicht mehr viel. „Das war eine schleichende Entwicklung“, erzählt Polizeihauptkommissar Hans Schwerdtfeger, der seit nunmehr elf Jahren in der Fußstreifenwache am August-Bebel-Platz arbeitet. Kollege de Fries ist fünf Jahre länger hier.

Die beiden haben die Kurden-Konflikte in den Neunzigerjahren erlebt. Sie kennen viele der türkischen Geschäftsleute, kaufen bei ihnen Lebensmittel. Sie schwärmen von den Brautkleidern, die eine exotische Hochzeitsmoden-Meile auf der Weseler Straße bietet, und mit einigen Bewohnern haben sie privat Freundschaft geschlossen. Im Großen und Ganzen loben Schwerdtfeger und de Fries die türkischstämmigen Marxloher.

Aber jene, die als „Staatenlose“ aus dem Libanon, dem Irak oder kurdischen Gebieten in der Türkei stammen, bereiten ihnen Sorgen. „Bei den Türken und Albanern funktioniert es immer über die Eltern“, erzählt Schwerdtfeger; wird ein Sprössling auffällig, hilft meist ein Gespräch mit den Eltern. Doch die Jugendlichen, die sich selbst „Araber“ nennen, würden keine Grenzen und keinen Respekt mehr kennen. Es mögen wohl einige Hundert in Marxloh sein, und ihr Verhalten ist dazu angetan, pauschale Angst vor Ausländern zu erzeugen. Achtjährige treten alte Damen, fordern Frauen zum Geschlechtsverkehr auf, schmeißen mit Wasser gefüllte Luftballons gegen Geschäftsscheiben oder gehen absichtlich bei Rot über die Straßenkreuzung und erzeugen Staus. „Ständig werden kleinere Verstöße provoziert, auch wenn ein Streifenwagen in Sichtweite steht“, sagt de Fries. Sobald man die Kleineren zur Räson bringen will, tauchen die aggressiveren Geschwister auf. „Das ist unsere Straße“, rufen sie. Dann wird es gefährlich. Der Duisburger Polizeipräsident Rolf Cebin nennt das Problem gegenüber der WELT beim Namen. „Die Zusammenrottung von Bevölkerungsteilen bei polizeilichen Anlässen ist ein zunehmendes Problem. Es kommt immer wieder vor, dass eine polizeifeindliche Stimmung entsteht.“

Die GdP lobt Cebin für den Mut, dies auszusprechen, und betont, dass sich bei etlichen Kollegen Wut und Enttäuschung angestaut hätten. Sie sehen die Politik in der Pflicht, ihre Sozial- und Migrationspolitik zu verändern.

In der Nachbarstadt Essen bleibt derweil die nördliche Innenstadt weiterhin ein „gefährlicher Ort“. Allein in den ersten vier Monaten seit Ausrufung der besonderen Lage wurden 1000 Personen kontrolliert und dabei rund 200 Straftaten aufgedeckt. Seit einem halben Jahr ist es dort zu keinen größeren Vorfällen mehr gekommen. Polizeisprecher Ulrich Faßbender ist stolz auf den Erfolg, doch er bewertet ihn auch ganz nüchtern: „Wenn wir als Polizei weniger präsent wären, würde es sofort wieder losgehen.“

(Allen Spürnasen herzlichen Dank)

» Email an das NRW-Innenministerium: poststelle@im.nrw.de




„Macht dass ihr wegkommt, das ist unsere Stadt“

Polizei Duisburg„Seit fast zwanzig Jahren mache ich hier Dienst, kenne Marxloh und die Menschen wie meine Westentasche. Was sich seit drei, vier Jahren hier entwickelt hat, ist eine tickende Zeitbombe.“ Polizeibeamte Wolfgang Pawtowski und Inga Herder vor der DITIB-Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh.

Die Mai-Broschüre der Gewerkschaft der Polizei spricht Bände. Duisburg-Marxloh, das uns gerne als Hort der Glückseligkeit und des erfolgreichen Miteinanders der Kulturen präsentiert wird, ist ein Ort des Schreckens für Polizeibeamte und deutsche Ureinwohner. Sie werden beleidigt, angepöbelt, überfallen und verletzt, von ignoranten Politikern und bornierten Gutmenschen zum Abschuss freigegeben. Die PDF-Datei kann man sich hier herunterladen, ab S. 10 wirds richtig interessant.

Immer wieder die Pollmann-Kreuzung. Jugendliche rotten sich zusammen, laufen über die Straßenbahnschienen hin und her, liefern sich Schaukämpfe, der Verkehr stockt. Wolfgang Pawtowski und Inga Herder sind mit ihrem Streifenwagen da und versuchen das Spiel zu beenden. Als auch noch die Straßenbahn ausgebremst wird, greifen sie ein und halten einen Rädelsführer an der Jacke fest, um die Personalien aufzunehmen. Wenig später sind sie umringt und schaffen es nicht mehr, in ihren Wagen zu kommen, der nur zwei Meter entfernt steht. Inga Herder: „Fahrgäste in der Straßenbahn, die nicht mehr weiterkam, riefen die Polizei an: Ob wir eigentlich wüssten, dass hier gerade zwei Polizisten verprügelt werden.“
(…)
Kaum eine Fernsehreportage, die Marxloh nicht als Musterbeispiel für gelungene Integration und multikulturelles Zusammenleben preist. (…) Stände abbauen. „Schön wär’s. Seit fast zwanzig Jahren mache ich hier Dienst, kenne Marxloh und die Menschen wie meine Westentasche. Was sich seit drei, vier Jahren hier entwickelt, ist eine tickende Zeitbombe.“

„Pisser“, „Penner“, Scheißbulle“ sind die geläufigsten Schimpfwörter, die neuerdings hinter den Kolleginnen und Kollegen hergerufen werden, wenn sie durchs Viertel gehen. Es sind Kinder, Jugendliche und Heranwachsende. Aus einer Gruppe heraus die Polizei zu beleidigen und alles abzustreiten, wenn sie angesprochen werden, ist ein beliebter Sport. Ein Sport, der in anderen Ländern mit anderen Polizeien ein unkalkulierbares Verletzungsrisiko bergen würde. Aber in Deutschland muss die Tat dem Einzelnen zugeordnet werden. Eine Anzeige wegen Beamtenbeleidigung? „Was kommt dabei heraus, wenn überhaupt etwas herauskommt? zehn Stunden Sozialarbeit in der Moschee?“ Die Kollegen auf der Wache lächeln milde. (…) „Die Hemmschwelle für Respektlosigkeiten und Gewalttätigkeiten sinkt ständig. Hatten wir es vor fünf Jahren noch viel mit Diebstählen zu tun, ist es jetzt Raub unter Vorhalt des Messers, “ sagt Schultz.

Streifenwagenbesatzungen sind seit oftmals nicht mehr in der Lage, einfachste Einsätze zu fahren und beispielsweise Verkehrsunfälle oder Parkverstöße aufzunehmen, weil sie sofort von Menschentrauben umringt und an der Arbeit gehindert werden. So beginnt Anarchie.

Ende Dezember 2007 wohnen in diesem Viertel 18.000 Einwohner. Der Anteil der Bewohner ohne deutschen Pass bewegt sich um die 33 v.H., davon 4.000 Einwohner türkischer/kurdischer Nationalität. Insgesamt wird der Anteil der Bevölkerung mit „Migrationshintergrund“ auf 60 Prozent geschätzt. Bei den wenigen Einwohnern deutscher Herkunft handelt es sich, so die Beamten, „meist um Alte, die hier mehr wegwollen oder können – oder es kommen ganz junge deutsche Familien auf der Leiter des sozialen Abstiegs hier unten an.“
(…)
Türkische und libanesische Jugendliche beanspruchen den Stadtteil für sich. Auch gegenüber den Vertretern der staatlichen Ordnung: „Macht dass ihr wegkommt, das ist unsere Stadt!“ bekommen die einschreitenden Beamten zu hören. Axel Stickelbroeck: „So zivil, wie die Polizei hier mit Bürgern umgeht, kennen viele das aus ihren Heimatländern nicht. Dass wir nicht aus kleinstem Anlass mit aller Härte einschreiten, halten sie für Schwäche.“ Während die Revierkämpfe der Jugendlichen auf offener Straße ausgetragen werden, klären die Älteren die Frage, wer im Viertel das Sagen (und die Einnahmen)hat, eher hinter den Kulissen. Im großen Stil, so heißt es, würden ganze Straßenzüge aufgekauft, „Landsleute“ zu horrenden Mieten in Wohnhäusern untergebracht, in die aber kein Cent investiert wird.

Wer irgendwie kann, flüchtet aus der politisch verordneten Bereicherungsszene, sogar die Banken. Wer bleiben muss, erduldet resigniert die täglichen Schikanen.

Gespräche der Polizei mit Bewohnern machen deutlich, wie wenig auskunftsstark die Kriminalstatistik ist, die in Diskussionen über Auseinandersetzungen mit ethnischen Gruppen immer wieder für den Beleg herhalten muss „dass doch alles übertrieben“ wird. Anwohner klagen über Belästigungen im täglichen Leben, die selten den Bereich der Strafbarkeit erreichen und selten oder gar nicht zur Anzeige gebracht werden. Dazu gehören Rempeln, Anspucken, Weg versperren, Ruhestörung und ein allgemein lautes und aggressives Auftreten. Mit dem ostentativen Griff an die Eier werden Frauen und Mädchen unverhohlen angestarrt, nicht-muslimischen Mädchen „Hure“ und „Fick Dich“ hinterhergerufen. In den Ghettos ist die Brutalität etabliert: Ständig derbe Beleidigungen, Demütigungen und physische Gewalt.

Respektlosigkeit gegenüber und Gewalt gegen Polizisten ist dabei kein Privileg der Migranten. Kuschelpädagogik und das Vorbild von Unkulturen färben auch auf einheimische Jugendliche ab. Die Dummen sind zuallererst die Polizisten.

(Spürnase: Patriot)




Polizei: Machtlos gegen Migrantengewalt

MigrantengewaltEin Artikel der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (RP), der Migrantengewalt gegen Polizisten thematisiert, ist es wert, einmal etwas mehr in den Fokus gerückt zu werden. Auszug: „Polizisten in sozialen Brennpunkten werden immer häufiger gewalttätig angegriffen. Weil die Wachen dünn besetzt sind, müssen die Bedrohten oft lange auf Verstärkung warten. Im Duisburg werden die Schupos nun durch die Bereitschaftspolizisten verstärkt.“

PI-Leser wird es nicht überraschen, wurden doch hier schon des öfteren Übergriffe auf Polizeibeamte durch muslimisch sozialisierte Passdeutsche bzw. Ausländer thematisiert. Interessant ist aber, das die Zeitung RP hier – ohne auf die durch den Presserat beschlossene Selbstzensur zu achten, die die Nennung des religiösen bzw. ethnischen Hintergrunds von Tätern verhindern soll – ganz klar von Jugendlichen aus dem Libanon, Kurdistan und der Türkei spricht.

Polizisten in sozialen Brennpunkten werden immer häufiger gewalttätig angegriffen. Weil die Wachen dünn besetzt sind, müssen die Bedrohten oft lange auf Verstärkung warten. Im Duisburg werden die Schupos nun durch die Bereitschaftspolizisten verstärkt.

Bei Personen, die zum Teil in der dritten Generation hier leben und den deutschen Pass besitzen noch damit zu argumentieren, die seien aus ihren Heimatländern ein anderes Auftreten der Polizei gewohnt, scheint mir allerdings zu kurz zu greifen:

Gewalt und Aggressionen gegen Polizeibeamte – ein Problem, das gerne totgeschwiegen wird. Viele Migranten haben aus ihrer Heimat ein anderes Bild von der Polizei und halten es für Schwäche, wenn nicht mit Härte durchgegriffen wird. „Pisser“, „Penner“, „Scheißbulle“ sind noch die harmloseren Schimpfwörter, die den Beamten zugerufen werden. Immer wieder kommt es zu Pöbeleien und Übergriffen.

Und weiter:

Beamte, die nun auf ihren Streifengängen in Unterzahl aggressiven Cliquen gegenüberstehen, müssen schon mal gefährlich lange auf Verstärkung warten.

Auch hier greift der Artikel etwas kurz: zusätzliche Polizeikräfte (so denn ein Polizeipräsident „mutig“ genug ist, diese anzufordern) helfen sicherlich den Beamten vor Ort, falls sie in eine oben genannte Notsituation kommen. Die geschilderten Probleme und Gewalttätigkeiten sind aber weder nur auf die „soziale Brennpunkt“-Lage noch auf zu wenig Polizei zurückzuführen, sondern haben ihre Ursachen in einer unkontrollierten Zuwanderung vorwiegend islamisch geprägter und somit integrationsunfähiger Menschen.

Auch die in NRW von der Landesregierung angekündigte Erhöhung der Polizeiplanstellen dürfte an den Grundproblemen nichts ändern, zumal „mehr Polizei“ ja – wie PI-Leser oft genug lesen müssen – ganz und gar nicht „mehr Verurteilungen“ bedeutet. Und es bedeutet auch noch lange nicht, dass Schwerstkriminelle, denen man die deutsche Staatsbürgerschaft noch nicht aufgedrängt hat, abgeschoben werden. Selbst dem Spiegel ist der sog. „Mehmet-Effekt“ bekannt: ein signifikanter Rückgang der „Jugend“kriminalität nach der publikumswirksamen Abschiebung des schwerstkriminellen „Mehmet“.

Aber man soll ja nicht zu viel auf einmal verlangen. Hier bleibt festzustellen, dass die Lage in Duisburg-Marxloh, aber auch in anderen „sozialen Brennpunkten“ inzwischen wohl so schlimm geworden ist, dass sich sowohl Polizeiführung als auch die Presse dazu entschieden haben, Tacheles zu reden. Ob sich dadurch langfristig etwas ändert, bleibt abzuwarten – ein erster Schritt ist auf jeden Fall gemacht.

Den Polizisten vor Ort bleibt nur zu wünschen, dass ihnen in ihrem Dienst nichts passiert, aber auch, dass sie nicht resignieren und eben diesen Dienst weiterhin gewissenhaft ausführen – gegenüber einer Einzelperson ebenso wie gegen eine größere Gruppe.

P.S.: Duisburg-Marxloh ist ein besonders kültürbereicherter Stadtteil. Einen Einblick verschafft zum Beispiel dieser ZDF (!)-Bericht, in dem die wenigen Autochtonen Türkisch lernen, um überhaupt noch einkaufen zu können…

(Gastbeitrag von Roland)




Kölner Moschee: Gläsern, aber nicht durchsichtig

Im letzten Jahr gab es einen interessanten Versuch: Nachdem der Begriff „Großmoschee“ durch die eifrige Aufklärungsarbeit der Moscheeskeptiker negativ besetzt war, versuchten die Islamisierungshelfer der Kölner Politik es mit der Umbenennung in „gläsernes Gemeindezentrum“. Das sollte die Offenheit und Transparenz des Projektes suggerieren.

Das neue Wort hat sich nicht durchgesetzt, und jetzt beklagt die FAZ, dass es mit der Transparenz auch nicht weit her sei. Und benutzt sogar das böse Wort „Großmoschee“! Auch Architekt Böhm ist verstimmt:

Auf der Tagung „Sakralbauten und Moscheekonflikte“, die das Kulturwissenschaftliche Institut in Essen kürzlich veranstaltete, berichtete Böhm von „sehr unterschiedlichen“ Auffassungen: Während er seine klare, moderne Architektursprache im Inneren fortführen möchte, beabsichtige die Ditib, den Gebetsraum traditionell ausmalen zu lassen und damit einen anderen Architekten zu beauftragen. Auf Nachfrage wollte sich Böhm nicht näher äußern. Offensichtlich vertraut er darauf, den Bauherrn wie bei früheren Differenzen noch überzeugen zu können. Auch die Ditib, die sonst Wert darauf legt, mit offenen Karten zu spielen, schweigt: Mehrere Anfragen dieser Zeitung, ihre Position darzulegen, blieben unbeantwortet.

Von dem Kölner Baudezernenten Bernd Streitberger ist zu erfahren, dass die Innengestaltung in dem Baugenehmigungsverfahren „keine Rolle spielte und nicht geprüft wurde“. Die Grundzüge des Konflikts, der ins Zentrum des Verhältnisses zwischen Architekt und Bauherrn reicht, sind auch so zu ermessen. Neben rechtlichen berührt er ästhetische und weltanschauliche Aspekte: Werden Außen und Innen, Hülle und Kern des Gebäudes dieselbe Sprache sprechen? Einerseits wird der katholische Baumeister Paul Böhm für die Ausgestaltung eines islamischen Gotteshauses nicht ohne einen muslimischen Kollegen auskommen können. Denn er wird nicht allein entscheiden können und wollen, welche Koranverse um die Kuppel geschrieben werden oder welche Kalligraphie die beste ist.

Eine solche Zusammenarbeit liegt in der Tradition der Kölner Architektendynastie, die für ihre Sakralbauten immer Künstler eingebunden hat. Doch muss Paul Böhm darauf insistieren, dass dies in enger Abstimmung mit ihm geschieht und die Ausgestaltung zu seiner Architektur in Beziehung steht. Innen und Außen müssen sich entsprechen, wenn Einheit und Qualität des Baus nicht leiden sollen.

Dem Vernehmen nach möchte der Bauherr den türkischen Innenarchitekten Volkan Altinkaya beauftragen. Er gilt in seiner Heimat als ein führender Spezialist auf diesem Gebiet, der zahlreiche Moscheen und auch Luxushotels ausgestattet hat. In Deutschland war er schon mehrfach tätig, auch in der großen Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh, die im Spätsommer eröffnet werden soll, malt er die zentrale Kuppel aus. Bestimmend sind dort blattvergoldete Stuckverzierungen sowie graue, türkis- und bordeauxfarbene Ornamente, die zu den „traditionellen“ Bauformen „passen“.

Die Homepage seiner Firma (altinisltd.com) präsentiert sein Repertoire: überladene Wand-, Decken- und Fensterzierden im osmanischen Stil, prunkende Lüster und Schnitzereien. Historische Formen und Muster werden, auch in aufwendigen Materialien wie Marmor und Alabaster, schwülstig überboten und trivialisiert: Kitsch.

Diese Innenarchitektur, die Vergangenes nur kopiert, ist mit der gemäßigt modernen Formensprache Paul Böhms unvereinbar. Sollte die Ditib darüber hinwegsehen und eine Moschee haben wollen, deren Innenleben nichts (mehr) mit ihrem Außenleben zu tun hat, würde sie damit auch Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit wecken. Denn ein solcher Zwitter stünde im Widerspruch zu ihren erklärten Zielen, die Integration und den interreligiösen Dialog zu fördern. Mit der Offenheit des Ortes, die mit den schalenartigen, zur stilisierten Weltkugel geformten Teilen der freistehenden Kuppel nach außen bekundet wird, wäre es im Innern vorbei. Dort will sich, so die Grundaussage des Gebetsraumes, die Gemeinde wie zu Hause fühlen. Dass sie Wurzeln in einer fremden Umgebung geschlagen hat und sich dieser Nachbarschaft gegenüber kommunikativ verhalten will, würde nicht vermittelt.

Die Generation der türkischen Migranten, die hier aufgewachsen ist und Deutschland als ihre Heimat ansieht, brächte damit nicht ihr eigenes, sondern ein von den Vätern oktroyiertes Selbstverständnis zum Ausdruck. Der Bau wäre geteilt, seine Botschaft auch, und die einladende Geste der Architektur verkäme zur Attitüde: Der Außenstehende soll die Moschee gut finden, aber drinnen bleibt man lieber unter sich. Die Moschee würde zur Mogelpackung, zum Trojanischen Pferd. Der Architekt muss wissen, wofür er sich hergibt.

Wenn Innen und Außen nicht zusammen passen, am Ende alles anders wird, als am Anfang beschworen und beim Ganzen noch der Islam im Spiel ist, kennen Kritiker, die schon länger den Islam mit Argwohn betrachten, und bisher dafür – auch von der FAZ – des Rassismus beschuldigt wurden, ein passendes Wort: Taqiyya. Schön, dass die ersten Qualitätsjournalisten jetzt auch drauf kommen. Willkommen im Club!

(Vielen Dank den zahlreichen Spürnasen!)




Ein komplizierter Fall

Alles wäre ganz einfach, wenn Herr A. in Wirklichkeit Alfred hieße. Oder noch besser Adolf. Denn dann hätte man es mit einem typischen Fall von spießigem Rentner zu tun, der die Chancen der kulturellen Bereicherung durch neue Zuwanderer mangels kosmopolitischer Bildung nicht erkennen kann, und mit fremdenfeindlichen Stammtischparolen gegen das ihm Unbekannte hetzt. Aber Herr A. heißt in Wirklichkeit Ali, und die ihm beipflichten sind keine Schrebergärtner beim Bier, sondern respektable Herren mit dunklen Augen und grauen Bärten, die beim Tee im türkischen Kulturverein sitzen, und sich um die Zukunft Deutschlands Sorgen machen.

Und so kommt es, dass auch Der Westen, ein Ableger der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ), ihnen mit großem Verständnis zuhören muss:

In Bruckhausen machen sich die Menschen Sorgen wegen der Zustände an der Kaiser-Wilhelm-Straße. In dem Bereich, der teilweise saniert, teilweise abgerissen werden soll (Stichwort: Grüngürtel) halten sich zeitweilig – wie berichtet – bis zu 200 Südosteuropäer aller Altersgruppen auf. „Tagsüber sieht man von den Leuten kaum jemanden“, sagt einer der türkischen Männer, die gerne eine Teestube in dem Viertel besuchen. „Aber abends“, sagt er, „so gegen neun Uhr, dann ist hier alles zugeparkt.“ Nicht die vielfach auf den Gehwegen abgestellten Fahrzeuge aus ganz Deutschland und mit Kennzeichen aus Rumänien, England, Frankreich, Belgien und den Niederlanden sind es, die den Menschen Kummer machen. Es sind die Menschen, die in den Limousinen und Kombis campieren. „Gestern Nacht“, schildert der 40-jährige Ali (der seinen Nachnamen lieber nicht nennen will), „habe ich um halb eins ein Kind fast ohne Kleidung auf der Straße gesehen. Es hatte Durchfall.“ Seine Notdurft habe es am Straßenrand verrichtet. „Das ist eine Katastrophe. Es wird immer schlimmer in Deutschland“, sagt Ali kopfschüttelnd. Seine Kollegen stimmen zu.

Keiner der Männer traut sich, die von der Polizei als Sinti und Roma identifizierten Menschen anzusprechen. „Die sind gleich total aggressiv“, sagt Alis Kollege Mustafa (44). „Alle, die hier in Bruckhausen wohnen, haben Angst“, schildern die Besucher der Teestube die Situation.

Lieber Herr Ali! Es liegt uns fern, die von Ihnen beschriebenen Zustände gut zu heißen. Aber bedenken Sie: Wer A sagt, muss auch B sagen. Sie haben sich entschlossen, in einer multikulturellen Gesellschaft zu leben und haben davon profitiert. Auch den Deutschen, die vor Ihnen in Duisburg-Bruckhausen, in Marxloh oder anderen inzwischen multikulturell befreiten Zonen wohnten, kam es zunächst befremdlich vor, wenn ihre Landsleute auf Hinterhöfen Schafe schächteten oder auf die sauberen Straßen rotzten. Sie alle mussten lernen, das als kulturelle Bereicherung zu betrachten oder, wenn sie es sich leisten konnten, in eine andere Gegend zu ziehen, um von dort aus das Hohelied des Weltbürgertums zu singen.

In der multikulturellen Gesellschaft, wie sie zu Ihrem Vorteil erfunden wurde, gilt nun einmal das Faustrecht des Stärkeren. Und wenn jetzt auf das Land, was Sie als das Ihre betrachten, andere kommen, die sich noch schlechter benehmen können als Ihre Landsleute – wir glauben Ihnen das einfach mal, weil wir uns kein eigenes Bild machen wollen, da wir uns in die von Ihnen beherrschten Straßen nicht mehr hinein trauen – vor allem aber solche, die es im Umgang mit dem Messer zu noch größerer Kunstfertigkeit gebracht haben als Sie, dann finden wir, müssen Sie das eben aushalten.

(Spürnasen: Sardonic, Bonnerbuerger)




Volksbank entrichtet Dhimmiabgabe

marxloh.jpgZu den freudigsten Pflichten des Ungläubigen unter Muslimen gehört das regelmäßige Zahlen der Dhimmisteuer. Mit der Sonderabgabe bedankt er sich dafür, dass er, wenn auch mit eingeschränkten Bürgerrechten, unter den Rechtgeleiteten leben darf, ohne dass sie ihm den Hals abschneiden.

In Dusisburg-Marxloh, wo Deutschlands erste Großmoschee der türkischen DITIB schon Stein geworden ist, geht die Volksbank Rhein-Ruhr ihren Kunden mit gutem Beispiel voran, und löst mit einer großzügigen Spende das aus, was ein Qualitätsjournalist mit vorösterlicher Freude verwechselt.

Der Westen, ein Ableger der WAZ Mediengruppe freut sich mit:

Vorösterliche Freude löste der Besuch von Volksbank-Rhein-Ruhr-Vertretern beim Moscheeverein in Marxloh aus, hatten die Banker doch einen Scheck über 15 000 Euro dabei.

Das Geld stammt aus Fördermitteln der Volksbank Rhein-Ruhr-Stiftung und wird für die Ausstattung der neuen Merkez-Moschee mit Mobiliar genutzt. Hans-Rainer Nöhles, Aufsichtsratsvorsitzender der Genossenschaftsbank und Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung, Hans Weber, Vorstandsvorsitzender der Volksbank und die Vorstandsmitglieder Hermann-Josef Kanders sowie Carsten Soltau überreichten den Scheck mit einem herzlichen Dankeschön für die bisherige Zusammenarbeit und besten Wünschen für die Zukunft.

Moscheeverein und Volksbank arbeiten schon seit längerem eng zusammen. Besondere Beachtung fand im letzten Jahr das Iftaressen (Fastenbrechen) im Festzelt an der Warbruckstraße. Mit Blick in die nahe Zukunft hieß es am Rande der Spendenübergabe, dass Bank und Verein weitere gemeinsame Maßnahmen verabredet haben.

Im guten alten Al Andalus, Muslimen wie Qualitätsjournalisten bis heute ein Vorbild des friedlichen Zusammenlebens von Muslimen und Ungläubigen, war es üblich, den Dhimmi nach Entrichtung der Steuer aufs Haupt zu schlagen, um ihn an seine untergeordnete Stellung zu erinnern. Soweit ist es in Marxloh noch nicht, weswegen die Leser des Westen diesen wichtigen Teil der Zeremonie mit ihren Leserbriefen nachholen und auch den dümmlichen Berichterstatter nicht verschonen.

»E-Mail an die Volksbank Rhein-Ruhr




Moscheeneubauten: „Das Volk wird nicht gefragt“

Moschee Dusiburg„Welche Hoffnungen und Wünsche, aber auch welche Ängste und Sorgen verbinden sich mit den Moscheen in unseren Städten?“, lautete das politisch korrekt formulierte Thema der WDR2-Mitmach-Sendung „Hallo Ü-Wagen“ am 6. Oktober in Duisburg-Marxloh (Foto). Also in dem Stadtteil, wo im nächsten Jahr – wenn man den islam-freundlichen Medien glaubt „ohne jeglichen Widerstand aus der Bevölkerung“ – die größte Moschee Deutschlands errichtet wird. Doch die Sendung verläuft nicht ganz in die von der Moderatorin Julitta Münch gewünschte gutmenschliche Richtung.

Neben den üblichen Verdächtigen kommen in der LIVE-Sendung nämlich auch erstaunlich viele islamkritische Bürger zu Wort, die vor allem Kritik an der bürgerfremden Politik ihrer Volksvertreter (O-Ton: „Das Volk wird nicht mehr gefragt“) und an der Rolle der Medien üben. Die beiden islamkritischen Redner auf der Bühne sind Kevin Gareth Hauer (Gelsenkirchener Stadtrat) sowie der Vorsitzende des Kölner Haus- und Grundbesitzervereines, Hanns Schaefer.

Die islamophile Seite vertreten u.a. der PI-Lesern bestens bekannte Michael Lüders und die muslimische Integrationsbeauftragte der Stadt Duisburg, Leyla Özmal (Die Grünen). Letzterer unterläuft nach ca. einem Drittel der Sendung ein Versprecher, als sie Nicht-Muslime salopp als „Ungläubige“ bezeichnet. Zum Anhören dieser Passage hier klicken, für die komplette Sendung hier klicken.

» Kontakt:

Leyla Özmal
Telefon: 0203-283 6911
Telefax: 0203-283 6921
E-Mail: l.oezmal@stadt-duisburg.de

(Spürnase: Carlo C.)




Sind Christen und Moslems Segen füreinander?

„Christen und Muslime können einander ein Segen sein“, dieser Satz ist in der Tat gefallen, gesprochen von Pfarrer Ernst Raunig zum heutigen ZDF-Fernsehgottesdienst aus der evangelischen Kreuzeskirche in Duisburg-Marxloh.

Dort wird die größte Moschee Deutschlands gebaut, mit dem Segen der Kirche. Begeistert erzählt der Pfarrer davon, wie seine Gemeinde schon seit Jahren den Dialog praktiziert. Christliche Frauen treffen sich mit muslimischen Frauen, essen und feiern zusammen (Wetten ohne Männer und mit Essen halal?). Schließlich „holte man damals Arbeiter, aber es kamen Menschen“ und man brauche einen „Dialog auf gleicher Augenhöhe“. Wer angesichts dieser gutmenschlichen Phrasen Übelkeit verspürt, dem sei versichert, es kommt noch besser! „Das Wunder von Duisburg-Marxloh“ ist ein vom DiTiB gebauter riesiger Moscheekomplex, eine Begegnungsstätte, wo alle miteinander glücklich werden. Man erfährt, dass „Menschen in der Gesellschaft nicht ankommen können, wenn sie ihre Wurzeln vergessen“. Und deshalb freut sich die Kirche ganz wahnsinnig über die neue Moschee, die – man höre und staune – mit ihren Kuppeln und Minaretten für ein „tolerantes und weltoffenes Duisburg“ stehen wird, offen für alle, eine Art Gemeindehaus in der Umma. Ja, spätestens jetzt bleibt es nicht mehr beim Würgen. Der Gottesdienst wurde – entgegen den Leitlinien der evangelischen Kirche – zusammen mit Muslimen gestaltet. Der Bundsverband der Bürgerbewegungen für Demokratie, Heimat und Menschenrechte (BDB) schrieb dem dialogverliebten Pfarrer folgenden Brief:

Sehr geehrter Herr Pastor Raunig,

zu Ihrem Gottesdienst im ZDF heute morgen in der Kreuzeskirche in Duisburg Marxloh möchten wir anmerken:

1.) Es ist u.E. sehr zweifelhaft, einen Muslim in einer Kirche seinen Koran rezitieren zu lassen. Ein Christ dürfte niemals aus der Bibel in einer Moschee vorlesen. Ganz zu schweigen von der Unterdrückung der Christen in muslimischen Ländern.

2.) Die im Bau befindliche Merkez-Moschee hat ihren Namen von dem arabischen Wort Markaz, was Zentrum bedeutet. Wollen Sie, das die Moschee anstelle der Kirche das Zentrum von Marxloh wird? Viele Moscheen heißen Fatih-Moschee, das heißt Eroberer-Moschee. Das entspricht der Koran-Ideologie (Sure 2:191, 9:111 u.v.a.). Es gibt keine einzige Moschee, die Versöhnungs-Moschee, Friedens-Moschee oder Salam-Moschee heißen würde.

3.) Die große Mehrheit der einheimischen Bevölkerung möchte die Moschee nicht haben. Ein Symbol einer fremden Macht. Die Leserinnen in Ihrem Gottesdienst hatten eine unsichere Intonation und eine Leserin stockte bei dem Wort „Ditib-Gemeinde“, – da liegt der (Angst-)Hase im Pfeffer.

4.) Die „Meilensteine“, die die Muslime in Ihrer Kirche aufgerichtet haben, sind von zweifelhafter Zweideutigkeit. Das Buch des Ägypters Sayyed Qutb, eines der wichtigsten Vordenker des islamischen Terrors, heißt eben „Meilensteine“.

5.) Der (im übrigen fehlerhaft vorgelesene) Vers 49:13 ist eines der wenigen Beispiele für friedliche Passagen des Koran. Auf weiten Strecken atmet das „heilige Buch“ Koran den Geist der Gewalt. (Siehe Anhang).

6.) Die Grundstückpreise in der Nähe von Moscheen sinken um bis zu 75% (im Gegensatz zu Kirchen). Das ist u.a. der Tatsache geschuldet, dass Moscheen auch als Treffpunkte von jugendlichen Kriminellen dienen (wie auch Jugendzentren).

7.) Es gibt Bestrebungen, den Islam als „neue“ Religion in Europa zu etablieren (Stichwort Eurabia), weil das Christentum sozusagen ausgedient habe. Wollen Sie sich als Steigbügelhalter dieser Tendenzen verstehen?

Gut finde ich, dass Sie die Broschüre in „Klarheit und guter Nachbarschaft“ erwähnt haben, in der Bischof Huber doch deutlich sagt, dass wir nicht zu dem gleichen Gott beten.

(Spürnase: Ute H.)