Multikulti? Nicht für meine Kinder!


Das linke Berliner Magazin Zitty beschreibt, wie oft überzeugte Linke Bezirke wie Neukölln, Kreuzberg oder Moabit verlassen, wenn ihre Kinder schulpflichtig werden. Mit Multikulti, sagen sie, habe das Schulleben dort nichts zu tun. Migrantenkinder prägen den Schulalltag und mobben die wenigen verbliebenen deutschen Kinder. Man fragt sich, warum die Hauptstadt trotzdem regelmäßig die wählt, die ihr genau diese Suppe eingebrockt haben.

Zitty berichtet:

Hätte Sarah geahnt, was auf sie zukommt, dann hätte sie den Mund gehalten. Vielleicht aus dem Fenster des Klassenzimmers geschaut, einfach nur die Vögel beobachtet und die vorbeiziehenden Wolken. Sie hätte diese Worte nicht ausgesprochen, nicht in dieser Klasse. Aber sie ahnte nicht, was auf sie zukommt. Deshalb sah sie nicht aus dem Fenster, sie hob den Finger und sagte diesen einen Satz: „Ich glaube nicht an Gott.“

Sarah besucht die vierte Klasse einer Kreuzberger Schule. Sie hat zwei Freundinnen: Marlene, eine Deutsche und Kia, eine Deutsch-Afrikanerin. Alle anderen kommen aus türkischen oder arabischen Familien. Wenn Sarah mit ihren beiden Freundinnen Arm in Arm über den Flur schlendert, wird sie schon mal als Lesbe beschimpft, daran hat sie sich gewöhnt. Aber seit diesem Satz – „Ich glaube nicht an Gott“ – hat das Mobbing von Seiten der großteils strenggläubigen Mitschülern zugenommen. Bald wechselt Marlene auf eine neue Schule – wegen des kürzeren Wegs, aber auch wegen der ausgewogeneren Zusammensetzung der Klassen. Auch Kia wird gehen. Nur Sarah bleibt zurück, als einzige Schülerin ohne Migrationshintergrund in der Klasse.

Es gibt viele Eltern, die kennen die Geschichte von Sarah so oder so ähnlich, weil auch ihr Kind sie erlebt hat. Zum Beispiel Tanja und Kai aus Moabit, die ihre Tochter auf eine katholische Schule schicken, obwohl sie Atheisten sind. Maria, einer Kreuzbergerin, die ihre Koffer packte, um mit ihrem Sohn zum Schlachtensee zu ziehen. Oder Steffi: eine Neuköllnerin, die sich zum Schein in der WG einer Freundin anmeldete, um ihrer Tochter den Besuch auf der beliebten Heinrich-Zille-Schule in Kreuzberg zu ermöglichen. Alle diese Eltern sagen, dass sie Angst davor haben, ihre Kinder könnten zu Mobbingopfern werden und nichts lernen im Unterricht.
(…)
Sarahs Mutter Bettina Eckel* sitzt am Landwehrkanal und blickt rüber auf die andere Uferseite. Sie ist selbst Lehrerin und wohnt gerne hier in Kreuzberg. „Ich bin für eine ausgewogene Kreuzberger Mischung. Aber damit hat das hier nichts mehr zu tun. In der Klasse meiner Tochter herrscht ein sehr rauer Ton – ich möchte Sarah diesen Realitätsschock ersparen“, sagt sie. Dann erzählt sie von Sarahs miserablen Rechtschreib- und Grammatikkenntnissen. „Ich bin Deutschlehrerin, und meine Tochter kann keinen Dativ bilden.“
(…)
Die Durchmischung nimmt immer mehr ab, an den verschmähten Schulen steigt der NdH-Anteil bis auf 100 Prozent. Dort ist produktiver Unterricht kaum möglich. Das Wort „gekippt“ macht auf den Spielplätzen die Runde. Und es bezieht sich nicht mehr auf kontaminierte Badeseen. Sogar im linksalternativen Spektrum Kreuzberger Bildungsbürger wendet man ihn auf Schulklassen an – auf jene, deren NdH-Anteil die 50-Prozent-Marke überschritten hat. Und man zieht Konsequenzen.
(…)
Sarahs Mutter Bettina Eckel unterrichtet an einer Hauptschule in Schöneberg, der NdH-Anteil beträgt 90 Prozent. „Grauenvoll“ nennt sie die Zustände dort. „Ich habe Angst vor dieser Unzufriedenheit, sie birgt ein unglaubliches Aggressionspotenzial.“ Bei der Hofaufsicht wird sie mit Gegenständen beworfen, im Unterricht springen Schüler auf Tischen und Bänken herum. Zwei deutsche Kinder hatte Eckel in einer ihrer Klassen, Simon und Lara, beide wurden stark gemobbt, weil sie Deutsche waren. Bald erschien Simon nur noch zum Unterricht, wenn er wusste, Lara kommt auch – und umgekehrt. Auf dem Schulhof bildeten türkische und arabische Schüler „eine Art Todeskreis“ um Simon, so erzählt Eckel, dann wurde er geschubst und beschimpft. Irgendwann kamen die beiden dann gar nicht mehr. Multikulti, dieser Begriff ist bei Schulen wie dieser nicht mehr anwendbar. Oft herrscht eine Monokultur, deren Dominanz immer aggressivere Züge annimmt. Schüler ohne Migrationshintergrund sind deutlich in der Unterzahl, Mobbing keine Seltenheit.

Güner Balci, Journalistin und Autorin des Romans „Arabboy“ kennt diese Situationen. Ihre Dokumentation „Kampf im Klassenzimmer“ wurde kürzlich in der ARD ausgestrahlt. Sie zeigt die Zustände an einer Essener Schule. Islamischer Fundamentalismus macht sich bereits in den unteren Klassen breit: „Ich hasse, wenn Mädchen feiern“, sagt ein Junge in die Kamera. „Ich hasse, wenn sie Röcke tragen.“ Für ihre unverfälschte Darstellung der Realität wurde Güner Balci – wie auch die Autorinnen Necla Kelek und Seyran Ates – oft angefeindet, von Menschen, die Balci „Multikulti-Weichspüler“ nennt.
(…)
Wenn man mit wachem Verstand durch den Kiez läuft und hinter die Fassaden schaut, sieht man eine gespaltene Gesellschaft, geprägt von Geschlechtertrennung. Und das stört mich als Frau total.“ Vor kurzem besuchte die Journalistin das Gymnasium in Wedding, an dem sie Abitur machte. Damals sei die Mischung in den Klassen ausgewogen gewesen. „Heute ist dort der NdH-Anteil bei 90 Prozent, Religion spielt eine große Rolle: Es geht nur noch darum, wer sittsam ist und wer nicht.“

Die Grünen und Linken haben kein Problem damit. Wenn Sittsamkeit von moslemischer und nicht von katholischer Seite gefordert wird, ist das schon in Ordnung.

Balci hat einen drei Monate alten Sohn. Der soll weder in einem Brennpunkt zur Schule gehen, noch in einem „steril biodeutschen Umfeld“, wie sie es nennt. Wedding soll es sein. Allerdings müssten sich einige Eltern zusammentun und sich als Gruppe an einer Schule anmelden. „Es geht nicht anders. Ich kann doch mein Kind nicht für die Integration opfern. Wer macht das?“

Opfer müssen schon gebracht werden. Linke und Grüne, selbst kinderlos auf dem Selbstverwirklichungstrip, erwarten das.

Migrationshintergrund – das sind die Grundvoraussetzungen für funktionierenden Unterricht an solchen Berliner Schulen. Jan Kowalski* wünscht sich das auch. Der 48-Jährige arbeitet als Lehrer an einer Kreuzberger Schule, deren Ndh-Anteil mit zu den höchsten der Stadt zählt. Er selbst würde sein Kind dort niemals einschulen, sagt er.

Thilo Sarrazins Buch ist derweil die Nummer 1 bei Amazon, und war dies bereits vor dem Erscheinen, Kirsten Heisigs Buch ist die Nr. 2. Man versteht nicht, dass die Leute alles begreifen, aber für sich selbst den „Realitätsschock“ glauben, ausblenden oder vor ihm fliehen zu können und weiter linksgrün wählen.

(Spürnase: Werner G.)




Kirchen beglückwünschen Moslems zum Ramadan

Zur Schleimerei der „Ungläubigen“ aus Politik und Kirchen gegenüber dem Islam hat Idea Stellung bezogen. Die Kirchen blenden die Massaker an Christen während des Ramadan in moslemischen Ländern einfach aus. Lieber strickt man sich den Islam, wie es einem gefällt. Frei nach Pippi Langstrumpf.

Idea schreibt:

KIRCHEN UND RAMADAN

In diesem Jahr dauert der muslimische Fastenmonat Ramadan vom 11. August bis 9. September. Da der Ramadan entsprechend dem islamischen Mondjahr durch den Jahreskreis wandert, stellt die Fastenpflicht tagsüber eine jahreszeitlich wechselnde Beschwernis dar. In dieser Zeit darf am Tage weder gegessen noch getrunken werden, der Muslim hat u.a. sich des Geschlechtsverkehrs und des Rauchens zu enthalten. Nach Sonnenuntergang ist dann wieder alles erlaubt, was bei Tageslicht verboten ist. Das muslimische Fasten unterscheidet sich deshalb grundsätzlich vom jüdischen und christlichen Fasten, das darauf ausgerichtet ist, sich Gott in besonderer Weise zuzuwenden. Dabei ist das Fasten oft ein Zeichen der Buße nach begangenem Unrecht. In der Bibel wird häufig über ein solches Fasten berichtet.

Ähnlich wie das muslimische „Gebet“ (=Rezitation bestimmter Suren) ist der Ramadan verdienstvolles Tun, das den Weg in Allahs Paradies bewirken soll. Der Prophet, „Friede sei mit ihm“, sagte: „Wenn jemand im Ramadan seine Pflicht erfüllt, gleicht diese siebzig in anderen Monaten erfüllten Pflichten. … Es ist ein Monat, dessen Beginn Barmherzigkeit, dessen Mitte Vergebung und dessen Ende Befreiung vom Höllenfeuer ist“ (A. Khoury, Islam-Lexikon, Freiburg 1991).

Tatsächlich erinnert der Mondzyklus an den altarabischen Mondgott Allah, der in Mekka neben 360 anderen Götzen verehrt wurde, ehe Muhammad ihn zur alleinigen Gottheit erhob. Sein Symbol ist übrigens der Halbmond, der bis heute jede Moschee ziert und auf vielen Flaggen islamischer Länder zu sehen ist (Ramon Bennett, Philister – oder: die große Täuschung, Lüdenscheid 1996). Als besonders heilig gilt die Nacht des 27. Ramadan, die „Laylat al-Qadr“ (=Nacht der Bestimmung), in der die erste Offenbarung des Koran unter merkwürdigen Begleiterscheinungen an Muhammad bei Mekka erfolgte. Damit begann die Herrschaft des Koran über viele Menschen, die ihre Freiheit aufgaben und sich den menschenverachtenden Lehren Allahs unterwarfen (=Islam).

Wie kaum zu einer anderen Zeit des Jahres fühlen sich die Muslime im Ramadan als eine große Gemeinschaft, die ihre vermeintliche Überlegenheit gegenüber den „Ungläubigen“ auch darin zeigt, dass sie in diesem Monat Juden und Christen in besonderer Weise attackiert. Nicht selten gehen dann in islamischen Ländern noch vorhandene Kirchen in Flammen auf oder es kommt zu Massakern an Christen.

Dennoch betrachten viele Kirchenführer und Politiker den Islam als Bereicherung – sei es nun aus Unkenntnis oder aus der Einstellung heraus, dass doch letztlich alle Religionen gleich seien. So übermittelten nicht nur die Bundespräsidenten, sondern auch die Kirchenleiter regelmäßig ihre „herzlichen Glück- und Segenswünsche“ zum Ramadan. Über zwei Beispiele berichtete das christliche Wochenmagazin „idea-Spektrum“ aus Wetzlar in seiner jüngsten Ausgabe Nr. 33 vom 18.8.2010:

Islam ist eine Bereicherung

Kirchenpräsident Jung grüßt islamische Verbände zum Fastenmonat: „Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung (Darmstadt) hat sich dafür ausgesprochen, ´die Präsenz muslimischer Religionsgemeinschaften nicht als Konkurrenz, sondern als Bereicherung zu erkennen´. Anlass ist der islamische Fastenmonat Ramadan, der am 11. August begonnen hat. Jung übermittelte den Spitzenrepräsentanten von drei islamischen Verbänden ´herzliche Glück- und Segenswünsche´. Er wünscht den Muslimen, dass der Ramadan ´eine wichtige Zeit der Besinnung für Körper und Geist´ und ´ein Fest des Friedens´ werde. Der Dialog mit den muslimischen Verbänden sei auf allen Ebenen kirchlichen (!) Lebens gewachsen. Dabei seien gemeinsame Interessen an der Gestaltung der Gesellschaft zutage getreten: ´Uns verbindet der Wunsch nach einer konfessionsgebundenen religiösen Erziehung unserer Kinder, nach Bildungsgerechtigkeit an Schulen, Chancengleichheit am Arbeitsplatz und nach sozialer Gerechtigkeit. Wir wollen uns dafür einsetzen, dass Armut, Rassismus und Fundamentalismus keine Chancen in unserer Gesellschaft haben.´ Die großen Feste des Glaubens (!) seien dazu eine Hilfe. …“

Muslimisch-evangelisches Festmahl in Delmenhorst

In Delmenhorst bemühte sich Landesbischof Jan Janssen um die Einheit und um ein gutes Miteinander von Christen und Muslimen im Ramadan.

„Für ehrliche nachbarschaftliche Beziehungen von Muslimen und Christen hat sich der oldenburgische Landesbischof Jan Jan Janssen ausgesprochen. Er würdigte das vielerorts gute Miteinander beim ersten muslimisch-evangelischen (!) Festmahl zum Auftakt des islamischen Fastenmonats Ramadan in Delmenhorst. … Zu dem Iftar-Mahl am Abend des 11. August hatten die Delmenhorster Mevlana-Moschee-Gemeinde und die Kirchengemeinde ´Zu den zwölf Aposteln´ eingeladen.“ In einem Grußwort vor mehr als 200 Gästen aus Politik und Religion betonte Janssen die Wichtigkeit des Dialogs ohne Vorurteile.

Die Mevlana-Moschee und die Kirchengemeinde pflegten seit Jahren Austausch und Begegnung. Das muslimische Mahl zum Fastenbrechen habe bereits mehrfach im evangelischen Gemeindehaus stattgefunden!

Für Christen ist die Liebe zum Nächsten – auch dem „Ungläubigen“ gegenüber – von der Bibel her verbindliche Pflicht. Im Koran fordern dagegen mehr als 200 Surenverse dazu auf, alle Nichtmuslime zu bekämpfen, „bis alles an Allah glaubt“ (Sure 8,40). „Kämpfet wider jene von denen, welchen die Schrift gegeben ward (den Juden und Christen), die nicht glauben an Allah. (…) Allah schlag sie tot! Wie sind sie verstandeslos!“ (Sure 9,29f). Aus der Sicht des „heiligen“ Koran, der bei Todesstrafe weder kritisiert noch verändert werden darf, sind auch die Taliban (=Schüler“ des Koran), die kürzlich zehn ärztliche Helfer in Afghanistan töteten, keine Mörder. Sie haben getan, was der Koran ausdrücklich lehrt.

Bleibt die Frage: Wie gehen die vorerwähnten wackeren kirchlichen Freunde des Dialogs mit dieser Realität um?

Gar nicht. Der Islam wird als Wunschkonzert behandelt, der real existierende ausgeblendet. Nichts Negatives darf mit ihm in Verbindung gebracht werden, nicht einmal der Koran. Letzterer darf noch nicht einmal zitiert werden. Das ist dann „rechtspopulistisch“.

(Spürnase: Herbert N.)




Islamwissenschaftler stört sich an Schulbüchern


Die seiner Meinung nach zu negative Darstellung des Islam in Schulbüchern nimmt Religionswissenschaftlerin Gerdien Jonker zum Anlass für Kritik. So hat zum Beispiel der 11. September 2001 nichts mit dem Islam zu tun, obwohl Massenmörder Atta darauf bestand.

Die WELT schreibt:

Bei der Darstellung der Gegenwart taucht nach Angaben Jonkers in den Schulbüchern häufig „das Dreigestirn Fundamentalismus, Islamismus und Terrorismus“ auf. Die Bücher für die Oberstufe gingen seit 2004 ausführlich auf den sogenannten „Zusammenstoß der Kulturen“ ein. Nach dem 11. September 2001 sei „alles schiefgelaufen“. Noch nie hätten Schulbücher so schnell reagiert, dabei würden massiv Schreckensbilder vermittelt.

„Man hätte die brennenden Türme auch in einen anderen Themenkomplex einordnen können, Kriege in der globalisierten Welt etwa. Aber man hat es dem Islam zugeordnet“, kritisierte Jonker. Nach neun Jahren ändere sich das wieder, „aber eine ganze Generation muslimischer Kinder ist damit konfrontiert worden“.

Ob das Atta so recht ist? Schließlich ist er doch für Allah geflogen!

(Spürnase: Der 13. Apostel)




Allah-kranker Bischofsmörder wollte Papst töten

PapstattentatDer eben doch nicht katholische angeblich geisteskranke Moslem Murat Altun, der am 3. Juni den Vorsitzenden der katholischen Bischofskonferenz in der Türkei und apostolischen Vikar für Anatolien, Bischof Luigi Padovese ermordet hat, ist anscheinend auch nicht wirklich krank – außer man bezeichnet islamischen Fundamentalismus als pathologischen Zustand.

Der Attentäter ist nur ein gewöhnlicher dschihadistischer Extremmoslem auf der Suche nach dem Paradies. Altun, der nach dem Mord am Bischof „Ich habe den großen Satan getötet – Allahu akbar“ jubilierte, soll ursprünglich ein Attentat auf den Papst geplant haben.

Die Krone schreibt:

Padovese hätte einer Einladung von Papst Benedikt XVI. folgen sollen, der alle Bischöfe der Region zu einer Vorbereitungsmesse für eine Sondersynode für den Nahen Osten nach Zypern eingeladen hatte.

Der aus Italien stammende Padovese hatte den Flug nur wenige Stunden vor seiner Abreise nach Zypern für sich und seinen muslimischen Chauffeur Altun storniert. Da musste sich Altun eben mit dem Bischof begnügen.

Der Vatikan-Kenner Filippo di Giacomo meinte dazu, Padovese sei sich offenbar der Gefahr bewusst gewesen, die von dem 26-Jährigen ausgehe. Er habe daher riskiert, „selbst zum Opfer zu werden, um eine größere Tragödie zu verhindern, also ein Attentat auf den Papst“. Auch in der katholischen Gemeinde in der Türkei gab die Stornierung des Zypern-Flugs Anlass zu Spekulationen. Vielleicht wollte sich Altun mit der Tat dafür rächen, dass er nicht an den Papst herankommen konnte.

Eine solche verpasste Dschihad-Chance ist schon ein „Grund“, den Arbeitgeber zusammen mit einem Komplitzen mit 20 Messerstichen zu ermorden und am Ende zu köpfen. Schließlich war es Altuns großes Ziel, den „Satan“ zu erledigen, oder was der Islam eben für den Satan hält…

Nach der Bluttat sei der Täter auf das Dach des Hauses geklettert und habe gerufen: „Ich habe den großen Satan getötet. Allah ist groß.“

Die katholische Nachrichtenagentur Asia News sieht in der Art, wie Padovese ermordet wurde, einen Ritualmord, der auf islamische Fundamentalisten hinweise. Diese könnten im Auftrag des sogenannten „tiefen Staates“ („Derin Devlet“) gehandelt haben, einer in Geheimdiensten, Sicherheitskräften und anderen Institutionen agierenden ultranationalistischen Gruppe.

Die „Derin Devlet“ scheint in der Türkei eine politische Geheimbewegung zu sein, die angeblich bereits das Militär, die Sicherheitskräfte und die Justiz unterwandert hat. Ähnliches gab es in der Türkei bereits im osmanischen Reich und nach diesen Zuständen sehnt man sich ja zurück.

(Spürnase: Jemand)




Ausgetrickst: Wie man Österreicher verschaukelt


Um die Österreicher „in Sicherheit“ zu wiegen, wendet man bei der Statistik für beliebteste Vornamen einen üblen Trick an: Während beispielsweise „Anne“, „Annie“ und „Anna“ zu „Anna“ aufaddiert werden, wird dies bei ausländischen Namen, insbesondere bei den mindestens 18 Schreibweisen und Varianten des Namens „Mohammed“, nicht getan. Der Name „Mohammed“ taucht in der Liste der zehn beliebtesten Vornamen daher nicht auf.

Außerdem werden von der Statistik mal eben nur die Namern derer erfasst, welche die österreichische Staatsbürgerschaft haben.

Während auf dieser Seite die Zeit mehr als siebzig Jahre lang stehen geblieben zu sein scheint, ist auf der anderen viel in Bewegung geraten. Mohammed ist in vielen Teilen Westeuropas inzwischen der am häufigsten gewählte Vorname geworden. 2002 schreckte die Londoner Times ihre Leser mit der Botschaft, Mohammed sei bereits der fünfthäufigste Vorname für Neugeborene. Bis heute dürfte er auf den ersten Platz vorgerückt sein. Überall in Westeuropa, in Brüssel, in Marseille, in Amsterdam, in Mailand oder in Oslo, gilt derselbe Trend: Mohammed ist zum häufigsten Namen der Neugeborenen geworden, wohl nicht nur als Resultat der Zuwanderung, sondern auch als Folge eines sich verstärkenden islamischen Fundamentalismus. Kristian ist in Oslo hinter Mohammed gerutscht.

Auch in Österreich ist Heinz „Christian“ Strache längst vom Thron gestoßen, auch wenn laut Statistik Austria die Welt hierzulande „noch in Ordnung zu sein“ scheint. Die für Österreich jährlich veröffentlichte Hitliste der Vornamen birgt nur Vertrautes (von Lukas bis Florian und Leonie bis Lara auf den ersten zehn Plätzen), was nicht nur Massenmedien, sondern auch Politiker zum Aufatmen verführt.

Doch die Statistik täuscht. Die Statistik Austria bedient sich zweier Manipulationen. Während die heimischen Vornamen normalisiert werden, also z.B. Anne, Annie und Anna zu Anna aufaddiert sind, wird dies bei ausländischen Namen, insbesondere bei den mindestens 18 Schreibweisen und Varianten des Namens Mohammed (von Mohamed, Muhammad bis Mehmed, Achmed, Hamid und Mustapha) „wegen Arbeitsüberlastung“ nicht getan. Dazu kommt ein Zweites: Erfasst werden nur die Vornamen der Neugeborenen mit österreichischer Staatsbürgerschaft, das sind fast 15 Prozent weniger als die Geborenen insgesamt. Wären auch die Nichtstaatsbürger dabei und würden alle Schreibvarianten zusammengezählt, wäre auch bei uns Mohammed ganz vorne.

So wird das Volk weiter über das Ausmaß der mohammedanischen Einwanderung im Unklaren gelassen… bis es vor vollendeten Tatsachen steht.

(Spürnase: Ludwig St.)




Polen als „Vorposten des christlichen Europas“?

Piotr SlusarczykPiotr Slusarczyk* (Foto l.), stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Zukunft Europas“, organisierte vor knapp zwei Wochen eine Demo gegen den geplanten Bau einer Moschee in Warschau (PI berichtete). Unser Polen-Korrespondent Slawomir S. hat sich mit Slusarczyk über die Aktivitäten der polnischen Moscheegegner und die Rolle Polens als „Vorposten des christlichen Europas“ unterhalten.

PI: Die Gegner Ihrer Demo gegen den Bau der Moschee werfen Ihnen vor, dass Sie in Ihrer Furcht vor der Islamisierung Polens übertreiben. Sie argumentieren, dass die Moschee in Ochota [ein Stadtteil von Warschau] einzig und allein eine religiöse Kultstätte sein soll, die – wie jede andere auch – unter Schutz der Verfassung der Republik Polen steht. Wie antworten Sie auf diesen Vorwurf?

Slusarczyk: Wir betonen immer, dass wir keine Feinde der Religion sind. Wir stellen aber sehr wohl den Widerspruch zwischen dem Inhalt des Islam und der polnischen Verfassung sowie der Menschenrechtskonventionen fest. Die Gegner des Baus einer Moschee in Krakau haben eine lange Liste von Artikeln in der Verfassung und eine Liste von Zitaten aus dem Koran gegenüber gestellt, die unvereinbar miteinander sind. Derzeit kommt das Buch „Die Rache des Gottes“ in Polen heraus, für das die bekannte Intellektuelle Prof. Agata Bielik-Robson das Nachwort schrieb. In ihrem Text schreibt sie: Die islamischen Fundamentalisten benutzen „die Strategie der Belügung der Liberalen“ – sie berufen sich laut auf das Toleranzrecht, obwohl sie selber an keine Toleranz glauben. Toleranz ist für Islamisten ein Symptom für Schwäche, sie dient ihnen nur für die Abrüstung des Feindes. Wir haben Angst, dass die Sprüche von Toleranz von Radikalen vorgeschoben werden, um die Inhalte zu verbreiten, die im Widerspruch zu europäischen Werten wie der Gleichberechtigung der Geschlechter, der freien Wahl der Religion und der Trennung von Staat und Kirche stehen.

Wie sieht Ihr Verein „Zukunft Europas“ die Rolle Polens in der Verteidigung Europas und unserer Werte vor dem islamischen Fundamentalismus?

Polen hatte die greifbare Erfahrung zweier Totalitarismen. Wir waren Opfer des Nazismus und des Kommunismus. Deutschland muss aus geschichtlichen Gründen sorgfältig seine Wörter abwägen. Die Angst vor dem Vorwurf des Fremdenhasses ist in Deutschland viel stärker und weckt größere Emotionen. Das ist die schwierige Situation für die Deutschen, die ihr Land vor dem Islamischen Radikalismus schützen wollen. Den Polen, die den Nazismus und Stalinismus durchlebten, ist Fremdenhass ein bisschen schwerer vorzuwerfen.

Polen ist als Hort des katholisches Konservatismus in Europa bekannt. Kann Polen ruhiger in die Zukunft schauen als westliche Länder?

Polen ändert sich sehr, wobei die Modernisierung viel dazu bei trägt. Die Meinung der Polen, dass konservativ gleich katholisch ist, ist nur ein Teil der Wahrheit. Die jungen Polen fühlen sich mehr als Europäer als als stereotype Polen. Wir sind in der EU, in der Schengen-Zone und planen die Einführung des Euro. Ich sehe keine Anzeichen, dass Polen eine besonders sichere Insel auf der europäischen See ist. Was in Berlin, Rom oder Kopenhagen passiert, ist ebenso wichtig wie was in Danzig, Breslau und Krakau geschieht. Ich befürchte jedoch, dass wir hier in Polen alle Fehler der Abendländer wiederholen könnten.

Wie reagieren die Polen auf Ihre Forderungen und Aufrufe? Ist die Furcht vor dem islamischen Fundamentalismus präsent?

Als wir uns für die Demo in Warschau entschieden haben, hatten wir eigentlich weniger Angst vor der Kritik der Medien als vielmehr davor, dass sie unsere Aktionen ignorieren würden. Aber die Reaktion der polnischen Journalisten hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Alle Radio- und Fernsehstationen sowie Tageszeitungen berichteten über unsere Aktion, was davon zeugt, dass Polen das Problem bemerken. Leute, die früher Angst hatten, offen über ihre Furcht zu reden, sprachen nun. Leider ist unser Anliegen teilweise radikalisiert worden und Menschen verbinden uns mit Nationalisten. Es hat hier das Zusammentreffen von Namen gegeben. Ich heiße wie ein Mann der radikalen „Liga der Polnischen Familien“, habe aber mit ihm und seinen Ansichten nichts gemein.

Viele Deutsche betrachten im Kontext der Islamisierungs-Bedrohung Polen als „Vorposten des christlichen Europas“. Im historischen Langzeitgedächtnis des polnischen Volkes ist die Rolle seines Königs Jan Sobieski bei der Verteidigung Europas gegen die Türken 1683 noch sehr gegenwärtig. Kann Polen heute der Rolle als „Vorposten des christlichen Europas“ noch gerecht werden?

Ich möchte nicht über nationale Mythen sprechen. Das Problem, über das wir diskutieren wollen, ist reell und aktuell, nicht mythisch.

Welchen Standpunkt vertreten Sie bezüglich eines Beitritts der Türkei zur EU?

In dieser Sache haben wir einen klaren Standpunkt. Unser Verein partizipiert mit der europäischen Aktion „Voice for Europe”, wir sind Gegner der Aufnahme die Türkei in die EU. Ich freue mich, dass die deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel kürzlich erneut für Ankara eine privilegierte Partnerschaft vorschlug.

Vielen Dank für das Interview, Herr Slusarczyk.

*Slusarczyk ist Doktorand der Polonistik an der Warschauer Universität, Journalist und Lehrer. Als Präsident der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Interkulturelle Beziehungen, führte er zusammen mit der „Konrad-Adenauer-Stiftung“ die Debatte über Oriana Fallaci: „Die Grenzen der Freiheit der Meinungsäußerung“ und „Völkermord an den Armeniern – Ausverkauf der europäischen Werte und Geschichte“.




Burka-Verbot: BIW reichen Petition ein

Die bundesweite Wählervereinigung Bürger in Wut (BIW) hat beim Deutschen Bundestag eine Petition eingereicht, die ein Verbot des Tragens der Burka und des Gesichtsschleiers Niqab in der Öffentlichkeit fordert. Beide Kleidungsstücke, so BIW, verletzen die Menschenwürde und die Persönlichkeitsrechte von Frauen und können deshalb nicht unter Hinweis auf die Religionsfreiheit aus Art. 4 GG gerechtfertigt werden.

In der Pressemitteilung der BIW heißt es:

BIW fordern Burka-Verbot in Deutschland

Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht

Der Vorstand der bürgerlich-konservativen Wählervereinigung BÜRGER IN WUT (BIW) hat dem Deutschen Bundestag eine Petition für das Verbot der Ganzkörperverhüllung muslimischer Frauen vorgelegt. Das Tragen der Burka und des Gesichtschleiers Niqab in der Öffentlichkeit soll gesetzlich untersagt werden.

Aus Sicht der BIW ist die Vollverschleierung Symbol für die Unterdrückung von Frauen im traditionellen Islam und zugleich Ausdruck eines archaischen Familienverständnisses. Beides darf in einem freiheitlichen Staat nicht hingenommen werden. Burka und Niqap schotten ihre Trägerinnen sichtbar von der Gesellschaft ab, was eine soziale und berufliche Integration unmöglich macht.

Jan Timke, Vorsitzender der Bürger in Wut, zur Petition der Wählervereinigung:

„Im Namen des Islam werden muslimische Frauen von ihren Ehemännern und Vätern in Textilgefängnisse gezwungen. Und das mitten in Deutschland. Während am Hindukusch deutsche Soldaten Tag für Tag ihr Leben im Kampf gegen muslimische Extremisten aufs Spiel setzen, finden hierzulande menschenverachtende Sitten und Gebräuche eines fundamentalistischen Islams Verbreitung. Dagegen muß der Staat endlich klar Stellung beziehen. Deshalb haben wir BIW unsere Petition eingereicht.“

Burka und Niqab können nach Auffassung der BÜRGER IN WUT nicht mit Hinweis auf die Religionsfreiheit aus Art. 4 GG gerechtfertigt werden, wie das Verbotskritiker gerne tun. Denn das deutsche Grundgesetz gewährt die Freiheit des religiösen Bekenntnisses nicht schrankenlos. Eine Grenze ist dort zu ziehen, wo durch die Inanspruchnahme der Glaubensfreiheit andere hochrangige Rechtsgüter der Verfassung eingeschränkt werden. Es kann kein Zweifel darüber bestehen, daß die Vollverschleierung die Menschenwürde und die Persönlichkeitsrechte muslimischer Frauen verletzt. Deshalb sind angemessene gesetzliche Vorschriften wie ein Verbot von Burka und Niqab in der Öffentlichkeit nicht nur politisch geboten, sondern auch verfassungsrechtlich zulässig.

Jan Timke: „Es ist lächerlich, wenn Politiker linker Parteien die Hinnahme der Ganzkörperverschleierung in Deutschland als Ausweis eines fortschrittlichen Freiheitsverständnisses verstanden wissen wollen. Gerade Burka und Niqab sind sichtbare Zeichen einer frauen- und freiheitsfeindlichen Gesinnung, die keine Toleranz durch Staat und Gesellschaft verdienen. In Frankreich, wo es ein gesetzliches Burka-Verbot geben wird, hat man das längst erkannt. Andere europäische Staaten dürften dem Beispiel der Franzosen folgen. Deutschland kann bei diesem wichtigen Thema nicht außen vor bleiben. Was wir in Europa brauchen, ist kein islamischer Fundamentalismus, sondern ein aufgeklärter, säkularer Islam der bereit ist, unsere Grundwerte und Regeln voll zu respektieren. Einen solchen gemäßigten Islam soll der Staat nicht nur fördern, er muß ihn auch fordern. Deshalb treten wir für ein Verbot von Burka und Niqab ein. Man darf gespannt sein, wie der Deutsche Bundestag auf unsere Eingabe reagieren wird.“

Der Originaltext der Petition kann hier nachgelesen werden.

Über die weitere Entwicklung sowie die Möglichkeit der Mitzeichnung werden wir zeitnah berichten!




„Broder wird behandelt, als sei er Mullah Omar“

In einem lesenswerten Beitrag antwortet die türkischstämmmige Moslemin Necla Kelek (Foto) in der FAZ auf die polemischen Artikel in der FAS und Süddeutschen: „Islamkritiker werden zu ‚Fundamentalisten der Aufklärung‘, ein Begriff, den als Erster übrigens der Mörder von Theo van Gogh benutzte. Die Verteidigung der Menschenrechte wird als Fundamentalismus denunziert, und Henryk Broder wird behandelt, als sei er Mullah Omar.“ Hier gehts zum Artikel…

(Allen Spürnasen herzlichen Dank)




„Extremisten, Dschihadisten und Islamisten“ tabu

Big BenIn Britisch Neusprech ist es Politikern künftig verboten, islamischen Terror als „Extremismus“, „Fundamentalismus“ oder „Islamismus“ zu benennen, weil diese Begriffe beleidigend für Moslems sind. Alle diese Ausdrücke sind durch politisch korrekte Wendungen zu ersetzen. Schließlich ist jede Form des islamischen Extremismus eine „anti-islamische Aktion“ und Teil einer jüdisch-amerikanischen weltweiten Verschwörungskampagne gegen die Religion des Friedens™.

Wer noch über Terrorismus spricht, hat jederzeit zu betonen, dass der Islam damit nichts zu tun hat. Die Begriffe „Fundamentalist“ oder gar „Dschihadist“ sind verboten, weil sie zur direkten Assoziation mit dem Islam führen. Moderate Moslems sollten sprachlich nicht mehr von „anderen“ Moslems unterschieden werden, weil das die islamische Gemeinschaft zu sehr auseinanderreissen würde. Anscheinend gibt es jetzt auch offiziell politisch korrekt keine „moderaten Moslems“ mehr.

Keine einzige sprachliche Wendung soll noch darauf hinweisen, dass Islam und Terror etwas gemeinsam haben könnten, auch wenn nach in einer in der Sun erwähnten Studie über 2.000 britische Moslems Personen hauptberuflich mit Terrorismus beschäftigt sind. Die Politik hindert sich mit ihrem selbstauferlegten politisch korrekten Maulkorb daran, diesen Zustand zu bekämpfen, sie darf das Problem ja nicht einmal mehr benennen.




Laschet beleidigt Schweizer Verfassung

Die Schweizer Volksabstimmung gegen die Minarette war der wohl schlimmste Schlag für deutsche Bessermenschen seit dem Zusammenbruch des Arbeiter- und Bauernparadieses – vor fast genau 20 Jahren. Der verantwortliche Minister für Integrationsversagen in NRW, Armin Laschet (CDU), stimmt in den Chor der beleidigten Lehrbuben der Demokratie im 20. Lehrjahr ein und beleidigt eine der ältesten Demokratien der Welt.

Die Schweiz kannte keinen Nationalsozialismus und keinen Stasistaat, dessen Schergen in Deutschland bereits wieder in höchste Regierungsämter gelangen. Dennoch ist, so Laschet im Interview mit der Zeit, die noch wenig notgeprüfte deutsche Verfassung „klüger als die der Schweiz“ – denn sie lässt keine Befragung des Volkssouverains in wichtigen Fragen zu.

ZEIT ONLINE: Das Minarett-Verbot in der Schweiz schlägt hohe Wellen. Wäre ein solches Votum bei einer Volksabstimmung auch in Deutschland denkbar?

Armin Laschet: Glücklicherweise ist unsere Verfassung ja klüger und lässt keine Volksabstimmung auf Bundesebene zu, erst recht nicht über Grundrechte wie die Religionsfreiheit. Aber ein ähnliches Votum wäre sicher auch in Deutschland möglich, weil in eine solche verkürzte Fragestellung wie in der Schweiz sehr viel hinein mündet. Das ist das Grundproblem der Direkten Demokratie. Wer Desintegration sieht, wer den Islamismus bekämpfen will, wer Unbehagen hat gegenüber dem islamischen Glauben, wer Angst hat vor Zuwanderung – all die konnten in der Minarett-Frage mit Nein stimmen.

ZEIT ONLINE: Wieso sind diese Ressentiments gegen die Muslime so stark, auch in einem Land wie der Schweiz, das bislang eigentlich als weltoffen und liberal galt?

Laschet: Die Schweiz ist keineswegs so liberal. Viele Entscheidungen dort waren wenig weltoffen und tolerant, wenn man nur überlegt, wie lange dort über das Frauenwahlrecht abgestimmt werden musste. Aber dieses Grundunbehagen ist da, und es gibt es auch bei uns. Daraus ergibt sich zum einen die Aufforderung an die Moscheegemeinden, sich noch mehr zu öffnen, den Dialog mit der Gesellschaft zu suchen. Zum anderen müssen wir deutlich machen, dass Religionsfreiheit ein sehr hoher Wert ist, der auch Muslimen zusteht. Dass sie Teil unserer Gesellschaft sind, mit allen Pflichten, aber auch Rechten.

ZEIT ONLINE: Ihr Parteifreund Wolfgang Bosbach fordert, solche Ängste ernst zu nehmen. Müsste die Politik nicht solchen Ressentiments offensiv entgegentreten?

Laschet: Das schließt sich nicht aus. Man muss solche Stimmungen wahrnehmen und darauf reagieren. Denn gerade als Christen müssen wir uns fragen: Kann uns das nicht morgen auch passieren? In bestimmten Regionen in Deutschland sind inzwischen diejenigen in der Minderheit, die einer Kirche angehören. Wenn da abgestimmt wird über das Glockenläuten am Morgen oder den Bau einer Kirche, wird die Mehrheit wahrscheinlich auch mit Nein stimmen. Bei Juden gilt das gleiche: Wenn über jede Synagoge abgestimmt würde, bin ich mir auch nicht sicher, ob wir da überall überragende Zustimmungswerte hätten.

ZEIT ONLINE: Aber es trifft nun mal besonders die Muslime.

Laschet: Ja, heute richtet es sich gegen Muslime, morgen kann es aber jede Religion treffen, wenn man Minderheitenrechte nicht akzeptiert.

ZEIT ONLINE: Wir fordern von Zuwanderern ein Bekenntnis zu unseren Grundwerten. Dazu gehört auch die Religionsfreiheit und damit das Recht, Gottesdienste in entsprechenden Gotteshäusern abzuhalten. Was müssen nun Muslime bei uns denken, wenn ihnen dieses Recht mitten in Europa de facto verwehrt wird?

Laschet: In Deutschland können sie sicher sein, dass ihnen dieses Recht niemand nimmt. Unser Staat gewährleistet die Religionsfreiheit und sorgt dafür, dass Moscheen gebaut werden können. Aber in der Schweiz nehmen die Muslime das sicher so wahr, dass sie nicht mehr als Teil der Gesellschaft angesehen werden, dass sie zu unerwünschten Personen erklärt werden. Das ist keine gute Entwicklung.

ZEIT ONLINE: Wird sie Auswirkungen haben auf die Entwicklung bei uns?

Laschet: Ich glaube das nicht, weil die Diskussion bei uns seit Jahren viel konstruktiver geführt wird. Mit der deutschen Islamkonferenz, die Wolfgang Schäuble begonnen hat, ist anerkannt, dass der Islam Teil der deutschen Gesellschaft ist. Mein Eindruck ist, dass auch die Muslime bei uns erkannt haben, dass sie ihren Glauben besser erklären müssen und dass es noch mehr Begegnungen mit Christen und Juden geben muss. Damit sich beide Seiten besser kennen und achten lernen.

ZEIT ONLINE: In Köln gab es ja ebenfalls einen langen Streit um die dort geplante große Moschee. Wieso wurde dieser Konflikt am Ende halbwegs glimpflich beigelegt?

Laschet: Auch das muss man anerkennen: Man kann durchaus strittig über Moscheen diskutieren, über ihre Größe, ob sie ins Stadtbild passen. Aber am Ende hat der Rat in Köln mit großer Mehrheit für die Moschee gestimmt. Man darf Moscheen kritisieren, ohne rechtsradikal zu sein. Aber als die Rechtsradikalen in Köln sich des Themas bemächtigen wollten, hat sich die ganze Stadt hinter die Muslime gestellt. Das war eine wichtige Erfahrung, weil es das vorher so nie gab.

ZEIT ONLINE: Aber auch in Köln wurde dagegen protestiert, dass die Minarette ursprünglich höher sein sollten als die umliegenden Kirchtürme.

Laschet: Sie sind es nicht. Aber für mich ist entscheidend, was im Inneren der Moschee vermittelt wird. Ist das Fundamentalismus oder Ausübung einer Religion? Das ist viel wichtiger als die Höhe eines Minaretts.

ZEIT ONLINE: Dennoch: Muss die Politik auch bei uns nicht noch klarer aussprechen, dass wir uns an Moscheen gewöhnen müssen, nicht als etwas Fremdes, Bedrohliches. Sondern als Ausdruck unserer kulturellen und religiösen Vielfalt.

Laschet: Ja, das müssen wir als Gesellschaft lernen. Gerade als Christen – und wir Christdemokraten besonders – sollten wir um Verständnis dafür werben, dass für einen Teil der Zuwanderer die Religion wichtig ist für die eigene Identität. Und deshalb sehe ich es, bei allem Ärger, als gutes Zeichen, dass die katholische und die evangelische Kirche in der Schweiz gegen das Minarett-Verbot geworben haben. Das zeigt: Das ist kein Kultur- oder Religionskampf, sondern das Votum in der Schweiz ist Ausdruck von Menschen, die Schwierigkeiten mit den Veränderungen haben, die wir in unseren Gesellschaften erleben. Da muss Politik klar für die Rechte der Minderheiten.

Apropos klüger, Herr Laschet: Die in der Schweiz mit „nein“ gestimmt haben, waren nicht, wie Sie glauben, die Minarettgegener und Islamkritiker, sondern ihresgleichen. Mindestens ein Deutscher wäre also offenbar tatsächlich zu dumm gewesen, die Schweizer Befragung zu beantworten, und benötigt deswegen eine besonders kluge Verfassung.




Netanyahu an die UNO: „Schämt ihr euch nicht?“

Benjamin Netnanyahu vor der UN-VollversammlungIsraels Premierminister, Benjamin Netanyahu, war bei seiner Ansprache vor der uninteressierten UN-Vollversammlung sichtlich aufgewühlt vom Auftritt Ahmadinedschads. Er klagte die antisemitische Verlogenheit der UNO an, die sich nicht scheut, Holocaustleugner als Redner auftreten zu lassen und erinnerte daran, dass Israels Kampf für Frieden und Freiheit letztlich der Überlebenskampf der gesamten westlichen Welt ist.

Als Beweis für die Judenvernichtung brachte Netnyahu Nazi-Protokolle und Konstruktionspläne für KZs von Heinrich Himmler vor, ungläubig darüber, wie Menschen den Massenmord an den Juden ernsthaft anzweifeln können. All jene, die Ahmadinedschad zustimmend angehört hatten, fragte Netanyahu direkt:

„Schämt Ihr euch nicht? Habt Ihr keinen Anstand?“

Wer glaubt, Ahmadindeschads Regime bedrohe nur die Juden ist – wie viele zuvor – einem tödlichen Irrtum erlegen.

Rede Teil 1:

Die Zukunft der Welt liegt im technischen Fortschritt in allen Belangen, der für die Menschheit eine hoffnungsvolle Zukunft ermöglichen könnte, wenn nicht ein Rückständiges Regime die Menschheit mit ihrem religiösen Fundamentalismus wieder ins Mittelalter zurückbombt. Das zentrale Thema der UNO sollte daher der Kampf gegen die Diktatoren und die Verhinderung eines Atomkrieges sein. Doch statt gegen die Terroristen vorzugehen, greift die UNO – wie im Fall Israel und Gaza – die Opfer an. Dass Israel versucht hat, das Leben der Palästinenser nach Möglichkeit zu verschonen, interessiert die UNO überhaupt nicht. Für sie sind die Palästinenser als die Opfer und die Juden als die Täter voretikettiert.

Rede Teil 2:

Israel, eine Demokratie, die sich nur selbst verteidigen möchte, wird vom UNO Menschenrechtsrat für seine Selbstverteidigung verurteilt – die Terroristen werden entschuldigt. Wie kann die UNO eine solche Farce akzeptieren? Zionismus soll Rassismus sein? Wollen wir den Terroristen wirklich die Botschaft übermitteln, dass Terror sich auszahlt? Gehen wir jetzt wieder in die Zeiten zurück, in denen Menschen dachten, die Erde sei eine Scheibe? Israel riskiert viel für den Frieden, den es sich mehr als alles andere wünscht und stellt die Vertrauensfrage: Seid ihr für oder gegen uns? Wir wollen Frieden, aber einen echten, ehrlichen, verlässlichen Frieden. Israel muss als jüdischer Staat endlich von seinen arabischen Nachbarn akzeptiert werden. Jenseits dieser elementaren Voraussetzung kann es keinen Frieden geben.

Rede Teil 3:

Die Juden sind keine Eindringlinge in Israel. Israel ist die jüdische Heimat, die Heimat der israelitischen Vorfahren – das verheissene Land. Dennoch wollen die Juden die Palästinenser nicht vertreiben, sondern in Frieden mit ihnen zusammen leben. Mit gutem Willen und harter Arbeit kann ein solcher Frieden erreicht werden. Aber nur, wenn die weltweite Gemeinschaft bereit ist, den zerstörerischen Kräften, die alle zivilisierten Gesellschaften vernichten wollen, entgegenzutreten und nicht versucht, vor den Problemen der Welt die Augen zu verschließen.

Rede Teil 4:

Die Ansprache endet mit einem hebräischen Segenswunsch für Israel:

„Der Herr segne sein Volk mit Frieden. Der Herr gebe seinem Volk Stärke. Der Herr segne sein Volk mit Frieden.“




Moslems beleidigt über Medienberichterstattung


Moslems sind angeblich unzufrieden mit der Berichterstattung der Qualitätsmedien über den Islam. Was uns weichgespült und kriecherisch erscheint, empfinden sie angeblich als zu negativ. Jeder zweite in Deutschland, Frankreich und Großbritannien ist einer Studie zufolge mit der Berichterstattung unzufrieden.

55 Prozent der befragten Muslime vertraten die Auffassung, die großen Medien berichteten negativ über Muslime. Bei den nicht muslimischen Befragten waren es immerhin 39 Prozent.

Mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer sind überzeugt, dass es in den meisten Berichten über Muslime um Terrorismus geht. Ein Drittel glaubt, dass vor allem Fundamentalismus eine Rolle spielt; ein Viertel nimmt als häufigstes Thema in der Berichterstattung über Muslime die Kopftuchdebatte wahr.

Liegt das jetzt an der Nachricht oder am Überbringer derselben?

Die Mehrheit der Befragten war überzeugt, dass sich dies durch mehr muslimische Beschäftigte in der Medienproduktion ändern könnte.

Dann lässt sich die Wirklichkeit noch besser verschleiern.

(Allen Spürnasen herzlichen Dank)