ellison_moslem.jpgKeith Ellison (Foto) hat bekanntlich bei den Kongreßwahlen vor einigen Wochen den traditionell demokratisch beherrschten fünften Wahlkreis in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota gewonnen. Er wird damit als erster Moslem in der amerikanischen Geschichte in den US-Kongress einziehen und plant, bei der Vereidigung eine Hand auf den Koran zu legen (wir berichteten). Wenige Tage vor der Vereidigung am 4. Januar stellt Hugh Fitzgerald auf Jihad Watch in einem exzellenten Artikel die Loyalität von Ellison in Frage.

Hier die Übersetzung:

Eigentlich ist es egal, ob der Koran in dieser Zeremonie dabei ist oder nicht. Worauf es ankommt ist, dass Keith Ellison glaubt (mit dem starken Glauben eines Konvertiten, einem Glauben der oft wesentlich stärker und fanatischer als der vieler gebürtiger Moslems ist), dass der Koran das gegebene und unveränderbare Wort Gottes ist. Und dass der Koran voller Dinge über die Pflichten des Jihad, über Verhaltensgebote gegenüber Nichtmoslems, beginnend mit einem "nehmt Euch keine Christen und Juden als Freunde" bis hin zum Mordaufruf "Tötet die Ungläubigen" ist.

Wie vereinbart es jemand, der behauptet, dass er einen Glauben hat, der mehr als nur ein Glauben ist, der ein vollständiger Weg zu leben ist, eine absolute Regelung des persönlichen Lebens, eine vollständige Erklärung des Universums, ein Weg zu leben, der seinen Anhängern vorschreibt, immer und überall unterwürfig gegenüber dem Glauben zu sein, sich die mentale Unterwerfung unter Allah anzueignen, sollte man diese nicht schon haben und niemals seinen Willen in Frage zu stellen – wie will so jemand die Verfassung der Vereinigten Staaten achten, die ja doch auf einigen wesentlich unterschiedlichen Zusagen basiert?

Wie will ein Moslem, der als wirklicher Moslem politische Legitimierung und Handlungsberechtigung niemals den einfachen Sterblichen zugestehen kann, sondern ausschließlich dem im Koran ausgedrückten Willen Allahs (und poliert durch die Hadith und Sira) es hinbekommen, die politischen und rechtlichen Institutionen dieses oder irgendeines Landes der Ungläubigen zu unterstützen? Wie kann so jemand speziell ein Land vertreten, das so lautstark die Demokratie und den ausgedrückten Willen des Volkes betont, individuelle Menschenrechte verehrt, von denen nicht ein einziges durch islamisches Recht (einschließlich der Redefreiheit, Gleichheit von Frauen und Männern und aller Religionen – “Islam ist hier um zu dominieren, nicht um dominiert zu werden”) geschützt wird? Ist Keith Ellison ein richtiger Moslem?

Wenn dies so ist, glaubt er, dass der Islam hier ist, um zu dominieren, nicht um dominiert zu werden? Sieht er Mohammed als den perfekten Menschen, uswa hasana, al-insan al-kamil? Und wenn ja, heisst er den Angriff auf die Khaybar Oase, die Morde an Abu Afak und Asma bint Marwan, den Genuss der "Heirat" mit der kleinen Aisha als sie neun Jahre alt war, und dem Köpfen der gefesselten Gefangenen der Banu Qurayza, und so viel mehr gut? Entweder er tut es oder er tut es nicht. Er ist entweder loyal zur amerikanischen Verfassung oder er ist loyal zum Islam, der in jeder wichtigen Einzelheit den Geist und die Schrift der amerikanischen Verfassung rundweg ablehnt, ebenso wie er beides, den Geist und die Schrift der universellen Erklärung der Menschenrechte ablehnt.

Gibt es nicht einen einzigen Reporter in den Vereinigten Staaten – oder besonders im Staat Minnesota – der sich damit beschäftigen will? Gibt es keinen Reporter, der dies untersuchen will? Gibt es keinen Reporter der herausfinden will, was der Islam lehrt, der herausfinden will, warum die moslemischen Staaten, statt die universelle Erklärung der Menschenrechte zu unterzeichnen, eine moslemische Version ausgeheckt haben, die all die individuellen anerkannten Rechte in der vollen, wirklichen Version der Ungläubigen auslässt? Konfrontiert Ellison. Fragt ihn über all dies. Fragt ihn, was er als Rechtsgrundlage der politischen Legitimation von Regierungen – jeder Regierung – sieht. Fragt ihn, was er über die spezifischen Rechte der Freiheitsurkunde ("Bill of Rights") denkt. Und wenn Ihr ihn dabei habt, fragt ihn, was er über die Behandlung von schwarzen afrikanischen Moslems in Darfur durch arabische Moslems denkt, oder von anderen nicht-arabischen, wie den Kurden im Irak, den Berbern in Algerien. Fragt ihn und hört nicht auf, bis die Fragen beantwortet sind.

Auch wenn Ellison nicht mit dem Koran eingeschworen wird, sein Beharren, ihn dabei zu haben, ist allein schon der Grund – wenn man wirklich einen bräuchte – um dies als Ausgangspunkt für eine Diskussion über das, was im Koran steht und wie Ellison die Passagen über Ungläubige interpretiert, zu beginnen. Nutzt die Ellison-Story als Grund, um hunderte Artikel über den Inhalt des Korans zu schreiben. Solange nur die Inhalte bekannt werden. Und hört dabei nicht auf. Nehmt Euch die Hadith vor und was uns dort über Mohammeds Verhalten gegenüber Ungläubigen berichtet wird. Es gibt eine Rechtfertigung. Nutzt sie!

» Jihad Watch: A Bigot in Congress?

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51 KOMMENTARE

  1. rational, warum regst Du Dich so völlig irrational auf? Jedere weiß, daß der Koran für Muslime heute wörtlich Gültigkeit bestizt. Keith Ellison hat soeben beschworen, daß er dazu beitragen wird, die Nichtgläubigen zu töten, wo er sie trifft, daß er die Nichtgläubigen zur Konversion aufruft, und wenn sie dem nicht folgen, sie im Namen Allahs umbringt, daß er den Islam und dessen Scharia als oberstes Gesetz anerkennt und nicht diese komische Konstitution, wo einzelne nach dem Glück streben.

    Mehr hat er nicht getan.

  2. Warum beißt ihr euch eigentlich derart an diesem Keith Ellison fest? Wenn er bei seiner Vereidigung auf die Verfassun schwören muß, dann ist allein dieser Eid verbindlich, sonst nichts. Wenn sich dann im Nachhinein herausstellen sollte, daß er verfassungsfeindliche Ziele verfolgt, bzw. in derartige Aktivitäten verstrickt ist, müßte eben juristisch gegen ihn vorgegangen werden.
    Außerdem sollte man bedenken, daß er trotz seiner zeitweiligen Unterstützung des „Nation of Islam“-Anführers Louis Farrakhan unter islamischen Fundamentalisten und insbesondere unter Dschihadisten nicht gerade beliebt ist, und zudem offen angefeindet wird. Hier sind einige Aussagen zu ihm dokumentiert, die aus islamistischen Chatrooms stammen:
    http://www.nydailynews.com/11-12-2006/news/story/470498p-396007c.html

  3. Huch, was ist den mit dem Kommentar von „rational“ passier? Wird hier neuerdings Zensur betrieben??

  4. @ Imperator

    Yep, ich hab den Beitrag geloescht, weil ich schon was dagegen habe, wenn meine Artikel mit dem Stuermer verglichen werden

  5. Wenn Keith Ellison auf den Koran schwört, auf Allahs ewig gültiges Wort, dann beschwört er dies:

    Die Männer stehen über den Frauen, weil Allah sie von Natur vor diesen ausgezeichnet hat und wegen der Ausgaben, die sie von ihrem Vermögen als Morgengabe gemacht haben. Und die rechtschaffenen Frauen sind demütig ergeben und geben Acht auf das, was den Außenstehenden verborgen ist … Und wenn ihr fürchtet, daß Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie! Wenn sie euch daraufhin wieder gehorchen, dann unternehmt weiter nichts gegen sie ! … (Sure 4 „Die Frauen“, Vers 34)

  6. @Gudrun: Es gibt aber auch muslimische Gruppierungen, die den Koran eher allegorisch bzw. mystisch verstehen und interpretieren, wie die Ismailiten oder die Sufis. Außerdem gibt es doch auch beispielsweise in Dänemark eine Organisation demokratischer Muslime um den Parlamentsabgeordneten Naser Khader, die gewalttätige Koraninterpretationen ablehnt und sich zur Demokratie bekennt, weshalb sie schon von Extremisten angefeindet wurde. Für diese Gruppierung gibt es offenbar keinen Widerspruch zwischen Demokratie und ihrer Interpretation des Islam.
    Was ich damit sagen will ist, daß Keith Ellison durch seinen Eid auf den koran nicht zwangsläufig die Einführung der Scharia in den USA und die Ermordung bzw. Versklavung der Ungläubigen vorantreiben wollen muß. Es könnte natürlich schon sein, daß das seine Absicht ist, aber das müßte ihm wesentlich eindeutiger nachgewiesen werden, mit dem Hinweis auf den Inhalt des Koran ist das nicht getan.

  7. Ich stehe in der Frage 100%ig hinter Virgil Goode – stoppt die „Muslim Immigration“ und keinen Schwur auf den Koran im Westen.

    Sehr bezeichnend ist in dem Zusammenhgang auch die aktuelle Ausgabe von „Jihad Watch“ auf HotAir. In einem kurzen Clip sieht man Keith Ellison mit seinen „Allahu Akbar“-schreienden ANhängern.

    http://hotair.com/archives/2006/12/28/goode-under-fire

  8. Imperator, dann sag mir mal, wie einer auf zwei diametral entgegengesetzte Texte schwören kann, ohne sich selbst als Lügner zu offenbaren? Entweder er folgt der Verfassung, dann belügt er seine islamischen Freunde, oder er folgt dem Koran, dann erklärt er der US-amerikanischen Gesellschaft den Glaubenskrieg. Bedenke, daß Keith Ellison Konvertit ist und nicht ein Mensch, der ohne seinen Willen in eine muslimische Familie geboren wurde. Er hat sich für Gesetze entschieden, die unsere westlichen Werte aushebeln.

    Was die Muslime angeht, die haben mit diesem Doppelschwur, dieser Lüge, keine Probleme. Sie nennen das Taqiyya = Alles, was dazu dient, dem Islam zum Siege zu verhelfen, den Glauben nicht in Gefahr zu bringen, alles ist dazu erlaubt.

    Was würdest Du von jemandem halten, der gleichzeitig auf „Mein Kampf“ und auf das GG schwört?

  9. @imperator: könntest du uns bitte ein beispiel geben, wie die von gudrun zitierten koranstellen, die man beliebig ergänzen könnte, allegorisch zu interpretieren sind, sodass sie sich in friedliche und mit den menschenrechten kompatible verwandeln?

  10. @ Jens
    Hätte ich auch gelöscht, hätte mir eine solche Funktion zu Verfügung gestanden.

    Toleranz muß mit kompromissloser Intoleranz begegnet werden.

    Wird Zeit, das Zeitalter der Einseitigkeit auszurufen.

    Dieses ewige sozialpädagogische Differenzieren zum Vorteil von vermeintlichen Minderheiten ist mir ein Greuel.
    Und Gräuel ist mir ein Greuel.

    Also Schluß mit dem Dialog mit dem Totenkult.
    Meinetwegen können sie diesen Boten aus der Hölle piesacken bis er das Handtuch schmeißt. Ganz undemokratisch.

  11. Wenn Keith Ellison am 4. Januar 2007 auf den Koran schwört, so ist das für die USA, was für einen Deich das 100stel Quadratmillimeter große Loch ist: der Anfang des Deichbruchs. Dann werden sehr bald europäische Verhältnisse in den USA eintreten: Usabia. Dann werden wir, die wir in Europa die freiheitlichen Werte aufrecht erhalten wollen, es noch schwerer haben, und Israel wird sich erledigen „durch Liegenlassen“.

  12. OT: Dieses Video (wie viele andere neben ihm) wird nicht etwa von Verteidigern westlicher Werte verbreitet um andere aufzuwecken. Im Gegenteil: Ich habe es mittlerweile in den Favoriten von zahlreichen Muslimen bei YOutube gefunden. Da stehen uns glorreiche Zeiten ins Haus, wenn diese Schweine diesem Koran-Oberguru folgen:

    http://www.youtube.com/watch?v=maHSOB2RFm4

  13. Konvertiten sollte man eher die Staatsbürgerschaft entziehen, statt ihnen zu erlauben einen Amtseid auf den Koran zu schwören.

  14. Ich würde es machen wie Israel: Staatsbürgerschaft ist abhängig von der Religionszugehörigkeit. Das ist fair. Ich habe auch kein Problem damit, wenn ich als Christ kein Staatsbürger in Saudi-Arabien, dem Iran o.ä. werden kann – und damit will ich keines der Länder in irgendeiner Weise bewerten.

  15. Leute, macht Euch doch nicht lächerlich, das artet ja hier in geiferndem Gehetze aus! Ob der Kongreßgewinner Keith Ellison nun auf den Koran schwört oder auf eine Gebrauchsanweisung ist in etwa so interessant wie die Tatsache eines umfallenden Sack Reises in China. Der Kerl ist gewählt worden, ich betone G-E-W-Ä-H-L-T – und mit Demographie hatte dieser Umstand mit Sicherheit nichts zu tun. Damit erübrigt sich hier also jede Kritik an der Person Ellison. Ausserdem hört auf, die großartigen USA nach europäischen Maßstäben messen zu wollen. Was in hiesigen Breitengraden vielleicht gegen den WAHREN CHARAKTER eines Europäers spricht, tut dies noch lange nicht in den USA. Dieser Staat kann so etwas ab. Im Gegenteil zu jenem sich echauffierenden Teil Europas.

    Also PI, wenn Ihr nicht an Glaubwürdigkeit verlieren wollt, dann schaltet mal einen Gang runter. Denn diese Religion, von der wir hier gerade sprechen, hat mit Sicherheit ärgeres zu bieten als einen harmlosen Kongreßabgeordneten in den States. Wie kann man sich nur an solche Nebensächlichkeiten aufreiben??? Und die durchsichtige wie hinterhältige Taktik von Gudrun, diesen Herrn letztendlich als einen Mörder zu verunglimpfen ist an Verleumdung und Verunglimpfung eigentlich nicht mehr zu überbieten. Auf solche Fürsprecher kann die USA getrost verzichten. Und ich bin sicher, sie tut es auch!

  16. @ Streupflicht: Hitler war ja auch gewählt – „damit erübrigt sich dann also jede Kritik an seiner Person“ – ja? Im übrigen schließen sich Koran und amerikanische Verfassung gegenseitig aus. Beidem kann man nicht dienen. Aber es wäre besser gewesen, man hätte ihm gar nicht erst erlaubt, anzutreten.

    Beate

  17. @ Imperator

    Es ist unerheblich, ob einige Moslems den Islam nicht gemäß Koran interpretieren. Sie können sich jedenfalls nicht auf den Koran berufen.

    Das bedeutet, daß ihre Islamvariante jederzeit als unislamisch angreifbar ist.

    Zugleich bedeutet die Ausbreitung islamischer Lehre jederzeit das Potential, daß korantreue Gefolgschaft rekrutiert werden kann. Es gibt keine Garantie dafür, daß liberale islamische Strömungen jederzeit eleminiert werden können von korantreuen. Die islamische Gesichte kennte mehrere Reformansätze. Sie alle sind gescheitert. Präsent über alle Epochen blieb aber stets der korantreue Islam.

    Eine Schrift zu akzeptieren die offen zur Weltherrschaft, zu Diskriminierung, Intoleranz und Gewalt aufruft, und in Präzedenfällen sogar Massenmord legitimiert zur Erlangung der Herrschaft muß objektiv besprochen und entschieden abgelehnt werden.

    Moslems die für Frieden und Toleranz eintreten müssen sich fragen, ob sie beim Islam richtig sind. Oder sich besser einen anderen Glauben suchen sollten. Man kann nicht für Frieden sein, und einen Massenmörder als Vorbild verehren. Das ist unglaubwürdig.

    Die friedlichen Moslems müssen akzeptieren, daß der Islam für alle Ungläubigen eine stete existenzielle Bedrohung darstellt, so lange der Koran in Umlauf ist.

  18. @ Imperator

    Es ist unerheblich, ob einige Moslems den Islam nicht gemäß Koran interpretieren. Sie können sich jedenfalls nicht auf den Koran berufen.

    Das bedeutet, daß ihre Islamvariante jederzeit als unislamisch angreifbar ist.

    Zugleich bedeutet die Ausbreitung islamischer Lehre jederzeit das Potential, daß korantreue Gefolgschaft rekrutiert werden kann. Es gibt keine Garantie dafür, daß liberale islamische Strömungen jederzeit eleminiert werden können von korantreuen. Die islamische Gesichte kennte mehrere Reformansätze. Sie alle sind gescheitert. Präsent über alle Epochen blieb aber stets der korantreue Islam.

    Eine Schrift zu akzeptieren die offen zur Weltherrschaft, zu Diskriminierung, Intoleranz und Gewalt aufruft, und in Präzedenfällen sogar Massenmord legitimiert zur Erlangung der Herrschaft muß objektiv besprochen und entschieden abgelehnt werden.

    Moslems die für Frieden und Toleranz eintreten müssen sich fragen, ob sie beim Islam richtig sind. Oder sich besser einen anderen Glauben suchen sollten. Man kann nicht für Frieden sein, und einen Massenmörder als Vorbild verehren. Das ist unglaubwürdig.

    Die friedlichen Moslems müssen akzeptieren, daß der Islam für alle Ungläubigen eine stete existenzielle Bedrohung darstellt, so lange der Koran in Umlauf ist.

  19. @Beate

    Ach so. Der Herr Ellison hat also Massenmord auf dem Gewissen? Plant er ihn gar? Lass‘ mich hören!

    Nochmal zum Verständnis. Es ist völlig irrelevant worauf Ellison glaubenstechnisch schwört. Religion ist Privatsache. Zumindest in den Staaten. Das bitte ich zu respektieren. Was bitte hat dieser Mann getan, ausser auf ein Buch zu schwören, das selbst der Papst geküsst hat, das man ihn gleich mit Hitler vergleichen müsste???????????????????

  20. @ Jens

    Dein Artikel strotzt nur so vor ungenauen und verfälschenden Angaben. Was bitte macht aus Ellison einen „Anhänger des radikalen saudischen Wahabismus“? Führ‘ das doch mal aus, denn das tut der obige Artikel nicht.

  21. Streupflicht, woher weißt Du, daß die USA solches „abkönnen“? Vielleicht liest Du mal das neue Heft der Bahamas, Nr.51, darin den Artikel Liberty statt Freedom, von Tjark Kunstreich, S. 53 bis 56.

    Und was die Massenmorde angeht: jemand, der als Konvertit ein solches Buch bewußt akzeptiert und dann noch darauf schwören will, der legitimiert Morde, die im Namen des Islam begangen werden.

    Keith Ellison hätte nicht darauf bestehen müssen, auf den Koran zu schwören, aber es ist für ihn offensichtlich eine Glaubensverpflichtung, dies zu tun. Er wird entsprechend in die Geschichte der USA eingehen, und die werden auch eingehen.

  22. Woher ich das weiß? Ganz einfach, Amerika steht im Gegensatz zu Europa nicht vor einer drohenden Übernahme. Letztendlich läuft Deine Position auf eine generelle Verunglimpfung von Muslimen als Mörder hinaus. Das ist bei allem Dreck im Koran so nicht richtig oder wahr!

  23. über die weiter oben als friedliche muslime genannten sufis gibt es gerade einen aktuellen beitrag bei outcut mit beeindruckenden bildern:
    http://short4u.de/45940dbd5a222

    @daniel: wenn israel die staatsbürgerschaft von der eligion abhängig macht, frage ich mich, wo die 20% muslimischen araber in israel ihre pässe geklaut haben?

  24. ich muss Streupflicht ja teilweise Recht geben. Auch wenn der Koran ein durch und durch totalitäres Machwerk ist, reicht das nicht aus, um einzelnen Moslems strafrechtlich was reinzuwürgen. Das geht nur für die von ihnen zu verantwortenden Straftatbestände. Ansonsten wollten wir über die Gesinnungsjustiz doch schon lange hinaus sein. Nie wieder Volksgerichtshof oder DDR-Justiz *bäh*

  25. Es stimmt aber nicht, daß man dadurch allen Moslems Mord oder auch nur die Unterstützung dessen unterstellen würde, wie Streupflicht das behauptet hat. Es geht nur um die Feststellung, daß man entweder der Verfassung oder dem Koran verpflichtet sein kann. Beides läßt sich nur dann vereinbaren, wenn man bei einem oder beidem jeweils Abstriche macht. Das ist gerade für einen demokratisch gewählten Abgeordneten in Bezug auf die Verfassung an sich undenkbar, ebenso darf in Moslem eigentlich nicht Teile der Lehren des Koran einfach ignorieren. Meines Wissens hat sich Keith Ellison über dieses Dilemma bisher nicht geäußert. Was man aber von ihm und über ihn gehört hat, läßt zumindest Zweifel aufkommen, ob seine Loyalität wirklich in erster Linie und m Zweifelsfall ausschließlich dem Land gilt, in dem er lebt.

  26. @MIR

    Meine Behauptung bezog sich auf den Beitrag von Gudrun. Und der ist eindeutig!

    Zitat: „Jedere weiß, daß der Koran für Muslime heute wörtlich Gültigkeit bestizt. Keith Ellison hat soeben beschworen, daß er dazu beitragen wird, die Nichtgläubigen zu töten, wo er sie trifft, daß er die Nichtgläubigen zur Konversion aufruft, und wenn sie dem nicht folgen, sie im Namen Allahs umbringt, daß er den Islam und dessen Scharia als oberstes Gesetz anerkennt und nicht diese komische Konstitution, wo einzelne nach dem Glück streben.“

    Ansonsten läuft auch Dein Statement auf Gesinnungsjustiz hinaus. Berufs(sparten)verbote für Muslime sozusagen.

  27. nope Streupflicht … lesen musst Du schon selbst koennen – und auch die weiterfuehrenden Links. Ich kann nicht mehr als berichten/uebersetzen und analysieren … verstehen, dass kann ich Dir nicht abnehmen.

  28. @ streupflicht # 27

    Behaupten, eine Frage nach der Konsequenz auf ein Buch zu schwören das u.a. Massenmord rechtfertigt (siehe Sure 33 zum Judenmassaker in Median), und dessen Urheber Gesetze erlassen hat mit dem Anspruch auf ewige und globale Gültigkeit, damit zu verwechseln, daß alle Moslems mordlüstern seien – das ist in der Tat eine Unterstellung.

    Es ist nicht nur legitim, sondern sogar eine Notwendigkeit für eine Demokratie der Menschenrechte, Personen, die die Menschenrechte ablehnen von Schlüsselpositionen, wie sie ein Parlamentssitz darstellt, fernzuhalten.

    Wenn Elison seine Glaubwürdigkeit und Treue zur US-Verfassung unter beweis stellen will, warum verurteilt er dann nicht die Verbrechen Mohammeds ?

    Warum verurteilt er nicht Verstümmelungen, Massenmord, Entrechtung der Frau, die Haßsuren gegen alle Nicht-Moslems im Koran ?

    Elison hält die Gesellschaftsordnung des Islam für richtig. Das ist unvereinbar mit den Menschenrechten und jeder westlichen Verfassung. Sie ist so verfassungwidrig wie ein Bekenntnis zum Rassismus gegen Schwarze. Sollen Leute, die Schwarze für minderwertig halten, in unseren Parlamenten regieren dürfen ?

    Sicher nicht. Warum sollen es dann Leute dürfen, die Frauen und Nicht-Moslems für minderwertig halten ?

  29. @ streupflich # 31

    Nein – es läuft auf Einflußbeschränkung von Rassismus, Diskriminierung, und zahlreichen Gewaltlegitimationen hinaus.

  30. @ Streupflicht

    Gut, dann habe ich deine Aussage falsch wiedergegeben. Dennoch, die Fakten bleiben, und ich würde gern deine Meinung dazu hören. Die Theorie leutet: Wer sich an alle (!) Lehren aus dem Koran halten will, kann gleichzeitig die Verfassung (auch unsere) nicht voll und vorbehaltlos akzeptieren. Gibt es Moslems, die integriert sind und die Verfassung nicht nur als „Zwang“ hinnehmen, sondern sich gern daran halten und sie verteidigen werden? Natürlich gibt es die, viele davon. Leider stehen sie viel zu selten im Vordergrund. Aber es handelt sich dabei um diejenigen, die ihren Glauben gerade nicht voll (aus)leben. Mit dem Wort „Gesinnungsjustiz“ triffst du es unbewußt genau: Es geht nicht darum, ob jemand Moslem ist oder nicht. Es geht – um seine Gesinnung.

  31. hmmm… dann kann man den Koran nur noch als Verfassungsfeindlich einstufen, wie „Mein Kampf“ … allerdings könnte das auch eine Verfassungskrise auslösen.

  32. Streupflicht, Du kannst es nicht aushalten, wenn man konsequent ausspricht, was die Tatsache bedeutet, als Kongreßabgeordneter auf den Koran zu schwören? Lies bitte meinen bösen Kommentar # 1 nochmal. Das genau wird er beschwören, am 4. Januar 2007. Ob er dann danach handelt, das ist etwas anderes.

    Wenn Du bei der Eheschließung beschwörst: „bis der Tod euch scheidet“ mit Deiner Angebeteten zusammenzubleiben, dann weißt Du schon vorher, daß Du das nicht tun wirst?

    Also, analog: wenn Keith Ellison auf ein Buch schwört, in dem gefordert wird Ungläubige zu töten, wo er sie trifft, Frauen körperlich zu züchtigen und andere Freundlichkeiten, dann weiß er schon vorher, daß er das nicht tut. OK, aber warum schwört er dann auf solches?

  33. @ Joachim # 36

    Genau darum geht es. Soll man den Islam gleich behandeln wie andere Religionen, obwohl er so anders ist ?

    Es geht für den Westen darum anzuerkennen, daß der Islam eine Staats- und Gesellschaftsform darstellt und eigene Gesetze beinhaltet, die westlichen Verfassungen aufgrund der darin enthaltenen Diskriminierungen und Gewaltbereitschaft ablehnen.

    Elison zu akzptieren, wenn er auf den Koran schwört, bedeutet eine Ideologie zu akzeptieren, die verfassungsfeindliche Ziele beinhaltet.

    Natürlich ist es eine Form der „Unterdrückung“, dies nicht zu dulden. Denn es ist nichts anderes als die notwendige Selbstverteidigung, um unsere Rechte zu wahren gegen eine Ideologie, die uns unsere Rechte nehmen will.

    Elison ist ein trojanisches Pferd, und mit seinem Schwur auf den Koran will er den Islam, dessen Gesetze und diskriminierende Ethik gesellschaftsfähig machen.

    Auf den Koran zu schwören ist ein Bekenntnis zu Diskriminierungen und Unrecht.

    Ein Staat der sich den Menschenrechten verpflichtet fühlt, kann und darf das nicht dulden.

    Elison hätte als Moslem auch auf die Verfassung schwören können – will er nicht. Weil für ihn der Koran höherwertig ist.

    Damit hat er klar zum Ausdruck gebracht, daß er die Diskriminierungen des Koran den Rechten der US-Verfassung Vorrang gibt. Er will zugleich austesten, was sich der Westen bereit ist bieten zu lassen. Kommt er mit seinem Ansinnen durch, ist das ein klares Signal, daß der Westen über keinerlei nennenswerter Widerstandskraft gegen seine kulturelle Zerstörung mehr aufzubieten bereit ist.

  34. @Turmfalke: grundsätzlich haben Du, und auch Gudrun und viele andere Recht. Das juristische Problem ist ja, dass man ein Individuum nicht für die Taten anderer zur Rechenschaft ziehen kann. Und auch die Scheiße im Kopf kann man nicht verbieten, solange daraus keine Taten folgen.

    Also erstmal kann man in unserer Rechtsordnung nicht so einfach mal eben den Islam verbieten (klappt ja nicht mal bei der NPD).

    Sozusagen arbeitet unser Rechtssystem dem Islam in gewisser Weise zu.

    Was kann man dem entgegenstellen? Selber zurückfallen in die Gesinnungsjustiz und Gedankenkontrolle? Dann kann man auch gleich das Original wählen und zum Islam konvertieren. Haben wir beide bestimmt keinen Bock drauf.

    Ich weiss es manchmal auch nicht, aber schon , wenn wir „Westler“ – (ganz grob gesagt: Europäer und Amerikaner) – ein stärkeres Bewusstsein für unsere Kultur und unsere Werte hätten, dann würd ich Herrn Ellisen einfach nur in die Folklore-Ecke stellen können. Und da könnte er rumhampeln, ohne was anzustellen.

    Das Problem mit dem Islam ist doch am Ende unsere eigene Schwäche .. die Moslems selbst werden sich nicht ändern, gut, solange sie das in ihren Wüsten tun, wärs mir auch wurscht 🙂

  35. Joachim

    Stimmt. Verbieten ist völlig inakzeptabel. Damit erreicht man auch nichts. Es muß verhindert werden, daß Leute wie Ellison gewählt werden.

    Dazu muß man ihn zu seiner Gesinnung befragen. Also wie steht er zu den Verbrechen des Propheten, und zu den Aussagen des Koran – und warum.

    Ellison wird wohl kaum von selbst sagen, daß er das Judenmassaker von Medina für okay hält, oder daß man Frauen verprügeln darf, um sie sexuell gefügig zu machen.

    Wenn er dies ablehnt, muß die Frage lauten, warum er dann auf den Koran schwören will. Und das mit einer klaren Wertung verbinden: Verfassungsfeindlich.

    Man muß Leuten wie Ellison die Maske lüften, von selbst wird er es erst dann tun, wenn die Machtergreifung des Islam möglich ist. Dann ist es zu spät.

  36. @Gudrun: Was ich vorhin sagen wollte war einfach, daß es durchaus Interpretationen des Koran gibt, die die einzelnen Verse in ihrem geschichtlichen und gesellschaftlichen Kontext des 7. Jahrhunderts n. Chr. betrachten und auf diese Weise interpretieren. Da gibt es z. B. eine Reihe Reformtheologen in der Türkei, deren Einfluß in der staatlichen Religionsbehörde derzeit anscheinend zunimmt. Hier ein Artikel aus der FAZ dazu:
    http://www.faz.net/s/RubC17179D529AB4E2BBEDB095D7C41F468/Doc~E3261E25E24E64D1D9A737487DC70AC4C~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    Und hier ist noch ein Artikel eines dieser Theologen namens Ömer Özsoy:
    http://www.akademie-rs-test.de/fileadmin/user_upload/pdf_archive/20050722_0855_ArtikelOezsoy7-05.pdf
    Meine Auffassung dazu ist einfach, daß man einen Moslem nicht pauschal unter Verdacht stellen sollte, weil er theoretisch auch einer solchen Koraninterpretation anhängen könnte. Was bei Ellison zutrifft weiß ich natürlich nicht, aber ich frage mich, ob sein Parlamentseinzug nicht auch als „Chance“ wahrgenommen werden kann. Sein Eid auf den Koran wird kaum zu unterbinden sein, weshalb konservativere Abgeordnete ihn schlicht sehr genau im Auge behalten sollten! Wenn er sich dann irgendwelche Ausfälle in Richtung Einführung der Scharia, Hetztiraden gegen „Ungläubige“ oder ähnliches erlaubt, könnte ein solcher Vorfall doch exzellent dazu verwendet werden, auch den Nicht-Konservativen Anteil der Amerikaner aufzurütteln, was den fundamentalistischen Islam betrifft!

  37. Ach so, was den Artikel von Ömer Özsoy betrifft: Interessant sind vor allem die letzten drei, vier Abschnitte.

  38. @Turmfalke:
    „Man muß Leuten wie Ellison die Maske lüften, von selbst wird er es erst dann tun, wenn die Machtergreifung des Islam möglich ist. Dann ist es zu spät.“

    Haargenau getroffen; das Problem: wir haben kein Instrument, um Bedrohungen, die in der (nicht allzufernen) Zukunft liegen, zu erwidern.

    Verklagen und belangen kann man ja nur für Taten, die bereits erfolgt sind. Aber die „Absicht“ bestrafen . da gabs mal nen Science Fiction Film drüber … noch nicht lange her (ich komm grad nicht auf den Titel).

  39. .. ich will das nochmal präzisieren: vielleicht ist Ellison ja möglicherweise ein Idiot, der an den Weihnachtsmann glaubt, dann kann man ihm eh nichts vorwerfen.Ausser,dass er einer bösen Sache dient – aber Dummheit ist ja nicht strafbar.

  40. @Daniel: Diese bärtige Drecksau ist wieder einmal ein typisches Beispiel, wie lasch die Justizsysteme Europas mit solchen Terroristen oder Torrorsympathisanten umgehen. Im Prinzip könnte ich es mir durchaus vorstellen, daß dieser Herr seinen Müll auch in deutschland hätte loslassen können, ohne daß er juristisch großartig belangt würde, wahrscheinlich würde ein eventuelles Verfahren wegen „geringfügigkeit“ eingestellt. Wenn hierzulande dagegen etwa Udo Voigt das Totschlagen von Ausländern durch rechtsradikale Skinheads nicht nur gerechtfertigt, sondern indirekt auch dazu aufgerufen hätte, so ähnlich wie es der Bartträger bei den „Ungläubigen“ tat, dann dürfte er die NPD wahrscheinlich vom Gefängnis aus weiter anführen…

  41. Um die Schimpferei wieder auf das eigentliche Beitragsthema zurückzuführen: es ist offenbar nicht hinreichend bekannt, dass die USA KEIN christliches Land sind und es auch nie waren.

    Mit dem Artikel 11 des Vertrages von Tripoli (1797) ratifizierte der damalige Präsident der Vereinigten Staaten, John Adams (übrigens einer der Founding Fathers der USA), und der Senat Folgendes:

    „As the Government of the United States of America is not, in any sense, founded on the Christian religion; […]“

    Mr. Ellison kann also schwören, worauf er will, die Gründungsväter, die die Unabhängigkeitserklärung aufsetzten, stehen hinter ihm.

  42. @Imperator(#41). Was eine neue Interpretation des Korans angeht: wenn man die Online-Ausgaben deutscher Zeitungen durchliest, hat man den Eindruck, dass die deutschen Medien auf der verzweifelten Suche nach einem islamischen Reformer sind. Einmal war es der Obermufti von Bosnien, dann der Imam der Leipziger Moschee oder weiß der Geier wer sonst noch. Dummerweise stellte sich dann heraus, dass die sogenannten Reformer auch nichts anderes als Gotteskrieger waren und sofern sie sich in Deutschland aufhielten, schon längst vom Verfassungschutz beobachtet wurden. Der Islam wird keinen Gandhi hervorbringen, der Islam wird keinen Luther hervorbringen, der Islam wird nicht einmal einen Schwätzer wie Hans Küng hervorbringen. Es ist albern zu glauben, dass sich eine Religion, deren Fundamente Mord und Totschlag sind, reformieren lässt. Man muss schon intelektuelles Yoga der Spitzenklasse betreiben, um den Koran irgendwelche friedlichen oder positiven Aspekte abgewinnen zu können.
    Der Koran/Islam ist, was seinen menschenverachtenden Inhalt angeht, eindeutig.
    Deswegen warten Sie besser nicht auf islamische Reformer mit neuen Interpretationsansätzen. Das könnte eine lange Wartezeit werden.

  43. @lebowski: Ich habe nicht behauptet, daß es realistisch wäre, den Islam zu reformieren. Ich habe nur zum Ausdruck bringen wollen, daß es Ansätze dazu durchaus gibt, und zwar von islamischen Theologen, die eher keine „Gotteskrieger“ sind… Was den sogenannten „Imam von Sachsen“ betrifft, den als Reformer zu präsentieren ist doch sowieso mehr als peinlich, das haben meines Wissens nicht mal die öffentlich-rechtlichen wirklich fertig gebracht.
    Das Problem, das ECHTE Reformer haben (und keine sich als moderat präsentierenden Hetzer wie Tariq Ramadan oder dieser Leipziger Depp) ist schlicht und ergreifen, daß sie entweder nicht oder kaum beachtet werden, was im Westen oft vorkommt, oder in der islamischen Welt des öfteren als Ketzer umgebracht werden, weil sie sich als gefährlich für Islamisten erweisen, wie das beispielsweise bei Mahmoud Mohamed Taha im Sudan der Fall war.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Mahmoud_Mohamed_Taha
    Gerade dieser Mahmoud Mohamed Taha hatte eine sehr modern ausgerichtete und mit den Menschenrechten in Einklang stehende Koraninterpretation entwickelt, deren Grundlage er so formulierte:
    „Das grundlegende Prinzip (al-asl) im Islam ist, daß jeder Mensch frei ist […], denn die Freiheit ist ein natürliches Recht (haqq tabi´i) dem die Pflicht zum verantwortlichen Umgang mit der Freiheit (husn at-tasarruf fi l-hurriya) entspricht. Das grundlegende Prinzip im Islam ist Gemeinschaftlichkeit des Besitzes (suyu´al-mal) zwischen allen Menschen. Das grundlegende Prinzip im Islam ist vollkommene Gleichberechtigung (al-musawat at-tamma) zwischen Männern und Frauen.“
    Wenn sich diese Sicht durchgesetzt hätte, wären wir heute nicht hier bei PI und würden über die Gefahren der Islamisierung für unsere Freiheit diskutieren…

  44. Damit mich hier niemand falsch versteht: Ich will weder diesem Keith Ellison die Stange halten, noch habe ich vor, den Islam schön zu reden. Ich wollte lediglich darlegen, daß es durchaus Ansätze für Reformen im Sinne der Menschenrechte im Islam gab, die sich aber nicht durchsetzen konnten.
    Mir ist durchaus klar, daß ein großer Teil des Islam in seiner heutigen Form, besonders in seiner wahhabitischen Prägung, eine Anti-Zivilisation repräsentiert, d. h. Vorstellungen und Normen zu Grunde legt, die in einer zivilisierten Gesellschaft längst der Vergangenheit angehören! Ob sich dieser Zustand dann irgendwie reformieren läßt, kann ich natürlich nicht sagen…

  45. „Ich wollte lediglich darlegen, daß es durchaus Ansätze für Reformen im Sinne der Menschenrechte im Islam gab, die sich aber nicht durchsetzen konnten.“

    Ja? Welche denn? War die Gleichstellung der Frau auch dabei?

  46. @D.N.Reb: Ja, das hab ich doch weiter oben geschrieben, bezogen auf Mahmoud Taha, der im Sudan eine politische Bewegung anführte, die garantiert keine Ein-Mann-Truppe war…

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