Das hätte Erich sich nicht träumen lassen: Wiedervereinigung auf sozialistisch. Sein Volk, das sich friedlich von Mauer und Stacheldraht befreite, wünscht sich die DDR zurück. Und nicht nur im ehemaligen Arbeiter- und Bauernstaat ist die Ex-SED auf dem Vormarsch, auch im Westen sind die Ziele der Mauermörder-Partei inzwischen salonfähig. In den neuen Bundesländern ist die ehemalige SED laut Allensbach-Umfrage bereits stärkste Partei, im Westen liegt sie bei 8,1%.

(Spürnase: Werner S.)

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138 KOMMENTARE

  1. Deutschland hat eine lange Tradition, die Gleichheit über die freiheit zu stellen.

    Dafür steht auch die SED/Linke.

  2. Das passiert, wenn man das 3. Reich einseitg verteufelt und die DDR-Nostalgiker gewähren lässt. Fast 2 Jahrzehnte steter Tropfen höhlen nunmal den Stein und die DDR wird gesammtdeutsch salonfähig.

  3. Die politische Landschaft fragmentiert immer weiter – wie auch die Gesellschaft. Eh nur noch eine Frage der Zeit bis wir hier die erste islamische Partei haben. Und dann dauert’s bestimmt auch nicht mehr lange, dass diese es zusammen mit SED und Grünen auf ne nette Mehrheit schafft. Freuen wir uns drauf.

  4. Ich frage mich immer, wie verblendet manche Wähler sind und links wählen. In den neuen Bundesländern sind das in erster Linie Rentner, die nach dem Krieg auf die DDR geschworen haben und auch immer noch schwören. Die meisten von ihnen hatten ihr Parteibuch. Wenn ich da noch an so manche „Schwärmerei“ von meinen Großeltern denke, schrecklich.

    Was mich beunruhigt ist die Tatsache, dass auch immer mehr junge Menschen links wählen. Dieser Linksruck ist schon beängstigend.

  5. @ #3 Apostat

    Die politische Landschaft fragmentiert immer weiter – wie auch die Gesellschaft.

    Richtig, jedem seine Extrawurst und am besten 82mio. Parteien.

    Eh nur noch eine Frage der Zeit bis wir hier die erste islamische Partei haben.

    Oh graus…

    Und dann dauert’s bestimmt auch nicht mehr lange, dass diese es !zusammen! mit SED und Grünen auf ne nette Mehrheit schafft. Freuen wir uns drauf.

    Und genau an diesem Tage setzt die schnellste Defragmentierung seit Windows 95 ein.
    Da Sammelt sich dann der ganze Dreck und alle haben wieder ein Buch…das richtige natürlich. Schöne grüsse I.M. Rumpelstilzchen.

    (ich geh mal eben kotzen..)

  6. In der Tat wäre es bei einer Regierungebeteiligung der Mauermörderpartei und islamischgrün sehr schlecht um die Freiheit bestellt. Und um die Moral- wenn ein Gregor Gysi als moralische Instanz angesehen wird, oder Fatima Roth, die mit verantwortlich ist für die vielen Ehrenmorde auf deutschem Boden (durch ihr bewusst vorgelebtes laisser faire).
    Sollen diese Chaostrupps es mal versuchen, den Leistungsträgern immer mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Deutschen sind äußerst satt, träge und bequem- aber wenn irgendwann der Urlaub flachfällt, weil Links das Geld den Verdienenden aus der Tasche zieht und es stattdessen den Sozialhilfebeziehern hinterherschmeißt, dann werden aber so einige aufwachen, das kann man sich jetzt noch nicht vorstellen. Und dann wird irgenwann auch ein Prominenter eine ernst zu nehmende konservative Partei gründen/mehrere Splitterparteien sich vereinigen. Das Wählerpotential der Linken ist bald erschöpft- Verschiebungen gehen höchstens zu Lasten der SPD- Herr Beck wird diese Partei in den politischen Ruin führen.

  7. Wenn wir das Wahlprogramm der SED beiseite schieben und nur ihre Wähler betrachten, dann bin ich mir nicht sicher, ob diese nicht eher nur patiotisch wählen und die linke Ausrichtung der SED eher aus Unwissen und Alternativmangel tolerieren.

  8. Wer den Link noch nicht kennt:
    http://www.zingel.de/taxes01.htm

    Die Reale Abgabenquote bei einem Normalverdiener beträgt ca 73%. Dh 73% von dem was ein normalverdienender Angestellter erwirtschaftet (=Personalaufwand beim Arbeitgeber) wird ihm weggenommen.

    Besserverdiener: 76%
    Geringverdiener: 62%

    Den Linken wollen noch mehr Kommunismus.

  9. Eine Islamische Partei wird es nicht geben, solange ich noch in diesem Land existiere.

    Ich frag mich gerade, wo das alles hinführen soll.

  10. Zu einer Zeit, als von Wiedervereinigung noch nicht die Rede war – also mindestens wenige Monate vor der Maueröffnung – habe ich mal eine Kabarett-Vorstellung gesehen.

    Für die Jüngeren hier muss man vielleicht erklären, dass die deutsche Wiedervereinigung bis kurz vor dem Zeitpunkt an dem sie dann passierte, im normalen Volk (West! – Ost weiß ich nicht) von der Wahrscheinlichkeit her ungefähr da angesiedelt war, wo auch die Landung von Außerirdischen oder das Wiederauftauchen von Atlantis mit lebenden Einwohnern angesiedelt war.

    Es gab Sonntagsreden, in denen das beschworen wurde, nunja (und ich bitte meine christlichen Freunde, das zu entschuldigen): es gibt auch Sonntagsreden, in denen von der Wiederkunft Christi ausgegangen wird… deshalb denkt aber auch kein Mensch, dass das am 3. Oktober des kommenden Jahres passiert oder sonstwie in absehbarer Zeit.

    Dieses Kabarett (war natürlich links) verarschte die Wiedervereinigungs-besoffenen Sonntagsredner nach Strich und Faden. Sie zeichneten einen Wahlkampf mit der Honnecker-Partei und …

    … naja, sie „bewiesen“ auf lustige und ganz offensichtlich spöttische Weise, dass die Wiedervereinigung zwangsläufig Sozialismus für ganz Deutschland bringt.

    Es war wirklich nur Spaß und dazu gedacht, die stockkonservativen Sonntagsredner zu veräppeln, indem man das an die Wand malt, was sie am meisten verabscheuen.

    Merkwürdigerweise ist es fast genauso (!) passiert wie in der Kabarett-Vorstellung.

  11. Das hätte Erich sich nicht träumen lassen: Wiedervereinigung auf sozialistisch.

    Den Eindurck habe ich schon lange.
    Wir haben die sog. Wiedervereinigung 1991 bisher immer falsch verstanden- eigentlich ist nicht die DDR an die BRD angeschlossen worden, es war genau umgekehrt. Und nicht die DDR ging unter, wie uns Guido Knopp immer glauben machen will, nein es ging vielmehr die Bundesrepublik unter (und zwar jene, für die die Kanzler von Adenauer bis Kohl- selbst die linken Kanzler- immer gestanden haben.)

  12. #5 vossy. Ich frage mich immer, wie verblendet manche Wähler sind und links wählen. In den neuen Bundesländern sind das in erster Linie Rentner

    mach dir bitte nichts vor. Es sind nicht in erster Linie Rentner, die die Stasipartei wählen. Ansonsten sind die Erfolge der Stasipartei nicht erklärbar. Es sind auch und gerade die Jüngeren, die den SED Staat aus eigener Anscuaung gar nicht kennen und ihn derart regelrecht verklären.

  13. Wie Deutsche stehen leider auf alles (national) sozialistische. Keine Ahnung, warum wir sozialistischen Dikaturen jeder Art hinterher trauern, selbst nach dem zweiten Weltkrieg gab es nicht wenige, die sich Hitler zurück wünschten. Genauso jetzt: Die „Linke“ will den demokratischen Stalinismus zurück.

    Es ist sehr gut, das PI sich vermehrt um die Kommunisten kümmert. Die linken Faschisten sehe ich, zusammen mit dem Islam, als grösste Bedrohung für Frieden, Freiheit und Marktwitschaft.

  14. einen (einzigen) Vorteil hatte die Mauer doch:

    kein einziger Islamfraktionist kam in die „Zone“.

    Okay, der Rest war sch…e

  15. Im gesamten Ostblock hat einzig die SED das eigene Volk eingemauert. Das ausgerechnet diese Partei bei einstmaligen Betroffenen, bzw. deren Kindern, derartige Erfolge verzeichnet, also dazu fällt mir nur noch das Wort pervers ein.

    Ansonsten gebe ich auch Reconquista Germanica Recht, denn die einseitige Wahrnehmung des Nazismus als Problem trägt sicherlich viel zur Problematik bei. Auch die genannten fast 2 Jahrzehnte Dauer sind m.E. zutreffend, dh. die einseitige Wahrnehmung des Nazismus bei gleichzeitiger Verharmlosung und Relativierung realsozialistischer Schrecken sind in diesem Ausmass – wohlgemerkt- tatsächlich erst nach der Wende zu beobachten und ich glaube, dass auch konservative Kräfte um des lieben Friedens Willen die Probleme mit demm immensen antidemokratischen Potenzial der alten DDR unter den Teppich kehrten, und damit mitschuldig sind. Die alte BRD teilte noch bis in die 1970er und 1980er den antitotalitären Konsens und das die Auslandsvertretung der SED, die DKP, angesichts ihrer Dauerwahlschlappen in den 1980er nicht mehr zu Bundestagswahlen kandidierte, zeigt sehr deutlich den Unterschied zum heutigen System, welches sich mit grossen Schritten zurück zu den kollektivistischen und damit antidemokratischen Verhältnissen der Weimarer Republik bewegt.

  16. #13 ismir_schlecht (20. Feb 2008 16:25)
    Haben Sie vor, in den nächsten 5 Jahren das Zeitliche zu segnen?

    Nein, habe ich nicht vor. Bis dahin wacht Europa auf.

  17. Was im Westteil der Islam macht (immer mehr Konvertiten), geschieht im Ostteil mit der linken Ostalgie.

    Islam und Sozialismus haben viele Gemeinsamkeiten!
    Eine davon: sie werden immer stärker und niemand tut was dagegen, obwohl deren Trend erkennbar ist!
    Die andere: Sie ersparen Menschen die Mühen des eigenen, selbständigen Handelns!

  18. Das Interessante daran ist, dass man den sog. „Mainstream-Medien“ dafür nicht die Schuld geben kann – denn die sind überwiegend gegen Die Linke.

  19. Zur teilweisen)Wiedervereinigung habe ich Tränen der Freude geweint.

    Sehe ich mir an, welche Folgen das nun aber heute hat, weine ich Tränen des Schmerzes.

    Beinahe in jeder Quasselshow sitzt ein Vertreter oder noch schlimmer eine Vertreterin der kommunistischen Linkspartei und sabbelt ihren geistigen Dünnpfiff in die Mikros.

    Leider kann man das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen.

  20. Ich weis nicht wie ich das erklären soll. Bin selber Ossi und war in Leipzig mit dabei. Heute schäme ich mich für meine Landsleute. Ich kann mir aber nicht vorstellen, das die Menschen, die damals die DDR gekippt haben heute die Linkspartei wählen. Abgesehen von den alten SED Nutznießern denke ich vor allem an die Jugend, bei denen die ständige Indoktrination durch Schule und Medien nicht ohne Wirkung geblieben ist. Das macht mir am meisten Sorgen. Links ist chic und angesagt. Viele Jugendliche haben mit Politik garnichts am Hut und kümmern sich lieber um angenehmere Dinge. Das sind dann die Nichtwähler, denen es egal ist ob der Bundeskanzler Angela, Kurt oder Mohammed heist.

  21. und immer wieder:

    YOUR COMMENT IS AWAITING MODERATION

    Was soll das? Maulkorb á la PI? Zensur? Fragt man bei PI an, kommen standardisierte Antwortschreiben, die mit „bleiben Sie uns gewogen“ enden.

    Sonst geht es Herrn Herre gut?

  22. Leider bringts PI nicht:
    Heute abend um 20.15 wird bei ARD Sophie Scholl(Die Weisse Rose) ein preisgekrönter Film über Zivilcourage gezeigt.
    Das fast immer politisch correcte Hamburger Abendblatt titelte erstaulicherweise
    „Wie mutig sind wir heute noch?“

    Zum Schluss heißt es:
    Ursprünglich wollte im Anschluss ARD-Talker Frank Plasberg in „Hart aber fair“ über das Thema Widerstand und Zivilcourage diskutieren – kurzfristig zog er jedoch das aktuelle Thema Steuerflucht vor.
    Frage:
    Oder wurde er gezogen?

  23. Diese Kommunisten machen mir Angst. Und ob Kommunisten oder Faschisten- es ist doch alles die gleiche S***** wenn sie die Macht an sich reißen.

  24. @10

    Danke fuer den Link:

    http://www.zingel.de/taxes01.htm

    So fuehlte sich das bei mir auch immer am Ende des Monats an 🙂 Dann muss ich den Amis hier ja sagen, dass wir nicht 60% sondern sogar 70% Staatsquote haben. Die glauben mir die 60% ja schon nicht….

    #26 Hardy

    Wenns mal nur die Jugend waere…da Deutschland kaum Kinder hat, glaub ich nicht, dass die viel dazu beitragen…Sind wohl eher die Stasischergen, SED-Nutzniesser, MSMedien-geknickte, DDR-Glorifizierer, Vom-BRD-sozialismus-light-als-Kapitalismus-verkannt-Enttaeuschte (Mehrheit?) und ja, natuerlich auch jugendliche Che-Blindschleichen.

    Hab ich wen vergessen? Irgendwann werden die in dem Land uebrigbleiben, wenn nicht Murdoch oder Berlusconi doch noch ein paar deutsche Sender uebernehmen 😉

  25. @30 novalis:

    Hey! Schauen die Dich auch immer so ungläubig an, wenn Du ihnen erzählst, was hier an Abgabenknechtschaft gängig ist?

    Mich sehen die Amis immer an, als käme ich aus irgendeinem wirren Paralleluniversum – oder als wollte ich sie verappeln.

  26. Berliner Rede von Bundespräsident Roman Herzog am 26. April 1997.

    „Durch Deutschland muß ein Ruck gehen.“ Sagte Roman Herzog.

    Und weiter sagte er auch:
    „Ich behaupte: Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem.“

    Das war vor fast 11 Jahren. Ich denke nicht, daß er als Konservativer an LINKSRUCK gedacht hat. Also sind beide Sachen noch offen und heute aktueller denn je.

  27. @ 32 pingpong

    ich habe vor kurzem einer familie (mit deutschen wurzeln, aber schon ein paar generationen zurueck) beim gemuetlichen beisammensein erzaehlt, was in deutschland so abgeht (aber nicht alles, nur einen teil, sonst waeren die wahrscheinlich tot umgefallen): musels (und ihre sonderwuensche), sed auf dem vormarsch, gewalttaetige auslaender, die mit 30 und mehr straftaten immer noch frei rumlaufen, etc. – die augen wurden immer groesser. demnaechst bin ich mit dabei, wenn die jungs samstags morgens ihr breakfast ausserhalb einnehmen … ich denke, dass ich einiges zur allgemeinen unterhaltung beitragen kann …

  28. Ich habe mich damals sehr über die Wiedervereingung gefreut, aber sollte es dazu kommen, daß die Linke irgendwann auf eine absolute Mehrheit im Osten kommt, bin ich dafür, daß wir uns in aller Freundschaft wieder trennen.

  29. Shame on you, PI, shame on you!

    Es ist schon interessant zu beobachten, wie sehr PI sich um den jüngsten Steuerskandal herumdruckst.
    Abgesehen natürlich vom überlangen Artikel „Steuerhinterziehung – Ein paar Merkwürdigkeiten“, in dem uns erklärt wird, krankhaft Gierige seien quasi „Opfer
    des Systems“, womit ihr exakt – nur eben für eine andere Klientel!!! – die Logik der Linken übernehmt.
    Man muss sich schon entscheiden:
    Entweder ist man für die Entwicklung und Förderung individueller Moral, patriotischer Gesinnung und Eigenverantwortung (dazu benötigt man auch gute Strukturen, die finanziert werden müssen) – oder man begnügt sich mit einer reflexhaften Schuldzuweisung an die jeweils andere Seite, an das andere politische Lager, oder ganz einfach an „das System“.

    Bei Steuerhinterziehern mit Auslandskonten haben wir es nicht mit sozialen
    Problemfällen zu tun, also mit „Opfern“, sondern vielmehr mit Leuten, die vom
    bestehenden System – so wie es eben ist – massiv profitiert haben.
    Ergo kann dieses System – aus Sicht der „Betroffenen“ – nicht so schlecht sein, oder sehe ich das falsch?
    Und mit welchem Recht kritisiert ihr „Migranten“ oder „Hartz-IV-ler“ beständig ob ihrer angeblichen oder tatsächlichen „Bildungs- und Arbeitsscheu“ – und legt damit moralische Massstäbe an – wenn ihr dieser mangelnden Moral (und erneut: sie
    muss, damit man sie überhaupt hat, auch im Elternhaus oder im Erziehungssystem erlernt werden!) nichts anderes entgegenzusetzen habt als einen plumpen Vulgär-Liberalismus – wie er in der Realität längst gescheitert ist!!!

    Ihr nennt „Honkong“ als Vorbild?
    Einen Stadt-Staat mit einem Steuersatz von 15%, der nur deshalb funktionabel ist, weil Honkong eine günstige Mischung aus Hamburger Hafenwirtschaft, Steueroase und zentralem asiatischen Finanzplatz darstellt – was sich unmöglich übertragen lässt auf ein ganzes Flächenland?
    Abgesehen davon dachte ich immer, PI vertritt auch ein wenig unsere überkommenen abendländischen WERTE, und setzt sich ein für die Bewahrung unserer kulturellen Identität.
    Ich möchte mich ebenso wenig – und das sage ich als Buddhist! – restlos ver-asiaten lassen, wie ich mich islamisieren lassen möchte.

    Und überhaupt – warum in die Ferne schweifen???
    Warum seid ihr so rückständig, dass ihr nicht begreift, wie sehr das skandinavische Modell, und zwar seit etlichen Jahren schon, allen anderen Modellen – und zwar in jeder nur denkbaren Beziehung – überlegen ist?
    Egal ob in Sachen Bildung, Produktivität (ein schwedischer Industriearbeiter ist doppelt so produktiv wie ein englischer), Gesundheit, Lebenserwartung, oder Arbeitslosenquoten.
    Die sind in jeder Beziehung besser als wir.
    Gut, die machen auch Fehler, auch bei der Steuerung der Zuwanderung, aber eben weniger grosse als wir.
    Zumal das nicht die Frage berührt, nach welchen GRUNDSÄTZEN man einen Staat oder ein Steuersystem gestalten sollte.
    Habt ihr Dümmel jemals Vergleiche zwischen Industriestaaten angestellt auf Grundlage der OECD-Daten, oder untersucht, wie hoch die Kinder- und Frauenerwerbsquoten in den Industrieländern sind – und wie wichtig gerade die FEQ für die Zukunft eines Landes ist?
    Kennt ihr Bildungsstatistiken, die über Leitartikel zu PISA hinausgehen?
    Scheinbar nicht, sonst würdet ihr euren Lesern nicht ständig das abgeschmackte angloamerikanische Modell (euer Uncle Sam sieht zur Zeit verdammt alt aus!) als Krönung der Schöpfung vorstellen.

    Wir Deutschen haben ein ganz grosses Problem:
    Wir fallen schon seit sehr langer Zeit von einem Extrem ins andere, und ich denke, dass eine glaubwürdige Antwort auf die bekannten linksgrünen Irrfahrten nicht darin liegen kann, dass man nun ins exakte Gegenteil verfällt, nämlich in einen ultra-liberalen Vulgärkapitalismus, der sich m.E. eher für das Weltbild von kongolesischen Rebellen eignet.
    Das ist nicht nur „nicht mein Stil“, nein, es ist auch schlicht unvernünftig, weil ein hohes Mass an Desozialität immer ein hohes Mass an gesellschaftlichen Reibungsflächen – und damit Effizienzverlusten! – bedeutet.
    Könnt ihr das begreifen, ja?
    Nein, das könnt ihr nicht, weil ihr lieber eure eingefahrenen Ressentiments pflegt, und weil ihr zu faul seid, um euch sachkundig zu machen – unbestechlich und ideologiefrei.
    Ihr seid nur das Spiegelbild der „Linken“, und damit ganz einfach nicht mehr zeitgemäss.

    Was wir heutzutage brauchen ist Pragmatismus, Gemeinsinn, Wertegebundenheit, und ja, auch soziale Fairness gegenüber unserer – meist unter miserablen Bedingungen arbeitenden – so called „Unterschicht“.
    Für mich gibt es keine Unterschicht, sondern nur Menschen, und unser Ziel sollte es sein, das intellektuelle und emotionale Potential eines jeden optimal zu fördern.
    Nicht die Verweigerung von Leistung sollte dabei das Ziel sein, sondern eine Veränderung der MOTIVATION, die zu Leistung, Bildung und Fortbildung antreibt.
    Dezentrale Strukturen – ganz im liberalen Sinne – sind das Beste, was man entwickeln kann, weil jede zentrale Steuerung versagen muss, egal ob sie unter dem Vorzeichen des Sozialismus, des Nationalismus, des Islamismus, oder des Neoliberalismus daherkommt.
    Nur: Eigenverantwortlich zu agieren darf nicht bedeuten, ASOZIAL zu agieren!!!
    Gemeinnützigkeit – ein schönes und gutes Wort – wird pervertiert, wenn dahinter ein Stiftungsrecht steckt, das nur als Paravent zur persönlichen Bereicherung dient.
    Vielmehr sollten wir an Kennedys Satz denken:
    „Frage dich nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“.
    Wer diese Werte nicht in sich selbst trägt, und zwar als tiefsten und härtesten Kern des eigenen Charakters, der wird niemals stark und unabhängig genug sein, um die richtigen Antworten für die Probleme der heutigen Zeit zu finden, und die Kraft finden, um die eigenen Überzeugungen auch in sehr schwierigen Zeiten durchzuhalten.

    Shame on you!

  30. @38 Pendel der Zeit:

    Was für ein langatmiges, versteckt-sozialistisches Geschwurbel.

    Lohnt gar nicht, sich im Detail damit zu befassen – hier die Highlights:

    „Vulgärkapitalismus“
    „Vulgär-Liberalismus“
    „Schweden ist uns in jeder Hinsicht überlegen“
    „Desozialität“
    „Uncle Sam sieht zur Zeit verdammt alt aus“

    War noch was?
    Achja, Kennedy, der Vorzeige-Ami der Linken:
    Frage nicht, was Dein Land für Dich tun kann, sondern was Du für Dein Land tun kannst.
    Blablabla.

  31. Tja, die Franzosen haben es seinerzeit nach ihrer Revolution richtig gemacht: auf einem zentralen Platz eine Guillotine aufgestellt und diese fast täglich im Einsatz gehabt. Genau das haben wir nach Ende des Nazi- und DDR-Regimes versäumt. Wie schade.

    Dieser Zynismus musste nach all den Horrormeldungen jetzt einfach sein!

  32. @KDL:

    Oh, finde ich gar nicht zynisch.
    Sondern konstruktiv.

    Man kann den pädagogischen Effekt einer Guillotine gar nicht hoch genug schätzen.

  33. @ #38 Pendel der Zeit

    Danke! Es war wirklich an der Zeit, daß mal jemand die Dinge so zurechtrückt, wie Du es getan hast. Ich ärgerte mich schon die ganze Zeit über die Fraktion derjenigen Kommentatoren, die offensichtlich von einem Manchester- Kapitalismus träumen, weil sie ihn für den heiligen Pfad halten, der uns vor dem Sozialismus schützt. Aber die völlig freie Marktwirtschaft ist ebenso ein Feind der Demokratie wie die Planwirtschaft.

    Daß Steuerhinterzieher hier als Helden verehrt werden, ist völlig grotesk.
    Für die ewigen Koch- Bejubler hier daher noch ein Link aus ihrem Leib- und- Magenblatt, in dem Koch ein paar „brutalstmögliche“ Worte zu Herrn Zumwinkel und Konsorten sagt.
    http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/02/19/roland-koch/interview,geo=3799748.html

    Koch: Wenn jemand aus der Elite sich zu so etwas hinreißen lässt, muss mit der ganzen Schärfe der Gesetze reagiert werden. Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen – das darf und wird es in unserem Rechtsstaat nicht geben.
    BILD: Bringen die Zumwinkels den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland in Gefahr?
    Koch: Herrn Zumwinkels Steuerhinterziehung bringt die Republik nicht ins Wanken. Aber der Vorgang beschädigt das Vertrauen in die soziale Markwirtschaft, das vom Vorbild der Eliten genauso abhängt wie von den nackten Wachstums- und Wohlstandszahlen. Das müssen manche Manager offenbar erst wieder lernen.
    BILD: Ist der Schaden wieder gutzumachen?
    Koch: Das wird Jahre dauern.

  34. Sowas kommt eben von sowas: hätte man 1990 die roten SED-Faschos komplett und nachhaltig verboten (als verbrecherische Organisation wie nach 1945 die NSDAP und SS usw.), wäre die SED-Infrastruktur zerschalgen worden. Die hätten sich natürlich neu gegründet, aber so hatten sie`s logo viel leichter, wieder oben zu schwimmen. Einfach nurzum kotzen!!!

  35. #38 Pendel der Zeit

    Niemand feiert die Steuerhinterzieher, allerdings sollten sich deine SED/PDS Bonzen jetzt nicht als moralische Instanz aufspielen. Unter Gregor Gysi wurde anfangs der 90er Jahre Milliarden Euro ins Ausland geschaffen, bitte nicht vergessen. Das Geld ist bis heute nicht aufgetaucht, weil Gysi jegliche Mitarbeit mit den zuständigen Behörden angelehnt hat.

    Ich persönlich kann jeden Privatmenschen verstehen, der sein Vermögen vor Missbrauch (also Steuern) durch den Staat schützen will. Warum haben wir nicht die gleichen Steuergesetze wie Liechtenstein?

  36. Man sollte diese Umfragen nicht überbewerten und gleich in Hysterie ausbrechen. Dass die Linkspartei derzeit so großen Zuspruch erhält ist einzig und allein dem Handeln der so genannten großen Volksparteien anzulasten. Solange die SPD nicht sozialdemokratisch ist und solange sich die CDU nicht wieder konservativ gibt, solange werden eben die Linken gewählt. Bei aller Sorge kann man Gysi und Konsorten nämlich eines nicht absprechen: Links zu sein! Alle anderen haben ihre bewährten Profile längst geopfert, die Rechnung bekommen sie jetzt. Allerdings gehe ich so schnell zu keiner Wahl mehr. Bevor ich links oder rechts wähle, nehme ich mein freiheitlich verbrieftes Recht des Wahlboykotts wahr.

  37. Ja, da fällt mir eigentlich nur der Spruch dazu ein.

    Wer nie sein Brot im Bette aß, weiss nicht wie Krümel pieken.

    Die bundesdeutsche Bevölkerung hat das anscheinend nie ausprobiert.

  38. #38 Pendel der Zeit (20. Feb 2008 18:04)

    Endlich,
    ich hatte es nicht mehr für möglich gehalten,
    Jemand mit fundiertem Wissen und exakter Analyse.
    Es gibt wieder Hoffnung gegen die immer wieder aufs Neue schwätzenden Systemkritiker,
    die lechzend und anbiedernd hinter kriminellen, das Allgemeinwohl schädigenden Ausbeuter und Steuersünder her jubeln, in der Hoffnung einige Brotkrumen aufzufangen.
    Endlich,
    Jemand der sich dezidiert Gedanken macht und die Dinge analytisch genau interpoliert.

    Danke!!
    !! Ich stimme auf ganzer Ebene zu !!

  39. Zunächst steht der Zusammenschluß aus SPD und KPD (auch Linke genannt) zur SED an.

    Danach folgt die Unterwanderung der CDU in eine Abnickpartei, Blockflöte, trallala.

    Rest der Parteien unwichtig, außer NPD/Pro Mitglieder wandern sofort in den Knast, bzw. den noch zu gründenden Gulags/KZs.

    Staatsratsvorsitzender Beck verkündet den 100-Jahres-Plan „GERECHTIGKEIT FÜR ALLE“.

    Oskar Lafontain weigert sich, seine Villa zu verlassen, das in ein Lesbenhaus umgewandelt werden soll und wird sofort exekutiert.

    Liechtenstein, als quasi neuer Berghof, wird weggebombt.

  40. @ #9 Hombre (20. Feb 2008 16:14)

    Wenn ich mir unsere Zeitungen ansehen, dann habe ich eher das Gefühl, dass die SED-Positionen hochmodern und angesehen sind. Was die Menschen davon abhält, SED zu wählen, ist das SPD und Grüne nicht so einen schlechten Ruf haben, aber im Grunde seit dem Abschied von Schröder genau das selbe machen möchten. (Gut die Grüne hat vorwiegend nicht marxistische Ziele, aber sie vermittelt ihren Kunden, dass diese mit dem Islam im Einklang stehen würden.)

    Warum bekommt die SPD weniger Stimmen als die SED im Osten? Weil die SPD seit 9 Jahren die Regierung stellt und Sozithemen nur aus der Opposition oder unter hoher Schuldenaufnahme glaubhaft verkauft werden können. Warum bekommt die SED im Westen weniger Stimmen als die SPD? Ich weiss es nicht. Vielleicht liegt es an den Traditionswählern.

    Bringt die (wahrgenommene) öffentliche Meinung wieder weiter nach rechts, dann korrigieren sich auch die Parteipositionen wieder automatisch.

  41. # Pendel der Zeit

    und an alle, die glauben, es gäbe nur eine Wahrheit und eine Lösung, die gerne Ideologien hinterherlaufen und Angst haben, sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen:

    PI ist keine Ideologie!

    Hier schreiben Menschen, die alle andere Erfahrungen gesammelt haben und deshalb auch zu anderen Ergebnissen kommen können – aber eines verbindet: Selbständiges Denken und die Möglichkeit, dieses ohne Zensur anderen mitteilen zu dürfen.

    Deshalb dürfen auch Ihre Artikel, die Sie sich ausdrucken und in ein paar Jahren noch mal lesen sollten, hier stehen bleiben.

  42. „The nine most terrifying words in the English language are:
    ‚I’m from the government and I’m here to help.'“

    Ronald Reagan

    Damit wir mal den Mafia-Kennedy nicht allein hier stehen lassen.

  43. Auch ich bedaure zutiefst, daß Zumwinkel aufgrund unerträglich lastenden Steuerdrucks sein Geld nach Liechtenstein auslagern mußte. Für eine Zweityacht dürfte es dennoch reichen. Ich habe einen 12-Stunden-Knochenjob und zahle genausoviel wie er. Vielleicht gebe ich Zumwinkel mal meine 5 Euro Ersparnisse mit – zur Reise nach Liechtenstein.

  44. Ich empfinde es als bodenlose Unverschämtheit, daß auf allen meinen Rechnungen ein Solidaritätszuschlag auftaucht und das schon seit 18 Jahren, der Menschen zu Gute kommt, von denen ein Drittel jene Partei wählt, die für diesen Solidaritätszuschlag verantwortlich ist.

    Die SED aka PDS aka Linkspartei aka Die Linke hätte 1990 verboten werden müssen und jede Neugründung hätte als Wiederbetätigung strafrechtlich verfolgt werden müssen.
    Das werfe ich HelmutKohl und seiner damaligen Regierung wirklich vor, daß sie den kommunistischen Sumpf nicht trockengelegt haben.

  45. @ Sauerländer und Pingpong

    Vom Sozialismus bin ich weit entfernt.
    Wie gesagt, ich bin gegen JEDE zentrale Steuerung „von oben“, weil sich damit zuviel Willkür und Korruption verbindet – und weil Steurung von oben immer ineffizient ist.
    Das ist in jedem System so.
    Aber Eigenverantwortung geht eben über Eigennutz hinaus, und ich halte es für sehr bedenklich, wenn Leute wie Zumwinkel als „Opfer“ gehandelt werden, die in „Notwehr“ gehandelt haben.
    Gier, Habgier, lässt sich moralisch nicht rechtfertigen, niemals, und ist auch ökonomisch kontraproduktiv (die Evolution ist dann am erfolgreichsten, wenn sich Kräfte vernünftig bündeln).
    Und zu Pingpongs Satz: „Die Schweden sind uns in jeder Hinsicht überlegen“.
    Tja nun, so ist das ist nun einmal, das sollten wir zur Kenntnis nehmen, das ist die Faktenlage, die toppen uns auf allen Ebenen, und ich möchte nicht so dämlich sein, nicht mehr von anderen lernen zu können, weil ich das „Eigene“ immer für das Beste halte – genau
    das machen nämlich die Djihadis, die uns vom „Paradies Andalusien“ vorschwärmen, die in der Vergangenheit leben, und ihr eigenes Elend nicht erkennen können.
    „Skandinavisches Modell“ bedeutet für mich ganz einfach, dass ein ausreichend hohes Steueraufkommen (und das braucht man) sinnvoll reinvestiert wird.
    Und natürlich gibt es dabei einen Unterschied zu unserer – deutschen – Linken, die jahrzehntelang einen Wahnsinnskurs gefahren ist.
    Allein die Hirnforschung sagt uns, wie sehr Menschen, auch ganze Kulturen, determiniert sind, wie langsam sie sich ändern, und dass es deshalb nicht möglich ist, Menschen aus fremden Kulturen mal eben so – mit etwas besseren Strukturen – zu integrieren.
    In der Beziehung haben leider auch die Schweden etwas Schlagseite, also bezüglich dem „Multikulturalismus“.
    Manchmal habe ich das Gefühl, dass die sich noch auf dem Stand der Diskussion befinden wie wir Deutschen vor zwanzig Jahren, und darin sehe ich eine grosse Gefahr.
    Deshalb gefällt mir auch das Beispiel Dänemark viel besser (wo niemand für weniger als 12 Euro brutto arbeitet, weil die nicht so blöd waren, den Arbeitsmarkt mit Millionen von Analphabeten künstlich aufzublasen).
    Ganz allgemein:
    Der Hard-Core-Islam ist die übelste Philosophie, die jemals ein menschliches Hirn erfunden hat, und als Buddhist stehe ich sozusagen auf der „anderen Seite des Planeten“ (das ist wirklich das exakte Gegenteil von dem, woran ich glaube).

    Ich frage mich aber auch, wie man der Gefahr der Islamisierung begegnen will, wenn man nur an sich selber denkt.
    Ein Christ – auch ein „Monotheist“ – ist ja nicht allzu weit weg vom Islam.
    Ein Neoliberaler wiederum – wenn er genug Geld
    dafür bekommt – könnte sich auch davon „überzeugen“ lassen, zum Islam zu konvertieren.

    Ohne eine gemeinsame Wertebasis geht es also nicht, und deshalb sollten „Antiislamisten“ ihre Kräfte bündeln, und sich nicht aufsplittern.
    Jedenfalls gefällt es mir überhaupt nicht, wie PI manchmal versucht, hier ein neoliberales Süppchen aufzukochen.
    Wobei ich glaube, dass die mit der Kritik auch ganz gut leben können (sind ja keine Esoteriker hier, oder?).
    Davon abgesehen finde ich es sehr sehr gut, dass es PI gibt, und ich habe schon viele Infos hier erhalten, die man woanders gar nicht erhält.
    In diesem Sinne: weiter so!

  46. Über die Sehnsucht nach dem „Sozialismus“ ein ganz passendes Zitat von Dostojewski:

    „Am Ende werden sie uns ihre Freiheit zu Füßen legen und zu uns sagen ‚Macht uns zu euren Sklaven, aber füttert uns‘.“

    (Die Brüder Karamasow, Kapitel »Der Großinquisitor«)

  47. @#38 Pendel der Zeit

    Ja, Skandinavien ist unser Vorbild. Von Schweden lernen, heisst siegen lernen. Oder war es Finnland? Oder Norwegen?

    Gemeinnützigkeit. Gemeinnützigkeit heisst, dem Gemeinwohl dienen. Früher drückte sich das Gemeinwohl darin aus, dass gestiftet wurde. Eine Bibliothek, Stipendien für Arme, die aber begabt waren, im Bau von Brücken, Strassen, Brunnen oder Museen. Woran würdest Du denn das Gemeinwohl festmachen?

    In der Vergrösserung des Suppentopfes für bildungsscheues und faules Prekariat? Im „Zucker in den Arsch blasen“?

    Die Bundesregierung denkt schon lange nicht mehr ans Gemeinwohl, wenn sie Steuern aus dem Fenster wirft. Denen geht es nur um Befriedigung ihrer Hobbys. Dem einen ist es der Klimawandel und dem Anderen der Kampf gegen Rechts und dem Dritten das Aufpäppeln der Palästinenser und allem möglichem Abschaum, der als Bereicherung Deutschlands erachtet wird.

    Steuern zu hinterziehen, ist die einzige patriotische Tat in dieser Zeit, solange die Politiker nicht an das Wohl ihrer Staatsbürger denken, sondern an das der hier herumgreinenden Türken.

    Diesen Leuten keinen Cent. Meine Eltern haben mich übrigens auch ohne Kindergeld grossgekriegt. Die haben nämlich gearbeitet.

  48. #5 vossy (20. Feb 2008 16:03)

    Ich frage mich immer, wie verblendet manche Wähler sind und links wählen.

    Die sind nicht verblendet, die wissen genau, was sie tun.
    Die „Zahlemänner“ sind leider in der Minderheit.

  49. #38 Pendel der Zeit
    #43 Ulrich_der_Kreuzritter
    #48 momo

    Kenntnisfrei allwissend?

    Ich wette, daß keiner von euch drei Verharmloser den REALEN SOZIALISMUS auf EIGENER HAUT erlebt habt.

    Stalin, Hitler, Mao, Ulbricht, PolPot, Cheaucescu, Castro, die Saarländer Honecker und …
    Alles Sozialisten.

    Opfer brauner und roter Sozialisten: insgesamt ca. 150 Millionen. Ist es immer noch zu wenig?

  50. #59 D.N. Reb

    Glaubst Du, dass Zumwinkel aus den von Dir genannten Gründen Steuern hinterzogen hat? Ich nicht.

  51. #66 enwet (20. Feb 2008 19:59)

    Hitler ein Sozialist

    Die Erkenntnis hatte ja noch nicht einmal der staatl. Geschichtsverfälscher Guido Knopp.

    Erstaunlich, Erstaunlich

  52. Was wir brauchen ist eine Partei, die außerhalb der Rechts- Links-Denkschemata steht. Die sich unvoreingenommen das heraussucht, was uns alle nach vorne bringt.

    Wenn die neuen Pro-Bewegungen nur eine CDU heavy sind, haben wir nicht viel gewonnen.

  53. In Deutschland ist, warum auch immer, die Kernfamilie mittlerweile die Ausnahme.
    Unter Familie verstehe ich Vater (männlich),
    Mutter (weiblich) und Kinder.
    Die Single-Gesellschaft benötigt nun ein neues Kollektiv, was für sie sorgt und Sicherheit verspricht und das ist der Staat.
    Wer Sozialismus nur als Wirtschaftsform begreift, hat ihn nicht erfasst. Sozialismus ist die Kollektivierung sämtlicher Lebensbereiche, auf Kosten der Kernfamilie.
    Wichtig ist dabei die kollektive Kindererziehung.
    Dabei ist die Sehnsucht nach Familie, gerade bei denen am größten, die an der Abschaffung der Selben den größten Anteil haben. Sie sind auch empfänglich für den Islam, vergessen allerdings, dass der Islam ein anderes Familienbild prägt, als der jüdisch christliche Kulturkreis.
    Übrigens sind in Deutschland familiengeführte Unternehmen wesentlich erfolgreicher als rein Managergeführte Kapitalgesellschaften. (Beispiel: Maschinenbau). Familiengeführte Unternehmen denken nicht in kurzfristigen Rendite-Zeiträumen, sondern in längerfristigen Zeiträumen.
    Meine Meinung:
    Sozial ist was Familie schafft,
    sozialistisch was Familie abschafft!

  54. Für mich sind Linke Wähler reine Protestwähler.
    Weder Merkel, Beck oder gar Roth sind Sympatieträger und beweisen täglich was sie von ihren Wählern halten.

  55. @bonvivan1976
    Wahlbykott ist Selbstbetrug, denn damit bist Du Wahlhelfer für CDU/SPD/FDP/Grüne/LINKE

  56. Gemeinnützigkeit könnte eine Politik sein, die als Richtlinie hat langfristig die Entwicklungsmöglichkeiten des Staatsvolkes (gesehen als Ansammlung von Individuen) zu erhalten. Das würde ich als Gemeinnützigkeit ansehen.

    Das heißt nicht das Prekariat zu fördern, sondern die Begabten und Leistungswilligen.

    Was mich an vielen Diskutierenden hier stört, ist die Neigung dazu Verantwortung abzugeben. Klar hat die linke Politik Schuld an der Misere. Aber – wo ist die Eigenverantwortung von jedem einzelnen der sich darüber beschwert?

    Wir haben das doch seit Jahrzehnten zugelassen, daß sich diese Wirrköpfe und Profiteure an der Regierung festsetzen!

  57. @Pendel der Zeit
    diesen Link bekam ich dankenswerterweise aus dem Kommentarbereich. Ich weiß leider nicht mehr, wer es war – ich war so fasziniert.Der Film ist technisch nicht erste Sahne, aber der zusammengetragene Inhalt ist es.
    Diese hier sind ÜBER uns „Die neue Weltordnung“

    http://www.secret.tv/artikel1487531/

  58. Diese Mauersehnsucht mancher exDDRler – könnte die nicht auch (inzwischen) mit der Bereicherung zusammenhänngen, die sie ja auch fürchten?
    Nee, nicht die Linken, sondern die Leute auf der Strasse, die vllt PI und anderes lesen.

  59. # Pendel der Zeit
    # Kreuzritter

    Hmmmh, viel Richtiges aber auch Falsches, versuche mal ne Antwort darauf:

    Richtig Manchester-Kapitalismus ist brutal und unmenschlich, genauso sch… wie Sozialismus.

    Richtig ist auch, dass Steuerhinterziehung eine Straftat bei uns ist, und wohl auch in den meisten anderen Ländern, allerdings sollte man das Steuerrecht auch so vereinfacht werden, dass jeder, der einigermassen klarsieht das auch ohne Steuerberater begreift, d.h. auch „begreift“ was legal ist und was nicht, bei 50.000 einzelnen Steuergesetzen halte ich das für unmöglich.

    Richtig ist auch, dass man einen Stadtstaat wie Hong Kong nicht mit D, F usw. vergleichen kann, 15% Steuersatz wäre toll, wohl aber völlig unrealistisch, Dein Vergelich mit S,DK, N ist aber genauso falsch, da dass alles, zumindest von der Bevölkerungszahl, kleine Länder sind, ausserdem hat zumindest S, N erhebliche Bodenschäzte, die hier z.b. fehlen.

    Ausserdem finde ich es nicht gut, dass Du PI pauschal verurteilst und zum schämen aufforderst, hier schreiben ja bestimmt 100 verschiedene Menschen und du hast somit auch 100 verschieden Meinungen.

  60. @AccountNumberTwo
    tut gut und hilft, wenn ich Samstag Flyer in Hamburg verteile, die meist zur Verteidigung unserer Grund-und Freiheitsrechte auffordern. Fällt nicht so auf, weil es viele Wahlstände gibt; aber wenn ich gesellschaftliche Kosten der Migranten sage (Bertelsmann-Studie), dann greifen sie zu.

  61. #41 Pendel der Zeit (20. Feb 2008 18:04)
    #46 Ulrich_der_Kreuzritter (20. Feb 2008 18:37)
    #49 Sauerlaender (20. Feb 2008 18:47)
    #52 momo (20. Feb 2008 19:04)

    Ihr schreibt dummes Zeug.

    Ratio

  62. Wer nur sein eigenes politisches Süppchen kochen will,
    wer die Motzerei, das Aufeinandereindreschen benötigt,
    wer sich an „Links“ „Rechts“ Scharmützeln aufgeilt,
    dabei das oder ein (übergeordnetes, gemeinnütziges) Ziel aus den Augen verliert,
    wem es um egoistisch motivierte Dinge geht,
    wer nicht erkennt, dass der Missbrauch individueller Freiheit aus egoistischer Motivation die Schwäche und Handlungsunfähigkeit der Gesamtheit bedingt und bedeutet,
    der hat den Islam fast verdient.

    Halleluja, Brüder hört…, n u r die freie Marktwirtschaft kann…
    k e i n staatlicher Eingriff in wirtschaftliche Belange…
    Heuschreckeninternationale…, Rote Socken…, Brauner Mob, Schwarze…

    Nach Belieben erweiterbar mit allem Komvor und zurück.

    Hosianna 😛

  63. Nietzsche, zum Sozialismus
    aus: Menschliches, Allzumenschliches (1878)

    Der Socialismus ist der phantastische jüngere Bruder des fast abgelebten Despotismus, den er beerben will; seine Bestrebungen sind also im tiefsten Verstande reactionär. Denn er begehrt eine Fülle der Staatsgewalt, wie sie nur je der Despotismus gehabt hat, ja er überbietet alles Vergangene dadurch, dass er die förmliche Vernichtung des Individuums anstrebt: als welches ihm wie ein unberechtigter Luxus der Natur vorkommt und durch ihn in ein zweckmässiges Organ des Gemeinwesens umgebessert werden soll. Seiner Verwandtschaft wegen erscheint er immer in der Nähe aller excessiven Machtentfaltungen, wie der alte typische Socialist Plato am Hofe des sicilischen Tyrannen; er wünscht (und befördert unter Umständen) den cäsarischen Gewaltstaat dieses Jahrhunderts, weil er, wie gesagt, sein Erbe werden möchte.

    Aber selbst diese Erbschaft würde für seine Zwecke nicht ausreichen, er braucht die allerunterthänigste Niederwerfung aller Bürger vor dem unbedingten Staate, wie niemals etwas Gleiches existirt hat; und da er nicht einmal auf die alte religiöse Pietät für den Staat mehr rechnen darf, vielmehr an deren Beseitigung unwillkürlich fortwährend arbeiten muss – nämlich weil er an der Beseitigung aller bestehenden Staaten arbeitet -, so kann er sich nur auf kurze Zeiten, durch den äussersten Terrorismus, hie und da einmal auf Existenz Hoffnung machen.

    Desshalb bereitet er sich im Stillen zu Schreckensherrschaften vor und treibt den halb gebildeten Massen das Wort „Gerechtigkeit“ wie einen Nagel in den Kopf, um sie ihres Verstandes völlig zu berauben (nachdem dieser Verstand schon durch die Halbbildung sehr gelitten hat) und ihnen für das böse Spiel, das sie spielen sollen, ein gutes Gewissen zu schaffen. –

    Der Socialismus kann dazu dienen, die Gefahr aller Anhäufungen von Staatsgewalt recht brutal und eindringlich zu lehren und insofern vor dem Staate selbst Misstrauen einzuflössen. Wenn seine rauhe Stimme in das Feldgeschrei „so viel Staat wie möglich“ einfällt, so wird dieses zunächst dadurch lärmender, als je: aber bald dringt auch das entgegengesetzte mit um so grösserer Kraft hervor: „so wenig Staat wie möglich“.

  64. @Pendel der Zeit
    @D.N.Reb
    Ich weiß nicht, ob das hohe Steuereinkommen sinnvoll reinvestiert wird.
    Södertälje war einst eine blühende Stad in Schwedent. Die Steuerzahler (Urschweden)fliehen, und der Bürgermeister ist verzweifelt. Das ist keine Ausnahme:
    http://www.thelocal.se/10014/20080217

  65. @#41 Pendel der Zeit (20. Feb 2008 18:04)
    @#46 Ulrich_der_Kreuzritter (20. Feb 2008 18:37)
    @#49 Sauerlaender (20. Feb 2008 18:47)
    @#52 momo (20. Feb 2008 19:04)

    Ihr schreibt dummes Zeug.

    Desweiteren schließe ich mich ratio #80 an.

  66. @ ratio

    Ihr schreibt dummes Zeug.

    Begründung?
    Mach mal Deinem Nick alle Ehre, damit ich sehe, ob Du ihn verdienst… lol

  67. #74 enwet

    “Nicht immer ist drin, was drauf steht“

    Hitler lehnte entschieden jegliche Form von Sozialismus ab.
    Daher auch die enge Verbundenschaft und Unterstützung der deutschen Hochfinanz und Industrie.
    Am Anfang übrigens auch der Jüdischen!

    Man hatte den Begriff nur vom Vorgänger der NSDAP, der deutschen Arbeiterpartei (DAP) übernommen.

    Es handelte sich bei der NSDAP aber um eine reine faschistische Partei, oder besser Bewegung.
    Der Faschismus aber duldet keinen Sozialismus und unterwirft sich voll dem Führerprinzip.

  68. #66 enwet
    Kommentare erst mal LESEN, mein Freund, dann meckern!

    Ich bin weder für Sozialismus, noch für völlig freie, enthemmte Marktwirtschaft, die Du als Götzen anbestest.
    Schon mal was von sozialer Marktwirtschaft gehört? (Adenauer- Zeit)
    Oder katholische Soziallehre nach Oswald von Nell- Breuning?

    Wohl nicht. Hast wohl einen Sozialismus- Komplex mit auf die Welt bekommen und kannst nun nicht mehr differenzieren.

  69. #85 Pingpong (20. Feb 2008 21:14)

    @#41 Pendel der Zeit (20. Feb 2008 18:04)
    @#46 Ulrich_der_Kreuzritter (20. Feb 2008 18:37)
    @#49 Sauerlaender (20. Feb 2008 18:47)
    @#52 momo (20. Feb 2008 19:04)
    Ihr schreibt dummes Zeug.

    Das ist er wieder, der Typ mit der Funktionstaste und dem eingeschränkten Brain.

    F1 = Ihr schreibt dummes Zeug.

  70. #88 Ulrich_der_Kreuzritter (20. Feb 2008 21:26)

    Schon mal was von sozialer Marktwirtschaft gehört? (Adenauer- Zeit)

    Ja.

    Ludwig Erhard, der Vater der „Sozialen Marktwirtschaft“:

    Die Marktwirtschaft ist sozial und braucht nicht erst sozial gemacht zu werden.

    Je freier die Wirtschaft, umso sozialer ist sie auch.

    Die Lösung liegt nicht in der Division, sondern in der Multiplikation des Sozialprodukts.

    „Sozial“ und „Marktwirtschaft“ waren für Erhard also dasselbe; sozial ist die natürliche Eigenschaft oder Folge der freien Marktwirtschaft.

    Siehe auch Nietzsche, oben #82 zitiert

    Noch Fragen?

  71. @87 momo:

    Bist du wirklich so ungebildet, oder trollst Du einfach nur herum?

    Zu Deiner Ehrenrettung will ich einfach mal annehmen, dass Du einfach keine Ahnung hast:

    Die Bezeichnung NSDAP steht fuer National-Sozialistische Deutsche Arbeiterpartei – Du darfst raten, weshalb sich diese Partei seinerzeit diese Bezeichnung gegeben hat.

    Weite Teile der NSDAP als auch ihrer Parteiorganisationen waren völkisch-sozialistisch orientiert und strebten die Verwirklichung einer klassischen sozialistischen Utopie – der sog. „Volksgemeinschaft“ – an.

    Die Gebr. Strasser, Ernst Röhm oder auch Goebbels waren durch und durch völkisch-sozialistisch orientiert, und dass die Partei einem starken Anführer huldigte und einen Führerkult betrieb, ändert daran nichts, das ist eine immanente Begleiterscheinung jedes sozialistischen Experiments.

    Kennzeichen der nationalsozialistischen Herrschaft waren u.a.:
    – staatlich gelenkte Planwirtschaft, Preis- und Lohnkontrolle, staatliche Kontrolle der Gewerkschaften / Arbeitnehmerschaft; durchgängige Enteignung und staatliche Kontrolle der Produktionsmittel, Kontrolle der Medien, Verachtung des Individuums sowie Vergötzung des Kollektivs (”Volksstaat”, “Volksgemeinschaft”), Normierung und Kollektivierung des Alltagslebens – alles klassische Voraussetzungen oder Begleiterscheinungen sozialistischer Gesellschaftsformen.

    Desweiteren offenbarst Du eine klägliche Unkenntnis hinsichtlich der Verwendung des Begriffs „Faschismus“:
    Das deutsche Unterdrückungssystem war der Nationalsozialismus, der Faschismus hingegen ist die italienische Version der sozialistisch-völkischen Unterdrückung, die sich durch gewisse Nuancen unterschied.
    Im übrigen aber darf man getrost auch den ital. Faschismus den sozialistischen Gesellschaftsutopien zurechnen.

    Du hast offensichtlich überhaupt keine Ahnung, wovon Du da sprichst, insofern möchte ich hier auf einen bekannten Comedian verweisen:

    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.

  72. #82 Ratio & #91 Ratio

    Wenn Du schon so kühn Nietzsche bemühst,
    (wusste der schon was von Globalisierung?)
    Kennst Du auch sicher folgende Zeilen und kennst den Verfasser?

    Offensichtlich ist, daß die freie Marktwirschaft, würde sie sich auf dem ganzen Erdball so hemmungslos durchsetzen, wie sie es vor Jahrhunderten in Europa getan hat, zu einem unübersehbaren Zerstörungswerk ausarten würde. Begegnet kann dem nur werden, wenn die Verwestlichung der Welt sogleich schon einhergeht mit der Herausbildung eines sozialstaatlichen Charakters der Weltgesellschaft. Wo aber findet sich die Kraft, die diese Sozialisierung des Weltmarktsystems auch durchzusetzen vermag?

  73. @61 Pendel_der_Zeiten

    Und zu Pingpongs Satz: „Die Schweden sind uns in jeder Hinsicht überlegen“.
    Tja nun, so ist das ist nun einmal, das sollten wir zur Kenntnis nehmen, das ist die Faktenlage, die toppen uns auf allen Ebenen,

    …hier muss noch mal ein Buddhist Partei ergreifen 🙂 diesmal aber fuer Pingpongs Seite…Sorry, Pendel, aber wenn du uns weissmachen moechtest das Schweden alle toppt, dann hast du dich damit als Schlafender und Schlafenden geoutet.

    Ich empfehle dir einen Besuch in den USA um wieder aufzuwachen (wenn du dich das trotz den negativen Amerikabildes deutscher Medien traust, oder, als Buddhist, vielleicht doch besser China. Die Entdecken seid so ca. 20 Jahren die Kraft der wirtschaftlichen Freiheit, hier mal ein paar Zahlen:
    http://www.mckinseyquarterly.com/Retail_Consumer_Goods/The_value_of_Chinas_emerging_middle_class_1798_abstract
    ) und dir mal einen etwas freieren Kapitalismus anschaust.

    Du wirst gar nicht fuer moeglich halten, wie gut der funktioniert…und persoenlich angenehm der ist. Wenn du dein Geld naemlich selber in die Hand nehmen kannst, und entscheiden kannst, wem damit geholfen wird, anstelle das einem „Amt“ zu ueberlassen. Von wegen „Manchester“. Wenn ich das schon hoere. Schaut euch mal die Geschichte genau an, warum sind die Englischen Bauern wie die Fliegen in die Fabriken gerast?? Weil sie sich gerne unterdruecken lassen wollten? Bloedsinn! Der selbe Grund wieso ein Chinese zum Wanderarbeiter wird und ich in die USA abgehauen bin: Freiheit, Wohlstand und ein besseres Leben fuer die Familie, Kinder.

    Waehrend in DE die Unterschicht und Linke waechst, Schweden vor sich hinduempelt, stanzen die Chinesen neue Chipfabriken aus der Erde. Ist ja auch nicht so, als ob es bei uns nichts mehr zu Erfinden und Entwickeln gaebe, aber wir sind muede, faul und alt geworden…

    Noch ein Buchtip:

    http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_b?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Dstripbooks&field-keywords=roland+baader&Go.x=0&Go.y=0&Go=Go

  74. #91 Ratio

    Hast nur eins vergessen:
    Selbstverständlich gehören zum Konzept der sozialen Marktwirtschaft auch Kontrollmechanismen.

    Alles andere ist puritanisch geprägter Heils- Kapitalismus. (wie in den USA, 19. Jhd.)Wer wirtschaftlich dominiert, zeigt damit an, daß Gott ihn für das ewige Leben auserwählt hat. (Prädestination).
    „Arbeit ist Gottesdienst und wirtschaftlicher Erfolg Zeichen göttlicher Erwähltheit.“
    Halleluja!

    Im übrigen bin ich genauso Gegner des Sozialismus und sämtlicher Versuche der Linken, diesen wieder durch die Hintertür einzuführen, wie ich auch Gegner des Manchesterkapitalismus bin. Daß ich mich mit beiden intesiv auseinandergestzt habe, darfst du mir als Historiker schon abnehmen.

  75. #92 Pingpong (20. Feb 2008 21:37)

    „Der Name ist Programm„
    Als Ping-Pong-Effekt bezeichnet man die erneute Infektion mit einer Geschlechtskrankheit
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ping-Pong-Effekt_%28Medizin%29

    F2 = Troll

    Den Rest Deiner Ausführungen brauchen Interessierte nur zu “ Googeln “
    Und bilden sich dann ein eigenes Urteil.
    Es lohnt nicht auf Dich einzugehen.
    Siehe andere Themen !!

  76. #80 Ratio (20. Feb 2008 21:02)

    #41 Pendel der Zeit (20. Feb 2008 18:04)
    #46 Ulrich_der_Kreuzritter (20. Feb 2008 18:37)
    #49 Sauerlaender (20. Feb 2008 18:47)
    #52 momo (20. Feb 2008 19:04)
    Ihr schreibt dummes Zeug.
    Ratio

    Schade, jetzt bist Du auch auf Pingpong-Niveau
    Hatte Dich anders eingeschätzt

    Dann lohnt es sich wohl nicht weiter!

  77. @95

    Daß ich mich mit beiden intesiv auseinandergestzt habe, darfst du mir als Historiker schon abnehmen.

    Totschlagargument. Wenn du als Historiker dich damit in Deutschland auseinandergesetzt hast, und dabei Buecher der 60er und 70er Generation gelesen hast, was meinst du, wird da wohl herausgekommen sein?

    Da hat Deng Xiao schon aus der Waesche geguckt, als er in Thailand aus dem Flugzeug stieg und ueber den kaputten Kapitalismus lachen wollte…das Lachen ist ihm ordentlich vergangen. Zuhause angekommen hat er seinen Kommi-Apparatschiks erstmal die Nase langezogen: Manchesterkapitalismus hin oder her, was funktioniert und fuer die Masse der Weltbevoelkerung seid dem 18.Jhr. unvergleichlichen Wohlstand brachte OHNE dass Koenige, Kaiser, Dikatoren oder Politbonzen sich die Lorbeeren dafuer einheimsen koennen, muss ja politisch per se „boese“ sein…

  78. Noch ein Wort dazu, die freie Marktwirtschaft wäre das allein Seligmachende:

    Komisch nur, daß unter Ludwig XIV, dem Sonnenkönig, es durh den Merkantilismus zu einem derart gewaltigen Wirtschaftsaufschwung kam und zu einer erhöhung des allgemeinen Wohlstands in der Bevölkerung, o b w o h l die Wirtschaftsform unter dem Sonnenkönig allem widersprach, was moderne Ökonomen heute predigen. Der Merkantilismus zeichnete sich nämlich durch absolute planwirtschaftliche Vorgaben aus, was und in welcher Stückzahl und wo produziert werden sollte. Es war eine Form rational gesteuerter, staatlich gelenkter Wirtschaft, in der es kein freies Streben des Einzelnen gab.

    Ich will hier bestimmt nicht den Absolutismus predigen, aber ich will aufmerksam machen, daß die Gleichung: freies Spiel der Kräfte = wirtschaftlicher Wohlstand“ nicht so einfach ist.

  79. Etwas uebertrieben, die Ansicht die DDR wiederhaben zu wollen,

    aber dies sind nun mal die Fruechte der 68er, die ueberall Wuerzeln geschlagen haben, sich durch alle Institutionen gefressen haben, besonders als Lehrer die Jugend von klein auf mit ihrer Idiologie gegen Leistungstraeger, Traedition, Neiddebatten, vergiften.

    Der traege satte Staat hat zugeschaut und sich mit nebensaechlichen Kram die Zeit vertrieben.

    Deutschlands konservativer Elite fehlt Rueckgrat,

    Patriotismus, Durchsetzungesvermoegen,

    eine klare Ahnung wie man die Zukunft gestalten und beeinflussen muss, um die deutsche Kultur, die zusaetzlich zu den Tendenzen der Roten, unter den Anssturm der Muslems gelangt ist, wie alle EU Laender, zu retten.

  80. #93 momo (20. Feb 2008 21:46)

    Kennst Du auch sicher folgende Zeilen und kennst den Verfasser?

    … und wer ist der Verfasser?

  81. #95 Ulrich_der_Kreuzritter (20. Feb 2008 22:00)

    Hast nur eins vergessen:
    Selbstverständlich gehören zum Konzept der sozialen Marktwirtschaft auch Kontrollmechanismen.

    Nein. Welche „Kontrollmechanismen“ denn?

    Unterbindung von Gewalt und Betrug (im jeweils weitesten Sinn) rechne ich nicht zu dem was Du damit meinst.

    Erhards Kartell- und Monopolphobie (Freiburger Schule) war (und ist) verfehlt, aber das ist ein anderes Thema:

    vgl. dazu Ludwig von Mises, Monopole – Dichtung und Wahrheit (1965)
    http://www.mises.de/texte/mises/artikel/monopole.html

    Viele Linke wissen gar nicht, daß sie links sind, gilt auch für Dich.

    Falls es Dich interessiert, hier eine kleine Einführung in eine, wenn nicht die entscheidende ökonomische Grundfrage: das Verhältnis von Freiheit und Gleichheit.

    On Being Equal, By John Hospers
    http://www.fee.org/Publications/the-Freeman/article.asp?aid=5647

  82. Noch ein Nachsatz zu Merkantilismus. Wieso werden Wirtschaftformen immer sofort von politischen Systemen abhaengig gemacht…Das habe ich nie verstanden. Siehe China. Eine Diktatur und die Wirtschaft ist ein entfachter Kapitalismus. Der Staat versucht Einfluss zu nehmen, wohl war, aber es gelingt ihm kaum. Was stoert das den Kapitalismus? Oder die neue chinesische Mittelschicht? Vorher Palmdach, jetzt saubere Wohnung.

    Absolutismus? Klar, da war der Merkantilismus eine fruehe Form des Kapitalismus unter einem Koenig, und? Wieder brachte der Kapitalismus einen Aufschwung der Buerger zustande…

    Frueher oder spaeter wollen die auch persoenliche, politische Freiheiten und dann Rollen die Koepfe…Aber auch oder gerade am Ende von Oesterreich-Ungarn sorgte das Kaiserhaus fuer die politische Ruhe und die Wirtschaft florierte.

    Das Kapitalismus der Feind oder Freund der Demokratie oder Menschenrechte sein soll, ist albern. Es ist einfach unsere ureigenste Form miteinander zu handeln. Wann immer uns dazu mehr Freiheiten gegeben wurde, enstanden Zivilisationen, Reiche, herrliche Bauten, Staedte und das allgemeine Bildungs- und Lebensniveau stieg.

    Wie kann man nur T-Shirts aus den Philippinen tragen, Kaffee aus Bolivien trinken, Che-Poster aus China an der Wand haengen haben, Autos aus Japan fahren und die LINKE waehlen? Das ist Motzen auf hohem Niveau.

  83. Ztiat #41 Pendel der Zeit (20. Feb 2008 18:04)

    … Abgesehen natürlich vom überlangen Artikel „Steuerhinterziehung – Ein paar Merkwürdigkeiten“, in dem uns erklärt wird, krankhaft Gierige seien quasi „Opfer
    des Systems …

    Eine Aussage im Artikel von PI widerspiegelt auch meinen Eindruck, nämlich dass Steuervergehen ein Lieblingsthema für die Medien ist und hurtigst von denen aufgegriffen wird ähnlich wie ein Verbrechen mit rechtsradikalem Hintergrund und dass Steuerhinterziehung strafrechtlich konsequenter geahndet wird als brutalste Gewaltverbrechen junger Männer mit Einwanderungshintergrund.

  84. @momo:

    Sind Dir Deine trolligen Müllpostings, in denen Du eklatante Bildungsmängel offenbarst, gar nicht mal ein bisschen peinlich?

    Ich habe Dir in #92 einige sachliche Hinweise zum Wesen der NSDAP gegeben und Deine falschen Behauptungen, die NSDAP sei nicht sozialistisch gewesen, widerlegt, und Deine Reaktion ist ein Troll-Kommentar über „Geschlechtskrankheiten“?

    Wurde Deine Gehirnamputation denn wenigstens von der Kasse übernommen?

    Wenn Du wenigstens schlagfertig oder unterhaltsam wärest, aber was Du von Dir gibst, ist leider nur ödes Troll-Dummgeschwätz.

  85. #105 Pingpong (20. Feb 2008 23:23)

    Verdammt lange für die paar Sätze gebraucht.

    Es ist halt für so einen Hirni schwieriger zusammenhängend zu denken, als ein paar Funktionstasten zu drücken.

    Ich erinnere:

    F1=Ihr schreibt dummes Zeug.
    F2=Troll

    Und nochmal, nur als Tipp.

    Googeln mit Suchkriterium: NSDAP

  86. #103 novalis78 (20. Feb 2008 22:25)

    Wieso werden Wirtschaftformen immer sofort von politischen Systemen abhaengig gemacht…Das habe ich nie verstanden. Siehe China. Eine Diktatur und die Wirtschaft ist ein entfachter Kapitalismus.

    Zustimmung. Sehe ich auch so.

  87. Wer das Geschwätz der etablierten Politiker noch ernst nimmt und in manchen ihren Äußerungen glaubt noch etwas Substantielles entdecken zu können, dem ist nicht mehr zu helfen.

    Das Geschwätz unserer etablierten Politiker ist nicht diskussionswürdig.

    Es müssen Wege gesucht werden, wie die deutsche Parteindiktatur in eine Demokratie umgewandelt wird und das totalitäre EU-Monstergebilde in eine demokratische Form gebracht wird.

  88. BILD schreibt dem Chef der aller Berufsabzocker.

    » Lieber Finanzminister Steinbrück,

    bei all unserer Abscheu vor Steuerhinterziehung kommt mir die Abscheu vor Steuerverschwendung zu kurz. Die Bayerische Landesbank hat gerade ihren Chef gefeuert, weil er sich in amerikanischen Schrott-Immobilien verzockt hat. Die Sachsen-LB hat 4 Milliarden Verluste. Die West-LB 2 Milliarden. Die Deutsche Industriebank (IKB) wird mit 3,5 Milliarden Euro gestützt. Von wem? Von uns Steuerzahlern. Von meinem Geld, von Ihrem Geld.

    Lieber Minister Steinbrück, warum werden die Zocker nicht verhaftet? Warum dringen nicht Polizei und Staatsanwaltschaft in deren Büros ein? Warum ist das ZDF nicht dabei, wenn die Vorstandsvorsitzenden mit Handschellen herausgeführt werden? Sie haben Milliarden in den Sand gesetzt. Sie haben unserem Staat geschadet wie kein Steuerbetrüger. Bei denen geht es um Millionen, bei ihnen geht es um Milliarden. Es ist das Geld meines armen Vaters, dessen Rücken krumm wurde von der Steuerlast. Er hat immer bezahlt, er war ein Christ, er lebte nach der Devise: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist.“

    Dieses Deutschland hätte er nicht mehr verstanden – und ich verstehe es auch nicht mehr.

    Herzlichst

    Ihr F. J. Wagner
    «

    http://www.bild.de/BILD/news/standards/post-von-wagner/2008/02/20/post-von-wagner,geo=3810664.html

    gefunden bei kewil: http://fact-fiction.net/?p=142#comment-3083

  89. @momo den Grammatikclown:

    Oh, Du bist ja ein richtiger Internetexperte, kannst jetzt sogar Google benutzen und anderer Leute Sätze hier reinkopieren.

    Finde ich gut, dadurch verringern sich zumindestens die Rechtschreibungs- und Grammatikfehler Deiner „Beiträge“.

  90. @ #112 Ratio (21. Feb 2008 00:23)

    Wahnsinn, wie hier mit Milliarden gezockt wurde und die grünlinke Medienmafia suhlt sich in fast schon zweitrangigen Nachrichten über Steuerhinterziehung.

  91. @#111 momo

    Hier mein Tip fuer dich (und alle anderen PI Leser):

    Der Fragebogen. Ernst von Salomon.
    http://www.amazon.de/Fragebogen-Ernst-von-Salomon/dp/3499104199/ref=pd_bbs_sr_2?ie=UTF8&s=books&qid=1203560367&sr=8-2

    Wer das gelesen hat, weiss, was Konservative von Braun/Rotsozialisten unterscheidet. Damals wie heute. Von der Kaiserzeit, ueber die 20er bis in die Nachkriegszeit.

    Uebrigens: Goebbels Tagebuecher gelesen, jemand? Der war sowas von bekennender Kommunist und hat sich richtig in Hitlers Ideologie verliebt, warum bloss?

    Wenn wir mal ganz ehrlich sind, und ueberlegen, worum es dem Sozialismus im Kern geht, dann laeuft er notgedrungenermassen auf Richtung Totalitarismus hinaus (bei hirnlosen Robotern wuerds vielleicht klappen – darauf steuern Linke seid eh und je hin, ein paar der Postings hier belegen das uebrigens sehr eindruecklich).

    These: Wo die Familie und die (ethische!) Religion Kernstueck der individuellen Lebensmotivation sind, kann es keine bessere Wirtschaftsform fuer Individuum und Gesellschaft geben, als Kapitalismus.

    @Ratio: Danke, super links!
    On Being Equal, By John Hospers
    http://www.fee.org/Publications/the-Freeman/article.asp?aid=5647

  92. An die Kapitalismusbefürworter:

    Wie können kapitalistische Exzesse verhindert werden?

    Es gibt diese Exzesse, deshalb lehne ich Kapitalismus ab. Mit Exzessen meine ich zum Beispiel den Handel mit Schlachtvieh, das Abholzen von Regenwäldern für Obstanbau, hohe Gewinne aus Spekulationen, die massenhafte Produktion von überflüssigen Gütern und vieles mehr.

    Wie kann der Kapitalismus diese Exzesse verhindern? Wenn Ihr mir das glaubhaft erklären könnt bin ich gerne bereit den Kapitalismus gut zu finden.

  93. Ähnlich, wie viele junge Menschen, welche die NS Zeit nicht erlebt haben, für diese Zeit schwärmen, schwärmen viele Jugendliche für die DDR Zeit. Man nennt es allgemein Nostalgie, besser aber wäre, es Ignoranz zu nennen.

  94. #116 Zigarrenraucher (21. Feb 2008 07:15)
    Sie sollten sich mal mit Adam Smith befassen, da können Sie viel lernen. Falls Si noch nicht völlig resistent sind.

  95. zu #82 Ratio (21:05)

    Was immer man sonst über Nietzsche sagen mag, er war jedenfalls ein glänzender Analytiker. Daß er in dem von Ihnen bereitgestellten Abschnitt über den Sozialismus dessen notwendig despotischen Charakter erkannt hat – und dies Jahrzehnte vor der Entstehung der Sowjetunion: Hut ab!

    Tatsächlich muß der Sozialismus immer despotisch sein, weil er die Menschen gegen ihre Natur zur Gleichheit zwingen will; dies ist eben nur mit Gewalt anzugehen und wird letztendlich immer scheitern.

    Nur was Nietzsche über Platon schreibt, ist nicht gerecht, denn Platon entwirft seinen Idealstaat gerade auf Grund der Ungleichheit der Menschen, die sie zu jeweils verschiedenen Tätigkeiten befähigt: Die (platonischen) Philosophen sollen herrschen, die Tapferen einen Kriegerstand bilden und die übrigen widmen sich Handel, Handwerk und Landwirtschaft.

  96. #73 Zigarrenraucher (20. Feb 2008 20:44)

    Das heißt nicht das Prekariat zu fördern, sondern die Begabten und Leistungswilligen.

    Die Begabten und Leistungswilligen sind genug gefördert, wenn man sie in Ruhe lässt und ihnen nicht dauernd Knüppel zwischen die Beine wirft.

  97. #11 Northface

    Richtige Einstellung.

    #13 ismir_schlecht

    Sehr schlagfertig. Habe schallend gelacht.

    Die meisten älteren Menschen behaupten immer und immer wieder:“Früher war alles besser“! Egal ob der Mensch früher bis zum Hals in der Sch…se stand oder nicht. Meine Wenigkeit wurde Mitte der 50er in die Welt gesetzt. Obwohl die Generation vor mir den 2. Weltkrieg aber so was von verloren hatten und Deutschland in Schutt und Asche lag behaupteten die Meisten, dass früher alles besser war. Schon damals stutzte ich des öfteren ein- bis achtmal. Als ich dann meinen Wehrdienst ableistete hörte ich immer wieder von denselben älteren Menschen, aber die Wehrmacht war besser. Das ging so lange bis ich einmal antwortete:“Die Bundeswehr hat im Gegensatz zur Wehrmacht noch keinen Krieg verloren“! Nach 10 Minuten hatten sie mich verstanden und ich wurde niedergebrüllt. War das ein Spaß für mich, wie die sich geärgert hatten. Und so ist das mit der ehemaligen DDR heute. Diese wird mithilfe der westdeutschen Linke verklärt. In Berlin hat man die Originalmauer und die Grenzbefestigungen abgerissen und anschließend für Touristen nachgebaut. Beim Nachbau hat man aber bewußt so einige Sachen weggelassen, wie z.B. den Minengürtel (Personenminen)und die Selbstschußanlagen. Auch der Hundelaufgraben fehlt. Der Nachbau der Mauer sieht damit so menschlich aus. Bei der PDS (SED) tickte ja schon die biologische Uhr. Diese Partei wäre mit Sicherheit ausgestorben. Nur durch den Verrat eines Lafontaines kommt diese jetzt in die westdeutschen Landtage. Dadurch haben wir es jetzt mit zwei Phänomenen zu tun. Erstens, die o.g. Verklärung der Geschichte und zweitens, der Verrat von Lafontaine und die damit verbundene Salonfähigmachung der ehemaligen SED und der westdeutschen Kommunisten.

  98. # 121 Alemanne55

    Die Bundeswehr und die Wehrmacht in Bezug auf Kriegserfahrungen zu vergleichen funktioniert nicht.

    Ich kann nicht verstehen wie man sich darüber freuen kann wenn man Gefühle von Kriegsteilnehmern oder älteren Leuten verletzt hat. Denn darum ging es ja augenscheinlich.

  99. @115, Novalis78:
    Juchhu, ich bin nicht der einzige, der EvS kennt! Wenn man den gelesen hat, hat man doch für das RAF-Pack nichts mehr als Verachtung über, nicht wahr?

    @116, Zigarrenraucher:
    Also, von reinem Kapitalismus spricht doch allein David Friedman. Reiner Kapitalismus als Gesellschaftsform wäre schlicht Anarchie und Faustrecht, die kann niemand wollen.
    Wenn ich (und ich denke, die meisten anderen auch) vom K sprechen, meinen wir doch ein Wirtschaftssystem, als Gegenstück zur Planwirtschaft (PW), nicht zum Sozialismus. Und da ist der Kapitalismus einfach himmelweit überlegen.
    Wenn ich mal Deinen Nick aufgreifen darf:
    1. Organisatorisch: In einem PW-System würde eine Kommission bestimmen, wer wieviel Tabak anzupflanzen hat, welche Transportmittel wo zur Verfügung stehen, welche Anlagen zur Herstellung des Zigarren bereitgestellt werden, welche Verkaufsstellen bestehen et c. Daß das nicht funktionieren kann, sollte klar sein, und hat sich auch in den PW-Ökonomien gezeigt. Dort blühte doch der Schwarzhandel auch in staatlichen Betrieben. Tausend Schrauben gegen fünf Dachlatten, weil der eine Betrieb diese hatte, und der andere jene, weil die Plankommission keine hellseherischen Kräfte hatte.
    Und das war in der relativ einfachen Ökonomie der sozialistischen Länder. Wie sollte das heute mit hochkomplexen elektronischen Geräten funktionieren?

    2. Motivation: Der Mensch ist, Gottlob, keine Ameise. Wer für sich selbst arbeitet, arbeitet besser und sorgfältiger, als wer für „den Staat“ arbeitet. Die Eltern meiner Freundin haben mir erzählt, wie’s vor der Wende in Moskau war: Du hattest die staatlichen Märkte, auf denen du z.B. Tomaten günstig kaufen konntest; wenn diese nicht wegen Lustlosigkeit eingegangen waren und daher gar nicht zur Verfügung standen, waren sie klein und verschrumpelt. Dann aber auch Privatmärkte, in denen Du zu hohen Preisen hervorragende Qualität erstehen konntest.

    Zum Abholzen von Tropenwäldern: Bitterfeld etc. Da bestehen zwischen PW und K keine großen Unterschiede.

    den Handel mit Schlachtvieh

    ?

    massenhafte Produktion von überflüssigen Gütern Das ist eine Sache, die Du in PW-Systemen viel stärker hast, als in kapitalistischen. Hier steht jeder Hersteller selbst in der Verantwortung, Angebot und Nachfrage abzuschätzen. Dort war eine Kommission verantwortlich. Daß dieser die Abschätzung für jedes Gut häufiger mißlungen ist, bedarf doch eigentlich keiner Erklärung. Weil’s im PW-System eben an den meisten Dingen mangelte, wurde eher zuwenig als zuviel produziert.
    Und die Gewinne aus Spekulationen: Das ist eine ganz langen und schwierige Frage. Letztlich sind Spekulanten das Öl im Getriebe der Weltwirtschaft, die dafür sorgen, daß alles dort ist, wo es hingehört. Unterhalt Dich mal mir Mitarbeitern von Hedge Fonds, die können das besser erklären als ich.

    Re Merkantilismus (#100, Ulrich): Nun ist allerdings ein Laib Brot, den es unterm Ludwig gab, ein Produkt, daß doch etwas weniger Kooperation benötigt als z.B. ein iPhone, ein Mercedes, oder so ungefähr jedes Teil Deiner Wohnzimmereinrichtung. Merkantilismus war für das einfache Wirtschaftssystem damals, das sich langsam über die Subsistenzwirtschaft hinausentwickelte, zweckmäßig, ist dann aber mit gutem Grund abgelöst worden. Im übrigen funktionierte damals auch ein absolutistisches zentralistisches Herrschaftssystem und die katholische Staatsreligion prima, was ja kein Grund ist, diese wieder einzuführen 🙂

  100. Honneckers Erben reiben sich verdutzt die Augen.
    Was sie 50 Jahre mit Mord, Lüge, Diebstahl und Hetze nicht erreicht haben, fällt Ihnen nun von ganz alleine in den Schoss. Der Deutsche ist im Grunde genommen strunzdämlich und wer das öffentlich ausspricht, erntet wütendes Aufgeheule. Jeder hat die Regierung, die er verdient. Ich freue mich schon auf das Gelaber, wenn es dann heißt, das haben wir alle nicht gewußt, das haben wir nicht so gewollt. Kennen wir doch schon alles. War das nun pol. korrekt und kann so bleiben oder muss
    das weg?.

  101. # 123 Thomas79

    Planwirtschaft ist für mich keine Alternative, darüber müssen wir nicht diskutieren.
    Ich bin auch für größtmögliche Freiheit im Wirtschaften, aber wie schon erwähnt müssen solche Exzesse verhindert werden.

    Und ich sehe noch immer nicht wie der Kapitalismus alleine das leisten kann. Deshalb bin ich für einen kontrollierten Kapitalismus, der da eingeschränkt wird wo er sich nicht selbst disziplinieren kann. Zu den Exzessen, damit meine ich z .B. das hier:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,533052,00.html

    Es ist ein gutes Beispiel, weil es deutlich macht wie Kapitalismus funktioniert.

    Wenn es Menschen gibt, die aus ethischen Gründen sich weigern, derartig gräßliche Geschäfte zu unterstützen, tun es halt andere.

    Es finden sich immer amoralische Individuen die so ein Spiel unterstützen, die sich nur dafür interessieren, ob der Rubel da für sie rollt. Wie, auf welche Art das passiert und welche Scheußlichkeiten anderen dabei passieren, das ist ihnen egal.

    Und das freie Walten der Marktkräfte alleine kann da keinen Riegel vorschieben.

    Und hier bitte ich die Kapitalismusbefürworter einmal mir zu erklären wie das gehen soll. (Das Beispiel steht nur stellvertretend für viele andere Auswüchse des Kapitalismus)

  102. @Zigarrenraucher

    OK, prima, Deinem Beitrag stimme ich völlig zu. Wenn’s Dich beruhigt: Ich kenne weder bei Großkanzleien, noch bei Unternehmensberatungen, noch bei Investmentagenturen jeglicher Provenienz jemanden, der ein rein kapitalistisches Gesellschaftssystem befürwortet. Daß das nicht funktionieren würde, sollte klar sein; wer reinen Kapitalismus ohne staatliche Regulierungen fordert, ist m.E. verblendet.

    Wie weit man staatliche Regulierungen und Eingriffe gehen lassen will, ist eine andere Frage; das kann man sicherlich nur für den Einzelfall diskutieren. Es gibt z.B. sicherlich Menschen, denen das Schlachtvieh gleichgültig ist, solange sie billiges Schnitzel haben. Aber dafür sind ja demokratische Wahlen da.

    Erfreulich übrigens, daß man hier manchmal auch ruhig, rational und ohne persönliche Angriffe diskutieren kann 🙂

  103. @zigarrenraucher:

    Alternativ zu Molots Anregung, sich mit Adam Smith zu befassen, möchte ich Ihnen zudem Herrn Milton Friedman empfehlen, für den Anfang „Kapitalismus und Freiheit“, der auf Ihre Fragen und Zweifel bzgl. der Effizienz und auch der Menschlichkeit(!) des Kapitalismus einfache, dennoch überzeugende Antworten liefert:

    http://www.amazon.de/Kapitalismus-Freiheit-Milton-Friedman/dp/3492239625

    Insbesondere weist Friedman nach, dass eine freiheitliche Demokratie einer freien Marktwirtschaft unbedingt bedarf und ohne einen freien Markt nicht denkbar ist.

    Ist übrigens ein kleines Büchlein und schnell an 2 Nachmittagen durchgelesen. 🙂

    Free To Choose

    Und wenn Sie keine Lust haben zu lesen, aber der englischen Sprache mächtig sind, dann ist ja vielleicht seine bekannte TV-Serie „Free To Choose“ eine angenehme Alternative:

    http://www.ideachannel.tv/

    Kann die vorgenannte unterhaltsame TV-Serie inkl. der sich stets anschliessenden Diskussion, in der Kritiker Friedman wichtige Fragen stellen, übrigens jedem nur wärmstens ans Herz legen.

  104. @Zigarrenraucher:

    Bin ja kein Kapitalismusexperte, aber hier mal ein Versuch:

    Es gibt diese Exzesse, deshalb lehne ich Kapitalismus ab.

    Es gibt ja durchaus das berechtigte Argument, dass wir ueberhaupt nicht wissen koennen, wie ein komplett freier Markt wirken wuerde, denn den hat es, wie den Sozialismus, nie in Reinform gegeben. Immer waren die Staatstraeger daran interessiert ihre Wurstfinger hineinzuhalten und mittels Steuern und Auflagen nett das Geld abzugreifen .

    Sei dem wie dem sei:

    Mit Exzessen meine ich zum Beispiel den Handel mit Schlachtvieh,

    Wir duerfen nicht vergessen, dass wir bereits 200 Jahre extremes zivilisatorisches Wachstum und Entwicklung hinter uns haben. Unter anderem haben die kapitalistischen Errungenschaften in der Medizin zu einer unglaublichen Rettung der Bevoelkerung vor Hunger, Seuchen und Krankheiten gefuehrt. Leider wurden die Aufklaerung und der Humanismus von dieser Entwicklung etwas abgekoppelt und wir essen immer noch Fleisch 🙂

    Die Versorgung einer solchen Bevoelkerungsmenge OHNE ein auf Angebot und Nachfrage moeglichst optimal (weil wirtschaftlich!) reagierendes System wuerde NOCH VIEL VIEL MEHR Tiere benoetigen um den Hunger zu stillen. Ich wuerde sogar annehmen, in einer reinen Agrargesellschaft waer das gar nicht mehr machbar 6 Mrd Menschen zu ernaehren. Wahrscheinlich haetten wir in den letzten 100 Jahren mehrere Millionen Menschen regelmaessig verhungern lassen muessen. Ich selber bin Vegetarier und das schoene ist, dass man sich im Kapitalismus selber aussuchen kann (die Freiheit hat) was man kauft und was man unterstuetzt. Solange Leute Tierfleisch essen wird brutal geschlachtet – das ist also, aus ethischer Warte betrachtet immer ein Exzess.

    das Abholzen von Regenwäldern für Obstanbau,

    Ein wichtiger Punkt: Als wir mit Dampfmaschinen und Kohle anfingen, ging es ganz schoen drecking zu. Schlimm fuer unsere Lungen, schlimm fuer die Umwelt. Aber wir dachten damals: Wow, endlich Fortschritt, her mit den Mitteln gegen Tuberkulose, in Massenproduktion gefertigt, her mit den Kuechenutensilien und Kleidern, massenhaft produziert und guenstig.

    Natuerlich haetten die Englaender des 18.Jhr. gerne einen glaenzenden Hybridwagen gefahren, der leise summt und keine Abgase produziert…aber wie denn bitte????

    Man musste natuerlich Grundlagen schaffen, bevor man immer und immer resourcenschonender operieren konnte. Und denkt mal weiter: diese Entwicklung ist noch LANGE nicht vorbei, wenn wir dem Kapitalismus nur wirklich eine Chance geben. Irgendwann werden wir noch resourcenschonender noch mehr Menschen ernaehren koennen. Durch die staedtischen Ballungsraeume kann sich in die Natur in den (NICHT-Subventionierenden) Industrienationen endlich wieder ausbreiten und regenerieren – klar, als wir noch Agrarkulturen waren haben wir alles abgeholzt, aber wenn wir keine GRUENEN waehlen wuerden, wuerden wir auf dem Niveau nicht stehen bleiben (oder wieder darauf zurueckfallen). Ihr muesst jetzt nur mal einen Moment euch vom Computer zuruecklehnen und im Zimmer umschauen. Jedes Ding das ihr seht, zeigt euch in Wahrheit diese einzigartige Erfolgsgeschichte des Kapitalismus…der persoenlichen Freiheit von Menschen selbstbestimmt mit Ihrem Geld machen zu koennen, was sie moechten. Ohne Unterdrueckung durch ein korruptes System.

    hohe Gewinne aus Spekulationen,

    Gar kein schweres Thema: Was waere denn, wenn DU diese Gewinne machen wuerdest? Ich denke mal, das ist einfach nur die beliebte deutsche Neidfrage. In der Tat, das Oel der Maerkte ist das Kapital. Und im Zeitalter (dank Kapitalismus!) von Internet und Online Broker Portalen kann jetzt jeder Erdenbuerger Kapitalist werden und sein Kapital an den Boersenmaerkten vermehren / verlieren, wenn er denn so ein hohes RISIKO eingehen will. Und das sagt schon alles: der Spekulant setzt sich einem extrem hohen Risiko aus, dafuer kriegt er dann auch ein extrem hohe Belohnung. So funktioniert der freie Markt. Der Unternehmer riskiert und gewinnt mehr, als der Arbeitnehmer mit seinem Job, der regelmaessig am Monatsende sein Geld auf dem Konto hat.
    Bitte nicht von der billigen Neidkultur anstecken lassen.

    die massenhafte Produktion von überflüssigen Gütern

    Wie gesagt, leider gibt es keinen Kapitalismus ohne Staat…denke dir bitte einen Moment all die Subventionen weg, die der Staat eingefuehrt hat, weil der planwirtschaftlich denkt, er wuesste was besser fuer die Leute ist…wir haetten sicher viel viel weniger Bauern, und nur in etwa das, was zum Essen gebraucht wird (Angebot und Nachfrage sorgen fuer ein effizientes Erwirtschaften). Durch die Subventionen werden Milchseen und Butterberge produziert, die keiner braucht! Habe eine zeitlang in Oesterreich gelebt. Da haben die Bauern Mais angebaut um den zur Erntezeit zu verbrennen. Gab mehr Geld fuer kaputte Ernten als fuer verkaufte. Das ist Exzess und ich meine, wenn du genau schaust, entsteht der fast immer nur dann, wenn sich der Staat einmischt.

    Dadurch das fuer den Kapitalisten sein Kapital auf dem Spiel steht geht er damit im Normalfall sehr sehr sorgsam um. So, und jetzt verabschiede ich mich von meinem kapitalistischen PC uebers Kapitalistische Internet und sage dem sozialistischen Deutschland: Gute Nacht!

  105. @Thomas

    OK, prima, Deinem Beitrag stimme ich völlig zu. Wenn’s Dich beruhigt: Ich kenne weder bei Großkanzleien, noch bei Unternehmensberatungen, noch bei Investmentagenturen jeglicher Provenienz jemanden, der ein rein kapitalistisches Gesellschaftssystem befürwortet.

    LOL. Ja! Weil du in Deutschland lebst :-). Ich zitiere mal Ratio:

    Viele Linke wissen gar nicht, daß sie links sind, gilt auch für Dich.

  106. @130 novalis:

    Ja, die meisten Deutschen sind so dermaßen links indoktriniert, daß es ihnen offenbar unmöglich scheint, sich ein Land und ein Leben vorzustellen, in dem jede einzelne sich um seine eigenen Belange – inkl. seiner Arbeit, seines Auskommens, seiner Familie und seiner Gesundheit – kümmert, ohne von seinen Nachbarn dahingehend belehrt, beraubt, gegängelt und bevormundet zu werden.

    Offenbar ist der Bevormundungs- und Entmündigungsstaat schon dermaßen tief in den Volkscharakter gesickert, dass eine freiheitliche Lebensart für die meisten gar nicht mehr vorstellbar ist.

  107. # novalis78

    Danke für die ausführliche Antwort aber ich merke schon uns trennen gedanklich Welten.

    Nichtsdestotrotz ist es mir wichtig zu versuchen, mein Gegenüber, seine Denkweise und seine Argumentation zu verstehen.

    Mein Weltbild und meine Wertvorstellungen sind gänzlich andere und mit Deinen nur schwer vereinbar. Ein paar Beispiele:

    zu den Wurstfingern von Vater Staat der Steuern abgreift: Das finde ich ganz ok, Gemeinschaft und gemeinschaftliche Aufgaben müssen sein. (nur die derzeitige Praxis ist völlig daneben, ohne Zweifel)

    zu den Errungenschaften der Industrialisierung: denen stehe ich kritisch bis ablehnend gegenüber. Da ist in meinen Augen vieles völlig falsch gelaufen. Besonders viele Menschen auf dem Globus rumlaufen zu haben sehe ich nicht als wichtig an. Ich schätze da mehr die Qualität als die Quantität.

    Bauerntum halte ich für den Garant von Unabhängigkeit (Selbstversorgung) und eine Gesellschaft, die ihre Bauern abbaut, halte ich für selbstmörderisch.

    Nationen und Völker haben in meinem Denken noch eine gewisse Bedeutung, es kann aber sein daß das nur noch eine nostalgische Bedeutung ist.

    Die Rückverwilderung der kultivierten Gebiete aufgrund der Konzentration menschlicher Aktivität auf die Ballungsräume reizt mich auch nicht, da ich ein überzeugter Landschaftsästhet bin. Für mich sind manche, vom Menschen geschaffene Landschaften Kulturdenkmäler ersten Ranges und mindestens genauso schützenswert wie manche Naturgebiete.

    Spekulationen reizen mich nicht. Auch Reichtum nicht. Mich kannst Du nicht kaufen, Geld interessiert mich wenig. Ich lebe und damit hat es sich.

    Wie schon gesagt hört sich das komisch an, ich bin mit meiner Einstellung sicher ein Exot. Aber ich habe andere Werte als Freiheit und Wohlstand, oder sagen wir mal, höhere Werte.

    Freiheit und Wohlstand ist für mich selbstverständlich. Ich habe niemals materielle Bedürftigkeit kennengelernt, vielleicht würde ich sonst anders denken.

    Ich bin frei und ich bin in der Lage zu überleben aufgrund meiner Kenntnisse, Fähikeiten und Fertigkeiten. Was anderes interessiert mich in dieser Hinsicht nicht.

    Ich schließe ungern und nur notgedrungen Geschäfte ab, eigentlich sind mir alle Geschäfte zuwider. Ich kaufe nur das, was ich unbedingt benötige, und das ist ziemlich wenig. Luxus, Statussymbole etc. interessieren mich nicht, weil das alles nur Ersatz ist für echten Status.

    Obwohl Kapitalismus nicht meine Welt ist, akzeptiere ich aber daß er hier für viele offenbar sehr wertvoll ist und ihnen viel bedeutet.

    Danke für die Literaturhinweise, ich werde das berücksichtigen.

  108. #88 Ulrich_der_Kreuzritter

    Hast wohl einen Sozialismus- Komplex mit auf die Welt bekommen …

    Diese Aussage betrachte ich als eine arrogante Unverschämtheit.

    Stelle dir vor – ich wäre Jude. Würdest du mit der gleichen lockeren Arroganz eine mörderische Ideologie verharmlosen?

    Es gibt kein guter Sozialismus genauso wie es kein guter Nationalsozialismus und kein guter Kommunismus gibt.

    Es ist erschreckend, wie viele offensichtlich nichtsahnenden Theoretiker ganz ohne Hemmungen für eine der brutalsten Ideologien der Welt eine Propaganda betreiben.

  109. @zigarrenraucher:

    Dir würde ganz schnell bewusst werden, wie wichtig der Kapitalismus für Dein Wohl und Deine Freiheit ist, wenn er in Deutschland erst einmal komplett abgeschafft worden ist.

    Der Kapitalismus – d.h. die freie Marktwirtschaft – ist eine conditio sine qua non, eine Grundbedingung, ohne die Deine Freiheit und Dein Wohlstand in Deutschland nicht existierten.

    In dem gleichen Masse, wie hier der freie Markt zurückgedrängt und zerstört wird, sinkt auch unser aller Wohlstand.

    Was meinst Du wohl, warum die Deutschen im Wohlstandsvergleich gegenüber anderen Nationen zunehmend zurückfallen?
    Weil die Staatsquote, die Enteignung und die Umverteilung zunehmen.

    Dass Du im übrigen meinst, für Dich sei „Wohlstand nicht wichtig“, ist Deine Privatangelegenheit – und Du solltest wünschen, dass Deutschland noch einen halbwegs freien Markt behält, denn nur in einer freien Demokratie mit einem freien Markt gibt es soetwas wie Privatangelegenheiten – in einer sozialistischen Kultur hingegen gibt es dann die Zwangsarbeit, das Arbeitskommando, dem Du zugeteilt wirst – und für die Unwilligen, die dann keine Lust haben zu arbeiten und streiken, den Gulag.
    (Sh. Geschichte der Sowjetunion und alle weiteren sozialistischen Zwangssysteme).

  110. #122 Zigarrenraucher

    Di irrst Dich! Es ging zum damaligen Zeitpunkt nicht darum die Gefühle von Kriegsteilnehmern zu verletzen. Jedesmal wenn ich von einer Auslandsübung zurück kam und in meiner damaligen Stammkneipe ein Bier trinken wollte kam von denen der Spruch:“Na, zurück von deinem Sch…haufen“? Bis es mir dann gereicht hatte. Das war nichts anderes als eine Retourkutsche von mir.

  111. @zigarrenraucher, pingpong

    Ja, danke fuer deine Antwort, uns trennen Welten, aber gut, dass man so offen darueber reden kann.

    Weil, mich diese Welten in Deutschland von praktisch jedem getrennt haben, der mir ueber den Weg lief, war das mit dem Auswandern eine grosse Erleichterung.

    Dass Du im übrigen meinst, für Dich sei “Wohlstand nicht wichtig”, ist Deine Privatangelegenheit – und Du solltest wünschen, dass Deutschland noch einen halbwegs freien Markt behält, denn nur in einer freien Demokratie mit einem freien Markt gibt es soetwas wie Privatangelegenheiten – in einer sozialistischen Kultur hingegen gibt es dann die Zwangsarbeit,

    Pingpong, ich moechte dein Gedankenspiel sogar noch weitertreiben. Ich bin der festen Ueberzeugung, dass Zigarrenraucher, wenn es den Kapitalismus, den er so verabscheut (wahrscheinlich unbewusste linke negativ propaganda ueber die Jahrzehnte hinweg) gar nicht geben wuerde, dann koennte er die Freiheit hier zu sitzen und ueber diese Themen zu reden gar nicht nuzten. Er wuerde jeden Tag Pferdeguelle wegschippen, oder den Acker umpfluegen und das einzige Buch, das er abends lesen koennte, waere vielleicht die Bibel. Wenn ihm das jetzt zusagt, und er gerne so leben moechte, ist das seine Wahl. Aber diese Wahl zu haben oder eben nicht, da hilft der Kapitalismus. All jene, die lieber Weltliteratur geniessen anstelle Pferdeguelle wegschaufeln zu muessen, die lieber mit ihren Freunden telefonieren koennen, als Monate nichts voneinander zu hoeren usw usw sollten wirklich mal kurz ueberlegen, wie die Welt aussaehe, wenn sie im 15.Jhr. stehen geblieben waere. Was wuerde das fuer euch persoenlich im Alltag bedeuten?

    Wenn es dir egal ist, wieviele Menschen auf dem Globus rumlaufen, ist es dir dann auch egal, wieviele Leute an Seuchen sterben elendig sterben muessten, weil wir die Medikamente nicht entwickeln, produzieren und zeitnah verteilen koennten? Ist dir das wirklich egal? Hm.

    Wenn die Qualitaet dann so aussieht wie in der DDR, dann haben wir in der Tag unterschiedliche Begriffe von (Lebens)qualitaet.

    Apropo Werte: Ich finde es aeusserst faszinierend, dass gerade die tiefreligioesen Amerikaner so einen Wohlstand haben.

    Waere das nicht edler? Den Wohlstand mehren und verteilen, WEIL wir Ideale haben, die uns ueber das Materielle hinaus wichtig sind.

  112. #132 Zigarrenraucher (21. Feb 2008 16:23)

    Was Du über Dich persönlich ausführst, glaube ich Dir durchaus. Ich denke oder besser fühle doch tatsächlich fast genauso. Bin z.B. sehr naturverbunden, liebe Tiere und brauche für meinen persönlichen Bedarf kaum Geld. Das Geld ist mir quasi zugeflogen ohne daß ich danach bewußt oder gezielt gegiert hätte. Ich glaube enwet sagte auch mal was in diese Richtung.

    Nicht trotzdem, sondern gerade auch deswegen sehe ich das Thema Sozialismus vs. Liberalismus aber völlig anders als Du.

    Hier geht es um Freiheit oder Totalitarismus. Kann Pingpong und novalis78 nur zustimmen.

    Dein Naserümpfen über das Wohlergehen anderer gefällt mir nicht.

    Ich will nicht unsachlich sein: aber mit Deinen merkwürdigen „theoretischen“ Ansichten müßtest Du Dich doch in der alten DDR, in Nordkorea oder Kuba am wohlsten fühlen.

    Alt-Stalinist und Kommunist Giordano hat das ja mal probiert und ist freiwillig in die DDR gezogen. – Nach einem Jahr war er wieder da. 😉

    Man kann Freiheit und damit auch das eigene Glück und Wohlbefinden sehr wohl auch mit Gedankenlosigkeit und arrogantem, verächtlichem Naserümpfen über die Präferenzen anderer verspielen.

  113. Nachtrag zu #137:

    #116 Zigarrenraucher (21. Feb 2008 07:15)

    An die Kapitalismusbefürworter:

    Wie können kapitalistische Exzesse verhindert werden?

    Es gibt diese Exzesse, deshalb lehne ich Kapitalismus ab. Mit Exzessen meine ich zum Beispiel den Handel mit Schlachtvieh, das Abholzen von Regenwäldern für Obstanbau, hohe Gewinne aus Spekulationen, die massenhafte Produktion von überflüssigen Gütern und vieles mehr.

    Wie kann der Kapitalismus diese Exzesse verhindern? Wenn Ihr mir das glaubhaft erklären könnt bin ich gerne bereit den Kapitalismus gut zu finden.

    Schließe mich den vorhergehenden Stellungnahmen, insbesondere von Pingpong und Novalis78 an.

    Kurze Ergänzung:

    Mir erscheint bereits der Ausdruck „kapitalistische Exzesse“ irreführend. Darin liegt eine Unterstellung, die ich nicht teile. Was Du vermutlich meinst, hat mit Liberalismus oder Kapitalismus überhaupt nichts zu tun!!

    Passender könntest Du von „menschlichen“ Exzessen, konkreter von aggressiver Gewalt und Betrug, kurz von Kriminalität reden. Dergleichen auch nur unterschwellig mit Kapitalismus in Verbindung zu bringen, stellt die Dinge auf den Kopf.

    Wer die Freiheit der Menschen will, will sie doch gerade vor der Kriminalität ihrer Mitmenschen (auch des Staates) schützen! Wovor denn sonst? Das ist der eigentliche Inhalt des Liberalismus/Kapitalismus! Liberalität oder Kapitalismus hat mit Kriminalität ebensowenig zu tun wie Teufel mit Weihwasser.

    Um Kriminalität, also aggressive Gewalt und Betrug zu unterbinden, brauchen wir – leider – einen Staat. Nur Libertäre meinen, das gehe auch durch bodyguards und private Schutztruppen. So schön das wäre. Aber da ist der Wunsch der Vater des Gedankens.

    Nun zu den wirklichen oder vermeintlichen Mißständen:

    „Handel mit Schlachtvieh“:

    Das ist als Frage des Tierschutzes hier eher eine Randfrage. Höhere Tierarten sind leidensfähig, folglich gehört Tierquälerei unterbunden, steht sogar im Grundgesetz (Art. 20a usw.). Leisten kann man sich das umso eher, je mehr Geld man dafür erübrigen kann. Also zieht Kapitalismus vermutlich den besten Tierschutz (wie auch Umweltschutz) nach sich. In vielen Fällen entspricht es bereits dem wohlverstandenen Eigeninteresse Tiere nicht unnötig zu quälen.

    „Abholzen von Regenwäldern für Obstanbau“

    Weiß nicht, was Du meinst.

    „hohe Gewinne aus Spekulationen“

    Was gibt es daran auszusetzen? Was ist mit hohen Verlusten? Spekulanten sind keine Kriminellen und handeln auf eigenes Risiko. Sie erfüllen gesamtökomisch eine wichtige Funktion, weil sie extreme Preisausschläge egalisieren. Hätte die Kundschaft keinen Bedarf dafür, gäbe es sie nicht.

    „massenhafte Produktion von überflüssigen Gütern“

    Was und wieviel produziert wird richtet sich im Kapitalismus nach den Wünschen der Konsumenten (und natürlich den Möglichkeiten der Hersteller). Produziert man Waren, die niemand haben will, fährt man Verluste ein und ist ziemlich bald weg vom Fenster.

    Anbieter haben im Kapitalismus das Eigeninteresse, die Kundschaft im Rahmen ihrer Kräfte möglichst optimal zu bedienen. Nur ein freier Markt bietet die Gewähr, daß möglichst genau das möglichst kostengünstig und resourcenschonend produziert wird was König Kunde haben will.

    Wenn – wie heute an allen Ecken und Enden – etwas schief läuft und mit tausend linken Fingern auf die pöhsen, pöhsen Unternehmer gezeigt wird, dann folge der Empfehlung von novalis78:

    Cherchez l’etat!

    Immer und überall wird man fast ausnahmslos feststellen, daß Papa Staat seine gewalttätigen Finger im Spiel und damit das freie Spiel von Angebot und Nachfrage außer Kraft gesetzt hat.

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