obamateapotsmallIn den USA laufen die Vorbereitungen für die Feiern zum 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag. Dieses Jahr steht er im Zeichen landesweiter Teapartys. Veranstaltungen als Zeichen des Protestes gegen die Politik der Obama Administration.

Obamas Finanz- und Sozialpolitik ist gekennzeichnet durch das hemmungslose Anwerfen der Notenpresse, Schulden im niemals gekannten Ausmaß werden gemacht und selbst vielen seiner Wählern wird es mittlerweile Angst und Bange. Seit der Machtübernahme hat Obama zum Beispiel 78000 neue Jobs bei US Behörden geschaffen, mit allen finanziellen, langfristigen Konsequenzen für den Steuerzahler.

Die amerikanische Staatsverschuldung hat nie vorstellbare Höhen erreicht. Millionen werden am 4. Juli ihren Protest bei den Tea Parties zum Ausdruck bringen. Unsere Presse wird dann allerdings wieder lediglich mit Klassenkampfphrasen – wenn überhaupt – über diese Massenbewegung berichten.

Amerikas Rechte versucht mit organisierten Aufmärschen eine Art nationale Bewegung gegen Obama ins Leben zu rufen – doch nicht alle Republikaner lassen sich von den Tea Partys mitreißen. Die Regierung bleibt indes betont gelassen.

Ja, mit einem Satz in der Einleitung kann man vieles ausdrücken: Rechte (von Natur aus pfui), organisierte Aufmärsche (warum nur denkt man da an Stechschritt und Fackeln?), nationale Bewegung (ganz schlecht, klingt nach 1933) – und dann natürlich im Nebensatz ein Hinweis auf die Uneinigkeit selbst im rechten (böse!) Lager. Manchmal kann man wirklich glauben, dass der Schreiberling seine Ausbildung bei den Klassenkampfmedien der Kommunisten gemacht hat. Auf jeden Fall beherrscht er das Handwerk der subtilen Verleumdung. Von neutraler Berichterstattung ist man – im ganz besonderen wenn es über the One™ geht – meilenweit entfernt.

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123 KOMMENTARE

  1. Das Erinnert mich doch ganz stark an die Deutsche Medienlandschaft von wegen der subtilen verleumdung…
    Deutsche Presse=“DER STÜRMER“ Niveau!!!!

  2. Die Rechten sind phöse und nmarschieren auf, die linken Randalierer werden liebevoll die Anrifa genannt, sie machen auch imm Gegendemonstrationen, also im Kampf gegen Rechts, sie sind die von den Mediennutten liebevoll begleiteten Gutis.
    National ist ja auch sowas wie pfui, internationales Multikulti, auch wenns zwischen den verschiedenen Ethnien auch mal knallt, ist sowas von bereichernd.

    Es sitzen die Falschen an der Macht, ganz eindeutig.

  3. life is like a box of chocolate. you never know what you`re gonna get. yeah!
    this is what elections are, too. yeah!
    ich weiß nicht: mit forrest gump im eierbüro wären die amerikaner möglicherweis besser gefahren.
    aber: auch sie haben gewählt und bekommen, was sie wollten.

  4. die tea-parties werden nicht von „rechten“ organisiert, sondern das ist eine aktion von den „wahren amerikanern“. da gibt es kein „ich bin republikaner und du demokrat“. das ist eine bewegung, die von amerikanern aus allen politischen richtungen (ausser den ultra-linken natuerlich, also der o’bambi-fraktion) unterstuetzt wird.

    der SHOGG aus washington reisst die usa in den abgrund, wenn man ihn nicht stoppt.

    uebrigens: leider haben bei der abstimmung ueber crap and fake (formerly known as cap-and-trade) auch 8 reublikanische repraesentanten fuer diesen schwachsinn, der die preise fuer jedes einzelne produkt in die hoehe schnellen lassen wird, gestimmt (die personen sind namentlich bekannt und werden sich ueber eine menge telefonanrufe und mails freuen). das ist o’bambi’s steuerehoehung durch die hintertuer (bzw. eine der erhoehungen), um den ganzen mist zu finanzieren, den er fabriziert: socialized medicine, bailouts, milliardenzahlungen an die verbrecherorganisation acorn, zahlungen (durch die hintertuer) an die unions, finanzierung der wohltaten fuer die illegalen, etc.

    dieser schwachkopf hat aber nicht damit gerechnet, dass die amerikaner sich das nicht gefallen lassen werden…

  5. Obambis Polit-Tee ist ja nun wirklich völlig geschmacklos/schwach, fadenscheinig/charakterlos, mainstream/identitätslos und undurchsichtig/trüb – eine gute Verpackung macht eben noch lange nicht einen guten Inhalt. Politisch korrekt eben. Solchen Tee kann man getrost ins Meer werfen.

    :mrgreen:

  6. @ eigenvalue

    bei diesen TEA Party’s gehts um Steuern (taxt enough allready = TEA) – aber Boston ist da wohl auch im Hinterkopf („no taxation without birth certification?“).

    :mrgreen:

  7. Der einzige Grund , warum ich bei PI lese , ist die Freundschaft zur USA und Israel auch in schwierigen Zeiten . Die Breitseiten , die hier auf unsere muslimische Mitbürger gezielt werden , finde ich weniger gut .

    Es ist gut für die USA , dass Bush nicht mehr an die Macht ist . Die Mehrheit der US – Bürger haben Obama gewählt und er ist bisher ein sehr beliebter Präsident .

    Daran ändert auch PI nichts .

  8. @ multikulti

    Du bist neu hier.

    Lies dich zuerst ein wenig durch.

    Hier geht es NICHT um Muslime, sondern um die Polit-Ideologie Islam des pädophilen Mohammed.

    Lerne bevor du solchen Stuss rauslässt. Aber natürlich darfst du dich auch als Vollpfosten outen. Wir sind ja im freien Westen.

    :mrgreen:

  9. 5 to 12

    Natürlich würden Steuerkürzungen UNS zugute kommen. Doch unsere konservativen Denker und Politiker sind ja inzwischen in der „Mitte“ angekommen (siehe CDU Deutschland). Neokonservatives Denken und Politik kann man von diesen Sesselfurzern nicht erwarten. Wer interessiert sich von diesen multikulti Fanatikern schon für die Bevölkerung, das wäre ja Patriotisch und somit „rechts“…

    @ multikulti

    Hier noch ein Anfang für dein Studium
    http://archiv.mut-gegen-rechte-gewalt.de/druckartikel.php?id=10&kat=10&artikelid=2092

  10. @ #13 Multikulti (28. Jun 2009 15:42)

    Es ist gut für die USA , dass Bush nicht mehr an die Macht ist . Die Mehrheit der US – Bürger haben Obama gewählt und er ist bisher ein sehr beliebter Präsident .

    keine ahnung … aber davon eine menge

    wieso soll es gut sein, dass bush nicht mehr an der macht ist (btw: er konnte sowieso nicht mehr gewaehlt werden)? damit amerika von anderen laendern wieder mehr geliebt wird? dummfug! erstens: everybody’s darling is everybody’s asshole. zweitens: die laender die uns hassen hassen uns auch weiterhin, da sie uns nicht wegen des praesidenten hassen, sondern wegen unserer lebensart und unseres systems. erst wenn o’bambi es geschafft hat aus den usa die u(nited) s(ocialistic) i(slamic) u(nion) zu machen wird aus dem hass eine akzeptanz – bis dahin aendert sich nichts. und ganz ehrlich: scheiss drauf, was dieses pack von uns denkt!

    ok, eine mehrheit der zur wahl gegangenen us-buerger haben diesen SHOGG gewaehlt, aber eine denkbar knappe.

    und zum naechsten geruecht: dass o’bambi ein beliebter praesident ist kann auch nur behaupten, wer weit genug weg ist und keine ahnung davon hat, was hier wirlklich los ist.

    auch die „armen“ (ich sage mal eher: die faulen und asozialen, denn die meisten „anstaendigen armen“ sehen selbst zu, wie sie klar kommen und wollen sich nicht vom staat abhaengig machen), die ihn gewaehlt haben, weil sie sich mehr staatliche hilfe versprochen haben, werden sich noch umschauen, wenn durch crap and fake und andere gesetze die preise ins unermessliche steigen. dann trifft’s diese personengruppe naemlich noch mehr. die reichen und die ueberlebenden der mittelschicht koennen die mehrkosten auffangen, aber die, die sowieso schon unten sind kriegen eine volle breitseite. und im ernst: ich habe kein mitleid, denn die haben diesen schwachmat ja gewaehlt.

  11. @Realitaet

    Nein , ich lese schon seit sehr langer Zeit hier . Vor allem als alle Welt wegen diesem unseligen Bush gegen die USA geschrieben hat , habe ich PI geschätzt – auch wenn ich immer ein Gegner von Bush war und froh bin , dass dieser Albtraum endlich vorbei ist .

    Als “ Schreiber “ bin ich aber erst seit ein paar Tagen hier – das ist schon richtig .

    Mir geht die aber die Hast auf unsere muslimischen Mitbürger und den Islam hier bei PI auf den Sack und so was darf man nicht unwidersprochen lassen .

  12. noch ein o’bambi-verdienst (er oeffnet dem musel-gesocks tuer und tor):

    die muselorganisation „cair“ hat nun, befluegelt durch o’bambi’s zitate aus dem verfluchten k(l)oran, die aktion „share the quran“ gestartet. anlaesslich ihres 15-jaehrigen bestehens wollen diese verbrecher (kontakte zu terroristischen vereinigungen) 100.000 freie exemplare dieses hass-comics an senatoren, repraesentanten, lokale politiker, medien-professionelle, lokale und nationale entscheidungstraeger und meinungsbilder verteilen, um diese menschen ueber den islam aufzuklaeren (auf gut deutsch: zu beluegen und zu verarschen).

    uebrigens: die mission des „cair“ ist u.a. der schutz der zivilrechte. da koennten sie ja erst mal in ihren steinzeitlaendern anfangen. dort ist arbeit genug fuer die naechsten jahrhunderte.

  13. Je mehr Bush beschuldigt und angegriffen wird, selbst nach seinem vorübergehenden Rückzug von der Polit-Bühne, umso sympathischer (für „viele“) und prägender (für „viele“) war der Mann anscheinend.

    Nur weiter machen mit dem bashing – sagt auch eine Menge über den basher aus.

    Bush war und ist einer der besten US-Präsidenten aller Zeiten.

    @ geburtsurkundenforscher

    Wer von den Obamisten interessiert sich schon für Volkswirtschaftlehre? Die lesen vielleich Mankiw aber denken an den Ausgang im linkextremen Schuppen. Zudem reich doch ein Zitat vom Juden Marx völlig um in der antiisraelischen (?) Guti-Sozi-Gesellschaft einen Platz zu finden.

    :mrgreen:

  14. @ geburtsurkundenforscher

    Selbst wenn Obama nur knapp gewählt wurde , Bush war es 2000 noch knapper .

    George W: Bush hat es geschafft , selbst Freunde der USA gegen das Land aufzubringen . Er war am Ende seiner Amtszeit der unbeliebteste Präsident aller Zeiten – sowohl in USA als auch weltweit .

  15. @ multikulti

    Wenn du so weiter lügst solltest du vielleicht den Blog wechseln.

    Zur Erinnerung (vor zwei Minuten bereits geschrieben): es geht um die Polit-Ideologie Islam des pädophilen Mohammed.

    http://archiv.mut-gegen-rechte-gewalt.de/druckartikel.php?id=10&kat=10&artikelid=2092

    Du darfst dich aber auch weiterhin als Vollpfosten outen und dich somit als Troll einstufen lassen.

    Dann kannst du deinen Nick ändern und wieder von vorne beginnen.

    Das wäre dann, in Anlehnung an Einstein, wahnsinn durch DEINE Entscheidung.

    :mrgreen:

  16. @ multikulti

    Und? Die Mehrheit der Gesellschaft interessiert sich auch nicht tiefgreifender mit der Materie.

    Die Geschichte hat bisher die Politik bestätig – siehe das Aufkeimen von Iran, Nord Korea etc. seit Amstantritt von Obambi. Oder denke an die Ereignisse nach Amstantritt von Reagan. etc.

    Und was ist mit den MSM Umfragen per se? Soll ich dir eine pro Bush Statistik fertigen?

    :mrgreen:

  17. #19 Multikulti

    Rationale und differenzierte Betrachtungsweisen sind hier nicht erwünscht. Wäre ja noch schöner…

  18. @ realitaet

    Danke für den Link ,aber ich erkenne schon die Gefahren des Islamismus .

    Und die Islamisten müssen auch bekämpft werden , aber es ist nur eine Minderheit – die Mehrheit unsere muslimischen Mitbürger sind fleissige und anständige Menschen .

  19. #22 Multikulti (28. Jun 2009 16:05)

    @ @ geburtsurkundenforscher

    George W: Bush hat es geschafft , selbst Freunde der USA gegen das Land aufzubringen . Er war am Ende seiner Amtszeit der unbeliebteste Präsident aller Zeiten – sowohl in USA als auch weltweit .

    ein verdienst der linken medien. aber nur zur info: die medien haben die offizielle meinung hier in den usa bestimmt (genauso wie sie dafuer gesorgt haben, dass jeder, der fuer mccain war, als rassist bezeichnet wurde) und bei umfragen hat man dann halt (um seine ruhe zu haben) gesagt, dass man bush nicht mag. hat man sich aber etwas laenger mit den leuten unterhalten und sie sind „aufgetaut“, sah es auf einmal etwas anders aus. merke: die presse hat die macht, etwas „herbei zu schreiben“!

    sicher hat bush auch fehler gemacht, aber er war immer noch besser als dieser SHOGG, der momentan das weisse haus besetzt haelt! und das erkennen immer mehr seiner waehler.

    ich habe im ganzen wahlkampf immer gesagt: wenn o’bambi an die macht kommt werdet ihr euch nach 1 bis 2 jahren nach bush zurueck sehnen. es hat noch nicht einmal 1 bis 2 jahre gedauert …

  20. Na hoffentlich jagen die Amis den (erstmals!) auch in den USA auftretenden Sozialismus zum Teufel! Obama ist nichts anderes als ein Europa-Politiker. Der könnte überall hier Präsident werden. So sind unsere Politiker ja auch alle. Im Grunde sorgt Obama für europäische Politik in Amerika. Und das Diese totaler Bullshit ist, wissen die Amis genausogut wie wir. Wenn solche EU-Verschnitts-Politker in Amerika dauerhaft Fuß fassen, werden die USA zu genau so einer Weichei-Gutmensch-Grün-Öko-Links-Solzialisten-Gesellschaft wie wir. Und damit wär dann die letzte Bastion der alten freien Welt gefallen. Damit hätten sich die weißen/westlichen Völker vollends von der Ton angebenden Bühne verabschiedet.

    Und das alles nur weil wir seit 60 Jähren keinerlei Forderungen(berechtigt oder unberechtigt) mehr an andere Länder erheben dürfen(Damit meine ich ebenfalls den Westen an sich).

    Von den Welterorberen zu der 2. oder 3. Geige auf diesem Planeten….SO WEIT WIRDS KOMMEN!

  21. Jaja, die sogenannten Rechten …

    Unsere hiesigen sogenannten Linken werden andächtig nicken, wenn sie die Liste seiner Financiers bestaunen. Vorweg: GS hat Lehman Bros. freundlicherweise von Obama zum Einstands-Geschenk bekommen, gerne finanziert von überwiegend deutschen Anlegern. YES, „we“ can! Für’s Klima, gegen’s todbringende Treibhausgiftgas CO2, gegen die Erderwärmung! 🙂

    „Die ehemals an der Wall Street tätige Journalistin Pam Martens beschrieb in einem Artikel für das Nachrichtenportal Counterpunch das Geldkartell des Barack Obama …

    Es sind Counterpunch zufolge ausgerechnet die Schwergewichte unter den Finanzinstituten der Wall Street, in denen man kaum farbige Mitarbeiter finde, die nun einen „Schwarzen Mann“ ins Weiße Haus bugsieren wollen. Unter den spendabelsten Unterstützern des farbigen Kandidaten der Hoffung und des Wechselns finden sich solch illustre Finanzinstitute wie Goldman Sachs, UBS, Lehman Brothers, PG Morgan, Citigroup, Morgan Stanley und Credit Suisse. Sieben von Obamas 14 wichtigsten Spendern bestehen gerade aus diesen Wall Street Finanzinstituten, die laut Martens für die Ausplünderung der öffentlichen Finanzen und das Desaster auf den US-Immobilienmarkt verantwortlich sind. … „

    http://www.das-gibts-doch-nicht.info/seite4945.php

  22. @Multikulti #22
    Auch ExBundeskanzler Schröder ist am Ende seiner Amtszeit der unbeliebteste Kanzler aller Zeiten und verdient es in die Wüste geschickt zu werden 😉

  23. Am 4. Juli ist im Süden der USA die Hölle los.

    Da ist, außer in der Multi-Kulti-Insel „New Orleans“, die Abneigung gegen Obama groß. Und bei den Teapartys im klassischen Dixieland wird nicht nur Tee in Strömen fließen.

    Die US-„Südländer“ sind aus einem anderen Holz geschnitzt als unsere „Südländer“….

  24. @ multikulti

    Ha, ha.

    Entweder bist du ein Uboot, von welcher Seite auch immer, und versuchts hier astroturfing zu betreiben oder du bist einfach nur neu im Thema.

    Du blätterst hier einen Mainstream-Medien Satz nach dem anderen hin und glaubst dich dann wohl noch im „moralischen recht“?

    Sorry aber du wurdest für blöd verkauft.

    Es spielt keine Rolle ob die Mehrheit oder die Minderheit radikale Moslems (= dem Koran dogamtisch korrekt folgend – z.B. das neuere Suren, Stichtwort „Schwertvers“, ältere, die „friedlichen“ ersetzen) sind oder nicht.

    Die Islamofaschisten sind klar die stärkere Fraktion und die „Moderaten“ unwillig oder unfähig sich aufzustellen (siehe Solidarität mit den Menschen der Opposition im Iran). Und solange die Ideologie Polit-Islam nicht radikal reformiert wird (Ayaan Hirsi Ali geht sogar davon aus, dass der Islam sogar zuerst vollständig zerstört werden muss!) bleibt die Lehre dieselbe und die Früchte ebenso …

    Bischen nachdenken „multikulti“ bevor du hier irgendwelchen MSM Schammrren absegnest. Du outest dich nur als Vollpfosten.

    :mrgreen:

  25. #19Multikulti(U-boot)
    Mir geht die hast auf unsere muslimische Mitbürger auf den Sack…
    haha,dann verpiss dich doch hier und lies den Koran….

  26. @ geburtsurkundenforscher

    Niemand sehnt sich nach Bush zurück – höchstens ein geld – und krieggeile Minderheit .

  27. @ Realitaet

    Ich bin weder ein Ubot noch können Sie mich beleidigen .

    Ich lese schon lange hier , nur als Mistreiter bin ich neu .

  28. @ #32 Multikulti (28. Jun 2009 16:23)

    Niemand sehnt sich nach Bush zurück – höchstens ein geld – und krieggeile Minderheit .

    wie schon weiter oben geschrieben: keine ahnung, aber davon ne ganze menge.

    sinnlos, einem blinden etwas ueber farben zu erzaehlen

  29. Nachtrag, wg. Yes we can-Klimaschutz und den Umweltaktivisten Lehman Bros., Hansen ist Obamas geheimer Klimaflüsterer, wie Rahnstorf-Schnellco2huber.

    Alles für’s Klima:

    “ … Z.B scheint nicht bekannt zu sein, dass Strahlungsgesetze, die für den schwarzen Körper gelten, NICHT für transparente atmosphärische Schichten oder Körper, die farbig sind oder an verschiedenen Stellen unterschiedliche Temperatur haben, gelten. Damit allein ist der Treibhauseffekt widerlegt.

    Zuletzt noch ein damit zusammenhängender Nachruf auf die zu früh verschiedene Investmentbank Lehmann Brothers,
    mit engen Verpflechtungen zu Dr. James Hansen und der Emissionshandelslobby.

    Lehmann Brothers hatten im vergangenen Jahr einen langen und sehr stark beachteten Bericht über den Klimawandel veröffentlicht, in dem sie die dringende Absenkung von Kohlendioxid predigte.
    Und dabei versuchten, ihren Investoren immens hohe Gewinne aus dem Kyoto-Carbon-Trade-Regelungen und deren Unterstützung durch große öffentliche Subventionen zu verschaffen. All das, natürlich, mit dem Applaus des üblichen Chores von Politikern, den gesamte Medien und den Grünen. Ergebnis: Während vor einem Jahr Lehman Brothers ihren Konkurs nicht vorhersagen konnten, wurde die Vorhersage des Klimas für 100 Jahre verkündet.
    Tausende von grünen, millitanten Aktivisten arbeiteten mit dem Lehman Bericht als Beweis für die globale Erwärmung und das bevorstehende Chaos. Lehman Bros, hat es gesagt! Es sind heilige Worte! Lehmann Brothers wissenschaftlicher Berater war James Hansen! … „

    http://www.eike-klima-energie.eu/

    „US-Repräsentantenhaus läutet Klima-Wende ein
    Reuters Deutschland (Pressemitteilung) – ?Vor 5 Stunden?
    International wurde die Abstimmung begrüßt – auch Bundeskanzlerin Angela Merkel lobte die Entscheidung. Dennoch hinken die USA weit hinter den Zielen der … „

  30. @ #34 Multikulti (28. Jun 2009 16:25)

    Mitstreiter

    mistreiter war passender …

  31. #34 Multikulti (28. Jun 2009 16:25)

    @ Realitaet

    Ich bin weder ein Ubot noch können Sie mich beleidigen .

    Ich lese schon lange hier , nur als Mistreiter bin ich neu .

    Wie kannst du dich allen ernstes als Mitstreiter bezeichnen?!

    Du reitest eher auf dem Mist der MSM rum….also dein Verschreiber war irgendwie richtiger als es scheint!

  32. @multikulti:

    Vielleicht liegt Dein Fehler darin, zu glauben, Islamist sei nur, wer Bomben wirft? Das ist zu kurz gedacht. Islamist ist auch, wer einen ganz normalen traditionalistischen Islam glaubt, mit allen seinen verfassungsfeindlichen Eigenheiten. Von der Ungleichheit der Frau bis hin zur Eroberungsideologie durch Geburtenrate. Das geht alles ganz friedlich von statten. Scheinbar.

  33. PI #32 ist vielleicht ein bißchen hart…
    (Löschen ist O.K.)
    U-Boot Arsch ist er aber trotzdem!

  34. #16 Die Realitaet : „@ multikulti Du bist neu hier … Lerne bevor du solchen Stuss rauslässt. Aber natürlich darfst du dich auch als Vollpfosten outen. Wir sind ja im freien Westen.“

    Und ich kann beruhigend ergänzen:

    Egal, welchen Stuß du abgibst: dir wird hier weder Hand noch Fuß abgehackt, auch einen Kopfschuß wie Hatun Sürücü musst du nicht befürchten, bloß weil du Grundrechte wahrnimmst. Ebenso wenig endest du für irgendwelche Sexpraktiken am Baukran, und wenn du eine Frau bist und vergewaltigt wurdest, werden hier die Täter verfolgt und nicht das Opfer verurteilt, wie im Land des Propheten.

    Gibt aber ein paar Ausnahmen:
    wenn du wagen solltest, einen Teddy „Mohammed“ zu nennen oder eine Karikatur anfertigst, lebst du möglicherweise nicht sehr lange. Und solltest du wagen, das Handeln des Propheten nach heutigen Maßstäben als Kindesmißbrauch einzustufen, brauchst du auf wütende Moslems nicht zu warten: lange vorher sagt dir die österreichische Justiz fünfstellig, was hier gar nicht geht.

    Und nun ordne das Ganze bitte passend als „Hetze“ ein.

  35. lol@“Machtübernahme“

    Obama ist ein guter Präsident und die USA unter seiner Präsidentschaft wird die Krise meistern. Diese politische Inkorrektheit ist nicht in Ordnung.
    Bush hat die Staatsschulden exorbitant in die Höhe getrieben, nicht Obama.

  36. @ #47 Sitzender (28. Jun 2009 17:13)

    lol@”Machtübernahme”

    Obama ist ein guter Präsident und die USA unter seiner Präsidentschaft wird die Krise meistern. Diese politische Inkorrektheit ist nicht in Ordnung.
    Bush hat die Staatsschulden exorbitant in die Höhe getrieben, nicht Obama.

    wieder einer aus der o’bambi-pr-abteilung, der keine ahnung hat.

    o’bambi und ein guter praesident – der spruch hat das zeug zum witz des jahrtausends!

    o’bambi’s leute haben die krise erst entstehen lassen – und „meistern“ wird er sie in dem sinne, dass er dies fortfuehrt und aus den usa ein europa2.0 macht.

    o’bambi hat carter den titel „schlechtester praesident aller zeiten“ bereits jetzt abgenommen.

    gegen o’bambi’s staatsverschuldung sieht bush’s bilanz glaenzend aus! o’bambi haut wirtschaftlich alles kurz und klein.

  37. Wie wäre es, wenn du mal argumente/fakten/
    hintergrundwissen…anbringen würdest,
    anstatt nur irgendwelche thesen/meinungen
    zu deponieren !?

    Na, dann woll’n wir mal (wieder) ^.^

    Ok, eine mehrheit der zur wahl gegangenen us-buerger haben diesen SHOGG gewaehlt, aber eine denkbar knappe.

    Wahlausgang: Obama 365 Wahlmännerstimmen, McCain 173. Ultra-knapp…

    Das ist eine bewegung, die von amerikanern aus allen politischen richtungen (ausser den ultra-linken natuerlich, also der o’bambi-fraktion) unterstuetzt wird.

    Erstaunlich, wie viele ultra-Linke es dann doch gibt. Einige aktuelle Umfragezahlen:
    Gallup: 59% der Amis zufrieden mit Obamas Amtsführung, 33% unzufrieden.
    CBS: 63% zufrieden (mit der Wirschaftspolitik 57%, mit der Außenpolitik 59%, mit dem Kampf gegen den Terror 57% – da hat das entschlossene Vorgehen gegen die pakistanischen Taliban sicher Pluspunkte gebracht).
    http://www.gallup.com/home.aspx
    http://www.cbsnews.com/stories/2009/06/17/politics/main5094528.shtml

    socialized medicine, bailouts, milliardenzahlungen an die verbrecherorganisation acorn

    Socialised Medicine hat auch Mitt Romney eingeführt, als er Gouverneur von Massachusetts war – weil die meisten Amis auch nicht so begeistert davon sind, eines der teuersten Gesundheitssysteme zu haben und im Krankheitsfall bangen zu müssen, ob ihre Kasse wirklich zahlt. Die Bailouts begannen schon zu Zeiten von Bush und ich bezweifle einfach mal, dass eine republikanische Regierung GM hätte vor die Wand fahren lassen. Und MILLIARDEN für Acorn – in welcher Währung wird denn hier gerechnet? Dollar sicher nicht…

    Entweder bist du ein Uboot, von welcher Seite auch immer, und versuchts hier astroturfing zu betreiben oder du bist einfach nur neu im Thema.

    Ein U-Boot würde hier wohl kaum so offen eine abweichende Meinung äußern. Vielleicht will er einfach nur offen diskutieren?

  38. Wahlausgang: Obama 365 Wahlmännerstimmen, McCain 173. Ultra-knapp…

    die zahlen der wahlmaennerstimmen kommen daher, dass der kandidat, der den staat gewinnt, auch die wahlmaennerstimmen bekommt. selbst wenn die wahl 50.1 zu 49.9. ausgeht bekommt der gewinner die 100% wahlmaennerstimmen des electoral colleges. bei den waehlerstimmen (auf die es basicly ankommt) hat o’bambi (so weit ich mich erinnere) knapp 53% bekommen und das obwohl die gesamte presse fuer ihn gearbeitet hat und er summen (aus undurchsichtigen quellen) zur vefuegung hatte, von denen man in der politik bisher nur traeumen konnte!

    hier versucht die o’bambi-pr-abteilung wieder einmal, den rest der welt zu verarschen!

    die „umfragewerte“ decken sich ueberhaupt nicht mit meinen eigenen erfahrungen! ich habe hier mit unzaehligen leuten gesprochen, die o’bambi gewaehlt haben und sich jetzt in den arsch beissen koennten. seine politik ist das allerletzte!

    wer weiss, wer bei den umfragen gefragt wurde. was man von umfragen halten darf, sollten wir alle wissen.

  39. Die amerikanische Staatsverschuldung hat nie vorstellbare Höhen erreicht – Ja und???? Die Deutsche auch, nur mal zur Kenntnis. Und der Deutsche Schuldenstand ist gemessen am BSP noch sehr sehr niedrig, wenn man ihn mit anderen Staaten vergleicht! Eine solche Situation wir heute ist nun mal Ausnahme!

  40. Bei den waehlerstimmen (auf die es basicly ankommt) hat o’bambi (so weit ich mich erinnere) knapp 53% bekommen

    Auf die kommt es eben nicht an – ansonsten wäre Al Gore im Jahr 2000 Präsident geworden. Aber meinetwegen, die Stimmenverhältnisse:
    2008: Obama 52,9%, McCain 45,7%
    2004: Bush 50,7%, Kerry 48,3%
    2000: Bush 47,9% Gore 48,4%
    Man sieht, Wahlen sind (in diesem Jahrtausend) immer knapp gewesen – Wahlergebnisse wie 1964 (61,1% für Lyndon B. Johnson) oder 1984 (58,8% für Reagan) hat es schon lange nicht mehr gegeben.

  41. @ #51 Ruhig Blut (28. Jun 2009 18:01)

    o’bambi’s leute haben die krise erst entstehen lassen

    Also bitte…

    ok, zum hundertsten mal, damit es auch der letzte realitaetsresistente clown versteht:

    wer hat denn die immobilienkrise verursacht? wer hat den diese selten daemliche idee gehabt, dass jeder dahergelaufene penner, der nicht mal die miete fuer ein appartment aufbringen kann, einen kredit bekommen soll, um sich ein haus zu kaufen, das er niemals abbezahlen kann? das war carter und clinton hat die banken unter druck gesetzt, auch schoen brav diese kredite zu vergeben. und die verbrecher-organisation acorn (fuer die o’bambi ja vortraege gehalten hat, wie man die banken unter durck setzt), die sich uebrigens wohl umbenennen will (man kennt das ja von den verbrechern: aus sed wird pds wird die linke und hier parallel dazu wird man den namen aendern aber die gleichen verbrecher werden weiterhin ihren machenschaften wie wahlbetrug, etc. nachgehen) hat ihre clients (u.a. auch illegale) zu den banken gebracht und die kredite erpresst. alles o’bambi-leute.

    und mit barney frank hat man den bock zum geartner gemacht und fannie und freddie kontrollieren lassen. bis zum tag des zusammenbruchs hat dieser linke drecksack noch behauptet, alles sei ok.

    das ganze linke gesocks mit dem sich o’bambi seit jahrzehnten umgibt, ist fuer diese krise verantwortlich!

    dieses gesindel gehoert aus washington vertrieben und es muessen neue leute in die politik (es gehoeren auch einige republikanern zu denen, die man aus dem amt pruegeln muesste, z.b. diese 8 idioten, die fuer crap and fake, formerly known as cap and trade, gestimmt haben)

  42. Diese Tea Parties sind genial. Vor allem trifft man da eigentlich nur vernünftige Leute, die Polizei ist auch glücklich weil es mit den Teilnehmern keine Probleme gibt. Die randalieren nicht, sind nicht aufdringlich, nicht laut und hinterlassen im Gegensatz zu anderem Gesocks auch keinen Müll.

    Amerika ist uns hier wieder einen Schritt voraus. Diese Leute bekommen in den MSM der USA bisher wenig Zuwendung aber die Bewegung gewinnt langsam an Fahrt. Während bei den letzten Tea Parties vor 2 Monaten nur FOXNews ausführlich berichtet hat, werden es diesmal schon mehr Sender sein. Keep going!

  43. #43 Athenaios (28. Jun 2009 16:35) @multikulti:

    Wenn du ein Beispiel für einen akzeptablen, nicht-traditionalistischen Islam kennenlernen willst, empfehle ich dieses Buch hier:

    http://www.amazon.de/verf%C3%A4lschte-Islam-Geschichte-islamischen-Denkens/dp/3899780620/
    —————————–

    ich habe mir die beiden amazonrezensionen durchgelesen. für mich stellt sich das buch als ein weiteres islamapologetisches dar.

    neinnein, die frauenschlagesure meint natürlich nicht schlagen etcetc.

  44. Zur Wirtschaftspolitik Obamas: Ich finde die explodierende Staatsverschuldung auch gruselig. Allerdings sind wir momentan in einer wirtschaftlichen Lage, wie sie so noch nie vorgekommen ist. Die meisten Rezessionen lassen sich meiner Meinung nach nicht wirkungsvoll durch deficit spending bekämpfen, aber diese hier könnte eine Ausnahme sein. Letztendlich weiß das aber wohl niemand.
    Und entstanden ist die Wirtschaftskrise doch wohl maßgeblich durch die Politik des billigen Geldes, mit dem die amerikanische Fed seit gut 15 Jahren den Wirtschaftsboom am Laufen gehalten hat. Gab ja schon lange warnende Stimmen dagegen – in Deutschland war eigentlich nur Lafontaine ein Fan dieser langfristig tödlichen Politik. Umso schlimmer, dass er nun überall predigt, die Krise ja schon immer vorausgesehen zu haben.

  45. @ #4 Ruhig Blut (28. Jun 2009 18:16)

    Bei den waehlerstimmen (auf die es basicly ankommt) hat o’bambi (so weit ich mich erinnere) knapp 53% bekommen

    Auf die kommt es eben nicht an – ansonsten wäre Al Gore im Jahr 2000 Präsident geworden.

    natuerlich kommt es basicly auf die waehlerstimmen an. bitte ganz langsam lesen (von mir aus auch mehrmals, eben so lange bis es „ankommt“)

    wenn im staat x 50,1% den kandidaten a waehlen, bekommt er in diesem staat alle wahlmaenner. es kann dann natuerlich schon einmal vorkommen, dass das ergebnis nationwide sehr knapp zu gunsten kandidat a ausfaellt, aber auf grund des systems mit den wahlmaennern der kandidat b praesident wird. dies kann aber nur dann passieren, wenn das ergebnis bei den stimmen (nationwide) sehr knapp ausfaellt. das aendert aber nichts an der tatsache, dass es basicly auf die stimmen der waehler ankommt und nicht auf die der wahlmaenner, denn die stimmen der wahlmaenner bekommt, wie schon erklaert, der kandidat, der im jeweiligen staat gewonnen hat.

    aber dieses aepfel-mit-birnen-vergleichen kennt man ja den vertretern bestimmter gruppen…

  46. so haette es aussehen sollen:

    @ #4 Ruhig Blut (28. Jun 2009 18:16)

    Bei den waehlerstimmen (auf die es basicly ankommt) hat o’bambi (so weit ich mich erinnere) knapp 53% bekommen

    Auf die kommt es eben nicht an – ansonsten wäre Al Gore im Jahr 2000 Präsident geworden.

    natuerlich kommt es basicly auf die waehlerstimmen an. bitte ganz langsam lesen (von mir aus auch mehrmals, eben so lange bis es “ankommt”)

    wenn im staat x 50,1% den kandidaten a waehlen, bekommt er in diesem staat alle wahlmaenner. es kann dann natuerlich schon einmal vorkommen, dass das ergebnis nationwide sehr knapp zu gunsten kandidat a ausfaellt, aber auf grund des systems mit den wahlmaennern der kandidat b praesident wird. dies kann aber nur dann passieren, wenn das ergebnis bei den stimmen (nationwide) sehr knapp ausfaellt. das aendert aber nichts an der tatsache, dass es basicly auf die stimmen der waehler ankommt und nicht auf die der wahlmaenner, denn die stimmen der wahlmaenner bekommt, wie schon erklaert, der kandidat, der im jeweiligen staat gewonnen hat.

    aber dieses aepfel-mit-birnen-vergleichen kennt man ja den vertretern bestimmter gruppen…

  47. So schnell geht das also.
    Zuerst hochgelobt als sei ein neuer Messias erschienen, kühlt die Begeisterung anscheinend ziemlich schnell ab und bald wird man rufen „kreuzigt ihn“.

  48. Der Hinweis auf die von der Politik geförderte laxe Kreditvergabe von Fanny Mae und Freddy Mac ist richtig. Aber das geht schon sehr lange so – dafür Obama verantwortlich zu machen, ist schon sehr gewagt. Und es ist auch nur eine Facette der Politik des billigen Geldes, die letztendlich von Repulikanern und Demokraten verfolgt wurde. Ist ja auch verständlich: Hauptsache, die Wähler können jetzt ordentlich konsumieren; was in zehn Jahren ist, ist zweitrangig.

  49. natuerlich kommt es basicly auf die waehlerstimmen an. bitte ganz langsam lesen (von mir aus auch mehrmals, eben so lange bis es “ankommt”)

    Nachhilfe brauch ich zum amerikanischen Wahlsystem eigentlich nicht, da kenn ich mich schon sehr gut aus, hab es ja auch lang genug studiert. Wir können uns sicher einfach darauf einigen, dass Obama sowohl bei den Wähler- als auch bei den Wahlmännerstimmen ein ziemlich überzeugendes Ergebnis erzielt hat – wenn man es beispielsweise mit den zwei vorangegangenen Wahlen vergleicht. Das sind nunmal Fakten…

  50. @ #13 Ruhig Blut (28. Jun 2009 18:28)

    Der Hinweis auf die von der Politik geförderte laxe Kreditvergabe von Fanny Mae und Freddy Mac ist richtig. Aber das geht schon sehr lange so – dafür Obama verantwortlich zu machen, ist schon sehr gewagt.

    ich habe nicht o’bambi, den SHOGG aus washington, alleine dafuer verantwortlich gemacht, sondern dieses ganze liberale gesindel (ebenso wie einige „liberale“ republikaner) und o’bambi ist ein anhaenger dieser politik und er hat, wie bereits schon oben beschrieben, schon seit jahren, auch als „community-organizer“ und fuer die acorn, fleissig mitgemischt. er ist nicht ueber nacht eingestiegen, sondern er ist innerhalb dieses mafia-systems der liberalen nach oben gespuelt worden (wohl auch weil er nicht so ganz weiss ist, denn damit konnte man erstens die schwarzen als waehler gewinnen und im gleichen atemzug jede kritik als rassismus abtun).

  51. Nicht (allein) Obama ist schuld an der Horrorverschuldung der USA. Ich mag ihn nicht aber man sollte doch bei der Wahrheit bzw. der vollen Geschichte bleiben:
    Ich erinnere mal nur an die Konjunkturprogramme im letzten Herbst in Höhe von einer Billion, wer war da noch gleich dran? Bush.

  52. es kann dann natuerlich schon einmal vorkommen, dass das ergebnis nationwide sehr knapp zu gunsten kandidat a ausfaellt, aber auf grund des systems mit den wahlmaennern der kandidat b praesident wird. dies kann aber nur dann passieren, wenn das ergebnis bei den stimmen (nationwide) sehr knapp ausfaellt.

    Ne kleine Spitzfindigkeit, die natürlich nur für Liebhaber von Feinheiten eines Wahlsystems interessant ist: Im Prinzip ist es (bei zwei Kandidaten) durchaus möglich, dass Kandidat A ein Drittel der Stimmen bekommt und Kandidat B zwei Drittel und dann trotzdem Kandidat A Präsident wird. In der Praxis wird sowas wohl nie vorkommen, da dafür schon eine sehr ungewöhnliche Verteilung der Stimmen nötig wäre. Aber ein Mehrheitswahlrecht (das man bei den US-Wahlen ja im Prinzip hat, mit den 50 Staaten und DC als Wahlkreisen) kann schon sehr verzerrte Ergebnisse bringen. Wen’s interessiert: Einfach mal das Ergebnis der Parlamentswahlen in Großbritannien von 1983 anschauen.
    Aber wie gesagt, das ist nur was für Freaks…

  53. Obambi schroedert die USA. Klar ist er beliebt. Leider. Beliebt ist er aber nur bei den Dummen und Ahnungslosen. Jene, welche selbst zu faul und dumm sind, selbst fuer sich zu sorgen. Die hoffen auf Umverteilung. Am Ende wird natuerlich dadurch der Kuchen kleiner, denn die neuen 78000 Staatsangestellten, die nur Papier produzieren, wollen ja mitbezahlt werden. Nur die Dummen fallen auf sozialistische Versprechungen rein.

    Leider wird wohl Amerika auch den Gang in den Sozialismus gehen. Die neuen Generationen sind einfach zu daemlich und glauben den letzten Mist dieses Rattenfaengers Obama.

    Jedenfalls geh ich auch auf die lokale Tea Party. Immerhin tun die Leute hier noch was. In Deutschland ist ja nicht einer auf die Strasse gegangen, als die Merkelsteuer auf 19% erhoeht wurde. Alles nur Schlachtvieh, dass sich damit abgefunden hat. Wenn man hier die Sales Tax von 8% auf 19% erhoehen wuerde, wuerde Obambi wahrscheinlich gelyncht. Und ich wuerde ihm keine Traene nachweinen. :mrgreen:

    Bush war nur unbeliebt im Ausland, weil er die Dinge angepackt hat, die sich die DemocRats nicht trauen. Und weil er nicht auf die sozialistischen Idioten gehoert hat und sein Ding durchgezogen hat. Perfekt war er natuerlich auch nicht und ich misstraue sowieso erstmal allen Politikern.

  54. Richtig ist: Bush trägt nicht die Alleinschuld an der dramatischen Wirtschaftskrise. Da hat auch noch Greenspan zu beigetragen, genau wie die Demokraten, die Häuslebauern Kredite verschafft haben, obwohl sie nicht kreditwürdig waren.
    Richtig ist aber auch: Bushs Regierung trägt eine ordentliche Mitschuld. Spätestens nach der Enron-Pleite hätte man wissen müssen, dass Rating-Agenturen auf die Finger geschaut werden muss. Man hätte früher darauf kommen können, dass es nicht gut gehen kann, wenn sowohl Privatbürger als auch der Staat sich immer weiter verschulden. Und vergessen wird hier auch, dass die Republikaner während der Bush-Präsidentschaft jahrelang eine Mehrheit im Kongress hatten, also durchaus die Möglichkeit gehabt hätten, eine solidere Wirtschaftspolitik durchzusetzen. Stattdessen haben sie lieber ihre Constituencies mit Brücken ins Nichts und anderen sinnlosen Maßnahmen zu Lasten der öffentlichen Kassen beglückt. Um zu dem Schluss zu kommen, allein die Demokraten hätten versagt, muss man seine Lektüre schon auf die National Review beschränken.

  55. Beliebt ist er aber nur bei den Dummen und Ahnungslosen. Jene, welche selbst zu faul und dumm sind, selbst fuer sich zu sorgen.

    Man muss nicht faul oder dumm sein, um sich ein Gesundheitswesen zu wünschen, auf das man sich im Krankheitsfall verlassen kann.
    Wenn Ihre Theorie stimmen würde, dann hätte Obama vor allem in den ärmeren US-Staaten gewinnen müssen. Das war aber nicht der Fall, es war genau umgekehrt.
    Kleines Beispiel: Virginia und North Carolina waren zwei Südstaaten, die traditionell republikanisch gewählt haben. Beide Staaten erleben seit Jahren einen beeindruckenden Wirtschaftsaufschwung. Bei Kongress- Und Gouverneurswahlen sind beide im letzten Jahrzehnt immer mehr in Richtung der Demokraten gedriftet, im letzten Jahr haben beide zum ersten Mal seit langem mehrheitlich für einen demokratischen Präsidentschaftskandidaten gestimmt.

  56. @wien1529:

    Irgendwo muss man die Grenze ziehen zwischen verlogener Islam-Apologie und dem ernsten Versuch, den Islam zu reformieren – und das genannte Buch steht eindeutig auf Seiten der Reform, es will nicht betrügen. Es wendet sich auch nicht an Nicht-Muslime, sondern an Muslime, um ihren Islam von – so die Absicht – Verfälschungen – zu befreien.

    Ich sage ja nicht, dass das die Lösung ist. Ich sage nur: Das gibt es auch.

  57. #70 Ruhig Blut (28. Jun 2009 19:22)

    Virginia und NC wurde in den letzten Jahren mit Hispanics geflutet. Im Uebrigen handelt es sich um Staaten an der noerdlichen Ostkueste. Die Nordostkueste ist kulturell weniger amerikanisch als europaeisch angehaucht. Da gibt es nichts daran wegzudiskutieren.

    Und was das Gesundheitswesen angeht: Das amerikanische Gesundheitswesen ist deutlich besser als sein Ruf unter Sozialisten. Hier wird jeder behandelt, der einen Unfall hat. Und die Versorgung ist deutlich besser als in Deutschland. Es gibt eben keinen Versicherungszwang und deswegen versichern sich einige nicht. Trotzdem verlangt der Staat Geld in Form von Krankenversicherungsbeitraegen. Das ist im Grunde das, was viele bemaengeln. Obama moechte nun diese Beitraege noch erhoehen und dann fuer alle den Versicherungszwang einfuehren. Das laeuft auf das gleiche Desaster wie in D hinaus. Im Uebrigen kann sich hier jeder privat zu deutlich guenstigeren Tarifen als in D versichern.

    Kein Oekonom mit Durchblick waehlt so einen Blender.

  58. Wenn man sich das Defizit der USA anschaut, dann wird eine halbwegs verantwortungsvolle Regierung, die auch an morgen denkt, um Steuererhöhungen wohl nicht herumkommen. Auch Ronald Reagan musste in seiner ersten Amtszeit die Steuern erhöhen, aus Verantwortung seinem Land gegenüber.

  59. #24 Ruhig Blut

    Steuern erhoehen ist der falsche Weg. Man muss die Ausgaben senken.
    Du hast keine Ahnung von Oekonomie!

    Der Staat ist prinzipiell nichts anderes als ein privater Haushalt. Nur ein bischen groesser. Was machst Du, wenn Dir Deine Schulden ueber den Kopf wachsen und die Zinsen langsam das Einkommen auffressen? Deinen Arbeitgeber oder die Kunden um Geld erpressen? Oder lieber die Ausgaben senken?

    Nur die Ausgaben senken schafft Luft, um die Schulden zu senken. Anders geht es gar nicht! Wenn der Staat nun zwangsweise mehr Steuern eintreibt, dann verlagern sich die Schulden nur vom Staat auf die Privathaushalte! Und mit welchem Recht sollen denn die Privathaushalte fuer die Gier des Staates bluten?

  60. Virginia und NC wurde in den letzten Jahren mit Hispanics geflutet.

    Virginia: 6,3% Hispanics
    North Carolina: 6,7% Hispanics

    gesamte US: 14,7% Hispanics

    Beeindruckende Flut, sicherlich wahlentscheidend…

    Quelle: http://www.census.gov/

    Und wenn diese Staaten so liberal sein sollen, warum haben sie dann von 1968 bis 2004 bei jeder Präsidentschaftswahl mehrheitlich für den republikanischen Kandidaten gestimmt (einzige Ausnahme: Jimmy Carter gewann 1976 in North Carolina)? Macht Euch doch erstmal schlau, bevor Ihr postet…

    Und das amerikanische Gesundheitssystem ist nicht nur eines der teuersten der Welt, sondern eben auch recht unzuverlässig, da die privaten Krankenversicherer immer nach Schlupflöchern suchen, um hohe Zahlungen zu vermeiden.

  61. Nur zum Vergleich: Texas 35,5% Hispanics. Hat trotzdem für McCain gestimmt. Nur an den Latinos lässt sich ein Wahlergebnis nicht festmachen…

  62. Texas ist konservativ, hat ja niemand bestritten. Nicht zu bestreiten ist aber auch, dass NC und Virginia lange zuverlässig konservativ waren und es jetzt nicht mehr sind. Da gibt’s einfach nix dran zu deuteln.

    Hier findet man die Bundestaaten, geordnet nach dem durchschnittlichen Haushaltseinkommen. Die 15 wohlhabendsten haben mit einer Ausnahme (Alaska) bei der letzten Präsi-Wahl demokratisch gewählt, die 10 ärmsten ebenfalls mit einer Ausnahme (New Mexico) republikanisch. Quod erat demonstrandum.

  63. Ruhig Blut

    NC und Virginia waren nie konservativ. Wie auch? Ist die Nordostkueste. Wie oft soll ich das noch wiederholen? Nun sind sie halt durch den verstaerkten Zuzug von Hispanos gekippt. Northeast war immer schon so eine Art amerikanisches Europa.

    Und Deine Liste von Wikipedia ist ja gut und schoen, aber Du blendest wieder mal die Ausgabenseite aus. Bei Dir scheints nur Einkommen aber keine Ausgaben zu geben. Arbeitest Du fuers Finanzamt?

    Wenn Du 50000 Dollar Jahreseinkommen hast und 20000 Dollar Ausgaben, dann hast Du weniger, als wenn man nur 40000 Jahreseinkommen hat, aber nur 8000 Dollar Ausgaben.

    Ausserdem ist Geld nicht alles. Es gibt hier im Sueden eine Menge Leute mit wenig Geld, die haben gerade genug zum Leben. Die sind aber sehr frei, weil sie meist ein Stueck Land besitzen. Denen wuerde es im Traum nicht einfallen, in Richtung Nordostkueste umzuziehen und die waeren da auch viel schlechter gestellt.

    Gerade die Nordostkueste ist gepraegt von exorbitanten Steuern und teurer Lebenshaltung. Da muss man schon mehr verdienen, um ueberhaupt ueber die Runden zu kommen. Deswegen mag das nichtssagende Durchschnittseinkommen hoeher sein als bspw. in Texas. Es gibt aber dort viel mehr Slums als hier, weil viele durch die hohen Abgaben und Steuern eben arm sind.

    Du hast einfach Null Ahnung von den Zustaenden hier.

  64. Ach ja, mea culpa: 2 der 15 wohlhabensten Staaten haben republikanisch gewählt. Hab Utah vergessen ^.^

  65. „Wohlhabend“ ist was anderes als „Wohlkriegend“.

    Der Staat z. B. hast die groessten Einnahmen von allen, aber er ist auch der groesste Schuldner und hat die meisten Rueckzahlungsprobleme. Er ist also wohlkriegend, aber nicht wohlhabend.

    Das Einkommen sagt nichts ueber die Assets aus. Gar nichts. Aber nur die Assets bestimmen darueber, ob jemand wohlhabend ist. Kannst Du Bilanzen lesen? Sonst brauch ich ja gar nicht erst mit Fachbegriffen anfangen, weil Du sie eh nicht verstehst.

  66. NC und Virginia waren nie konservativ. Wie auch? Ist die Nordostkueste.

    Nordostküste? Darunter versteht man normalerweise die Neuenglandstaaten, die sind weit weg von Richmond – übrigens die Hauptstadt der Südstaaten-Konföderation während des Sezessionskrieges.

    Noch mal ganz klar die Präsidentschaftswahlen der Vergangenheit:
    1968: NC und V wählen den republikanischen Kandidaten.
    1972: NC und V wählen den republikanischen Kandidaten.
    1976: V wählt den republikanischen Kandidaten.
    1980: NC und V wählen den republikanischen Kandidaten.
    1984: NC und V wählen den republikanischen Kandidaten.
    1988: NC und V wählen den republikanischen Kandidaten.
    1992: NC und V wählen den republikanischen Kandidaten.
    1996: NC und V wählen den republikanischen Kandidaten.
    2000: NC und V wählen den republikanischen Kandidaten.
    2004: NC und V wählen den republikanischen Kandidaten.
    2008: NC und V wählen den demokratischen Kandidaten.

    Wie man da auf die Idee kommen kann, beide Staaten seien nicht lange Zeit eine konservative Hochburg gewesen, leuchtet mir nicht ganz ein. Und dass beide Staaten in den letzten Jahren wirtschaftlich weit erfolgreicher waren als der Durchschnitt der amerikanischen Bundesstaaten lässt sich auch nicht wegdiskutieren.
    Es stimmt natürlich, dass die Lebenshaltungskosten überall verschieden sind und diese starke Auswirkungen auf den Lebensstandard haben.

    Nur gilt eben auch, dass die Menschen in reicheren Staaten im Schnitt einfach mehr Geld erwirtschaften. Wieviel von den Einkünften im Endeffekt bei ihnen hängen bleibt, steht natürlich auf nem anderen Blatt.

    Und es wäre sehr lieb, wenn nicht jeder Post mit dem Satz „Sie haben ja keine Ahnung“ dekoriert würde – daas mach ich ja umgekehrt auch nicht. Ich beschäftige mich beruflich mit der politischen Situation in den USA und glaube schon, etwas davon zu verstehen. Dass ich nicht unfehlbar bin, versteht sich natürlich auch.

  67. Wie definierst Du denn “wohlhabend”?

    Die Liste oben zeigt das durchschnittliche Haushaltseinkommen. Kein perfekter Indikator für Wohlstand (siehe Kritk an meinen Posts), aber auch kein ganz abseitiger…

  68. @Ruhig Blut

    Von der Praxis hier haben Sie nun mal keine Ahnung. Geben Sie doch halt zu, dass Sie sich rein theoretisch mit der Materie beschaeftigen. Dann brauch ich das auch nicht immer schreiben.

    NC und Virginia sind heute alles andere als Southern States.

    Ich zitiere mal aus Ihrer beruehmten Wikipedia:

    North Carolina

    Some say that the most recent shift in Southern cultural influence and demographics has occurred in North Carolina. The state’s metropolitan areas, notably that of the Research Triangle, have a more liberal tradition.

    Virginia

    Northern Virginia has attracted many internal migrants coming for job opportunities with the federal government and related businesses during and after World War II, due to the emergence and expansion of the BosWash megalopolis. More expansion resulted from the dot-com bubble around the turn of the 21st century. Economically linked to Washington, D.C., residents of the northern part of the state tend to consider its culture more Mid-Atlantic than Southern.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Southern_United_States#North_Carolina

  69. 39 Ruhig Blut

    Einkommen ist ueberhaupt kein Indikator fuer Wohlstand. Noch mal die Frage: Koennen Sie Bilanzen lesen? Dann kann ich es anhand der Fachtermini naemlich ziemlich deutlich machen.

  70. #63 Ruhig Blut (28. Jun 2009 18:28)

    Der Hinweis auf die von der Politik geförderte laxe Kreditvergabe von Fanny Mae und Freddy Mac ist richtig. Aber das geht schon sehr lange so – dafür Obama verantwortlich zu machen, ist schon sehr gewagt.

    Würdest du das auch sagen, wenn Manager von Fanny Mae und Freddy Mac die „Bombe“ zum taktisch besten Zeitpunkt platzen lassen und anschließend im Wahlkampfteam von „The One“ auftauchen?

  71. Boston Tea Party ist die Bezeichnung für einen Akt des Widerstandes gegen die britische Kolonialpolitik im Hafen der nordamerikanischen Stadt Boston und symbolisiert einen bedeutenden Abschnitt der amerikanischen Geschichte, die in den Freiheitskampf (US Revolution) und die Unabhängigkeit von England führten.

    Guckst Du hier:

    http://www.americanet.de/boston_tea_party.html

    Insofern ist dieses Ereignis angemessen, um Widerstand gegen die katastrophale sozialistische Politik und den marxistischen Kultur- und Moralrelativismus der BHO Administration anzukündigen.

  72. Einkommen ist ueberhaupt kein Indikator fuer Wohlstand. Noch mal die Frage: Koennen Sie Bilanzen lesen? Dann kann ich es anhand der Fachtermini naemlich ziemlich deutlich machen.

    Mir ist schon klar, was Sie meinen – ist ja auch nicht so schwer zu verstehen. Allerdings kann ich weder beim amerikanischen Census Bureau noch sonstwo Statistiken finden, die den tatsächlichen Lebensstandard besser abbilden. Insofern habe ich das mittlere Haushaltseinkommen als Indikator gewählt als den besten, den ich finden konnte.
    Allerdings: Dass Alabama, Louisiana, West Virginia, Oklahoma – klassisch republikanische Staaten also – auch in punkto Lebensstandard ziemlich weit hinter dem amerikanischen Durchschnitt liegen, würde ich auch ohne Hilfestellung einer Statistik behaupten. Warum ziehen da sonst so viele Menschen weg auf der Suche nach (besser bezahlter) Arbeit?

  73. #44 Ruhig Blut

    So kommen wir nicht weiter. Louisiana lassen wir mal wegen dem Hurricane aus dem Blickfeld. Das ist naemlich die Hauptursache fuer Wegzug im Moment.

    Fuer die anderen Staaten koennte ich auch Argumente aufzaehlen, was aber nichts daran aendert, dass auch die Republicans Fehler machen. Auch dort sind schliesslich Politiker am Werk.

    Jedenfalls koennen Sie mit einem theoretischen Wissen allein, das noch dazu weitgehend hier die praktischen Zustaende konterkariert, meine Theorie nicht zum Einsturz bringen.

    Und ich glaube keineswegs, dass Sie wirklich durchschauen, was ich meine. Oekonomie ist nicht gerade etwas, dass man durch Singsang von Phrasen verstehen kann.

  74. Ok, ein paar andere Kriterien.
    Lebenserwartung:
    Ganz unten Washington DC (demokratisch), direkt darüber 10 konservative Staaten. Die durchschnittliche Lebenserwartung dürfte nen ganz guten Indikator für Wohlstand abgeben.
    http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_U.S._states_by_life_expectancy

    Dann der sogenante „Human Development Index“ – die 10 am schlechtesten gestellten Staaten haben republikanisch gewählt.
    http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_U.S._states_by_Human_Development_Index

    Es stimmt ganz einfach nicht, dass die Erfolgreichen in den USA die Reps wählen und die Loser die Demokraten.

    Würdest du das auch sagen, wenn Manager von Fanny Mae und Freddy Mac die “Bombe” zum taktisch besten Zeitpunkt platzen lassen und anschließend im Wahlkampfteam von “The One” auftauchen?

    Die Bombe ist genau dann geplatzt, als Fanny und Freddie Geld von der Regierung brauchten. Und – wie gesagt – natürlich haben auch die Demokraten das Schlamassel mitzuverantworten. Aber die Bush-Regierung hatte auch nen gehörigen Anteil an der derzeitigen Krise.

  75. Und ich glaube keineswegs, dass Sie wirklich durchschauen, was ich meine. Oekonomie ist nicht gerade etwas, dass man durch Singsang von Phrasen verstehen kann.

    Ich vermute mal, dass Sie die einfache Tatsache ansprechen, dass ein hohes Einkommen weniger wert ist, wenn ihm hohe Ausgaben gegenüberstehen. Und vermutlich, dass man auch Assets (also Besitz) mit einberechnen muss. Soweit, so gut.

    Jedenfalls koennen Sie mit einem theoretischen Wissen allein, das noch dazu weitgehend hier die praktischen Zustaende konterkariert, meine Theorie nicht zum Einsturz bringen.

    Ich nenne einfach Zahlen aus hoffentlich seriösen Quellen. Dat is in der Forschung ja auch Standard so.

  76. @ #55 geburtsurkundenforscher (28. Jun 2009 18:17)

    Ok, zum hundertsten Mal, damit es auch der letzte realitätsresistente Clown versteht:
    Wer hat denn die Immobilienkrise verursacht? (…)

    Völlig d’accord!
    Ein Bericht aus der Praxis:
    Da wurden die Kredit-Agenten einer Bank in Luisianna mit Erfolgsprämien dazu angestachelt, Immobilienkredite auch an arbeitslose und beruflich schlecht ausgebildete US-Bürger zu verhökern.
    Die Bank-Oberen wußten mit Blick auf das Eigenkapital der Bank sehr wohl, wie heiß die Kredite waren, die sie da hatten vergeben lassen. Also hat man die faulen Eier mit einer möglichst unübersichtlichen Reihe anderer Kredite und Verpflichtungen zu „Bündeln“ geschnürt und das Ganze auf den internationalen Finanzmärkten positioniert. Selbst in den bewertenden Rating-Agenturen wußten nur die allerwenigsten, was da mit welchem Wert zu „Paketen“ zusammengeschnürt war.
    Die Bank-Deppen in den Chef-Etagen – und hierzulande zuvörderst die in den deutschen Landesbanken, die angeblich von der Politik beaufsichtigt werden – haben den Mist begierig aufgekauft und an ahnungslose deutsche Anleger weiter verscherbeln lassen.
    Mit zweierlei Folgen (exemplarisch):
    1.
    Ein hart arbeitender US-Farmer, der als vertrauenswürdiger Kunde bei seiner Bank in Luisianna einen Kredit zur Produktivitätssteigerung bewilligt bekommen hatte, sah sich auf einmal mit den dubiosen Forderungen einer „Landesbank Niedersachsen“ konfrontiert, von der er noch nie in seinem Leben gehört hatte, geschweige denn, daß er mit ihr in geschäftlichen Kontakt getreten wäre. Aber sein Kredit war auf dem globalen Finanzmarkt – im Paket-Mix mit faulen Eiern – von der Landesbank Niedersachsen aufgekauft worden. Und die war nun klamm und wollte an sein Geld. (Die Landesbanken waren die ersten, die sich unter Angelas Schutzschirm begeben haben. Ein Schutzschirm, den sie auf Steuerzahlers Kosten ja auch extra für diesen Banken-Typ eingerichtet hatte. Also letztlich zur Rettung der eigenen Polithaut).
    2.
    Der deutsche Anleger, der sich von seinem Sparkassen-„Experten“ eines der windigen Pakete zur Alterssicherung hatte andrehen lassen, mußte unerwartet feststellen, daß das „innovative Finanzpaket“, angeblich von namhaften und international agierenden Rating-Agenturen als hoch rentabel bewertet, eigentlich nichts als wertlose und uneintreibbare Immobilien-Kredite enthält. Von dem oben genannten US-Farmer einmal abgesehen. Aber dessen rückzahlbarer Kredit geht in die Taschen der Bank und nicht in die des Anlegers. Ach, ja, und was ist mit Angelas Schutzschirm? Gibt ’s den auch für Anleger? Klar, doch! Da heißt er Harz IV.
    Und Angie war soeben im Weißen Haus und hat festgestellt, daß sie mit Obambi eines Sinnes ist: Beide werden die Notenpressen rotieren lassen (die EZB wird ’s durchwinken). Doch was geschieht mit einer Ware, von der zu viel auf dem Markt ist? Nur eines: Sie verliert massiv an Wert. Auch Währungen sind Waren.

    Don Andres

  77. @Ruhig Blut

    Lebenserwartung, na klar. Hi hi. Warum nicht die Farbe vom Jacket nehmen und das als Beweis fuer den angeblichen Wohlstand waehlen.

    Die Lebenserwartung spiegelt die letzten hundert oder zweihundert Jahre wider, aber nicht, was das aktuell abgeht. Man kann sie daher fuer allerlei selbst gefaelschte Statistiken hernehmen, aber dieser Indikator ist fuer den Wohlstand der letzten 20 Jahre voellig unbedeutend. Das wird allenfalls die Statistik in 100 Jahren erweisen.

    Einkommen und Ausgaben alleine spiegeln auch nicht den Wohlstand wider. Sie werfen da einfach voellig abwegige Dinge in einen Topf und vermengen das zu einem Pseudo-Ergebnis.

    Faktisch sieht es so aus, das koennten Sie hier selbst begutachten, wenn Sie mal die letzten 30 Jahre hier verfolgt haetten, dass der mittlere Westen und auch die realen Suedstaaten (das ist jetzt geographisch gemeint) traditionell sowohl republikanisch waehlt als auch ueber den groessten Wohlstand verfuegt. Allen Statistiken zum Trotz. Ich habe deswegen nach Bilanzen gefragt, weil ich Ihnen nachweisen koennte, dass Bilanzen rein gar nichts ueber eine unternehmerische Situation aussagen muessen. Genauso sieht es mit volkswirtschaftlichen Statistiken aus.

    Sie koennen natuerlich den qm eines bestimmten Grundbesitzes mit 1000 Dollar ausweisen, dann ist jemand mit einer Bruchbude in NY, die 100 qm Flaeche hat, ein reicher Mann und ein Texaner, dessen Grundstueck nur 15 Dollar je qm wert ist und der aber 1000 qm Land besitzt ist dagegen ein armer Mann. Statistisch gesehen. Faktisch gesehen ist der Texaner der Reichere der beiden, weil diese 1000 Dollar/qm reiner Buchwert sind und nichts darueber aussagen, was das Grundstueck faktisch wert ist, ob es unverkaeuflich ist und schon gar nicht, ob es sich beim Eigentuemer vielleicht gar nicht um den Besitzer handelt und er vor Hypotheken schon nicht mehr aus noch ein weiss.

    Aber es ist ja viel schlimmer. Waehrend die Grundstuecke in den suedlichen Staaten und im mittleren Westen noch weitestgehend dem Eigentuemer gehoeren und laengst bezahlt sind, handelt es sich bei der Nordostkueste und auch Cali um Staaten, deren Bewohner hauptsaechlich Miete zahlen und gar nicht die Eigentuemer ihrer Behausungen sind. Die moegen noch einen teilweise recht hohen Cashflow haben, aber die Aktiva sind gleich Null oder bestehen nur aus Forderungen, waehrend auf der Passiva Seite das EK ebenfalls gleich Null ist aber die langfristigen Verbindlichkeiten jedes Vorstellungsvermoegen sprengen.

    Sowas sieht dann statistisch gesehen sehr beeindruckend aus, weil die Einkommen natuerlich gigantisch sind, nur leben diese Leute von der Hand in den Mund oder nicht mal das. In solchen Krisenzeiten wie gerade jetzt fallen dann die amerikanischen Traeume dieser an den Sozialwahn glaubenden Irren in sich zusammen. Und genau deswegen greifen diese zum letzten vermeintlichen Strohhalm: Einer sozialistischen Regierung, einem Heilsverkuender Obama. Und zwar deshalb, weil sie wie Drogensuechtige ihre Droge Sozialismus brauchen. Sie haben ihre privatwirtschaftliche Bilanz bereits soweit ruiniert, dass es auf Teufel komm raus auf den Cashflow ankommt.

    Das ist ja nicht anders als uebrigens auch in Deutschland. Gucken Sie doch mal nach Berlin oder im Vergleich nach Bayern. In Berlin wird, je aermer dieses Bundesland wird, immer mehr rot gewaehlt. Auch dort leben die Leute ueber ihre Verhaeltnisse und erhoffen sich die Heilsversprechen vom Staat.

    Das ist alles nicht neu und auch in Amerika alles andere als ungewoehnlich. Arme, ungebildete Schichten vertrauen tendenziell mehr Dritten, als ihr Schicksal in die eigenen Haende zu nehmen. Waeren sie gebildet, dann wuessten sie, dass sie damit mehr erreichen, als auf den Staat zu hoffen. Der Staat kostet fuer jeden umverteilen Dollar ein paar Cent Overhead, die an Beamte ausgezahlt werden muss. Das ist so einfach und logisch, dass ich erstaunt bin, dass es so viele Menschen nicht begreifen.

  78. @Multikulti

    unsere muslimische Mitbürger

    Sie können diesen Ausdruck gerne in jedem Ihrer Posts und in jedem Thread wiederholen: Moslems werde ich NIEMALS als meine Mitbürger bezeichnen und noch weniger als solche akzeptieren!

  79. Herrschaftszeiten, die GOP hatte über Jahre hin Präsidentschaft und Kongressmehrheit. Da einzig den Demokraten die Schuld an der Immobilienkrise zu geben ist einfach Blödsinn. Die Reps haben diese schwachsinnig großzügige Kreditvergabe jahrelang laufen lassen, weil sie – wie die Demokraten auch – ihren Wählern halt gern Geschenke machen, auch wenn diese langfristig ins Desaster führen. Und die deutschen Landesbanken haben (genau wie x andere Kreditinstitute) auch deshalb so gern Ami-Schuldpapiere gekauft, weil die Ratingagenturen diese als relativ sicher gekennzeichnet haben. Da wäre es nach den Erfahrungen der Enron-Pleite Aufgabe der US-Regierung gewesen, diesen Agenturen mal genauer auf die Finger zu schauen. Es mag ja sehr befriedigend sein, sich die Welr sauber in gut und böse einzuteilen, aber bei der Wirtschaftskrise funktioniert das nict – es sei den, man blendet störende Fakten aus.

    NC und Virginia sind heute alles andere als Southern States.

    Völlig einverstanden – wenn man das „heute“ nicht weglässt. Es sind zwei Staaten, die massiv in Bildungseinrichtungen investieren – gerade in NC sprießen die neuen Unis ja nur so aus dem Boden. Zwei Staaten, die mittlerweile als gute Standorte für Hightech-Startups gelten – das war vor 20 Jahren noch anders. Und die mit dem wirtschaftlichen Aufschwung und einem Anstieg des Bildungsniveaus eben peu a peu von roten Staaten zu Swingstates geworden sind. Was eben einen Beleg dafür darstellt, dass „dümmere“, ärmere Bürger nicht zwandläufig eher die Demokraten wählen – sonst wäre die Entwicklung in Virginia und North Carolina nämlich andersrum verlaufen.

    Hier noch die Zahlen des Census Bureau zur Armut (explizit: Armut). Die meisten Staaten, die als ÜBERDURCHSCHNITTLICH ARM eingestuft werden, wählen zuverlässig republikanisch. Die üblichen Verdächtigen, die auch bei der Lebenserwartung, beim Human Devlopment Index und beim durchschnittlichen Haushalteinkommen mies abschneiden:

    http://www.census.gov/hhes/www/poverty/poverty07/stategrid.xls

    Wenn alle diese Statistiken so weltfremd sind, dann belegen Sie mir das doch mit Zahlen…

  80. Hach, richtig interessant. Ich will’s jetzt auch genauer wissen. Also:

    Die These war: „Dümmere“ Amis wählen eher die Dems. Nun ist „dümmer“ ja ein etwas schwieriger Begriff. Wenn wir uns mal anschauen, in welchen Staaten die wenigsten Einwohner Akademiker sind – zugegeben, nicht-Akademiker sind natürlich nicht unbedingt „dümmer“, aber wirtschaftlich IM SCHNITT weniger produktiv -, dann finden wir wieder ein vertrautes Bild vor. Tata:
    1. West Virginia
    2. Mississippi
    3. Arkansas
    4. Kentucky
    5. Louisiana
    6. Alabama
    7. Tennessee / Nevada

    Alle mit Ausnahme von Nevada solide republikanisch…

  81. @ Ruhig Blut

    „Duemmer“ im Sinne „oekonomisch dumm“. Verzeihung, das hatte ich nicht genug klar gemacht. Dass Akademiker, insbesondere Philosophie- und Germanistik- oder Anglistikdoktoranden nicht zwangslaeufig oekonomisch gebildet sein muessen, das koennen Sie sich auch in Deutschland angucken und es braucht gar nicht den transatlantischen Blickwinkel.

    Und Zahlen sind eben nicht alles. Schon gar dann nicht, wenn sie zusammengewuerfelt und fuer etwas hergenommen werden, fuer das sie gar nicht gedacht sind. Sie stolpern ja nun wirklich in geradezu halsbrecherischer Rhetorik von einem Ablenkungsmanoever zur naechsten Statistik, obwohl ich Ihnen bei jedem dieser Manoever noch aufgezeigt habe, dass sie zur Kritik an meiner logischen These nichts taugen. Erschwerend kommt uebrigens hinzu, dass es in den USA Wanderungsbewegungen von einem State in den anderen gibt, die so statistisch nicht erfasst werden. Ihre Statistiken sind, das drueckt der Begriff ja schon inhaerent aus, nichts als statisch. Sie druecken eben ueberhaupt nichts dynamisch aus. Damit sind sie fuer Kausalakrobatik im Zusammenhang mit dynamischen Wahlverhaltens gaenzlich ungeeignet.

    Ich meine, man muss sich doch nur mal die zentrale Sachlage angucken, dass der Staat nichts schaffen kann und von daher schon rein preemptiv gar nicht in der Lage sein kann, Produktionsgueter oder originaer produktive Dienstleistungen anzubieten. Der Staat ist ja dazu auch gar nicht da. Wenn er es doch tut, dann kommen eben alle Nachteile zum Tragen, die man mit einem solchen Staatsmonopol in wirtschaftlicher Hinsicht hat. Der Markt als oekonomisch geradezu ideales Selbstkorrektiv wird ja voellig ausgehebelt.

    Um das zu erkennen, bedarf es keines Bachelorstudiums, sondern lediglich in oekonomischer Hinsicht etwas gesunden Menschenverstand. Und was die Democrats und Republicans angeht, so haben sich diese unterschiedlichen Lager auch im Laufe der Geschichte etwas veraendert. So jemand wie Obama haette vor 30 Jahren selbst bei den Democrats ja ueberhaupt keine Chance gehabt. Der Erdnussfarmer war doch gegen Obama ein absolut konservativer President.

    Aber zurueck zu den Zahlen. Sie koennen halt, das ist genau wie bei den Firmen, nicht von Statistiken oder Bilanzen auf die Firma oder den State schliessen. Sowas kann ein Indiz sein, aber insgesamt muss man sich den Laden eben praktisch anschauen. Ich bin seit praktisch 20 Jahren immer mal wieder ueberall in Europa und den USA unterwegs und lebe seit einigen Jahren nun hier. Und ich habe eine ganz andere Perspektive als irgend ein Europaer, der sich in seinem europaeischen Brutkasten irgend eine Theorie nur aufbauend auf irgendwelchen Statistiken zusammenreimt.

    Ich sage auch nicht, jeder oekonomisch Dumme hier waehlt die Democrats und jeder Schlaue die Reps. Das liegt schon daran, dann es eben auch mit persoenlichen Praeferenzen und anderem zusammenhaengt. Aber es gibt eben eine eindeutige Tendenz, dass oekonomisch Ungebildete auf die Heilsversprechungen von Obama reingefallen sind. Das ist sogar anthropologisch gesehen sehr logisch. Denn Obama haette diese Heilsversprechungen gar nicht gemacht, wenn er nicht wuesste, dass da Leute drauf reinfallen.

    Bis es hier Nacht ist, dauert es noch etwas. Aber Ihnen:

    Good nite! 🙂

  82. so, ich habe meine arbeit getan, bin zurueck bei pi und muss feststellen, dass heretic ganze arbeit geleistet hat.

    good job, heretic.

    es ist eben immer wieder lustig anzuschauen, wie theoretiker aus deutschland versuchen, uns „amis“ zu erklaeren, wie was in den usa ablaeuft. dass wir hier hautnah am geschehen sitzen und tagtaeglich alles „live“ erleben, ist denen noch nicht aufgefallen…

  83. #6 geburtsurkundenforscher

    Thx! Ja, so ist das. Die meisten Typen aus Deutschland, die sich grosse Toene ueber die USA leisten, die waren staendig hier. Mit dem Finger auf der Landkarte. Oder mal im Urlaub nen Burger essen und ueber das Essen meckern. :mrgreen:

    Insbesondere Sozialisten leben irgendwie in ihrer eigenen Welt. Die wuerden schon aus Prinzip nicht her kommen oder wenn, dann nehmen sie Amerika natuerlich auch nur aus ihrer beschraenkten Perspektive wahr.

    Hier isses jetzt etwas kuehler, also werde ich noch ein wenig die Sonne ausnutzen. Dir nen good one! 🙂

  84. @ #107 Heretic (29. Jun 2009 00:29)

    bei uns ist es temperaturmaessig sehr angenehm. es weht ein leichter wind und das laesst die temperaturen (bis 33°C) gut ertragen.

    ich werde noch ein wenig an einer website arbeiten (der ex-chefeditor unserer tageszeitung kandidiert fuer den county commissioner; er sehr gute konservative ansichten also habe ich mich zu seinem team gesellt. ich gestalte und betreue die website).

    ich wuensche dir noch einen angenehmen abend und eine gute woche.

  85. @heretic:
    Sie sind in dieser Diskussion leider hoffnungslos unterlegen. Man merkt dem User „Ruhig Blut“ sein Fachwissen an, zudem versucht er es so weit möglich mit Belegen zu untermauern. Ich selbst war zwei Jahre in den USA(Studium an der NYU, M.A Economics)und kenne sowohl das Land als auch die Ökonomie. Ich kann die Einschätzungen des Users Ruhig Blut nur teilen; woher Ihre scheinbare Überlegenheit bei der Einteilung in „ökonomisch richtig“ und „ökonomisch dumm“ herrührt erschließt sich mir dagegen nicht. Sie scheinen mir kein Ökonom bzw. Betriebswirtschaftler zu sein.

    @geburtsurkundeforscher:
    Bitte halten Sie sich mit ihren Verschwörungstheorien bzgl. Präsident Obama zurück. Wenn Sie übrigens mal an der Columbia University in NYC waren hätten Sie sich selbst davon überzeugen das dieser Mann o.g. Bildungseinrichtung besucht hat, was Sie ja in diversen Beiträgen zu bestreiten versuchen.

    Es ist erstaunlich wie sich hier im Forum selbsternannte „Amerikaner“ als Besserwisser aufspielen und andere User als Theoretiker, Sozialisten und Ahnungslose betiteln. Ich habe übrigens in Harlem und Brooklyn gewohnt, das sind wahrscheinlich aber Gegenden die Ihnen fremd sind.

    Eine etwas differenziertere Sichtweise einiger User würde dem Forum und der Sache gut tun und auch andere, bisher nur mitlesende User zum Kommentieren animieren.

    MfG

  86. @ #109 webster (29. Jun 2009 01:23)

    wenn man sich ruehmt, studiert zu haben und dann auch noch auf der gleichen uni wie der SHOGG von washington (muessen jetzt alle vor ihnen auf die knie gehen?), sollte man auch des lesens maechtig und -wenn man es ist- das gelesene zu verstehen in der lage sein.

    ich habe nirgends bestritten, dass der SHOGG auf der besagten universitaet war bzw. dass er ueberhaupt auf einer uni war.

    ich habe lediglich geschrieben, dass er bis heute diese unterlagen nicht vorgelegt hat und man daher annehmen muss, dass dort dinge zu lesen sind, die diesem hochstapler das genick brechen wuerden, z.b. dass er als auslandsstudent eingeschrieben war oder das irgendwelche dubiose finanzquellen sein studium finanziert haben.

    das er als auslaendischer student eingeschrieben war ist nicht von der hand zu weisen (nein, das ist keine verschwoerungstheorie, sondern die anwendung des gesunden menschenverstandes), da er nachweislich 1981 nach pakistan gereist ist und nachweislich pakistan zu diesem zeitpunkt auf der „no travel“-list stand. also kann er nur mit einem anderen, naemlich einem indonesischen (durch die adoption des zweiten muselmannes seiner mutter) oder einen britischen pass (durch den ersten muselmann seiner mutter) gereist sein.

    neben der immer noch nicht offen gelegten geburtsurkunde ein weiteres indiz dafuer, dass dieser hochstapler kein natural born citizen ist.

    wer nur einen funken gesunden menschenverstand hat muss sich die frage stellen: weshalb zahlt der SHOGG (und seine gangster im hintergrund, wie z.b. soros) fast eine million dollar an anwaelte, um die papiere unter verschluss zu halten, die den vorwuerfen ein fuer allemal ein ende bereiten wuerden? doch nur, weil sie eben informationen beinhalten, die dem SHOGG und seiner ganzen gang das genick brechen! das ist keine verschwoerungstheorie sondern logik und gesunder menschenverstand!

    also, nochmals zum langsamen mitlesen (gerne auch mehrmals, eben so lange bis es in den entsprechenden gehirnwindungen angekommen ist):

    ich habe nicht behauptet, dass der SHOGG nicht studiert hat, ich habe nur geschrieben, dass die unterlagen (mit womoeglich brisantem inhalt) bis dato unter verschluss gehalten werden.

  87. mir scheint, als haette die o’bambi-pr-abteilung wieder langeweile und schreibt bei pi mit …

  88. @geburtsurkundenforscher:
    Sie sollten sich weniger mit urbanen Legenden und mehr mit Inhalten beschäftigen. Alle Ihre vorgebrachten Verschwörungstheorien sind nachweislich völlig haltlos(vor allem die ominöse „no travel list“). Zum Glück finden Leute wie Sie kein Gehör, die einzigen die gesunden Menschenverstand walten lassen sind die Mitglieder des US Supreme Courts welche die gerade anhängenden Klagen in diesem Fall abgewiesen haben.
    Wie gesagt, ich denke nicht das so eine Art der Kritik hilfreich für die Sache ist.

    MfG

  89. #8 geburtsurkundenforscher (29. Jun 2009 01:11)

    ich wuensche dir noch einen angenehmen abend und eine gute woche.

    Danke, den hatte ich. Sogar mit Feuerwerk. Dir wuensche ich das gleiche! 🙂

    #9 webster

    Huh, nen kleines Stipendiat von vor wie vielen Jahren(?), aber nicht ein Argument und schon grosse Reden schwingen. Und in Harlem und Brooklyn hat er gewohnt. Soll das irgendwas aussagen? Ich kenne Harlem ganz gut und habe da auch mal kurz bei nem Freund gewohnt. Brooklyn kennt wohl jeder, der mal NYC besucht hat und ueber die beruehmte Bruecke gegangen ist. Nun ist NYC nen irres Pflaster, aber ganz sicher nicht der Querschnitt von Amerika. NYC ist, da es ebenfalls im Nordosten angesiedelt ist, ziemlich europaeisch angehaucht. Dazu ein ziemlicher Moloch mit viel Laerm und Verkehr. Waren Sie mal in Cali, in den Rockies, der Sierra Nevada oder im Sueden? Da siehts ein bischen anders aus als in NYC oder Chicago. Amerika kann man halt nicht durch ein Stipendiat kennenlernen, wo man lediglich zwischen seiner Studi-Bude und der Uni pendelt. Amerika lernt man fruehestens dann kennen, wenn man hier mal selber sein Brot verdienen muss und ein bischen rumgekommen ist.

    Und ich habe sehr wohl in Theorie wie Praxis mit bestem Erfolg abgeschlossen. Wobei das natuerlich nichts zur Sache beitraegt. Gibt auch genug Idioten, die gut abschliessen. Entscheidend ist immer das, was hinten rauskommt. Meine Argumente wurden ja nicht widerlegt. Im Gegenteil! Ist nur schwierig, mit jemandem zu diskutieren, der nicht mal Bilanzen lesen kann. Wenn das Fachwissen sein soll, dann besten Dank! Sind wohl die gleichen „Experten“, die so immer die Bundesregierung beraten, wie? 😀

    Ihr Obambi-Fans koennt halt leider keine Argumente vorweisen, was sehr schade ist. Denn dann muesstet Ihr nicht auf die diffamierende Ebene abgleiten und so eine Diskussion wuerde wenigstens was bringen.

  90. Jetzt lässt sich PI auch noch von FOX News instrumentalisieren. Das Niveau hier sinkt und sinkt und sinkt…

  91. #101 Ruhig Blut (28. Jun 2009 22:14)

    Herrschaftszeiten, die GOP hatte über Jahre hin Präsidentschaft und Kongressmehrheit. Da einzig den Demokraten die Schuld an der Immobilienkrise zu geben ist einfach Blödsinn.

    Dir ist schon klar, daß die Demokraten seit Jahren die Mehrheit im Senat haben?

  92. Ich bin seit praktisch 20 Jahren immer mal wieder ueberall in Europa und den USA unterwegs und lebe seit einigen Jahren nun hier. Und ich habe eine ganz andere Perspektive als irgend ein Europaer, der sich in seinem europaeischen Brutkasten irgend eine Theorie nur aufbauend auf irgendwelchen Statistiken zusammenreimt.

    Ich will ihre persöhnliche Erfahrung ja gar nicht in Frage stellen. Und sie ist auch nicht irrelevant – ich fahre auch gern in die USA und schaue mir das Land persöhnlich an, halte auch ständig Kontakt zu Amerikanern quer durch das politische Spektrum. Nur: Persöhnliche Eindrücke müssen immer durch verlässliche Zahlen ergänzt werden – einfach deshalb, weil kein Mensch ein Land mit 300 Millionen Einwohnern und mit riesengroßen regionalen Unterschieden nur durch persöhnliche Eindrücke erfassen kann. Versuchen Sie mal, einen wissenschaftlichen Artikel zu Politik oder Wirtschaft in einem seriösen Magazin zu veröffentlichen, der nicht mit statistischen Informationen untermauert ist – aussichtslos.

    Sie stolpern ja nun wirklich in geradezu halsbrecherischer Rhetorik von einem Ablenkungsmanoever zur naechsten Statistik, obwohl ich Ihnen bei jedem dieser Manoever noch aufgezeigt habe, dass sie zur Kritik an meiner logischen These nichts taugen.

    Ablenkungsmanöver sind das nicht – vielmehr kritisieren sie jede meiner Statistiken ja als irrelevant, worauf ich dann halt mit einer anderen antworte. Deshalb habe ich versucht, die relative „Armut“ vieler Südstaaten nicht nur durch das mittlere Haushaltseinkommen, sondern auch die niedrigere Lebenserwartung, die geringere Zahl formaler Bildungsabschlüsse, den geringen Human Development Index sowie die offizielle Armutsstatistik zu belegen. In sämtlichen dieser Statistiken stehen traditionell konservative Südstaaten eher am Ende.

    Sie koennen halt, das ist genau wie bei den Firmen, nicht von Statistiken oder Bilanzen auf die Firma oder den State schliessen. Sowas kann ein Indiz sein, aber insgesamt muss man sich den Laden eben praktisch anschauen.

    Mit Verlaub, anders herum wird ein Schuh draus. Wenn ich bei meiner Bank nen Kredit bekommen will, dann wollen die natürlich Bilanzen sehen. Natürlich spielt auch meinê Persöhnlichkeit ne Rolle, aber ohne aussagekräftige Zahlen sehe ich mit Sicherheit keinen Cent. Und ebenso kann ich die Performance von Bundesstaaten mit Hilfe ökonomischer Indikatoren untersuchen.

    Ihr Obambi-Fans koennt halt leider keine Argumente vorweisen, was sehr schade ist.

    Ich bin gar nicht so sehr Obama-Fan, ich bin Politikberater. Mein Job ist es, als Teil eines Teams Prognosen zur zukünftigen politischen Entwicklung in den Staaten zu erstellen. Das erfordert persöhnliche Kontakte zu Amis, die Lektüre amerikanischer Medien (von der National Review bis zur New Republic) und die Analyse demographischer oder ökonomischer Trends. Natürlich hab ich auch meine Privatmeinung, aber die versuche ich (so gut es geht) bei der Analys auszuklammern. Das nur zur Klärung.

  93. Dir ist schon klar, daß die Demokraten seit Jahren die Mehrheit im Senat haben?

    Belege? Nein? Dann bring ich sie halt:

    Die Republikaner hatten von Anfang 1995 bis Anfang 2007 (die Wahlen fanden jedesmal am Ende des Vorjahres statt) eine Mehrheit im Repräsentantenhaus.

    Das gleiche gilt für den Senat; allerdings wurde die zwölfjährige Periode der republikanische Mehrheit von 2001 bis 2003 durch ein Patt zwischen beiden Parteien unterbrochen. Ein Patt kann allerdings im Zweifelsfall durch das Votum des Vizepräsidenten entschieden werden und das war in diesem Fall ein Republikaner.

    Also: 12 Jahre lang eine republikanische Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses. Ab 2007 dann eine demokratische Mehrheit im House und de facto auch im Senat.
    http://www.infoplease.com/ipa/A0774721.html

  94. @Multikulti

    Tue und einen Gefallen und kritisiere Mohammed in Anwesenheit eines anständigen „muslimischen Mitbürgers“ (aaargg, ich kann das kaum schreiben). Dann sind wir dich los. Tschüssi

    PS: Meiner bescheidenen Meinung nach haben die hier eh nix verloren, und jende die sie reingelassen haben und weiter reinlassen sind Verräter. Es geht auch ohne Islamkritik.

  95. @ #112 webster (29. Jun 2009 04:04)

    @geburtsurkundenforscher:
    Sie sollten sich weniger mit urbanen Legenden und mehr mit Inhalten beschäftigen. Alle Ihre vorgebrachten Verschwörungstheorien sind nachweislich völlig haltlos

    ich mache ihnen einen vorschlag: bewegen sie ihren angebeteten oder chef oder was immer o’bambi fuer sie ist, dazu, eine ordentliche geburtsurkunde vorzulegen, aus der hervor geht, dass er natural born citizen ist und die vorwuerfe (zumindest diese; die, dass er amerika in ein europe2.0 verwandeln will, bleiben) sind vom tisch. so lange er ein heer von anwaelten beschaeftigt (again: bisher fast 1 million dollar kosten), um dieses dokument unter verschluss zu halten, muss man davon ausgehen, dass da etwas oberfaul ist. das sind keine „verschwoerungstheorien“, sondern berechtigte zweifel und fragen. period!

  96. # 102 Ruhig Blut und alle anderen Obama Schönschwätzer

    Ich darf sie nur daran erinnern, und dass scheint Ihnen aus Nichtwissen offensichtlich entgangen zu sein, dass die ehemals sklavenhaltenden Südstaaten tratidionell die Demokraten, die Partei des Gründervaters Thomas Jefferson gewählt haben.

    Die Republikaner, die Grand Old Party, wurde als Partei gegen die Ausbreitung der Sklaverei (Abolitionismus) gegründet.

    Im übrigen geht mir ihre arrogante, oberlehrerhafte Attitüde verdammt auf den Senkel. Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass die Meinungen und Thesen der Linken Zirkel an der Ostküste (Columbia) oder Westküste (Berkeley) oder das linke Geschwätz der Chicagoer „good ol´boys“ in Amerika Mainstream bzw. auf Dauer mehrheitsfähig ist.

    Im übrigen ist der Teleprompter Präsident BHO von der Finanzmafia der Wall-Street, von seinem Freund George Soros und den „Bilderbergern“ unter der Führung von Rockefeller auf den Schild gehoben und mit viel Geld, sehr viel Geld zum Präsidenten >gemacht< worden. Wobei seine afrikanische Herkunft sein wichtigster Befähigungsnachweis und sein einziges Ticket war.

    Und wie Statistiken frisiert werden, dafür steht doch als leuchtendes Beispiel der Dhimmi John Esposito und sein <Center for Muslim-Christian Understanding at Georgetown UniversityMessias> wusste der sehr wohl, wo die Feinde der Demokratie standen.

  97. # 120

    Da hat sich mal wieder Text in Wohlgefallen aufgelöst. Hoffe, dass es diesmal klappt:

    Und wie Statistiken frisiert werden, dafür steht doch als leuchtendes Beispiel der Dhimmi John Esposito und sein Center for Muslim-Christian Understanding at Georgetown University, das mit 20 Mio. Dollar von dem saudischen Prinzen Alaweed Bin Talal geschmiert wird „um die Herzen der Amerikaner“ zu gewinnen (ta´lif al qulub). Und der Antisemit Esposito arbeitet wiederum eng mit dem ehemals renommierten Gallup-Institut zusammen.
    Ich erwähne das deshalb, weil Frau Dalia Mogahed, die Präsidentenberaterin in Sachen Religionsfragen, speziell Islamfragen (Council on Faith-Based and Neighborhood Partnerships), eine kopftuchtragende hard-core Islamistin und Senior Analyst und Geschäftsführende Direktorin des Gallup Center for Muslim Studies Washington ist. Dalia Mogahed hatte nach eigenem Bekunden entscheidenden Anteil an seiner Anbiederungsrede in Sachen Islam an der Al Azhar Universität zu Kairo, wo entscheidende Koransuren verfälscht wurden (um die Friedfertigkeit des Islam zu dokumentieren) und sie für BHO eigens eine Koransure erfand, die überhaupt nicht im Koran existiert!
    Es ist doch inzwischen -zumindest in den USA- allgemein bekannt, dass die linke Woodstock Generation -ähnlich wie bei uns die Grünen- den langen Marsch durch die Institutionen erfolgreich absolviert haben und an den Schalthebeln der Macht sitzen; zumindest haben sie mittlerweile die Demokratische Partei fest im Griff. Nur so läßt sich das Phänomen BHO erklären.
    Aber was viel schlimmer ist: Mit BHO hat zum ersten Mal in der Geschichte der USA der marxistische Kultur- und Moralrelativismus Einzug ins Weiße Haus gehalten. Bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis die Amerikaner merken, dass hinter der „ausgestreckten Hand“ des BHO nur heiße Luft produziert wird.
    Im übrigen arbeitet BHO z.Zt. emsig daran, den Ehrentitel „schwächster und unfähigster Präsident der USA“ von der Erdnuss Carter zu übernehmen.
    Anmerken möchte ich noch, das Barrack Hussein Obama ja nicht der erste „linke“ Präsident der USA ist. Ich erinnere hier an Franklin D. Roosevelt, der ja ebenfalls mit gigantischen, staatlichen Förderprogrammen die US-Wirtschaft unterstützte. Jedoch im Gegensatz zum „Messias“ wusste der sehr wohl, wo die Feinde der Demokratie standen.

  98. #16 Ruhig Blut (29. Jun 2009 08:57)

    Ich will ihre persöhnliche Erfahrung ja gar nicht in Frage stellen. Und sie ist auch nicht irrelevant – ich fahre auch gern in die USA und schaue mir das Land persöhnlich an, halte auch ständig Kontakt zu Amerikanern quer durch das politische Spektrum. Nur: Persöhnliche Eindrücke müssen immer durch verlässliche Zahlen ergänzt werden – einfach deshalb, weil kein Mensch ein Land mit 300 Millionen Einwohnern und mit riesengroßen regionalen Unterschieden nur durch persöhnliche Eindrücke erfassen kann. Versuchen Sie mal, einen wissenschaftlichen Artikel zu Politik oder Wirtschaft in einem seriösen Magazin zu veröffentlichen, der nicht mit statistischen Informationen untermauert ist – aussichtslos.

    Meine persoenliche Erfahrung koennen Sie auch gar nicht in Frage stellen. Was Erfahrungen mit Soehnen zu tun haben sollen, erschliesst sich mir allerdings nicht. Auch Persoehne kenne ich nicht. „Wissenschaft“ und Politik – alles klaro! Sie wissen doch ueberhaupt nicht, was Wissenschaft auszeichnet. Sie sind so ein typischer Technokrat, der irgendwo irgendwelche Statistiken zusammentraegt, um irgend ein Liedchen nach Ihrem Broetchengeber zu traellern. Da kommt es nicht auf klare Sichten an, sondern nur darauf, den Broetchengeber nicht zu veraergern und zu liefern wofuer er bezahlt. Primat ist der Kontostand am Monatsende. Wenn Sie eine richtige Arbeit durchfuehren muessten, beispielsweise ein echt produktives Auto bauen oder einen Computer zusammenschrauben und mit Software bespielen, dann wuerde doch am Ende nur ein Auto mit 3273 Raedern rauskommen, weil das statistisch so okay waere und Ihr Computer wuerde ausser einem seltsamen Fehlercode nichts weiter tun, weil Sie zu 100% nach der Anleitung vorgegangen sind.

    Sowas gibts im betriebswirtschaftlichen Bereich ja auch. Gluecklicherweise bin ich ueber diesen Status schon hinausgewachsen und habe es nicht noetig, die dummen Sprueche der anderen zu kopieren. Ich habe es auch nicht mehr noetig, die idiotischen Studien irgendwelcher Unternehmensberatungen fuer voll zu nehmen. 90% davon koennte man direkt im Reisswolf verarbeiten und es wuerde niemandem weiter auffallen. Was da an gigantischen Finanzsummen zum Fenster rausgeworfen wird – Wahnsinn!

    Ich bin nicht nur oberflaechlich rumgekommen. Ich kenne die USA schon fast wie meine Westentasche. Zeitlich und geographisch gesehen. Dagegen sind Ihre Statistiken rein gar nichts! Zumal diese, wie bereits beschrieben, auf ganz andere Sachverhalte abstellen, die man nicht mal so einfach fuer Wohlstandsmessung der letzten Jahre hernehmen kann. Die Lebenserwartung spielt, wie bereits beschrieben, allenfalls eine Rolle fuer Dinge, die vor 100 Jahren passiert sind. Ich verstehe gar nicht, wie man auf die idiotische Idee kommen kann, das auf die heutige Zeit zu projizieren. Das ist doch nun voelliger Duennpfiff! Dazu habe ich bereits das Argument der Wanderungsbewegungen gebracht. Man kann in den USA ohne jegliche Probleme von einem Bundesstaat in den anderen umziehen. U-Haul ist Ihnen sicher ein Begriff.

    Ablenkungsmanöver sind das nicht – vielmehr kritisieren sie jede meiner Statistiken ja als irrelevant, worauf ich dann halt mit einer anderen antworte. Deshalb habe ich versucht, die relative “Armut” vieler Südstaaten nicht nur durch das mittlere Haushaltseinkommen, sondern auch die niedrigere Lebenserwartung, die geringere Zahl formaler Bildungsabschlüsse, den geringen Human Development Index sowie die offizielle Armutsstatistik zu belegen. In sämtlichen dieser Statistiken stehen traditionell konservative Südstaaten eher am Ende.

    Sie scherzen, Sie Schelm Sie! Statt sich argumentativ mit mir auseinanderzusetzen, bemuehen sie immer groteskere Statistiken. Das ist Ablenkung. Sie muessten, um eine halbwegs gute Orientierung in der Frage Wohlstand zu bekommen, bedeutend mehr Faktoren beruecksichtigen. Z. B. auch die Wanderungsbewegungen, die Bewertung der Assets, etc. pp. Sowas macht natuerlich eine Heidenarbeit. Davor druecken Sie sich. Ihre Definition von Wohlstand ist sehr oberflaechlich, um nicht zu sagen falsch. Weder das Einkommen noch die Lebenserwartung sagt auch nur irgend etwas ueber den Wohlstand oder sogar die Intelligenz oder Dummheit der Bevoelkerung in oekonomischen Fragen in bestimmten Gebieten der USA aus. Und nicht mal die Wahl der entsprechenden politischen Party sagt im Moment viel darueber aus, weil mit McCain oekonomisch gesehen nicht gerade ein sehr republikanischer Kandidat zur Wahl stand. Viele seiner Wahlversprechungen liefen ja auf ein aehnliches Programm wie das von Obama hinaus.

    Mit Verlaub, anders herum wird ein Schuh draus. Wenn ich bei meiner Bank nen Kredit bekommen will, dann wollen die natürlich Bilanzen sehen. Natürlich spielt auch meinê Persöhnlichkeit ne Rolle, aber ohne aussagekräftige Zahlen sehe ich mit Sicherheit keinen Cent. Und ebenso kann ich die Performance von Bundesstaaten mit Hilfe ökonomischer Indikatoren untersuchen.

    Was hat denn jetzt die Kreditvergabe von Banken mit meiner Argumentation zum Lesen von Bilanzen zu tun? Banken machen alles moegliche, nur haben sie wenig bis keine Ahnung von den Geschaeften. Daher halten sie sich oft an Bilanzen alleine, ohne andere Bewertungen durchzufuehren. Schwerer Fehler, wie die Bankenkrise deutlich zeigt!

    Ich bin gar nicht so sehr Obama-Fan, ich bin Politikberater. Mein Job ist es, als Teil eines Teams Prognosen zur zukünftigen politischen Entwicklung in den Staaten zu erstellen. Das erfordert persöhnliche Kontakte zu Amis, die Lektüre amerikanischer Medien (von der National Review bis zur New Republic) und die Analyse demographischer oder ökonomischer Trends. Natürlich hab ich auch meine Privatmeinung, aber die versuche ich (so gut es geht) bei der Analys auszuklammern. Das nur zur Klärung.

    Tja, da wird mir das Dilemma der Politiker klar, wenn die auf solche Politikberater hoeren mussen. Sonnenklar! Mir faellt da auch immer dieser Wirtschaftswaise Bofinger oder so aehnlich ein. Was der fuer einen hanebuechenen Unsinn verzapft, da kann ja ein afrikanischer Medizinmann bessere Vorhersagen treffen. Z. B. dass er keine grossen Inflationsgefahren sieht. Und was haben Sie eigentlich immer mit Ihren Persoehnen? Arbeiten Sie in einem Familienbetrieb? 😀 Vielleicht sollten Sie mal besser Ihre persoenliche Sicht der Dinge mit verarbeiten. Moeglicherweise laegen Sie dann richtiger. Fahren Sie z. B. mal nach Texas und dann erklaeren Sie mir bitte, wieso in diesem voellig verarmten Suedstaat, der traditionell nicht nur sehr republikanisch waehlt, sondern auch sonst sehr konservativ kulturell bepraegt ist, die Autos als Trucks bezeichnet werden, wieso in Texas die Steaks im Restaurant alle doppelt so gross sind wie in diesem versifften NYC und wieso in Texas selbst die Obdachlosen in ihrem Truck schlafen. Weiterhin koennen Sie mir mit Ihren komischen Statistiken sicher erklaeren, wieso die Leute in Texas grossformatige Flachbildschirme kaufen, wie bei Ihnen zu Lande warme Semmeln. Und wenn man sich die Haeuser der Bewohner in Texas anguckt, dann passen da ungefaehr 2-3 Haeuser anderer Gebiete rein. NYC oder auch L.A. moegen dagegen reich aussehen, wenn man sich nur die Bilanzen anguckt. Aber wenn der Haeusermarkt mal wirklich den Bodenstand erreicht hab, dann werden sich noch einige sogenannte Experten wundern, wie tief es noch gehen kann. Diese exorbitanten Summen sind naemlich reine Buchwerte. Gleiches gilt fuer das Einkommen. In einem Staat wie bspw. Texas kommt man mit dem halben Einkommen doppelt so weit. Je nachdem natuerlich, welche Praeferenzen man hat. Die Property Tax ist je nach County nicht gerade zu unterschaetzen.

    Zu Ihrem letzten Beitrag: Sie legen es sich halt immer zurecht, wie Sie es brauchen. Die Wahlmaenner sind ja fuer die Betrachtung der Bevoelkerung voellig unsinnig. Eine sehr knappe Mehrheit von ca. 52% hat Obama gewaehlt. Und wuerde heute gewaehlt, dann wuerde Obama durchs Raster fallen, da koennen Sie mit oder ohne Ihre Statistiken und irgendwelche geschoenten Umfragen Gift drauf nehmen! Dazu muss man sich nur mal in den amerikanischen Blogs verlaufen. Das kann man sogar aus Deutschland machen, weil die Zensur des Internet dort erst in den Anfaengen steht.

  99. #19 geburtsurkundenforscher

    Ja, das ist halt der Punkt. Wuerde Obambi mal seine Geburtsurkunde wenigstens vorlegen. Statt dessen tut er alles, um sie unter Verschluss zu halten. Und Obambis Vergangenheit gibt ja auch so eine Menge zu denken. Viel wahrscheinlicher ist es, dass er einfach in Kenia geboren wurde und zwischendurch mal die indonesische Staatsbuergerschaft hatte.

    So bleiben eben die Zweifel sehr gross, dass er wirklich alle Voraussetzungen erfuellt.

    #21 Dietrich von Bern

    Statistiken sind Schall und Rauch, da gehen wir konform. Auch wenn man weiss, dass man durch Auswahl des empirischen Verfahrens eine Menge zurechtbiegen kann. Und ob man z. B. das arithmetische Mittel oder den Median oder Gausswert beruecksichtigt kommen je nach Input voellig unterschiedliche Ergebnisse bei rum. Auch spielt die Auswahl der Eingangsdaten eine grosse Rolle und vielfach werden Eckdaten gar nicht bekannt gegeben, die aber fuer die Erhebung eine grosse Rolle spielen.

    Gerade bei volkswirtschaftlichen Analysen spielt zudem die Erhebungszeit eine grosse Rolle. Die Realitaet laesst sich nur sehr ungenau und haeufig falsch oder verzerrt durch Statistiken abbilden. Kommt dann noch eine Zieldefinition hinzu, werden Statistiken voellig unglaubwuerdig. Gerade im politischen Bereich taugen aggregierte Statistiken kaum zu etwas. Man muesste sich wirklich eine riesen Arbeit machen, um auch nur halbwegs eine Ahnung davon zu bekommen, was in einem Land los ist.

    Faehrt man statt dessen hin und guckt sich die Sachlage vor Ort an, gewinnt man viel bessere Eindruecke. Ein Grund, warum gerade in Krisenfaellen gute Politiker sich auf den weiten Weg machen und in Krisengebiete fahren, um sich einen Eindruck vor Ort zu verschaffen. Da hilft eben keine Statistik.

    Diese Obambi Welle ist von den Sozis aufgebaut worden. Sie ebbt aber gerade ab. In 3 Jahren wird fuer Obambi die Macht des Faktischen entscheiden. Ich denke nicht, er wird wiedergewaehlt. Mit der Farbe Schwarz kann er nun nicht mehr jonglieren und was die Amis hier so um mich rum erzaehlen, das hoert sich nicht rosig fuer ihn an. Und hier wohnen viele Afros.

  100. Ich erspare mir eine längere Antwort, weil hier eh kaum noch jemand reinschauen wird. Und die Positionen sollten deutlich geworden sein, mag sich jeder seine Meinung bilden. Nur kurze Anmerkungen:

    Ich darf sie nur daran erinnern, und dass scheint Ihnen aus Nichtwissen offensichtlich entgangen zu sein, dass die ehemals sklavenhaltenden Südstaaten tratidionell die Demokraten, die Partei des Gründervaters Thomas Jefferson gewählt haben…

    Ist mir bekannt (siehe Thread zu Martin Luther King von vor circa einer Woche) und hat für diese Diskussion keinerlei Relevanz.

    Auch Persoehne kenne ich nicht.

    Ich habe „persönlich“ falsch geschrieben. Peihnlich. Asche auf mein Haupt und danke für den Hinweis.

    Fahren Sie z. B. mal nach Texas und dann erklaeren Sie mir bitte, wieso in diesem voellig verarmten Suedstaat…

    Texas war nie gemeint – ein Blick in die Ihnen so verhassten Statistiken hätte das schon deutlich gemacht. Gemeint waren zum Beispiel Louisiana, Alabama, Oklahoma oder Mississippi. Und auch die sind natürlich nicht „völlig verarmt“, sondern nur deutlich ärmer als der Durchschnitt.

    Zu Ihrem letzten Beitrag: Sie legen es sich halt immer zurecht, wie Sie es brauchen. Die Wahlmaenner sind ja fuer die Betrachtung der Bevoelkerung voellig unsinnig.

    Lesen Sie doch die Beiträge erstmal, bevor Sie losholzen. In dem Beitrag ging es nicht um Wahlmänner, sondern um Mehrheiten im Kongress.

  101. Ja, interessantes Layout. 😀

    Statistiken sind in bestimmten Faellen sehr sinnvoll. Nur eben nicht in allen. Es gibt keinen Grund, sie zu hassen. Oder?

    Das mit den Wahlmaennern bezog sich nicht auf den letzten, sondern einen Ihrer Beitraege weiter vorne, sorry. Der Sinn bleibt aber gleich.

    Schauen Sie mal, wo Texas in Ihren Statistiken auftaucht. Irgendwo am Ende oder in der Mitte. Danach muesste es ein aermliches Land sein. Dennoch moechte ich einfach mal behaupten, in Texas leben im Schnitt die wohlhabendsten Familien. Das sieht man im Vergleich mit anderen Staaten wie NYC oder auch Florida z. B. sofort, wenn man mal dort war.

    Sie erwaehnen bspw. Mississippi und Louisiana. Na, welch Wunder. Das waren Staaten mit vielen Sklaven. Dafuer, dass die noch vor Jahren praktisch gar nichts hatten, haben die sich aber erklecklich gemausert. Sehen Sie, ein aus dem Zusammenhang herausoperierter Durchschnittswert ist eben praktisch ueberhaupt nicht aussagekraeftig, was die Extreme oder den zeitlichen Verlauf angeht. Ein paar sehr Arme ziehen dann den Durchschnitt vielleicht weit nach unten, obwohl in der Regel viele Reiche in einem Land leben. Umgekehrt kann es genauso sein. Wie gesagt kommt da der statistischen Methode noch eine besondere Bedeutung bei.

    Und der logische Zusammenhang meiner These, dass hauptsaechlich oekonomisch Ahnungslose die Democrats waehlen, weil die Zusammenhaenge in der Wirtschaft nicht so durchschauen und irgendwelchen staatlichen Versprechungen glauben, ist einfach viel logischer und aussagekraeftiger als irgendwelche Statistiken, die nie fuer solche Aussagen erstellt wurden. Die Aussage betrifft auch im Wesentlichen die Wahl von Obama und den derzeitigen Zustand der Democrats. Dazu muss man wissen, dass die politischen Partys sich hier ziemlich veraendert haben. Auch aus diesem Grund sind Ihre Statistiken wiederum voellig unbrauchbar, weil diese Zustaende wie Einkommen, Lebenserwartung, etc. pp. ja nicht statisch sind, sondern sich dynamisch veraendern.

    Mit Statistik bezueglich meiner Aussage auf diese Wahl bezogen koennten Sie mir fruehestens in 20 Jahren zu Leibe ruecken. Alles davor ist in Bezug auf Statistik Kaffeesatzleserei.

  102. Oh, Sie können ja ganz freundlich sein. Eine angenehme Überraschung ^.^

    Habe Ihre Links zu Statistiken gelesen. Naürlich sind die dort aufgezeigten Probleme nicht von der Hand zu weisen – allerdings treffen einige davon (willkürliche Wahl des Anfangszeitpunktes, Extrapolation) für die von mir geposteten Statistiken nicht zu. Durchschnittswerte dagegen sind sehr wohl ein Problem, aber dieses Problem hat im Grunde jedes Modell: Man vereinfacht die komplexe Wirklichkeit, dabei wird sie verfälscht. Verzichtet man jedoch auf die Vereinfachung, dann ist die Realität so komplex, dass sie letztendlich sprachlich nicht zu fassen ist. Ein ewiges Dilemma, man muss halt einen Mittelweg finden.
    Zur ökonomischen Klugheit: Sie werden sicher meine Meinung teilen, dass die Steuerlast in einem Land zu hoch sein kann. Sie werden vielleicht widersprechen, wenn ich sage, dass die Steuerlast auch zu niedrig sein kann. Es gibt meiner Meinung nach durchaus Aufgaben, die der Staat besser, gerechter und effizienter erledigen kann als der Markt. Beispiele wären das Bildungssystem, die Verkehrsinfrastruktur oder die innere Sicherheit: Das ist in den meisten funktionierenden Staaten eine Domäne des Staates, die durch private Anbieter allenfalls ergänzt wird. Um diese Leistungen zu gewährleisten, braucht es ausreichende Steuereinnahmen. Die Balance zwischen staatlichen Leistungen und denen, die dem Markt überlassen werden, wird in den USA genau wie in Europa ständig neu verhandelt, wobei sich die Balance in den USA vermutlich immer etwa von der Schwedens unterscheiden wird.
    Die radikale Position, dass weniger Staat IMMER wünschenswerter sei, halte ich nicht für ökonomisch vernünftig. Natürlich können Sie da anderer Meinung sein.

  103. #128 Ruhig Blut (29. Jun 2009 21:08)

    Es gibt meiner Meinung nach durchaus Aufgaben, die der Staat besser, gerechter und effizienter erledigen kann als der Markt. Beispiele wären das Bildungssystem, die Verkehrsinfrastruktur oder die innere Sicherheit.

    zu Bildungssystem: das ist unsinn!
    zu Infrastruktur: du meinst jetzt aber nicht die brücken die völlig sinnlos auf irgendwelche felder gebaut wurden? einfach dilletanten, die nicht zur verantwortung gezogen werden können.
    innere Sicherheit: fragezeichen???? – polizei ohne politische rückendeckung.

    übrigens ein sehr guter thread.
    my2cents

  104. Zeig mir das Land, in dem das Bildungssystem nicht größtenteils in staatlicher Hand ist. Und warum wohl?

  105. #128 Ruhig Blut (29. Jun 2009 21:08)

    „Es gibt meiner Meinung nach durchaus Aufgaben, die der Staat besser, gerechter und effizienter erledigen kann als der Markt. Beispiele wären das Bildungssystem“

    ich hatte das vergnügen beide varianten eines gymnasiums kennenzulernen – der unterschied: WELTEN. besonders die fachliche und pädagogische qualifikation des lehrkörpers.

    warum das bildungssystem in staatlicher hand ist? vielleicht wegen der möglichkeit der einflußnahme? warum ist der staat so interessiert in kita´s etc.?
    ich habe bedenken!

  106. #131 erik v. kirkenes (29. Jun 2009 22:58)

    ich hatte das vergnügen beide varianten eines gymnasiums kennenzulernen – der unterschied: WELTEN. besonders die fachliche und pädagogische qualifikation des lehrkörpers.

    warum das bildungssystem in staatlicher hand ist? vielleicht wegen der möglichkeit der einflußnahme? warum ist der staat so interessiert in kita´s etc.?
    ich habe bedenken!

    Den Einfluß des Staates halte ich auch für bedenklich, aber leider für unausweichlich. Denken sie bei privaten Bildungseinrichtungen wäre man vor Einflüßen – egal welcher Art – geschützt? Hier droht u.U. eine noch massivere Beeinflußung – fernab von staatlicher Kontrolle.
    Weiterer Punkt: Staatliche Schulen dienen dazu allen Menschen Bildungs- und Ausbildungschancen zu ermöglichen, also quasi eine Art essentielle „Grundversorgung“. Hiervon können sich private Schulen erfolgreich absetzen, weil sie durch Gebühren in der Lage sind besseres Personal zu aquirieren. Der entscheidende Wettbewerbsvorteil der privaten Schule ggü. staatlichen Schulen ist also das aufgrund der Gebührenerhebung bedingte bessere Bildungsangebot und Bildungseinrichtung.
    Wenn es allerdings kein staatliche Bildungsangebot mehr gibt – sondern nur noch private Anbieter – fällt dieses „Alleinstellungsmerkmal“ der privaten Anbieter ggü. den staatlichen Schulen weg. Dann gäbe es nur noch Wettbewerb unter den privaten Schulen – mit allen Konsequenzen! D.h. Preiswettbewerb, Eintreten neuer Anbieter, Ausscheiden nicht mehr wettbewerbsfähiger Anbieter etc. Worum es primär geht ist ein Kampf der Privaten um die beste Rendite. Daß dann bei notwendiger Realisierung von Rationalisieungspotentialen die Bildungsqualität in der Breite leiden würde, steht für mich außer Frage.

  107. #132 guderian (30. Jun 2009 00:08)

    was die bildungsqualität in der zukünftigen deutschen gesamtschule anbelangt habe ich noch viel mehr bedenken.

    http://news.abacho.de/politik/artikel_anzeigen/index.html?news_id=67621

    Der Berliner Bildungswissenschaftler Jörg Ramseger beklagt, daß so wenig Migranten Lehrer werden:

    Schuld seien unter anderem hohe Eingangshürden in den Beruf. Es sei ein Problem, dass viele Migranten die deutsche Schriftsprache nicht «absolut perfekt» beherrschten und allein deshalb am Lehramtsexamen scheiterten. Solche Defizite könnten durch die Arbeit in Lehrerteams jedoch aufgefangen werden.

    da kann ich nur gott danken, daß meine kinder aus diesem „bereich“ draußen sind.

  108. #28 Ruhig Blut

    Ich bin immer freundlich. Bis auf Ausnahmen. 😛

    Soviel Staat wie noetig, so wenig wie moeglich. Das ist meine Devise. Der Staat hat, an der Trinitaet der Gewaltenteilung Judikative, Executive und Legislative gemessen, genau 3 originaere Aufgaben: Gesetzgebung, Gerichtsbarkeit und Polizei/Landesverteidigung.

    Alles andere ist teurer Luxus. Staatliche Schulen gibt es zwar auch hier in Amerika, aber wer seine Kinder liebt, der schult sie entweder selber oder schickt sie auf eine Privatschule. Oder ein Mix aus allem.

    Verkehrsinfrastruktur muss auch keine Staatsaufgabe sein. Ich sehe nicht ein, wieso das nicht Wirtschaftsunternehmen selber regeln koennen.

    Der Staat hat nun mal ein Monopol und Monopole gilt es soweit als Moeglich zu stutzen. Insbesondere dann, wenn es um Wirtschaftsfragen geht. Ganz einfach.

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