Das aus bestimmten Gründen etwas mißglückte Foto oben zeigt die möglichen Sprachen am Bankomat der Wells Fargo Bank in den Filialen im Westen der USA. Die erste nicht sichtbare Sprache oben links ist natürlich Englisch, die zweite darunter Japanisch. Wie man sieht, gibt es Vietnamesisch, Französisch und Russki (Hmoob ist Miao-Chinesisch), Deutsch ist nirgends. Dabei hat es durchaus deutsche Touristen.

Das paßt zur Berichterstattung über Deutschland. In vier Wochen sporadischer Lektüre kam mir ein einziger Artikel zu Gesicht. Er handelte auf der Tourismus-Seite der Desert News von einer wunderbaren Kreuzfahrt Rhein-Main-Donau von Holland bis Budapest. Sonst nichts. Kein Wort zu Merkel oder Claudia Roth. Sarkozy erschien im Zusammenhang mit den Wahlen und dem islamischen Terrorristen. Auch die EU kam nicht vor. Das zu unserer Bedeutung im Wilden Westen.

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92 KOMMENTARE

  1. Ich sage mal: Das fehlende Angebot auf Deutsch ist keine Missachtung uns gegenüber, sondern schlichtweg nicht notwendig, weil die Deutschen alle Englisch können.

  2. Das paßt zur Berichterstattung über Deutschland.

    War schon immer so! Ausnahme Großbritannien!

  3. Ich sehe da kein Problem entgegenkommen.

    Unsere Zweitsprache ist Englisch und das ist auch gut so.

    Wobei mich das gut daran erinnert, wieder mal meine Englisch-Kenntnisse zu verbessern.

  4. Auch Niederländisch, Schwedisch, Norwegisch oder Dänisch wird man vergebens suchen, dort lernt man schon über die Subtitle im TV die englische Sprache.

    Dass Französisch dagegen angeboten wird, sollte nun wiederum niemanden überraschen! 🙂

  5. Angesichts der Tatsache, dass die Deutschen die wohl grösste Einwanderergruppe in USA stellen – hat nicht mind. jeder zweite US-Ami mind. einen Deutschen im Stammbaum? – ist das schon merkwürdig!

  6. Biodeutschen wird einfach unterstellt, dass sie Fremdsprachen können.
    Im Übrigen sind sie nicht für Geldabhebungen sondern nur für Einzahlungen zuständig…;-)

  7. Genau: „Spanisch“ wegen den Latinos die überwiegend ungebildet und integrationsresistent sind. Die Franzosen stehen mit Englisch allgemein auf Kriegsfuss und der Rest sind ja Sprachen mit völlig anderen Zeichensätzen.
    Die alten Ostdeutschen, die kein Englisch können, können ja „Russisch“ auswählen 🙂

  8. Solange türkisch und arabisch nicht dabei sind. Wat soll´s!!! Wie oben erwähnt kann man sich ja auch sprachlich anpassen. Kultivierte Menschen zu mindestens…

    Was lernen wir wieder aus dem Bericht?

    Richtig: Kewil kann Miao-Chinesisch!

    😉

  9. Viel interessanter finde ich die Sprachauswahl der Sightseeingbusse europäischer Metropolen wie Paris oder Rom:

    Englisch
    Deutsch
    Französisch
    Spanisch
    Italienisch
    Russisch
    Polnisch
    Japanisch
    Chinesisch
    Koreanisch

    Na, was fehlt? 🙂

    Gilt auch für Museen, Schlösser, Galerien…

  10. Mich stört dies eigentlich gar nicht. Aber wenn man nachdenkt könnte auch die Ansicht dahinter stecken, Deutsch wird nicht mehr wahrgenommen, es hat sich verflüchtigt.
    Da ich die Mainstream-Politik in Deutschland ablehne, habe ich auch nicht mehr so enge gefühlsmäßige Beziehungen zu Deutschland. Ich bin viel lieber im Ausland, unter Menschen, die ihre Eigenarten und ihren Nationalstolz haben, ohne dabei ablehnend zu sein.

  11. #6 unrein (26. Mrz 2012 09:46)

    Angesichts der Tatsache, dass die Deutschen die wohl grösste Einwanderergruppe in USA stellen – hat nicht mind. jeder zweite US-Ami mind. einen Deutschen im Stammbaum? – ist das schon merkwürdig!

    Nein, es zeigt den hohen Grad der Integrationsleistung von deutschen Auswanderern!

  12. #6 unrein

    Nicht jede Migrantengruppe nimmt es in der x-ten Generation noch in Anspruch die ursprüngliche Sprache zu sprechen. Manche sehen durchaus den Sinn, dass die Landessprache erste Priorität haben sollte.

  13. #9 Eurabier (26. Mrz 2012 09:49)

    Unsere Schätzchen brauchen nur ein Wort und das ist doch international: ASYL

  14. #15 WahrerSozialDemokrat (26. Mrz 2012 09:54)
    Wir können aber auch voraussetzen, das jeder Deutsche Tourist in der Lage ist, den Bankomat selbst auf chinesisch zu bedienen!

    Auch das geht! Nach dem 3. bis 5. mal bei gleicher Bedienoberfläche, wüßte ich wo ich drücken müßte, ohne eine Wort zu verstehen, einfach über „Bilderkennung“

  15. #16 Eurabier (26. Mrz 2012 09:56)

    Wenn es ein Museum über Primaten ist, passen sie auch dahin! 🙂

  16. #17 Katzenklo (26. Mrz 2012 09:57)

    Ich war nur einmal im Ausland verwirrt (Jahre her), als ne 5-stellige PIN-Nr. statt meiner 4-stelligen PIN-Nr. verlangt wurde. Konnte ich auch ohne Fremdhilfe lösen, gab ja nicht viele Alternativen!

  17. „Espanol“ ist nicht für spanische Touristen gedacht, sondern für Einwanderer aus Lateinamerika. „Francois“ ist auch eher für Einwanderer aus dem ehemaligen französischen Kolonien gedacht. Von denen können viele nur einzelne Wörter lesen, aber keine ganzen Texte verstehen.
    Noch schwieriger wird es mit Einwanderern, in derern Herkunftsländern eine völlig andere Schrift verwendet wird!
    So gesehen ist die Auswahl ganz logisch.

  18. #1 Katzenklo (26. Mrz 2012 09:35)

    Sehe ich genauso. Das ist eher ein Kompliment an die gut Englisch sprechenden Niederländer, Skandinavier, Esten, Südafrikaner, Thais, Inder und nicht zuletzt die Deutschen.

    Artikel auf diesem Niveau hat PI nicht nötig.

  19. Kewill war auf Amerikareise.

    Eine Nahostreiseberichtserstattung würde mich noch mehr interessieren.

  20. Nicht nur das Bild ist „aus bestimmten Gründen etwas mißglückt“.

    Ich sehe da auch kein Italienisch. Selbst Dänisch (immerhin war Brigitte Nielsen mal Hollywoodstar) fehlt. Und was ist mit Polen ? Die sind den Amis von allen Osteuropäern mit am tiefsten hinten rein gekrochen, wo bleibt da der Dank?

    Das sind so die Momente, wo man am Wochenende einen Bekannten mit Engelszungen über die Deutschlandabschaffung aufklärte und ihn dazu brachte, mal auf die „böse“ PI zu schauen (man wird dadurch nicht automatisch rechtsextrem) und das erste was der dann am Montag wahrscheinlich liest ist Kewilscher Schwachsinn.
    Mann Mann Mann…

  21. @ #21 muezzina (26. Mrz 2012 10:15)

    Eine Nahostreiseberichtserstattung würde mich noch mehr interessieren.

    Du willst doch Kewil nicht in den Selbstmord schicken?!

  22. #10 Eurabier (26. Mrz 2012 09:49)

    Na, was fehlt? 🙂

    Gar nichts fehlt dort. Diejenigen, die Sie meinen, will man im Ggs. zu gern gesehenen Japanern, Chinesen, Koreanern und auch Russen eben *nicht* auf den Reisebussen haben. Denn diese müsste man extra noch umbauen nach Männlein und Weiblein getrennt, extra Gebetspause einlegen und diesen ganzen Firlefanz will sich niemand antun.

    Von mir aus gerne halal Stadtrundfahrten von halal Anbietern in halal Sprache. Gibt’s bestimmt längst. Sollnse doch machen!

  23. Dieser Ignoranz des Deutschen Wesens muss irgendwo im Verborgenen des ausländischen Wesens sein. Jedenfalls an den quicken Aktivitäten des Goetehinstitutes kann es nicht liegen. Das arbeitet sich unermüdlich daran ab, den Amis die Tiefe des Deutschen Wesens vorzuführen. Vielleicht sind die Amis noch nicht so weit, …..wie wir ? und brauchen noch etwas länger bis zum Erkennen . hmmm ?
    Ansonsten sind wir, glaub ich, auch ohne ständig beschrieben zu werden, immer noch irgendwie fester Bestandteil im Bewusstsein der Engländer . 🙂

  24. VIDEO

    Frankreich: Älterer Merah-Bruder angeklagt

    Frankreichs Justiz hat Anklage gegen den älteren Bruder des Toulouse-Attentäters Mohammed Merah erhoben. Die Ermittler werfen Abdelkader Merah Beihilfe zum Mord und Verschwörung zum Terror vor.

    Der 29-Jährige wurde nach seiner Festnahme am Sonntag einem Untersuchungsrichter vorgeführt und anschließend in einen Hochsicherheitstrakt gebracht:

    http://de.euronews.com/2012/03/26/frankreich-aelterer-merah-bruder-angeklagt/

  25. Im Gegensatz zu den Anderen unterstellt man uns so viel Bildung, Englisch zu verstehen und vernünftig zu sprechen. Ebenso unterstellt man uns, die Geheimnisse der Bedienung eines Bankomaten ohnehin zu kennen.

    Ist doch schön, diese Wertschätzung! Beleidigt müssen die Anderen sein.

  26. OT

    Das jihadistische Massaker von Toulouse bestätigt zwei Realitäten:
    – Der Jihad gegen die freie Welt
    – Die Bildheit des Westens, insbesondere Europas gegenüber diesem Krieg

    Eine Analyse über die Zustände und das Versagen Europas in einer israelischen Tageszeitung in deutscher Übersetzung:

    Jihad-Krieg gegen die freie Welt:
    Die Blindheit des Westens

    http://haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=8406

    Wie treffend betitelte Henryk M. Broder schon vor Jahren eines seiner erfolgreichsten Bücher: Hurra, wir kapitulieren – Über die Lust des Westens am Einknicken vor dem Islam

  27. Erklärung meiner cinesische Ehefrau:
    Miao-Chinesisch ist die Sprache der chinesischen Pussy-Kätzchen.

  28. Kewil:Kein Wort zu Merkel oder Claudia Roth.

    Mehr Erholung kann nicht sein, ich hoffe die Reise ist vergnügungssteuerpflichtig.

  29. Das verstehe ich aber nicht. Mich stört, zum Beispiel, dass überall Rauchverbote auch in türkische Sprache stehen. In allen Ämtern Anzeigen werden auch in Türkisch und Arabisch wiederholt. Wir verlangen ausreichende Deutschkentnisse .Und wenn bei Amis deutsche Sprache fällt, dann ist es ein Grund uns zu ärgern. Komisch!

  30. Da ist doch rechts unten noch ein leerer Platz. Da kommt demnächst ein neuer Knopf „Nazi“
    Vermutlich dann auch noch demnächst „Islamisch“

  31. Hmoob ist eine Schreibweise für die Sprache der Hmong, einer Nationalität, die in Laos und angrenzenden Ländern lebt. Es hat nichts mit Chinesisch zu tun. Die Hmong haben tapfer an der Seite der Amerikaner gegen die vietnamesischen und laotischen Kommunisten gekämpft, weswegen sie nach 1975 besonderer Verfolgung ausgesetzt waren. Etwa 260.000 Hmong leben heute in den USA, vor allem in Kalifornien, Minnesota und Wisconsin.

  32. Deutsche die in die USA reisen können ja wohl alle Englisch. Und dass die Merkel in den Zeitungen nicht erwähnt wird, zeugt von Vernunft. Andererseits ist das allgemeine amerikanische Bildungsniveau auch gar nicht hoch genug, dass man davon ausgehen kann, dass Merkel, Gauck, Euro, Eurokrise usw. dort der Mehrheit bekannt sind.

  33. Keine deutschen Grabmale? – Deutschenfeindlichkeit!
    Kein Deutsch in einem amerikanischen Geldautomat? – Deutschenfeindlichkeit!

    Ich weiß sogar was als nächstes kommt…
    Kein Bratwurst in einer Sushi-Bar in Tokyo – Deutschenfeindlichkeit. Oder kein Weißbier in einem italienischen Weingeschäft – Deutschenfeindlichkeit. Überall Deutschlandhasser! *_* Das nennt man Paranoia.

  34. Ich war mal mit meiner Frau in einem Restaurant in Miami. Am Tisch nebenan saß ein französisches Ehepaar. Der Mann hatte plötzlich einen Schwächeanfall und die Frauwollte dem Ober auf französisch erklären, daß sie ihren Mann ins Auto bringen will, um dann zum Zahlen wieder zu kommen. Worauf sich der Ober lächelnd zu uns umdrehte und meinte: “She tries to communicate with me!“

  35. Nun, das dürfte wohl eher daran liegen, dass es in Kalifornien eher wenige deutsche Immigranten gibt, die der englischen Sprache nicht mächtig sind.
    Alle anderen Sprachen im Menü sind leicht erklärt: Spanisch-quasi zweite Landessprache, viele ungebildete Wanderarbeiter, aber auch Sprache des Nachbarlandes;Japanisch-Touristen aus Japan bereisen die Westküste eher als die Ostküste, aus offensichtlichen Gründen; Russisch: Einwanderer mit mangelnden Englischkenntnissen; Hmoob: dito; Vietnamesisch: dito; Koreanisch: siehe Japanisch/Hmoob; Französisch: Sprache des nördlichen Nachbarn.
    Das ganze würde ich eher als eine Orientierung am tatsächlichen Bedarf ansehen als eine irgendwie konspiratorische Ablehnung der deutschen Sprache…In unseren Nachbarländern sowohl im Westen, Norden und Osten findet sich Deutsch auf entsprechenden Menüs neben der Landessprache sowie Englisch und Französisch, dafür aber eher selten Hmoob oder Vietnamesisch. Das nur einmal als Denkansatz

  36. es liegt wohl einfach daran dass Deutsche in der Regel Englisch können. Etwas mehr Anerkennung für Deutschland, das immerhin auch die Wurzel für einen großen Teil der Amerikaner ist, wäre natürlich trotzdem schön 😉

  37. ich kann es verstehen.
    jeder deutsche der sich ne USA reise leisten kann, spricht englisch,
    und
    aussenpolitisch ist weder deutschland noch europa in irgendeinr form present.
    siehe die zuständigen
    LADY-OSTWERWELLE UND BRRRR LANGSAM,
    LADY ASCHTON!

  38. Es gibt dort auch Geldautomaten, wo Deutsch zu den wenigen Fremdsprachen gehört, die man wählen kann (eine von drei oder vier). Jedenfalls war das vor ca. fünf Jahren noch so.

  39. Lieber kewil,

    solange die Nuklearmacht USA noch Truppen in Bananistan stationiert hat bin ich sehr froh über die fehlende Berichterstattung über Schland.

    Bei dem antisemitischen Amerikahass der in der politisch/journalistischen Boheme en vogue ist wäre es geradezu gefährlich wenn die Amerikaner mehr über uns wüssten.

    Und wegen des Geldautomats:

    Ich habe mal bei einer Wells Fargo Bank versucht einen Traveller Scheck einzulösen. Seitdem weiß ich das weder am Märchen „Servicewüste Deutschland“ noch an dem Modell „Training on the Job“ was dran ist.

    So einen Haufen Bildungsferner wie in dieser Bank findet man in Deutschland noch nicht einmal unter den Toilettenfrauen in Einkaufszentren.

    Viel Spaß noch in der Staaten!

  40. Gründlich wie wir als Deutsche halt sind, bereiten wir uns auch sprachlich gut vor, zumindest Englisch spricht fast jeder ein bißchen. Zum Geldabheben wird es reichen.
    Trotzdem sollten wir wesentlich mehr für die Verbreitung unserer schönen Sprache tun.

    Im Artikel war noch ein Hinweis, dass über Angela Merkel und Claudia Roth in den USA nicht berichtet wird.
    Wer um Himmels willen sollte über Frau Roth berichten. Und was denn? Etwas nutzloseres läuft doch hier in Deutschland kaum noch herum.

  41. OT
    bei-achgut gefunden.
    Fundstück 25.03.2012 19:39 +Feedback
    Jews To The Front!

    Last week, Jewish leaders were obliged to sign a declaration of solidarity with the Global March and condemnation of Israel. The text put before them for signing was as follows: “We the Jews of Iran strongly condemn the barbaric crimes of the occupation regime in Palestinian and declare the Zionist state in violation of the principles of Our Teacher Moses and the Will of God. We are totally at one with the aspirations of the heroic Palestinian people.” http://jungle-world.com/von-tunis-nach-teheran/1599/

  42. Scholl – Latour würde es mit den Worten kommentieren:

    Deutschland ist, was die politische verlässlichkeit eines NATO Partners betrifft, ein unsicherer, labiler Kandidat geworden.
    Die devote Hörigkeit Deutschlands gegenüber den USA, welche noch bis in die 80ziger Jahre des vorigen Jahrhunderts uneingeschränkt galt, hat längst Risse bekommen.
    Die USA strafen in der Regel solche Ungezogenheiten mit gesellschaftlicher Ausgrenzung – bis hin zum Sprachführer/Übersetzer bei nationalen Bankautomaten und politischer Distanzierung ab.

    Die USA betrachten schon längst die sozialistischen antidemokratischen Strömungsbewegungen der politischen Klasse Deutschlands (bis hin zur CDU) mit Argwohn
    und ziehen immer mehr ihre Konequenzen aus diesem für sie völlig unverständlichen Verhaltens einer Nation, welche scheinbar freiwillig unter Verlust freiheitlicher Werte in eine (rotgrüne) Diktatur abdriftet….

  43. @10 Eurabier
    „Gilt auch für Schlösser, Museen, Galerien“

    Theater, Tanz, Konzerte, einfach wunderbar 😉
    Da bin ich ganz bei Ihnen 🙂

  44. Wie schon geschrieben, das Sprachangebot dürfte mit den Einwanderern zu tun haben, die man dort antrifft.

    Spanisch ist praktisch überall in den USA neben Englisch die (de facto) offizielle Sprache (z. B. auch für den Notruf, amtliche Formulare etc.).

    Französisch dürfte für die vielen Immigranten aus Haiti dabei sein.

    Einwanderer der ersten Generation aus Ländern wie China und Vietnam tun sich auch nach vielen Jahren äußerst schwer mit Englisch.

    An klassischen Tourismusschwerpunkten in den USA trifft man meistens auch Deutsch an (Stadtrundfahrten, Broschüren etc.).

    Hmoob ist die Sprache der Hmong, ein Volk aus Laos, Thailand und Vietnam, welches im Vietnamkrieg auf Seiten der Amerikaner stand und dafür später verfolgt wurde. Viele Hmong leben heute in den USA, vor allem im westlichen Landesteil.

  45. Genau, ich kenne. USA mag Deutschland nicht, weil Islam zu Deutschland gehört. 🙁

  46. Seit die Deutschen keine Ardennenoffensive mehr machen, keine U-Boats mehr vor New York Handelsschiffe torpedieren und die USA in Berlin nicht mehr direkt in sowjetische Panzerkanonen schauen können gibt’s für die Amis halt nichts mehr Interessantes in Old Germany. Aber wetten, daß viele wissen, wo und wann das Oktoberfest stattfindet.

  47. #42 Feniks (26. Mrz 2012 11:17)

    Keine deutschen Grabmale? – Deutschenfeindlichkeit!
    Kein Deutsch in einem amerikanischen Geldautomat? – Deutschenfeindlichkeit!

    Ich weiß sogar was als nächstes kommt…
    Kein Bratwurst in einer Sushi-Bar in Tokyo – Deutschenfeindlichkeit. Oder kein Weißbier in einem italienischen Weingeschäft – Deutschenfeindlichkeit. Überall Deutschlandhasser! *_* Das nennt man Paranoia.

    Da geb ich Dir Recht, das sind Anzeichen von Paranoia…allerdings…

    In den Vereinigten Staaten von Eurabien regt man sich drüber auf und plärrt „Rassismus“, wenn englische Kinder zu fremdem Essen „Igitt“ sagen.

    In Deutschland gibts Leute, die keinen Döner mögen? „Rassisten“, Ewiggestrige.

    Keine fremdkulturellen Gräber? Ogott, ogott….

    Die Anträge liegen bei uns in den Ämtern mehrsprachig aus. Alles Andere wäre „Ablehnung“.

    Paranoia stimmt also.

    Aber bei wem?

  48. Hallo,
    das ist nicht nur in den Staaten so, sondern auch auf der Seite des staatlichen japanischen Fernsehens NHK (NHK sind die, von denen Dr. Josef Goebbels GEZ- Erben sich die Fukushima- „Katastrophen“ Bilder holten (klauten?), um sie dann im fernen Osaka, wohin sie sich dank der selbst angedichteten Strahlenangst verpissten, mit zipfelmützengerechtem Geplapper zu „kommentieren“) findet man unter 17 Sprachmöglichkeiten keine deutsche.
    Warum nur?
    http://www3.nhk.or.jp/nhkworld/english/info/select.html

  49. Auch wenn ich froh bin, wenn es auch im Ausland manchmal deutsche Hinweise gibt, sehe ich das hier nicht das Problem. Die meisten werden sich als Ausländer im Ausland doch mit Englisch verständigen. Und da bin ich in den meisten Fällen auch sehr gut mit gefahren. Ich finde es auch absolut richtig, neben seiner Heimat englisch zu sprechen. International ist das korrekt. Seltsam nur, wieviele Amigos /Lations in den USA nicht Englisch sprechen sondern beim Spanischen bleiben. Auch ein Zeichen von Desintegration.
    Das Thema Sprache an sich ist wichtig und wer in einem anderen Land ist, sollte sich auch der dortigen Sprache anpassen. Und Englisch ist im internationlen Reiseverkehr unerlässlich, ich kann nicht erwarten, das man deutsch spricht oder das es Hinweise auf deutsch gibt.
    Ich sehe das auch so wie Loriot: „Mit Englisch kommt man ja überall durch“

  50. #60 No_Islam_Hamburg (26. Mrz 2012 12:16)
    Genau, ich kenne. USA mag Deutschland nicht, weil Islam zu Deutschland gehört. 🙁

    😯
    Haben Sie vor dem Absenden vergessen die Deutschtaste zu drücken ?

  51. Das liegt daran, dass man in den USA verhindern will das die Deutschstämmigen sich ihrer Wurzeln bewusst werden:

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f0/US_ancestry2000_de.png/800px-US_ancestry2000_de.png

    http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschamerikaner

    Im Grunde kann man sagen das die Mehrheit der Staaten dort sozusagen „Deutsch“ sind. Darum hatte Tokio Hotel dort Erfolg – dann mussten sie plötzlich „wegen der internationalität“ auf Englisch singen..

    Alte US-Britische Machtsturkturen wollen das so.

    Templer

  52. #68: nun ja, wer sich mit der Thematik einmal etwas wissenschaftlicher auseindergesetzt hat, der hat sich die Mühe gemacht, einmal in die US-Censusdaten zu schauen.
    Da jedes Mal Millionen von US-Amerikanern sich bei entsprechenden Fragen auf deutsche Vorfahren berufen, in den entsprechend stark von deutschen Einwanderern besiedelten Bundessstaaten (PA, OH, etc.) überall deutsch-amerikanische Vereine bestehen, es entsprechende Aufkleber:“Kiss me, I’m German“ zu kaufen gibt und man sich neuerdings den deutschen Nummernschildern mit blauem Feld und ‚D‘ nachempfundene licence plates vorne an seinen VW Passat, BMW oder Mercedes schraubt und es jährlich die Steuben Parade in NYC gibt, darf man, so glaube ich, davon ausgehen, dass diejenigen Amerikaner, die Interesse an ihren Vorfahren und ihrem Ursprung haben, sich Ihrer deutschen Wurzeln sehrwohl bewußt sind. Anderenfalls habe ich wohl die letzten fünfzehn Jahre in einem amerikanischen Paralleluniversum gelebt. Mit besten Grüßen aus Mecklenburg County, North Carolina…

  53. Ich habe kürzlich ein IKEA-Steckmöbel ausgepack. Ein Hinweis dabei war in 29 verschiedenen Sprachen abgedruckt, selbst in mehreren nah- und fernöstlichen – nur nicht auf Hebräisch.
    Aber das ist gewiss nur ein bedauerlicher Druckfehler, der die Möbelstecker im schwedischen Kalifat übersehen haben.

  54. Ich habe kürzlich ein IKEA-Steckmöbel ausgepack. Ein Hinweis dabei war in 29 verschiedenen Sprachen abgedruckt, selbst in mehreren nah- und fernöstlichen – nur nicht in Hebräisch.
    Aber das ist gewiss nur ein bedauerlicher Druckfehler, der die Möbelstecker im schwedischen Kalifat übersehen haben.

  55. @ #69 cymru_am_byth (26. Mrz 2012 13:57) :

    Mecklenburg County, North Carolina…

    Nee wie schön! Hättest Du vielleicht einen Link, indem ich ein wenig über Deutsche Auswanderer in die Staaten stöbern kann?

    Besonderst Interessiert wäre ich an Orten, wo es eventuell noch deutsche Vereine usw. gibt und die daher für eine neue Heimat interessant sein könnten….

    Besten Dank im Voraus!

    Peter Blum

  56. Da Hmoob (was für ein Wort)
    laut Wikipedia gerade einmal von 2,6 Millionen Menschen auf der Welt gesprochen wird (was bedeutet, auf der ganzen Welt(!) sprechen weniger Menschen Hmoob als Dänisch oder Finnisch), wird das wohl mit der konkreten ethnischen Zusammensetzung der Migranten vor Ort zusammenhängen.

    Als ich 1984 Austauschschüler in Pittsburgh war, war jedenfalls Deutsch neben Französisch und Spanisch die dritte Fremdsprache, die dort angeboten wurde, und nicht etwa Hmoob oder Vietnamesich.

    Allerdings wird inzwischen Mandarin-Chinesisch in den USA als Fremdsprache wohl immer beliebter, insbesondere bei den oberen Schichten, was man aber auch verstehen kann.

    Dennoch war Deutsch noch im Jahr 2006 die am dritthäufigsten erlernte Fremdsprache in den USA, nach Spanisch und Französisch:

    http://www.vistawide.com/languages/us_languages.htm

  57. ich war monatelang in den usa und habe ein einziges mal von deutschland in den nachrichten vernommen, das war zum 11. september eine erklärung von schröder.

    die meisten amis interessieren sich eben nicht für europa.

    was mich tatsächlich mehr als verblüfft hat, war, nachdem ich mit einer amerikanerin, offenbar gehobene klasse, weil gepflegtes englisch und schöne villa, mich gefragt hat, ob österreich eisenbahnen kennt 🙂 🙂

  58. #10 Eurabier (26. Mrz 2012 09:49)
    ———————–

    ich habe in wien weder in einem museum, noch z.b. in der oper kopftücher gesehen.

    die gibt es nur, sogar mit burka in den einkaufsstrassen des 1. bezirks, das sind allerdings touristinnen.

  59. #14 Islam-Nein-Danke II (26. Mrz 2012 09:52)
    #9 Eurabier (26. Mrz 2012 09:49)

    Unsere Schätzchen brauchen nur ein Wort und das ist doch international: ASYL
    —————-

    oh wie rassistisch! 😉

    dabei können sie doch zwei worte: asyl und TRAUMA. na vielleicht tue ich auch unrecht, rezeptgebührenbefreiung und ams kennen sie auch 🙂

  60. Eduard (11:09):
    >>Wenn Du ein Volk vernichten willst, so nimm ihm zuerst seine Sprache.<<

    Sie meinen, weil auf Geldautomaten von Wells Fargo in den USA Deutsch nicht als Bediensprache angeboten wird, wäre dies ein Beleg dafür, dass „die Amis“ das deutsche Volk vernichten wollen?

    ______________
    🙄

  61. templarii (13:15):
    >>Das liegt daran, dass man in den USA verhindern will das die Deutschstämmigen sich ihrer Wurzeln bewusst werden …<<

    Soll das ein Witz sein?
    _______________
    >>Darum hatte Tokio Hotel dort Erfolg – dann mussten sie plötzlich “wegen der internationalität” auf Englisch singen. Alte US-Britische Machtsturkturen wollen das so.<<

    Leiden Sie an Verfolgungswahn?

    ___________________

  62. wien1529 (15:41):
    >>… die meisten amis interessieren sich eben nicht für europa.<<

    Wie oft kommt denn Japan in den deutschen Nachrichten vor (wenn es nicht gerade Erdbeben und „Atom-Katastrophen“ gibt)? Wie schaut es mit Nachrichten aus Kanada aus?
    .
    Anders herum vernimmt der Kanadier auch Nix oder sehr wenig aus Deutschland. Das letzte Mal war Deutschland insofern Thema in Kanada, als man Häme und Spott über den Atomausstieg kübelte und von der berühmten „German angst“ die Rede war.
    __________
    >>was mich tatsächlich mehr als verblüfft hat, war, nachdem ich mit einer amerikanerin, offenbar gehobene klasse, weil gepflegtes englisch und schöne villa, mich gefragt hat, ob österreich eisenbahnen kennt<<

    Dieses Märchen spricht entweder dafür, dass Sie noch nie in Amerika waren oder dass Sie sich diese Geschichte (von deren Varianten es ja als Vorurteil viele gibt) schlicht ausgedacht haben.
    .
    Als Tip gebe ich Ihnen mal, dass Wissenschaftler von Niveau in Germanistan es in die USA zieht, weil die Studien- und Forschungsbedingungen dort einfach besser sind. In so ziemlich jeder Wissenschaft sind Amerikaner die Spitze.

    ______________

  63. Deutsch wird im Ausland kaum wahrgenommen…und die meisten Deutschen tun so, als könnten sie Englisch, was nicht der Fall ist…

  64. @#81 Graue Eminenz:
    >>was mich tatsächlich mehr als verblüfft hat, war, nachdem ich mit einer amerikanerin, offenbar gehobene klasse, weil gepflegtes englisch und schöne villa, mich gefragt hat, ob österreich eisenbahnen kennt<<

    Dieses Märchen spricht entweder dafür, dass Sie noch nie in Amerika waren oder dass Sie sich diese Geschichte (von deren Varianten es ja als Vorurteil viele gibt) schlicht ausgedacht haben.<<

    Stimme da völlig zu und finde es besonders amüsant, dass die Dame gerade nach Eisenbahnen gefragt haben soll, welche ja hier in den USA nun nicht unbedingt zu den Grundfesten des Verkehrssystems gehören und daher den meisten wohl nicht unbedingt als Maßstab einer fortschrittlichen Gesellschaft dienen würde, nach dem man explizit fragen müßte um sich so eine Vorstellung von anderen Ländern zu machen.
    Hätte die Dame nach Elektrizität oder Mikrowellen gefragt (beides beliebte Varianten der Geschichte), wäre es zumindest etwas stimmiger gewsen. Es sei denn, wien1529 war in den späten 1890er Jahren das letzte mal hier in den USA 😉

  65. OK, dass der Automat der Wells Fargo Bank zwar Miao Hmong aber dafür kein deutsch kann wissen wir jetzt. Und was ist mit dem Geldautomat in der Vatikanstadt, kann der deutsch? Es gibt jede Menge Webseiten die das berühmte lateinische Menü dieses Automaten beschreiben, aber welche Sprachen man sonst noch wählen kann wird nirgends verraten (ich meine, deutsch ist sicher dabei, nicht nur wegen der 2,27 deutschsprachigen Päpste pro km2 sondern auch wegen der Schweizergardisten. War jemand schon mal da?).

  66. #81 Graue Eminenz (26. Mrz 2012 16:20)
    —————

    ich war september 2001 – juni 2002 in port charlotte – florida und habe den 11.9. im fernsehen miterlebt bzw. das 2. flugzeug in die twin towers live gesehen.

    warum zweifeln sie meine geschichte an? ich habe in einer villengegend gewohnt.

  67. Hallo, #81 Graue Eminenz

    ….Anders herum vernimmt der Kanadier auch Nix oder sehr wenig aus Deutschland. Das letzte Mal war Deutschland insofern Thema in Kanada, als man Häme und Spott über den Atomausstieg kübelte und von der berühmten “German angst” die Rede war….
    ………..
    Hallo, Graue Eminenz, hast Du davon mal ein paar Ausschnitte? Nach schlandscher „Energiewende“ suche ich internationale Beiträge zu dieser Idiotie (auch zum seelischen „Wiederaufbau“)
    Danke dafür und alles Gute
    sagt und wünscht
    Yogi

  68. Ein verschwommenes Foto ist der Auslöser für diese orgiastischen Kommentar-Beissreflexe!
    Kewil verstehts zu mobilisieren.
    Chapeau.

  69. wien1529 (17:54):
    >>warum zweifeln sie meine geschichte an?<<

    Weil ich seit 1997 in Montréal wohne, die Vereinigten Staaten also meine Nachbarn sind, ich viele Amerikaner kenne, mich beständig in den USA aufhalte, etc. und solche Fragen, ob es denn in Österreich Eisenbahnen gebe, so häufig sind, wie fliegende Elefanten.
    .
    Letztendlich wollten sie mit diesem Geschichtchen in einer wohl bekannten Manier ja zeigen, wie blöde und unwissend „die Amis“ sind. Genau das ist es dann auch, was mich nach wie vor daran zweifeln lässt, ob Sie sich je in Amerika aufgehalten haben.

    _______________

  70. #42 Feniks (26. Mrz 2012 11:17)

    Kein Deutsch in einem amerikanischen Geldautomat?????
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    AN einem amerikanischen Geldautomat Fönixx….du hast Dir soviel Mühe gemacht,also beachte Grammatik

  71. @#85 wien1529: sechs Monate in den USA gewesen und dann gleich live den 11. September miterlebt UND dann auch noch die seltene Frage nach den Eisenbahnen in Österreich gestellt bekommen. Da muß ich nach 15 Jahren North Carolina und davor fünf Jahren Ohio ja absolut meinen Hut ziehen, da mir solch eine Frage leibhaftig bislang nicht gestellt worden ist. Das wird Graue Eminenz eventuell ähnlich gehen…

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