Die Schweizer Nationalrätin Natalie Rickli (SVP, Foto) forderte im Schweizer Fernsehen zur besten Sendezeit die ‚Ventilklausel‘ auch für Deutsche. Die Deutschen erzeugten einen „Riesendruck auf den Schweizer Arbeitsmarkt, auf die öffentliche Infrastruktur, Straßen und Schulen“. Rund 260.000 nicht eingebürgerte Deutsche leben zur Zeit in der Schweiz, der Ausländeranteil im Land ist ca. 22,5%. Die Ventilklausel ist in den Verträgen der Schweiz mit der EU verankert, um Einwanderung notfalls zu bremsen.

Erst vor wenigen Tagen hat die Schweiz für Zuwanderer aus acht osteuropäischen EU-Staaten  Kontingente beschlossen: Polen, Tschechien, Ungarn, Estland, Lettland, Litauen,  Slowakei und Slowenien. Die EUdSSR und die osteuropäischen Botschafter haben bereits protestiert, die Schweizer halten die Maßnahme für ein Placebo.

Zurück zu den Deutschen! Eigentlich kann die Schweiz froh sein, daß ihre größten Ausländerkontingente Italiener, Deutsche und Portugiesen sind. Sie sollten sich mal vorstellen, alles wären Ex-Jugoslawen, Türken und islamische Südländer. Dann könnten sie erst recht aufjaulen. Daß man die Deutschen von Anfang an sprachlich versteht, ist eigentlich ein Vorteil. Aber genau da fangen auch Probleme an.

Wir können uns in die Anhänger der Frau Rickli einfühlen. Die teils gut ausgebildeten Deutschen sind mit billigeren Löhnen zufrieden und nehmen öfters mal den Einheimischen die Posten weg. Und obendrauf schnattern diese deutschen Professoren, Ärzte, Manager und Lehrer als Vorgesetzte ein lautes, schnelles Hochdeutsch, was dem langsamen Schwyzerdüütsch total fremd ist.

Exkurs: Die norddeutschen Länder sind bekanntlich wirtschaftlich die schlechtesten, obwohl dort dreimal so schnell gesprochen wird wie im Süden. Schaffen ist besser als Schwätzen. Auch wenn manche PIler aufheulen, als Schwabe geht einem das Maschinengewehr-Hochdeutsch oft auch auf den Geist. Die gemütliche Langsamkeit in Bayern, Schwaben, bei den Alemannen, und in Österreich und der Schweiz ist angenehmer! Bei den Schweizern heißen aber nebenbei bemerkt alle Deutschen ‚Schwaben‘. Exkurs Ende.

Daß man mit dem Hinweis auf die Sprache nicht falsch liegt, zeigen die 94 Kommentare unter diesem Artikel mit Video im BLICK (linkskorrekte Schweizer Bildzeitung):

Peggy Walder , Oetwil am See
Ricklin hat Recht!! Ich war in einer Schweizer Rehaklinik wir Patienten mussten Hochdeutsch sprechen, da alles Personal kein Schweizerdeutsch verstand… Ist das meine Heimat das fragte ich mich..

Viktor Zingg
Dass ich nicht lache! Frau Bella sie haben keine Ahnung. Wer sich hier anpasst sind wir Schweizer. Hier muss man sich ja schon das Schweizerdeutsch verbieten lassen! Unsere Kultur wird regelrecht zu grunde gmacht! Ist ein Deutscher mal in einer Kaderfunktion angestellt werden fast auschliesslich nur noch Deutsche angestellt. Meine Meinung kommt nicht von ungefähr und dies ist sicherlich nicht weil wir Schweizer zu faul sind. Leben Sie weiter in ihrer heilen Traumwelt

Julius Hadorn, Bern
Kann ich nur Bestätigen. Auch im Kanton Bern, im Besonderen bei der Steuerverwaltung sind sehr viele Deutsche, zumindest Eingebürgerte, welche aber nur Hochdeutsch sprechen, angestellt. Da habe ich mit gleichwertigen Kompetenzen, jedoch mit mehr Lebensjahren, keine Chancen

Ansonsten reden viele Kommentierer davon, daß die Deutschen ihnen mit billigeren Löhnen Job und Wohnungen wegnehmen. Wie gesagt, man versteht, warum manchen Schweizern weniger Einwanderung, auch weniger deutsche Einwanderung lieber wäre. Wir sind deswegen nicht verbiestert und wünschen der Jungpolitikerin Natalie Rickli, daß sie in zehn Jahren SVP-Vorsitzende wird.

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96 KOMMENTARE

  1. Ein so kleines Land, wie die Schweiz sollte sogut wie überhaupt keine Einwanderung haben, wenn es zukünftig noch existieren will.

  2. Ich schlage ein Einreiseverbot für Ströbele, Roth und Konsorten vor. Außerdem sollen Alle draußenbleiben, die versucht haben, durch Druck die Schweiz dazu zu bringen, ihr Bankgeheimnis aufzugeben.

  3. Ich kann die Schweizer gut verstehen (außer dem Schwizerdütsch ;-)).

    Da soll sich mal keiner aufregen, wenn die Schweizer wieder Fachkräfte (richtige!) braucht, melden sie sich schon wieder…

  4. Absolut richtig.
    Ich habe im Übrigen auch nichts für diese ganzen Republikflüchtlinge übrig.

    HIER BLEIBEN UND KÄMPFEN!

  5. Nunja lieber kewil,

    Wenn Schwaben mit zwei Dingen knausern dann mit Geld und Worten.

    Allerdings hat das den Vorteil das die irrelevanten Einleitungsthemen mit ein paar schnellen „hanoj“ und „hajo“ abgehandelt sind das Kernthema ausgiebig und abschließend besprochen werden kann.

    Der Kommunikationsstil von uns Pfälzern ist hingegen auch effektiv. Laut und ausgiebig werden die amüsanten Themen besprochen, die wichtigen in der verbleibenden Zeit durchgehechelt.

    Das die Schweizer sich vor deutschem Lohndumping fürchten ist tatsächlich verständlich. Ich habe vor kurzem mit einem Kollegen gesprochen der für eine vergleichbare Arbeit in der Schweiz fast das 4 Fache erlöst. Da wird selbst der bodenständigste Mensch schwach…..

    semper PI!

  6. Ich kenne Frau Rickli persönlich. Um sie zu verstehen muss man wissen, dass sie im Grossraum Zürich lebt. Und dort haben sich die allermeisten von den 260Tausend Deutschen angesiedelt.

    Es gibt diverse Sorten Deutsche:
    Die „Ich krieg dann mal nBier!!“-Deutsche mit der Hoppla-jetzt-komm-ich Mentalität und der Ansicht, am Deutschen Wesen soll die Welt genessen. Ihr Lieblingsspruch: „…bei uns in Deutschland (geht das viel besser, schneller, effizienter etc.). Diesen Anteil schätze ich auf ca. 20%. Diese Deutschen dürften gleich mal wieder packen und verreisen, aber leider sind diese in Deutschland wohl auch nicht wieder willkommen.

    Dann die neutralen, höflichen Deutschen. Das sind die „Ich hätte gerne ein Bier, bitte“-Deutschen. Die sind angenehm, solange die Zahl sich im Rahmen hält (auch wir Eidgenossen sind in grosser Zahl nicht immer angenehme Zeitgenossen…) – und sie lernen unsere Dialekte zu verstehen!

    Von diesen neutralen Deutschen gibt es zwei Untergruppen:
    Die sich anbiedernden, die Schweizerdeutsch zu sprechen versuchenden, Schweizerischer als Schweiz sein wollenden. Die sind dann in etwa so angenehm wie Bettwanzen und dürfen sich der ersten Gruppe bei der Ausreise gleich wieder anschliessen.
    Dann die Deutschen, die hier bleiben wollen und sich echt interessieren für ihre neue Heimat und sich nach zwölf Jahren einbürgern lassen, meistens rechts-bürgerlich Wählen. Willkommen:-)

    Alles in allem sind mir die Deutschen auch viel lieber als Zuwanderer wie die Türken oder Balkanesen oder Afrikaner (nicht: Afrikaaner). Aber es liegt an der Zahl. Stellt Euch einfach mal vor, es kämen innert kurzer Zeit eine Million Schweizer in die Zentren nach Süddeutschland und sprächen konsequent Dialekt…..Würden Personalposten besetzen und Schweizer nachziehen….etc.pp

  7. @ #7 Makepiece (24. Apr 2012 11:41):

    „Die sich anbiedernden, die Schweizerdeutsch zu sprechen versuchenden, Schweizerischer als Schweiz sein wollenden.“

    ——————-
    Deutsch sein heißt, eine Sache um ihrer selbst willen tun.

    Richard Wagner
    ——————-

    Wenn Auswandern dann richtig, ich wollte diese Probleme hätten wir mit dem muslimisch/orientalischen „Fachpersonal“ in unseren Großstädten…….

    l.G.
    Peter Blum

  8. #5 Tours Poitiers

    Im Prinzip ist die “ Schweizer zuerst“ Forderung völlig legitim und bei einem Ausländeranteil von 22% auch vollkommen nachvollziehbar.

    Trotzdem glaube ich , daß hier etwas mehr differenziert werden sollte um zu analysieren, welcher Ausländer dem Land schadet und welcher der Schweiz in grösseren Teilen nutzt.

    Die langfristigen Probleme dürften wohl weder die Deutschen noch die Italiener oder Franzosen verursachen, sind sie doch kulturell schon seit Jahrhunderten Teil des Landes.

    Die meisten Deutschen sind in der Schweiz erwerbstätig und bringen also den klammen Staatskassen mehr ein als , daß sie diese belasten würden. ( bis auf einige Drogentouristen, die rund um Basel und Zürich ihr Unwesen treiben.)

    Der Schweizer sollte sich lieber über die aggressive Landnahme der Mohamedaner sorgen machen, die nicht nur durch Masseneinwanderung, vor allem in die französischen Schweiz, die Ghettoisierung in Städten wie Lausanne, Neuchatel und Genf vorantreiben, und dadurch französische Verhältnisse importieren, sondern auch durch Immobilienkäufe der Scheichs aus der arabischen Halbinsel die Schweiz langsam aber sicher zu einem islamisch dominierten Gebiet machen. ( 25 Prozent der Immobilien sind in arabischer Hand)

  9. #7 makepiece
    Ich glaube daß ich für alle hier spreche wenn ich sage ,ich hätte lieber 4Millionen Schweizer in Deutschland als eine halbe million türken,araber oä.

  10. #7 Makepiece (24. Apr 2012 11:41)

    Die Schwyz ist ein wunderschönes Land, das ich sehr gerne bereise.
    Das Problem mit unseren Landsleuten kann ich nur zu gut nachvollziehen.

    Vorschlag: Wir tauschen, wir holen unsere Bundesbürger zurück und im Gegenzug bekommt ihr unsere Orientalen? 🙄

  11. #10 Simon
    Ich kann die Schweizer sehr gut verstehen. Man muß die Zuwanderung der Deutschen aber genau aus dem Grund kritisch sehen, WEIL sie gut gebildet sind und fleissig. Die üben einen erheblichen Druck auf die gebildete Schweizer Mittelschicht aus.
    Viele Deutsche arbeiten anfangs in der Schweiz auch zu billig. Nicht selten weil sie übersehen, daß dem 4-fachen Nettolohn auch 4-fache Lebenshaltungskosten gegenüberstehen.
    Die muselmanischen Drogendealer und Gebrauchtteppichhändler liegen hier wie dort lediglich den Sozialkassen auf der Tasche.

  12. #7 Makepiece

    Stellt Euch einfach mal vor, es kämen innert kurzer Zeit eine Million Schweizer in die Zentren nach Süddeutschland und sprächen konsequent Dialekt…..Würden Personalposten besetzen und Schweizer nachziehen….etc.pp

    ——————————————————————————————–

    Wenn diese Schweizer damit die wehleidigen und dauerbeleidigten Mohamedaner „ersetzen“ würden, dann habe ich nur ein Satz für Euch:

    Härzlich Willkomme! 🙂

  13. Abgesehen davon, dass Frau Rickli völlig Recht damit hat, eine Einwanderung allein nach Bedarf der Einheimischen und nach Kompatibilität mit den Einheimischen zu fordern, zeigt die Reaktion der sogenannten „Eliten“, dass die Eliten die eigene Defintition des Rassisten erfüllen.

    Man fordere mal einen Einwanderungsstopp für Mohammedaner oder „Schwarze“ und vergleiche die Reaktion der „Eliten“ mit der Reaktion auf einen Einwanderungsstopp für Deutsche.

    Warten wir mal ab, wie sich die Schweizer Gutmenschen postionieren, wenn es nach dem Stopp für Deutsche um den Stopp für Albaner, Tunesier oder „Schwarze“ geht.

    Ich hoffe die Schweizer Freiheitlichen werden diese zu erwartende Steilvorlage der gutmenschlichen Rassisten zu nutzen wissen und ihr Volk auf die unterschiedlichen Reaktionen der Gutmenschen und Moralisten hinweisen.

  14. Vielleicht sollten die Deutsche dort einfach anfangen, Schweizer zusammenzuschlagen, von Transfergeldern zu leben, Stadtteile für sich zu beanspruchen und täglich neue Sonderrechte und „Teilhabe“ zu fordern. Dann würde sicher eine viel bessere „Willkommenskultur“ entstehen. 😉

  15. Kann mir einer sagen, warum ein Land in der EU nicht sein Volk abstimmen lassen soll, „ob dieses Zuwanderung und welche Zuwanderer es haben will“. Es kann doch nicht sein, dass wir uns Probleme, die 1970 keine kannte, uns zusätzlich zu den Krisen aufbührden – Warum? Alle Probleme mit Islam und den Gegner sind notwenidg wie ein Kropf. Bahrain, Suadi-Arabien etc. dulden keine unkontrollierte Zuwanderung, nicht einmal die USA. SOrry? Bin ich etz Rassist?

  16. Dafür hätte ich vollstes Verständnis. Man möchte ja in die Schweiz reisen (oder einwandern), weil sie die Schweiz ist und nicht die Truppenteile vor dem heimischen Bockwurststand. Und schon gar nicht Kleinasien.

  17. „Die norddeutschen Länder sind bekanntlich wirtschaftlich die schlechtesten, obwohl dort dreimal so schnell gesprochen wird wie im Süden.“

    sehr witzig, hahahahaha, selten so gelacht

    ohne die vielen Norddeutschen Arbeistkräfte würde der Süden auch nicht so erfolgreich sein, außerdem war die Situation auch mal andersherum, früher hat Bayern von anderen Ländern Strukturhilfen bekommen

    der erfolgreichste und größte Autobauer Europas und bald auch der Welt kommt aus: Niedersachsen

    der erfolgreichste Flugzeugbauer der Welt kommt aus (zumindest der deutsche Teil): Hamburg ( mit Werken auch in Niedersachsen)

    die besten Kreuzfahrtschiffe der Welt kommen aus: Papenburg ( Niedersachsen)

    wahrscheinlich kommen auch die meisten Schweine und Hühner aus Niedersachsen, das weiß ich aber leider im Moment nicht so genau

  18. Die Schweizer dürfen sich freuen über die gebildeten, arbeitswilligen Zuwanderer! Auf die EU-Länder kommt wieder ein von den total verblödeten Gerichtsurteilen zu:

    Türkische Staatsbürger werden künftig von diversen Verschärfungen des Fremdenrechts ausgenommen. Laut einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs und des Verwaltungsgerichtshofs müssen Türken mit österreichischem Ehepartner unter anderem die Integrationsvereinbarung mit den verpflichtenden Sprachtests nicht mehr absolvieren. Das Innenministerium teilte am Montag mit, dass den Gerichtshof- Urteilen Folge geleistet werde.

    http://www.krone.at/Oesterreich/Zuzug_fuer_Tuerken_mit_Ehepartner_aus_Oe_erleichtert-Gerichtshof-Urteil-Story-319168

  19. Absolut nachvollziehbar.

    Und jetzt kommt’s: es ist das gute Recht der Schweiz zu bestimmen, wen und in welchem Umfang sie in ihr Land lässt.
    Punkt!

  20. Wäre es nicht schön wenn wir alle vom Volk unerwünschten Eindringlinge aus Deutschland raus bekommen und unsere deutschen Auswanderer zurückholen könnten? Was für ein Armutszeugnis für die deutsche Politik, dass Deutsche schon wieder als Billigarbeiter den Schweizern ihre Jobs wegnehmen.

  21. So weit ist es gekommen:
    die Deutschen sind zu unerwünschten Wirtschaftsflüchtlingen geworden.

    Und da besitzen noch die Wirtschaftslobbyisten und die Regierung die Frechheit, über Fachkräftemangel zu sprechen!

    Diese Politik ist von der Wirtschaft und ihre Lakaien aus der Regierung gewollt:
    IN DEUTSCHLAND SOLLEN DIE EINHEIMISCHEN FACHKRÄFTE DURCH BILLIGERE AUSLÄNDISCHE ERSETZT WERDEN.

  22. @ #20 zarizin (24. Apr 2012 12:17)

    der erfolgreichste und größte Autobauer Europas und bald auch der Welt kommt aus: Niedersachsen

    … jetzt hab ich doch schon seit Monaten so einen merkwürdigen „Katar“! Der sich wie ein Virus ausbreitet…

    Der Staatsfonds des kleinen, aber finanzstarken Emirats Katar sucht nach neuen Ideen zur Geldanlage: Nach Investitionen bei großen Namen wie Volkswagen, Harrods und Credit Suisse darf die Qatar Holding weitere 23 Mrd. Euro in Aktien stecken.

    Al-Abdullah dürfte Aktionären aus Deutschland vor allem durch seinen Sitz im VW-Aufsichtsrat bekannt sein. “

    http://www.n-tv.de/wirtschaft/Katar-geht-auf-Einkaufstour-article6086261.html

  23. #18 hallodeutschland (24. Apr 2012 12:09)

    Bahrain, Suadi-Arabien etc. dulden keine unkontrollierte Zuwanderung, nicht einmal die USA. SOrry? Bin ich etz Rassist?
    ***********************************************

    unkontrollierte Zuwanderung haben wir ja auch nicht, es werden nur die „Falschen“ in Massen eingelassen, Andere, welche wir sehr gut gebrauchen könnten, werden immer noch ausgegrenzt

    ich war neulich mal bei einer „Einbürgerungsfeier“ als Gast dabei, mir kam das kalten Grausen, welche Leute hier eingebürgert werden. Ca. die Hälfte waren Leute aus orientalischen Ländern, da war wirklich alles vertreten, Iran, Irak, Türkei, Afghanistan, halb Nordafrika.
    Während der Landrat seine Rede hielt, spielte der eine Bereicherer mit seinem Handy und probierte Klingeltöne aus, den hätte ich am liebsten sofort wieder ausgebürgert

  24. #26 MR-Zelle (24. Apr 2012 12:22)

    Ein- bzw. Zuwanderung darf nur in homöopathischen Dosen erfolgen.
    ——-
    Noch weniger.
    Wir leben zu 230 auf einen qkm.
    Jeden tag wird mehr Boden versiegelt. Die wollen alle auch ncoh dicke Autos fahren.
    Aber wir haben den Klimawandel…also dichtmachen!

  25. #23 Jürgen

    O.T.

    Amnesty International gehört als Organisation die Schlepperbanden ganz unverhohlen unterstützt, die einheimischen Europäer mit der Rassismuskeule psychologisch Erpresst und vor allem moslemische Masseneinwanderung fördert, VERBOTEN !!!

    Ich hatte mal eine unangenehme Unterhaltung mit einer rotgefärbten „Unterschriftensammlerin“ von AI, die mir weismachen wollte, daß Amnesty International hauptsächlich die Spendengelder in die Länder schickt aus denen die Flüchtlinge abhauen.
    Da musste ich leise lächeln und bin irgendwann wortlos weitergezogen ( zum Koranstand um mir ein Exemplar bei einem Surensohn zu ergattern)

  26. Die ersten 5 jahre nach Beendigung meines Studiums konnte ich in der Schweiz bei einer renommierten Firma verbringen. Fachlich habe ich enorm viel gelernt, wovon ich jahrelang zehren konnte und wofür ich heute noch dankbar bin.

    Selbstverständlich habe ich auch gelernt Schwizerdütsch zu verstehen, so lange es nicht zu älplerisch wurde. Die Ausprache habe ich jedoch nicht gelernt, nachdem ich feststellen konnte, dass die Schweizer Kollegen mein bedächtiges, nur leicht bayrisch gefärbtes Hochdeutsch gut verstehen konnten und dies offenbar auch als sympathischer empfanden, als messerscharfes Hannover-Hochdeutsch.

    #7 Makepiece (24. Apr 2012 11:41)
    …Die sich anbiedernden, die Schweizerdeutsch zu sprechen versuchenden, Schweizerischer als Schweiz sein wollenden. Die sind dann in etwa so angenehm wie Bettwanzen …

    Einer der Leitenden dort war ein „Hochdeutscher“ aus Hamburg. Er sprach selbst mit mir nur Schwizerdütsch, obwohl er im Gespräch mit deutschen Kunden mit hamburgischem Hochdeutsch brillierte. Obwohl fachlich ein kleines Genie, habe ich ihn dafür verachtet. Er war eben eine dieser Bettwanzen!
    Natürlich kommen aus Deutschland nicht vorwiegend ungelernte Hilfsarbeiter, sondern vielfach bestens ausgebildete Leute. Die Konkurrenz ist unbestreitbar da. Wenn man hierzulande den bösen, konkurrierenden, ehrgeizigen „Uwe Schmidt“ hassen würde, so hasst man in der Schweiz halt „den Deutschen“. Man muss sein Licht deshalb nicht unter den Scheffel stellen, aber eine gewisse Sensibilität für diese Befindlichkeiten mancher Kollegen kann nicht schaden. Auch darüber ist nachzudenken, bei welcher Höhenlage die eigene Karriere in der Schweiz ein wahrscheinliches Ende gefunden hat und deren Fortsetzung anderswo angeraten erscheint.
    Hat dort doch auch z.B. der militärische Rang Gewicht bei der Besetzung von Führungspositionen.

    Die Schweiz ist wegen ihrer guten Gehälter und niedrigen Steuern, z.B. im Vergleich zu dem unseren Verhältnissen ähnlichem Österreich, sehr attraktiv für junge qualifizierte Deutsche. Bei komplett geöffneten Türen ist die Gefahr überflutet zu werden, durchaus nicht zu bestreiten. Die Deutschen kommen nicht für die Müllabfuhr!

  27. Fällt mir gerade auf…es wird unterstellt, dass explizit Deutsche den Schweizern die Arbeitsplätze wegnehmen.

    Im Umkehrschluss heisst das, dass die anderen Zuwanderer nicht arbeiten. 😀

  28. beim focus gehen die wellen hoch:

    http://www.focus.de/politik/ausland/ventilklausel-gefordert-schweizer-politikerin-zu-viele-deutsche-im-land_aid_741839.html

    mir gefällt dieses rickli gedudel nicht, weil die deutschen nicht unsere knäste füllen, nicht von unseren steuergeldern leben und weil sie hier mit anpacken.

    ps, wenn ihr hierher kommen wollt, dann bitte verwendet mehr den konjunktiv und nicht den imperativ.
    und im zweifelsfalle lieber schaffen als schwafeln.
    dann passt es schon. 😀

  29. Recht haben sie, die Schweizer. Die kümmern sich um ihr Land, nicht wie die selbstzerstörerischen Deutschen! Die sprechen aus, was ihnen nicht passt und dann folgen die Konsequenzen. Bei uns spricht einer aus, was Sache ist, zehn springen auf ihn und machen ihn fertig und die Konsequenz ist, dass der, der was gesagt hat, als Nazi bezeichnet wird, in allen Zeitungen.

  30. SVP wirft Professoren und Ärzten aus dem Nachbarland vor, den „deutschen Filz“ in die Schweiz zu exportieren.

    Rassismus kann man der SVP somit nicht vorwerfen!

    Heute lassen eben Zukunftsangst und Arbeitsplatzkonkurrenz die Leute wieder in „Stammesdenken“ zurückfallen.

    Hüben wie Drüben…

    Nun, die Schweizer erwirtschafteten dieses Jahr einen Budgetüberschuss, trotz Wirtschaftskrise!

    Wann hat das zuletzt Deutschland geschafft?

    Obwohl die Abgaben in der Schweiz weit geringer sind, erwirtschaftet deren Bund Überschüsse.

    Ich könnte mir übrigens gut vorstellen, dass die Schweiz bald auch wieder den Schengen-Vertrag aufkündigen wird. SEHR KLUG!

  31. nachtrag:

    ihr seid zwar höchst gewöhnungsbedürftig, zeitweise charmant wie planierraupen, aber bei euch glit normalerweise, ein wort ist ein wort, noch.
    man kann euch den rücken zudrehen, ohne sich fürchten zu müssen und gschaffig seid ihr auch.

    reschpekt!

  32. Wirtschaftlich bin ich ihrer Meinung. Es sind Ende Dezember 2011 bereits 277000 Deutsche Staatsbürger in der Schweiz. Das sind in 5 Jahren 100’000. Das wäre wie im 10 mal grösseren Deutschland innert 5 Jahren allein aus einem Land eine Million Menschen einwandern würden. Das ist nicht wenig.

    Allerdings bin ich mittlerweile auf der Seite des neuen designierten FDP-Chef Philipp Müller, der die Einwanderung aus Drittstaaten deutlich reduzieren möchte. Die Deutschen haben eine ähnliche Kultur, eine tiefe Arbeitslosigkeit und junge Deutsche sind um 40% weniger kriminell als junge Schweizer und damit die am wenigsten kriminellste Gruppe in der Schweiz. Hingegen kommen durch Familiennachzug und das Asylwesen haufenweise Moslems in die Schweiz. Hier will Philipp Müller ansetzen. Die wenigsten Schweizer wissen, dass Länder wie der Kosovo, Mazedonien (Albaner) und die Türkei immer noch zu den Top-Einwanderernationen gehören. Die Nordafrikaner dürfen auch nicht vernachlässigt werden.

    Die SVP macht einen Fehler, wenn sie die gute Einwanderung beschränkt, ohne die problematische Einwanderung zuerst zu beschränken.

    #10 Simon

    Sie sind einem linken Mythos aufgesessen. Die Muslime wohnen gerade nicht in den West-Schweizer Städten. Dort wohnen vor allem Spanier, Portugiesen, Franzosen und Italiener. Die Muslime wohnen in der Schweiz vor allem auf dem Land in der Deutschschweiz. In Kantonen wie dem Aargau, Thurgau, Glarus, St. Gallen, Schaffhausen, Solothurn und der Agglomeration von Zürich. Die einzigen Städte, die überdurchschnittlich bereichert sind, sind Basel, Winterthur und Biel. Die Minarettinitiative war demnach auch dort stark, wo es viele Muslime hat. Der Anteil Ausländer hat nur sehr indirekt mit dem Anteil Muslime zu tun und ist oft nicht korrelierend.

  33. Der Schweizer sieht sich als Krone der Schöpfung und fordert von Deutschland, zumindest auf selber Augenhöhe mitreden zu dürfen. Das Recht wird ihm aber nicht eingeräumt, jetzt nicht und auch zukünftig nicht. Das wurmt ihn.

    Es ist aber wie so oft mit dem Selbst- und dem Fremdbild. Der Schein trügt. Ich verdiene sicher nicht weniger als meine Schweizer Kollegen. Mich als Billigarbeiter zu verunglimpfen, ist deshalb lächerlich. Ich bin ins Land gekommen, weil es im ganzen Land nicht einen mit meinen Fähigkeiten gab, der bereit gewesen wäre, zu meinem damaligen Arbeitgeber zu wechseln. Damals gab es noch Kontigente. Damals musste die Firma noch nachweisen, dass sie sich erfolglos um Schweizer Arbeitskräfte bemüht hatte.

    Gut, das ist sicher nicht mehr so für die vielen Deutschen, die jetzt als Frisöre oder in der Gastronomie arbeiten. Aber der nächste Punkt zählt ganz genauso für die.

    Die Schweizer sind nämlich super gross mit der Klappe. Untereiander jedenfalls. Wenn es aber darum geht, die Arbeit zu erledigen, Härte zu zeigen und am Wochendene oder spät abends zu schaffen, freiwillig fakultative Feiertage im Dienst zu bleiben usw., dann siehst du die Schweizer nie. NIE! Dann sind wir Deutschen vorne. Das gilt für die Kader genauso wie für die einfachen Malocher. So eine Knochenmühle wie Assistenzart an einem deutschen Krankenhaus zu sein, mit 48-Stunden-Schichten und so, würde sich nicht ein Schweizer unter Tausend zumuten.

    Und überhaupt, warum wandern denn soviele Leute in die Schweiz ein? Weil sie gebraucht werden. Man sollte es nicht glauben. Wir werden doch tatsächlich gebraucht! Die Schweizer wollen Wachstum, Wachstum bedeutet mehr Arbeit und mehr Arbeit mehr Leute. Bei dem lächerlich kleinen Ausstoss an Informatikern oder Ärzten, den die Schweizer Unis produzieren, ist Wachstum aber nicht drin. Da kommen wir ins Spiel.

    Ein Kieler Freund, mit dem ich hier arbeite, bezeichnete die Einwanderung unlängst als Folge der Schweizer Gier. So hart würde ich jetzt nicht urteilen. Es ist eine Win-Win Situation. Denn trotz aller latenter Deutschenfeindlichkeit geht es uns hier in der Schweiz ungleich besser als es uns jemals in Deutschland gehen könnte. Freiwillig geht doch kaum einer zurück.

    Das Argument, sobald ein Deutscher Manager eingestellt wurde, würden nur noch Deutsche eingestellt, hört man häufig. Empirisch lässt sich das kaum aufrecht erhalten. Aber es drückt die Schweizer Handlungsweise aus wie sie es tun würden, hätten sie was zu sagen.

    Der Kantönligeist geht hier nämlich mächtig um. Tatsächlich ist es eben so, dass diejenigen (idR auch Schweizer), die etwas zu sagen haben, rein auf Faktenbasis zum Wohle ihres Unternehmens entscheiden und nur tatsächliche Qualifikationen in die Entscheidung einfliessen lassen. Also nicht, ob einer Schweizerdeutsch reden kann, sondern ob er Erfahrung hat und welche Abschlüsse.

    Und auch hier ist der Schweizer etwas anders aufgestellt. Statt nämlich mit einer langen akademischen Ausbildung zu starten, wählt der Schweizer lieber eine kürzere, berufsorientierte Ausbildung und macht dann berufsbegleitend Kurse zur Zusatzqualifikation. Ist ja auch okay. Aber damit lässt sich oft nicht gegen die akademisch viel besser gebildeten Deutschen anstinken. Nicht bei den Ärzten, nicht bei den Professoren, nicht im Management, nicht mal bei den Kirchen. Bei den Berufen, bei denen sowas zählt, sammeln sich die Deutschen. Und da denkt der Schweizer natürlich gleich, aha, die halten zusammen. Aber so sind wir Deutschen bekanntlich ja gar nicht.

    Was die Ricklin macht, ist purer Populismus. Die SVP verliert seit ein paar Jahren an Zuspruch, Sitz um Sitz gehen verloren, Stimmeinbrüche bei jeder Wahl. Also versucht sie, auf der emotionalen Ebene, die Leute wieder ins Boot zu holen. Und da eignen sich die Deutschen wunderbar als Thema. Das ist grundsätzlich dumm, denn die Deutschen werden bleiben und sich einbürgern lassen und dann wählen sie die SVP sicher nicht. Kurzfristiges Strohfeuer. Billige Effekthascherei.

    So, ich hab jetzt extra langsam geschrieben, damit auch die Schwaben mitlesen können.

  34. #29 zarizin (24. Apr 2012 12:38)

    ich war neulich mal bei einer “Einbürgerungsfeier” als Gast dabei, mir kam das kalten Grausen, welche Leute hier eingebürgert werden. Ca. die Hälfte waren Leute aus orientalischen Ländern, da war wirklich alles vertreten, Iran, Irak, Türkei, Afghanistan, halb Nordafrika.
    Während der Landrat seine Rede hielt, spielte der eine Bereicherer mit seinem Handy und probierte Klingeltöne aus, den hätte ich am liebsten sofort wieder ausgebürgert

    Guckst Du hier ab 2:00

    http://www.youtube.com/watch?v=oAE8RI1o9hg

  35. wie schlimm müssen die zustände sein,
    das so viele von euch hier ihr glück versuchen?
    wie schlimm muss die steuerbelastung und die angst vor der geldentwertung sein, das so viele versuchen ihren sparbatzen hier in sicherheit zu bringen?

    diese wanderbewegungen werfen ein düsteres bild auf deutschland, was einem sehr zu denken geben sollte, denn es erinnert stark an die ddr…

  36. „Stellt Euch einfach mal vor, es kämen innert kurzer Zeit eine Million Schweizer in die Zentren nach Süddeutschland und sprächen konsequent Dialekt…..Würden Personalposten besetzen und Schweizer nachziehen….etc.pp“

    Wir sind eine Kültür (Das Kreuz verrät es). Von mir aus könnte ganz Schweiz nach Berlin und mich von morgens bis abends mit Schwyzer-dütsch vollquasseln, wenn dadurch „Ick mach disch Messer“ verdrägt würde.

    Cheers

  37. Die Europäer sollten sich nie mehr gegen-einander aufhetzen lassen, das kann unsere Regierenden nur freuen, denn dann wird die Islamisierung, das eigentliche Zukunfts-problem, nämlich die Bedrohung unserer Freiheit, ungehindert fortschreiten. Und was die Sprache betrifft, so sollte man den Nachbarn immer wieder sagen, daß die Deutschen mit ihren vielen Dialekten auch klarkommen müssen, ein waschechter Bayer, ein Sachse und ein Ostfriese etc. benötigen z. B. das sogenannte Schriftdeutsch, um sich verständigen zu können. Trotzdem wird man bei den meisten Deutschen dann die landsmann-schaftliche Herkunft noch erkennen können.

    Menschen, die sich nicht benehmen können, also nach Gutsherrenart auftreten, die gibt es überall.

    Die Expertise zur erfolgreichen Minarett-Initiative hat ein deutscher Orientalist gemacht, schon vergessen, Frau Rickli? In Bern sitzt an der Uni übrigens ein Islambeschöniger aus Deutschland, den konnte man naturgemäß nicht gebrauchen.

  38. Wenn sie das Gefühl haben, dass zu viele Deutsche ihrem Staat schaden, haben sie selbstvertändlich des Recht, ihren Zuzug zu begrenzen – das ist völlig in Ordnung!

  39. @ #47 schweinsleber (24. Apr 2012 13:22)

    diese wanderbewegungen werfen ein düsteres bild auf deutschland, was einem sehr zu denken geben sollte, denn es erinnert stark an die ddr…

    ,

    Rächt häsch schweinsleber! Jo i de Schwiiz giebts noch kompetente Politiker wohl,
    welche die Meinung der Bürger vertreten,
    so muss es sein „Armes Deutschland“!

    DDR .. Nächster Schritt zur EUDSSR!

    Globalisierung gehört wahrscheinlich zu den feuchtesten Träumen dieser Irren in Brüssel!

    Die EU will und braucht schweizer Geld um ihr 4. EU Reich ein wenig länger am Leben zu halten .. und Juncker verhält sich wie eine neuzeitliche Version von Joseph Goebbels .. widerliche EUdSSR!

    Die Schweiz muss eigenständig bleiben und sich gegen jegliche Übernahme von EU-Rechten wehren.

  40. Auch amnesty treibt die Sorge um ihre Arbeitsplätze um:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,829376,00.html

    „Besonders Frauen und Mädchen würden diskriminiert, heißt es in der Untersuchung. „Muslimischen Frauen werden Arbeitsplätze verweigert und den Mädchen die Teilnahme an regulärem Unterricht – nur weil sie traditionelle Kleidung, wie das Kopftuch tragen“, erklärt Amnesty-Experte Marco Perolini. Männer müssten aufgrund ihrer traditionellen Barttracht mit Nachteilen oder Entlassung rechnen.“

    So gemein!

  41. Ich glaube, dass die Deutschen sich bevorzugt im deutschen Teil der Schweiz aufhalten. Und dann verteilen sich die 200.000 nicht mehr auf 6 Millionen Schweizer, sondern nur noch auf die Hälfte.

    Es ist dasselbe, wie mit den Türken in Deutschland. Die Leute oben auf der Alb können sich gar nicht vorstellen, wie in den Türkenghettos in Berlin aussieht.

  42. Naja meine Freundin ist Schweizerin, lebt hier und spricht sogar Hochdeutsch. Wenn ich mir das Problem des Dialektes in der Schweiz mal zur Gemüte führe, dann fällt da doch schnell auf, dass selbst die Schweiz ohne Zuwanderer 3 Amtssprachen beinhaltet. Nämlich Deutsch, Italienisch und Französisch. Sie sollten also Übung haben was die Sprachvielfalt angeht.

    Die angebliche Hochnäsigkeit der Deutschen stört sie wohl vielmehr. Wir könnten alles besser…. So kommt es in der Schweiz leider an.

  43. Wenn die Deutschen in ihrer Heimat so aufträten, wie es in den Lerserbriefen beklagt wird, also zusammenhalten und ihre Sprache selbstbewust hoch halten, hätte ich nix dagegen.

    Ist doch komisch, dass sie im Ausland als Volk agieren,(und nerven) in Deutschland aber (wo es ihr Recht ist) behaupten, es gäbe keine deutsche Identität.

  44. Übrigens, Kewil hatte kürzlich nach einem „Tag der Deutschen“ in Amerika gefragt. Den gab es, Reagen hatte ihn eingeführt. Unter Clinton wurde er wieder abgeschafft…Dafür feiert Amerika jedes Jahr (pflichtgemäß) vier Wochen lang die mexikanische Landnahme.

    Bin durch Zufall drüber gestolpert.

  45. @Kewil
    „Auch wenn manche PIler aufheulen, als Schwabe geht einem das Maschinengewehr-Hochdeutsch oft auch auf den Geist. Die gemütliche Langsamkeit in Bayern, Schwaben, bei den Alemannen, und in Österreich und der Schweiz ist angenehmer!

    Werter Kewil, Geschmäcker sind verschieden, denn ich kann Dir versichern, daß nicht nur mir, sondern vielen Berliner aus meinem Umfeld, das „Schwätzen“ der Schwaben extrem auf die Nüsse geht, vor allem, wenn diese dann auch noch versuchen zu „Berlinern“ – furchtbar !! 😆

  46. Die wahren Probleme, auch in der Schweizerzeit, deren Herausgeber, ein ehemaliger Ntaionalrat, der Partei von Frau Rickli angehört, thematisiert:

    http://www.schweizerzeit.ch/cms/index.php?page=/News/Vom_JudenMord_zum_AntiIsraelMarsch-573&SID=81453d6bdd176bd78fc0666ffdfabb4f14b15282
    Vom Juden-Mord zum Anti-Israel-Marsch
    Im benachbarten Frankreich hat der Moslem Mohammed Merah unschuldige Kinder und junge Soldaten aus religiösem Hass ermordet. Sein Fall zeigt, dass es auch für uns in der Heimat keine Ruhe und Sicherheit gibt, seit sich die Islamisten eingeschlichen haben.

    Mindestens ebenso bestürzend wie das Blutbad von Toulouse sind aber inzwischen seine Verherrlichung durch Stimmen aus der islamischen Diaspora, der Beifall, den ihr verblendete Islamophile spenden oder zumindest entschuldigendes Verständnis bekunden. Vor allem wird aber auch in der Schweiz mit zunehmend unreflektierter Israel-Feindschaft ein gefährlicher Nährboden für Gewalt gegen alles Jüdische aufbereitet. Ein bedrohlicher Anfang steht gleich am 30. März in Bern mit einem «Globalen Marsch nach Jerusalem» bevor.

    Es ist eine alte Geheimdiensttaktik, mitten im «Feindesland» so genannte Schläfer zu installieren. Unauffällig und freundlich warten sie auf den Tag X ihres Einsatzes, oft Jahre lang. Genau das scheint mit dem Mordbuben von Toulouse der Fall gewesen zu sein. Aber selbst dann, wenn sich die Theorie von Einzeltätern erhärten sollte, beweist das erst recht die extreme Gefährlichkeit der islamischen Politideologie: Der Koran allein in der Hand eines Eiferers gibt die Anleitung zur Gewalt gegen Andersgläubige, insbesondere gegen Juden.

    Wenn diese islamistischen Maulwürfe in Zukunft noch gefährlicher werden, geben wir dem leider selbst Vorschub. In Frankreich durfte der Bruder des Attentäters ungestraft lautstark erklären, wie stolz er auf seinen Anverwandten ist. Hätte er einen Nazis belobigt, wäre er – und das zu Recht – sofort hinter Gitter gekommen. Bin Laden oder auch Stalin darf man bei uns hingegen anstandslos preisen! Abdelkader Merah wurde erst festgenommen, als ihm Mittäterschaft nachgewiesen werden konnte!

    Oder was ist von der französischen Lehrerin zu halten, die ihre Schülerinnen und Schüler zu einer Gedenkminute für den «Glaubensmärtyrer» von Toulouse gezwungen hat? Wir leben wirklich schon in einer verkehrten, auch sonst pervertierten Welt!

    Angesichts der atomaren Bedrohung durch Nordkorea wollen die Südkoreaner auf der Insel Jehu eine Marinebasis bauen. Ein «anti-imperialistischer» katholischer Pfarrer hat mit seinem protestantischen Amts- und Gesinnungsbruder im militärischen Sperrgebiet dagegen demonstriert und wurde prompt festgenommen. Jetzt fordert die Bischofskonferenz in Seoul ihre Freilassung wegen Verletzung der Religionsfreiheit und des Evangeliums. Beide hätten nur nach ihrem Gewissen gehandelt. Die Islam-Mörder von Toulouse allerdings auch…

    Die Moslems im Nachbarland Österreich können dank der besonderen Verhältnisse in der einstigen Donaumonarchie schon den 100. Jahrestag ihrer Zulassung als gesetzlich anerkannte Religionsgemeinschaft von 1912 feiern. Sie tun dies nicht etwa, indem sie sich vom jüngsten Terror in Toulouse distanzieren, vielmehr mit Gejammer über europäische Islamfeindlichkeit, die «wie eine Krankheit» um sich greife.

    Und in der Schweizer Bundestadt veranstalteten Kommunisten, Antizionisten und ihre pseudochristlichen Mitläufer am Freitag, den 30. März einen «Globalen Marsch nach Jerusalem». Sie demonstrierten gegen israelische «Apartheid und Rassismus», als ob sich die Probleme in Palästina mit der früheren Lage in Südafrika vergleichen liessen und der aus dem Antisemitismus erwachsene Rassismus jetzt auf einmal von Juden gegen andere gerichtet würde. Derartige Irrlehren sind für die Motivierung von Bluttaten à la Toulouse fast so gefährlich wie der Politislam. Umso bedauerlicher ist es, dass dem Patronatskomitee für diese klar antijüdische Veranstaltung in Bern der Präsident der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrats, Nationalrat Geri Müller, der frühere Pfarrer und dann Waadtländer Kommunist Josef Zisyadis und vor allem der heute 86-jährige Arnold Hottinger angehören. Letztgenannter hatte lange als Nahost-Korrespondent und -Experte einen guten Namen, nannte auch die islamistische Gefahr stets beim Namen. Neustens scheint er sich aber anders besonnen zu haben – Alter schenkt oft Weisheit, schützt aber eben auch vor Torheit nicht…

  47. #58 Sebastian

    Wenn sie Schwaben in Berlin ansprechen, dann lässt sich das gut vergleichen mit Deutschen in der Schweiz. Beide sind wirtschaftlich sehr potent und haben eine niedrige Arbeitslosigkeit und wenig Kriminalität. Eigentlich die idealen Zuzüger, aber wenn es sehr viele sind, dann verdrängen sie die Einheimischen aus dem Arbeitsmarkt und treiben die Mietpreise hoch. Aber wenn man sich das ganze noch einmal überlegt, so kann man doch froh sein über diese Einwanderung, auch weil damit der Anteil von Problemeinwanderer reduziert wird.

    #56 JeanJean

    Ist bei allen Völkern so, dass sie ihrer Kultur erst im Ausland viel bewusster werden. Gleichzeitig passt man sich aber den Gegebenheiten im Land an. Die Türken sind nur ein Beispiel dafür. Ich habe kürzlich die Sendung von Beckmann gesehen, wo Thea Dorn zu Gast war, die ein Buch über Deutschsein geschrieben hat und bei der auch erst im Ausland klar wurde, wie Deutsch sie ist. Zu Gast war auch Sezen Tatlici-Ince als Vertreterin von „Typisch Deutsch“.

  48. #60 RDX (24. Apr 2012 14:40)
    Aber wenn man sich das ganze noch einmal überlegt, so kann man doch froh sein über diese Einwanderung, auch weil damit der Anteil von Problemeinwanderer reduziert wird.

    Guter Kommentar, jedoch ziehen die Orientalen nicht aus Prenzlauer Berg weg, weil die Schwaben kommen .

    Im Gegenteil, es gibt kaum eine Bevölkerungsgruppe, die die Spätverkaufsstellen und die Hochkantschaschlikvertreiber, durch Besuche mehr finanziell unterstützen, leider .

  49. Die Sprache oder der Dialekt sollte Deutsche und Schweizer nicht trennen.Die Abgrenzung erfolgt aber bereits. Das Schweizer Fernsehen SF1 bringt die Nachrichten auf Schriftdeutsch, doch den Wetterbericht von METEO auf Schwyzerdütsch. Da dürfen deutsche Touristen (die gern gesehen werden als Gäste in der Schweiz) schon mal rätseln, wo die Bise weht…
    Der gesetzlich festgelegte schweizerische Mindestlohn beträgt 17 Franken/Stunde für ungelernte Arbeiter. 3000 qualifizierte deutsche Ärzte sollen zur Zeit etwa in der Schweiz schaffen. Sie wurden angeworben und werden gebraucht, auch von SVP-Wählern. Noch etwas: allee deutschen „Verbrecher“, die in der Schweiz ein Bankkonto haben, sollen ja pauschal abkassiert werden. Wie das bei einer Viertel Million der in der Schweiz vorübergehend arbeitenden Deutschen praktiziert werden soll, wenn sie zurück nach Deutschland kommen, ist noch nicht bekannt.

  50. Danke euch!!!!!
    Menschen mit Verständnis und Respekt wie Ihr, sind bei uns immer willkommen.

    Liebe Grüsse aus der Schweiz. 🙂

  51. #41 RDX

    Danke daß Sie mich dahingehend berichtigen. Ich lerne gerne dazu.

    Allerdings fiel mir in Lausanne und Genf auf, daß viele Mohamedaner vor allem aus dem Maghreb das Strassenbild schmückten.

  52. #an Euch

    Ich bedanke mich an alle Kommentatoren für den äusserst respektvollen Umgang in diesem Kommentarbereich. Damit meine ich sowohl die Schweizer als auch meine Landsleute, die Deutschen.
    🙂

  53. @ #63 ozelot (24. Apr 2012 15:12):

    Hallo ozelot,

    ich verfolge das Geschehen in der Schweiz nur am Rande, aber kann es sein das Frau Rickli neben Ihrer Politik auch mit Ihrer Erscheinung punktet?

    Nach meinen 5Min-Google Recherchen habe ich ein unglaublich positives Bild einer herzlichen, gutaussehenden Frau mit Charme und Charakter.

    Wie wirkt sie auf die Leute in der Schweiz?

    viele Grüße
    P. Blum

  54. Herrlich, diese Kommentare. Erinnert mich an einen Satz von Stephen Ambrose aus seinem Citizen Soldier………

  55. Da ich jetzt auch bereits 5 Monate in der Schweiz lebe, kann ich die SVP gut verstehen. An diesem Beispiel kann man gut erkennen, worum es bei der Integration geht : An erster Stelle steht die Sprache. Ich spreche zwar noch Hochdeutsch, liebe aber mehr eine Umgebung in der nur Schwyzer Dütsch gesprochen wird. Ich möchte mich an die Gepflogenheiten des Gastlandes anpassen. Dies ist mein Wunsch. Ich will ! Mit dieser Einstellung findet man schnell Freunde. Wenn ich aber nur mit Turban herumlaufen würde, wäre ich eine lebendige Provokation.

  56. Das ist komplett unsachlicher Quatsch der SVP, denn:

    – Offenbar hat die Schweiz einen Arbeitskräftebedarf, der nicht mit eigenen Landsleuten zu decken ist. Die gezahlten Löhne sprechen stark dafür, auch wenn sie aus Sicht eines Schweizers (der zumeist eigentlich nicht mehr arbeiten müsste, da Vermögen Dank einer Friedensdividende von über 200 Jahren genügend vorhanden ist), zu niedrig erscheinen mögen.

    – Die Leute kommen in die Schweiz und befriedigen diesen Arbeitskräftebedarf (ohne Angbeot, keine Nachfrage).

    – Es sind meist qualifizierte Leute, mit denen man sich sogar verständigen kann – auch wenns mal kein deutscher Dialekt ist … denn nichts anderes ist das Schweizerdeutsch (es ist keine eigenenständige Sprache).

    Im Gegensatz dazu bei uns in Deutschland:

    – Fachkräfte werden vom Ausland, so auch der Schweiz, abgeworben und nach kommen zu meist nur absolut unqualifizierte, die dann oft nicht mal arbeiten, sondern gleich in die Sozialtransferleistungen wandern.

    Ich möchte einmal wissen, wie viele von den ach so schlimmen deutschen in der Schweiz Sozialleistungen beziehen …

    Zusammengefasst: Die Schweizer jammern auf ganz, ganz hohem Niveau!

    Wenn sie selber genug Leute haben, die ihren Alten den Ar… abwischen, bitte, dann sollen sie diese einstellen …

    Angebot und Nachfrage eben!

  57. Liebe Schweizer Freunde!

    Es ist wieder mal soweit. In regelmäßigen Abständen wird immer wieder ein „Problem“ hochgekocht oder aufgewärmt, das sind die Deutschen in der Schweiz und gleich macht sich ein unbändiger Hass auf die Deutschen breit.

    Man kann sich fragen warum nur. Alles wird immer auf das sog. Schwizerdütsch reduziert, welches die Deutschen nicht sprechen. Nennen wir doch mal einfach die Fakten: Schwizerdütsch ist keine anerkannte Sprache sondern ein umgangssprachlicher Dialekt wie in Deutschland bayerisch, schwäbisch, sächsisch, plattdütsch usw.

    Eure Kultursprache ist schlicht und ergreifend DEUTSCH! Jedes Formular ist in Hochdeutsch verfasst, jedes Buch das ihr kauft, jede Zeitung die ihr lest, jede Gebrauchsanweisung die ihr befolgt, jeder ärztliche Beipackzettel den ihr lest, jede Steuererklärung die ihr abgebt usw. und so fort. Ist das alles etwa schlecht und gehört verboten? Dann verlangt, dass alle eure Zeitungen in Schwizerdütsch erscheinen, erstellt eine eigene Grammatik über Schwizerdütsch, verlangt, dass die Dinge, die ich gerade aufzählte, alle in Schwizerdütsch gehalten werden. Was ist schlecht daran, wenn ich so rede wie geschrieben wird und wie ihr selber schreibt? Kann mir das einer von euch mal vorurteilslos erklären?

    Eure Schriftsteller haben alle in Hochdeutsch publiziert! Alle eure Redakteuere schreiben Hochdeutsch, wenn ihr an Freunde einen Brief schreibt, dann bestimmt doch in Hochdeutsch. Und was ist daran schlecht? Erklärt es mir bitte. Wenn euch das alles nicht gefällt und ihr deshalb euere Schweizer Identität verliert, warum keine Volksabstimmung in welcher das Verbot des Hochdeutschen gefordert wird?

    Dann keine NZZ mehr in Hochdeutsch, keine WELTWOCHE mehr in Hochdeutsch! Alles nur noch in Schwizerdütsch!

    Nicht ein einziger deutscher Zuwanderer verbietet eure hübsche und blumige Umgangssprache. Aber sie sind keine schlechten Menschen wenn sie kein Schwizerdütsch reden und ihr seid keine besseren Menschen weil ihr untereinander Schizerdütsch redet.

    Thematisiert die Bevölkerungsgruppen, die euch massive Probleme bereiten. Solche, die die Gefängnisse zu 80% füllen, solche die eure Sozialsysteme ausnehmen, solche, die Parallelgesellschaften bilden und nicht immer die in ihrer Mehrheit vorbildlich fleissigen Deutschen, die unglaublich viel zum Wohlstand und Qualitätsniveau der Schweiz beitragen. Sicherlich gibt es auch unter den deutschen Zuwanderern unangenehme Zeitgenossen, das sind aber, wenn ihr ehrlich sein wollt, verschwindend wenige und solche habt ihr unter euch Schweizern ebenfalls. Weil jemand Hochdeutsch spricht ist er nicht arrogant und herablassend, nein, er spricht halt so wie ihr schreibt und schriftlich kommuniziert.

    Ich selbst war mit meiner Familie viereinhalb Jahre in der Schweiz und hatte dort eine sehr gute Zeit. Ich war willkommen und anerkannt, aber ich musste mich in allen Gesprächen und Diskussionen immer zurückhalten, was ich auch tat, schließlich lebte ich in einem anderen Land.

    Was dann einen inneren Bruch auslöste war ein Ereignis im Sommer 1971. Wir waren mit unserem ältesten Sohn, damals vier Jahre, im Schwimmbad. Im Kinderbecken vergnügten sich die Kinder, tollten herum, plantschten und spritzten. Unser kleiner Sohn mittendrin und da fing ein Mädchen an zu heulen, weil es nass wurde. Wutentbrannt sprang seine Mutter ins Kinderbecken, versetzte unserem Sohn links und rechts eine heftige Ohrfeige und schrie: Hörsch ets uff Du dreckiger Sauschwoob.

    Das saß! Wir nahmen unser Kind aus dem Wasser, packten unsere Sachen und gingen recht betrübt und angeschlagen nach Hause. In der weiteren Zeit hörten wir von anderen deutschen Mitbürgern, was ihre Kinder in der Schule leiden müssten, nur weil sie Deutsche wären. Es gab wohl deutsche Familien, die aufgrund dieser Ereignisse ihre Kinder wieder von der Schweizer Schule nahmen und sie ins benachbarte Deutschland (Konstanz) in die Schule gaben.

    Da unser Junge dann langsam ins schulpflichtige Alter kam und wir uns große Sorgen machten wie es ihm da dann wohl ergehen würde, zogen wir die Konsequenzen und kehrten wieder zurück nach Deutschland. Ob es richtig oder falsch war wissen wir bis heute nicht. Nur insofern wissen wir es, unsere deutschen Freunde, die in der Schweiz blieben haben heute, ebenfalls als Rentner, einen midestens doppelt so hohen Lebensstandard als wir und das trotz der viel höheren Preise.

    Anmerken möchte ich noch, dass unser jüngster Sohn, promovierter Molekularbiologe, in die Schweiz flüchtete und dort jetzt glücklich mit einer Schweizerin verheiratet ist. Ihre Feststellung: Unser Sohn wäre so toll und angenehm, er wäre halt kein typischer Deutscher. Dies sagt vielleicht einiges aus über die Vorurteile, die in der Schweiz uns Deutschen gegenüber bestehen.

    Und noch eines, liebe Schweizer Freunde: Keiner unserer Landsleute nimmt einem Schweizer seinen Arbeitsplatz weg. Eure Firmen brauch gute und zuverlässige Mitarbeiter. Und nur die Deutschen kommen in die Schweiz, die von dort einen Arbeitsplatz angeboten bekamen.

  58. Jedes Land sollte zusehen, daß zuerst das eigene Volk in Lohn und Brot steht. Wenn dann noch ein paar Krümmel vom Kuchen übrig bleiben, kann sich der Ausländer bewerben.

  59. #70 arminius arndt
    So hab‘ ich auch mal gedacht und an ihren Aussagen ist etwas Wahres dran. Es ist aber nur die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist, dass Arbeitgeber natürlich immer versuchen werden aus einem möglichst großen Pool an Arbeitnehmern zu schöpfen. Es ist hochgradig fragwürdig, ob Staaten wie Deutschland oder die Schweiz wirklich einen „Bedarf“ an ausländischen „Fachkräften“ haben. In der Regel geht es einfach nur darum, den Angebots-Pool möglichst groß zu machen und dadurch die Löhne zu drücken. Arbeitgeber werden auf ewig ihren „Fachkräftemangel“ beklagen. Es gibt keinen Zustand, der ihren völlig berechtigten Hunger nach Gewinn stillen kann. Es geht immer noch „besser“. Wenn jemand kommt, der für weniger Lohn arbeitet, ist er bei den Arbeitgebern natürlich immer willkommen. Dieses Verhalten der Arbeitgeber ist verständlich. Nur ist es eben nicht im Interesse der ortsansässigen Arbeitnehmer. Und dass in Europa sehr oft noch nicht einmal „Fachkräfte“ kommen, sondern schlichtweg Ungelernte, die dem Steuerzahler auf der Tasche liegen, das ist auch klar.

  60. ich finde die Idee als deutscher sehr gut. Es hat Vorteile für die Schweit UND für Deutschland !

  61. #64 Simon

    Kommt das von den vielen Kopftüchern? Das stimmt schon. Das sind aber überwiegend Touristen. Das sieht an auch, wenn man an Orte wie Interlaken geht. Dort hat es sehr wenige einheimische Muslime, aber sehr viele Touristen.

  62. Die Schweizer sind auf dem richtigen Weg, wenn sie weniger Deutsche bei sich haben wollen ist es ihr gutes Recht. Der Rickli würde ich im Gegenzug sofort Asyl gewähren, ich hätte hier noch ein Plätzchen frei! 🙂
    Schade, das in Deutschland selbst das letzte Pack mit offenen Armen empfangen wird. Naja, wenigstens bekommen wir kostenlos Bücher.

  63. Die Schweizer haben nicht ganz Unrecht. Jedes EU
    Land sollte nur einen bestimmten Prozentsatz
    Auslaender in’s Land lassen. Dann waere vor allem bei uns mehr Frieden.

  64. „Auch wenn manche PIler aufheulen, als Schwabe geht einem das Maschinengewehr-Hochdeutsch oft auch auf den Geist. Die gemütliche Langsamkeit in Bayern, Schwaben, bei den Alemannen, und in Österreich und der Schweiz ist angenehmer!“

    Ja, Einspruch! Uns Pfälzer bitte mit dazuzählen!
    Zu nervig sind die präpotenten Norddeutschen Migranten, die sich hier im Speckgürtel von Mannheim und Ludwigshafen angesiedelt haben, die hier im feinsten Hochdeutsch labern als wären sie die „Damen und Herren von und zu“ und uns mit unserem gemütlichen Dialekt eher belächeln.
    Nein, anstatt sich für ihr Defizit eher zurückzuhalten, werden wir noch als Bauern angesehn, auch wenn wir – im Zweifel – die noch auf Hochdeutsch rhetorisch in die Tonne kloppen würden.
    Mir gehen diese preußischen Übermütter auf den Senkel, die beim Bäcker ewig lang „zwei von tiesen ta und trei von tem ta […] achja, toch soviel? […] ja hier hape ich noch Zwei Euroh *ahaha tralala* tschüssi“ rumflöten.
    Die Kinder passen sich genausowenig an und dann kommts, dass eher unsere weniger Dialekt reden als das eins von den Preißenkindern Pfälzisch reden würd.

    Ich versteh da jeden Schweizer und find auch – im Gegensatz zu vielen Superhypertralaladeutschen – deren Dialekt nicht lächerlich. Nein, solch eine Selbstverständlichkeit der Dialektverwendung würd ich mir hier auch wünschen!

  65. In diesem Fall geht es wohl weniger um die Überfremdung denn um die Konkurrenz um Arbeitsplätze. Nach Deutschland dagegen wandern und leben ausländische Menschen, die kulturell einen Rückschritt bedeuten und keinerlei Qualifikation besitzen, um am Arbeitsmarkt zu bestehen. Ich hoffe auf eine Partei, die kriminelle und arbeitslose Ausländer abschiebt, dabei aber keinen Staat nach NS-Vorbild errichten möchte und die sich eindeutig zu Israel bekennt. SPD und Grüne fördern die Masseneinwanderung, die keinerlei Nutzen für dieses Land bedeutet; im Gegenteil, viele neue und teure Probleme entstehen. Die „konservative“ CDU drosselt vielleicht ein wenig die Masseneinanderung und verhindert den Volkstod durch die doppelte Staatsbürgerschaft, doch den islamischen Einfall verhindert auch die CDU nicht. Darum ist eine rechts-konservative, proisraelische, proamerikanische Partei notwendig, die die islamische Bedrohung ernst nimmt und möglichst klein hält. Wobei mir Le Pen lieber ist als Strache. Le Pen bekennt sich mittlerweile zu Israel, von Strache ist das kaum zu erwarten. In diesem Punkt schätze ich auch Merkel sehr, sie steht zu und hinter Israel. Doch ist sie kein bisschen konservativ und stoppt nicht den islamischen Irrsinn!

  66. #43 Erwin Mahnke

    Sehr langer Kommentar geschrieben, sehr viel Mist geschrieben.
    Siehst Du, genau solche Deutsche mögen wie nicht, die sich über alle Schweizer erhaben fühlen……

  67. Hayek,
    klar, man kann es auch anders sehen:

    Wenn die Schweizer ihren Arbeitsmarkt für deutsche dicht machen, bedeutet das weniger Emigration für Deutschland (ich gehe nicht davon aus, dass dann alle davon nach Österreich oder woanders hingehen) mit der Folge, dass diese Kräfte dann vermutlich eher hier bleiben (das ganze blendet natürlich die Thematik der Grenzpendler völlig aus).

    Die Zuwanderung nach Deutschland stoppt das allerdings nicht – denn hier braucht man ja keinen job, um Geld zu bekommen … insofern bleibe ich dabei:

    Die Schweizer jammern auf sehr hohem Niveau …

  68. @ #78 Surensohn (24. Apr 2012 18:40):

    http://www.youtube.com/watch?v=l8TNYk6-Ges

    Kennsch de Chacko? Denn muschd da mol oohere!

    Der hot äner wu er uf em Sbielplatz sisch zwee Leid unnerhalde losse dud, die Mudder vun de „Yoshi-Iotomoto-Ho“ und de Vadder fum „Franz!“.

    Habs net gfunne, des miem Woifeschd is awa a ned schleschd!

    Alla, viel Sbass!

    S´Blums ihrn Peder 😉

  69. Wenn ich in der Schweiz Urlaub mache, dann will ich auch echte Schweizer erleben.

    Im Gegensatz dazu würde ich in meiner Heimat, wenn man das noch so bezeichnen kann, gerne mal wieder ein paar Deutsche sehen.

    @5 Tours Poitiers

    Rischtisch!

    Bitte, bitte liebe SVP, schickt die Deutschen wieder nach Hause. Ich vermisse sie und würde mich freuen.

  70. Die Schweiz kann uns nicht helfen (warum soll sie auch?)

    Die Deutschen werden von der eigenen Regierung durch Arbeitslosigkeit und Niedriglöhne aus dem eigenen Land vertrieben.
    Dafür holt sich die Wirtschaft billigere „Fachkräfte“ aus dem Ausland.

    SO FUNKTIONIERT DIE GLOBALISIERUNG.
    Arbeitskräfte werden zu Fremden (Deutsche in der Schweiz, Polen in Deutschland, Ukrainer in Polen usw.) – so ist es leichter Arbeitnehmer zu erpressen.

  71. @7 Makepiece
    Von mir aus können die Schweizer kommen, die sind uns Schwaben ähnlicher als viele Berliner.

  72. @31 Simon
    Mich würden mehr Hintergründe zu Amnesty interessieren, wo kann man da etwas finden? Ich habe mich auch schon über manche Forderung gewundert.

  73. Wäre vielleicht keine schlechte Idee, wenn sich PI mit Frau Rickli zu diesem Thema in Verbindung setzten würde.

    Was denkt ihr?

  74. OT:

    http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/04/24/Schweiz/Gespraeche-mit-Lieberman-Nachteil-oder-Chance?WT.zugang=front_top1

    „Gespräche mit Lieberman: Nachteil oder Chance?“

    Was für eine SAUDOOFE Frage!

    „Die Einladung des israelischen Aussenministers Avigdor Lieberman löst in der Schweiz Emotionen aus. In Bern kommt es sogar zu Protestaktionen.“

    Ja genau! 70 Demonstranten!

    Würde man beim Besuch der Hamasstreifen Vertretung oder der Palästinensischen Regierung so etwas lesen?

    NEIN wohl kaum!
    Und warum?
    Weil die Blablatypen parteiisch bis ins Mark sind, dürfen sie ja auch aber ganz sicher nicht auf dem Buckel des Steuerzahlers.

  75. Mir als Schweizerin ist es völlig wurscht, ob ich es mit Deutschen oder Schweizern zu tun habe. Das macht für mich keinen Unterschied. Im Gegenteil, lieber deutsche Zuwanderung als andere! Solange es keine Linken oder Antifanten sind…!
    Das Problem ist nur die grässliche Uebervölkerung in der Schweiz!

  76. Auch als Österreicher geht einem das Hoch(Nord)deutsche auf den Geist… Kewil, sie sprechen mir in dieser Hinsicht aus der Seele!

  77. #54 Kybeline (24. Apr 2012 13:53)

    Ich glaube, dass die Deutschen sich bevorzugt im deutschen Teil der Schweiz aufhalten. Und dann verteilen sich die 200.000 nicht mehr auf 6 Millionen Schweizer, sondern nur noch auf die Hälfte.
    Es ist dasselbe, wie mit den Türken in Deutschland. Die Leute oben auf der Alb können sich gar nicht vorstellen, wie in den Türkenghettos in Berlin aussieht.

    —-
    Ich denke mal, die wollen sich das auch gar nicht vorstellen, und das soll auch so bleiben. Auf der Alb wollen sie eben lieber Windräder als Minarette.

    Im übrigen würde mich mal interessieren, ob die Schweizer Kinder heute noch in der Schule lernen, dass die Schweiz zumindest in Teilen früher zu Deutschland gehörte (muss im 16. Jh. oder so gewesen sein.
    Damit hängt wohl auch der „Schwabenkomplex“ zusammen.

  78. #71 baghira

    Was dann einen inneren Bruch auslöste war ein Ereignis im Sommer 1971. Wir waren mit unserem ältesten Sohn, damals vier Jahre, im Schwimmbad. Im Kinderbecken vergnügten sich die Kinder, tollten herum, plantschten und spritzten. Unser kleiner Sohn mittendrin und da fing ein Mädchen an zu heulen, weil es nass wurde. Wutentbrannt sprang seine Mutter ins Kinderbecken, versetzte unserem Sohn links und rechts eine heftige Ohrfeige und schrie: Hörsch ets uff Du dreckiger Sauschwoob.

    —-
    Gutes Beispiel.
    Man stelle sich vor, eine biodeutsche Mutter würde in einem Schwimmbad als Reaktion auf die Frechheiten von türkischen Kindern
    herumbrüllen „Hörst Du jetzt auf, Du dreckiger Kümmeltürke“ und gar an das Türkenkind noch Ohrfeigen verteilen.

    Was da los wäre, die medialen Wogen der Entrüstung würden über die halbe Welt schwappen wegen dieser deutschen Rassistin. Die Frau würde verhaftet und wegen Kindsmisshandlung angeklagt, dafür würden schon die ganzen Türkenvereine sorgen.

    Und die Eltern solch betroffener Kinder würden gar niemals auf die Idee kommen, Ihr Verhalten deshalb selbst in Frage zu stellen, gar das Land zu verlassen.

    D a s ist der Unterschied zwischen Zuwanderung in die Schweiz und der nach Deutschland.
    Die Deutschen müssen sich alles, aber gar alles bieten lassen von denen die ungebeten ins Land gekommen sind.
    Die Schweizer können es sich offenbar leisten, sich zu wehren, sonst gäbe es nicht schon unzählige Unterstützungsvereine für eingewanderte Deutsche in der Schweiz.

  79. „Die Deutschen erzeugten einen „Riesendruck auf den Schweizer Arbeitsmarkt, auf die öffentliche Infrastruktur, Straßen und Schulen“.“

    Was sollen die Deutschen da sagen: seit Jahrzehnten ungezügelte Massenzuwanderung/millionenfacher Asylmissbrauch, und zwar aus aller Herren Länder der Welt!

    In Deutschland würde kein Politiker oder Zeitungskommentator wagen, diese negativen Folgen der Zuwanderung für die einheimische Bevölkerung zu aufzuzählen. Hier ist es striktes Tabuthema, bzw. wird nach immer mehr Zuwanderung gerufen, um den Wettbewerbsdruck für deutsche Arbeitnehmer zu erhöhen.

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