Heute ist ein sehr interessanter Artikel auf Spiegel Online zum Thema Armut erschienen. In dem Beitrag werden mit keinem Wort die Migranten erwähnt, die sich am häufigsten in den Ballungszentren ansiedeln. Alles wird pauschal mit „Bundesbürgern“ und „Nord, Süd, Ost, West“ abgehandelt. Auch werden die Ballungszentren an sich nicht erwähnt. Doch gerade darauf käme es an.

(Von felixhenn)

Wenn wir aber einmal auf die Karte klicken und unser Kleinhirn einschalten, fällt schon einiges auf. So stimmt es zwar, was der Spiegel schreibt, dass es im Süden weniger Hartz IV-Empfänger gibt als im Norden. Und auch, dass im Osten übermäßig viele Bürger Hartz IV beziehen.

Betrachten wir uns einmal den Osten. Da dürfte die Ursache klar sein, das sind die sozialistischen Nachwehen, die von denjenigen verursacht wurden, die heute wieder mal gewaltig von anderen fordern. Ja, das Fordern von anderen können die Linken gut, aber nicht von sich selbst. Die Einzelheiten der sozialistischen Porschefahrer und 10.000 Euro-Pro-Zwei-Stunden-Vortrag-Bezieher sind hinlänglich bekannt. Aber auch im Osten ist zu sehen, dass es dem Land besser geht als der Stadt. Warum wohl, wo es doch in der Stadt üblicherweise bessere Arbeitsmöglichkeiten gibt?

Jetzt betrachten wir uns mal den Süden. Obwohl es da überwiegend Grün (Farbe für weniger Hartz IV-Bezieher, nicht die Partei) ist, gibt es ein paar Ausreißer. Und welche Gegenden sind das wohl? Richtig, das sind immer die Gegenden, die auch öfters wegen moslemischer Migrantengewalt ins Gerede kommen. Und so zieht sich das über die ganze Republik. Natürlich werden Gutmenschen argumentieren, dass die Migranten ja keine Chance auf dem Arbeitsmarkt hätten und deshalb zwangsläufig gewalttätig werden und Hartz IV beziehen müssten. Dazu muss bemerkt werden: Kein Arbeitgeber wird einem guten Arbeiter oder Angestellten ohne Grund die Anstellung verweigern. Wenn sich jedoch von zehn moslemischen Arbeitern, acht nach sechs Monaten als unbrauchbar erweisen, wird jeder Personalchef bei den nächsten Einstellungen eben vorsichtig sein. Die Einarbeitung kostet ja schließlich Geld und auch der Personalchef ist nicht unkündbar, es sei denn, er ist Beamter, aber das soll hier nicht behandelt werden.

Weitere Fakten sind dem Bericht zu entnehmen: Bremen ist jetzt als erste westdeutsche Stadt das Schlusslicht. Wie kann denn sowas kommen, nach all diesen guten PISA-Leistungen, die leider immer nur missverstanden werden? Und wo doch die Miris als tragende Stützen der Gesellschaft dort einen Freibrief haben.

Aber köstlich ist mal wieder die Konsequenz, die der Spiegel daraus von dem Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, ziehen lässt:

(…)
Um dem Problem zu begegnen, forderte Schneider die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, die Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze sowie eine Reform des Wohngeldgesetzes. Diese Maßnahmen würden „erst mal“ zwischen zehn und 20 Milliarden Euro kosten, sagte Schneider. „Wir haben das Geld“, sagte Schneider, und verwies auf rund 4,8 Billionen Euro, die auf den Konten deutscher Privathaushalte lägen.
(…)

Da sollen also diejenigen, die gearbeitet, vernünftig gewirtschaftet und gespart haben, ran, um diejenigen zu versorgen, die entweder noch keinen Cent in irgendwelche Kassen eingezahlt haben oder einfach zu gut sind, um für Ungläubige zu arbeiten. Es ist nicht genug, dass andere Sozialisten, die mit dem „National“, dafür gesorgt haben, dass viele hart arbeitende eine so kleine Rente bekommen, dass sie zum Leben nicht reicht, und den Zuschuss müssen sie mit denen teilen, die noch nie einen Cent für Deutschland erwirtschaftet haben.

Aber wenn der Spiegel schon an die Ersparnisse der Deutschen will, schlage ich vor, er soll gleich mal bei Jakob Augstein anklopfen. Der hat zwar auch noch keinen Cent für Deutschland erwirtschaftet, aber immerhin so viel auf dem Konto liegen, dass er viele Hartz IV-Empfänger glücklich machen kann.

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28 KOMMENTARE

  1. Schneider ist ein besonders widerliches Exemplar des buntesrepöblikanischen Sozialindustriellen – arbeitenden Menschen nach Gutsherrenart beliebig zur Ader lasssen, damit der geliebte Mob Fettlebe hat – DAS ist die Moral der selbsternannten Guten – bei fürstlicher Enlohnung für den Sozialkader, versteht sich …

    Was kassiert so ein Sozialhalsab-Schneider eigentlich, im Monat ?

  2. Wen meint dieser irrsinnige Schneider mit wir? Glaubt er tatsächlich, wir leben schon im Kommunismus, wo alles allen gehört?

  3. hohoho als arm gilt in Deutschland, der weniger als 1800 EUR netto zur Verfügung hat…

    Und viele Friseure und auch Handwerker, die für Vermittler arbeiten, haben 600 – 900 EUR netto zur Verfügung.

  4. Fundierte Zahlen kriegen wir nicht. Wir werden systematisch belogen von Medien und Politik. Fakten sollen nicht diskutiert werden.

  5. Schon komisch – da wo die Kulturbereicherung am meisten fortgeschritten ist, geht es den Leuten am Schlechtesten. Was genau ist denn dann da so bereichernd, liebe Frau Böhmer und Konsorten…?

  6. #4 nairobi2020 (20. Dez 2012 21:45)

    hohoho als arm gilt in Deutschland, der weniger als 1800 EUR netto zur Verfügung hat…
    —————————
    Das sind die meisten Rentner – Durchschnitt liegt bei gut 1000 Euro. Die meisten Politiker liegen aber etwas darüber!

  7. Man kann massenhaft Ausländer nach Deutschland importieren oder einreisen lassen, von denen viele keine Ausbildung haben, mit der sie hier selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen können. Manche wollen es auch nicht.
    Und dann kann man jammern, daß in Deutschland die Armut zunimmt.

    Die Linken haben dann auch gleich die Lösung parat: Umverteilen. Den „Reichen“ was nehmen und den Armen was geben.

    Das ist der beste Weg, Deutschland an die Wand zu fahren.

  8. Traue n i e einem Politiker!

    Politiker sind keine Vorbilder mehr, weil diese keine Volksvertreter mehr sind wie es normalerweise sein sollte.

    Sie bedienen sich nur noch um die eigenene Macht zu erhalten und zum eigenen Wohl, nicht dem Wohl des Volkes, wofür sie gewählt wurden … sehr traurig.

    Au0erdem wird das Vilk belegen und betrogen und für dumm verkauft.

    Ich scchäme mich für unsere Politiker;

    siehe dieses jämmerliche Schauspiel mit betrogenen Doktor und Professoren Titel und so etwas regiert eine Volk.

    Was wirklich an aktuellen Problemen ansteht, wird einfach ignoriert, so als ob diese ganicht da wären, so dass die Bevölkerung weiter belogen und im Ungewissen gelassen wird.

    Eines Tages werden die Problem diese Politikerkaste überrollen und dann wird das große Heulen und Zähneknirschen beginnen dann aber ist es zu spät …

    Einfach beschämend!
    Meine Kinder tuen mir leid wenn das in Zukunft normal sein sollte …

  9. Wie man mit viel Geld Armut vermehrt.

    Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze sowie eine Reform des Wohngeldgesetzes. Diese Maßnahmen würden “erst mal” zwischen zehn und 20 Milliarden Euro kosten, sagte Schneider.

  10. Tatsache ist, daß weite Teile der Bevölkerung gezielt verarmt werden. Meine Eltern zum Beispiel, könnten wohlhabende Leute sein. Haben beide ihr Leben lang hart gearbeitet, haben das Land nach dem Krieg mit aufgebaut, haben gut verdient und waren immer sparsam. Wie sich deren Rente entwickelt, im Zuge der Euroeinführung und der folgenden Inflation, das ist einfach unanständig. Und dabei muß man noch sagen, sie hatten Glück mit ihrer ungebrochenen Erwerbsbiographie und konnten vorsorgen.

    Die heutige Generation Praktikum und deren Kinder, das sind die wirklich Gekniffenen. Die müssen Rentenbeiträge zahlen die sie nie wiedersehen. Von den Zeitarbeitern ganz zu schweigen. In Bochum wird mal eben ein ganzes Opel-Werk platt gemacht, so wie bei Nokia, AEG oder Quelle und Schlecker. Wie soll das alles weiter gehen? Diese Menschen werden sicherlich nicht alle einen neuen Arbeitsplatz finden. Wäre das nicht eine Aufgabe für unsere Gewerkschaften? Anstatt sich für die „dringend benötigten Fachkräfte“ aus dem Ausland stark zu machen?

  11. #11 smartshooter (20. Dez 2012 22:20)
    Tatsache ist, daß weite Teile der Bevölkerung gezielt verarmt werden. Meine Eltern zum Beispiel, könnten wohlhabende Leute sein. Haben beide ihr Leben lang hart gearbeitet, haben das Land nach dem Krieg mit aufgebaut, haben gut verdient und waren immer sparsam. Wie sich deren Rente entwickelt, im Zuge der Euroeinführung und der folgenden Inflation, das ist einfach unanständig. Und dabei muß man noch sagen, sie hatten Glück mit ihrer ungebrochenen Erwerbsbiographie und konnten vorsorgen.

    Die heutige Generation Praktikum und deren Kinder, das sind die wirklich Gekniffenen. Die müssen Rentenbeiträge zahlen die sie nie wiedersehen. Von den Zeitarbeitern ganz zu schweigen. In Bochum wird mal eben ein ganzes Opel-Werk platt gemacht, so wie bei Nokia, AEG oder Quelle und Schlecker. Wie soll das alles weiter gehen? Diese Menschen werden sicherlich nicht alle einen neuen Arbeitsplatz finden. Wäre das nicht eine Aufgabe für unsere Gewerkschaften? Anstatt sich für die “dringend benötigten Fachkräfte” aus dem Ausland stark zu machen?

    Das ist ja das ganze Problem. Schröder hat die Rentenanpassung zerstört um seinem Förderer Maschmeyer über die Riester-Rente ein paar Extra-Millionen zukommen zu lassen. Es wird da viel zu selten drauf hingewiesen, dass die deutschen Rentner innerhalb der letzten zehn Jahre 50% ihrer Kaufkraft verloren haben. Was da bedeutet mag man sich gar nicht ausmalen. Das Geld der Rentner wird ja nicht auf das Konto gelegt und angespart, das geht zu fast 100% zurück in den Wirtschaftskreislauf und stärkt den Binnenmarkt.

    Von den Millionen des Maschmeyer kann man das aber nicht behaupten, die werden dem Markt entzogen und ebenso ein Großteil des Hartz IV und Kindergeldes das an Migranten gezahlt wird und die das nur für türkische Geschäfte ausgeben bzw. in die Türkei schicken. Das wird einmal Effekte haben die wir uns heute noch nicht in den schlimmsten Albträumen ausmalen können.

  12. Nach der Unabhängigkeit Indiens kamen viele hinduistische Inder und viele pakistanische MohammedanerInnen nach Umma Kingdhim, dem damaligen Großbritannien.

    Die Startchancen waren exakt dieselben!

    Was geschah?

    Die Inder schufteten und wurden Briten, schickten ihre Kinder nach Eaton und Oxford, die Pakistanis in die Koranschule. Die Inder haben heute einen hohen Lebensstandard, die Pakistanis leben von Welfare und sprengen Doppeldeckerbusse in die Luft!

    Nähere Auskünfte geben Ihnen die autochtonen Briten in Bradford, Leeds und Luton.

  13. Wir haben das Geld”, sagte Schneider, und verwies auf rund 4,8 Billionen Euro, die auf den Konten deutscher Privathaushalte lägen.

    Ja. Das paßt. Der pluralis majestis sozialistis.

  14. Da bin ich aber froh, dass der vorletzte Absatz noch kam, sonst hätte ich den Artikel ziemlich daneben gefunden. Denn es gibt tatsächlich viele Deutsche, die Hartz-4 beziehen, davon sind aber sehr viele nicht Schuld an ihrer Misere (zuwenig Rente oder Lohn, Kinderbetreuungszeiten passen nicht zur Arbeitszeit, Krankheit, etc). Die paar „faulen Säcke“ die es tatsächlich gibt, könnten wir ohne weiteres durchfüttern, wenn wir nicht den halben Orient miternähren müssten. Die Leistungen könnten tatsächlich das Existenzminimum sichern, was zur Zeit ja nicht der Fall ist (wenn man nicht gerade 5 Kinder hat, denn 5 Kinder verbrauchen nicht 5-mal soviel wie eines) und gerade für die o.g. Fälle, die ja länger im Bezug sind, eine wirkliche Härte ist.
    Damit genug verteilt werden kann, darf man eben nicht an jeden verteilen.

  15. So wie die rein rechnerisch Armut bestimmen, als 60% von Durchschnittseinkommen, müßte jedes Studentenwohnheim als „Elendsquarteier“ gelten.

  16. Nur eine allgemeine Anmerkung:
    Bei uns arbeiten fast 2 Dutzend Nationen, vom einfachen Lagerarbeiter bis zum verantwortlichen Projektmanager. Das klappt hervoragend, auch sprachlich, da JEDER die deutsche Sprache beherrscht.
    Was man bei uns nicht findet:
    Arbeitnehmer aus einem bestimmten Kulturkreis. Die Geschäftsleitung sagt da zum Glück knallhart, sie möchten den Betriebsfrieden nicht stören.

  17. Es ist schon eigenartig,dass die Armut überall dort zu Hause ist,wo auch überproportional viele „Bereicherer“ wohnen!!!

  18. Na, glaubt mal nicht, daß eine Erhöhung des HIV-Satzes* bei Deutschen ankommt.

    Es ist doch jetzt schon Usus, Moslems alles zu genehmigen und Deutsche mit Restriktionen und Auflagen herunterzubügeln. Das wird dann halt noch extremer.

    * Wer Ähnlichkeiten mit einer Krankheit findet, liegt richtig. Für viele Autochthone ist auch das ARGE-Produkt eine Krankheit

  19. Moin, Moin.
    Zunächst einmal hat Berlin eine besondere Geschichte, die eben diese Zustände begünstigt.
    Ich selbst arbeite seit Jahren in einem Land mit Mindestlöhnen und schätze dieses System sehr. Wer über 40 Stunden die Woche arbeitet, soll davon auch vernünftig leben können. Allerdings hat die Sache auch eine andere Seite. Es muss dafür gesorgt werden, dass das Mehr in der Lohntüte nicht sofort für Transferempfänger wegbesteuert wird.
    Die Agenda 2010 sollte die Sozialkassen entlasten und eine Arbeitende von Nichtarbeitenden trennen. Die Entwicklung bei Lohndumping und Leiharbeit haben dies (war beabsichtigt) relativiert.
    Daher gibt es kaum noch Unterschiede zwischen denen die arbeiten und denen die nicht arbeiten. Und die große SAUEREI ist, dass es keinen Unterschied macht, ob man je in die Sozialkassen eingezahlt hat oder ebern noch nie gearbeitet hat.
    Hier liegt die große Ungerechtigkeit! 0 Jahre eingezahlt – Hartz; 10 Jahre gezahlt – nach einem Jahr Hartzer; 30 Jahre gezahlt – nach 1 Jahr Hartzer.

  20. #12 felixhenn (20. Dez 2012 22:33)

    #11 smartshooter (20. Dez 2012 22:20)

    Es wird auch viel zu wenig darauf hingewiesen wie H4 damals zustande kam. 1998 hat Schröder über 5 Millionen Arbeitslose von Kohl übernommen. Hilfe kam aus der Schweiz bzw. von dem damaligen Chef von Adecco, Claus Jacobs, der Schröder Lösungen anbot. Es ging um die Planung im Jahr 2002 die Zeitarbeit zu liberalisieren, was später auch kam. Damals gab es in Wolfsburg die PSA (Personal Service Agentur) und Herrn Hartz und anderen VW Headcounts, aus denen gekündigtes Personal in die Zeitarbeit vermittelt wurde. Zeitgleich gab es im VW-Werk in Hannover die 5000 x 5000 Initiative (5000 DM-Löhne für 5000 Mitarbeiter) die nicht mehr richtig lief und auch zeitgleich sollten einige Tausend Befristete (meist 2 Jahre) aus den VW-Werken Emden und Kassel über die Kontakte zu Adecco und einige andere Top-Zeitarbeitsfirmen statt für 5000 DM Bruttolohn für 1700 DM Bruttolohn nach BW, Hessen und Bayern in Zeitarbeit vermittelt werden.
    Aus den Erfahrungen mit der PSA und den Jobcentern (das Logo gehörte damals zu Adecco und wurde 1 : 1 von der ARGE übernommen) wurde dann nach und nach Hartz IV konstruiert. Dies mit dem Ziel den Zeitarbeitsfirmen mehr Rekrutierungsmöglichkeiten zu bieten, denn das Problem waren die nicht vorhandenen Bewerber und nicht die nicht vorhandenen Kunden. Zu diesem Zweck wurden speziell bei der einen Zeitarbeitsfirmer Top-Manager und Beratern von Banken und Anwaltskanzleien angeheuert. Bei Adecco gingen damals bei Clement und Schröder ein und aus, aber auch Brüderle war interessiert. Dadurch, dass nicht mehr die Lebensleistung mit der alten ALH belohnt wurde, sondern die Bedürftigkeit, konnte man frisches Personal rekrutieren. Zeitgleich konnte man Junge und gescheiterte Selbständige, die nicht mehr in der Sozialhilfe vegetieren musste, besser in die Zeitarbeit platzieren. Dazu kam die neue Zuwanderung aus Russland, der Ehegattennachzug der Osteuropäer und der Fachkräfte aus dem Morgenland, kurzum alle wurden auf Kosten der ehemaligen Leistungsträger und der Steuerzahler versorgt, die 20-30-40 Jahre lang gearbeitet hatten und nunmehr bedürftig wurden. Daraus entstanden dann die Aufstocker. Man hatte also viele Fliegen mit einer Klappe erledigt.

    Man mag Merkel vieles vorwerfen, aber die Initiativen für die heutige Misere gingen von Rot-Grün aus.

  21. Was haltet ihr davon:
    Jedem Deutschen Staatsbürger steht eine Grundsicherung zu.
    Die Höhe der Grundsicherung steigt zunächst linear mit dem Lebensalter von 0 bei der Geburt bis zum 15. Lebensjahr. Sie wird mit Erreichen eines Schlußabschlusses, einer Ausbildung oder einem Hochschulabschluß weiter erhöht. Danach steigt die Grundsicherung mit jedem steuerpflichtigen Jahr.
    Die Höhe ist alleine vom jährlich zu versteuerten Einkommen abhängig.
    Die Grundsicherung wird über ein radikal vereinfachtes Steuersystem und eine erhöhte Mehrwertsteuer finanziert. Letzteres verbilligt die Arbeit in Deutschland und erhöht die Preise für Importware. Der Kinderfreibetrag bleibt aber bestehen und wird ggf. erhöht
    Das Ende der Erwerbstätigkeit kann frei gestalten werden, wenn man genug Grundsicherung und Rente aus Privatversicherung oder anderen Einkünften hat.
    Kranke, Invalide, Behinderte bekommen die Grundsicherung durch Krankengeld aufgestockt.
    Die Arbeitslosenversicherung besteht weiterhin und leistet je nach Einzahlungsdauer und Höhe einen Aufschlag auf die Grundsicherung.

    Die Sozialbürokratie wird auf ein Minimum zurückgefahren. Die freigesetzten Mitarbeiter erhalten Umschulungsmaßnahmen gemäß ihrer in der freien Wirtschaft verwendbaren Qualifikationen.
    Ausländern steht die Grundsicherung erst nach einer Karenzzeit von 5 Jahren zu.

    Vorteil gegenüber HartzIV und einem sozialistischen Bürgergeld.
    Für Kinder zahlt man anfangs drauf. Man muß sich also genau überlegen was man tut. Vom Kindergeld leben ist nicht.
    18 Jährige sind dennoch motiviert einen Beruf zu ergreifen, wenn die Grundsicherung anfangs sehr niedrig ist (bzw. wird sie ja ab 15 für Schlußabschluß und Studium nochmal erhöht)
    Wer im Alter durch Krankheit nach langer Maloche von der Industrie “ausrangiert” wird, hat mehr als einer der nie gearbeitet hat.

    Zwei Nachteile die ich selber dabei sehe, wo mir aber Lösungsvorschläge fehlen.
    1. Was machen wir mit Leuten die trotzdem mehr Kinder in die Welt setzen, als die Grundsicherung hergibt?
    Gut, früher hätte man die Kinder weggenommen, ins Heim gesteckt, und die Eltern sterilisiert. Das wäre schon was fies. Hungernde Kinder wollen wir auch nicht, aber auch keine Großfamilien die von Kindergeld leben. Wie geht man mit Alleinerziehenden um? Verbesserte Kinderbetreuung damit die Mutter arbeiten gehen kann, sollte schon sein. Hmmmm………
    2. Ausländer ohne Grundsicherungsanspruch sind Freiwild für Lohndumping und Ausbeutung. Es könnte dazu führen daß weniger Arbeitsplätze für Einheimische da sind und vermehrt Ausländer einsickern, weil ihnen zwar Niedrigentlohnte aber überhaupt Arbeitsplätze angeboten werden. So einen Effekt gibt es bei den illegalen Latinos in den USA.
    Also brauchen wir auf jeden Fall ein strenges Einwanderungsgesetz und starke Grenzkontrollen.

  22. Zu 1.:
    Kindergeld abschaffen, damit kann keine Großfamilie mehr vom kindergeld leben. Im Gegenzug Steuervergünsigungen respektive -nachlässe in äquivalenter Höhe. Wer keine Steuern zahlt, kann nichts mehr abgreifen.

    KITA-Plätze gegen Erwerbsnachweis. Warum sollten „desperate housewifes“, die allenfalls zur „Selbstverwirklichung“ mal ein paar Stunden außer Haus sind, Anspruch auf einen Kita-Platz haben? Damit stehen Räumlichkeiten und Personal für diejenigen zur Verfügung, die das wirklich brauchen. Gerne weniger Plätze, dafür aber adäquate Öffnungszeiten, die Alleinerziehenden auch einen Fulltime-Job in der Nachbarstadt erlauben.

    Zu 2.:
    Wenn die Sozialindustrie entsprechend umgewidmet wird, sollte es durchaus möglich sein, so einen arbeitenden Ausländer mal offiziell zu fragen, was er wo verdient.
    Lohndumping läßt sich komplett abstellen, wenn es bei legalen Beschäftigungen passiert.
    Schwarzarbeit ist da allerdings ein völlig anderes Feld.

    Das Einsickern von arbeitenden Einwanderern ist auf jeden Fall ein weit geringeres Problem als die Massenzustrom in die Sozialsysteme, im Vergleich absolut vernachlässigbar.

    gruß

  23. Ich sags nicht gern,

    aber die Armutkarte spiegelt die PI sicht nicht wieder!

    BaWü ist mit 25% das Flächenland mit dem höchsten Migrantenanteil, Bayern kommt mit 22% gleich hinterher, beide Länder haben einen durchschnittlich hohen Türkenanteil.

    Die neuen Länder haben sehr wenige Migranten.

    Trotzdem sind die Südstaaten die Reichsten und die „Ossis“ nach 20 Jahren immer noch die Ärmsten.

    Bei aller berechtigten Kritik an der Zuwanderung.
    Volkswirtschaftlich spielen offensichtlich noch viele weitere Faktoren eine Rolle.

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